Tiroler Landestheater         Tiroler Symphonieorchester Innsbruck    

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck wurde 1893 von Martin Spörr, später Mitbegründer der Wiener Symphoniker, gegründet. Eine Reihe international bekannter Dirigenten und Solisten hat seither mit dem TSOI konzertiert, in den letzten Jahren unter anderen Elisabeth Leonskaja, Rudolf Buchbinder, Daniel Hope und Patricia Kopatchinskaja. Im September 2009 tratt Georg Fritzsch, GMD der Landeshauptstadt Kiel, seine Position als neuer Chefdirigent des TSOI an.

Spielzeit 2011/12

4. Symphoniekonzert: David Afkham | Christian Altenburger

David Afkham, Dirigent
Christian Altenburger, Violine


Wolfgang Amadé Mozart: Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Alban Berg: Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“
Johannes Brahms: 3. Symphonie F-Dur op. 90

Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen 2010 wurde umjubelt wie ein Popkonzert: David Afkham, einer der international vielversprechendsten jungen Dirigenten, bereits mehrfach ausgezeichnet, steht auf der Wunschliste vieler renommierter Orchester.
Johannes Brahms´ 3. Symphonie ist mit ihren lebhaft charakterisierten, individuellen Themen und deren Transformationen eines seiner poetischsten und bewegendsten Werke, das 1883 mit einem rauschenden Erfolg uraufgeführt wurde.
Alban Bergs berühmtes Violinkonzert ist sein letztes vollendetes Werk und neben der Oper Wozzeck sein bekanntestes. Berg war erschüttert vom Tod Manon Gropius, der Tochter Alma Mahlers, und setzte ihr mit diesem Konzert ein musikalisches Denkmal, indem er versuchte, „Wesenszüge des jungen Mädchens in musikalische Charaktere umzusetzen“. Er gab dem Werk den Beinamen „Dem Andenken eines Engels“. Der virtuose Wiener Geiger Christian Altenburger ist Spezialist für die Musik der Zweiten Wiener Schule und setzt sich besonders für deren Aufführung ein. Der international sehr erfolgreiche Solist, Kammermusiker und Festivalleiter spannt in seinen Programmen den Bogen von Bach bis zur Gegenwart, von der Musik zur Literatur und widmet sich gerne Ur- und Erstaufführungen.

Ort:

Congress Innsbruck | Saal Tirol

Termine:

Do, 23.2.2012, 20:00 |
Fr, 24.2.2012, 20:00 |

Kreuz und quer

Claude Bolling: Picnic Suite
Martin Köhler/Christian Wegscheider: Klassik meets Jazz, Colombia meets Argentina

Eintritt frei(willige) Spenden

Ort:

Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums

Termin:

So, 11.3.2012, 11:00 |

5. Symphoniekonzert: Georg Fritzsch

Georg Fritzsch, Dirigent

Kurt Estermann: Symphonisches Orgelkonzert Nr. 2 - Uraufführung
Anton Bruckner: 4. Symphonie Es-Dur WAB 104 - Romantische

Georg Fritzsch verbindet bei diesem Konzert sein Interesse an zeitgenössischen Kompositionen mit seiner großen Liebe zu Anton Bruckner, indem er ein Auftragswerk des Tiroler Komponisten und Stiftsorganisten des Stifts Wilten, Kurt Estermann, zur Uraufführung bringt. Anschließend steht Bruckners Vierte, die Romantische, auf dem Programm.
Bis heute ist die Romantische auf Grund ihres Reichtums an eingängigen Melodien eines der beliebtesten Werke Anton Bruckners. Nach den Misserfolgen mit seinen vorangegangenen Symphonien, verhalf ihm die Uraufführung seiner Vierten mit den Wiener Philharmonikern 1881 endlich zur verdienten Anerkennung.

Anton Bruckner, dessen Stil meist als absolut, sakral, religiös, klassisch oder mystisch charakterisiert wird, komponierte eine – von ihm selbst so bezeichnete – „romantische“ Symphonie mit den entsprechenden programmatischen Erklärungen. Das Hornsolo zu Beginn und etliche romantische Sujets entsprechen diesem Beinamen ebenfalls. Bei den späteren, für seine Arbeit typischen Umarbeitungen komponierte er ein ganz neues Scherzo und auch ein neues Finale, was das Werk vom romantischen Überschwang zu einem mehr philosophisch-übernatürlichen Tonfall hin führte, der sich in epischer Breite entwickelt.

In Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landeskonservatorium

Ort:

Congress Innsbruck | Saal Tirol

Termine:

Do, 15.3.2012, 20:00 |
Fr, 16.3.2012, 20:00 |

6. Symphoniekonzert: Francesco Angelico | Gabriela Montero

Francesco Angelico, Dirigent
Gabriela Montero, Klavier


Wolfgang Amadé Mozart: Klavierkonzert Es-Dur KV 271
Igor Strawinsky: Petruschka

Wie der legendäre Friedrich Gulda verfügt die venezolanische Pianistin Gabriela Montero über die seltene Gabe, über beliebige, häufig durch Publikumszuruf eingebrachte Themen frei improvisieren zu können und so eine Brücke von der klassischen Musik zum Jazz zu schlagen. Über ihre Fähigkeit sagt sie selbst: „Ich mache eigentlich nichts. Da ist etwas, das fließt einfach durch mich hindurch“. Sie spielt das bedeutendste und letzte von Mozarts Salzburger Solokonzerten, das Jeunehomme - Klavierkonzert in Es-Dur und wird natürlich auch improvisieren.

Während der Arbeit an Le Sacre du Printemps beschäftigte Igor Strawinsky die Idee, Petruschka, den derben Possenreißer der russischen Volkskunst, musikalisch zum Leben zu erwecken. Er komponierte zuerst ein Konzert für Orchester und Klavier, das er später auf Anregung Sergeij Dhiagilevs zu einer Ballettmusik umschrieb. Er schuf ein Meisterwerk mit zukunftsweisenden Techniken, entwickelte sein unverwechselbares kompositorisches Idiom und wurde damit zu einer Schlüsselfigur der musikalischen Moderne.
Dirigent Francesco Angelico, zuletzt mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2011 ausgezeichnet, setzt mit diesem Konzert seine Zusammenarbeit mit dem TSOI nach dem umjubelten Neujahrskonzert 2011 fort.

Ort:

Congress Innsbruck | Saal Tirol

Termine:

Do, 19.4.2012, 20:00 |
Fr, 20.4.2012, 20:00 |

Au revoir!

Dorothea Sesslers Abschiedsmatinee

Franz Schubert: Oktett F-Dur D 803

Eintritt frei(willige) Spenden

Ort:

Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums

Termin:

So, 6.5.2012, 11:00 |

7. Symphoniekonzert: Christoph Altstaedt | Nicolas Altstaedt

Christoph Altstaedt, Dirigent
Nicolas Altstaedt, Violoncello


Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin
Ernest Bloch: Schelomo - Hebräische Rhapsodie für Violoncello und Orchester
Samuel Barber: Adagio für Streichinstrumente op. 11
Joseph Haydn: Symphonie G-Dur Nr. 100 Hob. 1:100 - Militär Symphonie

Krieg und Tod, diesen zentralen Themen widmet sich Chefdirigent Christoph Altstaedt bei diesem Konzert. Solist ist sein Bruder, der mehrfach ausgezeichnete Cellist Nicolas Altstaedt. 2010 debütierte Nicoals Altstaedt mit den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel beim Lucerne Festival.

Maurice Ravel komponierte den musikalischen Nachruf auf Couperin unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs und versah jeden Satz mit einer Widmung für einen gefallenen Freund. Auch Ernest Bloch stand unter dem Eindruck des Elends und der Agonie des Kriegs, als er die Hebräische Rhapsodie mit ihrem virtuosen Cellopart komponierte. Die spirituellen Traditionen des Judentums inspirierten ihn zu den Werken seines Jüdischen Zyklus. Samuel Barbers berühmtes Adagio für Streichinstrumente stellte sein übriges kompositorisches Œvre in den Schatten. Wegen der ungeheuren emotionalen Intensität wurde es mehrfach als Filmmusik verwendet, u. a. im Antikriegsfilm Platoon, und ist zum musikalischen Ausdruck für die weltweite Betroffenheit über die Ereignisse des 11. September 2001 geworden.
Joseph Haydns 100. Symphonie, eine der berühmten Londoner Symphonien, war wegen ihrer beeindruckenden Wirkung bereits bei der Uraufführung ein sensationeller Erfolg.

Ort:

Congress Innsbruck | Saal Tirol

Termine:

Do, 24.5.2012, 20:00 |
Fr, 25.5.2012, 20:00 |

8. Symphoniekonzert: Christoph Altstaedt | Dorothea Sessler

Christoph Altstaedt, Dirigent
Dorothea Sessler, Violine


Franz Schubert: 5. Symphonie B-Dur D 485, 1. Satz

Vorkonzert: Jugendphilharmonie der Musikschule Innsbruck

Ort:

Congress Innsbruck | Saal Tirol

Termine:

Do, 14.6.2012, 20:00 |
Fr, 15.6.2012, 20:00 |

Familienkonzert

Christoph Altstaedt, Dirigent

Ein Haus voll Musik mit Musik von Michael Rüggeberg u.a.

in Kooperation mit JEUNESSE

Karten: € 8,- & € 10,-

Termin:

Di, 9.10.2012, 16:00 |

Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck

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