VÖLKERKUNDEMUSEUM HERRNHUT

Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen

Das Herrnhuter Völkerkundemuseum vereint Ethnographie und Missionsgeschichte. Ausgangspunkt für die Sammlung bilden Objekte, welche die Missionare der Herrnhuter Brüder-Unität von ihren Reisen zu verschiedenen Völkern seit 1732 mitbrachten. Handschriftliche Aufzeichnungen und Publikationen der Missionare vervollständigen die Dauerausstellung, welche durch ständig wechselnde Sonderausstellungen bereichert wird.

Zu den Highlights der Sammlung zählt u.a. eine westmongolische Tempeljurte, eine Seltenheit in europäischen Museen, Objekte der buddhistische-lamaistischen Religion, sowie 36 völkerkundliche Stücke aus der Südsee und von der nordwestamerikanischen Küste, die während der dritten Reise des englischen Kapitäns und Entdeckers James Cook (1728-1779) gesammelt worden sind.


AUSSTELLUNGEN

Russische Volkskunst - Märchen- und Spielfiguren aus Holz und Ton

Do, 30.11.2017, 17:00 | Ausstellungseröffnung

Fr, 1.12.2017 - Mi, 28.2.2018

In der Sonderausstellung wird Ton- und Holzspielzeug aus dem zentralen und nördlichen Teil des europäischen Russland gezeigt. Eine Vielzahl der Stücke konnte das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig im Zeitraum 1993 -2000 von dem Leipziger und Sammler Gerd Thielemann erwerben, der in über 30jähriger Sammelleidenschaft eine einzigartige Kollektion russischer und mittelasiatischer Volkskunsterzeugnisse mit dem Schwerpunkt Holz/Keramik zusammengetragen hat. Weitere Stücke stammen aus den älteren Sammlungen des Leipziger Völkerkunde­museums, die bis ins Jahr 1870 zurückreichen. Es fehlen weder die Matrjoschkas, noch die beliebten Schwingspielzeuge; Klappern, Pfeifen und Pferdekutschen. Die kleinen Kunstwerke zeigen Szenen aus der vielgestaltigen russischen Märchen- und Sagenwelt, aus dem Alltagsleben in Vergangenheit und Gegenwart, Profanes und Besonderes.

Was ist Weihnachten?

Foyerausstellung

Sa, 4.11.2017 - So, 7.1.2018

Der Herrnhuter Stern gilt als Ursprung aller Weihnachtssterne. Für viele Menschen ist der Stern Symbol der biblischen Geschichte und sollte ab Mitte des 19. Jahrhunderts den Kindern der Schulheime das Heimweh in der Weihnachtszeit erleichtern. In heutiger Zeit hat der Stern eine Vielzahl weiterer Bedeutungen hinzugewonnen.

Zum 120jährigen Firmenjubiläum der Herrnhuter Sterne GmbH zeigt das Museum erstmals 25 ausgewählte Objekte - der Stern besitzt 25 Zacken -, welche die Themen Stern und Weihnachten miteinander verbinden.

in Kooperation mit der Herrnhuter Sterne GmbH

Ethnographie und Herrnhuter Mission

Dauerausstellung

Zum 125–jährigen Bestehen des Völkerkundemuseums Herrnhut konnte im Juli 2003 nach abgeschlossener Innensanierung des Museumsgebäudes eine komplett neu gestaltete Dauerausstellung eröffnet werden.
Diese Ausstellung steht unter dem Titel "Ethnographie und Herrnhuter Mission". In ihr werden historische Kulturen jener Völker präsentiert, bei denen Missionare der Evangelischen Brüder–Unität (Herrnhuter Brüdergemeine, Moravian Church) tätig waren. Gleichzeitig werden einzelne Missionarspersönlichkeiten mit ihrem ethnographischen Wirken vorgestellt und gewürdigt.

Auf 500 qm Fläche in zwei Etagen werden rund 2000 völkerkundliche Originalobjekte gezeigt, die vorwiegend von Missionaren der Brüder–Unität vom 18. bis zum 20. Jahrhundert gesammelt wurden. Etwa 200 Fotografien und einige Gemälde aus dem Bestand des Unitätsarchivs Herrnhut geben als historische Bilddokumente interessante Einblicke in die Kultur der jeweiligen Völker.
Die Dauerausstellung gliedert sich in 13 Bereiche, die von mehreren Fachwissenschaftlern erarbeitet wurden.

Im Bereich "Herrnhuter Mission und Völkerkunde" (Stephan Augustin, Herrnhut) werden die geschichtlichen Ereignisse dargelegt, die zur Gründung des Ortes Herrnhut und der Evangelischen Brüder–Unität führten. Gleichzeitig wird die weltweite Mission der Herrnhuter, ihre völkerkundliche Sammeltätigkeit und ihr Wirken auf ethnographischem Gebiet veranschaulicht.

Früheste ethnographische Objekte aus Polynesien, von Indianern der Nordwestküste Nordamerikas und aus dem südlichen Alaska präsentiert der Ausstellungsbereich "Kunstsachen von Cooks Reisen – die Herrnhuter Sammlung" (Stephan Augustin, Herrnhut). Es sind die über den 2. Weltkrieg geretteten Reste einer ursprünglich größeren Sammlung, die während der dritten Weltreise des englischen Kapitäns James Cook zwischen 1776 und 1780 zusammengestellt wurde.

"Symbole von Status und Macht – Häuptlingstümer in Südafrika" (Silvia Dolz, Dresden) vereint Kleidung, farbenprächtigen Glasperlenschmuck, Waffen und Gebrauchsgegenstände der Xhosa und anderer bantusprachiger Völker.
Auch die schon 1898 von Leo Frobenius beschriebene und publizierte Initiationskleidung eines Jugendlichen der Xhosa, die zu den Seltenheiten in musealen Sammlungen gehört, findet sich in diesem Bereich.
Im Süden Afrikas wirkte der Herrnhuter Georg Schmidt als erster evangelischer Missionar von 1738 bis 1744 unter den Khoikhoi. Der von ihm angelegte Missionsplatz erhielt später den Namen Gnadenthal (Genadendal).

In Ostafrika nahmen Missionare der Brüder–Unität ihre Tätigkeit erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts in zwei Regionen auf: 1891 im Nyassa–Gebiet und 1897 im Gebiet von Unyamwezi (beides heute Tansania). Auf der Grundlage der gesammelten Materialien schufen Anfang des 20. Jahrhunderts mehrere Missionare ethnographische Monographien über Nyakyusa, Nyamwezi und Safwa. Im Ausstellungsteil "Leben im Diesseits und Jenseits – Dorfgemeinschaften in Ostafrika" (Silvia Dolz, Dresden) werden vor allem Glaubensvorstellungen und Handwerke dieser Völker vorgestellt. Dabei wird der Weberei der Safwa, die kurz nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zum Erliegen kam, ein besonderer Platz eingeräumt.

Auf Erlaubnis der Zarin Katharina II. gründeten Angehörige der Brüder–Unität 1765 an der unteren Wolga den Ort Sarepta als Ausgangspunkt für eine Mission unter dem mongolischen Volk der Kalmyken. Die Herrnhuter von Sarepta gehören zu den ersten, die Nachrichten über die Kalmyken zusammentrugen und Gegenstände ihrer vom Nomadismus und der buddhistisch–lamaistischen Religion geprägten Kultur sammelten. Den Schwerpunkt des Ausstellungsteiles "Kalmyken – Mongolen in Europa" (Stephan Augustin, Herrnhut) bildet die Ausstattung einer Tempeljurte, die der Missionar Heinrich August Zwick um 1825 sammelte. Diese Gegenstände des religiösen Lebens der Kalmyken gehören heute zu den Seltenheiten in musealen Sammlungen.

Der Buddhismus in seiner lamaistischen Ausprägung begegnete den Herrnhutern auch im Himalaya, wo sie 1856 zunächst in der Provinz Lahoul und ab 1885 im westtibetischen Ladakh Stationen einrichteten. Die Missionare bemühten sich um das Erkennen und Verstehen der Sprache, der Religion und der Geschichte des Landes. Ein herausragender Kenner auf diesen Gebieten war August Herrmann Francke, der dafür 1926 zum ersten Professor für Tibetologie an die Berliner Universität berufen wurde. Die Zeugnisse der westtibetischen Kultur, die nach Herrnhut gelangten, geben vor allem Auskunft über die Religion. Sie sind im Ausstellungsteil "West–Himalaya – von Göttern und Menschen" (Dr. Annegret Nippa, Dresden) präsentiert.

"Australien – Aborigines zwischen Traumzeit und Mission" (Christine Schlott, Leipzig) ist der Ausstellungsbereich überschrieben, der sich den Ureinwohnern des fünften Kontinents und der etwa 50 Jahre lang in Südost und Nordost–Australien (Beginn 1849/1891) betriebenen Missionstätigkeit der Brüder–Unität widmet. Der Missionar Friedrich August Hagenauer trat vor allem als Sammler von ethnographischen Objekten in Erscheinung, während Nikolaus Hey ein Werk über die Sprache der Nggerikudi von Nordqueensland publizierte. Von den als Jäger und Sammler lebenden Aborigines sind Gegenstände des Alltags, wie Sammelgefäße und Arbeitsgeräte, aber auch Waffen, zu denen der Bumerang zählt, sowie Schmuck und Ritualobjekte zu sehen. Drei in der Sammlung befindliche Gemälde von William Barak (ca. 1824 – 1907), dem letzten "König des Melbourner Stammes", verkörpern eine neue Form des künstlerischen Schaffens der Aborigines.

Im Jahr 1733 begann die Brüdermission in Grönland, 1752 in Labrador und 1885 in Alaska. Überall trafen die Herrnhuter auf Eskimo oder, wie sie sich selbst nennen, Inuit bzw. Yupik in Alaska. Im Ausstellungsteil "Inuit – Menschen des Hohen Nordens" (Dr. Heinz Israel, Berlin) werden ein Originalkajak aus Grönland, ein Hundeschlittengespann aus Labrador, Fellkleidung aus Alaska und viele andere Zeugnisse der Inuit–Kultur präsentiert. Einer der ersten, der diese Kultur beobachtete und umfangreich beschrieb, war der Herrnhuter David Cranz, der von 1761 bis 1762 in Grönland weilte und 1765 sein Werk "Historie von Grönland enthaltend die Beschreibung des Landes und seiner Einwohner..." herausgab.

Die ersten Herrnhuter Missionare gingen 1732 nach St. Thomas, einer der "Jungferninseln in der Karibik" (Gudrun Meier, Dresden). Die ursprünglich von indianischen Völkern besiedelten karibischen Inseln wurden bald nach der Entdeckung durch Kolumbus zu einem Zentrum der mit Sklaven aus Afrika betriebenen Plantagenwirtschaft. Die Herrnhuter bemühten sich, das harte Leben der Sklaven zu mildern. C.G.A. Oldendorp, ein Theologe und Historike der Brüder–Unität befasste sich mit der Erforschung von Sprache und Kultur der afroamerikanischen Sklaven.

Auf Menschen aus Afrika trafen die Herrnhuter auch in Suriname im nördlichen Südamerika, wo sie seit 1735 zunächst im Küstengebiet bei Arawak und Karaiben missionierten. Im Ausstellungsteil "Indianische Küstenstämme Surinames" (Dr. Klaus–Peter Kästner, Dresden) wird die Kultur dieser Völker an Hand von Alltagsgerät, Jagdwaffen, Schmuck, Keramik, Musikinstrumenten und rituellen Gegenständen dargestellt.
Zu den frühesten Objekten in diesem Teil gehört eine Rassel (maracá) eines Medizinmannes der Arawak, die aus der Schale einer Kalebassenfrucht, einem Holzstab als Griff und Papageienfedern gefertigt wurde. Das Stück gelangte bereits 1755 nach Deutschland.

In Suriname missionierten die Herrnhuter seit 1765 ebenfalls bei den Marron, geflohenen und im Inneren des Landes in Freiheit lebenden Sklaven. Im Ausstellungsteil "Suriname – Afroamerikanische Marron" (Prof. Richard und Sally Price, Martinique) wird auf Geschichte und Kultur dieser Menschen gleichermaßen eingegangen. Einen Schwerpunkt bildet die Holzschnitzerei, die bei den Marron besonders ausgeprägt ist. Viele Dinge des täglichen Gebrauchs, Sitzgelegenheiten, Hausrat, Kämme, Musikinstrumente u.a., werden aus Holz gefertigt und ornamental verziert.

Neben den indianischen Völkern und den Marron leben in Suriname vor allem seit der Aufhebung der Sklaverei im Jahr 1863 eine Reihe anderer Bevölkerungsgruppen, die im Ausstellungsteil "Suriname – Kreolen, Chinesen, Inder, Javaner" (Prof. Richard und Sally Price, Martinique) mit Einzelbeispielen aus ihrer Kultur vorgestellt werden. So finden sich in diesem Teil eine Frauenkleidung der Kreolen, farbige chinesische Lackarbeiten, Silberschmuck der Inder und mehrere Utensilien für das wayang–Schattenspiel der aus Indonesien stammenden Javaner.

Im Jahr 1847 begannen die Herrnhuter mit einer Mission im Gebiet der mittelamerikanischen Miskitoküste bei den dort lebenden Indianervölkern der Miskito, Sumo und Rama. Im Ausstellungsteil "Indianerstämme der Miskitoküste Nicaraguas" (Dr. Klaus–Peter Kästner, Dresden) wird die Kultur dieser Menschen, so wie sie von den Missionaren noch beobachtet werden konnte, dargestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei Kleidung und Schmuck. Die Kleidung wurde aus Rindenbaststoff wie auch aus Baumwolle gefertigt. Beim Verarbeiten der Baumwolle wurden häufig Daunenfedern eingewebt, die feine Muster bilden. Die relativ kleine Sammlung von den Indianern der Miskitoküste dokumentiert die traditionelle Lebensweise von Stammeskulturen. Derartige Sachzeugen sind heute nur noch in Resten vorhanden.

Zur Dauerausstellung liegt ein umfangreicher, mit zahlreichen Abbildungen versehener Katalog vor:
Ethnographie und Herrnhuter Mission.
Völkerkundemuseum Herrnhut.
Katalog zur ständigen Ausstellung.
Staatliches Museum für Völkerkunde Dresden 2003.
168 S., 230 Abbildungen und Karten.
ISBN 3-00-012217-6
Preis: 8,50 Euro

VERANSTALTUNGEN

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG FÜR SENIOREN

Rundgang durch die Ausstellung

Renate Augustin

Eintritt zuzüglich 3,00€ Führungsgebühr

Termin:

So, 26.11.2017, 15:00 |

ERÖFFNUNG DER SONDERAUSSTELLUNG

Russische Volkskunst – Märchen- und Spielfiguren aus Holz und Ton

Eintritt frei

Termin:

Do, 30.11.2017, 17:00 |

WEIHNACHTSWERKSTATT

Geschenke für Weihnachten. Gerolltes - Schmuck aus Zeitungspapier

Silke Piwko

Eintritt frei, 2,00€ Materialkosten

Termin:

Fr, 1.12.2017, 13:00 |

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG FÜR KINDER

Kennst Du schon Kalulu, den Hasen? - Märchen und Mythen aus Ostafrika

Johanna Funke Kinder bis 16 Jahre frei

Erwachsene Eintritt zuzüglich 3,00 € Gebühr

Termin:

Sa, 2.12.2017, 15:00 |

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Im Land der vielen Wasser - Menschen in Suriname

Johanna Funke

Eintritt zuzüglich 3,00€ Gebühr, Kinder bis 16 Jahre frei

Termin:

So, 3.12.2017, 15:00 |

WEIHNACHTSWERKSTATT

Geschenke für Weihnachten. Geknotetes - Schmuck aus Kordel

Silke Piwko

Eintritt frei, 2,00€ Materialkosten

Termin:

Fr, 8.12.2017, 13:00 |

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG FÜR KINDER

Märchenhaftes aus Russland

Silke Piwko

Kinder bis 16 Jahre frei, Erwachsene Eintritt zuzüglich 3,00€ Gebühr

Termin:

Sa, 9.12.2017, 15:00 |

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IN RUSSISCHER SPRACHE

Russisches Kinderspielzeug aus Holz und Ton

Evgenia Ruban, Hoyerswerda

Eintritt zuzüglich 3,00€ Gebühr, Kinder bis 16 Jahre frei

Termin:

So, 10.12.2017, 15:00 |

VORTRAG

Skizzen aus Russland

Natalia Zagorskaia, Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V. Dresden

Eintritt 4,00€, ermäßigt 3,00€, Mitglieder des Freundeskreis frei

Termin:

Di, 12.12.2017, 19:30 |

FORUM ZUM TAG DER MENSCHENRECHTE

Sehnsucht Tibet - Ein Leben im Exil

Ein Film von Christian Beyer

Anschließend: Free Tibet? Menschenrechte in Tibet / Diskussionsrunde Migmar Dhakyel, Tsewang Norbu (TID e.V.) und Roland Steffan, ehemaliger Direktor des Völkerkundemuseums in St. Gallen (Schweiz)

IN KOOPERATION MIT DER TIBET INITIATIVE DEUTSCHLAND E.V.

2,00€ Gebühr

Termin:

Do, 14.12.2017, 09:00 |

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Indianer im tropischen Regenwald

Renate Augustin

Eintritt zuzüglich 3,00€ Gebühr, Kinder bis 16 Jahre frei

Termin:

So, 17.12.2017, 15:00 |

WEIHNACHTSFÜHRUNG FÜR FAMILIEN

Väterchen Frost und Schneeflöckchen - Weihnachtsfreuden in Russland

Johanna Funke

Kinder bis 16 Jahre frei, Erwachsene Eintritt zuzüglich 3,00€ Gebühr

Termin:

Mo, 25.12.2017, 15:00 |

Völkerkundemuseum Herrnhut

Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen

Goethestraße 1
D 02747 Herrnhut

Telefon: +49 (0)351-4914 4261
E-Mail: voelkerkunde.herrnhut@ses.museum

Öffnungszeiten
Di bis So und alle Feiertage von 9:00 bis 17:00
Mo geschlossen, außer an gesetzlichen Feiertagen