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Fatoumata Diawara
»Massa« – Internationales Sommerfestival Kampnagel / Elbphilharmonie Sommer
Fatoumata Diawara, guitar, vocalsJurandir Da Silva Santana, guitar
Fernando Javier Tejero Vélez, keyboard
Juan Finger, bass
William Ombe Monkama, drums
Fatoumata Diawaras Shows sind pure Energie. Die Sängerin, Songwriterin und Gitarristin aus Mali kehrt 2026 mit »Massa« zurück, ihrem bislang persönlichsten Werk. Als Künstlerin bringt sie ihr Publikum zum Lachen, Weinen und vor allem zum Tanzen.
Das Album ist introspektiv und kraftvoll zugleich und beschäftigt sich mit Mutterschaft, Glauben, Erinnerung und Widerstandsfähigkeit, wobei intime Reflexionen in universelle Erzählungen verwandelt werden. Mit diesen Liedern lädt Diawara ihr Publikum dazu ein, Dankbarkeit zu empfinden und zu akzeptieren, dass das Schicksal ein unvermeidlicher Teil der menschlichen Reise ist. Gleichzeitig ist das Album eine bewegende Hommage an ihren verstorbenen Vater.
Musikalisch erweitert Fatoumata Diawara auf »Massa« ihr Klanguniversum und verbindet die Musik ihrer malischen Heimat mit Pop-Elementen, wodurch ein Sound entsteht, der sowohl in der Tradition verwurzelt als auch zukunftsweisend ist. Mit ihrem Album bekräftigt sie ihren Platz als eine der wichtigsten Stimmen der afrikanischen Musik und verwandelt persönliche Wahrheit in universelle Resonanz.
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New Generation Symphony Orchestra / Hugo Ticciati
Schleswig-Holstein Musik Festival
New Generation Symphony Orchestra, OrchesterMaria Misgeld, Gesang
Signe Misgeld, Gesang
Hugo Ticciati, Violine und Leitung
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
sowie Werke von Hildegard von Bingen, Arvo Pärt u.a.
Frische Klänge
Hugo Ticciati ist einer der umtriebigsten und entdeckungsfreudigsten Musiker Schwedens. Seine genreübergreifenden, innovativen Programme, die er mit dem Ensemble O/Modernt auf die Bühne bringt, sorgen international für Furore. Aus diesem erfolgreichen Klangkörper ist 2024 das Stockholmer New Generation Symphony Orchestra hervorgegangen, das sich aus exzellenten jungen Musikerinnen und Musikern zwischen 16 und 28 Jahren zusammensetzt. Der O/Modernt-Philosophie gemäß verbindet das Orchester musikalische Traditionen mit innovativen Klangwelten.
Das wird zum Beispiel in der Zusammenführung von Johannes Brahms’ Erster Sinfonie mit aktuellen Kompositionen hörbar – wie etwa Albert Schnelzers sehnsuchtsvolles Stück »Burn my Letters (Remembering Clara)«, das sich mit der geheimnisumwobenen Liebe zwischen Clara Schumann und Brahms auseinandersetzt. Ebenso faszinierend klingt es, wenn eine spannungsvolle Melange aus mittelalterlich-mystischen Klängen von Hildegard von Bingen und altschwedischen Hirtenrufen von der nordischen Alm die Elbphilharmonie warm und anmutig durchströmt.
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The Cinematic Orchestra
Internationales Sommerfestival Kampnagel / Elbphilharmonie Sommer
The Cinematic Orchestra definiert seit über zwei Jahrzehnten den Raum zwischen Jazz und Electronica neu. Seit ihrem Debüt »Motion« im Jahr 1999 hat die von Jason Swinscoe gegründete Band eine ganze Generation geprägt und Künstler:innen von Floating Points bis Kamasi Washington inspiriert. Auf insgesamt vier Studioalben bei Ninja Tune hat The Cinematic Orchestra üppige, cineastische Klanglandschaften entworfen und damit über eine Milliarde Streams erreicht.Zur Diskografie der Band gehören auch Live-Aufnahmen ihres ausverkauften Konzerts in der Royal Albert Hall in London und Soundtracks für Filme wie Disneys bewegende Naturdokumentation »Crimson Wing«, nominiert für die beste Filmmusik bei den Filmfestspielen von Cannes. Nach ihrem letzten Hamburger Konzert beim ÜBERJAZZ-Festival auf Kampnagel im Jahr 2016 kehrt The Cinematic Orchestra nun zurück, um in der Elbphilharmonie ihre musikalische Bandbreite zu präsentieren: weitläufige Suiten, in denen sich Jazz und Elektronik in kinematografischem Maßstab entfalten.
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Kammerphilharmonie Hamburg / Anton Barakhovsky
»Wien – alla Turca«: Mozart / Bruckner / Önder
Kammerphilharmonie HamburgAnton Barakhovsky, Violine
Dirigent: Arndt Auhagen
Ümit Önder, Ayşe Önder: Dialogs with Schlenker
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219
Anton Bruckner: Streichquintett für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello F-Dur / Bearbeitung für Kammerorchester
Dieser Konzertabend rückt Wiener Klassik und Romantik in den Mittelpunkt und beleuchtet ihre Beziehung zur türkischen Musik – zur damaligen und heutigen Zeit! Den Schwerpunkt des Programms bildet Anton Bruckners Streichquintett in F-Dur, entstanden und uraufgeführt in Wien. Das Werk selbst spiegelt Bruckners ausgefeilte Harmonik und formale Tiefe wider, eingebettet in die Wiener Kammermusiktradition des späten 19. Jahrhunderts. Andererseits ist dieses Quintett wie die großen Sinfonien des Meisters von der Naturmystik und der katholischen Religiösität Bruckners durchdrungen. Es wirkt laut Bruckner-Biograf Mathias Hansen »wie ein getreues Echo Bruckner’scher Sinfonien, gespielt von einem Mahler’schen Fernorchester.« Daher liegt es nahe, dass das Werk im heutigen Konzert in einer Fassung für Kammerorchester dargeboten wird.
Die große Klammer der beiden Pole Wien und Türkei bildet an diesem Konzertabend das Fünfte Violinkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart, dem sogenannten »Türkischen Konzert«. Mozart als Vertreter der sogenannten »Wiener Klassik« spiegelt im Rondo-Satz im »alla Turca«-Stil die damals in Europa beliebte, stilisierte Nachahmung osmanischer Militärklänge wider und nicht authentische türkische Musik im ethnomusikalischen Sinne; er zeigt Mozarts kreative Integration des »exotischen« Klangideals seiner Zeit. Authentische türkische Musik erklingt jedoch geich zu Beginn des Konzertes in der Uraufführung des Diptychons »Dialogs with Schlenker« der Geschwister Ayşe und Ümit Önder aus Istanbul.
Der Solist des Abends, der Geiger Anton Barakhovsky, gehört zu den profiliertesten Violinisten seiner Generation. Als Preisträger etlicher internationaler Wettbewerbe (u.a. Tschaikowsky in Moskau) konzertiert er solistisch in den großen Konzertsälen der Welt (u.a. Carnegie-Hall in New York, Philharmonie in St. Petersburg, Wigmore Hall in London) und hat zudem seit 2009 die Position des Ersten Konzertmeisters des Bayerischen Rundfunkorchesters inne.
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Schleswig-Holstein Festival Orchestra / Kian Soltani / Christoph Eschenbach
Schleswig-Holstein Musik Festival
Schleswig-Holstein Festival OrchestraKian Soltani, Violoncello
Dirigent: Christoph Eschenbach
Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
Aus der Neuen Welt
Mit diesem Konzert setzt das Schleswig-Holstein Festival Orchestra den strahlenden Schlusspunkt seines Festivalsommers 2026. Wie jedes Jahr verschmelzen jugendliche Virtuosität, höchste künstlerische Disziplin und der inspirierende Geist internationaler Begegnung zu einem Klangkörper, der innerhalb weniger Wochen eine erstaunlich dichte musikalische Identität bildet. Gemeinsam mit dem Orchester gestaltet Kian Soltani den Abend – ein Künstler, dessen biografische Vielfalt zwischen österreichischer Prägung, persischem Erbe und globalem künstlerischen Denken seine Klangsprache reich und farbenzart macht. Seit der Auszeichnung mit dem Leonard Bernstein Award 2017 zählt er zu den prägendsten Cellisten seiner Generation.
In Schumanns a-Moll-Konzert entfaltet Soltani eine Poesie, die wie ein Blick ins innere Leuchten des Werkes wirkt: empfindsam, atmend, von großer seelischer Wärme getragen. Nach diesen innigen Klangwelten öffnet sich mit Dvořáks Neunter der Raum in die Ferne. Die Sinfonie trägt nicht nur den Beinamen »Aus der Neuen Welt«, sie verkörpert jenen Blick über den Horizont, der das Orchester selbst auszeichnet: Aufbruch, Neugier, pulsierende Energie. Unter der Leitung von Christoph Eschenbach entsteht so ein Finale, das Grenzenlosigkeit erfahrbar macht – und den Sommer in nachhaltiger Resonanz verabschiedet.
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Royal Swedish Orchestra / Nina Stemme / Alan Gilbert
Schleswig-Holstein Musik Festival
Royal Swedish Orchestra, OrchesterNina Stemme, Sopran
Richard Wagner: Vorspiel und Liebestod aus der Oper »Tristan und Isolde« WWV 90
Wilhelm Stenhammar: Serenade F-Dur op. 31
Richard Wagner:
Ouvertüre zu »Tannhäuser« WWV 70
Waldweben / aus der Oper »Siegfried« WWV 86C
Trauermarsch und Schlussgesang der Brünnhilde / aus der Oper »Götterdämmerung« WWV 86D
Nina Stemme ist eine Ausnahmeerscheinung: Die Stockholmer Sopranistin gilt als führende Wagner-Interpretin unserer Zeit. Ihre lsolde, Brünnhilde und Kundry haben nicht nur in Bayreuth, London oder Wien Maßstäbe gesetzt, sondern auch an der Royal Swedish Opera, wo ihre Karriere begann. Beim SHMF steht mit ihr die legendäre »Königliche Hofkapelle« auf der Bühne – jenes Hausorchester der Stockholmer Oper, das zu den ältesten Klangkörpern Europas zählt, in diesem Jahr sein 500-jähriges Bestehen feiert und wie kein anderes die musikalische Seele Schwedens prägt. Am Pult: Alan Gilbert. Der gebürtige New Yorker, lange Chefdirigent der Philharmoniker seiner Heimatstadt, ist seit 2021 Musikdirektor der Royal Swedish Opera. Seine Arbeit verbindet internationale Strahlkraft mit tiefer Verwurzelung in der skandinavischen Musikszene.
Das Programm schlägt eine Brücke zwischen deutscher und schwedischer Romantik: Wagners Klangwelten – von »Tristan und lsolde« bis zur »Götterdämmerung« – treffen auf Wilhelm Stenhammar, der als Komponist und Dirigent selbst von Wagner inspiriert war. Seine Serenade op. 31 ist ein nordisches Gegenstück zur deutschen Spätromantik: licht, weit, und doch voller innerer Dramatik.
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Arthur Verocai & Nu Civilisation Orchestra
Internationales Sommerfestival Kampnagel / Elbphilharmonie Sommer
Nu Civilisation OrchestraPaula Santoro, vocals
Rogê, vocals
Ricardo Verocai, piano
Arthur Verocai, conductor
Brasilianische Sommervibes
1972 nahm der brasilianische Komponist und Musiker Arthur Verocai ein Album auf, das bei Kritik und Publikum gleichermaßen durchfiel – und heute zu den größten Meilensteinen der brasilianischen Populärmusik zählt. »I could listen to the album everyday for the rest of my life«, sagte etwa Produzentenurgestein Madlib über Verocais nur 30 Minuten langes Meisterwerk, das Jazz, Bossa Nova und Psychedelic Folk zu einem neuen, ebenso entspannten wie aufregenden Sound verknüpfte.
Die zweite Karriere des Arthur Verocai begann in den 1990er-Jahren, als US Rapper wie MF DOOM und Ludacris seine orchestralen Harmonien sampelten und sein 72er-Album als eine der wertvollsten Platten aller Zeiten gehandelt wurde. Verocai veröffentlichte schließlich weitere Alben, arrangierte für Bands wie BadBadNotGood, Hiatus Kaiyote oder Tyler, The Creator, und verkaufte 2024 große Konzertsäle wie das Amsterdamer Concertgebouw und das Londoner Barbican aus.
Dass vor allem auch junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren zu seinen Konzerten strömen, zeigt Arthur Verocais generationsübergreifende Anziehungskraft. Nun kommt der 1945 geborene Musiker nach Europa, um als Headliner bei großen Festivals und exklusiv in Deutschland in der Elbphilharmonie zu spielen – u.a. mit Sänger Rogê, der zuletzt beim ÜBERJAZZ Festival auf Kampnagel spielte, und dem 20-köpfigen Nu Civilisation Orchestra: eines von drei Kooperationskonzerten der Elbphilharmonie mit dem Internationalen Sommerfestival Kampnagel.
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Ukrainian Freedom Orchestra / Julia Kleiter / Keri-Lynn Wilson
Elbphilharmonie Sommer
Ukrainian Freedom OrchestraJulia Kleiter, Sopran
Dirigentin: Keri-Lynn Wilson
Bohdana Frolyak: Gloria
Gustav Mahler: Rückert-Lieder
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Musik für Freiheit und Frieden
»Mein Taktstock ist meine Waffe.« Unter diesem Motto kämpft die kanadisch-ukrainische Dirigentin Keri-Lynn Wilson seit 2022 für die Freiheit der Ukraine. Sie gründete das Ukrainian Freedom Orchestra wenige Wochen nach dem brutalen Angriff Russlands. Das Orchester vereint herausragende ukrainische Musiker:innen – aus Ensembles des Landes, aus dem Exil sowie aus europäischen Spitzenorchestern.
Gemeinsam mit der Sopranistin Julia Kleiter widmen sie sich in diesem Programm Gustav Mahlers »Rückert-Liedern« – mit seinen fünf Liedern hinterließ der Komponist berührende Kunst, das mit der Nummer »Ich bin der Welt abhanden gekommen« zugleich zum Inbegriff der Mahlerschen Weltflucht-Ästhetik wurde. Zuvor erklingt ein neues Orchesterwerk der ukrainischen Komponistin Bohdana Frolyak, die mit ihren Werken die Lebendigkeit der ukrainischen Kultur auch im Krieg fortführt.
Auch Ludwig van Beethoven darf beiden Konzerten des Ukrainian Freedom Orchestra nicht fehlen. Seine Musik steht wie kaum eine andere für Freiheitsstreben, Völkerverständigung und die Idee eines geeinten Europas. Nach gefeierten Aufführungen (und Aufnahmen) seiner Fünften und Neunten Sinfonie erklingt nun die mitreißende Siebte Sinfonie, berühmt für ihren rhythmisch eindringlichen zweiten Satz, in dem Beethoven aus kleinsten Motiven große emotionale Spannungen entfaltet.
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John Scofield
Elbphilharmonie Sommer
John Scofield’s Long Days QuartetJohn Scofield, guitar
John Medeski, keyboard, organ
Vicente Archer, bass
Ted Poor, drums
Jazz mit Haltung
Gitarrenlegende John Scofield kehrt zurück in die Elbphilharmonie! Nach seinem gefeierten Solo-Auftritt zum Fünften Geburtstag des Hauses ist der Altmeister nun mit seinem hochkarätig besetzten Long Days Quartet zu erleben.
Seit Jahrzehnten zählt John Scofield zu den prägendsten Stimmen des Jazz – ein Meister zwischen Bebop, Blues und Rock, der wie kaum ein anderer seinen Sound immer wieder neu erfindet. Für Scofield ist Jazz kein starres Genre, sondern eine Haltung: »Jazz lässt einem die Freiheit, seinen eigenen Stil zu entwickeln und ermutigt einen, nach sich selbst zu klingen.« Nach seinen Trio-, Duo- und Soloprojekten stellt der US-Gitarrist nun ein brandneues Ensemble vor, das seine aktuellen Groove-Kompositionen ebenso erkundet wie Klassiker aus seinem Repertoire in frischem Licht erscheinen lässt.
Besonders ist das Wiedersehen mit Pianist und Meister der Hammond-Orgel John Medeski – eine Partnerschaft, die seit Scofields Kultalbum »A Go Go« (1998) immer wieder für kreative Funken gesorgt hat. Gemeinsam mit dem brillanten Bassisten Vicente Archer und dem energiegeladenen Drummer Ted Poor entsteht eine Formation, die Funk, Jazz und Improvisation zu einem elektrisierenden Live-Erlebnis verschmilzt.
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Mariza
»Amor« – Elbphilharmonie Sommer
Mariza, vocalsLuís Guerreiro, Portuguese guitar
Eduardo Faustino, guitar
Gabriel Salles, bass guitar
Francisco Santos, drums, percussion
João Frade, accordion
Die Magie des Fado
Sie bringt portugiesisches Flair an die Elbe: die berühmte Fado-Sängerin Mariza. Seit ihrem Durchbruch vor fast 25 Jahren zählt sie zu den bedeutendsten Botschafterinnen der ikonischen Gesangskultur Portugals. Nun präsentiert der Superstar ihr neues Album »Amor«.
Nach dem Tod von Amália Rodrigues, der unvergessenen »Königin des Fado«, suchte das ganze Land nach einer würdigen Nachfolgerin – und fand sie in der jungen Mariza. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und ihrer fesselnden Bühnenpräsenz hat sie eine riesige Fangemeinde auf der ganzen Welt gewonnen. Mariza ist die Erbin von Amália Rodrigues, Kulturbotschafterin und Künstlerin, die sich immer wieder neu erfindet, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen.
Ihre Musik schlägt Brücken zwischen Tradition und Moderne, zwischen Erinnerung und Zukunft. Marizas Konzert im Rahmen des Elbphilharmonie Sommers und ihr neues Album »Amor« stehen ganz im Zeichen der Liebe: »Es behandelt Themen wie Liebe, Nostalgie und Identität – tief verwurzelt in der Tradition des Fado, aber mit zeitgenössischen Einflüssen.«
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Richard Galliano
»New Viaggio« – Elbphilharmonie Sommer
New Viaggio TrioRichard Galliano, accordion
Adrien Moignard, guitar
Philippe Aerts, bass
Französische Nostalgie
Mit Richard Galliano hält französische Leichtigkeit Einzug in die Elbphilharmonie. Der Akkordeonist, einer der bedeutendsten und einflussreichsten Musiker seines Instruments, präsentiert eine neue Version seines gefeierten Albums »Viaggio« von 1993. Diese zeitlose musikalische Reise markierte einst einen Wendepunkt in Gallianos Karriere, in der er dem Akkordeon zu neuer Relevanz zwischen Jazz, Klassik und Weltmusik verhalf.
»New Viaggio« – der Titel klingt wie ein fernes Echo und steht zugleich für eine Rückkehr in die Klangwelt eines ikonischen Albums. »Als ich die Aufnahmen der Studio-Sessions wiederentdeckte, verspürte ich eine tiefe Emotion – eine Mischung aus Freude und Nostalgie«, erzählt Galliano. Die wiederentdeckten alternativen Takes dokumentieren die kreative Dynamik und das feine Zusammenspiel jener Sessions, die sich nun in neuem Licht zeigen.
Das Ergebnis ist eine erweiterte Fassung von »Viaggio«, bereichert durch bislang unveröffentlichte Aufnahmen – ein lebendiges »Work in Progress«, das die Idee der New Musette fortführt: einer Musik, die in der französischen Tanzmusik verwurzelt ist und mit Jazzeinflüssen in die Gegenwart gerückt wird.
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Royal Stockholm Philharmonic Orchestra / Xavier de Maistre / Ryan Bancroft
Schleswig-Holstein Musik Festival
Royal Stockholm Philharmonic OrchestraXavier de Maistre, Harfe
Dirigent: Ryan Bancroft
Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre zu »Ein Sommernachtstraum« op. 21
Reinhold Moritzewitsch Glière: Konzert für Harfe und Orchester Es-Dur op. 74
Allan Pettersson: Sinfonie Nr. 7
Was wäre der diesjährige Städteschwerpunkt »Stockholm« ohne das renommierte Royal Stockholm Philharmonie Orchestra zu Gast beim SHMF? Nur folgerichtig ist es, dass der Klangkörper auch gleich ein großes Werk aus seiner Heimat mitbringt: Allan Petterssons Sinfonie Nr. 7, deren Uraufführung 1968 durch eben dieses Orchester erfolgte. Pettersson gehört zu Schwedens bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, und seine Musik lässt einen ganz eigenen, besonderen Stil erkennen. Die soghaft aufbrandenden Klangwellen besitzen hier nicht weniger Anziehungskraft als die dunkel-abgründigen Tiefen. In der ersten Konzerthälfte dominiert hingegen das lichtvolle und Unbeschwerte.
Nach der zauberisch-flirrenden Raffinesse von Felix Mendelssohns Sommernachtstraum-Ouvertüre kann Xavier de Maistre – SHMF-Portraitkünstler aus dem Jahr 2020 – sein beeindruckendes Können in Reinhold Glieres folkloristisch gefärbtem Harfenkonzert unter Beweis stellen. Die musikalische Leitung übernimmt an diesem Abend der junge Chefdirigent des Stockholmer Orchesters, Ryan Bancroft, über den The Times begeistert schrieb, sogar der kleine Finger seiner rechten Hand sei ausdrucksstark!
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Time for Three
»Jukebox« – Schleswig-Holstein Musik Festival
Time for ThreeNick Kendall, Violine
Charles Yang, Violine
Ranaan Meyer, Kontrabass
Wenn Time for Three die Bühne betritt, scheint die Luft zu flirren: Das US-amerikanische Trio gilt als wahres Energiebündel – virtuos, verspielt und dabei zugleich zutiefst berührend. Mit zwei Violinen und Kontrabass sprengen Charles Yang, Nick Kendall und Ranaan Meyer seit Jahren die Grenzen zwischen Klassik, Folk, Jazz und Pop. Beim SHMF sorgten sie bereits mehrfach für restlos begeisterte Säle – nun kehren sie zurück und bringen ihre magische Mischung aus ungezügelter Spielfreude, feinster Kammermusik und unwiderstehlicher Bühnenpräsenz mit.
Die drei Musiker lernten sich am weltberühmten »Gurtis Institute of Music« in Philadelphia kennen – bald schon verband sie mehr als nur technische Exzellenz: ihr gemeinsamer Entdeckergeist. So entstanden Arrangements voller Überraschungen, intime Balladen neben hochvirtuosen Klangeruptionen, Bach, der auf Beatles, Bluegrass und Bernstein trifft. Unter dem Programmtitel »Jukebox« laden Time for Three zu einem klangvollen Streifzug durch ihre grenzenlose musikalische Welt: ein Abend, an dem sich Lieblingsstücke, Neuentdeckungen und stilistische Funkenflüge nahtlos aneinanderreihen. So wird der Konzertsaal zum vibrierenden Resonanzraum für Staunen, rhythmischen Drive und große Gefühle – ein leidenschaftliches Feuerwerk der Farben und Stile.
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Johan Dalene / Christian Ihle Hadland
Schleswig-Holstein Musik Festival
Johan Dalene, ViolineChristian Ihle Hadland, Klavier
Werke von Edvard Grieg, Amanda Röntgen-Maier, Wilhelm Stenhammar u.a.
Shootingstar der Geige
Er bringt »seine Stradivari wie ein Meister zum Singen«, schwärmt die französische Zeitung Le Monde über den jungen schwedisch-norwegischen Geiger Johan Dalene, der in Stockholm studiert hat und 2019 den prestigeträchtigen Carl-Nielsen-Wettbewerb gewann. Im Duo mit dem norwegischen Pianisten Christian Ihle Hadland widmet er sich seit mehreren Jahren der Musik Skandinaviens, und auch beim SHMF präsentieren die beiden eine Hommage an ihre Heimat, die farbige Klangbilder aus nordischem Licht, mystischer Weite und ländlicher Mittsommer-Idylle heraufbeschwört.
Von den mal zarten, mal schwungvollen Kleinoden der schwedischen Komponistin Amanda Röntgen-Maier bis zur großen dramatischen dritten Violinsonate von Edvard Grieg entfaltet sich ein Panorama kammermusikalischer Finesse, gewürzt mit der einen oder anderen skandinavischen Tanz- oder Volksliedmelodie. Auch die spätromantischen Klänge von Wilhelm Stenhammar versprechen großen Hörgenuss – er schrieb seine Sonate für den berühmten schwedischen Geiger Tor Aulin, der im Programm mit seinen »Vier Aquarellen« ebenso als Komponist in Erscheinung tritt.
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Il Giardino Armonico / Julia Lezhneva / Giovanni Antonini
Elbphilharmonie Sommer
Il Giardino ArmonicoJulia Lezhneva, Sopran
Leitung: Giovanni Antonini
Antonio Vivaldi:
Concerto für Streicher e-Moll RV 134
Agitata da due venti / Arie aus der Oper »Griselda« RV 718
Sposa, son disprezzata / Arie der Irene aus dem Opern-Pasticcio »Bajazet« RV 703
Gelosia tu già rendi l’alma mia / Arie aus der Oper »Ottone in villa« RV 729
Concerto h-Moll RV 580 / aus: L’estro armonico
Vedrò con mio diletto / Arie des Anastasio aus der Oper »Giustino« RV 717
Siam navi all’onde algenti / Arie aus der Oper »L’Olimpiade« RV 725
Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo Es-Dur RV 253 »La Tempesta di Mare«
Joseph Haydn: Arianna a Naxos / Kantate Hob. XXVIb:2
Sommerlicher Italien-Trip
Antonio Vivaldi ist heute untrennbar mit den »Vier Jahreszeiten« verbunden. Zu seiner Zeit war der Venezianer aber auch als Opernkomponist ein Star. Mit der Sopranistin Julia Lezhneva und den Originalklang-Spezialist:innen von Il Giardino Armonico lebt die emotionale, hochtheatralische Opernwelt des 18. Jahrhunderts auf – ein sommerlicher Ausflug nach Italien.
Seit Beginn ihrer internationalen Karriere arbeitet die Sopranistin mit der klaren, engelsgleichen Stimme mit Il Giardino Armonico und seinem Mitbegründer und langjährigem Leiter Giovanni Antonini zusammen. Ihr aktuelles Programm fügt den preisgekrönten Alben und umjubelten Konzerten ein neues Kapitel hinzu.
Joseph Haydn ist ein weiteres musikalisches Universum, dem Giovanni Antonini sich widmet: »Ich versuche, mich mit Haydn zu unterhalten, mit ihm zu sprechen, auf das zu hören, was er mir durch seine Musik sagen möchte.« Die Solokantate »Arianna a Naxos« vertont sensibel die Gefühle der von ihrem Geliebten verlassenen Titelheldin – hier kann auch Julia Lezhneva noch einmal ihre ganze Stimmgewalt entfalten.
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Gustav Mahler Jugendorchester / Philippe Jordan
Elbphilharmonie Sommer
Gustav Mahler JugendorchesterDirigent: Philippe Jordan
Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische«
Romantischer Sommer
Ein Elbphilharmonie Sommer ohne das Gustav Mahler Jugendorchester? Unmöglich! Auch in diesem Jahr kommt das weltbeste Nachwuchsorchester mit herausragender Musik von Béla Bartók und Anton Bruckner nach Hamburg – dieses Mal mit dem renommierten Dirigenten Philippe Jordan am Pult.
»Wir konnten damals noch nicht wissen, dass uns ein wahres Meisterwerk geschenkt wurde«, reagierte Paul Sacher, der Auftraggeber von Bartóks »Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta«, begeistert nach der Uraufführung. Recht sollte er behalten: Das Werk war so beliebt, dass es sogar in Filmen wie »The Shining« von Stanley Kubrick oder »Being John Malkovitch« von Spike Jonze erklingt und in die Popkultur einzog.
Auch Anton Bruckner feierte mit seiner Vierten Sinfonie einen seiner größten Erfolge zu Lebzeiten. Der der intensive Klangrausch der »romantischen« Sinfonie überzeugte schon die damaligen Kritiker. Schwelgende Melodien und schallende Fanfaren der Blechbläser erinnern an die Klangwelten Richard Wagners und machen die Sinfonie bis heute zu einem Konzert-Klassiker.
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Orchestre symphonique de Montréal / Alisa Weilerstein / Rafael Payare
Elbphilharmonie Sommer
Orchestre symphonique de MontréalAlisa Weilerstein, Violoncello
Dirigent: Rafael Payare
Claude Debussy: L’isle joyeuse / Bearbeitung für Orchester von Bernardino Molinari
Gabriela Ortiz: Dzonot
Richard Strauss: Ein Heldenleben / Tondichtung für großes Orchester op. 40
Heldenreise mit Jaguar
»Concordia Salus« – Wohlergehen durch Harmonie – lautet das Motto von Montréal. Das Orchestre symphonique de Montréal und sein Chefdirigent Rafael Payare nehmen es wörtlich: mit wunderbaren Harmonien vom Impressionisten Claude Debussy, dem Spätromantiker Richard Strauss und der Zeitgenössin Gabriela Ortiz.
In ihrem Cellokonzert »Dzonot« – maßgeschneidert für die Cellistin des Abends Alisa Weilerstein – beschwört die mexikanische Komponistin Gabriela Ortiz die Schönheit der Natur ihres Landes: Mystische Höhlen mit heiligen Wassertümpeln, der Jaguar, der elegant durch die Wälder streift oder jadefarbene Flüsse, die sich durch die Landschaft schlängeln.
»Herrgott, wie ist das schwer zu spielen!« Claude Debussy war ein bisschen stolz auf seine »L’isle joyeuse«, denn er hat es geschafft, seine farbintensiven Klangvorstellungen auf die schwarz-weißen Tasten zu übertragen. Noch bunter wird das Bild der »Insel der Freuden« nur, wenn sich ein großes Orchester die Noten teilt.
Auch wenn Richard Strauss in einem ganz anderen Stil komponierte, mit Orchesterfarben kannte er sich ebenso gut aus wie sein französischer Kollege. Für seine sinfonische Dichtung »Ein Heldenleben« verwendete er die ganze Palette des Orchesters: Acht Hörner, fünf Trompeten, vierfach besetzte Holzbläser, üppiges Schlagwerk und ein riesiges Streichorchester erzählen den Kampf eines Helden gegen seine Widersacher – schildert Strauss den eigenen gegen seine Kritiker?
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Best of Poetry Slam
Kampf der Künste – Startschuss #22
»Best of Poetry Slam« ist der bestmögliche Poetry Slam. Punkt. Klingt schlicht, ist aber alles andere als schlicht: ein opulentes Sprachspektakel mit ausufernden Gedanken, pointierten Beobachtungen und charmantem Humor mit einem Augenzwinkern zum Einrahmen.Fünf unverwechselbare Stimmen stehen auf der Bühne und bringen Texte mit, die zum Lachen, Nachdenken und Staunen einladen – mal leise, mal laut, mal mit poetischer Präzision, mal mit erzählerischem Überschwang. Ein Abend voller Spoken Word in seinen schönsten Formen: Lyrik oder Laberei, Prosa oder Punchline, fein geschliffene Verse neben wilder Gedankenakrobatik.
Der Anlass könnte kaum passender sein: Mit diesem »Best of Poetry Slam« fällt der Startschuss zur neuen Saison von Kampf der Künste. Nach der Sommerpause wirbeln die Worte wieder über die Bühne, Jambus und Trochäus streifen den letzten Strandsand aus den Ohren und melden sich zurück im Rampenlicht.
Also ab in die Elbphilharmonie zu einem Abend, an dem sich die Spoken-Word-Szene für euch rausputzt. Ein Abend für alle, die Poetry Slam schon lange lieben - und für diejenigen, die gleich ganz oben einsteigen wollen. Eines können wir versprechen: Ihr werdet nicht nach Hause gehen wollen.
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Kansas City Symphony / Gil Shaham / Matthias Pintscher
Elbphilharmonie Sommer
Kansas City SymphonyGil Shaham, Violine
Dirigent: Matthias Pintscher
Aaron Copland: Appalachian Spring / Suite für Orchester
Piotr I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 44
Das Herz von Amerika
Im Sommer ist das Kansas City Symphony mit seinem Chefdirigenten Matthias Pintscher zu Gast. Im Gepäck haben die Musiker:innen eines der beliebtesten Werke ihres Landsmannes Aaron Copland sowie zwei sinfonische Werke von Piotr Tschaikowsky und Sergej Rachmaninow.
In seiner Ballettmusik »Appalachian Spring« besinnt sich Copland auf die Ursprünge der europäischen Siedler in den USA. Im Mittelpunkt steht ein frisch verheiratetes Paar in Pennsylvania und ein rauschendes Fest mit Square-Dance und Fiddle-Musik. Ganz anders klingt die Geige in Piotr Tschaikowskys berühmtem Violinkonzert. Der Komponist hat seine intimsten Gefühle in die berührenden Melodien gegossen, die an diesem Abend der renommierte Violinist Gil Shaham auf seiner Stradivari zum Klingen bringen wird.
Sergej Rachmaninow, einer der letzten großen Komponisten der Spätromantik, war einer der Lieblingsschüler Tschaikowskys und macht seinem Lehrer mit seinem Melodienreichtum alle Ehre. So ist auch seine Dritte Sinfonie ein Beispiel für ausdrucksstarke Musik, die so zu Herzen geht, dass der Komponist sie selbst für eines seiner gelungensten Werke hielt.
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Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Fazıl Say / Omer Meir Wellber
Philharmonisches Staatsorchester HamburgFazıl Say, Klavier
Dirigent: Omer Meir Wellber
Piotr I. Tschaikowsky: Sinfonische Fantasie op. posth. 77 »Fatum«
Fazıl Say: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 op. 11 »Silence of Anatolia«
ZEITENLOS⁷⁴⁵⁵
Ludwig van Beethoven:
Poco sostenuto – Vivace / aus: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Adagio cantabile / aus: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Allegros / aus: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
In der Saison 2026/27 steht die Reihe der Philharmonischen Konzerte ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens, dessen Todestag sich 2027 zum 200. Mal jährt. Anlass, die Grenzen der Zeit aufzuheben und Beethoven neu zu hören: als Kraftfeld, als Gefühl, als universelle Sprache. Unter dem Motto »ZeitenLos« kombiniert Omer Meir Wellber die 37 Sätze der neun Sinfonien zu neuen Klangräumen – voll von Leben, Stimmungen und inneren Beziehungen, Ideen und Inspirationen. Eine Reise zwischen Ewigkeit und Augenblick. Dabei ist wohl kein Motiv einer Sinfonie so bekannt wie das »Schicksalsmotiv« aus Beethovens Fünfter, welches das gesamte Werk durchzieht. In Kombination mit Sätzen der Siebten und Vierten Sinfonie eröffnet sich ein harmonisches und rhythmisches Spannungsfeld, das Beethovens Musik in einen neuen Kontext jenseits aller Hörgewohnheiten versetzt. Das Schicksal steht auch im Mittelpunkt von Tschaikowskys sinfonischer Dichtung »Fatum«, die den Beginn des Programms markiert, und das Klavierkonzert »Silence of Anatolia« von Fazıl Say umrahmt, das dieser selbst als Solist darbieten wird.
Einführung:
10:00 + 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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Bundesjugendorchester / Giorgi Gigashvili / Aurel Dawidiuk
Elbphilharmonie Sommer
BundesjugendorchesterGiorgi Gigashvili, Klavier
Dirigent: Aurel Dawidiuk
Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30
Giya Kancheli: Another Step ... (Noch Einen Schritt ...)
Modest Mussorgsky / Maurice Ravel: Bilder einer Ausstellung
Elefantenmusik
Hier versammelt sich die neue Musikgeneration auf einer Bühne: Das Bundesjugendorchester (BJO), das seit knapp 60 Jahren hochbegabte Nachwuchsmusiker:innen aus ganz Deutschland zusammenbringt und fördert, tritt mit dem Pianisten Giorgi Gigashvili und dem Dirigenten Aurel Dawidiuk auf, die zu den vielversprechendsten Talenten ihrer Generation zählen und in den vergangenen Jahren beeindruckende Karrieren begonnen haben.
Pianist, Organist, Dirigent – der Hannoveraner Aurel Dawidiuk kann sich gar nicht entscheiden, auf welchem Gebiet er durchstarten soll. Folgerichtig tritt er in allen drei Gebieten auf, auch wenn er sich bei seinem Konzert in der Elbphilharmonie aufs Dirigieren beschränkt.
Gigashvili wurde in der Saison 2025/26 von der European Concert Hall Organisation (ECHO) zum Rising Star erkoren und durfte in den bedeutendsten Konzertsälen Europas auftreten. Sergej Rachmaninows gewaltiges »Konzert für Elefanten«, das von allen großen Klavierkonzerten laut Berechnungen die meisten Noten pro Sekunde im Klavierpart hat, ist für jede:n eine Herausforderung. Zwischen Virtuosität und großen emotionalen Gesten kann sich Gigashvili in diesem gewaltigen Werk so richtig austoben.
Anschließend spielt das BJO unter Dawidiuk Musik aus Gigashvilis Heimat Georgien. Giya Kanchelis »Another Step …« ist eine spirituelle Reise, an deren Ende Modest Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« warten. Inspiriert von einer Vernissage seines Freundes Viktor Hartmann komponierte er zehn farbenprächtige Sätze, erzählt von Gnomen, Hexen und schreitet unter mächtigen Fanfaren durch das »Das große Tor von Kyjiw«.
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Saisoneröffnung: Pittsburgh Symphony Orchestra / Alexandre Kantorow / Manfred Honeck
Pittsburgh Symphony OrchestraAlexandre Kantorow, Klavier
Dirigent: Manfred Honeck
Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47
Furchtloser Auftakt
»Wie außerordentlich, ja geradezu furchterregend gut er ist« (Hamburger Abendblatt) hat Pianist Alexandre Kantorow bereits als Portraitkünstler der Saison 2025/26 eindrucksvoll bewiesen. Nun eröffnet er gemeinsam mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Dirigent Manfred Honeck die Jubiläumssaison der Elbphilharmonie.
Für ihren Auftritt in der Hansestadt wählen sie das Erste Klavierkonzert des Hamburgers Johannes Brahms. Ursprünglich als Sonate für zwei Klaviere konzipiert, erkannte Brahms bald, dass in dieser Musik etwas Größeres steckte. Über den Umweg eines Sinfonieentwurfs entstand schließlich – »furchtbar schwer und groß«, wie er Clara Schumann begeistert schrieb – eines der bedeutendsten Klavierkonzerte des 19. Jahrhunderts.
Mit Dmitri Schostakowitschs Fünfter Sinfonie steht außerdem ein Werk von aufwühlender Geschichte auf dem Programm. Der sowjetische Komponist schrieb es 1937, in einer Zeit, in der er nach scharfer offizieller Kritik täglich befürchten musste, den »Säuberungsmaßnahmen« des Regimes zum Opfer zu fallen – Alltag im Zeitalter des »Großen Terrors«. Während die Musik in triumphalen Gesten scheinbar dem Diktator Stalin huldigt, lässt sie zugleich tiefste Verzweiflung und innere Zerrissenheit spüren. Kein Wunder, dass diese emotional aufgeladene Sinfonie bis heute zu den meistgespielten Werken Schostakowitschs gehört.
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Pittsburgh Symphony Orchestra / Augustin Hadelich / Manfred Honeck
Pittsburgh Symphony OrchestraAugustin Hadelich, Violine
Dirigent: Manfred Honeck
Carlos Simon: Four Black American Dances
Samuel Barber: Konzert für Violine und Orchester op. 14
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
Klänge aus der Neuen Welt
Das Pittsburgh Symphony Orchestra zählt zu den »Big Five«, den fünf besten amerikanischen Orchestern. Zu seinem ProArte-Gastspiel in der Elbphilharmonie bringt der Spitzenklangkörper Repertoire aus der »Neuen Welt« mit – und mit Augustin Hadelich einen der großartigsten Geiger unserer Zeit. Hadelichs silbrig-brillanter Ton wird weltweit ebenso gerühmt wie seine Virtuosität und seine tiefgründigen und berührenden Interpretationen – Qualitäten, die er in Samuel Barbers anspruchsvollem Violinkonzert voll zur Geltung bringen kann. Gerahmt wird das Meisterwerk aus dem Jahr 1939 von Carlos Simons »Four Black American Dances« und Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 »Aus der Neuen Welt«: Blicke aus drei Jahrhunderten auf die USA und ihr vielfältiges musikalisches Erbe.
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MIKIs Takeover! Ensemble / JORIS
»Popsongs unplugged« – Schleswig-Holstein Musik Festival
JORIS, Gitarre, GesangTakeover! Ensemble
Miki Kekenj, Violine und Leitung
Wenn moderne Songpoesie und kammermusikalische Finesse zueinanderfinden, öffnet sich in der Elbphilharmonie ein Klangraum voller Energie, Wärme und feiner Zwischentöne. Violinist, Komponist und Arrangeur Miki Kekenj verfolgt seit Jahren eine Mission: große Pop- und Soulsongs so zu verwandeln, dass sie im klassischen Gewand ihren eigenen Zauber entfalten. Mit seinem »Takeover! Ensemble« hat er längst Maßstäbe gesetzt – nach erfolgreichen Kooperationen mit Samy Deluxe, Fünf Sterne deluxe, Stefanie Heinzmann und Max Herre trifft Kekenj nun wieder auf JORIS.
Der Sänger, der 2015 mit »Herz über Kopf« und dem Album »Hoffnungslos Hoffnungsvoll« zum Publikumsliebling wurde, bringt seine unverwechselbare Stimme mit: warm, direkt, voller Gefühl und einem Hauch Indie-Sehnsucht. Sein aktuelles Album »Zu viel Retro« setzt konsequent auf handgemachte Sounds – ehrliche Musik, die atmet und trägt. Gemeinsam mit dem Takeover! Ensemble entstehen nun exklusive Arrangements, die JORIS’ Songs in ein neues Licht rücken: intim, kraftvoll, überraschend. Ein Abend, an dem Pop und Klassik sich gegenseitig beflügeln und das Publikum in der Elbphilharmonie eine unerwartet leuchtende Schnittmenge erlebt.
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Tim Henning Lüttge / Yun Xu
Tim Henning Lüttge, QuerflöteYun Xu, Klavier
Carl Reinecke: Sonate für Flöte und Klavier op. 167 »Undine«
Pierre Sancan: Sonatine A-Dur für Flöte und Klavier
Claude Paul Taffanel: Fantasie über Themen aus »Der Freischütz« von Carl Maria von Weber
Astor Piazzolla: Yo soy María / Bearbeitung für Flöte und Klavier (Text: Horacio Ferrer)
Libertango
Alan Menken: Speechless / aus der Filmmusik zu »Aladdin«
Phil Coulter, James Galway: Riverdance
Lin-Manuel Miranda: How Far I’ll Go / aus der Filmmusik zu »Moana«
Hans Zimmer: Interstellar Suite
Irish Traditional: Brian’s March
Wilhelm Popp: Rigoletto Fantasie für Flöte und Klavier
Zwischen Wasser und Sternen
Tim Henning Lüttge (Flöte) und Yun Xu (Klavier) entführen ihr Publikum auf eine faszinierende Klangreise zwischen Klassik, Tango, irischen Rhythmen und Filmmusik. Von den geheimnisvollen Wasserwelten der Meerjungfrau »Undine« über Piazzollas leidenschaftlichen »Libertango« und die mitreißenden Klänge von »Riverdance« bis zu den majestätischen Weiten von Hans Zimmers »Interstellar« entfalten sich Kontraste, Emotionen und poetische Klangmomente. Virtuos, einfühlsam und voller Energie verbinden die beiden Musiker Ausdruckskraft und Klangfarben zu einem Erlebnis, das sowohl klassische Musikliebhaber als auch Fans moderner Klangwelten begeistert.
Tim Henning Lüttge, mehrfach ausgezeichneter Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, war Stipendiat beim Soloflötisten der Berliner Philharmoniker Andreas Blau und konzertiert weltweit als Solist und Kammermusiker. Yun Xu absolvierte ihr Konzertexamen an der Hochschule für Künste Bremen mit Auszeichnung. Ihre Konzerttätigkeit in Europa und Asien umfasst solistische Auftritte, Liedbegleitung und instrumentale Kammermusik.
Tim Henning Lüttge / Yun Xu bewerten:
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Opening Night: NDR Elbphilharmonie Orchester / Stephan Cürlis / Alan Gilbert
NDR Elbphilharmonie OrchesterStephan Cürlis, Pauke
Dirigent: Alan Gilbert
James Oliverio: Konzert für Pauke und Orchester Nr. 3 »Legacy Ascendant«
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6 a-Moll
Mal richtig auf die Pauke hauen
Mit Gustav Mahler in die neue Saison! Das hat beim NDR Elbphilharmonie Orchester und Chefdirigent Alan Gilbert nun schon gute Tradition. Nach der Zweiten im Jahr 2022 und der Ersten im letzten Jahr steht in der Opening Night 2026 nun die Sechste Sinfonie des Titanen orchestraler Höhenflüge auf dem Programm – das klangstarke Werk mit den legendären Hammerschlägen im Finale. Davor ist eine wahre Institution aus den eigenen Reihen des Orchesters an seinem Schlaginstrument zu erleben: Stephan Cürlis, Solo-Pauker und Publikumsliebling mit Kultstatus, spielt zum Auftakt seiner letzten Saison beim NDR ein Paukenkonzert von James Oliverio.
Seine vielen Fans dürften insgeheim schon lange darauf gewartet haben: Stephan Cürlis wird ohnehin bei jeder seiner hochmusikalischen Interpretationen des Pauken-Parts der großen Orchesterwerke enthusiastisch gefeiert. Jetzt aber rückt er endlich einmal ganz in den Fokus, als Solist eines Konzerts für Pauke und Orchester. Geschrieben hat es der preisgekrönte (Film-)Komponist James Oliverio ursprünglich für den Pauker des Cleveland Orchestra, der es im Jahr 2023 unter der Leitung von Alan Gilbert aus der Taufe hob. Während man bei der Pauke normalerweise an »ein Instrument ganz hinten im Orchester« denke, »das Crescendi verstärkt und rhythmische Akzente setzt«, so wollte er mit diesem Konzert ein Stück schreiben, »das den wunderschönen Klang der Pauken selbst hervorhebt«, erklärt Oliverio. Das Schlaginstrument wird hier also geradewegs zum Melodieinstrument – eine Rolle, wie geschaffen für den Vollblut-Musiker Stephan Cürlis, der sich nach der Spielzeit 2026/2027 in den Ruhestand verabschieden wird.
Seine Sechste Sinfonie werde »Rätsel aufgeben, an die sich nur eine Generation heranwagen darf, die meine ersten fünf in sich aufgenommen und verdaut hat«, meinte Gustav Mahler. Letzteres ist längst geschehen, die gemeinte Generation längst eingeholt. Heute gilt die »Tragische«, die mit ihren wuchtigen Hammerschlägen im Finale bereits Mahlers private Schicksalsschläge vorwegzunehmen scheint, als die persönlichste unter seinen Sinfonien. Äußerlich der klassischen Form einer Beethovenschen Sinfonie gleichend, durchmisst sie in extremen Orchesterfarben zuvor nie geahnte Ausdrucksbereiche – alles »Klassische« weit hinter sich lassend.
Einführung:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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Workshop: Klassiko Orchesterinstrumente
für Familien mit Kindern ab 6 Jahren
Vielfalt der OrchesterinstrumenteEinmal quer durch das klassische Sinfonieorchester geht es in diesem Workshop. Ob Geige, Cello und Kontrabass, Trompete oder Flöte: Verschiedene Streich-, Blas- und Schlaginstrumente können hier ausprobiert werden. Und sowohl für die Kleinsten als auch die Erwachsenen gibt es Instrumente in den passenden Größen. Dass diese miteinander harmonieren, zeigt sich beim gemeinsamen Musizieren zum Abschluss.
Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen. Bitte weichen Sie daher ggf. auf den Workshop für Kinder ab 4 Jahren aus.
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Latin American Rhapsody
Omar Acosta, FlöteJosé Navarro-Silberstein, Klavier
Javier Colina, Kontrabass
Marcel Montcourt, Cuatro
Alberto Sanchez, Harfe
Jacob do Bandolim: Santa Morena
Chabuca Granda: Fina Estampa
Volkslied: Boquerón Abandonado
Alberto Ginastera: Suite de danzas criollas op. 15 (Auszüge)
Volkslied: Pajarillo
Carlos Gardel: Por una cabeza
Consuelo Velázquez: Bésame Mucho
Félix Pérez Cardozo: Pájaro Campana
Heitor Villa-Lobos: Festa No Sertao / Ciclo Brasileiro / Brasilianischer Zyklus Nr. 3
Paquito D'Rivera: Contradanza
Gentil Montaña: Porro
Carlos Aguirre: Milonga Gris
Johann Sebastian Bach: Air / aus: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068
Omar Acosta: Danza zuliana
Chabuca Granda: La flor de la canela
Rubén Fuentes: La Bikina
Die EU-LAC Foundation lädt gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg zum festlichen Eröffnungskonzert des Lateinamerika- und Karibik-Herbstfestivals 2026 ein. Das Festival versteht sich als kulturelle Brücke zwischen Europa, Lateinamerika und der Karibik.
Das Konzert führt auf eine musikalische Reise durch die vielfältigen Klangwelten Lateinamerikas. Bedeutende Künstler aus mehreren Ländern des Kontinents begegnen sich in einem Programm, das klassische Musik, Folklore, Jazz und populäre Traditionen miteinander verbindet. Werke von Heitor Villa-Lobos, Alberto Ginastera, Carlos Gardel, Chabuca Granda und Paquito D’Rivera treffen auf traditionelle Musik aus Venezuela und Paraguay sowie auf die zeitlose Kunst Johann Sebastian Bachs.
So entsteht ein facettenreiches Panorama musikalischer Kulturen, das von gemeinsamen Wurzeln, lebendigem Austausch und großer stilistischer Vielfalt erzählt. Das Konzert steht beispielhaft für den Dialog zwischen den Regionen und für die kulturelle Vielfalt, die das Lateinamerika- und Karibik-Herbstfestival jedes Jahr nach Hamburg bringt. Als festlicher Auftakt des Festivals setzt dieser Abend ein musikalisches Zeichen für Begegnung, Verständigung und die enge Verbundenheit zwischen Europa, Lateinamerika und der Karibik.
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Hamburger Pianosommer
»Vier Pianisten – Ein Konzert« – Die Jubiläumstour
Sebastian Knauer, KlavierMartin Tingvall, Klavier
Joja Wendt, Klavier
Axel Zwingenberger, Klavier
Im Sommer 2016 spielten Sebastian Knauer, Martin Tingvall, Joja Wendt und Axel Zwingenberger in Hamburg zum ersten Mal zusammen – und seitdem sind sie dort in fast jedem Jahr bei einem gemeinsamen Konzert in der Hamburgischen Staatsoper oder der Elbphilharmonie zu erleben. Zum Jubiläum vereinen sich die vier Pianisten erneut und präsentieren ihr Programm voller Überraschungen und musikalischer Farben erstmals auf großer Deutschland-Tour.
Unterschiedliche musikalische Hintergründe der vier Pianisten finden sich in einem originellen Programm zusammen. Jeder Pianist bekommt seinen eigenen Raum, daneben finden auch immer wieder ungewöhnliche Paare am Klavier zusammen: Der klassische Virtuose spielt mit dem Boogie Woogie Meister, der Jazz-Pianist leitet mit farbigen Harmonien über zum Blues und gemeinsam entsteht eine Improvisation. Mal wird das Klavier vierhändig – und bei zwei Flügeln auf der Bühne somit achthändig bespielt, mal wechseln sich die Pianisten während des Stückes ab und geben die Klavierbank frei für den Nächsten: Ein einzigartiges Konzerterlebnis.
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Pre-Opening Harbour Front Literaturfestival
Lesung und moderiertes Gespräch mit Han Kang
Han Kang, LesungJan Ehlert, Moderation
Zum Auftakt des Harbour Front Literaturfestivals kommt eine der derzeit weltweit aufregendsten Autorinnen erstmals nach Hamburg: die südkoreanische Nobelpreisträgerin Han Kang. Den Preis erhielt sie für ihr Gesamtwerk, vor allem aber sicher auch für ihren Weltbestseller »Die Vegetarierin«. Der Roman erzählt die Geschichte vom Ausbruch einer völlig normalen Frau, die zunächst nur noch vegetarisch und schließlich gar nichts mehr isst. Bis sie versucht, sich nur noch von Sonnenlicht zu ernähren – wie eine Pflanze, die Photosynthese betreibt. Und sie will selbst eine Pflanze werden…
Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet in koreanischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt.
Was steckt dahinter? »Weird Girl Fiction« nennt man den weltweiten literarischen Trend, in dem Frauen verweigern, sich der Gnadenlosigkeit an sie gerichteter Rollenerwartungen zu unterwerfen und eine eigene Welt mit eigenen Regeln erfinden.
In ihrem neuen Buch stellt sich Han Kang mit der Klarheit eines Menschen, der noch nicht verlernt hat, das Leben auf sehr grundsätzliche Weise zu betrachten, weiteren fundamentalen Fragen unserer Existenz: Warum ist die Welt durchzogen von Gewalt? Wie kann es sein, dass sie dabei zugleich so schön ist? Die Nobelpreisträgerin kreist in zahlreichen Texten um diese Fragen, um etwas jenseits von Gewalt zu finden: etwas Sanftes, Helles, das uns miteinander verbindet.
In einem Gedicht, das sie als junges Mädchen schrieb und viele Jahre später in einem Schuhkarton wiederfinden sollte, stellt sie sich einen »goldenen Faden« vor. Dieser Faden, schreibt sie, ist nichts anderes als die Literatur selbst: eine Sprache, die unsere separaten Innenwelten miteinander zu verknüpfen vermag. Etwas, was sonst vielleicht nur die Liebe tut, als »goldener Faden«, der die Herzen der Menschen miteinander verbinden kann.
Aber Han Kang meint mit Liebe noch mehr: So erzählt sie in Tagebucheinträgen von ihrem kleinen, nach Norden weisenden Garten in Seoul, in dem sie Spiegel aufgestellt hat: Während die Erde sich um ihre eigene Achse dreht, richtet sie die Spiegel Stunde um Stunde neu aus, um den Garten, die Blumen und Pflanzen, mit Licht und Leben zu versorgen. »Der goldene Faden« ist ein intimes Buch, eine Möglichkeit, den inneren und äußeren Welten dieser großen Künstlerin zu begegnen. Ein Schlüssel zu ihrem Werk.
Han Kang (*1970) erhielt 2024 den Literaturnobelpreis. Bekannt geworden ist sie durch die Weltbestseller »Die Vegetarierin« (2016 auf Deutsch). Weitere wichtige Werke sind u. a. »Weiß« (2020 auf Deutsch) und »Unmöglicher Abschied« (2024 auf Deutsch).
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O/Modernt / VOCES8 Scholars / Hugo Ticciati
»Henry & Harry« – Schleswig-Holstein Musik Festival
O/Modernt Chamber OrchestraVOCES8 Scholars, Chor
Danielle de Niese, Dido
Frederick Long, Aeneas
Violine und Leitung: Hugo Ticciati
»Henry & Harry« – Musik von Henry Purcell, John Williams, Sting u.a.
2024 sorgte der in Schweden lebende Ausnahmemusiker Hugo Ticciati beim SHMF für Begeisterungsstürme, als er gemeinsam mit seinem Ensemble O/Modernt Vivaldis Musik in einer faszinierenden Fusion mit Rockklassikern verband und die Elbphilharmonie zum Beben brachte. Auch in diesem Jahr hat der umtriebige Geiger ein Programm im Gepäck, das Grenzen sprengt und ganz unterschiedliche Klangwelten kunstvoll miteinander verbindet.
Ausgangspunkt ist Henry Purcells barocke Oper »Dido und Aeneas«, in der das titelgebende Liebespaar von einer mächtigen Zauberin getrennt wird. Ihr Ziel: der Untergang des Königreichs Karthago, über das Dido herrscht. Eine ganz andere Zauberwelt tritt nun mit dieser mythologischen Szenerie in Beziehung, wenn John Williams’ legendäre Filmmusik zu »Harry Potter« mit den Opernauszügen von Purcell verflochten wird. Zeitlose Klassiker von Sting und der Rockband Muse im orchestralen Gewand komplettieren das faszinierende musikalische Panorama. Das Publikum kann sich auf einen magischen Konzertabend zwischen Karthago und Hogwarts, Barock und Heute, feiner Präzision und gewaltiger Klangekstase freuen!
O/Modernt / VOCES8 Scholars / Hugo Ticciati bewerten:
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Wiener Philharmoniker / Hilary Hahn / Tugan Sokhiev
Wiener PhilharmonikerHilary Hahn, Violine
Dirigent: Tugan Sokhiev
Antonín Dvořák: Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53
Sergej Prokofjew: Romeo und Julia / Ballett in vier Akten und Epilog op. 64 (Auszüge)
Tänzerisch!
Zu Antonín Dvořáks Violinkonzert hat Stargeigerin Hilary Hahn eine besondere Beziehung: war es doch dieses von herrlichen Melodien und tänzerischen Rhythmen überströmende Werk, das sie mitten in der Corona-Pandemie auf CD einspielte – und sich so ihre Kraft und ihren Mut als Künstlerin zurückeroberte. Das gefeierte Album bildet einen Meilenstein in Hahns Schaffen, und das ebenso mitreißende wie anspruchsvolle Konzert gehört seitdem fest in ihr Repertoire. Mit den Wiener Philharmonikern steht Hilary Hahn bei ihrem ProArte-Konzert ein Spitzenorchester von Weltrang zur Seite, das im zweiten Teil seinerseits einen klangprächtigen Meilenstein erklingen lässt: Sergej Prokofjews unvergesslichen Ballettmusik zu Shakespeares »Romeo und Julia«, die bis heute zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Komponisten gehört.
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lautten compagney BERLIN / Asya Fateyeva
»Dancing Queen«
lautten compagney BERLINAsya Fateyeva, Saxofon
Leitung: Wolfgang Katschner
»You’re in the mood for dance, and when you get the chance: You are a dancing queen!« – Jean-Philippe Rameau (1683–1764) und ABBA (1972)
Diese zwei absoluten Giganten der Europäischen Musikgeschichte zu verbinden, scheint verwegen. Schon beim zweiten Hinhören finden sich jedoch unzählige Gemeinsamkeiten. Die Originalität und Eingängigkeit ihrer Melodien, die rhythmische Beschwingtheit, sowie beider uneingeschränkte Popularität. Unter dem Titel »Dancing Queen« schlägt die lautten compagney eine Brücke der Gegenwart in die Zeit als weniger die Queens, vielmehr die Kings auf der Tanzfläche anzutreffen waren.
ABBAs Musik wird dabei wie schon bei anderen epochenübergreifenden Projekten des Berliner Ensembles bearbeitet und auf Instrumenten der Barockzeit gespielt und der Musik Rameaus nicht nur gegenübergestellt. Die Musiken werden mitunter so verschmolzen, dass kaum noch zu erkennen ist, was aus der Feder des hochbarocken Franzosen und was aus der Werkstatt des schwedischen Popquartetts stammt.
Als wahre Dancing Queen auf ihrem Instrument tanzt die entdeckungsfreudige Saxofonistin Asya Fateyeva zwischen den Welten hin und her. Hochvirtuos entlockt sie ihrem Instrument rasend schnelle Läufe genauso wie feinste lyrisch-singende Arien. Sie verfügt über eine endlose Palette verschiedenster Klänge und improvisiert mit Leichtigkeit auch mal über ein rockiges Riff, sei es nun von Rameau oder von ABBA. Eine ideale Partnerin für die Musiker:innen der experimentier- und spielfreudigen lautten compagney, mit denen sie 2021 die vielbeachtete CD »Time Travel« mit Stücken von Purcell und The Beatles veröffentlichte.
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NDR Elbphilharmonie Orchester / Janine Jansen / Alan Gilbert
NDR Elbphilharmonie OrchesterJanine Jansen, Violine
Dirigent: Alan Gilbert
John Adams: Lollapalooza
Karol Szymanowski: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. 35
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Da-da-da-DAAH-da: John Adams lebe hoch!
John Adams, Grandseigneur der amerikanischen Minimal Music, feiert im Februar 2027 seinen 80. Geburtstag. Man soll ja nicht vorzeitig gratulieren – hochleben lassen darf das NDR Elbphilharmonie Orchester den Komponisten dennoch schon jetzt. Und was wäre dafür besser geeignet als ein ausgewiesenes Geburtstagsständchen: Das kurze Werk »Lollapalooza« widmete Adams im Jahr 1995 seinerseits dem Vierzigsten von Sir Simon Rattle. Es verdankt seinen rhythmischen Impuls dem idiomatisch amerikanischen Wort »Lollapalooza«: Da-da-da-DAAH-da!
Der leuchtende, berührende, einfach perfekte Geigenton der Ausnahmegeigerin Janine Jansen ist längst weltbekannt. Nun leiht ihn die sympathische Niederländerin einem Werk, das noch ein wenig Nachhilfe in puncto Ruhm gebrauchen kann: 1916 schuf der Pole Karol Szymanowski sein opulentes Erstes Violinkonzert – ein Werk, in dem Solo und Orchester gleich viel zu tun haben. Denn neben den hochvirtuosen Geigenpart tritt ein außergewöhnlich groß (u.a. mit zwei Harfen, Klavier, Celesta und reichlich Schlagzeug!) besetztes Orchester, das in allen Farben schwelgt, die die Palette impressionistisch-expressionistischer Instrumentierungskunst zu bieten hat. Ein Werk wie ein Rausch!
Musikalische Heimatluft gewissermaßen schnuppern die Musiker:innen des NDR Elbphilharmonie Orchesters dafür in Johannes Brahms’ Erster Sinfonie: Nicht nur erfand der gebürtige Hamburger weite Teile dieser Musik auf der Ostseeinsel Rügen, auch hat dieses Stück schon immer einen ganz besonderen Platz im Repertoire des Ensembles eingenommen und war schon oft buchstäblich »die Erste«. Brahms 1 lag etwa auf den Pulten der allerersten Probe im brandneuen Großen Saal der Elbphilharmonie, mit Brahms 1 feierte Alan Gilbert seinen Einstand als Chefdirigent in Hamburg, und mit Brahms 1 ging das NDR Elbphilharmonie Orchester mehrfach auf Tournee – da stimmt einfach die Chemie!
Einführung:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
NDR Elbphilharmonie Orchester / Janine Jansen / Alan Gilbert bewerten:
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Annett Louisan
»Sehnsucht«
Ihre Stimme ist einzigartig und unverwechselbar – ihre Songs voller Gefühl, Tiefe und einer subtilen Koketterie, für die sie ihre Anhänger so lieben: Annett Louisan ist die Ikone des deutschsprachigen Chansons. Vier Wochen bevor sie auf große »Sehnsucht«-Tournee 2026 reist, wird sie an einem ganz besonderen Abend live auf einer der schönsten Bühnen Deutschlands stehen: Mit ihrer vierköpfigen Band feiert Annett Louisan den Release ihres neuen Albums »Sehnsucht« in der Elbphilharmonie – dem Ort, an dem sie zuletzt 2024 das Publikum verzauberte.»Ein neues Album das erste Mal vor Publikum zu spielen, ist immer etwas Besonderes – in der Elbphilharmonie bekommt dieser Moment für mich eine ganz eigene Bedeutung«, freut sich Annett Louisan auf den Abend. Nach ihrer letzten, von Kritikern wie Fans gleichermaßen gefeierten »Bohème«-Tour wird die Künstlerin für ihre neue Konzertreihe neben den lyrisch anspruchsvollen Songs des neuen Albums natürlich auch die altbekannten Hits präsentieren. Die für sie charakteristische Verschmelzung aus Chanson und Pop bildet den Rahmen für feine Ironie, zarte Melancholie und eine poetische Kraft, die jedes Konzert zu einem unverwechselbaren Erlebnis macht.
Annett Louisan versteht es meisterhaft, pointierte Sprache, emotionale Tiefe und musikalische Eleganz höchst wirkungsvoll miteinander zu verbinden. Seit über zwei Jahrzehnten stellt Louisan ihr außergewöhnliches Talent immer wieder eindrucksvoll unter Beweis – nicht nur mit großem Erfolg, sondern vor allem auch mit künstlerischer Haltung. Insbesondere live gelingt es der Sängerin, eine ganz besondere Nähe zum Publikum aufzubauen: Mit subtiler Sinnlichkeit, viel Gefühl und einer entwaffnenden Ehrlichkeit zieht sie die Zuschauer mühelos in ihren Bann.
Annett Louisan bewerten:
Bewertungen & Berichte Annett Louisan
Singin’ IDA! & Friends
Singin’ IDA!Lina Maly, Gesang, Klavier
Norma Jean Martine, Gesang
Fidi Steinbeck, Gesang, Violoncello
Tiffany Aris, Gesang
Linus Bruhn, Gesang, Gitarre
Band
Johanna Franz, Violine
Niklas Hardt, Violoncello
Jonathan Glasmeyer, Gitarre
Henning Brandt, Percussion
Michael Zlanabitnig, Klavier
Daniela Steigel, Leitung
Stephan Piez, Leitung
Ein Auftritt in der Elbphilharmonie neben nationalen Stars wie Johannes Oerding und Tim Bendzko, Einladungen der Symphoniker Hamburg in die Laeiszhalle bis hin zu musikalischen Kooperationen mit namhaften Künstler:innen der deutschen Popmusik-Landschaft wie Lina Maly und Cassandra Steen: der Kinderchor Singin’IDA! besteht seit 2022 und kann bereits jetzt besondere Erfolge vorweisen.
Seit 2024 arbeitet das Musikprojekt mit bekannten Künstler:innen und spannenden Newcomern der deutschen Pop-Musiklandschaft zusammen, die den Chor in seiner Homebase, der Ida Ehre Schule Hamburg, besuchen, um gemeinsam zu singen und besondere musikalische Begegnungen und Momente zu schaffen. Das Besondere hier: Es entstehen neue Songs, die eigens für Singin’IDA! und die Künstler:innen geschrieben werden, von denen die ersten bereits veröffentlicht wurden und es neben Airplays auf großen Radiosendern in wichtige Playlisten wie die Popland geschafft haben. Im Rahmen von Singin’IDA! and Friends gibt der Chor nun eine erste Kostprobe seiner neuen Songs und lädt gemeinsam mit seinen musikalischen Freund:innen zu einer außergewöhnlichen Konzert-Matinee.
Singin’ IDA! & Friends bewerten:
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Xi Zhai / Klavierabend
Xi Zhai, KlavierJoseph Haydn: Variationen f-Moll Hob. XVII:6
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier c-Moll op. 111
Franz Liszt: Sonate h-Moll S 178
Nach seinen tiefgreifenden Interpretationen von Bachs Goldberg-Variationen und Chopins Préludes im vergangenen Jahr setzt der Pianist Xi Zhai seine Konzertreihe in der Elbphilharmonie fort und lädt er zu seinem vierten Gastspiel ein – ein Abend, der der Gattung Sonate in ihren eigenwilligsten und weitgespannten Ausprägungen gewidmet ist.
Den Auftakt bilden Joseph Haydns Variationen in f-Moll. Ursprünglich als Kopfsatz einer Sonate konzipiert, verdichtete sich das Werk im Entstehungsprozess zu einer Form, die den traditionellen Rahmen hinter sich lässt. Entstanden ist ein erschütterndes Einzelstück: keine Sonate mehr im engeren Sinne, und doch von einer inneren Geschlossenheit und emotionalen Tiefe, die weit über das Variationsprinzip hinausweist.
Mit Beethovens letzter Klaviersonate op. 111 öffnet sich ein Raum jenseits klassischer Formvorstellungen. Zwei Sätze stehen einander gegenüber, ohne nach Fortsetzung zu verlangen. Die berühmte Arietta führt in eine Sphäre meditativer Ruhe – Zeit scheint sich zu dehnen, Bewegung geht in Klang über.
Franz Liszts h-Moll-Sonate schließlich bewahrt den Namen der Gattung und führt ihn zugleich an seine Grenze. In einem einzigen, ununterbrochenen Bogen verbinden sich Kraft, Dramatik und Poesie zu einer musikalischen Erzählung von großer Dichte.
Xi Zhai / Klavierabend bewerten:
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Inga Rumpf & Friends and very special guests
»Inga 80«
»Mein Hamburg für immer, meine Elbphilharmonie für einen besonderen Tag«, freut sich Inga Rumpf auf ihren 80. Geburtstag. Die Musikerin und Komponistin, die seit mehr als sechs Jahrzehnten mit unverwechselbarer Stimme, unerschöpflicher Kreativität und purer Energie das Publikum begeistert, präsentiert aus diesem Anlass einen Querschnitt ihrer außergewöhnlichen musikalischen Karriere.Rock, Soul, Rhythm’n’Blues, Gospel und Jazz: Inga Rumpf hat diesen Genres eine mächtige Stimme gegeben. Dafür gebühren ihr Respekt und Bewunderung von musikalischen »Friends« (so auch der Name ihrer langjährigen Band) und den vielen Verehrer:innen über alle Grenzen hinweg. Mit den »City Preachers« und den Rockbands »Frumpy« und »Atlantis« feierte sie schon vor fünf Jahrzehnten internationale Erfolge, mit den Superstars B.B. King, Aerosmith, Lynyrd Skynyrd und Lionel Richie war sie auf Tournee, mit Keith Richards und Ronnie Wood im Studio. Tina Turner startete mit Ingas Song »I Wrote A Letter« eine Weltkarriere. Nun ein weiterer Höhepunkt in der Hamburger Elbphilharmonie - mit einer ganz besonderen Note: Das Konzert wird als Live-Mitschnitt auf CD, Vinyl und digital erhältlich sein.
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Philharmonia Orchestra / Anna Lapwood / Kerem Hasan
Philharmonia OrchestraI Vocalisti
ChorWerk Potsdam
Anna Lapwood, Orgel
Dirigent: Kerem Hasan
Kristina Arakelyan: Toccata
Hans Zimmer: Chevaliers De Sangreal aus der Filmmusik zu »The Da Vinci Code«
Max Richter:
Cosmology für Orgel, Chor und Orchester
Hans Zimmer: Interstellar Suite
Camille Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 »Orgelsinfonie«
Klangrausch
Die Orgel ist irgendwie verstaubt und nur was für die Kirche? Von wegen! Die »Königin der Instrumente« ist einfach ganz großes Kino. Mehr Klangzauber ist kaum vorstellbar. Deshalb liebt Anna Lapwood die Orgel auch so. »Es ist unglaublich spannend, mit verschiedenen Klangkombinationen zu experimentieren und über ein so breites Ausdrucksspektrum zu verfügen«, sagt die Britin, die Millionen von Menschen zu glühenden Orgelfans gemacht hat. Auch das Elbphilharmonie-Publikum lag ihr bei ihrem Debüt im Oktober 2025 zu Füßen. Jetzt muss sich Hamburg nicht mehr lange gedulden: Im Herbst 2026 kommt Anna Lapwood zurück, um abermals großartigen Breitwandsound aus der Klais-Orgel im Großen Saal zu kitzeln und mit interstellarer Sinnlichkeit sowie bombastischer Sinfonik in aufregend neue Klangwelten zu entführen.
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Ensemble Resonanz / Anna Prohaska / Enno Poppe
»ich ist ein anderer«
Ensemble ResonanzAnna Prohaska, Sopran
Dirigent: Enno Poppe
Benjamin Britten: Les Illuminations op. 18
Claude Vivier: Zipangu
Jean-Philippe Rameau: Suite aus dem Opéra-ballet »Les Indes galantes«
Enno Poppe: Kreis
Ein Ich im Ausnahmezustand: Momente, in denen Gewohntes ins Wanken gerät, Grenzen verschwimmen und man sich selbst fremd wird. Solche Erfahrungen kennen wir alle – als Einzelne, vielleicht auch als Kollektiv. Zu seinem Saisonauftakt geht das Ensemble Resonanz gemeinsam mit der Sopranistin Anna Prohaska und dem Dirigenten Enno Poppe diesem Zustand nach. Ausgangspunkt ist Arthur Rimbauds Satz »Ich ist ein anderer« – die Idee, dass sich das Eigene erst im Fremden zeigt. Zwischen Barock und Gegenwart spannt das Programm einen Bogen über mehrere Jahrhunderte, in denen etwas hörbar wird, das sich entzieht, verschiebt und verwandelt. Im Zentrum steht ein neues Werk von Enno Poppe für Sopran und Kammerorchester, ein Kompositionsauftrag des Ensemble Resonanz und der Berliner Festspiele, kurz zuvor beim Musikfest Berlin uraufgeführt.
In seinen »Illuminations«, einer Sammlung von Prosagedichten, entwickelt Arthur Rimbaud eine Sprache an der Schwelle zur Moderne, die Identität nicht festschreibt, sondern in Zustände zerlegt. »Ich ist ein anderer« – ein radikaler Perspektivwechsel, ein neuer Denkimpuls. Kein literarisches Spiel, sondern Erfahrung: Momente, in denen Wahrnehmung kippt, sich vervielfacht, ins Surreale und Groteske driftet.
Benjamin Britten greift diese flirrende Bildwelt 1939 in seinem gleichnamigen Liederzyklus auf: Für Sopran und Streicher übersetzt er Rimbauds Visionen in eine Musik zwischen Ekstase und Zerbrechlichkeit. Mit Anna Prohaska steht eine Sängerin auf der Bühne, die diese Extreme mit großer Präzision und klanglicher Beweglichkeit auslotet und in der Schwebe hält. Und das Ich bleibt in Bewegung. Bei Jean-Philippe Rameau, im französischen Barock, erscheint es im Spiel der Masken, vertraut und zugleich entrückt, ein schillerndes Theater von rhythmischer Energie. Claude Vivier richtet den Blick nach innen – der Klang scheint sich selbst zu hören, im Moment seines Entstehens zu verwandeln.
Und Enno Poppe? Er treibt dieses Spiel mit dem Ich auf seine Art weiter – mit mikrotonalen Verschiebungen, barocken Echos und Klängen, die ausfransen. Was sich hier formt, bleibt offen.
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Monteverdi-Chor Hamburg / lautten compagney BERLIN / Antonius Adamske
Gesänge von Liebe und Krieg – Monteverdis 8. Madrigalbuch
Monteverdi-Chor Hamburglautten compagney BERLIN
Anna Herbst, Sopran
Susanne Langner, Mezzosopran
Christopher Renz, Tenor
Mirko Ludwig, Tenor
Sönke Tams Freier, Bass
Dirigent: Antonius Adamske
Claudio Monteverdi: Ottavo libro de madrigali / Madrigali guerrieri ed amorosi
Kaum ein Werk steht so eindrucksvoll für die Ausdruckskraft des italienischen Barock wie Claudio Monteverdis »Madrigali guerrieri et amorosi«. In dieser 1638 veröffentlichten Sammlung stehen sich leidenschaftliche Liebesklagen und kämpferische Töne gleichberechtigt gegenüber. Monteverdi lotete die Grenzen musikalischer Darstellung aus und schuf ein faszinierendes Panorama menschlicher Gefühle zwischen Sehnsucht, Ekstase und Verzweiflung.
Mit seinem achten Madrigalbuch erreichte Monteverdis jahrzehntelange Beschäftigung mit der Gattung ihren Höhepunkt. Besonders berühmt ist das monumentale Combattimento di Tancredi e Clorinda, in dem der Komponist mit damals neuartigen musikalischen Mitteln den Zweikampf zwischen zwei Rittern unmittelbar hörbar machte. Der Monteverdi-Chor Hamburg und Instrumentalist:innen der lautten compagney Berlin widmen sich unter der Leitung von Antonius Adamske diesem Meilenstein europäischer Musikgeschichte – ein Konzert voller Leidenschaft, Poesie und musikalischer Entdeckungen
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NDR Elbphilharmonie Orchester / Mao Fujita / Cristian Măcelaru
NDR Elbphilharmonie OrchesterMao Fujita, Klavier
Dirigent: Cristian Măcelaru
Missy Mazzoli: Sinfonia (for Orbiting Spheres)
Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30
Béla Bartók: Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106
100 Jahre, viele Stile
1909, 1936, 2013: Drei Entstehungsjahre, drei völlig unterschiedliche Spielarten von Musik! Das Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter der Leitung von Cristian Măcelaru, aktuell Chef des Cincinnati Symphony Orchestra und des Orchestre National de France, macht die Vermittlung zwischen Tradition und Moderne zum Programm.
Mit ihrer 2013 für das Los Angeles Philharmonic Orchestra entstandenen »Sinfonia for Orbiting Spheres« wollte Missy Mazzoli, NDR Composer in Residence 2026/2027, eine Musik »in Form eines Sonnensystems« schreiben. Das Stück bestehe aus »Rokoko-Loops«, die sich in einer größeren Umlaufbahn umeinander winden, und nähere sich dem Publikum an, »nur um im nächsten Moment blitzschnell wieder zu verschwinden«. Am Ende werden sogar Klänge vom Tonband ins All geschickt...
Gerade mal 27 Jahre jung und schon ein Stammgast bei den großen internationalen Orchestern und auf den bedeutendsten Bühnen der Welt: Der in Tokio geborene Pianist Mao Fujita räumte Preise sowohl beim Clara Haskil- als auch beim Tschaikowsky-Klavierwettbewerb ab und kommt nun erstmals zum NDR Elbphilharmonie Orchester. Bei seinem Debüt zeigt der geschätzte Mozart-Interpret dabei gleich, dass er im Grunde alles kann: Das legendäre (und aus dem Film »Shine« bekannte) »Rach 3« ist eines der am vertracktesten zu spielenden Klavierkonzerte der gesamten Literatur. Ob der Komponist nun wirklich die meisten Noten pro Zeiteinheit in die Klavierstimme gepackt hat – wie akribische Zahlenfüchse herausgefunden haben wollen – oder nicht: In jedem Fall umfasst sein »Elefantenkonzert« (Artur Rubinstein) kaum zu beziffernde emotionale Dimensionen.
Einführung:
19:00 + 10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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JazzWerk Big Band / Dirk Bleese
JazzWerk Big BandDirk Bleese, piano and director
Klangvielfalt im Großformat
Die Anfang 2025 vom Hamburger Pianisten Dirk Bleese gegründete JazzWerk Big Band zählt zu den profiliertesten Formationen ihres Genres. Auf der Bühne stehen renommierte Solisten und Bandleader der Hamburger und deutschen Jazzszene. Das Repertoire ist ein Querschnitt aus Modern Mainstream, arrangiert und komponiert von Dirk Bleese. Mal mit feinsinnigem Swing, mal mit rockigen Beats oder im Latin-Jazz-Gewand. Die Zuhörer:innen erleben komplexe Formen mit schönen Melodien und spannender Harmonik. Kurzum: Orchestraler Jazz von heute, der Spaß macht.
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Mahler Academy Orchestra / Philipp von Steinaecker
Mahler: Sinfonie Nr. 9
Mahler Academy OrchestraDirigent: Philipp von Steinaecker
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 9
Das Konzert findet ohne Pause statt.
Der Fluch der Neunten Sinfonie
»Es fühlte sich an, als wäre Gustav Mahler selbst für kurze Zeit in das Gebäude zurückgekehrt, in dem er sein eigenes Werk mehrmals dirigiert hat«, schwärmte die Zeitung »Trouw« über das ehrgeizige Originalklang-Projekt des Mahler Academy Orchestras. Gemeinsam mit ihrem Leiter Philipp von Steinaecker haben sich Musiker:innen aus den Top-Orchestern dieser Welt zusammengeschlossen, um den historischen Klang der monumentalen Sinfonien Mahlers zum Leben zu erwecken.
Dafür treffen sie sich jährlich in Toblach, wo der Komponist Inspiration für sein Spätwerk suchte, und nähern sich auf historischen Instrumenten der Klangwelt der Jahrhundertwende. Mit der Neunten Sinfonie haben sie sich in dieser Saison Mahlers letztes großes Werk vorgenommen, bevor auch bei ihm der »Fluch der Neunten« zugeschlagen hat. Seit Beethoven gilt die Neunte Sinfonie als das finale Werk, neben ihm sind auch Franz Schubert, Anton Bruckner und Antonín Dvořák nicht zu einer Zehnten gekommen.
Mahler glaubte fest an diesen Fluch und hatte im wahrsten Sinne des Wortes Todesangst. Arnold Schönberg mythologisierte diesen Fluch ebenfalls: »Die eine Neunte geschrieben haben, standen dem Jenseits zu nahe. Vielleicht wären die Rätsel dieser Welt gelöst, wenn einer von denen, die sie wissen, die Zehnte schriebe. Und das soll wohl nicht so sein.« Auch Mahler sollte die diesen Punkt nicht erreichen – er starb über den Skizzen der Zehnten Sinfonie.
Einführung:
19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Foyer Nähe Haupt-Bar (nur Stehplätze)
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Workshop: Kosmos Klang
für Familien mit Kindern ab 6 Jahren
Musik kann man nicht nur mit den Ohren hören – man kann sie auch intensiv mit dem ganzen Körper und allen Sinnen erleben. Im Workshop »Kosmos Klang« stehen hierfür viele besondere Instrumente wie Klangstühle und Wasserspringschalen bereit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren die entspannende Wirkung der erzeugten Schwingungen und machen Klänge sogar sichtbar.Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
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Moses Yoofee Trio
Reeperbahn Festival
Ist sie das? Die Jungzellenkur zeitgenössischer Jazz-Fusionen? Wer das für zu hochgegriffen hält, muss Moses Yoofee Trio wohl einfach mal unvermittelt auf der Bühne erleben. Das Trio bringt eine eklektische Dynamik ins Spiel, die vor allem innerhalb der hiesigen Szene nicht gerade an jeder Straßenecke zu finden ist. Wild flottierende Soli, krosse drum fills, fast schon maschinell präzise ausgeführt, Reminiszenzen an den britischen Acid Jazz der frühen 90er und ungemein furchtlose Arrangements machen das Amalgam dieses Trios zu einem Genuss für Frischlinge wie Feinschmecker:innen unkonventioneller Hörerlebnisse.Im Rahmen des Reeperbahn Festival zieht das Trio nun in die ehrwürdigen Hallen der Elbphilharmonie ein, als Teil eines Festivalprogramms, das Jahr für Jahr internationale Newcomer:innen, spannende Entdeckungen und musikalische Grenzgänge aus aller Welt nach Hamburg bringt. Zwischen Clubnächten auf St. Pauli, besonderen Konzertformaten und Begegnungen der internationalen Musikszene steht das Reeperbahn Festival wie kaum ein anderes Event für musikalische Neugier, kulturellen Austausch und unvergessliche Live-Momente.
Wer vor oder nach dem Konzert Lust auf noch mehr Musik bekommen hat, findet weitere Highlights sowie Mehrtages- und Tagestickets auf www.reeperbahnfestival.com.
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International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Elfen in der Elphi«
Jiyoon Lee, ViolineNiklas Schmidt, Violoncello
Patrick Gallois, Flöte
Michel Lethiec, Klarinette
Álmos László Tallós, Harfe
Juhani Lagerspetz, Klavier
Stepan Simonian, Klavier
Carl Maria von Weber: Sonate Nr. 5 A-Dur op. 10
Henriette Renié: Légende d’après »les Elfes« de Leconte de Lisle
Pablo de Sarasate: Carmen-Fantasie für Violine und Klavier op. 25
Georges Bizet: »Carmen strips« Fantaisie sur des airs de Bizet
Carl Maria von Weber: Trio g-Moll op. 63 für Flöte, Violoncello und Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy: Suite / aus: Ein Sommernachtstraum op. 61
Zugabe:
David Popper: Elfentanz op. 39 für Violoncello und Klavier
»Elfen in der Elphi“« bewegt sich zwischen Fantasie, Virtuosität und klanglicher Verwandlung. Carl Maria von Webers Violinsonate eröffnet mit klassischer Eleganz, während Henriette Reniés Harfen-Légende eine schwebende, märchenhafte Klangwelt entfaltet. Die Paraphrasen über Bizets Carmen zeigen Musik als Spiel mit Wiedererkennung und Transformation, in dem Virtuosität zur erzählerischen Kraft wird. Im zweiten Teil erweitert Webers Trio g-Moll die Perspektive in die Kammermusik, bevor Mendelssohns Sommernachtstraum den Raum in ein poetisches Reich zwischen Realität und Imagination verwandelt – ein schillerndes Spiel aus Leichtigkeit und Zauber.
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Anna von Hausswolff
Reeperbahn Festival
An den Abbruchkanten von Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Vision hat Anna von Hausswolff eine singuläre Stellung als Grenzgängerin zeitgenössischer Klänge inne. Die schwedische Sängerin und Komponistin ist mit ebenso zutiefst persönlichen wie metaphysischen Werk-Konzeptionen über die letzten 15 Jahre zu einer Ikone neoklassischer Musik gewachsen und schreckte dabei nie vor scheinbar unmöglichen Stilfusionen zurück. Kompromisslos, düster und von nahezu spiritueller Intensität getragen.Im Rahmen des Reeperbahn Festival zieht Anna von Hausswolff nun in die Elbphilharmonie ein und wird dort Teil eines Festivalprogramms, das Jahr für Jahr außergewöhnliche Künstler:innen, mutige Klangentwürfe und internationale Perspektiven nach Hamburg bringt. Zwischen Clubkultur auf St. Pauli, besonderen Konzertformaten und musikalischen Entdeckungen aus aller Welt steht das Reeperbahn Festival wie kaum ein anderes Event für Neugier, Atmosphäre und intensive Live-Erlebnisse.
Wer vor oder nach dem Konzert Lust auf noch mehr Musik bekommen hat, findet weitere Highlights sowie Mehrtages- und Tagestickets auf www.reeperbahnfestival.com.
Anna von Hausswolff bewerten:
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Philharmonisches Kammerkonzert
»Augenblicke«
Minju Kim, FagottChristian Seibold, Klarinette
Pierluigi Santucci, Horn
Hugo Moinet, Violine
Kostas Malamis, Violine
Yitong Guo, Viola
Olivia Jeremias, Violoncello
Katharina von Held, Kontrabass
Jörg Widmann: Oktett
Ludwig van Beethoven: Duo für Viola und Violoncello WoO 32 »Mit zwei obligaten Augengläsern«
Franz Hasenöhrl: Till Eulenspiegel einmal anders! / Grotesque musicale op. 34
Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur op. 20
Kammermusik lebt von Nähe – musikalisch wie menschlich. In der Kammerkonzertreihe zeigt sich das Philharmonische Staatsorchester in seiner persönlichsten Form: im direkten Austausch, getragen von der Neugier und Handschrift der Musiker:innen selbst. Im Beethoven-Jahr begegnen sie Ludwig van Beethoven dabei nicht als Denkmal, sondern als überraschend gegenwärtige Stimme, deren Musik immer wieder neue Welten eröffnet.
»Augenblicke« folgt dieser Spur und zeigt Beethoven als feinsinnigen Humoristen und Spieler mit Erwartungen. Jörg Widmanns Oktett nimmt Tradition auseinander und setzt sie neu zusammen – wie ein Blick durch wechselnde Linsen. Das »Duett mit zwei obligaten Augengläsern« offenbart Beethovens trockenen Witz, während »Till Eulenspiegel einmal anders« die große sinfonische Geste lustvoll ins Kleine überführt. In Beethovens Septett verbinden sich Leichtigkeit, Klangfülle und unerwartete Wendungen – ein vertrautes Werk, das nach der ersten Konzerthälfte wie mit neuen Ohren hörbar ist.
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International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Triumph der Tasten«
Jiyoon Lee, ViolineMatthias Lingenfelder, Violine
Anna Kreetta Gribajcevic, Viola
Niklas Schmidt, Violoncello
Jens Bomhardt, Kontrabass
Shion Ota, Klavier
Annika Treutler, Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Fantasia fis-Moll op. 28 »Sonate écossaise«
Lied ohne Worte fis-Moll op. 67/2
Ignaz Jan Paderewski: Melodie Nr. 2 Ges-Dur op. 16
Béla Bartók: Drei Burlesken Sz 47
Maurice Ravel: La valse / Poème chorégraphique (Fassung für Klavier)
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
»Triumph der Tasten« rückt das Klavier als vielseitiges Ausdruckszentrum in den Fokus. Mendelssohns Fantasie op. 28 verbindet freie Form mit innerer Geschlossenheit, während seine Lieder ohne Worte und Paderewskis Melodie eine lyrische, gesangliche Dimension eröffnen. Mit Bartóks Burlesken tritt eine schärfere, rhythmisch pointierte Klangsprache hinzu, die das Ausdrucksspektrum erweitert. Ravels La Valse verdichtet diese Entwicklungen zu einem schillernden Strudel zwischen Eleganz und Abgrund. In Beethovens fünftem Klavierkonzert – in kammermusikalischer Gestalt – kulminiert der Abend schließlich in einer Musik von monumentaler Klarheit und strahlender Energie.
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Jan Weiler
»Das Vogelhaus« – Harbour Front Literaturfestival
Ein Buch über das Heimkehren – und über die Orte, die mehr über uns wissen als wir selbst. Wenn Leonard Beck nach seiner Post sieht, ahnt er stets das Schlimmste. Und tatsächlich ist es ein unscheinbarer Brief seiner Mutter, der ihn nach Jahren zurückruft an den Niederrhein: Ein Haus steht zum Verkauf.Obwohl dieses Haus keine guten Erinnerungen weckt, zieht es ihn an. Er reist in die Heimat und damit in seine Vergangenheit. Er trifft Menschen wieder, die ihm einst wichtig waren. Und immer wieder steht er vor dem unscheinbaren Haus, dessen Geheimnis er damals nicht lüften konnte. Jetzt will er ihm auf die Spur kommen, stellt sich endlich seinen Ängsten – und seiner großen Liebe.
Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ-Magazins. Sein Debüt »Maria, ihm schmeckt’s nicht!« wurde zu einem der erfolgreichsten Bücher der letzten Jahrzehnte. Es folgten u. a. »Das Pubertier«, die Romane um Kommissar Martin Kühn, »DerMarkisenmann« und »Munk«. Neben seinen Romanen schreibt Weiler Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht.
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Markus Lanz: »Grönland – Meine Reisen ans Ende der Welt«
Live-Vortrag
Üblicherweise führt er Interviews mit Menschen, die interessante Geschichten zu erzählen haben. Doch seit über zwanzig Jahren zieht es den Moderator selbst immer wieder als Fotograf und Abenteurer an einen der extremsten Orte der Erde: nach Grönland – eine Region, die aktuell auch politisch zunehmend in den Fokus rückt. Mit einer aufwendig produzierten Multivisionsshow präsentiert er diese Erfahrungen.Grönland ist für Markus Lanz weit mehr als ein Reiseziel. Es ist ein Ort der Grenzerfahrungen, der intensiven Naturbeobachtung und der Begegnung mit einer Kultur, die unter extremen Bedingungen existiert. »Ich schleppe immer unglaublich viel Krempel mit mir herum, darunter zwei Kameras und mehr als ein halbes Dutzend Objektive. Allein das Teleobjektiv wiegt fünf Kilo, und ich habe mich oft gefragt, warum ich mir das eigentlich antue. Aber dann taucht in diesem fast unwirklichen Winterlicht plötzlich ein Eisbär auf – und die Quälerei ist vergessen«, beschreibt er seine Motivation.
Seine ZDF-Dokumentation »Sehnsucht Grönland« (2010) begeisterte knapp vier Millionen Zuschauer:innen. Für National Geographic veröffentlichte er 2014 den Bestseller-Bildband »Grönland – Meine Reisen ans Ende der Welt«, basierend auf rund 20.000 Fotografien. Das Werk zeichnet ein eindrucksvolles Porträt der Arktis – ihrer überwältigenden Schönheit ebenso wie ihrer Fragilität – und gibt zugleich persönliche Einblicke in das Leben der Inuit. Seine Erlebnisse präsentierte Markus Lanz in den vergangenen Jahren auch auf der Bühne.
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NDR Kammerkonzert
Mozart / Schumann / Kurtág
Julius Ockert, KlarinetteAnna Theegarten, Viola
Hanni Liang, Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart: Trio für Klarinette, Viola und Klavier Es-Dur KV 498 »Kegelstatt-Trio«
Robert Schumann: Märchenerzählungen op. 132
György Kurtág: Hommage à R.Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d
Robert Schumann: Fantasiestücke für Klarinette und Klavier op. 73
NDR Kammerkonzert bewerten:
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Djavan
»50 Years: The Greatest Hits«
Djavan, vocalsJessé Sadoc, trumpet
Rafael Rocha, trombone
Marcelo Martins, saxophone, flute
Torcuato Mariano, guitar
Paulo Calasans, keyboard
Renato Fonseca, keyboard
Marcelo Mariano, bass guitar
Felipe Alves, drums
Goldenes Bühnenjubiläum
In seiner Heimat Brasilien füllt der Sänger und Gitarrist Djavan auch mit 77 Jahren immer noch die größten Stadien. In diesem Jahr feiert Djavan sein 50-jähriges Bühnenjubiläum und macht im September in der Elbphilharmonie Station. Gemeinsam mit seinem Publikum singt er seine größten Hits und bringt ein Stück brasilianische Musikgeschichte nach Hamburg.
Dabei wäre die lebende Musiklegende fast Profi-Fußballer geworden: Die Plattensammlung eines Bekannten entführte den jungen Djavan in die magische Welt der Musik – von Bach und Beethoven über Miles Davis und Ellen Fitzgerald zu traditioneller brasilianischer Musik von Noel Rosa und Tom Jobim. Djavans unfassbare Karriere als einer der bekanntesten Musiker seines Landes nahm dort ihren Ursprung.
1976 veröffentlichte er sein Debütalbum »A Voz, o Violão, a Música de Djavan«, dem sich bis dato 24 weitere anschlossen. Mit seiner Musik erreicht Djavan Millionen Menschen weltweit. Sein Leben wurde mittlerweile auch in einem Musical »Djavan – Vidas para Contar« (Djavan – Leben, die es zu erzählen gilt) für seine Fans erlebbar gemacht.
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Symphoniker Hamburg / Sylvain Cambreling
Symphoniker HamburgEuropaChorAkademie
Sarah Wegener Sopran
Anke Vondung, Alt
Seungwoo Simon Yang, Tenor
Yannick Debus, Bass
Boris Giltburg, Klavier
Dirigent: Sylvain Cambreling
George Gershwin: Konzert für Klavier und Orchester F-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart:
Requiem d-Moll KV 626 / mit einem neuen Schluss nach Fragmenten von Mozart / Auftragskomposition von Fabrizio Cassol
Unter der Leitung von Sylvain Cambreling treffen im Sonderkonzert in der Elbphilharmonie George Gershwins Klavierkonzert mit dem Pianisten Boris Giltburg und Mozarts Requiem aufeinander – zwei Werke, die auf ganz unterschiedliche Weise Grenzen überschreiten.
Gershwins Konzert verbindet die Welt des Konzertsaals mit der Energie des Jazz und des Broadways. Im zweiten Teil erscheint Mozarts Requiem in neuem Licht: Ausgehend von dem unvollendet gebliebenen Meisterwerk führt eine Uraufführung des belgischen Komponisten Fabrizio Cassol die Gedanken und Klänge des Requiems in die Gegenwart weiter. Mit renommierten Solist:innen sowie der EuropaChorAkademie entsteht ein Abend zwischen Erinnerung und Zukunft, Diesseits und Jenseits – ein musikalischer Ausblick ins Ungewisse, der zum Innehalten und Weiterhören einlädt.
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Schulkonzert »Ausflug zum Mond«
Klasse 2–4
Piano & SandAnna Vidyaykina, Sandmalerei
Sabina Hasanova, Klavier
Elisabeth Pöcksteiner, Dramaturgie
Werke von Claude Debussy, Piotr I. Tschaikowsky, Sergej Prokofjew, Joe Hisaishi und anderen mondbegeisterten Komponisten
Was heute alles möglich ist: Ein Ausflug zum Mond ist kein Problem mehr! Aber was, wenn man dort oben vergessen wird? Die Pianistin Sabina Hasanova und die Künstlerin Anna Vidyaykina laden ein zu einer großartigen Raumfahrt. Sie erzählen ihre Geschichte nicht mit Worten, sondern mit Live-Sandmalerei und der funkelnden Musik von Claude Debussy und anderen Komponist:innen, die den Mond bewundert haben.
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International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Spiel und Eleganz«
Fine Arts QuartetRalph Evans, Violine
Efim Boico, Violine
Gil Sharon, Viola
Niklas Schmidt, Violoncello
Peijun Xu, Viola
Anna Kreetta Gribajcevic, Viola
Jens Bomhardt, Kontrabass
Stepan Simonian, Klavier
Alon Goldstein, Klavier
Jean Marie Leclair: Sonate c-Moll op. 12/5 für zwei Violinen
York Bowen: Phantasy für Viola und Klavier op. 54
Carl Maria von Weber: Andante und Rondo ungarese c-Moll J 79 für Viola und Klavier
Domenico Scarlatti: Drei Sonaten für Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488
»Spiel und Eleganz« widmet sich der feinen Balance zwischen Virtuosität und stilistischer Klarheit. Jean-Marie Leclairs Sonate zeigt barocke Beweglichkeit und strukturelle Präzision, während York Bowen und Carl Maria von Weber die Viola als ausdrucksreiches, farbenreiches Instrument in den Mittelpunkt rücken. Nach der Pause entfalten Scarlattis Sonaten eine konzentrierte Form des musikalischen Spiels, das sich in Mozarts Klavierkonzert KV 488 zu vollendeter Ausgewogenheit erweitert – ein Werk, in dem Eleganz, Transparenz und Ausdruck in idealer Balance erscheinen.
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The Young ClassX Chöre & Orchester
»Macht!Musik!«
The Young ClassX EnsembleFanny Mendelssohn Jugendorchester
Moses Mendelssohn Kammerorchester
Youngster Ensemble
The Young ClassX Schulchor
Nuron Mukumi, Klavier
Leitung: Clemens Malich
Leitung: Maria Ludwig-Petersen
Wolfgang Amadeus Mozart: Andante / aus: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467
Dmitri Schostakowitsch: Lento / aus: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35
Mieczysław Weinberg
Aria op. 9
sowie Musik von Queen, aus dem Film »The Greatest Showman« u.a.
Klassik ist King und Queen ist auch mit dabei! Voller Power werden gleich fünf Jugendensembles und -orchester an diesem Abend gemeinsam auf der Bühne stehen, darunter das Fanny Mendelssohn Jugendorchester, das Moses Mendelssohn Kammerorchester aus der Mendelssohn Orchesterfamilie sowie die besten Sänger:innen aus dem Chorbereich von The Young ClassX.
Warum das Konzertprojekt »Macht!Musik!« so einzigartig ist? Neben den erarbeiteten Musikstücken präsentieren die Jugendlichen selbst erstellte Textbeiträge zum Thema Macht, Streit, aber auch Versöhnung. Darüber hinaus spannt es einen Bogen – nein, gleich mehrere – zwischen den Jahrhunderten, zwischen Chor und Orchestermusik, zwischen Schule und Bühne, zwischen bekanntem, bühnenerprobtem Pianisten und jungen Musikschaffenden, die teilweise zum ersten Mal auf der großen Bühne der Elbphilharmonie stehen. Seid ihr dabei, wenn der letzte Ton von Schostakowitschs Klavierkonzert verklingt und es mit Queen heißt: »Don’t Stop Me Now«?
Gegründet wurde The Young ClassX e.V. von der Otto Group und dem Ensemble Salut Salon. Seit 2008 hat das Musikförderprogramm mit Chor- und Orchester-Projekten sowie MusikMobil-Fahrten über 40.000 Kinder und Jugendliche erreicht – und steht dabei für eine Energie, die, ganz im Sinne von »Don’t Stop Me Now«, jungen Menschen kreative Freiräume eröffnet.
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Funkelkonzert L / Ausflug zum Mond
für Familien mit Kindern ab 6 Jahren
Piano & SandAnna Vidyaykina, Sandmalerei
Sabina Hasanova, Klavier
Elisabeth Pöcksteiner, Dramaturgie
Werke von Claude Debussy, Piotr I. Tschaikowsky, Sergej Prokofjew, Joe Hisaishi und anderen mondbegeisterten Komponisten
Was heute alles möglich ist: Ein Ausflug zum Mond ist kein Problem mehr! Aber was, wenn man dort oben vergessen wird? Die Pianistin Sabina Hasanova und die Künstlerin Anna Vidyaykina laden ein zu einer großartigen Raumfahrt. Sie erzählen ihre Geschichte nicht mit Worten, sondern mit Live-Sandmalerei und der funkelnden Musik von Claude Debussy und anderen Komponist:innen, die den Mond bewundert haben.
Die Funkelkonzerte bringen die beliebtesten Produktionen für Kinder aus ganz Europa nach Hamburg – mit wunderbarer Musik, erstklassigen Künstlern und liebevollen Inszenierungen. Alle Konzerte sind mit einer Altersempfehlung versehen: von XS bis XXL, von den beliebten Elfi-Babykonzerten bis hin zu starken Konzerten für Jugendliche.
Funkelkonzert L / Ausflug zum Mond bewerten:
Bewertungen & Berichte Funkelkonzert L / Ausflug zum Mond
International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Kraft und Gestalt«
Fine Arts QuartetRalph Evans, Violine
Efim Boico, Violine
Gil Sharon, Viola
Niklas Schmidt, Violoncello
5um3
Meret Louisa Vogel, Flöte
Jiyeon Noh, Oboe
Max Godinić, Klarinette
Annika Koll, Fagott
Una Weske, Horn
Peijun Xu, Viola
Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur op. 18/1
Anton Reicha: Quintett f-Moll op. 99/2
Ludwig van Beethoven: Streichquintett C-Dur op. 29
»Kraft und Gestalt« richtet den Blick auf musikalische Form als Ausdruck von Energie und Struktur. Beethovens frühes Streichquartett op. 18 Nr. 1 zeigt bereits die Spannung zwischen klassischer Ordnung und individueller Handschrift. Anton Reichas Bläserquintett erweitert dieses Denken durch klangliche Experimente und neue formale Ansätze. Im zweiten Teil verdichtet sich die Perspektive: Beethovens Streichquintett op. 29 verbindet Kraft und Fülle mit einer klaren architektonischen Anlage und macht hörbar, wie musikalische Gestalt aus innerer Bewegung entsteht.
International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Kraft und Gestalt« bewerten:
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West-Eastern Divan Orchestra / Daniel Barenboim
West-Eastern Divan OrchestraDirigent: Daniel Barenboim
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollendete«
Richard Wagner: Vorspiel und Liebestod aus der Oper »Tristan und Isolde« WWV 90
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
Zwischen Vision und Verantwortung
Das West-Eastern Divan Orchestra und sein Gründer und langjähriger Leiter Daniel Barenboim verbindet mehr als eine künstlerische Zusammenarbeit. Seit 1999 steht das Ensemble für die Idee, durch gemeinsames Musizieren Dialog zu ermöglichen – über kulturelle und politische Grenzen hinweg. Barenboims Arbeit mit jungen Musikerinnen und Musikern aus dem Nahen Osten versteht sich dabei nicht nur als künstlerisches Projekt, sondern als gelebte Überzeugung: Klang als Raum der Begegnung, Präzision als Voraussetzung für gegenseitiges Zuhören. Aus dem Anspruch des Dialogs erwächst ein Abend, der musikalische Extreme nebeneinanderstellt.
Kaum eine Sinfonie beginnt so düster und bedrohlich, wie die »Unvollendete« von Franz Schubert, die rätselhafte Klangwelten und blumige Walzerseligkeit aufeinanderprallen lässt. Ein Meilenstein der Musikgeschichte im Taschenformat ist mit Auszügen der instrumentalen Fassung von Richard Wagners Oper »Tristan und Isolde« zu erleben: Ein harmonisch derart kühnes, in mehrfacher Hinsicht grenzüberschreitendes Werk hatte die Opernbühne bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht erlebt. Ludwig van Beethovens »Eroica« war eine bis dahin unerhört lange, schwierige und heroische Sinfonie, die während Napoleon Bonapartes Eroberungskriegen entstand.
West-Eastern Divan Orchestra / Daniel Barenboim bewerten:
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Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Truls Mørk / Bertrand de Billy
Philharmonisches Staatsorchester HamburgTruls Mørk, Violoncello
Dirigent: Bertrand de Billy
Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64
»Ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt.« Ein großer Freund des Cellos war Antonín Dvořák diesem berühmten Zitat zufolge nicht – und doch schuf er eines der wichtigsten spätromantischen Solokonzerte für dieses Instrument. Dabei erklang zunächst eine »Sinfonie in h-Moll« in seinen Ohren, als er während seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten 1893 erstmals das Rauschen der Niagarafälle hörte. Unter dem Eindruck des Cellokonzerts seines Kollegen Victor Herbert wurde daraus in den darauffolgenden Jahren ein mitreißendes Konzert, in dem Dvořák das einst missachtete Soloinstrument unnachahmlich zum Singen bringt. In seiner meisterhaft instrumentierten Alpensinfonie beschreibt Richard Strauss eine Wanderung in den Alpen vom Sonnenaufgang, über den Aufstieg, die Szenerie auf dem Gipfel, bis hin zum einsetzenden Gewitter und dem darauf folgenden Abstieg – jeweils mit einer plastischen Vertonung der dazugehörigen Naturereignisse. Dabei ist das Werk weitaus mehr als eine spätromantische Tonmalerei: Die zyklische Anlage vom Morgengrauen bis zur Dämmerung kann auch als zeitlose Allegorie auf das menschliche Leben betrachtet werden.
Einführung
10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Truls Mørk / Bertrand de Billy bewerten:
Bewertungen & Berichte Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Truls Mørk / Bertrand de Billy
International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Ausklang in die Weite«
5um3Meret Louisa Vogel, Flöte
Jiyeon Noh, Oboe
Max Godinić, Klarinette
Annika Koll, Fagott
Una Weske, Horn
Fine Arts Quartet
Ralph Evans, Violine
Efim Boico, Violine
Gil Sharon, Viola
Niklas Schmidt, Violoncello
Mark Gothóni, Violine
Anna Kreetta Gribajcevic, Viola
Arto Noras, Violoncello
Jens Bomhardt, Kontrabass
Alon Goldstein, Klavier
Juhani Lagerspetz, Klavier
Felix Mendelssohn Bartholdy: Trois Fantaisies ou Caprices op. 16
Carl Maria von Weber: Klavierquartett B-Dur op. 8
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467
Stephen Montague: Thule Ultima
Das Abschlusskonzert öffnet den Raum für Weite, Fantasie und klangliche Perspektiven. Mendelssohns »Fantaisies ou Caprices« verbinden Freiheit und Form, während Webers Klavierquartett einen Blick auf die Anfänge romantischer Klangsprache wirft. Mozarts Fantasie KV 608 erscheint als eindrucksvolle Klangarchitektur, die sich in der kammermusikalischen Fassung seines Klavierkonzerts KV 467 zu einem Zustand von Leuchtkraft und innerer Ruhe erweitert. Mit Stephen Montagues »Thule Ultima« öffnet sich schließlich ein moderner Horizont – ein Ausklang, der das Festival in einen weiten, offenen Klangraum entlässt.
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Omar Sosa / Seckou Keita / Steffen Schorn / NDR Bigband
»Raíces Unidas«
NDR BigbandSeckou Keita, kora, vocals
Omar Sosa, piano
director: Steffen Schorn
Der aktuelle Siemens-Musikpreisträger Jordi Savall hat durch Forschungen und in Aufnahmen nachgewiesen, dass ein wesentlicher Teil der Musik Mittel- und Südamerikas aus Afrika stammt. »Sag’ ich doch schon lange!«, könnte Omar Sosa sagen. Denn der kubanische Pianist hat sich von Anfang an nicht nur mit Son, Soul, Elektronica, klassischer Musik und Hip-Hop, sondern durch seine afrokubanische Santerìa-Religion auch mit den Wurzeln der kubanischen Musik beschäftigt. Dabei ist er nicht nur auf Kuba, sondern auch in Ecuador und den USA fündig geworden.»Wenn man sich mit den Traditionen beschäftigt, entdeckt man eben auch die Verbindungen in unserer Kultur. Das ist universal, weil die afroamerikanische Musik in einem wesentlichen Teil afrikanisch ist.«
Die Santerìa schickte Sosa einst auf die Reise, auf dieser entdeckte er um die Jahrtausendwende auch marokkanische Gnawa-Musik, spielte mit nordwest- und westafrikanischen Musikern zusammen, unter anderem seit 2012 mit Seckou Keita. Den senegalesischen Kora-Spieler und Sänger lernte Sosa zufällig in London kennen; man habe ein bisschen gejammt, und weil das so gut funktioniert habe, zwei Wochen später in Osnabrück im Studio gestanden.
Die Arrangements zu »Raíces unidas« stammen von Jaques Morelenbaum, auch er ein alter Bekannter von NDR Bigband und Omar Sosa, der bereits das gemeinsame Album »Ceremony« arrangierte, das 2011 den Jazz Echo gewann.
Wenn der brasilianische Cellist sich nun zusammen mit Omar Sosa, Seckou Keita und der NDR Bigband an den großen Musiktisch setzt, ist das sowohl ein Sprung ins Neue wie auch ein Zwischenresümee – »raíces unidas«, vereinte Wurzeln eben, gewachsen aus Neugier und Respekt. Denn im gemeinsamen Musizieren, so Sosa, da zeige man Liebe, Mitgefühl und Menschlichkeit.
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Albert Schweitzer Jugendorchester / David Wurm / Nane Schulz / Sebastian Beckedorf
Albert Schweitzer JugendorchesterNane Schulz. Flöte
David Wurm, Violine
Leitung: Sebastian Beckedorf
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Flöte und Orchester G-Dur KV 285c
Pablo de Sarasate: Carmen-Fantasie für Violine und Orchester op. 25
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
Das Albert Schweitzer Jugendorchester Hamburg kehrt nach zwei äußerst erfolgreichen Auftritten im Großen Saal der Elbphilharmonie zurück in dieses Konzerthaus. Das Programm des Abends verbindet Mozarts elegante Klangsprache mit Sarasates virtuoser Opernfantasie und Beethovens malerischer Sinfonie.
Den Beginn bildet Mozarts Erstes Flötenkonzert, dass viele Eigenheiten von Mozarts späteren Kompositionen aufweist: Viele Passagen wirken leicht, sind aber technisch hoch anspruchsvoll. Sowohl für Orchester als auch Solisten sind hier technisch und musikalisch gefordert. Anschließend folgt Pablo de Sarasates Carmen-Fantasie für Violine und Orchester. Ausgehend von Themen aus Bizets Oper »Carmen« entsteht ein brillantes Konzertstück; auch dieses voll mit technischen Herausforderungen und musikalischen Kontraste.
Abschließend erklingt Ludwig van Beethovens Sechste Sinfonie, die sogenannte »Pastorale«. Beethoven beschreibt darin verschiedene Eindrücke eines Aufenthalts auf dem Land. Vom ruhigen Ankommen, über eine Szene am Bach, über Gewitter und anschließendem Dankgesang. Das Albert Schweitzer Jugendorchester Hamburg vereint junge Musikerinnen und Musiker aus Hamburg und der Region. Unter der Leitung von Sebastian Beckedorf erarbeitet das Orchester regelmäßig sinfonische Programme und tritt in unterschiedlichen Konzertformaten auf.
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Gstaad Festival Orchestra / Daniel Hope / Jaap van Zweden
Gstaad Festival OrchestraDaniel Hope, Violine
Dirigent: Jaap van Zweden
Edward Elgar: Konzert für Violine und Orchester h-Moll op. 61
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Maßgeschneidert
Daniel Hope ist nicht nur einer der herausragenden Geiger unserer Zeit, sondern engagiert sich ebenso als künstlerischer Leiter, Brückenbauer zwischen Musiktraditionen und Botschafter des kulturellen Austauschs. Mit Elgars Violinkonzert hat er bei seinem Konzert in der Elbphilharmonie eine der persönlichsten und expressivsten Kompositionen des Engländers im Gepäck. Vom Solisten verlangt sie höchste Virtuosität, feinsinnige Phrasierung und die Fähigkeit, emotionale Spannungsbögen kraftvoll zu gestalten – und ist Daniel Hope damit wie auf den Leib geschneidert. Als Partner steht ihm das Gstaad Festival Orchestra zur Seite, dem er als Intendant des Menuhin Festivals Gstaad eng verbunden ist. In der zweiten Konzerthälfte feiern die Musiker:innen Ludwig van Beethoven mit einer Aufführung seiner imposanten Fünften – ein Vorgeschmack auf das Beethoven-Jahr 2027.
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Workshop: Klassiko Schlaginstrumente
für Familien mit Kindern ab 6 Jahren
Die Welt der Schlaginstrumente ist riesig: In der Sammlung der Elbphilharmonie finden sich klassische Schlagwerkinstrumente des Sinfonieorchesters (wie Pauken, Trommel und Becken), sogenannte Stabspiele (etwa das Xylofon und das Vibrafon) und unzählige weitere Rhythmusinstrumente, auch aus anderen Teilen der Welt. Im Workshop können sie alle ausprobiert werden. Die Teilnehmer können unter Anleitung ihren Rhythmus finden – und am Ende mit allen zusammen musizieren.Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
Veranstalter: HamburgMusik
Gefördert durch die Hubertus Wald Stiftung
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Funkelkonzert S / Obotaqua
für Familien mit Kindern von 1–3 Jahren
Syriab DuoFriedrike Kayser, Oboe, Englischhorn
Ibrahim Bajo, Kanun
Jin Lee, Tanz
Ceren Oran, Konzept, Regie, Choreografie
Sigrid Wurzinger, Ausstattung, Kostüm
Franziska Stolz, Musikdramaturgie, Konzept
Musik- und Tanztheater, das scheinbar ferne Klangwelten fantasievoll zusammenbringt
Die magischen Drei
In dieser musikalischen Performance verbinden sich drei Elemente: Oboe, Tanz und Quanun – fertig ist »Obotaqua«. Das Quanun (auch: Kanun) ist eine Zither, die seit Jahrhunderten in der arabischen Musik zum Einsatz kommt. In der gemütlichen Atmosphäre des Kaistudios kommen die Instrumente zusammen und verschmelzen mit dem Tanz zu einem fantasievollen Ganzen. Mitmachen und Tanzen erlaubt!
Die Funkelkonzerte bringen die beliebtesten Produktionen für Kinder aus ganz Europa nach Hamburg – mit wunderbarer Musik, erstklassigen Künstlern und liebevollen Inszenierungen. Alle Konzerte sind mit einer Altersempfehlung versehen: von XS bis XL, von den beliebten Elfi-Babykonzerten bis hin zu starken Konzerten für Jugendliche.
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Workshop: Kreativ Klangsafari
für Familien mit Kindern ab 8 Jahren
Mit gespitzten Ohren gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Elbphilharmonie und fangen mit ihrem Mikrofon spannende Klänge ein. Welche Geräusche finden sich im Konzerthaus, wenn keine Konzerte gespielt werden? Mit einem Tablet samt App nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Klangschnipsel auf, die sie später bearbeiten und zu einem kleinen Musikstück zusammenstellen können.Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Bezugsperson mit Ticket teilnehmen.
Kinder unter 8 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
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Elbphilharmonie
Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen. HamburgMusik gGmbHElbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Platz der Deutschen Einheit 4
D 20457 Hamburg
Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de
Elbphilharmonie bewerten:
Bewertungen & Berichte Elbphilharmonie
- Fatoumata Diawara
- New Generation Symphony Orchestra / Hugo Ticciati
- The Cinematic Orchestra
- Kammerphilharmonie Hamburg / Anton Barakhovsky
- Schleswig-Holstein Festival Orchestra / Kian Soltani / Christoph Eschenbach
- Royal Swedish Orchestra / Nina Stemme / Alan Gilbert
- Arthur Verocai & Nu Civilisation Orchestra
- Ukrainian Freedom Orchestra / Julia Kleiter / Keri-Lynn Wilson
- John Scofield
- Mariza
- Richard Galliano
- Royal Stockholm Philharmonic Orchestra / Xavier de Maistre / Ryan Bancroft
- Time for Three
- Johan Dalene / Christian Ihle Hadland
- Il Giardino Armonico / Julia Lezhneva / Giovanni Antonini
- Gustav Mahler Jugendorchester / Philippe Jordan
- Orchestre symphonique de Montréal / Alisa Weilerstein / Rafael Payare
- Best of Poetry Slam
- Kansas City Symphony / Gil Shaham / Matthias Pintscher
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Fazıl Say / Omer Meir Wellber
- Bundesjugendorchester / Giorgi Gigashvili / Aurel Dawidiuk
- Saisoneröffnung: Pittsburgh Symphony Orchestra / Alexandre Kantorow / Manfred Honeck
- Pittsburgh Symphony Orchestra / Augustin Hadelich / Manfred Honeck
- MIKIs Takeover! Ensemble / JORIS
- Tim Henning Lüttge / Yun Xu
- Opening Night: NDR Elbphilharmonie Orchester / Stephan Cürlis / Alan Gilbert
- Workshop: Klassiko Orchesterinstrumente
- Latin American Rhapsody
- Hamburger Pianosommer
- Pre-Opening Harbour Front Literaturfestival
- O/Modernt / VOCES8 Scholars / Hugo Ticciati
- Wiener Philharmoniker / Hilary Hahn / Tugan Sokhiev
- lautten compagney BERLIN / Asya Fateyeva
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Janine Jansen / Alan Gilbert
- Annett Louisan
- Singin’ IDA! & Friends
- Xi Zhai / Klavierabend
- Inga Rumpf & Friends and very special guests
- Philharmonia Orchestra / Anna Lapwood / Kerem Hasan
- Ensemble Resonanz / Anna Prohaska / Enno Poppe
- Monteverdi-Chor Hamburg / lautten compagney BERLIN / Antonius Adamske
- NDR Elbphilharmonie Orchester / Mao Fujita / Cristian Măcelaru
- JazzWerk Big Band / Dirk Bleese
- Mahler Academy Orchestra / Philipp von Steinaecker
- Workshop: Kosmos Klang
- Moses Yoofee Trio
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Elfen in der Elphi«
- Anna von Hausswolff
- Philharmonisches Kammerkonzert
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Triumph der Tasten«
- Jan Weiler
- Markus Lanz: »Grönland – Meine Reisen ans Ende der Welt«
- NDR Kammerkonzert
- Djavan
- Symphoniker Hamburg / Sylvain Cambreling
- Schulkonzert »Ausflug zum Mond«
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Spiel und Eleganz«
- The Young ClassX Chöre & Orchester
- Funkelkonzert L / Ausflug zum Mond
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Kraft und Gestalt«
- West-Eastern Divan Orchestra / Daniel Barenboim
- Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Truls Mørk / Bertrand de Billy
- International Mendelssohn Festival Hamburg 2026: »Ausklang in die Weite«
- Omar Sosa / Seckou Keita / Steffen Schorn / NDR Bigband
- Albert Schweitzer Jugendorchester / David Wurm / Nane Schulz / Sebastian Beckedorf
- Gstaad Festival Orchestra / Daniel Hope / Jaap van Zweden
- Workshop: Klassiko Schlaginstrumente
- Funkelkonzert S / Obotaqua
- Workshop: Kreativ Klangsafari
- Hamburgs neues Konzerthaus