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FC - Francisco Carolinum

MUSEUM FÜR FOTO- UND MEDIENKUNST

Das Francisco Carolinum Linz ist das Haus für Foto- und Medienkunst des Landes Oberösterreich. Einen Schwerpunkt setzt das Francisco Carolinum Linz dabei im Bereich Fotografie und konnte sich im letzten Jahrzehnt als international hervorragend vernetztes Haus für qualitätsvolle Fotografie-Präsentationen in Österreich etablieren.

Das Francisco Carolinum Linz realisiert kontinuierlich Sonderausstellungen, wobei das Programm sowohl Personalausstellungen als auch thematische Projekte beinhaltet. Es fungiert als Mitorganisator zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland. Auf diesen Ebenen entstanden beispielsweise Projekte in Kooperation mit dem Fotohof in Salzburg, mit der Photographischen Sammlung SK-Stiftung Kultur in Köln und zuletzt dem Center for Creative Photography, Tucson in den USA, dem Museum Kunstpalast Düsseldorf und Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg.

Kontakt

FC - Francisco Carolinum

Oberösterreischisches Landesmuseum
Museumstraße 14
A-4010 Linz

Telefon: +43 (0)732-7720 522 00

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Ausstellung

Proof of Art

Eine kurze Geschichte der NFTs, von den Anfängen der digitalen Kunst bis zum Metaverse

Das Francisco Carolinum präsentiert PROOF OF ART, die weltweit erste museale Ausstellung zur Geschichte der NFTs in der Kunst, kuratiert von Jesse Damiani. Die Show wird offline im Museum und online in Cryptovoxels, einer Blockchain-basierten virtuellen Welt, zu sehen sein. Im Museum werden Arbeiten von 25 Künstler*innen gezeigt. In den Medien Projektion, Software, Video, Installation und digitalen Dateien setzen sie sich mit Bedeutungs- und Wertesystemen auseinander, sie untersuchen die Rolle von Künstler*innen in einem hochtechnologischen Umfeld und erörtern die Auswirkung virtueller Räume auf unsere Lebenswirklichkeit. Im Ausstellungsraum in Cryptovoxels werden virtuelle Werke von rund 25 Künstler*innen gezeigt.

Vom Hype um NFTs abgesehen, handelt es sich vor allem um eine Technologie, die ein Problem löst: Digitale Dateien gibt es im Überfluss. Sie können heruntergeladen, komprimiert, kopiert, geteilt und gemischt werden. Ein NFT hingegen ist ein Echtheitszertifikat für jede digitale Datei, das in der Blockchain hinterlegt ist, und so aus diesen Dateien Unikate macht. NFTs fungieren auch als digitale Signatur von Künstler*innen.

Angesichts der Entwicklungen rund um NFTs in der Kunst und auf dem Kunstmarkt kann es nicht ausbleiben, sich mit deren Geschichte zu befassen – und damit, warum sie plötzlich in aller Munde sind. Nachdem im Jahr 2020 eine Reihe von bemerkenswert hochdotierten NFT-Kunstwerken von Digitalkünstlern wie Pak und Trevor Jones den Kunstmarkt in Aufregung versetzt haben, stellte Beeple Anfang 2021 mit dem Verkauf von „Everydays – The First 5000 Days“ für 69,3 Mio. USD bei der bereits legendären Christie‘s-Auktion einen neuen Rekord auf. Seit 2007 hat er jeden Tag ein Werk ins Internet gestellt, die er in der monumentalen Collage „Everydays“ zusammengefasst und in Form eines JPEGs in die Auktion gegeben hat. Beeple, alias Mike Winkelmann, wurde damit zum drittteuersten lebenden Künstler – nach Jeff Koons und David Hockney. Plötzlich ist die Crypto-Art-Community, eine bunte Gruppe aus New Media-Künstler*innen, 3D-Designer*innen und Expert*innen für visuelle Effekte, der Hauptakteur einer noch nie dagewesenen Erschütterung des Kunstmarkts.

Doch der NFT-Hype im Jahr 2020 und 2021 hat eine lange Vorgeschichte. PROOF OF ART zeigt die Ursprünge der NFTs und ihre Entwicklung von ersten formativen Versuchen mit digitalen Technologien, über erste Experimente mit der Blockchain, bis hin zur aktuellen Kryptokunst. Lynn Hershman Leeson beispielsweise hat sich mit Fragen rund um Cyborg-Identität auseinandergesetzt und analysiert, wie sich mit technischen Mitteln eine Persönlichkeit erschaffen lässt, während Nam June Paiks experimenteller Umgang mit Technologie einen Einblick in die Geburtsstunde der Massenkonnektivität gibt.

Mit der Veröffentlichung eines Bitcoin-Whitepapers durch Satoshi Nakamoto im Jahr 2008 wurde die Blockchain-Technologie als dezentraler Handelsplatz eingeführt. Schon kurz darauf begannen die ersten Künstler*innen mit dieser Technologie thematisch und medial zu experimentieren, zwischen 2009 und 2013 haben immer mehr Künstler*innen das Potenzial der Dezentralisierung erkannt. Kevin Abosch nimmt dieses Thema auf und befragt in seinem Werk „Bank“ die Rolle von Banken als digitale und analoge Orte, an denen Werte gelagert sind, indem er öffentliche und private Bitcoin-Schlüssel kombiniert und als gedrucktes Buch vorlegt. Künstler*innen stellten Gedankenspiele darüber an, welche Möglichkeiten ein Token versprechen würde, der sie selbst und ihre Kunst repräsentiert, und welche Implikationen es haben könnte, anonyme und autonome Stakeholder miteinzubeziehen. Sarah Meyohas zum Beispiel hat „BitchCoin“ eingeführt, eine Kryptowährung, gegen die sie ihre Kunst verkauft. Bei der Einführung entsprach eine für 100 USD gekaufte „BitchCoin“ 161 Quadratzentimetern eines ihrer Werke. Erst mit der Einführung der Ethereum-Blockchain konnten NFTs geschaffen und standardisiert werden, so dass diese Projekte nicht mehr hypothetisch oder maßgeschneidert sein mussten. Bald zeigten Rare Pepes (2016), CryptoPunks (2017) und CryptoKitties (2017), dass Appetit auf Krypto-Sammlerstücke besteht.

Mit dem Aufstieg von NFT-Marktplätzen wie Nifty Gateway und SuperRare, die die Künstler*innengemeinschaft mithilfe von Blockchain wieder zentralisierten, geht diese Entwicklung in eine neue Richtung. Diese Räume sind globale Treffpunkte, die den Prozess deutlich vereinfacht haben, Arbeiten auf der Blockchain zu minten. Künstler*innen und Sammler*innen kommen auf diesen Online-Marktplätzen direkt miteinander in Kontakt. Jetzt sind die ökonomischen Möglichkeiten dieses neuen Systems für viele Künstler*innen attraktiv und haben eine Verschiebung von konzeptuellen zu ästhetischen Positionen angestoßen. Auf diesen Marktplätzen sind vor allem Künstler*innen erfolgreich, die sich mit Science-Fiction- und Cyberpunk-Themen beschäftigen, wie Blake Kathryn, Marjan Moghaddam, und Mark Sabb. Sie entwerfen spekulative Realitäten und arbeiten mit der Materialität des Metaverse, eines unendlichen virtuellen Raums, der über das Internet, Smartphones und Headsets in die physische Welt hineinwirkt.

NFTs beweisen, dass das Digitale wertvoll sein kann. Obwohl die zugrunde liegende Technologie seit Jahren existiert, waren es letztendlich Künstler*innen, die diesen Wandel herbeigeführt haben. PROOF OF ART erzählt die Geschichte der NFTs und wirft Fragen auf, wie Kunst Wert beigemessen wird und wie sich das Digitale auf den physischen Bereich auswirkt.

Jesse Damiani ist Autor und Kurator. Er lebt in Los Angeles, Kalifornien. Er ist Direktor für Simulation Literacies am Nxt Museum (Amsterdam) und Senior Writer bei Freethink. Für Forbes schreibt er über Kunst und Technologie.

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Ausstellung

Natalia LL - "The Mysterious World"

Mit der Ausstellung Natalia LL - "The Mysterious World“ im Francisco Carolinum Linz wird die Grand Dame der feministischen Kunst Polens erstmals in einer umfassenden Retrospektive in Österreich gezeigt. Seit den 1970er Jahren schafft die Künstlerin Natalia LL (*1937) Ikonen der feministischen Bildproduktion: Die Werkreihe „Consumer Art“ zeigt Bilder von jungen Frauen, die genussvoll Bananen, Würste oder Eiscreme verspeisen und bricht radikal mit dem kühlen Rationalismus konzeptueller Kunst. Was in gängigen Werbebotschaften Sinnlichkeit und Erotik verspricht, wird in ihren Arbeiten als selbstbewusste feministische Position artikuliert.

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Ausstellung

The Place of the Mind

Roger Ballen - Retrospektive

Soziale Außenseiter, Tiere und rätselhafte Objekte bevölkern die schaurig-schönen Fotografien von Roger Ballen. Mit seinen fotografischen Inszenierungen, die eine surreal-düstere, unheimliche Atmosphäre erzeugen, taucht Roger Ballen tief in die Abgründe der menschlichen Psyche. Roger Ballen, geboren 1950 in New York, zählt zu den international bedeutendsten und einflussreichsten Fotokünstlern der Gegenwart. Er lebt und arbeitet seit über 40 Jahren in Johannesburg, Südafrika, und nimmt mit seinem ebenso faszinierenden wie verstörenden Werk eine singuläre, zwischen Dokumentation und Fiktion angesiedelte Position in der zeitgenössischen Fotografie ein.

Die OÖLKG präsentiert im Museum Francisco Carolinum die erste umfassende Museumspersonale des renommierten Fotokünstlers in Österreich. Gezeigt werden Arbeiten aus allen wichtigen Serien und Schaffensphasen des Künstlers: vom fotojournalistisch geprägten Frühwerk ab den späten 1960er-Jahren, über sein vielschichtiges filmisches Œuvre, bis hin zu aktuellen Farbfotografien im Kontext installativer Werkkonzepte.

International bekannt wurde Roger Ballen mit irritierenden fotodokumentarischen Arbeiten, die unterprivilegierte Weiße und ihre prekären Lebensumstände während der Apartheid zeigen. Mit seinem schonungslosen Blick für das Banale und Groteske porträtierte Roger Ballen in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren Bewohner und Architekturen karger ländlicher Gemeinden in Südafrika, ganz ohne sozialkritische oder voyeuristische Attitüde. Während er weiterhin Außenseiter und gesellschaftliche Grenzgänger ins Zentrum seiner Bilder rückte, arbeitete Roger Ballen in späteren Serien zunehmend inszenierend und psychologisierend. In formalästhetisch bestechenden Bildfindungen behandelt er Themen wie Kontrollverlust, Chaos, Verrücktheit, Entfremdung, die Beziehung des Menschen zur Tierwelt, die Grausamkeit von Leben und Tod, und immer wieder die Erfahrung von Andersartigkeit. Roger Ballen selbst beschreibt seine Werke als existentielle Psychodramen, die das Unterbewusstsein berühren und die Schattenseiten der Conditio humana heraufbeschwören. Seine eindringlichen, radikalen Fotografien, die lange im Gedächtnis bleiben, werden zu einer Entdeckungsreise in die eigene Psyche. Roger Ballens Werk ist komplex und doppeldeutig, von universeller Aussagekraft und archetypischem Charakter, aber auch voller Ironie, Witz und tiefgründigem Humor.

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Online

Young at Art - Zeig uns dein Talent!

Edition 2019

Young at Art – Oberösterreichs größter Kreativbewerb für ein junges Publikum zwischen 8 und 18 Jahren erreichte heuer 258 Teilnehmer/innen, die 639 Kunstwerke einreichten. In der Ausstellung in der „Anderen Galerie“ der Landesgalerie Linz werden die künstlerischen Werke der Preisträger/innen präsentiert.

Eigene Ausstellung für Hauptpreisträger
Die Gewinner in der Kategorie 3 (16 bis 18 Jahre) „Bildende Kunst“ sind die Hauptpreisträger und werden unter anderem mit einer eigenen Ausstellung geehrt. Der Art-Award ging an Theresa Bauer (Hallstatt), Katharina Zoe Größbacher (Linz) und Emil Klostermann aus Peuerbach.

Aufgrund der aktuellen Corona Krise wird die Ausstellung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Auch 2020 werden trotz Corona Krise die OÖLKG, die Tips, Talente OÖ, die Bildungsdirektion OÖ, Life Radio, TV1, die Prager Fotoschule und die Pädagogische Hochschule OÖ wieder Oberösterreichs größten Kreativwettbewerb für junges Publikum ausschreiben.

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Oberösterreischisches Landesmuseum

MUSEUM FÜR FOTO- UND MEDIENKUNST

Das Francisco Carolinum Linz ist das Haus für Foto- und Medienkunst des Landes Oberösterreich. Einen Schwerpunkt setzt das Francisco Carolinum Linz dabei im Bereich Fotografie und konnte sich im letzten Jahrzehnt als international hervorragend vernetztes Haus für qualitätsvolle Fotografie-Präsentationen in Österreich etablieren.

Das Francisco Carolinum Linz realisiert kontinuierlich Sonderausstellungen, wobei das Programm sowohl Personalausstellungen als auch thematische Projekte beinhaltet. Es fungiert als Mitorganisator zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland. Auf diesen Ebenen entstanden beispielsweise Projekte in Kooperation mit dem Fotohof in Salzburg, mit der Photographischen Sammlung SK-Stiftung Kultur in Köln und zuletzt dem Center for Creative Photography, Tucson in den USA, dem Museum Kunstpalast Düsseldorf und Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Regensburg.

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Ausstellungen / Museum LENTOS Kunstmuseum Linz Linz, Ernst-Koref-Promenade 1
Ausstellungen / Festival Ars Electronica Center Linz Linz, Ars-Electronica-Straße 1
Ausstellungen / Museum NORDICO Stadtmuseum Linz Linz, Dametzstraße 23
Ereignisse / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Familie / Museum Voestalpine Stahlwelt Linz Linz, voestalpine-Straße 4
Ereignisse / Museum Schlossmuseum Linz Linz, Schlossberg 1
Ausstellungen / Museum Anton-Bruckner-Museum Ansfelden Ansfelden, Augustinerstraße 3
Ausstellungen / Museum Photomuseum Bad Ischl Bad Ischl, Kaiserpark
Ausstellungen / Museum Oberösterreichisches Schifffahrtsmuseum Grein, Greinburg 1
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2

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