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Passionstheater Oberammergau

Am Beginn der Tradition der weltberühmten Oberammergauer Passionsspiele steht ein Gelübde aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. In Oberammergau fielen 80 Menschen der Pest zum Opfer. In der Hoffnung auf Gottes Hilfe gelobten 1633 die Gemeindevorsteher, „die Passions-Tragödie alle zehn Jahre zu halten“, wenn das Dorf von der Pest befreit würde. Die Seuche kam zum Stillstand, und bereits 1634 lösten die Oberammergauer ihr Versprechen zum ersten Mal ein. Die ersten Aufführungen fanden auf einem einfachen Holzgerüst auf dem Friedhof neben der Pfarrkirche statt, seit 1830 dient der Platz des heutigen Theaters als Spielort.

Die Bühne, immer wieder umgebaut und technisch verbessert, erhielt 1930 ihre heutige Form. Die ca. 4.800 Sitzplätze wurden 1900 überdacht, die nach hinten ansteigenden Ränge ermöglichen von jedem Platz eine gute Sicht auf die Bühne.

Maßgeblich für die künstlerische Einheit von Text, Musik, Bühnenbild und Kostümen war die Tatsache, dass die Oberammergauer als Holzschnitzer immer schon über ein großes künstlerisches Gespür im Umgang mit Farben und Formen verfügten. Es ist die einzigartige Aufführungskontinuität über mehr als drei Jahrhunderte hinweg, die das Oberammergauer Passionsspiel zum größten und bekanntesten der Welt gemacht hat. Dies ist nur möglich durch die Bereitschaft des ganzen Dorfes, alle zehn Jahre in einer Gemeinschaftsleistung die Geschichte vom Leiden und Sterben des Jesus von Nazareth nachzuspielen als eine Geschichte von Hoffnung und Erlösung für die Welt.

Kontakt

Passionstheater Oberammergau
Othmar-Weis-Straße 1
D-82487 Oberammergau

Telefon: +49 8822-945 8888
Fax: +49 8822 945 8889
E-Mail: info@passionstheater.de

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Bewertungen & Berichte Passionstheater Oberammergau

Schauspiel

TYLL – Die Geschichte von Tyll Ulenspiegel

nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann
Inszenierung von Christian Stückl

Premiere: 26.6.2026

Tyll Ulenspiegel, wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein einfacher Müller, gerät in die Fänge der katholischen Kirche, wird der Hexerei angeklagt und hingerichtet, woraufhin Tyll mit der Bäckerstochter Nele flieht. Die beiden geraten in die Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Auf seinem Weg durch das von Waffen und Pest verheerte Land, wird er Zeuge blutiger Schlachten, erlebt Hunger, Armut und religiösen Fanatismus, trifft auf Könige und Königinnen, Mönche und Bauern und begegnet einem Drachenforscher. Er jongliert mit Messern, tanzt auf Seilen und nutzt seine Rolle als Narr, um ungestraft die Wahrheit zu sagen. Er lacht dem Tod direkt ins Gesicht und scheint, anders als die Figuren um ihn herum, unsterblich zu sein.

Stefan Hageneier / Bühne und Kostüme
Markus Zwink / Musik

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Schauspiel

Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben

Kurt Wilhelm und Franz von Kobell

Gastspiel des Münchner Volkstheater

Auch dieses Jahr ist die Erfolgsinszenierung des Münchner Volkstheaters in Oberammergau zu sehen. Der Brandner Kaspar überlistet den Tod. Als der Boandlkramer kommt, um ihn zu holen, macht er ihn mit Kerschgeist betrunken und schwindelt ihm beim Kartenspiel einige weitere Lebensjahre ab. Die Sache wird jedoch im Himmel beim Portner Petrus bekannt. Der duldet keine Abweichungen im göttlichen Schicksalsablauf. Da bleibt dem Boandlkramer nur eine Chance: den Brandner die Freuden der paradiesischen Ewigkeit auf Probe vorkosten zu lassen.

Das ewige Drama um Leben und Tod ist hier eine Komödie. Weil es ein Einzelner vermag, die Allmacht des Todes und die himmlischen Schicksalsmächte mit seiner Schlitzohrigkeit und Dickköpfigkeit zu überlisten. Die Geschichte ist bekannt und eine Erfolgsgeschichte des Münchner Volkstheaters. Über 360-mal spielte das Ensemble schon vor ausverkauftem Haus in München.

Die Geschichte vom Brandner Kaspar stammt von Franz Ferdinand von Kobell (1803-1882). Sie umfasst ursprünglich nur wenige Seiten und erzählt von einem Büchsenmacher am Tegernsee, den der Tod holen will. Die Erzählung wurde bald dramatisiert. Die erste Dramatisierung nahm Josef Maria Lutz mit „Der Brandner schaut ins Paradies“ vor, erschienen im Jahr 1934. Aus dem Jahr 1949 stammt die bekannte Verfilmung mit Carl Wery und Paul Hörbiger in den Hauptrollen.

Heute ist das Werk aus München nicht mehr wegzudenken: Kurt Wilhelm, ein Urgroßneffe Kobells (geboren 1923), schrieb 1974 eine Theaterfassung und wob zahlreiche Motive der poetischen Werke des Dichters in Dialoge und Handlung ein.

Regie: Christian Stückl
Bühne: Alu Walter
Kostüme: Ingrid Jäger
und den Riederinger Musikanten

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Festival

Heimatsound Festival 2024

das Heimatsound Festival findet auch 2026 wieder statt. Am 31. Juli und 1. August 2026 wird das Passionstheater in Oberammergau wieder seine Tore öffnen.

Die ersten Bands stehen fest. Wir freuen uns auf:

FIVA
Dreiviertelblut
The Magic Mumble Jumble,
DIS M
Lenze und de Buam
AVEC
Loisach Marci
Lusterboden
Fättes B
Falschgeld

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Führung

Führungen Passionstheater

Erfahren Sie mehr über den Ort der Passionsspiele

Gruppenführungen durch die historische Sonderausstellung und durch das weltberühmte Passionstheater mit Besichtigung von Zuschauerraum und Bühne können über das Museum gebucht werden.

Kontakt für Führungen:
Oberammergau Museum
Dorfstraße 8 / 82487 Oberammergau
Tel. 08822 94136
museum@oberammergau.de

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Passionstheater Oberammergau

Am Beginn der Tradition der weltberühmten Oberammergauer Passionsspiele steht ein Gelübde aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. In Oberammergau fielen 80 Menschen der Pest zum Opfer. In der Hoffnung auf Gottes Hilfe gelobten 1633 die Gemeindevorsteher, „die Passions-Tragödie alle zehn Jahre zu halten“, wenn das Dorf von der Pest befreit würde. Die Seuche kam zum Stillstand, und bereits 1634 lösten die Oberammergauer ihr Versprechen zum ersten Mal ein. Die ersten Aufführungen fanden auf einem einfachen Holzgerüst auf dem Friedhof neben der Pfarrkirche statt, seit 1830 dient der Platz des heutigen Theaters als Spielort.



Die Bühne, immer wieder umgebaut und technisch verbessert, erhielt 1930 ihre heutige Form. Die ca. 4.800 Sitzplätze wurden 1900 überdacht, die nach hinten ansteigenden Ränge ermöglichen von jedem Platz eine gute Sicht auf die Bühne.



Maßgeblich für die künstlerische Einheit von Text, Musik, Bühnenbild und Kostümen war die Tatsache, dass die Oberammergauer als Holzschnitzer immer schon über ein großes künstlerisches Gespür im Umgang mit Farben und Formen verfügten. Es ist die einzigartige Aufführungskontinuität über mehr als drei Jahrhunderte hinweg, die das Oberammergauer Passionsspiel zum größten und bekanntesten der Welt gemacht hat. Dies ist nur möglich durch die Bereitschaft des ganzen Dorfes, alle zehn Jahre in einer Gemeinschaftsleistung die Geschichte vom Leiden und Sterben des Jesus von Nazareth nachzuspielen als eine Geschichte von Hoffnung und Erlösung für die Welt.

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Bewertungen & Berichte Passionstheater Oberammergau

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Ereignisse / Festival Radikal Jung München 24.4. bis 3.5.2026
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Ereignisse / Kulturveranstaltung Orff-Zentrum München München, Kaulbachstr. 16
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest am Tegernsee 10. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Passionstheater Oberammergau Oberammergau, Othmar-Weis-Straße 1
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Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
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München
München, Zielstattstraße 10 a
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