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© Roland Halbe
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Münchner Volkstheater

So traditionsträchtig der Begriff Volkstheater klingt, so jung ist seine Geschichte als Haus. 1983 wurde das Münchner Volkstheater am Stiglmaierplatz mit seinen 609 Sitzplätzen durch die Stadt München ermöglicht und eröffnet. Im November 2003 feierte es mit einem großen Heimatabend sein 20jähriges Jubiläum.
Das Haus ist ein Volks-Theater im wahrsten Sinn: Denn neben Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen vom Bayerischen Staatsschauspiel, die ein Bedürfnis nach räumlicher und künstlerischer Ausweitung ihrer Arbeit an und mit der bayerisch-österreichischen Volkstheatertradition hatten, war vor allem das Publikum maßgeblich am Gelingen dieses Gründungsprojektes beteiligt. Ein Großteil der Gesamtumbausumme von 3,9 Millionen Mark, die zur Sanierung und Umgestaltung der Mitte der 50er Jahre erbauten Mehrzweckhalle im Haus des Sports in der Brienner Straße benötigt wurden, kam durch öffentliche Spenden in die Umbaukassen. Zum Beispiel ermöglichten viele großzügige Münchner Bürger, von denen jeder 350 Mark für einen Sitz spendete, die neue Bestuhlung. Dafür wurden sie mit ihrem Namen auf den neuen Sitzen verewigt. Noch heute ist der Verein der Freunde des Münchner Volkstheaters ein wichtiger Förderer des Volkstheaters.

So konnte die Stadt München 1983 einer Reihe von bekannten Schauspielern und Theatermachern, die von jedermann eng mit Bayern in Verbindung gebracht wurden, die erhoffte Bühne für ihre Theaterarbeit schaffen. Besonders in den ersten 5 Jahren unter der Intendanz von Jörg-Dieter Haas sorgte vornehmlich die altbekannte Volksschauspielerriege mit Schauspielern wie Gustl Bayrhammer, Beppo Brem, Helmut Fischer, Willy Harlander, Karl Obermayr, Veronika Fitz, Enzi Fuchs, Rita Russek und Maria Singer für die Anziehungskraft des Hauses.

Über viele Jahre prägte Ruth Drexel das Volkstheater maßgeblich. Mit ihrer Inszenierung von Karl Schönherrs Glaube und Heimat mit Hans Brenner in der Hauptrolle wurde 1983 das Haus eröffnet. 5 Jahre später, 1988 übernahm sie selbst federführend die Geschicke des Hauses, das sie - mit Ausnahme einer kurzen Interimsintendanz - bis zum Sommer 2002 leitete. Neben ihren eigenen Auftritten und Inszenierungen haben über viele Jahre vor allem ihr Lebensgefährte Hans Brenner, Nikolaus Paryla, Helen Vita und Christine Ostermayer als große Zuschauermagnete das Volkstheater geprägt.

Die Spielpläne des Hauses legten ihren Schwerpunkt auf die klassische Volkstheaterliteratur. Sie erhielten ihre zeitgenössische Anbindung durch die teilweise enge Zusammenarbeit mit den prägenden Autoren des kritischen Volksstücks Peter Turrini, Martin Sperr, Felix Mitterer und Franz Xaver Kroetz, die am Haus teilweise auch spielten oder inszenierten.

Im Oktober 2002 begann mit dem Antritt von Christian Stückl eine neue Ära am Volkstheater. Mit einem neuen und jungen Ensemble schuf er ein eigenständiges Profil und öffnete das Haus der Arbeit mit jungen Regisseuren, die neben Christian Stückl am Haus inszenieren. Das seit 2005 jährlich stattfindende Festival "Radikal jung" sucht mit großem Erfolg eine Standortbestimmung junger Regie, indem es herausragende Inszenierungen junger Theatermacher aus dem ganzen deutschen Sprachraum in München präsentiert. Wie schon in früheren Jahren ergänzt sich der Abendspielplan durch Gastspiele und Konzerte, erweitert durch Lesungen und Konzerte im Foyer. So gelang es Christian Stückl, neue Publikumsschichten zu erreichen und gleichzeitig die alten zu halten.

Nach mehreren Untersuchungen und Gutachten stellte sich 2012 heraus, dass eine Kernsanierung am Standort in der Brienner Straße nötig sein würde. Das bisherige Haus platzte aus allen Nähten. Es gab zu wenig Platz für Lager, Werkstätten und Probenräume. Das Volkstheater hatte die Bühnenbilder außerhalb der Stadt in über 40 Containern ausgelagert und Probenbühnen angemietet. Zudem war das Theater nicht barrierefrei und es fehlten ein Schnürboden, eine Tiefgarage und auch der Brandschutz müsste verbessert werden. Der Münchner Stadtrat beschloss daher Mitte Dezember 2017 den Neubau des Volkstheaters mit einer Gegenstimme.

Nach einem Wettbewerb fiel die Wahl auf das Stuttgarter Architekturbüro LRO Lederer Ragnarsdóttier Oei und die Firma Georg Reisch aus dem schwäbischen Bad Saulgau als Generalübernehmer. In einem sogenannten Generalübernehmerverfahren verpflichtete sich die Firma Reisch vertraglich, den Neubau zum festgelegten Zeitpunkt und vereinbarten Fixpreis schlüsselfertig zu übergeben. Bis 2021 entstand das neue Volkstheater für eine Summe von 130,7 Millionen Euro auf knapp 18.000 Quadratmetern auf dem Viehhofgelände. Am 15. Oktober 2021 eröffnete Christian Stückl mit seiner Inszenierung von "Edward II." den neuen Standort des Münchner Volkstheaters.

Kontakt

Münchner Volkstheater

Tumblingerstraße 29
D-80337 München

Telefon: +49 (0)89 / 523 46 55 Karten
Fax: +49 (0)89 / 523 55 - 39

 

Öffnungszeiten der Kasse:
Montag bis Freitag 11 Uhr bis 18 Uhr
Samstag 11 Uhr bis 14 Uhr
Bewertungschronik

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Schauspiel

hildensaga. ein königinnendrama

von Ferdinand Schmalz

Premiere: 2.12.2022

Brünhilds Ruf eilt ihr voraus: stark, schön und unbezwingbar soll die Königin von Island sein, ihr Herz eine Festung. Als ihr Vater Wotan sie demjenigen verspricht, der sie im Dreikampf schlagen kann, rollen die Köpfe zahlloser Freier von den Klippen. Bis jedoch ein alter Bekannter auftaucht, dem Brünhild einst für einen Moment verfallen war, bevor sie ihm den Laufpass gab: Siegfried, der ruhmreiche Drachentöter und Besitzer des Nibelungenschatzes, ist im Gefolge des Burgunderkönigs Gunther mit neuer Mission zurückgekehrt. Gelingt es ihm, Gunther zum Sieg über Brünhild zu verhelfen, darf er dessen Schwester Kriemhild heiraten. Durch eine List tritt ein, was unmöglich schien: Brünhild unterliegt. Und der feine Deal, Frau gegen Frau, lässt in Burgund die Hochzeitsglocken doppelt läuten. Während Brünhild, ihrer Heimat entrissen, vor den Altar geschleppt wird, hat sich Kriemhild gegen ihr Gelübde, den Männern zu entsagen, in Siegfried verliebt. Von seiner kurzen Vergangenheit mit Brünhild weiß sie nichts. Da Brünhild Gunther jedoch die Hochzeitsnacht verwehrt und ihn zum Gespött des Hofes macht, überwältigt Siegfried sie unter dem Schutz der Tarnkappe ein weiteres Mal. Als Kriemhild endlich das toxische Gefüge durchschaut, verbündet sie sich mit der einstigen Konkurrentin. In der Finsternis des Waldes vor Burgund kommt es zu einem erbitterten Rachefeldzug, der die Kräfteverhältnisse auf den Kopf stellt und zum Kampf über das Schicksal wird.

Zwei Königinnen befreien sich in Ferdinand Schmalz' Neubearbeitung des berühmten Nibelungen-Mythos von ihrer Bestimmung. Mithilfe der drei Schicksalsfäden webenden Nornen begehren sie gegen eine nach Macht und Reichtum gierende Männerwelt auf, die sich in einem blutigen Labyrinth aus Eifersucht, Intrigen und Verrat verstrickt.

Regie: Christina Tscharyiski
Bühne: Sarah Sassen
Kostüme: Svenja Gassen
Dramaturgie: Rose Reiter
Komposition & Live-Musik: Cornelia Pazmandi

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Schauspiel

Die Brüder Karamasow

nach dem Roman von Fjodor Dostojewski

Premiere: 4.12.2022

Die Brüder Karamasow kehren als Erwachsene in ihr Elternhaus zurück. Dmitri, der älteste, ist Soldat und führt ein zügelloses Leben. Iwan ist Akademiker und Autor von philosophischen Artikeln. Von ihm stammt der verhängnisvolle Gedanke: "Wenn Gott tot ist, ist alles erlaubt." Den jüngsten Bruder Aljoscha lernen wir als Novizen im Kloster kennen. Als die drei ihrem Vater als einem alten lüsternen Trunkenbold begegnen, ist ihre Verachtung zum Teil so groß, dass sie seinen Tod herbeiwünschen. Als er dann wirklich ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Dmitri, den ältesten Sohn und Rivalen des Vaters bei der begehrenswerten Gruschenka. So beginnt eine Kriminalgeschichte, die immer tiefer in die Verstrickungen von Verbrechen und Schuld mit hineinzieht, und erst am Ende kommt die Auflösung. Doch im Mittelpunkt steht nicht das kriminelle Delikt als solches: es sind die tragischen Konflikte der Brüder, von denen jeder ein Lebensprinzip verkörpert, das in einem fortschreitenden Erkenntnisprozess infrage gestellt wird.

"Die Brüder Karamasow" ist das letzte Werk der großen Romantragödien von Fjodor Dostojewski, erschienen 1879/80, ein Jahr vor dem Tod seines Autors. Der Roman ist nicht nur eine packende Familiengeschichte im Russland des 19. Jahrhunderts, sondern auch ein intensives erzählerisches und gedankliches Umkreisen einer Idee: Kann die Erkenntnis des Guten inmitten von unendlich viel Bösem die Menschen erlösen?

Regie: Christian Stückl
Bühne & Kostüm: Stefan Hageneier
Musik: Tom Wörndl
Licht: David Jäkel
Dramaturgie: Bastian Boß
Inspizienz: Theresa Derksen-Bockermann

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Schauspiel

Feeling Faust

nach Johann Wolfgang von Goethe

Goethe widmete fast seine komplette Lebenszeit dem Schreiben des Faust-Stoffes und er hat es geschafft: Mit Faust hat er deutsche Kulturgeschichte geschrieben und prophetisch vorausgeahnt, wohin menschlicher Ehrgeiz und Erkenntnissucht führt. Auf seiner Reise mit Mephisto - erst durch die kleine, dann durch die große Welt -hinterlässt Faust fortwährend verbrannte Erde. Das faustische Streben mit seinem Glauben an die Wissenschaft, Technik und moderne Mobilitätsidealen galt lange Zeit als Vorbild und "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen" so heißt es in Faust II. Im 21. Jahrhundert angekommen schauen wir auf eine vermeintliche Erfolgsgeschichte faustischen, männlichen Fortschritts- und Machtstreben zurück. Das was Goethe in Faust exemplarisch angelegt hat, haben wir längst überschritten. Doch ist die Geschichte nicht mehr optimistisch zu lesen. Wir stehen vor einer ungewissen Zukunft und dies könnte der kälteste Sommer unseres Lebens sein. Im Zuge menschlicher Ausbeutung aller natürlichen Ressourcen und der immensen Bedrohung durch den Klimawandel kommt das faustische Streben und der deutsche Mythos FAUST an seine Grenzen. "Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan" sind die letzten, erlösenden, utopisch anmutenden Worte in Faust II. Hat das Patriarchat ausgedient oder wo zieht es uns hin? Claudia Bossard und Team entwerfen eine feministische Sicht auf den Faust-Stoff.

Regie: Claudia Bossard
Bühne: Elisabeth Weiß
Kostüme: Andy Besuch
Künstlerische Mitarbeit Kostüme: Frank Salewski
Video & Sound: Annalena Fröhlich
Dramaturgie: Katja Friedrich
Licht: Björn Gerum

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Schauspiel

Pussy Sludge

von Gracie Gardner, Deutsch von Maria Milisavljević

Pussy Sludge passt so gar nicht in eine Gesellschaft, die sich über Normen und Tabus definiert. Aus ihrer Vulva sprudelt Rohöl. Tief im Nationalpark ölt sie in einen Sumpf aus ihrem eigenen Matsch. In diesem Sludge schlummert eine ungeheure Kraft, die Raum fordert. Doch es dringen immer mehr skurrile Erscheinungen in den Rückzugsort ein. Ihre Mutter will sie mit einem Konservendosenmanager verkuppeln. Ein übereifriges Girl-Scout will eine Touristenattraktion aus ihr machen. Und die dauerbekifften Parkranger haben sie im Visier. Alle sind sich selbst am nächsten, haben aber trotzdem eine klare Vorstellung davon, wie Pussy Sludge ihr Leben zu führen hat. Deren Bedürfnisse verlieren sie dabei komplett aus den Augen. Nur Courtney weckt Hoffnung, als sie zu ihr in den Sludge gleitet. Aber schon bald beginnt es bedrohlich zu rumoren und Pussy Sludge steht im entscheidenden Moment allein da.

In einem surrealen Trip treffen Figuren von berührender Zart- und Überdrehtheit aufeinander, die im Ringen mit den eigenen Identitätskrisen nach Nähe suchen. Unverblümt und voll skurrilem Witz hinterfragt Gracie Gardner Rollen- und Körperbilder, soziale Ängste und Erwartungshaltungen.

Regie: Mirjam Loibl
Bühne: Thilo Ullrich
Kostüme: Anna Maria Schories
Musik: Constantin John
Dramaturgie: Bastian Boß
Licht: David Jäkel

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Schauspiel

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann
von Heinrich Böll

Am Vorabend von Weiberfastnacht verlässt eine junge Frau von siebenundzwanzig Jahren gegen 18:45 Uhr ihre Wohnung, um an einem privaten Tanzvergnügen teilzunehmen. Vier Tage später, nach einer – man muss es wirklich so ausdrücken – dramatischen Entwicklung, am Sonntagabend um fast die gleiche Zeit gibt sie der Polizei zu Protokoll, sie habe mittags gegen 12:15 Uhr in ihrer Wohnung den Journalisten Werner Tötges erschossen…

Wie entsteht das Bild von einem Menschen? Wer entwirft es, formt Ereignisse, Emotionen und zufällige Situationen zu einem Narrativ und wie kommt dieses Konstrukt an die Öffentlichkeit? Ist es möglich, diesem medialen Bild zu entkommen? Heinrich Böll hat in seiner berühmten Erzählung eine Maschinerie beleuchtet, deren Wirkmacht und Gewalt sich in unserer Gegenwart extrem potenziert hat. Shitstorms, Filterblasen und Hass im Netz haben die Meinungsmache der Boulevardpresse auf ein völlig neues Level gehoben. Katharina Blum steht damit Patin für viele aktuelle Beispiele. Sie gerät unversehens in einen Strudel aus Sensationsgier, gepaart mit öffentlicher Häme und Frauenhass. Auf ein zufälliges Treffen, eine Liebesnacht folgt so in kurzer Zeit der Verlust der eigenen Geschichte, der eigenen Person, des eigenen Bildes.

Regie: Philipp Arnold
Bühne: Viktor Reim
Kostüme: Julia Dietrich
Sound: Romain Frequency
Video: Sebastian Pircher
Dramaturgie: Leon Frisch
Licht: Björn Gerum

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Schauspiel

Über Menschen

nach dem Roman von Juli Zeh, Fassung: Christian Stückl

Frühjahr 2020: Dora flieht aus Berlin – vor dem Lockdown, vor ihrem überbesorgten Freund, der in der Obsession mit der Pandemie seine Berufung gefunden zu haben scheint, vor dem Stress der Großstadt und den Selbstzweifeln, die damit einhergehen. Im brandenburgischen Bracken scheint die Welt auf den ersten Blick simpler, wenn auch etwas trüber: Händeschütteln ist hier auf einmal wieder normal, an den Türen kleben AfD-Sticker und der Nachbar Gote stellt sich als "Dorfnazi" vor. Doch der Kosmos, den Dora mit ihrer Flucht aufs Land betritt, ist um einiges vielschichtiger als erwartet. Aus Stereotypen werden plötzlich Menschen, aus vorgefertigten Überzeugungen auf einmal wieder Raum zur Begegnung.

Juli Zeh hat mit ihrem gefeierten Bestseller einen der ersten Romane über die Gesellschaft in Zeiten des Lockdowns geschrieben und die Debatte um eine Perspektive erweitert, die die Komplexität der Gesellschaft anerkennt. In entlarvenden Dialogen und poetischen Assoziationen zeichnet sie ein Bild unserer Welt, das geprägt ist vom tiefen Wunsch nach einer immer ferner scheinenden Sicherheit. Christian Stückl bringt den Roman nun erstmals auf die Bühne.

Regie: Christian Stückl
Bühne & Kostüm: Stefan Hageneier
Musik: Tom Wörndl
Dramaturgie: Leon Frisch
Licht: Björn Gerum

1 Stunde 50 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Animal Farm

nach George Orwell

Alle Tiere sind gleich. Das ist das wichtigste der neuen Gebote, die nach der Rebellion der Tiere auf der Herrenfarm aufgestellt werden. Nieder mit der Ungleichheit. Nicht länger soll der Mensch über das Tier herrschen, ihre Arbeit ausgebeutet, ihre Erzeugnisse gestohlen oder das Tier geschlachtet werden. Nachdem der Bauer vertrieben ist, bleibt die Farm in Klauen, Pfoten und Hufen der Tiere. Alles wird geschwisterlich geteilt und die Symbole der Knechtschaft zerstört. Die Schweine, die als die klügsten Tiere gelten, übernehmen die Leitung der neuen Farm. Doch nach und nach schleichen sich alte Muster in diese Ordnung: immer mehr Privilegien schaffen ein immer spürbareres Gefälle zwischen den Schweinen und den anderen Tieren…

Orwell schrieb die Fabel 1945 als Allegorie auf die russische Revolution. In Sapir Hellers Inszenierung erscheint sie darüber hinaus aber als grundlegende Reflexion über Macht und die Dialektik von gesellschaftlichen Veränderungen. Die Frage nach Gleichheit ist heute umso drängender: kann durch das Gebot, etwas Besonderes sein zu müssen, auch eine totalitäre Gleichheit entstehen? Wer bestimmt, wie die Norm auszusehen hat, wer sich worein integrieren soll und wie mit Menschen umgegangen wird, die nicht in das Raster passen?

Regie: Sapir Heller
Bühne & Kostüm: Anna van Leen
Musik: Ralph Heidel
Choreografie: Jenny Schinkler
Dramaturgie: Leon Frisch
Licht: Björn Gerum

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Schauspiel

Fata Morgana

von Julian Mahid Carly

Du hast über eine Millionen Follower in den sozialen Medien? Du hast keine Lust auf Steuern, aber dafür auf Luxus, Strand und Sonne rund um die Uhr? Dann nichts wie ab zu unserer wunderschönen Oase im Vorderen Orient. Ein Ort, an dem Influencer*innen ungestört ihren Content produzieren und die Wunder des Morgenlandes genießen können. Ach ja: sie verpflichten sich dabei allerdings auch, nichts von den ignorierten Menschenrechten oder der eingeschränkten Pressefreiheit zu erzählen oder wer hier unter welchen Bedingungen die ganzen schönen Häuser gebaut hat. Cool? Cool!

Mehrere Influencer*innen gehen in "Fata Morgana" einem solchen Werberuf nach und baden in dem Luxus einer orientalischen Klischeewelt. Neoliberaler Content trifft auf Stereotype aus Tausendundeiner Nacht. Das Glück dieser glänzenden Propagandamaschine hält an, bis die Influencer*innen mit dem Elend konfrontiert werden, das diese Welt bedingt. Julian Carly schreibt und inszeniert einen Abend über die Doppelmoral der westlichen Privilegien und der digitalen Scheinwelten.

Regie: Julian Mahid Carly
Bühne & Kostüme: Sonja Hoyler
Video: Maximilian Müller
Licht: David Jäkel
Dramaturgie: Leon Frisch

1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Einsatz von Stroboskoplicht

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1 Schauspiel

Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben

von Franz von Kobell / Kurt Wilhelm

Der Brandner Kaspar überlistet den Tod. Als der Boandlkramer kommt, um ihn zu holen, macht er ihn mit Kerschgeist betrunken und schwindelt ihm beim Kartenspiel einige weitere Lebensjahre ab. Die Sache wird jedoch im Himmel beim Portner Petrus bekannt. Der duldet keine Abweichungen im göttlichen Schicksalsablauf. Da bleibt dem Boandlkramer nur eine Chance: den Brandner die Freuden der paradiesischen Ewigkeit auf Probe vorkosten zu lassen.

Das ewige Drama um Leben und Tod ist hier eine Komödie. Weil es ein Einzelner vermag, die Allmacht des Todes und die himmlischen Schicksalsmächte mit seiner Schlitzohrigkeit und Dickköpfigkeit zu überlisten.

Regie: Christian Stückl
Bühne: Alu Walter
Kostüme: Ingrid Jäger
Dramaturgie: Volker Bürger
Licht: Günter E. Weiss
Musik: Riederinger Musikanten
Musikalische Mitarbeit: Markus Zwink

3 Stunden 10 Minuten, eine Pause

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Schauspiel

Ernst ist das Leben (Bunbury)

Deutsche Fassung von Elfriede Jelinek nach einer Übersetzung von Karin Rausch
von Oscar Wilde

Das privilegierte Leben eines Gentlemans mit all seinen Verpflichtungen ist Jack und Algernon eine Last. Wo bleibt da Raum fürs Laster? Der muss gefunden werden! Dafür erfindet Jack seinen lasterhaften Bruder Ernst und Algy seinen kranken Freund Bunbury. Ernst führt ein Lotterleben in der Stadt, während Bubury auf dem Land vor sich hin siecht. Also begeht Jack Landflucht, um den Bruder zu retten, schlüpft dabei in dessen Rolle und genießt selbst als Ernst dessen Ausschweifungen. Algy dagegen entflieht der Stadt, um auf dem Land zu "bunburysieren". Beim Versuch, sich zu befreien, verstricken sich die beiden Dandies in ein aberwitziges Dilemma. Jack macht Algys Cousine Gwendolen einen Heiratsantrag, muss jedoch feststellen, wie wichtig es dieser ist, jemanden zu heiraten, der Ernst heißt. Unterdessen schleicht Algy sich auf Jacks Landsitz und gibt sich selbst als Ernst aus. Dabei verliebt er sich in Jacks Mündel Cecily, für die der Namen Ernst bei der Partnerwahl ebenfalls am Wichtigsten ist.

Regie: Philipp Arnold
Bühne: Viktor Reim
Kostüme: Julia Dietrich
Musik: Adel Akram Alameddine
Dramaturgie: Bastian Boß
Licht: David Jäkel

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1 Schauspiel

Edward II.

von Christopher Marlowe

Kaum hat Edward II. nach dem Tod seines Vaters den Thron bestiegen, bringt er schon die ganze Welt gegen sich auf. Nach Jahren der Verbannung holt er seinen Geliebten Gaveston an seine Seite, überhäuft ihn mit Geld und Ehren und macht ihn zum wichtigsten politischen Berater. Blanker Hass schlägt dem Paar entgegen: Statt in den Krieg zu ziehen und die bedrängten Grenzen zu verteidigen, turtelt Edward mit dem französischen Schmeichler herum, dem dahergelaufenen Bauern, der die gesamte alteingesessene Ordnung torpediert. Königin Isabella bangt um ihre Familie, der Adel um seine Macht, die Kirche um ihre Prinzipien. Als man Edward unverhohlen droht, einen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen, kann er nicht mehr anders, als Gaveston wieder wegzuschicken. Doch nach dem erneuten Abschied ist die Kluft zwischen Edward und seinem Gefolge unüberwindbar geworden, die königliche Ehe ein Trümmerhaufen. Gedemütigt verbündet Isabella sich mit Mortimer, der insgeheim längst den Sturz des Königs plant. Um ihn endgültig aus dem Weg zu räumen, holen sie Gaveston zurück an den Hof. Eine gnadenlose Jagd beginnt.

Regie: Christian Stückl
Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier
Musik: Markus Acher, Micha Acher, Cico Beck
Dramaturgie: Rose Reiter
Übersetzung: Alfred Walter Heymel

1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Der Selbstmörder

Eine satirische Komödie
von Nikolai Erdman

In Zeiten synchron geteilter Hoffnungsarmut und narzisstischen Übermuts kann auch der Tod nicht lange Privatsache bleiben. Hier heißt es, strategisch sterben, stilecht und bedeutungsvoll, auf der ganz großen Bühne. Was könnte der eigenen Agenda mehr Gewicht verleihen als eine ideologische Leiche, ein Freitod von leuchtender Symbolkraft?! Nur ein williger Kandidat muss her: Semjon, arbeitslos und desillusioniert, fühlt sich ohnehin fehl am Platz in dieser Gemeinschaft, die ihn ausgespuckt hat wie einen faulen Apfel. Einmal auf Spur gebracht, lässt er sich schnell von einer Suizidmission im Namen irgendeiner guten Sache überzeugen. Dass seine Frau Mascha für seinen beruflichen Neuanfang kein Verständnis hat, kümmert Semjon wenig. Denn für die Menge ist er jetzt ein Star, sein Marktwert steigt rapide, die ganze Welt liegt ihm zu Füßen! Wer sich den Toten später dann auf seine Fahnen schreiben darf, muss unter den zahlreichen Anwärtern allerdings noch ausdiskutiert werden. Zwar kommen dem Auserwählten langsam Bedenken, doch seine Zeit ist abgelaufen. Im Schattenreich der Unsterblichen, die die Kunst des Beendens perfektioniert haben, taumelt Semjon zwischen Sein und Nichtsein, Todessehnsucht und Lebenswillen durch die spektakuläre Inszenierung seines Begräbnisses.

Regie: Claudia Bossard
Fassung: Claudia Bossard
Bühne: Elisabeth Weiß
Kostüme: Andy Besuch
Live-Musik: Alice Peterhans, Anna Tropper-Lener
Dramaturgie: Rose Reiter
Licht: Björn Gerum
Übersetzung: Thomas Reschke

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Musiktheater

Gymnasium

Eine Highschool-Oper
von Bonn Park und Ben Roessler

Cheerleader, Pokale, Abschlussbälle. Ach, es war so schön auf der Highschool! Auch wenn wir nie da waren, wir haben es in Filmen gesehen: alles war so schön geordnet. Die Sportler waren Bullies, die Nerds waren Nerds und die Mauerblümchen Mauerblümchen. Ein Terrarium voller unverrückbarer sozialer Strukturen und dazu ein dicker Haufen Sex, Drugs und Herzschmerz. Selbst die Wissenschaft war in der Schule noch so wunderbar einfach: es gab nur schwarz und weiß, richtig oder falsch. Und alles, was falsch war, kam auf den Scheiterhaufen.

Bonn Park, erhielt für seine Opernentwicklung "Drei Milliarden Schwestern" 2018 den Friedrich-Luft-Preis, wurde Nachwuchsregisseur des Jahres 2019 und war zuletzt im Rahmen von Radikal jung an das Münchner Volkstheater eingeladen, schreibt und inszeniert mit "Gymnasium" eine Highschool-Oper. Musikalisch unterstützt vom Komponisten Ben Roessler, den Akademisten der Münchner Philharmoniker und dem Bayerischen Landesjugendchor unter der Leitung von Gerd Guglhör begeben wir uns in eine Welt, die von ihren eigenen Klischees kaum noch zu trennen ist. Auch wenn die harten Fronten dieser Welt bereits erschreckende Ähnlichkeit mit der unseren haben. Aber hey, wie heißt es so schön in diesem berühmten Musical: We're all in this together…

Eine Kooperation mit der Orchesterakademie der Freunde und Förderer der Münchner Philharmonie.

Regie: Bonn Park
Komposition: Ben Roessler
Bühne: Jana Wassong
Kostüme: Leonie Falke
Dramaturgie: Katja Friedrich, Leon Frisch
Dirigentin: Sonja Lachenmayr

1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Ein Stern ist aufgegangen

Unter dem Titel "Ein Stern ist aufgegangen" gehört die Bühne in der Vorweihnachtszeit wieder den ganz jungen Darsteller*innen.

Die Geschichte beginnt draußen auf dem winterlichen Feld. Der Teufel entdeckt, dass ein Stern aufgeht, der die Geburt eines Kindes voraussagt. Hexen, vom Teufel gerufen, versuchen mit der Heraufbeschwörung eines Schneesturmes den Stern zu vertreiben, die Niederkunft zu vereiteln. Aber kein Sturm konnte die Geburt verhindern...

Die Riederinger Hirtabuam zusammen mit Kindern aus Oberammergau erzählen singend und spielend – zusammen mit der Kirchleiten Saitenmusik und den Riederinger Bläsern – die Weihnachtsgeschichte wie sie sich vielleicht vor 2000 Jahren im bayrischen Judäa zugetragen hat.

Leitung: Georg Staber, Lukas Eberl und Christian Stückl

Pressestimmen:

"Selbstbewusst spielen, singen und musizieren die zwischen fünf und sechzehn Jahre alten Darsteller." (Abendzeitung)

"Da wurde mit Kindern professionell gearbeitet und trotzdem ihre Spontaneität nicht angetastet." (tz)

1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Wer hat meinen Vater umgebracht

von Édouard Louis

Seine ganze Kindheit wünscht sich Édouard Louis sein Vater möge verschwinden. Jede Begegnung mit seinem Vater erweist sich als schwierig – aus Scham. Der Sohn schämt sich seiner Andersartigkeit, der machistische Vater schämt sich der Andersartigkeit seines Sohnes. In prekären Verhältnissen wächst er als fünftes Kind in einem von Armut und Alkohol geprägten Elternhaus auf. Auch außerhalb der Familie hat es Louis nicht leicht: Er ringt um seine Identität in der nordfranzösischen Provinz, wo ein homophobes, bildungsfeindliches und gewaltbereites Klima vorherrscht. Jeder Versuch der Anpassung scheitert. Erst mit dem Übertritt in ein Gymnasium in der nächstgelegenen Großstadt gelingt es ihm, dieser Atmosphäre zu entkommen. Viele Jahre später, mittlerweile hat er Soziologie studiert, verarbeitet er seine Erfahrungen als Schriftsteller. In seinem vielbeachteten Werk "Wer hat meinen Vater umgebracht" versucht sich der Sohn dem Vater anzunähern, sein Handeln und seine Einstellungen zu verstehen. Es ist ein wütendes und zugleich zärtliches Buch geworden. Louis prangert ein politisches System an, das die Armen nicht unterstützt sondern durch Kürzungen der Sozialleistungen weiter an den Rand treibt. Die Einsicht, dass die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse ein Urteil bedeutet, lässt eine späte Annäherung zwischen Vater und Sohn zu.

Regie: Philipp Arnold
Bühne & Kostüm: Belle Santos
Sounddesign: Adel Akram Alameddine
Dramaturgie: Katja Friedrich
Licht: Philipp von Bergmann-Korn und Korbinian Wegmann

1 Stunde 15 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Die Tragödie des Macbeth

von William Shakespeare

Drei Hexen kreuzen Macbeths Weg, als dieser siegestrunken mit seinem Gefährten Banquo aus der Schlacht gegen die Rebellen zurückkehrt. In einer spukhaften Vision prophezeien sie ihm, dem Than von Glamis, einen weiteren Adelstitel und den Thron von Schottland. Seinen gierigen Fragen entziehen sie sich und sind kaum fort, bricht eine mörderische Bilderflut sich Bahn in Macbeths Kopf. Berauscht und abgestoßen lässt er sich von ihr treiben, allein dem Wünschen nachzuhelfen, scheut er sich. Als König Duncan wenig später seinen Sohn Malcolm zum Thronfolger ernennt, überredet Lady Macbeth ihren widerstrebenden Mann, sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. So meuchelt er den König hin, nicht ahnend, dass dieses nur den Auftakt gibt zu einer Symphonie des Grauens. Weil Malcolm flieht, fällt die Krone an Macbeth, der, irregeleitet von den doppeldeutigen Sprüchen der Hexen, sich nun umzingelt sieht von Feinden. Immer wilder um sich schlagend reiht er Mord an Mord, bringt sich um Schlaf, Vernunft und Menschlichkeit. Unter der Führung von Malcolm und Macduff formiert sich derweil Widerstand. Von Toten wie Lebendigen verfolgt, sucht Macbeth seiner Zukunft Herr zu werden, glaubt, was er glauben will, bis er vor dem Nichts zusammenbricht. Die innere Hölle hat er da längst durchwandert.

Regie: Philipp Arnold
Bühne: Viktor Reim
Kostüme: Julia Dietrich
Musik: Adel Akram Alameddine
Dramaturgie: Rose Reiter
Übersetzung: Jürgen Gosch, Angela Schanelec und Wolfgang Wiens

1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

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Musik

Alien Disko #5

Zum fünften Mal laden the Notwist außergewöhnliche internationale Bands und Musiker*innen zu dem inzwischen legendären Alien Disko Festival ein, einem zweitägigen Marathon Genre-sprengender, grenzüberschreitender und utopischer Musik, einem "Klassentreffen der Unangepassten" (SZ)

LINE UP:
Fulu Miziki ( Congo )
Juana Molina ( Argentinien )
Yuko Ikema ( Japan )
13 & God ( USA, Deutschland )
Whatever The Weather ( UK )
Melenas ( Spanien )
Kuang Program ( Südkorea )
Makoto Oshiro ( Japan )
Tenniscoats ( Japan )
Tara Clerkin Trio ( UK )
Σtella ( Griechenland )
Jazzpreis ( Deutschland )
Enji ( Mongolei / Deutschland )
Koji Shibuya & Natsumi Kudo, mit Münchener Musiker*innen) ( Japan )
Elijah Minnelli, mit Münchner Musiker*innen ( UK)
Alien Soundclash feat. What Are People For?
WhaZho
Flow Zimmer & Andi Haberl
Hochzeitskapelle
G.rag & die Landlergschwister

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Konzert

Fiva - So viel Meer

Ein Tag bevor der Wahnsinn offiziell beginnt. Wobei, irgendwie beginnt der Wahnsinn schon seit ein paar Jahren offiziell. Oder er hält an. Aber jetzt ist erst einmal Weihnachten. Und um das so lange wie möglich rauszuzögern, oder wahlweise die Wartezeit zu verkürzen, feiert Fiva ein Fest mit euch und uns. Sozusagen mit der Wahlverwandtschaft. Und Teile besagter Wahlverwandtschaft hat die Münchnerin für diesen besonderen Abend eingeladen, um sich mit ihr die Bühne zu teilen. Musiker*innen, Schriftsteller*innen und Künstler*innen besuchen den Salon Sonnenberg. Es wird Musik gemacht, es werden Geschichten erzählt und es wird getanzt. Und das noch im Anschluss an den Abend im Foyer. Vielleicht lassen wir hier doch schon kurz einen Namen fallen: Schlachthofbronx. Die legen ihre Lieblingsplatten auf. Und kümmern sich um den Crémant. Mehr wird noch nicht verraten. Aber bald. Es wird großartig.

Ja, und natürlich gibt es ein Fiva Konzert, was wäre das sonst für eine Releaseshow. Fiva wird musikalisch unterstützt von ihrer großartigen Band bestehend aus den Wiener MusikerInnen Beate Wiesinger (Bass), Phil Nykrin (Piano) und Herbert Pirker (Schlagzeug).

Denn schließlich gibt es an diesem Abend auch den Release der neuen Platte "So viel Meer" zu feiern:

Sieben Lieder für sieben FreundInnen, für sieben Menschen, die alle auf unterschiedliche Weise mit dem Leben umgehen, aber am Ende doch mehr teilen, als sie denken: Davon handeln die neuen Songs der Münchner Musikerin FIVA. Niemand möchte sich vergleichen, aber alle tun es. Das strengt das Ego an, macht schlechte Laune, verschiebt eigene Ziele und Vorhaben in unerreichbare Höhen und frustriert zuletzt. Glücklich fühlt es sich hingegen an, Verbindendes zu sehen, zu wissen, dass wir Ähnliches fühlen oder erlebt haben. Davon erzählt Fiva. Denn wenn GegnerInnen zum Gegenüber werden, kann man sich im anderen sehen und spüren, dass man die Dinge eigentlich gar nicht so anders sieht. Das zu erkennen, tröstet und verbindet.

Für die neuen Songs hat sich die Musikerin von sieben Erlebnissen ihrer engsten Freund*innen inspirieren lassen. Fiva hat sie aber auch so oder so ähnlich in vielen Geschichten anderer Bekannter, Autor*innen und Filmemacher*innen gehört, gesehen oder wiederentdeckt. Es sind die großen Themen Tod, Liebe, Einsamkeit, Glück, die für sich genommen leer und hohl sind, aber mit Geschichten gefüllt lebendig, bewegend, unpathetisch und real werden. Fiva "ent – schlagert" diese Begriffe, nähert sie wieder unseren eigenen Lebensumständen an, schleift sie ab und macht sie dadurch mitfühlbar. Und das alles im gewohnten Flow und der für Fiva positiven Sicht auf die Dinge. "Wir können und wir werden. Wir müssen das nicht lernen. Es gehört von Anfang an dazu. Und wenn das jemand tragen kann, dann: du."

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Lesung

Best of Poetry Slam

Best of Poetry Slam im Volkstheater präsentiert die großen Stars der spannendsten Literaturbewegung im Wettbewerb gegeneinander. Ein Abend der Champions mit geistreichen, humorvollen aber auch gefühlvollen und kritischen Texten, veredelt durch exzellente Live-Musik.
Mit dem amtierenden Deutschsprachigen Meister David Friedrich (Hamburg), der Vizemeisterin Lotta Emilia (Pähl), dem Leipziger Storyteller Kaleb Erdmann, der Wien-/Niederösterreich-/Burgenland-Meisterin Katharina Wenty und der Singer/Songwriterin Oh Baby als musikalischem Gast.

Moderation: Ko Bylanzky

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Lesung

Axel Hacke liest und erzählt

Axel Hackes Lesungen sind Unikate, kein Abend ist wie der andere. Da hockt nicht einer hinter einem Tisch mit Wasserglas und Lampe und trägt aus seinem neuen Buch vor, wie das üblich ist, nein, Hacke sitzt auf einem Stuhl, redet über das Leben, erzählt von seiner Arbeit und hat alles dabei, was er im Leben geschrieben hat, na gut, eine Menge von dem – und das ist sehr viel: tausende Exemplare seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung, darunter auch die ganz aktuellen der vergangenen Monate, dazu einen Stapel von Büchern, jenes zum Beispiel über den ebenso furiosen wie entspannt-witzigen Monolog des Nachrufschreibers Walter Wemut, die großen Fragen unserer Existenz betreffend. Und natürlich geht es – in erster Linie und sehr ausführlich – um sein allerneuestes Buch: "Im Bann des Eichelhechts und andere Geschichten aus Sprachland", ein ebenso komisches wie verträumtes und versponnenes Sprachspielbuch. So entsteht jeden Abend – wenn es gut geht (und meistens geht es doch gut) – ein neues kleines Lese-Kunstwerk, in dem die hergebrachten Trennungen von ernst und unterhaltsam nichts bedeuten, weil in so einem Abend alles drin ist, das Heitere, das Philosophische und das brüllend Lustige. Man weiß nur vorher nie so genau: was?

Axel Hacke, 1956 in Braunschweig geboren, lebt als Schriftsteller in München. Berühmt ist seine Kolumne "Das Beste aus aller Welt", die er seit Jahrzehnten jede Woche im Magazin der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Seine Bücher, zum Beispiel "Der weiße Neger Wumbaba" oder „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“ sind Bestseller. Seine Arbeit wurde unter anderem mit dem Joseph-Roth-Preis, zwei Egon-Erwin-Kisch-Preisen, dem Theodor-Wolff-Preis und zuletzt dem Ben Witter-Preis 2019 ausgezeichnet. Im August 2019 erschien "Wozu wir da sind. Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben".

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Lesung

Max Goldt liest

Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet. Daniel Kehlmann

"Auf die Unklarheiten in der Systematik der Dinge hinzuweisen ist nur eine der ehrenwerten Aufgaben, denen sich der deutsche Kolumnist Max Goldt verschrieben hat. Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten." Regula Fuchs, Der Bund, Bern (CH)
"Max Goldt zu hören ist doppelter Genuss, denn seine Kolumnen sind eigentlich 'Lyrics', die des Interpreten bedürfen." Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Nur wenig geht über die Texte von Max Goldt, höchstens die Lesung der Texte von Max Goldt durch Max Goldt. Besser geht’s nicht." Westfalenpost

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo "Foyer des Arts", in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. Er bereist nicht selten den deutschen Sprachraum als Vortragender eigener Texte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der
Göttinger Elch.

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© Severin Schweiger
Konzert

Bananafishbones

Leidenschaftlich wie eh und je

Ihr charmanter Individualismus und der Zusammenhalt als Musiker und Menschen sind die Pole, aus denen die Band ihren magnetischen Sog entwickelt. Live sind die Drei, die in ihren Sturm-und-Drang-Jahren zahllose Bühnen in Europa erobert haben, noch immer auf der Suche nach der Magie des Augenblicks.

Mehr als unglaubliche 20 Jahre ist es her, dass die Bananafishbones sich mit inzwischen zu Klassikern avancierten Songs wie "Come to Sin" und "Easy Day" in die erste Liga der nationalen Indie-Rock-Szene spielten. Seither gilt das Trio aus Bad Tölz als "eine der besten Livebands Deutschlands" (SZ) und ist nach über drei Jahrzehnten Bandgeschichte kreativ und leidenschaftlich wie eh und je.

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© Andrea Huber
1 Schauspiel

Felix Krull

nach Thomas Mann

Mit seinem "Felix Krull" gelangen Thomas Mann die hinreißenden Memoiren eines gerissenen Kriminellen und Fantasten, der die gute Gesellschaft mit Leichtigkeit um den Finger wickelt und sich so seinen Weg nach oben bahnt. Felix Krull löst sich aus seinem bankrotten Elternhaus im Rheingau, um mit "natürlicher Begabung für gute Form" den Reichen, Schönen und Mächtigen genau das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Auf diese Weise entzieht er sich dem Militär, verführt spielend die Pariser Damenwelt und lauscht schließlich mit dem von Enterbung bedrohten Marquis de Venosta seine Identität. Einem glanzvollen Leben voller "Liebeslust" scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen ... Felix, der Glückliche, der Kaiser der Schwindler und Diebe.

Regie: Bastian Kraft
Bühne & Kostüme: Anna van Leen
Komposition: Arthur Fussy
Dramaturgie: Kilian Engels
Licht: Philipp von Bergmann-Korn

1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

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© Roland Halbe
13

Münchner Volkstheater

So traditionsträchtig der Begriff Volkstheater klingt, so jung ist seine Geschichte als Haus. 1983 wurde das Münchner Volkstheater am Stiglmaierplatz mit seinen 609 Sitzplätzen durch die Stadt München ermöglicht und eröffnet. Im November 2003 feierte es mit einem großen Heimatabend sein 20jähriges Jubiläum.
Das Haus ist ein Volks-Theater im wahrsten Sinn: Denn neben Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen vom Bayerischen Staatsschauspiel, die ein Bedürfnis nach räumlicher und künstlerischer Ausweitung ihrer Arbeit an und mit der bayerisch-österreichischen Volkstheatertradition hatten, war vor allem das Publikum maßgeblich am Gelingen dieses Gründungsprojektes beteiligt. Ein Großteil der Gesamtumbausumme von 3,9 Millionen Mark, die zur Sanierung und Umgestaltung der Mitte der 50er Jahre erbauten Mehrzweckhalle im Haus des Sports in der Brienner Straße benötigt wurden, kam durch öffentliche Spenden in die Umbaukassen. Zum Beispiel ermöglichten viele großzügige Münchner Bürger, von denen jeder 350 Mark für einen Sitz spendete, die neue Bestuhlung. Dafür wurden sie mit ihrem Namen auf den neuen Sitzen verewigt. Noch heute ist der Verein der Freunde des Münchner Volkstheaters ein wichtiger Förderer des Volkstheaters.

So konnte die Stadt München 1983 einer Reihe von bekannten Schauspielern und Theatermachern, die von jedermann eng mit Bayern in Verbindung gebracht wurden, die erhoffte Bühne für ihre Theaterarbeit schaffen. Besonders in den ersten 5 Jahren unter der Intendanz von Jörg-Dieter Haas sorgte vornehmlich die altbekannte Volksschauspielerriege mit Schauspielern wie Gustl Bayrhammer, Beppo Brem, Helmut Fischer, Willy Harlander, Karl Obermayr, Veronika Fitz, Enzi Fuchs, Rita Russek und Maria Singer für die Anziehungskraft des Hauses.

Über viele Jahre prägte Ruth Drexel das Volkstheater maßgeblich. Mit ihrer Inszenierung von Karl Schönherrs Glaube und Heimat mit Hans Brenner in der Hauptrolle wurde 1983 das Haus eröffnet. 5 Jahre später, 1988 übernahm sie selbst federführend die Geschicke des Hauses, das sie - mit Ausnahme einer kurzen Interimsintendanz - bis zum Sommer 2002 leitete. Neben ihren eigenen Auftritten und Inszenierungen haben über viele Jahre vor allem ihr Lebensgefährte Hans Brenner, Nikolaus Paryla, Helen Vita und Christine Ostermayer als große Zuschauermagnete das Volkstheater geprägt.

Die Spielpläne des Hauses legten ihren Schwerpunkt auf die klassische Volkstheaterliteratur. Sie erhielten ihre zeitgenössische Anbindung durch die teilweise enge Zusammenarbeit mit den prägenden Autoren des kritischen Volksstücks Peter Turrini, Martin Sperr, Felix Mitterer und Franz Xaver Kroetz, die am Haus teilweise auch spielten oder inszenierten.

Im Oktober 2002 begann mit dem Antritt von Christian Stückl eine neue Ära am Volkstheater. Mit einem neuen und jungen Ensemble schuf er ein eigenständiges Profil und öffnete das Haus der Arbeit mit jungen Regisseuren, die neben Christian Stückl am Haus inszenieren. Das seit 2005 jährlich stattfindende Festival "Radikal jung" sucht mit großem Erfolg eine Standortbestimmung junger Regie, indem es herausragende Inszenierungen junger Theatermacher aus dem ganzen deutschen Sprachraum in München präsentiert. Wie schon in früheren Jahren ergänzt sich der Abendspielplan durch Gastspiele und Konzerte, erweitert durch Lesungen und Konzerte im Foyer. So gelang es Christian Stückl, neue Publikumsschichten zu erreichen und gleichzeitig die alten zu halten.

Nach mehreren Untersuchungen und Gutachten stellte sich 2012 heraus, dass eine Kernsanierung am Standort in der Brienner Straße nötig sein würde. Das bisherige Haus platzte aus allen Nähten. Es gab zu wenig Platz für Lager, Werkstätten und Probenräume. Das Volkstheater hatte die Bühnenbilder außerhalb der Stadt in über 40 Containern ausgelagert und Probenbühnen angemietet. Zudem war das Theater nicht barrierefrei und es fehlten ein Schnürboden, eine Tiefgarage und auch der Brandschutz müsste verbessert werden. Der Münchner Stadtrat beschloss daher Mitte Dezember 2017 den Neubau des Volkstheaters mit einer Gegenstimme.

Nach einem Wettbewerb fiel die Wahl auf das Stuttgarter Architekturbüro LRO Lederer Ragnarsdóttier Oei und die Firma Georg Reisch aus dem schwäbischen Bad Saulgau als Generalübernehmer. In einem sogenannten Generalübernehmerverfahren verpflichtete sich die Firma Reisch vertraglich, den Neubau zum festgelegten Zeitpunkt und vereinbarten Fixpreis schlüsselfertig zu übergeben. Bis 2021 entstand das neue Volkstheater für eine Summe von 130,7 Millionen Euro auf knapp 18.000 Quadratmetern auf dem Viehhofgelände. Am 15. Oktober 2021 eröffnete Christian Stückl mit seiner Inszenierung von "Edward II." den neuen Standort des Münchner Volkstheaters.
Öffnungszeiten der Kasse:
Montag bis Freitag 11 Uhr bis 18 Uhr
Samstag 11 Uhr bis 14 Uhr

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Bewertungen & Berichte Münchner Volkstheater

Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Aufführungen / Theater Residenztheater München München, Max-Joseph-Platz 1
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Aufführungen / Theater Münchner Kammerspiele München, Falckenbergstraße 1
Aufführungen / Theater theater VIEL LÄRM UM NICHTS - München München, August-Exter-Str. 1
Aufführungen / Tanz JOINT ADVENTURES München München, Zielstattstraße 10 a
Ereignisse / Festival Opernfestival Gut Immling, Halfing Halfing, Gut Immling
Aufführungen / Theater Teamtheater München München, Am Einlaß 2a / 4
Aufführungen / Theater Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Varieté Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Grauer Entertainment
Do, 5.1.2023, 19:00 Uhr
Aufführungen / Musical Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Kabarett Münchner Lustspielhaus München, Occamstr. 8
Aufführungen / Theater Komödie im Bayerischen Hof München, Promenadeplatz 6
Aufführungen / Theater theater ... und so fort München, Hans-Sachs-Str. 12
Aufführungen / Kabarett Münchner Lach- und Schießgesellschaft München, Ursulastraße 9
Aufführungen / Kulturveranstaltung FestSpielHaus gGmbH München, Quiddestr. 17
Aufführungen / Theater Tatwort Improvisationstheater München, Rumfordstr. 29-31
Aufführungen / Theater Oberanger Theater München München, Oberanger 38
Aufführungen / Theater Kleine Bühne München München, Kazmairstraße 66
Aufführungen / Theater fastfood theater München, Betriebsbüro: Häberlstraße 20
Aufführungen / Theater HochX München, Entenbachstr. 37
Aufführungen / Theater TamS-Theater München, Haimhauser Str. 13 a

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