zur Startseite
© Thilo Beu
12

Theater Bonn

Wo Bühnenzauber und kulturelle Vielfalt aufeinandertreffen

Im Herzen von Bonn thront ein Ort der kulturellen Begegnung und künstlerischen Darbietungen - das Theater Bonn. Mit einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, präsentiert dieses Theater eine beeindruckende Bandbreite an Bühnenkunst und verzaubert das Publikum durch seine kulturelle Vielfalt.

Das Theater Bonn ist das größte Theater in Bonn und mit rund 500 Veranstaltungen im Jahr eine der Top Kulturstätten der Stadt und Umgebung. Das vielfältige Programm umfasst neben eigenen Produktionen aus Schauspiel, Oper und Musical auch namenhafte Gastspiele aus den Bereichen Tanz und Comedy. Neben dem Opernhaus gehören auch das Schauspielhaus in Bad Godesberg und die an das Opernhaus angeschlossene Werkstattbühne zu den Spielstätten des Theater Bonn.

Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt

Das Theater Bonn genießt nicht nur in Bonn, sondern auch international einen hervorragenden Ruf. Mit seinen Kooperationen und Gastspielen trägt es dazu bei, den kulturellen Austausch zu fördern und seine künstlerische Exzellenz einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Bühnenzaubers und erleben Sie unvergessliche Theatermomente, die zum Nachdenken anregen und das Herz berühren.

Kontakt

Theater Bonn
Am Boeselagerhof 1
D-53111 Bonn

Telefon: +49 228 77 8008
E-Mail: theater@bonn.de

Bewertungschronik

Theater Bonn bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Theater Bonn

Schauspiel

Frauen vor Flusslandschaft

nach dem Roman von Heinrich Böll
In einer Bearbeitung von John von Düffel und Nadja Groß

Premiere: 7.6.2024

Sie stehen für die Bonner Republik, stehen daneben, wenn ihre Männer Politik machen, stehen auf den Terrassen ihrer Bad Godesberger Villen und schauen auf die Flusslandschaft des Rheins. In seinem letzten Roman FRAUEN VOR FLUSSLANDSCHAFT, erschienen kurz vor seinem Tod 1985, summiert Heinrich Böll als streitbarer Demokrat sein politisches Lebenswerk, das wie kein anderes verwoben ist mit der Gründung und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland in ihren ersten vierzig Jahren. Bölls Blick fokussiert dabei nicht die Männer und Macher, sondern die Frauen an ihrer Seite und im Hintergrund. Ihnen, den Plaudernden, Schweigenden und zum Schweigen Verurteilten, gibt er eine Stimme. Ihre Haltungen – des Unbehagens, der Verweigerung, des Widerstands – bestimmen die Haltung des Romans und erzählen die Geschichte einer unabgeschlossenen Vergangenheit, deren Erinnerung immer auch eine Erinnerung an die Gegenwart ist.

Zukunft hingegen ist der Fluchtpunkt des neu für das Schauspiel Bonn geschriebenen Stückes Flut von John von Düffel, das auf seine Romanbearbeitung folgt. Ein überfälliges Postskriptum, schließlich sind nach Bölls scharfsichtiger Zwischenbilanz noch einmal fast vierzig Jahre vergangen. Höchste Zeit für die literarischen Erben der haltungsstarken Gründungsgeneration für einen suchenden Blick zurück nach vorn!

Nach KUNST, FRAU MÜLLER MUSS WEG und DER ZERBROCHNE KRUG ist FRAUEN VOR FLUSSLANDSCHAFT / FLUT die vierte Inszenierung von Schauspieldirektor Jens Groß. Er studierte Germanistik und Philosophie, war Dramaturg am Staatstheater Braunschweig, am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Schauspiel Frankfurt und am Staatsschauspiel Dresden, sowie Leitender Dramaturg am Maxim Gorki Theater Berlin, Chefdramaturg am Schauspiel Köln und ab 2015 Leitender Dramaturg und stellvertretender Schauspieldirektor am Theater Bonn. An diversen Hochschulen war er als Dozent tätig und ist seit 2015 Professor und Studiengangsleiter für Dramaturgie an der Akademie für Darstellende Künste in Ludwigsburg. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Jens Groß Schauspieldirektor am Theater Bonn.

Regie: Jens Groß
Musik: Malakoff Kowalski
Bühne: Tom Musch
Kostüme: Philipp Basener
Licht: Ansgar Evers
Dramaturgie: Nadja Groß

Frauen vor Flusslandschaft bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Frauen vor Flusslandschaft

Schauspiel

Columbus

Werner Egk (1901 – 1983)

Premiere: 16.6.2024

Bericht und Bildnis
Text & Musik von Werner Egk

Christoph Kolumbus ist heutzutage eine mehr als umstrittene Figur: In den USA und einigen lateinamerikanischen Ländern werden seine Denkmäler gestürzt und mit roter Farbe besprüht, weil er symbolisch für die europäische koloniale Vergangenheit steht.
Werner Egk ist heute im Gegensatz zu Kolumbus beinahe in Vergessenheit geraten, doch sein Erbe ist nicht weniger umstritten: Seine Karriere erreichte ihren Zenit in der NS-Zeit, zahlreiche Aufträge – auch für solche Anlässe wie die Olympischen Festspiele 1936 –, Dirigate und den Posten als Leiter der Komponistenfachschaft in der Deutschen Reichsmusikkammer akzeptierte er mit Dankbarkeit. Nach dem Krieg gelang es ihm, sich als Widerstandskämpfer zu inszenieren und den Entnazifizierungsprozess schnell hinter sich zu bringen. Die Tatsache, dass seine musikalische Sprache, die sich an der eklektischen und ausdrucksstarken Musik von Strawinsky orientierte, von den parteitreuen Kritikern manchmal kritisiert wurde, diente ihm als Alibi.

1932 näherte sich Egk dem Thema Kolumbus, als er den Auftrag erhielt, eine abendfüllende Rundfunkoper zu komponieren. »Das Textbuch wurde unter Verwendung authentischer Dokumente und altspanischer Literatur geschrieben«, so der Komponist, der anhand verschiedener historischer Quellen für COLUMBUS sein eigenes Libretto verfasste. Er legte großen Wert auf den dokumentarischen Charakter seines Werkes – wie im Untertitel festgehalten: »Bericht und Bildnis« – und führte eine diskursive Ebene ein, in der er das musikalische Geschehen von zwei Sprechern kommentieren ließ. Trotz dieser postulierten Quellentreue mystifiziert Egk die Figur des Kolumbus sowie die Geschichte seiner Amerikareise und wirft gleichzeitig Fragen nach der Schuld und Verantwortung der »Entdecker« auf. Dabei entstand ein einzigartiges oratorienhaftes Werk, das einer besonderen Bühnenlösung bedarf: Nach dem fulminanten EIN FELDLAGER IN SCHLESIEN nimmt sich das Team Jakob Peters-Messer und Sebastian Hannak nun dieser Herausforderung an.

Musikalische Leitung: Hermes Helfricht
Inszenierung: Jakob Peters-Messer
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Sven Bindseil
Video: Robi Voigt
Licht: Max Karbe
Dramaturgie: Polina Sandler
Choreinstudierung: Marco Medved

In deutscher Sprache mit Übertiteln in Deutsch und Englisch

Columbus bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Columbus

1 Schauspiel

Archetopia

eine musikalische Utopiesuche von Simon Solberg

Vor uns die Sintflut – darüber sind wir uns wohl inzwischen alle einig. Dystopien der Welt von morgen gibt es die Menge: Klimakrise, soziale Ungleichheit und politische Instabilität – aber was ist mit den schönen Aussichten? Wo sind die positiven Narrative über die Welt, in der wir alt und unsere Kinder groß werden wollen? Und wie finden wir sie?

Nicht selten in der Geschichte bedurfte es großer Fahrten, um große Entdeckungen zu machen. Bei diesen Schiffsreisen paarte sich Entdeckergeist mit der Hoffnung auf einen Neuanfang. Und auch in diesem Fall findet sich eine Gruppe von unterschiedlichsten Menschen auf hoher See wieder. Doch was machen sie hier – auf diesem Schiff ohne Crew mitten im Meer? Ist das die neueste Erfindung aus der Ideenschmiede eines Tech-Riesen wie Elon Musk oder Jeff Bezos? Oder steckt eine neue Stiftung dahinter? Ein Thinktank oder die Chinesen? Getarnt als Preisausschreiben einer großen Discounter-Kette, werden Menschen aus den verschiedensten Schichten unserer Gesellschaft auf einer Kreuzfahrt zusammengetrommelt und treffen dort auf historische Figuren, den Zeitgeist und die Künstliche Intelligenz von morgen. Und was nach Luxusurlaub aussah, entpuppt sich zunehmend als Sinnsuche für die Zukunft der Menschheit.

Die Macher von LINIE 16 und UNSERE WELT NEU DENKEN um Hausregisseur Simon Solberg begeben sich samt Live-Band auf eine musikalische Reise durch die besten Utopien der letzten 2000 Jahre – von heute und von morgen. Und Sie sind herzlich eingeladen mitzufahren.

Hausregisseur Simon Solberg setzt sich in seiner Arbeit kontinuierlich mit politischen und gesellschaftlich drängenden Themen auseinander. In den vergangenen Spielzeiten realisierte er am Theater Bonn u. a. Produktionen wie CANDIDE, UNSERE WELT NEU DENKEN, THE BROKEN CIRCLE, MNEMON und PEER GYNT.

Regie und Bühne: Simon Solberg
Kostüme: Ines Burisch
Licht: Thomas Tarnogorski
Dramaturgie: Jan Pfannenstiel

Archetopia bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Archetopia

© Ana Lukenda
Schauspiel

Treibgut des Erinnerns

ein Rechercheprojekt von Verena Regensburger

Welche Erinnerungen holen wir in die Gegenwart zurück? Und welche holen uns ein? Wie prägen Sie unser Denken und Handeln? Woran halten wir uns fest? »Wenn in der Natur eine bestimmte Lichtstimmung herrscht, das Grün einen speziellen Ton hat oder ein muffiger Geruch von Keller in der Luft liegt, bekomme ich häufig Erinnerungsblitze an den Garten meiner Großeltern. Ich sehe vor mir, wie mein Großvater die Rosen schneidet. Ich sehe seine Hände und die kleinen Verletzungen von den Dornen.«

Als Treibgut wird bezeichnet, was als herrenloses Gut auf dem Wasser treibt. Seine Beschaffenheit lässt es weder sinken noch zersetzen. Es verbleibt an der Oberfläche oder knapp unter ihr. Treibgut ist kleinteilig und vermeintlich unerheblich. Vor unserem inneren Auge tauchen Bilder, Gedanken, Gefühle, Gerüche, Geräusche als Erinnerungen auf. Manche davon sind so stark, dass sie uns über Jahre und Jahrzehnte begleiten. Wir erinnern mehr, als uns bewusst ist. Erinnerung ist immer auch eine Form von Fiktion. Erinnern heißt Vergessen. Doch warum ist gerade diese Erinnerung eine immer wiederkehrende? Was hallt so stark in uns nach, dass es sich in unserem Gedächtnis wie Treibgut an der Oberfläche bewegt? Wer lebt wie in unseren Gedanken weiter? Alles, an das wir uns erinnern oder was wir vergessen, prägt unser individuelles Handeln sowie unsere Emotionen. Erinnern und Vergessen sind zentrale Schlüssel beim Ergründen unserer persönlichen Identität.

Die Inszenierung TREIBGUT DES ERINNERNS begibt sich auf eine Spurensuche in unser Gedächtnis und kreiert aus verschiedenen persönlichen Assoziationsräumen einen erlebbaren Theaterraum. Aus 100 Interviews entsteht eine Erzählung – ein kollektives Gedächtnis-Archiv.

Die komplexe Mechanik des Erinnerns thematisierte die Regisseurin Verena Regensburger bereits in ihrer Inszenierung WILDFIRE ROAD. Ihr Interesse als Regisseurin liegt im szenischen Erforschen von unterschiedlichen Aspekten von Kommunikation und der Untersuchung verschiedener Wahrnehmungsformen in einer Auseinandersetzung mit dem Gegenüber und dem Publikum als Ko-Akteur:in.

Regie: Verena Regensburger
Musik: Azhar Syed
Bühne: Marie Häusner
Kostüme: Melina Poppe
Dramaturgie: Sarah Tzscheppan

Treibgut des Erinnerns bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Treibgut des Erinnerns

Schauspiel

Die Legende von Paul und Paula

von Ulrich Plenzdorf
mit Songs von Gundermann bis Rio Reiser

Paula trifft Paul vor ihrem Wohnhaus. Sie kennen sich nicht und gehen aneinander vorbei. Alles hätte anders laufen können. So ist es oft. Sie arbeitet in einem Supermarkt, ist alleinerziehende Mutter. Auf einer Kirmes lernt sie Colly kennen – nicht gerade ein Hauptgewinn, aber zumindest eine willkommene Ablenkung von ihrem eintönigen Alltag. Und wer weiß, vielleicht ist er ja die große Liebe. Sie wird schwanger, bekommt das gemeinsame Kind im Krankenhaus allein. Der Arzt warnt sie vor einer erneuten Schwangerschaft, schon dieses Kind hat sie kaum überlebt. Wieder zu Hause betrügt Colly sie mit einer andern. Nein, die große Liebe war er nicht. Vielleicht nimmt sie einfach das Angebot des gut situierten, aber deutlich älteren Geschäftsmannes Saft an. Er würde den Kindern ein Vater sein und sie finanziell absichern. Lieben tut sie ihn nicht, verlockend klingt es aber schon, nicht mit allem allein fertig werden zu müssen. Ein Mensch kann doch nicht immer nur schlafen und arbeiten. Einmal will sie aber noch richtig einen draufmachen und geht aus. In einer Kneipe trifft sie ein zweites Mal Paul. Sie verliebt sich und stürzt sich leidenschaftlich in diese Beziehung. Doch Paul ist verheiratet, hat ein Kind. Das Leben meint es wieder nicht gut mit Paula. Sie trennen sich und ihre Verzweiflung macht Paula für einen Moment unaufmerksam. Ein tragischer Unfall verändert alles. Paul hält es in seiner Ehe nicht mehr aus, entscheidet sich für Paula, die er wiedergewinnen kann. Und für beide könnte es jetzt doch endlich wahr werden, das große Glück. Als Paula zum dritten Mal schwanger wird, muss sie eine Entscheidung treffen – und wählt die Hoffnung.

DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA erzählt die Geschichte einer Frau mit unbändigem Lebenshunger in einer Welt, in der man nichts geschenkt kriegt. Trotz der prekären Lebensumstände hält sie an ihrem Traum von Liebe, Unabhängigkeit und Glück fest, egal was es sie kostet.

Regisseur Roland Riebeling studierte Schauspiel an der Folkwang Hochschule Essen. Als Schauspieler arbeitete er u. a. am Theater Oberhausen, am Schauspiel Essen, am Theater Bonn und am Schauspielhaus Bochum. Darüber hinaus ist er regelmäßig in TV- und Kinoproduktionen zu sehen, u. a. im Kölner Tatort oder in der Netflix-Serie How to Sell Drugs Online (Fast). Am Theater Bonn inszenierte er bereits SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (LEICHT GEKÜRZT), ISTANBUL und DER HAKEN.

Regie: Roland Riebeling
Musikalische Leitung: Philip Breidenbach
Bühne: Tom Musch
Kostüme: Nini von Selzam
Dramaturgie: Nadja Groß

105 Minuten keine Pause

Die Legende von Paul und Paula bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Legende von Paul und Paula

Oper

Die Liebe zu den drei Orangen

Serge Prokofieff (1891 – 1953)

Oper in einem Prolog und vier Akten
Französisches Libretto vom Komponisten & Véra Janacopoulos
nach Carlo Gozzis Komödie L’AMORE DELLE TRE MELARANCE

In französischer Sprache mit Übertiteln in Deutsch und Englisch

»Einige Kritiker scheinen wenigstens zu versuchen, zu verstehen, wen ich auf den Arm nehmen will: das Publikum, Gozzi, die herkömmliche Form der Oper oder einfach alle, die nicht lachen können!« (Prokofieff)

Ein oszillierendes, vitales Spiel um Märchen und Masken, mit Magiern und Monarchen, Prinzessinnen und Prinzen und vielen weiteren Figuren aus dem Reich der Fantasie – all das ist DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN. Vor etwas mehr als 100 Jahren komponiert, wird die Oper nun im Bonner Opernhaus neu gesehen und vom Komödienspezialisten Leo Muscato in Szene gesetzt.

Die Oper sprengt die Dimensionen eines naiven Märchens ebenso wie die einer Stegreifkomödie in der Tradition der Commedia dell‘ Arte. Sie wirkt wie ein Vorbild zum experimentellen Avantgarde-Theater der Zwanzigerjahre.

Erst nach einigen Schwierigkeiten, bedingt durch den plötzlichen Tod des Intendanten Campanini und eine zögerliche Interimsleitung der Oper in Chicago, erleben die DREI ORANGEN am 30 Dezember 1921 ihre Uraufführung. Schnell tritt – trotz anfänglicher Irritationen – das Werk seinen Siegeszug um die Welt an. Es ist Prokofieffs bekannteste Oper, und ihr berühmter Marsch wird quasi zum musikalischen Erkennungszeichen des Komponisten.

Musikalische Leitung: Dirk Kaftan, Daniel Johannes Mayr
Inszenierung: Leo Muscato
Bühnenbild: Andrea Belli
Kostüme: Margherita Baldoni
Licht: Max Karbe
Choreinstudierung: Marco Medved
Dramaturgie: Polina Sandler

Die Liebe zu den drei Orangen bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Liebe zu den drei Orangen

Oper

Eugen Onegin

Pjotr I. Tschaikowskij (1840 – 1893)

Lyrische Szenen in drei Akten nach Alexander Puschkin

Konventionen, Alltag, Gewohnheit – das sind die Zutaten eines ereignislosen Lebens, das den Menschen in Tschaikowskijs EUGEN ONEGIN gemein ist. Fernab der Stadt, eingeschlossen in ein ländliches Szenario, kreisen die Figuren der 1879 in Moskau uraufgeführten Oper ausweglos um ihren Alltag, beziehen sich aufeinander – wobei der Titelheld den Kern der miteinander verflochtenen Beziehungen bildet.

Eugen Onegin, ein junger, aristokratischer Dandy, reist mit seinem Freund Lenski aufs Land, um dessen Verlobte Olga zu besuchen. Während Olga sich lebenslustig gibt und ihre verwitwete Mutter Larina wehmütig auf vergangene Zeiten blickt, flüchtet sich Tatjana, Olgas Schwester, in die Lektüre ihrer Bücher. In Onegin sieht Tatjana die Realisation ihrer romantischen Träume und verliebt sich augenblicklich in ihn - doch ihre Gefühle bleiben unerwidert. Provoziert von Onegin und dessen ausgelassenem Tanz mit Olga, fordert Lenski seinen Freund zum Duell, in dem er den Tod findet. Viele Jahre später trifft Onegin, immer noch auf der Suche nach sich selbst, in großer Gesellschaft erneut auf Tatjana, die inzwischen mit dem Fürsten Gremin verheiratet ist. Tatjana und Onegin gestehen sich zwar gegenseitig ihre Liebe, Tatjana bleibt aber ihrem Mann treu. Onegin bleibt allein zurück.

Mit diesen Lyrischen Szenen in drei Akten verzichtet Tschaikowskij auf heroische Stoffe und opulente Bilder. Es sind die kleinen – und großen – Tragödien hinter der bürgerlichen Fassade, eingebettet in Alltäglichkeiten, mit denen der Komponist eines der bedeutendsten Werke der russischen Musikgeschichte schuf.

Inszenierung: Vasily Barkhatov
Bühne: Zinovy Margolin
Kostüme: Olga Shaishmelashvili
Licht: Alexander Sivaev, Jorge Delgadillo
Choreinstudierung: Marco Medved

In russischer Sprache mit Übertiteln in Deutsch und Englisch

3 Stunden 10 Minuten 1 Pause nach dem 2. Akt

Eugen Onegin bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Eugen Onegin

Kindertheater

Iwein Löwenritter

Moritz Eggert (*1965)

Oper in zwei Akten
nach den Romanen von Felicitas Hoppe und Hartmann von Aue
Libretto von Andrea Heuser
ab 8 Jahren

»Diese Oper ist eine wahre Heldenreise – und zwar wortwörtlich.« – Sophie Emilie Beha, Opernwelt

Iwein ist jung, er ist stark und er ist ein Ritter – der Beste der Besten! Aber er langweilt sich furchtbar am Hof von Artus und zieht aus, um Abenteuer zu suchen. Dabei findet er nicht nur neue Geschichten, sondern auch Laudine, seine große Liebe. In das neue Glück platzt jedoch sein Freund Gawein, der ihn wieder hinaus in die Welt der Wettkämpfe lockt. So sehr sind sie mit dem Kampf um die Ehre beschäftigt, dass Iwein um ein Haar Laudine verliert. Auf dem langen Weg zurück zu ihr kämpft Iwein nicht nur gegen Drachen und doppelgesichtige Ritter, sondern trifft auch auf einen ganz besonderen Freund.

Die Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe hat aus dem Ritter-Epos von Hartmann von Aue aus dem 12. Jahrhundert eine kluge und phantasievolle Geschichte geschaffen, die die großen Themen von Ehre und Freundschaft und den Kampf um Gut und Böse für die junge Leserschaft verständlich macht, ohne dabei ihre Größe und Tiefe zu vernachlässigen. Die Librettistin Andrea Heuser erweitert die Geschichte durch die Perspektive der heutigen Welt: Den Kindern der Gegenwart öffnet sich – wenn auch nur einen Moment lang – ein Weg zu einer zauberhaften Welt, in der sie sich verlieren oder selbst finden können.

IWEIN LÖWENRITTER ist die fünfte Familienoper, die im Rahmen des Kooperationsprojekts Junge Opern Rhein-Ruhr am Theater Bonn zu sehen sein wird. Dieses Mal wurde Moritz Eggert, der neben verschiedenen Opern auch ein Fußball-Oratorium komponierte, mit der Komposition der Uraufführung beauftragt.

Musikalische Leitung: Daniel Johannes Mayr
Inszenierung: Aron Stiehl
Bühne: Thomas Stingl
Kostüme: Sven Bindseil
Licht: Boris Kahnert
Dramaturgie: Rose Bartmer
Choreinstudierung: Marco Medved

Iwein Löwenritter bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Iwein Löwenritter

1 Jugendprogramm

Die Zeitmaschine

nach dem Roman von H. G. Wells

Partizipatives Projekt mit Jugendlichen aus Bonn und Mitgliedern des Schauspielensembles

Ein namenloser »Zeitreisender« erzählt Freunden von seiner Erfindung: einer fahrradähnlichen Maschine, die Vor- und Rückwärtsbewegungen auf der Zeitachse ausführen kann. Während einer Demonstration seines Wunderwerks verschwindet ihr Erfinder und taucht erst acht Tage später wieder auf. Erstaunliches hat er danach aus der Zukunft zu berichten: aus dem Jahr 802701; einer Ära, in der das Land wie ein Paradies aussieht. Der Reisende war vor seiner Expedition felsenfest davon überzeugt, dass der technische Fortschritt den Menschen in der Zukunft rosige Zeiten und allgemeines Glück bescheren wird. Aber was er wirklich vorfindet, entspricht absolut nicht seinen positiven Erwartungen: zwar scheinen für die dort lebenden zutraulichen Eloi alle Menschheitsträume in Erfüllung gegangen zu sein. Doch die Idylle trügt, denn nachts werden die Paradiesischen zum Schlachtvieh der in einer verborgenen Unterwelt arbeitenden Morlocks…

H. G. Wells‘ 1895 erschienener Roman entwirft eine literarische Gegenutopie, die sich apokalyptischer Zukunftsbilder bedient, um eine humane und gerechte Welt im Hier und Heute anzumahnen.

Nach JUGEND OHNE GOTT, UNTERM RAD und DER SCHIMMELREITER inszeniert der Regisseur Dominic Friedel abermals ein partizipatives Projekt mit jungen Menschen aus Bonn und Ensemblemitgliedern des Schauspiels. Dabei werden eigene Perspektiven auf die Geschichte des Stoffes gesucht, spielerisch erarbeitet und anschließend auf die Bühne des Schauspielhauses gebracht.

Regie: Dominic Friedel
Theaterpädagogische Leitung und dramaturgische Mitarbeit: Susanne Röskens
Bühne: Julian Marbach
Kostüme: Annika Garling
Licht: Jorge Delgadillo
Dramaturgie: Carmen Wolfram
Regieassistenz: René Fiegen
Bühnenbildassistenz: Antonia Karnetzky
Kostümassistenz: Alissa Schaaf
Inspizienz: Hans-Jürgen Schmidt
Soufflage: Heike Mia Hülsebusch

105 Minuten keine Pause

Die Zeitmaschine bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Zeitmaschine

Schauspiel

Nora oder Ein Puppenhaus

von Henrik Ibsen

Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel

»Von unten ist eine Tür zu hören, die laut ins Schloss fällt.« – So lautet die letzte Regieanweisung in Henrik Ibsens Stück. Nora ist gegangen. Der Ausgang der Geschichte um die Familie Helmer ist bekannt und gehört seit seiner skandalösen Uraufführung zum Theaterkanon.

Zu Beginn führt die Familie Helmer ein nach außen scheinbar glückliches Leben – große Wohnung, tolle Kinder und Rechtsanwalt Torvald Helmer wurde gerade erst zum Bankdirektor befördert. Doch hinter der Fassade verbirgt sich ein Geheimnis: Nora hatte in den ersten Ehejahren eine Unterschrift auf einem Schuldschein gefälscht, um ihrem finanziell angeschlagenen Mann unter die Arme zu greifen. Als dieser nach einigen Intrigen, in die auch der Gläubiger Nils Krogstad und Noras Jugendfreundin Kristine Linde verwickelt sind, von der Schuld erfährt, reagiert er mit wüsten Beschimpfungen und Vorwürfen. Und trotzdem besteht er darauf, die Fassade der Ehe und damit seinen Status aufrechtzuerhalten.

Nora dagegen kommt zu der Erkenntnis, dass sie für ihren Mann bloß dekoratives Beiwerk in seinem Lebensentwurf ist. In acht langen Ehejahren waren der Streit um den Schuldschein und seine Auswirkungen das erste Mal, dass sie sich über ernste Dinge ausgetauscht haben. Acht Jahre lang hat ihr Mann sie behandelt wie eine Puppe und mit ihr gespielt. In diesem Puppenheim kann Nora kein eigenständiger Mensch sein. Sie verlässt ihren Mann und ihre Kinder.

Ibsen schrieb das Stück im Jahr 1879 – also zu einer Zeit, in der eine solch selbstbestimmte Entscheidung einer Frau mit den bürgerlichen Konventionen und patriarchalen Machtstrukturen brach. Den Druck, Normen zu entsprechen und gleichzeitig ein individuell erfülltes Leben zu führen, kennen wir auch heute. Aber reagiert eine Gesellschaft knapp 150 Jahre später tatsächlich anders auf eine radikale Entscheidung, wie sie Nora trifft?

Charlotte Sprenger, 1990 in Hamburg geboren, blickt mehrere Generationen später auf den Theaterklassiker und zieht Parallelen zu heutigen Lebensrealitäten. Nach einem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität in Lüneburg, war Charlotte Sprenger Regieassistentin am Schauspiel Köln, wo sie erste Regiearbeiten realisierte. Im Anschluss inszenierte sie als freie Regisseurin u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Deutschen Theater Berlin, am Theater Basel und an den Münchner Kammerspielen. NORA ist ihre vierte Arbeit am Theater Bonn.

Regie: Charlotte Sprenger
Musikalische Leitung: Jones Landerschier
Ausstattung: Maximilian Schwidlinski
Licht: Thomas Tarnogorski
Dramaturgie: Jan Pfannenstiel

120 Minuten keine Pause

Nora oder Ein Puppenhaus bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Nora oder Ein Puppenhaus

Schauspiel

Die Kinder

von Lucy Kirkwood

Deutsch von Corinna Brocher

Das Physiker-Ehepaar Hazel und Robin wollte sich nach seiner Pensionierung endlich den Traum von einem Häuschen am Meer erfüllen: auf einer Wiese ein paar Kühe, die frische Milch liefern, selbstgezogenes Gemüse und Obst aus dem Garten, ein wenig Yoga und viel Ruhe; so ließe sich der gemeinsame Lebensabend gewiss genießen. Doch dann passiert eine Katastrophe. Ein Erdbeben und ein Tsunami sorgen in einem nahegelegenen Atomkraftwerk für eine Kernschmelze. Beide hatten als Wissenschaftler:innen den havarierten Reaktor konzipiert, das Kraftwerk mit aufgebaut, jahrzehntelang dort gearbeitet. Nun ist ihre Zukunft tatsächlich strahlend, allerdings vor Radioaktivität, wenngleich die Grenzwerte auf ihrem Stückchen Land wundersamerweise noch eben akzeptabel sind. Jetzt versuchen sich beide in ihrer provisorischen Behausung am Rande der Sperrzone, mit Stromrationierung, Wasser- und Nahrungsmittelknappheit zu arrangieren. Dann kommt überraschend Besuch: es ist Rose, eine frühere Kollegin, die damals auch in eine Affäre mit Robin verstrickt war, aber die letzten 38 Jahre in Amerika verbracht hat. Dennoch wittert Hazel sofort Gefahr; doch Rose ist nicht gekommen, um alte Liebschaften aufzuwärmen. Sie will sich ihrer Verantwortung als Nuklearwissenschaftlerin stellen und schlägt Hazel und Robin einen Plan vor, der bei den beiden auf Entsetzen stößt…

Die junge britische Autorin Lucy Kirkwood verhandelt in ihrem Stück in leichtfüßigen Dialogen mit einer guten Portion schwarzen Humors große Themen: Klimawandel, endliche Ressourcen, Liebe, Alter, Tod und die Frage nach der Verantwortung der Alten gegenüber den Jungen. Virtuos verknüpft sie in ihrem Text das Politische mit dem Privaten: Schuldgefühle treffen auf Egoismus, Verantwortungsgefühl auf Erschöpfung, makabrer Witz auf existenzielle Ängste. Während konträre Positionen aufeinanderprallen und Lebenslügen aufgedeckt werden, wird gleichzeitig danach gefragt, welche Verpflichtung wir unseren Kindern gegenüber haben. Was ist der Preis, den sie in Zukunft für den gegenwärtigen Wohlstand zahlen müssen? Was sind wir unseren Kindern schuldig?

Jan Neumann, Jahrgang 1975, absolvierte eine Schauspielausbildung an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Er arbeitet als Regisseur und Autor und inszenierte u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin, am Schauspiel Köln und am Schauspielhaus Bochum. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er fester Hausregisseur am Deutschen Nationaltheater Weimar. In Bonn hat er bereits UNTERLEUTEN, DER MENSCHENFEIND, KLEINER MANN – WAS NUN? und in der letzten Spielzeit Shakespeares DER STURM als Familienstück inszeniert.

Regie: Jan Neumann
Ausstattung: Dorothee Curio
Licht: Ewa Górecki
Dramaturgie: Carmen Wolfram

95 Minuten keine Pause stroboskopische Effekte

Die Kinder bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Kinder

1 Schauspiel

Was fehlt uns zum Glück?

Fragebogen von Max Frisch

»Hätten Sie lieber einer anderen Nation (Kultur) angehört und welcher?« »Wie oft muss eine bestimmte Hoffnung (z. B. eine politische) sich nicht erfüllen, damit Sie die betroffene Hoffnung aufgeben, und gelingt Ihnen dies, ohne sich sofort eine andere Hoffnung zu machen?« »Möchten Sie unsterblich sein?« »Gibt es einen klassenlosen Humor? «

Wie lesen sich die Fragen des berühmten Fragebogens von Max Frisch über 30 Jahre nach seinem Tod und über 50 Jahre nach ihrer erstmaligen Veröffentlichung? Haben diese Fragen überhaupt noch das Potential, uns etwas über die Welt, in der wir leben, herausfinden zu lassen? Schließlich lebte Frisch in einer Zeit ohne Internet, welches auch schon vor ChatGPT auf vermeintlich alles eine Antwort wusste. Außerdem ist Frischs Blick auf die Welt ein dezidiert männlicher, weißer und – wie er auch selbst anmerkte – durchaus chauvinistischer. Ist das zukunftsweisend? Doch die Qualität der Fragen, die Max Frisch formuliert, liegt in ihrer besonderen Intensität. Sie gehen unter die Haut. Der Autor bietet den Lesenden keine Antworten an. Auf die Fragen folgt eine Leerstelle, die gefüllt werden will und vielleicht liegt darin das, was sie zukunftsfähig macht. Max Frisch hat sich als Autor verstanden, der im Dialog mit seinen Lesenden steht.

Der Vorgang des Fragenstellens wird in der Inszenierung von WAS FEHLT UNS ZUM GLÜCK? zu einer Einladung für ein gemeinsames Nachdenken von Ensemble und Zuschauenden. Wir stellen die Fragen, die Antworten dürfen Sie finden. Auf einer performativen Suche zwischen den Fragen der Vergangenheit und den Antworten der Gegenwart steht die Aufforderung im Raum, über die Utopie einer positiven Zukunft nachzudenken.

Mit WAS FEHLT UNS ZUM GLÜCK? stellt sich die Regisseurin Katrin Plötner erstmals dem Bonner Publikum vor. Katrin Plötner studierte Regie am Mozarteum in Salzburg und inszeniert seit 2013 als freischaffende Regisseurin an Stadt- und Staatstheatern im deutschsprachigen Raum, u. a. am Residenztheater München, Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Leipzig, Staatsschauspiel Dresden und Nationaltheater Mannheim. Ihre Arbeiten wurden zu renommierten Festivals wie dem Heidelberger Stückemarkt oder den Autor:innentheatertagen in Berlin eingeladen.

Regie: Katrin Plötner
Musik: Frieder Hepting
Bühne: Bettina Pommer
Kostüme: Johanna Hlawica
Licht: Ewa Górecki
Dramaturgie: Sarah Tzscheppan
Choreografie: Zoe Knights

90 Minuten keine Pause

Was fehlt uns zum Glück? bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Was fehlt uns zum Glück?

Schauspiel

Unsere Welt neu denken

Eine Einladung / nach Maja Göpel

Vier Forscherinnen und Forscher untersuchen in ihrem Labor die Konfliktlinien unserer Zeit: Die einen wollten die Welt retten, und die anderen einfach nur ins Büro. Doch im Grunde geht es allen um die Sicherung ihrer Existenz und der ihrer Kinder. Mithilfe ihrer Daten wollen sie die Zukunft der Menschheit und des Planeten berechnen, doch die Messkurven geraten aus dem Gleichgewicht und das Ergebnis ist, dass die menschliche Zivilisation innerhalb der nächsten hundert Jahre in sich zusammenbricht.

Um herauszufinden, wo der Fehler im System liegt, begibt sich das Forschungsteam auf eine Zeitreise durch unsere ökonomische Ideengeschichte. Sie treffen auf Galileo Galilei und Adam Smith, auf Großindustrielle und Nationalsozialist*innen und werden Zeuge der Erschaffung des Homo Oeconomicus – der zentralen Denkfigur der Wirtschaftswissenschaften.

Maja Göpels Sachbuch UNSERE WELT NEU DENKEN lädt dazu ein, unser auf stetiges Wachstum ausgerichtete Bild von Wirtschaft und Umwelt zu hinterfragen und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen, die Zukunft unseres Planeten in die eigene Hand zu nehmen. Denn bei all unserem Wissen über Klimawandel und soziale Ungerechtigkeit, scheinen wir doch noch immer in starren Strukturen des Denkens festzustecken, die es aufzubrechen gilt. Das Forschungsteam auf der Bühne folgt dieser Einladung und durchläuft eine musikalische Odyssee auf den Spuren unseren ökonomischen Denkens.

Auch Simon Solbergs Inszenierung steht dabei ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Bühnen- und Kostümbild werden möglichst ressourcenschonend hergestellt und die CO2-Bilanz der gesamten Theaterproduktion ausgewertet.

Simon Solberg ist seit der Spielzeit 2018/2019 Hausregisseur am Theater Bonn. In dieser Zeit inszenierte der gebürtige Bonner u.a. die Publikumserfolge CANDIDE, LINIE 16 und DIE RÄUBER. In selbiger Funktion war er bereits am Nationaltheater Mannheim und am Theater Basel tätig. Zudem verwirklichte Solberg weitere Arbeiten u.a. am Schauspiel Frankfurt, am Münchner Volkstheater, am Deutschen Theater Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspiel Köln und am Staatsschauspiel Dresden.

Inszenierung und Bühne: Simon Solberg
Kostüm: Katja Strohschneider
Licht: Sirko Lamprecht
Dramaturgie: Jan Pfannenstiel

90 Minuten, keine Pause

Unsere Welt neu denken bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Unsere Welt neu denken

Komödie

Der nackte Wahnsinn

von Michael Frayn

»Der nackte Wahnsinn, morgen ist Premiere, wir hatten nur vierzehn Tage zum Probieren, wir wissen überhaupt nicht, wo’s langgeht, aber mein Gott, seien wir ehrlich, wer weiß das schon.« So beschreibt einer der Mitwirkenden die Generalprobe für ein neues Theaterstück, mit dem die Truppe ab morgen eigentlich auf Tournee gehen möchte. Es geht wirklich einiges schief, was auf einer Bühne schiefgehen kann: Verpasste Auftritte, verpatzte Abgänge, vergessene Requisiten, kein Text sitzt, das Spielensemble ist unglücklich und der Regisseur balanciert am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Und dann sind da noch überall Sardinen… Die Probe kommt über den ersten Akt des Werkes nicht hinaus. Sie endet in hoffnungslosem Chaos und einer tiefen Sinnkrise aller Beteiligten.

Diesen Stückbeginn erleben wir in Michael Frayns berühmter Komödie immer wieder; im nächsten Bild nur aus anderer Perspektive – von hinter den Kulissen während der 29. Aufführung auf der Tournee des Ensembles. Die Beziehungen aller Mitwirkenden haben sich verkompliziert, ihre Gefühle füreinander haben sich entweder vertieft oder verschärft, je nachdem. Auf jeden Fall liegen die Nerven blank und gestalten das Bühnengeschehen noch verwirrender und unübersichtlicher: nichts funktioniert wie geplant, nichts läuft so, wie es soll. Der nackte Wahnsinn.

Erst recht nicht bei der nächsten Drehung der jetzt richtig aufdrehenden Komödie – die uns die letzte Aufführung des Werkes zeigt, nun wieder »von vorn« aus Publikumsperspektive. Da ist buchstäblich kein Stein mehr auf dem anderen, kein Text an der richtigen Stelle und kein Auftritt wie erwartet. Der nackte Wahnsinn.

Wer immer schon einmal wissen wollte, was auf und hinter der Bühne alles schiefgehen kann, während die Vorstellung läuft, ist in dieser Inszenierung genau richtig.

Sascha Hawemann, der zuletzt die Uraufführung seines eigenen Theatertextes NOVEMBER und die Inszenierung von Tschechows Klassiker ONKEL WANJA als Regisseur verantwortete, legt nun mit DER NACKTE WAHNSINN seine sechste Arbeit und damit sein Komödiendebüt am Theater Bonn vor.

Inszenierung: Sascha Hawemann
Bühne: Wolf Gutjahr
Kostüme: Ines Burisch
Dramaturgie: Carmen Wolfram

150 Minuten, eine Pause

Der nackte Wahnsinn bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Der nackte Wahnsinn

2 Schauspiel

Unplugged

Ein Liederabend mit den schönsten Songs der letzten fünf Spielzeiten

»Welches Lied war das nochmal am Ende von BROKEN CIRCLE?« »Oder bei UNSERE WELT NEU DENKEN?« Immer wieder erreichten uns in den letzten fünf Jahren solche Zuschriften, als es mit der LINIE 16 zu ALICE ins Wunderland und bis nach ISTANBUL ging. Denn es gibt diese Lieder, die einem einfach nicht aus dem Kopf gehen. Und in vielen Inszenierungen der vergangenen Spielzeiten waren es gerade die Songs und Stimmen der Spielenden, die die Atmosphäre eines Abends entscheidend mitgestaltet haben. Deswegen wollen wir den Start in fünf weitere spannende Jahre als Anlass nehmen, die letzten noch einmal musikalisch Revue passieren zu lassen. In einer konzertanten Aufführung singt das Ensemble des Theater Bonn eine Auswahl der schönsten Songs der letzten Spielzeiten in unplugged Versionen, die so noch nicht zu hören waren. Eine musikalische Zeitreise zu vielleicht schon vergessenen Geschichten und zu zukünftigen wie PAUL UND PAULA und ARCHETOPIA. Hören wir gemeinsam ein wenig in die Zukunft!

Und wenn Sie Lust haben uns zu verraten, welche Lieder Sie unbedingt noch einmal hören möchten und warum, zögern Sie nicht uns ihre Wünsche mitzuteilen, unter: sarah.tzscheppan@bonn.de

Regie und Bühne: Simon Solberg
Musikalische Leitung: Philip Breidenbach
Dramaturgie: Sarah Tzscheppan

ca. 90 Minuten, keine Pausen, stroboskopische Effekte

Unplugged bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Unplugged

Schauspiel

Bilder deiner großen Liebe

von Wolfgang Herrndorf

Bühnenfassung von Robert Koall

Es ist Sommer, Isa aus der Psychiatrie ausgebrochen und nun zu Fuß unterwegs auf einer Art Road-Trip durch das Land.
»Die Sterne wandern, und ich wandre auch«, sagt Isa. Sie ist 14 und so viel mehr als das. Man findet in ihr, wenn man will, die ganze Welt. Leichtigkeit und Schwere, Gegenwart und Erinnerung sowie Tod und Leben. »Isabel, Herrscherin über das Universum, die Planeten und alles. Wenn ich will, dass die Sonne steht, steht die Sonne«, behauptet sie, und je weiter man mit ihr barfüßig durch die Welt stapft, desto unzweifelhafter wird diese Aussage. Isa hat ihr eigenes Denken, ihre eigene Realität mit ihren eigenen – oder eben keinen – Regeln. Sie setzt sich dem Leben mit all seinen Facetten schonungslos aus. Jeder Begegnung auf dieser Reise tritt sie mit solch einer unbedingten Intensität, gemischt mit Naivität, Neugierde, Mut, Stärke und Entschlossenheit, gegenüber, dass man staunend danebensteht. Manchmal möchte man warnen und manchmal auch nur bedingungslos miterleben. Ein Binnenschiffer, ein Schriftsteller, ein Kind, ein toter Jäger… – und irgendwo dazwischen Tschick und Maik. Fast zufällig verknüpfen sich an dieser Stelle die beiden Romane Herrendorfs TSCHICK und BILDER DEINER GROßEN LIEBE und bleiben dennoch eigene Werke. Das Mädchen von der Mülldeponie ist nun die Protagonistin und man erlebt aus ihrer Sicht das Treffen auf die beiden Jungs, die mit dem Lada auf dem Weg in die Walachei sind.

BILDER DEINER GROßEN LIEBE ist der letzte und unvollendete Roman des Autors, der diesen durch seine vorangeschrittene Krebserkrankung nicht mehr beenden konnte. An manchen Stellen bleibt BILDER DEINER GROßEN LIEBE fragmentarisch, was Isas Denkweise einmal mehr betont. Isa sei so verrückt wie Büchners Lenz, so verloren wie Robert Walsers Jakob von Gunten und kalt wie Camus‘ Fremder, schreibt Iris Radisch in der Ausgabe DIE ZEIT am 19. September 2014 kurz vor der Veröffentlichung und reiht Herrndorfs Romanfragment in die große Weltliteratur ein.

Das Theater Bonn wird den Text für junge Menschen ab 14 Jahren auf seiner Werkstattbühne inszenieren und ihnen die Möglichkeit geben, diese Reise mit Isa zu machen und mit ihren Fragen und Themen in den Dialog zu gehen.

Regie: Laura Ollech
Musik: Johannes Hofmann
Ausstattung und Video: Djamilja Brandt
Licht: Johanna Salz
Dramaturgie: Susanne Röskens

100 Minuten keine Pause
stroboskopische Effekte

Bilder deiner großen Liebe bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Bilder deiner großen Liebe

Schauspiel

Die Glasmenagerie

von Tennessee Williams

Tennessee Williams frühes Kammerspiel ist eine eindringliche Studie über das Verhältnis von Sehnsucht und Wirklichkeit, Lebenslügen und Realitätsflucht, Alltag und Traum:
Die einst umschwärmte Amanda Wingfield lebt mit ihren beiden erwachsenen Kindern in einer kleinen Wohnung in eher ärmlichen Verhältnissen. Seitdem ihr Mann die Familie verlassen hat, stellen sich die drei dem täglichen Überlebenskampf. Der Tristesse des Alltags und der Trostlosigkeit ihrer Lebens-Aussichten entflieht jedes Familienmitglied auf seine eigene Weise: Die Mutter schwärmt von charmanten Verehrern in der verlorenen Zeit ihrer Jugend, in der sie sich gesellschaftlich anerkannt fühlte. Ihr Sohn Tom, der sich Fabrikjobs suchen muss, um die Familie zu ernähren, flüchtet allabendlich in die Traumwelt von Kinofilmen. Er schreibt heimlich Gedichte und will einfach nur weg aus der Enge dieser Existenz. Die gehbehinderte Tochter Laura konzentriert sich auf ihre Sammlung zerbrechlicher Glastiere – ihre Glasmenagerie, die eine eigene phantastische Welt darstellt und sie ihr graues Leben kurzzeitig vergessen lässt. Für sie ist die Mutter auf der Suche nach einem Ehemann und Versorger. Als Tom, auf Amandas verzweifelte Bitten hin, seinen Kollegen Jim O‘ Connor nach Hause mitbringt, erscheint ihr dieser als idealer Heiratskandidat. Doch dann zerbricht, nach anfänglicher Annäherung der beiden jungen Leute, nicht nur eines von Lauras geliebten Glastierchen, sondern auch das fragile Familienkonstrukt, ein Gespinst von Lebenslügen und Verdrängungen.

Inszenierung: Matthias Köhler
Bühne und Kostüme: Ran Chai Bar-zvi
Musik: Philipp Pleßmann
Licht: Ewa Górecki
Dramaturgie: Carmen Wolfram

110 Min. keine Pause

Die Glasmenagerie bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Glasmenagerie

Diskussion

U27-Preview

Das Theater Bonn lädt Studierende aller Fachrichtungen zu einer exklusiven Preview ein. Live und vor Ort gibt es Interviews und Diskussionsrunden mit Mitwirkenden an unseren neusten Produktionen – mit Darstellerinnen und Darsteller, dem Regieteam, Maskenbildnerinnen und Maskenbildnern...

Do 04 Apr: U27-Preview | Die Zeitmaschine
Mi 24 Apr: U27-Preview | Archetopia
Mi 05 Jun: U27 Preview | Frauen vor Flusslandschaft / Flut

Freier Eintritt | Anmeldung unter: U27@Bonn.de

U27-Preview bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte U27-Preview

Familienkonzert

Aus der neuen Welt

Familienkonzert 3 | Beethoven Orchester Bonn

Junge Komponist*innen
Leitung Kompositionsprojekt: David Graham
Konzept & Moderatorin: Lorna Bowden
Dirigent: Roland Techet | Beethoven Orchester Bonn


Kompositionen junger Schüler*innen & AUS DER NEUEN WELT Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 von Antonin Dvořak (1841—1904)

Als Antonín Dvořák seine neunte Sinfonie schrieb, wollte er seine Eindrücke aus Amerika verarbeiten – für ihn damals eine neue Welt. Die wunderschönen Melodien der Sinfonie sind noch heute berühmt und geliebt. Aber wie klingt eine neue Welt heute? Wie klingt eine neue Welt für Kinder? Welche Utopien, Träume und Wünsche haben sie für ihre Zukunft? Neben Dvořáks Sinfonie spielt das Beethoven Orchester Bonn Kompositionen von Kindern, die der Frage nach einer neuen Welt musikalisch nachgehen werden und damit im wahrsten Sinne des Wortes Zukunftsmusik schreiben.

Für dieses Konzert suchen wir Bläserklassen der 5./6. Klasse. Anmeldung unter lorna.bowden@bonn.de

In Kooperation: Ludwig-van-Beethoven Musikschule Bonn
ab 8 Jahren

Aus der neuen Welt bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Aus der neuen Welt

Konzert

Rainald Grebe

DAS FOREVERYOUNGKONZERT

Rainald Grebe fällt in ein Zeitloch und folgt einem rosa Kaninchen. Es sieht blutjung aus. Er sitzt immer noch am Klavier.
Das siebte Solo -tick tick- das achte Weltwunder- tick- die dritten Zähne- tick - dass ich das noch erleben darf , und ewig grüßt das Murmeltier, Zeitschleife, Zeitumstellung, Zeit für Brot, ich bin uralt, ich bekomme jetzt Preise für mein Lebenswerk, eben war ich noch Newcomer, ich bin ich, ich bin: 52/ 14/ 95, bitte ankreuzen- tick- aber man ist so alt wie man sich fühlt- tick- ich fühl mich wie 102 -tick- seh aber jünger aus- tick- ich bin sterbenskrank geworden hatte Schlaganfälle und ging am Rollator, dem feinen Kassengestell- tick-und rollerte durch Berlin/ durch Brandenburg/ durch die ewigen Jagdgründe, und dachte, ich sterbe vor meinen Eltern, manchmal denk ich, ich bin schon tot, ich schau nochmal kurz auf der Erde vorbei, ein Besucher, und kuck, was die Menschen so treiben- tick- überhaupt die jungen Leute- tick- sind jetzt in der Mehrheit - tick- sie siezen mich. Welche Generation bin ich? Generation 27 68 89? X y z? Ich bin Generation Gleichzeitig, Generation Püree, Generation nurzuBesuch. Ich bin noch da. Und will noch bleiben. Ich versuch alles, um jung zu wirken, im Selbstversuch, ich will dazugehören zur werberelevanten Zielgruppe von 13-79. Ich geh zum Schönheitschirurgen, zur Kryotherapie, mache Abnehmen- im -Liegen, lasse mir Fettzellen grossflächig mit Starkstrom zerstören, ich siede Seife aus meiner Plauze, ich mach mich auf den Weg zur ewigen Jugend. Wenn wir uns sehen, trag ich ´Windeln und hab Brei an der Backe. Meine Beerdigung im Kreissaal. Im 14. Jahrhundert hatten Eltern keine emotionale Beziehung zu ihren Kindern aufgebaut weil die meisten eh starben, sowas les ich grad, ich weiss noch nicht genau wo das alles hinführt aber wahrscheinlich zum Solo Nr 7…

Rainald Grebe bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Rainald Grebe

Lesung

Die Verwandlung

Zum 100. Todestag von Franz Kafka

Szenische Lesung zum 100. Todestag von Franz Kafka

Es liest Stefan Viering
Musik und Soundscape Nina Wurman

Die Verwandlung bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Verwandlung

Gespräch

U27 Preview | Frauen vor Flusslandschaft

Das Theater Bonn lädt Studierende aller Fachrichtungen zu einer exklusiven Preview ein. Live und vor Ort gibt es Interviews und Diskussionsrunden mit Mitwirkenden an unseren neusten Produktionen – mit Darstellerinnen und Darsteller, dem Regieteam, Maskenbildnerinnen und Maskenbildnern...

Freier Eintritt | Anmeldung unter: U27@Bonn.de

U27 Preview | Frauen vor Flusslandschaft bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte U27 Preview | Frauen vor Flusslandschaft

Familienkonzert

Ein Planet namens Erde

Familienkonzert 4 | Beethoven Orchester Bonn / ab 8 Jahren

Beethoven Orchester Bonn
Dirigent: Thomas Dorsch
Video: Robert Pflanz
Konzept & Moderatorin: Martina Menichetti


Werke von Modest Mussorgski, Edward Elgar, Zequinha de Abreu u. a.

Willkommen, bienvenue, youkoso – ready for take-off! Eine Weltreise in nur 60 Minuten – kein Problem für das Beethoven Orchester Bonn! Mit der Astronautin Martina Menichetti beamen wir uns raus ins Welltall und schauen uns den blauen Planeten von Außen an, und reisen von dort in die Weiten der Sahara, in die geheimnisvollen Bambuswälder Japans, zum Karneval nach Rio de Janeiro und in das aufregende Stadtleben von Buenos Aires. Wie das gehen soll? Mit einer vollen Tankfüllung Musik!

Ein Planet namens Erde bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Ein Planet namens Erde

Festival

1. Kulturfestival Bad Godesberg

ABSCHLUSSVERANSTALTUNG

1. Kulturfestival Bad Godesberg bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte 1. Kulturfestival Bad Godesberg

Familienkonzert

Sommerkonzert

Kinder- und Jugendshores des Theater Bonn
Leitung Ekaterina Klewitz


Der Sommer ist da! Und wie das klingt?
Der Kinder- und Jugendchor bringt viele schwungvolle Melodien aus Musical, Film, Pop und Rock unter der musikalischen Leitung von Ekaterina Klewitz auf die Bühne. Und wem die Zehen wippen – bei dem einen oder anderen Lied darf mitgesungen werden.

Schlagwerk Johannes Pfingsten
E-Bass Christian Kussmann
Kinder- und Jugendchor Kinder- u. Jugendchor des Theater Bonn
Musikalische Leitung Ekaterina Klewitz

Sommerkonzert bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Sommerkonzert

Lesung

Denis Scheck liest Kafka Revue

In Kooperation mit der Parkbuchhandlung

Tickets über die Parkbuchhandlung

Denis Scheck liest Kafka Revue bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Denis Scheck liest Kafka Revue

Kurs

Workshop Oper

Workshop Oper bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Workshop Oper

Kurs

Workshop Schauspiel

THEATERWORKSHOP FÜR MÄDCHEN IM SALON

Für Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren mit und ohne Theatererfahrung.

Die Bühne ist ein zauberhafter Ort. Gemeinsam tauchen wir ein in die Welt der Schauspielkunst und lernen, in anderen Rollen zu schlüpfen. Du brauchst nur Lust, Neugierde und ein offenes Herz.

Wann: 3. Mai & 14. Juni jeweils von 16–18 Uhr
Wo: Salon, Am Fronhof 1, 53177 Bad Godesberg
Anmeldung an buchung@bundeskunsthalle.de (Blockveranstaltung)

Ein Angebot der Theaterpädagogin Zeynep Hamaekers.
In Kooperation mit dem Schauspiel Bonn

Workshop Schauspiel bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Workshop Schauspiel

Jazz

Rebecca Trecher - Tentett | Ute Lemper - Time Traveler

Jazzfest Bonn - Jubiläumskonzert

Rebecca Trecher - TRENETT
Rebecca Trescher – Klarinette, Bassklarinette, Komposition, Arrangement | Julian Hesse – Trompete, Flügelhorn | Joachim Lenhardt – Tenorsaxophon, Bassklarinette, Flöte | Markus Harm – Alt- und Sopransaxophon, Klarinette | Anton Mangold – Konzertharfe, Altsaxophon, Klarinette | Juri Kannheiser – Cello | Andreas Feith – Piano | Roland Neffe – Vibraphon | Christian Diener – Bass | Silvio Morger – Schlagzeug

Ute Lemper - TIME TRAVELER:
Ute Lemper – Vocals | Vana Gierig – Piano | Guiseppe Bassi – Bass | N.N. – Schlagzeug

Wenn das Ganze weit mehr ist als die Summe seiner Teile. Seit gut zehn Jahren gelingt es der Komponistin, Klarinettistin und Bandleaderin Rebecca Trescher mit ihrem Tentett, neue Horizonte zu eröffnen, subtil verortet zwischen Jazz und zeitgenössischer E-Musik.
Im Wechselspiel von Plan und Freiheit entstehen akustische Fahrten entlang Treschers sensibler musikalischer Ideen. Bläser und Rhythmusgruppe fusionieren im Sound mit Cello, Vibraphon und Harfe. Was an einer Stelle trägt, ebbt wieder ab, was feinsinnig umgarnt, treibt plötzlich eruptiv voran. Trescher schafft mit ihren Kompositionen den kreativen Raum für die Kraft der Improvisatorinnen und Improvisatoren, die hier am Werke sind. Nie plakativ, immer assoziativ und organisch.

Ute Lemper ist ein Weltstar. Als Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin feierte sie Musicalerfolge am Broadway und im Londoner West End, nahm über 30 Alben auf und spielte in zahlreichen Filmen mit. Mit ihrer reifen, vielseitigen Stimme und ihrer unwiderstehlichen Präsenz ist »Die Lemper« auf jeder Bühne eine Erscheinung.

15 Jahre Jazzfest Bonn – beim Jubiläumskonzert präsentiert Ute Lemper ihr aktuelles Album Time Traveler. Ein traumwandlerisches Musikerlebnis und eine schonungslos ehrliche Zeitreise durch ein vier Jahrzehnte umspannendes Bühnenleben.

Rebecca Trecher - Tentett | Ute Lemper - Time Traveler bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Rebecca Trecher - Tentett | Ute Lemper - Time Traveler

Jugendprogramm

Jugendkonzert b+

für Jugendliche ab 12 Jahren

Projektklassen b+
Dirigent: Dirk Kaftan
Sopran: Christina Landshamer | Alt: Charlotte Quadt | Tenor: Sebastian Kohlhepp | Bariton: Tobias Schabel

Opernchor des Theater Bonn
Beethoven Orchester Bonn
Dirigent: Dirk Kaftan
Konzept & Moderatorin: Lorna Bowden


Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Was finden wir heute in Beethoven? Was findet Beethoven in uns? b+ will junge Menschen zum Hören führen und begeistern. Ein Halbjahr arbeiten verschiedene Schulklassen thematisch zu den einzelnen Sätzen der Sinfonie. Die Schüler*innen entwickeln eigene künstlerische Beiträge zusammen mit Künstler*innen, Musikpädagoginnen und ihren Lehrer*innen zur Musik Beethovens. In unterschiedlichen Formen und Gattungen, sei es Tanz, Musik, Text oder bildende Kunst, präsentieren sie ihre Arbeit bei dem Abschlusskonzert zusammen mit dem Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Dirk Kaftan.

Für dieses Konzert suchen wir Schulklassen der 8.-12. Klasse. Anmeldung unter lorna.bowden@bonn.de.

In Kooperation mit dem Beethovenfest Bonn und dem Theater Bonn

Jugendkonzert b+ bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Jugendkonzert b+

Konzert

Götterfunken

Freitagskonzert 8 | Beethoven Orchester Bonn

WDR Rundfunkchor | Einstudierung: Nicolas Fink
Opernchor des Theater Bonn | Einstudierung: Marco Medved
Beethoven Orchester Bonn
Sebastian Kohlhepp (Tenor)
Christina Landshamer (Sopran)
Charlotte Quadt (Alt)
Nemanja Radulović (Violine)
Tobias Schabel (Bariton)
Dirigent: Dirk Kaftan


Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 & Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven (1770-1824)

»Freude, schöner Götterfunken« ist nicht Beethovens Neunte Sinfonie. Jedenfalls nicht ausschließlich. Das Werk, das am 7. Mai 2024 seinen 200. Geburtstag feiert, ist wesentlich mehr: Der aus Bonn stammende Komponist schreitet, wie es der Künstler-Kollege Goethe gesagt hat, in seinem Werk »den ganzen Kreis der Schöpfung aus«: Wir werden durch die Hölle und das Fegefeuer geführt, bevor die Utopie einer besseren Zukunft beschworen wird und bevor im letzten Satz dann die besagte Freude unser Zusammenleben auf Erden neu ordnen soll … Wer hat den berühmten Refrain nicht zumindest schon einmal mitgesummt?

Zum Jubiläum also spielen wir die Sinfonie Nr. 9 d-Moll, ergänzt durch Beethovens lichtglänzendes Violinkonzert, in dem von Kampf und Freiheitsstreben nur wenig zu spüren ist – dieses Werk ist pure Freiheit!

19.15 Uhr Konzerteinführung mit Tilmann Böttcher auf der Bühne

Götterfunken bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Götterfunken

Konzert

Alle Menschen

Im Spiegel 4 | Beethoven Orchester Bonn

Sebastian Kohlhepp (Tenor)
Christina Landshamer (Sopran)
Charlotte Quadt (Alt)
Tobias Schabel (Bariton)
WDR Rundfunkchor | Einstudierung: Nicolas Fink
Opernchor des Theater Bonn | Einstudierung: Marco Medved
Beethoven Orchester Bonn
Dirigent: Dirk Kaftan


Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 von Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Im Gespräch: Matthias Brandt

200 Jahre B9: Was ist das für ein Werk, das nicht nur die Musikgeschichte verändert hat? Über das schon alles gesagt ist, wie man glauben könnte? Und genau hier liegt ein Fehler: Denn Beethovens Sinfonie Nr. 9 d-Moll hat in jeder Zeit ein neues Gesicht, hält jeder Gesellschaft einen neuen Spiegel vor.

Beethoven war selber der Meinung, dass das Wort der sinfonischen Musik eine neue Ebene hinzufügt – eine sinnstiftende Ebene, müsste man hinzufügen. Sonst hätte er nicht, nachdem er drei Sätze lang musikalisch Welten konstruiert, zertrümmert und Luftschlösser gebaut hat, im vierten Satz der Neunten Text einbezogen:

»Alle Menschen werden Brüder!« Das klingt schon fast wie das Grundgesetz einer neuen Weltordnung. Wunschtraum, Utopie? Immerhin fanden einige in der Politik tätige Menschen das Beethovensche Finale so stark, dass sie sein Hauptthema als Hymne für Europa wählten. Wohlgemerkt: Nur das Thema an sich, ohne Text. Dennoch scheinen die Inhalte des Stückes so stark zu sein, dass sie sich auch ohne Text transportieren – oder?

Es lohnt sich also doch noch, über Text und Nicht-Text, über Musik und Inhalt von Beethovens »Neunter« ein paar Worte zu verlieren. Wir bringen in unserem Konzert Im Spiegel zwei Jubiläen zusammen: Neben der größten aller Sinfonien hat auch das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland im Mai 2024 Geburtstag gefeiert. Und 75 Jahre ist schließlich auch ein Alter! Wir fragen uns, wie Beethovens Ideen und die der Gründerväter und –Mütter der Bundesrepublik gealtert sind. Wie sie heute dastehen. Und was sie miteinander zu tun haben…

Alle Menschen bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Alle Menschen

Kindertheater

Genauso, nur anders

Eine Koproduktion mit dem Theater Marabu / ab 6 Jahre

Eine Performerin und ein Performer treffen in einer Art »Battle« aufeinander. Wer ist cooler? Wer kann was besser? Wer gewinnt oder verliert, ist schnell ausgemacht, und was Likes verdient, klar definiert. Aber wer bestimmt, was Anerkennung verdient und »cool« ist? Im spielerischen Wettstreit versuchen die beiden die Grenzen gesellschaftlicher Zuschreibungen und Erwartungen zu überwinden und neue Möglichkeitsräume für sich und die Zuschauenden zu entdecken. Ein Battle wie eine Übung in der Anerkennung des Anderssein. Und ein Battle, bei dem man zuschauend viel über sich selber lernt.

Performerin: Julia Hoffstaedter
Tänzer/Performer: Paul Davis Newgate
Regie: Tina Jücker
Ausstattung: Regina Rösing
Musikkomposition: Tobias Gubesch, Silas Eifler, Leonhard Spies
Dramaturgie: Claus Overkamp
Schauspieltheaterpädagogik: Susanne Röskens, Zeynep Hamaekers
Tanztheaterpädagogik: Vivien Musweiler
Abendspielleitung. Max Kelm

Die Produktion spielen wir mobil an Grundschulen für 1.und 2.Klassen. Terminanfragen für Vorstellungen in Schulen bitte per Email oder telefonisch unter 0228 77 8120.

Tickets für Vorstellungen im Theater Marabu sind ausschließlich dort erhältlich, per Email oder tefefonisch unter 0228 43 39 759.

60 Minuten keine Pause

Genauso, nur anders bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Genauso, nur anders

Kinderprogramm

Spotlights

Das Schultheaterfestival der Jungen Theatergemeinde Bonn

spotlights feiert dieses Jahr seinen 20. Geburtstag!

Im Rahmen des Festivals präsentiert auch das Schauspielhaus eine der für den Bonner Kobold beziehungsweise KupferKobold nominierten Schultheatergruppen. Infos dazu ab Mai 2024!

Im Anschluss Ensemblegespräch und Preisverleihung

aktuelle Infos ab Mai 2024: spotlights-bonn.de

Spotlights bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Spotlights

Comedy

Gerburg Jahnke

Quatsch keine Oper

Frau Jahnke hat eingeladen...
Murzarella, Zucchini Sisters, Marie Diot, Katie Freudenschuss

...und zwar Lieblingskolleginnen aller Genres, Alter, Haarfarben. Wir wollen nicht mehr daruber reden, daß es nur so wenige gute Frauen ̈ in der Szene gäbe. Wir sind präsent, und wir sind viele. Wir behaupten uns elegant und leichtfußig neben all dem Männerkabarett. Wir sind nicht ̈ in Konkurrenz. Wir machen unseren Job - in Kabarett, Comedy, Liedgut, Slapstick und Poetry. Im TV, im Netz und auf den Buhnen. ̈ Wir sind witzig, politisch, böse, moralisch oder absurd, wir können singen oder eher nicht, und meistens sind wir schön! Und live ist das alles noch viel spannender. "FrauJahnke hat eingeladen" heißt: Wir haben Zeit, und wir lassen uns gehen. Jeder Abend ist anders, jeder ist wunderbar. Und inzwischen kommen auch eine Menge Männer zu unseren Damenshows. Freiwillig! Das ist gut! Und es geht noch besser - wir arbeiten dran! Frau Jahnke

Gerburg Jahnke bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Gerburg Jahnke

Liederabend

Liedersoireen

mit Yannick-Muriel Noah

Roter Teppich, gedimmtes Licht, Getränk und Häppchen auf dem Tisch – Bühne frei für Kunstlied!
In der neuen Soirée-Reihe zeigen unsere Ensemblemitglieder ihre Schokoladenseiten. In einzigartiger Salon-Atmosphäre im Foyer des Opernhauses findet ein intimes Zwiegespräch zwischen Künstlerin oder Künstler und Publikum statt.
An diesem Abend können Sie ein Überraschungsprogramm von Yannick-Muriel Noah mit Klavierbegleitung erleben.

Liedersoireen bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Liedersoireen

Konzert

Música Mestiza

Mit: Claudia Hernández, Sopran | Lupe Larzabal, Alt & kleine Perkussion | Gabriel Incertis Jarillo, Tenor & Gitarre | Enrique Vargas, Bass & kleine Perkussion | Cecilia Pahl, Mezzosopran & Blockflöte | Judith Incertis, Sprecherin & Sopran | Carlos Gabriel Klein, Gitarre & Charango | Rody Cáceres, Perkussion
Außerdem dabei: 4 Mitglieder des Latin Orchestra of Europe mit 2 Violinen, 1 Traverso & 1 Cello.


Die Mitglieder des Vocalensembles ClarOscuro, die alle aus verschiedenen Ländern kommen und unterschiedliche musikalische Ausbildungen im Gepäck haben, wurden durch die Freude am gemeinsamen Singen und Musizieren zusammengeführt. Sie haben die gleiche Muttersprache – Spanisch – und entstammen ähnlichen soziokulturellen Kontexten mit den dazugehörigen Denk- und Handelsweisen, sodass sie ähnliche Erfahrungen beim Ankommen im deutschen Alltag sammelten. Diese Erfahrungen waren immer wieder Ausgangspunkt für Gespräche und Diskussionen, aus denen sich schließlich das Thema des ersten Programms der Gruppe herauskristallisierte: »Música mestiza – Begegnung der alten und neuen Welt«, wobei es sich hier um die Mischung der Musik der ursprünglichen lateinamerikanischen Bevölkerung mit der Musik der spanischen und portugiesischen Einwanderer beziehungsweise Eroberer handelt.

Das Konzert beginnt mit dem »Renacimiento« (wörtlich übersetzt »Wiedergeburt«). Damit ist der Moment gemeint, in dem die ersten Anzeichen eines kulturellen Austausches in den Werken spanischer Komponisten erkennbar wurde. In den darauffolgenden 200 Jahren, besonders in der Zeit des Barocks, wurden in der »neuen Welt« viele Stücke komponiert. Komponisten wie Gaspar Fernándes (Mexiko 1566–1629), Juan de Tomás de Torrejón y Velasco (Perú 1644–1728) oder Juan García de Zéspedes (Kuba 1619–1678) hinterließen ein großes Repertoire an Werken, in denen rhythmische und musikalische Einflüsse aller drei Kontinente – Amerika, Afrika und Europa – miteinander verwoben sind. Die ausgewählten Stücke aus dieser Zeit zeigen diese erste Verwehung sehr deutlich.
Im weiteren Verlauf des Programms erklingen immer mehr Lieder aus aktuellem volkstümlichem Repertoire, in denen deutlich wird, welch großen Einfluss diese ersten musikalischen Werke auf die Musik haben, die wir heute als lateinamerikanische Klänge empfinden. Die frühen Werke sind eindeutig das Fundament dieser Musik.

Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung auf der Werkstattbühne im Opernhaus (Eingang Rheingasse) stattfindet.

Música Mestiza bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Música Mestiza

Oper

KlangLichtGewitter

Sitzkissenoper

In der Sitzkissenoper mit Fagott, allerhand Schlagwerk und Gesang stürmen wir das Foyer, auf und ab über Punkte und Striche mitten rein und ganz nah durch neue und alte Musik. Sie kribbelt im Bauch, kitzelt in den Ohren, macht eine Gänsehaut und durchströmt den ganzen Körper. Manchmal lässt es einen mit Fragezeichen zurück - Neugierig?

Such dir ein Sitzkissen, mach es dir bequem und entdecke den Klang des Opernfoyers.

KlangLichtGewitter bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte KlangLichtGewitter

Konzert

Ulrich Tukur & die Rhythmus Boys

Es leuchten die Sterne

Es leuchten die Sterne am Himmel für dich, sie glänzen und glühen am Firmament… - was wäre das Weltall ohne sie? Und was wäre das Leben ohne die schwerelose Musik der Rhythmus Boys, die es seit bald
einem Menschenalter verstehen, Finsternis in Licht, Not in Zuversicht und Traurigkeit in beste Laune zu verwandeln?
Kommen Sie mit auf einen Spaziergang im Tanzschritt schwingender Rhythmen, eine Reise auf den Flügeln bunter Träume, begleitet von vier fabelhaften Musikern, deren artistisches Können nur noch durch ihre optische Wirkung übertroffen wird. Erleben Sie ein Feuerwerk bezaubernder Melodien, das in farbenfrohen Explosionen alle lähmenden Widersprüche unseres Lebens in Armut und Wohlklang auflöst. Versäumen Sie nicht, was Ihr Dasein bleibend verändern könnte: distinguierte Tanzmusik. Refraingesang.
Erstklassige Instrumente. Vornehme Kleidung. Gutes Auftreten. Internationales Repertoire. Lieder wie „The Continental“, „Schwarzer Panther“, „Happy Feet“, „Nasse Lyrik“, „Das Großstadt-Lied“, „Traummusik“, „Es leuchten die Sterne“, „Anything Goes“ neben italienischen und französischen Schlagern der Weltklasse werden Ihnen in phantastischen neuen Arrangements den Atem verschlagen, und Sie werden sich sagen: Bisher habe ich nur existiert, jetzt aber lebe ich!

Ulrich Tukur & die Rhythmus Boys bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Ulrich Tukur & die Rhythmus Boys

Führung

Instawalk

Von Makro zu Mikro

Bringen Sie Ihre eigene Kamera mit und entdecken Sie das Opernhaus aus völlig neuer Perspektive.

Die Bonner Oper wartet auf eine grundlegende Sanierung, aber sie ist trotzdem ziemlich fotogen: Die Tour für Instagramerinnen und Instagramer und alle, die gern fotografieren, führt von Makro zu Mikro: von der glänzenden Hülle bis zu edlen und überraschenden Details im Inneren. Es gibt viel Zeit zum Bildermachen und dazu überraschende Fun Facts: Wer weiß schon, was die Bonner Oper alles mit dem weltberühmten Sydney Opera House verbindet?

Instawalk bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Instawalk

Familienprogramm

Familienführung

Warum hängen in unserem Zuschauerraum so viele Fernseher? Wie kann man riesige Ölgemälde innerhalb von Sekunden verschwinden lassen? Und wie macht man falsche Bärte?

Bei den regelmäßig stattfindenden Führungen für Familien durch das Opernhaus lassen wir uns in die Karten schauen!

Freier Eintritt für Kinder bis 16 Jahre.

Familienführung bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Familienführung

Führung

Führungen Theater Bonn

Zu verschiedenen Themen gibt es monatliche Führungen im Theater Bonn.

Führungen Theater Bonn bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Führungen Theater Bonn

© Thilo Beu
12

Theater Bonn

Wo Bühnenzauber und kulturelle Vielfalt aufeinandertreffen

Im Herzen von Bonn thront ein Ort der kulturellen Begegnung und künstlerischen Darbietungen - das Theater Bonn. Mit einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, präsentiert dieses Theater eine beeindruckende Bandbreite an Bühnenkunst und verzaubert das Publikum durch seine kulturelle Vielfalt.

Das Theater Bonn ist das größte Theater in Bonn und mit rund 500 Veranstaltungen im Jahr eine der Top Kulturstätten der Stadt und Umgebung. Das vielfältige Programm umfasst neben eigenen Produktionen aus Schauspiel, Oper und Musical auch namenhafte Gastspiele aus den Bereichen Tanz und Comedy. Neben dem Opernhaus gehören auch das Schauspielhaus in Bad Godesberg und die an das Opernhaus angeschlossene Werkstattbühne zu den Spielstätten des Theater Bonn.

Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt

Das Theater Bonn genießt nicht nur in Bonn, sondern auch international einen hervorragenden Ruf. Mit seinen Kooperationen und Gastspielen trägt es dazu bei, den kulturellen Austausch zu fördern und seine künstlerische Exzellenz einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Bühnenzaubers und erleben Sie unvergessliche Theatermomente, die zum Nachdenken anregen und das Herz berühren.

Theater Bonn bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Theater Bonn

Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Aufführungen / Theater Theater Bonn Bonn, Am Boeselagerhof 1
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Aufführungen / Theater Theater am Dom Köln Köln, Glockengasse 11
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ereignisse / Festival Schumannfest Düsseldorf 24.5. bis 23.6.2024
Ereignisse / Kulturveranstaltung Rautenstrauch-Joest-Museum Köln Köln, Cäcilienstraße 29-33
Ausstellungen / Museum MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln Köln, An der Rechtschule
Aufführungen / Tanz Tanzhaus NRW Düsseldorf Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Theater Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf, Gustaf-Gründgens-Platz 1
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Schaubühne Köln Köln, Sachsenring 3
Aufführungen / Musical Capitol Theater Düsseldorf Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Theater KKT. Kölner Künstler:innen Theater
Mi 5.6.2024, 10:00 Uhr
Aufführungen / Theater GLORIA-Theater Köln, Apostelnstr. 11
Aufführungen / Theater XOX-Theater Kleve Kleve, Briener Straße
Aufführungen / Theater Off-Theater OHRENSCHMAUS Bonn, Weißstr. 10
Aufführungen / Theater Pantheon Theater Bonn Bonn, Bundeskanzlerplatz 2-10
Aufführungen / Kulturveranstaltung Stadt Dormagen Kulturbüro Dormagen, Paul-Wierich-Platz 1
Aufführungen / Gastronomie Theaterhaus Köln Köln, Klarastarsse 53
Aufführungen / Theater Orangerie - Theater im Volksgarten Köln Köln, Volksgartenstr. 25
Aufführungen / Theater Theater an der Kö Düsseldorf Düsseldorf, Schadowstr. 11
Aufführungen / Theater Theater an der Luegallee Düsseldorf Düsseldorf, Luegallee 4
Aufführungen / Tanz Neuer Tanz Düsseldorf Düsseldorf, Urdenbacher Allee 10
Aufführungen / Theater Theater der Keller Köln Köln, Kleingedankstr. 6
Aufführungen / Theater Arkadas Theater Köln Köln, Platenstraße 32
Aufführungen / Theater Cassiopeia Theater Köln Köln, Bergisch Gladbacher Straße 499-501
Aufführungen / Theater Haus der Springmaus Theater Bonn Bonn, Frongasse 8
Aufführungen / Oper Theater Bonn Opernhaus Bonn, Am Boeselagerhof 1

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.