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Schauspiel Köln - Depot 1

Aufführungen im Depot 1 des Schauspiel Köln.

Kontakt

Schauspiel Köln - Depot 1
BÜHNEN KÖLN
Schanzenstr. 6-20
D-51063 Köln

Telefon: +49 (0)221 - 221 28400
Fax: +49 (0)221 - 221 28249
E-Mail: info@schauspielkoeln.de

 

KARTENSERVICE
Tickethotline: +49 (0)221-221 28400
(Mo-Fr 10.00 - 19.00 Uhr, Sa 11.00 - 19.00 Uhr)
Fax: +49 (0)221-221 28249
tickets@buehnenkoeln.de

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Bewertungschronik

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© Tommy Hetzel
1 Schauspiel

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Premiere: 10. September 2021

Lessings Aufklärungsdrama eröffnet mit einem dystopischen Szenario: Als der jüdische Kaufmann Nathan von einer Reise zurückkehrt, liegt sein Haus nach einem Feuer in Asche. Seine Tochter Recha konnte den Flammen dank der Hilfe eines christlichen Tempelherrn entkommen. Die politische Situation im 12. Jahrhundert in Jerusalem ist angespannt, der im Zuge des Dritten Kreuzzugs ausgehandelte Waffenstillstand droht zu kippen. Vertreter*innen des Christentums, Judentums und des Islam stehen sich gegenüber, scheinen unvereinbar in der Frage nach der »wahren Religion«. Nathan versucht, mit der Ringparabel darauf eine versöhnliche Antwort zu finden. Sie ist ein Plädoyer für Toleranz, Humanität und ein friedliches Miteinander – und hat über 240 Jahre nach der Entstehung des Dramas nicht an Aktualität eingebüßt. Sie weist Parallelen zur Legende des Amphibienvogels aus Wajdi Mouawads Stück VÖGEL auf, das Stefan Bachmann 2019 viersprachig inszenierte. Nun setzt er die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Identität und Religion vor dem Hintergrund familiärer Beziehungen fort. Wird die aufkeimende Liebe zwischen Recha und dem Tempelherrn das gleiche Schicksal ereilen, wie Wahida und Eitan aus Mouawads VÖGEL?

Regie: Stefan Bachmann
Bühne und Kostüme: Jana Findeklee · Joki Tewes
Musik and Komposition: Matti Gajek
Licht: Michael Gööck
Dramaturgie: Lea Goebel
Regieassistenz: Dennis Nolden
Bühnenbildassistenz: Julie Wiesen · Lucie Hedderich
Inspizient: David Schäfer
Soufflage: Andrea Voß

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© Ana Lukenda
Online

Tomorrow
is (for now) always here

Ein Film von Iva Brdar, Englisch von Ana Brdar

Online-Premiere: 11. September 2021

Die Selbsthilfeseite wikiHow verspricht ihrer Community Lösungen für Probleme aller Art. In ein paar einfach erklärten Schritten soll die ganze Welt erfahren können, wie man einen Reifen repariert, den perfekten Pfannkuchen zubereitet oder einen Tresor knackt. Inspiriert von den Ratschlägen und Tutorials der beliebten Webseite stellt sich die preisgekrönte Autorin Iva Brdar die Frage: Kann man einen wikiHow-Artikel als Anleitung für das Leben schreiben? In kurzen und knackigen Kapiteln verhandelt sie mit abgründiger (Selbst-)Ironie die Probleme und Unsicherheiten junger Frauen in Zeiten von Social Media und ständiger Selbstoptimierung.

Die junge Regisseurin Christina Lindauer verlegt das wikiHow-Stück direkt ins Netz und nimmt mit großer Verspieltheit Internetphänomene der Gegenwart auseinander.

Regie: Christina Lindauer
Video: Roman Knerr
Ausstattung: Julie Wiesen
Kostüm: Melina Jusczyk
Dramaturgie: Dominika Široká

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Schauspiel

Utopolis Köln

von Rimini Protokoll (Haug/Kaegi/Wetzel)

Deutsche Erstaufführung: 15. September 2021

Im Auftrag von Manchester International Festival, Theatre Olympics 2019, Schauspiel Köln und Coventry UK City of Culture 2021. Produziert vom Manchester International Festival.

Wie sähe eine ideale Welt aus unserer Sicht heute aus? Was für Utopien sind im 21. Jahrhundert vorstellbar? Und wie können wir sie sichtbar machen? Nach Monaten von sozialer Distanz scheinen diese Fragen immer drängender zu werden. Deshalb lädt UTOPOLIS KÖLN Zuschauer*innen ein, Kurs auf gemeinsame oder sich widersprechende Utopien zu nehmen. An 48 Orten in der Kölner Innenstadt versammeln sich zunächst kleine Zuschauer*innengruppen in Cafés, Läden, Büros oder Wohnungen, bis Stimmen und Geräusche aus einem Lautsprecher sie in die Stadt hinaus locken. Unterwegs begegnen die Zuschauer*innen anderen Gruppen mit Lautsprechern, deren Musikelemente sich mit den ihren zu einem größeren Ganzen verbinden. Auf dieser Reise durch Köln werden alle Teilnehmenden zu Co-Autor*innen der flüchtigen Utopien dieses Abends. Der Kodex eines neuen, an diesem Abend entstandenen Gesellschaftsentwurfs wird les- und erfahrbar.

Seit bereits zwanzig Jahren produziert Rimini Protokoll dokumentarische, interaktive und technikaffine Theaterprojekte auf der ganzen Welt. Ihr auditiver Spaziergang UTOPOLIS ist nach Aufführungen in Manchester und Sankt Petersburg nun an fünf Terminen in Köln zu erleben.

Konzept / Text / Regie: (Haug / Kaegi / Wetzel) , Rimini Protokoll

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Digital

Hypnos

von Wilke Weermann / INDIVIDUELLER AUDIOWALK

Online-Premiere: 25.9.2021

Eigentlich ist Hypnos in der griechischen Mythologie der Gott des Schlafes. In Wilke Weermanns Text verbirgt sich hinter Hypnos eine neue Technologie, welche mit im Koma liegen- den Menschen sprechen kann. Für viele Angehörige ist Hypnos der letzte Hoffnungsschimmer im Ringen gegen den Tod. Seit 20 Jahren liegt eine Frau im Koma, zu deren Bewusstsein Hypnos nun versucht durchzudringen. Wird die Tochter die lebenserhaltenden Apparate abschalten, wenn dies misslingt? Weermann, mit HYPNOS im Autor*innenwettbewerb des Heidelberger Stückemarkts vertreten, webt noch einen weiteren Erzählstrang in die Geschichte ein. Wir verfolgen eine Frau auf einer nicht enden wollenden Zugfahrt. Ist es die Komapatientin auf dem Weg zu ihrer eigenen Beisetzung, oder handelt es sich gar um ihre Tochter?

Tristan Linder nimmt sich diesem Stoff, der permanent zwischen (Alb-)Traum und Wachzustand oszilliert, in einem jederzeit abrufbaren Audiowalk an.

Regie: Tristan Linder
Musik: Felix Ambach
Dramaturgie: Lea Goebel
Ton: Christoph Priebe
Produktion: Colin Kniewe

ab 18 Uhr jederzeit abrufbar

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Foto: Thomas Aurin
Schauspiel

Das Opferfest

von Ibrahim Amir
Carls Garten / Open Air

In Ibrahim Amirs neuer Komödie kommt eine Familie im Sommer zusammen, um das Opferfest zu feiern. Das wichtigste islamische Fest, das weltweit zum Höhepunkt der Wallfahrt nach Mekka begangen wird, birgt – wie jede Familienfeier – einige Konflikte. Gemeinsam mit den Eltern Rashid und Sara warten die beiden erwachsenen Söhne Hasan und Walid auf die Ankunft der kleinen Schwester Ranya. Dass sie dieses Jahr ihren Freund Max zum heiligen Fest mitbringt, sorgte bei einige Familienmitgliedern für großen Unmut. Während des Wartens treten weitere Probleme zutage: müsste der Enkelsohn Mohamad beschnitten werden, sollte Rashid nicht selbst das Fest-Tier opfern, statt es beim Schlachter zu kaufen und was hat es mit dem gesteigerten Schmerzempfinden bei Eingewanderten auf sich? Als dann Tochter und Freund endlich eintreffen und der alte Nachbar dazu kommt, droht das Fest zu eskalieren... Ibrahim Amir lotet in dieser Uraufführung lustvoll Dynamiken, festgeschriebene Rollen und Erwartungen des Sozialgefüges Familie aus, das im Spannungsfeld einer sich stetig verändernden Einwanderungsgesellschaft steht. Hausregisseur Moritz Sostmann bringt gemeinsam mit Puppen und Ensembleschauspieler*innen das Stück auf die Bühne – in diesem Fall in den frühlingshaften CARLsGARTEN des Schauspiel Köln.

Regie: Moritz Sostmann
Bühne: Christian Beck
Kostüm: Elke von Sivers, Lise Kruse
Puppen: Hagen Tilp
Licht: Jürgen Kapitein
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki

Dauer: 1 Stunde 40 Minuten • Keine Pause

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Schauspiel

Der große Diktator

von Stefko Hanushevsky, Rafael Sanchez und petschinka
MONOLOG

Es ist genau 80 Jahre her, dass Charlie Chaplin als Adenoid Hynkel im Filmklassiker DER GROßE DIKTATOR den Größenwahn von Adolf Hitler verspottete. Die geradezu schicksalhafte Verbundenheit zwischen Chaplin und Hitler – der Altersunterschied von paar Tagen und das charakteristische Bärtchen – hat der populärste Komiker seiner Zeit zum Anlass genommen, die Zustände im sog. Dritten Reich zu kritisieren und zu Beginn des Zweiten Weltkrieges eine humanistische Botschaft in die Welt zu senden.
Der Blick auf den gegenwärtigen Aufstieg von Rechtspopulisten – den potenziellen Hynkels und Napalonis von heute – lädt dazu ein, an die Nazi-Satire von damals anzuknüpfen. Das Ensemblemitglied Stefko Hanushevsky ist in diesem Bereich der Experte schlechthin! Der gebürtige Österreicher war selbst auch mal »Führer«, respektive Reiseführer. Im Sommer vor der Zeit an der Schauspielschule begleitete er Tourist*innen aus den Vereinigten Staaten zu den grausamen Stätten des Nationalsozialismus. Denn das ist es, womit die deutsche Tourismusbranche das meiste Geld verdient. True story so far, ladies and gentleman! Stefko streift sich nun erneut seine Guide-Uniform über und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine Bustour durch Stationen seines Lebens. Diese führt nach New York in die Garderobe von James Gandolfini alias Tony Soprano bis in die Hotelzimmer wohlhabender Touristinnen...

Nach MOHAMED ACHOUR ERZÄHLT: CASABLANCA ist STEFKO HANUSHEVSKY ERZÄHLT: DER GROßE DIKTATOR die Fortsetzung der erfolgreichen Monologreihe von Hausregisseur Rafael Sanchez und Autor petschinka, in der Schauspieler*innen anhand eines Kultfilms (und mit einem Hauch Fantasie) übers eigene Leben berichten.
Ausgeruht haben sich Schauspieler Stefko Hanushevsky und Regisseur Rafael Sanchez nach ihrer Premiere im Oktober nicht, stattdessen haben sich die beiden mit viel Energie und Humor daran gemacht, die Aufführung auch für die Kamera zu konzipieren.

Regie: Rafael Sanchez
Bühne: Sebastian Bolz
Kostüm: Melina Jusczyk
Musik: Cornelius Borgolte
Licht: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Dominika Široká

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten • Keine Pause

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Kurs

Theaterpraktischer Workshop

THEATER • STADT • SCHULE

In diesem Workshop nähern wir uns spielerisch der Inszenierung NATHAN DER WEISE. Wir improvisieren, diskutieren und reflektieren. Für alle Neugierigen, die Lust auf mehr Praxis haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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Online

Close Up

Team Close Up trifft...

Interview-Reihe

Close Up geht in die nächste Runde! Lola Klamroth übernimmt das investigativ geführte Mikrofon und stellt nun regelmäßig gemeinsam mit Nicolas Lehni Kolleg*innen des Ensembles vor. Erst kurz vor der Aufnahme erfahren die beiden Teilnehmer*innen, was passieren wird. Team Close Up - Weil auch Frauen gute Fragen stellen können

Moderation: Nicolas Lehni & Lola Klamroth
Redaktion: Sarah Lorenz
Videotechnische Betreuung: Jochen Ohr / Paul Schwarz / Mütze Media
Schnitt: Thomas Toth / Mütze Media

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Schauspiel Köln - Depot 1

BÜHNEN KÖLN

Aufführungen im Depot 1 des Schauspiel Köln. KARTENSERVICE
Tickethotline: +49 (0)221-221 28400
(Mo-Fr 10.00 - 19.00 Uhr, Sa 11.00 - 19.00 Uhr)
Fax: +49 (0)221-221 28249
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Aufführungen / Theater Schauspiel Köln
Depot 2
Köln, Schanzenstraße 6-20
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Offenbachplatz Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater am Dom Köln Köln, Opern Passagen - Glockengasse 11
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Ausstellungen / Museum MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln Köln, An der Rechtschule
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater am Sachsenring Köln Köln, Sachsenring 3
Aufführungen / Musical Capitol Theater Düsseldorf Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Theater Ensemble 1517 Köln
Sa, 25.9.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Ensemble 1517 Köln
So, 3.10.2021, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater GLORIA-Theater Köln, Apostelnstr. 11
Aufführungen / Theater XOX-Theater Kleve Kleve, Briener Straße
Aufführungen / Theater Off-Theater OHRENSCHMAUS Bonn, Weißstr. 10
Aufführungen / Theater Pantheon Theater Bonn Bonn, Bundeskanzlerplatz 2-10
Aufführungen / Theater Orangerie - Theater im Volksgarten Köln Köln, Volksgartenstr. 25
Aufführungen / Tanz Tanzhaus NRW Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Theater Theater an der Kö Düsseldorf Düsseldorf, Schadowstr. 11
Aufführungen / Theater Theater an der Luegallee Düsseldorf Düsseldorf, Luegallee 4
Aufführungen / Tanz Neuer Tanz Düsseldorf Düsseldorf, Urdenbacher Allee 10
Aufführungen / Theater Theater der Keller Köln Köln, Kleingedankstr. 6
Aufführungen / Theater Arkadas Theater Köln Köln, Platenstraße 32
Aufführungen / Theater Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf, Gustaf-Gründgens-Platz 1
Aufführungen / Theater Cassiopeia Theater Köln Köln, Bergisch Gladbacher Straße 499-501
Aufführungen / Theater Haus der Springmaus Theater Bonn Bonn, Frongasse 8

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