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SCHAUSPIELHAUS BOCHUM

Kontakt

SCHAUSPIELHAUS BOCHUM
Oskar-Hoffmann-Straße
D-44789 Bochum

Telefon: +49 (0)234 / 3333-5555
Fax: +49 (0)234 / 3333-5512

 

ÖFFNUNGSZEITEN THEATERKASSE
Mo bis Fr 10.00 – 18.00 Uhr
Sa 10.00 – 14.00 Uhr, 18.00 Uhr bis zur Öffnung der Abendkasse
So 17.00 bis 18.00 Uhr
An Feiertagen bleibt die Vorverkaufskasse geschlossen.

ABENDKASSE SCHAUSPIELHAUS/ KAMMERSPIELE
Öffnung eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Theater

Freiheit in Krähwinkel

von Johann Nestroy

Premiere: 26. Mai 2018, Kammerspiele

Ein kleines verschlafenes Städtchen lebt unter dem Diktat des Bürgermeisters Sir Herrlichkeit. Was nicht gefällt, wird zensiert. Wer sich auflehnt, wird mit Gefängnis bestraft oder bestenfalls für die richtige Seite der Macht gekauft. Dabei hat die Revolution, die eine neue fortschrittlichere Verfassung hervorgebracht hat, bereits stattgefunden. Nur in Krähwinkel wird sie bewusst zurückgehalten. Denn die wenigen Nutznießer ihres selbstgeschaffenen Systems sehen keine Veranlassung für Veränderung. „Aufruhr! Aufruhr! Krawall!“ heißt es jedoch, als das Journalistenduo Ultra beginnt, soziale Ungerechtigkeit, Zensur und die Machenschaften der Regierenden aufzudecken. Die Enthüllungen des Whistleblower-Teams führen zu einem Aufbegehren der Bevölkerung und schließlich zum Sturz der Machthaber. Doch was fangen die Krähwinkler mit ihrer neu gewonnenen Freiheit an? Milan Peschel inszeniert Nestroys Revolutions-Posse erstmals am Schauspielhaus Bochum.

Bühne und Kostüme: Nicole Timm
Musik: Daniel Regenberg
Dramaturgie: Annelie Mattheis
Konzert

Time to Close Your Eyes

Ein szenisches Konzert mit dem Vokalensemble SLIXS

Wie möchten Sie die letzten zwei Minuten Ihres Lebens verbringen? Von wem möchten Sie sich verabschieden? Und was werden Sie wohl am meisten bereuen? Dem Zeitpunkt des Todes messen Menschen eine besondere Bedeutung bei, weil er den Übergang in einen uns unbekannten Zustand markiert. Aber bereits das Leben ist voll von Momenten der Transformation, des Loslassens, des Verlassens von Bekanntem. Eine Beziehung endet, wir verlieren einen Gegenstand, an dem unser Herz hing, abends verabschieden wir uns von den Menschen, die wir lieben, für die Spanne einer Nacht zum Schlaf, der auch als Bruder des Todes bezeichnet wird. Olaf Kröck nimmt diese Momente zum Anlass danach zu fragen, woran wir eigentlich merken, dass wir leben. Zusammen mit Schauspieler*innen und dem preisgekrönten A-capella-Sextett SLIXS entwickelt er anhand von Schlafliedern ein szenisches Konzert darüber, was das Leben lebenswert macht.

Regie: Olaf Kröck
Bühne: Angela Weyer
Kostüme: Anna Maria Schories
Musik: SLIXS, Michael Eimann
Choreografie: Dominika Knapik
Dramaturgie: Monika Gies-Hasmann
Liederabend

Istanbul

Ein Sezen Aksu-Liederabend von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın E. Şipal

Was wäre gewesen, wenn das Wirtschaftswunder nicht in Deutschland stattgefunden hätte, sondern in der Türkei? Wenn statt der Bochumer Zechen der türkische Bergbau durch sein „Grubengold“ aufgeblüht wäre? Wenn das Opel-Werk in Istanbul gebaut worden wäre und die türkische Regierung in Deutschland Gastarbeiter angeworben hätte, die sich in Istanbul mehr oder weniger gut integriert hätten? Die in den Ferien zu den Bochumer Verwandten in den Schrebergarten gefahren wären und in der zweiten Generation im Istanbuler „Ruhrpark“ Cevahir Alışveriş Merkezi die erste Currywurstbude eröffnet hätten?
Mit einer einfachen, aber raffinierten Perspektivumkehrung erzählen Selen Kara und Torsten Kindermann in „Istanbul“ eine tragikomische Geschichte von Fremdsein und Ankommen, von Neugier und der Sehnsucht nach Glück, Heimat und Liebe, die auch die Frage nach der Zufälligkeit des Geburtsortes stellt. Hin- und hergerissen zwischen alter und neuer Heimat sprechen die Protagonisten deutsch und singen türkisch. Torsten Kindermann, der u. a. die Lieder Herbert Grönemeyers für „Bochum“ neu arrangierte, entwickelt aus den Liedern der türkischen Königin des Pop, Sezen Aksu, den Soundtrack für einen überraschenden und liebevollen Liederabend.

Regie: Selen Kara
Musikalische Leitung: Torsten Kindermann
Liederabend

Der Liebe Lust, der Liebe Schmerz

Ein literarisch-musikalischer Abend von und mit Karsten Riedel und Gästen

Lieder sind auch Gedichte und vor allem sind Gedichte immer auch (potenzielle) Lieder. Darum sollte man sie zwar jederzeit lesen, aber unbedingt gelegentlich auch singen! Karsten Riedel kam am Bochumer Schauspielhaus zur Bühnenmusik und über die Bühnenmusik zur Vertonung von Gedichten, die er – für Theaterinszenierungen, aber auch außerhalb davon – zu den unterschiedlichsten und berührendsten Songs verarbeitet. Oft singt er sie selbst: mal allein am Klavier, mal mit Band, mal mit klassischem Instrumentalensemble, mal auch mit Schauspielern und anderen (Bühnen-)Künstlern, mal in einer Bochumer Kneipe, mal auf der großen Wiener Burgtheaterbühne. Für „Der Liebe Lust, der Liebe Schmerz“ kehrt der Wattenscheider einmal mehr auf die Schauspielhaus-Bretter zurück. Mit Flügel, Geige, Kontrabass und Gitarre durchschreitet er sein vielfältiges lyrikmusikalisches Repertoire, das sich aus William Shakespeares Sonetten speist, ergänzt um Gedichte von Dylan Thomas und Frank Wedekind. Gesungen wird stets in Originalsprache. Und bei jeder Vorstellung bekommt er Besuch von einem Überraschungsgast aus dem Ensemble.

Konzept, Komposition, musikalische und künstlerische Leitung: Karsten Riedel
Mitarbeit Regie: Maren Watermann
Bühne: Angela Weyer
Kostüme: Doreen Winkler, u. a.
Dramaturgie: Sascha Kölzow
Licht: Wolfgang Macher
Kinderprogramm

Lindbergh - Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus

nach dem Bilderbuch von Torben Kuhlmann

für Kinder ab 5 Jahren

Weil ihr Zuhause nicht mehr sicher ist, beschließt die Maus ihre Heimat zu verlassen und ihren Angehörigen über den Ozean nachzureisen. Doch wie überquert man das Meer, wenn am Hafen die Katzen umherstreunen und man sich nicht ungesehen an Bord eines Schiffes schleichen kann? Eine nächtliche Begegnung bringt die rettende Idee: Wie die Fledermäuse fliegen, das wäre die Lösung. Zwar wollen die ersten Konstruktionen nicht recht gelingen, doch voller Tatendrang glückt es der Maus schließlich, einen Flugapparat zu bauen. Da aber lauern schon neue Gefahren, denn längst haben die Eulen Wind von der fliegenden Maus bekommen. Und auch die neuste Flugmaschine bleibt nur für Momente in der Luft. Aufgeben aber kommt nicht in Frage.
2015 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert sowie 2014 von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. und der Stiftung Buchkunst geehrt, zeichnet Torben Kuhlmann in Anlehnung an den Flieger Charles Lindbergh den Weg einer umgekehrten Ozeanüberquerung nach. Immer inbegriffen das notwendige Scheitern, das dieses groß angelegte Vorhaben birgt. Bis sich der Traum vom Fliegen schließlich in Aufsehen erregender Weise verwirklicht.

Regie: Martina van Boxen
Theater

Über meine Leiche

von Stefan Hornbach

Friedrich ist ein junger Mann mit keinen besonderen Talenten. Er ist schüchtern und will nur eins: leben. Und dafür bleibt ihm vielleicht nicht mehr viel Zeit, denn Friedrich hat Krebs. Jana dagegen ist stark, selbstbewusst und gesund, aber sie will nicht mehr leben. Gegensätzlicher könnten die beiden also nicht sein. Und während Friedrich um sein Leben kämpft und sich von Jana leiten lässt, zeigt er ihr, wie man stirbt. Allmählich entschwindet ihm das Bewusstsein und am Ende weiß man nicht, ob nicht alles nur ein fiebriger Traum ist.

Stefan Hornbach beschreibt in seinem Debütstück, das mit dem Osnabrücker Dramatikerpreis 2015 ausgezeichnet wurde, das Erwachsenwerden. Sein poetisches Stück erzählt mit abgründigem Witz und großer Kraft nicht vom Tod, nicht einmal vom Sterben, sondern vom Leben und Lebenwollen. Anne Liebtrau zeigt dieses humorvoll tiefgründige Stück in ihrer ersten Inszenierung im Theater Unten.

Regie: Anne Liebtrau
Bühne: Dorothea Lütke Wöstmann
Kostüme: Anna Maria Schories
Dramaturgie: Olaf Kröck
Aufführungen / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Aufführungen / Konzert Düsseldorfer Symphoniker Düsseldorf, Ehrenhof 1
Aufführungen / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Aufführungen / Theater Consol Theater Gelsenkirchen Gelsenkirchen, Bismarckstr. 240
Aufführungen / Aufführung Folkwang Hochschule Essen, Klemensborn 39
Die Kunsthochschule im Ruhrgebiet
Aufführungen / Aufführung TheaterTotal Bochum, Hunscheidtstr. 154
Aufführungen / Theater staatlich anerkannte Bochum, Widume Str. 6
Constantin Schule GmbH für Gesang, Schauspiel, Tanz
Aufführungen / Musical Colosseum Theater Essen, Altendorfer Str. 1
BUDDY - Das Buddy Holly Musical
Aufführungen / Konzert Freilichtbühne Mülheim an der Ruhr Mülheim an der Ruhr, Dimbeck 2a
Regler Produktion e.V. www.regler-produktion.de
Aufführungen / Konzert Heimathafen Duisburg, Landwehrstraße 55
Christengemeinde Duisburg