zur Startseite
3

Schauspielhaus Bochum

In Bochum steht ein Schauspielhaus. Groß und stolz. Das schönste Theater der Welt, sagt man in Bochum. Die Adresse ist fürstlich: Königsallee. Der Eindruck von außen: ein Schiff, abfahrbereit der Stadt entgegenblickend.

Seit jeher bedeutet die Bühne die Welt, und deshalb soll die Welt auch hinein in dieses Theater. Sie darf es sprengen, ausdehnen, bis sich die weißen Säulen am Portal biegen, so wie in unserem neuen Signet: die Welt im schönsten Theater der Welt, zu Hause.
Und umgekehrt auch: ein Theater, das sich den Fragen der Welt stellt.

Aufbruch und neue Vielfalt verspricht die Spielzeit 2018/2019. Ein Aufbruch von sattsam bekannten Sichtweisen und Konventionen. Und ein Aufbruch in eine neue Zeit für das Schauspielhaus Bochum, in der kulturelle, politische und soziale Vielfalt
sein Gesicht prägen – so, wie sie es mit der Welt ja auch tun und mit unserer Heimat, dem Ruhrgebiet.

Kontakt

Schauspielhaus Bochum
Königsallee 15
D-44789 Bochum

Telefon: +49 (0)234 / 3333-5555
Fax: +49 (0)234 / 3333-5512

 

THEATERKASSE:
Königsallee 15
44789 Bochum
Tel. 0234 / 33 33 55 55
Email TICKETS@SCHAUSPIELHAUSBOCHUM.DE
Bewertungschronik

Schauspielhaus Bochum bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspielhaus Bochum

Theater

Asche zu Asche

von Harold Pinter

Premiere: 14. Februar 2020

Ein Mann und eine Frau, Devlin und Rebecca, sitzen in einem Wohnzimmer und reden. Ihr Gespräch bewegt sich im Zickzack durch ihre gemeinsame und ungeteilte Vergangenheit und Gegenwart. Sie erzählt, er hört zu und versucht, Zugang zu ihren Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen zu bekommen. Manchmal spricht sie von einer sadomasochistischen Beziehung, manchmal von Kriegserinnerungen, die nicht ihre sein können, aber die sie zu erleben scheint, schließlich von dem Kind, das sie auf dem Bahnsteig eines Bahnhofs verloren hat. Er wird verwirrt durch die Widersprüche, die offenen Enden, die Distanz und dann wieder die Nähe, die sie von ihm verlangt. Je mehr sie uns erzählt, desto mehr Fragen stellen sich: Was bedeutete ihre Affäre mit dem gefährlichen Reiseführer? Ist die Gewalt eine Erinnerung oder ein Wunsch? Wer ist diese große Gruppe von Menschen an einem Strand, die ins Meer fliehen? Wann fanden all diese Ereignisse statt, und vor allem: Wer ist er selbst in dieser Geschichte? Devlin versucht, Worte und Fakten miteinander zu verbinden, Zeit zu ordnen, um Rebecca zu beruhigen, aber immer neue Elemente in ihrer Geschichte, kleine Verschiebungen in Zeit und Ort, machen jede Form der Rekonstruktion unmöglich. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich mitreißen zu lassen, jede feste Position loszulassen, seine Rolle in der Geschichte jedes Mal zu ändern, wenn sie dies anzeigt. Manchmal macht sie ihn zu einem Liebhaber, manchmal zu einem Therapeuten, manchmal zu einem Zeugen einer Gräueltat, manchmal zu einem Täter. Schließlich wird er entdecken, dass sie nicht nach ihm sucht, sondern nach sich selbst, nach ihrer eigenen Stimme, nach der Möglichkeit, dass ein einziger lebendiger Körper für die Millionen von Toten der Geschichte empfänglich wird.

Der britische Autor und Nobelpreisträger Harold Pinter (1930 – 2008) war ein vielseitiger Theatermann: Schauspieler, Regisseur und Autor. Seine allerersten Stücke, Ende der 1950er-Jahre, klangen bereits wie eine eigene literarische Stimme. In seinem späteren Werk rücken politische Themen stärker in den Vordergrund: Macht und Sprache, Erinnern und Vergessen, das rücksichtslose Leben der Vergangenheit in der Gegenwart. Asche zu Asche (1996) ist eines seiner letzten Stücke, geschrieben nach dem Völkermord in Ruanda und den Balkankriegen. In diesem Stück beschäftigt sich der von osteuropäischen jüdischen Vorfahren abstammende Pinter erstmals explizit mit der Schoah.

Regie, Dramaturgie: Koen Tachelet
Bühne: Nadja Sofie Eller
Kostüme: Greta Goiris
Mitarbeit Kostüme: Flora Kruppa

Asche zu Asche bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Asche zu Asche

Theater

Samstag, Sonntag, Montag

von Eduardo de Filippo

Premiere: 15. Februar 2020

Liebe geht durch den Magen. Liebe geht durch den Magen? Rosa Priore und Don Peppino sind seit Jahrzehnten verheiratet. Drei erwachsene Kinder, eine glückliche, eingespielte Ehe, denkt man. Doch die Harmonie erhält einen Riss, als sich Rosa immer distanzierter ihrem Ehemann gegenüber verhält. Schon länger legt sie ihm nicht mehr morgens die Hemden raus, und wenn er in der Küche aufkreuzt, fliegen schnell die Fetzen. Wer dankt ihr schließlich das viele Kochen, das Ragú nach Familienrezept, das sie mit so viel Liebe zubereitet: „Ich mach’s eigentlich fast nur noch für die Kinder, und außerdem wär ein Sonntag ohne Ragú für mich kein richtiger Sonntag. Aber meinem Mann könnte ich sogar zu Ostern aufgewärmte Pasta vorsetzen.“ Peppino vermutet einen anderen Mann hinter Rosas Stimmungswechsel und hat mit Professor Ianniello auch gleich den passenden Kandidaten für seine Eifersucht parat, der regelmäßig zum Essen kommt und Rosa kulinarische Geschenke mitbringt. Als Rosa ausgerechnet Ianniello und dessen Frau zum traditionellen Familiensonntagsessen einlädt, gerät die Situation außer Kontrolle …

Samstag, Sonntag, Montag ist eine turbulente Komödie des berühmten Theaterautors Eduardo de Filippo (1900 – 1984) in der Tradition des modernen neapolitanischen Volkstheaters. De Filippo blickt liebevoll auf den Alltag der Kleinbürger*innen, deren Figuren und Konflikte universelle Geltung haben. Das Stück wurde 1990 mit Sophia Loren in der Hauptrolle verfilmt.

Regie: Johan Simons

Samstag, Sonntag, Montag bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Samstag, Sonntag, Montag

Theater

Die Vereinigten Staaten von Amerika gegen Herbert Nolan

von Stefano Massini

Premiere: 12. März 2020

Die USA. Es ist ein sehr heißer Sommer in Leister County. Ein Fremder wird erschossen, auf einer Farm. Das anschließende Gerichtsverfahren untersucht jedoch nicht die Tötung, sondern verhandelt die Berichterstattung über die Tat und ihre Folgen. Der Prozess, der diesem Stück zugrunde liegt, hat real 1956 stattgefunden und steckt doch voller aktueller Themen: Die Angst vor dem Fremden, das Aufkommen von Hass, das Verbreiten von Fake-News, den Gebrauch von Waffen. Die Aufführung in der Regie von Thomas Dannemann löst das Geschehen immer wieder aus dem Gerichtsaal und folgt spielerisch den Zeugenaussagen in ihren Schilderungen des Tathergangs und dem, was sich anschließend abspielte in diesem Ort, der sich selbst vehement als einen ruhigen Ort bezeichnet.

Es spielen die Schauspiel-Studierenden des 3. Jahrgangs der Folkwang Universität der Künste.

Regie, Bühne: Thomas Dannemann

Die Vereinigten Staaten von Amerika gegen Herbert Nolan bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Die Vereinigten Staaten von Amerika gegen Herbert Nolan

Theater

All the Sex I've ever had

von Mammalian Diving Reflex / Darren O’Donnell

Premiere: 13. März 2020

Sechs Menschen ab 65 erzählen ihre Geschichten: von der ersten Verliebtheit über den ersten Herzschmerz, (un)geplante Schwangerschaften, aufregende Affären, sexuelle Reorientierungen bis hin zum Tod von Geliebten. Alles der Reihe nach, Jahr für Jahr. Diese (Nach-)Kriegsgeneration, die ohne Aufklärung oder Pille groß wurde, zu einer Zeit der Tabus und der sexuellen Revolution gleichermaßen, als Homosexualität noch Verbrechen und Aids kein Thema war, entwirft mit ihren Geschichten ein Gesellschaftspanorama ihrer Zeit.

In unserer jugendfixierten Gesellschaft rückt All the Sex I’ver Ever Had wieder den Blick auf die Ältesten unter uns. Dieser mit Freude und Tragik gefüllte Abend zeigt, was Senior*innen weitergeben können und dass Altern einen Weg aufzeigt, offen, wohlwollend und furchtlos durch diese Welt zu gehen.

Dieser außergewöhnliche Abend mit jeweils sechs lokalen Senior*innen war bereits in vielen ausverkauften Theatern dieser Welt zu sehen: Austin, Glasgow, Helsinki, Ljubljana, Oldenburg, Portland, Prag, Taipei, Singapur, Wien, dem Opernhaus in Sydney und weitere Orte. Nun startet die aufregende Reise durch die vergangenen Jahrzehnte in Bochum!

„Dieses wunderschöne, simple Konzept ist ein weiteres Meisterwerk der kanadischen Theatergruppe Mammalian Diving Reflex [...] Dies ist kein bloßes Enthüllungstheater; mit sensibler Handhabung werden die intimen Erfahrungen zusammengewebt, um eine breitere Gesellschaftsgeschichte zu hervorzubringen. Dabei zeigt sich, wie sich Toleranzen in unserer sich entwickelnden Gesellschaft verändert haben und wie sich unsere älteren Generationen daran angepasst, dagegen rebelliert und sie provoziert haben.“ Maxim Boon, The Music (2017)

Regie, Text: Jana Eiting
Mit: Menschen ab 65 aus Bochum und Umgebung

All the Sex I've ever had bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte All the Sex I've ever had

Theater

Herbert

von Herbert Fritsch mit Text und Musik von Herbert Grönemeyer

Uraufführung: 21. März 2020

Tief im Westen bleibt alles anders. Männer tanzen, was soll das? Mensch, Deine Liebe klebt. Ich will mehr Sekundenglück. Anna, Marie, Onur, zu Dir, zum Meer, zur Nacht. Viel zu viel Mambo, Kinder an die Macht… Herbert Fritsch inszeniert Herbert Grönemeyer! Herbert Grönemeyer inspiriert Herbert Fritsch! Exklusiv, exzessiv, ekstatisch und das in Bochum, am Schauspielhaus, wo sonst.

Kultregisseur und Musik-Ikone verbrüdern sich. Auf die Bühne kommen extended Hits und lyrische Raritäten aus Grönemeyers Feder, von Fritsch geformt zu neuen Klang- und Gesangserlebnissen. Mit ’nem Pulsschlag aus Stahl, versteht sich. Ein Grönemeyer, wie man ihn noch nicht gehört hat. Eine Hommage an Deutschlands erfolgreichsten zeitgenössischen Musiker. Eine Sprachoper für Kopf, Bauch, Stimmbänder, Zwerchfell und Gliedmaßen. Für Chor, ohne Orchester. Kein Musical, ein Viewsical, vielleicht. HERBERT eben.

Denn Herbert ist Kult. Herbert ist Kultur. Herbert ist Musik. Herbert ist Gefühl. Herbert ist Deutschland. Herbert ist Bochum. Herbert ist Slapstick. Herbert ist Spaß. Herbert ist Nonsens. Herbert ist Freiheit. Herbert ist Herbert ist Grönemeyer ist Fritsch. Herbert ist Stimme. Herbert ist Stille. Herbert ist Körper. Herbert ist Rhythmus. Herbert ist Denken. Herbert ist Tanzen. Herbert ist einer. Herbert ist alle. Herbert ist heute. Herbert ist gestern. Herbert ist immer. Herbert ist dauernd jetzt. Jetzt oder nie. Herbert + Herbert = HERBERT!

Und wie kommt’s dazu? Seit Jahren ist Herbert Grönemeyer Fan von Herbert Fritsch, von dessen radikal-spaßturbulenten Theaterinszenierungen, die musikalisch, absurd, hochnotkomisch sind. Beide lernen sich kennen, sie spinnen rum – und treffen sich jetzt am Schauspielhaus Bochum wieder, wo in den 1970ern die Karriere Grönemeyers begann, erst als Theatermusiker und Schauspieler, bald als Solokünstler bis zum Durchbruch mit dem Album 4630 Bochum. Rund vierzig Jahre und eine Postleitzahlreform später betritt Grönemeyer erneut einen Probenraum an der Königsallee, diesmal nicht als Akteur auf der Bühne, sondern als Spiritus Rector und musikalischer Medizinmann für diese einzigartige Operation Grönemeyer. Herbert Fritsch hat sich in früheren Inszenierungen auf seine besondere Weise bereits Künstlern wie Dieter Roth (Murmel Murmel), Konrad Bayer (der die mann) oder Hugo Wolf (Wer hat Angst vor Hugo Wolf?) gewidmet. Jetzt folgt der nächste Schritt, das Werk des größten lebenden deutschen Musikers: Herbert Grönemeyer. Fritsch sagt: „Herbert Grönemeyer ist aus dem Theater gewachsen. Er hat seinen ganz eigenen, störrischen, charmanten Stil geprägt. Seine Liebe zu Bochum ist unermesslich! Da führt für mich, auf dieser ganz besonderen Bühne, kein Weg an ihm vorbei. Da muss ich mit seinen Texten und seiner Musik unbedingt was machen.“ Grönemeyer sagt: „Fritsch darf alles. Er darf mich zerlegen, zerfleddern, ohne Ehrfurcht, mit Witz. Wenn er mich dabei braucht, bin ich zur Stelle. Wenn nicht, bin ich einfach nur neugierig. Es lebe das Chaos, der Fritsch‘sche Wahnsinn.“ Herbert und Herbert. 44789 Bochum.

Regie, Bühne: Herbert Fritsch

Herbert bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Herbert

Theater

After Work

Ein Requiem für den arbeitenden Menschen
von Tobias Staab

Wir sind, was wir tun. Arbeit strukturiert unser Leben. Arbeit macht glücklich, aber auch müde. Arbeit frustriert. Arbeit stinkt. Wo wüsste man all das nicht besser als in der Arbeiterstadt Bochum? Nun ist der Bergbau Geschichte. Opel auch. Nokia sowieso. Willkommen im Zeitalter der Dienstleistung, der Logistik und des Homeoffice. Waren früher Arbeit und Freizeit noch klar voneinander geschieden, weiß heute keiner mehr so recht, wann die Schicht anfängt oder ob sie jemals aufhört.

Als postkapitalistisches Requiem erzählt After Work von Lohnarbeitern und Leiharbeitern, von Servicekräften, unbezahlten Überstunden und unendlichen After-Work-Partys. Und nicht zuletzt von einer Zukunft, in der das große Konzept „Arbeit“ ganz und gar überwunden sein wird: Wenn die künstlichen Intelligenzen uns tätige Menschen überflüssig gemacht haben werden und die größte Herausforderung sein wird, die Freizeit wieder zu entdecken.

After Work bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte After Work

Theater

Iwanow

von Anton Tschechow

Iwanow kennt sich selbst nicht mehr. Nach dem Studium war er voller Tatkraft, wollte sich sozial engagieren, für Reformen eintreten, die Rückständigkeit der Provinz bekämpfen. Nun ist alle Energie verpufft, und er weiß nicht, warum und wohin. Vor fünf Jahren hat er Anna geheiratet, eine reiche Jüdin, die aus Liebe zu ihm alles aufgegeben hat, ihren Glauben, ihr Erbe, ihre Beziehung zu den Eltern. Anna ist an Tuberkulose erkrankt, aber Iwanow hat kein Geld für die Kur, ist verschuldet, und es fehlt ihm jegliche Kraft, etwas daran zu ändern. Um sich abzulenken, besucht er seinen alten Freund und Gläubiger Lebedew. Dessen Tochter Sascha ist jung, leidenschaftlich, freidenkend. Sie ist davon überzeugt, dass ihre Liebe zu Iwanow ihn wieder aufrichten wird. Raus aus der Enge!

Ein Jahr nach Annas Tod soll die Hochzeit stattfinden. Doch Gerüchte machen die Runde. Man glaubt, Iwanow habe seine Frau durch sein rücksichtsloses Verhalten ins Grab gebracht und heirate die reiche Sascha nur, um sein verschuldetes Gut wieder hochzubringen. Iwanow selber findet sich unerträglich, lachhaft. Er will alle Pläne abblasen. Doch als auch dieser Versuch scheitert, bleibt ihm nur noch eine letzte Möglichkeit, um nicht auch noch das Leben Saschas zu zerstören…

Regie: Johan Simons

Iwanow bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Iwanow

Kinderprogramm

Die unglaubliche Geschichte vom kleinen Roboterjungen

Familienstück ab 6 Jahren

Im ungewöhnlichsten Hightech-Labor von Bochum versucht ein Team von weltweit führenden Wissenschaftler*innen das Unmögliche. Ihre Mission ist es, einen Roboter mit einem echten Gehirn zu bauen. Und sie haben tatsächlich Erfolg: Ein kleiner Roboterjunge wird erschaffen! Sofort wird das Labor zu seinem Spielplatz. Denn dort gehört er ja hin. Der Roboterjunge weiß, dass die Forscher*innen eine wichtige Aufgabe zu erfüllen haben – und dass er da ist, um ihnen zu helfen. Aber manchmal will er einfach in seine Traumwelt eintauchen. Und dann beginnt das Labor, sich zu verwandeln.

Die unglaubliche Geschichte vom kleinen Roboterjungen ist fantasievolles Theater für die ganze Familie. Eine liebevolle Geschichte mit einer erstaunlichen Verbindung von Schauspiel und Puppenspiel und mit berührender Musik. Kommt mit auf eine Reise der Neugierde und Wunder!

Eine Koproduktion mit Theatre-Rites

Text: Jimmy Osborne mit Sue Buckmaster
Regie: Sue Buckmaster

Die unglaubliche Geschichte vom kleinen Roboterjungen bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Die unglaubliche Geschichte vom kleinen Roboterjungen

Theater

Geschichten aus dem Wiener Wald

Ödön von Horváth

Eine Puppenklinik, eine Fleischerei, ein Tabakladen, eine heile Welt. Marianne, die Tochter des „Zauberkönigs“, soll den Metzger Oskar heiraten, eine gute Partie. Doch leider zieht es sie zu Alfred, dem Gigolo. Der lässt für sie die Kioskbesitzerin Valerie sitzen. Als sie aber ein Kind zur Welt bringen, bröckelt die Liebe und Mariannes Leben gerät aus der Bahn …

Mit brillantem, bitterbösem Witz erzählt das berühmte Volksstück von einer verlorenen und verlogenen Gesellschaft. Niemand zeichnet die Bestie Mensch so liebenswert und komisch wie Ödön von Horváth. Ein Meisterwerk – inszeniert von der vielfach preisgekrönten Regisseurin Karin Henkel, die nach 16 Jahren wieder ans Schauspielhaus Bochum zurückkehrt!

Regie: Karin Henkel

Geschichten aus dem Wiener Wald bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Geschichten aus dem Wiener Wald

Theater

Iphigenie

nach Iphigenie in Aulis von Euripides und Ein Sportstück von Elfriede Jelinek

Der Trojanische Krieg in seinen Anfängen. Die griechische Flotte wartet in Aulis vergeblich auf günstige Witterung. Die Truppen werden ungeduldig. Agamemnon muss vor seiner Armee Haltung zeigen – sogar die Opferung seiner eigenen Tochter wird ernsthaft erwogen... Inmitten von Krieg und politischen Verwicklungen befindet sich eine junge Frau, die für die Lösung des Konflikts mit ihrem Leben einstehen soll: Iphigenie. Mit einer Neuinterpretation von Euripides‘ Iphigenie in Aulis inszeniert der mehrfach preisgekrönte tschechische Regisseur Dušan David Pařízek erstmals am Schauspielhaus Bochum. Ihn interessiert dabei auch die Frage, auf welcher Grundlage Männer über das Leben von Frauen entscheiden beziehungsweise wie weiblich das Gesicht des Krieges auch sein kann?

Text: Euripides
Regie: Dušan David Pařízek
Bühne: Dušan David Pařízek

Iphigenie bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Iphigenie

Theater

Judas

Lot Vekemans

Judas handelt von einem Mann, dessen Name für Verrat steht. Ein Mann, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wäre ohne diesen Menschen und ohne seinen Judaskuss das Christentum nie zu einer der großen Weltreligionen geworden. Es gibt in jedem Zeitalter Spekulationen über Judas und seine Motive. Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit, dass Judas selbst spricht: Er inszeniert einen letzten Versuch, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen, wo es lieber nicht hin möchte: zu dem Judas in sich selbst. – Steven Scharf wurde für diese Rolle 2013 zum „Schauspieler des Jahres“ gewählt.

Regie: Johan Simons
Bühne: Bettina Pommer
Kostüme: Henriette Müller
Musik: Maarten Schumacher
Lichtdesign: Wolfgang Göbbel
Dramaturgie: Julia Lochte

Judas bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Judas

Theater

Hamlet

von William Shakespeare

Der alte König Hamlet ist tot, sein Mörder und Bruder Claudius sitzt jetzt auf dem Thron. Prinz Hamlet verzweifelt und zwingt sich zum Handeln. Shakespeare machte um das Jahr 1600 aus einer bekannten Legende die Geschichte einer bis heute faszinierenden Sinnsuche, in der sich extreme Klarheit, Zerstörungslust, Idealismus und Verblendung blitzschnell abwechseln, mit tödlichen Folgen. Er schuf mit der Titelfigur eine der faszinierendsten Rollen der europäischen Theatergeschichte – zeitlos.

Regie: Johan Simons
Bühne, Kostüme: Johannes Schütz
Musik, Sounddesign: Mieko Suzuki
Mitarbeit Musik und Sounddesign: Lukas Tobiassen
Lichtdesign: Bernd Felder
Dramaturgie: Jeroen Versteele

Hamlet bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Hamlet

Schauspiel

Die Jüdin von Toledo

nach Lion Feuchtwanger

Die Jüdin von Toledo erzählt die legendenhafte und fatale Liebesgeschichte des christlichen Königs Alfonso von Kastilien mit der schönen Jüdin Raquel. Im 12. Jahrhundert bereiten die christlichen Fürsten Europas einen neuen Kreuzzug gegen den Islam vor, der auch die muslimischen Städte Spaniens erobern soll. Während die Juden in Spanien ihren diplomatischen und wirtschaftlichen Einfluss einsetzen, um den Frieden zu sichern, werden sie überall in Europa bereits brutal verfolgt. In Feuchtwangers Roman prallen nicht nur die Interessen, Probleme und Weltanschauungen der drei monotheistischen Religionen aufeinander, sondern auch das vernichtende Wesen des (heiligen) Krieges, die Chance auf einen Dialog über Religionen hinweg und die Ehrfurcht vor dem Heldentum. In dieser hochspannenden Intrige von Liebe, Lust, Verrat und Ehrgeiz schwingen ständig auch die Fragen unserer Zeit mit.

Bearbeitung: Koen Tachelet
Regie: Johan Simons
Bühne: Johannes Schütz
Kostüme: Greta Goiris

Die Jüdin von Toledo bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Die Jüdin von Toledo

3

Schauspielhaus Bochum

In Bochum steht ein Schauspielhaus. Groß und stolz. Das schönste Theater der Welt, sagt man in Bochum. Die Adresse ist fürstlich: Königsallee. Der Eindruck von außen: ein Schiff, abfahrbereit der Stadt entgegenblickend.

Seit jeher bedeutet die Bühne die Welt, und deshalb soll die Welt auch hinein in dieses Theater. Sie darf es sprengen, ausdehnen, bis sich die weißen Säulen am Portal biegen, so wie in unserem neuen Signet: die Welt im schönsten Theater der Welt, zu Hause.
Und umgekehrt auch: ein Theater, das sich den Fragen der Welt stellt.

Aufbruch und neue Vielfalt verspricht die Spielzeit 2018/2019. Ein Aufbruch von sattsam bekannten Sichtweisen und Konventionen. Und ein Aufbruch in eine neue Zeit für das Schauspielhaus Bochum, in der kulturelle, politische und soziale Vielfalt
sein Gesicht prägen – so, wie sie es mit der Welt ja auch tun und mit unserer Heimat, dem Ruhrgebiet.
THEATERKASSE:
Königsallee 15
44789 Bochum
Tel. 0234 / 33 33 55 55
Email TICKETS@SCHAUSPIELHAUSBOCHUM.DE

Schauspielhaus Bochum bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspielhaus Bochum

Aufführungen / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Aufführungen / Theater Consol Theater Gelsenkirchen Gelsenkirchen, Bismarckstr. 240
Aufführungen / Theater Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, Europaplatz 10
Aufführungen / Aufführung Folkwang Hochschule Essen, Klemensborn 39
Aufführungen / Theater TheaterTotal Bochum, Hunscheidtstr. 154
Aufführungen / Theater Theater im Depot Dortmund Dortmund, Immermannstr. 29
Aufführungen / Konzert Freilichtbühne Mülheim an der Ruhr Mülheim an der Ruhr, Dimbeck 2a

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.