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Kleines Haus

Kontakt

Kleines Haus

Theater Bremen
Theater der freien Hansestadt Bremen GmbH
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

Telefon: 0421 / 36 53 0
E-Mail: info@theaterbremen.de

 

Theaterkasse
Tel.: 0421 / 3653 333
Fax: 0421 / 3653 332
Mo-Fr: 11-18 Uhr
Sa: 11-14 Uhr
E-Mail: kv@theaterbremen.de

Spielorte

Theater am Goetheplatz
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

Kleines Haus
Am Goetheplatz 1-3
28203 Bremen

Brauhauskeller
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen
Zugang auch von der Bleicherstraße

Moks
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen
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Vorstellungsausfall bis 19.4.

Das Theater Bremen stellt den Spielbetrieb aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von Coronavirus-Infektionen bis voraussichtlich 19. April ein.

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Jugendprogramm

Frühlingserwachen

Ein Projekt von Alize Zandwijk und Tomas Bünger

„Ist es normal, sich dafür zu schämen, dass man liebt?“ (Édouard Louis)
Wie fühlt sich Liebe an? Was ist Schamgefühl? Wie geht das eigentlich mit dem Küssen? Und mit den Mädchen? Warum bin ich oft so traurig und wem kann ich davon erzählen? Und welche Rolle spielt meine Herkunft, meine Sprache und meine Religion? 12 junge Männer zwischen 14 und 21 Jahren stellen sich ausgehend von der „Kindertragödie“ Frank Wedekinds Fragen über sich und die Gesellschaft in der sie aufwachsen, über das Erwachsenwerden und alle Schwierigkeiten, die das mit sich bringt. Dabei begegnen sie sich mit allem, was sie haben: ihren Geschichten und Erfahrungen, ihren geheimsten Träumen und größten Ängsten. Sie nähern sich an, über alle (kulturellen) Unterschiede hinweg, im Spiel und auch im Tanz.
Nach dem Projekt „Mütter“ mit Bremer Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern, widmet sich Alize Zandwijk nun der jüngeren Generation. Gemeinsam mit dem Choreografen Tomas Bünger, der bereits bei „Turnen“ mit Jugendlichen zum Thema Männlichkeitsbilder und Leistungsdruck forschte, gibt sie dem Blick der jungen Männer auf die Welt, ihrer Sprache und ihren Erfahrungen einen Raum, eine Stimme, einen körperlichen Ausdruck.

Regie: Alize Zandwijk
Choreografie: Tomas Bünger
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Greta Bolzoni
Licht: Joachim Grindel
Dramaturgie: Theresa Schlesinger

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Theater

Young dogs do cry sometimes

von Samir Akika / Unusual Symptoms

„Ist das Leben nicht eine Serie von Bildern, die sich verändern, während sie sich wiederholen?“ (Andy Warhol) — Mit „Young dogs do cry sometimes“ realisieren Samir Akika, Unusual Symptoms und Junge AkteurInnen den lang gehegten Wunsch einer gemeinsamen Arbeit. Dafür dient ihnen die Bühne als Labor für das Spiel mit der eigenen Identität und die Beschwörung unvorhergesehener Ereignisse. Zusammen befragen TänzerInnen, junge PerformerInnen, bildende KünstlerInnen und eine Band ihre Vorstellungen von Kunst und Leben, legen ihre Biografien beiseite und erfinden sich neu. Zwischen Tanz, Text und Musik entstehen performative Selbstporträts, die gleich wieder verworfen werden, Bilder, die sich gegenseitig überlagern und Szenen, von denen niemand weiß, woher sie kommen und wohin sie führen. Denn wie im Film gibt es auch auf der Bühne einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Bühne: Anja Fussbach
Kostüme: Anna Lena Grote
Licht: Ralf Scholz
Dramaturgie: Gregor Runge
Choreografische Mitarbeit: Alexandra Morales, Andy Zondag

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Liederabend

Istanbul

Ein Sezen Aksu-Liederabend von Akin E. Sipal, Selen Kara und Torsten Kindermann

Ausgehend von eigenen Familienerfahrungen und Fragen, die sie sich zum Thema Heimat und Ankommen stellen, haben sich Regisseurin Selen Kara und Musiker Torsten Kindermann für eine Drehung der Perspektive, für eine Utopie der Gastarbeitergeschichte, entschieden.

Stellen wir uns vor: Das Wirtschaftswunder fand nach dem Zweiten Weltkrieg in der Türkei statt. Es waren deutsche Gastarbeiter, welche halfen, die Türkei wiederaufzubauen; statt Bremen war Istanbul die Stadt, welche die Neuankömmlinge willkommen hieß.
Mit einem deutschsprachigen Ensemble und einer deutsch-türkischen Band setzt sich das Team diesem Gedankenspiel aus. Der junge Autor Akın E. Sipal hat Texte entworfen, welche die Lieder von Sezen Aksu und die von Torsten Kindermann und Selen Kara formulierten Ideen zu einer tragikomischen Geschichte verwoben haben. Auf Deutsch wird von der Lebenssituation der Auswanderer erzählt und auf Türkisch die Sehnsucht nach Glück und Heimat besungen. Im Zentrum stehen hierbei die Lieder von Aksu, der Königin des türkischen Pop, welche drei Generationen der türkischen Gesellschaft weltweit begleiten.

Regie: Selen Kara
Text & Fassung: Akin E. Sipal
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Emir Medic
Licht: Frédéric Dautier
Dramaturgie: Viktorie Knotková

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Theater

Das schweigende Mädchen

von Elfriede Jelinek

Es war eines der größten Gerichtsverfahren der Bundesrepublik – mit dem Rechtsstaat selbst auf dem Prüfstand –, hat es doch die Fehler und Verfehlungen von Polizei, Verfassungsschutz und Bundesanwaltschaft zu Tage gefördert. Elfriede Jelinek macht aus dem Prozess ein infernales Gericht biblischen Ausmaßes, ein Sprachgewitter, das der Monstrosität der Taten das monströse Schweigen der Hauptangeklagten und einzigen Überlebenden des höllischen Trios entgegensetzt. Provozierend groß und sich zur Ikone stilisierend ist diese Leerstelle des schweigenden Mädchens, und die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek schreibt dagegen an, versucht wortreich die Lücke zu füllen. Das Rätsel, die Wut, das Unverständnis und der verzweifelte Versuch, dem rechten Terror und seiner tiefen gesellschaftlichen Verwurzelung beizukommen, bleiben.

Regie: Marco Štorman
Bühne: Jil Bertermann
Kostüme: Ellen Hofmann
Musik: Thomas Seher
Video: Cantufan Klose, Lio Klose
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Regula Schröter

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Theater

Aus dem Nichts

von Armin Petras

14+
nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin

„Wir würden die eigene Hand nicht erkennen, wenn sie uns ein anderer vor die Augen halten würde, das macht aber keiner, wie käme er zu unserer Hand?“ (Elfriede Jelinek) — Eine glückliche Familie. Haus am Stadtrand. Laden in der Innenstadt. Eine Nagelbombe explodiert vor dem Steuerbüro von Nuri Se­kerci, Katjas deutsch-kurdischem Ehemann. Er und ihr gemeinsamer Sohn Rocco sterben in den Flammen. Schnell vermutet Katja einen rechtsradikalen Hintergrund der Tat. Nach einiger Zeit geht bei der Polizei ein entscheidender Hinweis auf die Täter*innen ein. Ein Neonazipaar steht im Verdacht. Doch der Eindeutigkeit der Indizien steht eine perfide Verteidigungsstrategie gegenüber. Und eine Justiz, welche die Richtung, aus der der Terror kommt, nicht orten mag. Als das Paar freigesprochen wird, kennt Katja nur noch ein Gefühl: Rache. Fatih Akin hat mit seinem Film den zehn Opfern der NSU-­Mordserie ein Denkmal gesetzt. In Bremen kommt die Geschichte als Theaterstück zur Uraufführung.

Regie: Nurkan Erpulat
Bühne: Elena Melissa Stranghöner
Kostüme: Pieter Bax
Licht: Joachim Grindel
Musik: Michael Haves
Dramaturgie: Sabrina Bohl

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Aufführungen / Theater Theater am Goetheplatz Bremen Bremen, Am Goetheplatz 1-3
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
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Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
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Do, 23.4.2020, 10:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Mi, 6.5.2020, 09:30 Uhr
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Mi, 6.5.2020, 09:30 Uhr
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Mi, 6.5.2020, 09:30 Uhr
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Mi, 6.5.2020, 09:30 Uhr
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Mi, 6.5.2020, 09:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 7.5.2020, 09:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 7.5.2020, 09:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 7.5.2020, 09:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 7.5.2020, 09:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum
Do, 7.5.2020, 09:30 Uhr
Aufführungen / Theater Oldenburgisches Staatstheater Oldenburg, Theaterwall 28
Aufführungen / Theater Figurentheater Bremerhaven Bremerhaven, An der Packhalle V

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