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Kleines Haus

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Kleines Haus

Theater Bremen
Theater der freien Hansestadt Bremen GmbH
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

Telefon: 0421 / 36 53 0
E-Mail: info@theaterbremen.de

 

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Tel.: 0421 / 3653 333
Fax: 0421 / 3653 332
Mo-Fr: 11-18 Uhr
Sa: 11-14 Uhr
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Moks
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Theater

Young dogs do cry sometimes

von Samir Akika / Unusual Symptoms

Premiere: 14. Februar 2020

„Ist das Leben nicht eine Serie von Bildern, die sich verändern, während sie sich wiederholen?“ (Andy Warhol) — Mit „Young dogs do cry sometimes“ realisieren Samir Akika, Unusual Symptoms und Junge AkteurInnen den lang gehegten Wunsch einer gemeinsamen Arbeit. Dafür dient ihnen die Bühne als Labor für das Spiel mit der eigenen Identität und die Beschwörung unvorhergesehener Ereignisse. Zusammen befragen TänzerInnen, junge PerformerInnen, bildende KünstlerInnen und eine Band ihre Vorstellungen von Kunst und Leben, legen ihre Biografien beiseite und erfinden sich neu. Zwischen Tanz, Text und Musik entstehen performative Selbstporträts, die gleich wieder verworfen werden, Bilder, die sich gegenseitig überlagern und Szenen, von denen niemand weiß, woher sie kommen und wohin sie führen. Denn wie im Film gibt es auch auf der Bühne einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

Bühne: Anja Fussbach
Kostüme: Anna Lena Grote
Licht: Ralf Scholz
Dramaturgie: Gregor Runge
Choreografische Mitarbeit: Alexandra Morales, Andy Zondag

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Theater

Nana kriegt keine Pocken

Ein Musical von LA FLEUR
nach Virginie Despentes

Premiere: 20. Februar 2020

„Nichts gibt den jungen Leuten mehr Mut als die Liebe.“ (Émile Zola) — Junge Frauen wie Zolas Nana aber gehen unter. Virginie Despentes gesteht ihrer Protagonistin aus dem Roman „Pauline und Claudine“ hingegen ein vorläufiges Happy End mit geliebtem Partner und finanziellem Erfolg zu. Sie hat guten und unguten Sex, bekommt Plattenverträge und hohe Vorschüsse. Sex unterliegt bei Des­pentes wie bei Zola allerdings ökonomischen Kategorien. Doch Despentes besteht in ihrer „King Kong Theorie“ auf einen sexpositiven Feminismus, der Frauen nicht zu Vorsicht und Verzicht rät, sondern ihnen die Fähigkeiten gibt, eingefahrene Machtstrukturen zu erkennen und ihnen zu entkommen. Despentes’ Sprachgewalt spiegelt LA FLEUR in Choreografien wider: Ihre Thesen zu Feminismus und sexueller Gewalt werden mit den biografischen Erfahrungen der Gruppenmitglieder auf ihr Potential abgeklopft und zur Disposition gestellt.

Eine Koproduktion von LA FLEUR, Theater Bremen, MC93 – Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis und La Commune, centre dramatique national, Aubervilliers. Die Kooperation mit LA FLEUR wird gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von "Nana und der Pro Sex Feminismus"

Regie / Konzept: Monika Gintersdorfer
Choreografie / Konzept: Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star
Bühne: Chris Mukenge-Lukunku, Lydia Schellhammer
Kostüme: Abdoulaye Kone alias BOBWEAR, Arturo Domínguez Lugo
Musik: Arvild Baud, Timor Litzenberger
Licht: Ralf Scholz
Dramaturgische Betreuung: Anne Sophie Domenz

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Theater

On the shoulders of giants

von Helge Letonja / TanzRAUM Nord – Global Moves

Premiere: 27. Februar 2020

"If I have seen further, it is by standing on the shoulders of giants." (Isaac Newton) – Im Rahmen des von TANZPAKT Stadt-Land-Bund geförderten zweijährigen Projektes TanzRAUM Nord kooperiert das Theater Bremen mit dem Ensemble Of Curious Nature, einer neuen 10-köpfigen Kompanie unter der künstlerischen Leitung der Choreografen Helge Letonja (Bremen) und Felix Landerer (Hannover). Das Projekt versteht sich als Stärkung der freien Tanzszene im Nordwesten und möchte in der gemeinsamen künstlerischen Arbeit zwischen Bremen und Hannover neue Impulse und Dynamiken erzeugen. Ausgehend von dem kulturgeschichtlichen Gleichnis der Zwerge auf den Schultern von Riesen setzen sich Helge Letonja und Of Curious Nature in der ersten Produktion des neuen Ensembles mit der Fortentwicklung von Gesellschaften auseinander. Wie bewusst sind uns die Verbindungslinien zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen aktuellem Kulturschaffen und den Erfahrungen und Traditionen, auf denen diese fußen? Liegt der Schlüssel zur Weitsicht in der Wertschätzung und Bewusstwerdung der Fundamente und Errungenschaften auf denen wir aufbauen? Wie sehr schränken uns diese im Denken und Handeln ein? Gemeinsam richtet das Ensemble den Blick auf persönliche Wahrnehmungen, Umwelt und Gesellschaft. Zu Kompositionen von Simon Goff und Lynn Wright und mit körperlicher Vehemenz und Wandlungsfähigkeit entsteht ein künstlerischer Referenzraum über die moderne Verfasstheit einer komplexen Welt.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Kofinanziert von Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Stiftung Niedersachsen, Senator für Kultur Bremen, Theater Bremen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

Bühne: Helge Letonja
Kostüme: Min Li
Licht: Norman Plathe-Narr
Musik: Simon Goff, Lynn Wright
Choreografische Mitarbeit: Paul Pui Woo Lee

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Jugendprogramm

Frühlingserwachen

Ein Projekt von Alize Zandwijk und Tomas Bünger

„Ist es normal, sich dafür zu schämen, dass man liebt?“ (Édouard Louis)
Wie fühlt sich Liebe an? Was ist Schamgefühl? Wie geht das eigentlich mit dem Küssen? Und mit den Mädchen? Warum bin ich oft so traurig und wem kann ich davon erzählen? Und welche Rolle spielt meine Herkunft, meine Sprache und meine Religion? 12 junge Männer zwischen 14 und 21 Jahren stellen sich ausgehend von der „Kindertragödie“ Frank Wedekinds Fragen über sich und die Gesellschaft in der sie aufwachsen, über das Erwachsenwerden und alle Schwierigkeiten, die das mit sich bringt. Dabei begegnen sie sich mit allem, was sie haben: ihren Geschichten und Erfahrungen, ihren geheimsten Träumen und größten Ängsten. Sie nähern sich an, über alle (kulturellen) Unterschiede hinweg, im Spiel und auch im Tanz.
Nach dem Projekt „Mütter“ mit Bremer Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern, widmet sich Alize Zandwijk nun der jüngeren Generation. Gemeinsam mit dem Choreografen Tomas Bünger, der bereits bei „Turnen“ mit Jugendlichen zum Thema Männlichkeitsbilder und Leistungsdruck forschte, gibt sie dem Blick der jungen Männer auf die Welt, ihrer Sprache und ihren Erfahrungen einen Raum, eine Stimme, einen körperlichen Ausdruck.

Regie: Alize Zandwijk
Choreografie: Tomas Bünger
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Greta Bolzoni
Licht: Joachim Grindel
Dramaturgie: Theresa Schlesinger

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Theater

In bed with Madonna

Ein Liederabend zum 61. Geburtstag von Madonna Louise Veronica Ciccone

Ein Liederabend zum 61. Geburtstag von Madonna Louise Veronica Ciccone
„Music can be such a revelation. Dancing around you feel the sweet sensation.“ (Madonna) — Ikone. Vorbild. Inspiration. Mit einer unvergleichlichen Stärke bewegt sich Madonna seit Beginn ihrer Karriere in den 80er Jahren bis heute zwischen Material Girl und feministischer Freiheitskämpferin. Sie sprengt die eng gestrickten Vorstellungen von Weiblichkeit mit ihrem einzigartigen Auftreten, erfindet sich mit jedem Song neu, nur um daran zu erinnern, dass niemand ihr vorschreiben kann, wie sie zu sein hat. Transformation als Prozess der Befreiung, als Empowerment. Sie singt zu uns „Express yourself“ und wir folgen ihrem Aufruf. Das Ensemble um die Regisseurin Anne Sophie Domenz und die Musikerin Maartje Teussink begibt sich auf die Spuren der Queen of Pop und widmet ihr einen Abend voller Power und Musik.

Regie: Anne Sophie Domenz
Ausstattung: Anne Sophie Domenz
Musikalische Leitung: Maartje Teussink
Choreografie: Daniel Chelminiak
Licht: Norman Plathe-Narr
Dramaturgie: Theresa Schlesinger

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Theater

Coexist

von Adrienn Hód - Hodworks / Unusual Symptoms

„Auf dem Altar der Kunst sind Dinge erlaubt, die im wahren Leben verboten sind. Das macht Kunst zu einem Spiel – einem Alibi, das uns auf freien Fuß setzt.“ (Adrienn Hód) — Adrienn Hód gilt als eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen Tanzszene Ungarns. In ihren Arbeiten widmet sie sich auf spielerische und oft provokante Weise der Suche nach immer wieder neuen tänzerischen Formen und dramaturgischen Prinzipien. Gnadenlos und mit hinterlistigem Humor dekonstruiert sie Zusammenhänge zwischen Raum, Bewegung und Musik und konfrontiert ihre Performer*innen und das Publikum mit den Grenzen ihrer Wahrnehmung – jenseits von Tabus und Konventionen. Nach einem viel beachteten Gastspiel beim Festival TANZ Bremen kehrt Adrienn Hód nach Bremen zurück, um mit dem Ensemble von Unusual Symptoms eine neue Arbeit zu kreieren. Darin fragt sie nach den politischen und gesellschaftlichen Setzungen, in denen Körper sich bewegen und von denen sie geformt und beeinflusst werden. Wie könnte ein wirklich freier Körper aussehen? Und ist die Kunst das letzte Refugium der Koexistenz?

Choreografie: Adrienn Hód
Künstlerische Mitarbeit: Csaba Molnár
Bühne und Kostüme: Anna Lena Grote
Licht: Tim Schulten
Musik: Ábris Gryllus
Dramaturgie: Gregor Runge

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Liederabend

Istanbul

Ein Sezen Aksu-Liederabend von Akin E. Sipal, Selen Kara und Torsten Kindermann

Ausgehend von eigenen Familienerfahrungen und Fragen, die sie sich zum Thema Heimat und Ankommen stellen, haben sich Regisseurin Selen Kara und Musiker Torsten Kindermann für eine Drehung der Perspektive, für eine Utopie der Gastarbeitergeschichte, entschieden.

Stellen wir uns vor: Das Wirtschaftswunder fand nach dem Zweiten Weltkrieg in der Türkei statt. Es waren deutsche Gastarbeiter, welche halfen, die Türkei wiederaufzubauen; statt Bremen war Istanbul die Stadt, welche die Neuankömmlinge willkommen hieß.
Mit einem deutschsprachigen Ensemble und einer deutsch-türkischen Band setzt sich das Team diesem Gedankenspiel aus. Der junge Autor Akın E. Sipal hat Texte entworfen, welche die Lieder von Sezen Aksu und die von Torsten Kindermann und Selen Kara formulierten Ideen zu einer tragikomischen Geschichte verwoben haben. Auf Deutsch wird von der Lebenssituation der Auswanderer erzählt und auf Türkisch die Sehnsucht nach Glück und Heimat besungen. Im Zentrum stehen hierbei die Lieder von Aksu, der Königin des türkischen Pop, welche drei Generationen der türkischen Gesellschaft weltweit begleiten.

Regie: Selen Kara
Text & Fassung: Akin E. Sipal
Bühne: Thomas Rupert
Kostüme: Emir Medic
Licht: Frédéric Dautier
Dramaturgie: Viktorie Knotková

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Theater

Spektrum

von Máté Mészáros / Unusual Symptoms

„The sky is no longer out there, but it is right on the edge of the space you are in. The sense of colour is generated inside you. If you then go outside you will see a different coloured sky.“ (James Turrell) — Die Arbeiten des ungarischen Choreografen Máté Mészáros sind geprägt von hoher körperlicher Intensität und einem besonderen Umgang mit dem Verhältnis zwischen Choreografie und Publikum. Nachdem er sich 2016 mit „NEXTtoME“ erstmals in Bremen vorgestellt hat, kehrt er nun für seine zweite Arbeit mit der Kompanie Unusual Symptoms zurück. Für „Spektrum“ kreiert das Bremer Videokunst-Kollektiv Urbanscreen einen Raum, der durch das Spiel mit Video und Licht verblüffende Perspektivwechsel erzeugt. Im Spiel mit der Distanz zwischen Raum, Körper und Sound und auf der Suche nach einem irritierenden Umgang mit unserer Vorstellung von Zeit entwickelt Mészáros eine Choreografie, die unsere gewohnte Wahrnehmung auf eine reizvolle Probe stellt.

Choreografie: Máté Mészáros
Bühne: Urbanscreen (Till Botterweck, Ana Romão)
Licht: Till Botterweck, Peter Schmidt
Musik: Aron Porteleki
Dramaturgie: Gregor Runge

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Theater

Schloss Rosmersholm

nach Henrik Ibsen

„Man soll sich nicht ständig selbst betrügen, man muss wenigstens einmal im Leben der Wahrheit ins Gesicht sehen.“ (Anton Tschechow) — Es ist still im alten Herrenhaus Rosmersholm. Johannes Rosmer, kinderlos und verwitwet, bewohnt es als letzter Vertreter der Familie. Ein Geisterhaus: wenig Gegenwart, viel Geschichte, kaum Zukunft. Die Schatten der Vergangenheit hocken in den Ritzen und warten nur darauf, ihre Sprengkraft zu entfalten, damit schuldhafte Verstrickungen, Versäumnisse, Lebenslügen ans düstere Licht des maroden Gebäudes gebracht werden. Nicht nur die Geschichte von Rosmer, der seine einstige Liebe verlor und seine neue Liebe nicht leben kann, lauert im verwaisten Landsitz. Bei Regisseur und Autor Armin Petras wird Rosmersholm zum lebendigen Spukschloss für zahlreiche Ibsenfiguren, deren Mechanismen des Unglücks sich zu gleichen scheinen. Nora, Hedda, Borkmann, Stockmann bevölkern die Stille. Es könnte laut werden auf Rosmersholm.

Regie: Armin Petras
Bühne: Peter Schickart
Kostüme: Cinzia Fossati
Licht: Norman Plathe-Narr
Musik: Miles Perkin
Dramaturgie: Simone Sterr

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Theater

Das schweigende Mädchen

von Elfriede Jelinek

Es war eines der größten Gerichtsverfahren der Bundesrepublik – mit dem Rechtsstaat selbst auf dem Prüfstand –, hat es doch die Fehler und Verfehlungen von Polizei, Verfassungsschutz und Bundesanwaltschaft zu Tage gefördert. Elfriede Jelinek macht aus dem Prozess ein infernales Gericht biblischen Ausmaßes, ein Sprachgewitter, das der Monstrosität der Taten das monströse Schweigen der Hauptangeklagten und einzigen Überlebenden des höllischen Trios entgegensetzt. Provozierend groß und sich zur Ikone stilisierend ist diese Leerstelle des schweigenden Mädchens, und die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek schreibt dagegen an, versucht wortreich die Lücke zu füllen. Das Rätsel, die Wut, das Unverständnis und der verzweifelte Versuch, dem rechten Terror und seiner tiefen gesellschaftlichen Verwurzelung beizukommen, bleiben.

Regie: Marco Štorman
Bühne: Jil Bertermann
Kostüme: Ellen Hofmann
Musik: Thomas Seher
Video: Cantufan Klose, Lio Klose
Licht: Christian Kemmetmüller
Dramaturgie: Regula Schröter

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Theater

Aus dem Nichts

von Armin Petras

14+
nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin

„Wir würden die eigene Hand nicht erkennen, wenn sie uns ein anderer vor die Augen halten würde, das macht aber keiner, wie käme er zu unserer Hand?“ (Elfriede Jelinek) — Eine glückliche Familie. Haus am Stadtrand. Laden in der Innenstadt. Eine Nagelbombe explodiert vor dem Steuerbüro von Nuri Se­kerci, Katjas deutsch-kurdischem Ehemann. Er und ihr gemeinsamer Sohn Rocco sterben in den Flammen. Schnell vermutet Katja einen rechtsradikalen Hintergrund der Tat. Nach einiger Zeit geht bei der Polizei ein entscheidender Hinweis auf die Täter*innen ein. Ein Neonazipaar steht im Verdacht. Doch der Eindeutigkeit der Indizien steht eine perfide Verteidigungsstrategie gegenüber. Und eine Justiz, welche die Richtung, aus der der Terror kommt, nicht orten mag. Als das Paar freigesprochen wird, kennt Katja nur noch ein Gefühl: Rache. Fatih Akin hat mit seinem Film den zehn Opfern der NSU-­Mordserie ein Denkmal gesetzt. In Bremen kommt die Geschichte als Theaterstück zur Uraufführung.

Regie: Nurkan Erpulat
Bühne: Elena Melissa Stranghöner
Kostüme: Pieter Bax
Licht: Joachim Grindel
Musik: Michael Haves
Dramaturgie: Sabrina Bohl

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Aufführungen / Theater Theater am Goetheplatz Bremen Bremen, Am Goetheplatz 1-3
Aufführungen / Theater Oldenburgisches Staatstheater Oldenburg, Theaterwall 28
Aufführungen / Theater Figurentheater Bremerhaven Bremerhaven, An der Packhalle V

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