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Kleines Haus

Das Theater Bremen ist das Stadttheater von Bremen und umfasst vier Sparten: Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Kinder- und Jugendtheater mit den vier Spielstätten Theater am Goetheplatz, Kleines Haus, Brauhaus und Brauhauskeller.
In jeder Spielzeit stehen mehr als 30 Premieren mit 600 Vorstellungen auf dem Programm, aber auch Konzerte und Partys.

Das Kleine Haus wurde in der Spielzeit 2012/2013 sorgfältig umgebaut und umfasst seither etwa 200 Plätze auf einer Tribüne, die eine ideale Sicht auf Schauspiel und Tanz ermöglicht.

Kontakt

Kleines Haus
Theater Bremen
Am Goetheplatz 1-3
D-28203 Bremen

Telefon: +49 (0)421-36 53-0
E-Mail: info@theaterbremen.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Kleines Haus

Schauspiel

Milchwald

von Fritz Kater

Uraufführung: 25.09.2021

„Upside down. Boy, you turn me. Inside out. And round and round.” (Diana Ross) — Von Bremen nach Polesien und zurück. Milchwald ist ein temporeicher Roadtrip, der im Hier und Heute seinen Ausgang nimmt. In Bremen lebt Laila mit ihren Kindern ebenso wie Bodybuilder und Paketkurier Sylvester. Hier leben die junge Dozentin Delia, die ehemalige Tänzerin Frau Niebuhr und ihr Sohn Benny, ein Multitalent auf der Suche. Feine Linien verbinden sie alle miteinander und mit Dylan, der seine ganz eigene Vergangenheit hat und dennoch die Fäden der Geschichte in der Hand hält. Sechs Bremer:innen werden zur Schicksalsgemeinschaft. Als Laila abgeschoben wird, machen sich die anderen auf einen abenteuerlichen Weg, um sie zurückzuholen. Dieser Weg führt sie nicht nur an die Außengrenze der EU zwischen Polen und der Ukraine, sondern stellt auch eigene Gewissheiten in Frage. Für das Theater Bremen hat Fritz Kater ein Stück voller Sprünge, Verdichtungen und Perspektivwechsel geschrieben, das Menschen unserer Zeit und ihre polarisierenden Fragen portraitiert.

Regie: Armin Petras
Bühne: Julian Marbach
Kostüme: Annette Riedel
Licht: Norman Plathe-Narr
Musik: Jörg Kleemann
Video: Lio Klose, Cantufan Klose
Dramaturgie: Marianne Seidler

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Tanz

Adrift / The Resonance

von Felix Landerer & Helge Letonja / Of Curious Nature
TanzRAUM Nord

Premiere: 1.10.2021

„Ours is an age between worldviews, … a transitional era when the old cultural vision no longer holds and the new has not yet constellated. Yet we are not without signs of what the new might look like“ (Richard Tarnas) — Erstmals sind zwei Choreografien der beiden Gründer des Ensembles Of Curious Nature in einem Abend auf der Bühne zu sehen. Felix Landerer zeigt eine Gruppe im Zustand der Auflösung geglaubter Stabilität. Der Verlust von Halt, der Wegfall festgelegten Wissens, lösen körperlich den Alarmzustand aus und rufen zwischenmenschliche Dynamiken hervor. Ein Balanceakt zwischen destruktiven und kreativen Elementen, die das Chaos bereithält. Helge Letonja spürt dem gegenüber der Resonanz als Beziehung zur Welt nach. Die Eigenfrequenzen der Körper werden zum Ausgangspunkt der Choreografie: Impulse verstärken sich, Emotionen formen Bewegungen, die sich wie seismische Wellen im Raum ausbreiten. Wenn „der Draht zur Welt vibriert und das eigene Weltverhältnis zu atmen beginnt“ (Hartmut Rosa) entsteht die Energie, die befähigt, etwas in Bewegung zu setzen.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Senator für Kultur Bremen, Theater Bremen, Stiftung Niedersachsen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

Choreografie: Felix Landerer, Helge Letonja
Bühne: Britta Bremer
Kostüme: Rike Schimitschek
Musik: Christof Littmann
Dramaturgie: Anke Euler

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Tanz

(Little) Mr. Sunshine

von Samir Akika / Unusual Symptoms

Premiere: 15.10.2021

„I started a joke / Which started the whole world crying / But I didn‘t see /That the joke was on me“ (The Bee Gees) — In (Little) Mr. Sunshine setzen sich Hauschoreograf Samir Akika und sein ausnahmsweise ausschließlich männlicher Cast mit ihrer eigenen Biografie und ihrer Rolle als Performer auseinander. Was suchen die sieben Tänzer auf dieser Bühne und in den Gesichtern ihres Publikums? Und was genau hat sie eigentlich hierher geführt? (Little) Mr. Sunshine fragt nach den Dingen, die uns antreiben, die zu werden, die wir sein wollen und lässt Raum für die nicht unwahrscheinliche Möglichkeit, dass wir daran scheitern. Vielleicht erkennen wir dabei, dass die Theaterbühne nicht nur den Begabten gehört, sondern auch den Schüchternen, den Aufmerksamkeitssüchtigen, den mittelmäßigen Schauspielern, den Kontrollfreaks und den ewig Suchenden. In einer improvisierten Struktur versammelt (Little) Mr. Sunshine Materialcollagen, künstlerische Findungsprozesse und performative Tricks. Zwei Musiker kommentieren den Abend mit Geige, Piano und multilingualem Theatervokabular, das man sich für den Small Talk im Foyer unbedingt merken sollte.

Choreografie: Samir Akika
Bühne und Kostüme: Greta Bolzoni
Licht: Ralf Scholz
Musik: Shane Fee, Yu Mita
Outer Eye: Janna Schmidt
Dramaturgie: Gregor Runge

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Schauspiel

Wüst

Oder die Marquise von O.... – Faster Pussycat! Kill! Kill!
von Enis Maci
nach Heinrich von Kleist und Russ Meyer

„Knock me down nine times, but I get up ten.” (Cardi B.) – 1808. Eine junge Witwe ist schwanger und weiß nicht von wem. Über eine Zeitungsannonce wird der Vater gesucht, schließlich geht es um Familienehre, und da heiratet man eben auch einen Vergewaltiger. Aber Rache naht! Diese Frau will Gerechtigkeit. 1965. Drei Stripperinnen rasen mit ihren Sportwagen durch die Wüste. Sie fahren schneller und besser als jeder Mann und schrecken vor nichts zurück, um sich zu holen, was sie haben wollen. Das ist vor allem Spaß, aber auch: Geld. Kleist zeichnete in seiner Novelle das Bild einer jungen Frau, die sich durch die Wirren der patriarchalen Strukturen den Weg zur eigenen Gerechtigkeit bahnt, und Russ Meyer schuf einen Film, der im Nachhinein zu einem feministischen Klassiker werden sollte. Die junge Regisseurin Elsa-Sophie Jach arbeitet zum ersten Mal am Theater Bremen und findet in der Autorin Enis Maci eine Partnerin, um die normative Darstellung von Weiblichkeit für alle Zeiten in die Luft gehen zu lassen.

Regie: Elsa-Sophie Jach
Bühne: Marlene Lockemann
Kostüme: Belle Santos
Licht: Joachim Grindel
Musik: Max Kühn
Dramaturgie: Theresa Schlesinger

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Schauspiel

Moby Dick oder Der Wal

nach dem Roman von Herman Melville

„Weh dem Menschen, wenn auch nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.“ (Christian Morgenstern) — Es ist die Geschichte eines sagenumwobenen weißen Wals und seines von grenzenlosem Hass getriebenen Jägers Kapitän Ahab. Bei seiner Entstehung 1851 kaum beachtet, wird Herman Melvilles Roman Moby-Dick heute als postmodernes Jahrhundertwerk gefeiert. Inspiriert vom Alten Testament, von Shakespeare, von historischen und zoologischen Werken versucht Melville Welt, Gott, Mensch, Natur – und wie das alles zusammenhängt – zu erklären. Der fast tausendseitige Reisebericht erzählt von naturgewaltigen Abenteuern auf hoher See, aber auch von Streifzügen in die Tiefen der menschlichen Seelen- und Schicksalslandschaft. Alize Zandwijk entwickelt gemeinsam mit der Schauspielerin und Maskenbauerin Nadine Geyersbach, dem Schauspieler Denis Geyersbach und dem Musiker Beppe Costa ein Panorama belebter Objekte und theatral-musikalischer Bilder über das Verhältnis von Mensch und Natur.

Von und mit: Beppe Costa
Denis Geyersbach, Nadine Geyersbach

Idee und Konzept: Nadine Geyersbach, Denis Geyersbach
Regie: Alize Zandwijk
Bühne und Kostüme: Nadine Geyersbach, Denis Geyersbach, Lucie Hedderich, Thomas Rupert
Musik und Komposition: Beppe Costa
Licht: Joachim Grindel
Dramaturgie: Regula Schröter

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Schauspiel

Mutter Vater Land

von Akın Emanuel Şipal

„Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“ (Thomas Brasch) - Hundert Jahre Familiengeschichte zwischen Deutschland und der Türkei. In Szenen, Anekdoten, Tiraden, Träumen und Rachephantasien lässt Autor Akın Emanuel Şipal vier Generationen aufeinanderprallen. Von Istanbul über Wanne-Eickel, von Breslau nach Adana, es wird geputscht und geliebt, gekränkt und geflüchtet. Ein temporeicher Abriss der deutsch-türkischen Beziehungsgeschichte am Beispiel einer deutsch-türkischen Künstler*innenfamilie; lakonisch, witzig und berührend. Im emotional geführten Diskurs über Zugehörigkeit und Heimat findet Şipal einen selbstironisch souveränen Ton. Autobiographisches und Fiktionales, Theater und Text, Sprechen und Spielen geraten in seinem Stück in Bewegung: „Alles Dunkle zurückgelassen erhofften sie am Horizont ein Funkeln von Schönheit. Doch angekommen an diesem Ort konnten sie nicht aufhören zu gehen.“

Regie: Frank Abt
Bühne: Susanne Schuboth
Kostüme: Susanne Schuboth
Musik: Nihan Devecioglu, Jan Grosfeld
Licht: Norman Plathe-Narr
Dramaturgie: Viktorie Knotková

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Schauspiel

Starting From Scratch

von Andy Zondag / Unusual Symptoms

Wir beziehen uns immer auf Systeme und Traditionen, auf Patterns und Routinen – im Handeln wie im Denken. Wir gleiten hindurch auf diesen Wegen, mehr oder weniger bewusst, immer mit etwas beschäftigt. Aber wie sieht diese Beschäftigung aus? Was passiert eigentlich als erstes, als zweites? Und was geschieht, wenn man einen Schritt zurücktritt, genauer hinsieht, hinhört, berührt? Die Wahrnehmung noch einmal neu justiert? In „Starting From Scratch" wird die Bühne zu einem Labor, in dem fünf Performer:innen die Dinge um sich herum gemeinsam neu erkunden. Eine Reise ins Unbekannte eines neuen Anfangs, mit Neugier und einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Let's play a little.

Dauer: 60 Minuten

Choreografie: Andy Zondag
Bühne und Kostüme: Anna Lena Grote
Licht: Ralf Scholz
Musik: Janis Elias Müller
Dramaturgie: Karin Enzler

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Kleines Haus

Theater Bremen

Das Theater Bremen ist das Stadttheater von Bremen und umfasst vier Sparten: Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Kinder- und Jugendtheater mit den vier Spielstätten Theater am Goetheplatz, Kleines Haus, Brauhaus und Brauhauskeller.
In jeder Spielzeit stehen mehr als 30 Premieren mit 600 Vorstellungen auf dem Programm, aber auch Konzerte und Partys.

Das Kleine Haus wurde in der Spielzeit 2012/2013 sorgfältig umgebaut und umfasst seither etwa 200 Plätze auf einer Tribüne, die eine ideale Sicht auf Schauspiel und Tanz ermöglicht.

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Aufführungen / Theater Theater am Goetheplatz Bremen Bremen, Am Goetheplatz 1-3
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 14:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung Museum/WDR
So, 3.10.2021, 15:00 Uhr
Aufführungen / Theater Oldenburgisches Staatstheater Oldenburg, Theaterwall 28
Aufführungen / Theater Figurentheater Bremerhaven Bremerhaven, An der Packhalle V

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