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Dresden Frankfurt Dance Company

Die Dresden Frankfurt Dance Company residiert zu gleichen Teilen in Dresden und Frankfurt am Main. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist der international renommierte Choreograf Jacopo Godani.

Das Repertoire der Dresden Frankfurt Dance Company wird maßgeblich von den Werken Jacopo Godanis geprägt. Sein Ziel ist es, eine neue choreografische Sprache zu entwickeln, die Virtuosität und physische Herausforderung verlangt und mit einbezieht. Auf dieser Reise werden sich traditionelles Erbe und zeitgenössisches Denken vermischen und ein in seiner Identität einzigartiges Ensemble zum Leben erwecken.

Kooperationspartner sind die Länder Sachsen und Hessen, die Städte Dresden und Frankfurt am Main sowie private Fördervereine und Sponsoren.

Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Company-in-Residence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.

Kontakt

Dresden Frankfurt Dance Company
Schmidtstr. 12
D-60326 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0) 69-90 73 99 100
E-Mail: info@dresdenfrankfurtdancecompany.de

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Dresden Frankfurt Dance Company

Tanz

Alter Ego

von Jacopo Godani

FRANKFURTPREMIERE

Die für einen zweiteiligen Ballettabend kreierte und im Oktober 2019 in Dresden uraufgeführte Choreografie Alter Ego wird weiterentwickelt und in Frankfurt am Main als abendfüllendes Ballett zu sehen sein.

In Alter Ego verfolgt Godani erneut seine künstlerische Leidenschaft: Die unendlichen Möglichkeiten der Metamorphose in seiner choreografischen Arbeit. In dieser Kreation ist die choreografische Sprache von herkömmlichen Parametern befreit: Die Öffnung zu einer neuen Wahrnehmung wird ermöglicht. Menschliche Körper mit animalischen Merkmalen erschaffen ein Universum aus seltsamen Kreaturen: Tiere, halb Mensch und halb Insekt, interagieren und kommunizieren miteinander.

Aber der Choreograf hält nicht an all diesen Transformationen fest, sondern reichert die körperliche Bewegungssprache mit eckigen Formen an, um somit ästhetische Grenzen aufzubrechen. Animalische Wesen entdecken und konstruieren durch die Choreografie den Raum, dabei wird eine innovative Form der Kommunikation zwischen den Performer*innen hergestellt. Der gruselige Blick, die Gesten, Unterbrechungen, Pausen und unerfüllten Handlungen usw. erzeugen eine gemeinschaftliche Sprache zwischen all diesen Kreaturen. Stille und Stopps sind für dieses gemeinsame Erlebnis bedeutsam: Nicht nur der Raum wird in diesem Gefüge ausgesetzt, sondern auch die Zeit.

Godanis choreografische Praxis schafft einen reflektierten, bewussten Umgang mit performativen Handlungen und unterstreicht das Eigenengagement der Tänzerinnen und Tänzer. Mit ihnen erarbeitet der Choreograf eine visuelle Identität. Godani zu den Tänzer*innen: „ [...] Wichtig ist eure innere Vision, wie ihr den Raum wahrnehmt, stellt euch die Realität nicht vor, sondern beobachtet sie nur.“ Die Tänzerinnen und Tänzer stellen interne und externe Beziehungen zwischen den verschiedenen Teilen ihres Körpers her. Es ist die Konstruktion eines geometrischen, fast kaleidoskopischen „Meccano” zwischen ihnen und ihren eigenen Gliedmaßen. Aus der Choreografie entstehen Charaktere, die einen Reichtum von Bildern und Assoziationen hervorrufen und gleichzeitig die theatralen Komponenten eines mentalen Bildes betonen.

In Alter Ego sind alle künstlerischen Elemente transparent und rein. Ihre nüchterne Klarheit ist eine gezielte Suche nach ihrer endgültigen Natur: Eine schimmernde Erinnerung, eine Erzählung ohne dramatische Beteiligung. Godanis körperliche Ausdrucksweise ist gleichzeitig enthüllend und öffentlich, bleibt aber dennoch innerlich und zutiefst privat. Jede Geste, jede choreografische Leistung wird zum Schicksal mit der Eloquenz und Schönheit von abstrakter Poesie. Die Performer*innen wachsen zu temperamentvollen Figuren heran und bilden zusammen mit dem Choreografen einen magischen Kreis, in dem sie ungestüm zu evozieren versuchen, was dem Menschen für immer durch die Finger gleitet: Die Entschlüsselbarkeit des Lebens.

Choreografie: Jacopo Godani
Bühne, Licht, Kostüme: Jacopo Godani
Musik: 48nord
16 Tänzerinnen und Tänzer
Uraufführung 10. Oktober 2019 - Dresden Frankfurt Dance Company, HELLERAU - EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE, Dresden

Öffentliches Einführungsgespräch (Anmeldung nicht erforderlich)

Sa, 29.02. | 19:00
mit Luisa Sancho Escanero, Repräsentantin des Künstlerischen Direktors / Künstlerische Koordinatorin, Dresden Frankfurt Dance Company.

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Tanz

Ballettabend

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Dresden Frankfurt Dance Company

Die Dresden Frankfurt Dance Company residiert zu gleichen Teilen in Dresden und Frankfurt am Main. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist der international renommierte Choreograf Jacopo Godani.

Das Repertoire der Dresden Frankfurt Dance Company wird maßgeblich von den Werken Jacopo Godanis geprägt. Sein Ziel ist es, eine neue choreografische Sprache zu entwickeln, die Virtuosität und physische Herausforderung verlangt und mit einbezieht. Auf dieser Reise werden sich traditionelles Erbe und zeitgenössisches Denken vermischen und ein in seiner Identität einzigartiges Ensemble zum Leben erwecken.

Kooperationspartner sind die Länder Sachsen und Hessen, die Städte Dresden und Frankfurt am Main sowie private Fördervereine und Sponsoren.

Gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Company-in-Residence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Dresden Frankfurt Dance Company

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