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Tiroler Landestheater

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Tiroler Landestheater
Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck
Rennweg 2
A-6020 Innsbruck

Telefon: +43.512.52074
Fax: +43.512.52074.333
E-Mail: tiroler@landestheater.at

 

Kassa Tel. +43.512.52074.4
Kassa Fax. +43.512.52074.338
e-Mail. kassa@landestheater.at

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Tiroler Landestheater

Theater

Phantasma X

Schauspiel von Martin Plattner

Uraufführung / Premiere: 04. Mai 2019

„Maximilian I. ist wörtlich und sprichwörtlich am Ende. In seiner ‚Eselskiste‘ wartet der todkranke Kaiser auf seinen Abgang. Sein letzter Wunsch: nicht mehr Herrscher sein zu müssen, sondern einfacher, ‚reiner‘ Mensch. Tja. So leicht ist eine Menschwerdung halt auch wieder nicht, denn seine Vergangenheit als Kriegsherr, Verschwender und Frauenheld nagt ordentlich an und in ihm. In seinen letzten Visionen tauchen sie noch einmal auf – die größten Krisenherde: die Ehefrauen, die Kriegstoten, die monströsen Schulden und immer wieder seine aus dem Ruder gelaufene Egomanie. Zuerst findet sich Maximilian als Schaustück in einem Museum wieder, in dem er gnadenlos von einer Führerin, einer Aufseherin und einer Putzkraft mit seinem Nachleben gequält wird. Dann landet er im ungemütlichsten ‚Frauenzimmer‘, in dem sich gleich alle drei seiner Gattinnen versammelt haben. Und schließlich gibt‘s auch noch eine nächtliche Jagdpartie, bei der er von mehreren Doppelgängern gejagt wird – mit fatalen Folgen …“
MARTIN PLATTNER

Nach Maultasch 2015 und Ferner 2018 freuen wir uns auf die dritte Zusammenarbeit mit Martin Plattner. Es verspricht ein sündhaftes und tiefschwarzes Vergnügen zu werden, wenn der Tiroler in seinem Schauspiel Phantasma X, das als Auftragswerk für das Tiroler Landestheater zum Maximilian-Gedenkjahr 2019 entsteht, einen ungewohnten und ironisch-kritischen Blick auf die Figur des Kaisers wirft. Einen (Spiel-)Raum will er in dem Stück jenen Themen und Konflikten geben, die nach wie vor lichterloh brennen: Egomanie, gnadenlose Instrumentalisierung von Frauen, ungezügelte Verschwendungssucht und das Ringen um das Begreifen der eigenen Endlichkeit. Martin Plattner ist Träger des Thomas-Bernhard-Stipendiums 2018.

Maximilian I.: Veraltete Staaten erkranken an Erinnerungen.

Regie: Verena Koch
Bühne und Kostüme: Veronika Stemberger
Dramaturgie: Romana Lautner

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Theater

Astoria

Schauspiel von Jura Soyfer

Premiere: 11. Mai 2019

Die beiden Sandler Hupka und Pistoletti trennen sich zu Winterbeginn, um ein brauchbares Quartier für die kalte Jahreszeit zu finden. Während Pistoletti auf einen längeren Aufenthalt in einem Spital spekuliert, erhofft sich Hupka durch ein kleines Vergehen eine milde Gefängnisstrafe. Doch als er die Gräfin Gwendolyn trifft, die für ihren altersschwachen Gatten einen ganzen Staat kaufen will, gerät Hupka in immer absurdere Situationen: Der Staat Astoria, den er aus Jux erfindet, bekommt zunehmend Gestalt, erhält eine eigene Bürokratie, eine Währung, eine Armee – wenn auch nur auf dem Papier. Und immer, wenn Hupka denkt, der Schwindel müsste auffliegen und die Blase platzen, wird Astoria für mehr und mehr Menschen Realität.

Der jüdisch-russische Emigrant Jura Soyfer wurde nach der blutigen Niederschlagung eines Arbeiteraufstandes und dem Brand des Justizpalastes in Wien im Juli 1927 zum politischen Autor. Im Kabarett der Sozialdemokratischen Partei und in der Arbeiter-Zeitung engagierte er sich gegen Faschismus und Rassismus. Nach 1934 verfasste er für Wiener Kleinkunstbühnen propagandistische Volksstücke, die mit revueartigen Elementen versetzt waren – wie in Broadway-Melodie 1492 (UA 1937) – und an das österreichische Volkstheater in der Nachfolge Nestroys anknüpften – so wie Astoria (UA 1937). 1938 wurde Soyfer bei der Flucht aus Österreich verhaftet; er starb im Konzentrationslager Buchenwald an Typhus.

Butler James:
Astoria ist uns strahlend erstanden als die konsequenteste Vollendung des modernen Staatsgedankens: der Staat an und für sich; der Staat, befreit von allen Nebenerscheinungen; der Staat, reduziert auf den Staatsapparat!

Regie: Elke Hartmann
Bühne & Kostüme: Alexia Engl
Musik: Jakob Köhle
Dramaturgie: Axel Gade

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Astoria

Musical

Chicago

Ein Musical-Vaudeville

Premiere: 18. Mai 2019

Buch von Fred Ebb und Bob Fosse | Musik von John Kander | Songtexte von Fred Ebb

Chicago in den 1920ern: Die junge, ehrgeizige Nachtclub-Tänzerin Roxie Hart erschießt ihren Liebhaber und erwartet ihre Mordanklage im Gefängnis. Ihr betrogener Ehemann wendet sich von ihr ab und die anfängliche Freundschaft mit Zellengenossin Velma verwandelt sich in Rivalität um Ruhm und einen Mann: den durchtriebenen Staranwalt Billy Flynn. Angefeuert wird die Situation von der stets dem nächsten großen Knüller nachjagenden Boulevardjournalistin Mary Sunshine, die Roxie als schillernde „Jazz-Mörderin“ ins mediale Rampenlicht rückt.

Ein Stück Musicalgeschichte auf der Bühne, das mit viel Tempo, bissigem Humor und einer Portion Gesellschaftskritik heute noch so packend ist wie im Jahr 1926, als die Reporterin Maurine Dallas Watkins die Vorlage für das heute weltberühmte Musical schrieb. Durch heiße Musik (John Kander), mitreißende Gesangstexte (Fred Ebb) und eine aufregende Story (Bob Fosse und Fred Ebb) wurde daraus ein Meisterstück.

Die Geschichte um die mörderische Roxie Hart besticht durch den heißen Jazz der „Roaring twenties“ und die ebenso atemberaubenden wie aufreizenden Tanzszenen. Dass diese Inszenierung Enrique Gasa Valga obliegt, scheint auf der Hand zu liegen. Nachdem er schon vielfach bewiesen hat, dass er die verschiedensten Seiten des Tanz- und Musiktheaters beherrscht, führt er uns zusammen mit Hansjörg Sofka mit Chicago in die Welt des Jazz.

Conferencier:
Lasst uns in Fahrt kommen, lasst uns die Sorgen vergessen, die Partys länger machen und die Röcke kürzer, lasst uns die Musik heißer machen und lasst uns alle zur Hölle fahren.

Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Choreografie & Regie: Enrique Gasa Valga
Dialogregie: Thomas Gassner
Bühne: Helfried Lauckner
Kostüme: Andrea Kuprian
Dramaturgie: Christina Alexandridis

In deutscher Sprache .

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Tanz

Der blaue Engel

Tanzstück von Marie Stockhausen

Berlin in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts: Willkommen in der Welt der Varietés! Eine Frau in Rot. Sinnbild einer sich neu entdeckenden und begehrenden Weiblichkeit. Wunderbar beschwingte Musik, Skandale und Drogen. Es ist eine Welt, die nicht an die Zukunft denken will – selbstzerstörerisch und selbstverausgabend.
Assoziationsräume für Marie Stockhausens neue Choreografie gibt es viele: Ein spießbürgerlicher Gymnasialprofessor verfällt einer unmoralischen Tingeltangel-Sängerin und verliert zunehmend seine Stellung in der Gesellschaft, seine Würde, sein Leben. Aus dem Roman Heinrich Manns, der 1905 unter dem Titel Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen erschien, hat Josef von Sternberg 1930 einen unpolitischen Film gemacht, mit dem Marlene Dietrich weltbekannt wurde: Der blaue Engel. Marie Stockhausen nimmt ihn als Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit einer weiteren Berühmtheit: Anita Berber. Die Berliner Tänzerin war der Inbegriff einer exzentrischen Lebensweise. Sie galt als verrucht, Vamp und Femme fatale, nahm Morphium und Kokain, trank pro Tag eine Flasche Cognac, prügelte sich regelmäßig, tanzte nackt und starb mit nur 28 Jahren an Tuberkulose. Dem Maler Otto Dix stand sie 1925 – ebenfalls nackt – Modell. Das Bildnis der Tänzerin Anita Berber zeigt die junge Frau faltig, ausgezehrt, den Mund blutrot, den Teint blass und die Augen todesdunkel. So hat Otto Dix ihr destruktives Inneres auf die Leinwand gebannt.
Was nun, wenn der Maler, Anita Berber und Professor Unrat zusammenträfen? Ein Tanz auf dem Vulkan, soviel ist sicher!

Ich bin von
Kopf bis Fuß‘
auf Liebe
eingestellt!

Choreografie & Regie: Marie Stockhausen
Bühne & Kostüme: Andrea Kuprian
Dramaturgie: Christina Alexandridis

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Oper

Mignon

Oper von Ambroise Thomas

Der große Erfolg der Vertonung von Goethes Faust bewog das Autorenduo Jules Barbier und Michel Carré, ein weiteres Werk des deutschen Dichters in ein Opernlibretto umzuwandeln. Als Quelle diente ihnen nun der Roman Wilhelm Meisters Lehrjahre. Die Komposition lag in den Händen von Ambroise Thomas, der bereits einiges Ansehen genoss. Ähnlich wie bei Faust rückten die Autoren die Frauenrolle in den Vordergrund.

Mignon heißt das junge Mädchen mit der geheimnisvollen Vergangenheit, das sich unsterblich in Wilhelm Meister verliebt, der mehrmals zu ihrem Retter wird. Doch er gerät in die Fänge der verführerischen Schauspielerin Philine. Erst im Laufe der Zeit wächst seine Zuneigung zu Mignon. Ist es Liebe oder Mitleid? Finden die beiden zueinander? – Das hängt ganz davon ab, welche der vier Schlussfassungen man für die Aufführung wählt. Da sich der Tod Mignons, wie Goethe ihn vorsah, für die Gattung der Opéra comique nicht eignete, erfanden die Franzosen ein versöhnliches Ende, das in drei unterschiedlichen Varianten vorliegt. Es gibt allerdings auch eine Fassung mit tragischem Ausgang.

1866 an der Pariser Operá-Comique uraufgeführt, wurde Mignon alsbald zum Welterfolg. Das Werk lebt von seinem lyrischen Grundcharakter, der subtilen, farbenreichen Instrumentation und den graziösen, eingängigen Melodien, darunter Mignons populäre Romanze „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn“. Die Figur der Mignon, die zum Inbegriff romantischer Sehnsucht wurde, betritt nun nach über 100 Jahren erstmals wieder die Bühne des TLT.

Nur wer die Sehnsucht kennt,
weiß, was ich leide!

Musikalische Leitung: Seokwon Hong
Regie: Helen Malkowsky
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Anke Drewes

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Kinderprogramm

Die Geschichte vom Ungeheuer

Kinderstück von Lena Hach

Ab 6 Jahren

Das Ungeheuer, um das es in dieser Geschichte geht, ist eigentlich „ein ausgesprochen liebenswertes, ausgesprochen ozeanblaues Ungeheuer. Mit Felldrumherum“.
Aber egal wo es auftaucht – immer fürchten sich alle vor ihm und verschwinden. Natürlich gibt es auch Momente, in denen das ganz praktisch ist. Beispielsweise muss das Ungeheuer nie irgendwo Schlange stehen, weil die Leute, die vorher da waren, von ganz alleine Platz machen.
Aber heute ist kein besonders guter Tag für das feinfühlige Ungeheuer – die Einsamkeit ist schuld. Selbst ungesunde Sachen essen macht keinen Spaß, wenn niemand sagt: „Iss doch nicht so viel ungesundes Zeug.“ Und auch beim Schachspielen wird es bald langweilig, wenn einen beim Mogeln niemand erwischen kann.
Zum Glück hat das Ungeheuer eine Idee: Es will sein UN loswerden. Dann wird sich nämlich niemand mehr vor ihm fürchten, weil es zum Geheuer wird. Doch bald zeigt sich, dass das gar nicht so einfach ist: Weder auf einer Parkbank lässt sich das UN vergessen, noch vom Wind davonwehen oder von den Wellen forttreiben. Daher beschließt das Ungeheuer, das keines sein will, eine Anzeige in der Zeitung aufzugeben:
„In die Jahre gekommenes, kaum gebrauchtes UN in gute Hände abzugeben. An Selbstabholer kostenlos.“ Ob sich darauf wohl jemand melden wird …?
Ein unglaublich unbändiges, unvorstellbar unerhörtes, unbeirrt und unfassbar ungestümes, unsagbar unlangweiliges Stück über Außenseitertum, Einsamkeit und wahre Freundschaft.

Das Ungeheuer hat eine große Nase und kleine Ohren, die von seinem Kopf abstehen und im Wind wackeln. Natürlich nur, wenn das Ungeheuer im Wind steht. Gerade jetzt sitzt es nämlich zu Hause, auf seinem Sofa. Da ist es ausgesprochen windstill.

Regie: Ingrid Gündisch
Bühne & Kostüme: Franziska Goller
Dramaturgie: Uschi Oberleiter

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Tanz

Una Noche Elegante

Choreografien von Jiří Kylián, Uwe Scholz und Nacho Duato

Nach Ménage-à-trois und Masterpieces setzt Enrique Gasa Valga mit Una Noche Elegante die Reihe großer zeitgenössischer Choreografien fort.
Jiří Kyliáns 1991 entstandene Kreation Un ballo ist das erste Ballett, das er für die Nachwuchscompagnie des Nederlands Dans Theaters erschaffen hat. In seiner über 20-jährigen Direktionszeit etablierte er das NDT als die führende zeitgenössische Compagnie Europas. „Ein Tanz, Musik, mehr nicht“, so beschrieb der tschechische Choreograf diese „Übung für Musikalität und Sensibilität zwischen männlichen und weiblichen Partnern“, die sich zu Maurice Ravels Menuett aus Le tombeau de Couperin und seiner Pavane pour une infante défunte entwickelt.
Uwe Scholz choreografierte sein Tanzstück Oktett nach dem gleichnamigen Musikwerk von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Urfassung entstand 1987 für das Zürcher Ballett in der Ausstattung von Karl Lagerfeld; 2000 studierte Uwe Scholz eine Neufassung dieses modernen Tanzklassikers für das Leipziger Ballett ein und übernahm dabei auch die Gestaltung der Ausstattung.
Nacho Duato, Intendant des Staatsballetts Berlin, lässt in seiner Choreografie Por vos muero das Spanien des 15. und 16. Jahrhunderts mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes aufleben. Er setzt in dieser 1996 für die spanische Compañía Nacional de Danza entstandenen Arbeit Gedichte von Garcilaso de la Vega und spanische Musik aus jener Zeit ein und zeigt uns so die Vielfalt der kulturellen Einflüsse der spanischen Renaissance.
Ein Tanzabend der Extraklasse, voller Eleganz und Anmut.

Enrique Gasa Valga
Nach zehn Jahren als Direktor habe ich die Ehre und die Freude, meinen TänzerInnen mit diesen Meisterchoreografien eine Aufgabe von höchster Qualität zu stellen.
Lassen wir die Tanzwelt auf Innsbruck schauen!

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Theater

Der Trafikant

Schauspiel nach dem Roman von Robert Seethaler

Österreich 1937.38: Der junge Franz Huchel kommt aus der Provinz nach Wien. Seine Mutter schickt ihn zum Trafikanten Otto Trsnjek in die Lehre. Der alte Grantler soll ihm beibringen, Zeitungen zu lesen, Zigarren zu verkaufen und die Welt zu verstehen. Doch Letzteres ist schier unmöglich in diesen Zeiten, die man laut Trsnjek nur faulig nennen kann, verdorben und verkommen! Wo soll das noch enden? Zum Glück trifft Franz jemanden, dem er alle seine Fragen stellen kann: Professor Sigmund Freud, ein alter Kunde der Trafik, mit dem ihn langsam eine zwar seltsame, aber richtige Freundschaft verbindet. Und auch wenn Sigmund Freud keine Antworten weiß, tut es Franz doch gut, mit ihm zu reden. Über Gott und die Welt und vor allem: die Liebe. Denn wer versteht die schon?
Ein Mädchen gefunden hat Franz schnell: Anezka. Doch leider ist das Hochgefühl nur von sehr kurzer Dauer. Immerzu ist die junge Frau, die sich als Varietétänzerin mit einem Faible für Gulasch und Franzens „scheenes Popscherl“ entpuppt, verschwunden …

Der Wiener Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler Robert Seethaler ist der erste Österreicher, der es mit seinem Roman Ein ganzes Leben auf die Shortlist des „Man Booker International Prize“ geschafft hat. In seinem Bestseller Der Trafikant erzählt er mit Witz und poetischer Leichtigkeit von sympathisch-naiven Figuren in einer immer brutaler werdenden Zeit: dem „Wiener Totentanz des Jahres 1938“ (FAZ).

Regie: Birgit Eckenweber
Bühne & Kostüme: Ursula Beutler
Dramaturgie: Romana Lautner

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Theater

Die unglaubliche Tragödie von Richard III.

Eine Komödie von Michael Niavarani . Frei nach William Shakespeare

Mit Richard III. hat Shakespeare einen der größten Schurken der Theatergeschichte erfunden. Über insgesamt vier Stücke (die drei Teile von König Heinrich VI. sowie König Richard III.) spinnt Richard bei Shakespeare seine Intrigen und schreckt dabei vor keiner Grausamkeit zurück, um König von England zu werden. Als Gegenpol dazu hat Shakespeare in vielen seiner Tragödien und Historiendramen Figuren in die Handlung eingeflochten, die für komische Momente sorgen: Bei Hamlet sind es die Totengräber, bei Macbeth der Pförtner – und bei Richard III. die beiden Mörder, die Richard damit beauftragt, seinen Bruder Clarence zu töten.

Michael Niavarani, Schauspieler und Erzkomödiant, hat in seiner Neudichtung des Richard-Stoffes beide Teile, die tragisch-ernsten wie die komischen, auf gleiche Höhe gebracht, indem aus den komischen Nebenfiguren zwei Hauptakteure werden. Es sind der Koch Frederick Dighton und der Schuster William Forrest, die in schlechten Zeiten nur ein wenig Geld verdienen wollen und dabei an Richard geraten, der sie zu Handlangern seiner Übeltaten macht. Mit viel schwarzem Humor schafft es Niavarani, den Schurken ebenso plastisch auf die Bühne zu stellen wie die Komödianten. Ein großer, manchmal derber, aber immer kluger Spaß, der Shakespeare ehrt, indem er Shakespeares Lust am Vergnügen ernst nimmt.

Forrest:
Ein Hoch auf Euch, edler, anmutiger, wunderschöner Richard, dessen Buckel man kaum sieht.
Das ist ja nur ein Wimmerl.

Regie: Susi Weber
Bühne & Kostüme: Isabel Graf
Musik: Wolfi Rainer
Dramaturgie: Axel Gade

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Theater

Vomperloch

Stück von Felix Mitterer

Die Entstehung dieses Auftragswerkes wurde unterstützt von Land Tirol und Stadt Innsbruck.

„Im Vomperloch, einem abgeschiedenen und unzugänglichen Seitental des Tiroler Karwendelgebirges, bestand zwischen Sommer 1943 und Kriegsende ein Deserteurslager, das überwiegend von einheimischen Wehrmachtssoldaten als Zufluchtsort nach der Desertion genutzt wurde. Die Angst vor Entdeckung, vor Verrat, vor dem Einschleusen eines Spitzels, die furchtbar kalten und dunklen Winter, der oftmalige Nahrungsmangel sowie das zwangsweise Ausharren auf engstem Raum, all das machte das Leben nahezu unerträglich und führte zu qualvollen Auseinandersetzungen. Desertion galt damals als Schande, galt auch nach dem Krieg als Schande, wird immer mit Schande behaftet sein. Ich habe dieses Stück mit der Intention geschrieben, die damaligen, heutigen und zukünftigen Deserteure von dieser Schande zu erlösen. Es wird mir nicht gelingen, aber einen Versuch ist es wert.“ So äußert sich Felix Mitterer zu Vomperloch, seinem Auftragswerk für das Tiroler Landestheater zur Eröffnung der neuen Kammerspiele im Haus der Musik Innsbruck. Es ist nach Märzengrund und Galapagos das dritte Theaterstück seiner Trilogie über Menschen, die sich von der Gemeinschaft zurückgezogen haben.

Felix Mitterer wurde in Achenkirch als Sohn einer verwitweten Kleinbäuerin und eines unbekannten Vaters geboren, von einem Landarbeiterehepaar adoptiert und wuchs in Kitzbühel und Kirchberg auf. Seit 1977 ist Felix Mitterer, der 2018 seinen 70. Geburtstag begeht, freischaffender Autor und wurde mit einer Vielzahl renommierter österreichischer und ausländischer Preise ausgezeichnet.

Felix Mitterer:
Es gibt keine bösen Menschen, es gibt nur Unglückliche.

Inszenierung: Thomas Krauß
Bühne & Kostüme: Helfried Lauckner
Dramaturgie: Christina Alexandridis

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Aufführungen / Konzert Musik im Riesen Swarovski Kristallwelten Wattens, Kristallweltenstraße 1
Aufführungen / Theater Passionsspielverein Erl Erl, Mühlgraben 56

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