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Tiroler Landestheater

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Tiroler Landestheater
Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck
Rennweg 2
A-6020 Innsbruck

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Fax: +43.512.52074.333
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Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Tiroler Landestheater

Musiktheater

Die Schatten­kaiserin

Musical von Jürgen Tauber und Oliver Ostermann

Uraufführung: 28. September 2019

Libretto von Susanne Felicitas Wolf unter Verwendung von Motiven von Bernhard Aichner

Das Jahr 2019 steht ganz im Zeichen Maximilians I. Der Kaiser aus dem Geschlecht der Habsburger, den eine besondere Liebe mit dem Land Tirol verband, starb vor 500 Jahren. Zu den Beiträgen des Tiroler Landestheaters anlässlich seines Gedenkjahres zählt eine besondere Auftragskomposition, mit der die Spielzeit 2019.20 eröffnet wird: das Historienmusical Die Schattenkaiserin.

Im Mittelpunkt der Handlung steht nicht der Regent selbst, sondern seine zweite Ehefrau, die in seinem Schatten ein bemitleidenswertes Dasein führte: Bianca Maria Sforza. Unter Verwendung von Motiven des Innsbrucker Bestseller-Autors Bernhard Aichner konzipierte Susanne Felicitas Wolf das Stück und verfasste das Libretto. Es zeichnet das berührende Porträt einer jungen Frau, die voller Hoffnungen und Sehnsüchte in die durch ihren reichen Onkel vermittelte Ehe geht. Doch Maximilian, dessen Herz noch an der früh verstorbenen Maria von Burgund hängt, kann keine Zuneigung zu ihr entwickeln. Ihr kindliches Verhalten und ihre Anhänglichkeit bleiben ihm fremd und hindern ihn in seinem Freiheitsdrang. Vom Kaiser vernachlässigt, stirbt Bianca 1510 kinderlos, krank und vereinsamt in Innsbruck. Vor dem Hintergrund ihrer tragischen Geschichte entfaltet sich auf der Bühne ein farbiges Gemälde rund um den „letzten Ritter“ im Spiegel seiner Zeit.

In der symphonisch angelegten Musik verbinden sich klassische wie zeitgenössische Elemente mit spätmittelalterlichen Stilzitaten. Die Komponisten Jürgen Tauber und Oliver Ostermann stammen aus Wiener Neustadt, wo Maximilian geboren und bestattet wurde.

Bianca:
Ich wollt’ mich mit ihm erheben,
selig über Wolken schweben …
Wann habe ich mich aufgegeben?

Ein Beitrag zum Maximilianjahr 2019 . Die Entstehung dieses Auftragswerks wurde unterstützt von Land Tirol und Stadt Innsbruck

Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Inszenierung: Johannes Reitmeier
Choreografie: Randy Diamond
Bühne & Kostüme: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Susanne Bieler

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Die Schatten­kaiserin

Theater

Furor

Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Österreichische Erstaufführung: 05. Oktober 2019

Wutbürger, Hate-Speech, Lügenpresse, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones: In ihrem neuesten Stück geht das erfolgreiche Autoren-Duo Lutz Hübner und Sarah Nemitz der Frage nach, wie demokratische Werte erodieren und was unsere Gesellschaft immer weiter auseinanderdriften lässt.

Drei Repräsentanten höchst unterschiedlicher Milieus treffen in Furor aufeinander: eine Altenpflegerin, ein Paketbote und ein erfolgreicher Politiker. Ministerialdirigent Heiko Braubach hat ausgerechnet in der heißen Phase seines Wahlkampfs um das Amt des Bürgermeisters einen jungen Drogenabhängigen so schwer angefahren, dass dieser für immer an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Obwohl ihn offiziell keine Schuld trifft, beschließt er, der Mutter des Jungen, die als Altenpflegerin jeden Cent zweimal umdrehen muss, nicht nur finanziell unter die Arme zu greifen. Bei einem Besuch in ihrer Wohnung taucht jedoch ihr Neffe auf, der sich als Paketbote über Wasser hält und nun die Stunde der Abrechnung mit der „politischen Elite“ gekommen sieht. Für ihn ist klar, dass Braubach nur deshalb seine Hilfe anbietet, um zu vermeiden, dass sich die ganze Geschichte im Wahlkampf gegen ihn wendet. Und so wittert er seine Chance, Braubach zu erpressen. Es entwickelt sich ein immer heftigerer Schlagabtausch zwischen dem versierten Politprofi und dem jungen Mann voller extremer Positionen, die sich aus Enttäuschung, Wut und Hass speisen.

Jerome: Sie tragen moralische Schuld am Elend in diesem Land und dafür werde ich Sie zur Verantwortung ziehen.
Braubach: Und wie?
Jerome: Weiss ich noch nicht.

Inszenierung: Agnes Mair
Bühne & Kostüme: Veronika Stemberger
Dramaturgie: Christina Alexandridis

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Oper

Don Giovanni

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

„Wie kann man sagen, Mozart habe seinen Don Juan komponiert! Komposition! Als ob es ein Stück Kuchen wäre […]! Eine geistige Schöpfung ist es, […] wobei der dämonische Geist seines Genies ihn in der Gewalt hatte.“ Diese Worte Goethes zeigen den hohen Stellenwert von Mozarts Oper unter den zahlreichen Bearbeitungen des Don Juan-Stoffes. Die Figur des ebenso erotischen wie gewissenlosen Verführers wurde von Tirso de Molina Anfang des 17. Jahrhunderts erstmals schriftlich festgehalten und erfuhr seither unterschiedlichste Variationen in der Literatur, in der Musik wie auch in der Kunst.

Bei Mozart verlässt Don Giovanni schon von Beginn an das Glück bei den Frauen. Mit dem Mord an Donna Annas Vater lädt er zusätzliche Schuld auf sich. Sein Untergang – die sprichwörtliche Höllenfahrt – ist somit vorprogrammiert. Mit ihrem 1787 in Prag uraufgeführten „Dramma giocoso“ – sprich „heiterem Drama“ – haben Mozart und Da Ponte die Interpretation dieser legendären Figur entscheidend geprägt.

In der Komposition jagt ein Highlight das nächste. Der Dirigent Otto Klemperer fragte sich zu Recht: „Wo sollen wir mit der Laudatio des Don Giovanni beginnen? Mit den unsterblichen Arien oder mit den meisterhaften Ensembles oder mit den gewaltigen Finales?“ Lassen wir uns einfach verführen – in einer Inszenierung, die bei dem bewährten Team Kurt Josef Schildknecht, Heinz Hauser und Gera Graf (Tiefland, Die Sache Makropulos – Österreichischer Musiktheaterpreis für die Beste Ausstattung) bestens aufgehoben ist.

E.T.A. Hoffmann:
Die Oper aller Opern.

Musikalische Leitung: Seokwon Hong
Regie: Kurt Josef Schildknecht
Bühne: Heinz Hauser
Kostüme: Gera Graf
Choreografie: Kathrin Eder

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Schauspiel

Die Deutsch­lehrerin

Schauspiel nach dem Roman von Judith W. Taschler

Die Veranstaltungsreihe „Schüler/in trifft Autor/in“ der Kulturservicestelle des Landes Tirol sorgt dafür, dass sie sich nach 16 Jahren wiedersehen: die Deutschlehrerin Mathilda Kaminski und der Autor Xaver Sand, der es mit seiner Jugendbuchtrilogie Engelsflügel, Engelskind und Engelsblut zu einiger Berühmtheit gebracht hat. Lange Zeit waren sie ein Paar – bis er sie plötzlich verließ. Wenig später heiratete er die einzige Tochter eines reichen Hoteliers, kurz darauf kam ein Sohn zur Welt. Für Xaver eröffnete sich die Welt des Jetsets, für Mathilda brach eine Welt zusammen. Wie begegnet man sich nach so langer Zeit? Zunächst via E-Mail, dann von Angesicht zu Angesicht. Doch die Geschichten, die Xaver und Mathilda einander erzählen, scheinen sich zu widersprechen, führen in die Irre oder warten mit plötzlichen Bekenntnissen auf. Vor allem, als das spurlose Verschwinden von Xavers Sohn vor 14 Jahren zur Sprache kommt.

Christine Westermann bringt es in ihrer Buchkritik auf den Punkt: „Das ist wirklich ganz großes Kino, was Judith Taschler sich da ausgedacht hat. Ein Mann und eine Frau. Und alles, was es zu einem Drama braucht: Liebe, Enttäuschung, Rache, Schuld, Verrat, ein Kind, eine überstürzte Heirat und ein Beinahe-Mord … Ich habe das Buch gelesen, zweimal innerhalb weniger Wochen.“

Schauspieldirektor Thomas Krauß hat aus dem Roman ein Theaterstück destilliert und bringt den Erfolgsroman zum ersten Mal auf die Bühne.

Mathilda an Xaver:
Jedes Mal, wenn ich an dich denke,
habe ich ein anderes Bild von mir.

Regie: Thomas Krauß
Bühne & Kostüme: Helfried Lauckner
Dramaturgie: Axel Gade

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Die Deutsch­lehrerin

Tanz

Frida Kahlo - Nueva Pasión

Tanzstück von Enrique Gasa Valga

Libretto von Enrique Gasa Valga und Katajun Peer-Diamond . Musik interpretiert von Lila Downs, Brigitte Fassbaender, Chavela Vargas, Buika u. a.

Am 1. April 2011 feierte der Direktor der Tanzcompany Enrique Gasa Valga mit seinen TänzerInnen einen triumphalen Erfolg mit seiner Interpretation des besonderen Lebens einer besonderen Frau: Frida Kahlo. 2012 mit dem Goldenen Schikaneder als Beste Ballettproduktion Österreichs ausgezeichnet, kommt dieses Tanzstück nun als Neuproduktion in einer Adaption für die neuen Kammerspiele zurück ins Repertoire der Tanzcompany Innsbruck. Basierend auf der in den letzten Jahren erfolgten enormen Weiterentwicklung der Company wird Gasa Valga die Kraft dieses Tanzabends nochmals intensivieren.
Die mexikanische Malerin Frida Kahlo ist nicht nur die bekannteste Künstlerin Lateinamerikas, sie ist auch eine der beeindruckendsten und schillerndsten Persönlichkeiten überhaupt. Sie lebte sinnlich, intensiv, strahlte pure Lebensfreude aus und liebte es, sich selbst zu inszenieren. Ihre exotische Schönheit zog die Bewunderer in Scharen an. Sie ging keine Kompromisse ein. Nicht in ihrer Kunst, nicht im Leben. Ihr Mann betrog sie – und sie ihn, mit Männern und mit Frauen. Sie trotzte dem Leben ab, was es nur irgendwie zu geben bereit war, obwohl ihre Existenz nach einem Verkehrsunfall von Krankheit und Schmerzen gezeichnet war. In ihren Bildern hat sie dem Ausdruck verliehen – ohne sich je ihre Stärke nehmen zu lassen.
Enrique Gasa Valga entführt das Publikum in die prächtige Farbenwelt Mexikos und macht die Visionen, die Leidenschaften, die exotische Ausstrahlung und den Schmerz des Lebens dieser einzigartigen Künstlerin sinnlich erfahrbar.

Choreografie & Regie: Enrique Gasa Valga
Bühne & Kostüme: Andrea Kuprian
Dramaturgie: Christina Alexandridis

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Frida Kahlo - Nueva Pasión

Aufführungen / Kulturveranstaltung Universität Mozarteum Salzburg Salzburg, Mirabellplatz 1
Aufführungen / Konzert Musik im Riesen Swarovski Kristallwelten Wattens, Kristallweltenstraße 1
Aufführungen / Theater Passionsspielverein Erl Erl, Mühlgraben 56

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