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Tiroler Landestheater

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Tiroler Landestheater
Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck
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Bewertungen & Erfahrungsberichte Tiroler Landestheater

Tanz

The Tempest

Tanzstück von Enrique Gasa Valga

Uraufführung: 02. November 2019

Nach William Shakespeares Der Sturm

Mit Macbeth und A Midsummer Night’s Dream hat sich Enrique Gasa Valga bereits erfolgreich Shakespeares Meisterwerken gewidmet. Nun folgt mit The Tempest sein drittes Tanzstück nach einer Vorlage des englischen Dichtergenies – und Gasa Valga begibt sich damit auf hohe See und eine einsame Insel, wo Magie und Poesie, Gier und Vernunft herrschen.

Der Zauberer und ehemalige Herzog von Mailand, Prospero, lebt mit seiner Tochter Miranda auf einer einsamen Insel. Auf die flüchtete er einst, nachdem er von seinem Bruder Antonio und dem Herzog von Neapel, Alonso, verjagt wurde. Mittlerweile hat er sich den Luftgeist Ariel sowie Caliban, den Sohn einer Hexe, zu Untertanen gemacht. Ariel ist es dann, der dafür sorgt, dass Antonio, Alonso und dessen Sohn Ferdinand durch einen Sturm Schiffbruch erleiden und auf der Insel verstreut stranden. Dabei trifft Ferdinand auf Miranda – und beide verlieben sich unsterblich ineinander. Doch wie soll diese Liebe halten, wo die Väter in Feindschaft zueinander stehen? Wie wird Prospero seine Zaubermacht nutzen? Wie wird er, der auf der Insel ein Gefangener ist, mit seinen Gefangenen umgehen?

Shakespeares Schauspiel, das zuletzt 2016 im Großen Haus zu sehen war, handelt ebenso von Zauberwelten wie von realer Machtgier und der großen Liebe. Das Werk hat schon immer KünstlerInnen aller Gattungen fasziniert, so gab es 2010 am TLT Sturm oder Die Befreiung der Leidenschaft, ein Tanzstück von Jochen Heckmann – in dem Enrique Gasa Valga als Tänzer auf der Bühne stand. Nun ist es für ihn als Leiter der Tanzcompany an der Zeit, endlich seine eigene Fassung auf die Bühne bringen.

Choreografie & Regie: Enrique Gasa Valga
Bühne: Helfried Lauckner
Video: Albert Serradó
Kostüme: Birgit Edelbauer
Dramaturgie: Axel Gade

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Musiktheater

Il trittico

(Das Triptychon)
Zyklus aus drei Operneinaktern von Giacomo Puccini

Premiere: 30. November 2019

Il tabarro (Der Mantel): Text von Giuseppe Adami nach dem Drama „La Houppelande“ von Didier Gold
Suor Angelica (Schwester Angelica): Text von Giovacchino Forzano
Gianni Schicchi: Text von Giovacchino Forzano

Der Begriff Triptychon bezeichnet ein dreiteiliges Gemälde, das sich oft auf Altären findet. Der Komponist Giacomo Puccini wählte das italienische Wort Il trittico für seinen Opernzyklus, der sich aus drei Einaktern unterschiedlichen Charakters zusammensetzt.

Der Mantel ist ein in düsteren musikalischen Stimmungsbildern gemaltes Eifersuchtsdrama, das mit einem Mord endet. Als lyrisches Intermezzo sieht Puccini die Geschichte von Schwester Angelica. Sie wurde von ihrer Familie in ein Kloster verbannt, weil sie ein uneheliches Kind zur Welt brachte. Als sie erfährt, dass dieses verstorben ist, erlöst sie sich selbst von ihrem trostlosen irdischen Dasein. Einen absoluten Kontrast zu den beiden ersten Einaktern bildet Gianni Schicchi. Der schlitzohrige Titelheld lässt unter der Maske des hilfsbereiten Freundes die habsüchtigen Verwandten des verstorbenen reichen Buoso Donati zu betrogenen Betrügern werden. Mit raffinierten Ensembles in temporeichem Parlandostil, Laurettas Arien-Highlight „O mio babbino caro“ und jeder Menge musikalischer Pointen beweist Puccini hier sein komisches Talent.

Il trittico wurde 1918 an der New Yorker Metropolitan Opera mit großem Erfolg bei Presse und Publikum uraufgeführt. Allerdings erfuhr zunächst nur Gianni Schicchi eine weitere Verbreitung, indem er in Kombination mit anderen Operneinaktern gespielt wurde. In Innsbruck wird der dreiteilige Zyklus, der sein Publikum fesselt, berührt und zum Lachen bringt, das erste Mal als Einheit gezeigt.

W. J. Henderson:
Die drei Opern sind wie die Sätze einer Symphonie.
Der erste ein leidenschaftliches, stürmisches Allegro,
der zweite ein bleiches, schwermütiges Andante,
der dritte ein Feuerwerk von Finale.

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher
Regie: Carlos Wagner
Bühne: Christophe Ouvrard
Kostüme: Carlos Wagner
Dramaturgie: Susanne Bieler

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Musiktheater

Die Schatten­kaiserin

Musical von Jürgen Tauber und Oliver Ostermann

Libretto von Susanne Felicitas Wolf unter Verwendung von Motiven von Bernhard Aichner

Im Mittelpunkt der Handlung steht nicht der Regent selbst, sondern seine zweite Ehefrau, die in seinem Schatten ein bemitleidenswertes Dasein führte: Bianca Maria Sforza. Unter Verwendung von Motiven des Innsbrucker Bestseller-Autors Bernhard Aichner konzipierte Susanne Felicitas Wolf das Stück und verfasste das Libretto. Es zeichnet das berührende Porträt einer jungen Frau, die voller Hoffnungen und Sehnsüchte in die durch ihren reichen Onkel vermittelte Ehe geht. Doch Maximilian, dessen Herz noch an der früh verstorbenen Maria von Burgund hängt, kann keine Zuneigung zu ihr entwickeln. Ihr kindliches Verhalten und ihre Anhänglichkeit bleiben ihm fremd und hindern ihn in seinem Freiheitsdrang. Vom Kaiser vernachlässigt, stirbt Bianca 1510 kinderlos, krank und vereinsamt in Innsbruck. Vor dem Hintergrund ihrer tragischen Geschichte entfaltet sich auf der Bühne ein farbiges Gemälde rund um den „letzten Ritter“ im Spiegel seiner Zeit.

In der symphonisch angelegten Musik verbinden sich klassische wie zeitgenössische Elemente mit spätmittelalterlichen Stilzitaten. Die Komponisten Jürgen Tauber und Oliver Ostermann stammen aus Wiener Neustadt, wo Maximilian geboren und bestattet wurde.

Bianca:
Ich wollt’ mich mit ihm erheben,
selig über Wolken schweben …
Wann habe ich mich aufgegeben?

Ein Beitrag zum Maximilianjahr 2019 . Die Entstehung dieses Auftragswerks wurde unterstützt von Land Tirol und Stadt Innsbruck

Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Inszenierung: Johannes Reitmeier
Choreografie: Randy Diamond
Bühne & Kostüme: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Susanne Bieler

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Theater

Furor

Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Wutbürger, Hate-Speech, Lügenpresse, Fake-News und die Macht des gezückten Smartphones: In ihrem neuesten Stück geht das erfolgreiche Autoren-Duo Lutz Hübner und Sarah Nemitz der Frage nach, wie demokratische Werte erodieren und was unsere Gesellschaft immer weiter auseinanderdriften lässt.

Drei Repräsentanten höchst unterschiedlicher Milieus treffen in Furor aufeinander: eine Altenpflegerin, ein Paketbote und ein erfolgreicher Politiker. Ministerialdirigent Heiko Braubach hat ausgerechnet in der heißen Phase seines Wahlkampfs um das Amt des Bürgermeisters einen jungen Drogenabhängigen so schwer angefahren, dass dieser für immer an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Obwohl ihn offiziell keine Schuld trifft, beschließt er, der Mutter des Jungen, die als Altenpflegerin jeden Cent zweimal umdrehen muss, nicht nur finanziell unter die Arme zu greifen. Bei einem Besuch in ihrer Wohnung taucht jedoch ihr Neffe auf, der sich als Paketbote über Wasser hält und nun die Stunde der Abrechnung mit der „politischen Elite“ gekommen sieht. Für ihn ist klar, dass Braubach nur deshalb seine Hilfe anbietet, um zu vermeiden, dass sich die ganze Geschichte im Wahlkampf gegen ihn wendet. Und so wittert er seine Chance, Braubach zu erpressen. Es entwickelt sich ein immer heftigerer Schlagabtausch zwischen dem versierten Politprofi und dem jungen Mann voller extremer Positionen, die sich aus Enttäuschung, Wut und Hass speisen.

Jerome: Sie tragen moralische Schuld am Elend in diesem Land und dafür werde ich Sie zur Verantwortung ziehen.
Braubach: Und wie?
Jerome: Weiss ich noch nicht.

Inszenierung: Agnes Mair
Bühne & Kostüme: Veronika Stemberger
Dramaturgie: Christina Alexandridis

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Theater

Der Menschen­feind

Komödie von Molière

Alceste ist ein Mann mit eisernen Prinzipien. Unbedingte Wahrheit gehört dazu. Deshalb ist ihm das Leben am Hof des Königs mit seinen Intrigen, Schmeicheleien und Lügen zuwider. Wie dumm, dass er sich in Celimene verliebt hat, die sich ganz dem Hof und dessen Spielregeln verbunden fühlt. Sie verweigert sich partout einem klaren Bekenntnis zu Alceste, denn das würde bedeuten, die anderen Verehrer – Oronte, Acaste und Clitandre – vor den Kopf zu stoßen. Celimene fordert Alceste außerdem auf, sich im Umgang mit seinen Mitmenschen weniger harsch zu zeigen. Als er dann ein Gedicht Orontes loben soll, verweigert er sich zunächst, doch als Oronte immer mehr auf eine Aussage drängt, kann Alceste nicht anders – und holt zu einer vernichtenden Kritik aus. Was ihm nicht nur einen Prozess einbringt, sondern auch Celimene verärgert. Alceste versucht, die Wogen zu glätten. Doch egal, wie brillant er auch argumentiert: es wird immer einsamer um ihn. In dieser Welt scheint es keinen Platz für einen aufrichtigen Menschen wie ihn zu geben.

Molières beißende Gesellschaftssatire ist eine Komödie mit tragischem Tiefgang. Nicht verwunderlich, dass dieses Meisterwerk als eines der wenigen seiner Werke nicht am Hofe gezeigt werden durfte. Denn Molières Blick auf die Menschen ist gnadenlos.

Alceste: Was man tun soll? Sehr einfach: man unterlässt die Heuchelei. Man redet, was man denkt, damit das Herz die Worte lenkt.

Regie: Rudolf Frey
Bühne: Vincent Mesnaritsch
Kostüme: Elke Gattinger
Dramaturgie: Axel Gade

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Schauspiel

Die Deutsch­lehrerin

Schauspiel nach dem Roman von Judith W. Taschler

Die Veranstaltungsreihe „Schüler/in trifft Autor/in“ der Kulturservicestelle des Landes Tirol sorgt dafür, dass sie sich nach 16 Jahren wiedersehen: die Deutschlehrerin Mathilda Kaminski und der Autor Xaver Sand, der es mit seiner Jugendbuchtrilogie Engelsflügel, Engelskind und Engelsblut zu einiger Berühmtheit gebracht hat. Lange Zeit waren sie ein Paar – bis er sie plötzlich verließ. Wenig später heiratete er die einzige Tochter eines reichen Hoteliers, kurz darauf kam ein Sohn zur Welt. Für Xaver eröffnete sich die Welt des Jetsets, für Mathilda brach eine Welt zusammen. Wie begegnet man sich nach so langer Zeit? Zunächst via E-Mail, dann von Angesicht zu Angesicht. Doch die Geschichten, die Xaver und Mathilda einander erzählen, scheinen sich zu widersprechen, führen in die Irre oder warten mit plötzlichen Bekenntnissen auf. Vor allem, als das spurlose Verschwinden von Xavers Sohn vor 14 Jahren zur Sprache kommt.

Christine Westermann bringt es in ihrer Buchkritik auf den Punkt: „Das ist wirklich ganz großes Kino, was Judith Taschler sich da ausgedacht hat. Ein Mann und eine Frau. Und alles, was es zu einem Drama braucht: Liebe, Enttäuschung, Rache, Schuld, Verrat, ein Kind, eine überstürzte Heirat und ein Beinahe-Mord … Ich habe das Buch gelesen, zweimal innerhalb weniger Wochen.“

Schauspieldirektor Thomas Krauß hat aus dem Roman ein Theaterstück destilliert und bringt den Erfolgsroman zum ersten Mal auf die Bühne.

Mathilda an Xaver:
Jedes Mal, wenn ich an dich denke,
habe ich ein anderes Bild von mir.

Regie: Thomas Krauß
Bühne & Kostüme: Helfried Lauckner
Dramaturgie: Axel Gade

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Aufführungen / Kulturveranstaltung Universität Mozarteum Salzburg
Aufführungen / Konzert Musik im Riesen Swarovski Kristallwelten Wattens, Kristallweltenstraße 1
Aufführungen / Theater Passionsspielverein Erl Erl, Mühlgraben 56

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