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Tiroler Landestheater

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Tiroler Landestheater
Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck
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Bewertungen & Erfahrungsberichte Tiroler Landestheater

Kinderprogramm

Teufels Küche

Ein szenisches Konzert für 3 Musiker, 1 Schauspieler, Gemüse und viele Kinder von Moritz Eggert und Heiko Hentschel

Premiere: 02. Februar 2020

Ab 5 Jahren

Klarinette, Handbürste, Suppe, Bierdeckel, Glas, Löffel, Tröte, Marimbaphon, Kokosnuss, Säge, Sampler, Holzfrosch, Reisrassel, Pfeffermühle, Kastagnetten, Butterbrotpapier, Bongos, Trillerpfeife, Steinspiel, Topforgel, Mundsirene, Nüsse mit Nussknacker, kleines Drumset, zwei quietschende Objekte, Fahrradhupe, Kalimba, Violoncello, Metronom und Entenruf: Das sind die Instrumente, aus denen das Orchester in Moritz Eggerts szenischem Konzert besteht. Zum Klingen bringt es ein Teufel, der in seiner Küche mit fleißigen HelferInnen ein Höllenmenü anrichten möchte. Es zischt und dampft, es brodelt und raucht, es klappert und klirrt, es pustet und rührt. So ergibt sich ein köstlicher Ohrenschmaus und eine Entdeckungsreise in die Welt der Klänge – nicht nur für Kinder.

Moritz Eggert ist bei seiner Komposition speziell auf die Anforderungen dieser Performance eingegangen. Seine Musik vereint Humor, spielerische Virtuosität, Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit. Teufels Küche wurde 2014 als Auftragswerk des internationalen Neue-Musik-Festivals Kinder.Kinder und BigBäng mit Sitz in Hamburg vergeben und dort zur Uraufführung gebracht.

Sprichwort:
Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben.

Regie: Thomas Gassner
Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka
Bühne und Kostüme: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Christina Alexandridis, Johanna Muschong

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Oper

Rigoletto

per von Giuseppe Verdi

Premiere: 08. Februar 2020

Kann man sein Kind völlig von der harten Realität des Alltags abschirmen? Kann man ohne Folgen eine Art Doppelleben führen – im Berufsleben Teil der korrupten, intriganten Gesellschaft sein, zu Hause aber ein integrer, fürsorglicher Vater? Im Fall von Rigoletto muss beides mit Nein beantwortet werden. Am Hof des Herzogs von Mantua als Narr beschäftigt, tritt Rigoletto als Sprachrohr seines Herrn auf. Er unterstützt dessen Verführungspläne und verspottet lautstark die Leidtragenden. Seine Tochter Gilda jedoch hält er wie in einem Gefängnis von der Welt fern, damit sie von üblen Machenschaften unberührt bleibt. Rigoletto ahnt nicht, dass der Herzog längst ein Auge auf sie geworfen hat …

Bevor Verdis Rigoletto im März 1851 in Venedig seine umjubelte Premiere feiern durfte, hatte der Komponist harte Kämpfe mit der Zensurbehörde auszufechten. Die Kritik am ausschweifenden Lebensstil eines Monarchen hatte bereits nach der Aufführung von Victor Hugos Schauspiel Le roi s’amuse, der Vorlage für die Oper, die Gemüter erhitzt. Und dann noch ein „Krüppel“ als Hauptperson! Doch Verdi blieb hart und setzte sich durch. Mit der Figur des Rigoletto gelang dem Komponisten seine widersprüchlichste und menschlichste Partie. Überreiche melodische Erfindungen von eingängiger Schlagkraft und die gelungene musikalische Zeichnung der unterschiedlichen Charaktere und Stimmungen sicherten dem Werk seine Popularität für alle Zeiten.

Giuseppe Verdi:
Ich glaube effektiv, dass es überaus schön wäre, diesen Charakter darzustellen,
äußerlich missgestaltet und lächerlich,
doch im Innern erfüllt von Leidenschaft und Liebe.

Musikalische Leitung: Seokwon Hong
Regie:Dale Albright
Bühne: Heinz Hauser
Kostüme: Gera Graf
Dramaturgie: Susanne Bieler

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Tanz

Die große Nacht des Tanzes

Choreografien von Nacho Duato, Jiří Kylián und Mauro Bigonzetti

Premiere: 29. Februar 2020

Mit Die große Nacht des Tanzes setzt Enrique Gasa Valga die Reihe berühmter zeitgenössischer Choreografien mit weiteren Werken der Extraklasse fort. „Ästhetik, Musikalität und eine unglaubliche Poetik“ attestiert der Direktor der
Innsbrucker Tanzcompany seinem Landsmann Nacho Duato. In Por vos muero lässt dieser die Vielfalt der kulturellen Einflüsse der spanischen Renaissance sinnlich aufleben und begeisterte damit bereits in der Saison 2018.19 das Innsbrucker Publikum.
Lieder eines fahrenden Gesellen heißt die Choreografie von Jiří Kylián, die sich musikalisch auf die gleichnamige Komposition Gustav Mahlers stützt. Freude und Melancholie, Eifersucht und Todessehnsucht finden in Kyliáns fünf eindringlichen Pas de deux eine bemerkenswerte Entsprechung.
Zum ersten Mal ist am Tiroler Landestheater ein Werk des italienischen Choreografen Mauro Bigonzetti zu erleben, der u. a. für das English National Ballet, das Stuttgarter Ballett, das brasilianische Balè da Cidade de São Paolo, das Ballet
Gulbenkian in Lissabon und das New York City Ballet arbeitete. Cantata entstand aus der Begegnung und der sich anschließenden Kooperation Bigonzettis mit Musikern aus Neapel und Apulien. Die Choreografie evoziert die kräftigen Farben und herbe Schönheit des mediterranen Südens und erforscht die unterschiedlichen Facetten der Beziehungen zwischen den Geschlechtern: Verführung, Leidenschaft, Streit und Eifersucht.
Eine große Nacht des Tanzes, der Emotionen und der Ästhetik!

Gustav Mahler:
Alles!
Alles, Lieb und Leid und Welt und Traum!

Choreografie & Regie: Nacho Duato / Jiří Kylián / Mauro Bigonzetti
Bühne & Kostüme: Nacho Duato / Jiří Kylián / Helena de Medeiros

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Musiktheater

Samson et Dalila

Oper von Camille Saint-Saëns

Libretto von Ferdinand Lemaire

Auch wenn Camille Saint-Saëns nicht in erster Linie für seine Opern bekannt ist, konnte er mit Samson et Dalila einen triumphalen Erfolg verbuchen. Dem Librettisten Ferdinand Lemaire ist es zu verdanken, dass Saint-Saëns sich anstelle des geplanten Oratoriums für eine dramatische Bearbeitung des biblischen Stoffes entschied. In Paris wurde Samson et Dalila zunächst abgelehnt. 15 Jahre nach der 1877 von Franz Liszt veranlassten Uraufführung in Weimar wurde das Werk auch in der französischen Hauptstadt mit Jubel empfangen.

Inmitten des Konflikts zweier Völker bewegen sich die Figuren zwischen Liebe, Verrat und Tod. Nachdem der übermenschlich starke Samson mehrere Kämpfe für sich und die Hebräer entscheiden konnte, soll Dalila für die Philister herausfinden, woher dieser seine Stärke besitzt. Um ihm sein Geheimnis zu entlocken, soll sie versuchen, ihn zu betören. Samson kann Dalilas Zauber nicht widerstehen und verliert neben seiner Kraft die Verbundenheit zu Gott und seinem Volk. Als er im Tempel wieder zur einstigen Stärke gelangt, steht das vernichtende Ende bereits bevor. Mit großen Chortableaus, opernhafter Lyrik und nicht zuletzt dem exotisch-ekstatischen Bacchanal zieht die französische Meisteroper die ZuhörerInnen in ihren Bann. Kerem Hasan, der neue Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck, wird die konzertante Aufführung leiten und das Publikum mit heroischer Dramatik und feinsten Klangfarben verzaubern.

Samson:
O Gott, der du siehst meine Schwachheit,
Hab Erbarmen mit deinem Knecht!
Schütze mein Herz, schütze mein Ohr
Vor der Stimme, die mich umschmeichelt!

Musikalische Leitung: Kerem Hasan
Bühneneinrichtung: Michael D. Zimmermann
Dramaturgie: Johanna Muschong

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Theater

Die Physiker

Eine Komödie von Friedrich Dürrenmatt

„Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkungen alle Menschen. Was alle angeht, können nur alle lösen“, notierte Friedrich Dürrenmatt in seinen „21 Punkten zu den Physikern“. Folgerichtig stellt der berühmte Schweizer Dramatiker in seiner pointierten Komödie scharfsinnig die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Menschheit. 1961 unter dem Eindruck des Kalten Krieges geschrieben, ist sein groteskes Schauspiel angesichts des immer schnelleren Fortschritts und der immer bedrohlicher erscheinenden Entwicklungen nach wie vor brennend aktuell.

In einer privaten Nervenheilanstalt leben drei verrückt gewordene Physiker: einer hält sich für Newton, einer hält sich für Einstein und einer heißt schlicht Möbius. Als sie nacheinander ihre Krankenschwestern ermorden, stellt sich heraus, dass alle drei Simulanten sind, die sich durchschaut fühlten: Möbius spielt den Irren, weil seine Entdeckungen so ungeheuerlich sind, dass sie das Ende der Menschheit bedeuten könnten, sollten sie in die Hände der Mächtigen fallen. Die beiden anderen sind Geheimagenten unterschiedlicher Lager, die auf Möbius angesetzt sind, um ihm seine revolutionären Formeln zu entlocken. Alle drei Physiker kommen gemeinsam zu dem Schluss, dass sie lieber im Irrenhaus bleiben, als die Welt in ein Irrenhaus zu verwandeln. Allerdings haben sie nicht mit dem Wahnsinn ihrer Ärztin und Leiterin der Anstalt, Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd, gerechnet …

Möbius:
Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.

Regie: Elisabeth Gabriel
Bühne und Kostüme: Vinzenz Gertler
Musik: Nikolaus Woernle
Dramaturgie: Christina Alexandridis

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Tanz

The Tempest

Tanzstück von Enrique Gasa Valga

Nach William Shakespeares Der Sturm

Mit Macbeth und A Midsummer Night’s Dream hat sich Enrique Gasa Valga bereits erfolgreich Shakespeares Meisterwerken gewidmet. Nun folgt mit The Tempest sein drittes Tanzstück nach einer Vorlage des englischen Dichtergenies – und Gasa Valga begibt sich damit auf hohe See und eine einsame Insel, wo Magie und Poesie, Gier und Vernunft herrschen.

Der Zauberer und ehemalige Herzog von Mailand, Prospero, lebt mit seiner Tochter Miranda auf einer einsamen Insel. Auf die flüchtete er einst, nachdem er von seinem Bruder Antonio und dem Herzog von Neapel, Alonso, verjagt wurde. Mittlerweile hat er sich den Luftgeist Ariel sowie Caliban, den Sohn einer Hexe, zu Untertanen gemacht. Ariel ist es dann, der dafür sorgt, dass Antonio, Alonso und dessen Sohn Ferdinand durch einen Sturm Schiffbruch erleiden und auf der Insel verstreut stranden. Dabei trifft Ferdinand auf Miranda – und beide verlieben sich unsterblich ineinander. Doch wie soll diese Liebe halten, wo die Väter in Feindschaft zueinander stehen? Wie wird Prospero seine Zaubermacht nutzen? Wie wird er, der auf der Insel ein Gefangener ist, mit seinen Gefangenen umgehen?

Shakespeares Schauspiel, das zuletzt 2016 im Großen Haus zu sehen war, handelt ebenso von Zauberwelten wie von realer Machtgier und der großen Liebe. Das Werk hat schon immer KünstlerInnen aller Gattungen fasziniert, so gab es 2010 am TLT Sturm oder Die Befreiung der Leidenschaft, ein Tanzstück von Jochen Heckmann – in dem Enrique Gasa Valga als Tänzer auf der Bühne stand. Nun ist es für ihn als Leiter der Tanzcompany an der Zeit, endlich seine eigene Fassung auf die Bühne bringen.

Choreografie & Regie: Enrique Gasa Valga
Bühne: Helfried Lauckner
Video: Albert Serradó
Kostüme: Birgit Edelbauer
Dramaturgie: Axel Gade

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Musiktheater

Green Day’s American Idiot

Buch und Songtexte von Billie Joe Armstrong . Buch von Michael Mayer . Musik und Songtexte von Green Day . Deutsch von Titus Hoffmann.

Das Leben in einer Vorstadt kann für Jugendliche die Hölle sein. Wie kann man aus der Ödnis entfliehen? Was hält das Leben eigentlich für einen bereit? Johnny, Will, Tunny und ihre Freunde wohnen in einer amerikanischen Vorstadt. Während Johnny in die nächste Großstadt flüchtet, um nach dem Sinn des Lebens zu suchen und die Freiheit und den Reiz der Metropole zu erleben, bleibt Will zu Hause, um die Beziehung mit seiner schwangeren Freundin zu klären. Tunny, der zunächst mit Johnny loszieht, ist vom Großstadtleben überfordert und verpflichtet sich bei der Armee. So zieht Johnny alleine durch die Straßen, probiert Drogen, beschwört ein Alter Ego von sich namens St. Jimmy herauf, trifft auf ein namenloses Mädchen und verliebt sich in sie. Währenddessen kommt Wills Baby zur Welt, doch die Beziehung geht in die Brüche. Tunny kehrt verwundet aus einem Krieg zurück. Alle drei suchen ihren Weg in ein selbstbestimmtes Leben, Scheitern inbegriffen. Am Ende treffen sich alle wieder – in ihrer Heimatstadt.

Grundlage dieses Musicals ist das gleichnamige Konzeptalbum der amerikanischen Punk-Rock-Band Green Day, das in Fankreisen Kult-Status genießt. Das Buch schrieb Green Day-Frontsänger und Songwriter Billie Joe Armstrong, wobei er zusätzliche Songs der Band einbaute. Uraufgeführt wurde das Werk 2009 in Berkeley, 2010 erfolgte die Premiere am Broadway. Es folgten insgesamt 422 Aufführungen. Die Inszenierung von Intendant Johannes Reitmeier hat zunächst in München Premiere, bevor sie dann in sechs Gastspielen am Tiroler Landestheater als Österreichische Erstaufführung zu sehen sein wird. Es spielt die Band Vanden Plas, die bereits 2016.17 in Everyman Furore machte. Die mysteriöse Figur des St. Jimmy wird von Frontman Andy Kuntz verkörpert.

Billie Joe Armstrong:
Don‘t wanna be an American idiot
Don‘t want a nation under the new media
And can you hear the sound of hysteria?
The subliminal mind-fuck America

Eine Koproduktion mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München. Premiere im Prinzregententheater München am 6. November 2019.

Aufführungsdauer ca. 1Stunde 45 Minuten. Keine Pause

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Tanz

Wolfgang Amadeus

Tanzstück von Marie Stockhausen

Libretto von Marie Stockhausen und Katajun Peer-Diamond
Musik von Wolfgang Amadé Mozart u. a.

Wolfgang Amadeus Mozart hat zwar nur kurz, dafür aber mehr als intensiv gelebt. Die Kindheit hat er quasi übersprungen. Der Vater hat sein Talent früh entdeckt und gefördert, ihn als Wunderkind „vermarktet“ und zusammen mit seiner Schwester Nannerl in ganz Westeuropa herumgereicht. Bereits mit fünf Jahren hat der kleine Wolferl sein erstes Menuett komponiert, mit elf seine erste Opera buffa. Und als er mit 35 Jahren starb, umfasste sein Werk mehr als 600 Kompositionen, darunter die fünf berühmten großen Opern: Die Entführung aus dem Serail (1781.82), Die Hochzeit des Figaro (1785.86), Don Giovanni (1787), Così fan tutte (1789.90) und Die Zauberflöte (1791). Das Requiem war das letzte große Werk, an dem er arbeitete. Er hat es nicht beenden können.

Es sind die kleinen, eher unbekannteren Dinge rund um seine Person, die Marie Stockhausens Neugier wecken. Mozarts überbordende, nicht enden wollende Schöpferkraft, seine Arbeitswut, faszinieren sie besonders. Ohne Musik war er nicht vorstellbar. Komponieren war für ihn ein innerer Drang, fast schon ein Zwang. Er war erfüllt von einer großen Unruhe, wie ein Sturm, ein Getriebener. Für die Choreografin ist klar: „Wolfgang Amadeus ist auf die Erde gefallen, um die Menschheit mit seiner Musik zu beschenken und zu beglücken!“ Seine Musik hat ihn unsterblich gemacht. Bis heute wird er für sie gefeiert.

Wolfgang Amadé Mozart:
Mich freuet es recht von arsch weg
dass du so erschröglich lustig bist gewesen!

Choreografie & Regie: Marie Stockhausen
Bühne & Kostüme: Andrea Kuprian
Dramaturgie: Romana Lautner

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1 Musiktheater

Il trittico

(Das Triptychon)
Zyklus aus drei Operneinaktern von Giacomo Puccini

Il tabarro (Der Mantel): Text von Giuseppe Adami nach dem Drama „La Houppelande“ von Didier Gold
Suor Angelica (Schwester Angelica): Text von Giovacchino Forzano
Gianni Schicchi: Text von Giovacchino Forzano

Der Begriff Triptychon bezeichnet ein dreiteiliges Gemälde, das sich oft auf Altären findet. Der Komponist Giacomo Puccini wählte das italienische Wort Il trittico für seinen Opernzyklus, der sich aus drei Einaktern unterschiedlichen Charakters zusammensetzt.

Der Mantel ist ein in düsteren musikalischen Stimmungsbildern gemaltes Eifersuchtsdrama, das mit einem Mord endet. Als lyrisches Intermezzo sieht Puccini die Geschichte von Schwester Angelica. Sie wurde von ihrer Familie in ein Kloster verbannt, weil sie ein uneheliches Kind zur Welt brachte. Als sie erfährt, dass dieses verstorben ist, erlöst sie sich selbst von ihrem trostlosen irdischen Dasein. Einen absoluten Kontrast zu den beiden ersten Einaktern bildet Gianni Schicchi. Der schlitzohrige Titelheld lässt unter der Maske des hilfsbereiten Freundes die habsüchtigen Verwandten des verstorbenen reichen Buoso Donati zu betrogenen Betrügern werden. Mit raffinierten Ensembles in temporeichem Parlandostil, Laurettas Arien-Highlight „O mio babbino caro“ und jeder Menge musikalischer Pointen beweist Puccini hier sein komisches Talent.

Il trittico wurde 1918 an der New Yorker Metropolitan Opera mit großem Erfolg bei Presse und Publikum uraufgeführt. Allerdings erfuhr zunächst nur Gianni Schicchi eine weitere Verbreitung, indem er in Kombination mit anderen Operneinaktern gespielt wurde. In Innsbruck wird der dreiteilige Zyklus, der sein Publikum fesselt, berührt und zum Lachen bringt, das erste Mal als Einheit gezeigt.

W. J. Henderson:
Die drei Opern sind wie die Sätze einer Symphonie.
Der erste ein leidenschaftliches, stürmisches Allegro,
der zweite ein bleiches, schwermütiges Andante,
der dritte ein Feuerwerk von Finale.

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher
Regie: Carlos Wagner
Bühne: Christophe Ouvrard
Kostüme: Carlos Wagner
Dramaturgie: Susanne Bieler

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Schauspiel

Die Deutsch­lehrerin

Schauspiel nach dem Roman von Judith W. Taschler

Die Veranstaltungsreihe „Schüler/in trifft Autor/in“ der Kulturservicestelle des Landes Tirol sorgt dafür, dass sie sich nach 16 Jahren wiedersehen: die Deutschlehrerin Mathilda Kaminski und der Autor Xaver Sand, der es mit seiner Jugendbuchtrilogie Engelsflügel, Engelskind und Engelsblut zu einiger Berühmtheit gebracht hat. Lange Zeit waren sie ein Paar – bis er sie plötzlich verließ. Wenig später heiratete er die einzige Tochter eines reichen Hoteliers, kurz darauf kam ein Sohn zur Welt. Für Xaver eröffnete sich die Welt des Jetsets, für Mathilda brach eine Welt zusammen. Wie begegnet man sich nach so langer Zeit? Zunächst via E-Mail, dann von Angesicht zu Angesicht. Doch die Geschichten, die Xaver und Mathilda einander erzählen, scheinen sich zu widersprechen, führen in die Irre oder warten mit plötzlichen Bekenntnissen auf. Vor allem, als das spurlose Verschwinden von Xavers Sohn vor 14 Jahren zur Sprache kommt.

Christine Westermann bringt es in ihrer Buchkritik auf den Punkt: „Das ist wirklich ganz großes Kino, was Judith Taschler sich da ausgedacht hat. Ein Mann und eine Frau. Und alles, was es zu einem Drama braucht: Liebe, Enttäuschung, Rache, Schuld, Verrat, ein Kind, eine überstürzte Heirat und ein Beinahe-Mord … Ich habe das Buch gelesen, zweimal innerhalb weniger Wochen.“

Schauspieldirektor Thomas Krauß hat aus dem Roman ein Theaterstück destilliert und bringt den Erfolgsroman zum ersten Mal auf die Bühne.

Mathilda an Xaver:
Jedes Mal, wenn ich an dich denke,
habe ich ein anderes Bild von mir.

Regie: Thomas Krauß
Bühne & Kostüme: Helfried Lauckner
Dramaturgie: Axel Gade

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Tiroler Landestheater

Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck

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Kassa Fax. +43.512.52074.338
e-Mail. kassa@landestheater.at

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Aufführungen / Theater Theater Münster
Aufführungen / Tanz Freifall
Aufführungen / Konzert Musik im Riesen Swarovski Kristallwelten Wattens, Kristallweltenstraße 1
Aufführungen / Theater Passionsspielverein Erl Erl, Mühlgraben 56

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