MÜNCHNER VOLKSTHEATER
Spielzeit 2011/12
Magdalena
von Ludwig Thoma
Premiere: 23. Februar 2012, Volkstheater
Magdalena, Kind des Bauern Thomas Mayr, hat den elterlichen Hof verlassen, um es in der Stadt zu etwas zu bringen. Um das Ersparte gebracht, prostituiert sich Magdalena, wird von der Polizei aufgegriffen und zurück zum Vater gebracht. Die Dorfbewohner, versessen darauf, kein Detail des Skandals zu verpassen, fürchten um die Moral im Ort. Auch Bürgermeister und Pfarrer hetzen gegen die Mayrs. Magdalena, einsam, gequält und von Ängsten getrieben, will das Dorf verlassen – es fehlt jedoch an Geld. Als ein Bauernbursche, der bei Magdalena durchs Fenster eingestiegen ist, am nächsten Tag im Dorf davon berichtet, dass Magdalena ihn um Geld angegangen ist, spitzt sich die Situation zu. Der Vater soll sein Kind vor allen Dorfbewohnern zur Rede stellen. Als Magdalena zugibt, um das Geld gebeten zu haben, ist der Vater, kaum weniger verzweifelt als sein Kind, und sticht mit dem Messer zu: „Jetzt reißt’s as naus in d’Schand!“
Ludwig Thomas Stück gelingt mit handfesten naturalistischen Mitteln des Bauerntheaters eine progressive Gesellschaftskritik, die über die Auseinadersetzung mit den gesellschaftlichen und moralischen Maximen der Zeit am Ende des Deutschen Kaiserreichs bis heute Gültigkeit hat. Egal ob „Moral“, „Gesellschaftskonsens“ oder „Wirtschaftlichkeit“ – als abstraktes Prinzip, kann jedes Schlagwort zur Legitimation von Unrecht dienen. Maximilian Brückner wird mit seiner ersten Regiearbeit am Volkstheater das Stück des bedeutendsten bayerischen Schriftstellers des letzen Jahrhunderts entstauben. Doch sieht die Welt für Magdalena auch im 21. Jahrhundert nicht viel rosiger aus.
Regie: Maximilian Brückner
Bühne und Kostüme: Katharina Dobner
Ort:
Volkstheater
Termine:
Do, 23.2.2012, 19:30 | Premiere |
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Fr, 24.2.2012, 19:30 |
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Sa, 3.3.2012, 19:30 |
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So, 4.3.2012, 19:30 |
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Der Stellvertreter
von Rolf Hochhuth
Kurt Gerstein, Mitglied der Bekennenden Kirche und ehemaliger KZ-Häftling, nun bei der SS, erscheint in der päpstlichen Nuntiatur in Berlin, um einen Protest des Papstes gegen die Deportation der Juden zu erwirken. Auch der Jesuitenpater Riccardo Fontana versucht das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, von der massenhaften Vernichtung von Juden in Konzentrationslagern durch NS-Deutschland in Kenntnis zu setzen. In Rom erfährt Fontana, dass der Vatikan mitnichten zu intervenieren gedenke. Als sich auch in Rom die Juden sammeln müssen, um nach Ausschwitz deportiert zu werden, heftet sich der desillusionierte Fontana den Gelben Stern an die Soutane und fährt nach Ausschwitz. Der „Doktor“, ein zynischer Vertreter des absoluten Bösen, zwingt den Pater, im Krematorium zu arbeiten, um ihn von seiner „Humanitätsduselei“ zu befreien. Der Plan Gersteins, ihn zu befreien schlägt fehl. Gerstein wird abgeführt, Fontana erschossen, die Vernichtungsmaschine läuft unaufhaltsam weiter.
Hochhuth zeigt den Menschen als Handelnden, der im Handeln Stellvertreter einer Idee ist: frei in der Erfüllung dieser Idee, frei in der Einsicht in die Notwendigkeit kategorischen, menschenwürdigen Handelns ... Diese Freiheit leugnen hieße auch: die Schuld leugnen, die jeder auf sich genommen hat, der seine Freiheit nicht dazu benutzte, sich gegen die Unmenschlichkeit zu entscheiden.“ (Erwin Piscator)
Regie: Christian Stückl
Ort:
Volkstheater
Termine:
Do, 9.2.2012, 19:30 |
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Fr, 10.2.2012, 19:30 |
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So, 19.2.2012, 19:30 |
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Sa, 25.2.2012, 19:30 |
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Mi, 7.3.2012, 19:30 |
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Der Besuch der alten Dame
von Friedrich Dürrenmatt
Claire Zachanassian, eine amerikanische Multimillionärin, kehrt in ihr Heimatdorf Güllen zurück, um sich zu rächen: Vor Jahrzehnten hat sie aus dem Dorf fliehen müssen, denn sie bekam ein Kind von Ill, ihrem Geliebten, und dieser Ill hat damals Zeugen bestochen, die beschworen, dass auch sie etwas mit Claire gehabt hätten. Sie bietet der Stadt eine Milliarde, wenn man ihr den noch lebenden Ill tot vor die Füße legt.
Regie: Frank Abt
Bühne: Anne Ehrlich
Kostüme: Annelies Vanlaere
Ort:
Volkstheater
Termin:
Mi, 8.2.2012, 19:30 |
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Solaris
nach dem Roman von Stanislaw Lem
Der Psychologe Kris Kelvin wird auf die internationale Forschungsstation des Planeten Solaris geschickt. Dort wird auf der Suche nach extraterrestrischem Leben insbesondere der den Planeten fast vollständig bedeckende Ozean erforscht, der so sonderbare Eigenschaften und Hervorbringungen aufweist, dass man ihn als lebendig und wohl auch als intelligent betrachten muss. Seit Jahrzehnten schlagen alle Versuche fehl, mit diesem Wesen Kontakt aufzunehmen. Einer der Forscher hat sich kurz vor Kelvins Ankunft das Leben genommen und die beiden auf der Station verbliebenen Forscher verhalten sich verstört. Es erscheinen merkwürdige Gestalten auf der Raumstation. Kelvin will dem Phänomen auf die Spur kommen, verfällt ihm aber selbst innerhalb kürzester Zeit. Ihm erscheint seine Frau Harey, die sich vor Jahren das Leben genommen hat. Es wird klar, dass sie nicht real, sondern lediglich eine Reproduktion ist, die von dem Bewusstsein des Planeten Solaris erschaffen wurde. Mehr noch als bei seinen beiden Leidensgenossen vermischen sich bei Kelvin Realität und Traum. Harey und Kelvin möchten auf die Erde zurückkehren, um dort wieder als Paar zu leben, ahnen jedoch die Unmöglichkeit ihrer Vision…
Regie: Bettina Bruinier
Bühne: Markus Karner
Kostüme: Mareile Krettek
Musik: Robert Merdzo
Ort:
Volkstheater
Termin:
Sa, 11.2.2012, 19:30 |
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Der Kaktus
von Juli Zeh
Auf ein Frankfurter Polizeirevier wird ein recht eigenwilliger Tatverdächtiger gebracht: Ein riesiger Kaktus mit zwei erhobenen Armen. Auffällig wurde er in einem Schwanheimer Blumenfachhandel, wo ihn Polizeiobermeister Jochen bei einem GSG 9 Spezialeinsatz mit Hilfe des Polizisten Cem festgenommen hat. Auf der Wache versuchen sie nun ein Geständnis des vermeintlichen Terroristen herbeizuführen. Doch die Vernehmung fällt ihnen nicht ganz einfach. Schließlich weiß niemand, welche Sprache der Kaktus spricht. Die ambitionierte Polizeianwärterin Susi übernimmt das Protokoll des Verhörs und interveniert mit nervenaufreibenden feministischen Diskursen. Polizeioberrat Schmidt vom BKA erscheint und glaubt in dem Kaktus den langjährig gesuchten Terroristen Abu Mehsud, der unter dem Decknamen Frank Miller in dem Blumenfachhandel untergetaucht sein soll, zu erkennen. Er wird verdächtigt, Bomben auf dem Frankfurter Flughafen versteckt zu haben. Susi findet die Vernehmungsmethoden alles andere als political correct und bricht eine Diskussion vom Zaune. Das Verhör eskaliert bis eine höhere Instanz eingreift....
Regie: Bettina Bruinier
Ausstattung: Markus Karner
Ort:
Volkstheater, Kleine Bühne
Termin:
Mo, 13.2.2012, 20:00 |
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Das Maß der Dinge
von Neil LaBute
Adam, ein Anglistikstudent, jobbt als Aufseher in einem Museum, wo er die Kunststudentin Evelyn daran hindern will, dem nachträglich angegipsten Feigenblatt einer nackten Männerstatue einen Penis aufzusprühen. Für Evelyn eine Protestaktion gegen Zensur, für Adam schlicht ein Regelverstoß. Aus den gegensätzlichen Figuren wird dennoch ein Paar. Selbstbewusst verwandelt Evelyn den linkischschüchternen Adam in einen heiß begehrten „Loverboy“. Seine Brille ersetzt sie durch Kontaktlinsen, sie ändert seinen Haarschnitt, seine Kleidung, schickt ihn ins Fitnessstudio und krempelt sein Leben bis in die intimsten Einzelheiten um. Amüsiert beobachten seine zwei besten Freunde, Jenny und Philip, die selber demnächst heiraten wollen, Adams Metamorphose. Noch ahnen sie nicht, dass auch sie bald Partner einer verhängnisvollen Affäre sind.
„Nichts in diesem virtuosen Stück, das sich dem Zuschauer wie eine Schlinge immer enger um den Hals legt, bereitet einen auf die frappierende, zynische Schlusspointe vor. Eine abgründige Satire, die untersucht, wie weit Menschen bereit sind zu gehen, um ihre Visionen zu verwirklichen.“ (The Independent)
Regie: Florian Helmbold
Ausstattung: Alu Walter
Sounddesign: Heiko Schnurpel
Ort:
Volkstheater, Kleine Bühne
Termine:
Mi, 15.2.2012, 20:00 |
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Fr, 17.2.2012, 20:00 |
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Bluthochzeit
von Federico Garcia Lorca
"Schweigen und sich verzehren ist die größte Strafe, die wir uns auferlegen können. Du glaubst, dass die Zeit heilt und die Wände nichts durchlassen, aber das stimmt nicht. Wenn etwas ins Herz dringt, kann es niemand herausreißen!". Eine lyrische Tragödie nannte Federico Garcia Lorca seine "Bluthochzeit". Eine Braut verschwindet fast unmittelbar nach der Trauung von ihrem Hochzeitsfest. Sie ist mit dem von ihr schon lange geliebten und mit einer ihrer Kusinen verheirateten Leonardo in den Wald geflohen. Als man ihr Verschwinden bemerkt nimmt der Bräutigam die Verfolgung auf. Jetzt soll die blutige Geschichte zwischen den beiden Familien ihr Ende finden; als Leonardo noch ein Kind war tötete seine Familie den Vater und den Bruder des Bräutigams.
Im nächtlichen Wald warten Mond und Tod nur darauf, dass die Erde zwischen den Bäumen wieder mit warmem Blut getränkt wird … Am Morgen hat die Braut sowohl den Mann als auch den Geliebten verloren. So kehrt sie zurück zu Mutter des Bräutigams und wünscht sich nur noch den eigenen Tod.
Regie: Miloš Lolić
Kostüme: Maria Jelesijević
Ort:
Volkstheater
Termin:
So, 12.2.2012, 19:30 |
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Die Dreigroschenoper
von Bertolt Brecht / Kurt Weill
Brecht zielt mit der Dreigroschenoper auf die Entlarvung der korrupten Bourgeoisie. Auf der einen Seite erscheint der Bettlerkönig Peachum als Musterbeispiel des Geschäftemachers, für den Not und Armut nichts anderes sind als Mittel zum Zweck; auf der anderen Seite entpuppt sich der skrupellose Verbrecher Mackie Messer als Prototyp so genannter bürgerlicher Solidität. Peachum mobilisiert die Bettlermassen, organisiert eine Demonstration des Elends und droht, den Krönungszug zu stören, falls der korrupte Polizeichef Tiger-Brown sich weigern sollte, Mackie Messer zu verhaften, der Peachums Kreise störte.
Regie: Christian Stückl
Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier
Musikalische Leitung: Micha Acher
Ort:
Volkstheater
Termine:
So, 26.2.2012, 19:30 |
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Mo, 27.2.2012, 19:30 |
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Di, 28.2.2012, 19:30 |
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Einer flog über das Kuckucksnest
von Dale Wasserman nach dem Roman von Ken Kesey
Die Geschichte von Randle P. McMurphy, der vom Gefängnis in die Psychiatrie verlegt wird und die Patienten dort mit Witz und Vehemenz zum Widerstand aufruft gegen fragwürdige Therapiemaßnahmen und die subtilen Mechanismen von Überwachen und Strafen. Basierend auf Ken Keseys Bestseller und in der Verfilmung von Milos Forman 1975 mit fünf Oscars ausgezeichnet (darunter als Bester Film), war Wassermans Dramatisierung seit 1977 vielfach auf deutschsprachigen Bühnen zu sehen.
Regie: Simon Solberg
Kostüme: Katja Strohschneider
Ort:
Volkstheater
Termine:
So, 5.2.2012, 19:30 |
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Mo, 6.2.2012, 19:30 |
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Anna Karenina
von Armin Petras nach Lew Tolstoi
Die verheiratete Anna Karenina trifft auf den jungen Offizier Wronski. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen, und schon bald entwickelt sich zwischen den beiden eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, die weder Anna noch Wronski zu verheimlichen suchen. Als Annas Mann, stets um den äußerlichen Schein bemüht, ihr nach dem Ehebruch die Scheidung verweigert, spitzt sich die Lage zu. Gegen Annas verzweifelte Zuneigung findet sich Wronski mit der Aussichtlosigkeit ihrer Beziehung ab. Von Wronksi alleingelassen und der Gesellschaft geächtet, weiß Anna keinen Ausweg mehr.
Regie: Frank Abt
Bühne & Kostüme: Oliver Helf
Musik: Torsten Kindermann
Ort:
Volkstheater
Termin:
Di, 7.2.2012, 19:30 |
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I hired a contract killer
von Aki Kaurismäki
Henri Boulanger, ein unauffälliger Angestellter der Londoner Wasserwerke, erhält wegen der Privatisierung seine Kündigung. Und wie sein Chef ihm nüchtern mitteilt, müsse er, der Franzose, verstehen, dass beim Stellenabbau zunächst mit den Ausländern begonnen werde. Völlig aus den alltäglichen Abläufen gerissen, wird Henri bewusst, dass er über keine weiteren sozialen Bindungen verfügt. Seines gescheiterten Lebens überdrüssig beschließt er, sich dessen endgültig zu entledigen. Doch alle seine Selbstmordversuche scheitern kläglich, und so engagiert Henri einen Profikiller.
Aber kaum ist der Auftrag vergeben, begegnet Henri das Glück in Gestalt der Rosenverkäuferin Margaret. Durch die Liebe fasst er neuen Lebensmut, und es beginnt die Flucht vor dem eigens engagierten Killer ...
Regie: Bettina Bruinier
Bühne: Markus Karner
Kostüme: Justina Klimczyk
Ort:
Volkstheater
Termine:
Sa, 4.2.2012, 19:30 |
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Fr, 2.3.2012, 19:30 |
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Schilf
nach dem gleichnamigen Roman von Juli Zeh
"Ein Kommissar, der tödliches Kopfweh hat, eine physikalische Theorie liebt und nicht an den Zufall glaubt, löst seinen letzten Fall. Ein Kind wird entführt und weiß nichts davon. Ein Arzt tut, was er nicht soll. Ein Mann stirbt, zwei Physiker streiten, ein Polizeiobermeister ist verliebt. Am Ende scheint alles anders, als der Kommissar gedacht hat – und doch genau so."
Mit diesen Worten beginnt der neue Roman von Juli Zeh "Schilf", eine unerhörte Kriminalgeschichte. Juli Zeh, eine der aufregendsten und intelligentesten Autorinnen ihrer Generation entwirft in ihrem dritten Roman das Szenario eines Mordes, wie wir es uns bisher nicht vorstellen konnten. Virtuos, sinnlich, rasant, erbarmungslos und scharfsinnig treibt sie ihre Geschichte bis zum grotesken Finale.
Regie: Bettina Bruinier
Bühne und Kostüme: Justina Klimczyk
Bühnenbearbeitung: Bettina Bruinier, Katja Friedrich
Ort:
Kleine Bühne
Termine:
So, 5.2.2012, 20:00 |
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Mo, 6.2.2012, 20:00 |
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So, 26.2.2012, 20:00 |
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Felix Krull
nach Thomas Mann
Mit seinem "Felix Krull" gelangen Thomas Mann die hinreißenden Memoiren eines gerissenen Kriminellen und Fantasten, der die gute Gesellschaft mit Leichtigkeit um den Finger wickelt und sich so seinen Weg nach oben bahnt. Felix Krull löst sich aus seinem bankrotten Elternhaus im Rheingau, um mit "natürlicher Begabung für gute Form" den Reichen, Schönen und Mächtigen genau das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Auf diese Weise entzieht er sich dem Militär, verführt spielend die Pariser Damenwelt und lauscht schließlich mit dem von Enterbung bedrohten Marquis de Venosta seine Identität. Einem glanzvollen Leben voller "Liebeslust" scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen ... Felix, der Glückliche, der Kaiser der Schwindler und Diebe.
Regie: Bastian Kraft
Ausstattung: Anna van Leen
Ort:
Volkstheater, Kleine Bühne
Termine:
Mo, 20.2.2012, 20:00 |
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Di, 21.2.2012, 20:00 |
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Mi, 22.2.2012, 20:00 |
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Fr, 24.2.2012, 20:00 |
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Eros
nach dem Roman von Helmut Krausser
Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen
Alexander von Brücken lernt Sofie in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs kennen. Er ist Spross einer Dynastie von Fabrikbesitzern, sein Vater verkehrt mit den Größen des Nazi-Regimes. Sofies Eltern arbeiten in seiner Fabrik, erst die Enge der Luftschutzkeller führt die Kinder zusammen – es entsteht die Geschichte einer lebenslang unglücklichen Liebe zwischen einem finanzkräftigen Industriellen und einer sich ihm bis zuletzt widersetzenden Frau.
Alexander von Brücken kann sich jeden Wunsch erfüllen, nur den einen nicht. Er nutzt seinen Reichtum, um ein anderes Leben zu erkunden, zu begleiten – und zu beeinflussen. Aber letztlich stößt er, der das Leben Sofies - Gott gleich - beherrschen wollte, an die Grenzen seiner Macht. Helmut Krausser erzählt die Geschichte einer Obsession und spannt gleichzeitig einen Bogen über ein halbes Jahrhundert deutscher Nachkriegsgeschichte.
Die Regisseurin Christine Eder und der Dramaturgin Katja Friedrich haben diesen spannenden und vielschichtigen Roman für die Bühne bearbeitet.
Regie: Christine Eder
Bühne: Monika Rovan
Kostüme: Annelies Vanlaere
Ort:
Volkstheater, Kleine Bühne
Termine:
Do, 1.3.2012, 20:00 |
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Sa, 3.3.2012, 20:00 |
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