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ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

»GroßstadtPolyphonie« | 30. April bis 11. Mai 2019

Zum neunten Mal stellt ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln vom 30. April bis 11. Mai 2019 die Musik von heute in den Fokus des Geschehens. Intensiver denn je bringt das Festival unter dem Titel »GroßstadtPolyphonie« die Musik aus dem Konzertsaal in den städtischen Raum und stellt die tradierte Ordnung von Bühne, Darsteller, Klangquelle und Publikum auf den Prüfstand. Ob in einer Skaterhalle, einem U-Bahnhof, einer Lagerstätte für Hochwasserschutzelemente, als bewegtes Klangspektakel durch die Stadt oder auf dem Schiff: Der Zuhörer darf die Sinne schärfen für Konzerterfahrungen weit über das reine Hören hinaus. Der sichere Heimathafen Kölner Philharmonie wird selbstverständlich ebenso bespielt. Als geschützter Raum mit optimaler Akustik bietet sie ein Podium für namhafte Künstler, internationale Orchester und renommierte Ensembles für zeitgenössische Musik. Neben zahlreichen Uraufführungen wird auf den Bühnen von ACHT BRÜCKEN 2019 auch eine Vielzahl von Werken des 1945 in Athen geborenen, griechisch-französischen Komponisten Georges Aperghis aufgeführt.

Kontakt

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Bischofsgartenstraße 1
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221-280 281
E-Mail: info@achtbruecken.de

Seminar

Seminar zu Georges Aperghis "Hamletmaschine"

ACHT BRÜCKEN Spezial

PATRICK HAHN | Dozent

Ende gegen 14:00

Die Anmeldung ist über die Webseite der Karl Rahner Akademie möglich.

Eine Veranstaltung der Karl Rahner Akademie Köln im Rahmen von ACHT BRÜCKEN
Konzert

HÖR·FLECKEN

ANGELIKA LUZ | Sopran
THERESA SZOREK | Sopran
ZOGRAFIA-MARIA MADESI | Alt
ENSEMBLE MUSIKFABRIK
STUDIO MUSIKFABRIK – JUGENDENSEMBLE DES LANDESMUSIKRATS NRW
KAMMERCHOR DER UNIVERSITÄT ZU KÖLN
MICHAEL OSTRZYGA | Chorleitung
SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DES ALBERTUS-MAGNUS-GYMNASIUMS KÖLN


GERHARD STÄBLER
HÖR·FLECKEN (2018/2019)
für mehrere SängerInnen, Ensembles und Aktionsgruppen
Uchronische Augenblicke in der U-Bahn-Station Heumarkt Köln
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Uraufführung

Zu einer Art Vermessung der Unterwelt begibt sich der Komponist Gerhard Stäbler in die U-Bahnstation Heumarkt. Sein Instrumentarium umfasst Chor, Instrumentalensemble, Schauspieler und Gesangssolisten. Insgesamt 70 Mitwirkende besetzen verschiedene »HÖR•FLECKEN« auf den beiden Bahnsteigebenen. Es entsteht ein Raum, der in seiner profanen Zweckbestimmung als Durchgangsstation gedacht ist, Stäbler aber in Dimension und Akustik an eine Kathedrale erinnert, einen Ort des Innehaltens und der inneren Einkehr. Ein inspirierender Widerspruch, dem sich zufällige Passanten und U-Bahn-Kunden ebenso aussetzen können wie zielstrebige Konzertbesucher. Suburbanes Gesamtkunstwerk mit Nahverkehrsanschluss.

HÖR·FLECKEN wird zwischen 18:00 und 20:00 aufgeführt, ein Zugang ist jederzeit möglich.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW

Eintritt frei
Konzert

Die Hamletmaschine

SARAH ARISTIDOU | Sopran
HOLGER FALK | Bariton
ROMAIN BISCHOFF | Bariton
GENEVIÈVE STROSSER | Viola
CHRISTIAN DIERSTEIN | Schlagzeug
SWR VOKALENSEMBLE
ASKO|SCHÖNBERG
BAS WIEGERS | Dirigent


GEORGES APERGHIS
Die Hamletmaschine-Oratorio (1999–2000)
für fünf Solisten, gemischten Chor und 16 Musiker

Heiner Müllers Hamletmaschine ist mehr dramatisches Gedicht als Drama, hoch konzentriert und schon in der Sprache kraftvoll musikalisch. Eine Vertonung lag da nahe - und war doch kaum vorstellbar. Das epochale Theaterstück hat es in sich. Über Shakespeare hinaus reicht der Verweis weit in antike Schicksalswelten und ihre archetypischen Konflikte und von dort wieder zurück auf die Gesellschaft der späten DDR und weiter noch und grundsätzlicher auf die Stellung des zaudernden, »von des Gedankens Blässe angekränkelt[en]« Künstlers in einer komplexen, widersprüchlichen Gegenwart. Wie soll man ein derart prägnantes und vielschichtiges Stück Literatur in Musik fassen? Georges Aperghis gibt eine überzeugende Antwort.

€ 30,– | ermäßigt: € 15,–

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

keine Pause | Ende gegen 22:00

Das Konzert im Radio und als Livestream: 20:04 Uhr auf WDR3 und WDR3.de
Konzert

ACHT BRÜCKEN Freihafen

Der ACHT BRÜCKEN Freihafen erforscht in diesem Jahr Räume – vom Stadtraum über den Klangraum bis hin zum visuellen Raum. Die Kölner Philharmonie als Raum für Konzerte ist gleich aus dreierlei Perspektiven zu erleben. Zum Einstieg sind die Musiker der CHING-DONG-Band TRAVEL MUSICA und der Youth Brass Band NRW vor dem Hause platziert und nehmen ihre Zuhörer mit auf einen ungewöhnlichen Marsch. Einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht dann der Besuch einer öffentlichen Probe des Klangforum Wien, das an Georg Friedrich Haas’ Werk »im Schatten der Harfen« arbeitet. Am Abend ist der Konzertsaal dann in voller Gänze zu erleben, wenn Haas’ Werk seine deutsche Erstaufführung erfährt, Alberto Posadas »Poética del espacio« – dt. »Poesie des Raumes« – uraufgeführt wird und die Sopranstimme von Donatienne Michel-Dansac sich in Georges Aperghis’ »Contretemps« in voller Kraft entfalten kann.

Ein weiteres Werk des ACHT BRÜCKEN Porträtkomponisten Georges Aperghis ist »Machinations«, ein Schlüsselwerk des neuen Musiktheaters, das aufzeigt, wie Aperghis durch szenisches Arbeiten neben beeindruckenden Klangwelten auch ausdruckstarke visuelle Räume konstruiert. Der Komponist ist persönlich vor Ort und im Gespräch mit Festivalintendant Louwrens Langevoort zu erleben. Als Dank an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und ihre Funktion als Experimentierraum für elektronische Musik ist schließlich Enno Poppes »Rundfunk« zu verstehen, das auf neun Synthesizern Klangpartikel elektronischer Musik verarbeitet.

Eintritt frei
Konzert

ACHT BRÜCKEN Lunch
im Schatten der Harfen

ACHT BRÜCKEN Freihafen

N.N. | Moderation
KLANGFORUM WIEN
SYLVAIN CAMBRELING | Dirigent


GEORG FRIEDRICH HAAS
im Schatten der Harfen (2018)
für Ensemble
Kompositionsauftrag von Casa da Música Porto, ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln und dem œnm . österreichisches ensemble für neue musik

keine Pause | Ende gegen 13:00

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.

Eintritt frei
Konzert

Rundfunk

ACHT BRÜCKEN Freihafen

ENSEMBLE MOSAIK
BETTINA JUNGE | Synthesizer
SIMON STRASSER | Synthesizer
ROLAND NEFFE | Synthesizer
ERNST SURBERG | Synthesizer
CHATSCHATUR KANAJAN | Synthesizer
KAREN LORENZ | Synthesizer
MATHIS MAYR | Synthesizer
NIKLAS SEIDL | Synthesizer
ENNO POPPE | Synthesizer
ARNE VIERCK | Klangregie


ENNO POPPE
Rundfunk (2015–2018)
für neun Synthesizer, Audio-Software von Wolfgang Heiniger
Kompositionsauftrag des Südwestdeutschen Rundfunks, rainy days Luxembourg, Festival d’Automne à Paris, Huddersfield Contemporary Music Festival, Wien Modern, Ultraschall Berlin, Acht Brücken | Musik für Köln und musica viva

Ob als Dirigent oder Komponist, der Sauerländer Enno Poppe zählt zu den prägenden Persönlichkeiten in der zeitgenössischen deutschen Musikszene. Sein Ensemblestück »Rundfunk« verarbeitet auf neun Synthesizern Klangpartikel elektronischer Musik aus den 1960er bis 80er Jahren. Eine Reminiszenz an DX7, Minimoog und Schweineorgel, zugleich eine Hommage an die Frühzeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland und ihre grundlegende Bedeutung für die Förderung, Entwicklung und Verbreitung experimenteller elektronischer Musik.

keine Pause | Ende gegen 16:00

Das Konzert im Radio: Donnerstag 23.05.2019, WDR3 Konzert, 20:04

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Eintritt frei
Konzert

Machinations

ACHT BRÜCKEN Freihafen

ENSEMBLE DE THÉÂTRE MUSICAL DER HOCHSCHULE DER KÜNSTE BERN
CHLOÉ BIERI | Stimme
MORITZ ACHERMANN | Stimme
KATYHUSKA ROBINSON | Stimme
JOHANNES FEUCHTER | Stimme
LUCIANA PEYCERÉ | Stimme
STANISLAS PILI | Stimme
MARIA FERNANDA RODRÍGUEZ | Stimme
CORENTIN BARRO | Stimme
MARA PROBST | Stimme

BENOÎT PICCAND | Klangregie
LAURENS INAUEN | Klangregie
OLIVIER PASQUET | Technische Leitung
PIERRE SUBLET | Künstlerische Gesamtleitung
NEMANJA RADIVOJEVIC | Assistenz


GEORGES APERGHIS
Machinations (2000)
für vier Frauenstimmen und Computer. Fassung für acht Stimmen und Computer von Pierre Sublet (2019)

Zur Jahrtausendwende beim Musikfestival in Witten uraufgeführt hatte »Machinations« von Georges Aperghis sehr bald ikonische Bedeutung erlangt. In strikter, grafisch klarer Anordnung sind vier Sängerinnen auf der Bühne hinter Tischen platziert. Über Videoscreens lässt sich en Detail verfolgen, wie sie mit darauf verteilten Gegenständen hantieren. Ihr Gesangstext wird bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt unter der musikalischen Phrasierung und live-elektronischer Bearbeitung. Doch im minimalistischen szenischen Arrangement wechselt die Funktion der Sprache vom lexikalischen auf den klanglichen Gehalt. Ein vielschichtiges Statement. Und ein Schlüsselwerk des neuen Musiktheaters.

keine Pause

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit der Hochschule der Künste Bern

Eintritt frei
Gespräch

Komponistengespräch G. Aperghis

ACHT BRÜCKEN Freihafen

GEORGES APERGHIS | Komponist
LOUWRENS LANGEVOORT | Gesamtleiter von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln


Der 1945 in Athen geborene griechisch-französische Komponist Georges Aperghis ist Porträtkomponist der diesjährigen Festivalausgabe und mit insgesamt achtzehn Werken im Programm vertreten. Durch seine Nähe zur bildenden Kunst ist die Dramaturgie seiner Werke stark visuell und szenisch geprägt und viele seiner Kompositionen sind dem Musiktheater zuzuschreiben. Seine Werke »Machinations« – ein Schlüsselwerk des neuen Musiktheaters – und »Contretemps«, ein Stück für Sopran und Ensemble, für das Aperghis sich von einem Gemälde des Expressionisten Paul Klee inspirieren ließ, werden beim ACHT BRÜCKEN Freihafen aufgeführt.

keine Pause | Ende gegen 17:30

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

Eintritt frei
Konzert

Contretemps

ACHT BRÜCKEN Freihafen

DONATIENNE MICHEL-DANSAC | Sopran
GERALD PREINFALK | Saxophon
CHRISTOPH WALDER | Horn
ANDERS NYQVIST | Trompete
MIKAEL RUDOLFSSON | Posaune
KLANGFORUM WIEN
SYLVAIN CAMBRELING | Dirigent


ALBERTO POSADAS
Umbrales evanescentes (2019)
für Saxophon, Horn, Trompete, Posaune und Ensemble
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

GEORG FRIEDRICH HAAS
im Schatten der Harfen (2018)
für Ensemble
Kompositionsauftrag von Casa da Música Porto, ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln und dem œnm . österreichisches ensemble für neue musik
Deutsche Erstaufführung

GEORGES APERGHIS
Contretemps (2005/2006)
für Sopran und Ensemble

Das Verhältnis von Klangraum und Raumklang untersucht Alberto Posadas in seinem Zyklus »Poética del espacio«. Im dritten Teil der Werkreihe studiert er die Architektur der Klangerzeugung, den instrumentalen Raum. Das klingt nach Experimentallabor, hat aber eindrucksvolle, erfrischend lebendige Musik zum Ergebnis. Der Österreicher Georg Friedrich Haas weitet den Raum dann bis ins Weltpolitische, wenn er seine neue Komposition Elin Ersson widmet, der jungen Schwedin, die mit Zivilcourage die Rückführung eines afghanischen Asylbewerbers verhinderte. Zuletzt versetzt Georges Aperghis, inspiriert von Paul Klees Gemälde »Vor dem Blitz«, eine Sopranstimme in ein instrumentales Klanggewitter. »Contretemps« - von der Ästhetik widriger Umstände.

Das Konzert im Radio: WDR 3 Konzert, 20:04

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

Eintritt frei
Konzert

Among Servants

ACHT BRÜCKEN Lounge

COLONEL PETROV'S GOOD JUDGEMENT
LEONHARD HUHN | sax, voc
SEBASTIAN MÜLLER | g
REZA ASKARI | b
RAFAEL CALMAN | dr


Es ist noch gar nicht lange her, dass sich dieses Ereignis zum 35. Mal jährte: Am 26. September 1983 stufte der sowjetische Oberstleutnant Stanislav Petrov die Meldung eines amerikanischen Raketenstarts zurecht als falsch ein und verhinderte so womöglich einen nuklearen Krieg zwischen Ost und West. Um blitzschnell solche Entscheidungen treffen zu können, bedarf es eines gehörigen Maßes an Empathie und Intuition. Eigenschaften, die auch Improvisationskünstlern zugeschrieben werden. Wie beispielsweise den Kölner Musikern, die um den Gitarristen Sebastian Müller als Colonel Petrov’s Good Judgement zusammengekommen sind. Als Grundlage dient diesem Quartett eine musikalische Gattung, die im Jazz eher selten anzutreffen ist: Metal. Dessen wie an die Wand genagelte Rhythmik durch das Schlagzeug, exaltiert-exzessive Vocals, brachial-lärmige Powerchords der Gitarre und bis in Untiefen vordringende Basslines überführen die vier Musiker wie selbstverständlich in die Welt der Improvisationskunst. Die energetischen »Sheets of Sound« eines John Coltrane umarmen den aggressiven Grunge-Rock eines Kurt Cobain.

Der Mindestverzehr beträgt 5 Euro.

Die ACHT BRÜCKEN Lounge wird ermöglicht durch den Spezialchemie-Konzern LANXESS.
Konzert

PhilharmonieLunch

ACHT BRÜCKEN Lunch

GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN
EMILIO POMARICO | Dirigent


30 Minuten einer Probe erleben: eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und das tägliche Einerlei vergessen.

PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht.

PhilharmonieLunch ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Wir behalten uns vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen.

Bitte nutzen Sie stattdessen die zahlreichen Musikangebote für Familien mit Babys und kleinen Kindern unserer Reihe PhilharmonieVeedel.

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester Köln

Eintritt frei
Konzert

Georges Aperghis: Teeter-Totter

SOPHIE SCHAFLEITNER | Violine
KLANGFORUM WIEN
JULIEN LEROY | Dirigent


GEORGES APERGHIS
Seesaw (2008)
für Ensemble

GEORGES APERGHIS
Teeter-Totter (2007)
für Ensemble

REBECCA SAUNDERS
Neues Werk (2018-19)
für Ensemble
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln gemeinsam mit Huddersfield Contemporary Festival, Birmingham Contemporary Music Group, Casa da Música Porto und Festival d’Automne à Paris, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

GEORG FRIEDRICH HAAS
equinox (2018)
für Klarinette, Violoncello und Klavier
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Uraufführung

YING WANG
Schmutz (2019)
für Violine und Ensemble
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

Rebecca Saunders verbindet Sound und Fury, Klang mit Wut. Und auch die Chinesin Ying Wang, die zeitweilig bei Saunders studierte, lässt in ihrer neuen Komposition keine Gefälligkeiten erwarten. »Lärm im Ohr, Gift im Essen, Gestank in der Luft, Angst in den Gedanken…. Meine Musik erzählt von dieser Qual.« Mit Georges Aperghis ließe sich ergänzen: »Es geht immer darum, eine Emotion zu zünden, …eine Struktur ins Wanken zu bringen.« So lassen »Seesaw« und »Teeter-Totter« keineswegs an Kinderwippen und Spielplatzfreuden denken, wie die Titel glauben machen, vielmehr findet sich das Orchester zu dramatischen Kontroversen aufgeschaukelt. Es steht einiges auf der Kippe beim Konzert des Klangforum Wien.

Ende gegen 21:30

Das Konzert im Radio: Samstag 01.06.2019, WDR3 Konzert, 20:04

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

€ 25,– | ermäßigt: € 15,–
Konzert

City Pieces

ANN-YI EÖTVÖS | Sopran
NICOLA GRÜNDEL | Schauspielerin
HAND WERK
SUSANN MARTIN | Video
MANOS TSANGARIS | Inszenierung ´


MANOS TSANGARIS
City Pieces (Window Piece) (2016)
für Sänger, Schauspieler, Ensemble, Installation, Licht, Video und Audioguide
Deutsche Erstaufführung

Bei aller internationalen Reputation, aller globalen Präsenz als Musiker und Komponist, als Literat und bildender Künstler, Pädagoge und Performer: Manos Tsangaris gehört eindeutig auch nach Köln. Seine »City Pieces (Window Piece)«, 2016 in Hongkong uraufgeführt, erfahren nun durch die Akteure der Kölner Multimedia- und Kammermusikschmiede hand werk ihre mit großer Spannung erwartete Deutschlandpremiere. Eine allsinnliche Komposition aus Licht und Bewegung, Musik und Sprache, Bild und Ton, die inmitten einer urbanen Szenerie das tägliche Leben auf die Bühne und die Bühne ins alltägliche Leben versetzt.

Die Bekanntgabe der Spielstätte erfolgt am 8. April 2019 auf achtbruecken.de.

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

€ 15,– | ermäßigt: € 10,–
Konzert

brooks

ACHT BRÜCKEN Lounge

BROOKS
EVA BÄCHLI | voc
MATTHIAS SCHULLER | tb
MORITZ KUCK | g
OLI SPIELBERGER | b
JAKOB TRAXL | dr


Ein Wortspiel mit dem Nachnamen: Mit dem englischen »Brooks« (auf Deutsch: „Bäche“) hat die Kölner Sängerin Eva Bächli ihre 2017 gegründete Band überschrieben. Dieser Name lässt Raum zur Interpretation – auch und gerade deshalb, weil Bächli mit ihrem Quintett in die eigene Biografie zurückblickt: auf Musikgattungen, die sie als Jugendliche nachhaltig geprägt und sozialisiert haben. Und da sind nicht nur Jazz, Funk, Soul und Pop, sondern vor allem auch Punk und Indie-Rock. Diese frühen Einflüsse holt die in Kassel aufgewachsene Sängerin noch einmal hervor, um sie aus verschiedenen Perspektiven mit den Erfahrungen einer jungen Frau neu zu betrachten und in eine eigene Sprache zu übersetzen, deren Vokabular sie sich in den vergangenen Jahren zu eigen gemacht hat. Es ist Bächlis modulationsstarke, ausdruckskräftige Altstimme, mit der sie diese diversen Musikgattungen zusammenfließen lässt, angetrieben durch die auf den Punkt groovende Rhythmusgruppe und kontrastiert durch den dunkel getönten Sound von Matthias Schullers Posaune.

Der Mindestverzehr beträgt 5 Euro.

Die ACHT BRÜCKEN Lounge wird ermöglicht durch den Spezialchemie-Konzern LANXESS.
Konzert

Thalleïn

ACHT BRÜCKEN Lunch

ENSEMBLE FÜR NEUE MUSIK DER ROBERT-SCHUMANN-HOCHSCHULE DÜSSELDORF
NICOLAS KUHN | Dirigent
RÜDIGER BOHN | Dirigent


NICOLAS KUHN
Eigenbedarf (... in den leeren Fensterbogen) (2019)
für Ensemble
Uraufführung

IANNIS XENAKIS
Thalleïn (1984)
für 14 Musiker

»Thalleïn« heißt »knospen«, »sprießen«. Mit dem griechischen Wort benannte Iannis Xenakis eine seiner aufregendsten späten Arbeiten. Ein treffender Titel, der Üppigkeit und vielfarbige Fülle suggeriert. Melodische Linien, die einander umranken, Texturen, die wie organische Gewebe in stetigem Wandel begriffen sind, Rhythmen, die sich überwuchern und immer neue Entwicklungen vorantreiben. Eine Musik so kraftvoll und energiegeladen wie das Leben.

keine Pause | Ende gegen 12:40

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.

ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf

Eintritt frei
Konzert

Terrain vague

ON@ACHT BRÜCKEN

KAMMERELEKTRONIK
ROMAN PFEIFER | Konzept und Musik
LUISA FERNANDA ALFONSO | Tanz
LINDA NORDSTRÖM | Tanz
TIMM ROLLER | E-Gitarre
RIE WATANABE | Percussion
KERIM KARAOGLU | selbstspielende Instrumente
FLORIAN ZWISSLER | Synthesizer
JAN BAUMGART | Klangregie
NICOLAS KRETZ | Lichtregie


ROMAN PFEIFER
Terrain vague (2019)
eine temporäre Situation für E-Gitarre, Synthesizer, Schlagzeug, selbstspielende Instrumente, Tanz, Elektronik und Licht
Uraufführung

»Terrain vague«, das ist ein Stück wie eine Stadt: Menschen bewegen sich, verweilen, schaffen sich in der vorgegebenen Struktur ihr eigenes Ambiente. Instrumente spielen sich selbst, übernehmen automatisch alle nützlichen, sich wiederholenden Aktivitäten, entfalten dabei ihre besondere Maschinenpoesie. Das Wesentliche ereignet sich jedoch von Angesicht zu Angesicht, spielerisch und frei. In der Gruppe der Akteure realisieren sich die Wünsche der Einzelnen nach Spaß, Tanz, Konversation, Lebenskunst – und vielleicht einem gemeinsam gestalteten Kunstwerk.

keine Pause | Ende gegen 20:30

Gefördert durch die Kunststiftung NRW

€ 15,– | ermäßigt: € 10,–
Konzert

Tia Fuller's »Diamond Cut«

TIA FULLER QUARTET
TIA FULLER | Saxophon
ANDREW RENFROE | Gitarre
CHRIS SMITH | Kontrabass
MARK WHITEFIELD JR | Schlagzeug


Tia Fuller ist eine »komplette« Musikerin: 1976 wurde sie als Tochter einer Sängerin und eines Bassisten in eine jazzmusikalische Familie hineingeboren und schloss mit 22 Jahren ihr Saxofonstudium »Magna cum laude« ab. Rasch wurde man in den USA auf die junge Jazzmusikerin aufmerksam. Mit ihrem modulationsstarken Ton auf dem Altsaxofon ist sie jeder Herausforderung gewachsen – gleichgültig, ob spieltechnisch oder stilistisch. Verwurzelt ist Fuller zwar im Soul-Jazz und Hardbop eines Julian »Cannonball« Adderley, überführt die klassische Jazzmoderne jedoch gekonnt in die aktuelle Musik und lädt sie mit Funk und Soul, R&B und HipHop auf. Ihren Weg setzt die Saxofonistin mit ihrem aktuellen Quartett konsequent fort. Die bluesig geerdete Exaltiertheit und den swingenden Drive der Traditionalisten im Jazz brechen Fuller und ihre Musiker auf, um Platz zu schaffen für treibende Beats und schlendernde Grooves.

keine Pause | 22:30

Unterstützt durch die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH

€ 25,– | ermäßigt: € 15,–
Konzert

LAB.CALLING

ACHT BRÜCKEN Lounge

THELAB
THEA SOTI | voc, effects
ANTHONY GREMINGER | drums, effects
REBEKKA SALOMEA | voc, effects
FEAT.
SEBASTIAN GILLE | sax
LEIF BERGER | dr


2017 hat sich in Köln ein neues Musikerkollektiv gegründet: theLAB. Ziel der drei Kollektivist*innen Thea Soti, Rebekka Salomea und Anthony Greminger ist es, die ästhetischen Vibes von Musik in Metropolen aufzuspüren und zwischen diesen Anknüpfungspunkte zu schaffen, um neue und überraschende Kontexte herzustellen. Der Name theLAB ist wörtlich zu verstehen: als Labor, in dem die drei ungestört ihre Versuchsanordnungen aufbauen und mit den verschiedenen Ingredienzien experimentieren können. Am Schluss gilt es, die Ergebnisse zu analysieren und gleichsam öffentlich zu diskutieren – in Konzerten, in Performance-Aufführungen und auch im Austausch mit anderen Musiker*innen und Initiativen. Das Projekt LAB.CALLING ist beispielhaft für das Vorgehen dieses Kollektivs. Soti, Salomea und Greminger legen ein gleichermaßen flirrendes wie fixes Fundament aus freier Improvisation, musikalischer Avantgarde, HipHop, Pop und elektronischer Musik aus, an das der Tenorsaxofonist Sebastian Gille und der Drummer Leif Berger andocken. Erst im Flow des gemeinsamen Musizierens modelliert man die Sounds und verwandelt rhythmische Patterns in Grooves, während die einzelnen Linien zu immer neuen Klangtrauben amalgamieren.

Der Mindestverzehr beträgt 5 Euro.

Die ACHT BRÜCKEN Lounge wird ermöglicht durch den Spezialchemie-Konzern LANXESS.
Konzert

TRAVEL MUSICA

ACHT BRÜCKEN Lunch

TRAVEL MUSICA - HIGH-POWERED CHING DONG BAND
DANIEL AGI | Flöte
CARL ROSMAN | Klarinette
NORIAKI MORI | Saxophon
RIE TAKEUCHI | Saxophon
YUKA YAMAZAKI | Saxophon
SAKI TOBAYAMA | Klavier
DIRK ROTHBRUST | Percussion
RIE WATANABE | Percussion
YOUTH BRASS BAND NRW
MARTIN SCHÄDLICH | Leitung


GEORGES APERGHIS
Retrouvailles (2013)
für zwei Schlagzeuger

YUYA HONDA
No.0 From East and From West (Fanfare) (1999/2018)
Bearbeitung für Ching-Dong Band und Brassband von Johannes Meures

YUYA HONDA
No.1 Theme of Ching Dong (1999/2018)
Bearbeitung für Ching-Dong Band und Brassband von Johannes Meures

YUYA HONDA
No.2 Chi Chidory (1999)
für Klarinette, Trompete und Perkussion

YUYA HONDA
No.3 Super Habotan (1999/2018)
Bearbeitung für Ching-Dong Band und Brassband von Johannes Meures

YUYA HONDA
Part 2 Maschine Gun Sax (2001)
für zwei Saxophone und Klavier

YOSUKE NOMOTO
Neues Werk (2019)
für Brassband
Kompositionsauftrag gefördert durch das Arts Council Tokyo
Uraufführung

YUYA HONDA
Circus for Theater Products (2002/2018)
Bearbeitung für Ching-Dong Band und britische Brassband von Johannes Meures

keine Pause | Ende gegen 12:30

Gefördert durch die Kunststiftung NRW ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.

Eintritt frei
Installation

collaborative intervention

ACHT BRÜCKEN Spezial

STUDIERENDE DER KUNSTHOCHSCHULE FÜR MEDIEN KÖLN
HAJAR ASYURA
GIORGI GEDEVANIDZE
PHAIDONAS GIALIS
HYEIN HAN
JEESOO HONG
MAYUKO KUDO
NAIYUN YANG
SEONGMIN YUK
HANS W. KOCH | Projektleitung
KARIN LINGNAU | Projektleitung


GroßstadtPolyphonie – das Festivalthema ließe sich kaum besser umsetzen: Nicht einer einzigen, reinen Kunstform gehört das Projekt der Kölner Kunsthochschule für Medien an; vielmehr verbinden sich Architektur, Animation, Design, experimentelle Informatik und Klang zum vielstimmigen Ganzen. Realisiert wird es auch nicht nach den Vorstellungen eines einsamen Künstlers, sondern in gemeinschaftlicher Arbeit und Autorschaft. Und den Rahmen bietet statt eines neutralen Ausstellungsraums ein bewusst gewählter, ins Konzept einbezogener städtischer Ort, die Christuskirche.

Installationsdauer: bis 10. Mai 2019
Öffnungszeiten:
04.05. | 13:00 - 17:00
05.05. | 15:00 - 17:00
06. - 09.05. | 16:00 - 19:00
10.05. | 10:00 -12:30

ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit der Kunsthochschule für Medien Köln
Konzert

aus vierundzwanzig

ACHT BRÜCKEN Spezial

MAGALI SANDER-FETT | Tanz
JENNY ECKE | Tanz
UWE RASCH | Klangregie


Uwe Rasch sechszehn (2011), für Tänzerin und Video
aus: aus vierundzwanzig (2008–2019)

Uwe Rasch zwanzig. Glissandoflöten (2012), Videofassung
aus: aus vierundzwanzig (2008–2019)

Uwe Rasch fünf (2018), für Tänzerin und Video
aus: aus vierundzwanzig (2008–2019)

»aus vierundzwanzig« – gemeint sind die 24 Lieder, die Franz Schuberts Zyklus »Die Winterreise« bilden und schon viele Deutungen, Bearbeitungen und eigenschöpferische Antworten angeregt haben. Uwe Rasch arbeitet seit 2009 an einem stetig wachsenden »Materialhaufen« aus Videos, Animationen, Fotos, Collagen, Choreografien, Texten, Audiozuspielen und Instrumentalkompositionen. Einer Serie, deren frei kombinierbare Module mal an innermusikalischen Aspekten der Vorlage ansetzen, mal an textlichen Details oder den Grundthemen der Orientierungslosigkeit und gesellschaftlichen Isolation.

keine Pause | Ende gegen 17:30

Eintritt frei

Die Ausstellung zu "aus vierundzwanzig" findet vom 4. bis 6. Mai 2019 statt.
Ort: Galerie
Öffnungszeiten:
04.05. | 16:00 - 19:00
05.05. | 11:00 - 15:00
06.05. | 16:00 - 19:00
Konzert

Finalkonzert des internationalen ACHT BRÜCKEN-Kompositionswettbewerbs

ELECTRONIC ID
SARAH HEEMANN | Flöte
TOBIAS GUBESCH | Klarinette
MATTHIAS SCHULLER | Posaune
ANNA NEUBERT | Violine
PAULINE BUSS | Viola
REBEKKA STEPHAN | Violoncello
FELIX KNOBLAUCH | Klavier
ARTURO PORTUGAL | Schlagzeug
RIE WATANABE | Schlagzeug
MAXIMILIANO ESTUDIES | Klangregie


PABLO GARRETÓN IZQUIERDO
Tiling Collider (2018)
für Flöte, Klarinette, Posaune, Cello, Keyboard, Perkussion und Live-Elektronik
Uraufführung

BENJAMIN GRAU
String to String (2018)
Quartett für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Uraufführung

PHILIPP KREBS
gridlocked (2018)
für vier Instrumente und Klangregie mit MIDI-Turntables und 4-Kanal-Elektronik
Uraufführung

JONAH HAVEN
Zafe (2017)
für verstärktes Schlagzeugduo

Bekanntgabe der Finalisten erfolgt Anfang Februar 2019 auf achtbruecken.de.

Jury
Michael Beil, Professor für Elektronische Komposition an der Hochschule für Musik
Felix Knoblauch, Künstlerischer Leiter von electronic ID
Roman Pfeifer, Komponist
Werner Wittersheim, Teamleiter Klassische Musik WDR3

Werke für gemischtes Ensemble und Live-Elektronik sind im Wettbewerb für junge Komponistinnen und Komponisten gefragt. Auf die besten freut sich das Ensemble electronic ID, das im Finalkonzert zusätzlich ein Stück des US-Amerikaners Jonah Haven vorstellt. Der Gewinner des Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendiums 2018 der Stadt Köln liebt es, alltäglichen Gegenständen neue und überraschende Klangwirkungen zu entlocken. In seinem Werk für Perkussions-Duo »Zafe« nutzt er Gewinderohre, Unterlegscheiben und chinesische Essstäbchen sehr fantasievoll als Instrumente.

€ 20,– | ermäßigt: € 15,–

Das Konzert im Radio: Montag 27.05.2019, WDR3 Konzert, 20:04

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und unterstützt durch die PAN Klinik am Neumarkt GmbH
Konzert

Musik der Zeit – Mana

CHRISTIAN DIERSTEIN | Schlagzeug
WDR SINFONIEORCHESTER
BRAD LUBMAN | Dirigent


GEORGES APERGHIS
Le Corps à corps (1978)
für einen Schlagzeuger und seine Zarb

CHRISTOPHE BERTRAND
Mana (2004–05)
für 75 Musiker
Deutsche Erstaufführung

GEORGES APERGHIS
Graffitis (1980)
für einen Schlagzeuger

GERHARD STÄBLER
Den Müllfahrern von San Francisco (1990/2019)
Ein Akronym aus akustischen Erinnerungen an eine Reise für Orchester
Kompositionsauftrag des WDR
Uraufführung

Georges Aperghis Étude IV
aus: Études I–VI (2012–14)

Georges Aperghis Étude V
aus: Études I–VI (2012–14)

Georges Aperghis Étude VI
aus: Études I–VI (2012–14)

Das Orchester ist ein vielfältiger und sensibler Resonanzraum, geeignet zur Rekonstruktion und Vernetzung akustischer Erinnerungen, wie es Gerhard Stäbler einsetzt, oder für persönliche Studien und Standortbestimmungen, wie Georges Aperghis seine Études verstand, nachdem er zuvor lange Zeit nicht mehr für die große Besetzung gearbeitet hatte. Im Fall von Christophe Bertrand, des hochbegabten Franzosen, der sich 2010 mit gerade 29 Jahren das Leben nahm, hört man unwillkürlich in virtuelle Sphären, erahnt die künstlerischen Dimensionen, in die sich dieses begnadete Komponistentalent noch hätte entwickeln können. Bertrands »Mana« - wirkungsvoll platziert zwischen zwei Soli für sprechenden Schlagzeuger - gibt allen Anlass zu weitreichenden Spekulationen.

Das Konzert im Radio und als Livestream: 20:04 Uhr auf WDR3 und WDR3.de

19:00 Uhr, Konzertsaal : Westdeutscher Rundfunk

€ 9,– 45,– 36,– 27,– 18,– 16,–
Konzert

TAZ CHERNILL

ACHT BRÜCKEN Lounge

TAZ CHERNILL
TAYA CHERNYSHOVA | voc, effects
JAN PHILIPP | dr
MALTE VIEBAHN | b
ROMAN GORICH | git


Kennengelernt haben sich die Sängerin Taya Chernyshova und der Gitarrist Roman Gorich schon während ihrer Schulzeit in Moskau. Und bereits damals haben sie – noch als Duo – unter dem Namen TAZ CHERNILL eine nicht alltägliche Musik gespielt, die sich jedweden Versuchs einer Kategorisierung entzogen hat. Die beiden haben draufgängerisch Werke von Mussorgsky, Schostakowitsch oder Prokofiew mit Folklore und aktueller Popmusik gekreuzt. Der Umzug nach Köln und die Erweiterung zum Quartett haben TAZ CHERNILLs außergewöhnliches Amalgam auf die Spitze getrieben: Entstanden ist ein flirrender Kreativkosmos, der seine Energie aus analogen wie digitalen Quellen zugleich bezieht. Mit forsch-scharfen Brüchen ebenso wie mit poetisch-lyrischer Homogenität werden die Graustufen zwischen den Extremen sichtbar, wenn Chernyshova blitzschnell zwischen mädchenhafter Sopran- und verrucht-rauchiger Altstimme changiert: schrill, sehnsuchtsvoll, abgründig.

Der Mindestverzehr beträgt 5 Euro.

Die ACHT BRÜCKEN Lounge wird ermöglicht durch den Spezialchemie-Konzern LANXESS.
Konzert

Georges Aperghis: Konzert für Akkordeon und Orchester

TEODORO ANZELLOTTI | Akkordeon
GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN
EMILIO POMARICO | Dirigent


GEORGES APERGHIS
Konzert für Akkordeon und Orchester (2015)

ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (1879–81)

Gemeinhin verbindet man mit dem Akkordeon eher Folkore als Kunstmusik, und diesen rustikalen Charakter will Georges Aperghis nicht ganz verleugnen. In seinem Konzert bewegt sich das Soloinstrument wie ein Fremder durch die große sinfonische Welt, bisweilen an die Hand genommen von seiner respektableren Verwandten, der Orgel. Die spielt, obwohl sie nicht spielt, auch in Anton Bruckners Sinfonik eine bedeutende Rolle: als Vorbild für die kirchlich-weihevolle Stimmung mancher Abschnitte, vor allem aber für die Registrierung der Klangfarben und eine grandiose Raumwirkung.

Pause gegen 11:35 | Ende gegen 13:00

€ 9,– 38,– 30,– 24,– 16,– 14,–

10:00 Uhr, Empore: Gürzenich-Orchester Köln
Konzert

PARKOUR Einführung

ACHT BRÜCKEN Lunch

SEBASTIAN GRAMSS´ STATES OF PLAY
MICHEL GODARD | tb
PHILIPP GROPPER | ts
DOMINIK MAHNIG | dr
SEBASTIAN GRAMSS | b
PHILIP ZOUBEK | p

ROBOTIC BASSOON | Musik-Roboter
AUTOMATED SOUSAPHONE | Musik-Roboter
ELECTROACOUSTIC PIPE ORGAN | Musik-Roboter
UPRIGHT PIANO DISKLAVIER | Musik-Roboter


SEBASTIAN GRAMSS
PARKOUR (2019)
für Jazzquintett und Musik-Roboter

keine Pause | Ende gegen 12:30

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.

Eintritt frei
Konzert

PARKOUR

SEBASTIAN GRAMSS´ STATES OF PLAY
MICHEL GODARD | tb
PHILIPP GROPPER | ts
DOMINIK MAHNIG | dr
SEBASTIAN GRAMSS | b
PHILIP ZOUBEK | p

ROBOTIC BASSOON | Musik-Roboter
AUTOMATED SOUSAPHONE | Musik-Roboter
ELECTROACOUSTIC PIPE ORGAN | Musik-Roboter
UPRIGHT PIANO DISKLAVIER | Musik-Roboter


SEBASTIAN GRAMSS
PARKOUR (2019)
für Jazzquintett und Musik-Roboter
Uraufführung

Parkour ist eigentlich eine sportlich artistische Disziplin, bei der die Athleten ungeachtet aller baulichen Gegebenheiten und Hindernisse auf direkter Route eine Stadt durchqueren. Nach dem gleichen Prinzip verfährt der Bassist und Bandleader Sebastian Gramss. Quer über das Straßennetz verlegt er Klangrouten, auf denen er Umgebungsgeräusche sampelt und als Spielmaterial für Jazz-Quintett und Musikroboter aufbereitet. Eine akustische Ortsbegehung, die sich von Postkartenansichten und Straßenverkehrsordnung löst und selbst dem eingeborenen Kölner ganz neue, verborgene Perspektiven auf seine Stadt eröffnet.

keine Pause | Ende gegen 17:00

€ 20,– | ermäßigt: € 15,–

Das Konzert im Radio: Donnerstag 06.06.2019, WDR3 Konzert, 20:04

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Konzert

Riot of Spring

SWR SYMPHONIEORCHESTER
TEODOR CURRENTZIS | Dirigent


SERGEJ NEWSKI
18 Episodes for Orchestra (2019)
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

DMITRI KOURLIANDSKI
Riot of Spring (2013)
für Orchester

SERGEJ RACHMANINOW
Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27 (1906–07)

Was ist Folklore heute? Wie äußert sich das kollektive Unbewusste? Verträgt es sich mit einer Konzertsituation? Auf der Suche nach Antworten wandte sich Dmitri Kourliandski der Rave-Kultur zu. Sein »Riot of Spring«, ein zwölfminütiges Super-Crescendo für elektronische Klänge, Orchester und mitmachbereites Publikum, bezeichnet er als Techno-Ballett. Der Werktitel, auf Deutsch »Frühlingsaufruhr«, bezieht sich auf die politische Lage im Russland des Entstehungsjahrs 2013, aber auch auf Strawinskys hundert Jahre älteres Skandal-Ballett »Le Sacre du printemps« (Rite of Spring).

Pause gegen 18:45 | Ende gegen 20:00

€ 49,– 44,– 40,– 29,– 21,– 10,–

Das Konzert im Radio: Freitag 17.05.2019, WDR3 Konzert, 20:04

Gefördert durch Kuratorium KölnMusik e.V.
KölnMusik gemeinsam
Konzert

H A C K / A H C K

ON@ACHT BRÜCKEN

AAA---AAA
THILO RUCK | E-Gitarre
TIMM ROLLER | E-Gitarre
MAXIMILIAN MARCOLL | Live-Electronics


MAXIMILIAN MARCOLL
H A C K / A H C K (2019)
Performance für zwei E-Gitarren und Elektronik
Uraufführung

Rechts und links massive Verstärkerwände, dazwischen zwei E-Gitarren, ein Elektronik-Performer und dicht um sie geschart das Publikum. Die Gitarren erzeugen Klangströme, Rauschflächen, Akkordkaskaden. Wie ein akustisches Stroboskop verwandelt die Elektronik dieses Material in oszillierende, scheinbar sich beschleunigende Pulse. Was ist hier noch realistische Wahrnehmung von Raum, Geschwindigkeit und Lautstärke, was Illusion?

keine Pause | Ende gegen 22:00

€ 15,– | ermäßigt: € 10,–

Gefördert durch den Musikfonds und die Kunststiftung NRW
ACHT BRÜCKEN
Konzert

NULLNULLEINS - Stimme

ACHT BRÜCKEN Lunch

STUDIERENDE DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND TANZ KÖLN
BRIGITTA MUNTENDORF | Künstlerische Leitung


MARC VOGLER
ARIA MORTALE. (2019)
Ein musikalischer Hochtrapezakt für Koloratursopran und Klavier
Uraufführung

EUIMIN NAM
Wie sie in den Wald ruft, so schallt er hinaus. (2019)
für Sopran und Klavier
Uraufführung

ANDREW HAIG
Das bin Ich (2018)
für Sopran und Klavier
Deutsche Erstaufführung

MATIAS F. CASSANO
Maurilia (2019)
für Sopran, Klavier und Zuspielung
Uraufführung

ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln

keine Pause | Ende gegen 12:30

Das Konzert im Radio: Montag 27.05.2019, WDR3 Konzert, 20:04

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.

Eintritt frei
Konzert

Line crossed

ON@ACHT BRÜCKEN

ÁLVARO ÁRIAS | Saxophon
ELIO HERRERA | Violoncello
RAMÓN GARDELLA | Schlagzeug


DUONI LIU
Hop On? Hop Off! (2019)
Fixed Media
Uraufführung

HANNAH HANBIEL CHOI
Kleine Parade (2019)
für einen Schlagzeuger
Uraufführung

HELENA CÁNOVAS I PARÉS
Algo sobre el gris (etwas über das Grau) (2019)
für Violoncello, Altsaxophon und Schlagzeug
Uraufführung

JAKOB LORENZ
El Oeste (AT) (2019)
Fixed Media und Stereo-Zuspiel
Uraufführung

JONAH HAVEN
Tomorrow, we begin together the construction of a city (2019)
für Lautsprecher
Uraufführung

MAZYAR KASHIAN
Jasmin (2019)
für Violoncello solo
Uraufführung

PABLO GARRETÓN IZQUIERDO
(h)amor (2019)
für Tenorsaxophon und Live-Elektronik
Uraufführung

SERGEJ MAINGARDT
Shout out (2019)
Fixed Media
Uraufführung

Eine Bootsfahrt als Komposition? Ein Konzert als Sightseeing-Tour? Ein Stadtplan aus Klang? Während Köln vor den Fenstern der MS Jan von Werth vorbeizieht, wandeln sich auch die musikalischen Perspektiven auf die Stadt. Acht Künstler aus China, Korea, Spanien, Deutschland, USA, Iran, Chile und Kasachstan bringen den Passagieren ihre persönlichen, durch die jeweilige Herkunft mitgeprägten Sichtweisen auf das Leben in Köln nahe. Ein facettenreiches Wechselspiel von Techno-Beats und zeitgenössischer Kunstmusik, instrumental erzeugten und computergenerierten Klängen.

keine Pause | Ende gegen 17:15

Nicht barrierefrei

€ 15,– | ermäßigt: € 10,–

Gefördert durch die Kunststiftung NRW
Konzert

Response 2019 - Abschlusskonzert

ACHT BRÜCKEN Education

THOMAS TAXUS BECK | Projektleitung Komposition
Beteiligte Schulklassen:
Liebfrauenschule, Köln, Klasse 5e
Integrierte Gesamtschule Paffrath, Bergisch Gladbach, Darstellen und Gestalten Kurs, Jahrgangsstufe 6
Genoveva-Gymnasium, Köln, Klasse 8b
Heinrich-Böll-Gesamtschule, Köln, EF G2
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Leverkusen, Q1


In einer mehrwöchigen Projektphase komponieren Schülerinnen und Schüler unter Anleitung des Komponisten Thomas Taxus Beck zeitgenössische Musik, die anschließend in einem eigenen Konzert aufgeführt wird. Dabei nehmen sie Bezug auf Werke und Arbeitstechniken der Komponisten Peter Eötvös, Michel van der Aa und Witold Lutosławski. Witold Lutosławskis »Konzert für Orchester«, Peter Eötvös’ »Alle vittime senza nome« und Michel van der Aas neues Werk »Doppelkonzert« werden am 9. Mai in der Kölner Philharmonie in der Interpretation des Königlichen Concertgebouworchesters Amsterdam und der Solistinnen Patricia Kopatchinskaja und Sol Gabetta zu hören sein.

€ 5,– | ermäßigt: € 3,–

Gefördert durch die RheinEnergie Stiftung Kultur
Kuratorium KölnMusik e.V.
Konzert

Georges Aperghis: Lost connections

NIEUW ENSEMBLE
ED SPANJAARD | Dirigent


MISATO MOCHIZUKI
Silent Circle (2006)
für Flöte, Koto und sechs Spieler

HANNA EIMERMACHER
Neues Werk (2019)
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Uraufführung

CAROLA BAUCKHOLT
Point of Presence (2016/17)
für Ensemble und Samples
Christina Kubisch gewidmet
Deutsche Erstaufführung

GEORGES APERGHIS
Lost connections (2018)
für Ensemble
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

An jedem Ort gibt es elektromagnetische Wellen. Mit speziellen Geräten hörbar gemacht wirken sie manchmal faszinierend harmonisch und rhythmisch: fremdartig, und doch wie komponiert. In »Point of Presence« gestaltet Carola Bauckholt solche Klangfelder mit ganz normalen Instrumenten nach – Musik wie aus einer anderen Welt. Dagegen geht Misato Mochizuki in »Silent Circle« von einer symbolhaften Vorstellung aus: Der Geist nähert sich in stillem Kreisen allmählich dem Zentrum eines inneren Labyrinths – ein schönes Bild für den Zustand vor jedem schöpferischen Akt. Dazu ein neues Werk von Georges Aperghis: »Lost Connections« ist ein teuflisch virtuoses Konzert, das der Spielkunst des Nieuw Ensemble alles abverlangt.

€ 25,– | ermäßigt: € 15,–

Das Konzert im Radio: Dienstag 25.06.2019, WDR3 Konzert, 20:04

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes
Konzert

Georges Aperghis: Konzert für Akkordeon und Orchester

TEODORO ANZELLOTTI | Akkordeon
GÜRZENICH-ORCHESTER KÖLN
EMILIO POMARICO | Dirigent


GEORGES APERGHIS
Konzert für Akkordeon und Orchester (2015)

ANTON BRUCKNER
Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (1879–81)

Gemeinhin verbindet man mit dem Akkordeon eher Folkore als Kunstmusik, und diesen rustikalen Charakter will Georges Aperghis nicht ganz verleugnen. In seinem Konzert bewegt sich das Soloinstrument wie ein Fremder durch die große sinfonische Welt, bisweilen an die Hand genommen von seiner respektableren Verwandten, der Orgel. Die spielt, obwohl sie nicht spielt, auch in Anton Bruckners Sinfonik eine bedeutende Rolle: als Vorbild für die kirchlich-weihevolle Stimmung mancher Abschnitte, vor allem aber für die Registrierung der Klangfarben und eine grandiose Raumwirkung.

Pause gegen 20:35 | Ende gegen 22:00

€ 9,– 38,– 30,– 24,– 16,– 14,–

19:00 Uhr, Empore: Gürzenich-Orchester Köln
Konzert

Récitacions

ACHT BRÜCKEN Lunch / ACHT BRÜCKEN Education

STUDIERENDE DER HOCHSCHULE FÜR MUSIK UND TANZ KÖLN
CORINNA VOGEL | Künstlerische Gesamtleitung
SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DER KLASSE 5C UND DER KLASSE 10 DER KAISERIN-AUGUSTA-SCHULE KÖLN


GEORGES APERGHIS
Études d'harmoniques (1976)
für zwei Violinen und Cello

GEORGES APERGHIS
Triple (2010)
für Flöte, Klarinette und Trompete

GEORGES APERGHIS
En un tournemain (1987)
für Viola

GEORGES APERGHIS
Récitations (1978)
für Frauenstimme

GEORGES APERGHIS
Quatre Pièces fébriles (1995)
für Marimba und Klavier

GEORGES APERGHIS
Pièce pour jeunes pianistes (2009)
für Klavier

ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Schülerinnen und Schüler tanzen zu Werken von Georges Aperghis.

keine Pause | Ende gegen 12:30

Eintritt frei

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.
Konzert

Slavin/Held/Lutz/Haberl

ACHT BRÜCKEN Lounge

SLAVIN/HELD/LUTZ/HABERL
WANJA SLAVIN | sax
PABLO HELD | p
OLIVER LUTZ | b
ANDI HABERL | dr


Im Grunde ließe sich vermuten, dass die Jazzszenen in Berlin und Köln zwar auf Augenhöhe agieren, aber wegen ihrer jeweiligen Bedeutung auch als Widersacher zueinander stehen könnten. Pianist Pablo Held und Bassist Oliver Lutz aus der rheinischen Domstadt und Saxofonist Wanja Slavin sowie Drummer Andi Haberl aus der deutschen Hauptstadt belegen das Gegenteil: Für ein Konzert kam man 2017 zum ersten Mal zusammen und stellte fest, dass die sprichwörtliche Chemie untereinander stimmte. Die stilistischen Referenzen sind Kraut-Rock, aktuelle Jazzmusik an der Schnittstelle von Modern und Avantgarde und Jazz-Rock. Es ist schon abenteuerlich, wie unverfroren diese Ingredienzien miteinander vermischt werden, um stets neue, überraschende Amalgamierungen hervorzubringen. Die vier Musiker überzeugen vollauf, wenn sie im Flow der Improvisation stets aufs Neue ihre Versuchsanordnung verändern.

Der Mindestverzehr beträgt 5 Euro.

Die ACHT BRÜCKEN Lounge wird ermöglicht durch den Spezialchemie-Konzern LANXESS.
Konzert

Die Kunst des Augenblicks

ACHT BRÜCKEN Lunch

JUTTA SEILER | Meditation
SAAR BERGER | Horn


keine Pause | Ende gegen 12:30

Eintritt frei

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.
Konzert

Run Time Error

ENSEMBLE MODERN
VIMBAYI KAZIBONI | Dirigent
NORBERT OMMER | Klangregie
SIMON-STEEN ANDERSEN | Live-Video

WARPED TYPE
ANDREAS HUCK | Live-Video
ROLAND NEBE | Live-Video


BRIGITTA MUNTENDORF
Ballett für Eleven (2018)
für Ensemble, Videoprojektionen und Elektronik / Musik, Video, Regie: Brigitta Muntendorf / Kostüme: Sita Messer

JOHANNES MOTSCHMANN
Attack Decay (2011)
für Ensemble

SIMON STEEN-ANDERSEN
Run Time Error (2009-...)
für Ensemble und Video

ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit dem Schauspiel Köln

Das dreiteilige Konzert des Ensemble Modern zelebriert die Kunst der kleinen Unwägbarkeiten. So verteilte Brigitta Muntendorf bei der Uraufführung ihres »Ballett für Eleven«, bei den Donaueschinger Musiktagen, die Musiker mit verbundenen Augen im Saal und überließ sie auf dem Weg zur Bühne der Hilfsbereitschaft des Publikums. Der gebürtige Hamburger Johannes Motschmann simuliert im analogen Instrumentalspiel digitale Korrekturen an elektro-akustischen Signalen. Noch treffender bringt der Däne Simon Steen-Andersen das Programm auf den Punkt. Ein Videoloop wird auf zwei Monitoren abgespielt, mit Laufzeitdifferenzen, die der Komponist live am Joystick steuert. Ein unwuchtiger audiovisueller Kanon mit Ensemblebegleitung. Dem Zufall eine Chance lassen, mit dem Fehler spielen: Run Time Error!

€ 25,– | ermäßigt: € 15,–

Gefördert durch die Kunststiftung NRW
Konzert

2 Second Manual - vom Skateboard zum Klang

ACHT BRÜCKEN Lunch

LEA LETZEL | Regisseurin
DR. KONSTANTIN BUTZ | Kulturwissenschaftler


keine Pause | Ende gegen 12:30

Eintritt frei

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.
Konzert

2 SECOND MANUAL

ON@ACHT BRÜCKEN

AKIKO AHRENDT | Violine
DIRK ROTHBRUST | Schlagzeug
TIM HACHEN | Skater
MAX PACK | Skater
MARCEL WEBER | Skater
LEA LETZEL | Idee, Konzept, Regie


Skateboarder »erfahren« Stadtarchitektur im doppelten Sinn. Und während sie das tun, übertragen sie unwillkürlich die verschiedenen Oberflächenstrukturen in Klang und Rhythmus. Diesen musikalischen Aspekt lässt eine Indoor-Skatehalle noch stärker hervortreten, vor allem wenn man die funktionalen Geräusche der Skater-Tricks mit den Klängen eines eigens für die Aufführungssituation konstruierten Schlagzeugs und denen einer Geige als instrumentalem Pendant der resonanzverstärkenden hölzernen Rampen kombiniert. Der Skatepark ist Bühne, Zuschauerraum und Instrument zugleich.

keine Pause | Ende gegen 19:00

€ 15,– | ermäßigt: € 10,–

Gefördert durch die Kunststiftung NRW
Konzert

Alle vittime senza nome

PATRICIA KOPATCHINSKAJA | Violine
SOL GABETTA | Violoncello
KÖNIGLICHES CONCERTGEBOUWORCHESTER AMSTERDAM
PETER EÖTVÖS | Dirigent


PETER EÖTVÖS
Alle vittime senza nome (2016)
für Orchester

MICHEL VAN DER AA
Doppelkonzert (2019)
für Violine, Violoncello und Orchester
Kompositionsauftrag von Königliches Concertgebouworchester Amsterdam und ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Uraufführung

WITOLD LUTOSŁAWSKI
Konzert für Orchester (1950–54)

»Alle vittime senza nome«, den namenlosen Opfern – so nannte Peter Eötvös seine Trauermusik für die vielen Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertranken. Beim Komponieren hatte er die Gesichter einzelner Personen vor Augen, aber auch das unvorstellbare Gedränge der dicht im Boot stehenden Menschen. Erschütternde Bilder, die sich in zarten Melodien der Soloinstrumente und im massiven Klang des vollen Orchesters spiegeln. Um Individuum und Masse geht es auf anderer Ebene auch in Witold Lutosławskis »Konzert für Orchester« – der Titel des Konzertabends bringt das Spannungsverhältnis auf den Punkt.

Pause gegen 21:00 | Ende gegen 22:00

€ 94,– 84,– 66,– 46,– 29,– 25,–

Das Konzert im Radio: Dienstag 11.06.2019, WDR3 Konzert, 20:04

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen KOTTMAIR Architekten unterstützen ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit KölnMusik
Konzert

Stay low

ACHT BRÜCKEN Lounge

MAREK JOHNSON
DAVID HELM | voc, keyb, g
THOMAS SAUERBORN | b
DOMINIK MAHNIG | dr


Mit MAREK JOHNSON hat der Kölner David Helm sein Paralleluniversum überschrieben. Nicht weil er sich von seiner eigentlichen Tätigkeit als gefragter Kontrabassist absetzen möchte oder als Jazzmusiker einfach auch mal Indie-Pop oder Rock spielen will. Ganz im Gegenteil: Auch und gerade dadurch, dass Helm mit seinen Songs für MAREK JOHNSON über die Gattungsgrenzen hinausgeht, erhält er als Künstlerpersönlichkeit weitere Möglichkeiten des kreativen Ausdrucks. Dass Helm für MAREK JOHNSON sein angestammtes Instrument beiseitelegt und als Sänger, Keyboarder und Gitarrist in Erscheinung tritt, trägt das Seine dazu bei, dass die MAREK-JOHNSON-Songs so authentisch und ehrlich klingen.

Der Mindestverzehr beträgt 5 Euro.

Die ACHT BRÜCKEN Lounge wird ermöglicht durch den Spezialchemie-Konzern LANXESS.
Konzert

collaborative intervention

ACHT BRÜCKEN Lunch / ACHT BRÜCKEN Spezial

STUDIERENDE DER KUNSTHOCHSCHULE FÜR MEDIEN KÖLN
HAJAR ASYURA
GIORGI GEDEVANIDZE
PHAIDONAS GIALIS
HYEIN HAN
JEESOO HONG
MAYUKO KUDO
NAIYUN YANG
SEONGMIN YUK
HANS W. KOCH | Projektleitung
KARIN LINGNAU | Projektleitung


ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit der Kunsthochschule für Medien Köln

GroßstadtPolyphonie – das Festivalthema ließe sich kaum besser umsetzen: Nicht einer einzigen, reinen Kunstform gehört das Projekt der Kölner Kunsthochschule für Medien an; vielmehr verbinden sich Architektur, Animation, Design, experimentelle Informatik und Klang zum vielstimmigen Ganzen. Realisiert wird es auch nicht nach den Vorstellungen eines einsamen Künstlers, sondern in gemeinschaftlicher Arbeit und Autorschaft. Und den Rahmen bietet statt eines neutralen Ausstellungsraums ein bewusst gewählter, ins Konzept einbezogener städtischer Ort, die Christuskirche.

keine Pause | Ende gegen 12:30

Eintritt frei

Installationsdauer: bis 10. Mai 2019

Öffnungszeiten:
04.05. | 13:00 - 17:00
05.05. | 15:00 - 18:00
06. - 09.05. | 16:00 - 19:00
10.05. | 10:00 -12:30

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.
Konzert

Tripods One

MORITZ SIMON GEIST | electronics

Die Konstruktionen von Moritz Simon Geist sind ebenso originell wie visionär. In den filigranen Klangskulpturen, gefertigt mit 3-D-Drucker, Lötkolben und Lasercutter, verbinden sich futuristische Technosounds mit nostalgischen Assoziationen an uhrwerkbetriebenen Musikautomaten aus vorindustriellen Zeiten. »Tripods One« steht beispielhaft für die Apparaturen aus Geists Klangkunstmanufaktur. Das dreibeinige Multiinstrumentarium schafft eine organische Einheit aus Elektronik und Robotik, Kinetik und Akustik, Mensch und Maschine. Ein gutes Stück Zukunftsmusik.

keine Pause | Ende gegen 21:00

€ 15,– | ermäßigt: € 10,–
Konzert

com extensão brasileira

ACHT BRÜCKEN Lounge

FILIPPA GOJO QUARTETT
FILIPPA GOJO | voc
SEBASTIAN SCOBEL | keys
DAVID ANDRES | b
LUKAS MEILE | perc
FEAT.
THERESIA PHILIPP | reeds
JONIVON FREITAS | git
TIM DUDEK | dr
ALFONSO GARRIDO | perc


Bevor die 1988 im österreichischen Bregenz geborene Filippa Gojo ihr Jazzgesangsstudium in Köln begonnen hat, zog es sie nach Portugal, wo sie eine Weile lebte und arbeitete. In dieser Zeit lernte sie die Landessprache und erhielt dadurch einen tiefen Zugang zur Musik Brasiliens, die sie schon als Jugendliche in Österreich fasziniert hatte. Ihr Repertoire war von da an immer wieder mit Samba- und Bossa-Nova-Themen oder Songs der »Música Popular Brasileira« bestückt. Doch nun fokussieren sich Gojo und ihr Quartett mit »com extensão brasileira« (auf Deutsch: »mit brasilianischer Erweiterung«) komplett auf den Musikkosmos Brasiliens. Der Name lässt sich wörtlich verstehen: Mit ihrem sowieso schon zupackend emotionalen Vocal-Jazz öffnet sich Gojo noch mehr der Klangvielfalt Brasiliens und holt sich u. a. mit Jonivon Freitas und Tim Dudek profunde Kenner des harmonischen, melodischen und rhythmischen Reichtums dieses südamerikanischen Landes an die Seite.

Der Mindestverzehr beträgt 5 Euro.

Die ACHT BRÜCKEN Lounge wird ermöglicht durch den Spezialchemie-Konzern LANXESS.
Konzert

Rotkäppchen

ACHT BRÜCKEN Education

LISA KUHNERT | Violine
MARK LORENZ KYSELA | Saxophon
ANDREA NAGY | Klarinette, Bassklarinette
ADAM AMBARZUMJAN | Klarinette, Bassklarinette
MARKUS HEIN | Klavier
OLGA WIEN | Klavier
ELENA TZAVARA | Regie, Choreographie
ELISABETH VOGETSEDER | Bühne, Kostüme
GUILLAUME HULOT | Regie, Choreographie


GEORGES APERGHIS
Rotkäppchen (2001)
Musiktheater nach dem Märchen von Charles Perrault
Kompositionsauftrag der KölnMusik (2001)

Nicht die Gebrüder Grimm, der Franzose Charles Perrault ist der literarische Urvater des Rotkäppchens. Der Vorlage Perraults vertraute Georges Aperghis bei seiner Musiktheaterversion des beliebten Volksmärchens. In einer Neuinszenierung der Jungen Oper im Nord Stuttgart erzählen, spielen, singen, begleiten und untermalen sechs Musiker die Handlung, in ständigem Wechsel ihrer Rollen. Die Musik zu dem turbulenten Schauerstück ist durchaus komplex, aber selbst ungewohnte Vierteltonintervalle erschließen sich - kinderleicht und selbsterklärend - im direkten szenischen Bezug. Und alle, die mit der Grimm`schen Märchensammlung sozialisiert wurden, sollten auf ein überraschendes Finale gefasst sein.

keine Pause | Ende gegen 11:50

€ Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: € 6,– / Erwachsene: € 16,–

Gefördert durch Kulturstiftung des Bundes und Kuratorium KölnMusik e.V.

ACHT BRÜCKEN gemeinsam mit dem JOiN – Junge Oper im Nord Stuttgart
Konzert

K-A-G-E-L

ACHT BRÜCKEN Lunch

DOMINIK SUSTECK | Orgel
TOBIAS HAGEDORN | Klangregie


DOMINIK SUSTECK
K-A-G-E-L (2012)
für Orgel

MAURICIO KAGEL
Phantasie mit Obbligati (1967)
für Orgel und Zuspiel. Aufführungsversion mit Zuspiel von Stephan Schmidt, Dominik Susteck und Werner Holter (2014)

Mauricio Kagel war berühmt für seine bizarr-witzigen und doch musikalisch fruchtbaren Ideen. Seine »Phantasie mit Obbligati« verbindet live gespielte Orgelklänge mit einem Zuspiel-Tonband, das der Interpret vorher selbst aufzunehmen hat. Wie ein Hörfilm dokumentiert es seinen Alltag – die Morgennachrichten, das Geräusch des Toasters, das Quietschen der Straßenbahn. Zuvor improvisiert Dominik Susteck über fünf Worte, die mit den Buchstaben des Namens »Kagel« beginnen – ein wahrhaft kageleskes Konzept.

keine Pause | Ende gegen 12:30

Eintritt frei

ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.
Konzert

MetaMorphosis

MAKKRO
JANNING TRUMANN | tb
CHRISTIAN LORENZEN | piano, synth
OLIVER LUTZ | kb, synth-b
DAVID HELM | kb
THOMAS SAUERBORN | dr
FABIAN ARENDS | dr


Anfangs folgte das 2012 gegründete Sextett MAKKRO einem rein analogen Weg: zweimal Kontrabass, zweimal Schlagzeug, einmal Piano und einmal Posaune. Schon früh zog das ungewöhnliche Besetzungskonzept ein Umdenken der Musiker nach sich. Um den Druck und den Biss der zweifach bestückten Rhythmusgruppe zu verstärken und die sich im Zusammenwirken von Posaune und Klavier ergebenden Interferenzen zu verdichten, kamen elektronische Gerätschaften – wie etwa analoge und digitale Synthesizer – hinzu. Mit dem Programm »MetaMorphosis« wird das Sextett seinem Konzept gerecht: Im Flow ihrer Interaktion wandeln die Musiker verschiedene Aggregatzustände von freier Improvisation, aktuellem Jazz und progressiver Rockmusik in komplexe Klanghybride unterschiedlicher Konsistenz um.

keine Pause | Ende gegen 18:30

€ 15,– | ermäßigt: € 10,–
Konzert

TONY ALLEN & JEFF MILLS

TONY ALLEN | drums
JEFF MILLS | electronics, drum machine
JEAN-PHILIPPE DARY | keyboards


Unterschiedlicher können Musikerpersönlichkeiten nicht sein: Da ist zum einen der 1938 im nigerianischen Lagos geborene Tony Allen, Schlagzeuger der legendären Fela-Kuti-Band Africa '70 und Mitbegründer des Afrobeat. Da ist zum anderen der 1963 in Detroit geborene Jeff Mills, der Ende der 1980er-Jahre als DJ den Detroit-Techno mit aus der Taufe hob, sich später aber vor allem als experimenteller Klangkünstler einen Namen machte. Im Dezember 2016 trafen die beiden im Pariser Club New Morning zum ersten Mal aufeinander – und zwar so heftig, dass die Funken flogen: Mills knirpsende Geräusche aus dem digitalen Baukasten konterten die tief in Afrika geerdeten Grooves von Allens Schlagzeug, während gleichzeitig Brücken gebaut wurden zwischen der analogen Welt des Drummers und dem digitalen Kosmos des Elektronikers.

€ 30,– | ermäßigt: € 25,–

keine Pause | Ende gegen 22:30
Konzert

Abschlussparty

ACHT BRÜCKEN Lounge

DUDEK/TOTENHAGEN/ANFT/GREMINGER
LAURA TOTENHAGEN | voc
FABIAN DUDEK | sax
YANNIS ANFT | keys
ANTHONY GREMINGER | dr


Nichts ist vergänglicher als ein popmusikalischer Trend, gleichzeitig ist nichts sicherer, als dass Trends irgendwann ihre Revivals erleben. Wie zum Beispiel Trip-Hop, in der ersten Hälfte der 1990er Jahre in und um Bristol im Südwesten Englands entstanden, dessen Protagonisten vor rund 25 Jahren Hip-Hop und Dub mixten, indem sie deren Rhythmik entschleunigten und mit atmosphärischen Soundscapes arbeiteten. Bis ins Geräuschhafte lösten sie sie auf, um darüber eine zumeist melancholische Frauenstimme zu legen. Trip-Hop ist auch die stilistische Grundlage für dieses Kölner Quartett. Ihres jungen Alters zum Trotz sind alle Vier Improvisationskünstler par excellence, die den zumeist statisch daherkommenden Trip-Hop erst zum Leben erwecken, um dessen melancholisch-abseitiger Grundierung Tiefe und Geschlossenheit zu geben.

Der Mindestverzehr beträgt 5 Euro.

Die ACHT BRÜCKEN Lounge wird ermöglicht durch den Spezialchemie-Konzern LANXESS.
Ereignisse / Messe Discovery Art Fair Köln Köln, Gladbacher Wall 5
Ereignisse / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Rautenstrauch-Joest-Museum Köln Köln, Cäcilienstraße 29-33
Ereignisse / Kulturveranstaltung Domforum Köln Köln, Domkloster 3
Ereignisse / Varieté Roncalli Varieté Düsseldorf Düsseldorf, Apollo-Platz 1
Ereignisse / Liederabend Beethoven-Haus Bonn Bonn, Bonngasse 24-26
Fr, 29.3.2019, 20:00 Uhr
Ereignisse / Kulturveranstaltung Düsseldorf Congress Veranstaltungsges. mbH Düsseldorf, Siegburger Str. 15
Ereignisse / Festival Beethovenfest Bonn Bonn, Poppelsdorfer Allee 17
Ereignisse / Ausstellung Gasometer Oberhausen Oberhausen, Am Grafenbusch 90
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturbunker Mülheim e.V. Köln, Berliner Str. 20
Ereignisse / Kulturveranstaltung Japanisches Kulturinstitut Köln Köln, Universitätsstr. 98
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturzentrum Zakk Düsseldorf Düsseldorf, Fichetnstr. 40
Ereignisse / Kulturveranstaltung Altes Kurhaus Aachen Aachen, Kurhausstr. 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturforum Franziskanerkloster Kempen Kempen, Burgstr. 19
Ereignisse / Kulturveranstaltung KulturOFEN NRW e.V. Haus multikultureller Berufe Düsseldorf, Wiesenstraße 72
Ereignisse / Kulturveranstaltung Lew Kopelew Forum e.V. Köln Köln, Neumarkt 18a
Ereignisse / Kulturveranstaltung EUROGRESS Aachen Aachen, Monheimsallee 48
Ereignisse / Film filmsociety.e.V. Kunstsalon Köln Köln, Brabanter Str. 53
Ereignisse / Festival Festival Alte Musik Knechtsteden Dormagen, Ostpreußenallee 5
Ereignisse / Tanz Internationale Tanzmesse NRW Köln, Im MediaPark 7
Ereignisse / Festival Muziek Biennale Niederrhein Kempen, Thomasstraße 20

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