Weimar

Kulturstadt Europas

Weimar kann auf eine mehr als 1100jährigen Geschichte zurückblicken. Große Namen wie Goethe und Schiller, Herder, Wieland, Liszt, Nietzsche, Cranach, Klee, Kandinsky, Feininger, van de Velde und Gropius verbindet man mit der Stadt an der Ilm, die 1999 Kulturstadt Europas war.

Wohl keine andere Stadt vergleichbarer Größe verfügt über eine solche Vielfalt an kulturellen Einrichtungen, jede einzelne davon ist allein eine Reise wert. Bei einem Bummel durch die Stadt kann man überall die Spuren Weimars vielfältiger Geschichte entdecken.

Hier finden Sie am Frauenplan das Wohnhaus von Johann Wolfgang von Goethe, das heute als Museum zu besichtigen ist. Im Goethe-Nationalmuseum ist die Ständige Ausstellung „Wiederholte Spiegelungen Weimarer Klassik 1759 – 1832“ zu sehen. Nur wenige Fußminuten entfernt finden Sie das Schillerhaus, das der Dichter bis zu seinem Tode 1805 bewohnte.
Da ist das Wittumspalais, der Witwensitz von Herzogin Anna Amalia, das Kirms-Krackow-Haus, in dem eine authentische Inneneinrichtung aus der Zeit von 1780 bis 1825 zu sehen ist. Da ist das Liszthaus, das nach dem Tod des Musikers als Museum eingerichtet wurde. Und da befindet sich in der Humboldtstraße das Nietzsche Archiv in dem Gebäude, das von Henry van de Velde ausgestattet wurde und in dem Friedrich Nietzsche seine letzten Lebensjahre verbrachte.

Doch nicht nur Weimars historische Altstadt sollte auf dem Besuchsprogramm stehen, ein Spaziergang durch die Parks der Stadt ist ein unbedingtes Muß. Im Park an der Ilm, der 1778 unter Mitwirkung Goethes als englischer Landschaftspark angelegt wurde, finden Sie das Gartenhaus Goethes, das Herzog Carl August 1776 Goethe schenkte. Mit dieser Besitzurkunde wurde Goethe Weimarer Bürger. Vom Schlosspark Belvedere haben Sie einen Blick auf Weimar und seine Umgebung, wie sie ihn von keinem anderen Standort in der Stadt erleben. Hier befindet sich auch das Schloß Belvedere mit seinem Rokokomuseum und die Orangerie mit ihrer berühmten Kutschensammlung.

Doch nicht nur seine klassischen Stätten haben Weimar weltweit bekannt gemacht. Weimar gilt auch als die Wiege des Deutschen Bauhauses. Mit dem „Haus am Horn“ finden Sie hier auch die einzig realisierte Bauhausarchiktetur in Weimar, in der ehemaligen Kunstgewerbeschule befindet sich heute die Bauhaus-Universität, die an die Traditionen des Bauhauses anknüpft.

Ein Großteil des klassischen Erbes und die Bauhaus-Stätten wurden in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen.

Weimar steht jedoch auch für das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte. Auf dem Ettersberg nahe der Stadt bestand von 1937 bis 1945 das Konzentrationslager Buchenwald. Von 1945 bis 1950 nutzte die sowjetische Besatzungsmacht das Geländer als Internierungslager. Heute erinnert eine Dauerausstellung an die Geschichte des Konzentrationslagers.

Der Abend eines Weimarbesuches sollte unbedingt mit einer Aufführung im Deutschen Nationaltheater ausklingen. Das Haus, in dem schon Goethe als Direktor tätig war und in dem 1919 die Weimarer Republik ausgerufen wurde, ist mit seinem vielfältigen Repertoire von Schauspiel, Tanztheater, Oper und Operette weit über Thüringen hinaus bekannt. Im Sommer ist das jährlich stattfindende Kunstfest ein zentraler Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Stadt.

Doch Weimar ist auch eine junge Stadt. Stundentenclubs, Galerien, Workshops, Stadtfeste bieten ein reiches Unterhaltungsangebot für junge Leute.

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