DAS LIECHTENSTEIN MUSEUM.
EIN ORT BAROCKER LEBENSLUST
Seit Ende März 2004 präsentiert das LIECHTENSTEIN MUSEUM in Wien eine Auswahl erlesener
Meisterwerke europäischer Kunst aus der bedeutendsten Privatsammlung der Welt, der Sammlung von Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein. Im restaurierten Gartenpalais in der Rossau wird das Ergebnis der über viele Generationen konsequent gepflegten Sammeltätigkeit des Hauses Liechtenstein in Form einer umfassenden barocken Erlebniswelt greifbar.
Schon in der weitläufigen
Sala Terrena zieht den Besucher der Goldene Wagen des Fürsten Joseph Wenzel von Liechtenstein (1696–1772) in seinen Bann. Die
klassizistische Bibliothek mit den farbenfrohen Fresken von Johann Michael Rottmayr (1654–1730) sowie der
Herkulessaal bilden die weiteren Höhepunkte auf dem Museumsrundgang. An der Decke dieses größten profanen Barocksaals in Wien, der für hochkarätige Konzerte und Veranstaltungen genutzt wird, gibt das monumentale Fresko von Andrea Pozzo (1704–1708) den Blick in den olympischen Götterhimmel frei.
Das LIECHTENSTEIN MUSEUM zeigt
Meisterwerke von der Frührenaissance bis zum Barock mit Gemälden von Raffael, Giulio Romano, Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck und Frans Hals sowie Skulpturen von Mantegna, Giambologna, Adrian de Fries und Alessandro Algardi.