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Weltmuseum Wien

Es geht um Menschen.

Wie so viele andere ethnographische Museen auf der Welt muss sich auch das Weltmuseum Wien mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, um seine Zukunft zu gestalten. Denn was man in unseren Sälen bestaunen kann, wurde im Laufe der letzten Jahrhunderte manchmal unter fragwürdigen Bedingungen zusammengetragen. Deshalb suchen wir den offenen Dialog, sind selbstkritisch und verstehen uns als Forum, in dem möglichst viele Stimmen Gehör finden sollen. Dabei immer im Fokus: unser Publikum.

Kontakt

Weltmuseum Wien
Heldenplatz
A-1010 Wien

Telefon: +43 1 534 30-5052
E-Mail: info@weltmuseumwien.at

 

Öffnungszeiten:
Täglich außer Mittwoch 10 bis 18 Uhr
Freitag 10 bis 21 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: € 12, Kinder frei

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Weltmuseum Wien

Mictlantecuhtli, Herr des Totenreiches © Museo del Templo Mayor, Mexiko-Stadt, D.R. Secretaría de Cultura – INAH, Inv. Nr. 10-264984, Foto: D.R. Archivo Digital de las Colecciones del Museo Nacional de Antropología, Secretaría de Cultura – INAH
Ausstellung

Azteken

Save the date!

Das Weltmuseum Wien präsentiert 2020 eine Ausstellung zur sagenumwobenen Kunst und Kultur der Azteken (ca. 1430 – 1521 n. Chr.). Im Fokus dieser Highlight-Ausstellung stehen Tribute und Opferungen, die einen wichtigen Platz im wirtschaftlichen und religiösen Leben der Azteken bildeten. Besondere Aufmerksamkeit wird des Weiteren der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlán geschenkt, die als Drehscheibe sowie als religiöses und kulturelles Zentrum des Reiches fungierte.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Azteken

Heinrich von Siebold, Würzburg (Fotograf G. Glock), 1897 © Siebold Archiv Burg Brandenstein
Ausstellung

Japan zur Meiji-Zeit

Die Sammlung Heinrich von Siebold

Die Meiji-Periode umfasst in der japanischen Geschichte den Zeitraum von 1868 bis 1912. Eine Zeit, in der sich der Feudalstaat zur modernen Großmacht entwickelt, die japanische Gesellschaft sich wandelt und der Welt öffnet. In Europa entstand reges Interesse an diesem noch unbekannten Land. Heinrich von Siebold, Sohn des Arztes und berühmten Japanforschers Philipp Franz von Siebold, kommt bereits als Jugendlicher nach Japan und verbringt dort den größten Teil seines Lebens. Seine Sammlung an japanischen Objekten wird Kaiser Franz Josef für das k. k. Naturhistorische Museum geschenkt, wofür Heinrich von Siebold den Freiherrntitel erhielt, und bildet heute einen der Grundbestände der ostasiatischen Sammlung des Weltmuseum Wien.

Anhand dreier historischer Objekt-Fotografien aus dem 19. Jahrhundert wird die Geschichte dieser Sammlung rekonstruiert und in der Ausstellung Japan zur Meiji-Zeit aufgearbeitet. Im Rahmen der Ausstellung werden auch die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts mit dem National Museum of Japanese History präsentiert.

Heinrich von Siebold (1852–1908), Sohn des Arztes und berühmten Japanforschers Philipp Franz von Siebold (1796–1866), kommt als Jugendlicher nach Japan und verbringt dort den größten Teil seines Lebens. Er wird als Dolmetscher bei der neu gegründeten österreichisch-ungarischen Gesandtschaft in Tōkyō angestellt. Es ist die Zeit des Überganges vom Shogunat zur Meiji-Periode (1868–1912) und zu einer neuen Politik der Öffnung des Landes. Japans ehemals militärisch ausgerichtete Gesellschaft wandelt sich während der Meiji-Restauration von einem Feudalstaat hin zu einer modernen Großmacht, mit dem Tennō an der Spitze des Staates. Die gesellschaftliche Umwälzung bedingt, dass viele Kult- und Gebrauchsgegenstände der vergangenen Shogun-Zeit nicht mehr benötigt werden und somit in den Besitz von Sammlern wie Heinrich von Siebold übergehen. Dieser möchte seine umfangreiche Sammlung verkaufen, überlässt sie aber schließlich 1888 Kaiser Franz Joseph für das k. u. k. Naturhistorische Museum. Dort wird die Sammlung in der anthropologisch-ethnografischen Abteilung inventarisiert. Für die Schenkung erhält Heinrich von Siebold einen Adelstitel. Die Ausstellung thematisiert den Weg der Sammlung ins Weltmuseum Wien und verfolgt deren Spur.

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Teppich mit Darstellungen der 51 berühmtesten Persönlichkeiten ihrer Zeit (Detail), Kerman, Iran, frühes 19. Jahrhundert © Sheikh Faisal Bin Qassim Al Thani Museum
Ausstellung

The Majlis

Cultures in Dialogue

Die internationale Wanderausstellung The Majlis – Cultures in Dialogue des Sheikh Faisal Bin Qassim Al-Thani Museum in Doha, Katar gastiert nach den Stationen in Valetta und Paris ab September im Weltmuseum Wien. Der Majlis (auch Madschlis) hat die arabische und islamische Zivilisation über Jahrhunderte geprägt und diente dabei als ein Zentrum für soziale Treffen, für politische Debatten und Entscheidungen und für Unterricht und Diskussion. Eigentlich per Definition ein „Ort zum Sitzen“, ist der Majlis in der Tat stets viel mehr gewesen. Er ist ein fester Bestandteil der arabischen Gesellschaft, das Herz und die Seele der Gemeinschaften, der Schauplatz für leidenschaftliche Diskussionen, fröhliche Feste und hitzige Fußballspiele.

The Majlis – Cultures in Dialogue bietet eine Plattform für Diskussionen relevanter kultureller Angelegenheiten. Ihr Ziel ist es, bedeutsame Beziehungen zwischen Menschen und Kulturen einzuleiten und einen aktiven Dialog zu fördern. Im Zentrum der Ausstellung befindet sich sowohl physisch als auch konzeptionell der Majlis, der Raum für Gastfreundschaft und Dialog, der in jedem Haus auf der Arabischen Halbinsel vorhanden ist.
Seit Jahrhunderten benutzen Familien den Majlis, um Gäste willkommen zu heißen und zu unterhalten, um sich mit Reisenden auszutauschen und um ihre Kinder zu erziehen.
BesucherInnen der Ausstellung The Majlis – Cultures in Dialogue sind eingeladen, den Majlis auf die gleiche Art und Weise zu nutzen. Sie können ein Brettspiel spielen, Schallplatten hören, mit anderen BesucherInnen ins Gespräch kommen, etwas über deren Kulturen erfahren, ihre eigene Kultur weitergeben oder eine Unterhaltung über die Ausstellung beginnen.
The Majlis – Cultures in Dialogue ist nur der Beginn eines noch wesentlich umfangreicheren Projektes, um Menschen, Glaubensrichtungen und Kulturen zusammenzubringen, indem Grundlagen geschaffen werden, einen respektvollen und doch scharfsinnigen Dialog stattfinden zu lassen.

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Ausstellung

Faces in Prayer

Photography by Katharina Heigl

Dreißig Gesichter, beleuchtet von der Schönheit der spirituellen Aussprache, des Gebets, der Meditation. Intime fotografische Porträts von Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, die dabei sind ihr innerstes Selbst mit etwas anderem zu verbinden, vielleicht außerhalb von sich selbst, aber immer noch ein grundlegender Teil des Kerns ihrer Menschlichkeit.

In einer Zeit, in der Religion oft als Vorwand für politische und wirtschaftliche Kämpfe benutzt wird, vergessen wir, dass Religion als solche nicht der Grund für Tod und Unglück ist, sondern es die Menschen sind, die sie als Werkzeug der Indoktrination und Macht missbrauchen.

Katharina Heigl will mit ihrem Projekt Faces in Prayer die persönlichen Aspekte der Religion im Gegensatz zu den politischen Komponenten hervorheben und somit Religion als Mittel, das den Menschen Lebensstruktur, Spiritualität und moralische Orientierung gibt, betrachten. Sie entdeckt dabei, dass Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen im Gottesdienst mehr gemeinsam haben, als man annehmen würde.

Welcher Religion die porträtierten Menschen angehören, geht aus den Fotografien nicht hervor und auch das ist Teil des Konzepts. Die Gesichter sind eng umrahmt, und der Fokus der Bilder liegt auf der Schönheit ihrer Konzentration, Hingabe und Gelassenheit und nicht auf dem Namen des höheren Wesens, mit dem sie kommunizieren.

Die Fotografin Katharina Heigl hat die Porträts auf einer Reise durch viele verschiedene Kirchen, Synagogen, Klöster, Moscheen, Tempel und Privathäuser in Israel und Österreich gesammelt.

"Ich bin jedem Porträtierten sehr dankbar, weil er mir so viel Schönheit gezeigt hat - und so viel Vertrauen entgegenbrachte. In einem so intimen Moment fotografiert zu werden, ist nicht einfach, ebenso wenig wie die Entscheidung, es zu erlauben."

Katharina Heigl ist eine österreichische Filmregisseurin, die hauptsächlich Dokumentarfilme zu kulturellen und gesellschaftspolitischen Themen dreht (z.B. "Srebrenica - Die Heimkehr der Toten", "Heimat 2.0", "Österreich rüstet auf"). Die Idee für das Fotoprojekt Gesichter im Gebet entstand während ihrer Recherche für den Film "Auf der Suche nach Gott", der sich derzeit in der Entwicklungsphase befindet.

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Ausstellung

The Art of Being a World Culture Museum

Fotografien von Wolfgang Thaler
Seit 16. Februar 2019

Weltkulturen- und ethnographische Museen sind die Museen unserer Zeit in Europa. Sie stehen im Mittelpunkt einer sich wandelnden Gesellschaft und im Zentrum des öffentlichen Diskurses über kulturelle Vielfalt, die Hinterlassenschaften des Kolonialismus und die Herausforderungen des Zusammenlebens in einer von Migration und Globalisierung geprägten Gesellschaft.

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Ausstellung

Korridor des Staunens

Schaudepot
Seit 24. Jänner 2019

Die Sammlungen des Weltmuseum Wien umfassen rund 200.000 Objekte von denen lediglich 1,5 Prozent in den Ausstellungsräumen gezeigt werden können. Der größte Teil befindet sich in den Depots des Museums. Um den BesucherInnen die Vielfalt der Sammlungen zugänglich zu machen, wurde dieses Schaudepot eröffnet um weitere rund 800 Objekte ans Licht der Öffentlichkeit zu tragen.

Das Schaudepot ist in seinem Aufbau pragmatisch. Zum einen handelt es sich um ein Depot – einerseits stehen nicht die Erklärungen und Präsentation der einzelnen Objekte im Vordergrund, sondern eine pragmatische „Lagerung“ der Objekte. Andererseits pragmatisch auch im Sinne der unterschiedlichen Qualitäten: alt neben jung, heilig neben profan, selten neben Massenware, Einzelstücke neben Serien.

Der Name „Korridor des Staunens“ verstärkt den Schaucharakter der Präsentation. Es soll zum genauen Hinsehen einladen. Nicht das Vorbeigehen, sondern das Verweilen und Staunen soll das Ziel dieser Ausstellung sein. Die BesucherInnen sollen vom Ausmaß der Sammlungen als auch von der Vielfalt menschlichen Kulturschaffens begeistert werden.

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Weltmuseum Wien

Es geht um Menschen.

Wie so viele andere ethnographische Museen auf der Welt muss sich auch das Weltmuseum Wien mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, um seine Zukunft zu gestalten. Denn was man in unseren Sälen bestaunen kann, wurde im Laufe der letzten Jahrhunderte manchmal unter fragwürdigen Bedingungen zusammengetragen. Deshalb suchen wir den offenen Dialog, sind selbstkritisch und verstehen uns als Forum, in dem möglichst viele Stimmen Gehör finden sollen. Dabei immer im Fokus: unser Publikum.

Öffnungszeiten:
Täglich außer Mittwoch 10 bis 18 Uhr
Freitag 10 bis 21 Uhr

Eintritt:
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Bewertungen & Erfahrungsberichte Weltmuseum Wien

Ausstellungen / Museum Albertina Wien Wien, Albertinaplatz 1
Ausstellungen / Museum Kunsthistorisches Museum Wien Wien, Neue Burg
Ausstellungen / Museum Theatermuseum Wien Wien, Lobkowitzplatz 2
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Wien Wien, Dorotheergasse 11
Ausstellungen / Museum MAK - Museum für angewandte Kunst Wien Wien, Stubenring 5
Ausstellungen / Ausstellung Vonovia Award für Fotografie Bochum / Berlin / Wien
Ausstellungen / Museum Naturhistorisches Museum Wien
Ausstellungen / Museum Technisches Museum Wien Wien, Mariahilfer Straße 212
Ausstellungen / Museum Schloss Esterházy Eisenstadt, Esterházyplatz 5
Ausstellungen / Museum Burg Forchenstein Forchtenstein, Melinda-Esterházy-Pl. 1
Ausstellungen / Museum Schloss Lakenbach Lackenbach, Schloss 1
Ausstellungen / Museum Wien Museum Wien, Karlsplatz 8
Ausstellungen / Museum Kunst Haus Wien
Museum Hundertwasser
Wien, Untere Weißgerberstraße 13
Ausstellungen / Ausstellung Leopold Museum
Sa, 1.8.2020, 19:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Leopold Museum
Do, 27.8.2020, 19:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Schlawiner, Lukrezia*
Do, 1.10.2020, 19:30 Uhr
Ausstellungen / Museum Haus der Musik Wien Wien, Seilerstätte 30
Ausstellungen / Museum Hofmobiliendepot. Möbel Museum Wien Wien, Andreasgasse 7
Ausstellungen / Museum Österreichisches Filmmuseum Wien Wien, Augustinerstraße 1
Ausstellungen / Museum ZEBRA Zentrum f. Moderne u. Klassische Fotografie Wien, Burggasse 46
Ausstellungen / Galerie Galerie Werkstatt NUU Wien Wien, Wilhelm Exner Gasse 15
Ausstellungen / Galerie Ostlicht. Galerie für Fotografie Wien Wien, Absberggasse 27
Ausstellungen / Galerie galerie GALERIE Wien Wien, Staudgasse 72
Ausstellungen / Museum Museum Gugging Maria Gugging, Am Campus 2
Ausstellungen / Galerie Oxymoron Wien, Burggasse 98
Ausstellungen / Museum mumok Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien Wien, Museumsplatz 1

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