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ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

11. Juli bis 11. August 2019

Im Jahr 1984 von Karl Regensburger und Ismael Ivo gegründet, hat sich ImPulsTanz zu einem der bedeutendsten Festivals für zeitgenössischen Tanz und Performance weltweit entwickelt. Tausende professionelle Tänzer_innen, Choreograf_innen und Dozent_innen aus aller Welt, am Puls der Zeit, begegnen sich, arbeiten zusammen, zelebrieren den Tanz und versetzen die Stadt jeden Sommer für fünf Wochen in Bewegung. Mehr als 100.000 Menschen besuchen alljährlich das Festival: als Besucher_innen von mehr als 100 Vorstellungen auf den größten Bühnen Wiens, als Teilnehmer_innen der über 230 Workshops und Research Projects oder als Nachtschwärmer_innen auf den Festivalpartys oder in der ImPulsTanz festival lounge.

PERFORMANCES

Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, Johann Kresnik, Ismael Ivo, Steven Cohen, Mette Ingvartsen, Trajal Harrell, Lisbeth Gruwez, Dana Michel und viele mehr – das Performanceprogramm von ImPulstanz 2019 – 11. Juli bis 11. August – liest sich wie das Who-is-Who des zeitgenössischen Tanzes und des Tanztheaters. Wie gewohnt gibt es neben den größten Namen der Tanzwelt
auch die spannendsten neuen Gesichter zu sehen – in der [8tension] Young Choreographers’ Series sind u. a. Künstler_innen aus Ägypten, Russland und Kanada vertreten. Und auch die langjährigen Kooperationen mit dem mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien und dem Leopold Museum werden fortgeführt und zeigen aufregende Positionen an der Schnittfläche zwischen bildender Kunst und Performance – zum Beispiel von Boris Charmatz, Ian Kaler, Ivo Dimchev, Philipp Gehmacher, Amanda Piña und Wim Vandekeybus.


Die folgenden acht Stücke sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich. Tickets dafür können online, per Telefon mit Kreditkarte oder an unserer Tageskasse im MuseumQuartier erworben werden.
Alle weiteren Performances folgen.

Kontakt

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Museumstraße 5/21
A-1070 Wien

Telefon: +43.1.523 55 58
Fax: +43.1.523 55 589
E-Mail: info@impulstanz.com

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Bewertungen & Erfahrungsberichte ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Ausstellung

ULRIKE KAUFMANN (AT):
Ulrike Kaufmann Lebenswerk

Festivalprogramm Extras: Ausstellung

Es waren nicht einfach nur Kostüme oder Bühnenbilder, die Ulrike Kaufmann in ihrem Leben geschaffen hat, sondern vielmehr in Stoff geformte Träume, in Material verwandelte Texte. Diese Künstlerin konnte Visionen von zeitloser Magie heraufbeschwören und so ein Bildertheater miterschaffen, das zwischen Ariane Mnouchkines Théâtre du Soleil und dem Cirque du Soleil eine eigene Position einnimmt. Ulrike Kaufmann (1953–2014) schuf die überwältigenden Prospekte, Puppen und Gewänder des Serapions Ensembles, das sie 1973 gemeinsam mit Erwin Piplits gegründet hatte. Aus der vazierenden Truppe Pupodrom wurde 1980 das Serapions Theater, das erst am Wallensteinplatz residierte und dann aus einer Ruine das heutige Odeon erstehen ließ. Dort ist nun unter dem Titel Ulrike Kaufmann – Lebenswerk zu bewundern, was die Künstlerin dem Publikum in ihrem 40 Jahre währenden Schaffen schenkte.

Die Ausstellung ist an allen Spielabenden des Odeons ab 18:00 geöffnet

Eintritt Frei

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Tanz

ANNIE DORSEN (US):
Spokaoke

Liebe gnädige Frau, wollten Sie nicht einmal in einer Phantasie, über die Sie noch nie gesprochen haben, Muhammad Ali in dessen eigenen Worten sein? Oder hey, junger Mann, kannst du dir vorstellen, als Tea-Party-Tigerin Sarah Palin deinen Rücktritt zu formulieren? Das und etliches mehr macht die New Yorker Regisseurin Annie Dorsen jetzt und hier in ihrem Spokaoke möglich. Für dieses bestechende partizipatorische Projekt hat sie mehr als 90 große Reden von unter anderem Politiker_innen, Preisträger_innen oder Gerichtszeug_innen gesammelt und als Videos zum Nachsprechen aufbereitet. Jede dieser Reden in ihrem Sprech-Karaoke, meint die Künstlerin, macht Geschichte wieder lebendig. Doch es ist mehr, nämlich die Erfahrung, wie sich Geschichte im eigenen Körper neu formuliert: als Martin Luther King, Sokrates, Sojourner Truth, Charles de Gaulle oder – Jesus.

Dauer: 80-100 min

Preise: € 15,-
Ermäßigt: € 12,-

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Tanz

METTE INGVARTSEN (BE/DK):
69 positions

Orgien, Exzesse oder sexuelle Befreiung – was bleibt von den 1960gern, ihren visionären neuen Geschlechter-Verhältnissen und deren Spuren in Tanz und Performance? Das stellt die dänische Choreografin Mette Ingvartsen im ersten Teil ihres vor fünf Jahren begonnenen Zyklus Red Pieces zur Debatte. Als Grundlage dafür hat sie eine Ausstellung gestaltet, durch die sie ihr Publikum höchstpersönlich leitet. Selbstverständlich weicht die Künstlerin von den Konventionen der üblichen Guided Tours ab, während sie zum Beispiel an Carolee Schneemans legendäre Performance Meat Joy oder an Richard Schechners Dionysus in 69 erinnert. Ingvartsens Blick in die Zukunft ist ein echtes Abenteuer, Orgasmus-Reenactment, „Gender Hacking“ und „Sexual Mumification“ inklusive. Die Besucher_innen können sich frei bewegen und erfahren, dass Intellekt und Erotik ein Liebespaar sind.

Dauer: 105 min

Preise: € 30,-
Ermäßigt: € 25,-

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Tanz

MICHIEL VANDEVELDE (BE):
Andrade

[8:tension] Young Choreographers' Series

„Die Heiterheit ist die Neunerprobe“, schrieb der brasilianische Schriftsteller Oswald de Andrade 1928 in seinem Anthropophagischen Manifest, dem Gründungspapier einer brasilianischen kulturrevolutionären Bewegung. Darin heißt es auch: „Pest der sogenannt kultivierten und christianisierten Völker. Gegen sie handeln wir.“ Andrade bezog sich auf das gängige Brandmarken indigener Völker als Kannibalen, das der Propaganda des Kolonialismus diente. Der belgische Choreograf Michiel Vandevelde dreht jetzt die europäische Menschenfresser-Legende im Sinn von Andrade um und startet in diesem sciencefictionhaft düster schillernden, durch Verfremdung zersplitterten und mitreißenden Frauensolo für die großartige Bryana Fritz eine performative Invasion der westlichen Kultur: als „kannibalisierten Tanz“, in dem alle Verweise auf seine Ursprünge unkenntlich gemacht sind.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

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Ausstellung

KAROLINA MIERNIK & EMILIA MILEWSKA / YAKO.ONE (AT/PL):
Come on! Dance with me

Festivalprogramm Extras: Ausstellung

Nach langjähriger Zusammenarbeit mit ImPulsTanz präsentiert das Fotografinnen-Duo Karolina Miernik und Emilia Milewska / yako.one eine Fotosammlung, die während ihrer täglichen dokumentarischen Arbeit für das Festival entstand. Diese Bilder haben einen besonderen künstlerischen Wert, sie illustrieren herausragende Persönlichkeiten und gleichzeitig die jüngere Geschichte von ImPulsTanz. Die Ausstellung ist eine retrospektive Reise zu den Emotionen von Künstler_innen, die sich durch Bewegung ausdrücken und von den Kameras eingefangen wurden.

Fotoausstellung

Eine Kooperation von ImPulsTanz und OstLicht. Gallery for Photography

Öffnungszeiten: Mi-Sa, 12:00-18:00

Eintritt Frei

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Tanz

DIMITRI CHAMBLAS & BORIS CHARMATZ / TERRAIN (FR):
À bras-le-corps

ImPulsTanz X Museum

Es ist eine echte Ausnahme: Boris Charmatz und Dimitri Chamblas waren erst 19, als sie dieses Duett zur Uraufführung brachten, und sie zeigen es bis heute – seit mehr als 25 Jahren. Wer À bras-le-corps erlebt, versteht den Grund dafür. Es ist die Spannung zwischen Kraft und Zusammenbruch, Versuch und Irrtum, dem Schnaufen beim Sterben und dem Atem sich aufbäumenden Lebens, die dieses Stück zum mitreißenden Erlebnis macht. Zwei weißgekleidete Männer ziehen, rollen und tragen einander innerhalb eines engen Sitzreihen-Gevierts, das an einen Box-Ring erinnert. Hautnah ist das Publikum dran an dieser tänzerischen Schwerarbeit. Zugleich mit der Symphonie des Atems strukturieren die dumpfen Geräusche fallender Körper, das Zischen von Stoffen, die sich aneinander reiben, und die Musik von Paganini einen unheimlichen akustischen Raum. Und wer davon nicht genug bekommen hat, sei zu den beiden Filmen von César Vayssié mit Boris Charmatz ins Leopold Kino eingeladen!

Dauer: 35 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

TANZTHEATER WUPPERTAL PINA BAUSCH (DE):
Masurca Fogo

„Aida!“, ruft ein Mann ganz außer sich. „Where are you? Come to me!“ Und eine Dame meldet genüsslich mit leichtem Akzent: „Am Abend habe ich am Boulevard spaziert, und die Männer haben sich hinter den Bäumen versteckt. Und als ich vorbeikam, haben sie ,Ohhh‘ gesagt.“ Eine Tänzerin wäscht im Schaumbad Geschirr, eine Diva präsentiert sich im Luftballonkleid. Als Hintergrund ein erstarrter Lavastrom. Endlich wieder Kontakt mit Pina Bausch! Zehn Jahre nach dem Ableben dieser genialen Künstlerin zeigt das Tanztheater Wuppertal bei ImPulsTanz Bauschs 1998 in Lissabon entstandenes Stück Masurca Fogo. Wenig später fand eine Tanzpassage aus diesem humorvollen Mirakel aus Tanz, Text, Video und dramaturgischer Verve Eingang in Pedro Almodovars berühmten Film Sprich mit ihr. Südliche Atmosphäre und pure Lebensfreude paaren sich mit großartiger Musik in diesem Meisterwerk einer der bedeutendsten Choreografinnen des 20. und 21. Jahrhunderts: Mit schmelzender Musik, Einsamkeit und Hoffnung, aufschäumenden Gefühlen, herrlichen Charakteren und Videos, die auf die gesamte Bühne projiziert werden. Tosen des Meeres, feurige Blicke und ein nächtlicher Tanzwettbewerb: Ohhh, das ist Pina!

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 150 min

Preise: € 125,-/95,-/72,-/55,-/29,-/15,-/8,-
Ermäßigt: € 106,-/80,-/61,-/46,-/24,-/12,-/6,-

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Film

BORIS CHARMATZ & CÉSAR VAYSSIÉ (FR):
Les Disparates & Levée

Festivalprogramm Extras: Film

César Vayssié
Les Disparates


1999 entstand mit Les Disparates durch die Kamera von César Vayssié weder ein „Videotanz“ noch ein Tanzfilm oder eine musikalische Komödie, sondern ein Kurzfilm – erfahrungsgesättigt und intuitiv. „Das Kino ermöglicht die Einbettung des Tanzes in die Wirklichkeit und den Einsatz seiner Ausdrucksformen als seltsame Codes einer alltäglichen Geschichte. Den „Sprechfilm“ gibt es schon sehr lange. Demgegenüber ist Les Disparates ein Soundfilm, allerdings ganz ohne gesprochene Worte. Ohne Dialoge behält das Kino oft Spuren des Vokabulars des Theaters. Es greift zu Grimassen, um sich Gehör zu verschaffen. Und darüber hinaus produzieren die Kraft der Bilder, die Macht der Einstellungen, die Bewegung und die multiplen Perspektiven Bedeutung.“

Ein Kurzfilm basierend auf Les Disparates, eine Performance von Dimitri Chamblas und Boris Charmatz.

Boris Charmatz & César Vayssié
Levée


Levée des Conflits ist eine labyrinthische Performance, die auf einem umfangreichen Kanon abgeleiteter Gesten basiert. Es ist unmöglich, sie in ihrer Gesamtheit wiederzugeben: Es handelt sich um eine Momentaufnahme von 25 simultanen Gesten, die das Auge nicht mit einem Blick erfassen kann. Anstatt zu versuchen, etwas von dieser Wahrnehmungserfahrung einzufangen, entschied sich César Vayssié für einen kaum in übliche Genres einzuordnenden Film – etwas zwischen abstrakter Vogelperspektive, Dokumentar- und Genrefilm. Aufgenommen im Ruhrgebiet auf der Halde Haniel – einer riesigen, spiralförmigen Ebene – treibt Vayssiés Film den Tanz in eine unbestimmte Zone irgendwo zwischen Science-Fiction und Anthropologie.

Ein Film basierend auf dem Tanzstück Levée des Conflits von Boris Charmatz.

Filmvorführung
Dauer: 22 min & 14 min

Zugänglich mit Ticket des Leopold Museums

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VLADIMIR MILLER, CLAUDIA HILL, JULIAN WEBER & GUESTS (AT/DE):
Unstable Nights

ImPulsTanz X Museum

Für viele Kunstschaffende gehört es zu den intensivsten Erfahrungen, wenn sie mit Kolleg_innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen kommen und gemeinsame schöpferische Erlebnisse gestalten können. Spontan Abläufe skizzieren und experimentieren in Gastfreundschaft, das gehört zu den Leidenschaften auch des Szenographen und Raumkünstlers Vladimir Miller, der unter anderem mit Meg Stuart und Philipp Gehmacher arbeitet. Bei ImPulsTanz nutzt er die Möglichkeit, zwei Wochen lang täglich in den Räumlichkeiten der mumok-Hofstallung Unstable Nights zu entdecken – gemeinsam mit Claudia Hill, Fashion Designerin und häufig Kostümbildnerin on Stage, die schon für William Forsythe, die Wooster Group und Meg Stuart gefertigt hat, Julian Weber, der Performances und Installationen produziert, und wechselnden Gästen aus dem diversen Pool der ImPulsTanz-Artists sowie einer Gruppe von Teilnehmer_innen beim gleichnamigen Field Project. An dieser wohl einzigartigen künstlerischen Expedition können Besucher_innen allabendlich teilhaben.

Open House
Dauer: 30 min mit open end

Einzelticket:
Normalpreis: € 8,-
Ermäßigt: € 6,-

Generalpass:
Erlaubt Besitzer_innen mehrfache Eintritte zu den Open Houses: 17.7-26.7

Begleiten Sie mittels eines Generalpasses die Künstler_innen bei diesem sich ständig veränderten Prozess während aller open houses so oft Sie wollen: Hier gehts zum GENERALPASS

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Tanz

FRÉDÉRIC GIES (SE):
Good Girls Go To Heaven, Bad Girls Go Everywhere

ImPulsTanz X Museum

Eine 3h38-minütige Tanzperformance zu den Beats eines Technosets von Fiedel (Berghain/ Ostgut Ton) in einer Installation des bildenden Künstlers Anton Stoianov, die an das Archiv Dancefloors erinnert. Während Gies seinen Tanz entfaltet, wird die Aufführung mehr und mehr zu einer Einladung für individuelle und kollektive Bewegungen.

Österreichsiche Erstaufführung
Dauer: 218 min

Eine Kooperation von ImPulsTanz und Q21 im Rahmen der Ausstellung Dance of Urgency, kuratiert von Bogomir Doringer

Freier Eintritt

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Tanz

ELIO GERVASI (AT/IT):
The Choreographic Engine

Das Field Project des renommierten Choreografen beschäftigt sich mit der Schaffung choreografischer Strukturen, die auf Dynamik, Kontakt, Intuition und selbstbestimmter Wahrnehmung aufbauen. Ausgehend von einem breit gefächerten Tanzvokabular und Improvisation, wandelt The Choreographic Engine individuelle Kreativität in Bewegungsenergie um, bricht eingeschriebene Muster auf und generiert mit einem Minimum an fixierten Bewegungsmustern immer neue Bilder und Perspektiven. Am Ende des Prozesses steht ein kleines tänzerisches Feuerwerk mit den Teilnehmer_innen dieser aufregenden choreografischen Recherche.

Showing
Dauer: 45 min

Preise: € 15,-
Ermäßigt: € 12,-

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Tanz

METTE INGVARTSEN (BE/DK):
7 Pleasures

Nie mehr wollen wir von körperfeindlichem Puritanismus eingezwängt werden. Aber kann das, was der gängige Kommerz gerade als spaßbringend verkauft, wirklich schon alles gewesen sein? Im zweiten Teil ihrer Tetralogie Red Pieces zeigt sich Mette Ingvartsen davon überzeugt, dass es noch viel mehr zu entdecken gibt. Ihre 7 pleasures könnten der Eingang zu neuen Vorstellungen von sinnlichen Freuden sein. Zwölf Performer_innen lässt Ingvartsen sich an-, in- und übereinander schmiegen. Haut an Haut, Atem in Atem und Emotionen über Emotionen: sieben Formen der Lust und des Vergnügens, sieben verschiedene und wenig alltägliche Ideen davon, dass die menschliche Genussfähigkeit nicht nur Selbstzweck der Wahrnehmung ist, sondern auch politischen Zündstoff in sich trägt. Denn wer Antworten auf sinnliche Bedürfnisse hat, bedient ein nicht zu unterschätzendes Machtinstrument.

Dauer: 100 min

Preise: € 48,-/38,-/28,-/18,-/10,-
Ermäßigt: € 40,-/32,-/23,-/15-/8,-

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Film

JÉRÔME BEL (FR):
Retrospective

Festivalprogramm Extras: Film

Seine Stücke lösten nacktes Entsetzen unter vielen Tanzfans aus. Als der französische Choreograph Jérôme Bel Mitte der 1990er Jahre Nom donné par l’auteur und Jérôme Bel vorstellte, spaltetet sich das Publikum. Ein Teil reagierte mit schroffer Ablehnung, ein anderer mit heller Begeisterung. Denn Bel zog das Auftrumpfen hochtrainierter Tanzkörper und die spektakuären Mittel zur Verführung der Zuschauer_innen in Zweifel. Ist seine Kritik heute, 25 Jahre später, noch genauso aktuell wie damals? Diese Frage scheint sich in dem Film Rétrospective zu stellen, den Jérôme Bel jetzt als sein neues Werk präsentiert. Dafür hat er aus seinen 19 bisherigen Stücken sechs ausgesucht: um sie noch einmal zu vergegenwärtigen und sie zugleich auch zu verabschieden. Rétrospective erinnert an Bels Erstlinge, aber auch an folgende Werke wie Shirtology, The show must go on oder Véronique Doisneau, in denen Oberflächenkultur, Sentimentalität und Starkult im Tanz mit meisterhafter Schärfe bloßgestellt wurden.

Filmvorführung
Osterreichische Erstaufführung
Dauer: 80 min

Preise: € 12,-
Ermäßigt: € 10,-

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Tanz

TOBIAS KOCH, THIBAULT LAC & TORE WALLERT (CH/FR & DE/SE):
Such Sweet Thunder

[8:tension] Young Choreographers' Series

Sie halluzinieren, sie träumen, sie schlafwandeln. Diese drei jungen Männer durchstreifen eine Welt, in der das Unbewusste größere Präsenz zu haben scheint als jede rationale Kontrolle. In ihrer hypnotischen Wirklichkeit aus Beats und Phantasien, Modellhäuschen und, mit rauer Stimme serviert, einem Gedicht von Federico García Lorca, schmilzt die Zeit dahin wie die Herzen von Liebenden. Der Musiker Tobias Koch, der Tänzer Thibault Lac und der Künstler Tore Wallert führen ihr Publikum durch knisternde Trockenblumen und frische Primeln in eine Mischung aus shiftenden Soundscapes, verzerrten Bezügen zu Popmusik, Livegesang und einem Tanz, der seltsam verschobene Körperzustände zelebriert. Es rollt ein „süßer Donner“, wie Shakespeare es einst in Ein Sommernachtstraum sagen ließ, auch während diesem Zusammentreffen von Gemeinschaft und Einsamkeit.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

ULF LANGHEINRICH & KURT HENTSCHLÄGER / GRANULAR SYNTHESIS (DE):
MODELL 5

Zuckende Bilder in wildem Soundsturm. Auf vier überdimensionalen Projektionen tobt sich ein schönes Frauengesicht aus. Das ist die atemberaubende Installation MODELL 5, eine der Pionierleistungen der Medienkunst aus der 1990er Jahren von Kurt Hentschläger und Ulf Langheinrich (Granular Synthesis). Die Frage war damals: In welchem Verhältnis stehen der Mensch und sein elektronisches Bild, die Betrachter_innen und der Raum? Akemi Takeya als Performerin für die Aufnahmen beziehungsweise für elektronisch verarbeitete „Spiegelbilder“ erfährt die Auflösung ihrer körperlichen Konsistenz. Modell 5 macht erfahrbar, wie audiovisuelle Techniken ein Abbild neu komponieren können: Es wird in Schichten zerlegt, die sich ineinander in unterschiedlichen Richtungen bewegen, das Gesicht vibriert horizontal und gerät in einen vertikalen Rotationsexzess, der ein schreiendes Monster erzeugt.

Dauer: 40 min

Preise: € 18,-/15,-/12,-
Ermäßigt: € 15,-/12,-/10,-

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Tanz

METTE INGVARTSEN (BE/DK):
to come (extended)

Zwei Wörter, eine Wahrheit: Sex sells. Daher ist die alltägliche Lebenswelt gut gefüllt mit Bildern verlockender Körper, erotisch aufgeladener Musik und intimen Aufführungen. In dieser Komfort suggerierenden Blase der Werbung, Medien und digitalen Kommunikation ist das Vergnügen zur Pflicht geworden, stellt Mette Ingvartsen fest. Deswegen zieht sie diese Verpflichtung in Zweifel – mit einer Performance, in der 15 mit hellblauen Ganzkörperanzügen verhüllte Tänzer_innen an der Nachstellung orgiastischer Situationen arbeiten. Diese Nummer drei aus der Red Pieces-Reihe der renommierten Choreografin zeigt Körper, die choreografische Wunsch-Maschinen und Orgasmus-Skulpturen formen. Immer wieder gerät die Gruppe in rhythmisches Pulsieren, erweitert den Begriff des Vergnügens und lässt dabei soziale Strukturen sich in sinnlichem Wohlgefallen auflösen.

Dauer: 60 min

Preise: € 62,-/50,-/39,-/32,-/26,-/12,-/8,-
Ermäßigt: € 52,-/42,-/33,-/27,-/22,-/10,-/6,-

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Tanz

ERIC ARNAL-BURTSCHY (BE/FR):
Why We Fight

[8:tension] Young Choreographers' Series

Wer ist bereit, für etwas zu kämpfen? So richtig, unter Einsatz des eigenen Lebens und mit der Waffe in der Hand? Eric Arnal-Burtschy, seines Zeichens Reserveoffizier in der Ersten Division Scorpion der französischen Armee und zugleich Tänzer und Performance- sowie bildender Künstler, hat es getan. Seine zwei Berufe bilden eine Kombination, die es wohl nicht so häufig gibt. In Why We Fight, der Titel entstammt einer US-amerikanischen Propagandafilm-Serie zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, gibt Arnal-Burtschy Einblicke in die Ambivalenzen des Militärdienstes. Da er etliche Afrika-Einsätze absolviert hat, steigt er auch in den Kolonialismus-Diskurs ein: Zum Beispiel, indem er das nach einem Kampf gefundene Tagebuch eines Dschihadisten mit seiner eigenen Biografie verschränkt. Dieses Stück ist ein leichtfüßiger Monolog, in dem der Performer von einer brutalen Wirklichkeit erzählt.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 70 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

CLAIRE CROIZÉ (FR/BE) & MATTEO FARGION (UK) / ECCE VZW:
Flowers (we are)

Wenn eine Künstlerin als Virtuosin widersprüchlicher Feinheit im Tanz ausgezeichnet werden könnte, wäre Claire Croizé sicherlich eine Favoritin dafür. Das zeugte sich schon im Abschlussstück ihres Studiums in Anne Teresa De Keersmaekers Schule P.A.R.T.S. im Jahr 2000. Es hieß Schenke mir etwas, das nicht stirbt. Später arbeitete sie, in Affected oder The Farewell (2009 ausgezeichnet mit dem Prix Jardin d'Europe), mit dem Zauber der Klänge von Gustav Mahler, und als sie vor drei Jahren EVOL präsentierte, lieferte der frühe David Bowie die musikalische Basis. In ihrem neuen Stück riskiert die in Brüssel beheimatete Französin nun einen Blick zurück zu Johann Sebastian Bach. Dafür verbündet sie sich mit dem italo-britischen Musiker Matteo Fargion, der im zeitgenössischen Tanz durch seine perfekten, klugen und humorvollen Duette mit Jonathan Burrows berühmt wurde. Für Flowers (we are) bringt er auch seine Tochter Francesca mit. Die verspielte Livemusik der beiden übersetzt Croizés Tänzer_innen-Trio in Bewegungskompositionen, die unterschiedliche Generationen, Persönlichkeiten und Beziehungskonstellationen feiern.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 75

Preise: € 42,-/34,-/26,-/18,-/10,-
Ermäßigt: € 35,-/28,-/22,-/15,-/8,-

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Tanz

LENIO KAKLEA (FR/GR):
Practical Encyclopaedia, Chosen Portraits

ImPulsTanz X Museum

Offenbar unterschätzen wir unser Alltagsleben völlig. Wer macht sich schon Gedanken darüber, warum sie oder er die Routinen des Lebens genau so und nicht anderes vollzieht? Schuhe putzen, Geschirr abwaschen, einkaufen – all das folgt bestimmten Ritualen, Techniken und Gewohnheiten, die den Menschen und sein Tun prägen. Die in Paris lebende griechische Choreografin Lenio Kaklea hat auf Basis von rund 600 Interviews eine eigene „Praktische Enzyklopädie“ angelegt, aus der sie Performances generiert wie zum Beispiel dieses Solo: Chosen Portraits. Dafür hat Kaklea, die schon 2012 in der [8:tension] Serie oder auch als Tänzerin bei Boris Charmatz für Aufsehen sorgte, sieben Praktiken und Rituale ausgewählt, deren Bewegungsgehalt sie mit ihrer besonderen Praxis als Tänzerin testet und reflektiert. So ist ein überraschendes Stück entstanden, zu dem eine Videoinstallation und ein Leseraum für das Publikum gehören, sowie eine Lecture Demonstration am 25. Juli.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

ISMAEL IVO & MORENA NASCIMENTO / BALÉ DA CIDADE DE SÃO PAULO:
Um Jeito de Corpo

Caetano Veloso gehört zu den hellsten Sternen am Musikhimmel Brasiliens. Seine Markenzeichen sind: eine anheimelnd weiche Stimme und felsenfeste politische Überzeugungen. Letztere brachten ihn vor fünfzig Jahren ins Gefängnis und in die Verbannung. Vor genau einem halben Jahrhundert ist Velosos Album Tropicalia erschienen, mit dem dieser große Dichter, Liedermacher und Sänger mit Musikerkollegen wie Tom Zé die brasilianische Popmusik revolutionierte und den „Tropicalismo“ als politisch-kulturelle Bewegung und „Lebenshaltung“, wie ihn Co-Initiator Gilberto Gil nannte, erfand. 2018 wiederum widmet sich zur Feier seines eigenen 50-jährigen Bestehens das Balé da Cidade de São Paulo dem künstlerischen Universum des nun 76jährigen Weltstars: In Um Jeito de Corpo („Ein Weg des Körpers“) versetzt sich das heute von ImPulsTanz-Mitbegründer Ismael Ivo geleitete Balé mit über 30 hochenergetischen und ausdrucksstarken Tänzer_innen in das reiche poetische Universum des Musikers. Für die Choreografie dieses ausgesprochen vitalen und körperbetonten Stücks zeichnet Morena Nascimento, bis heute berühmte Tänzerin bei Pina Bauschs Tanztheater Wuppertal.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 92,-/72,-/58,-/45,-/28,-/14,-/8,-
Ermäßigt: € 78,-/61,-/49,-/38,-/23,-/11,-/6,-

ISMAEL IVO & MORENA NASCIMENTO / BALÉ DA CIDADE DE SÃO PAULO: Um Jeito de Corpo bewerten:

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Tanz

METTE INGVARTSEN (BE/DK):
21 pornographies

Die dunkle Seite der sexuellen Libertinage ist der Exzess von Macht. Das hat Donatien Alphonse François Marquis de Sade bereits Ende des 18. Jahrhunderts in seinem unvollendet gebliebenen Buch Die 120 Tage von Sodom ausführlich dargestellt. In diesem finalen Red Piece greift Mette Ingvartsen als Soloperformerin die Zusammenhänge zwischen dem ökonomischen Aspekt der Pornographie und der Durchdringung unserer Gesellschaft mit pornographischen Prinzipien auf. Überall wird mit sensationellen „Höhepunkten“ gelockt, vom Actionfilm im Kino bis zu den „Breaking News“ im Fernsehen. Dieser Logik geht die Künstlerin auf den Grund und liefert 21 Paralleluniversen des Pornographischen, die allesamt in unsere Lebenswirklichkeit hineinreichen. Erotik und Affekthaftigkeit kommen als Materialien ans Licht, die Aufregung genauso beinhalten wie Grausamkeit, Lachhaftes und Irritation.

Dauer: 70 min

Preise: € 42,-/34,-/26,-/21,-/16,-/11,-/8,-
Ermäßigt: € 35,-/28,-/22,-/17,-/13,-/9,-/6,-

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Tanz

AKEMI TAKEYA (AT/JP):
ZZremix

ImPulsTanz Classic

Die ganze Lebendigkeit des Körpers wird von seinem Atem mitbestimmt, vom tiefen „Luft holen“ über angestrengtes Keuchen bis zu Situationen, in denen ein Mensch „die Luft anhält“, weil sie einfach „atemberaubend“ sind. In ihrem Solowerk ZZ hatte die 1991 aus Japan nach Wien übersiedelte Tänzerin und Choreografin Akemi Takeya den Atem zu ihrem Thema gemacht, sein Geräusch in den Theaterraum übertragen und es mit dem Soundscore konfrontiert. Das war vor mehr als eineinhalb Jahrzehnten. Seitdem hat sich die Zeit, gesellschaftlich und im Erleben der reifer gewordenen Künstlerin gewandelt. In der Neubearbeitung ZZremix ihres viel gelobten Stücks wendet sich Takeya den Veränderungen offensiv zu, greift Themen von heute auf und stellt sie in den Kontext ihrer erweiterten Lebenserfahrung als in Wien beheimatete Migrantin. Unter diesen Voraussetzungen wird das ursprüngliche Stück erweitert und in einer Kooperation der Choreografin mit den jungen experimentellen Soundkünstlern Peter Kutin (Gewinner des Prix Ars Electronica 2019) und Moritz Nahold und in Masken von Markus Schinwald neu „abgemischt“.

Neuinszenierung
Dauer: 55 min

Preise: € 32,-/22,-/15,-
Ermäßigt: € 27,-/18,-/12,-

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Tanz

MIRA KANDATHIL & ANNINA MACHAZ / FOLLOW US (CH):
Ask the oracle -the future is now-

[8:tension] Young Choreographers' Series

Die Zukunft ist jetzt. Was für eine genial zweischneidige Behauptung in einem Zeitalter, das gerade entdeckt, dass es nicht ganz zuträglich sein kann, wenn alle so leben, als gäbe es kein Morgen! Beim Gedanken an das, was kommen könnte, geht zunehmend ein Schaudern durch den Gesellschaftskörper. Wie soll es denn in Wirklichkeit weitergehen, und wo spricht das richtige Orakel? Da sind die Schweizer Künstlerinnen Mira Kandathil und Annina Machaz genau die richtige Adresse. Denn die beiden auf Kassandra und Pythia gespiegelten zynischen „Seherinnen“ haben die Gabe. Sie machen das Orakel zum bestechenden Tanz-Varieté und werfen ihrem Publikum obskure Wahrsagereien entgegen: Zum Beispiel was ein Gartenhütterl mit leuchtender Toiletteschüssel bedeutet, oder wie sich ein Schwangerschaftsfoto von Beyoncé mit einem großen Adler verbindet.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

IAN KALER (AT/DE):
o.T. | RAW PRACTICE

ImPulsTanz X Museum

Nähe ist ein vieldeutiger Begriff: Er enthält Elemente von Verwandtschaft, Gemeinsamkeit, Zuneigung und Ähnlichkeit, und er bildet den Angelpunkt für große emotionale Sehnsüchte danach, mit jemandem oder etwas innig verbunden zu sein. Nähe ist etwas, das viele Menschen schmerzlich vermissen. Dieses Stück vermittelt eine Idee davon, dass Verbundenheit zu einer Fusion führen kann wie die der cool konzentrierten Bühnenpräsenz von Ian Kaler und der raumerweiternden Sounds von Jam Rostron aka Planningtorock in Kombination mit den Lichtdesigns von Imogen Heath. Mit großer Hingabe lassen die beiden Künstler_innen die Erfahrung ihrer jahrelangen, erfolgreichen Zusammenarbeit bei Kalers o.T.-Serie in diesem gemeinsamen Auftritt kulminieren: einer Jam-Session von improvisatorischer Offenheit und strenger Struktur, in der Kalers magische Bewegungskompositionen mit Rostrons melodischen Electronics und kraftvollen Beats tanzen.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 40 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

PETER STAMER (AT/DE) & FRANK WILLENS (DE/US):
In the Penal Colony

ImPulsTanz X Museum

Diese herrliche Maschine, wie konnte sie nur so vernachlässigt werden? Welch ein Wurf der Straftechnik steht auf der Insel der Verbannten! Und jetzt? Ein anderer Kommandant, der alte Glanz verblasst, kaum noch Ersatzteile zu bekommen für diesen einzigartigen Apparat, der die Verurteilten erst tötet, nachdem er ihnen ihre Vergehen ins Fleisch geschrieben hat. Ja, etwas Ungeheuerliches zieht sich durch Franz Kafkas Erzählung In der Strafkolonie, diese Parabel über Gesetz, Gerechtigkeit, Macht und Moral. Während des Festivals erarbeiten Peter Stamer (Regie) und Tänzer und Performer Frank Willens (Soloperformance) diesen berühmten Text als englischsprachigen Monolog. Zur „Insel“ ihrer zweiwöchigen Residency wird den Künstlern die Architektur-Maschinerie des mumok mit Abstechern in die Ausstellungen Vertigo und Pattern and Decoration. Dort gestatten Stamer und Willens dem ImPulsTanz-Publikum zweimal Einblick in ihren Arbeitsprozess.

Einblick in einen Arbeitsprozess
Dauer: 45 min

Preise: € 15,-
Ermäßigt: € 12,-

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Tanz

TRAJAL HARRELL (US):
Dancer of the Year

Anerkennung ist gut, eine Auszeichnung ist besser – aber am besten ist es, aus gut und besser wieder Kunst zu machen. Dachte sich der New Yorker Choreograf Trajal Harrell, als er erfuhr, dass er vom Berliner Magazin Tanz zum Tänzer des Jahres 2018 erkoren wurde. Ergebnis seiner Überlegung ist dieses Solo des 1973 geborenen Künstlers, der bei ImPulsTanz bisher beinahe sein gesamtes Werk gezeigt und im Sommer 2013 mit License to Party sogar die große Festivaleröffnung im Museumsquartier bestritten hat. Zuletzt begeisterte er in Wien mit Caen Amour und In the Mood for Frankie. Harrell wurde mit seiner großen Serie Twenty Looks or Paris is Burning at The Judson Church zum Star der internationalen Szene des zeitgenössischen Tanzes. Darin konfrontiert er die Tradition des aus der queeren afro- und latein-amerikanischen Clubkultur in Harlem hervorgegangenen Voguing mit der Geschichte des frühen postmodernen Tanzes. Jetzt fragt er: „Was bedeutet es für mich zu tanzen? Wie tanze ich? Und was bleibt, wenn ich gegangen bin, die Geschichte meines Tanzes aber noch da ist?“ Ein außerordentlich berührendes Solo.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 45 min

Preise: € 36,-/29,-/22,-/16,-/10,-
Ermäßigt: € 30,-/24,-/18,-/13,-/8,-

TRAJAL HARRELL (US): Dancer of the Year bewerten:

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Tanz

SAMUEL FELDHANDLER (AT/FR):
’d he meant vary a shin’s

[8:tension] Young Choreographers' Series

Die verborgene Eminenz hinter diesem Tanz-Trio ist ein Heiliger des pataphysischen Kalenders: der französische Linguist und Schriftsteller Jean-Pierre Brisset. Ihn bewunderten Persönlichkeiten wie André Breton oder Marcel Duchamp. Die Pataphysik wurde übrigens Ende des 19. Jahrhunderts von Alfred Jarry als subversiv-ironisches Gegenmodell zur Wissenschaft erfunden. Für Samuel Feldhandler ist Brissets Behauptung wichtig, dass Sprachen nicht aus älteren Sprachen hervorgehen, sondern durch Faltungen und Verwandlungen in sich selbst gebildet werden. In diesem Sinn wird aus „Theme and Variations“ die Formulierung „’d he meant vary a shin’s“ und aus der Sprache ein flirrend-subtiler Tanz, der sich zur elektronischen Musik des jungen Choreografen/Komponisten aus den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach entfaltet und der großen postmodernen Choreografin Trisha Brown (Theme and Variation, 1972) gewidmet ist.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

STEVEN COHEN (FR/ZA):
Taste

ImPulsTanz X Museum

Moment einmal! Wo befinden wir uns hier? Ist das Science Fiction, eine Esoterik-Satire oder einfach die Realität, wie wir sie so ganz selten sehen? Hier könnte der schlechte Geschmack herrschen. Genausogut aber könnte sich in dieser Performance der gute Geschmack von seiner grausamen Seite zeigen. So, als ob er sich um seine Beliebtheitswerte gar nicht mehr kümmern wollte. In Taste sind zwei Filme und ein Liveauftritt zu sehen. Darin wirft der südafrikanische Künstler Steven Cohen, der den Mut hat, auch im öffentlichen Raum zu provozieren, unter anderem die Fragen auf, was ein Penis in einem Ballettschuh zu suchen hat und wie man mit einem Hahn an der Leine verhaftet werden kann. Mit dieser Arbeit und dem ihm eigenen Witz rebelliert Cohen gegen die allgegenwärtigen sozialen Restriktionen, die, wie er sagt, „unseren Gebrauch unserer eigenen Körper regieren“.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 15 min

STEVEN COHEN (FR/ZA): Taste bewerten:

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Tanz

LISBETH GRUWEZ / VOETVOLK (BE):
The Sea Within

Schließe die Augen und denke an ein weites Meer, das sich bis zum weiten Horizont hinzieht, an den Wind, wie er das Wasser bewegt und an die Wellen, die an die Ufer rauschen. Dann öffne deine Lider wieder und schau dir diese zehn Tänzerinnen an: wie sie sich in der Strömung wiegen, von Wogen getragen werden und sich mit einer großen, atmenden Landschaft verbinden. Die Belgierin Lisbeth Gruwez, die viele Jahre lang bei Jan Fabres Compagnie Troubleyn getanzt hat, ist davon überzeugt, dass sich die Frauen von heute neu erfinden müssen. In The Sea Within fügt sie einige der Zutaten für ein so großes Experiment zu einer bis ins Ekstatische emotionalen Performance zusammen. Dabei verwirbeln unter Maarten van Cauwengerghes Klangsturm Widerständigkeit und Harmonie ineinander: Für dieses kraftvolle und sinnliche Kollektiv aus wilden Schwestern sind Vielfalt und Einigkeit keine Gegensätze.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 70 min

Preise: € 42,-/34,-/26,-/18,-/10,-
Ermäßigt: € 35,-/28,-/22,-/15,-/8,-

LISBETH GRUWEZ / VOETVOLK (BE): The Sea Within bewerten:

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Lesung

MÅRTEN SPÅNGBERG HG. (SE) & ANNE JUREN (AT/FR):
MOVEMENT RESEARCH

Festivalprogramm Extras: Buchpräsentation

Diese neue Anthologie, hg. von Mårten Spångberg, eröffnet Perspektiven auf die Bewegungsforschung, um Diskussionen über Körper, Bewegung und verkörpertes Wissen in unseren heutigen Gesellschaften anzuregen. Der Band versammelt Beiträge von Tänzer_innen, Choreograf_innen, Aktivist_innen und Philosoph_innen.

Buchpräsentation mit Mårten Spångberg und Anne Juren
Dauer: ca. 60 min

Eintritt Frei

MÅRTEN SPÅNGBERG HG. (SE) & ANNE JUREN (AT/FR): MOVEMENT RESEARCH bewerten:

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Tanz

MARIA METSALU (EE):
Mademoiselle x

[8:tension] Young Choreographers' Series

Ein eisiges Blutbad. Eine Untote steigt aus dem Nass und macht sich bereit für ein bizarres Ritual. Warnung: Hier könnten sich bei dem einen oder der anderen Zuschauer_in Gänsehäute bilden, denn die junge estnische Performerin Maria Metsalu hat ihre Protagonistin aus dem Material von Zombiefilmen geformt. Diese Figur nennt sich Mademoiselle x, und sie glaubt, eine lebende Leiche zu sein. Deswegen muss sie sich durch eine Phase erkenntnishafter Provokation treiben. Ihre beiden Assistentinnen sind echte Tote – lebensgroße Puppen, Abbilder oder erstarrte Alter Egos mit verkohlten Mündern. Rauch zieht durch die Szene. Kerzen brennen. Mademoiselle x zieht in wiederholten Handlungen ihre Kreise. Aber nur keine Panik. Das ist nicht einfach eine Horrorshow, sondern ein robustes Werk über Weiblichkeit, Körperkolonisierung und Entfremdung _ großartiger Soundtrack inklusive.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

FRANK WILLENS (DE/US):
Radiant Optimism

Die Aussichten haben sich eingetrübt, die Chancen sind auf dem Niveau von „Naja“, die allgemeine Stimmung schwankt. In dieser Situation darf man den Kopf nicht in den Sand stecken, davon ist Frank Willens überzeugt, „sonst ist’s wirklich vorbei“. Er und die vier Tänzer_innen haben sich entschlossen, hier und jetzt mit den ermutigenden Kräften von Freude und Positivität einen „strahlenden Optimismus“ zu zelebrieren. Der ist nicht als Naivität gemeint, sondern im Sinn von Noam Chomsky als Hinwendung zu einer Strategie, mit der allen düsteren Vorzeichen zum Trotz eine bessere Zukunft geschaffen werden kann. Daher beschwört Willens, der mehrfach als Tänzer des Jahres ausgezeichnete kalifornische Wahlberliner, in diesem bunten und temperamentvollen Stück die heilsamen Wirkungen des Glaubens an eine Verbesserung der Verhältnisse.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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Tanz

PHILIPP GEHMACHER (AT):
It is a balancing act to live without your attention (Theaterversion)

Worte tanzen durch dem Raum, aber sie formen kein Drama, sondern führen auf eine Wanderung durch drei Leben. Auf diesem Weg wiederum ergibt sich etwas ganz anderes als ein psychologisierendes Spiel. Dieses andere ist ein Balanceakt der Sprache, des Raums und der Objekte. Auf all das greifen Philipp Gehmacher, Jen Rosenblit und Gérald Kurdian zu, um unsere kulturellen Vorstellungen davon zu befragen, was eine Biografie zu sein hat. Der Wiener Choreograf, die New Yorker-Berliner Performerin und der französische Musiker-Künstler schildern Gedanken und Erlebnisse, hüllen sich in bunte Decken und sind in Gesellschaft von Bildern, die auf Blicke warten. Gemeinsam breiten die Performer_innen einen Text aus, der sie als Gemeinschaftsarbeit miteinander verbindet und zugleich ihre Eigenständigkeiten betont. Biografien und Identitäten können nicht versachlicht werden. Sie sind intuitiv, abstrakt, sinnlich und real, sie werden entworfen und lösen sich in Momenten ohne die Aufmerksamkeit der jeweils anderen auf.

Uraufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 32,-/22,-/15,-
Ermäßigt: € 27,-/18,-/12,-

PHILIPP GEHMACHER (AT): It is a balancing act to live without your attention (Theaterversion) bewerten:

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Tanz

TERESA VITTUCCI (CH/AT):
HATE ME, TENDER

[8:tension] Young Choreographers' Series

Der Himmel möge uns beistehen, denn in dieser Performance wird mit größtem Ernst und teuflischem Humor an eine der heiligsten Ikonen des Christentums gerührt! Mit Leib und Seele gibt sich die in der Schweiz lebende Wienerin Teresa Vittucci einer großen Mission hin: Die biblische Gottesmutter und Jungfrau Maria muss gerettet, emanzipiert und in ihrer ambivalenten Rolle der bedingungslos Liebenden als Botschafterin eines queeren Feminismus eingesetzt werden. Und so stürzt sich die Soloperformerin Vittucci mit ein bisschen Hilfe von Donna Summer in die Schmerzeslust der Liebe und führt ihr Publikum erotisch-anschaulich in das Wunder eines ihrer Schuhe ein. Schöne Muskeln hat sie sich aufgemalt, ihr Körper ist nur wenig züchtig hergerichtet und ihr unbefleckter Schleier leuchtet sündig rot. Es ist zum Niederknien.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 50 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

AMANDA PIÑA / NADAPRODUCTIONS:
Danza y Frontera (Museum Version)

ImPulsTanz X Museum

Die neueste Arbeit aus der Serie Endangered Human Movements basiert auf einer prähispanischen Tanzform, den die spanische Krone (Casa de Austria/Habsburg) bei der Eroberung Mexikos als „danza de conquista“ (Tanz der Eroberung) einsetzte. Kraftvoll aktualisiert von Tänzer_innen aus der Nachbarschaft El Ejido Veinte von Matamoros in Tamaulipas, Mexiko, in einem Kontext von extremer Gewalt, Drogenhandel, Militarisierung und Billiglohnindustrien, wird diese Grenzchoreografie im Museum zum Echo all jener künstlerischen Formen, die vom westlichen Kanon ignoriert oder ausgeschlossen waren oder sind.

Uraufführung
Museumsversion
Dauer: 60 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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Ausstellung

CIE. WILLI DORNER (AT):
Stages of Transition

Festivalprogramm Extras: Ausstellung

Anlässlich des Jubiläums 20 Jahre Cie. Willi Dorner werden sämtliche filmische Arbeiten, ausgewählte Fotoarbeiten und Dokumentationen der Compagnie gezeigt. Bisher weltweit auf zahlreichen Festivals und Ausstellungen vertreten, wird die Werkschau nun in Wien präsentiert.

Di-Fr, 13:00-18:00

Eine Kooperation von ImPulsTanz und Bildrecht

Eintritt frei

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Tanz

LIQUID LOFT / CHRIS HARING (AT):
Stand-Alones ( polyphony )

ImPulsTanz X Museum

Aus strengen Bilderrahmen blicken Dämonen der Moderne. Körper, wie sie Egon Schiele in Linien und Farben übersetzte, zeigen die beginnende Auflösung des festumrissenen Subjekts: Schieles Meisterwerke entstanden, als die Philosophie mit Friedrich Nietzsche und die Psychoanalyse durch Sigmund Freud die Illusion einer kohärenten Persönlichkeit anzuzweifeln begonnen hatten. Heute erregen sie im Wiener Leopold Museum besondere Aufmerksamkeit. Für die Wiener Company Liquid Loft unter Chris Haring ist die Dekonstruktion der Vorstellung von kohärenten Persönlichkeitsmustern zur Selbstverständlichkeit geworden: Ihre Figuren sind grundsätzlich polyphon. Jetzt konfrontieren sie sich als acht akustisch miteinander verstrickte „Stand-Alones“ in eben so vielen Sälen des Museums mit den Ikonen eines einst unerhörten Menschenbildes.

Uraufführung
Dauer: 80 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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Tanz

ELLEN FUREY (CA) & MALIK NASHAD SHARPE (UK/US).
SOFTLAMP.autonomies

[8:tension] Young Choreographers' Series

Was für ein Traum: Es wird einmal gut sein! Echt. Aber ohne Tanzen und Vaporwave kann es vielleicht nicht so weit kommen. Die Kunst- und Musikbewegung Vaporwave ist „die gigantische leibliche Tante“ von Ellen Furey aus Montreal und dem in London lebenden New Yorker Malik Nashad Sharpe. Für dieses Gender fluide Duett verwandeln sie sich in zwei weißgekleidete Figuren. Das Paar tanzt zu einer Stimme, die Yung Hurns schier endlos geloopte Träume von und Appelle an Zweisamkeit – „Baby willst du chillen und so / Flieg mit mir durch Wien und so“ – in den Raum schickt. Es steigt aus dem Dunkel des Tanzbodens, bis es ein tiefes Blau erreicht, in dem es sich ganz den Rhythmen seiner Unisonobewegungen hingibt. In diesem hypnotischen Tanz-Trip durch die Sphären des Jetzt, der auch als Widerstandsbewegung zu verstehen ist, beschwören Furey und Sharpe eine Zukunft ohne Autoritäten und Zwänge.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Symposium

CHATEAU ROUGE & RED EDITION (AT):
An evening on sex work, art & economy

Salon Souterrain: Art & Prostitution

Salon Souterrain ist ein Format des Kunstraums „Chateau Rouge“, der von der Künstlerin Elisabeth Tambwe und der Gründerin des (CH)AMBER Orchesters, Lena Fankhauser, initiiert wurde: ein Ort der Gastfreundschaft und des intensiven Dialogs. In Zusammenarbeit mit Red Edition – Migrant Sex Workers Group Wien wird sich dieser Salon mit den vielschichtigen Zusammenhängen von Kunst und Prostitution befassen. Mit im Programm ein Ensemble für zeitgenössische Musik, ausgewählte Gastkünstler, eine Podiumsdiskussion und Sounds of Blackness.

Eine Kooperation von ImPulsTanz, Wienwoche, kültür gemma! und kulturen in bewegung.

Dauer: ca. 150 min

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Tanz

ALLEYNE DANCE (UK):
A Night’s Game

Diese britischen Zwillinge haben etwas ganz Besonderes an sich. Nicht nur, weil beide dynamischen Schwestern seit fünf Jahren ihre eigene Company betreiben, sondern auch, weil sie es vom Leistungssport in den Tanz und von dort zu den Olympischen Spielen geschafft haben: Als Tänzerinnen bei Akram Khan waren sie 2012 bei der Eröffnungszeremonie der Spiele in London dabei. Außerdem traten sie in Khans Stücken iTOMi und Kaash auf, und sie sind bei Wim Vandekeybus’ Company Ultima Vez (Trap Town) dabei. Kristina und Sadé Alleyne, Kinder von Eltern aus Barbados, erhalten mehr und mehr Anerkennung im zeitgenössischen Tanz. Nun bringen sie ihr gemeinsames Stück A Night's Game zu ImPulsTanz ins Odeon. Ein perfekt getanztes Duett, in das sie autobiografische Elemente eingebracht haben, atmosphärisch aufgeladen, schattenhaft und voller Spannung

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 47 min

Preise: € 32,-/22,-/15,-
Ermäßigt: € 27,-/18,-/12,-

ALLEYNE DANCE (UK): A Night’s Game bewerten:

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Bewertungen & Erfahrungsberichte ALLEYNE DANCE (UK): A Night’s Game

Tanz

LENIO KAKLEA (FR/GR).
Practical Encyclopaedia, Lecture Demonstration

ImPulsTanz X Museum

In ihrer Lecture Demonstration untersucht Lenio Kaklea Fragen zur Tanzmoderne, zum Feminismus, zu Formen von Urbanität in den europäischen Peripherien, zu Tanzausbildung und - wissenschaft und dem heutigen Kunstmarkt. In einer Art autobiografischen Erzählung thematisiert sie die persönlichen, politischen und künstlerischen Herausforderungen, mit denen sie als Frau, Tänzerin und Choreografin konfrontiert war. Die Lecture Demonstration hat die Form eines solisitischen Manifests, in dem sich die Choreografin mit brennenden Themen wie handwerklichem Können, Flexibilität, neuen Arbeitsbedingungen und der neu entstehenden sozialen Ordnung in den Künsten befasst, wobei sie historische Repertoires, choreografiertes Material und Geschichtenerzählen kombiniert.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

PLANNINGTOROCK (DE/UK):
Powerhouse

Musik kann auch Mittel im Kampf für Geschlechterneutralität sein. Nach dem Erfolg von All Love’s Legal hat Planningtorock mit Powerhouse 2018 ein viertes – umjubeltes – Album herausgebracht: Als Teenager fand Musiker_in Planningtorock den Zeichner Tom of Finland aufregend, heute erzeugt sie Tracks wie Transome, gegen die sich das britische, öffentlich-rechtliche Radio schon einmal verschlossen hat. Die Formulierung „you make me so wet“ war dem Sender zu explizit. Transome ist Teil des neuen und persönlichsten Albums von Planningtorock, auch bekannt als Jam Rostron: Powerhouse. Dazu gibt es nun die gleichnamige „Musical Show“, in der die musikbegeisterte Mutter dieses überragenden Soundtalents genauso gewürdigt wird wie Rostrons Schwester als „autistic raver“ und Jam selbst als Kind der Arbeiterklasse. Mit dabei ist auch der Österreicher Ian Kaler: als Choreograf und Performer, sowie Fimemacherin Imogen Heath und Special Guests. Da kündigt sich eine Performance mit schmerzlichen „Wounds“ und verspieltem „Much To Touch“ an – Musik, die so einiges wieder gut macht, Mut gibt und mitreißt.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 70 min

SITZPLÄTZE TRIBÜNE
Preise: € 35,-/27,-/18,-
Ermäßigt: € 29,-/22,-/15,-

STEHPLÄTZE
Preis: € 25,- / Ermäßigt: € 21,-

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Tanz

AGUDO DANCE COMPANY (UK/ES):
Silk Road

Wer sich hier im tänzerischen Grenzgebiet zwischen Indien und Spanien an die Meisterwerke eines Akram Khan erinnert fühlt, liegt goldrichtig. Denn der Andalusier Jose Agudo war jahrelang Assistenzchoreograf und Probenleiter der Akram Khan Company und hat dort bei so großartigen Stücken wie Desh, iTMOi und Torobaka mitgearbeitet. 2011 studierte er bei Khan den nordindischen Tanz Kathak. Dabei fand Agudo, der seine Karriere als Flamencotänzer begonnen hatte, erstaunliche Parallelen zwischen diesen beiden Tanzformen und begann, ihre Traditionen in zeitgenössische Zusammenhänge zu bringen. Ein Ergebnis seiner Erkundungen ist Silk Road mit virtuosen Solo- und Duettstücken (zusammen mit Kenny Wing Tao Ho) zu einer exquisiten Instrumental- und Stimmbegleitung, von unter anderem dem österreichischen Musiker Bernhard Schimpelsberger, live auf der Bühne: Eine ausgesprochen schöne tänzerisch-poetische Reise zwischen China und der Iberischen Halbinsel.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 85 min

Preise: € 42,-/34,-/26,-/18,-/10,-
Ermäßigt: € 35,-/28,-/22,-/15,-/8,-

AGUDO DANCE COMPANY (UK/ES): Silk Road bewerten:

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Symposium

JEREMY WADE (DE/US)

FCCC’ing ImpulsTanz The Musical: A Past Present Future Clinic
Hosted by Jeremy Wade & Nina Mühlemann & Tanja Erhart

Hosted by Jeremy Wade & Nina Mühlemann & Tanja ErhartDie Future Clinic for Critical Care (FCCC) ist ein sozialer Raum für Fantasie und Realismus, der sich mit der oft chaotischen Politik der Pflege beschäftigt. Es ist ein Ort, an dem Einverständnis hergestellt, getanzt, gelernt, gearbeitet, mit vielen Materialien experimentiert und dokumentiert wird, was wir tun – und alles endet in einem eintägigen Minisymposium, incl. Performance und Party. FCCC Wien wird von XX, Tanja Erhart und Jeremy Wade gehostet und arbeitet an den Schnittstellen von Disability Studies, Queer/ Crip-Theorie, Performance, sozialer Praxis, Crip-Pop-Kultur, radikalen sozialen Bewegungen, soziokultureller Animation und Politik.

Symposium – Summer Barbecue Performance Party Remix
Dauer: 12:00 bis 18:00

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Film

MUSIC VIDEO PROGRAMME WITH REFERENCE TO THE EXHITIBIONS PATTERN AND DECORATION AND VERTIGO

Collapse

Bezugnehmend auf die beiden Ausstellungen im mumok – Pattern and Decoration und Vertigo – umfasst dieses Programm Musikvideos, die Ideen von Mustern und Dekorationen sowie Sinnestäuschungen in den Fokus rücken oder damit arbeiten. Dies reicht von sehr plakativen, orientalisch anmutenden Mustern auf Wänden oder Textilien bis hin zu abstrakten Strukturen und Räumen, die sich ständig (neu) erschaffen, wieder auflösen und unsere Sinne ins Wanken bringen bis hin zu choreografischen Patterns. Neben rein dekorativen und verspielten Elementen werden aber auch Fragen zu kultureller Aneignung als auch feministische Forderungen laut.

Eine Kooperation von ImPulsTanz und VIS Vienna Shorts

Zugänglich mit Ticket des mumok

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Tanz

PHILIPP GEHMACHER (AT):
It is a balancing act to live without your attention (Museumsversion)

ImPulsTanz X Museum

Worte tanzen durch dem Raum, aber sie formen kein Drama, sondern führen auf eine Wanderung durch drei Leben. Auf diesem Weg wiederum ergibt sich etwas ganz anderes als ein psychologisierendes Spiel. Dieses andere ist ein Balanceakt der Sprache, des Raums und der Objekte. Auf all das greifen Philipp Gehmacher, Jen Rosenblit und Gérald Kurdian zu, um unsere kulturellen Vorstellungen davon zu befragen, was eine Biografie zu sein hat. Der Wiener Choreograf, die New Yorker-Berliner Performerin und der französische Musiker-Künstler schildern Gedanken und Erlebnisse, hüllen sich in bunte Decken und sind in Gesellschaft von Bildern, die auf Blicke warten. Gemeinsam breiten die Performer_innen einen Text aus, der sie als Gemeinschaftsarbeit miteinander verbindet und zugleich ihre Eigenständigkeiten betont. Biografien und Identitäten können nicht versachlicht werden. Sie sind intuitiv, abstrakt, sinnlich und real, sie werden entworfen und lösen sich in Momenten ohne die Aufmerksamkeit der jeweils anderen auf.

Uraufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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Tanz

DD DORVILLIER & HUMAN FUTURE DANCE CORPS (USA):
No Change, or "freedom is a psycho-kinetic Skill" (2005)

ImPulsTanz Classic

Ein bisserl misstrauisch könnte dieser Titel schon machen. Weil die Psychokinese, auch Telekinese genannt, aus dem obskuren Reich der Parapsychologie stammt und zum Beispiel das Bewegen von Dingen allein durch „geistige Kräfte“ meint. Was will die New Yorker Künstlerin DD Dorvillier hier beweisen? Also: Es ist kompliziert. Denn einerseits messen Dorvillier und ihre Performer_innen den Beziehungen zwischen Dingen, Körpern, Klang, Bewegung, Tänzer_innen und Publikum denselben Wert zu. Trotzdem aber steht der Klang im Vordergrund, weil sich mit ihm die „Bodenlosigkeit innerhalb eines chaotischen Terrains aus Zwischenräumen und -ereignissen“ (Dorvillier) besser darstellen lässt. In diesem Stück ist die „Psychokinese“ eine geistige Fähigkeit, mit der sich die Wahrnehmung selbst bewegen lässt. Dadurch verändert sich so einiges, denn die hier gefeierte Fähigkeit heißt Freiheit. Und diese ist so zeitlos wie diese Arbeit, die hier als ImPulsTanz Classic nach 2006 noch einmal nach Wien kommt.

Dauer: 60 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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Tanz

WIM VANDEKEYBUS / ULTIMA VEZ:
Go Figure Out Yourself

ImPulsTanz X Museum

Der kleine Führer steigt auf ein Podest. Jetzt überragt er alle. „Ihr werden meine Armee sein!“, schreit er und blickt mit aufgerissenen Augen herunter auf das Publikum und seine vier Mittänzer. In dieser Spielanordnung ist es jedem und jeder Einzelnen überlassen, ob und wie sie oder er sich manipulieren lassen wollen. Angefangen hat es zuvor mit eher harmlosen Mitmach-Aktionen. Hemmungen überwinden, sich locker machen, schwimmen und untertauchen im „Nichts“, dem man auch ein Küsschen geben kann und das sich – warum nicht? – mit nach Hause nehmen ließe. Der belgische Choreografie-Star Wim Vandekeybus veranstaltet ein „kollektives Happening“, in dem die Grenzen zwischen Publikum und Performer_innen aufgelöst sind: Vielleicht ist es ein Kabarett von Fragen, auf die es keine Antworten gibt, vielleicht aber auch ein Spiegelkabinett der Wirklichkeit.

ImPulsTanz widmet diesen Programmpunkt dem 50-Jahre-Jubliäum der SZENE Salzburg und ihrer langjährigen Zusammenarbeit.

Dauer: 75 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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Tanz

JONATHAN BURROWS (UK):
Rewriting

ImPulsTanz X Museum

Viele glauben, nur die Wirtschaft leidet am bevorstehenden Brexit. Aber wer spricht von der Kunst, vom Tanz, von Jonathan Burrows zum Beispiel? Vielleicht wird der Tanz die Trennung bis zur Unkenntlichkeit überschreiben, unter anderem mit Hilfe von Burrows’ Weitblick, Intelligenz und seinem feinen Witz, der dem britischen Humor eine postmoderne Facette verleiht. Bestes Beispiel dafür sind die Duette, die Burrows mit dem Musiker Matteo Fargion getanzt hat: Both Sitting Duet zum Beispiel oder Speaking Dance und Cow Piece gehören zu den Glanzstücken der zeitgenössischen europäischen Choreografie. Jetzt ist Jonathan Burrows mit seiner allerersten Soloarbeit unterwegs. Dafür hat er das von ihm verfasste A Choreographer’s Handbook konsultiert, die Choreografie einer verloren gegangenen Performance wiedergefunden und diesen Tanz neu geschrieben. Das wird ein Genuss!

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 45 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

TOXIC DREAMS & WTKB (AT/IL & AT/DE):
The Deadpan Dynamites – The Art of the Gag

Auch diese beiden Männer sind mit zunehmender Reife weder jünger noch schlanker oder talentierter geworden. Sie haben ein Alter erreicht, in dem die Herren der Schöpfung oft unbedingt beweisen wollen, dass sie es eh noch drauf haben. Roland Rauschmeier und Yosi Wanunu nehmen sich rührend um diesen Typus an und mimen zwei überreife Zeitgenossen, die sich als Comedians beweisen wollen. Dafür suchen sie sich ausgerechnet Gags aus, die eigentlich für fitte, junge Spaßmacher gedacht waren. So nimmt denn das Schicksal dieser „Deadpan Dynamites“ ihren Lauf. Eifrig stürzen sie sich in unauflösbare Widersprüche, spielen begabungsbefreit echte Schenkelklopfer zum Beispiel aus den besten Zeiten des Hollywood-Slapstick nach. Immer ungeheuerlicher, gefährlicher und mühsamer werden ihre selbstgestellten Aufgaben – ein nicht ganz so heller, daher umso größerer Wahnsinn!

Uraufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 25,-/18,-
Ermäßigt: € 21,-/15,-

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Tanz

MUSIC VIDEO PROGRAMME INTERNATIONAL:
Synthesize the Real

Festivalprogramm Extras

Das internationale Musikvideoprogramm, das bereits im Rahmen von VIS 2019 zu sehen war, bietet ein weiteres Mal einen Querschnitt von herausragenden Videos des vergangenen Jahres. Traditionen und nostalgische (Trug-)Bilder erfahren eine Erfrischungskur, die Beziehung zwischen körperlichen und virtuellen Welten wird erforscht und die Neuinterpretation von Gemeinschaft im weitesten Sinne erkundet. Wie nahe die Utopie an der Dystopie liegen kann, ist dabei nur einer der roten Fäden, die gezogen werden.

Eine Kooperation von ImPulsTanz und VIS Vienna Shorts
Hosted by

Dauer: ca. 65 min

Zugänglich mit Ticket des Leopold Museums

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Tanz

ATLAS – CREATE YOUR DANCE TRAILS:
Showing

Festivalprogramm Extras

Nach vier Wochen intensiven Tanzens zeigen Teilnehmer_innen des ATLAS-Forbildungsprogramm für junge Tanzschaffende Auszüge ihres Schaffens.

Freier Eintritt

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Film

MUSIC VIDEO PROGRAMME WITH FOCUS ON DANCE AND CHOREOGRAPHY:
B-E-H-A-V-E

Festivalprogramm Extras: Film

Mit Musikvideos aus den letzten Jahren zeigt dieses Programm eine geballte Vielfalt an unterschiedlichen Tanzstilen, Körperlichkeiten, Inhalten und Produktionstechniken: Queere Bilder stehen Männlichkeitsritualen gegenüber, Flamenco konterkariert konservative christliche Überzeugungen, Fragmente von Tänzen aus Afrika bieten einen Crashkurs in African American Culture, Körper werden in der Post-Production, durch Schnitt und die Kameraführung verfremdet, erweitert oder aufgelöst, Hochglanz-Pole-Dance- und Home-made-Squad-Videos finden ebenso ihren Platz wie das „klassische“ Tanzvideo mit Unisono-Choreografie des Allround-Popstars.

Eine Kooperation von ImPulsTanz und VIS Vienna Shorts

Dauer: ca. 65 min

Zugänglich mit Ticket des Leopold Museums

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Tanz

GOD’S ENTERTAINMENT (EU):
TARZAN

Gordon Griffith. Wer kennt ihn noch? Er war 1918 der allererste Tarzan-Darsteller im Film. Ein Stummfilm, was naturgemäß den berühmten Tarzan-Schrei ausschloss. Dieser machte später, in den 1930er Jahren, Johnny Weissmüller berühmt. Die erste Publikation einer Tarzangeschichte des amerikanischen Schriftstellers Edgar Rice Burroughs war bereits 1912 herausgekommen, und bis heute ist diese Figur des „Herrn des Dschungels“ im popkulturellen Gedächtnis westlicher Gesellschaften verankert. Der jüngste Tarzanfilm kam erst 2016 in die Kinos. Jetzt haben die Radikalperformer_innen der Wiener Gruppe God’s Entertainment, die auf politische Schwachstellen in unserer Gesellschaft spezialisiert sind, diese Figur für sich entdeckt. Dabei ist, als Antithese zu Griffiths und Weissmüllers Repräsentation, eine polarisierende Performance entstanden, die perfekt zu Tarzans Widersprüchlichkeit passt: Zu sehen, inklusive Teezeremonie, im kongenialen Ambiente der Wiener Zacherlfabrik.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 110 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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Tanz

NASA4NASA (EG):
SUASH

[8:tension] Young Choreographers' Series

Das Glück begann bei Instagram, auch und besonders für das Publikum. Denn die beiden ägyptischen Tänzerinnen Noura Seif Hassanein und Salma Abdel Salam begannen 2016 damit, Fotos und Videos von ihren Projekten auf das soziale Medium hochzuladen. „Damit der Schaffensprozss ein bisschen spielerischer wurde“, sagen sie. Ihr erstes Video als Tanzkollektiv nasa4nasa zeigt sie lächelnd mit Tischtennisschlägern und einer großen Trophäe. Das Sportmotiv bleibt: Jetzt verwandeln die ehemaligen danceWebberinnen ihre Bühne in einen Squashcourt – in Kairo war es in Ermangelung eines anderen Aufführungsortes umgejehrt: ein Squashcourt wurde zur Bühne. Für dieses Duett kleiden sie sich in rote Leotards à la Merce Cunningham und verwandeln ihren strikt definierten Raum in eine „Landschaft des Kollaps“. Aus dem Tanz zwischen Raum und den sich zu vielschichtiger Musik aus Clubsounds und O-Tönen synchron bewegenden Körpern entsteht echte Schönheit als eine mit etwas Gefährlichem unterlegte Intensität.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 30 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

CIE. WILLI DORNER (AT):
mazy

ImPulsTanz Classic

Er ist Europas Spezialist für choreografische Vermessungen der Verhältnisse zwischen dem menschlichen Körper und den Winkeln, Nischen und Labyrinthen der Stadt. Jetzt greift Willi Dorner auf das wichtigste seiner früheren Werke zurück, in dem er die verästelten Wechselwirkungen zwischen körperlicher Erscheinung und leiblichem Empfinden ausgelotet hat: mazy wurde 1999 bei ImPulsTanz uraufgeführt. Nun kommt mazy, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Compagnie, in einer Neuinszenierung wieder. Dorner bezeichnet dieses auf Basis von Alexandertechnik und der Phänomenologie des berühmten Philosophen Maurice Merleau-Ponty entstandene Stück als „Versuchsanordnung“ über die „Verborgenheit des Menschen für sich selbst“. Bei allem intellektuellen Hintergrund: Zur kontrastreichen Musik von Heinz Ditsch werden in diesem Tanz erstaunliche Abläufe zu virtuoser Dichte beschleunigt.

Neuinszenierung
Dauer: 60 min

Preise: € 36,-/29,-/22,-/16,-/10,-
Ermäßigt: € 30,-/24,-/18,-/13,-/8,-

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Party

IMPULSTANZ PARTY:
B-Side

Festivalprogramm Extras

Catnapp live
DJ Support: Dalia Ahmed, Spinelly


An zwei Abenden schließt die ImPulsTanz festival lounge und das Kasino am Schwarzenberplatz öffnet seine Pforten für die legendären ImPulsTanz Parties, dieses Jahr ganz unter den Fittichen des schwarzen Goldes, als A-Side und B-Side.

Hinter dem Künstlernamen Catnapp versteckt sich die Argentinierin Amparo Battaglia. Lange bevor sie 2018 zum Label Monkeytown Records wechselte, hat die in Berlin lebende Producerin, Sängerin und Rapperin bereits einige Alben selbst veröffentlicht. Diese strotzen von nicht enden wollender Kreativität und Originalität. Catnapp nimmt dabei Elemente von diversen elektronischen Genres genauso wie aus dem Pop und Rap auf. Sie zitiert Einflüsse wie The Prodigy, Aphex Twin, OutKast oder Beyoncé. Ihre Produktionen zeugen aber auch vom heutigen Post-Internet und Post-Rap-Sound. Ihr aktuelles Album Break erscheint im Juli 2019.

Den DJ-Support liefern die FM4-Allrounderin Dalia Ahmed sowie Spinelly aus dem Hause Duzz Down San.

Eintritt ab 16 Jahren!
Karten im Vorverkauf: EUR 10,- / EUR 6,- für Workshop- & Researchteilnehmer_innen
Ermäßigte Tickets (EUR 6,-) für Workshop- & Researchteilnehmer_innen nur an den Tageskassen erhältlich.
Karten an der Abendkasse: EUR 12,- / EUR 10,- für Workshop- & Researchteilnehmer_innen

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Tanz

TATIANA CHIZHIKOVA & ROMAN KUTNOV (RU):
Time to Time

[8:tension] Young Choreographers' Series

Weiß er, was mit ihm geschieht? Hat sie die Kontrolle über den Raum? Werden die drei in einen Loop verbannt? Die Zeit ist eine kalte Göttin. Sie beherrscht den Raum, und sie manipuliert den Geist. Sie arbeitet mit Stillstand und Beschleunigung, treibt ein Spiel mit Anfang und Ende. Und sie gibt den Rhythmus vor. Das hat die russische Choreografin Tatyana Chizhikova verstanden. Mit dieser Komposition aus drei hintereinander gereihten Soli stellt sie ihre Fähigkeiten als Spezialistin einer tänzerischen Zeitforschung unter Beweis. In Time to Time scheint ein Mann mit dem Boden zu verschmelzen, eine Frau sucht mit ihren Gliedmaßen den Raum ab. Drei Figuren bewegen sich in den Strukturen des Werdens und Vergehens, zum Sound der Zeit des Moskauer Elektronikers Roman Kutsov, jede für sich, im Kommen und im Schwinden. Dabei regiert die Präzision, knapp an den Rändern zum Chaos, mit unerbittlicher Konsequenz.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 50 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

MARISSA PEREL (DE/US):
Pain Threshold

[8:tension] Young Choreographers' Series

„Schmerzschwelle“ leitet sich aus der klinischen Schmerzmessung ab. In Perels Arbeit bedeutet dieser Begriff jedoch mehr als die Schwelle des physischen Schmerzes. Pain Threshold befasst sich mit Fragen von Offenheit, Verletzlichkeit, Kontrolle, Einwilligung, Fürsorge und Intimität und lädt das Publikum ein, die eigenen emotionalen und intellektuellen Grenzen zu betrachten. In einer sich filigran entfaltenden Choreografie folgen wir Fragen wie: Ist es möglich, Zeug_in des Schmerzes eines anderen Menschen zu werden, ohne einem Impuls nachzugeben – zu retten, zu lösen, sich abzuwenden oder abzulehnen? HINWEIS: Dieses Stück thematisiert u.a. explizit sexuelle Gewalt.

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 90 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

CIELAROQUE/HELENE WEINZIERL (AT):
AS FAR AS WE ARE

Ein Experiment kann beginnen. Am Ende soll feststehen, ob wir im 21. Jahrhundert alle zu Crash-Test-Dummies geworden sind, die versuchsweise an Wände gefahren werden, die heute wieder im Wachsen sind. In diesem Reality-Check legen die Tänzer_innen los, und das Publikum befindet sich mittendrin. Erst scheint alles harmlos zu sein, ein Spiel, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt. Aber dann meldet sich auch eine Figur, die Befehle erteilt und zu Mutproben aufstachelt. Wie weit würdest du gehen? Und so fangen die Tänzer_innen an, über die Stränge zu schlagen. Es ist nicht zu übersehen: So weit jede_r Einzelne zu gehen bereit ist, so weit wird dann auch die Gesellschaft gehen. Die Salzburger Choreografin Helene Weinzierl treibt ihre virtuose Gruppe mit wilder Entschlossenheit und frivoler Vitalität der Abgründigkeit unserer Zeiten entgegen.

Dauer: 65 min

Preise: € 18,-
Ermäßigt: € 15,-

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Tanz

DANA MICHEL (CA):
CUTLASS SPRING

Jetzt wird es auf eine besondere Art intim, denn in diesem Stück stellt Dana Michel die Frage, was Sexualerziehung wirklich ist. Die Künstlerin aus Montreal hat bisher mit Performances wie Yellow Towel und Mercurial George Aufsehen erregt, 2014 den ImPulsTanz-Award gewonnen, und 2017 erhielt sie den Silbernen Löwen für innovativen Tanz der Biennale di Venezia. In ihrer gerade beim Brüsseler Kunstenfestivaldesarts uraufgeführten neuen Produktion geht sie dem Problem nach, dass und wie das Festhalten an einer spezifischen Form von Sexualität repressiv sein kann. Also hat sie sich auf die Suche nach einer Art von Sexualerziehung gemacht, die zu der Vielschichtigkeit heutiger Körper, Ideen und Identitäten passt. Diese Soloarbeit erlaubt, wie sie sagt, „einen Blick in meine inneren Entwicklungen“. Und sie ist ein Manifest, eine Archäologie der Wünsche und sogar eine sexuelle Ethnographie!

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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Tanz

JOHANNES ODENTHAL (AT/DE), KOFFI KÔKÔ (FR/BJ) & MANOS TSANGARIS (DE):
PASSAGEN – Der Tänzer Koffi Kôkô und die westafrikanische Philosophie des Vodun

Festivalprogramm Extras: Buchpräsentation

Buchpräsentation & musikalisch-tänzerische Improvisation: Autor, Tänzer und Komponist eröffnen einen Möglichkeitsraum interkultureller und spiritueller Transformation zur Frage von An- und Abwesenheit und dem Potential von Begegnungen unterschiedlicher Methoden und künstlerischer Konzepte von Raum und Zeit.

Buchpräsentation und musikalische Improvisation mit Koffi Kôkô (Tanz) und Manos Tsangaris (Musik) als „szenische Anthropologie“.
Dauer: ca. 60 min

Freier Eintritt

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Tanz

SIMONE AUGHTERLONY, PETRA HRAŁćANEC & SAŁA BOžIć (CH/DE/NZ & HR & HR):
Compass

Wasser spritzt, Wein wird getrunken und verschüttet, niemals ist Land in Sicht. Zwei starke Frauen treiben auf hoher See in den Überresten von etwas, das vielleicht einmal ein Schiff gewesen ist. Sie befinden sich auf einer Irrfahrt. Wie Schiffbrüchige in ihren eigenen Innenleben sind sie zwar zu zweit unterwegs, aber jede für sich bleibt einsam. Die geborene Neuseeländerin Simone Aughterlony und die Kroatin Petra Hrašćanec treiben auf den Wellen einer zähen Zeit. Verknäulte Taue, Segeltuch, ein Stierschädel, Knochen und Widderhörner begleiten sie auf ihrer von Homers Odyssee sowie der Romantrilogie Das große Heft, Der Beweis und Die dritte Lüge von Ágota Kristóf inspirierten Expedition. Zur Live-Musik von Hahn Rowe tanzen und wanken sie, vollziehen Verwandlungen und lassen nebenbei eine Metapher auf das ins Schlingern geratene Europa von heute entstehen. Doch sind diese beiden vielleicht doch keine Seeleute – ihr Verlangen ist eine fragende Art zu Sein. Das violette Licht frenetischen Tanzens spaltet das Magnetfeld. Die nassen Klamotten ablegen, den Zucker mit frisch gesaugtem Blut versüßen. Geben, empfangen, ablehnen und wieder gehen ...

Österreichische Erstaufführung
Dauer: 60 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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Film

MUSIC VIDEO PROGRAMME WITH REFERENCE TO THE EXHITIBIONS PATTERN AND DECORATION AND VERTIGO:
Festivalprogramm Extras: Film

Collapse

Bezugnehmend auf die beiden Ausstellungen im mumok – Pattern and Decoration und Vertigo – umfasst dieses Programm Musikvideos, die Ideen von Mustern und Dekorationen sowie Sinnestäuschungen in den Fokus rücken oder damit arbeiten. Dies reicht von sehr plakativen, orientalisch anmutenden Mustern auf Wänden oder Textilien bis hin zu abstrakten Strukturen und Räumen, die sich ständig (neu) erschaffen, wieder auflösen und unsere Sinne ins Wanken bringen bis hin zu choreografischen Patterns. Neben rein dekorativen und verspielten Elementen werden aber auch Fragen zu kultureller Aneignung als auch feministische Forderungen laut.

Eine Kooperation von ImPulsTanz und VIS Vienna Shorts

Dauer: ca. 55 min

Zugänglich mit Ticket des mumok

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Tanz

IVO DIMCHEV (UK/BG):
The Selfie Concert

ImPulsTanz X Museum | ImPulsTanz Classic

Nach seiner Album-Premiere Sculptures im Volkstheater bei ImPulsTanz 2017, präsentierte Künstler, Performer, Sänger und Musiker Ivo Dimchev 2018 in der mumok-Ausstellung Doppelleben. Bildende Künstler machen Musik ein gänzlich neues Konzertformat mit Publikumsbeteiligung: „Ich mag die Idee eines Konzerts, bei dem die Leute während des Singens ständig Selfies mit mir machen.“ Das Ergebnis war so überzeugend, dass Dimchev dieses vollendete musikalische Happening im Zeitalter der unendlichen Abbildbarkeit nun ins Leopold Museum bringt. Vordergrund ist Hintergrund, und die Fülle des Wohllauts ist garantiert!

Dauer: 60 min

Preise: € 25,-
Ermäßigt: € 21,-

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