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© KarolinaMiernik

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

15. Juli bis 15. August 2021

Von 15. Juli bis 15. August 2021 zieht das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival wieder in die Theater und Museen Wiens ein und präsentiert in seiner einzigartigen Dichte und Vielfalt die hochkarätigen Positionen aus Tanz und Performance. Das Programm greift für 2020 geplante Produktionen auf und ergänzt diese mit neuen künstlerischen Arbeiten. Darüber hinaus bieten mehr als 160 Workshops und Research Projects sowie die Public-Moves-Klassen die Möglichkeit zum Selbertanzen.

Im Jahr 1984 von Karl Regensburger und Ismael Ivo gegründet, hat sich ImPulsTanz zu einem der bedeutendsten Festivals für zeitgenössischen Tanz und Performance weltweit entwickelt. Tausende professionelle Tänzer_innen, Choreograf_innen und Dozent_innen aus aller Welt, am Puls der Zeit, begegnen sich, arbeiten zusammen, zelebrieren den Tanz und versetzen die Stadt jeden Sommer für fünf Wochen in Bewegung. Mehr als 100.000 Menschen besuchen alljährlich das Festival: als Besucher_innen von mehr als 100 Vorstellungen auf den größten Bühnen Wiens, als Teilnehmer_innen der über 200 Workshops und Research Projects oder als Nachtschwärmer_innen auf den Festivalpartys oder in der ImPulsTanz Festival Lounge.

Kontakt

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Museumstraße 5/21
A-1070 Wien

Telefon: +43.1.523 55 58
Fax: +43.1.523 55 589
E-Mail: info@impulstanz.com

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© WAIKIKI
Kurs

JOSE AGUDO

Attack Release
Körperzentrum als Ursprung von Dynamik

Der Fokus in Joses Technik-Workshop liegt auf Schnelligkeit und zielt darauf ab, die Ausdauer durch präzise und einfache Bewegungsmuster zu verbessern. Die Grundsätze seines Unterrichts werden von einer Vielfalt traditioneller Tanzformen, wie Kathak, Flamenco und Kampfkunst beeinflusst und in einen zeitgenössischen Tanz-Kontext gebracht.

Das anfängliche Warm-Up richtet einen dynamischen Fokus auf das Konzept von „Attack and Release“. Die Technik ermöglicht es, Gelenke zu entspannen und den Energiefluss mit maximaler Bewegungseffizienz zu erhöhen. Jose zählt die Bewegungen meist durch, um die Dynamik und Impulse der Bewegungen und dadurch den Einsatz des Körperzentrums zu beeinflussen.

Diese Arbeitsmethode bereitet den Körper auf raumgreifende Fortbewegung vor. Es ist eine Suche nach der Bewegung, die am weitesten reicht bei schnellen und sauberen Übergängen. Dies ist eine energetische Klasse, die Detailarbeit bewirkt und sich auf Intention, Klarheit und extreme Körperlichkeit konzentriert.

Carmen
Im Zentrum steht das Bewegungsmaterial von Joses Produktion Carmen. Der Workshop ist inspiriert von der gleichnamigen Novelle von Prosper Merimée und dem Mittelmeerraum. Als Basis dienen Elemente aus Flamenco und zeitgenössischem Tanz. Der Unterricht beinhaltet choreografierte Sequenzen sowie aufgabenbasierte Übungen für das Kreieren von eigenem Bewegungsmaterial.

Geeignet für Chreograf*innen, professionelle Tänzer*innen oder Tanz-Student*innen. Teilnehmer*innen lernen Repertoire der neuen Produktion Jose Agudos.

Flamenco Roots
Zeitgenössischer Flamenco

Erst lernen die Teilnehmer*innen die Grundlagen von Flamenco: die Rhythmen, die ausdrucksstarke Verwendung der Arme und die Beinarbeit. Danach wird ausprobiert, wie diese Elemente im zeitgenössischen Tanz angewandt werden können. Nach dem Warm-Up wird Jose in sein Bewegungsrepertoire einführen und dieses mit spontanen Aspekten aus dem Flamenco verbinden. Es wird Raum für Improvisation mit den zuvor geübten Rhythmus-Passagen und Techniken geben. In erster Linie wird aber ausgelassen mit dem Groove und der Wärme des zeitgenössischen Flamenco­Temperaments getanzt.

Rhythms Composition
Der Fokus dieses Workshops liegt auf Rhythmus, Komposition und der Zusammenarbeit mit Komponist*innen. Wir beschäftigen uns mit den rhythmischen Mustern von Joses stark von Kathak und Flamenco beeinflussten Repertoires und bringen es in einen zeitgenössischen Kontext. Die Dekonstruktion dieser Rhythmen verhilft uns zu mehr Musikalität, um damit improvisieren zu können.

Geeignet für Choreograf*innen, professionelle Tänzer*innen und Tanz-Student*innen.

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Kurs

JOE ALEGADO

Shifting Roots – Alegado Movement Language
Startup Modern

Joes Unterricht besinnt sich darauf, die Beziehung zur Erde und zu unseren Wurzeln zu festigen, die für unsere Bewegungsfreiheit unentbehrlich ist. Sein Wunsch ist es, dass die Teilnehmer*innen diese Verbindung erfahren und die im Tanz überaus wichtigen Gewichtsverlagerungen erlernen. Koordination, Rhythmus, Fokus und vor allem Authentizität in der Bewegung werden einige der Ziele sein.

„In meinem Wunsch, die Unterschiede zwischen meiner persönlichen Entwicklung im Tanz und meiner Arbeit mit der Tradition von José Limón zu unterscheiden, entschied ich mich, meine Arbeit als Alegado-Bewegungssprache zu kategorisieren. Hauptsächlich, um der Tatsache mehr Substanz zu verleihen, dass die Grundlage all meiner somatischen Erfahrungen von Kindheit an bis zur Gegenwart zu meinem Tanzvokabular beigetragen hat.

Noch weiter und tiefer, unterhalb dieses somatischen Fundaments liegen die Wurzeln, die sich weiter in die Seele unserer Erde erstrecken. Und weil wir als Menschen in ständiger Bewegung in der Landschaft der Erde sind, habe ich mich entschieden, meine Arbeit näher zu definieren, indem ich sie umbenenne – Shifting Roots.“

Shifting Roots – Alegado Movement Language
Hohes Performanceniveau

Bewegungsprinzipien werden auf eine höhere, komplexere Ebene der Koordination von Händen, Armen, Beinen und des Oberkörpers gebracht. Rhythmuswechsel, Gewichtsverlagerungen, dynamische Übergänge und vor allem die Verbindung zur Erde ermöglichen eine Ausdehnung nach oben, was wichtig für das Erreichen eines hohen Performancelevels ist.

„In meinem Wunsch, die Unterschiede zwischen meiner persönlichen Entwicklung im Tanz und meiner Arbeit mit der Tradition von José Limón zu unterscheiden, entschied ich mich, meine Arbeit als Alegado-Bewegungssprache zu kategorisieren. Hauptsächlich, um der Tatsache mehr Substanz zu verleihen, dass die Grundlage all meiner somatischen Erfahrungen von Kindheit an bis zur Gegenwart zu meinem Tanzvokabular beigetragen hat.

Noch weiter und tiefer, unterhalb dieses somatischen Fundaments liegen die Wurzeln, die sich weiter in die Seele unserer Erde erstrecken. Und weil wir als Menschen in ständiger Bewegung in der Landschaft der Erde sind, habe ich mich entschieden, meine Arbeit näher zu definieren, indem ich sie umbenenne – Shifting Roots.“

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© MATS BACKER
Kurs

AIMILIOS ARAPOGLOU

Centrifugal Empowerment
Balance zwischen Kontrolle und Hingabe

Diese Klasse baut progressiv auf: beginnend mit tiefgehendem und eher statischem Stretching bis hin zu sehr physischen und dynamischen Phrasen.
Wir untersuchen die natürlichen Verbindungen in unserem Körper, wie wir die Schwerkraft (Zentrifugalkraft und kinetische Energie...) nützen können und wie wir den Boden als Partner in unsere Bewegung einbeziehen können. Wir werden einen ausgeprägten Sinn für das Organische entwickeln, mit besonderem Augenmerk auf Spiralbewegungen, die durch entgegengesetzte Kräfte entstehen sowie einer geschickten Nutzung des Schwerkraftzentrums im Körper.
Weitere Punkte, die in diesem Workshop behandelt werden sind: Balance zwischen Kontrolle und Hingabe, wie man die Energie einer Bewegung für die nächste nutzen kann und schließlich, wie man das Tempo einer Bewegung mühelos und in gelöstem Zustand erhöhen kann.

Die Teilnehmer*innen dieses Workshops werden an ihre körperlichen Grenzen kommen, nicht so sehr in Bezug auf die Intensität des Tanzes, sondern mehr in ihrer Flexibilität.

Physical Verses
Freiheit und Kreativität

In diesem Workshop arbeiten wir mit bestimmten choreografischen Vorstellungen, einige davon aus vergangenen Kreationen. Wir untersuchen verschiedene Bewegungsqualitäten, nutzen unsere Intuition und unseren persönlichen Hintergrund. Jede/r Teilnehmer*in wird das unterrichtete Repertoire oder ursprüngliche Ideen weiterentwickeln und verändern. Wie finden wir Freiheit und Kreativität in diesem festgelegten Rahmen? Wir werden bestimmte Konzepte und Vorstellungen für eigene Kompositionen und Improvisationen nützen.

Skid Technique
Damien Jalet kreierte 2017 das Stück „Skid“ für die Göteborg Tanzcompagnie, bei dem er seine Recherchen über die intensivere und intime Beziehung des Körpers mit Kraft und Schwerkraft, weiter vorantrieb. Die Tänzer*innen performten vierzig Minuten lang auf einer um 34 Grad geneigten Fläche von 40 Quadratmetern Größe. Gemeinsam mit dem Tänzer Aimilios Arapoglou und anderen Mitgliedern der Compagnie entwickelte er ein Alphabet an neuem Bewegungsmaterial, bestehend aus dem Wechsel von Kontrolle und Fallenlassen, Beschleunigung und Slow Motion, die entweder alleine oder mit Partner*innen ausgeführt werden können.

Dieser Workshop wird auf einer Fläche bei gleichem Neigungswinkel stattfinden und bietet damit die Möglichkeit, diese Erfahrungen mit der Schwerkraft mit anderen zu teilen. Neben der offensichtlichen Verspieltheit dieser Klasse, stärkt diese Arbeit das Grounding und das Zentrum von Tänzer*innen und erlaubt eine gewisse Unbekümmertheit in der Bewegung, die man sonst auf flachem Untergrund nicht erleben kann.

Schuhe mitbringen: Tabis und Kung Fu Schuhe eignen sich sehr gut, ansonsten möglichst biegsame Sportschuhe mit gut haftender Gummisohle.

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IMPULSTANZ WORKSHOPS 2013 © KAROLINA MIERNIK
Kurs

SUSANNE BENTLEY

Fun & Functional Training for Dancers
Was kann man körperlich tun, um das Tanztraining zu unterstützen und verletzungsfrei zu bleiben? Wie kommt man an geistige und emotionale Ressourcen? Hast du Interesse ein bewusstes und spielerisches Workout auszuprobieren?

Dieser Workshop konzentriert sich auf die ganzheitliche Unterstützung des Tanztrainings, egal für welches Level, von der*dem Anfänger*in bis zum Profi. Susanne führt mittels Ideen und Übungen aus Functional Training, natürlicher Bewegung, zeitgenössischem Tanz und Life Coaching durch die Woche.

Es werden tanzspezifische Problemzonen behandelt, aber auch Ideen zur allgemeinen Konditionierung vermittelt. Neben Koordination, Stabilität und Mobilität sowie Kraft, Agilität, Ausdauer und Flexibilität wird sich die Gruppe auch mit Gedanken und Gewohnheiten beschäftigen, die für ein Training hilfreich oder hinderlich sind.

Dazu wird vor allem mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet, aber auch andere einfache Konditionierungstools ausprobiert. Ebenso beschäftigen wir uns auch mit den geistigen Ressourcen. Wenn die Covid-Maßnahmen es zulassen, werden wir während des Workshops mit Partner*innen arbeiten und Spiele machen, um unser ganzes Selbst fit zu halten.

Fun & Functional ist für alle, die sich in ihrem Körper und Geist wohlfühlen wollen, Herausforderungen mögen und Spaß haben!

„Spielen ist die höchste Form der Forschung“ – Albert Einstein
„Come on let's sweat, baby“ – C & C Music Factory

Wise ’n’ Wild
Weise Schritte & expressive Grooves

Diese zeitgenössische Tanzklasse basiert auf Release-Technik, Bodenarbeit und beinhaltet Improvisation. Der Fokus liegt darauf, zu erkennen und zu respektieren, dass sich unser Körper mit zunehmendem Alter verändert und diese Weisheit in unseren Tanz einzubeziehen, während wir mit unseren Grenzen und unserem individuellen Ausdruck spielen. Zuerst konzentrieren wir uns auf die Mobilisierung der Gelenke sowie auf Kraft, Stabilität und Ausrichtung. Je geerdeter und beweglicher wir sind, umso beherzter sind wir beim Tanzen. Außerdem werfen wir einen Blick auf Bewegungseffizienz mit besonderem Augenmerk auf Richtungen, Phrasierungen, Impulse und Fluss.

Die einzelnen Klassen beginnen mit einem Warm-up auf dem Boden: wir stärken die Armmuskulatur und das Körperzentrum in der Horizontalen, wodurch wir uns später auf allen Ebenen fließend und effizient bewegen können. Danach kommen wir in die Vertikale: Übungen aus der Alexandertechnik für die Ausrichtung sowie zeitgenössische Tanzkombinationen sorgen für die Mobilisierung der Füße, Beine, Arme und der Wirbelsäule. Improvisation mit speziellen Techniken und Bildern (inkl. Skinner-Releasing-Technik) werden unsere Kreativität beim gemeinsamen Improvisieren entfachen.

Zu guter Letzt ist die Tanzfläche frei für einen Remix aus dem erlernten Unbekannten – Improvisationsspiele und willkürliche Musikauswahl lassen uns außer Rand und Band geraten! Wise ’n’ Wild bietet eine spielerische und freundliche Umgebung für die Erforschung unserer Körperlichkeit. Wir sollten uns auf Herausforderungen und Spaß gefasst machen.

„Was uns nicht umbringt, macht uns nur eigenartiger.“ – Aeon Flux

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© MARCUS KOPPEN
Kurs

ARCHIE BURNETT

Voguing
Strike a pose!

Voguing ist ein Stil, der in den 1980er-Jahren entstanden ist und sich dem Posieren von Foto-Modellen und sogar Einflüssen aus den Tanzsälen der 1930er-Jahre in Harlem bedient. Lineare, eckige und zackige Bewegungen werden dabei kombiniert. Voguing ist seit der Gründung der Truppe Vogue Evolution im Jahr 2008 in New York wieder sehr populär geworden.

„Ich bin in den Achtziger Jahren zufällig auf Voguing gestoßen. Ich habe Willi Ninja im Square Park in Washington kennengelernt, wo wir die Sonntag Nachmittage nach den Nächten im Loft (ein von David Mancuso gegründeter Club) verbrachten. Wir tanzten damals immer einfach auf den Straßen. David Mancuso nahm mich in meinen ersten Gay Club mit. Das Tanzen war elektrisierend, und ich dachte mir: das muss ich lernen! Seither bin ich auf der Vogue-Welle.

Das Leben ist ein Club. Zu meinen Zeiten war der Club so etwas wie ein sicherer Hafen für uns Außenseiter, die nicht in die Gesellschaft passten. Ich hatte Glück, zu erkennen, dass man „in“ der Szene statt „aus“ der Szene sein kann. All diese Social-Dance-Formen sind wichtig. Sie sind die Stimme der Jugend, und das in jeder Generation. Mit allen ihren Tücken, die man nicht vernachlässigen sollte. Ich möchte euch sozusagen einen Teil meines Lebens vorstellen und hoffe wir können das Freiheitsgefühl hochleben lassen!

Wir werden uns auf Genauigkeit und das Vokabular der Positionen konzentrieren, Hintergründe und Charakteristika ausarbeiten, lernen im Moment zu sein und vor allem uns organisch zur Musik zu bewegen. Ich werde ältere und neuere Formen von Vogue vorstellen: Male Vogue, New Way Vogue und Vogue Femme.“

Waacking
Back to the 1970ies!

„Als Kind durfte ich nicht zum Tanzunterricht und so wurde das Fernsehen mein Lehrer. Wir hatten damals kein YouTube und reisen durfte ich auch nicht, also blieb mir nur die einstündige TV-Show Soul Train jeden Samstag. Ich schaute sie mir heimlich an. Auf diese Weise lernte ich Waacking kennen. Ich liebte es, aber niemand kannte es in meiner Umgebung, da es ausnahmslos an der West Coast in L.A. getanzt wurde. 1980 lernte ich Tyrone Proctor, einen Soul Train Tänzer kennen, später traf ich Shabba-Doo (2001), Ana Sanchez (2007) und Toni Basil (2009). Seither praktiziere ich Waacking.

In diesem Workshop werde ich den Fokus auf Rhythmus und organische Musikalität verknüpft mit Emotion, Selbstbewusstsein und dem „im Moment sein“ legen. Waacking hat seinen Ursprung in den Clubs der 1970er-Jahre. Der Club ist ein Lebensstil kein Zeitvertreib. Das Leben ist der Club.“

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JONATHAN BURROWS & MATTEO FARGION

RESEARCH PROJECTS 2021

Doing Things with Music
Jonathan als Choreograf und Matteo als Komponist laden dazu ein, die Besonderheiten des Choreografischen durch das Schreiben von Musik zu erkunden. Es sind keine unmittelbaren musikalischen Fertigkeiten erforderlich, ein Instrument kann aber gerne mitgebracht werden. Doing Things with Music konzentriert sich auf das Komponieren und Performen von Partituren, wobei auch das Sprechen und Bewegen eine Rolle spielen.

Die beiden Künstler arbeiten seit über dreißig Jahren zusammen und haben ein Werk geschaffen, das Tanz, Musik, Performance und Comedy umspannt. Ihre Arbeit hat durch ihre Integrität, Offenheit und unabhängige Herangehensweise eine internationale Fangemeinde hervorgebracht.

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IMPULSTANZ WORKSHOPS 2019 © EMILIA MILEWSKA
Kurs

NATALIA CATANEA

Aerial Silk Dance Expression
Diese Technik vereint die vielen Erfahrungen, die Natalia in verschiedenen Bereichen von Tanz gesammelt hat, wodurch sie sich immer wieder aufs Neue gefunden und ihre Technik weiterentwickelt hat. Diese Methode erlaubt es uns, den Raum in der Luft und am Boden in seinen vielen künstlerischen und expressiven Formen aus einer Tanzperspektive zu erkunden. Zwei Niveaus werden somit verbunden: Boden und Luft, niedrig und hoch. Mit Hilfe dieser wird im Laufe der Woche eine Routine entwickelt. Dies wird Teilnehmer*innen, unabhängig von bisherigen Erfahrungen und für jedes Alter, auf mögliche Bühnenauftritte und choreografische Kompositionen vorbereiten.

Aufbau der Trainingseinheiten:
Dynamisches Warm-Up: Eine Mischung aus muskelaktivierenden Contemporary Dance und körperintensiven Theaterübungen mit Fokus auf Rhythmus und Musik.
Floor Work: Verwendung von Schwerkraft und Körperteilen als Bewegungsvektoren.
Semi-akrobatische Figuren am Boden, vorbereitende Übungen und fortgeschrittene Abfolgen
Dynamische Kombinationen mit den Seidenbändern am Boden mit Fokus auf Arme, Schultern und Rücken. Während dieser Phase lernen wir Inverts, Scissors und Dove-Sequenzen.
Grundübungen für das Klettern, einfache Fußknotenübungen etc.
Verschiedene Knotensequenzen: mit Augenmerk auf Technik, Kreativität und Empowerment. Der Koten wird in Bodennähe geübt und grundlegende Tanzbewegungen und deren korrekte Ausführung vorgestellt.
Aerial Contemporary Dance: verschiedene Figuren und Übergänge in den Seidenbahnen.
Choreografische Komposition: die Verschmelzung von allen während des Workshops erworbenen Fähigkeiten (Aerial und Floor Work), um eine Performance zu gestalten.

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© JOSEFIN-MARIE-CHRISTIN STERNBAUER
Kurs

KARIN CHENG

Storytelling through Voguing
Voguing ist eine Kunstform aus Harlem, New York, die ihre Wurzeln in der Black und Latin LGBTQ+ Community hat. Marginalisiert von der weißen, heteronormativen Gesellschaft, kam die Community auf sogenannten Bällen zusammen und gründete „Häuser“, die als Ersatzfamilien galten. Stark beeinflusst von der Underground-House-Musikszene, ist die Subkultur ein Ort, um sich auszudrücken, kreativ zu sein und ein Safe Space. Voguing ist ein sehr ausdrucksstarker und körperpositiver Tanzstil, bei dem es darum geht, gesehen zu werden und einen Platz auf der Tanzfläche und mehr noch in der Gesellschaft zu besetzen und zu verteidigen.

Diese interdisziplinäre Klasse beleuchtet die narrativen Aspekte von Voguing. Geschichten werden oft auf eine Art und Weise erzählt, die marginalisierte Menschen und deren Ausdruck auslöscht. In diesem interdisziplinären Workshop sind die Teilnehmer*innen sind eingeladen, ihre Geschichten in Schrift und Bewegung zu erzählen. Die Elemente der im ersten Teil des Workshops konstruierten Geschichten werden dann mit den Elementen des Voguing in Bewegung umgesetzt.

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IMPULSTANZ RESEARCH 2019 – STEVEN COHEN © KAROLINA MIERNIK
Kurs

STEVEN COHEN

RESEARCH PROJECTS 2021

New Rituals In Sacrificing Restraint
Wie fängt man an und wo wird es enden? Eine Reihe individueller Arbeitssessions sind jeder*m einzelnen gewidmet, um einen rituellen Weg zu finden, uns zu befreien und wir selbst zu sein. Wir suchen mit Hilfe von physischen Vor­ und Nachsilben nach einem neuen Vokabular. Körper treffen auf Objekte und artikulieren Fragen – scheiß­vertraut, ab­normal, un­geordnet, in­

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© SAMUEL DRAPER
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SAMUEL DRAPER

tarot, astrology, dance
In diesem Workshop arbeiten wir mit Archetypen als Energiefelder, die in vielfältigen Formen über Völker, Kulturen, Zeiten, Arten und Sternensystemen hinweg entstehen und sich entfalten. Arche­ typen prägen unseren Körper. Im Gegenzug dazu gestalten wir das kollektive Unbewusste um. Die Form ist eine Autobahn für das Formlose. Die Archetypen, die wir im Workshop näher betrachten, stammen aus dem Tarot. Tarot findet seine Wurzeln in der esoterischen Tradition und als Spiel. Wir arbeiten also mit Spielen und Zeremonien als Scores für Tanz und Komposition. Ein Loop zwischen Formalität und Überheblichkeit. Jede der Tarotkarten hat eine astrologische Zuschreibung. Somit ist die Struktur des Workshops darauf zugeschnitten, die aktuellen astrologischen Transite zu erkunden und sich auf sie einzustimmen.

Mitzubringen: etwas zum schreiben/zeichnen. Falls du ein Tarot­Karten-Deck hast, kannst du es gerne mitbringen (je mehr umso besser).

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IMPULSTANZ WORKSHOPS 2014 BY FREY FAUST © KAROLINA MIERNIK
Kurs

DEFNE ERDUR

Embodying Time 60+
Wir haben Zeit!

In diesem Workshop „spielen“ wir mit den Prinzipien von Experiential Anatomy (erfahrungsbasierte Anatomie), Authentic Movement und Expressive Art Therapies (intermodale Kunsttherapie). Wir improvisieren mit Bildern, Metaphern, Objekten, um unseren nachdenkenden Geist loszulassen und in die Erfahrungswelt des Körper-Geistes einzutauchen.

Wir gehen davon aus, dass Rhythmen von Bewegung, Gesten, Emotionen, Gedanken, Bildern und Klängen Tänze erschaffen können, z.B. Begegnungen mit uns selbst und anderen: Wir spüren wie die Zeit vergeht... wir wissen allerdings, dass es keinen Sinn macht der Zeit hinterherzulaufen... wir wissen, dass es nicht nur die eine Zeit gibt, sondern viele „Zeiten“ ... Lasst uns zusammenkommen und neue Wege finden, für und in unserem Körper. Lasst uns einen Raum für Freunde, Leichtigkeit und Fluss erschaffen – in unserem Timing!

Es ist nie zu spät! Alles ist jetzt! Es hat Zeit! ... Lasst uns „unseren Tanz“ finden – und die Zeit verkörpern.

Every Body Knows
Aufbruch zu den eigenen Kraftquellen!

Es gibt nichts Neues unter der Sonne! Und dennoch lädt all das bereits Vorhandene dazu ein, tiefer in die Ebenen unserer Präsenz einzutauchen; einen besonderen Ort zu finden, von dem aus wir bewusst und frei tanzen können. Wir werden zusammen in unsere physischen, emotionalen und mentalen Grundgerüste hineinblicken. Wir arbeiten mit den Empfindungen und der anatomischen Zusammensetzung unseres Körpers, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die Antworten für innere und äußere Stimuli richten. Mithilfe von analytisch-anatomischen Bildern und verschiedenen künstlerischen Mitteln (Schreiben, Zeichnen, Klang erzeugen etc.) arbeiten wir mit unserem Körper und finden dabei Beziehungen zwischen Gedanken, Emotionen, Körperhaltungen und Bewegungen.

Wir arbeiten an unserem Bewusstsein und unseren Wahrnehmungssystemen, und ermöglichen dadurch einen stetigen Wandel unserer gewohnten Muster, finden unsere innewohnenden Kraftquellen, Flexibilität und Ausdauer. Prinzipien aus Experiential Anatomy, Developmental Movement, Authentic Movement und Kunsttherapie (Expressive Arts Therapy) werden verwendet, um in Beziehung mit dem einzigartigen Selbst zu treten und dabei im Tanz mit anderen aufzugehen. Lass uns (Tänzer*innen und Einsteiger*innen) zu einem erhabenen Dasein ausfliegen und im Tanzen einen genügsamen, zufriedenen und leichten Körper erleben.

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IMPULSTANZ WORKSHOPS 2019 © EMILIA MILEWSKA
Kurs

COMFORT FEDOKE

HipHop
Comfort, Tänzerin und Choreografin u. a. von Missy Elliott, ist Spezialistin für Old School und New School HipHop. Ihre Klassen bestehen aus Grooves, Kombis und Freestyle. Das Ziel ist, das HipHop­Repertoire anzureichern, um sich danach frei im Cypher zu bewegen. Das Motto der Klasse lautet: Bewegung ist meine Sprache, schau’s dir an und lern!

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IMPULSTANZ WORKSHOPS 2019 © KAROLINA MIERNIK
Kurs

JOHANNA FIGL

Power Animals (8+)
Dieses tolle Tier steckt in dir und mir

Wer hätte nicht gerne stets einen unverwüstlichen, treuen Buddy dabei? In diesem Workshop suchen wir nach nichts Geringerem, als unseren Krafttieren, die uns in verschiedenen Lebenslagen zur Seite stehen und erspüren deren (und damit unsere eigene) Einzigartigkeit. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach unserer Kraft und wecken unsere Lebensfreude. Mittels Kinesiologie finden wir zu innerer Balance und Ausgeglichenheit und erforschen unsere Stärken im Tanz. Dabei erkunden wir die Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer und entdecken unsere persönlichen Krafttiere. Ein Vogel ist nicht gleich ein Vogel, wie ein Kind nicht gleich ein Kind ist. Wie bewegt sich der Adler, wie der Albatros? Was sind die besonderen Fähigkeiten des einen und die des anderen? Wie genau sieht die Bewegungssprache eines Igels aus? Welche Musik könnte zu dem jeweiligen Tier passen? Die unterschiedlichen Fortbewegungsarten und Körperformen inspirieren uns zu Improvisationen und Choreografien. So tanzen bald Borkenkäfer und Wildschwein den friedlichen Widerstand und der Bär steppt dazu.

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© JOSEFIN-MARIE-CHRISTIN STERNBAUER
Kurs

ANNA GABERSCIK

Storytelling through Voguing
Voguing ist eine Kunstform aus Harlem, New York, die ihre Wurzeln in der Black und Latin LGBTQ+ Community hat. Marginalisiert von der weißen, heteronormativen Gesellschaft, kam die Community auf sogenannten Bällen zusammen und gründete „Häuser“, die als Ersatzfamilien galten. Stark beeinflusst von der Underground-House-Musikszene, ist die Subkultur ein Ort, um sich auszudrücken, kreativ zu sein und ein Safe Space. Voguing ist ein sehr ausdrucksstarker und körperpositiver Tanzstil, bei dem es darum geht, gesehen zu werden und einen Platz auf der Tanzfläche und mehr noch in der Gesellschaft zu besetzen und zu verteidigen.

Diese interdisziplinäre Klasse beleuchtet die narrativen Aspekte von Voguing. Geschichten werden oft auf eine Art und Weise erzählt, die marginalisierte Menschen und deren Ausdruck auslöscht. In diesem interdisziplinären Workshop sind die Teilnehmer*innen sind eingeladen, ihre Geschichten in Schrift und Bewegung zu erzählen. Die Elemente der im ersten Teil des Workshops konstruierten Geschichten werden dann mit den Elementen des Voguing in Bewegung umgesetzt.

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© ANI ANTONOVA
Kurs

ELDA GALLO

Myself Together (6–10J)
Tanz, Akrobatik

Was können wir zusammen alles sein? Ein Wald, ein Baum oder ein Fußballteam? Sind wir ein Körper oder eine Stadt? Und wer bin ich in diesem großen Ganzen? Gemeinsam erfinden wir Gruppenbilder und bewegte Skulpturen, die erst durch unsere Unterschiede einzigartig werden. Als tanzende Akrobat*innen bringen wir uns gegenseitig zum Fliegen – wir sind der Rhythmus und die Musik. Bei unseren Spielen gibt es keine Gewinner*innen oder Verlierer*innen, denn alles, was zählt, sind wir: ich, du, wir alle zusammen!

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© FACUNDO GABBA
Kurs

SALIM GAUWLOOS

Contemporary Jazz – Dancing Meditation
Als Verschmelzung von Ballett, Modern und Jazz erforscht Salims einzigartiger Stil eine große Spannweite von organischen, oft kantigen Bewegungen, die von der Graham-Technik inspiriert sind und wurzelt stark in klassischen Grundlagen. Seine Klasse betont die künstlerische Interpretation und Musikalität, während er den Tänzer/die Tänzerin herausfordert, sich auf neue, unkonventionelle Weisen zu bewegen. Den Anfang macht ein Warm-up mit Modern-beeinflussten, Ballett- und Jazz-basierten Übungen gemischt mit Yoga sowie einer integrierten Meditation, die sich auf richtige Ausführung und Alignment (Ausrichtung) konzentrieren und nehmen die Teilnehmer*innen mit auf eine Reise, die schon als „getanzte Meditation“ bezeichnet wurde. Die Klasse entwickelt sich hin zum Erlernen von Salims eigenen Choreografien, die zum klaren Verständnis heruntergebrochen und demonstriert werden. Salims Verständnis vom richtigen Einsatz der Atmung ist ein weiterer Schwerpunkt in seinem Unterricht. Auch wenn die Klassen auf die Levels Beginner, Intermediate und Advanced ausgerichtet sind, sind Vorkenntnisse in Jazz und Modern sehr nützlich für die Teilnehmer*innen.

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© YAKO ONE
Kurs

ÁKOS HARGITAY

BodyParkour (10+)
Heldenhaft Hindernisse überwinden

BodyParkour ist eine urbane Kunstform, die aus verschiedensten Arten der Bewegung besteht und viel mit Tanz gemeinsam hat. Akos kreierte diese Wortkombination aus dem Wort für Körper und dem Wort Parkour. Einflüsse dieses Stils stammen aus Parkour, Tricking, HipHop und Breaking, Capoeira und dem Zirkus, vor allem aber auch aus dem zeitgenössischen Tanz.

In diesem Workshop werden wir spezielle Übungen machen, die uns auf diese körperlich anspruchsvolle Form der Bewegung vorbereiten und dabei kurze Tanz-, Stunt- und Akrobatik-Passagen lernen. Wir springen über Baugerüste und Körper. Wir tanzen, machen Akrobatik und Stunts wie Jackie Chan und Wonder Woman. Urbane Bewegungsformen werden bunt gemischt, wie wir sie gerade brauchen – denn keine Hürde ist uns zu hoch! Ein Workshop für alle, die einen auffallenden und aufregenden, aber vor allem fordernden und trendigen Tanzstil ausprobieren wollen!

Bitte bringt bequeme Schuhe, Knie- und Ellenbogenschoner mit!

Die Bodyparkour® Unterrichts- und Performancemethode ist eine bahnbrechende hybride Bewegungsform (tierische und menschliche Fortbewegung, Tricking, Breakdance, Parkour, zeitgenössischer Tanz, Contact Improvisation und Partnering).

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© THOMAS PORAVAS
Kurs

MARIA HASSABI

To do less or even less
Als Ausgangspunkt wählt Maria die Phrase „Lasst uns doch weniger machen!“ Sie hat sie in ihrem Notizbuch gefunden, ob sie sie selbst geschrieben oder gestohlen hat, daran erinnert sie sich nicht mehr. Aber das tut auch wenig zur Sache. Machen wir doch einfach mal weniger...

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© TRISTAN PÉREZ-MARTIN
Kurs

THOMAS HAUERT

Bodies in motion connecting at a distance
Die choreografischen Strukturen, die Thomas Hauert mit seiner Compagnie ZOO entwickelt, sind ein komplexes Netzwerk aus zeitlich und räumlich verbundenen Bewegungen und könnten als eine Erweiterung der Tradition des abstrakten Tanzes gesehen werden. Doch seine hochpolyphone Art zu „schreiben“ wird auf der Bühne ausschließlich durch Improvisation sichtbar. Sie zielt darauf ab, Ordnung aus Unordnung, Form aus dem Formlosen, eine Gruppe aus Individuen entstehen zu lassen und dabei die außergewöhnliche Qualität von Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration zu nutzen, die Improvisation ermöglicht und erfordert.

In diesem Workshop üben wir uns in Instant Choreography, die als ein Mikrokosmos gesehen werden kann, in dem Individuen ständig zwischen ihrer kreativen Freiheit und ihrem Wunsch, sich mit anderen zu verbinden, verhandeln. Es ist ein Spiel mit den Konzepten des freien Willens und der Verantwortung und scheint die Verhandlungen, Konflikte, Spannungen und Lösungen zu reflektieren, die auch in sozialen Systemen am Werk sind. In jeder dieser Improvisationen gibt es Unbestimmtheit, rückblickende Rechtfertigung, das Experimentieren des Tüftlers, begrenzte Visionen, zu spät entdeckte Möglichkeiten, die Versuchung, vertrauten Pfaden zu folgen, und eine offene Zukunft – in gewissem Sinne die Kräfte, mit denen wir als Menschen konfrontiert werden. Unvollkommenheit wird zur persönlichen Note des Engagements und damit zum Index einer Suche nach der Tugend statt ein öffentlichen Zeichen des Scheiterns zu werden.

Die Choreografie entfaltet sich hier ohne Eingriff einer zentralen Instanz. Sie bildet ein integriertes dynamisches System von unvorhersehbarem Verhalten, in dem einige Tänzer*innen eine Bewegung initiieren und andere darauf reagieren. Diese Reaktion löst eine weitere Bewegung innerhalb derselben Struktur aus oder leitet führt zu einer neuen Entwicklung. Die Tänzer*innen schöpfen frei aus einer gemeinsamen Ansammlung körperlicher Prinzipien, die sie sich durch eine Praxis präziser Übungen aneignen und in Beziehung mit Raum, Zeit und Form festlegen. Sie sind verantwortlich für die Erfindung und Umsetzung ihrer eigenen Bewegungen auf der Bühne, aber auch für die Erschaffung und Entwicklung von Gruppenstrukturen. Dabei passen sie ihre individuellen Rollen innerhalb einer dynamischen Konstellation, deren Mechanismen sich ständig verändern, an. Das daraus resultierende „Spiel“ ist hochgradig kinetisch und eine echte kognitive und physische Herausforderung. Die individuellen Anstrengungen formen die Virtuosität der Gruppe, die deutlich macht, dass die kognitiven Fähigkeiten eines solchen Systems die bloße Summe der individuellen Fähigkeiten der Tänzer*innen weit übersteigt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Intuition: eine neurophysiologische Fähigkeit, die durch Erfahrung entsteht.

Dieser Workshop kann an die geltenden Covid-Maßnahmen angepasst werden. Wenn nötig werden Berührungen vermieden und im Falle können auch Masken getragen werden.

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© ROBBIE SWEENY
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JASSEM HINDI

Ghost Dancer
Sound ist der Ghost Dancer einer Performance, er geistert überall herum und verfolgt jede Geste. Er ist eine politische Kennzeichnung und ein sanfter Anstoß zu hohen physischen Zuständen. Er ist auch ein Tor zur bildenden Kunst und zu Film in Performance.

Ghost dancer ist ein Workshop zum Sound-Gestalten und für genaues Hinhören, der sich an Performer_innen und hybride Künstler_innen richtet, der es ermöglicht, Choreografie und Performance zu verstehen und ist von der Verspieltheit von Soundkunst inspiriert. Wir werden Musik hören, bauen kollektive Soundinstallationen, trainieren unsere Fähigkeiten des Zuhörens und tauschen uns darüber aus, wie wir Sound in unseren Performancepraktiken verwenden bzw. gerne verwenden würden. Ziel ist es, den Status von Sound in Performance zu ergründen und zu hinterfragen – dieses Etwas, das zwischen Körper, Objekt und der poetischen/politischen Rede existiert.

In diesem Workshop wird Sound in seiner Materialität betrachtet, als Textur, als tanzender Körper und nicht als einfache Zierde für den Tanz. Es ist eine einfache politische und poetische Position, die die Idee unterstützt, dass die Praxis von Sound auf die unsichtbare und heikle Beziehung zwischen Körper und anderen (Im)Materialitäten hindeutet, die wiederum von Bildern, choreografischen Skizzen, Videos, Texten und Personen beeinflusst sind.

Dies ist kein technischer Workshop. Natürlich werden wir uns die Hände schmutzig machen.
Bring Gegenstände mit, wenn du was hast (Spielzeug, Dildo, Glocken, Gameboy, Steine, Wasserkocher). Bring Stifte und Papier, wenn du magst. Alles, was weniger als 2 Euro beim Flohmarkt kostet (Walkman, Tape, Diktiergerät, Keyboard) ist willkommen. Wenn du ein Smartphone hast, bring es mit.

Bei den Zuhör-Sessions hören wir Feldaufnahmen aus Vietnam, griechische Musik, Doom, Electro-Clash, indische Totengebet-Gesänge, „Nouvelle Vague“ Kino Voice-Overs, westafrikanische Disco Musik und vieles mehr.
Die Kreativ-Sessions umfassen die Verwendung von Lo-Fi-Material wie Tapes, Kontaktmikrofone, DJing, Außenaufnahmen, zerstörte Elektromusik und Gruppengesang.

The Concept and the Idiot
Dieser Philosophie-Workshop bietet einen der möglichen Wege, um im aufgewühlten Meer der Konzepte zu navigieren. Es ist eine Einführung in die auf Theorie basierende Praxis und der Kunst Fragen zustellen und an ihnen dran zu bleiben – ein mündliches, kollektives Abenteuer. Der Horizont dieser Sessions ist die Spannung zwischen „Konzept“, „Körper“ und „freier Natur“. Diese Spannung beruht auf einer westlichen Wissensgeschichte, die eine Geschichte mit Gewalt hat.

Einige unserer Begleiter*innen an diesem Wochenende:

Sprache, Tod und Gastfreundschaft: was ist Milieu? Was ist die Verankerung von Kunst?
Verräterische Utopie, schleimige Utopie: Gedichte als Orakelmaschine, Zeit und Überleben
Geschichte der Hexen: Schattenoperationen und verkörpertes Archiv
Freundschaft, Hauntologie, Politik, Science Fiction: Philosophie und die freie Natur
Die griechische Kunst Fragen zu stellen
Du musst nichts über Philosophie wissen. Ich werde meine Praxis mit euch teilen, wir lesen gemeinsam Texte und es können so viele Fragen gestellt wie nötig. Dies ist auch ein Workshop für Menschen, die ein Interesse daran haben, wie ihre auf Theorie basierenden Praktiken vermittelt und geteilt werden können. Nimm Stifte und Papier mit, wenn du möchtest und einige idiotische Ideen.

Einige Referenzen, die wir behandeln werden (müssen nicht vor dem Workshop gelesen werden!): Kristeva / Lacan / Glissant / Merleau-Ponty / Mbembé / Naess / Simondon / Jameson / Cavaillès / Derrida / Frederici / Mohaghegh / Platon / Fanon / Negarestani / CA Conrad / Laboria Cuboniks / Koyré / Malabou

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SASCHA KRAUSNEKER

Feldenkrais Intensive
Verschmelzung von Bewegung und Lernen

In diesem Wochenend-Workshop werden wir die Feldenkrais Methode erforschen und nach und nach herausfinden, wie wir diese sinnvoll in unsere Bewegungen und unser Leben integrieren können. Mit der Feldenkrais Methode können wir lernen, uns mit Leichtigkeit zu bewegen und unseren angenehmen Bewegungsspielraum zu erweitern. Wir kommen mehr in Kontakt mit uns Selbst.

Die möglichen Themen in einer Feldenkrais-Stunde decken einen Großteil des menschlichen Bewegungsspektrums ab: von der frühkindlichen Bewegungsentwicklung bis hin zu körperlichen Höchstleistungen. Das Erforschen müheloser Bewegungen nach Feldenkrais ermöglicht dabei einen ebenso spannenden wie entspannenden Lernprozess. Feldenkrais ist eine höchst effektive und tiefgehende Methode. Man lernt die Art wie man sich für Handlungen organisiert zu verbessern.

Effekte von Feldenkrais Stunden können sein:
Verbesserte Balance, leichtere Atmung, bessere Koordination, effizientere Bewegung, differenziertere Bewegung, verbesserte Haltung, Schmerzfreiheit, mehr Bewegungsumfang, gesteigerte Selbstwahrnehmung, mehr Präsenz, mehr Stabilität, mehr Kraft, besserer Bodenkontakt – und noch viel mehr!

"The Lessons are designed to improve ability, that is, to expand the boundaries of the possible: to turn the impossible into the possible, the difficult into the easy, and the easy into the pleasant.” – Moshé Feldenkrais

Feldenkrais Method
Verschmelzung von Bewegung und Lernen

In diesem 1-wöchigen Workshop werden wir die Feldenkrais Methode erforschen und nach und nach herausfinden, wie wir diese sinnvoll in unsere Bewegungen und unser Leben integrieren können. Mit der Feldenkrais Methode können wir lernen, uns mit Leichtigkeit zu bewegen und unseren angenehmen Bewegungsspielraum zu erweitern. Wir kommen mehr in Kontakt mit uns Selbst.

Die möglichen Themen in einer Feldenkrais-Stunde decken einen Großteil des menschlichen Bewegungsspektrums ab: von der frühkindlichen Bewegungsentwicklung bis hin zu körperlichen Höchstleistungen. Das Erforschen müheloser Bewegungen nach Feldenkrais ermöglicht dabei einen ebenso spannenden wie entspannenden Lernprozess. Feldenkrais ist eine höchst effektive und tiefgehende Methode. Man lernt die Art wie man sich für Handlungen organisiert zu verbessern.

Effekte von Feldenkrais Stunden können sein:
Verbesserte Balance, leichtere Atmung, bessere Koordination, effizientere Bewegung, differenziertere Bewegung, verbesserte Haltung, Schmerzfreiheit, mehr Bewegungsumfang, gesteigerte Selbstwahrnehmung, mehr Präsenz, mehr Stabilität, mehr Kraft, besserer Bodenkontakt – und noch viel mehr!

"The Lessons are designed to improve ability, that is, to expand the boundaries of the possible: to turn the impossible into the possible, the difficult into the easy, and the easy into the pleasant.” – Moshé Feldenkrais

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KERSTIN KUSSMAUL

The Psoas Connection – Experiential Anatomy
Tiefenstruktur der Muskeln kennen lernen und trainieren

Wir nehmen den „Psoas-Komplex“ als Ausgangspunkt für das Erkunden von Verbindungen in unseren Körpern.

Der Iliopsoas-Muskel entspringt an den Brustwirbeln und zieht sich über die Hüftknochen, bis hin zum Femur (Oberschenkelknochen). Es handelt sich um tiefsitzenden Bauchmuskel, der viele Körpersysteme maßgeblich beeinflusst: die Aufrichtung der Wirbelsäule, die Knie, die Füße, die Atmung, Hals und Kiefer, die Bauchorgane, das Nervensystem und die Emotionen.

Wir nutzen fundiertes anatomisches Wissen, um diese Verbindungen durch Berührung und Bewegung zu erkunden. Durch Entspannung und Aktivierung des Iliopsoas, so wie der zusammenhängenden Muskel- und kinetischen Ketten, entwickeln wir ein Tool zur Verletzungsprävention, verbessern die Funktionalität und Kraft der obenerwähnten Körpersysteme und haben einen positiven Einfluss auf chronisch schwächere und schmerzende Körperpartien.

Die zugrunde liegende Methode in diesem Workshop ist die Myoreflex­Therapie, die mit den Muskelsensoren als Regulierungsinstrument arbeitet und so das Kontrollzentrum – das Gehirn – erreicht. Diese physiologische Verbindung sorgt für die Wahrnehmung und Aktivierung bestimmter Muskeln in der Bewegung. Unser Gehirn hat eine unendliche Kapazität für Wahrnehmung, Modifizierung und Komplementierung. Auf diese Weise finden wir neue Wege für die Umsetzung unserer inneren Wahrnehmung in Bewegung.

Dieser Workshop ist für Tänzer*innen und Nicht-Tänzer*innen geeignet, die sich für eine spezifische Körperarbeit begeistern können und bietet Übungen und Hilfsmittel für jede Bewegungspraxis.

Tensegric Emobiment
Tensegric Emobiment untersucht, wie die somatische Erfahrung der Myofaszien unser Verständnis der Welt formt. Das Gestaltungsprinzip von Tensegrity, basierend auf den Elementen Spannung und Integrität, wird zum Modell für das fasziale Körpergewebe innerhalb von Relationalitäten und Wechselbeziehungen in und um uns herum. Tensegric Embodiment entspringt einem Ort somatisch informierter Tanzpraxis und entwickelt die Beschäftigung mit Myofaszien als choreografische und relationale Ressource.

Ausgehend von meinem dreijährigen künstlerischen Projekt the matter of fascia tauchen wir durch Bewegung in die Materie von Myofaszien ein und kreieren schließlich gemeinsam Solo- und Gruppen-Scores Dies fördert das ortsbezogene Denken, weshalb wir uns auch für unsere Recherchen aus dem Studio wagen. Wenn das Wetter es zulässt, wird uns dies bis zur Nutzung natürlicher Gewässer für die Untersuchung von Flüssigkristallen führen. Je nach Entwicklung des Workshops werden wir unsere Ergebnisse in einer Ausstellung präsentieren.

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KOFFI KÔKÔ

Ecouter la Danse
Dem Tanz aufmerksam zuhören und ihn wahrnehmen

Koffi möchte in diesem Workshop durch das Wiederholen von Bewegungen und Tänzen, im Einklang mit Live-Musik, die Teilnehmer*innen in einen Dialog zwischen innerer und äußerer Wahrnehmung im Tanz verwickeln. Dies geschieht durch das genaue Hinhören auf den inneren Tanz, Aufmerksamkeit und Einfühlsamkeit. Auf diese Weise entsteht eine erste Verbindung zwischen Innen und Außen. Auf der zweiten Ebene wird die Wahrnehmung des inneren Tanzes zum Impuls für die äußere Bewegung und macht diese sichtbar. Auf der dritten Ebene wird durch das Hören von Musik und Rhythmus die Verbindung zu ihr verstärkt. Sie wird zum Ausdruck im Tanz und hat das Potenzial zu einer Choreografie zu werden.

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KARINE LABEL

Afro-Haitian Dance & Songs
In dieser speziellen Version ihrer Afro-Haitian-Dance-­Klasse lädt Karine die Teilnehmer*innen dazu ein, mit ihr auf eine Reise von Afrika bis Haiti zu gehen, nämlich in Tanz und Gesang, der von Live-Percussion begleitet wird. Es werden traditionelle und rituelle Gesänge, die in Zeremonien zur Anwendung kommen durchgenommen: das Lied das Geister herbei ruft, Geist des Universums, der Gesang für die Geburt und Wiedergeburt, Reinigungslied und das Lied für die Öffnung des Herzens und der Befreiung des Körpers (papa loko ou ce ven)!

Es sind keine Gesangsvorkenntnisse notwendig. Einfach loslassen und Spaß haben!

Afro-Haitian Dance
Basistraining mit Live-Trommelmusik zum Loslassen

Karine gibt Einblick in den Afro­Haitianischen Tanz, den sie mit zeitgenössischen Elementen verwebt. Geprägt durch rhythmisch aufgeladene Bewegungen, finden sich die Wurzeln dieses Tanzes in der Welt der Mythen West­ und Zentralafrikas.

Tänze symbolisieren in Haiti sowohl den Zusammenhang als auch den Zusammenhalt zwischen den Elementen der Natur sowie dem Dies­ und Jenseits. So zum Beispiel der inspirierende Schlangentanz – Yanvalou – der mit seinen runden, fließenden Bewegungen zum Entdecken, Bereinigen und Loslassen einlädt. Der Reinigungstanz ist ein kraftvolles „Reinigungsritual“, der durch Trommelklänge, Gesänge und freie Bewegungen an die Naturkräfte appelliert, die im haitianischen Glauben über die Menschen wachen. Teilnehmer*innen können so versuchen sich von ihren unerwünschten Lastern und Blockaden zu lösen, um den Weg zu mehr Raum für einen Ausgleich auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene zu öffnen.

Dieser Workshop wird von Live-Trommelmusik begleitet und besteht aus Basistraining und leichten Choreografien. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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JENNIFER LACEY

RESEARCH PROJECTS 2021

Making things in the face of overload
Auch wenn Tanz bekanntermaßen vergänglich ist, braucht er Ressourcen, um zu existieren, er braucht Liebe und Geld, sammelt viele Flugmeilen und Schulden, häuft kulturelles Kapital an und gibt es dann aus.

Ursprünglich dachte ich bei diesem Field Project direkt an diesen Überfluss an Kunst, wie wir sie auf Festivals erleben, und daran, wie man innerhalb und mit all diesen Reizen arbeiten kann.

Bei diesem Field Project geht es im Grunde immer noch genau darum, aber ich denke, wir können alle sind uns einig, dass dies ein ziemlich extremer Moment ist.

Falls wir uns diesen Sommer alle bei ImPulsTanz wiederfinden, dann wird es ein extremer Moment innerhalb eines extremen Moments sein. Das Kreieren ist für einige von uns notwendig, aber was soll man erschaffen im Angesicht von Überladung? Eine Überladung von Festival, CO2, Corona, Verwirrung, Wünschen und Ideen. Sind sie die Bedingungen, das Studio, das Material, der Körper?

Wir verbringen diese Woche damit, jeden Tag Dinge zu tun ohne zu unterscheiden, was notwendig, schlecht, gut, nachsichtig, falsch und vernünftig ist. Tanzende Tänzer*innen machen aus Dingen keine große Sache, aber es ist eine große Sache!

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BENOÎT LACHAMBRE

Magnetism and Embodied Resonance
Dialog zwischen inneren und äußeren Funktionen von Physikalität

Der weltbekannte Choreograf und Performer Benoît Lachambre hält diesen fünftägigen Workshop, basierend auf seiner somatischen Praxis. Seine vielfältigen Unterrichtsmethoden wurden durch einzigartige Performance-Projekte in seiner Tanzcompagnie Par B.L.eux entwickelt.

Benoîts Workshop stellt seinen durch somatische Praktiken vertieften künstlerischen und sensorischen Prozess in den Mittelpunkt. Basierend auf der durchscheinenden Resonanz aller Körperoberflächen sorgt diese Praxis für Empathie zwischen allen Formen von Beziehungen. Seine Klassen entfalten sich in einer kontinuierlichen Transformation von taktilen und instinktiven Identitäten, ausgelöst durch das sich ausdehnende und transformierende energetische Leuchten, das uns ‚in­formiert‘.

Aus dieser gemeinsamen Praxis geht eine Fülle kinästhetischer Bilder hervor. Benoît öffnet den Dialog zwischen inneren und äußeren Funktionen von Physikalität und bietet den Teilnehmer*innen einen Raum, in dem sie ihre innere Verbindung zur Choreografie und zum Magnetismus erneuern können.

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TERENCE LEWIS

Bollywood Dance
Auf der Suche nach Drama?

Bollywood Dance ist die Essenz der indische Bollywood Filmindustrie, die bis heute noch die Würze von Musicals in sich trägt! Immer aufs Neue beeinflusst von den sich wandelnden Trends borgt die Bollywood Tanzkultur Elemente aus der westlichen Popkultur. Diese Tanzform ist ein einziges Fest des Lebens – voller Optimismus, wie ein Blitzschlag, der 500 Kalorien pro Stunde verbrennt! (Dieser Workshop ist nichts für Angsthasen oder Leute mit schwachen Nerven!)

Der Workshop beschäftigt sich mit der komplexen Fußarbeit des traditionellen Kathak, mit Mudras (Handgesten) und geschmeidigen Volkstanzbewegungen aus ganz Indien, die für ausgelassene Stimmung sorgen! Ganz unerschrocken begeben sich die Teilnehmer*innen in die wundervolle Welt der Abhinaya (Gesichtsausdrücke, für manche sind es wohl eher Grimassen). Außerdem lernen sie die Welt der Mujra kennen – die kontroverse sinnliche Tanzform der Kurtisanen, die tragischen Figuren der 1970er Jahre. Und schlussendlich gibt es coole Tanzkombis zu großen Hits!

Wenn du auf der Suche nach Drama in deinem Leben bist, dann ist dieser Workshop der Richtige für dich! Vorsicht sei geboten: die Musik ist laut, genau wie die Teilnehmer*innen und es gibt einen Dresscode: bunt, fließend und fröhlich! Glanz und Glamour! Exhibitionisten, Voyeure, Dragqueens, Divas und alle diejenigen, die diese Erfahrung auf ihrer Liste stehen haben, sind willkommen!

Indo-Contemporary Dance
Im Einklang mit Körper, Geist und Seele

Indo-Contemporary ist das perfekte Zusammentreffen von westlicher Moderne und traditionellen indischen Techniken. Der Workshop ist in seiner Strukturierung einzigartig: Teilnehmer*innen bekommen ein ganzheitliches Erlebnis von Körper, Geist und Seele. Während der körperlichen Auseinandersetzung, beschäftigen wir uns mit dem Kern der indischen Philosophie: wir sehen in unser Inneres.

Eine systematische Analyse des zeitgenössischen Tanzvokabulars, also Spiralen, Sammeln und Senden (Gathering & Sending), sowie der Release Technik wird mit alten indischen Disziplinen gekoppelt. Neben Elementen aus Yoga, Kathak und Kalaripayattu – eine alte indische Kampfkunst – bietet der Workshop ein reichhaltiges und vielschichtiges Angebot. Asanas und Atemübungen sind ein wesentlicher Teil des Lernprozesses. Die Mudras (Handgesten) aus dem Kathak geben den Bewegungen einen symbolischen Touch. Mit dem Om-Gesang wird das Echo des Inneren unsere Bewegungen steuern.

Die raumgreifenden Cross the floor Übungen bestehen aus Beinbewegungen des Kalripayattu, Tierbewegungen und auf Release Technik basierenden Übergängen. Besonderer Wert wird auf Alignment und Kondition gelegt, um den Körper für die dynamische Arbeit vorzubereiten.
Im letzteren Teil der einzelnen Einheiten, machen wir Kombinationen unter Berücksichtigung von Dehnung, Weite und Gesten. Release Technik und Geschwindigkeit setzen Akzente in diesem Bewegungsmaterial. Improvisation und Kreationen von Bewegungssegmenten werden in diesem Workshop eine Rolle spielen.
Vollste Bewegung, Spiritualität und innere Balance muss man nicht mehr länger auseinanderhalten und trennen. Terences Indo-Contemporary Workshop ist eine grandiose Erfahrung. Spüren wir wie der Körper arbeitet, die Chakren (Energiezentren) aktiviert werden und tanzen wir im Einklang von Körper, Geist und Seele!

Inside Out
Inside Out ist eine von Terence Lewis entwickelte Technik für Tänzer*innen und Choreograf*innen, um eigenes Tanzmaterial und Kompositionen aus dem Unbekannten heraus zu erschaffen, indem sie die inneren verborgenen Landschaften ihres unbewussten und ihres bewussten Verstandes erforschen. Der intensive Prozess beinhaltet ein tiefes Eintauchen in die Psyche mit Hilfe von esoterischen Praktiken wie Meditation und Atemarbeit, dem Erkennen und Entschlüsseln von Mustern, Familienaufstellungen, Farbtherapie, Tarot-Lesungen, Identifizierung von Krafttieren und somatischen Spielpraktiken und einer Art spontaner Tanzverbrennungstechnik, Improvisation und angeleitete choreografische Werkzeuge, um eine Bewegungssprache zu kreieren, die reich und persönlich ist!

Diese Prozesse zielen darauf ab, Blockaden zu lösen und das ungenutzte künstlerische Potential zu entfesseln! Durch diese Übungen und Prozesse werden Teilnehmer*innen den Reichtum ihrer Persönlichkeit erforschen und dies als Futter nutzen, um ein einzigartiges Tanzvokabular zu kreieren, das zutiefst ehrlich und persönlich ist und aus diesen intensiven, verletzlichen Momenten entsteht! Jeden Tag werden die Teilnehmer*innen ermutigt, ihr Material mit verschiedenen Hilfsmitteln zu dokumentieren und aufzuzeichnen und schrittweise weiterzuentwickeln!

Die Teilnehmer*innen sollten fortgeschrittene professionelle Tänzer*innen sein (unabhängig von Tanzstil oder Genre), die ihre Soli kreieren wollen und bereit sind, sich diesem intensiven Selbsterforschungsprozess hinzugeben. Sie sollten offen für Anregungen sein und dem begleitenden Mentoring-Prozess vertrauen. Dieser Prozess wird in einer informellen Präsentation gipfeln, in der die im Laufe des Intensivkurses entstandenen Arbeiten vorgestellt werden!

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SRI LOUISE

Classical Embodiment
Janet und Sri verbindet eine langjährige Freundschaft, die sich über fast zwei Jahrzehnte erstreckt. In dieser Zeit haben sie sich gegenseitig in ihren jeweiligen Bereichen stark beeinflusst.

Sie erkannten eine vielversprechende Verbindung zwischen ihren erkenntnistheoretischen Ansätzen, die sowohl die Freude an der Bewegung sowie einen Sinn für spirituelle Tragweite einschließt. Deshalb haben sie sich zusammengetan, um gemeinsam an einem experimentellen Intensivkurs zu arbeiten, der Yoga-Asana nutzt, um den Zugang zum Ballettkörper zu erleichtern.

Sri ist seit 1994 Schülerin von Janet und kann die Asana-Praxis körperlich in die Klarheit von Ballett übertragen. Janet hat Jahrzehnte damit verbracht, Balletttechnik zu einer zugänglichen Herangehensweise an funktionelle Bewegung herunter zu brechen, von der jede*r Tänzer*in profitieren kann, egal welche professionellen oder persönlichen Stil sie*er praktiziert. Zusammen bieten sie einen Raum, um die subtile Schönheit und Dynamik der klassischen Verkörperung zu erkunden.

Der Intensivkurs wird zwischen den beiden Disziplinen hin und her wechseln. Die Teilnehmer*innen werden bestimmte Aspekte der Ballettpraxis wie á la Seconde, Arabesque und die vierte Position sowohl vom klassischen Ballett-Standpunkt aus als auch durch die somatische Lupe von Yoga­Asanas betrachten. Dabei ist die Atmung bzw. ihre Integration in die Praxis ein grundlegender Bestandteil des interdisziplinären Austauschs.

Dies soll ein sehr körperlich anspruchsvoller Workshop sein, offen für Tänzer*innen mit Vorkenntnissen, die ihre Fähigkeiten verfeinern und tiefer in Bewegungsstudien eintauchen wollen.

Evolution of an Inversion
Evolution of an Inversion führt durch die Pose des Kindes über den Herabschauenden Hund in den Handstand als Abfolge von Posen, die dieselbe Armposition haben. Für eine funktionelle Inversion ist es wesentlich, ein Verständnis vom scapulohumeralen Rhythmus zu haben. Es geht dabei um die miteinander verbundene Bewegung zwischen Arm und Schulterblatt, während der Arm über den Kopf gehoben wird.

Sri hat somatische Übungen entwickelt, die dabei helfen, den Serratus anterior einzubeziehen, einen vielseitigen Muskel, der die Scapula streckt, weitet und rotiert. Wenn eine dieser Bewegungen fehlt, ist das Stützen des Armes beeinträchtigt.

Die Sicherheit bei Inversionen hängt von der Stützstruktur ab. Dieser Workshop vermittelt das anatomische Wissen, um diese infrastrukturellen Fähigkeiten zu entwickeln und in weiterer Folge auf die Technik von Inversionen zugreifen zu können.

Geeignet für alle Levels und von unschätzbarem Wert für Yoga- und Bewegungslehrer*innen.

Yoga, Pramana and Lineage: An Epistemological Approach to Self
Erkenntnistheorie beschäftigt sich damit, wie wir wissen was wir wissen. Im Sanskrit beschreibt das Wort „Pramana“ die Mittel oder Instrumente über die wir Wissen erlangen. Es geht also darum herauszufinden, wie wir dieses notwendige Wissen erlangen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, mit welchen erkenntnistheoretischen Mitteln wird das Wissen um Yoga erworben?

Durch die Analyse der vedischen Schriften beginnen wir zu verstehen, welche Rolle Wissen im Yoga spielt, um die Selbstrealität besser verstehen zu können. Durch die Linse von „Pramana“ erkunden wir, ob Asana oder Meditation ein Mittel zur Selbsterkenntnis sein kann?

Yoga, Pramana and Lineage: An Epistemological Approach to Self ist ein Versuch, den gegenwärtigen konsumistisch industriellen Komplex zu entmystifizieren, indem die Yoga­Praxis in der Theorie des „Pramana“ verwurzelt wird.

Die ersten 30 Minuten widmen wir uns der konzeptionellen Erkundung von „prama“, das Wissensobjekt, von „pramana“, den Mitteln um Wissen über das Objekt zu erlangen und von „pramata“, den Wissenden.

Wir beschäftigen uns danach mit der Praxis von Asana, Pranayama und Dhyanam, Mediation, um zwischen direkten und indirekten Modi des Wissens unterscheiden zu lernen.

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MELANIE MAAR & EDIE NIGHTCRAWLER

RESEARCH PROJECTS 2021

Sense Appeal
Erotics in Performance
(in öffentlicher Nähe und privater Distanz)

Dieses Research Project, geleitet von Edie Nightcrawler und Melanie Maar, spielt sich im Kontinuum ihrer Performance-Erfahrungen in Kunst und Unterhaltung ab.

Wo finden wir den Raum für unseren individuellen Drang unsere Sinne zu vereinen, uns auszudrücken und unsere Liebesbeziehung mit dem Publikum zu leben? Welche inneren und äußeren Elemente steigern oder dämpfen die volle Expression unserer belebten Physikalität? Wie verändern diese sich in Zeiten der offenen Versammlung und in Zeiten der Isolation? In unserer Arbeit interessieren wir uns für die Praxis und den Diskurs im Bezug auf das ‘Anstellen’ unserer sensuellen Verbindungen – ein Verbinden mit der lebendigen und der materiellen Umwelt das mehr Zugang zu unserem performativen und privaten Selbst schafft.

Wir laden euch ein eure Ideen, Intuitionen und Auffassungen über Sinnlichkeit, Rituale, Verlangen, Abscheu, die „hohe“ und die „niedrige“ Kunst mit uns zu durchqueren. Wir möchten dafür einen respektvollen, spielerischen Raum für kollektive und individuelle Erkundungen schaffen. Dort tauchen wir in die Beziehung zwischen Form und Gefühl ein. Durch Methoden wie Melanies Ruhe und Tu als angeleitete Improvisationen und Edies sinnliches Bewegungsvokabular mit Musik und Objekten, kommen wir im Tun, im Sein und im Dialog zusammen um die verschiedenen Realitäten und Klischees die uns umschwirren zu überprüfen.

Dieses Research Project ist für Tänzer*innen aller Selbst-Identifizierungen und aller Tanzsparten.

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CHRISTOPHER MATTHEWS

A Queer House Party: Film Night
Diese Hausparty heißt alle willkommen, die gute, kitschige Tanzfilme lieben. Girls just wanna have fun – also Step it up und Save the Last Dance und vergiss nicht auf Die Roten Schuhe während der White Nights. Wie der Black Swan legen wir losgelöst einen Flashdance-Swing hin. Dann gibt’s Burleske Center Stage für das richtige Saturday Night Fever. Und Hinter dem Rampenlicht kommt es genau Am Wendepunkt zu Dirty Dancing. Die Lösung: Stomp into the Yard, weil’s ja Strictly Ballroom ist und genießen wir den StreetDance Fame!

Wir schmeißen uns in Schale, machen Popcorn und ziehen uns unsere Guilty­-Pleasure­-Filme rein. Wir glotzen, stellen Szenen nach und überlegen uns Aktivitäten, die es uns ermöglichen, kritisch über die Verklärung der Identität als Tänzer*innen nachzudenken. Pures Singining in the Rain im Mad Hot Ballroom, ihr Lieben!

Commercial Jazz
Präzision, Schnelligkeit und Performance

Diese Klasse beginnt mit einem klassischen Jazz-Warm-Up, bei dem die Tanzstile von Mattox, Giordano und Fosse kombiniert werden. Das Aufwärmen konzentriert sich auf die Entwicklung von technischen Grundlagen. Eigens vorbereitete Kombinationen beanspruchen die wichtigsten Muskelgruppen und ermöglichen es dem Körper, das muskuläre System für das Tanzen zu nützen. Dies sorgt für eine umfassende Körpererfahrung.

Jede Klasse endet mit einer Kombination, die zu einer organischen Form führt, ruckartige Bewegung annimmt und dadurch die Präzision, Schnelligkeit und Performance-Künste der Teilnehmer*innen verbessert. Die einzelnen Bewegungen werden für die Teilnehmer*innen detailliert zerlegt, um an das aus dem Warm-up schon bekannte Anwenden des muskulären Systems anzuknüpfen. Jede Kombination zielt darauf ab, die Performance-Fähigkeiten der Teilnehmer*innen zu verbessern und auf den emotionalen Kern des Körpers zurückzugreifen. Während wir diese technischen Abläufe üben werden wir stark auf die künstlerische Ausdruckskraft wert legen.

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INCIPIENT FUTURES © EVA WÜRDIGER
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IAN KALER & STÉPHANE PEEPS MOUN

RESEARCH PROJECTS 2021

IN_DIFFERENCE
Der Titel des Pro Series Projektes bezieht sich auf einen kreativen Raum und ein Potenzial von Stehen/Bewegen/Leben in Unterschiedlichkeit – wie ein Ort, an dem sich unterschiedliche Praktiken, Fähigkeiten das Bekannte und Unbekannte begegnen.

Dieses Pro Series basiert auf unseren individuellen und gemeinsamen Praktiken. Ian teilt seine Herangehensweisen an Präsenz und performative Wirkung, wobei ein Gespür für den Raum und die Relationalität in/mit der Gruppe aufgebaut wird. Wir verhandeln die Unterschiede zwischen Improvisation und Praxis sowie das Erleben und die Wahrnehmung von Zeit während dem Performen im Vergleich zum Performance-Erleben während der Praxis.

Peeps teilt seine Leidenschaft zu Musik in Bezug auf Grooving, Kreativität und einer festgelegten Choreografie sowie die Verbindung zu Inspirationsquellen außerhalb des Studios bzw. Theaters.

Wir werden uns intuitiv vorwärts und rückwärts bewegen, immer wieder Ebenen hinzufügen, während wir dieses Research Project gemeinsam mit den Teilnehmer*innen vorantreiben.

Wir beschäftigen uns mit:

- Verwendung unterschiedlicher Musik und Arbeit an Musikalität
- Synkopierung und das Kreieren von Rhythmen
- Isolationen
- Der Körper als grafische Figur und der Raum als Szenerie oder Kulisse
- Konzepte von Körper und Raum in Bewegung (die Arbeit an verschiedenen Ebenen der Aufrichtung, Wege zum Boden etc.)
- Phrasen mit festgelegter Choreografie
Das Ziel ist es, den Teilnehmer*innen einen Gruppenprozess sowie individuelles Feedback zu ermöglichen, basierend im von uns angebotenen Rahmen und den Interessen und Fragen die jede*r zum Research Project mitbringt.

Bitte bringt Schuhe, Knieschoner sowie gegebenenfalls Alltagskleidung (im Gegensatz zu Trainingskleidung) mit.

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© EMILIA MILEWSKA
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JANET PANETTA

Ballet for Contemporary Dancers
Solide Technik und Bewegungsfreiheit

Als Trainerin vieler der renommiertesten amerikanischen und europäischen Compagnien bringt Janet ihre reiche Erfahrung im klassischen und zeitgenössischen Tanz in ihren Unterricht ein. Sie versteht es hervorragend, kompromisslos und humorvoll Tanztechnik zu vermitteln und individuelles Feedback zu geben. In ihrem Unterricht geht es darum, mittels Alignment (Ausrichtung) eine starke technische Grundlage aufzubauen und den Tänzer*innen dadurch mehr Freiheit in ihren Bewegungen zu verschaffen. Rhythmus, Linie, Ausrichtung und Gewicht werden so allesamt zu Werkzeugen, die auf andere Tanzstile übertragen werden können.

Classical Embodiment
Janet und Sri verbindet eine langjährige Freundschaft, die sich über fast zwei Jahrzehnte erstreckt. In dieser Zeit haben sie sich gegenseitig in ihren jeweiligen Bereichen stark beeinflusst.

Sie erkannten eine vielversprechende Verbindung zwischen ihren erkenntnistheoretischen Ansätzen, die sowohl die Freude an der Bewegung sowie einen Sinn für spirituelle Tragweite einschließt. Deshalb haben sie sich zusammengetan, um gemeinsam an einem experimentellen Intensivkurs zu arbeiten, der Yoga-Asana nutzt, um den Zugang zum Ballettkörper zu erleichtern.

Sri ist seit 1994 Schülerin von Janet und kann die Asana-Praxis körperlich in die Klarheit von Ballett übertragen. Janet hat Jahrzehnte damit verbracht, Balletttechnik zu einer zugänglichen Herangehensweise an funktionelle Bewegung herunter zu brechen, von der jede*r Tänzer*in profitieren kann, egal welche professionellen oder persönlichen Stil sie*er praktiziert. Zusammen bieten sie einen Raum, um die subtile Schönheit und Dynamik der klassischen Verkörperung zu erkunden.

Der Intensivkurs wird zwischen den beiden Disziplinen hin und her wechseln. Die Teilnehmer*innen werden bestimmte Aspekte der Ballettpraxis wie á la Seconde, Arabesque und die vierte Position sowohl vom klassischen Ballett-Standpunkt aus als auch durch die somatische Lupe von Yoga­Asanas betrachten. Dabei ist die Atmung bzw. ihre Integration in die Praxis ein grundlegender Bestandteil des interdisziplinären Austauschs.

Dies soll ein sehr körperlich anspruchsvoller Workshop sein, offen für Tänzer*innen mit Vorkenntnissen, die ihre Fähigkeiten verfeinern und tiefer in Bewegungsstudien eintauchen wollen.

Investigating Ballet
Funktionalität als Schönheit begreifen

Janet dekonstruiert Bewegungen in ihre technischen Grundlagen so, dass Tänzer*innen aus verschiedensten Stilrichtungen sie verstehen können. Wir arbeiten von den Grundlagen bis zu anatomisch soliden Bewegungen. Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie man Bewegungen erlernt und sie analysieren kann, z.B. in Bezug auf Gewicht, Form, Raum, Rhythmus und Zeit. Dies ist eine Arbeit von Innen nach Außen, von den Knochen zu den Muskeln, die es ermöglicht, sich mühelos und effizient zu bewegen ohne dabei die Muskulatur übermäßig zu beanspruchen. Wir lassen jegliche Manierismen bei Seite und konzentrieren uns voll auf den technischen Kern und die physische Struktur des Körpers. Das Ziel dieses Workshops ist es, zu lernen, Funktionalität als Schönheit wertzuschätzen, zu verstehen, dass beispielsweise fehlerlos arbeitende Beine und Füße eine eigene Schönheit entwickeln – anstatt sich zu bemühen, Schönheit über externe Faktoren zu erzeugen. Künstliche Affektiertheit spielt dabei keine Rolle, der Fokus liegt auf der Technik und der Architektur des Körpers. Dies ist ein praktischer und technischer Workshop, keine Theoriestunde. Alles Besprochene wird in Bewegung umgesetzt.

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IMPULSTANZ WORKSHOP 2019 © EMILIA MILEWSKA
Kurs

FABIANA PASTORINI

Dance for Health 60+
Energie – Tanz – Körperarbeit

„Im Käfig sichtbarer Materie verborgen ist der unsichtbare Lebensvogel. Beachte ihn, denn er singt deinen Song“ – Kabir.

Dance for Health basiert auf den fünf Wandlungsphasen der chinesischen Medizin (Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer) und verbindet Elemente aus Tanz und Körperarbeit. Die durch Tanz aktivierte Balance fördert gemeinsam mit anderen Techniken (u. a. Meditation, Atemtechnik) den Energiefluss. Körperarbeit, Grundkenntnisse über Meridiane (TCM) und freier Tanz unterstützen die Reise in sich selbst, um den inneren „Song” klarer zu hören. Unser „wahres Inneres“ tanzen zu lassen, ist der direkte Weg die eigenen inneren Stärken, Potentiale und heilenden Kräfte zu aktivieren. Befreit, belebt und erfüllt.

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IMPULSTANZ WORKSHOPS 2019 © KAROLINA MIERNIK
Kurs

MARTINA RÖSLER

Power Animals (8+)
Dieses tolle Tier steckt in dir und mir

Wer hätte nicht gerne stets einen unverwüstlichen, treuen Buddy dabei? In diesem Workshop suchen wir nach nichts Geringerem, als unseren Krafttieren, die uns in verschiedenen Lebenslagen zur Seite stehen und erspüren deren (und damit unsere eigene) Einzigartigkeit. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach unserer Kraft und wecken unsere Lebensfreude. Mittels Kinesiologie finden wir zu innerer Balance und Ausgeglichenheit und erforschen unsere Stärken im Tanz. Dabei erkunden wir die Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer und entdecken unsere persönlichen Krafttiere. Ein Vogel ist nicht gleich ein Vogel, wie ein Kind nicht gleich ein Kind ist. Wie bewegt sich der Adler, wie der Albatros? Was sind die besonderen Fähigkeiten des einen und die des anderen? Wie genau sieht die Bewegungssprache eines Igels aus? Welche Musik könnte zu dem jeweiligen Tier passen? Die unterschiedlichen Fortbewegungsarten und Körperformen inspirieren uns zu Improvisationen und Choreografien. So tanzen bald Borkenkäfer und Wildschwein den friedlichen Widerstand und der Bär steppt dazu.

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© OLIVER A GROSS
Kurs

VERA ROSNER

DanceAbility
Breaking off separation

Für die All-Abilities-Workshops gilt das Pay what it's worth to you-Prinzip – bezahle was es dir wert ist. Bitte melde dich beim Workshop Office, wen du diesen Workshop buchen möchtest.

DanceAbility ist eine einzigartige Methode, die für alle Menschen offen ist - für erfahrene und weniger erfahrene Tänzerinnen und Tänzer, für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Sie wurde 1987 von Alito Alessi und Karen Nelson gegründet.

In diesem Workshop arbeiten wir mit Improvisation, um Gleichheit, Respekt und künstlerisches Erforschen zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu erfahren und Gemeinsames zu entdecken. Ziel des Workshops ist, Menschen ihre eigene Körpersprache entwickeln zu lassen und ihren eigenen Interessen und Bedürfnissen zu folgen, auf die eigene Intuition wieder vertrauen zu lernen und so den eigenen Platz zu finden.

Jede einzelne spezielle Bewegungssprache birgt ihre eigene Schönheit in sich und hat ihren wertvollen, geschätzten Platz in unserem Workshop. Das ergibt die Entstehung von kurzen Tanzstücken, die von den Kleingruppen selbst gestaltet werden. Durch die Anwendung von Contact Improvisation lernen die Teilnehmer*innen das Improvisieren mit Körperkontakt.

Steve Paxton über DanceAbility: „Du beginnst mit den Gegebenheiten deines Körpers – den Grundlagen jeder BODY/MIND Arbeit – und langsam und sanft zeigt sich im Tanz mit dem*der Partner*in der gemeinsame Boden auf dem ihr steht, liegt – tanzt. Die Einmaligkeit dieses Augenblicks, herbeigeführt, hervorgebracht, ja geschaffen durch die Einzigartigkeit eurer Begegnung, setzt Vertrauen voraus – Vertrauen auf das Verbindende. Hier ist das genaue Gegenteil dessen gefordert, was sonst unhinterfragt als ausgemachte Sache gilt – ein Weg des Vertrauens, des Verbindens, ist ein Weg des Heilens. Das Heilen all jener Trennungen, die überall fix vorinstalliert zu sein scheinen – in unseren Gesellschaften, unseren Gedanken und unseren Herzen.“

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© FRIERICH HARTUNG
Kurs

EMMILOU RÖẞLING & ELLEN SÖDERHULT

Camouflage and 4 other C’s
In diesem Workshop begegnen wir Tanz durch verschiedene Strategien der Camouflage. Unser Begriff von Camouflage wird erweitert und geht über das Visuelle hinaus. Das Tanzen durch und mit Camouflage bietet die Möglichkeit, über Unterscheidungen und Abgrenzungen im Tanz und in der Choreografie zu reflektieren und schließlich zu hinterfragen, ob man das dem Tanz angetan hat oder umgekehrt.

Camouflage ist nicht nur eine Angelegenheit zu vermeiden, gesehen zu werden, sondern auch eine Praxis des Verschmelzens, des Verwischens von Konturen, des Eins-Werdens von Zweien und Zwei-Werdens von Einer*m. Sie kann gleichermaßen eine essentielle Überlebensstrategie oder eine extravagante Dekoration sein. Wir tauchen ins Tanzen ein mit einer Dämpfung zwischen Vorder- und Hintergrund, geben Tänzen eine Form und lassen Tänze auf uns wirken und geben der Entfaltung unserer gemeinsamen Zeit einen Raum. Dieser Workshop ist wie ein Hindernisparcours für das Spüren und Tanzen.

Indem wir diesen Vorahnungen und Fragen folgen, bringt der Workshop eine wilde Mischung aus Camouflage und Choreografie, Handwerk, Kontext und möglicherweise einigen produktiven Verwirrungen zwischen all diesen hervor.

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© PAVEL BELCHEV
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MARIA F. SCARONI

body/material
body/material ist eine Dramaturgie von Tänzen, wobei Tanz in erster Linie als Bewegung der Aufmerksamkeit und als Technologie der Ekstase gedacht ist, die allein und doch gemeinsam ausgeführt wird. Diese Arbeit erlaubt den Teilnehmer*innen den Körper zu betrachten und als Material zu verwenden und dabei seine organischen Funktionen, sein spirituelles Potenzial sowie kulturelle Auswirkungen zu thematisieren. Die Natur dieser Herangehensweise ist eklektisch und verwurzelt in Chi-Kultivierungstechniken wie Qi Gong (energiezirkulierende Technik) und Pranayama (Atmentechniken), der Erforschung von Mustern der Wirbelsäule und der Gliedmaßen (Körperverbindung, propriozeptive Systeme) sowie Contact Improvisation/Hands-on-Arbeit/ Experiential Anatomy (Berührung und Imagination, um zu spüren, wie der Körper funktioniert). Improvisation, Fiktion und freies Bewegungsspiel sind zentral für den Zugang zu körperlichen Zuständen mit erweitertem Bewusstsein. Ich verwende Körperreisen und verlängerte Arbeitssessions, um mit der Vorstellung von Ritualen und persönlicher/kollektiver Transformation zu spielen. Die Arbeit findet in einem geschlossenen Rahmen statt, der einen Ausgangspunkt, eine Untersuchung und eine Integration ermöglicht und sich auf Praktiken der Zustimmung, Improvisation als Denkweise und queere Magie als unsichtbaren Faden stützt. Dieses Lab eignet sich für alle, die daran interessiert sind, den Körper als Wissensort oder als Problem, Schwindel, Mysterium, als Wald voller Symbole oder ganz einfach als Phänomen zu betrachten. Ein Phänomen, das visuell, kinästhetisch oder akustisch wahrgenommen wird. Ein gewisses Durchhaltevermögen ist erforderlich, aber keine spezifische Fertigkeit. Es ist also offen für jeden bewegten Körper.

Technodrift
Technodrift ist ein Gehen im/auf den Beat, eine Technologie der Ekstase, ein Requiem für die Tanzfläche. Der Drift passiert draußen, mit Kopfhörern und dauert eine Stunde. Es hat eine ganze Gemeinschaft von Tänzer*innen und Raver*innen während der Pandemie am Leben erhalten und wurde in Berlin, wo es initiiert wurde, an mehreren Orten praktiziert.
Hier der dazugehörige Zauberspruch, Anleitung und Links zu Musik: www.allalways.org/technodrift

Dieser Workshop kann nur in Einzelsessions gebucht werden. Die vier Sessions sind für je 15 Teilnehmer*innen vorgesehen. Für nähere Informationen kontaktiere bitte das Workshop Office.

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© HANS-JÜRGEN WEGE
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ODILE SEITZ

BMC® – Exploring the moving and sensing body
Dieser Workshop erforscht den bewegenden Körper durch die Verkörperung des Nervensystems, das unsere Aktionen und Reaktionen steuert. Auch die Wahrnehmung, als Organisations-, Identifikations- und Interpretationsquelle von Informationen beinhaltet Signale, die durch das Nervensystem gehen und jeder Bewegung zugrunde liegen.

Wie unterstützt das Nervensystem Bewegung, Dynamik, Verbindung, Entscheidungen und Präsenz? Wie beantwortet es die Frage „wo bin ich“? Wie registriert es die Beziehung zur Schwerkraft, die Verbindung der verschiedenen Körperteile zueinander und die Beziehung zum Raum.

In diesen unsicheren und unvorhersehbaren Zeiten ist unser Nervensystem, das für unsere Aktionen und Reaktionen verantwortlich ist, sehr gefordert. Wir müssen uns mit dem Unbekannten auseinandersetzen, die Fluidität verbessern, um uns leichter anpassen zu können, und innere Ressourcen und Vertrauen zu kultivieren. Wie kommt unser Nervensystem zurecht mit der Selbstregulierung, Verdauung und komfortablen Reaktion, um Kreativität, Visionen und zukünftige Projekte zu ermöglichen?

Durch die Verkörperung des Nervensystems, Bewegungsstudien, angewandte Anatomie und freie Bewegung werden fundamentale künstlerische Fragen untersucht und weiterentwickelt.

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IMPULSTANZ WORKSHOPS 2019 – FUTURELOVE SIBANDA © KAROLINA MIERNIK
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FUTURELOVE SIBANDA

Afrofusion Dance (7-12J)
Let's move it!

Begeben wir uns zusammen ins südliche Afrika! Bei Afrofusion mischen wir traditionelle afrikanische Bewegungsformen mit modernen Tanzstilen. Wir versprühen gute Laune und erkunden mit Musik, Bewegung und Improvisationen verschiedene Geschichten und Spiele aus der Heimat von Futurelove – Simbabwe. Wir lassen uns von Natur und Architektur inspirieren und malen am Ende die Spuren unserer Reise mit unseren Körpern. Im Vordergrund stehen der Spaß und die Freude, sich gemeinsam zu bewegen: Und das ist doch einfach pures Leben, oder?

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© CHRISTER SPÅNGBERG
Kurs

MÅRTEN SPÅNGBERG

Dancing together – Ecologies of Dance
Irgendwann sagte Steve Paxton: „Solotanz gibt es nicht: der Tänzer tanzt mit dem Boden.“
Offensichtlich tanzen der Tänzer*innen mit Vielem mehr, warum sollte man dem Boden eine solche Bedeutung beimessen. Interessanterweise wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass Tanzen etwas ist, das wir gemeinsam tun, und dass „zusammen“ was Positives ist. Aber was passiert, wenn sich die Prämisse „zusammen“ ändert und neue politische Tendenzen gewinnt? Was passiert, wenn die Beziehungen zwischen dem Individuum und dem Kollektiv, die angenommene Unabhängigkeit des Subjekts und der Weltbevölkerung zu bröckeln beginnen? Kann man ästhetische Praktiken noch rechtfertigen, wenn die Lebensbedingungen bedroht sind, oder wird das Insistieren auf die transformative Kraft des Ästhetischen in solchen Zeiten nicht noch dringlicher?

Diese Klasse erkundet das gemeinsame Tanzen in Krisenzeiten und untersucht Ökologien des Tanzes – mentale, soziale und ökologische – zugunsten von Praktiken, die Individuen und Gesellschaften zu nachhaltigen und hoffnungsvollen Lebensformen befähigen und sie unterstützen können.

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© DAVID BERGÉ
Kurs

RISA STEINBERG

Limón Technique Intermediate & Advanced
Freiheit, Freude und Selbstvertrauen

Im Zentrum des Trainings steht ein ganzheitlicher und organisierter Körper, der dafür sorgt, voller Freiheit, Leidenschaft und Selbstbewusstsein zu tanzen und auf unsere Fähigkeiten und das Erlernte zu vertrauen und dabei das Bewegungspotential voll auszuschöpfen.

Durch das Verständnis von Alignment (Ausrichtung) als ständiges Prinzip präziser und voller Bewegung wird der Einsatz des Körpergewichts erlernt und in Zusammenhang mit Schwerkraft gestellt – das Nutzen von Momentum. Wenn man dies noch mit Richtungselementen kombiniert kann man in der Bewegung mehr Risiken auf sich nehmen, was sich wiederum positiv auf die Bewegungsdynamik auswirkt. Atmung und Dynamik, unterstützt durch Musik, sind grundlegende Elemente, die in diesem Workshop erforscht werden. Fokus und Intention – ausgehend vom rein inneren Erleben des Tanzes – sowie eine starke Verbindung zum Raum sind vorrangig, um die Beziehung von Performer*innen und Publikum zu stärken.

Limón Technique Beginners
Spiel mit der Schwerkraft

Musik und Bewegung sowie die Koordination des Körpers im Raum werden in entspannter Atmosphäre erforscht. Durch das Verständnis von Alignment (Ausrichtung) als Bewegungsprinzip lernen die Teilnehmer*innen des Workshops das Körpergewicht optimal und in Verbindung mit der Schwerkraft zu nutzen. Das kombiniert mit Richtungselementen, erlaubt es, in der Bewegung mehr zu riskieren, was sich wiederum positiv auf die Bewegungsdynamik auswirkt. Atmung und Dynamik, unterstützt durch Musik, sind grundlegende Elemente, die in diesem Workshop erforscht werden. Ziel ist es, komplett frei, lustvoll, selbstbewusst und voll Vertrauen zu tanzen.

Risas Ziel ist es, solide technische Fertigkeiten und ebenso die Fähigkeit, poetisch und ganzheitlich zu tanzen, zu vermitteln. Dazu zieht sie José Limons Technik heran, wobei Atmung und Dynamik durch Musikalität als grundlegende Elemente besonders hervorgehoben werden. Sie stützt sich bei der Erforschung dieser Elemente auf ihre langjährige Erfahrung als Tänzerin, Dozentin und Performerin seiner Werke.

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© FRANZI KREIS
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LAURA STEINHÖFEL

Die Konferenz der Kinder (8–11J)
Theater, Bewegungsspiele

Nach dem Motto „So kann es nicht weitergehen, es muss etwas geschehen“ sammeln wir Forderungen und Ideen für ein friedliches Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur. Die Sorgen, die Fantasie und das Einfühlungsvermögen der Kinder stehen dabei im Mittelpunkt. Frei nach Erich Kästners Klassiker Die Konferenz der Tiere schreiben wir unsere Geschichte, erwecken Figuren zum Leben, entwickeln Begegnungen und improvisieren Szenen. Wir gestalten Objekte und Masken und zeigen am Ende unser Werk unseren Freund*innen und Eltern.

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© YANNIS AKON
Kurs

ANASTASIA STOYANNIDES

Hatha Yoga – bien tempéré
Der Körper ist unser Tempel

Während dieses Workshops werden wir die Praxis der Gewaltlosigkeit würdigen, indem wir eine wohltemperierte Abstimmung zwischen unserer Absicht und dem tatsächlichen physischen Zustand unseres Körpers fördern.

Wenn wir tiefer in den Kern der Yoga-Stellungen eintauchen, können wir fühlen, wie der Atem Aktion und Reaktion ausgleicht, während Kraft und Kontemplation aufeinander abgestimmt werden. Das in jeder Klasse ausgewählte Vokabular der Positionen führt dazu, dass jede*r sich innerhalb ihrer*seiner Fähigkeiten zu Hause fühlt und eine ehrliche Art für die Praxis akzeptiert, die weit über Konkurrenz und Stress jeglicher Art hinausgeht.

Wenn du eine erholsame und achtsame Arbeitsweise mit deinem Körper genießen willst, wirst du diese Hatha-Yoga-Methode lieben. Sie ist tiefgründig, aber minimal – respektiert die Autonomie der*s Schülerin*s und das jeweilige Lerntempo sowie den Fortschritt und bietet Freude, Ruhe und Kraft.
Die Belohnung nach jedem Unterricht? Ein wunderbares Lächeln im Gesicht und Glücksgefühle im Herzen!!

Mir ist ein durchdachtes und präzise ausgearbeitetes Yogaübungssystem besonders wichtig. Deswegen fasziniert mich Yoga bien tempéré nach Eva Ruchpaul – eine der großen Pionierinnen des Hatha Yoga in Europa, die diese Technik entwickelt und kodifiziert hat. Diese Art des Yoga fordert dazu auf, vermeintliche Gegensätze wie Einfachheit der Form und Komplexität der Ausführung in Einklang zu bringen. Im Yoga bien tempéré bilden Üben und Anleiten einen immer neuen Brückenschlag zwischen der Kunst und dem Können. Ich genieße Variation und Individualität, die hier ausdrücklich erwünscht sind. Dieser Workshop ist offen für alle, die Interesse an einer neuen Dimension der Hatha Yoga Praxis haben.

„…Dieses Yoga ist spannend, abwechslungsreich, klug, extrem intensiv und enorm beglückend. Und immer wieder freue ich mich darüber, dass ich mit einer Ausrichtung an Wettbewerb und Leistung hier nicht weiter komme, sondern anderen Wegen und Dimensionen folgen kann.“ – Johanna S., Berlin

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© EMILIA MILEWSKALA
Kurs

KENJI TAKAGI

Dynamic Dramaturgy
Würze deinen Tanz

Die Dramaturgie dynamischer Ereignisse innerhalb einer Bewegungsfolge schafft Expressivität. Es ist alles eine Frage des Kontextes und wie die Zutaten miteinander abgestimmt werden. Raumkonzepte, Gebrauch von Zeit, Energie und Fluss sind Aspekte die simultan zur Komplexität solcher Ereignisse beitragen. Extreme Kontraste können uns ein klareres Gespür für die spezifischen Farbtöne geben, die wir nutzen und zugleich die dramaturgische Wirkung steigern. In diesem Workshop erforschen wir diese Elemente auf rigorose Weise. Dabei nutzen wir selbstkreiertes Bewegungsmaterial oder tasten uns an eine vorgegebene Phrase heran und entdecken dabei, wie aufregend Bewegung werden kann, wenn wir ihr dynamisches Potenzial maximal ausschöpfen.

Eating Space
Der Raum als Motivation

Raum motiviert Bewegung. Er lädt uns ein, zu kreieren und etwas geschehen zu lassen. Punkte, Linien, Kurven, Flächen, Körper, Oberflächen, Spuren, Richtungen, Wege, eng, weit, zentral, peripher, direkt, indirekt, klein, groß... sind Konzepte, die körperlichen Aktionen Nahrung bieten. Der Körper organisiert und reorganisiert sich ständig, während er diese räumlichen Repräsentationen erzeugt, sie anvisiert, ihnen folgt und sie verarbeitet. Die Vielfalt unterschiedlichen Körpereinsatzes, der in diesen Vorgängen involviert ist, erzeugt dynamischen und expressiven Reichtum. Wie schmeckt das? Ziel dieses Workshops ist es, Ideen anzubieten, um den Raum auf rigorose und spielerische Weise zu erforschen und Appetitanreger für technische und künstlerische Bewegungsforschung anzubieten. Jede Einheit beginnt mit einfachen Aufwärmübungen und entwickelt sich in komplexeren Anordnungen und Interaktionen, die sowohl Improvisation und Komposition als auch die Umsetzung neu erlernter Bewegungsabläufe einbeziehen.

Spark and Flow
Erwecke zum Leben was um dich herum und in dir ist

Sammle Eindrücke. Entdecke die Umgebung. Lass dich von dem inspirieren, was du siehst, hörst, fühlst, denkst, dir vorstellst. Lass den Ort und das Leben, das er beinhaltet, zu dir sprechen. Antworte mit Bewegung. Begib dich in einen Dialog mit der Lokalität. Bist du ein Teil von ihr? Bist du getrennt von ihr? Wenn einmal ein Funke die Bewegung in deinem Körper entzündet hat, mache weiter. Entdecke, was ganz von selbst passiert. Erlaube der Bewegung, sich zu entfalten und fortzuspinnen. Lasse alle äußeren Eindrücke und inneren Prozesse teilhaben. Genieße, tanze!

Wir beginnen ganz einfach indem wir da sind und gewahr werden wo wir uns befinden. Wir folgen diesen Wahrnehmungen und antworten auf sie mit elementarer Bewegung, neugierig, wie sich das anfühlt. Sobald daraus ein Fluss entsteht, geben wir uns der Situation in komplexerer Weise hin, hoffen von einem immer neuen Jetzt überrascht zu werden und genießen, das mit anderen zu teilen.

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EXPRESSIONS'19 © YAKO.ONE
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BRUCE TAYLOR

Modern Jazz
Tradition & Modernität

Die Dynamik der Jazzmusik gibt den Takt für eine beschwingte Modern-Jazz­Klasse an. Die Konzentration liegt dabei auf Bewegungen aus dem Rücken, wie etwa dem Port de Bras oder dem Swing. Wir verschaffen uns Klarheit und ein Gespür dafür, woher die jeweilige Bewegung tatsächlich kommt und konzentrieren uns dabei ganz auf den jetzigen Moment. Bruce ist dabei Modernität mit einem gewissen Respekt für die Tradition wichtig – bei Jazz Dance ist dies die Tradition des „Vermischens und Kreierens“.

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ATTILA ZANIN

HipHop Tanz – MixedAbilities (11+)
HipHop für dich und für mich!

Für die All-Abilities-Workshops gilt das Pay what it's worth to you-Prinzip – bezahle was es dir wert ist. Bitte melde dich beim Workshop Office, wen du diesen Workshop buchen möchtest.

Wolltet ihr schon immer wissen, wie man wie ein Roboter tanzt oder wie die Welle funktioniert? Hier könnt ihr es lernen! Wir fangen mit einigen Aufwärmübungen an und gehen dann dazu über, die Grundlagen von Locking, Popping, Breaking und Electric Boogaloo zu erlernen. Gegen Ende der Stunde setzen wir Schritt für Schritt eine Choreografie zusammen. Das Ziel ist, verschiedene Bewegungen aus dem HipHop-Universum kennen zu lernen und Spaß beim Entwickeln des eigenen Stils zu haben.

Dieser Workshop richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche mit und ohne intellektueller Behinderung, die gerne in einer Gruppe arbeiten und Lust haben, die eigenen tänzerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu erforschen.

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Kurs

Tanz- und Theater-Workshops für Kinder und Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche zwischen 3,5 und 18 Jahren stillen 12 Kurse im Rahmen von Shake the Break in einer Kooperation mit dem Dschungel Wien den Bewegungsdrang: Suni Löschner lässt die Frösche aus dem Teich, Attila Zanin tanzt mit Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung den Reebok, Natalie Campbell und Manuela Deac lassen Prinzess*innen rebellieren, Laura Steinhöfel beruft die Konferenz der Kinder ein, Johanna Figl und Martina Rösler lassen die Krafttiere los und Sanja Tropp Frühwald widmet sich der Liebe.

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© KarolinaMiernik

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

15. Juli bis 15. August 2021

Von 15. Juli bis 15. August 2021 zieht das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival wieder in die Theater und Museen Wiens ein und präsentiert in seiner einzigartigen Dichte und Vielfalt die hochkarätigen Positionen aus Tanz und Performance. Das Programm greift für 2020 geplante Produktionen auf und ergänzt diese mit neuen künstlerischen Arbeiten. Darüber hinaus bieten mehr als 160 Workshops und Research Projects sowie die Public-Moves-Klassen die Möglichkeit zum Selbertanzen.

Im Jahr 1984 von Karl Regensburger und Ismael Ivo gegründet, hat sich ImPulsTanz zu einem der bedeutendsten Festivals für zeitgenössischen Tanz und Performance weltweit entwickelt. Tausende professionelle Tänzer_innen, Choreograf_innen und Dozent_innen aus aller Welt, am Puls der Zeit, begegnen sich, arbeiten zusammen, zelebrieren den Tanz und versetzen die Stadt jeden Sommer für fünf Wochen in Bewegung. Mehr als 100.000 Menschen besuchen alljährlich das Festival: als Besucher_innen von mehr als 100 Vorstellungen auf den größten Bühnen Wiens, als Teilnehmer_innen der über 200 Workshops und Research Projects oder als Nachtschwärmer_innen auf den Festivalpartys oder in der ImPulsTanz Festival Lounge.

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Bildung / Hochschule Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Bildung / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Bildung / Studium Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Bildung / Kurs Tanzschule Grenke Kiel Kiel, Deliusstraße 3-5
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ausstellungen / Museum Staatl. Kunstsammlungen Dresden Dresden, Taschenberg 2
Familie / Museum Staatliche Museen zu Berlin Berlin, Genthiner Straße 38
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 10.8. bis 12.9.2021
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Köln, Schanzenstr. 6-20
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Aufführungen / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 30.7. bis 15.8.2021
Ereignisse / Festival Raritäten der Klaviermusik 13. bis 21.8.2021
Sehenswürdigkeiten / Kirche Dom zu Salzburg Salzburg, Domplatz
Ausstellungen / Burg Wartburg Eisenach Eisenach, Auf der Wartburg 2
Ereignisse / Festival intersonanzen Fest der Neuen Musik 19. bis 23.8.2021
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Familie / Kinderprogramm Kinder Universität Weimar Weimar, Amalienstraße 13
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln Köln, Unter den Krahnenbäumen 87
Konzerte / Musik Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Konzerte / Konzert Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar Weimar, Platz der Demokratie 2/3
Ausstellungen / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Familie / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel Neißeaue OT Zentendorf, Kulturinsel Einsiedel 1
Regio.Web / Schokolade Lindt
Schweizer Schokolade
Kilchberg, Seestrasse 204

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