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ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

WORKSHOPS 2022

126 international anerkannte Dozent*innen und Choreograf*innen vermitteln ihr Wissen in 224 Workshops in den lichtdurchfluteten Studios im Wiener Arsenal. Kurse von Afrofusion und Butoh über HipHop und Club Styles bis Repertory und zeitgenössischen Tanz stehen sowohl Anfänger*innen, fortgeschrittenen Tänzer*innen sowie Profis offen und finden entweder einmal täglich von Montag bis Freitag oder mit zwei Einheiten pro Tag am Samstag und Sonntag statt.

Neben allseits bekannten Publikumslieblingen wie Joe Alegado, Sadé Alleyne, Salim Gauwloos, Angélique Willkie, Damien Jalet, Terence Lewis, Samantha Van Wissen und Doris Uhlich unterrichten auch jedes Jahr neue Gesichter. 2022 sind dies unter anderem Perel, Antonia Baehr, Geumhyung Jeong, Ina Holub, Alfredo Barsuglia, Nicola Schößler, Maria Kolegova und William Briscoe.

Buchungs- und Bewerbungsstart Workshops und Research Projects: 12. April

Kontakt

ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Workshop-Zentrum Arsenal
Arsenal Objekt 19
A-1030 Wien

Telefon: +43.1.523 55 58
Fax: +43.1.523 55 589
E-Mail: info@impulstanz.com

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Bewertungen & Berichte ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival

Festival

Workshops

Die mehr als 200 Workshops im Wiener Arsenal richten sich an Anfänger*innen wie Profis und finden entweder einmal täglich von Montag bis Freitag oder mit zwei Einheiten pro Tag am Samstag und Sonntag statt.

126 international anerkannte Dozent*innen und Choreograf*innen vermitteln ihr Wissen in 224 Workshops in den lichtdurchfluteten Studios im Wiener Arsenal. Kurse von Afrofusion und Butoh über HipHop und Club Styles bis Repertory und zeitgenössischen Tanz stehen sowohl Anfänger*innen, fortgeschrittenen Tänzer*innen sowie Profis offen und finden entweder einmal täglich von Montag bis Freitag oder mit zwei Einheiten pro Tag am Samstag und Sonntag statt.

Neben allseits bekannten Publikumslieblingen wie Joe Alegado, Sadé Alleyne, Salim Gauwloos, Angélique Willkie, Damien Jalet, Terence Lewis, Samantha Van Wissen und Doris Uhlich unterrichten auch jedes Jahr neue Gesichter. 2022 sind dies unter anderem Perel, Antonia Baehr, Geumhyung Jeong, Ina Holub, Alfredo Barsuglia, Nicola Schößler, Maria Kolegova und William Briscoe.
Festival

Research Projects

für professionelle Tänzer*innen und Künstler*innen

Die forschungs- und prozessorientierten Projekte richten sich speziell an professionelle Tänzer*innen und Künstler*innen. In kleinen persönlichen Gruppen wird besondere Aufmerksamkeit auf das gemeinsame Arbeiten auf Augenhöhe gerichtet. Die maximal 20 Teilnehmer*innen werden anhand ihrer Bewerbungsunterlagen von der Projektleitung ausgewählt.

Zwei unterschiedliche Formate werden angeboten
Field Projects: 5 Tage zu je 6 Stunden
Pro Series: 3 Wochen zu je 6 bis 7 Stunden

Für Research Projects sind Bewerbungen erforderlich.
Diese sind bis 15. Juni 2022 möglich.
Kinderprogramm

Shake the Break

für Kinder und Jugendliche

Damit die Sommerferien noch bunter werden, bieten ImPulsTanz und der Dschungel Wien alljährlich Tanz- und Theater-Workshops für 3,5- bis 18-Jährige an. Mit Hilfe einer Reihe cooler und lustiger Dozent*innen wird getanzt, musiziert, geschauspielert, Akrobatik ausprobiert, Geschichten erzählt und erfunden oder auch das eine oder andere Bühnenbild gebaut. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Die Shake-the-Break-Workshops finden einmal täglich für jeweils ein bis drei Stunden von Montag bis Freitag im und in Kooperation mit Dschungel Wien statt.
Festival

Open Doors

Zum Zuschauen und Mitmachen

Im Workshop-Zentrum Arsenal ist jeder Tag Tag der offenen Tür! Alle sind herzlich eingeladen, bei den Workshops im Arsenal zuzusehen. Die Studios sind riesig. Es ist genügend Platz, um am Tanzteppichrand zu sitzen, im Beat zu wippen, die Gedanken von der (Live-)Musik tragen und sich inspirieren zu lassen, ohne dabei die Klasse zu stören. Zudem finden Gratis-Events sowie Showings von Workshops, Research Projects und Residencies statt, die exklusive Einblicke in die Kurse und Arbeiten der Choreograf*innen geben oder einfach Lust und Laune aufs Tanzen machen. Wer nicht nur zuschauen, sondern auch mitmachen möchte, ist auch bei den Jams herzlich willkommen!

Aufgepasst: Die Open-Doors-Events wachsen ständig. Immer wieder reinschauen lohnt sich!
Festival

Public Moves

Täglich, draußen und gratis

In über vier Wochen, von 5. Juli bis 5. August, wird an mehreren Locations unter freiem Himmel getanzt: Mehrmals täglich laden über 100 internationale und heimische Dozent*innen zu gratis Schnupperklassen – von Ballett und Jazz über Hip-Hop und Voguing bis Feldenkrais und Yoga. Jedes Alter und Level ist willkommen!

Das komplette Programm wird vorraussichtlich Ende Juni veröffentlicht.

Reservierungen sind ab 10:00 Uhr am Vortag der jeweiligen Klasse möglich.
Festival

Pro Scene

für professionelle Tänzer*innen, Künstler*innen, Schüler*innen, Student*innen, Dozent*innen, Choreograf*innen, Dramaturg*innen und Produzent*innen

ImPulsTanz versteht sich als eine aktive Austauschplattform für Tanz- und Performanceschaffende. Angeboten werden spezielle Aus- und Weiterbildungs- sowie Stipendienprogramme. Internationale Compagnien und Schulen laden zu Auditions, Symposien zum inhaltlichen Dialog und Residencies zur (Weiter-)Entwicklung von Arbeiten.
Kurs

José Agudo:
Flamenco Roots

Erst lernen die Teilnehmer*innen die Grundlagen von Flamenco: die Rhythmen, die ausdrucksstarke Verwendung der Arme und die Beinarbeit. Danach wird ausprobiert, wie diese Elemente im zeitgenössischen Tanz angewandt werden können. Nach dem Warm-Up wird Jose in sein Bewegungsrepertoire einführen und dieses mit spontanen Aspekten aus dem Flamenco verbinden. Es wird Raum für Improvisation mit den zuvor geübten Rhythmus-Passagen und Techniken geben. In erster Linie wird aber ausgelassen mit dem Groove und der Wärme des zeitgenössischen Flamenco­Temperaments getanzt.

09:30–11:30

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© Waikiki
Kurs

José Agudo:
Attack Release

Der Fokus in Joses Technik-Workshop liegt auf Schnelligkeit und zielt darauf ab, die Ausdauer durch präzise und einfache Bewegungsmuster zu verbessern. Die Grundsätze seines Unterrichts werden von einer Vielfalt traditioneller Tanzformen, wie Kathak, Flamenco und Kampfkunst beeinflusst und in einen zeitgenössischen Tanz-Kontext gebracht.

Das anfängliche Warm-Up richtet einen dynamischen Fokus auf das Konzept von „Attack and Release“. Die Technik ermöglicht es, Gelenke zu entspannen und den Energiefluss mit maximaler Bewegungseffizienz zu erhöhen. Jose zählt die Bewegungen meist durch, um die Dynamik und Impulse der Bewegungen und dadurch den Einsatz des Körperzentrums zu beeinflussen.

Diese Arbeitsmethode bereitet den Körper auf raumgreifende Fortbewegung vor. Es ist eine Suche nach der Bewegung, die am weitesten reicht bei schnellen und sauberen Übergängen. Dies ist eine energetische Klasse, die Detailarbeit bewirkt und sich auf Intention, Klarheit und extreme Körperlichkeit konzentriert.

09:30–11:30

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Kurs

José Agudo:
Carmen

Im Zentrum steht das Bewegungsmaterial von Joses Produktion Carmen. Der Workshop ist inspiriert von der gleichnamigen Novelle von Prosper Merimée und dem Mittelmeerraum. Als Basis dienen Elemente aus Flamenco und zeitgenössischem Tanz. Der Unterricht beinhaltet choreografierte Sequenzen sowie aufgabenbasierte Übungen für das Kreieren von eigenem Bewegungsmaterial.

Geeignet für Choreograf*innen, professionelle Tänzer*innen oder Tanz-Student*innen. Teilnehmer*innen lernen Repertoire der neuen Produktion Jose Agudos.

14:15–16:15

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Kurs

José Agudo:
Rhythm Composition

Der Fokus dieses Workshops liegt auf Rhythmus, Komposition und der Zusammenarbeit mit Komponist*innen. Wir beschäftigen uns mit den rhythmischen Mustern von Joses stark von Kathak und Flamenco beeinflussten Repertoires und bringen es in einen zeitgenössischen Kontext. Die Dekonstruktion dieser Rhythmen verhilft uns zu mehr Musikalität, um damit improvisieren zu können.

Geeignet für Choreograf*innen, professionelle Tänzer*innen und Tanz-Student*innen.

11:40–14:10

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Kurs

Conny Aitzetmueller:
Sassy Dance

Selflove. Self Confidence. Body Positivity. Empowerment. In Heels.

Mitzubringen: High Heels (Charakterschuhe, Pumps, Stilettos, Boots) und Knieschoner, langärmeliges Shirt (optional).

Schon Marilyn Monroe sagte: „Give a girl the right shoes, and she can conquer the world!”. Und genau das nimmt Conny zum Anlass, um nicht nur (!) Frauen* in ihre High­Heels­Klasse einzuladen.

Finde dein neues Ich. Verändere deine Haltung. Probiere einen neuen Gang aus. Erneuere deinen Tanzstil. Ändere deine Attitüde. Finde Balance. Sei selbstbewusst. Flirte mit deinem Körper.

In diesem Workshop fusionieren wir feminine Street Jazz Moves mit fließenden, coolen und fordernden Floorwork Moves in Heels. Besonderer Fokus liegt darauf, sich in hohen Schuhen selbstsicher bewegen und performen zu können und dadurch das Bewegungsrepertoire zu erweitern. Dieser Workshop richtet sich an alle, die gerne ihre Weiblichkeit in den Tanz einfließen lassen möchten und die Herausforderung in High Heels annehmen.

Das Tragen von Absätzen verändert dein Auftreten, deinen Tanzstil, deine Haltung, deine Attitüde. Die richtige Balance in Heels zu finden braucht Übung und Wissen um die Körpermitte und die richtige Positionierung der Beine. Lerne deine Bewegungen in Heels bewusst einzusetzen, flirte mit deinen Tanzmoves. Inhalte des Workshops sind: Techniken von Grundschritten in Verbindung mit Armvariationen (Koordination), Touches, Bodywaves, Legwaves, Headrolls, Hairflips, Hip Moves, Rollen und Posen. Jede Einheit verbindet die gelernten Elemente in einer Street Jazz Choreografie in High Heels. All genders welcome!

14:25–15:55

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Kurs

Conny Aitzetmueller:
Contemporary Pole

Wanna go upside down? Wanna dance?

Poledance ist eine der trendigsten Sportarten der letzten Jahre und eignet sich für jedes Fitnesslevel und jeden Körpertyp. Die Kombination aus Tanz und Workout ist eine einzigartige Möglichkeit Körperhaltung und Fitness zu verbessern.

Wir arbeiten mit dem eigenen Körpergewicht, mit Momentum und Dynamik, unterschiedlichen Griffvarianten, Haltepunkten bei Climbs und Kopfüberfiguren. Außerdem probieren wir verschiedene Stile aus: AcroPole (an der Pole mit Partner*innen), Showgirl-Moves und Contemporary Pole. Die Themenschwerpunkte sind Spins, Climbs und Floorwork kombiniert mit zeitgenössischer Tanztechnik. Die Pole als Erweiterung des eigenen Körpers ermöglicht es uns eine neue Bewegungssprache zu finden und unser Bewegungsrepertoire neu zu definieren. Bei Poledance spielt Akrobatik eine wichtige Rolle, doch steht stets die tänzerische Ausführung im Mittelpunkt. Choreografien zu Musik runden das Training an der Pole ab. Poledance ist alles in einem: stark, sexy, weiblich, cool, elegant, herausfordernd.

Contemporary Pole eignet sich für Tänzer*innen ohne Pole-Kenntnisse und ist auch für fortgeschrittenere Pole-Tänzer*innen mit wenig Tanzerfahrung gleichermaßen eine Herausforderung. Voraussetzung sind entweder Tanz- oder Polevorkenntnisse.

11:45–13:30

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Kurs

Joe Alegado:
Shifting Roots - Alegado Movement Language

Beginner
Startup Modern

Joes Unterricht besinnt sich darauf, die Beziehung zur Erde und zu unseren Wurzeln zu festigen, die für unsere Bewegungsfreiheit unentbehrlich ist. Sein Wunsch ist es, dass die Teilnehmer*innen diese Verbindung erfahren und die im Tanz überaus wichtigen Gewichtsverlagerungen erlernen. Koordination, Rhythmus, Fokus und vor allem Authentizität in der Bewegung werden einige der Ziele sein.

Intermediate, Advanced +
Hohes Performanceniveau

Bewegungsprinzipien werden auf eine höhere, komplexere Ebene der Koordination von Händen, Armen, Beinen und des Oberkörpers gebracht. Rhythmuswechsel, Gewichtsverlagerungen, dynamische Übergänge und vor allem die Verbindung zur Erde ermöglichen eine Ausdehnung nach oben, was wichtig für das Erreichen eines hohen Performancelevels ist.

„In meinem Wunsch, die Unterschiede zwischen meiner persönlichen Entwicklung im Tanz und meiner Arbeit mit der Tradition von José Limón zu unterscheiden, entschied ich mich, meine Arbeit als Alegado-Bewegungssprache zu kategorisieren. Hauptsächlich, um der Tatsache mehr Substanz zu verleihen, dass die Grundlage all meiner somatischen Erfahrungen von Kindheit an bis zur Gegenwart zu meinem Tanzvokabular beigetragen hat.

Noch weiter und tiefer, unterhalb dieses somatischen Fundaments liegen die Wurzeln, die sich weiter in die Seele unserer Erde erstrecken. Und weil wir als Menschen in ständiger Bewegung in der Landschaft der Erde sind, habe ich mich entschieden, meine Arbeit näher zu definieren, indem ich sie umbenenne – Shifting Roots.“

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Kurs

Alleyne Dance:
Afro-Fusion

Afro-Fusion vereint mehrere energiegeladene Stile mit Einflüssen aus traditionellen Tanzformen aus Zimbabwe, Nigeria, Karibik und Südafrika sowie aus westlichen Tanzstilen. Es ist eine motivierende, körperlich anspruchsvolle Tanz-Klasse, die Bewegungen zu unterschiedlichen Genres von Musik kombiniert und großen Spaß macht.

In dieser Klasse entfalten die Teilnehmer*innen ihren kreativen Ausdruck und verbessern Beweglichkeit, Kraft, Flexibilität, Koordination und Rhythmusgefühl. Isolations- und Beweglichkeitsübungen sowie wellenartige Bewegungen der Wirbelsäule sind ein wichtiger Bestandteil der Klasse. Es werden Tanzphrasen erlernt, die auf dem vorangehenden Warm-up aufgebaut sind und Bewegungsinterpretation und Genauigkeit erfordern und fördern. Musik und Rhythmus sind ebenso wichtige Aspekte der Klasse, denn Kristina & Sadé glauben daran, dass Musik das Herz und die Seele inspiriert.

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Kurs

Alleyne Dance:
Dynamics, Rhythm and Texture

Dies ist eine sehr physische zeitgenössische Klasse, die starke, komplexe und technische Sequenzen in und aus dem Boden beinhaltet und den Fokus auf Qualität, Impulse, Performancequalität und Ausdauer legt. Jede Einheit beginnt mit einem anderen Aspekt des Trainings und konzentriert sich auf die Artikulation der Hände, Isolationen, Spiralen, Atmung und das Fliegen. Es gibt Raum für Improvisation zur eigenen Weiterentwicklung.

Die wesentlichen Ziele des Workshops sind, den kreativen Geist, Leidenschaft, Entschlossenheit, Kraft, Musikalität und vor allem eine Absicht und Ehrlichkeit der Tänzer*innen weiter zu entwickeln, um Entscheidungen während der Session leichter fällen zu können.

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Kurs

Alleyne Dance:
Alleyne Dance Intensive

Es handelt sich um eine physische Intensive, die starke, komplexe und technische Sequenzen in und aus dem Boden beinhaltet und den Fokus auf Performance-Fähigkeiten und Ausdauer legt. Es gibt Raum für Improvisation zur eigenen Weiterentwicklung.

Die Intensive besteht aus einer zeitgenössischen Tanzklasse, dem Erlernen von Reperoire und einer Kreativsession. Dieses körperlich herausfordernde Programm beinhaltet komplexes und technisch-anspruchsvolles Vokabular, um die Performancekünste, die Ausdauer und die kreative Sprache der Teilnehmer*innen weiter zu entwickeln.

Wir spielen mit der Kunst von Intention und Authentizität von Bewegung und untersuchen dabei, wie Emotionen das Material verändern bzw. als Impulse genutzt werden können. Diese Klasse ist für die Teilnehmer*innen, die gerade ihre persönlichen Bewegungsstile, und ihre eigene Entwicklung entdecken, um sich in Auditions und kreativen Prozessen zu verbessern sowie für angehende Choreograf*innen, die ihre kreativen Methoden ausprobieren wollen, und Lehrer*innen, die Inspiration für das Entwickeln von Bewegungsmaterial benötigen. In diesen Sessions erkunden Teilnehmer*innen viele Möglichkeiten, wie man für andere / eigene Soli / für Gruppen und Partnerarbeit Tänze kreiert.

09:30–12:00 + 14:50–17:20

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Kurs

Adriana Almeida Pees:
BMC® - Embodying the fascia web of the body

Dr. Adriana Almeida Pees, deutsche und brasilianische Staatsbürgerin, ist seit der Spielzeit 2017/18 die künstlerische Leiterin und Kuratorin der Tanzsparte am Theater Freiburg. Seit mehr als 30 Jahren ist sie professionell im Tanzbereich tätig als Kulturproduzentin und Kuratorin, Solotänzerin, Choreografin, Tanzwissenschaftlerin und Gastdozentin an verschiedenen Universitäten, Tanzzentren und Festivals in Europa und Südamerika. Als Tänzerin war sie u.a. am Ballet da Cidade de São Paulo, am Theater Bremen und an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz engagiert. Sie ist Diplom-Psychologin, promovierte und habilitierte an der Universidade Estadual de Campinas-SP am Institut für Künste im Fachbereich Tanz mit der Forschungsrichtung Technisch-poetische Grundlagen des Darstellers. Als Gastdozentin hat sie zwischen 2008 bis 2015 an verschiedenen Universitäten unterrichtet. Außerdem ist sie zertifizierte Lehrerin in Body-Mind Centering und als solche Programmdirektorin für Brasilien und Uruguay. Als Mitbegründerin und Co-Geschäftsführerin des internationalen Produktionsbüros prod.art.br in São Paulo war sie ab 2004 an der Realisierung von über 50 Kulturaustauschprojekten in Brasilien, Südamerika und Europa beteiligt.

09:30–11:30

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Kurs

Adriana Almeida Pees:
Gyrokinesis® - Integrating Spine to Periphery

Positive Effekte auf das Erscheinungsbild

Gyrokinesis® basiert auf fließenden, harmonischen Bewegungsabläufen, die durch spezielle Atemtechniken unterstützt werden. Dies erhöht die Flexibilität der Wirbelsäule und stärkt den gesamten Bewegungsapparat. Darüber hinaus wird das Körperbewusstsein und die Koordination verbessert. Die neu gewonnene Flexibilität spiegelt sich in weiterer Folge in der Persönlichkeit wider. Eine ruhige Ausstrahlung, ein entspanntes Auftreten und Wohlbefinden im eigenen Körper sind nur einige der positiven Effekte.

09:30–11:45 + 15:00–17:15

Adriana Almeida Pees: Gyrokinesis® - Integrating Spine to Periphery bewerten:

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Kurs

Laura Arís:
Power Sources

Wiederholen und Weiterentwickeln

Grundlegendes Wissen von zeitgenössischer Tanztechnik wird wiederholt: Gewichtsverlagerung, Raumkonzepte, Atmung, Geschwindigkeit, Qualität und Strukturen. Außerdem wird die der Bewegung zugrundeliegende Intention genauer betrachtet.

Verschiedene Übungen, Spiele und Improvisationsaufgaben werden kombiniert, um den Teilnehmer*innen den Zugriff auf Intuition und Instinkt zu ermöglichen. Bestimmte Werkzeuge ermöglichen fließende und freie Bewegung, die den Teilnehmer*innen ein Bewusstsein für Bewegungseffizienz vermitteln. Metaphern und Bilder (assoziative Konzepte oder idealisierte körperliche Aktionen) werden genützt, um neue kinästhetische Erfahrungen und ein Verständnis zu erzeugen und zu verbessern – auf der Suche nach mentaler, körperlicher und emotionaler Balance.

09:30–11:30

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Laura Arís:
Play Full Body

Konzipiert als spielerische, körperliche aber auch mental herausfordernde Reise mit Kreativität als klarem Ziel, lädt dieser Workshop die Teilnehmer*innen dazu ein, ihre Perspektiven zu wechseln. Dabei gehen sie auf die Suche nach neuen Möglichkeiten, Bewegung und ihre Qualitäten zu betrachten. Sie versuchen, Material zu kreieren, das weder zu neu noch zu vertraut ist, sondern dazwischen liegt.

Angeleitete Improvisationen und spezielle Technikübungen sind der Ausgangspunkt für die Arbeit, meist mit Partner*innen oder in der Gruppe. Die Teilnehmer*innen experimentieren mit ihrem eigenen Vokabular innerhalb definierter, aber sich verändernder Kontexte. Dabei beobachten sie Körpermechanismen und mentale Prozesse, die in Bewegung passieren. Offen für die Wahrnehmungen, machen sich auf die Suche nach kreativen Impulsen, die, sobald sie ausgelöst sind, neue Möglichkeiten bieten – sowohl auf technischer als auch auf performativer Ebene.

14:15–16:15

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Kurs

Laura Arís:
Ultima Vez Vocabulary

Space, conflict and catastrophic imagination

„In den Performances von Vandekeybus befindet sich der Körper in einer Welt von Konflikten und in Gefahr. Es ist ein Schauplatz von Spannungen und Gegensätzen: horizontal/vertikal, hoch/tief, hart/weich, virtuos/verletzbar, aktiv/passiv, Mann*/Frau*, Körper/Geist, Mensch/Tier, Ordnung/Chaos, Intellekt/Instinkt, Natur/Zivilisation... Auf Basis dieser Gegensätzlichkeiten überschneiden sich formale, physische und existentielle Kategorien.“ – Erwin Jans

Dieser Workshop nähert sich den Grundlagen der Arbeitsweise von Ultima Vez an, ausgehend von Lauras persönlichen Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt als Performerin der Compagnie sowie aus ihrer, bis heute noch bestehenden Zusammenarbeit mit Wim Vandekeybus als Bewegungscoach und als seine choreografische Assistentin. Einige der Konzepte und Ideen verschiedener Stücke sorgen dafür, dass die Teilnehmer*innen diese energetische physische Sprache verkörpern können und dadurch eine Kostprobe der Arbeit von Ultima Vez erhalten.

09:30–11:30

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Kurs

Nicole Berndt-Caccivio:
Full Presence Ahead

Anatomische Reisen, tänzerische Recherchen

Für Menschen, die auf der Suche nach feinstofflichen Bewegungen im Körperinneren sind, wird in diesem Workshop ein Zugang zu den tieferen Strukturen im Körper angeboten, mittels Übungen erforscht und mit visuellen Bildern in Improvisationsräumen sowie Hands-on-Übungen entdeckt. Die Basis dieses Wissens kommt aus der biodynamischen Cranio-Sacral-Therapie. Grundfertigkeiten, Anatomie und Geschichte werden vermittelt und anschließend im freien Tanz nachgespürt.

Mit Hilfe der Biodynamischen Osteopathie, der Cranio­Sacral­Therapie und des zeitgenössischen Tanzes sammeln wir Informationen über die Anatomie unserer Gehirnstrukturen und deren Verbindungen zum ganzen Körper und entdecken dabei Prägungen der embryologischen Zeit. Spielerisch erforschen wir choreografische Skizzen, die wir in unserem Körper erspüren und anschließend in den Raum übertragen.

Wir werden einerseits anatomische Reisen von der Embryonalphase bis ins Jetzt in Form von erfahrbarer Anatomie machen, andererseits Bewegungssequenzen erspüren, die wir bereits davor wahrgenommen haben, oder Sequenzen entwickeln die durch den speziellen Ansatz der Suche eventuell neue Wege gehen kann.

Der Körper, den wir in all seinen Zusammenhängen und Querverbindungen spüren, verhilft uns Ende der Woche zu einem neuen (Fach-)wissen, das aus all unseren persönlichen Erfahrungen besteht.

09:30–11:30

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Kurs

Nicole Berndt-Caccivio:
OK! Let's Dance! 60+

Es ist die Pflicht der Kunst die Stimme zu erheben!

Wir lassen uns auf folgendes Experiment ein: Wir vergessen für eine Weile unser Alter, lassen uns von der Gruppendynamik mitreißen, genießen zwischendurch Momente des Rückzugs und der Stille und erforschen körperlich Themen, die uns beschäftigen. Dabei achten wir aufmerksam auf unsere Grenzen, um uns nicht zu verletzen. Nach dem gemeinsamen Warm-up, erforschen wir täglich ein anderes Thema im Rahmen eines Laboratoriums.

Lockere Kleidung, Wasserflasche und etwas zum Schreiben mitnehmen

12:00–14:30

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Kurs

Ruth Biller:
Zirkuswelt (8–12J)

Hier fliegen die Keulen, rollen die Bälle und stapeln sich die Artist*innen! Komm mit auf einen bunten Ausflug in die Welt des Zirkus: Hier ist der Raum um neue Techniken auszuprobieren oder bereits erlernte Fähigkeiten auszubauen. Dieser Workshop bietet die Gelegenheit, neue Bewegungserfahrungen zum Thema Zirkus zu machen und dabei Geschicklichkeit mit Spielfreude zu verbinden: Ob Jonglage, Objektmanipulationen oder Partner*innenakrobatik. Anfangs werden grundlegende Techniken erklärt und ausprobiert, danach kann jede*r sich auf eine oder mehrere Disziplinen spezialisieren. Zuletzt kombinieren wir Technik, Körper und Raum und kreieren spielerisch kleine Szenen. Am Ende der Woche gibt es ein Showing, bei dem die Teilnehmer*innen ihre Tricks und Choreografien Freund*innen und Verwandten zeigen können.

11:00–13:00

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William Briscoe:
Vogue

Wolltest du schon immer lernen, wie man wie die Kids auf TikTok und IG voguet? Nun, ich bin hier, um dir das beizubringen. Auf die Revlon-Art. Die "Femme"-Art. Auf die authentische Art. Voguing ist eine hochstilisierte Tanzform, die von Black und Latino LGBTQ-Communities in Harlem, NYC, entwickelt wurde. Es entstand in den späten 1980er Jahren und entwickelte sich aus der Harlemer Ballszene der 1960er Jahre, in der hauptsächlich Drag-, Transgender- und genderfluide Personen verkehrten. Benannt nach der berühmten Modezeitschrift, greift Vogue auf die Posen der Haute Couture und der altägyptischen Kunst, auf Tanz, auf Kampfkünste und Akrobatik zurück. Die Musik trägt dazu bei, eine Geschichte zu erzählen und die Gender-Performance zum Ausdruck zu bringen. Es ist ein dynamischer, energiegeladener, kühner, ausdrucksstarker, ermächtigender Tanzstil, der ein Gefühl von Gemeinschaft, Identität, freiem Ausdruck und Spaß für alle bietet. Egal, ob du zum ersten Mal auf dem Parkett stehst oder zu den „Around-da-way Filets“ zählst, hier ist etwas für dich dabei. Als Mitglied des legendären House of Revlon habe ich in der Kategorie „Butch Queen Vogue Femme“ unter dem Namen „Lil' Bit Revlon“ teilgenommen. Die Kategorien sind dafür gedacht, dass die Mitglieder des Hauses gegen andere Häuser um Status und Preise auf den Bällen antreten können. Welches Haus ist das glorreichste? Ob du nun stolzierst wie Naomi Campbell, keck tanzt wie Janet Jackson oder posierst wie Madonna, das alles gehört zu Voguing.

Dies ist ein Workshop für alle Levels und bietet offenen Dialog. Wir lernen, wie man zwischen allen 5 Elementen von Vogue Femme wechselt. Handbewegungen, Duckwalk, Catwalk, Spins, Dips, und Performance am Boden. Freiheit und Spaß. Geteilte Energie. Liebe. Traust du dich? Wir sehen uns auf dem RUNWAY, ihr Lieben!

18:15–20:00

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Kurs

William Briscoe.
We fall to stand again - Contemporary Technique

In einer Mischung aus Ballett, Modern und afrikanischem Tanz erkundet William die große Bandbreite von zeremoniellen bis hin zu alltäglichen Bewegungen. Dabei können die Teilnehmer*innen erkunden, wie Bewegung Emotionen stimuliert. Sein zeitgenössischer Unterricht, der eine breite Palette von Bewegungskonzepten von Graham, Limòn, Cunningham und Ballett verbindet, konzentriert sich auf das Künstlerische und Musikalische.

Zu Beginn wird die Wirbelsäule aufgewärmt, dann folgen rhythmische und perkussive Bewegungen Cross-the-Floor-Übungen, Fallen und Aufstehen, sowie Übungen zu Richtungswechsel, Geschwindigkeit und Beweglichkeit – ein Körper-Training. Mit Williams Choreografie lernen die Teilnehmer*innen, diese Bewegungsprinzipien in Bewegungsphrasen zu integrieren, die am Ende ausprobiert werden.

Tanzerfahrung auf allen Levels ist willkommen. Ein gewisses Verständnis von klassischem und modernem Tanz sowie räumliches Vorstellungsvermögen sind hilfreich aber kein Muss.
Wir stehen auf. Wir fallen, um wieder aufzustehen. Vertrauen ist der Kern dieses Workshops.

12:00–13:45

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Sonja Browne & Inge Kaindlstorfer & Cornelia Scheuer:
Layers, Drills and Flying Heads

Inspiriert von unserem Planeten, der mit Hilfe der Schwerkraft Lebewesen und Dinge ansaugt und an anderen Stellen wieder ausspuckt, interessieren wir uns in diesem Workshop für die Vertikale: Jenseits von relevée, sauté und Partnerlift. Welche Schichten von Material und Geräuschen umgeben uns und unsere Bewegungen, und in welchen Erweiterungen und Abbildern von uns selbst wirken wir nach außen hin bis in die digitale Zerlegung im Internet? Und wie wirkt das Alles in uns und leitet uns zu immer neuer Bewegung an?

Wir verwenden Tools aus Contact Improvisation, Real Time Composition, solistischer Bewegungsrecherche und Blind Dance, die uns Facetten der Vertikalen entlocken. Material, Musik/Sound und ein Laptop werfen Ideen für eine Reise zwischen Schichten ein.

Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich auf Prozesse einzulassen und in physischen Kontakt zu gehen. Tanztechnische Fertigkeiten sind keine Teilnahmevoraussetzungen, jedoch die Bereitschaft, sich auf die Gruppe und auf sich selbst einzulassen.

Für die All-Abilities-Workshops gilt das Pay what it's worth to you-Prinzip – bezahle was es dir wert ist. Bitte melde dich per Email beim Workshop Office, wenn du diesen Workshop buchen möchtest.

14:45–17:15

Sonja Browne & Inge Kaindlstorfer & Cornelia Scheuer: Layers, Drills and Flying Heads bewerten:

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Jermaine Browne:
FemFunk

Femme energy!

Jermaine versteht etwas von starker „Femme Energie“. Femme Funk ist sinnlich, knallhart und sexy, wobei klare Linien und Präzision im Mittelpunkt stehen. Die Teilnehmer*innen sind über die gewohnte Technik hinaus gefordert, die Verbindung zwischen Musik und Bewegung auf einer tieferen emotionalen Ebene wahrzunehmen.

10:00–11:30

Jermaine Browne: FemFunk bewerten:

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Kurs

Jermaine Browne:
Street Jazz / HipHop

A sensual remix!

Dies ist eine einzigartige Verschmelzung aus Jazz, HipHop und Funk, gepaart mit Jermaines elektrisierender Mischung aus Kraft und Sinnlichkeit. Sein präziser Tanzstil verbindet klare Linien mit Leidenschaft. Der Fokus liegt darauf, die natürlichen Fähigkeiten und Vielseitigkeit der Teilnehmer*innen zu stärken.

„Finde deinen eigenen Style und erfinde deine eigene Sprache.“ – Jermaine Browne

18:25–19:55

Jermaine Browne: Street Jazz / HipHop bewerten:

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Kurs

Verena Brückner:
Voice Xploration & Improvisation

Die Welt der Stimme und ihrer Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten ist groß!
Dieser Workshop lädt dazu ein, die eigene Stimme und ihre Vielfältigkeit zu erforschen und damit musikalisch und empirisch zu spielen.

Töne, Geräusche und Klänge umgeben uns. Ob wir sie als Lärm oder als wohltuenden Einfluss auf uns wahrnehmen, ist sehr individuell. Manche empfinden industrielle Maschinengeräusche sehr musikalisch, andere genießen das Surren der Waschmaschine oder des Geschirrspülers zu Hause, wieder andere empfinden das gleichmäßige Ticken eines Weckers oder einer Pendeluhr als angenehm oder setzen es als musikalisches Element und Metronom in einem Song oder in einer Performance ein. Hören beeinflusst die Stimme wesentlich. Aus diesem Grund werden wir uns in diesem Workshop auch mit dem aktiven Hören näher beschäftigen. Kultur beeinflusst die Sprache und Singweisen, weil wir als Kinder die auditiven Einflüsse imitieren. Das können wir uns auch als Erwachsene zunutze machen. Mit unserer Stimme und unseren Sprechwerkzeugen haben wir viele Möglichkeiten diverse Geräusche, Sounds, Töne und Worte zu produzieren und zu kreieren.

In diesem Workshop werden wir diese vokalen Möglichkeiten untersuchen und weiterführen. Gezielte Übungen helfen uns, die Zusammenhänge von Stimme und Körper zu erfahren und so den Körper als Teil der Stimme miteinzubeziehen. So werden wir die Qualität der eigenen individuellen Stimme und ihre Facetten immer besser kennenlernen. Mit dieser neu erforschten und einzigartigen Stimme begeben wir uns auf eine kreative Reise. Anhand von Improvisation werden wir Räume gestalten, Stimmbilder malen, Sounds und Songs entstehen lassen, diese entwickeln und präsentieren. Die Improvisationen werden in Kleingruppen, Duos als auch solistisch stattfinden. In der Improvisation wird unsere ganze Aufmerksamkeit gefordert. Sie passiert im Hier und Jetzt. Es wird in diesem Moment entschieden, was ich jetzt mache und im Machen entsteht der Impuls zu wieder einer neuen Aktion. Das Außen, der Raum, Publikum und andere Akteur*innen sind Teil dieses Prozesses.

In der Improvisation können wir uns ausprobieren, kreativ werden, uns herausfordern, wagen, riskieren, und an diesem Prozess lernen und wachsen. Analysieren wir die Improvisation, können wir unsere Verhaltensmuster erkennen, Grenzen wahrnehmen, sie verändern und mit ihnen spielen.

Wenn die Lust da ist, werden wir uns auch alle gemeinsam über den einen oder anderen Song hermachen und ihn in voller Inbrunst ertönen lassen. In diesem Sinne freue ich mich über Jede und Jeden einzelnen, der und die sich auf diese Forschungsreise mit der Stimme einlässt.

14:25–16:55

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Archie Burnett:
Voguing

Diese New Yorker Tanzkultur, die von Black und Brown homosexuellen Jugendlichen in den späten 1960er-Jahren ins Leben gerufen wurde, hat sich in der heutigen Zeit zu einer selbstbestimmenden und lebensverändernden Kraft entwickelt. Der Workshop nimmt die Teilnehmer*innen auf eine Entdeckungsreise mit, auf der sie Veränderungen auf lebensbejahende, körperliche und faszinierende Weise erleben können. Es geht um viel Liebe, viel Geschichte und darum, sie herauszulassen, um das wildeste Selbst auszupacken.

“See all of you this summer and let’s get to WERK!!”

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Archie Burnett:
Waacking

Waacking ist ein Tanzstil, der von Latino und Black Jugendlichen an der Westküste der USA, insbesondere in L.A., entwickelt wurde. Inspiriert von Old Hollywood erwecken die Teilnehmer*innen die lebenden Geschichten, die sie sind, in all ihrer Vielfalt zum Leben. Dieser Workshop vermittelt den Geschmack dieses „Fabelhaften“ und würdigt die inspirierenden Stars und Sternchen von Old Hollywood.

“Light, Camera, ACTION!!

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Natalia Catanea:
Aerial Silk Dance Expression

Diese Technik vereint die vielen Erfahrungen, die Natalia in verschiedenen Bereichen von Tanz gesammelt hat, wodurch sie sich immer wieder aufs Neue gefunden und ihre Technik weiterentwickelt hat. Diese Methode erlaubt es uns, den Raum in der Luft und am Boden in seinen vielen künstlerischen und expressiven Formen aus einer Tanzperspektive zu erkunden. Zwei Niveaus werden somit verbunden: Boden und Luft, niedrig und hoch. Mit Hilfe dieser wird im Laufe der Woche eine Routine entwickelt. Dies wird Teilnehmer*innen, unabhängig von bisherigen Erfahrungen und für jedes Alter, auf mögliche Bühnenauftritte und choreografische Kompositionen vorbereiten.

Aufbau der Trainingseinheiten:
- Dynamisches Warm-Up: Eine Mischung aus muskelaktivierenden Contemporary Dance und körperintensiven Theaterübungen mit Fokus auf Rhythmus und Musik
- Floor Work: Verwendung von Schwerkraft und Körperteilen als Bewegungsvektoren
- Semi-akrobatische Figuren am Boden, vorbereitende Übungen und fortgeschrittene Abfolgen
- Dynamische Kombinationen mit den Seidenbändern am Boden mit Fokus auf Arme, Schultern und Rücken. Während dieser Phase lernen wir Inverts, Scissors und Dove-Sequenzen
- Grundübungen für das Klettern, einfache Fußknotenübungen etc.
- Verschiedene Knotensequenzen: mit Augenmerk auf Technik, Kreativität und Empowerment. Der Koten wird in Bodennähe geübt und grundlegende Tanzbewegungen und deren korrekte Ausführung vorgestellt
- Aerial Contemporary Dance: verschiedene Figuren und Übergänge in den Seidenbahnen.
- Choreografische Komposition: die Verschmelzung von allen während des Workshops erworbenen Fähigkeiten (Aerial und Floor Work), um eine Performance zu gestalten.

18:00–20:00

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Alice Chauchat:
Togethering, a Social Dance

Dieser Workshop ist eine Einladung zum Tanzen – Seite an Seite und gemeinsam. wollen das Zusammensein durch Tanzen erforschen, mit all der Last und all der Leichtigkeit, die das Nicht-allein-Sein mit sich bringt. Anstelle von Schritten und Regeln, die unsere Beziehungen strukturieren, arbeiten wir mit Rätseln, Engagement und Neugier. Anstatt uns gegenseitig zu interpretieren, hören wir zu und üben uns darin, uns durch das Umfeld, auf das wir uns einlassen, verändern zu lassen. Wir schätzen unsere Unterschiede wert und hüten uns davor, sie abstumpen zu lassen.

Der Workshop ist offen für alle Körper und Geschichten. Offenheit und Engagement sind erforderlich.

14:20–16:50

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Alice Chauchat:
Dance of Companionship

Dance of Companionship (2014) ist gleichzeitig ein angeleiteter Tanz, eine Performance, eine Klasse sowie eine Praxis des Zusammenseins und gerahmt von gesprochenem Text und dem Schreiben von Gedichten. Der Text verwebt Vorschläge für den Tanz und erzählerische Fragmente über Formen der Zweisamkeit. Es ist eine Praxis des Miteinander-Seins: mit dem Tanz, mit sich selbst, mit den anderen, in aufmerksamer und intimer Distanz. Während wir uns immer detaillierter auf das gegenwärtige Geschehen konzentrieren, entfernt sich der Tanz – unser Begleiter – kontinuierlich als das, was das eigene Tun des*der Tanzenden übersteigt. Er ist ein Horizont: ein*e Partner*in, der*die Unbekannte, dessen Unbekanntheit verpflichtet und verdrängt.

The Dance of Companionship ist Teil der Sammlung von Tanzpartituren, aus denen sich Alices Projekt Togethering speist. Das etwa einstündige Stück ist zugleich eine Performance, ein Unterricht und eine Praxis des Zusammenseins. In diesem Workshop bietet Alice an, die Anleitung weiterzugeben, sowohl als Performance als auch als Unterrichtspraxis. In jeder Repertoire-Situation geht es um das Anpassen an die Rolle, wobei jede*r Teilnehmer*in Vorstellungen, Sprache und Tanzwissen artikuliert, die den Score erweitert.

Für diesen Workshop ist eine Bewerbung erforderlich. Bei Interesse, bitte Kurzbiografie und ein Motivationsschreiben an das Workshop Office schicken.

17:00–20:00

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Anya Cloud:
Intelligent Recklessness

In diesem Workshop wird das Wilde im tanzenden Körper hervorgeholt. Wir bewegen uns behutsam, ohne vorsichtig zu sein. Wir forschen und spielen. Wie können wir scharfsinnig, komplex und instinktiv bleiben? Wie können wir großzügig, hingebungsvoll, ansprechbar und durchsetzungsfähig sein? Um uns diesen Fragen zu stellen, nutzen wir eine wache Intelligenz in unseren Solokörpern und erwägen und „queeren“ Optionen, um einen agilen Solokörper auf die Begegnung mit anderen Körpern und der Physik einzustimmen. Wir tanzen mit den Körpern, die wir als die Menschen haben, die wir sind. In diesem Workshop entwickeln wir Fähigkeiten für das Annehmen von Gewicht, das Zulassen von Schwung, das Bewegungen durch Desorientierung, gehen in sanfte Kollisionen hinein- und aus ihnen heraus, navigieren den Aufprall, entdecken elastischen Rebound und Reversibilität und beschäftigen uns mit den Möglichkeiten von dauerhaften und nachhaltigen Tanzkörpern. Der Workshop ist ein bisschen von allem dabei – sowohl spezifisch als auch chaotisch. Es mag unmöglich erscheinen. Durch Solokörper, Duette, Trios und als Ensemble finden wir Heiterkeit, Komposition, Verwirrung und Freude, um die körperliche Bandbreite zu vergrößern. Dies ist eine Überlebenspraxis, die Wildheit kultiviert. Wir erweitern die vorgefassten Möglichkeiten des Contact-Improvisation-Tanzes durch intelligente Risikobereitschaft und durch ein „Ja“ zu dem, was sich ergibt.

Während dieses Workshops erkennen wir an, wo wir sind, wer wir sind (individuell und kollektiv) sowie die Komplexität/Politik der Zeit, in der wir leben – eine Transformation in Richtung eines verantwortlicheren und reaktionsfähigeren Tanzes.

17:30–20:00

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Anya Cloud & Sabine Parzer:
Exuberant Embodied Intelligence

Dies ist Contact Improvisation Training und Praxis vom Feinsten – unter Einsatz von technischen, kompositorischen, politischen und somatischen Fähigkeiten setzen wir uns mit der Geschichte der Form in Beziehung zu den aktuellen Realitäten unseres Lebens und der Welt auseinander, um uns Veränderung und Transformation konsequent vorzustellen. Wir arbeiten mit der dringenden Materialität des Tanzes, um uns selbst, unsere Interaktionen und die Ergebnisse, die wir erreichen wollen, fließend zu definieren.

Durch Solokörper, Duette, kleine Gruppen und als Ensemble beschäftigen wir uns mit Tänzen, die sensibilisierend, risikoreich, kopfüber, aus dem Gleichgewicht, fallend, sich durch den Raum bewegend, elastisch/abfedernd und überraschend sind. Durch funktionale und ästhetische Ansätze entwickeln wir die Fähigkeit, aufeinander zu reagieren, Grenzen zu überschreiten und großzügig mit uns selbst und anderen umzugehen. Die Musikalität von Masse, die Aktivierung des Raumvolumens, die Vergrößerung der qualitativen Bandbreite und die Kultivierung des Körperbewusstseins werden im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen.

Praktische Fähigkeiten, die vermittelt werden:
- runder Körper und 3-Dimensionalität
- Abstimmung der Reflexe und Überlebensfähigkeiten
- Nachhaltiges Tragen/Verhandeln von Gewicht
- Verantwortungsvolles Fliegen
- Anatomische Organisation und Sequenzierung
- Zugang an Momentum und Umsetzungsvermögen in und außerhalb von Kontakt
- Off-Balance und Desorientierung
- Einverständnis und Setzen/Respektieren von Grenzen
- Scores zu Identität und Bewusstsein für Gruppendynamik/Komplexität

Diese Übungen verbessern die Fähigkeit, die Optionen für Solomaterial innerhalb eines Contact-Improvisation-Tanzes neu zu definieren. Dies erleichtert es, andere einzuladen, Tanz zu sehen und zu schätzen, sich fallen zu lassen und anspruchsvolle und verantwortungsvolle Wege zu entwickeln, Contact Improvisation als einen radikalen Akt des Feierns und der Lebendigkeit zu praktizieren.

13:50–16:50

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Clélia Colonna & Raul Maia:
The Extra Limb

Stimme als erweiterte Berührung

In diesem Workshop laden wir die Teilnehmer*innen ein, die stimmliche Geste als eine Form der „erweiterten Berührung“ zu erkunden.

Der Klang unserer Stimme verlässt unseren inneren Körper, projiziert sich in den Außenraum und hallt durch unsere Ohren in Form von Schwingungen wider, dringt in unseren Körper ein und bewegt unseren sensiblen Gehörapparat. Wenn mehrere Stimmen außerhalb unseres Körpers aufeinandertreffen, kehren sie anders in unsere Ohren zurück, als sie gekommen sind, nämlich verändert durch die Begegnung. Unter dieser Annahme kann die Stimme als eine Form der Berührung wahrgenommen werden, ein taktiler Austausch mit anderen durch die Projektion von Schwingungen in unseren gemeinsamen Raum.

In diesem Workshop werden wir uns mit langandauernden Praktiken beschäftigen, die auf der Begegnung durch das Medium der Stimme basieren. Wir werden uns sowohl auf das Aussenden von Klang (Stimmgebung) als auch auf das Empfangen von Klang (Hören) konzentrieren.

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf das Erspüren der physischen Dimensionen des Klangs, indem wir die Bewegung als Auslöser für die Stimme und die Stimme als Auslöser für die Bewegung nutzen. Klang und Wiederholung sind die strukturellen Elemente, die diese Praxis auf Dauer tragfähig machen und uns bei der Erforschung der Stimme als Form der Kommunikation und als Form der Berührung zusammenhalten.

17:00–20:00

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Guy Cools:
Who needs a Dramaturg?

Tanz Dramaturgie und der kreative Prozess, ein Workshop für Choreograf*innen und ihre künstlerischen Vertrauten

Dieser Workshop bietet praktische Werkzeuge und Übungen für die Reflexion, die Evaluierung und eine eventuelle Transformation und Verfeinerung des kreativen Prozesses.
Mit dem Kreuz, dem Kreis und dem Labyrinth als grafische Symbole diskutieren wir die wesentlichen Polaritäten des kreativen Prozesses: Wahrnehmung, Aufbau, Intuition und Erfahrung.

In diesem Workshop konzentrieren wir uns auf die Wahrnehmung (was suchen wir), Artikulation (wie man sich am besten ausdrückt, um das zu bekommen, wonach man sucht) und interdisziplinäre Praktiken (wie arbeiten andere Künstler*innen aus anderen Disziplinen und wie finden wir kreative „Übersetzungen“ davon für die eigene Praxis).
Durch praktische und physische Übungen untersuchen wir, wie Dramaturgie bzw. der*die Dramaturg*in zu diesem Prozess als Zeuge*Zeugin, Dialogpartner*in und Lektor*in beitragen kann. Wir konzentrieren uns unter anderem auf den Bearbeitungsprozess und die Bedeutung von Rhythmus und Übergängen in diesem Prozess.

Das Ziel des Workshops ist es, eine andere, erneuerte Perspektive des eigenen kreativen und choreografischen Prozesses und der Methoden zu gewinnen.

10:45–16:45

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Guy Cools & Lia Haraki
Performing Biography – The stand-up way

Performing Biography – The stand-up way ist eine von der Performanceschaffenden Lia Haraki entwickelte und unterrichtete Researchpraxis. Sie zeigt, wie Autobiografie und persönliche Geschichten zu bedeutungsvollen Quellen für eine performative Praxis genutzt werden können. Teilweise inspiriert von Stand-up- Comedy-Prinzipien konzentriert sich der Workshop darauf, wie selbstbezogene Informationen und persönliche Erfahrungen für andere relevant werden und verbindet damit das Persönliche und das Kollektive. Die Teilnehmer*innen verkörpern persönliche Geschichten, performen Geständnisse, übertreiben Lügen, offenbaren Wahrheiten und decken verborgene Talente sowie Makel in einer Reihe von kurzen Solos auf. Humor, Drama, Zerbrechlichkeit und Empathie sind oft Teil der Recherche, für die eine sehr sichere Gruppenumgebung geschaffen wird. Für den Intensivkurs wird Lia von dem flämischen Tanzdramaturgen Guy Cools begleitet, der seit 19 Jahren mit ihr zusammenarbeitet und die Weiterentwicklung ihrer Praxis unterstützt.

Der Workshop steht Künstler*innen und Performer*innen aller Disziplinen offen, die ein Interesse daran haben, autobiografische Elemente in ihrer Arbeit zu erkuden.

10:45–16:45

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Marta Coronado:
Release Technique - Enjoying the Laws of Motion

Die Intensität der Bewegung

Dieser Workshop basiert auf den Grundprinzipien der Release-Technik.
Gleich zu Beginn des Warm-ups beschäftigen wir uns mit Vertikalität und Schwerkraft, um einen Bezug zum Boden und ein Bewusstsein für „alignment“ (Ausrichtung) zu schaffen. Wir konzentrieren uns auf die Verbindung zwischen Kopf und Nacken als Bewegungsimpuls. Es ist wichtig mit dem Gewicht der Extremitäten, des Beckens und des Oberkörpers zu arbeiten. Es geht um die Selbstwahrnehmung in der Bewegung, damit alte Bewegungsmuster verändert werden können und darum, neue Wege zu finden, die weniger Kraft kosten. Es wird versucht Körper und Geist zu integrieren und neue Zugänge zu anderen Gedankenabläufen zu finden. Der Workshop betrachtet den Körper als offenes System, als physikalische Maschine, die Bewegungsgesetzen unterworfen ist. Die drei goldenen Regeln der Trägheit, Wechselwirkung und Impulse erhöhen die Intensität unserer Bewegungen.

09:30–11:30

Marta Coronado: Release Technique - Enjoying the Laws of Motion bewerten:

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Marta Coronado:
Tools for a Thinking Body

Wenn wir uns die Kreation eines Tanzstückes wie ein Puzzle vorstellen – und wenn man als Tänzer*in eine aktive Figur auf diesem Spielbrett sein möchte – dann muss man ein denkender Körper werden, der sich verändert, wandelt, das Grundmaterial übersetzt und dabei in der Lage ist, sich selbst zu überraschen.

Während dieser Woche werden wir mit Raum- und Zeit-Veränderungen spielen.
Die ersten Tage werden wir eine Phrase lernen, die als Grundlage verwendet wird, um alle Veränderungen einzubauen.

Realtime Composition wird während der Improvisationssessions dazu beitragen, Interaktionsideen Raum zu geben. Dadurch wird in Form von Spielen das festgelegte Tanzmaterial in Zeit und Raum mit verschiedenen Werkzeugen transformiert.

Am letzten Tag der Woche werden wir das gesamte Bewegungsmaterial zusammentragen und versuchen das Skelett eines Tanzstückes zu kreieren, um es einander vortanzen zu können. Dies gibt uns eine Idee von Kontinuität, die diese Arbeit mit sich bringt.

Das Hauptziel dieses Workshops ist, die Basis meiner eigenen Erfahrung als Tänzerin mit euch zu teilen und euch bestimmte Richtlinien und Vorschläge zur Anwendung dieser Prinzipien von Transformation und Komposition mitzugeben.

Marta Coronado: Tools for a Thinking Body bewerten:

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Matan David:
Gaga/People

Gaga/people Klassen sind offen für alle ab 16 Jahren, egal wie viel Bewegungs- oder Tanzhintergrund sie haben. Es sind keine Tanzvorkenntnisse nötig. An jedem der Tage folgt im Anschluss an die Gaga/people Klasse, eine kurze Session für Bewegungsrecherchen und ein Dialog mit Bosmat Nossan. Die Teilnehmer*innen werden durch eine Serie entfesselnder Aufgaben geleitet, die aufeinander aufbauen. Anstatt einfach nur bestimmte Bewegungen nachzumachen, werden die einzelnen Teilnehmer*innen diese Aufgaben aktiv lösen und dabei herausfinden, wie sie oder er die jeweilige Information interpretiert und ausführt. Durch Gaga/people Klassen lernen die Teilnehmer*innen, mit ihren Körpern und ihrer Fantasie in Kontakt zu treten, erweitern ihr Körperbewusstsein, verbessern Flexibilität und Ausdauer und lernen die Freude an Bewegung in einer freundlichen und anerkennenden Atmosphäre kennen. Getanzt wird in bequemer Kleidung, Socken oder barfuß und mitzubringen sind eine Flasche Wasser und ein Handtuch.

Gaga ist die Bewegungssprache, die über viele Jahre hinweg von Ohad Naharin neben seiner Tätigkeit als Choreograf und künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company entwickelt wurde. Gaga entstand aus Naharins Wunsch mit seinen Tänzer*innen zu kommunizieren und seinem Interesse an dauerhaften Bewegungsrecherchen.

„Wir lernen unsere Gestalt besser kennen. Wir entwickeln einen Sinn für die endlosen Möglichkeiten. Wir erkunden multi-dimensionale Bewegung: wir genießen das brennende Gefühl in unseren Muskeln, wir sind bereit zuzuschnappen, wir sind uns unserer explosiven Kraft bewusst und manchmal nützen wir sie auch. Wir verändern unsere Bewegungsgewohnheiten und finden neue. Wir wachsen über unsere bekannten Grenzen hinaus. Wir können ruhig und wachsam zugleich sein.“ – Ohad Naharin

18:30–20:00

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Matan David:
Gaga Workshop

Gaga ist die Bewegungssprache, die über viele Jahre hinweg von Ohad Naharin neben seiner Tätigkeit als Choreograf und künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company entwickelt wurde. Gaga entstand aus Naharins Wunsch mit seinen Tänzer*innen zu kommunizieren und seinem Interesse an dauerhaften Bewegungsrecherchen.

Dieser Gaga Workshop beginnt mit einer Gaga/dancers Klasse und geht in eine Repertoire-Klasse über, die den Tänzer*innen die Gelegenheit gibt, Ausschnitte aus Ohad Naharins choreografischem Werk zu erlernen und das aus der Gaga/dancers Klasse Erlernte im Repertoire anwenden zu können.

Gaga/dancers Klassen richten sich an professionelle Tänzer*innen oder fortgeschrittene Tanzstudent*innen ab 16 Jahren. Das spezifische Vokabular und die Fertigkeiten, die einen wesentlichen Bestandteil der Ausbildung von Tänzer*innen darstellen, kommen in diesen Klassen zum Einsatz. Tänzer*innen werden mit mehreren Schichten von bekannten Bewegungen und Gaga Aufgaben konfrontiert. Im Verlauf der Unterrichtseinheit werden die Teilnehmer*innen gefordert, unbekannte Situationen und Bewegungsweisen zu erkunden. Gaga/dancers sorgt für eine Vertiefung der körperlichen Wahrnehmung, erweitert die Palette an Bewegungsmöglichkeiten, verbessert die Fähigkeit mit Energien hauszuhalten, diese zu modulieren und mit explosiver Kraft zu arbeiten, und führt schließlich zu mehr Bewegungsqualitäten mit einer großen Auswahl an Texturen.

Gaga ist eine Grundstruktur für die Entdeckung und Stärkung des Körpers, sorgt für Flexibilität, Ausdauer, Agilität, Koordinationsfähigkeit, Bewegungseffizienz und regt Sinne und Fantasie an. Die Klassen bieten ein Workout, welches sich mit Form, Geschwindigkeit und Kraftaufwand befasst und zusätzlich ein Spektrum an weichen und dichten Qualitäten, Feinheiten und explosiver Kraft sowie Unter- und Übertreibung vermittelt. Die Teilnehmer*innen entdecken schlummernde Bereiche, erweitern ihr Bewusstsein über ihre Gewohnheiten, verbessern ihre Bewegungseffizienz im Rahmen von vielschichtigen Bewegungsaufgaben und werden dazu ermutigt, die Freude innerhalb von schwierigen Passagen für sich zu entdecken. Die Sprache von Gaga ist ein kontinuierlicher Evolutionsprozess, der sich in den Klassen entfaltet und weiterentwickelt.

„Wir lernen unsere Gestalt besser kennen. Wir entwickeln einen Sinn für die endlosen Möglichkeiten. Wir erkunden multi-dimensionale Bewegung: wir genießen das brennende Gefühl in unseren Muskeln, wir sind bereit zuzuschnappen, wir sind uns unserer explosiven Kraft bewusst und manchmal nützen wir sie auch. Wir verändern unsere Bewegungsgewohnheiten und finden neue. Wir wachsen über unsere bekannten Grenzen hinaus. Wir können ruhig und wachsam zugleich sein.“ – Ohad Naharin

15:00–18:00

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Daybee Dorzile
Party Dances / Funktastic Jam

Ein Workshop für jedes Level und für Freund*innen der Soulmusik – ganz der Partylaune gewidmet. Eine Mischung aus verschiedenen Stilen wird zu Funk-, Soul-, Disko- und Jazz-Musik getanzt. Viele der Elemente kommen aus Social- und Party-Tanzstilen aus der Zeit zwischen den 1970er und 1990er Jahren, zu deren Entstehung Daybee auch ein paar gute Geschichten zu erzählen hat. Der Begriff „social“ bedeutet in diesem Fall, dass es sich um Tanzstile handelt, die gemeinsam auf Partys, bei Hochzeiten, in den Straßen, in Clubs und in Discos des Feierns wegen getanzt werden, z.B.: Boogie-Funky-Swing-Bewegungen beim gemeinsamen Shaken.

Tanzen bedeutet Gedanken, Gefühle und die menschliche Beziehung mit dem Raum und der Gesellschaft mit der größten Intensität zu erleben und auszudrücken. Tanz ist eine Erweiterung des täglichen Lebens. Tanz wird weltweit als symbolische inklusive Geschichte, eine Form der Meditation, Performancekunst, Spaß, Hobby, Sport, Lifestyle, eine Ausdrucksweise, universelle Sprache, Dialog unter Zivilisationen und Therapie gesehen. Tanz reflektiert menschliche Beziehungen und Kommunikation, weckt Sympathien, lässt mich auf gleicher Augenhöhe mit anderen stehen, vermittelt Emotionen, bringt Energie, bekämpft Schüchternheit, Komplexe und Blockaden etc.

Für ihre Klassen hat Daybee ´ein vielseitiges und aufregendes Programm zusammengestellt, das ihren Stil widerspiegelt, der sich aus der französisch-karibischen Kultur (Paris/Guadeloupe) und 30 Jahren Tanzerfahrung als Tänzerin, Performerin, Lehrerin und Musikliebhaberin zusammensetzt: Zouk, Funk, Disco, Hype, HipHop, Jazz, Ragga, Afrikanischen Tänzen, Lateinamerikanischen Tänzen, Cheerleader, Background Bühnen-Performerin, House, Waacking, u.v.m.

12:20–14:35 + 17:30–19:45

Daybee Dorzile Party Dances / Funktastic Jam bewerten:

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Kurs

Daybee Dorzile:
Social Dances / Afrobeat Latino Styles

Daybee serviert in diesem Workshop einen Mix aus sämtlichen Tanzstilen wie HipHop, Afro House, Afrobeat, Latin Styles und Dancehall. Ihre karibischen Wurzeln und Einflüsse aus verschiedenen Tanzformen, die ihre künstlerische Individualität ausmachen, münden in reinem Vergnügen und Freude am gemeinsamen Tanzen.

Der Unterschied zur traditionellen europäischen Tanzschule besteht in der Bewegung des Zentrums, was sich positiv auf den rhythmischen und sensorischen Bewegungsansatz auswirkt. Diese Mischung vermittelt eine spaßbringende und soziale Atmosphäre mit verschiedenen choreografischen und ästhetischen Elementen.

Ein Hauch von Dancehall: ein jamaikanischer sozialer Tanzstil.
Ein Hauch von House Dance: ein amerikanischer sozialer Tanzstil aus Chicago.
Ein Hauch Afro-Latino-Tanz: eine Mischung aus afrikanischem Tanzstil und lateinamerikanischen Tanzstilen. Beide Stile werden getrennt, wobei ich mit den Grundlagen begonnen wird, werden eine Kombination beider Stile angeboten, basierend darauf, wie sie auf ethnischer und kultureller Ebene miteinander verbunden sind.

14:00–15:45

Daybee Dorzile: Social Dances / Afrobeat Latino Styles bewerten:

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Daybee Dorzile:
Funktastic Jam 11+

Ein Mix aus Party- Moves und HipHop, der in TikTok-reife Choreografien verpackt wird. Lerne den Robocop, Fila, Roger Rabbit, Rambo und vieles mehr! In Daybees Klasse wird das Körperbewusstsein erhöht, das Rhythmus-und Raumgefühl verbessert, das Selbstbewusstsein gestärkt, aber an erster Stelle steht: zu guten Beats Spaß miteinander haben.

10:30–12:00

Daybee Dorzile: Funktastic Jam 11+ bewerten:

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Markus Eggensperger
Urban Dance (6–10J)

Eintauchen in die Welt des HipHop

Urban Dance und HipHop ist Spaß und Lebensfreude – einfach eine coole Party! In diesem Workshop tauchen wir in die Welt verschiedener Tanzstile der HipHop-Kultur. Neben Party-Moves wie Fila, Smurf und Reebok geht´s ab auf den Boden mit einfachen Elementen aus Breaking. Bei leichten akrobatischen Übungen lassen wir die Welt Kopf stehen. Eine Garantie für viel Spaß mit Musik und Tanz!

10:15–11:45

Markus Eggensperger Urban Dance (6–10J) bewerten:

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Defne Erdur:
Every Body Knows

Aufbruch zu den eigenen Kraftquellen!

Es gibt nichts Neues unter der Sonne! Und dennoch lädt all das bereits Vorhandene dazu ein, tiefer in die Ebenen unserer Präsenz einzutauchen; einen besonderen Ort zu finden, von dem aus wir bewusst und frei tanzen können. Wir werden zusammen in unsere physischen, emotionalen und mentalen Grundgerüste hineinblicken. Wir arbeiten mit den Empfindungen und der anatomischen Zusammensetzung unseres Körpers, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die Antworten für innere und äußere Stimuli richten. Mithilfe von analytisch-anatomischen Bildern und verschiedenen künstlerischen Mitteln (Schreiben, Zeichnen, Klang erzeugen etc.) arbeiten wir mit unserem Körper und finden dabei Beziehungen zwischen Gedanken, Emotionen, Körperhaltungen und Bewegungen.

Wir arbeiten an unserem Bewusstsein und unseren Wahrnehmungssystemen, und ermöglichen dadurch einen stetigen Wandel unserer gewohnten Muster, finden unsere innewohnenden Kraftquellen, Flexibilität und Ausdauer. Prinzipien aus Experiential Anatomy, Developmental Movement, Authentic Movement und Kunsttherapie (Expressive Arts Therapy) werden verwendet, um in Beziehung mit dem einzigartigen Selbst zu treten und dabei im Tanz mit anderen aufzugehen. Lass uns (Tänzer*innen und Einsteiger*innen) zu einem erhabenen Dasein ausfliegen und im Tanzen einen genügsamen, zufriedenen und leichten Körper erleben.

11:40–14:10

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Defne Erdur:
Embodying Consent

Sanft zur Berührung zurückkehren, Kontakt mit Achtsamkeit zurückgewinnen

Nach einer langen, unsicheren Zeit der Beobachtung unserer eigenen inneren Bewegungen und des Überlebens in kleinen, begrenzten Räumen, eine Zeit, in der wir vielleicht andere über Online-Plattformen beobachten haben, treffen wir uns nun mit offenen Körpern in offenen Räumen!

Wie immer kommen wir alle von verschiedenen Orten mit unterschiedlicher Sensibilität. Vielleicht haben sich einige von uns schon im Sommer in offenen Räumen und auf Festivals bewegt. Aber jetzt – mehr denn je – ist mehr Aufmerksamkeit und Sorgfalt für unsere Unterschiede notwendig beim Erforschen, was Berührung mit sich bringt. Deshalb versuchen wir, Ruhe und Konzentration zu finden und uns behutsam – körperlich, geistig, emotional, politisch – mit Fragen der Berührung im Tanz auseinanderzusetzen.

Im Workshop bewegen wir uns durch eine Reihe dieser Fragen:
Können wir uns ernsthafte Gedanken über die Unschärfen eines „Ja“ und eines „Nein“ machen? Können wir uns fragen, woher wir wissen, wie, wann und warum sich unsere Reaktionen verändern, wann wir in der Lage sind klar zu antworten, wann wir verwirrt sind und/oder uns nicht klar ausdrücken können, wann wir fähig oder unfähig sind, andere zu lesen? Wie entwickeln wir eine körperliche und verbale Sprache, um unsere sich ständig ändernden Entscheidungen auszudrücken? Mit anderen Worten, wie entwickeln wir Fähigkeiten, um uns unserer körperlichen Zustände bewusst zu sein und zu erkennen, wie diese mit unseren mentalen, emotionalen und chemischen Zuständen zusammenhängen, und vor allem wie sie in und um unsere Tänze herum Gestalt annehmen? Wie können wir, in einem bestimmten Moment, zu Held*innen statt zu Opfern unserer eigenen Entscheidungen sowie der Entscheidungen unserer Partner*innen werden? Wie können wir dazu übergehen, vielschichtige Echtzeit-Kompositionen miteinander zu entwickeln, die es uns ermöglichen, im Tanz für den Tanz präsent zu bleiben? Sind wir bereit zu scheitern und zu korrigieren?

Alles für die gemeinsame Erschaffung eines mutigen, sicheren Raums in und um unsere Tanzflächen!
Ernsthaft freudvoll, freudvoll ernsthaft...

12:10–14:40 + 17:30–20:00

Defne Erdur: Embodying Consent bewerten:

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Alix Eynaudi
Insomnia, a word of mouth

Eine ewig rezessive Miniatur, die an den Rändern, den Flussufern, den Ufern, den Grenzen eines Festivals kreuzt: Insomnia, a word of mouth.
Insomnia oder Tanzen und Ausruhen mit und gegen eine Bibliothek im Unterholz einer öffentlichen Veranstaltung, (fast) unangekündigt. Dort werden wir gemeinsam in einem dunklen Raum unter freiem Himmel in Büchern herumstöbern.
Ein freudiger Akt der Bibliomantie.

Bücher tun Dinge, ungeachtet ihrer selbst. Sie vertragen sich miteinander, sie kommen durch Aktivitäten, Lesungen, Übersetzungen und (Fehl-)Interpretationen in Kontakt. Zusammen behaupten sie einen (sozialen) Raum, in dem wir miteinander reden und tanzen. Wie irdische Erschütterungen begrüßt und fördert Insomnia, a word of mouth die Bildung von Linien und Rissen entlang dieses Raums des Teilens. Ein Bootleg-Gedicht, orchestriert durch einen Indexwechsel.

11:40–14:10

Alix Eynaudi Insomnia, a word of mouth bewerten:

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Libby Farr:
Introduction to Ballet 1+2

Natürliches Bewegungspotential

Introduction to Ballet ist ein Workshop für Ballett-Anfänger*innen und Tänzer*innen, die daran interessiert sind, die Grundlagen von Ballett kennenzulernen, bzw. wieder aufzuwärmen: Platzierung (placement) und Ausrichtung (alignment); das Beugen (plié), die Rotation und Funktion der Gelenke, Koordination und Schieben und Ziehen (push and pull), demnach Bewegungen, die in Natur und Alltag vorkommen. Der Workshop selbst ist wie eine normale Ballettklasse gegliedert: Übungen an der Stange und in der Mitte des Raumes. Manche Übungen beginnen auf dem Boden, um ein besseres Verständnis für den Körper zu bekommen, bevor die Übungen im Stehen wiederholt werden.

Ziel ist, Ballett als Werkzeug zu entdecken, das zu einem höheren Bewusstsein über unser natürlichen Bewegungspotentials und einer Erweiterung der Betrachtungsweise des eigenen Körpers führt. Eine Einführung in die Freude an Ballett!

Als Fortführung von Introduction to Ballet 1, wird der Workshop in der zweiten Woche dem menschlichen Körper und seiner natürlichen Funktion im täglichen Leben nahe bleiben. Und diesmal gehen wir mit dem Ballettvokabular weiter. Wir gehen die Platzierung und Ausrichtung auf dem Boden noch einmal durch und machen weitere Übungen, um die Mechanik zu unterstützen – die Basis des Ballettvokabulars.

Libby Farr: Introduction to Ballet 1+2 bewerten:

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Libby Farr:
Gyro Ballet

Gyrokinesis® ist ein sicherer, systematischer Lernprozess, der von Juliu Horvath entwickelt wurde. Dabei wird der Körper mittels rhythmischen und fließenden Bewegungssequenzen sanft durchgearbeitet, Energiebahnen geöffnet, das Nervensystem stimuliert, die Bewegungsspanne erweitert und die Muskelkraft erhöht. Diese einzigartige Bewegungsmethode weist ähnlich positive Eigenschaften wie Yoga, Tai Chi, Gymnastik und Tanz auf. Die Klasse beginnt mit einer Serie an fließenden Bewegungen der Wirbelsäule auf einem Hocker, die den Körper auf komplexere, agile und geschmeidige Bewegungen vorbereitet. Anschließend folgen Übungen am Boden, die an die Bewegungen der Wirbelsäule anschließen sowie komplexere Sequenzen mit Einbeziehung der Hüfte, der Schultern, der Hände und Füße.

Die Ballett-Klasse ist eine Evaluierung und Analyse des Körpers mit dem Ziel das Bewusstsein über die natürliche Ausrichtung und die Erfahrungswerte der*des Tänzerin*s am Schauplatz Ballett-Unterricht – also erst an der Stange dann in der Raummitte – zu stärken. Die Arbeit an der Stange konzentriert sich auf Isolation und Lockerung der Gelenke, wodurch einerseits ein Bewusstsein für das Körperzentrum und anderseits ein Verständnis vom Ursprung der Bewegung entsteht. Das sorgt für eine funktionale Körperplatzierung und ermöglicht es gleichzeitig grundlegende Systeme des Ballettvokabulars zu überdenken. Die Praxis in der Raummitte können die Tänzer*innen nützen, um die neu erworbenen Informationen in ihr Ballettvokabular aufzunehmen und bei Gewichtsverlagerungen, Richtungswechsel und beim Bewegen durch den Raum anzuwenden.

Dieser Workshop ist eine Forschungsreise durch den Körper und ermöglicht einen Blick für die Veränderungen eines tanzenden Körpers im Alltag. Indem die Klasse mit Gyrokinesis begonnen wird, verändert dies bereits den Körper/Geist der Teilnehmer*innen und öffnet die Türen für neue Errungenschaften. Das Ziel des Workshops ist eigentlich kein Ziel zu haben. Es geht mehr darum mal etwas Anderes kennenzulernen und Ballett aus einem anderen Blickwinkel zu erleben. Der Workshop richtet sich an Tänzer*innen mit Vorkenntnissen und an Profis, da die Teilnehmer*innen Ballett-Kenntnisse brauchen, um diese Klasse genießen zu können.

09:30–11:30

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Kurs

Libby Farr:
Ballet for Contemporary Dancers

Natürliches Bewegungspotential

Die Klasse untersucht und re-evaluiert die klassische Balletttechnik mit dem Ziel, das Bewusstsein der Teilnehmer*innen hinsichtlich ihres Alignments (Ausrichtung) zu stärken. Der Unterricht ist in zwei Teile gegliedert: die Übungen an der Stange und in der Mitte.

Die Übungen an der Stange konzentrieren sich auf die Isolation und die Lockerung der Gelenke, um dadurch das Zentrum zu stärken und ein richtiges Placement (Platzierung) zu ermöglichen. Das Placement wird flüssiger und funktionsfähiger, statt steif gehalten zu werden, was bewirkt, dass Bewegung immer leichter fällt und sich natürlicher anfühlt.

In der zweiten Hälfte des Unterrichts, in der Mitte, werden die Teilnehmer*innen dazu aufgefordert, das an der Stange erlernte Placement und die Leichtigkeit als Kraftquelle für ihre individuelle Dynamik zu nutzen. Das Training in der Mitte beruht auf Gewichtsverlagerung, Motivation und Bewegungsfluss, vor allem aber auch auf Momentum statt auf der reinen Form von Bewegung. Dies ermöglicht den Teilnehmer*innen mehr Bewegungsfreiheit und mehr Ausdruckskraft zu erlangen, was zu einem höheren Selbstbewusstsein bei der Eroberung des Raumes und der Freiheit jenseits von Technik zu arbeiten führt.

09:45–11:30

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Frey Faust:
Spirals and the Mythology of Monoplanar Action – Axis Syllabus

Übergänge in Bewegungsabläufen sind meist spiralförmig, während gerade Linien restriktiv sind. Der Fokus des Workshops liegt auf der Spirale, deren Anwendung in der Bewegungspraxis sanft, respektvoll und auf positive Weise herausfordernd ist. Diese Art der Bewegung fungiert auch als gute Vorbereitung für den Alltag.

14:05–15:50

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Kurs

Frey Faust:
Axis Syllabus Intensive

Bewusstsein hat oberste Priorität, noch vor Kraft und Flexibilität. Je mehr wir darüber wissen, wie der Körper aufgebaut ist und wo sich die verschiedenen Körperteile befinden, desto besser können wir verstehen, was die unmittelbaren und langfristigen Bedürfnisse sind. Dieser Workshop ist auch therapeutisch, denn Körperbewusstsein und bis ins hohe Alter schmerzfrei zu bleiben, schafft Zuversicht und ist eine grundlegende präventive Medizin – eine gute Gelegenheit für eine positive Lebenseinstellung.

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Comfort Fedoke:
HipHop

Comfort, Tänzerin und Choreografin u. a. von Missy Elliott, ist Spezialistin für Old School und New School HipHop. Ihre Klassen bestehen aus Grooves, Kombis und Freestyle. Das Ziel ist, das HipHop­Repertoire anzureichern, um sich danach frei im Cypher zu bewegen. Das Motto der Klasse lautet: „Bewegung ist meine Sprache, komm und schau dir was ab!“

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Frey Faust
The Ecological Body – Axis Syllabus

Die Axis-Syllabus-Methode ist eine Sammlung nützlicher Informationen über Verwendung, Vorbereitung, Behandlung, Struktur, Funktion, Grenzen und Potenzial des menschlichen Körpers in Bewegung. Frey bietet Einzel- und Gruppenfeedback zur Verbesserung der individuellen Fähigkeiten sowie zum Vorbeugen von, dem Umgang mit und der Regeneration von Verletzungen.

Der Schwerpunkt liegt auf der exzentrischen Kräftigung: (aufwärts) hebeln, allmählich nachgeben, sowie auf mäßigen bis extrem dynamischen Bewegungen: hüpfen, rütteln und wackeln, kippen, schleudern, aufstapeln, bündeln, abprallen, heranziehen, schwingen, Vektoren usw.

18:10–20:10

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Salim Gauwloos:
Contemporary Jazz – Dancing Meditation

Als Verschmelzung von Ballett, Modern und Jazz erforscht Salims einzigartiger Stil eine große Spannweite von organischen, oft kantigen Bewegungen, die von der Graham-Technik inspiriert sind und wurzelt stark in klassischen Grundlagen. Seine Klasse betont die künstlerische Interpretation und Musikalität, während er die Tänzer*innen herausfordert, sich auf neue, unkonventionelle Weisen zu bewegen. Den Anfang macht ein Warm-up mit Modern-beeinflussten, Ballett- und Jazz-basierten Übungen gemischt mit Yoga sowie einer integrierten Meditation, die sich auf richtige Ausführung und Alignment (Ausrichtung) konzentrieren und nehmen die Teilnehmer*innen mit auf eine Reise, die schon als „getanzte Meditation“ bezeichnet wurde. Die Klasse entwickelt sich hin zum Erlernen von Salims eigenen Choreografien, die zum klaren Verständnis heruntergebrochen und demonstriert werden. Salims Verständnis vom richtigen Einsatz der Atmung ist ein weiterer Schwerpunkt in seinem Unterricht. Auch wenn die Klassen auf die Levels Beginner, Intermediate und Advanced ausgerichtet sind, sind Vorkenntnisse in Jazz und Modern sehr nützlich für die Teilnehmer*innen.

Beg/Int/Adv

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Philipp Gehmacher:
Morning Practice

Diese Morning Practice stellt den Anspruch verschiedenste Aspekte meiner persönlichen Bewegungspraxis in tägliche Einheiten zu teilen. Es wird um den eigenen Körper und den Körper-in-Bewegung gehen. Wir arbeiten mit dem Körper als Material, das wir gleichzeitig formen und in Bewegung bringen können. Wir denken ihn in Teilen wie als Ganzes, mit einem oder vielen Zentren. Wir schärfen unseren „gefühlten Sinn“ im Verhältnis zur Schwerkraft und zum „Einsatz“ oder eben „Bequemlichkeit“. Wir erarbeiten uns eine Idee von Körperinnenraum und bestätigen gleichzeitig eine ständige Verbindung zu unserer Umwelt. Denn nur so kommt er in Bewegung.
Wir untersuchen unseren Körper-in-Bewegung immer in Anlehnung an die dem menschlichen Körper eingeschriebenen Parameter wie Vertikalität und Horizontalität, Stillstand und Bewegung, Material und Adressierung, Vorderseite, Rückseite, Zentrum, Peripherie: Ein Einblick in den Korpus mit all seinen (Mit-)Gliedern.

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Frédéric Gies:
Technosomatics

Technosomatics ist eine Bewegungspraxis, die von Frédéric entwickelt wurde und in verschiedenen Workshop-Formaten vermittelt wird. Es ist eine Praxis, die aus einer kollektiven und individuellen Erkundung der endokrinen Drüsen und Chakren besteht, und zwar durch Clubtanzen zu Technomusik sowie umgekehrt: eine Erkundung des Clubtanzens, während die endokrinen Drüsen und Chakren verkörpert werden. Meistens wird mit geschlossenen Augen und in einem stockdunklen Raum praktiziert. Technosomatics fokussiert auf den erfahrbaren Körper und erforscht alternative Strukturen, die sowohl mit der wissenschaftlichen Mainstream-Anatomie des Körpers übereinstimmen als auch von ihr abweichen. Diese Praxis nimmt Bezug auf den Bereich der Somatik (Bewegungslehren) als auch den von Techno-Club- / Rave-Tanzkulturen. Sie entstand durch Frédérics Erfahrungen mit diversen somatischen Praktiken und Begegnungen auf der Tanzfläche. Als Meditationsform in Bewegung erkundet Technosomatics tranceartige Bewusstseinszustände und würdigt das heilende Potential von Tanz. Ebenso nähert es sich Clubtanz als Mittel zur Selbsterfahrung und Wahrnehmungserweiterung an. Die Praxis erfordert keinerlei spezifischen Hintergrund in Tanz.

12:10–14:40 + 17:30–20:00

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Silke Grabinger:
HipHop

Silke Grabinger/B-Girl Silk hat einen sehr energetischen, kraftvollen Stil, der sowohl aus ihrer Erfahrung als zeitgenössische Choreografin als auch aus ihrer Zeit als B-Girl stammt. Nicht nur Technik, sondern auch Ausdruck und Musikalität werden vermittelt. Silke macht auch auf mitgebrachte Muster aufmerksam und zeigt wie diese transformiert werden können. Im Workshop geht es sowohl um die Erweiterung des Bewegungsvokabulars als auch um die Identität der Teilnehmer*innen. Das Spiel mit Wiederholungen sowie Fragen nach der Authentizität von Bühnenmomenten werden thematisiert. Für das Intermediate Level sind Vorerfahrungen in HipHop, Breakdance und/oder Contemporary von Vorteil, während Anfänger*innen in alle diese Stile eingeführt werden.

18:15–20:00

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Raza Hammadi:
Jazz Mix

Zusammenspiel von Rhythmus, Ausdruck und Emotion

Razas Jazz Mix besteht aus einer lyrischen, fließenden und emotionsgeladenen Bewegungssprache mit Einflüssen aus Ballett, Modern Dance und der Matt­Mattox­Technik. Wenn man Jazztanz als Synthese verschiedener Ausdrucksformen betrachtet, ist Raza Hammadis Stil eine edle und stimmige Mischung aus verschiedenen choreografischen Techniken und Bewegungssprachen, mit einer klaren nachvollziehbaren Linie – ein Schmelztiegel aus Jazz. Dieser Stil erneuert sich immer wieder selbst und belebt sich immer wieder neu mit der choreografischen Alchemie, die sich mit Rhythmus und Emotion verbindet. Der Austausch mit anderen Choreograf*innen und Tänzer*innen, die für seine international tourende Compagnie arbeiten, ist für Raza sehr wichtig und bereichert seinen Unterricht und seine künstlerische Praxis laufend.

Beg/Int/Adv

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Lia Haraki:
IntuNition physical ritual and repetitive poetry

„Ich weiß immer noch nicht, ob die Protagonistin von Lia Harakis Praxis sie selbst ist oder eine Energie, die das Selbst entstehen lässt. Oder eine Energie, die uns in einem intimen Akt entpersönlicht, der die Vorstellung von einem*r Protagonist*in selbst verwirft.“ – Raimundas Malašauskas , Kurator der Ausstellung auf der 55. Biennale von Venedig

Das IntuNition-Ritual ist eine körperliche und stimmliche Dauerpraxis, die auf Wiederholung und Variation beruht und darauf abzielt, die menschliche Fähigkeit der Intuition zu verkörpern und somatisch zu manifestieren. Intuition ist die Fähigkeit, sich Wissen ohne bewusstes Denken anzueignen, und so wird der Körper in der IntuNition-Praxis als ein Gefäß für Informationen und Bewusstsein behandelt, dem man daher voll und ganz vertraut.

Als Menschen und als Künstler*innen verraten wir oft unsere eigene Authentizität, indem wir uns so bewegen, wie wir es für „richtig“ oder „interessant“ halten. In dieser Praxis lernen wir, uns auf unser eigenes Universum im gegenwärtigen Zustand einzustimmen und es ohne Anstrengung zu verkörpern. Auf diese Weise können die mentalen, emotionalen, physischen und metaphysischen Körper, die wir alle haben, koexistieren und ko-kreieren. Die repetitive Poetry Practice, die auch Teil der Klasse ist, übersetzt denselben Prozess unter Verwendung der Stimme, mit Worten und verwandelt diese in Zeichen und Klänge. Während des Rituals werden die Vokalisierungen über Mikrofone aufgenommen, verstärkt und mit Hilfe eines erfahrenen Sounddesigners manipuliert, um dann als Klangumgebung für das Ritual in den Raum zurückprojiziert zu werden.

Die Geschichte
Die IntuNition-Praxis begann sich durch die Bewegungsforschung des Solos Tune In von Lia Haraki im Jahr 2013 zu entwickeln, wobei ihre Schwester Evi Haraki Mahera als Mentorin fungierte. Das Solo wurde auf mehreren Festivals präsentiert, darunter die Biennale der bildenden Künste in Venedig 2013. Der Workshop wurde an verschiedenen Orten unterrichtet, darunter Venedig, das Demetria-Festival in Saloniki, das Τanec Praha-Festival in Prag, das Dance House Lemesos und Nimac Nicosia.

09:00–11:30

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Ákos Hargitay:
BodyParkour (10+)

BodyParkour ist eine urbane Kunstform, die aus verschiedensten Arten der Bewegung besteht und viel mit Tanz gemeinsam hat. Ákos kreierte diese Wortkombination aus dem Wort für Körper und dem Wort Parkour. Einflüsse dieses Stils stammen aus Parkour, Tricking, HipHop und Breaking, Capoeira und dem Zirkus, vor allem aber auch aus dem zeitgenössischen Tanz.

In diesem Workshop werden wir spezielle Übungen machen, die uns auf diese körperlich anspruchsvolle Form der Bewegung vorbereiten und dabei kurze Tanz-, Stunt- und Akrobatik-Passagen lernen. Wir springen über Objekte und Körper. Wir tanzen, machen Akrobatik und Stunts wie Jackie Chan und Wonder Woman. Urbane Bewegungsformen werden bunt gemischt, wie wir sie gerade brauchen – denn keine Hürde ist uns zu hoch! Ein Workshop für alle, die einen auffallenden und aufregenden, aber vor allem fordernden und trendigen Tanzstil ausprobieren wollen!

Die Bodyparkour® Unterrichts- und Performancemethode ist eine bahnbrechende hybride Bewegungsform (tierische und menschliche Fortbewegung, Tricking, Breakdance, Parkour, zeitgenössischer Tanz, Contact Improvisation und Partnering).

10:30–12:00

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Francesca Harper:
Voice & Movement

Kreationen aus Liedern

Francesca verbindet in diesem Workshop Choreografie, Tanz und Musik. Die Teilnehmer*innen wählen ein bis drei Lieder aus, mit denen eine Woche lang gearbeitet wird. Mittels Stimm- und Improvisationsübungen werden kleinere Kombinationen entwickelt, die dann zur Umsetzung der Lieder in Gesang und Tanz genutzt werden. Danach wird Francesca die Teilnehmer*innen in der Kreation der Tanz-/Theaterstücke unterstützen. Am Ende des Workshops steht ein freiwilliges Showing des Erarbeiteten. Ziel ist es, die Vielseitigkeit und Individualität der Teilnehmer*innen zu fördern.

14:45–16:45

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Francesca Harper:
Forsythe Repertory

Die Tänzerin, Choreografin und Leiterin des Francesca Harper Projects unterrichtet in diesem Workshop Forsythe Technologien und Performance Techniken. Sie war über ein Jahrzehnt lang Solistin am Frankfurt Ballett unter der Leitung von William Forsythe und einer der Originalbesetzungen von Forsythes Stück Self Meant to Govern, das auf allen seinen Improvisationstechniken basierte. Außerdem war sie bei der Kreation seiner Stücke beteiligt und performte einige davon mit ihrer eigenen Compagnie.

Die Forsythe Technologien eröffneten ihr als Künstlerin neue Wege und veränderten ihre künstlerische Laufbahn.

Francesca Harper hat bereits weltweit auf Forsythe Technologien beruhende Workshops unterrichtet. Dieser spezielle Workshop beginnt mit Arbeit an der Stange, danach werden Forsythe Technologien vorgestellt, die schließlich zu strukturierten Improvisationen führen. Danach werden Teilnehmer*innen Forsythe Repertoire lernen und Francesca wird Performancedetails vermitteln.

Dieser Workshop stattet die Teilnehmer*innen mit einem guten Gefühl ihrer künstlerischen Fertigkeiten und einem tieferen Verständnis ihres eigenen persönlichen Ausdrucks aus – mit Material, das für sie nützlich ist, sowohl im Tanz als auch im Alltag.

11:45–13:45

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Andrew de Lotbinière Harwood:
Instant Instinct: Entering the intuitive arena of the Unknown

Dieser Workshop lädt uns dazu ein, unsere Essenz zu ehren und zu meistern, was wir wissen und tun. Jede Sitzung dient dazu, Gefäße für gezielte Untersuchungen zu erschaffen und jede Person zu ermutigen, sich auf die Dynamik der Selbstfürsorge und der Empathie für andere einzulassen. Indem wir mit der angeborenen Intelligenz des Körpers und der Neugier auf den sich entfaltenden Moment arbeiten, sehen wir das, was instinktiv auftauchen will, und nehmen es mit.

Eine Auswahl an spielerischen und künstlerischen Scores ermöglicht, leicht und ernsthaft mit unserem Wissen, Nicht-Wissen und Wie-Wir-Sind zu spielen. Diese spontanen Bewegungsstrukturen helfen beim Improvisieren, Aufmerksamkeit zu fokussieren, ein Bewusstsein für den inneren und äußeren Raum zu entwickeln, die Sinne zu wecken, Erfindungsreichtum zu nutzen, Vertrautheit zu schaffen, die Vorstellungskraft anzuregen und tief in das einzutauchen, was tatsächlich geschieht. Sie regen unsere Vorstellungskraft an, während wir allein, in Paaren und Trios, in kleinen Gruppen und als ein großes Ensemble improvisieren.

09:30–12:30

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Andrew de Lotbinière Harwood:
The fifth limb and the extended external connector

Im ersten Teil jeder Klasse betrachten wir unsere Wirbelsäule als sinnliches, zentrales Körperteil, das alle anderen Gliedmaßen in unserem Körper miteinander verbindet. Mit verschiedenen somatischen/sensorischen Ansätzen und eigenständiger praktischer Arbeit vertieft sich das Verständnis für die Mikrodynamik von Ton, Textur, Impuls, Zeit, Raum und Einfluss. Diese Aspekte des Tanzes kanalisieren wir in ein breiteres/dynamisches Spektrum von Bewegungen. Können wir lernen, unsere Gesten im Verhältnis zu anderen, zu unserer Umgebung und zu uns selbst zu klären und lesbar zu machen? Können wir durch die Erfahrung des Beobachtens/Tanzens gestärkt und erleuchtet werden? Können wir es zulassen, dass Dinge geschehen, „indem wir sie nur ein wenig verursachen“? (Steve Paxton).

Im zweiten Teil der Klasse werden wir mit leichten 2-Meter-Holzstäben spielen, sowohl für uns allein als auch unter uns. Diese starken, biegsamen Holzstäbchen werden als äußere Verbindungen fungieren, die uns physisch miteinander verbinden, während wir unseren tieferen Sinn für Kommunikation verfeinern und mit Druck, Richtung, Gleichgewicht und Ebenen spielen.

15:00–17:30

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Andrew de Lotbinière Harwood:
Resilience: Making Due With What You Have At 50+

Zum 50-jährigen Jubiläum von Contact Improvisation richtet sich dieser Workshop speziell an Contacter*innen und Contact-Liebhaber*innen, die 50 und älter sind. Es sind aber natürlich auch alle anderen herzlich willkommen. Contact Improvisation bietet ein Experimentierfeld für die Entwicklung von Belastbarkeit und Kreativität. Es ist ein Versuch, von der kollektiv angesammelten Weisheit im Raum zu profitieren, während die Teilnehmer*innen sich für die Möglichkeiten öffnen, diese Praxis neu zu erfinden und auf die im Workshop aufkommenden Aufgaben des Tanzes einzugehen.

Die einzelnen Klassen sind um verschiedene Themen herum konzipiert, wie z. B.: Beweglichkeit (die Fähigkeit, sich effizient an körperliche Herausforderungen anzupassen); Können (die Fähigkeit, das zu nutzen, was man hat, und das zu entwickeln, was man kann); Scharfsinn (die Fähigkeit, zu erkennen, was wichtig ist); und Unbeholfenheit (der Mut, alle Aspekte des Tanzes anzunehmen, auch wenn es unbeholfen erscheint). Dieses Training betont das Potenzial und die Notwendigkeit, die eigenen Reaktionen auf den Moment auf eine Weise zu improvisieren, die sowohl auf körperlicher als auch auf emotionaler Ebene nährend ist.

09:30–12:00 + 14:50–17:20

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Jassem Hindi:
Ghost dancer

Sound ist der Ghost Dancer einer Performance, er geistert überall herum und verfolgt jede Geste. Er ist eine politische Kennzeichnung und ein sanfter Anstoß zu hohen physischen Zuständen. Er ist auch ein Tor zur bildenden Kunst und zu Film in Performance.

Ghost dancer ist ein Workshop zum Sound-Gestalten und für genaues Hinhören, der sich an Performer*innen und hybride Künstler*innen richtet, der es ermöglicht, Choreografie und Performance zu verstehen und von der Verspieltheit von Soundkunst inspiriert ist. Wir werden Musik hören, bauen kollektive Soundinstallationen, trainieren unsere Fähigkeiten des Zuhörens und tauschen uns darüber aus, wie wir Sound in unseren Performancepraktiken verwenden bzw. gerne verwenden würden. Ziel ist es, den Status von Sound in Performance zu ergründen und zu hinterfragen – dieses Etwas, das zwischen Körper, Objekt und der poetischen/politischen Rede existiert.

In diesem Workshop wird Sound in seiner Materialität betrachtet, als Textur, als tanzender Körper und nicht als einfache Zierde für den Tanz. Es ist eine einfache politische und poetische Position, die die Idee unterstützt, dass die Praxis von Sound auf die unsichtbare und heikle Beziehung zwischen Körper und anderen (Im)Materialitäten hindeutet, die wiederum von Bildern, choreografischen Skizzen, Videos, Texten und Personen beeinflusst sind.

Bei den Zuhör-Sessions hören wir Feldaufnahmen aus Vietnam, griechische Musik, Doom, Electro-Clash, indische Totengebet-Gesänge, „Nouvelle Vague“ Kino Voice-Overs, westafrikanische Disco Musik und vieles mehr.

Die Kreativ-Sessions umfassen die Verwendung von Lo-Fi-Material wie Tapes, Kontaktmikrofone, DJing, Außenaufnahmen, zerstörte Elektromusik und Gruppengesang.

14:20–16:50

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Jassem Hindi:
The Concept and the Idiot

Dieser Philosophie-Workshop bietet einen der möglichen Wege, um im aufgewühlten Meer der Konzepte zu navigieren. Es ist eine Einführung in die auf Theorie basierende Praxis und der Kunst Fragen zu stellen und an ihnen dran zu bleiben – ein mündliches, kollektives Abenteuer. Der Horizont dieser Sessions ist die Spannung zwischen „Konzept“, „Körper“ und „freier Natur“. Wir begeben uns in die westliche Geschichte des Wissens, die von ihrer Geschichte der Gewalt heimgesucht wird.
Einige unserer Begleiter*innen an diesem Wochenende:

- Sprache, Tod und Gastfreundschaft: Was ist Milieu? Was ist die Verankerung von Kunst?
- Verräterische Utopie, schleimige Utopie: Gedichte als Orakelmaschine, Zeit und Überleben
- Geschichte der Hexen: Schattenoperationen und verkörpertes Archiv
- Freundschaft, Hauntologie, Politik, Science Fiction: Philosophie und die freie Natur
- Die griechische Kunst Fragen zu stellen

Du musst nichts über Philosophie wissen. Ich werde meine Praxis mit euch teilen, wir lesen gemeinsam Texte und es können so viele Fragen gestellt werden wie nötig. Dies ist auch ein Workshop für Menschen, die ein Interesse daran haben, wie ihre auf Theorie basierenden Praktiken vermittelt und geteilt werden können.

Einige Referenzen, die wir behandeln werden (müssen nicht vor dem Workshop gelesen werden!): Kristeva / Lacan / Glissant / Merleau-Ponty / Mbembé / Naess / Simondon / Jameson / Cavaillès / Derrida / Frederici / Mohaghegh / Platon / Fanon / Negarestani / CA Conrad / Laboria Cuboniks / Koyré / Malabou

12:10–14:40 + 17:30–20:00

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Claudia Hitzenberger:
Yoga X Spiraldynamik – My Sounding Spine

Deepen your Breath and Free your Spine.

Unsere Wirbel-Säule wirbelt, schlängelt, dreht, biegt und spiralt sich, und stellt sich, uns und alles auf den Kopf. Wenn genug oder zu viel Flexibilität in ihr vorhanden ist, suchen wir nach dem Stabilen, der Säule, der Unterstützung und der Aufrichtung, so ökonomisch wie möglich, mit dem gerade richtigen Anteil von Kraftaufwand. Lass deine Wirbelsäule atmen.

Open Level bedeutet, wir nähern uns in fein abgestimmten Aufwärmübungen unseren anatomischen Gegebenheiten und finden durch ein neues Verständnis zu komplexeren Asanas (Körperformen) wie Drehbewegungen und eventuell Urdva Dhanurasana (Brücke). Ein Surya Namaskar (Sonnengebet) wird uns im Laufe der Woche begleiten, um im Wiederholen von Vor- und Rückbeugen alle Lebendigkeit in die Wirbelsäule zurückzubringen.

Spiralen, Wellen, Kreise und Achter dienen dem besseren Erspüren der Zusammenhänge aller uns tragenden Fasziensysteme. Jede und jeder kann üben, vom Feinen ins Große und vom Großen zurück ins Feine.

Vom Steißbein aus entdecken wir Mula Bandha, den Wurzelverschluss. Wir lernen den Beckenboden anzusteuern und die Verbindung zur Körpermitte wahrzunehmen. Über das Sakrum zu den Lendenwirbeln, Brustwirbeln und Halswirbeln atmen, tönen, mobilisieren und stärken wir.

Besonderes Augenmerk lege ich auf die Verbindung Becken zu Wirbelsäule und Kopf zu Halswirbelsäule. Die Spiraldynamik® beleuchtet speziell das Zusammenwirken von Kopf und Becken, als die Pole der Wirbelsäule, zur Aufrichtung. Natürlich brauchen wir wache Füße und geschmeidige, starke Beine, um den einzelnen Wirbelkörpern an der richtigen Stelle Freiheit (BWS, Rippen) und Stabilität, wo es nötig ist (LWS), zu geben.

17:30–20:00

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Ina Holub & Anna Gaberscik:
Let The Fat Bitch Slay

Der Workshop richtet sich an mehrgewichtige, queere und mehrfach marginalisierte Personen.
Let The Fat Bitch Slay beginnt mit einer historischen Auseinandersetzung der rassistischen Wurzeln von Fettphobie. Anschließend erleben und erlernen die Teilnehmenden Voguing aus einer fettpositiven Perspektive. Es wird auf die verschiedenen Stile und Kategorien von Voguing eingegangen und eine Choreografie erlernt. Innerhalb des Workshops wird ganz spezifisch auf die unterschiedlichen Körper eingegangen, und genau das zelebriert, was die Mehrheitsgesellschaft eher ablehnt.
Voguing ist ein hochpolitischer Tanzstil der Black und Latinx New Yorker queer Szene, richtet sich also ganz gezielt an (mehrfach) marginalisierte Personen.

16:00–17:45

Ina Holub & Anna Gaberscik: Let The Fat Bitch Slay bewerten:

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Sabina Holzer & Kilian Jörg:
Reasonable Messages from Unreasonable Dances

Ja, es gibt riesige Territorien, mit denen man nur als bewegter, d.h. tanzender Körper in Berührung kommen kann. Alles scheint dort anders zu sein: Vergangenes verbindet sich mit Zukünftigem; das Selbst und das Kollektiv vermischen sich, seltsame Kreaturen – Pflanzen, Tiere, anorganische Partikel, Mikroben und Menschen – bilden Assemblagen, die wir irgendwie als die „unseren“ bezeichnen. Wie können wir diese Erfahrungen teilen? Welche Art von Botschaften können wir von diesen exquisiten, geheimnisvollen Orten mitnehmen? Welche Art von Überlegungen gibt es in dieser unruhigen Materie des lebendigen Chaosmos? Wie können wir sie weniger geheimnisvoll und ... vernünftiger machen – sogar viel vernünftiger als die alten westlichen Argumentationen es zulassen!

Vernunft – ein großer Begriff der westlichen Philosophie – kommt im Bereich der Tanzpraxis nicht oft vor. Und warum sollte er auch? Der größte Teil der Geschichte der Philosophie befasst sich mit der Unterdrückung des Körpers und seiner körperlichen Zuordnungen. Ein vernünftiger Gedanke galt lange Zeit als derjenige, der am radikalsten vom Körperlichen abstrahiert, um außer-weltliche Klarheit zu erlangen. In Zeiten der ökologischen Katastrophe haben wir jedoch das Gefühl, dass diese Abstraktionen mehr Schaden als Nutzen bringen. Wir müssen Wege der Beziehung und des Denkens finden, die den vielfältigen Problemen dieses Planeten gerecht werden.

Indem wir uns mit unseren sprechenden, träumenden, denkenden, begehrenden und erfinderischen Körpern verbinden, hinterlassen wir Spuren von Wünschen und Weisheiten über uns selbst und die Welt, in der wir leben. Durch nonverbales Schreiben in Raum und Zeit werden einige philosophische Theorien und Fiktionen diskutiert, um Wissenschaft, Theorie, Fiktion und Erfahrungen zu verknüpfen. Bei der Erkundung der Räume um die Worte herum und der Gelegenheit, dieser Polyphonie zwischen allen möglichen Körpern zu lauschen, werden wir in Erstaunen versetzt. Wie kann man sich der Intelligenz des Körpers nähern, ohne den Körper dem großen Wort der Vernunft unterzuordnen? Wie kann man den vielfältigen Überlegungen der Körper folgen und sie befreien? Eine ganz andere Ökologie der Aufmerksamkeit erwartet uns hier und will ihre Potenziale teilen.

14:45–17:15

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Shinichi Iova-Koga:
Butoh – Deconstruct the Darkness

Niemals in Kultur oder Zeit fixiert, bleibt dieser Tanz eine persönliche Untersuchung

Erlaube Bildern den Körper oder das Handeln zu verändern. Transformiere den Zustand, bis du deine Programmierung wahrnimmst. Dekonstruiere Gewohnheiten. Erarbeite energieeffiziente und fließende Bewegungen. Intensive Selbsterforschung durch neue Rahmengebung. Schicke Energie durch das System und lasse sie dann heraus. Senke das Gewicht, bis die wesentlichsten und prägnantesten Impulse übrig bleiben. Das Training fördert die körperliche und geistige Aufnahmefähigkeit sowie den präzisen körperlichen Einsatz. Erschaffe einen einheitlichen Körper, der bereit ist, auf dem chaotischen Strom des Unterbewussten zu reisen.

Butoh-Tanz gehört zum Mystischen. Gehen, kriechen, rollen, Spiralen, dehnen, kontrahieren, transformiere den Tanz.
Wir integrieren Improvisationstraining mit exakter Körperlichkeit.

14:15–16:45

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Shinichi Iova-Koga:
Dao Yin Training

Dao Yin ist die Praxis von Fokus in Zusammenhang mit Sehnen, Muskeln und Knochen. Das Training öffnet und dehnt die Kanäle des Körpers, um ein widerstandsfähigeres, stärkeres und gesünderes Gewebe zu entwickeln. Der Solarplexus und der Unterbauch initiieren die Bewegung der Gliedmaßen. Umgekehrt kann die Bewegung oder der Zustand der Gliedmaßen die inneren Bereiche des Körperzentrums beeinflussen. Spiralbewegungen und Dehnungen öffnen Gelenke und Gewebe und verbessern damit den Energiefluss durch den Körper.

12:30–14:30 + 17:45–19:45
und
09:30–11:30

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Damien Jalet & Aimilios Arapoglou:
Skid Technique

Damien Jalet kreierte 2017 das Stück Skid für die Göteborg Tanzcompagnie, bei dem er seine Recherchen über die intensive und intime Beziehung des Körpers mit Kraft und Schwerkraft, weiter vorantrieb. Die Tänzer*innen performten vierzig Minuten lang auf einer um 34 Grad geneigten Fläche von 40 Quadratmetern Größe. Gemeinsam mit dem Tänzer Aimilios Arapoglou und anderen Mitgliedern der Compagnie entwickelte er ein Alphabet an neuem Bewegungsmaterial, bestehend aus dem Wechsel von Kontrolle und Fallenlassen, Beschleunigung und Slow Motion, die entweder alleine oder mit Partner*innen ausgeführt werden können.

Dieser Workshop wird auf einer Fläche bei gleichem Neigungswinkel stattfinden und bietet damit die Möglichkeit, diese Erfahrungen mit der Schwerkraft mit anderen zu teilen. Neben der offensichtlichen Verspieltheit dieser Klasse, stärkt diese Arbeit das Grounding und das Zentrum von Tänzer*innen und erlaubt eine gewisse Unbekümmertheit in der Bewegung, die man sonst auf flachem Untergrund nicht erleben kann.

14:45–16:45

Damien Jalet & Aimilios Arapoglou: Skid Technique bewerten:

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Bewertungen & Berichte Damien Jalet & Aimilios Arapoglou: Skid Technique

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Damien Jalet & Aimilios Arapoglou:
Centrifugal Empowerment

Balance zwischen Kontrolle und Hingabe

Diese Klasse baut progressiv auf: beginnend mit tiefgehendem und eher statischem Stretching bis hin zu sehr physischen und dynamischen Phrasen.

Wir untersuchen die natürlichen Verbindungen in unserem Körper, wie wir die Schwerkraft (Zentrifugalkraft und kinetische Energie...) nützen können und wie wir den Boden als Partner in unsere Bewegung einbeziehen können. Wir werden einen ausgeprägten Sinn für das Organische entwickeln, mit besonderem Augenmerk auf Spiralbewegungen, die durch entgegengesetzte Kräfte entstehen, sowie einer geschickten Nutzung des Schwerkraftzentrums im Körper.

Weitere Punkte, die in diesem Workshop behandelt werden sind: Balance zwischen Kontrolle und Hingabe, wie man die Energie einer Bewegung für die nächste nutzen kann und schließlich, wie man das Tempo einer Bewegung mühelos und in gelöstem Zustand erhöhen kann. Die Teilnehmer*innen dieses Workshops werden an ihre körperlichen Grenzen kommen, nicht so sehr in Bezug auf die Intensität des Tanzes, sondern mehr in ihrer Flexibilität.

11:45–13:45

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Kurs

Damien Jalet & Aimilios Arapoglou:
Physical Verses

Freiheit und Kreativität

In diesem Workshop arbeiten wir mit bestimmten choreografischen Vorstellungen, einige davon aus vergangenen Kreationen. Wir untersuchen verschiedene Bewegungsqualitäten, nutzen unsere Intuition und unseren persönlichen Hintergrund. Jede*r Teilnehmer*in wird das unterrichtete Repertoire oder ursprüngliche Ideen weiterentwickeln und verändern. Wie finden wir Freiheit und Kreativität in diesem festgelegten Rahmen? Wir werden bestimmte Konzepte und Vorstellungen für eigene Kompositionen und Improvisationen nützen.

17:00–20:00

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Kurs

Peter Jasko:
Deep Movement Consciousness

Der Workshop ist eher eine Kreativ-Klasse als eine Technikklasse. Statt Form zu unterrichten, konzentriert sich die Klasse auf die Erweiterung des künstlerischen Selbstbewusstseins. Es beginnt damit, Qualitäten wie Rebound, Flow, Brüche und Schütteln zu erkunden, um einen Zustand jenseits von Selbstbeurteilung und Selbsteinschränkung zu erreichen. Hier werden wir im Zwischenraum von Kraft und Fragilität arbeiten. Nach dem Aufwecken des Körpers und Geistes konzentrieren wir uns auf Isolationen und polyrhythmische Übungen, um unseren Fokus zu verwurzeln. Wir bewegen uns mit der Absicht, niemals zurückzugehen, entwickeln eine Furchtlosigkeit und die Fähigkeit, jedem Moment zuzutrauen, dass er irgendwohin führen wird. Wir geben uns die nötige Zeit, um auf die intuitive Intelligenz unseres Körpers einzugehen, um Bewegungsparadoxien zu lösen, die während des Rechercheprozesses entstehen. Wir werden die Erkundung des jeweils anderen erleichtern, indem wir paarweise und in Gruppen sowie individuell arbeiten.

Diese einfachen offenen Strukturen sind gleichzeitig technische Werkzeuge und Kompositions-Werkzeuge. Wir ermutigen Tänzer*innen, spielerisch ihre inneren Abläufe und ihre persönliche Sprache zu erforschen, die aus alltäglicher Erfahrung und erlernten Bewegungsmustern resultieren. Indem wir kreative Neugier entfalten lassen, verbessern wir unseren Bewegungsfluss. Im Gegenzug entwickeln wir Strategien, um den Raum zwischen Kontinuität und Bruch von Bewegungsideen zu erkunden, indem wir Muster für diejenigen benennen, die sich für den Aufbau von Choreografien interessieren.