MUSEUM RIETBERG

Das Museum Rietberg Zürich ist das einzige Kunstmuseum für aussereuropäische Kulturen in der Schweiz und besitzt eine international renommierte Sammlung mit Werken aus Asien, Afrika, Ameri-ka und Ozeanien. Mit der Präsentation von Kunstwerken will das Museum nicht nur die faszinieren-de Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen bewusst machen, sondern auch Verständnis und Inte-resse für fremde Kulturen, Weltanschauungen und Religionen wecken. Darüber hinaus finden die eindrücklich inszenierten Sonderausstellungen weltweit grosse Beachtung.Geniessen sie das einzigartige Zusammenspiel von alt und neu nach einem Spaziergang durch den lauschigen Rieter Park mit Sicht auf Stadt und Alpen: Die historischen Villen erzählen ihre Geschich-te – Richard Wagner schrieb Tristan und Isolde hier – während der neue grüne Glaspavillon, der Smaragd, als Eingang zum modernen unterirdischen Erweiterungstrakt fungiert.


AUSSTELLUNGEN

NASCA. PERU

Auf Spurensuche in der Wüste

Fr, 24.11.2017 | Eröffnung

Fr, 24.11.2017 - Mo, 15.1.2018

In der Wüste des südlichen Perus wartet eines der grössten Archäologie-Rätsel auf seine Entschlüsselung: die riesigen Bodenzeichnungen der Nasca-Kultur (ca. 200 v. Chr. – 650 n. Chr.).

Aus den Gräbern brachten die Archäologen farbenprächtige und feinste Textilien sowie Keramikgefässe mit Darstellungen rätselhafter Mischwesen und auch Goldmasken ans Licht. «NASCA. PERU – Auf Spurensuche in der Wüste» beleuchtet das tägliche Leben, die Rituale rund um die Bodenzeichnungen und die Götterwelt der Nasca-Kultur.

Die Ausstellung wird vom Museo de Arte de Lima (MALI) und dem Museum Rietberg gemeinsam kuratiert, in enger Kooperation mit dem Kulturministerium Perus und der Kommission für Archäologie Aussereuropäischer Kulturen (KAAK) des Deutschen Archäologischen Instituts. Nach Lima (Juni–Okt 2017) und Zürich wird die Ausstellung auch in der Bundeskunsthalle in Bonn (Mai–Sep 2018) gezeigt.

Alice Boner in Indien

Ein Leben für die Kunst

Sa, 23.9.2017 - So, 14.1.2018

Die Ausstellung präsentiert eine der ungewöhnlichsten und noch wenig bekannten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Alice Boner (1889 – 1981) verbrachte mehr als 40 Jahre ihres Lebens in der indischen Stadt Varanasi, wo sie als Künstlerin, Mäzenin und Kunsthistorikerin arbeitete. Die Ausstellung gibt einen faszinierenden Einblick in das facettenreiche Leben einer Frau, die in zwei Kulturen zu Hause war.

Mit ihrem vielseitigen Interesse und ihrer Hingabe, mit ihrer Kunst, ihren Publikationen und ihrer Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern veränderte und förderte Alice Boner das Verständnis von indischer Kunst weltweit und in der Schweiz. Ihre seit jeher enge Verbundenheit mit dem Museum Rietberg führte zu der grosszügigen Schenkung ihrer Sammlung indischer Skulpturen und Miniatur-Malereien. Dies ermöglicht es dem Museum Rietberg seither, Alice Boners Engagement fortzuführen.

Die Ausstellung bildet zugleich den Abschluss des seit 2010 laufenden Projektes Archiv Alice Boner am Museum Rietberg. Innert sieben Jahren wurden ihr gesamter fotografischer Nachlass, ihre Kunstwerke (Skizzen, Zeichnungen, Malereien und Figuren) und ihre Handschriften (Tagebücher, Korrespondenz, Manuskripte) erfasst und für weiterführende wissenschaftliche Arbeiten aufbereitet.

Nachdem die von Andrea Kuratli und Johannes Beltz kuratierte Ausstellung unter dem Titel «Alice from Switzerland – A Visionary Artist and Scholar Across Two Continents» in Mumbai (CSMVS Nov. 2014 bis Feb. 2015), in New Delhi (National Museum Sept. bis Okt. 2016) und in Varanasi (Bharat Kala Bhavan Februar bis März 2017) zu sehen war, wird sie nun im Museum Rietberg gezeigt.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Boner Stiftung für Kunst und Kultur, Memoriav - Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz, die Sophie und Karl Binding Stiftung, Schweizerische Botschaft in Indien, Schweizerisches Generalkonsulat in Mumbai, SWISS International Air Lines, VFS GLOBAL, Monterosa Group, Hitkal Ltd., Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Star Worldwide Group, Dokumentationsbibliothek Davos.

Die Sammlung - unser Juwel

Das Museum Rietberg Zürich ist das einzige Kunstmuseum für aussereuropäische Kulturen in der Schweiz und besitzt eine international renommierte Sammlung mit Werken aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien. Mit der Präsentation von Kunstwerken will das Museum nicht nur die faszinierende Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen bewusst machen, sondern auch Verständnis und Interesse für fremde Kulturen, Weltanschauungen und Religionen wecken.

Die dem Museum von Eduard von der Heydt geschenkten Kunstwerke bilden den Grundstock der Sammlung. Durch langjährige, freundschaftlich gepflegte Kontakte mit namhaften Mäzeninnen und Mäzenen, Sammlerinnen und Sammlern, aber auch mit Hilfe von Stiftungen und Sponsoren aus der Wirtschaft konnte das Museum Rietberg im Laufe der Jahre seine Bestände mit weiteren Sammlungen und Einzelobjekten von internationaler Bedeutung erweitern.

Museum Rietberg

Gablerstrasse 15
CH 8002 Zürich

Telefon: + 41 (0)44 206 31 31
Fax: + 41 (0)44 206 31 32
E-Mail: museum.rietberg@zuerich.ch

Öffnungszeiten
Di bis So 10−17h
Mi 10−20h
Mo geschlossen

Anreise
Tram 7 Richtung Wollishofen bis Haltestelle «Museum Rietberg» (4 Haltestellen vom Paradeplatz). Keine Parkplätze; Behinderten-Parkplatz vorhanden