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Museum Rietberg

Das Museum Rietberg Zürich ist das einzige Kunstmuseum für aussereuropäische Kulturen in der Schweiz und besitzt eine international renommierte Sammlung mit Werken aus Asien, Afrika, Ameri-ka und Ozeanien. Mit der Präsentation von Kunstwerken will das Museum nicht nur die faszinieren-de Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen bewusst machen, sondern auch Verständnis und Inte-resse für fremde Kulturen, Weltanschauungen und Religionen wecken. Darüber hinaus finden die eindrücklich inszenierten Sonderausstellungen weltweit grosse Beachtung.Geniessen sie das einzigartige Zusammenspiel von alt und neu nach einem Spaziergang durch den lauschigen Rieter Park mit Sicht auf Stadt und Alpen: Die historischen Villen erzählen ihre Geschich-te – Richard Wagner schrieb Tristan und Isolde hier – während der neue grüne Glaspavillon, der Smaragd, als Eingang zum modernen unterirdischen Erweiterungstrakt fungiert.

Kontakt

Museum Rietberg
Gablerstrasse 15
CH-8002 Zürich

Telefon: + 41 (0)44 206 31 31
Fax: + 41 (0)44 206 31 32
E-Mail: museum.rietberg@zuerich.ch

 

Öffnungszeiten
Di bis So 10−17h
Mi 10−20h
Mo geschlossen

Anreise
Tram 7 Richtung Wollishofen bis Haltestelle «Museum Rietberg» (4 Haltestellen vom Paradeplatz). Keine Parkplätze; Behinderten-Parkplatz vorhanden
Ausstellung

ROSETSU - Fantastische Bilderwelten aus Japan

Do, 6.9.2018 | Eröffnung

Do, 6.9.2018 - So, 4.11.2018

NAGASAWA ROSETSU – Museum Rietberg zeigt Japans berühmtesten Tiger auf Papier

Japans berühmtester Tiger – und mit ihm ein ganzer Tempel – kommt für acht Wochen exklusiv nach Zürich zu Besuch: diesen monumentalen Tiger und sein Pendant, einen Drachen, soll der japanische Künstler Nagasawa Rosetsu (1754–1799) in einer einzigen Nacht im Jahr 1786 auf die Türpaneele des Zen-Tempels Muryōji gemalt haben. Die eindrucksvollen Wandmalereien des Tempels und weitere atemberaubende Meisterwerke von Rosetsu sind nun zum ersten Mal außerhalb Japans zu sehen. Rosetsu malte Bilder voller Dynamik und Humor mit virtuosen Pinselstrichen oder mit bloßen Fingern, aber auch zarte, elegante Kompositionen mit feinem Pinsel und leuchtenden Farbpigmenten.

Nagasawa Rosetsu – Expressiver Meister der Edo-Periode
Die japanische Tuschmalerei ging in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts einen entscheidenden Schritt in Richtung Moderne. Sie entwickelte die Tiefenperspektive. Einer der originellsten und faszinierendsten Vertreter dieser Aufbruchsperiode war der Maler Nagasawa Rosetsu (1754 – 1799). Er gilt heute als expressiver Meister der späten Edo-Periode (1603 – 1868). Sein reiches Oeuvre ist geprägt von malerischer Virtuosität und stilistischer Kühnheit. Seine Landschaften und narrativen Szenen mit Figurenstaffage, seine Tierbilder und Fabelwesen vermitteln zum Teil meditative, zen-buddhistische Ruhe und tendieren andererseits zu einer dramatischen Monumentalität, wie sie sich im fernöstlichen Kaiserreich zuvor keiner getraut hatte. Mit der Ausstellung Nagasawa Rosetsu. Fantastische Bildwelten aus Japan stellt das Museum Rietberg in Zürich das ebenso eigenwillige wie tief beeindruckende Werk des Japaners erstmals in Europa vor.

Einzige Station in Europa: Ikonen japanischer Kunst kommen einmalig nach Zürich
Im Zentrum der Ausstellung stehen 48 bemalte Paneele – darunter Drache und Tiger – sowie Hängerollen, die Rosetsu im Jahr 1786 für den Zen-Tempel Muryoji gerfertigt hat. Noch nie waren sie in ihrer Gesamtheit anderswo zu sehen. Aufgrund der aktuellen Sanierung des Muryōji-Tempels dürfen die Werke Rosetsus erstmals in Europa gezeigt werden – für eine kurze Dauer von acht Wochen. Die Ausstellung im Museum Rietberg präsentiert die Werke in einer Rekonstruktion des originalen Tempelgebäudes – der Besucher erlebt die Malerei in ihrem ursprünglichen architektonischen Kontext. Die Werkauswahl der Ausstellung bietet einen Überblick von Rosetsus beliebtesten Motiven und der gesamten Bandbreite seines stilistischen und formalen Repertoires. Die Ausstellung umfasst rund 60 Werke aus zahlreichen Tempeln und renommierten Museen in Japan, Deutschland und den USA – eine große Anzahl der Exponate sind als „wichtige Kulturgüter“ oder „wichtige Kunstwerke“ registriert. Neben farbig und detailreich gemalten Blumen-und-Vögel-Bildern und Porträts vornehmer Damen im Hänge- oder Querrollenformat werden panoramaartige Malereien auf Paneelen und Stellschirmen mit Darstellungen von fantastischen Landschaften, kauzigen Weisen sowie niedlichen Kindern und Tieren zu sehen sein.
Die von Khanh Trinh (Kuratorin für japanische Kunst, Museum Rietberg) und Matthew McKelway (Direktor des Mary Griggs Burke Center for Japanese art und Professor für japanische Kunstgeschichte an der Columbia University, New York) kuratierte Ausstellung wird mit einer Publikation ergänzt, welche die fachliche Auseinandersetzung mit dem Maler Nagasawa Rosetsu im außer-japanischen Raum beleben und neueste Erkenntnisse und Forschungsergebnisse resümieren wird.
Im Kunstkalender 2018 ergänzt die Ausstellung in Zürich weitere Präsentationen zum Thema „Kunst aus Japan“ wie die Veranstaltungsreihe „Japonismes 2018“ in Paris (Juli 2018 bis Februar 2019) oder „Visual Arts of Edo Period“ im Moskauer Puschkin Museum (September bis Oktober 2018).
Ausstellung

Perlkunst aus Afrika - Die Sammlung Mottas

Do, 7.6.2018 - So, 21.10.2018

Die Ausstellung zur Ästhetik und Bedeutung von Perlkunst rückt erstmals Frauen als Künst- lerinnen ins Zentrum. Ob filigrane Schmuckstücke, imposante Masken oder königliche Hocker – die Perlarbeiten aus dem südlichen, westlichen und östlichen Afrika offenbaren die hohe Kunstfertigkeit und Kreativität in Herstellung und Design.

In Europa ab dem 17. Jahrhundert für den Markt in Afrika produziert, sind Glasperlen Sinnbild für die frühe Globalisierung. Perlen sind aber weit mehr als nur ein Handelsgut und Zahlungsmittel. Ihre Farben und Muster vermitteln komplexe Botschaften über Alter, Gender und Identität des Trägers beziehungsweise der Trägerin.

Mit der Sammlung Mottas ist ein unentdeckter Schatz ins Museum gekommen, der die Afrika-Sammlung zugleich ergänzt und erweitert. In der Ausstellung sind den alten Perlarbeiten zeitgenössische Positionen aus Südafrika gegenübergestellt. Bis heute lassen sich Kunst und Fashion Design von diesem kulturellen Erbe inspirieren.
Ausstellung

Monster, Teufel und Dämonen

Do, 24.5.2018 - So, 16.9.2018

Monster, Teufel und Dämonen: Jede Kultur kennt sie. Menschen fürchten sich vor ihnen und sind doch von ihnen fasziniert. Die kulturverbindende Ausstellung in der Park-Villa Rieter des Museums Rietberg zeigt Malereien, Holzschnitte, Zeichnungen, Textilien, Netsuke (japanische Handschmeichler) sowie einige Masken aus Persien, Japan, Indien und der Schweiz.

Mit viel Fantasie und Liebe zum Detail, inspiriert, nachdenklich oder genüsslich gestalteten die Künstler die Gegenspieler von Menschen und Göttern, beleuchteten das Abartige und Hässliche. Besonders häufig sind die Werke mit Mythen und Erzählungen verbunden, in denen die Schreckensgestalten mit List oder Courage bekämpft und besiegt werden. Oft überraschen die Darstellungen mit einer Prise Humor, bisweilen scheinen bei den Monstern gar sehr «menschliche» Seiten durch.
Ausstellung

Die Sammlung - unser Juwel

Das Museum Rietberg Zürich ist das einzige Kunstmuseum für aussereuropäische Kulturen in der Schweiz und besitzt eine international renommierte Sammlung mit Werken aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien. Mit der Präsentation von Kunstwerken will das Museum nicht nur die faszinierende Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen bewusst machen, sondern auch Verständnis und Interesse für fremde Kulturen, Weltanschauungen und Religionen wecken.

Die dem Museum von Eduard von der Heydt geschenkten Kunstwerke bilden den Grundstock der Sammlung. Durch langjährige, freundschaftlich gepflegte Kontakte mit namhaften Mäzeninnen und Mäzenen, Sammlerinnen und Sammlern, aber auch mit Hilfe von Stiftungen und Sponsoren aus der Wirtschaft konnte das Museum Rietberg im Laufe der Jahre seine Bestände mit weiteren Sammlungen und Einzelobjekten von internationaler Bedeutung erweitern.
Ausstellungen / Museum Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
Ausstellungen / Museum Landesmuseum Zürich Zürich, Museumstrasse 2
Ausstellungen / Museum Museum für Gestaltung Zürich Zürich, Ausstellungsstrasse 60
Ausstellungen / Museum Museum für Gestaltung Toni-Areal Zürich Zürich, Pfingstweidstrasse 96
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Ausstellungen / Ausstellung Kunsthaus Zürich Zürich, Heimplatz 1
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Ausstellungen / Ausstellung Museum für Gestaltung Zürich Zürich, Ausstellungsstr. 60
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Elfi Bohrer
Ausstellungen / Ausstellung Kunsthalle Zürich Zürich, Limmatstrasse 270
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