Aachener Dom

Klosterplatz 2
D 52062 Aachen

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Kaiser Karl der Große machte Aachen um 800 zum Mittelpunkt seines europäischen Reiches. Er wandelte den väterlichen Königshof in eine Reichsresidenz um. Unbestrittener Mittelpunkt war dabei die Marienkirche (auch Pfalzkapelle, Stiftskirche oder Münster genannt), den heutige Aachener Dom.

Der heutige Dom besteht aus mehreren Teilbauten. Das in der Mitte liegende Oktogon ist das wichtigste architektonische Beispiel der karolingischen Renaissance. Es ist umgeben von mehreren Anbauten aus späterer Zeit, wie beispielsweise die gotische Chorhalle im Osten, das Westwerk und einige Seitenkapellen.

Die hier aufbewahrten Reliquien - die vier großen Heiligtümer - ließen seit dem Mittelalter Aachen und den Aachener Dom zu einer der bedeutendsten Wallfahrtsstätten der Christenheit werden. Der Dom erhielt seine heutige Gestalt im Lauf von mehr als 1200 Jahren. Kaiser, Könige und Pilger stifteten die überaus reiche Ausstattung und andere Schätze. Das überragende Hauptwerk der karolingischen Architektur ist heute eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler von europäischem Rang und eines der besterhaltenen Baudenkmäler der Karolingerzeit.

Der Aachener Dom wurde 1978 als erstes deutsches Denkmal in die Liste der UNESCO-Welkuturerbestätten aufgenommen.

(Bild. Photo by CEphoto, Uwe Aranas / CC-BY-SA-3.0, wikipedia.de)