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Bielefelder Philharmoniker

Kontakt

Bielefelder Philharmoniker
Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld
Brunnenstraße 3-9
D-33602 Bielefeld

Telefon: +49 (0)521-51-2492
Fax: +49 (0)521-51-6408
E-Mail: info@bielefelder-philharmoniker.de

 

Spielorte:

Theater Bielefeld
Brunnenstraße 8, D-33602 Bielefeld
T +49 (0)521-51-2493
F +49 (0)521-51-6845

Rudolf-Oetker-Halle
Lampingstraße 16, D-33615 Bielefeld
T +49 (0)521-51-2187
F +49 (0)521-51-8030
Bewertungschronik

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Konzert

Universitätskonzert

Konzert zum Semesterbeginn

Bielefelder Philharmoniker
Alexander Kalajdzic, Leitung


Veranstalter: Universität Bielefeld, Zentrum für Ästhetik

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Konzert

Poulenc / Liszt

1. Symphoniekonzert

Sopran: Dušica Bijelić
Bielefelder Opernchor
Musikverein der Stadt Bielefeld
Choreinstudierung: Hagen Enke, Bernd Wilden
Bielefelder Philharmoniker
Leitung: Alexander Kalajdzic


Francis Poulenc:
Gloria G-Dur FP 177

Franz Liszt:
Orpheus
Vexilla regis prodeunt für Orchester
Les Préludes

Francis Poulenc widmete sich der Musik zunächst unter dem Aspekt der Unterhaltung. Mit der Komposition geistlicher Musik begann er erst, nachdem er durch den Tod eines Freundes zum Glauben zurückgefunden hatte. Die Erfahrung, im besetzten Frankreich leben zu müssen, ließ ihn in seiner Arbeit noch ernster werden, aber in seinem späten, 1959 komponierten Gloria findet Poulenc wieder zu seinem fröhlichen, melodischen Stil zurück und entwickelt mit seiner direkten, fast sentimentalen Antwort auf den Text eine einfache Auslegung des Glaubens. Franz Liszt, eigentlich als Klaviervirtuose zu Ruhm gelangt, eiferte in seinen Orchesterkompositionen Hector Berlioz nach und strebte nach der »Erneuerung der Musik durch ihre innigere Verbindung mit der Dichtkunst«; im Klartext: Er komponierte Symphonische Dichtungen statt Symphonien. Zu dieser Zeit war er als Hofkapellmeister in Weimar auch verantwortlich für den prosperierenden Opernbetrieb. Als Vorspiel für eine Aufführung von Glucks Orfeo ed Euridice schrieb er 1854 seine Symphonische Dichtung Orpheus, um dem »Erfinder von Musik und Tanz«, wie der Held der griechischen Mythologie gern genannt wird, seine Reverenz zu erweisen. Vexilla regis prodeunt wurde erst 1978 wiederentdeckt und geht als Klavierstück, das es zunächst war, auf den lateinischen Hymnus zurück, den Venantius Fortunatus im 6. Jahrhundert verfasst hatte. Liszt hatte sich in den 1860er-Jahren nach einer gescheiterten Ehe mehr und mehr dem geistlichen Leben und Wirken zugewandt – auch in seinen Kompositionen – und empfing 1865 die niederen Weihen, kraft derer er sich als Abbé ansprechen lassen konnte. 1864 hatte er Vexilla regis prodeunt orchestriert. Les Préludes, zwischen 1848 und 1854 geschrieben, benutzt den Gedichtzyklus Méditations poétiques von Alphonse de Lamartine, der die Phasen des Lebens lediglich als Vorspiele (Préludes) zum Tod betrachtet. Dass diese Musik von den Nationalsozialisten vereinnahmt und während des Zweiten Weltkriegs als Jingle für die Wochenschau bzw. Wehrmachtsberichte von der Deutsch-Sowjetischen Front benutzt wurde, ist eine Form von Missbrauch, die Liszt nicht anzulasten ist.

Spieldauer: ca. 1:45 Std., eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal

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Kammerkonzert

Schubert - Schwanengesang

2. Kammerkonzert

Lorin Wey, Tenor
Alexander Kalajdzic, Klavier

Anne Christine Oppermann, Konzerteinführung

Franz Schubert: Schwanengesang D957

Dem Mythos nach stimmen Schwäne kurz vor ihrem Tod einen wunderschönen letzten Gesang an. Von Todesahnung künden die letzten Lieder von Franz Schuberts zwar wenig, wunderschön sind sie jedoch unbestreitbar, so dass sie posthum unter dem Titel Schwanengesang zusammengefasst und veröffentlicht wurden. Tenor Lorin Wey und GMD Alexander Kalajdzic widmen sich diesem Vermächtnis des viel zu früh verstorbenen Liederfürsten.

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Konzert

Johannes Brahms - Ein deutsches Requiem

Oratorienchor / 1. Saisonkonzert

Dušica Bijelić, Sopran
Frank Dolphin Wong, Bariton
Oratorienchor der Stadt Bielefeld
Bielefelder Philharmoniker
Hagen Enke, Musikalische Leitung / Choreinstudierung

Jón Philipp von Linden, Konzerteinführung

Rudolf Mauersberger: Wie liegt die Stadt so wüst
Trauermotette für vier- siebenstimmigen gemischten Chor a capella
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

Wunderbar, erschütternd und besänftigend - diese Worte wählte Robert Schumanns Witwe Clara einst für dieses Werk und brachte seine Wirkung damit auf den Punkt. Johannes Brahms erschuf Ein deutsches Requiem als Trauermusik unter dem Eindruck eigener schmerzhafter Verluste. Einzigartig für seine Zeit und frei von religiösen Zwängen stellt Brahms weder Auferstehung noch Jüngstes Gericht in den Mittelpunkt seines Werks, sondern –– den Menschen: dessen Leid, die Trauer der Hinterbliebenen, den Trost und die Zuversicht: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben.
Wie ganz anders Mauersbergers Trauermotette Wie liegt die Stadt so wüst, mit der der Oratorienchor den Konzertabend einleitet. Unter dem Eindruck der Zerstörung Dresdens 1945 ist die Motette ein einziger Aufschrei gegen das Elend und die Verzweiflung einer von Gott verlassenen Stadt, in der es keinen Trost mehr gibt.
Halten Sie den Atem an bei dieser Trauermusik und lassen Sie sich trösten von Brahms‘ ergreifender Musik der Zuversicht!

Veranstalter: Oratorienchor der Stadt Bielefeld e.V.

Einführung: 45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal

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Konzert

Phantom

32. Film+MusikFest

Bielefelder Philharmoniker
Bernd Wilden, Leitung


Phantom (D, 1922)
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Musik: Robert Israel

Beim 32. Film+MusikFest der Friedrich Wilhelm Murnau-Gesellschaft avanciert die Rudolf-Oetker-Halle erneut zum größten Kinosaal Deutschlands und die Bielefelder Philharmoniker werden zur musikalischen Live-Untermalung des filmischen Geschehens. Unter der bewährten Leitung von Bernd Wilden präsentiert das Residenzorchester des Konzerthauses Murnaus Gerhardt-Hauptmann-Verfilmung Phantom von 1922. Untermalt wird der Stummfilm von der Musik des amerikanischen Filmmusikkomponisten Robert Israel.

Rückblickend beginnt die Geschichte von Lorenz Lubota mit einem Unfall. Angefahren von einer Pferdekutsche zieht die Fahrerin der Kutsche, Veronika Harlan, ihn vollends in den Bann. Um ihr nahe sein zu können, konstruiert sich Lorenz eine von illusorischem Erfolg geprägte Scheinwelt, betört sie und jagt ihr fortan nach. Getrieben durch seine Obsession verliert er jedweden Bezug zur Realität, vernachlässigt sein Leben, verliert seine Arbeit und driftet ab in die Kriminalität.

Spieldauer: ca. 02:00 Std.

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Konzert

Franck

2. Symphoniekonzert

Roger Muraro, Klavier
Bielefelder Philharmoniker
Alexander Kalajdzic, Leitung

Jón Philipp von Linden, Konzerteinführung

César Franck:
Le Chasseur maudit nach der Ballade Der wilde Jäger von Gottfried August Bürger
Variations symphoniques für Klavier und Orchester
Symphonie in d-Moll

Großes Geburtstagsständchen für César Franck! Vor zweihundert Jahren in Lüttich geboren, setzte der französische Komponist entscheidende Impulse. Dies nicht nur mit seinen Werken, sondern auch als Organist und Lehrer bedeutender Tonkünstler wie Claude Debussy, Ernest Chausson, Vincent d’Indy oder Marcel Duparc. Francks d-Moll-Symphonie lässt erkennen, dass er etwa zur gleichen Zeit wie Brahms oder Dvořák nach Lösungen suchte, um Beethovens symphonischen Meilensteinen eine neuartige, aber »gültige« Fortsetzung gegenüberzustellen. Parallel wandte er sich der neuartigen Symphonischen Dichtung zu und schrieb als Sechzigjähriger mit Le chasseur maudit (Der wilde Jäger) eine Programmmusik par excellence. Der alte Mythos erzählt von einem frevelhaften Jäger, der per Fluch zum ewigen Gejagtsein verdonnert wird und seither mit dem »Wilden Heer« aus lauter Toten übers nächtliche Land fegt. Die entsprechende Ballade von Gottfried August Bürger, einem der Weggenossen Goethes und Schillers und bis heute berühmt durch seine Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen, diente Franck als Steilvorlage. Die Variations symphoniques pour piano et orchestre entstanden in der letzten Schaffensphase Francks, als er sich wieder mehr dem Klavier zuwandte. Entstanden ist ein einsätziges Werk, das ähnlich wie der Kopfsatz in Schumanns Klavierkonzert die Typen der ursprünglich mehrsätzigen Anlage in sich vereint. Für dieses pianistische Abenteuer freuen sich die Bielefelder Philharmoniker, den Franzosen Roger Muraro als Gast zu begrüßen, der zuletzt im April 2018 beide Ravel-Klavierkonzerte im Rahmen eines Symphoniekonzerts präsentierte.

Spieldauer: ca. 01:45 Std.
Pausenanzahl: 1

Einführung: 45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal

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Kammerkonzert

delian::quartett - Haydn / Ravel / Chausson

3. Kammerkonzert

delian::quartett
Matthias Lingenfelder, Violine
Peter Orth, Klavier

Jón Philipp von Linden, Konzerteinführung

Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur op. 77 Nr. 1 Hob. III: 81
Maurice Ravel: Sonate für Violine und Klavier
Ernest Chausson: Konzert D-Dur op. 21 für Violine, Klavier und Streichquartett

Einführung: 35 Minuten vor Konzertbeginn

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Konzert

Mendelssohn Bartholdy / Szymanowski

3. Symphoniekonzert

Katrin Adelmann, Violine
Bielefelder Philharmoniker
Leitung: Alexander Kalajdzic


Felix Mendelssohn Bartholdy: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27
Karol Szymanowski: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op. 35
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 D-Dur/d-Moll op. 107 Reformationssymphonie

Karol Szymanowski galt als das hoffnungsvollste musikalische Talent der Künstlervereinigung Junges Polen, die um 1890 in Erscheinung trat und durch Tendenzen der Dekadenz, Anleihen bei Neoromantik, Symbolismus, Impressionismus und Sezession geprägt war. Szymanowski, 1882 in einer polnischen Kleinstadt in der heutigen Ukraine geboren, sog die künstlerisch reichhaltige Atmosphäre Wiens in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg mit allen Sinnen auf, reiste nach Italien und Nordafrika und entwickelte aus diesen Eindrücken eine ekstatisch wirkende, impressionistisch gefärbte Musiksprache. Inspiriert von einem Gedicht seines Landsmannes Tadeusz Miciński, schrieb er 1916 sein erstes Violinkonzert. Der Geiger Paul Kochanski vermittelte Szymanowski die Feinheiten violinistischer Technik und arbeitete eng mit ihm zusammen. Katrin Adelmann, Konzertmeisterin der Bielefelder Philharmoniker, hat dieses betörende Werk bereits mehrfach im Rahmen des Aktionstages Allein-Gemeinsam im Oktober 2021 an verschiedenen Orten der Bielefelder Innenstadt im kleinen Rahmen präsentiert; nun erfolgt die Aufführung in der originalen Orchesterfassung. Man kann es ruhig als kühn bezeichnen, dass der gerade einmal 20-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy knapp sechs Jahre nach der Uraufführung von Beethovens maßstabsetzender 9. Symphonie ein Werk komponierte, das sich ganz offensichtlich nicht scheute, diesem Vorbild nachzueifern. Die Wahl der gleichen Tonart d-Moll ist nur ein erstes Indiz, aber eine Symphonie mit religiösen Themen »aufzuladen« und ihren Finalsatz von der symbolträchtigen Luther-Choralmelodie Ein’ feste Burg ist unser Gott dominieren zu lassen (auch wenn sie nicht gesungen wird), das wäre vor Beethovens Neunter schlichtweg nicht vorstellbar gewesen. Die Uraufführung im Jahr 1832 erfüllte Mendelssohns hohe Erwartungen allerdings nicht, weshalb er das Werk zurückzog und es erst posthum – als nunmehr fünfte Symphonie – veröffentlicht wurde. Seine Ouvertüre Meeresstille und Glückliche Fahrt basiert auf zwei gleichnamigen Gedichten Goethes, die schon Beethoven zu einer Kantate inspiriert hatten. Kurz nach der Reformationssymphonie entstanden und ebenfalls 1832 uraufgeführt, zeichnet Mendelssohns Musik die für Segelschiffe durchaus bedrohliche Situation einer Flaute nach, bevor die Flöten den Wind berufen und das Orchester eine musikalische Brise höchst wirkungsvoll in Szene setzt.

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Kammerkonzert

Sehnsuchtsreisen

4. Kammerkonzert

Einführung: 35 Minuten vor Konzertbeginn

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Podcast

Podcast - Alles zu Theater und Konzert

Hören Sie unseren neuen Podcast! Wir geben Einführungen, führen Interviews und liefern allgemein Wissenswertes rund um unsere Bühnen!

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Bielefelder Philharmoniker

Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld

Spielorte:

Theater Bielefeld
Brunnenstraße 8, D-33602 Bielefeld
T +49 (0)521-51-2493
F +49 (0)521-51-6845

Rudolf-Oetker-Halle
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Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert Rudolf-Oetker-Halle Konzerthalle Bielefeld Bielefeld, Brunnenstr. 3-9
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzert WEVERINCK-Management - Münster
So, 2.10.2022, 20:00 Uhr
Konzerte / Konzert Westfälische Kammerphilharmonie Gütersloh, Kurfürstenstraße 7

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