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Rautenstrauch-Joest-Museum

Kulturen der Welt

Das 2012 mit dem Museumspreis des Europarates ausgezeichnete Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt bietet vielseitige Einblicke in neue und alte, fremde und vertraute Welten.
Es ist das einzige ethnologische Museum in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Besucher erwartet auf 3.600 m² ein innovatives Ausstellungskonzept, das alle Sinne anspricht und zu einer multimedialen, interaktiven Entdeckungsreise einlädt.
Der spannende Parcours mit Exponaten aus Afrika, Asien, Amerika, Ozeanien und Europa greift Themen auf, die Menschen weltweit bewegen und Besucher aller Generationen begeistern.

Kontakt

Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstraße 29-33
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221-221-313 56
E-Mail: rjm@stadt-koeln.de

 

Öffnungszeiten :
Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 - 20 Uhr
jeden 1. Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr (außer an Feiertagen)
Montags sowie am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar geschlossen
Bewertungschronik

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2 Ausstellung

RESIST! Die Kunst des Widerstands

RESIST! beleuchtet 500 Jahre antikolonialen Widerstand im Globalen Süden und erzählt über koloniale Unterdrückung und ihre Auswirkungen bis heute. Die Ausstellung ist eine Hommage an die Frauen, Männer und Kinder, die auf unterschiedlichste Art und Weise Widerstand geleistet haben und deren Geschichten bis heute kaum erzählt oder gehört werden.

In einer labyrinthisch-futuristischen Architektur von Rohren, Balken und Stahlelementen, erzählen die Arbeiten von über 40 zeitgenössischen Künstler*innen aus dem Globalen Süden und der Diaspora, die Geschichten von Rebellion und Krieg, Gewalt und Trauma sowie Überleben und Resilienz. Ihre Erzählungen werden ergänzt von zahlreichen Objekten aus der Sammlung des RJM und historischen Dokumenten, stumme Zeugen von Momenten des Widerstands. Innerhalb des Labyrinths eröffnen vier autonom kuratierte Räume weitere Perspektiven: Die nigerianische Künstlerin Peju Layiwola beschäftigt sich mit den geraubten Kulturgütern aus dem Königreich Benin (Nigeria), von denen sich zahlreiche auch in der Sammlung des RJM befinden und hat dazu mehrere nigerianische Künstler*innen eingeladen, die sich teils jahrzehntelang in Nigeria und in der Diaspora mit dem Raub von Benin-Bronzen in 1897 auseinandersetzen. Die namibischen Aktivistinnen Esther Utjiua Muinjangue und Ida Hoffmann erzählen vom Genozid an den Herero und Nama in Namibia. Die ungarische Kuratorin Tímea Junghaus hat Sinti- und Roma-Künstler*innen eingeladen, die ihren Kampf um Selbstbestimmung thematisieren. Schließlich klagt der Kölner postmigrantische Verein In-Haus e.V. koloniale Kontinuitäten an.

Auch Tanz und Musik haben einen Platz in der Ausstellung: Rokia Bamba, Soundkünstlerin und DJ entwickelt ein Sound- und Stimmenarchiv des Widerstands, und die urbanen Tanzkünstlerinnen Bahar Gökten und Daniela Rodriguez Romero geben Einblicke in verkörperlichten Widerstand. Zahlreiche digitale und analoge partizipative Formate wie Repair- und Schreibwerkstätten, Erzählcafés, eine wachsende „Library of Resistance“ und Live-Speaker mit denen Besucher*innen ins Gespräch kommen können, bieten eine Plattform für kritische Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus und seinen Kontinuitäten und schaffen zudem Räume fürs Sprechen lassen, für Zuhören, Vernetzung, Zusammensein und Solidarität.

Kurator*innen
Kuratorinnen autonome Räume „It’s Yours!“
Esther Utjiua Muinjangue & Ida Hoffmann, Peju Layiwola, Tímea Junghaus, Integrationshaus (In-Haus e.V.) Köln-Kalk mit Elizaveta Khan, Mona Leitmeier, Sae Yun Jung, Salman Abdo und Rita Bomkamp
Artists in Residence
Rokia Bamba (Musik), Bahar Gökten & Daniela Rodriguez Romero (Urban Dance), Kiri Dalena (Koloniale Fotografie), Francis Oghuma (Real Time Documentary)

Beteiligte Künstler*innen
Florisse Adjanohoun, Christie Akumabor, Osaze Amadasun, Kader Attia, Roger Atikpo, Belkis Ayón, Marcel Djondo, Omar Victor Diop, Nwakuso Edozien, Robert Gabris, Jimoh Ganiyu, Anani Gbeteglo, Ayrson Heráclito, indieguerillas, Patricia Kaersenhout, Eustache Kamouna, Grada Kilomba, Mohammed Laouli, Alao Lukman, Peter Magubane, Dhuwarrwarr Marika, Tshibumba Kanda Matulu, Medu Art Ensemble, Luiza Prado de O. Martins, Malgorzata Mirga-Tas, Keviselie/Hans Ragnar Mathisen, Monday Midnite, Franky Mindja, Gaëtan Noussouglo, Lapiztola, Nura Qureshi, Emília Rigová, Mamadou Sall, Juan Manuel Sandoval, Diego Sandoval Ávila, Selma Selman, The Singh Twins, Alfred Ullrich, Hu?nh Van Thu?n, Kara Walker, Wantok Musik Foundation, Tania Willard, Lawrence Paul Yuxweluptun, Ernesto Yerena.

Ausstellungsgestaltung
raumlaborberlin

Ausstellungsgrafik
Elsa Westreicher und Studio Quack

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Ausstellung

Rautenstrauch-Joests Katze

Das Kratzen an der Black Box kolonialer Fotografien - eine kollaborative Arbeit der Artist Meets Archive Künstlerin Yasmine Eid-Sabbagh

Artist Meets Archive #2 ist das zentrale Programm des Internationalen Photoszene Festivals 2021, mit dem die bedeutende Vielfalt und Qualität der Fotografie in den Sammlungen und Archiven der Stadt durch den Austausch mit internationalen Künstler*innen sichtbar gemacht wird. Neben dem Rautenstrauch-Joest-Museum öffnen das Rheinische Bildarchiv Köln, das Zentrale Archiv des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, das Deutsche Tanzarchiv Köln und die Stiftung des Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchivs ihre Sammlungen und Archive für ein gemeinsames Projekt.

Artist Meets Archive #2 findet im Mai 2021 zum zweiten Mal in Kooperation mit der Internationalen Photoszene Köln im Rautenstrauch-Joest-Museum statt. Die Künstlerin Yasmine Eid-Sabbagh, die im Sommer 2020 für ein Artist Residency Programm das Museum und das Fotografische Archiv erforscht hat, wird ihr kollaborativ erarbeitetes Werk in der Dauerausstellung des Museums präsentieren.

Eid-Sabbagh setzt sich mit der fotografischen Sammlung auseinander, die seit ihrer Digitalisierung konservatorisch verpackt in eigens geschaffenen Aufbewahrungsboxen aufbewahrt wird. Mit den Digitalisaten hat die Sammlung zwar eine virtuelle Mobilität erhalten, allerdings können ihre physischen Objekte von der Öffentlichkeit aktuell nicht angesehen werden. Die Arbeit hinterfragt das Fotografische Archiv an sich und die Wirkmächtigkeit, die von diesem ausgeht.

In diesem Zusammenhang initiierte die Künstlerin eine kollektive Arbeit mit Akteur*innen aus der Kunst und Kulturszene Kölns, die verschiedene Positionen zu diesem Archiv bezogen haben. Die gemeinschaftliche Arbeit verhandelt Fragen zum Eigentum des Archivs, zu der Zugänglichkeit und zum Umgang mit den sensiblen und gewaltvollen Bildern sowie mit den gesamten Beständen. Die Suche und Frage nach Mitsprachelösungen im Umgang mit dem visuellen kolonialen Erbe sind diesbezüglich zentral. Darin verbinden sich verschiedene Stimmen und Narrationen, die die Handhabung mit dem sensiblen fotografischen Material in sozialen, kulturellen und politischen Kontexten reflektieren.

Über die Künstlerin

Yasmine Eid-Sabbagh studierte Geschichte, Fotografie und visuelle Anthropologie in Paris. 2018 promovierte sie am Institut für Kunsttheorie und Kulturwissenschaften der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seit 2008 ist sie Mitglied der Arab Image Foundation.

Sie verbindet Forschung, Gesprächs-, Bild- und (Meta-) Archivierungspraktiken, um über die Wirkungsweise von Fotografien im Spannungsfeld von Kollektivität und Macht zu reflektieren. Eines ihrer Langzeitprojekte versucht anhand eines Verhandlungsprozesses um ein potentielles digitales Archiv, das in Zusammenarbeit mit den Bewohnern von Burj al-Shamali, einem palästinensischen Flüchtlingslager in der Nähe von Tyr, Libanon, zusammengestellt wurde, die Unmöglichkeiten von Repräsentation, zu untersuchen.

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Foyer des RJM, Foto: Guido Schiefer
2 Ausstellung

Themenparcours:
Der Mensch in seinen Welten

Dauerausstellung

Mit einem über 50 Instrumente umfassenden Gamelanorchester aus Java stimmen wir Sie auf den Rundgang durch das RJM ein. Nehmen Sie Platz und genießen Sie dieses ungewöhnliche Klangerlebnis. Wollen Sie selbst einmal Gamelan spielen? Entdecken Sie unsere Angebote dazu!

Im 1. OG erfahren Sie mehr über unseren Sammlungsbegründer Wilhelm Joest. 1899 stiftete seine Schwester Adele Rautenstrauch zusammen mit ihrem Mann Eugen der Stadt Köln Joests Privatsammlung und die Geschichte des RJM nahm ihren Anfang.

Außerdem setzen wir uns im 1. OG mit der Rolle von ethnologischen Museen auseinander. Denn das was in Ausstellungen gezeigt wird und die Art, wie etwas präsentiert wird, prägt unmittelbar das Verständnis.

Weitere Highlights im 1. OG finden Sie u.a. in der Abteilung Kunst. Dort können Sie die ästhetischsten und kunstfertigsten Exponate anschauen und sich mit deren Herkunftsort beschäftigen.

In der Anfang 2020 eingerichteten Installation des Künstlers Nando Nkrumah haben Sie die Möglichkeit, sich mit strukturellem Rassismus auseinanderzusetzen und erfahren etwas darüber, wie es gelingt, allgegenwärtige, rassistische Bilder nicht weiter zu reproduzieren.

Im 2. OG finden Sie Objekte aus unserer Sammlung zu den Themen Kleidung und Schmuck, Tod und Jenseits sowie Glauben. Den Parcours schließen die eindrucksvollsten Masken unserer Sammlung ab.

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1 Online

Online-Sammlung

Auf der Internetseite www.kulturelles-erbe-koeln.de finden Sie die Sammlung des Rautenstrauch-Joest-Museum und anderer Kölner Museen online.


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29.05.20, 08:52, jen jen

Super umfangreiche Online-Sammlung. Vorallem das Dokument über Fragen an die zeitgenössische Kunst inspierieren sich wieder einmal mit aktuellen Kunstwerken auseinanderzusetzen.

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Rautenstrauch-Joest-Museum

Kulturen der Welt

Das 2012 mit dem Museumspreis des Europarates ausgezeichnete Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt bietet vielseitige Einblicke in neue und alte, fremde und vertraute Welten.
Es ist das einzige ethnologische Museum in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Besucher erwartet auf 3.600 m² ein innovatives Ausstellungskonzept, das alle Sinne anspricht und zu einer multimedialen, interaktiven Entdeckungsreise einlädt.
Der spannende Parcours mit Exponaten aus Afrika, Asien, Amerika, Ozeanien und Europa greift Themen auf, die Menschen weltweit bewegen und Besucher aller Generationen begeistern.
Öffnungszeiten :
Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 - 20 Uhr
jeden 1. Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr (außer an Feiertagen)
Montags sowie am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar geschlossen

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Ausstellungen / Museum Museum Ludwig Köln Köln, Hein­rich-Böll-Platz
Ausstellungen / Museum Käthe Kollwitz Museum Köln Köln, Neumarkt 18-24
Ausstellungen / Museum MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln Köln, An der Rechtschule
Ausstellungen / Museum Kunsthalle Düsseldorf Düsseldorf, Grabbeplatz 4
Ausstellungen / Museum NS-Dokumentations-Zentrum / EL-DE-Haus Köln, Appellhofplatz 23-25
Netz.Werke / Messe Discovery Art Fair Virtual Köln, Gladbacher Wall 5
Ausstellungen / Museum Wallraf-Richartz-Museum Köln Köln, Obenmarspforten
Ausstellungen / Museum Kunst- und Ausstellungshalle Bonn Bonn, Helmut-Kohl-Allee 4
Ausstellungen / Museum Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Bonn, Willy-Brandt-Allee 14
Ausstellungen / Museum Museum für Ostasiatische Kunst Köln Köln, Universitätsstraße 100
Ausstellungen / Museum Ägyptisches Museum der Universität Bonn Bonn, Regina-Pacis-Weg 7
Ausstellungen / Museum StadtMuseum Bonn Bonn, Franziskanerstrasse 9
Ausstellungen / Galerie Galerie Jöllenbeck Köln Köln, St. Apern-Str. 40
Ausstellungen / Galerie Galerie Priska Pasquer Köln Köln, Goebenstr. 3
Ausstellungen / Galerie Galerie Hammelehle und Ahrens Köln Köln, An der Schanz 1a
Ausstellungen / Museum K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf, Ständehausstr. 1
Ausstellungen / Museum Museum Schnütgen Köln Köln, Cäcilienstraße 29
Ausstellungen / Museum Museum Insel Hombroich Neuss Neuss, Minkel 2
Ausstellungen / Museum Clemens-Sels-Museum Neuss Neuss, Am Obertor
Ausstellungen / Galerie Galerie Karsten Greve Köln Köln, Drususgasse 1-5
Ausstellungen / Galerie Galerie Voss Düsseldorf Düsseldorf, Mühlengasse 3
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Düsseldorf Düsseldorf, Berger Allee 2
Ausstellungen / Ausstellung Kölnischer Kunstverein Die Brücke Köln, Hahnenstraße 6
Ausstellungen / Museum Ludwig Museum Koblenz Koblenz, Danziger Freiheit 1
Ausstellungen / Museum Kölnisches Stadtmuseum Köln, Zeughausstraße 1-3
Ausstellungen / Galerie Atelier art-MORO Monika Krautscheid-Bosse Neustadt-Wied, Kirchplatz 11
Ausstellungen / Ausstellung Künstlerforum Bonn Bonn, Hochstadenring 22 - 24
Ausstellungen / Ausstellung Kurfürstliches Gärtnerhaus Bonn, Betthovenplatz
Ausstellungen / Galerie Galerie Bernd A. Lausberg Düsseldorf, Hohenzollernstr. 30
Ausstellungen / Ausstellung Künstlerduo Siebrecht & Pempeit Iserlohn, Haus F
Ausstellungen / Museum Stiftung KERAMION Frechen, Bonnstr. 12
Ausstellungen / Museum Museum für Gegenwartskunst Siegen, Unteres Schloss 1
Ausstellungen / Galerie artclub Köln, Melchiorstr. 14
Ausstellungen / Museum K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf, Grabbeplatz 5
Ausstellungen / Museum Kunsthalle Düsseldorf Düsseldorf, Grabbeplatz 4
Ausstellungen / Museum KIT - Kunst im Tunnel Düsseldorf, Mannesmannufer 1b
Ausstellungen / Galerie in focus Galerie Burkhard Arnold Köln, Hauptstr. 114
Ausstellungen / Galerie Galerie Iliev Köln, Hohe Pforte 9
Ausstellungen / Museum Museum Plagiarius e.V. Solingen, Bahnhofstraße 11
Ausstellungen / Galerie Galerie Anette Müller Düsseldorf, Rheinort 2
Ausstellungen / Museum Arp Museum Bahnhof Rolandseck Remagen, Hans-Arp-Allee 1
Ausstellungen / Museum Neanderthal Museum Mettmann, Talstraße 300
Ausstellungen / Galerie Gallerie Flow Fine Art Leverkusen Hitdorf, Rheinstraße 54
Ausstellungen / Galerie Parrotta Contemporary Art Köln, Brüsselerstr. 21

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