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Farbe erleben – eine Mitmachausstellung

Museum Bautzen

Farbe beeinflusst, wie wir die Welt sehen – ob in Schwarz und Weiß, kunterbunt, in warmen oder kalten Tönen, feine Nuancen, die unser Geist mit Sinn und Bedeutung füllt. Die Ausstellung „Farbe erleben“ lädt dazu ein, Farbe interaktiv neu zu entdecken. Erkunden Sie die Vielfalt des Sehens, experimentieren Sie mit Licht und lassen Sie sich von der Magie der Farbe überraschen. Erfahren Sie, was Menschen in der Vergangenheit auf sich nahmen, um ihrer Welt Farbe zu verleihen und wie sich mit wachsendem Farbverständnis Kunst und Technik veränderten. Vom Blick auf das Alltägliche bis zu den faszinierenden Facetten des Lichts eröffnet die Ausstellung neue Perspektiven auf die Welt um uns herum.
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Rolf Dvoracek – Photo-Graphische Spitzlichter

Museum Bautzen

Das Museum Bautzen zeigt in der Ausstellung »Rolf Dvoracek – Photo-Graphische Spitzlichter« Fotografien des als Bildchronisten in der Stadt Bautzen bekannten Fotografen und Fotojournalisten Rolf Dvoracek. In Bautzen geboren und aufgewachsen, hielt er ab den 1950er Jahren das politische, wirtschaftliche und kulturelle Leben sowie den Alltag der Menschen im Stadt- und Kreisgebiet im Bild fest. Von Bautzen fasziniert, durchstreifte der Fotograf auf der Suche nach neuen Motiven wieder und wieder das Stadtgebiet, um dessen bauliche Situation in ihrer Vielfalt und Entwicklung zu erfassen. Mit kritischem Blick dokumentierte er mit seinen Aufnahmen aber auch, wie die Innenstadt verfiel und ruinöse Bauten aus dem Stadtbild verschwanden, während an der Peripherie der Stadt Neubauviertel entstanden. Zur Anfertigung von Fotografien, die über die dokumentarische Intention hinausgehen, arbeitete er zunächst mit analoger, später mit digitaler Kameratechnik und suchte den besonderen Augenblick, die passende Stimmung, sowie den Kontrast von Licht und Schatten oder das Gegenlicht, welches besondere Stimmungen schaffen kann. Für die Aufnahmen in Schwarzweiß wählte er ungewöhnliche Standorte und Perspektiven, Blickwinkel und Bildausschnitte. Dafür erklomm er Türme sowie Baugerüste und -kräne, wählte Durchblicke durch Fenster und Tore oder löste aus einem Gesamtbild beeindruckende Einzelmotive aus ihrem Umfeld heraus. Zur Ablichtung der Motive reizten ihn das Dämmerlicht am frühen Morgen, die Dunkelheit der Nacht oder das mitternächtliche funkelnde Feuerwerk zum Jahreswechsel. Außerdem ließ er sich von der im Winter eingeschneiten Stadtlandschaft zu Aufnahmen inspirieren. Mit seinen Bautzener Bildern der 1960er bis 1980er Jahre wollte und will Rolf Dvoracek zeigen, dass seine Heimatstadt »trotz aller Widrigkeiten immer schön und sehenswert war«. (Foto: Rolf Dvoracek, Ausleger am Cafe Budissin)
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Bautzen fasziniert – Stadtansichten von 1620 bis 1900

Museum Bautzen

Das Stadtbild von Bautzen gehört zu den eindrucksvollsten in Sachsen und ganz Mitteldeutschland. Sein malerischer Charakter, geprägt von der Lage über dem Spreetal, Türmen und verwinkelten Gassen fasziniert bis heute Künstler/innen – ebenso wie die Bewohner/innen und Besucher/innen der Stadt. Über 1100 Stadtansichten Bautzens werden in der Sammlung des Museums bewahrt. Sie dokumentieren nicht nur das äußere Erscheinungsbild und den Wandel Bautzens, sondern auch die geistige, u.a. künstlerische Auseinandersetzung mit der Gestalt der Stadt – ein faszinierendes Panorama, das sich über fünf Jahrhunderte erstreckt. Die Ausstellung »Bautzen fasziniert – Stadtansichten von 1620 bis 1900« widmet sich den historischen Abbildungen der Stadt vom frühen 17. bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert. Die gezeigten Werke veranschaulichen nicht nur bauliche Veränderungen, sondern spiegeln auch wechselnde Sehweisen und Darstellungsabsichten wider – von symbolischen Belagerungsszenen über barocke Idealbilder bis hin zu topografisch präzise ausgeführten Stadtporträts. Mit ihren Druckgrafiken, Zeichnungen, Gemälden und Objekten, die bis 1900 entstanden, rückt die Exposition Stadtansichten in den Mittelpunkt, die aus den ersten drei Jahrhunderten der durch die Sammlung repräsentierten Zeitspanne stammen. Die vorliegende Schau knüpft an die Vorgängerausstellung »Bautzen fasziniert – Stadtansichten von 1900 bis heute« an, welche 7. Oktober 2023 – 21. April 2024 im Museum Bautzen zu sehen war. Den Mittelpunkt jener Ausstellung bildete die künstlerische Auseinandersetzung mit dem urbanen Stadtraum im 20. und 21. Jahrhundert – mit neuen Techniken, Perspektiven und einem erweiterten Blick auf die gewandelte Stadt und deren Umgebung mit ihrer Vielfalt an architektonischen Details. (Bild: Johann Michael Reuther (1787–1849), Budissin von der Mittag Seite (Ausschnitt). Bautzen, um 1815/1820, Tempera auf Papier, Museum Bautzen R 4945.)
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Carl Lohse - Jeder Mensch ist irgendwie ein großer Gesang

Museum Bautzen

Anlässlich seines 130. Geburtsjahres und zugleich 60. Todesjahres wird das Museum Bautzen ab dem 12. April im Foyer der zweiten Etage eine Kabinettausstellung mit Arbeiten des expressionistischen Malers Carl Lohse zeigen. Die Ausstellung entsteht in Kooperation und gegenseitiger Abstimmung mit der Carl-Lohse-Galerie in Bischofswerda, die dem Jubiläumsjahr des Künstlers ebenfalls ihre Aufmerksamkeit widmet. Die kleine Ausstellung des Bautzener Museums präsentiert frühe expressive Portraits des Künstlers und wird besonders solche Portraits in den Mittelpunkt stellen, die Carl Lohse in Bischofswerda malte. Carl Lohse fand 1919/1921 seine Motive für Portraits, Gemälde und Arbeiten auf Papier, u.a. im Armenhaus Bischofswerda. Heute meist namenlos sind diese Menschen nun durch die Kunst des Malers in unserer kulturellen Erinnerung aufgehoben. Zugleich sind sie geeignet, die Kunstauffassung Carl Lohses in herausgehobener Weise zu zeigen. Der Künstler lässt oft genug die Trostlosigkeit der Verhältnisse jener Menschen in seinen expressiven, farbigen, sensiblen Arbeiten erkennen und nutzt dabei die verwendeten Farben in der für ihn typischen und in seiner Zeit üblichen Herangehensweise, um die Gemütslagen der Portraitierten zu beschreiben. (Bild: Carl Lohse, Gelbes Kind, 1919. Öl auf Pappe, Leihgabe aus Privatsammlung Dresden. Foto: © Carsten Wintermann)
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Blickfänge – Momentaufnahmen im Lausitz Festival

Lausitz Festival

Nach den Etappen in Finsterwalde, Görlitz und Zittau setzt die Wanderausstellung –»Blickfänge – Momentaufnahmen im Lausitz Festival« ihre Reise fort. Ab Ende August ist sie im Neuen Rathaus in Cottbus/Chóśebuz zu sehen. Die umfangreiche Ausstellung präsentiert Fotografien, die das europäische Kunstfestival seit 2020 dokumentieren. Künstlerische Höhepunkte und aufregende Inszenierungen werden ebenso sichtbar gemacht wie die Menschen und Orte in der Lausitz. Ein beeindruckender fotografischer Bilderrausch fängt die Vielfalt des Festivals und künstlerisch-kreative Momente ein. Stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Aufnahmen lassen Orte und Spielstätten in der Lausitz ganz neu betrachten – von historischen Schloss- und Parkanlagen bis zu Filmtheatern, Industriearealen und Sakralbauten. (Bild: »Stille Post – lauter Träume« Musiktanztheaterstück von Margaux Marielle-Tréhoüart und Haggai Cohen-Milo / Hangar 1, Cottbus/Chóśebuz – mit: Marco Rizzi und Joel Suárez Gómez / 2024 © Katha Mau) Eröffnung: 28.08.2025, 15:00 Uhr Öffnungszeiten: 29.08.–21.11.2025, Mo/Mi, 8–15 Uhr, Di 8–17 Uhr, Do 8–18 Uhr, Fr 8–13 Uhr Eintritt: frei
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Risse im Schatten oder die (Un)gewissheiten der Erinnerung

Lausitz Festival

Die Ausstellung versammelt poetische Auseinandersetzungen mit künstlerischen (Bild-)Erzählungen von individuellen und kollektiven Geschichten. Eine zentrale Rolle nimmt hierbei der aus expressiven Kohlezeichnungen bestehende Film »Felix in Exile« (1994) von William Kentridge ein. Erzählt wird die Geschichte des im Pariser Exil lebenden Felix und der Landvermesserin Nandi. Die beiden stammen aus unterschiedlichen Kulturen, verschmelzen aber ebenso miteinander wie ihre Erinnerungen an die gemeinsame Heimat, deren wechselvolle Geschichte sowie deren Einschreibungen in die Landschaft. Der zeichnerische Gestus als Erzählform findet seinen Widerhall in großformatigen Malereien des Zyklus »Die Krähe« (2011) von Johannes Heisig. Sie gehen auf Gedichte des britischen Schriftstellers Ted Hughes zurück und zeugen vom Ringen mit Schuld und Verzweiflung, auch mit Einsamkeit und Zweisamkeit und stellen die Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz. Verschiedene Schichtungs- und Bearbeitungstechniken kennzeichnen die gestischen Malereien von Sabine Herrmann, die von Andeutungen grafischer Fragmente durchzogen sind. Figurative Konstellationen, eher als Schattenwürfe angelegt denn als Körper in großformatigen Bildräumen, reflektieren das empfindliche Verhältnis zwischen individueller Identität (Identita), Imaginationsraum sowie dem Spannungsfeld innerer und äußerer Wirklichkeiten. Klaus Killischs Porträts namenloser, gesichts- und zeitloser Raucher, die schematisiert und farbreduziert in diffus-monochromen Bildräumen zu schweben scheinen, fungieren als stille Zeugen oder Beobachter. Eröffnung: 27.08.2025, 18:00 Uhr Öffnungszeiten: 28.08.–31.10.2025, täglich, 10:00–18:00 Uhr Tickets: 2–4 Euro – über das Neue Schloss Bad Muskau (Bild: Zeichnung für Felix im Exil (Figuren Auge in Auge), 1994 / Holzkohle und Pastell auf Papier / 120 x 150 cm)
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William Kentridge: Self-Portrait as a Coffee Pot

Lausitz Festival

»Self-Portrait as a Coffee Pot« lautet der skurril anmutende Titel einer Kabinettausstellung im Dieselkraftwerk Cottbus, deren Kern aus einer neun Episoden umfassenden Filmreihe des südafrikanischen Künstlers William Kentridge besteht. Die filmischen Collagen setzen sich aus Kohle- und Pastellzeichnungen, die teilweise animiert sind, aus gefilmten, wie lebendig gewordenen Objekten und Assemblagen sowie aus Atelieraufnahmen zusammen. Kentridge legt hier den Prozess des Kunstschaffens, aber auch des Reflektierens von Kunst und Kunstmachen im Verhältnis zu gesellschaftlichen Realitäten offen. Während der Coronapandemie entstanden, bilden die Kurzfilme eine nichtlineare (Selbst-)Erzählung. Ihr Thema ist das Subjekt des Künstlers, seine künstlerische Praxis und das Atelier als Produktionsort, der zugleich auch als Wahrnehmungsapparat von Wirklichkeiten dient. Mal sachlich, mal leicht melancholisch, mal von subtilem Humor und (Selbst-)Ironie durchzogen, bezieht der Künstler die Betrachter in sein Nachdenken über Inhalte, Formen, Wirkmächtigkeit, Bezugssysteme und vor allem über die Sinnhaftigkeit von Kunst als welthaltiger Arbeit ein. Die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem, Individuellem, Persönlichem und Kollektivem hat er dabei sorgfältig verwischt. Zugleich offeriert Kentridge auch immer einen Möglichkeitsraum der Distanzierung und des Perspektivwechsels. Eröffnung: 26.08.2025, 18:00 Uhr Öffnungszeiten: 27.8. – 9.11.2025, Di–So, 11:00–19:00 Uhr

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