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Das Kunstmuseum Bern

Werke von Paul Klee, Pablo Picasso, Ferdinand Hodler und Meret Oppenheim haben das Kunstmuseum Bern zu einer Institution mit Weltruf gemacht. Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund
48'000 Handzeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Videos und Filmen.

Die Wurzeln des Museums reichen bis zu den revolutionären Ideen des ausgehenden
18. Jahrhunderts zurück, die 1809 in Bern zur Gründung der Staatlichen Kunstsammlung und 1879 zur Eröffnung des ersten Museumsbaus geführt haben.

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung und beherbergt Werke aus acht Jahrhunderten.


Ausstellungen

Bestandsaufnahme Gurlitt "Entartete Kunst"

Beschlagnahmt und verkauft

Do, 2.11.2017 - So, 4.3.2018

In einer Doppelausstellung unter dem Titel Bestandsaufnahme Gurlitt präsentieren das Kunstmuseum Bern und die Bundeskunsthalle in Bonn zeitgleich eine Auswahl von Werken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt. Erstmals werden die Werke, die der Kunsthändler Hildebrand Gurlitt in den 1930er- und 1940er-Jahren erworben hatte, im historischen Kontext gezeigt. Die Ausstellungen widerspiegeln den aktuellen Forschungsstand zum «Kunstfund Gurlitt».

Unter dem Titel «Entartete Kunst» – beschlagnahmt und verkauft zeigt das Kunstmuseum Bern rund 160 Werke, von denen die meisten als «entartete Kunst» in deutschen Museen beschlagnahmt worden waren. Diese Bestände umfassen hauptsächlich Arbeiten auf Papier, darunter herausragende Kunstwerke des Expressionismus, der konstruktiven Kunst und der Neuen Sachlichkeit. Gleichzeitig werden in der Ausstellung die politischen Vorgänge thematisiert, die zur Diffamierung der Moderne als «entartet» und deren Zerstörung und Verkauf führten. Der Schwerpunkt der Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn (03. November 2017 bis 11. März 2018) liegt auf NS-verfolgungsbedingt entzogenener «Raubkunst», deren Herkunft noch nicht abschliessend geklärt werden konnte.

Die beiden Ausstellungen werden von einem gemeinsamen Beirat begleitet: Esther Tisa Francini, Gilbert Lupfer, Uwe M. Schneede, Hermann Simon und Shlomit Steinberg.

Die Bonner Ausstellung mit Titel Der NS-Kunstraub und die Folgen wird vom 13. April bis 01. Juli 2018 im Kunstmuseum Bern gezeigt. Eine weitere Station ist für Herbst 2018 im Martin-Gropius-Bau in Berlin geplant.

Kuratoren: Nikola Doll, Matthias Frehner, Georg Kreis und Nina Zimmer

Liquid Reflections Werke der Anne-Marie und Victor Loeb-Stiftung

Fr, 27.10.2017 - So, 28.1.2018

Liquid Reflections zeigt Highlights aus der Sammlung der Anne-Marie und Victor Loeb-Stiftung. Anne-Marie Loeb-Haymann (1916–1999) und Victor Loeb (1910–1974) gehörten zu den bedeutenden Berner Sammlern. Angeregt von den Ausstellungen in der Kunsthalle Bern und in engem Austausch mit Harald Szeemann bauten sie ihre Sammlung auf, die mehrheitlich Kunst der 1960er- und 1970er-Jahre umfasst.

Die mehr als 350 Arbeiten, darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und druckgraphische Blätter, befinden sich seit 1980 als Dauerleihgabe im Kunstmuseum Bern. In ihnen zeigen sich der experimentelle Aufbruch und die Vielfalt der Kunst jener Zeit. Die Lichtskulptur Liquid Reflections (1967) der amerikanischen Künstlerin Liliane Lijn (*1939) gibt der Ausstellung ihren Titel und umschreibt, was den Charakter der Sammlung Loeb ausmacht: Verflüssigung und Entgrenzung.

Kuratorin: Marianne Wackernagel

The Show Must Go On. Aus der Sammlung Gegenwartskunst

Fr, 22.9.2017 - So, 21.1.2018

The Show Must Go On. Aus der Sammlung Gegenwartskunst ist nach Don’t Look Now, Merets Funken und Kunst heute der vierte Teil der thematischen Sammlungspräsentationen der Abteilung Gegenwartskunst im Kunstmuseum Bern. Sie bietet einen hochkarätigen Überblick über aktuelles Kunstschaffen und ist gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit der Gegenwartskunstsammlung im Kunstmuseum Bern. Die Ausstellung führt die Reihe fort und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erforschung unserer Bestände, zudem bildet die Sammlung einen bedeutenden Teil der internationalen Kunstgeschichte der Gegenwart ab.

Die spielerische Aufforderung The Show Must Go On leitet sich vom berühmten Song der britischen Band Queen um Freddy Mercury ab und bezieht sich zugleich auf den thematischen Schwerpunkt des Performativen im zeitgenössischen Kunstschaffen – des Aufführens und Inszenierens als wichtige Strategien in der Kunst, des Rituellen und des Spektakels sowie der zunehmenden Übertragung der Handlung vom Kunstschaffenden auf das Publikum. So sind unter diesem Gesichtspunkt eine Reihe von Fotografien, Objekten, Gemälden und Installationen versammelt, die sich mit Theater, Film, Aufführung, Rollenspiel und Inszenierung beschäftigen. Die Ausstellung präsentiert Fotos und Filme von Performance- Dokumentationen sowie Requisiten oder Spuren von Perfomances. Sie zeigt interaktive Installationen mit Text und Audio, als auch übergrosse raumschaffende Formate der Malerei, die nicht nur eine Welt darstellen, sondern sie geradezu verkörpern. Die Werke stammen aus den reichen und international ausgerichteten Beständen und Dauerleihgaben der Stiftung Kunsthalle Bern, der Sammlung Kunst Heute, der Stiftung GegenwART sowie aus Ankäufen des Kunstmuseum Bern selbst.

Eine Sammlungspublikation mit einer Einführung ins Thema sowie ausführlichen Besprechungen der Werke durch verschiedene Autoren und Autorinnen begleitet die Ausstellung und bildet diesen Teil der Sammlung ab. Ausserdem wird das Rahmenprogramm, einige der in der Sammlung vertretenen Künstlerinnen und Künstler zu Wort kommen lassen.

Eine Ausstellung mit Werken von John Armleder, Pavel Büchler, Leidy Churchman, Klodin Erb, Dora Garcia, Franz Gertsch, Manon, Claes Oldenburg, Julian Opie, Anne-Julie Raccoursier, Dieter Roth, Vittorio Santoro, Denis Savary, Shimabuku, Kim Sooja, Sam Taylor-Johnson, Silvie Zürcher.

Die Sammlung des Kunstmuseum Bern

Monet, Hodler, Picasso, Giacometti, Rothko, Dalí ...

Di, 18.7.2017 - Mo, 1.1.2018

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung.

Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung reicht von der Gotik bis zur Gegenwart und besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 48'000 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Fotografien, Videos und Filmen.

Damit ist sie nicht nur eine der wichtigsten und vielfältigsten Sammlungen in der Schweiz, sondern besitzt vor allem dank den Werkgruppen der Klassischen Moderne internationale Bedeutung.

Die Sammlung Hahnloser Van Gogh bis Cézanne, Bonnard bis Matisse

Die Sehnsucht lässt alle Dinge blühen…

Fr, 11.8.2017 - So, 11.3.2018

Über hundert Werke aus dem Konvolut der Dauerleihgaben werden im Kunstmuseum Bern zu sehen sein, und in einer ersten Präsentation mit ausgewählten Leihgaben aus Privatbesitz sowie Werken der Museumssammlung aus der Zeit ergänzt, um so die internationale Bedeutung der Sammlung und den Bezug zum Kunstmuseum Bern zu unterstreichen. So schenkte das Ehepaar Hans Robert und Magdalene Hahnloser dem Kunstmuseum Bern zwei bedeutende Werke aus dem Sammlungserbe: Die Entführung der Europa von Félix Vallotton (1908) und Verblühte Sonnenblumen von Vincent van Gogh (1887). Hans R. Hahnloser, Sohn des Sammlerehepaares und Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Bern, setzte sich als Mitglied des Stiftungsrates des Kunstmuseum Bern ab den 1930er-Jahren massgeblich dafür ein, dass die Sammlungstätigkeit des Museums auf die französische Kunst ab dem Impressionismus ausgeweitet wurde.

In nur 30 Jahren, zwischen 1906 und 1936, trugen Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler eine umfangreiche und einzigartige Sammlung mit Werken des Postimpressionismus, der Künstlergruppe der Nabis und Vertretern der Fauves sowie von Schweizer Zeitgenossen wie Ferdinand Hodler oder Giovanni Giacometti zusammen. Die Sammlung zeugt von einer aussergewöhnlichen Kennerschaft und geniesst bis heute einen sagenhaften Ruf. Dank des persönlichen Kontaktes zu Künstlern wie Félix Valloton, Pierre Bonnard und Henri Matisse konnte das Ehepaar Hahnloser viele von deren besten und besonders innovativen Werken erstehen und ergänzte sie um Spitzenwerke ihrer Vorreiter, unter ihnen Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Pierre-Auguste Renoir und Édouard Manet.

Kunstmuseum Bern

Hodlerstr. 12
CH 3000 Bern

Telefon: +41 31 328 09 44
Fax: +41 31 328 09 55
E-Mail: info@kunstmuseumbern.ch

Öffnungszeiten:
Dienstag 10 - 21h
Mittwoch bis Sonntag 10 - 17h
Montag geschlossen

Eintrittspreise:
Sammlung CHF 7.--
Reduziert CHF 5.--
Ausstellungen bis CHF 18.--

Führungen:
Öffentliche Führungen
Anmeldung nicht erfoderlich, Ausstellungseintritt genügt
Private Führungen
Telefon +41 31 328 09 11 | Fax +41 31 328 09 10 | vermittlung@kunstmuseumbern.ch
Dauer ca. 1 Stunde
Preis CHF 150.- (plus Eintritte, ab 10 Teilnehmern reduzierter Eintritt)
Führungen für Schulklassen
Telefon +41 31 328 09 11 | Fax +41 31 328 09 10 | vermittlung@kunstmuseumbern.ch
Dauer ca. 1 Stunde
Preis CHF 110.- (Eintritte gratis)

Automatische Programmauskunft:
Telefon +41 31 328 09 66