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Kunstmuseum Bern

Werke von Paul Klee, Pablo Picasso, Ferdinand Hodler und Meret Oppenheim haben das Kunstmuseum Bern zu einer Institution mit Weltruf gemacht. Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund
48'000 Handzeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Videos und Filmen.

Die Wurzeln des Museums reichen bis zu den revolutionären Ideen des ausgehenden
18. Jahrhunderts zurück, die 1809 in Bern zur Gründung der Staatlichen Kunstsammlung und 1879 zur Eröffnung des ersten Museumsbaus geführt haben.

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung und beherbergt Werke aus acht Jahrhunderten.

Kontakt

Kunstmuseum Bern
Hodlerstr. 12
CH-3000 Bern

Telefon: +41 31 328 09 44
Fax: +41 31 328 09 55
E-Mail: info@kunstmuseumbern.ch

 

Öffnungszeiten:
Dienstag 10 - 21h
Mittwoch bis Sonntag 10 - 17h
Montag geschlossen

Eintrittspreise:
Sammlung CHF 7.--
Reduziert CHF 5.--
Ausstellungen bis CHF 18.--
Ausstellung

République Géniale

Eine Kooperation des Kunstmuseum Bern mit der Dampfzentrale Bern

Fr, 17.8.2018 | Eröffnung

Fr, 17.8.2018 - So, 11.11.2018

Fünfzig Jahre nach 1968 wird die République Géniale – eine Idee von Robert Filliou – wieder entdeckt. In jenen Umbruchjahren entwickelte der französische Fluxuskünstler eine neue Auffassung von Kunst und Kunstausbildung, die nicht das individuelle Talent, sondern das Genie, das in jedem Menschen steckt, in den Mittelpunkt stellt. Selbst im Umbruch befindlich ruft das Kunstmuseum die république géniale aus und führt Fillious Ansätze mit einem sich fortwährend permutierenden Ausstellungsprojekt mit Kunstkollektiven, einem interdisziplinären performativen Programm sowie reflektierenden Vermittlungsgefässen fort.

Zur Ausstellung erscheint eine digitale Publikation (D/E, online abrufbar) welche sich aus wöchentlichen Beiträgen, Artikeln, Interviews von und mit den Beteiligten im Verlauf der Ausstellung zusammensetzt.

Eine Kooperation des Kunstmuseum Bern und der Dampfzentrale Bern.
Ausstellung

Martha Stettler

Eine Impressionistin zwischen Bern und Paris

Fr, 4.5.2018 - So, 29.7.2018

Das Kunstmuseum Bern zeigt zum ersten Mal eine umfangreiche Retrospektive der in Bern geborenen und zeitlebens in Paris tätigen Malerin Martha Stettler (1870–1945). Ihr Schaffen, das den Spätimpressionisten zuzurechnen ist, war zu Lebzeiten breit bekannt und so macht die Ausstellung ihren Stellenwert in der Schweizer Malerei des ersten Viertels des 20. Jahrhunderts deutlich. Ihr Vater und grosser Förderer war der Architekt Eugen Stettler, Erbauer des Kunstmuseum Bern von 1879.

Sie erhielt zahlreiche namhafte Auszeichnungen auf internationalen Ausstellungen und konnte als erste Schweizerin 1920 an der Biennale di Venezia ausstellen. Sie war Mitbegründerin sowie während 40 Jahren Leiterin der Académie de la Grande Chaumière in Paris, zu deren Schülern unter anderem Balthus, Louise Bourgeois, Alexander Calder, Alberto Giacometti, Germaine Richier und Meret Oppenheim gehörten.
Martha Stettler war zu Lebzeiten eine sowohl in Bern als auch in Paris bekannte Persönlichkeit. 1893 reiste sie mit ihrer baltischen Lebenspartnerin, der Malerin Alice Dannenberg, nach Paris, um sich dort weiter ausbilden zu lassen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Obwohl sie Unterstützung durch ihre Familie erfuhr, erhielt sie als Frau nicht die gleichen Ausbildungschancen wie ihre männlichen Kollegen. Sie setzte sich jedoch erfolgreich durch und nahm mit ihrem gemässigten impressionistischen Stil am damaligen Kunstbetrieb teil. Gleichzeitig setzte sie sich immer wieder für die Rolle der Künstlerin ein.
Im Fokus dieser Ausstellung stehen die Bilder, die in Paris entstanden. Die Malerin bevorzugte Freilichtszenen, in denen der Jardin du Luxembourg, die Tuilerien-Gärten und der Schlosspark von Versailles die bevorzugten Schauplätze sind. Daneben sind Interieurs und Stillleben zu sehen. Eine Einführung widmet sich der Berner Herkunft und der Ausbildung in Paris, ein Kabinett zeigt das künstlerische und persönliche Umfeld von Martha Stettler. Die Werkauswahl stammt in erster Linie aus den Beständen des Nachlasses, des Kunstmuseum Bern und aus Schweizer Privatbesitz. Zusätzlich können einige wichtige Werke aus dem Ausland erstmals gemeinsam präsentiert werden. Die Ausstellung vermittelt einerseits Einblick in das Werk einer Malerin, die von der offiziellen Kunstgeschichte bislang wenig beachtet worden ist, andererseits in ein Stück Frauengeschichte Ende des 19. und anfangs des 20. Jahrhunderts.

Kuratorin: Corinne Linda Sotzek
Ausstellung

Bestandsaufnahme Gurlitt Der NS-Kunstraub und die Folgen

Fr, 13.4.2018 - So, 1.7.2018

Mit Bestandsaufnahme Gurlitt: Der NS-Kunstraub zeigt das Kunstmuseum Bern ausgewählte Werke aus dem Kunstfund Gurlitt, die NS-verfolgungsbedingt entzogen worden waren und deren Herkunft und Erwerbungsumstände bis heute noch nicht abschliessend geklärt werden konnten.

Nach «Entartete Kunst»: Beschlagnahmt und verkauft richtet sich der Blick nun auf Hildebrand Gurlitt als Akteur des nationalsozialistischen Kunstraubes. Gurlitt war in Zwangsverkäufe involviert, handelte mit beschlagnahmten Werken aus dem Konvolut der «Entarteten Kunst» und weitete seinen Geschäftsbereich ab 1940 auf die besetzten Länder in Westeuropa aus. Die im Kunstfund überlieferten Gemälde, Skulpturen und Grafiken sind die direkte Verbindung zu den Biografien von verfolgten Zeitgenossen – meist jüdischen Künstlern, Sammlern und Kunsthändlern, denen die Werke zuvor gehörten.

Die Ausstellung zeichnet die historischen Abläufe und Zusammenhänge der Raubzüge der Nationalsozialisten an den europäischen Juden nach und versucht, die Rolle von Kunsthändlern und Museen bei der Plünderung nachzuvollziehen. Ein eigenes Kapitel ist der «Restitution» von Raubkunst aus dem Kunstfund Gurlitt gewidmet. Vorgestellt werden die Ansprüche der beraubten Familien, welche die Debatte um Raubkunst heute prägen.

Die Ausstellung ist eine erweiterte Übernahme der Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen in der Bundeskunsthalle in Bonn (03.11.2017 – 11.03.2018).
Ausstellung

Die Sammlung des Kunstmuseum Bern

Monet, Hodler, Picasso, Giacometti, Rothko, Dalí ...

Di, 18.7.2017 - Mo, 31.12.2018

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung.

Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung reicht von der Gotik bis zur Gegenwart und besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 48'000 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Fotografien, Videos und Filmen.

Damit ist sie nicht nur eine der wichtigsten und vielfältigsten Sammlungen in der Schweiz, sondern besitzt vor allem dank den Werkgruppen der Klassischen Moderne internationale Bedeutung.
Ausstellungen / Museum Zentrum Paul Klee Bern Bern, Monument im Fruchtland 3
Ausstellungen / Museum Musuem für Kommunikation Bern Bern, Helvetiastrasse 16
Ausstellungen / Museum Naturhistorisches Museum Bern Bern, Bernastrasse 15
Ausstellungen / Ausstellung Château de Prangins Prangins,
Ausstellungen / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Ausstellungen / Museum Bernisches Historisches Museum Bern, Helvetiaplatz 5
Ausstellungen / Museum Museum Franz Gertsch Burgdorf Burgdorf, Platanenstrasse 3
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Thun Thun, Thunerhof, Hofstettenstr. 14
Ausstellungen / Museum Schweizer Schützenmuseum Bern Bern, Bernastrasse 5
Ausstellungen / Museum Cerny Inuit Collection Bern Bern, Stadtbachstrasse 8a
Ausstellungen / Museum Stiftung Schloss Oberhofen Oberhofen, Oberhofen
Ausstellungen / Ausstellung Kunstmuseum Thun Thun, Hofstetterstr. 14