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Kunstmuseum Bern

Werke von Paul Klee, Pablo Picasso, Ferdinand Hodler und Meret Oppenheim haben das Kunstmuseum Bern zu einer Institution mit Weltruf gemacht. Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund
48'000 Handzeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Videos und Filmen.

Die Wurzeln des Museums reichen bis zu den revolutionären Ideen des ausgehenden
18. Jahrhunderts zurück, die 1809 in Bern zur Gründung der Staatlichen Kunstsammlung und 1879 zur Eröffnung des ersten Museumsbaus geführt haben.

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung und beherbergt Werke aus acht Jahrhunderten.

Kontakt

Kunstmuseum Bern
Hodlerstr. 12
CH-3000 Bern

Telefon: +41 31 328 09 44
Fax: +41 31 328 09 55
E-Mail: info@kunstmuseumbern.ch

 

Öffnungszeiten:
Dienstag 10 - 21h
Mittwoch bis Sonntag 10 - 17h
Montag geschlossen

Eintrittspreise:
Sammlung CHF 7.--
Reduziert CHF 5.--
Ausstellungen bis CHF 18.--
Ausstellung

OHNE VERFALLSDATUM SCHENKUNG UND LEIHGABEN DER SAMMLUNG MIGROS AARE

Die Genossenschaft Migros Aare hat in verschiedenen und unterschiedlich intensiven Etappen seit Ende der 1960er-Jahre eine vielfältige Kunstsammlung aufgebaut. Zwischen 1987 und 1997 erhielt der damalige Direktor der Kunsthalle Bern, Ulrich Loock, den Auftrag gezielt Kunstwerke von herausragenden Künstlerinnen und Künstlern anzukaufen, die das aktuelle, regionale Kunstschaffen der Region Bern abbildeten. 2005 gingen die Werke aus dieser Ankaufsperiode als Schenkung an das Kunstmuseum Bern. Damit wollte die Migros Aare dafür sorgen, dass die Kunstwerke weiterhin einer breiten Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Ein repräsentativer Überblick dieses Schenkungsbestands wird nun erstmals in einer eigenen Ausstellung präsentiert.

Die Ausstellung „Ohne Verfallsdatum“ zeigt die unverminderte Relevanz dieser Positionen, in Kombination mit neueren Werken aus der Kunstsammlung der Migros Aare. 2016 hat die Migros Aare ihre Sammlungstätigkeit wieder intensiviert. Seither ist eine fachkundige Ankaufskommission dafür verantwortlich, weiterhin herausragende regionale Kunst durch Ankäufe zu fördern und diese zu vermitteln. Werke von Kunstschaffenden aus unterschiedlichen Generationen und Ankaufsperioden werden in der Ausstellung miteinander in einen Dialog treten, der deutlich macht, dass Kunst kein Verfallsdatum kennt, sondern sich aus unterschiedlichen Perspektiven immer wieder aktualisieren lässt.

Mit Werken von: Peter Aerschmann, M.S. Bastian & Isabelle L., Babette Berger, Heinz Brand, Balthasar Burkhard, Vincent Chablais, Dimitra Charamandas, Quynh Dong, Marianne Engel, Esther Ernst, Gabi Fuhrimann, Mireille Gros, Maia Gusberti, Jerry Haenggli, Thomas Kneubühler, Tomás Kratky, Alois Lichtsteiner, Christian Lindow, Ingeborg Lüscher, Urs Lüthi, Heinz Mollet, Jürg Moser, Victorine Müller, Sadhyo Niederberger, Pat Noser, Adela Picón, Vaclav Pozarek, Ilona Rüegg, Claude Sandoz, Albrecht Schnider, Leopold Schropp, Irene Schubiger, Dominik Stauch, Andreas Tschersich, Rolf Winnewisser, Uwe Wittwer, Thomas Woodtli, Martin Ziegelmüller.

Eine Kooperation von Kunstmuseum Bern und dem Kulturprozent der Migros Aare
Ausstellung

MIRIAM CAHN - ICH ALS MENSCH

Miriam Cahn ist eine der wichtigsten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Generation. Gerade ihre überzeugenden Präsentationen anlässlich der documenta 14 in Athen und Kassel stellten die Aktualität ihres Schaffens energisch unter Beweis. Die ist Grund genug, um ihr vielfältiges Schaffen und ihre konsequente, radikale künstlerische Haltung auch in der Schweiz nochmals in Erinnerung zu rufen und einem breiten Publikum vorzustellen. 2019 wird ihr Gesamtwerk nach der grossen Einzelausstellung im Kunstmuseum Bern zudem durch drei weitere Einzelausstellungen im Kunsthaus Bregenz, im Reina Sofia Madrid und im Museum für Moderne Kunst in Warschau gewürdigt werden.

In einer umfangreichen Gesamtschau, in der die wichtigsten Werkphasen vertreten sind, zeigt die Schweizer Künstlerin Miriam Cahn expressive Arbeiten auf Papier, farblich betörende Ölgemälde, monumentale Skulpturen, performative Videos und noch nie gezeigte Skizzenhefte in einer einzigartigen Chronologie und Thema überschreitenden Installation, welche den klassischen Museumsbau zum sinnlichen Denkgebäude umdeutet sowie ihre inhaltlichen, motivischen und ästhetischen Leitlinien sichtbar macht. Viele Werke werden speziell für die Ausstellung entstehen oder sind Schlüsselwerke aus dem Besitz der Künstlerin.

Ihr Ausstellungstitel ICH ALS MENSCH kreist um die bedingungslose und selbstgewählte Verpflichtung der Künstlerin gegenüber humanistischen Prinzipien sowie der Frage, was Menschsein heute ausmacht. Und so kann ihre in Bild und Ausstellung formulierte Beschäftigung mit Krieg, Flucht und dem Geschlechterverhältnis, ihre Auseinandersetzung mit Gewalt, Liebe, Schönheit sowie der Fragilität der Natur als Kommentar zur Welt, zur heutigen Zeit sowie zum Kunstbetrieb verstanden werden.
Ausstellung

ICH IM BILD

SELBSTBILDNISSE DER GRAPHISCHEN SAMMLUNG AUS FÜNF JAHRHUNDERTEN

Was sehe ich, wenn ich in den Spiegel sehe? Was zeigt mein Gesicht in meinem Bild? Selbstbefragung, Selbstbehauptung, Selbstmarketing. Die Möglichkeiten des Selbstbildnisses sind facettenreich, seit KünstlerInnen sich zur Darstellung brachten, und ist nicht bereits der Handabdruck einer prähistorischen Höhlenmalerei ein Selbstporträt?

Die ausgewählten Selbstbildnisse zeigen ein breites Spektrum, die Intimität der Zeichnung ebenso wie die Möglichkeiten des vervielfachten, die Welt erobernden Bildes in Druckgrafik und Fotografie. Zu sehen sind Werke von Rembrandt, Anton Graff, Karl Stauffer-Bern, Adolf Wölfli, Meret Oppenheim, Maria Lassnig, Manon und Luc Tuymans sowie besondere Selbstporträts kaum bekannter oder in Vergessenheit geratener KünstlerInnen.
Ausstellung

INTERVENTION PROVENIENZ #1 COURBET, MONET, RODIN

WERKE AUS DEM LEGAT CORNELIUS GURLITT

Für einen begrenzten Zeitraum mischen sich in der Intervention Provenienz #1 herausragende Werke der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts aus dem Legat Cornelius Gurlitt in die bestehende Museumssammlung. Ihre Präsentation ist Anlass, exemplarisch Geschichte und Provenienz der einzelnen Werke aufzuzeigen und für die Problematik von Besitzwechseln während des Nationalsozialismus (1933–1945) zu sensibilisieren.

Die Gemälde von Gustave Courbet, Edouard Manet und Claude Monet, die Skulpturen von Auguste Rodin befanden sich 1945 im Besitz von Hildebrand Gurlitt, der während der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland als Kunsthändler tätig war. Angesichts der wirtschaftlichen Vorteile, die der Kunsthandel aus der Verfolgung von Juden und Regimegegnern im Zeitraum von 1933 bis 1945 gezogen hatte, stellt sich für das Legat die Frage, wann und unter welchen historischen Umständen die Werke in den Besitz Gurlitts gelangten. Den bekannten Provenienzangaben zufolge hatte Gurlitt die ausgestellten Werke im Zeitraum von 1940 bis 1944 in Frankreich erworben.

Damit stellen sich folgende die Fragen: Was bedeutet es, wenn wir nichts oder wenig über die Provenienz eines Kunstwerks wissen? Welche rechtlichen und politischen Welche Konsequenzen können sich aus Erwerbungen in historischen Unrechtskontexten für unsere Gegenwart ergeben? Die erste Intervention Provenienz gibt Antworten auf solche Fragen und gewährt Einblick in die laufende Forschung.
Ausstellung

DIE SAMMLUNG DES KUNSTMUSEUM BERN

Anker, Amiet, Hodler, Giacometti, Pissarro ...

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung.

Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung reicht von der Gotik bis zur Gegenwart und besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 48'000 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Fotografien, Videos und Filmen.

Damit ist sie nicht nur eine der wichtigsten und vielfältigsten Sammlungen in der Schweiz, sondern besitzt vor allem dank den Werkgruppen der Klassischen Moderne internationale Bedeutung.
Ausstellungen Zentrum Paul Klee Bern Bern, Monument im Fruchtland 3
Ausstellungen / Familienprogramm Museum für Kommunikation Bern Bern, Helvetiastrasse 16
Ausstellungen / Kulturveranstaltung Naturhistorisches Museum Bern Bern, Bernastrasse 15
Ausstellungen / Ausstellung Château de Prangins Prangins,
Ausstellungen / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Ausstellungen / Museum Bernisches Historisches Museum Bern, Helvetiaplatz 5
Ausstellungen / Museum Museum Franz Gertsch Burgdorf Burgdorf, Platanenstrasse 3
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Thun Thun, Thunerhof, Hofstettenstr. 14
Ausstellungen / Museum Pasquart Kunsthaus Centre d'Art Biel Biel/Bienne, Seevorstadt 71
Ausstellungen / Museum Cerny Inuit Collection Bern Bern, Stadtbachstrasse 8a
Ausstellungen / Museum Stiftung Schloss Oberhofen Oberhofen, Oberhofen
Ausstellungen / Museum Ballenberg Hofstetten, Museumsstr. 131

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