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Kunstmuseum Bern

Werke von Paul Klee, Pablo Picasso, Ferdinand Hodler und Meret Oppenheim haben das Kunstmuseum Bern zu einer Institution mit Weltruf gemacht. Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund
48'000 Handzeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Videos und Filmen.

Die Wurzeln des Museums reichen bis zu den revolutionären Ideen des ausgehenden
18. Jahrhunderts zurück, die 1809 in Bern zur Gründung der Staatlichen Kunstsammlung und 1879 zur Eröffnung des ersten Museumsbaus geführt haben.

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung und beherbergt Werke aus acht Jahrhunderten.

Kontakt

Kunstmuseum Bern
Hodlerstr. 12
CH-3000 Bern

Telefon: +41 31 328 09 44
Fax: +41 31 328 09 55
E-Mail: info@kunstmuseumbern.ch

 

Öffnungszeiten:
Dienstag 10 - 21h
Mittwoch bis Sonntag 10 - 17h
Montag geschlossen

Eintrittspreise:
Sammlung CHF 7.--
Reduziert CHF 5.--
Ausstellungen bis CHF 18.--
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Kunstmuseum Bern

Ausstellung

Johannes Itten: Kunst als Leben Bauhausutopien und Dokumente der Wirklichkeit

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 widmet das Kunstmuseum Bern dem bedeutenden Schweizer Künstler und Bauhaus-Meister Johannes Itten eine Ausstellung, die zum ersten Mal das utopische Projekt Ittens, Leben und Kunst auf ganzheitliche Weise zu verschmelzen, ins Auge fasst.

Schon bei der Gründung des Bauhauses hat sich Johannes Itten als Künstler mit dem Konzept, in allen Kunstformen eine «höchst mögliche Entmaterialisierung der Einzeldinge» zu erreichen, radikal positioniert und diese Gedanken programmatisch im berühmten Bauhaus-Almanach «Utopia. Dokumente der Wirklichkeit» formuliert.

Zentrale Ausstellungsstücke bilden die neu erforschten und bislang nicht in diesem Umfang ausgestellten Tage- bzw. Skizzenbücher Ittens, die ab 1913 seine künstlerische Praxis begleiten. Darin sind nicht nur Ittens kunsttheoretische Überlegungen zu seiner Farbenlehre nachzuvollziehen, sondern auch seine Gedanken zu einer Elementarlehre der Kunst, seine in diesem Ausmass unbekannten Studien zu Alten Meistern, aber auch Lektürespuren zu esoterischen und naturwissenschaftlichen Ideen seiner Zeit. Daneben schlagen sich die Auseinandersetzung mit Vorstellungen von vegetarischer Ernährung, Atemlehre, rhythmischer Gymnastik und anderen lebensreformatorischen Elementen, die auch in der heutigen Zeit wieder zunehmend an Aktualität gewinnen, in den Tagebucheinträgen nieder. Die zahlreichen Skizzen zeigen zugleich eine faszinierende Bandbreite bildkünstlerischer Darstellungsformen zwischen Abstraktion, diagrammatischer Reduktion, Collage und figürlicher Darstellung, die den üblichen Narrativen von einer Entwicklung der Avantgardekunst widerspricht. Die Ausstellung spürt Ittens Entfaltung von den Anfängen in der Schweiz über seine Lebensstationen in Stuttgart, Wien, Weimar und Herrliberg nach und umfasst auch seine bisher wenig beleuchteten Engagements in Berlin, Krefeld und Amsterdam. Im Zusammenspiel von Schlüsselwerken seines malerischen Werks gelingt dieser umfangreichen Präsentation ein neuer Blick auf Ittens bislang verborgene Form der Welterschliessung und auf seine hiervon ausgehenden künstlerischen Werkprozesse.

Kuratorin und Kurator: Nina Zimmer und Christoph Wagner

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Johannes Itten: Kunst als Leben Bauhausutopien und Dokumente der Wirklichkeit

Ausstellung

Freundeswerke

100 Jahre Verein der Freunde Kunstmuseum Bern

Der Verein der Freunde Kunstmuseum Bern wird hundert Jahre alt. Seine Mitglieder fühlen sich dem Museum in besonderer Weise verbunden, sie unterstützen es ideell und materiell. Eines der wichtigsten Ziele des Vereins ist es, die Sammlungserweiterung des Kunstmuseum Bern mitzutragen. So hat er sich am Ankauf der Antonius-Tafeln von Niklaus Manuel beteiligt wie auch Paul Klees Ad Parnassum erworben. Das Jubiläum bietet Anlass, einen Einblick in die Sammlungstätigkeit des Vereins der Freunde zu geben.

Bis heute wurden mehr als 300 Werke von 92 Künstlerinnen und Künstlern angekauft. Darunter sind viele Gemälde, einige Plastiken und Skulpturen, selbstverständlich auch Zeichnungen und druckgrafische Blätter. In jüngerer Zeit gesellten sich zudem Fotografien und eine Videoinstallation zum Werkbestand der Freunde. Wenn auch vereinzelt Werke aus früheren Epochen stammen, entstanden die meisten im 20. Jahrhundert. Nicht selten wurden sie aus Ausstellungen vor Ort und in direktem Kontakt mit und von den Künstlerinnen und Künstlern erworben.

In den 1940er- und 1950er-Jahren beteiligte sich der Verein wiederholt an Ankäufen von Künstlern mit grossem internationalem Ansehen, etwa von Arnold Böcklin, Paul Cézanne, Gustave Courbet und Edouard Manet, und in den 1960er und 1970er-Jahren wurden Arbeiten auf Papier von Jean-Baptiste Camille Corot, Juan Gris und Giorgio Morandi ausgewählt, um Lücken im Berner Bestand zu schliessen – viele nicht weniger wichtige Ankäufe folgten. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der durch den Verein angekauften Werke. Bedeutende Gemälde von Josef Albers, Cuno Amiet, Arnold Böcklin, Adolf Dietrich, Giovanni Giacometti, Albrecht Kauw, Paul Klee, Félix Vallotton und Caspar Wolf werden ebenso zu sehen sein wie ein Pastell von Edvard Munch, das speziell für das 50 Jahr Jubiläum 1970 ausgesucht worden ist, oder die Bronzeplastik Fechterin mit Maske von Germaine Richier und die Eichenskulptur Mimi von Markus Raetz. Oleg Vassiliev ist mit einem Gemälde und einer Zeichnungsgruppe vertreten. Von den Zeichnungen und Aquarellen, die Karl Walser während seiner Japanreise schuf, werden Blätter gezeigt, ebenfalls Papierarbeiten von Albrecht Schnider, Fotografien von Balthasar Burkhard und ein Hinterglasbild von Silvia Gertsch.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der die Ankaufstätigkeit des Vereins dokumentiert und die Sammlung mit zahlreichen Abbildungen vorstellt. Eine Liste aller durch den Verein getätigten Erwerbungen wird auf der Website des Museums veröffentlicht.

Kuratorinnen: Marianne Wackernagel, Marie Therese Bätschmann

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Ausstellung

Clair de lune Mondbilder der Graphischen Sammlung

Vor fünfzig Jahren landete Apollo 11 auf dem Mond. Was Entzauberung hätte sein können, war der Beginn neuer Träume und Fantasien – die Faszination, die der Erdtrabant auslöst, bleibt bis heute ungebrochen. Clair de lune zeigt Highlights der Graphischen Sammlung zum Thema Mond vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Sowohl bedeutende Namen als auch in Vergessenheit geratene Künstlerinnen und Künstler sind vertreten. Die Mondbilder aus unterschiedlichen Epochen lassen den Mond mal als Beleuchtung nächtlicher Landschaften erscheinen, mal als Allegorie, sogar als anthropomorphen Träger eigener Befindlichkeit. In Opposition zum Tagesgestirn Sonne wird er zum Repräsentanten der Nacht, des Dunklen, rational nicht Durchdringbaren, Schrecklichen, des Wunderbaren, Weiblichen und auch Heilenden. Gezeigt werden Werke von Hans Sebald Beham, Balthasar Anton Dunker, Franz Niklaus König, Ernst Kreidolf, Paul Klee, Nell Walden, Meret Oppenheim, Claude Sandoz und anderen.

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Ausstellung

INTERVENTION PROVENIENZ #1 COURBET, MONET, RODIN

WERKE AUS DEM LEGAT CORNELIUS GURLITT

Für einen begrenzten Zeitraum mischen sich in der Intervention Provenienz #1 herausragende Werke der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts aus dem Legat Cornelius Gurlitt in die bestehende Museumssammlung. Ihre Präsentation ist Anlass, exemplarisch Geschichte und Provenienz der einzelnen Werke aufzuzeigen und für die Problematik von Besitzwechseln während des Nationalsozialismus (1933–1945) zu sensibilisieren.

Die Gemälde von Gustave Courbet, Edouard Manet und Claude Monet, die Skulpturen von Auguste Rodin befanden sich 1945 im Besitz von Hildebrand Gurlitt, der während der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland als Kunsthändler tätig war. Angesichts der wirtschaftlichen Vorteile, die der Kunsthandel aus der Verfolgung von Juden und Regimegegnern im Zeitraum von 1933 bis 1945 gezogen hatte, stellt sich für das Legat die Frage, wann und unter welchen historischen Umständen die Werke in den Besitz Gurlitts gelangten. Den bekannten Provenienzangaben zufolge hatte Gurlitt die ausgestellten Werke im Zeitraum von 1940 bis 1944 in Frankreich erworben.

Damit stellen sich folgende die Fragen: Was bedeutet es, wenn wir nichts oder wenig über die Provenienz eines Kunstwerks wissen? Welche rechtlichen und politischen Welche Konsequenzen können sich aus Erwerbungen in historischen Unrechtskontexten für unsere Gegenwart ergeben? Die erste Intervention Provenienz gibt Antworten auf solche Fragen und gewährt Einblick in die laufende Forschung.

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Ausstellung

DIE SAMMLUNG DES KUNSTMUSEUM BERN

Anker, Amiet, Hodler, Giacometti, Pissarro ...

Das Kunstmuseum Bern ist das älteste Kunstmuseum der Schweiz mit einer permanenten Sammlung.

Die stets wachsende und sich wandelnde Sammlung reicht von der Gotik bis zur Gegenwart und besteht derzeit aus über 3'000 Gemälden und Skulpturen sowie rund 48'000 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Fotografien, Videos und Filmen.

Damit ist sie nicht nur eine der wichtigsten und vielfältigsten Sammlungen in der Schweiz, sondern besitzt vor allem dank den Werkgruppen der Klassischen Moderne internationale Bedeutung.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte DIE SAMMLUNG DES KUNSTMUSEUM BERN

Ausstellungen Zentrum Paul Klee Bern Bern, Monument im Fruchtland 3
Ausstellungen / Kulturveranstaltung Naturhistorisches Museum Bern Bern, Bernastrasse 15
Ausstellungen / Museum Museum Franz Gertsch Burgdorf Burgdorf, Platanenstrasse 3
Ausstellungen / Museum Pasquart Kunsthaus Centre d'Art Biel Biel/Bienne, Seevorstadt 71
Ausstellungen / Familienprogramm Museum für Kommunikation Bern Bern, Helvetiastrasse 16
Ausstellungen / Museum Cerny Inuit Collection Bern Bern, Stadtbachstrasse 8a
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Thun Thun, Thunerhof, Hofstettenstr. 14
Ausstellungen / Museum Ballenberg Hofstetten, Museumsstr. 131

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