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Naturhistorisches Museum

In Bern beliebt - auf der ganzen Welt beachtet
Mit den Dioramen begründete das Berner Museum seinen internationalen Ruf. Die Dioramen gehen auf eine Sammlung afrikanischer Grosstiere zurück, welche der in London ansässige Bernburger, Kunstmaler und Grosswildjäger Bernhard von Wattenwyl zusammen mit seiner Tochter Vivienne während einer Expedition in den Jahren 1923-24 beschafft und dem Museum seiner Vaterstadt geschenkt hat. Publikumsliebling Nr. 1, besonders auch der ausländischen Touristen, ist nach wie vor der originale "Barry" - der berühmte Bernhardinerhund, der über 40 Menschen das Leben gerettet hat.

Attraktiver Neubau
1998 wurde das Museum durch einen Neubau erweitert. Im Neubau ist die erdwissenschaftliche Ausstellung untergebracht. Die grossartige Kollektion von Mineralien aus dem Alpenraum - präsentiert wie in einer Schatzhöhle - gehört zum Besten, was die Museen auf diesem Gebiet weltweit zu bieten haben. Goldproben von verschiedenen Fundstellen der Schweiz und eine einmalige Sammlung von Meteoriten bilden einen weiteren Höhepunkt der geologischen Ausstellung.

Drei wissenschaftliche Abteilungen
Das Museum umfasst heute drei Abteilungen: Erdwissenschaften mit den Fachgebieten Mineralogie und Paläontologie, Wirbellose Tiere und Wirbeltiere. Die botanische Sammlung wurde bereits 1863 dem Botanischen Garten übergeben. Auf den heutigen Fachgebieten wird im Museum auch Forschung betrieben. Das Museum arbeitet in Lehre und Forschung eng mit der Universität Bern zusammen. Die wissenschaftliche Tätigkeit wird deshalb seit 1991 vom Kanton Bern durch einen namhaften jährlichen Betriebsbeitrag mitfinanziert. Ausserhalb der eigenen Mauern betreut das Berner Museum die Ausstellung des Schweizer Museums für Wild und Jagd im Schloss Landshut bei Utzenstorf.

Aktuelle Ausstellungen

Erdbeeren im Winter - ein Klimamärchen

Do, 8.3.2012 - So, 12.8.2012 | Sonderausstellung

Die einzigartige Ausstellung ist als Shopping Mall inszeniert – mit Fashion Store, Multimedia-Abteilung, Job-Agentur, Zoohandlung und weiteren originell gestalteten Bereichen zu Themen wie Wohnen, Reisen, Energie und Lebensmittel.

Als Highlight wird im Kino Climax der Trickfilm „Planet der Ziemlichschlauen“ gezeigt – geschrieben von Balts Nill (ehem. Stiller Has), erzählt von Michael Schacht, alias Philipp Maloney, animiert von Patrick Julier und vertont von Balts Nill und Mich Gerber. Bemerkenswert auch die Zeichenarbeit des Berner Illustratoren- und Grafikerkollektivs Blackyard und die Inszenierung von Simon Haller und Claude Kuhn.

Wohin führt der stetig wachsende Bedarf an Energie? Welche Risiken wollen wir eingehen und wer bezahlt die Rechnung dafür? Wie stellen wir uns das künftige Nebeneinander von Mensch und Natur vor? Von März bis Mitte August 2012 werden die Besucherinnen und Besucher des Naturhistorischen Museums Bern in einer Sonderausstellung auf spannende und attraktive Weise für die Klima- und Umweltthematik sensibilisiert und in die aktuellen technischen Entwicklungsprozesse eingebunden.

Planggenstock-Kristalle

Dauerausstellung

Seit dem 14. Mai 2011 sind die schweizweit bekannten Kristalle vom Planggenstock im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern ausgestellt.
In der "Schatzkammer" liegen fast zwei Tonnen Bergkristall von seltener Schönheit. Raffiniert beleuchtet, scheinen die glasklaren Mineralien von innen zu strahlen. Langsam dreht sich das Glanzstück der Ausstellung um die eigene Achse: Es ist eine wunderbar komponierte, 300 Kilogramm schwere Kristallgruppe mit einem 107 Zentimeter langen zentralen Kristall.

Neben der Schatzkammer liegt ein gemütlicher Kinoraum. Hier läuft der Kurzfilm „Hüter der Erde“ des Filmemachers Bruno Roth. Der Film dokumentiert eindrücklich die Arbeit der beiden Strahler Franz von Arx und Paul von Känel in ihrer Kluft.

Im Raum „Kristallwissen“ wird eine Vielfalt von überraschenden Informationen zum Thema Kristall angeboten.

Naturhistorisches Museum

Bernastrasse 15
CH-3005 Bern

Telefon: +41 (0)31-350 71 11
Fax: +41 (0)31-350 74 99
E-Mail: contact@nmbe.ch

Öffnungszeiten
Montag: 14-17 Uhr
Dienstag/Donnerstag/Freitag: 09-17 Uhr
Mittwoch: 09-18 Uhr
Samstag/Sonntag: 10-17 Uhr

Geschlossen: 01.01. Neujahr / Karfreitag / Ostersonntag / Pfingstsonntag / 01.08. Bundesfeiertag / 13.09. Betriebsausflug / "Zibelemärit" / 24.12. Heiligabend / 25.12. Weihnachten / 31.12. Silvester

Preise
Dauerausstellung:
8.- CHF Erwachsene
6.- CHF Studierende / AHV-IV / Gruppen ab 10 Personen
2.- CHF Mitglieder des Vereins des Naturhistorischen Museums
Frei: Kinder und Jugendliche (bis 16 Jahre) / Schulen