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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)3 51-49 14 20 00
E-Mail: besucherservice@skd.museum

Bewertungschronik

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Ausstellung

Andreas Rost. Wiedervereinigung

Zum 30. Jahrestag des 3. Oktober 1990 präsentiert das Kupferstich-Kabinett erstmalig die Fotoserie »Wiedervereinigung « von Andreas Rost (*1966 in Weimar), die im Jubiläumsjahr eine zentrale Erwerbung für die Sammlung sein wird.

Die Aufnahmen, die der Arbeit von 2018 zugrunde liegen, sind in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1990 während der Feierlichkeiten zur deutschen Wiedervereinigung zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude in Berlin entstanden. Eine größere Gruppe von Fotografien zeigt Porträts der Teilnehmenden. 30 Jahre später widmet sich Andreas Rost erneut jenen Momenten, die sich unwillkürlich in seine Bilder eingeschrieben haben, indem der Künstler die Fotografien durch eine Serie von Montagen aus vergrößerten Bildfragmenten der Originalaufnahmen ergänzt. Auf diese Weise werden im Rückblick Konstellationen des Mit- und Gegeneinander geschaffen, die als geradezu prognostische Chiffren des Wiedervereinigungsprozesses lesbar sind.
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Andreas Rost, © Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

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© SKD, Kupferstich-Kabinett, Foto: Herbert Boswank
Ausstellung

300 Jahre Kupferstich-Kabinett: Uecker

Zwei runde Jubiläen werden zum Anlass genommen, eine Werkauswahl von Günther Uecker vorzustellen, der 2020 seinen 90. Geburtstag feiert: 1930 in Mecklenburg geboren, lebt und arbeitet er seit 1955 in Düsseldorf und zählt zu den international bedeutendsten Künstlern der Nachkriegsgeneration.

Sein seit Mitte der 1950er Jahre entstandenes Werk zeichnet sich durch Grenzüberschreitungen zwischen den klassischen künstlerischen Techniken und Gattungen und einer Vielgestalt der verwendeten Materialien aus, darunter Nägel, Papier, Holz, Stoff, Stein, Asche und Erde. Seit Ende 2017 ist ein Forschungsprojekt zum umfangreichen Werk des Künstlers am Kupferstich-Kabinett angesiedelt, das mehr als 160 grafische Arbeiten besitzt und anlässlich des Geburtstages das Projekt sowie eine Werkauswahl präsentieren wird.

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Magdalena Abakanowicz, Skulpturengruppe »Tłum«, 1986-94
Ausstellung

CZAS NASZ — UNSERE ZEIT — OUR TIME

Magdalena Abakanowicz – Dresden

Sie sind beide Jahrgang 1930: Magdalena Abakanowicz († 2017) und Günther Uecker, und im Werk beider Künstler gibt es mehrere vergleichbare Interpretationsebenen zu existenziellen Fragen, die heute aktueller denn je sind.

Im Albertinum werden textile Skulpturen von Abakanowicz aus den Beständen des Nationalmuseums in Wrocław (Muzeum Narodowe we Wrocławiu) gezeigt, während im MNWr eine Installation von Uecker im Vier-Kuppel-Pavillon als Leihgabe des in Düsseldorf lebenden Künstlers präsentiert wird, an dessen Werkverzeichnis derzeit in Dresden in enger Zusammenarbeit mit dem Uecker Archiv gearbeitet wird.

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© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Laura Fiorio
Ausstellung

1 Million Rosen für Angela Davis

Nur wenige Ostdeutsche über 50 erinnern sich nicht an die staatlich organisierte Solidaritätskampagne zur Freilassung der US-amerikanischen Philosophin, Kommunistin und Black Power-Aktivistin Angela Davis. „1 Million Rosen für Angela“ war in den Jahren 1970-72 das Motto einer Postkartenaktion für die Freilassung der zu diesem Zeitpunkt wegen Terrorismus inhaftierten Bürgerrechtlerin.

Die groß angelegte Kampagne verankerte Angela Davis fest im kulturellen Gedächtnis der DDR, die sich in einer Hochphase des Kalten Krieges mit ihrem Engagement für die Genossin zu positionieren versuchte. In der DDR wurde die „Heldin des anderen Amerikas“ in den Medien stilisiert und nach ihrem Freispruch als Staatsgast willkommen geheißen. Angela Davis wiederum hoffte auf eine internationalistische Bewegung für eine sozialistische, feministische und nicht-rassistische Demokratie als Gegenpol zu ihren Erfahrungen der Gewalt und Unterdrückung als Schwarze in den USA. Dieser Moment der Hoffnung ist historischer Ausgangspunkt für die Ausstellung internationaler zeitgenössischer Kunst.

Die Werke thematisieren die immer noch dringlichen Anliegen der inzwischen emeritierten Professorin und eröffnen eine Diskussion um die Hintergründe, Fehlstellen und das uneingelöste Potential dieser ungewöhnlichen Verbindung zwischen Angela Davis und der DDR. In den zum Teil neu für die Ausstellung entstandenen Arbeiten – Fotografien, Videos, Skulpturen, Klanginstallationen und Konzeptarbeiten – nimmt eine junge Künstler*innengeneration Davis’ heute noch anhaltendes Engagement für soziale Gerechtigkeit, ihren Kampf gegen Rassismus und Sexismus ebenso in den Blick, wie die Einschreibung ihres ikonischen Bildes in eine globale Geschichte des Widerstands.

Im Dialog mit Archivmaterialien sowie Werken von Künstler* innen der DDR entsteht in der Ausstellung ein experimenteller Raum der Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart, die einen Bogen von dem sozialistischen Internationalismus der DDR zur weltweiten Black-Lives-Matter-Bewegung schlägt.

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© Musei Capitolini, Rom
Ausstellung

Caravaggio. Das Menschliche und das Göttliche

Im Jahr 1602 schuf Caravaggio (1571–1610) das Gemälde »Johannes der Täufer« für die private Bildergalerie des römischen Adligen Ciriaco Mattei. Mit seiner provokativen Darstellung eines nackten Knaben, der einen Widder umarmt, spielt der Künstler innerhalb des Bildes mit den (Be-)Deutungsebenen und Erwartungshaltungen:

Offensichtlich stellt sich die Frage, wieso es sich bei dem Jüngling um den titelgebenden Johannes den Täufer handeln soll, fehlen ihm doch die Attribute, wie Kreuzstab oder Fellgewand, die ihn eindeutig als Heiligen identifizieren würden. Caravaggio verwischt die Grenze zwischen Religiösem und Profanem und fordert die Betrachter auf, diese selbst zu bestimmen. Das Meisterwerk aus den Kapitolinischen Museen in Rom wird im Kontext mit anderen Werken der Gemäldegalerie Alte Meister im Rahmen der Ausstellungsreihe »Begegnungen« präsentiert. Ausgewählte Werke der Caravaggisten bezeugen den Einfluss des römischen Barockmalers, dessen kontrastreiche Hell-Dunkel-Malerei und außergewöhnliche Inszenierungen den Stil seiner Nachfolger prägte – darunter Valentin de Boulogne, Leonello Spada, Nicolas Régnier, Rembrandt, Rubens, Vermeer und viele andere.

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© Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Elke Estel/Hans-Peter Klut
Ausstellung

Raffael. Vermächtnis und Inspiration

Kaum einem Künstler war eine so große Nachwirkung beschieden, wie dem „göttlichen“ Raffael. In seinem 500. Todesjahr widmet ihm die Gemäldegalerie Alte Meister neben den Ausstellungen zu den Raffael-Bildteppichen sowie seinen Madonnenbildern (ab November 2020) noch eine dritte Präsentation. „Raffael. Vermächtnis und Inspiration“ zeigt das Nachleben seiner epochemachenden Kunst in der Ferrareser Malerei des 16. Jahrhunderts.

Mit dem 1540 entstandenen Triumph des Bacchus von Benvenuto Tisi, gen. Il Garofalo, bewahrt die Gemäldegalerie Alte Meister ein monumentales Schlüsselwerk der Raffael-Rezeption dieser Epoche. Tatsächlich hätte eigentlich Raffael selbst diese Darstellung im Auftrag von Alfonso d’Este, dem Herzog von Ferrara, für dessen Palast ausführen sollen. Aufgrund verschiedener Umstände und des frühen Todes des Künstlers kam es dazu aber nicht. Erst 20 Jahre später malte Garofalo das Werk auf Grundlage eines Entwurfes von Raffael. Dabei führte er dessen Ideen allerdings nicht einfach aus, sondern veränderte die Komposition und adaptierte die Anregungen der Vorlage für seine eigene Bildsprache. So entstand ein Meisterwerk für sich, in dem das große Vermächtnis Raffaels als Inspirationsquelle sichtbar wird.

Auch die Brüder Dosso und Battista Dossi arbeiteten zu dieser Zeit für die Herzöge von Ferrara. Der Erzengel Michael und der Heilige Georg, die von beiden zusammen gemalt wurden, greifen dabei ebenfalls auf Bilderfindungen Raffaels zurück, die durch Nachzeichnungen und Druckgraphik weit verbreitet waren. Drei weitere Werke der genannten Künstler mit allegorischen und religiösen Darstellungen vervollständigen die Präsentation im Semper-Kabinett.

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Wand mit Bildern von Gerhard Richter während des Akademierundgangs, Düsseldorf, im Februar 1962 (rechts im Bild Manfred Kuttner)
1 Ausstellung

Gerd Richter 1961/62

Die Kabinettausstellung »Gerd Richter 1961/62« widmet sich der noch weitgehend unbekannten Zeit im Leben Gerhard Richters: den zwei Jahren von seiner Flucht aus Dresden in die Bundesrepublik bis zum Beginn seines offiziellen Werkkataloges mit den ersten nummerierten Bildern.

Schon kurz nach seinem Umzug nach Düsseldorf besuchte Gerhard Richter, der sich damals noch Gerd nannte, die dortige Staatliche Kunstakademie und entwickelte innerhalb von 18 Monaten eine eigenständige, an der amerikanischen Pop Art angelehnte Malerei nach fotografischen Vorlagen.

Die Ausstellung verdeutlicht Richters konsequente Befreiung von seiner in Dresden etablierten figurativen Bildsprache zur Abstraktion und zu gegenstandsfreien Experimenten, anhand von in diesen Monaten entstandenen Bildern und Zeichnungen, die jahrelang als vom Künstler zerstört galten. Zahlreiche Briefe dokumentieren zudem diese wichtige frühe Entwicklung des Künstlers, die das Gerhard Richter Archiv bereits vor mehr als zehn Jahren in zwei umfangreichen Konvoluten erwerben konnte.

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Ausstellung

Gestaltung um 1800

Wiedereröffnung der Kaiserzimmer im Bergpalais von Schloss Pillnitz

Ab dem 28.08.2020 werden die Kaiserzimmer – vielen Besucher*innen bisher als die sogenannten Weinlig-Zimmer – im Westflügel des Bergpalais von Schloss Pillnitz wieder als Teil der Dauerausstellung des Kunstgewerbemuseums zugänglich sein.

Die umfangreiche Auswertung historischer Quellen und detaillierte Untersuchungen in den Räumen ermöglichten es, sich der ursprünglichen Ausstattung und Raumatmosphäre anzunähern: Neben rekonstruierten Seidenatlastapeten werden künftig auch wieder drei originalzugehörige Wandtische und Wandleuchter präsentiert. Hervorragende kunsthandwerkliche Arbeiten des späten 18. und frühen 19. Jahrhundert aus dem Bestand der Sammlung des Kunstgewerbemuseums werden dazu beitragen, die Epoche des Klassizismus und seine Gestaltungsansätze zu veranschaulichen.

Der Entwurf und die Umsetzung der Einrichtung der Räume im neusten Zeitgeschmacks des Klassizismus wird dem Hofarchitekten Christian Traugott Weinlig zugeschrieben. Während des Pillnitzer Monarchentreffens vom 25. bis zum 27. August 1791 dienten die Räume dem Habsburger Leopold II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, als Gästeappartement und wurden auch fortan als Kaiserzimmer bezeichnet. Sie bildeten bereits seit den 1920er Jahren einen Höhepunkt im musealen Rundgang durch Schloss Pillnitz, wie historische Fotos zeigen.

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Ausstellung

Inspiration Handwerk

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfügen über ein Wissensarchiv, das 500 Jahre künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen und Techniken vereint. Die Kunstschätze sind meist selbst Zeugnis höchster Handwerkskunst. Aber welchen Wert hat das mit der Hand gefertigte Werk in einer immer schnelllebigeren und digitalen Gesellschaft, in der das haptische und kreative Erfahren scheinbar in den Hintergrund rückt? Und was verrät uns das Herstellen konkreter Dinge über uns selbst und über die Gesellschaft, in der wir leben?

Das Handwerk ist in den heutigen Sammlungen der SKD allgegenwärtig, insbesondere im Grünen Gewölbe, der Rüstkammer, dem Kunstgewerbemuseum, der Porzellansammlung, der Puppentheatersammlung, dem Volkskunstmuseum sowie im Münzkabinett. Seit jeher dienten die Sammlungen als Inspirationsquelle für Handwerker*innen, Kunsthandwerker*innen und Künstler*innen, die sich an dem Reichtum und der Unerschöpflichkeit der Bestände inspirieren lassen konnten.

Die sammlungsübergreifende Schau macht das regionale und traditionelle sowie internationale Handwerk zum Thema. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist der künstlerische Blick der Fotografin Donata Wenders, die verschiedene sächsische Handwerke auf poetische Weise filmisch festhält. Thematisiert werden prominente Beispiele sächsischen Kunsthandwerks, wie u.a. der Blaudruck, die Herstellung von Kunstblumen und die Weberei. Angesichts der bedrohten Techniken, die es als immaterielles Kulturerbe zu bewahren gilt, widmet sich die Ausstellung der verstärkten Sichtbarmachung jener Handwerke.

Im Erdgeschoss des Japanischen Palais wird das „Handwerk im Heute“ thematisiert. Neben einem „Arts and Crafts Sunstainibility Shop“ und einer „Fair Fashion Factory” für die Besucher*innen, eröffnen wir die Open Ateliers für junge Nachwuchstalente aus Handwerk, Design und Kunst, um den kreativen Austausch zu fördern. Zudem lädt ein umfangreiches Begleitprogramm die Besucher*innen ein, die verschiedenen Kulturtechniken kennenzulernen, Diskussionen über die gesellschaftliche Rolle des Handwerks zu führen und nachhaltige Innovationen in diesem Bereich zu erproben.

- Ausstellung
- The Arts and Crafts Sustainability Shop
- Fair Fashion Factory
- DIY-Werkstatt
- Open Ateliers
- Palais Café mit Garten im Innenhof
- Restaurierungswerkstatt Damaskuszimmer

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1 Ausstellung

Ernst Barlach zum 150. Geburtstag

Eine Retrospektive

Zum 150. Geburtstag des deutschen expressionistischen Bildhauers, Zeichners, Grafikers und Autors Ernst Barlach (1870–1938) wird die erste derart umfangreiche Retrospektive seines höchst einflussreichen OEuvres in Dresden stattfinden.

Gemeinsam mit dem Ernst Barlach Haus – Stiftung Hermann F. Reemtsma in Hamburg und in Kooperation mit der Ernst Barlach Stiftung in Güstrow wird die Ausstellung etwa 150 Werke präsentieren. Im Mittelpunkt stehen Zeichnungen und Holzskulpturen Barlachs, für den Kunst »eine Sache allertiefster Menschlichkeit « (1918) gewesen ist. Ein Fokus wird auf seinem noch vom Jugendstil geprägten Frühwerk liegen, das in Ausstellungen bisher ebenso wenig abgebildet wurde, wie Barlachs Studienzeit in Dresden von 1891 bis 1894 als Schüler des stadtbildprägenden Bildhauers Robert Diez (1844–1922). Thematisiert werden zudem seine Verfemung als »entartet« während der Zeit des Nationalsozialismus sowie seine Rezeption und hohe Anerkennung in beiden deutschen Staaten nach 1945.

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Ausstellung

Common Knowledge - Design in Zeiten der Informationskrise

BIO26 | Design Biennale Ljubljana zu Gast im Kunstgewerbemuseum

Die »BIO 26« in Ljubljana ist Europas älteste Design-Biennale. Gegründet 1963 widmete sie sich von November 2019 bis Februar 2020 dem Thema »Common Knowledge« und suchte nach Ideen, die Wege aus der aktuellen Krise der Information aufzeigen.

Die 26. Biennial of Design in Ljubljana – BIO 26| Common Knowledge – beschäftigt sich in erster Linie mit den Wechselbeziehungen zwischen multidimensionaler Informationskrise und Staatsbürgerschaft. Dabei erkundet sie die Rolle und das Potenzial des zeitgenössischen Designs bei der Gestaltung von Wissen und Wahrheit sowie bei der Rekalibrierung unserer Infosphäre.
In der heutigen Wissensgesellschaft haben wir es mit manipulierten Nachrichten und alternativen Fakten zu tun. Sowohl die Staatsbürgerschaft als auch die Regierungsführung scheinen in dieser Ära postfaktischer Politik in ihren Grundfesten erschüttert worden zu sein. Obwohl wir Zugang zu mehr Informationen haben als jede Generation zuvor, sind wir zunehmend gefordert, was die Bemühungen angeht, gut informierte Entscheidungen zu treffen.

Diese und andere Faktoren machen es vielen Menschen im digitalen Zeitalter schwer, diese Art von „Common Knowledge“, von „allgemein bekanntem Wissen“, zu erschaffen und zu teilen, die eine bessere, reaktionsfähigere Politik unterstützt.

Sowohl die zentrale Ausstellung im Muzej za arhitekturo in oblikovanje (Museum für Architektur und Design, MAO) als auch die in Auftrag gegebenen und assoziierten Projekte, die an vielen unterschiedlichen Orten in ganz Ljubljana stattfanden, feierten Design und seine Fähigkeit, Handlungsfähigkeit, gesellschaftliches Eintreten, Kollektivismus und gemeinschaftliches Wissen zu vermitteln.

Die Ergebnisse und zentralen Positionen der von Thomas Geisler und Aline Lara Rezende kuratierten Biennale werden ab dem 4. Juli 2020 im Kunstgewerbemuseum in Dresden präsentiert.

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Blaudruckfärberei in Coswig
1 Ausstellung

Inspiration Handwerk

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfügen über ein Wissensarchiv, das 500 Jahre künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen und Techniken vereint.

Die Kunstschätze sind meist selbst Zeugnis höchster Handwerkskunst. Aber welchen Wert hat das mit der Hand gefertigte Werk in einer immer schnelllebigeren und digitalen Gesellschaft, in der das haptische und kreative Erfahren scheinbar in den Hintergrund rückt? Die Ausstellung macht das aktuelle und traditionelle Handwerk der Region zum Thema. Künstler*innen und Handwerker*innen sind eingeladen, in Dialog zu treten und sich von den Schätzen der Kunstsammlungen inspirieren zu lassen. Mit dem Outreach-Programm »180 Ideen für Sachsen« und dem »Mobilen Museum« verlässt die Ausstellung den Museumsraum und lädt zu einer Reise an die verschiedenen Orte der Inspiration und Produktion in der Region ein.

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24.03.20, 15:34, Kulturnator: Handwerk hat goldenen Boden

Handwerk hat goldenen Boden hat bei dieser Ausstellung eine wortwörtliche Bedeutung. Zu welch Blüten unsere Vorfahren die Handwerkskunst getrieben haben, lässt staunen. Auch der Betrachtungszeitraum von 500 Jahren gemahnt uns daran, dass wir schon schlimmere Zeiten durch- und auch überlebt haben.

Ausstellung

Farbrausch und Linie. Schmidt-Rottluff bei Hegenbarth

Zwei OEuvres aus der Nachkriegszeit, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten: hier die pointierten Tuschzeichnungen Josef Hegenbarths (1884–1926), häufig als Buchillustrationen konzipiert und den Menschen in der Fülle des Lebens erfassend.

Dort die farbigen Aquarelle Karl Schmidt-Rottluffs (1884–1976), mehrheitlich Landschaften und Stillleben. Doch auch Hegenbarth war ein Farbkünstler, wie seine im Hegenbarth-Archiv verwahrte Pigmentpalette bezeugt. Die Ausstellung stellt seinen farbigen und schwarz-weißen Arbeiten eine Auswahl an Papierarbeiten von Karl Schmidt-Rottluff gegenüber. Während dieser als Mitglied der Künstlergruppe »Die Brücke« schon in frühen Jahren Kunstgeschichte schrieb und zu Ruhm gelangte, erreichte Hegenbarths virtuose Zeichenkunst erst nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt. Was beide neben dem gemeinsamen Geburtsjahr 1884 eint, sind die künstlerische und kollegiale Wertschätzung füreinander sowie ein unermüdlicher Schaffensdrang im Alter. Die Aquarelle Schmidt-Rottluffs sind erst in diesem Jahr mit der umfänglichen Stiftung Dr. Kurt und Annelore Schulze ins Kupferstich-Kabinett gelangt und werden hier erstmals präsentiert.

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Gerhard Richter, 27.11.2018, 2018 Bleistift auf Papier, 230 x 230 mm, Leihgabe aus Privatbesitz, Staatliche Kunstammlungen Dresden, Gerhard Richter Archiv weitere Weitere Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
1 Ausstellung

Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017-2020

Mit der Ausstellung präsentiert das Gerhard Richter Archiv erstmals 70 neue Bleistiftzeichnungen von Gerhard Richter, die nach einer längeren Arbeitspause entstanden sind. Bei den Werken handelt es sich um kleinformatige abstrakte Kompositionen, die durch die teilweise ergänzende Verwendung von Farbstiften eine neue Qualität gewinnen.

Zeichnungen begleiten das malerische Werk von Gerhard Richter bereits seit 1964. Die ab 1976 entstandenen Blätter lehnen sich vor allem an das komplexe Formenrepertoire der parallel entstehenden Abstrakten Bilder an und zeichnen sich durch ihre individuellen Formate und den erstmaligen intensiven Einsatz von farbigen Stiften aus, der diesen Blättern seine spezifische, malerische Anmutung verleiht. Richter selbst stand der künstlerischen Gattung der Handzeichnung immer kritisch gegenüber. Ebenso wie er die traditionellen druckgrafischen Techniken der Radierung oder der Lithografie stets vermieden hat, empfindet er diese als zu sehr von einer kunsthandwerklichen Geschicklichkeit und Ästhetik geprägt. In seinen Arbeiten auf Papier hat er gegen diese traditionellen Qualitäten des Mediums immer angearbeitet. So entstanden seine ersten Aquarelle von 1977/78 auf dünnem, liniertem Schreibpapier, das sich unter dem Auftrag der Wasserfarben auffällig wellte, was von Experten als ein grober technischer Mangel angesehen wird.

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28.04.20, 16:34, Jedermann: Bitte Ausstellung verlängern

Es wäre jammerschade die jüngsten Werke Gerhard Richters nicht zu sehen zu bekommen. Wenn nun hoffentlich bald die Museen wieder öffnen wäre das just nach Beendigung dieser wertvollen Schau. Eine Verlängerung wäre wünschenswert.

© Münzkabinett, SKD Unbekannter Medailleur, »Medaille auf das 300-jährige Jubiläum des Abfalls Danzigs vom Deutschen Ritterorden«, 1754
Ausstellung

Stadtbilder Europas

Ansichten von Städten und Architektur auf Münzen, Medaillen und Papiergeld

Zunächst auf Medaillen, später auf Münzen finden sich Darstellungen europäischer Städte seit der Mitte des 16. Jahrhunderts durch alle Stilepochen von der Renaissance bis hin zur Gegenwart. Bei deren Gestaltung griffen die Medaillenkünstler und Münzeisenschneider vielfach auf druckgrafische Vorlagen zurück.

Auf Papiergeld erscheinen Stadtansichten seit dem 19. Jahrhundert. Deutsche Reichsstädte brachten ihr Selbstbewusstsein zum Ausdruck, regierende weltliche und geistliche Fürsten setzten stolz ihre Residenzstädte ins Bild. Zumeist war aber die Präsentation von Städten nicht Selbstzweck, sondern mit einem konkreten Ereignis verbunden: Huldigungen von Fürsten, Kriege und Siege, Stadt-, Universitäts- und Reformationsjubiläen sowie Naturkatastrophen. Viele bedeutende, aber auch weniger bekannte Städte sind so auf numismatischen Objekten verewigt und halten zeitgenössische Panoramen in verschiedenen Perspektiven und Darstellungsformen fest. Aus dem reichen Fundus der Sammlung
des Münzkabinetts schöpfend, wird in der Ausstellung eine Zeitreise von mehr als 400 Jahren nachvollziehbar.
© Münzkabinett, SKD

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Hermann Nitsch: Kreuzwegstation, 1961 Blut, Dispersionsfarbe auf Jute
1 Ausstellung

Caspar David Friedrich / Hermann Nitsch

Als Caspar David Friedrich (1774-1840) zu Weihnachten 1808 sein Gemälde „Kreuz im Gebirge“ im Atelier der Öffentlichkeit präsentierte, entbrannte um das Werk eine heftige Debatte. Über längere Zeit erschienen Artikel in der Kunstpresse.

Angeführt durch eine Polemik des Kammerherrn Basilius von Ramdohr sahen sich insbesondere Künstlerfreunde Friedrichs herausgefordert, selbst Stellung zu beziehen und für Friedrichs Kunst Partei zu ergreifen. Die Kritik entzündete sich vor allem daran, dass Friedrich ein Landschaftsbild als Altarbild präsentierte. Heute ist dieser Angriff der Romantik auf die Sehgewohnheiten kaum noch zu verstehen.

„Kreuzwegstation“ von Hermann Nitsch (*1938) ist 1961 entstanden und gehört zu den ersten Schüttbildern des Künstlers. Seine Verwendung von Blut als Material der Kunst verweist auf dessen zentrale Stellung im christlichen Glauben. Jesus wird als Mensch geboren, um mit seinem Blut die Schuld der Menschheit zu sühnen. Die abstrakte künstlerische Form steht im Kontext der Nachkriegsmoderne. Nitschs künstlerische Praxis, vor allem sein Orgien Mysterien Theater wird bis heute kontrovers diskutiert.

Beide Werke treten jetzt im Albertinum in einen Dialog. Die Künstler – Caspar David Friedrich und Hermann Nitsch – versuchen gleichermaßen eine neue, sehr individuelle moderne Sicht auf die Religion. Zugleich loten sie in ihrer Zeit die Darstellungsmöglichkeiten der Kunst neu aus. Einerseits beschäftigen sie sich mit den Traditionen christlicher Motive und andererseits brechen sie mit ihnen. Friedrich entdeckt in der Landschaft Möglichkeiten, Innenwelten und Gefühle darzustellen und Nitsch orientiert sich an den aktuellen Kunstformen seiner Zeit, der Performance und der abstrakten Malerei.

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Ausstellung

Geschöpfe schaffen und Welten bauen

Der Fantasie von Figurengestalter*innen und Bühnenbildner*innen sind im Puppentheater kaum Grenzen gesetzt. Auf dem Papier schaffen sie Wesen und Welten, die in Ateliers und Werkstätten in Holz, Masse, Metall, Kunststoffen und Textilien umgesetzt werden.

Die Puppentheatersammlung hat in den vergangenen Jahrzehnten die schöpferischen Prozesse des Figurentheaters in Entwürfen und Werkstücken zusammengetragen. So kann man sehen, wie sich die Künstler*innen dem Sujet nähern: Manche gehen eher analytisch vor, um eine Form zu finden, andere beginnen bereits mit einer festen Vorstellung im Kopf. Das „Bällchen Schnellchen“ von Werner Hanelt aus dem Jahre 1951 wird beispielsweise im Entwurf durch dynamische Bewegungsstudien, die einem Comicstrip entstammen könnten, lebendig. Helga Borisch recherchiert 1965 für „Das Krokodil vom Nil“ die Kulturgeschichte des Orients und konfrontiert das Zusammengetragene mit Tradition und moderner Kunst bis hin zu Pablo Picasso. In der Synthese entstehen farbenprächtige Schattenfiguren.

Erstmals werden diese Entwürfe in den Mittelpunkt einer Ausstellung gerückt. Anhand ausgewählter Inszenierungen von Gestalterinnen und Gestaltern aus den letzten 70 Jahren wird die Vielfalt der Handschriften und Arbeitsweisen gezeigt.

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Ausstellung

Der andere Großmogul

Im Mittelpunkt der im Sponselraum des Neuen Grünen Gewölbes – in unmittelbarer Nähe zu Dinglingers „Thron des Großmoguls Aurangzeb“ - gezeigten indischen Elfenbeinminiaturen stehen der Mogul-Herrscher Akbar II. (reg. 1806-1837), ein Nachfahre des Aurangzeb und der als „Löwe des Punjab“ bekannte Sikh-Herrscher Ranjit Singh (reg. 1797-1839), flankiert durch weitere Figuren und Szenen.

Ergänzende Miniaturmalereien zeigen beispielhaft zweidimen-sionale Vorlagen der ins Dreidimensionale umgesetzten Motive und erweitern gleichzeitig durch die abgebildeten Frauengestalten den Blick auf die „weibliche Seite“ des wohlhabenden Lebens in der indischen Gesellschaft des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts.

Trotz ihrer miniaturhaften Größe geben die Figuren in geradezu dokumentarischer Genauigkeit die Gesichtszüge der Personen, die Kleidermode mit den dazugehörigen Accessoires und Szenen des höfischen Lebens muslimischer Fürsten Nordindiens wieder. Damit bilden sie einen reizvollen und spannenden Kontrast zu Johann Melchior Dinglingers Kabinettstück für August den Starken und laden den Besucher zum genauen Hinsehen und Vergleichen ein.

Der Großteil der Sammlung stammt aus dem Nachlass eines britischen Beamten, der als Generalleutnant der East India Company diente. Sie sind hervorragende Belege der „Delhi-Renaissance“ und stehen in der seit 4.000 Jahren ununterbrochen gepflegten Tradition der indischen Elfenbeinverarbeitung.

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Ausstellung

Schönheit der Form

Die Designerin Christa Petroff-Bohne

Sie ist eine der wichtigsten Designerinnen der deutschen Nachkriegsgeschichte: Christa Petroff-Bohne. 1932 im sächsischen Colditz geboren, studierte sie nach ihrer
Ausbildung als Keramikmalerin Formgestaltung an der Kunstgewerbeschule in Dresden, die damals bereits an die Hochschule für Bildende Künste angeschlossen war, und an der Hochschule für angewandte Kunst Berlin-Weißensee.

Ein Leben für die Formgestaltung
Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands gibt es blinde Flecken in der Geschichtsschreibung der Designentwicklungen in Ost und West. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmet sich deshalb in der Ausstellung „Schönheit der Form“ dem Werk der Gestalterin Christa Petroff-Bohne, die zu den wichtigsten deutschen Designer*innen der 1950er und 1960er Jahre zählt. Ihre Entwürfe für die Industrie brachten eine zeitgemäße Formgebung in die Alltagskultur der jungen Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

Als Professorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee war sie eine prägende Persönlichkeit und beeinflusste Generationen von Studierenden. Ihr Werk stellt ein wichtiges Zeugnis der modernen Entwurfstätigkeit in der DDR dar und ist auch im internationalen Vergleich relevant.

Die Präsentation im Wasserpalais in Schloss Pillnitz stellt die Gestalterin als Industriedesignerin und als Lehrende vor, zeigt ihr berufliches Netzwerk und veranschaulicht die Situation der Gestalter*innen in der DDR als komplexes Beziehungsgeflecht. Neben industriellen Produkten wird Christa Petroff-Bohnes Lehrtätigkeit und ihre Vermittlung.

Zudem verweist die Schau auf Wurzeln und Kontexte ihrer spezifischen Grundlehre für das Industriedesign – mit Bezügen zu Bauhaus, Handwerk, dem Neuen Sehen und der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur. Mit der Schau greift das Haus erneut zwei Themen auf, deren Aufarbeitung es sich verpflichtet fühlt: zum einen das Thema DDR-Design im breiteren Kontext, zum anderen die Auseinandersetzung mit dem Schaffen von Designerinnen in Geschichte und Gegenwart.

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2 Ausstellung

Die Paraderäume im Dresdner Residenzschloss

Die Königlichen Paraderäume Augusts des Starken und das Porzellankabinett im Residenzschloss Dresden

Mit der Eröffnung der Paraderäume können die Besucher ab dem 28. September 2019 einem glanzvollen Höhepunkt in der Einrichtung des Dresdner Residenzschlosses beiwohnen: Vor 300 Jahren, anlässlich des einen ganzen Monat andauernden Hochzeitsfestes zu Ehren von Kurprinz Friedrich August und der Kaisertochter und Erzherzogin Maria Josepha waren die Räume im September 1719 durch August den Starken eröffnet worden.

Paradeappartements
In dieser Raumfolge inszenierte der sächsisch-polnische Kurfürst-König seine Herrschaft. 30 Jahre zuvor hatte er als junger Prinz auf Reisen den Glanz von Versailles auf dem Höhepunkt der Macht Ludwigs XIV. selbst erlebt und war tief beeindruckt. 1997 beschloss die sächsische Staatsregierung, die im Krieg völlig zerstörten Paraderäume soweit wie möglich wiedererstehen zu lassen, auch weil Teile des Mobiliars dank rechtzeitiger Auslagerungen erhalten sind: Der Audienzstuhl und seltene Silbermöbel, französische Prunkmöbel, aber auch die schon zu ihrer Entstehungszeit außergewöhnlich kostbaren Goldpilaster aus dem Audienzgemach und viele der dort einst aufgehängten Gemälde.

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Rembrandts "Ganymed in den Fängen des Adlers" und Hendrick de Keysers "Weinendes Kind" im Rembrandt-Saal Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800
2 Ausstellung

Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800

Erstmals präsentieren die Gemäldegalerie Alte Meister und die Skulpturensammlung bis 1800 gemeinsam ihre Werke im umfangreich sanierten Semperbau am Zwinger. Nach siebenjähriger Teilschließung erstrahlt das berühmte Museumsgebäude aus dem 19. Jahrhundert in neuem Glanz und öffnet mit einer Festwoche ab 29. Februar 2020 die Pforten.

Weltberühmte Meisterwerke
Rund um Raffaels „Sixtinische Madonna“, einem der populärsten Kunstwerke der Welt, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein einzigartiger Rundgang durch die europäische Kunstgeschichte, die sich in kaum einem anderen deutschen Museum so eindrucksvoll und vollständig anhand unbestrittener Schlüsselwerke der jeweiligen Epochen nachvollziehen lässt, wie in Dresden. Diese Besonderheit verdankt die Galerie der zielgerichteten Sammeltätigkeit der sächsischen Kurfürsten, deren beeindruckende Wirkung auch der im 18. Jahrhundert veranlassten einheitlichen Rahmung der Gemälde zu verdanken ist. Zusammen ergibt dies einen überaus prachtvollen Eindruck, der seinesgleichen auf der Welt sucht. Neben der behutsamen, aber entschlossenen Modernisierung des Gebäudes wurden in Hinblick auf die Wiedereröffnung zudem über 20 Meisterwerke sorgfältig restauriert, dazu kommen zahlreiche Rahmenaufarbeitungen und -neuanfertigungen.

Eröffnungswochenende
Freitag, 28.02.2020: Abendöffnung 22 bis 2 Uhr, Eintritt frei
Samstag, 29.02.2020 & Sonntag, 01.03.2020: 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei
Am 29.02.2020 & 01.03.2020 ist der Einlass nur mit limitierten Zeitkarten möglich.
Tickets sind an den Museumskassen der SKD, Restkarten an der Tageskasse erhältlich.

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Panoramarundgänge

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Die Online Collection entdecken

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben über 1 Million Objekte, davon sind ca. 20.000 ausgestellt und in der Online Collection befinden sich an die 220.000 Objekte. Diese können Sie sich in unserer Online-Sammlung ansehen.

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28.04.20, 16:13, Jedermann: Selbst die Sistinische Madonna ist zu sehen

Vor 500 Jahren ist Raffael gestorben und mir wird angesichts der Situation mit der Corona-Panik auch schon ganz übel.
Wir kommen nicht in die Alten Meister, aber wir können das alte Meisterwerk trotzdem sehen. Es ist tatsächlich ein gewisser Trost die kleinen Engel unten an der Sixtina zu sehen. Dem Link hier folgen und einfach Raffael in das Suchfeld eingeben und schon sind sie da, die Werke aus der Sammlung. Wunderbar!

Online

Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche

Anleitungen für Kinder und Jugendliche um zuhause oder unterwegs kleine Kunstwerke herzustellen oder Experimente durchzuführen.

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Online-Shop

Web-Shop der SKD

Puzzle, Becher, Gläser, Schirme, Schmuck, Geschenksets und vieles mehr finden Sie im Webshop der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.


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Bildung

Lernort Albertinum

Vermittlung

Das Albertinum präsentiert Werke von der Romantik bis zur Gegenwart. Die Besonderheit, dass sich Malerei, Skulptur und Installation in der Sammlungspräsentation begegnen, macht die verschiedenen Kunstformen und ihre Themen von der beginnenden Moderne bis zum 21. Jahrhundert auf anschauliche Weise erfahrbar.
Das Erleben von Kunst als Spiegel gesellschaftsrelevanter Fragen und der Austausch darüber stehen im Mittelpunkt der Angebote der Bildung und Vermittlung des Albertinum. Die individuelle Kunstrezeption, die gemeinsame Diskussion über die Kunstwerke und das eigene künstlerisch-praktische Tun können unseren Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schärfen, die persönliche Weltsicht hinterfragen oder neue Perspektiven auf die großen Fragen unserer Zeit eröffnen.

Der Lernort Albertinum verfolgt einen transkulturellen Ansatz und vertritt eine Haltung gegen jegliche Form von Diskriminierung, wobei wir dies als Prozess verstehen, der permanente Weiterbildung und Selbstreflexion erfordert.

Wir bauen um!
Der bisher genutzte Erich-Kästner-Raum für die Kursangebote des Lernort Albertinum wird derzeit bis Ende 2020 in einen zeitgemäßen Werkstattraum umgebaut. Die Maßnahme wird maßgeblich gefördert durch Mittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Einige Kurse für Schulklassen können leider aus diesem Grund bis Ende 2020 nicht gebucht werden. Entsprechende Hinweise finden Sie beim jeweiligen Kurs. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

- Künstlerische Bildgattungen
- Bildwelten der Romantik
- Klassische Moderne
- Zugänge zur Gegenwartskunst
- Provenienzforschung
- Schülerlabor: Naturwissenschaft trifft Kunst
- Mittagessen: Mensa Brühl

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Residenzschloss

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Ausstellungen / Museum Senckenberg Natuthist. Sammlungen Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Museum Museum für Völkerkunde Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Ausstellung Hochschule für Bildende Künste Dresden Dresden, Zugang Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Verkehrsmuseum Dresden Dresden, Augustusstraße 1
Ausstellungen / Museum Museum aktfotoARTdresden Dresden, Radeberger Str. 15
Ausstellungen / Museum Cartoonmuseum Luckau Luckau, Nonnengasse 3
Ausstellungen / Ausstellung Panometer Dresden Dresden, Gasanstaltstraße 8b
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Dresden Dresden, Wilsdruffer Str. 2
Ausstellungen / Galerie Kunst Haus Dresden Dresden, Rähnitzgasse 8
Ausstellungen / Galerie Kunstausstellung Kühl Dresden Dresden, Nordstr. 5
Ausstellungen / Museum Robert-Schumann-Haus Zwickau Zwickau, Hauptmarkt 5
Ausstellungen / Museum Deutsches Hygiene-Museum Dresden Dresden, Lingnerplatz 1
Ausstellungen / Museum Technische Sammlungen Dresden Dresden, Junghansstraße 1-3
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Do, 1.10.2020, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Fr, 2.10.2020, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden Dresden, Palaisplatz
Ausstellungen / Museum Museum Festung Dresden Kasematten Dresden, Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Käthe Kollwitz Gedenkstätte Moritzburg Moritzburg, Meißner Str. 7
Ausstellungen / Galerie Galerie Stuwertinum Dresden, Fritz-Löffler-Str.18
Ausstellungen / Museum Landschloß Pirna-Zuschendorf Botanische Sammlungen Pirna, Am Landschloß 6
Ausstellungen / Museum Richard Wagner Museum Graupa Pirna/OT Graupa, Richard Wagner Str. 6
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Pirna Pirna, Klosterhof 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Thomas Reichstein Dresden, Pillnitzer Landstr. 59
Ausstellungen / Galerie Galerie Weise Chemnitz Chemnitz, Innere Klosterstr. 1
Ausstellungen / Museum Robert-Sterl-Haus Museum Struppen, OT Naundorf, Robert-Sterl-Straße 30
Ausstellungen / Museum August Horch Museum Zwickau Zwickau, Audistr. 7
Ausstellungen / Museum Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden, Olbrichtplatz 2
Ausstellungen / Museum Das TIETZ Chemnitz Chemnitz, Moritzstraße 20
Ausstellungen / Galerie Galerie Gebrüder Lehmann Dresden, Görlitzer Str. 16
Ausstellungen / Museum Pilzmuseum Reinhardtsgrimma Reinhardtsgrimma, Grimmsche Hauptstraße 44
Ausstellungen / Galerie Galerie Sybille Nütt Dresden, Obergraben 10
Ausstellungen / Museum Kunstsammlungen Chemnitz Chemnitz, Theaterplatz 1
Ausstellungen / Museum Museum Gunzenhauser Chemnitz, Falkeplatz Chemnitz
Ausstellungen / Museum Schloßbergmuseum Chemnitz Chemnitz, Schloßberg 12
Ausstellungen / Museum Henry van de Velde-Museum Chemnitz, Parkstraße 58
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Zeitreise Dresden, Antonstraße 2A
Ausstellungen / Museum Panometer Dresden Dresden, Gasanstaltstraße 8 b

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