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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)3 51-49 14 20 00
E-Mail: besucherservice@skd.museum

Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Ab 15.3.2021 schrittweise wieder geöffnet!

Wir freuen uns, Sie ab 15. März 2021 wieder in einzelnen Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden begrüßen zu dürfen.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) öffnen nach über viermonatiger coronabedingter Schließung am 15. März 2021 wieder ihre Türen auf Grundlage der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 5. März 2021. Voraussetzung für die Öffnung ist ein Inzidenzwert unter 100 im Stadtgebiet Dresden bzw. Leipzig oder Herrnhut.

Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung bis 1800
ab Montag, 15. März 2021, Öffnungszeiten: 10—17 Uhr, Montag geschlossen (Ausnahme 15. März 2021)

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
ab Dienstag, 16. März

Residenzschloss Dresden
ab Freitag, 26. März: Historisches und Neues Grünes Gewölbe, Kupferstich-Kabinett, Paraderäume, Rüstkammer, Münzkabinett; geschlossen bleiben vorerst der Renaissanceflügel und der Hausmannsturm

Albertinum
ab Freitag, 26. März: Bitte beachten Sie, dass vorerst nur die Sonderausstellungen "Still Alive" und "CZAS NASZ — UNSERE ZEIT — OUR TIME" zu sehen sind.

Kunsthalle im Lipsiusbau
ab Freitag, 26. März

Porzellansammlung
ab Freitag, 26. März

Mathematisch-Physikalischer Salon
ab Freitag, 26. März

Völkerkundemuseum Herrnhut
ab Freitag, 26. März

Museum für Sächsische Volkskunst
ab Freitag, 26. März

Japanisches Palais
ab Freitag, 16. April

Kunstgewerbemuseum
ab Samstag, 1. Mai

Ein Besuch ist nur mit einem zuvor gebuchten Zeitticket möglich:
Online unter shop.skd.museum
Der Verkauf startet am Freitag, den 12. März 2021. Die Kassen bleiben vorerst geschlossen.

Kontaktnachverfolgung
Alle Besucher*innen sind verpflichtet, beim Eintritt in das Museum ein Kontaktformular auszufüllen.

Hygieneregeln
In unserem Museum gelten die üblichen Hygieneregeln:
• das Tragen einer Maske (FFP 2 oder medizinischer Mundschutz) bereits beim Anstehen vor dem Eingang. Maskenbefreiungen können aufgrund der Gefährdungslage derzeit leider nicht akzeptiert werden.
• Das Einhalten des Abstands von mindestens 1,50 Meter
• Hände waschen und desinfizieren

Inhaber*innen von Jahreskarten und Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Auch Mitglieder der Freundeskreise und Jahreskarteninhaber*innen müssen für ihren Besuch ein verbindliches Zeitfenster buchen. Dies ist telefonisch möglich unter 0351-49 14 2000 oder per Email: Besucherservice@skd.museum

Audioguides
Aufgrund der geltenden Hygienevorschriften können leider keine Audioguides ausgegeben werden. Die Wiedereröffnung erfolgt ohne Angebote zu Führungen und Veranstaltungen.
Ausstellung

1 Million Rosen für Angela Davis

Ab 26.3.2021 wieder geöffnet

Nur wenige Ostdeutsche über 50 erinnern sich nicht an die staatlich organisierte Solidaritätskampagne zur Freilassung der US-amerikanischen Philosophin, Kommunistin und Black Power-Aktivistin Angela Davis. „1 Million Rosen für Angela“ war in den Jahren 1970-72 das Motto einer Postkartenaktion für die Freilassung der zu diesem Zeitpunkt wegen Terrorismus inhaftierten Bürgerrechtlerin.

In der DDR
Die groß angelegte Kampagne verankerte Angela Davis fest im kulturellen Gedächtnis der DDR, die sich in einer Hochphase des Kalten Krieges mit ihrem Engagement für die Genossin zu positionieren versuchte. In der DDR wurde die „Heldin des anderen Amerikas“ in den Medien stilisiert und nach ihrem Freispruch als Staatsgast willkommen geheißen. Angela Davis wiederum hoffte auf eine internationalistische Bewegung für eine sozialistische, feministische und nicht-rassistische Demokratie als Gegenpol zu ihren Erfahrungen der Gewalt und Unterdrückung als Schwarze in den USA. Dieser Moment der Hoffnung ist historischer Ausgangspunkt für die Ausstellung internationaler zeitgenössischer Kunst.

Eintrittspreise
regulär 6 €, ermäßigt 4,50 €, unter 17 frei, Gruppen ab 10 Personen 5,50 €

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Bewertungen & Erfahrungsberichte 1 Million Rosen für Angela Davis

Mona Hatoum, Untitled (bed springs) I, 2018
1 Ausstellung

Crossing Borders. Sammeln für die Zukunft

Ab 26.3.2021 wieder geöffnet

Künstlerinnen und Künstler überschreiten Grenzen, sie helfen uns, widerständige Themen zu verstehen und sind unabhängige und kritische Impulsgeber für neue Ideen. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres des Kupferstich-Kabinetts stellt die Ausstellung "Crossing Borders. Sammeln für die Zukunft" aktuelle Positionen aus der Sammlung vor, um grundsätzliche Aussagen über die Bedeutung von Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie in der global und digital vernetzten Gegenwart zu treffen.

Bedeutende Arbeiten bekannter wie weniger bekannter Künstler*innen unterstreichen die Freiheit der Kunst, die seismografisch die Themen der Zeit erspürt und im Sinne einer offenen Gesellschaft bestehende Barrieren überwindet. Zu den vertretenen Künstler*innen zählen Christiane Baumgartner, Irene Chabr, Lutz Dammbeck,Tracy Emin, Isa Genzken, Félix González-Torres, Mona Hatoum, Olaf Holzapfel, Roni Horn, Jacqueline Merz, Nancy Spero, Wolfgang Tillmans und Sandra Vasquez de la Horry. In der Ausstellung wird der Blick in die Zukunft auf der Grundlage jüngst erworbener Sammlungshighlights erfolgen.

Öffnungszeiten täglich 10—17 Uhr, Dienstag geschlossen

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Kurschwert des Herzogs Moritz von Sachsen, Nürnberg, 1547 Stahl, Gold, Silber
Ausstellung

Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht

Ab 26.3.2021 wieder geöffnet

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums im Jahr 2017 stellt die neue Dauerausstellung im Dresdner Residenzschloss die fürstlichen wie geistlichen Protagonisten der Reformationszeit in Sachsen vor. Besucher müssen dafür keine Geschichtsexperten sein - denn die wird in der Ausstellung anhand einzelner Objekte erzählt, die sich ihren einstigen Besitzern zuordnen lassen. So etwa eine blutbefleckte Feldbinde von Moritz von Sachsen, die er trug, als er in der Schlacht bei Sievershausen starb. Oder ein reich verzierter Harnisch, der den Körper August von Sachsen nachweislich am 27. April 1547 in der Schlacht von Mühlberg schützte.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht

Ausstellungsansicht CZAS NASZ — UNSERE ZEIT — OUR TIME Magdalena Abakanowicz – Dresden, Albertinum
Ausstellung

CZAS NASZ - Unsere Zeit - Our Time

Magdalena Abakanowicz – Dresden

Ab 26.3.2021 wieder geöffnet

Sie sind beide Jahrgang 1930: Magdalena Abakanowicz († 2017) und Günther Uecker, und im Werk beider Künstler gibt es mehrere vergleichbare Interpretationsebenen zu existenziellen Fragen, die heute aktueller denn je sind.

Im Albertinum werden textile Skulpturen von Abakanowicz aus den Beständen des Nationalmuseums in Wrocław (Muzeum Narodowe we Wrocławiu) gezeigt, während im MNWr eine Installation von Uecker im Vier-Kuppel-Pavillon als Leihgabe des in Düsseldorf lebenden Künstlers präsentiert wird, an dessen Werkverzeichnis derzeit in Dresden in enger Zusammenarbeit mit dem Uecker Archiv gearbeitet wird.

Die Gruppe „Tłum“ („Die Menge“), bestehend aus 26 Figuren, hat Abakanowicz zwischen 1986 und 1994 geschaffen. Sie zeigt das Motiv der sich wiederholenden, menschlichen Figur als eine anonymisierte Masse von kopflosen, ihrer Identität beraubten Gestalten. Ohne konkreten Zeitbezug können sie verallgemeinernd für einen gewaltfreien Massenprotest stehen oder aber auch für die schleichende Zersetzung einer zur Ohnmacht verurteilten Menschheit. Einen aufschlussreichen Kommentar zu „Der Menge“ liefert das zweite Werk mit dem Titel „Klatka“ („Käfig“), in dem eine kopflose Figur gefangen ist.

Die Versklavung und Unterdrückung des Menschen durch den Menschen, deren Qualen, Verstrickungen und Hilflosigkeit angesichts von Gewalt, aber ebenso die Stärke ihrer Zerstörungskraft sind Themen, mit denen sich Uecker befasst. Die „Sandmühle“, die Uecker in Breslau zeigen wird, ist eine überzeitliche Installation, die ihn seit 1966 bis heute immer wieder beschäftigt.

Eintrittspreise
regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

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Teresa Murak, Leibmaske, 1992 Schenkung Sammlung Hoffmann
Ausstellung

Teresa Murak und die Brigantinen des Kurfürsten August von Sachen

Dialog mit der Schenkung Sammlung Hoffmann

Ab 26.3.2021 wieder geöffnet

Die Performance- und Land-Art-Künstlerin Teresa Murak (geb. 1949) schuf mit der „Leibmaske“ eine sinnliche Darstellung von weiblicher Körperlichkeit. Der fast im Raum schwebende Torso formte sich aus abertausenden angekeimten Kressesamen am Leib der Künstlerin und ist somit Relikt einer für Murak charakteristischen performativen „Aussaat“. Die gelertartige und anschließend trocknende Masse aus Samen wird zu jener titelgebenden Maske für Brust und Bauch der Künstlerin.

Immer wieder verwendet Murak in ihren Arbeiten organische Materialien wie Erde, Sauerteig, Tuch und eben Samen und verbindet sich über diese Materialien mit den Prozessen von Entstehen und Vergehen. So schafft sie eine Repräsentation des menschlichen Körpers, die dessen Verletzlichkeit und Vergänglichkeit teilt und mit der Beständigkeit, die den Skulpturen und Torsi in der abendländischen Kunst gemeinhin zueigen ist, bricht.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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Ausstellung

Teresa Murak und Meisterwerke der Seiden- und Perlenstickerei

Dialog mit der Schenkung Sammlung Hoffmann

Ab 26.3.2021 wieder geöffnet

Prozesse des Wachstums und der Verwandlung faszinieren Teresa Murak (geb. 1949) und sind ein konstantes Thema in ihrem Schaffen, in dessen Zentrum Performances stehen. Ihre Objekte und Fotografien sind entsprechend materielle Relikte und Dokumentation von prozessualen Aktionen.

Durch die bewusste Verwendung von einfachen organischen Materialien – Erde, Sauerteig, Tuch und immer wieder Samen – verbindet sie sich selbst mit dem Lebenskreislauf von Werden, Wachsen und Vergehen. Von diesem Anliegen zeugen vor allem ihre charakteristischen „Aussaaten“, nahezu rituelle Aktionen, in denen sie auch die Wärme des eigenen Körpers nutzte um Kressesamen auf ihrem Leib zum Keimen zu bringen. Teilweise konservierte sie die entstandenen Formen, wie auch in dem aktuell in der Rüstkammer präsentierten Werk. In unmittelbarer Nähe zu den handgefertigten Meisterwerken der Perlen- und Seidenstickerei treten die Hände als Symbol menschlicher Schöpfungskraft durch eine zweite kreative Energie, die der Natur, in Erscheinung. Für Murak verweisen sie auf das Verständnis des Körpers als Medium eines urzeitlichen Mysteriums und lassen Bezüge zu Fruchtbarkeitskulten auf der ganzen Welt zu.

Im Dialog mit den kurfürstlichen Prunktextilien und Accessoires wird dagegen in der unterschiedlichen künstlerischen Aneignung von Natur ein gemeinsames Thema sichtbar. Während das zeitgenössische Kunstwerk aus unscheinbarem, einfachsten Material erwächst und die Energie der Natur unmittelbar walten lässt, entsteht die große Lebendigkeit der vegetabilen Motive im 17. Jahrhundert durch die in hohem Grade kunstfertige und geschickte Verwendung kostbarer Seide und einer Fülle winziger Süßwasserperlen.

Die Familie Hoffmann schenkte im März 2018 den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ihre umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst, die rund 1200 Werke umfasst. Ein Anliegen der Schenkung ist es, Werke aus der Sammlung mit den Objekten der unterschiedlichen Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in einen Dialog treten zu lassen und dadurch für die heutigen wie die historischen Exponate andere Betrachtungsweisen und Bedeutungsebenen zu öffnen.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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Blaudruckfärberei in Coswig
1 Ausstellung

Inspiration Handwerk

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfügen über ein Wissensarchiv, das 500 Jahre künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen und Techniken vereint.

Die Kunstschätze sind meist selbst Zeugnis höchster Handwerkskunst. Aber welchen Wert hat das mit der Hand gefertigte Werk in einer immer schnelllebigeren und digitalen Gesellschaft, in der das haptische und kreative Erfahren scheinbar in den Hintergrund rückt? Die Ausstellung macht das aktuelle und traditionelle Handwerk der Region zum Thema. Künstler*innen und Handwerker*innen sind eingeladen, in Dialog zu treten und sich von den Schätzen der Kunstsammlungen inspirieren zu lassen. Mit dem Outreach-Programm »180 Ideen für Sachsen« und dem »Mobilen Museum« verlässt die Ausstellung den Museumsraum und lädt zu einer Reise an die verschiedenen Orte der Inspiration und Produktion in der Region ein.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Inspiration Handwerk

24.03.20, 15:34, Kulturnator: Handwerk hat goldenen Boden

Handwerk hat goldenen Boden hat bei dieser Ausstellung eine wortwörtliche Bedeutung. Zu welch Blüten unsere Vorfahren die Handwerkskunst getrieben haben, lässt staunen. Auch der Betrachtungszeitraum von 500 Jahren gemahnt uns daran, dass wir schon schlimmere Zeiten durch- und auch überlebt haben.

Gerhard Richter, 27.11.2018, 2018 Bleistift auf Papier, 230 x 230 mm, Leihgabe aus Privatbesitz, Staatliche Kunstammlungen Dresden, Gerhard Richter Archiv weitere Weitere Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
1 Ausstellung

Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017-2020

Mit der Ausstellung präsentiert das Gerhard Richter Archiv erstmals 70 neue Bleistiftzeichnungen von Gerhard Richter, die nach einer längeren Arbeitspause entstanden sind. Bei den Werken handelt es sich um kleinformatige abstrakte Kompositionen, die durch die teilweise ergänzende Verwendung von Farbstiften eine neue Qualität gewinnen.

Zeichnungen begleiten das malerische Werk von Gerhard Richter bereits seit 1964. Die ab 1976 entstandenen Blätter lehnen sich vor allem an das komplexe Formenrepertoire der parallel entstehenden Abstrakten Bilder an und zeichnen sich durch ihre individuellen Formate und den erstmaligen intensiven Einsatz von farbigen Stiften aus, der diesen Blättern seine spezifische, malerische Anmutung verleiht. Richter selbst stand der künstlerischen Gattung der Handzeichnung immer kritisch gegenüber. Ebenso wie er die traditionellen druckgrafischen Techniken der Radierung oder der Lithografie stets vermieden hat, empfindet er diese als zu sehr von einer kunsthandwerklichen Geschicklichkeit und Ästhetik geprägt. In seinen Arbeiten auf Papier hat er gegen diese traditionellen Qualitäten des Mediums immer angearbeitet. So entstanden seine ersten Aquarelle von 1977/78 auf dünnem, liniertem Schreibpapier, das sich unter dem Auftrag der Wasserfarben auffällig wellte, was von Experten als ein grober technischer Mangel angesehen wird.

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28.04.20, 16:34, Jedermann: Bitte Ausstellung verlängern

Es wäre jammerschade die jüngsten Werke Gerhard Richters nicht zu sehen zu bekommen. Wenn nun hoffentlich bald die Museen wieder öffnen wäre das just nach Beendigung dieser wertvollen Schau. Eine Verlängerung wäre wünschenswert.

Hermann Nitsch: Kreuzwegstation, 1961 Blut, Dispersionsfarbe auf Jute
1 Ausstellung

Intervention Caspar David Friedrich / Hermann Nitsch

Ab 26.3.2021 wieder geöffnet

Als Caspar David Friedrich (1774-1840) zu Weihnachten 1808 sein Gemälde „Kreuz im Gebirge“ im Atelier der Öffentlichkeit präsentierte, entbrannte um das Werk eine heftige Debatte. Über längere Zeit erschienen Artikel in der Kunstpresse.

Angeführt durch eine Polemik des Kammerherrn Basilius von Ramdohr sahen sich insbesondere Künstlerfreunde Friedrichs herausgefordert, selbst Stellung zu beziehen und für Friedrichs Kunst Partei zu ergreifen. Die Kritik entzündete sich vor allem daran, dass Friedrich ein Landschaftsbild als Altarbild präsentierte. Heute ist dieser Angriff der Romantik auf die Sehgewohnheiten kaum noch zu verstehen.

„Kreuzwegstation“ von Hermann Nitsch (*1938) ist 1961 entstanden und gehört zu den ersten Schüttbildern des Künstlers. Seine Verwendung von Blut als Material der Kunst verweist auf dessen zentrale Stellung im christlichen Glauben. Jesus wird als Mensch geboren, um mit seinem Blut die Schuld der Menschheit zu sühnen. Die abstrakte künstlerische Form steht im Kontext der Nachkriegsmoderne. Nitschs künstlerische Praxis, vor allem sein Orgien Mysterien Theater wird bis heute kontrovers diskutiert.

Beide Werke treten jetzt im Albertinum in einen Dialog. Die Künstler – Caspar David Friedrich und Hermann Nitsch – versuchen gleichermaßen eine neue, sehr individuelle moderne Sicht auf die Religion. Zugleich loten sie in ihrer Zeit die Darstellungsmöglichkeiten der Kunst neu aus. Einerseits beschäftigen sie sich mit den Traditionen christlicher Motive und andererseits brechen sie mit ihnen. Friedrich entdeckt in der Landschaft Möglichkeiten, Innenwelten und Gefühle darzustellen und Nitsch orientiert sich an den aktuellen Kunstformen seiner Zeit, der Performance und der abstrakten Malerei.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Intervention Caspar David Friedrich / Hermann Nitsch

Ausstellung

Weltsicht und Wissen um 1600

Ab 26.3.2021 wieder geöffnet

Bohrer, Beile, Hobel, Gartenharken, Spaten und Baumscheren - kaum vorstellbar, dass es das heutige Baumarkt-Inventar in 500 Jahren ins Museum schafft. In der Ausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" sind es neben dem Material und der aufwendigen Verarbeitung der Objekte aus der Spätrenaissance vor allem ihre einstigen Besitzer, die die Museumsreife der Werkzeuge und Gartengeräte rechtfertigen. Denn auch Fürsten hatten Freizeit - und so sammelte Kurfürst August von Sachsen (1526-1586) als Kunsthandwerker und Gärtner neue Kraft fürs Regieren. Mit Erfolg: Unter ihm entwickelte sich Sachsen zu einem der mächtigsten und reichsten Fürstentümer innerhalb des Reiches. Auch von ihm gedrechselte Elfenbeinstücke, Schreib- und Zeichengeräte und mehrere Portraits machen den Herrscher als Menschen nahbar.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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2 Ausstellung

Die Königlichen Paraderäume und das Porzellankabinett im Dresdner Residenzschloss

Ab 26.3.2021 wieder geöffnet

Die Feierlichkeiten zur Vermählung des Kurprinzen Friedrich August II mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha im September 1719 in Dresden gaben einst Anlass zur Errichtung des königlichen Paradeappartements. Mit der Wiedereröffnung der originalgetreu rekonstruierten Pa­raderäume 300 Jahre später, erreicht nach 33 Jahren der Wie­deraufbau des Residenzschlosses Dresden seinen glanzvollen Höhepunkt.

Zur Raumfolge des Paradeappartements zählten ein Ecktafelgemach, zwei Vorzimmer, das Audienzgemach mit Thron sowie das Paradeschlafzimmer mit einem grandiosen Imperialbett. Mit großem Aufwand und Expertenwissen sowie handwerklichen Höchstleistungen ist es gelungen, ein Raumkunstwerk wieder entstehen zu lassen, das ein authentisches Erleben der prachtvol­len Ausstattung des 18. Jahrhunderts möglich macht.

Die in den Sammlungen des Kunstgewerbemuseums erhaltenen Originale, wie die vergoldeten Augsburger Silbermöbel, zahlreiche Gemälde der Gemäldegalerie Alte Meister, wertvolle Spiegelrahmen sowie die schon zu ihrer Entstehungszeit außergewöhnlich kostbaren Goldpilaster aus dem Audienzgemach erzählen als Zeitzeugen von der ursprünglichen Ausstattung und verfehlen auch heute ihre beeindruckende Wirkung nicht.

Es ist sogar möglich, August dem Starken persönlich zu begegnen. An seinem Audienzstuhl vorbei gelangt man zur „königlichen Sta­tua“, der Krönungsfigur Augusts des Starken, mit dem Römischen Krönungsornat, den Insignien und dem nach dem Leben abge­formten Antlitz des Herrschers.

Einen weltweit einzigartigen Schatz barocker Textilkunst bilden die in der Rüstkammer überlieferten Staatsgewänder Augusts des Starken, die die dynastischen und politischen Ereignisse seiner Regierungszeit glanzvoll vor Augen führen.

Der berühmten Leidenschaft Augusts des Starken für das weiße Gold wird im rekonstruierten Porzellankabinett im Turmzimmer Rechnung getragen. Eingerichtet durch seinen Sohn August III., diente es gut 200 Jahre lang als prominenter Schauraum für die vielbeneideten Meissener Porzellane. Mit den Elementvasen des Hofbildhauers und Modellmeisters Johann Joachim Kaendler kehren einzigartige Hauptwerke der Meissener Manufaktur ins Schloss zurück, die 75 Jahre im Depot der Porzellansammlung schlummerten.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

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Online

Panoramarundgänge

Albertinum
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Albertinum

Mathematisch-Physikalischer Salon
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch den Mathematisch-Physikalischen Salon

Münzkabinett
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Münzkabinett

Museum für sächsische Volkskunst
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Museum für sächsische Volkskunst

Neues Grünes Gewölbe
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Neue Grüne Gewölbe

Porzellansammlung
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch die Porzellansammlung

Riesensaal
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch den Riesensaal

Türckische Cammer
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch die Türckische Cammer

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2 Ausstellung virtuell

Die Online Collection entdecken

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben über 1 Million Objekte, davon sind ca. 20.000 ausgestellt und in der Online Collection befinden sich an die 220.000 Objekte. Diese können Sie sich in unserer Online-Sammlung ansehen.

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28.04.20, 16:13, Jedermann: Selbst die Sistinische Madonna ist zu sehen

Vor 500 Jahren ist Raffael gestorben und mir wird angesichts der Situation mit der Corona-Panik auch schon ganz übel.
Wir kommen nicht in die Alten Meister, aber wir können das alte Meisterwerk trotzdem sehen. Es ist tatsächlich ein gewisser Trost die kleinen Engel unten an der Sixtina zu sehen. Dem Link hier folgen und einfach Raffael in das Suchfeld eingeben und schon sind sie da, die Werke aus der Sammlung. Wunderbar!

Raffael, »Madonna mit Kind und Buch«, um 1503, Norton Simon Museum, Pasadena
1 Online

Raffael und die Madonna

Vom Frühwerk bis zur Meisterschaft

Wir laden Sie ein, die Ausstellung während der coronabedingten Schließzeit in einem virtuellen Rundgang kennenzulernen.

Nachdem die Gemäldegalerie Alte Meister den Ausnahmekünstler Raffael anlässlich seines 500. Todestages in diesem Jahr bereits mit zwei Ausstellungen gewürdigt hat, lenkt sie mit der Schau „Raffael und die Madonna“ die Aufmerksamkeit auf einen zentralen Aspekt seines Werkes: die Präsentation der Madonna mit Kind.

Zu diesem Anlass beschäftigt sich die Ausstellung auch mit dem Herzstück der Sammlung – der Sixtinischen Madonna. Auf eindringliche Weise wird der ursprüngliche Anbringungskontext und die theologische Aussage der berühmten Sixtinischen Madonna thematisiert.

Für die Dauer der Ausstellung wird dem Gemälde eine angedeutete Chorschranke mit einem Kruzifix gegenüberstellt. Auf dessen Rückseite richten sich, wie einst in der Klosterkirche von San Sisto in Piacenza, die erschrockenen Blicke des Jesuskindes und seiner Mutter. Die Neuinszenierung macht den reichen Sinnzusammenhang von Raffaels Malerei für den Besucher erfahrbar.

Im Semper-Kabinett wird der Fokus auf Raffaels Frühwerk gelenkt. Die Leihgabe der Madonna mit Kind und Buch,* um 1503, aus dem Norton Simon Museum im kalifornischen Pasadena ermöglicht die Begegnung mit der frühen Meisterschaft Raffaels und stellt diese in den Kontext seiner Zeitgenossen.

*Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie kann die Madonna mit Kind und Buch aus dem Norton Simon Museum in Pasadena anlässlich dieser Ausstellung vorerst nicht nach Dresden reisen. Wir hoffen, das Bild noch zu einem späteren Zeitpunkt zeigen zu können.

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Online

Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche

Anleitungen für Kinder und Jugendliche um zuhause oder unterwegs kleine Kunstwerke herzustellen oder Experimente durchzuführen.

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Blog

Blog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Hier finden Sie Interviews, Filme, Berichte und den berühmten Blick hinter die Kulissen der Sammlungen, Depots und Restaurierungswerkstätten. Lassen Sie sich inspirieren und gehen Sie auf Entdeckungsreise!

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Online-Shop

Web-Shop der SKD

Puzzle, Becher, Gläser, Schirme, Schmuck, Geschenksets und vieles mehr finden Sie im Webshop der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.


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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Residenzschloss

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

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Ausstellungen / Museum Senckenberg Natuthist. Sammlungen Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Museum Museum für Völkerkunde Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Ausstellung Hochschule für Bildende Künste Dresden Dresden, Zugang Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Verkehrsmuseum Dresden Dresden, Augustusstraße 1
Ausstellungen / Museum Museum aktfotoARTdresden Dresden, Radeberger Str. 15
Ausstellungen / Ausstellung Panometer Dresden Dresden, Gasanstaltstraße 8b
Ereignisse / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Festival Tonlagen Dresden 11.4. bis 2.5.2021
Brauchtum / Museum Museum für Sächsische Volkskunst Dresden Dresden, Köpckestraße 1
Brauchtum / Museum Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau Rabenau, Lindenstraße 2
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Dresden Dresden, Wilsdruffer Str. 2
Ausstellungen / Galerie Kunst Haus Dresden Dresden, Rähnitzgasse 8
Ausstellungen / Galerie Kunstausstellung Kühl Dresden Dresden, Nordstr. 5
Ausstellungen / Museum Deutsches Hygiene-Museum Dresden Dresden, Lingnerplatz 1
Ausstellungen / Museum Technische Sammlungen Dresden Dresden, Junghansstraße 1-3
Ausstellungen / Museum Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden Dresden, Palaisplatz
Ausstellungen / Museum Museum Festung Dresden Kasematten Dresden, Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Käthe Kollwitz Gedenkstätte Moritzburg Moritzburg, Meißner Str. 7
Ausstellungen / Galerie Galerie Stuwertinum Dresden, Fritz-Löffler-Str.18
Ausstellungen / Museum Landschloß Pirna-Zuschendorf Botanische Sammlungen Pirna, Am Landschloß 6
Ausstellungen / Museum Richard Wagner Museum Graupa Pirna/OT Graupa, Richard Wagner Str. 6
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Pirna Pirna, Klosterhof 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Thomas Reichstein Dresden, Pillnitzer Landstr. 59
Ausstellungen / Museum Robert-Sterl-Haus Museum Struppen, OT Naundorf, Robert-Sterl-Straße 30
Ausstellungen / Museum Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden, Olbrichtplatz 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Gebrüder Lehmann Dresden, Görlitzer Str. 16
Ausstellungen / Museum Pilzmuseum Reinhardtsgrimma Reinhardtsgrimma, Grimmsche Hauptstraße 44
Ausstellungen / Galerie Galerie Sybille Nütt Dresden, Obergraben 10
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Zeitreise Dresden, Antonstraße 2A

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