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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Die Dresdner Kunstsammlungen zählen zu den bedeutendsten und ältesten Museumsverbünden der Welt. Hervorgegangen sind sie aus den im 16. Jahrhundert angelegten Sammlungen der sächsischen Kurfürsten, vor allem aus der im Dresdner Residenzschloss eingerichteten Kunstkammer, deren 450jähriges Bestehen die SKD 2010 feierten. Heute umfassen die Staatlichen Kunstsammlungen insgesamt vierzehn Museen mit einer einzigartigen thematischen Vielfalt.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 / 49 14 - 0
E-Mail: besucherservice@skd.museum

Bewertungschronik

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Ausstellung

Library of exile - Edmund de Waal

Die SKD präsentieren die Rauminstallation library of exile von Edmund de Waal, die der international gefeierte Künstler für eine Einzelausstellung 2019 in Venedig konzipierte. Die Bibliothek in de Waals Kunstwerk umfasst mehr als 2.000 Bände in beinahe allen Sprachen der Welt, die von vertriebenen Autoren der Antike bis heute verfasst wurden.

Sie würdigt den Beitrag von Schriftstellern, die ihre Heimat verlassen oder in anderen Ländern publizieren mussten, indem sie deren Wanderung zwischen den Kulturen und Sprachen betont. Drei weitere künstlerische Arbeiten flankieren die library of exile: wie das um 1810 entstandene Empfangszimmer eines Damaszener Altstadthauses, das in einem gänzlich neuen kulturellen Kontext wiederentsteht und in der Diaspora neue Brücken schlägt.

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Ausstellung

Move little hands... „Move!“

Die tschechischen Surrealisten Jan & Eva Švankmajer

Lebensgroße Marionetten, Graphiken und Collagen, fantastische Mischwesen, Keramiken, surrealistische Gemälde, Präparate, obskure Fetische und Reliquien, Filmkabinette und Bühnen – der Kosmos der tschechischen Surrealisten Jan und Eva Švankmajer scheint unerschöpflich.

Am 18. November eröffnet die gemeinsam mit Jiří Fajt (bis 2019 Generaldirektor der Nationalgalerie Prag) konzipierte Sonderausstellung Move little hands... „Move!“ ihre Türen zur Kunsthalle im Lipsiusbau und gibt damit Einblick in das Wirken und Schaffen des Künstlerpaares. Die Schau bietet den Besucher*innen ein cineastisches Erlebnis und Kuriositätenkabinett zugleich. Sie spannt einen multimedialen Bogen über den zeitgenössischen tschechischen Surrealismus und vereint die Œuvres beider Künstler an einem Ort.

Jan Švankmajer (*1934) gilt als der Altmeister des tschechischen Animationsfilms. Mit seiner entwickelten Stop-Motion-Technik war er eine wichtige Inspirationsquelle für Regisseure wie Tim Burton und Terry Gilliam. Seine Filme verhandeln grundlegende Themen des Menschlichen wie Liebe und Schmerz, Verlust und Tod, Aggressivität und Angst, aber auch Chaos und Ordnung, Komik und Ironie. Die kreative Vielfalt seiner Arbeiten geht jedoch weit über die Grenzen des Films hinaus. Besonders in der Zeit seines Berufsverbots in den 1970er-Jahren entstanden zahlreiche Objekte, aber auch poetische sowie theoretische Texte.

Auch Eva Švankmajerová (1940-2005) schuf neben ihrer filmischen Arbeit surrealistische Gemälde, Grafiken und Objekte sowie zahlreiche Gedichte und Prosastücke. Sie hat mit ihrem Mann Jan Švankmajer als Designerin an vielen seiner Filme gearbeitet – unter anderem an den Produktionen für „The Pendulum, the Pit and Hope“, „Alice“, „Faust“ und „Conspirators of Pleasure“.

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Ausstellung

Christian Borchert. Tektonik der Erinnerung

Christian Borchert (1942–2000) zählt zu den herausragenden Fotografen der DDR und des wiedervereinten Deutschlands. In Dresden geboren und hauptsächlich in Berlin und seiner Heimatstadt tätig, hat er mit seinen distanziert-analytischen Aufnahmen eine ebenso behutsame wie eindringliche Bildsprache entwickelt.

Seine serielle Arbeits- und Erzählform, seine eigenwillige archivarische Praxis und sein quasi-archäologischer Umgang mit visuellen Medien wie Film und Fernsehen weisen ihm in der deutschen Fotogeschichte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Position zu.

Das Kupferstich-Kabinett zeigt die erste umfassende Retrospektive zum Werk von Christian Borchert und stellt den Fotografen nicht nur als aufmerksamen Chronisten des DDR-Alltags und der Nachwendezeit, sondern auch als konzeptuell und mediengeschichtlich denkenden Bild- und Seriengestalter vor. Neben wichtigen Werkkomplexen wie den Künstler- und Familienporträts, der Dokumentation des Wiederaufbaus der Semperoper oder den Bildern aus Dokumentarfilmen zeigt die Ausstellung auch weniger bekannte Werkgruppen sowie Exponate aus Borcherts Nachlass, die seine archivarische Leidenschaft vor Augen führen und Einblicke in fotografische Arbeitsprozesse gewähren.

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Ausstellung

Auszug der Seele. Das Archiv Christian Borcherts

in Fotografien von Maria Sewcz

Als Kommentar zur großen Retrospektive „Christian Borchert. Tektonik der Erinnerung“ präsentiert das Kupferstich-Kabinett im Studiolo die fotografische Serie „Auszug der Seele, Ch. B.“ von Maria Sewcz.

In eindringlichen Schwarz-Weiß-Bildern hat die Berliner Fotografin Christian Borcherts Wohnung und Archiv nach dessen frühem Tod festgehalten – kurz bevor und auch noch während die Nachlassverwalter dieses einzigartige Arrangement auflösten und an verschiedene Institutionen übergaben. Borcherts geradezu ehrfürchtiges Verhältnis zum fotografischen Material wird in diesen Aufnahmen ebenso spürbar wie die Trauer der Fotografin über den Verlust des geschätzten Kollegen und Freundes.

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Ausstellung

„… eine eigenartige Entrücktheit“

Christian Borcherts Blick auf Georg Kolbe

Christian Borchert wurde 1987 vom Dresdner VEB Verlag der Kunst mit der Aufgabe betraut, das plastische Werk des Bildhauers Georg Kolbe für eine geplante Buchpublikation fotografisch zu dokumentieren.

Diese Auftragsarbeit gewann für den Fotografen größere künstlerische Bedeutung und führte ihn zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Verhältnis seines eigenen Mediums zu Skulptur und Plastik. Im Zentrum stand für ihn der Begriff der „Entrücktheit“ im Sinne einer inneren und äußeren Distanz zum Gegenstand. In Gegenüberstellung mit Werken Georg Kolbes aus dem Albertinum werden Christian Borcherts kaum bekannte Aufnahmen nach fast 30 Jahren nun erstmals wieder öffentlich gezeigt.

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Ausstellung

Rayski und die Jagd

Ferdinand von Rayski hat sich in seinem Werk immer wieder mit Darstellungen der Jagd befasst. Er zeigt Porträts stolzer Jäger und repräsentative Jagdgesellschaften, aber auch die Tiere. Der Blick des Malers ist dabei einfühlsam und zugleich von ironischer Distanz geprägt. Dabei zeigt sich in Rayskis Malerei eine große Sympathie mit den von ihm Dargestellten.

Als freundliche Leihgabe des Musée de la chasse et de la nature zeigt das Albertinum die „Jagdpause im Wermsdorfer Wald“, eines der Hauptwerke des Künstlers. Das Gemälde war 2017 Anlass für eine Sonderpräsentation zum Thema „Deutscher Wald“. In einer zweiten Sammlungspräsentation, die anlässlich dieser Leihgabe gezeigt wird, werden nun Werke des Künstlers ausgestellt, die sein Interesse an der Jagd bestätigen.

In der Zusammenstellung der Gemälde aus dem Bestand des Albertinum und des Kupferstich-Kabinetts wird Rayskis Arbeitsweise veranschaulicht. Seine kleine flüchtigen Skizzen, stärker ausgeführte Zeichnungen von sehr genauer Naturbeobachtung, die Kompositionen zu größeren Werken und diese Werke selbst werden hier zum ersten Mal zusammen präsentiert. Rayski erweist sich in diesen Arbeiten als bedeutender Vertreter des malerischen Realismus. Mit seiner lebendigen Malweise, die von gekonnt gesetzten Pinselstrichen bestimmt wird, steht er in der Tradition der französischen Realisten.

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Ausstellung

Das gelbschwarze Trikot

Das Brücke-Museum zu Gast im Albertinum

„Das gelbschwarze Trikot“ von Max Pechstein aus dem Brücke-Museum Berlin zählt zu den Inkunabeln expressionistischer Malerei. Im Rahmen einer Kooperation wird es neben vier weiteren Hauptwerken aus Berlin temporär in Dresden ausgestellt, während wichtige Werke aus dem Albertinum in Berlin und Bernried gezeigt werden.

Pechstein malte in schneller Manier. Gerade diese Unmittelbarkeit und Ursprünglichkeit in Kunst und Leben suchten die jungen Maler der Künstlergruppe „Brücke“, die 1905 in Dresden gegründet wurde. Das beliebte Modell Fränzi posiert im Badekostüm in einer Sommerlandschaft. Die schematische Zeichnung der Badenden im Hintergrund wurde durch Schnitzkunst von den Palau-Inseln aus dem Museum für Völkerkunst Dresden angeregt.

Die Flüchtigkeit der Skizze erschien den Künstlern lebensnäher und authentischer als akademische Malerei. Wie Skizzenhaftes Eingang in die Malerei fand, zeigt Erich Heckels „Junger Mann und Mädchen“ von 1909. Die Künstler wollten leuchtende Farbe als eigenen Ausdruckswert in großen Flächen wirken zu lassen. Das zeigt konsequent auch Karl Schmidt-Rottluff in seiner Landschaft „Roter Giebel“.

Impulse, künstlerische Formen einfacher und großzügiger aufzufassen, vermittelte den Mitgliedern der „Brücke“, zu denen bis 1907 auch Emil Nolde zählte, das Studium der afrikanischen und ozeanischen Kunst. Noldes Bild „Holzfigur“ von 1912 zeigt, wie frei und assoziativ der Maler mit Vorbildern und Anregungen umzugehen verstand.

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Ausstellung

Re:Orient

Es war einmal, es war keinmal. Zu Beginn wirkt alles unschuldig, bezaubernd sogar. Märchen aus 1001 Nacht: Der Duft von Moschus und die Autorität von Sultanen. Basare, auf denen noch Wunderlampen und fliegende Teppiche zu erwerben sind. Im Harem sitzen Frauen in paradiesischer Umgebung.

Diese Worte dürften wohl ausreichen, um bei den meisten Menschen die Fantasie vom „Orient“ anzuregen. Neben diesen romantischen Beschreibungen schwingt in vielen Erzählungen auch oftmals die Gefahr, welche von muslimischen Menschen ausgeht, mit. Liegen hier bereits die Wurzeln für eine Sprache, welche alle Muslime unter den Verdacht der „sexuell übergriffigen Messermigranten stellt“? Die Ausstellung verfolgt die historischen Vorbilder und aktuellen Auswirkungen eines antimuslimischen Rassismus.

Wie konnten so unterschiedliche Beschreibungen zwischen romantischer Verklärung und der Vor­stellung über äußerste Brutalität entstehen und wie gehen muslimisch konnotierte Menschen und die sogenannte Mehrheitsgesellschaft heute damit um? Auf ver­schiedenen Wegen will sich die Ausstellung diesen Fragen stellen und den Besucher*innen Antwortmöglichkeiten oder weiterführende Fragestellungen vermitteln. Dafür schafft das Museum einen dialogischen Raum. „Re:Orient – Die Erfindung des muslimischen Anderen“ ist eine Reorientierung hin zu dem, was im Schauen auf „die Anderen“ allzu häufig ungesehen bleibt.

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1 Ausstellung

A.R. Penck

„Ich aber komme aus Dresden (check it out man, check it out)."

Alles begann in Dresden. Mit einem Akt künstlerischer Selbstbehauptung: Ausgeschlossen von Akademie und offiziellem Kunstbetrieb in der DDR erklärte sich Ralf Winkler (1939—2017), der später als A.R. Penck weltbekannt werden sollte, eigenmächtig zum Künstler.

Er besetzte den „Untergrund“ und entwickelte ein ebenso produktives wie vielseitiges künstlerisches Werk als Maler und Zeichner, Bildhauer und Grafiker, Super-8-Filmer, Musiker und Autor. In seiner Lebens- und Kunstpraxis verband er analytisches und bildnerisches Denken. Ideen aus Philosophie, Naturwissenschaft, Informationstheorie und Technik fusionierte er mit alten und neuen Strategien des Bildermachens sowie einem Gespür für gesellschaftliche und künstlerische Problemlagen zu einer multimedialen Konzeption des „Visuellen Denkens“ – eines Denkens in Bildern.

Anhand ausgewählter Werke durchstreift die Ausstellung Pencks Dresdner Zeit bis zu seiner Ausreise 1980. Von der frühen Auseinandersetzung mit Rembrandt und Picasso über die von der deutschen Teilung motivierten Welt- und Systembilder, die universelle Zeichensprache seines Standart- Konzepts mit der typischen Strichfigur bis zum „Ende im Osten“. Pencks Entwicklung ist zudem nicht denkbar ohne den Austausch mit anderen Künstlern in selbstorganisierten Gruppen und Aktionen. In den 1950er Jahren bot ihm der Kreis junger Kunstinteressierter um Jürgen Böttcher erste Orientierung und Ermutigung. 1971 formierte sich die Künstlergruppe „Lücke“ mit gemeinschaftlicher Arbeits- und Ausstellungspraxis und 1978 gehörte Penck zu den Gründungsmitgliedern der Dresdner Obergrabenpresse.

Künstlerbücher, Super-8-Filme, Musik
Im Fokus der Ausstellung stehen selten gezeigte Künstlerbücher, die wiederentdeckten Super-8-Filme und Pencks umtriebige Aktivitäten als Musiker. Die Super-8-Filme entstanden ab dem Ende der 1960er Jahre in Zusammenarbeit mit Wolfgang Opitz und sind die frühesten Zeugnisse des künstlerischen Schmalfilms in der DDR. Als leidenschaftlicher „Dilettant“ spielte Penck u.a. Klavier, Schlagzeug und Gitarre, trat in wechselnden Formationen mit Berufsmusikern und Künstlerkollegen auf. Sein „Archaik- Fri-Jazz“ forcierte die totale Improvisation zwischen Klangerzeugung und -zerstörung. Die erste von über 50 Platten – im Osten aufgenommen und im Westen gepresst – erschien 1979.

Als Penck 1980 die DDR verlassen musste, war er in der Bundesrepublik als Künstler längst be- und anerkannt, ohne jemals da gewesen zu sein. Viele seiner in Dresden entstandenen Werke hat im Osten damals kaum jemand gesehen, während sie im Westen seit dem Ende 1960er Jahre ausgestellt und gesammelt wurden. Als Vorreiter unangepasster künstlerischer Selbstbehauptung in der DDR beeinflusste er die nachfolgende Künstlergeneration in Dresden und darüber hinaus bis weit in die 1980er Jahre hinein. Premiere feiert in der Ausstellung auch der neue Dokumentarfilm vom Regisseur und Autor Thomas Claus, der mit Unterstützung der Staatlichen Kunstsammlungen gedreht wurde. Dank bislang unveröffentlichten Materials sowie aufschlussreichen Zeitzeugengesprächen erlaubt diese Dokumentation neue Perspektiven auf A.R. Pencks Leben und Wirken vor 1980.

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Ausstellung

SCHAU-Schätze I

Im Josef-Hegenbarth-Archiv, dem ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Künstlers und Dependance des Kupferstich-Kabinetts wird ein ganz besonderer Schatz gehütet: verwahrt in Kästen und Mappen, auf Schüben und in Schränken ist dort Hegenbarths zeichnerisches Lebenswerk in all seinen Facetten zu entdecken: Skizzen- und Studienblätter, Illustrationen zur Weltliteratur sowie freie Blätter, entstanden auf den Straßen Dresdens, im Zoo und Zirkus, in den Cafés und Varietés.

Die Fülle dieser Bestände wird in einer zweiteiligen Werkschau präsentiert. Dafür werden Sammlungskästen geöffnet und somit auch die Arbeit in einem Künstlerhaus vorgestellt, das zugleich wissenschaftliches Archiv ist. Besuchergruppen allen Alters sind dazu eingeladen, den Werken Hegenbarths am Ort ihrer Entstehung zu begegnen und kleine wie große Schätze auf Papier im Rahmen von Führungen, Workshops und Künstlergesprächen aus nächster Nähe im Original zu betrachten.

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2 Ausstellung

Die Paraderäume im Dresdner Residenzschloss

Die Königlichen Paraderäume Augusts des Starken und das Porzellankabinett im Residenzschloss Dresden

Mit der Eröffnung der Paraderäume können die Besucher ab dem 28. September 2019 einem glanzvollen Höhepunkt in der Einrichtung des Dresdner Residenzschlosses beiwohnen: Vor 300 Jahren, anlässlich des einen ganzen Monat andauernden Hochzeitsfestes zu Ehren von Kurprinz Friedrich August und der Kaisertochter und Erzherzogin Maria Josepha waren die Räume im September 1719 durch August den Starken eröffnet worden.

Paradeappartements
In dieser Raumfolge inszenierte der sächsisch-polnische Kurfürst-König seine Herrschaft. 30 Jahre zuvor hatte er als junger Prinz auf Reisen den Glanz von Versailles auf dem Höhepunkt der Macht Ludwigs XIV. selbst erlebt und war tief beeindruckt. 1997 beschloss die sächsische Staatsregierung, die im Krieg völlig zerstörten Paraderäume soweit wie möglich wiedererstehen zu lassen, auch weil Teile des Mobiliars dank rechtzeitiger Auslagerungen erhalten sind: Der Audienzstuhl und seltene Silbermöbel, französische Prunkmöbel, aber auch die schon zu ihrer Entstehungszeit außergewöhnlich kostbaren Goldpilaster aus dem Audienzgemach und viele der dort einst aufgehängten Gemälde.

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2 Ausstellung

Focus Albertinum: "Nach meiner Kenntnis ist das sofort…, unverzüglich"

Zum 30. Jahrestag der Öffnung der Mauer im Zuge der Friedlichen Revolution mit Arbeiten von Via Lewandowsky, Henrike Naumann und Mario Pfeifer
Ab 11. September

Zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution präsentiert das Albertinum in Kooperation mit dem Kunstfonds drei Arbeiten zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit diesem zentralen Ereignis und seinen Nachwirkungen beschäftigen. Als Vertreter zweier unterschiedlich betroffener Generationen bieten Via Lewandowsky auf der einen Seite, Henrike Naumann und Mario Pfeifer auf der anderen verschiedene künstlerische Annäherungen an die Ereignisse vom Herbst 1989 und deren gesellschaftliche Folgen.

Erstmals wird Via Lewandowskys
Erstmals wird Via Lewandowskys (* 1963) Bildschaukel mit den beiden Seiten "Gefrorene Glieder brechen leicht" und "Gruß" in Dresden ausgestellt. Das Werk stammt aus den Jahren 1988/89: Während "Gefrorene Glieder brechen leicht" 1988 in Ost-Berlin entstand, wurde die zweite Seite mit dem "Gruß" 1989 in West-Berlin gemalt, wo sich der Künstler im Rahmen einer Einladung zu einer Ausstellung im Haus am Waldsee zum Zeitpunkt des Mauerfalls aufhielt. Damit ist es historisch gesehen ein deutsch-deutsches Kunstwerk, das zudem eine Rückbindung an den Ausbildungsort des Künstlers, Dresden, erhält, indem der Fuß der Schaukel – also seine Basis – mit Trümmersteinen aus der Frauenkirche beschwert wird.

Henrike Naumann (* 1984) inszeniert in ihrer Videoarbeit und Installation „Triangular Stories“ aus dem Jahr 2012 Szenen von Jugendkultur der 1990er Jahre in Ost und West, zwischen Terror und Amnesie. Der Betrachter wird mittels zweier vermeintlicher Homevideos, die aber mit Schauspieler*innen gestellt sind, in die Lebenswelt von Teenagern des Jahres 1992 eingeführt. Während sich die Heranwachsenden im Osten teilweise ideologisch geprägte Vorbilder suchten („Terror“), gab man sich im Westen eher dem Vergessen durch Drogenrausch und Reisen hin („Amnesia“).

Henrike Naumann bezieht sich nicht von ungefähr auf die in Zwickau zu lange unbemerkte Terrorgruppe NSU, die nah an den Orten ihrer eigenen Kindheit rechtsextremistische Pläne entwickelte und nach 1992, dem „letzten Sommer der Unschuld“, so die Künstlerin, in die Tat umsetzte. Das Werk ist vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen von ungebrochener Aktualität. Diese beiden Schlüsselwerke Lewandowskys und Naumanns wurden 1995 und 2015 als Förderankäufe des Freistaates Sachsen für den Kunstfonds erworben.
Ergänzt werden sie

Ergänzt werden sie durch eine neunstündige Videoarbeit von Mario Pfeifer (* 1981). In der Arbeit von 2017 zeigt der in Dresden geborene Künstler Interviewmaterial von verschiedenen Personen, ohne Kommentare oder Bewertungen beizufügen. So nähert er sich den komplexen Lebensrealitäten in Ostdeutschland nach 1989 an. Die neun Einzelgespräche verdeutlichen ein Spektrum von individuellem politischen und gesellschaftlichen Engagement, persönlichen Erfahrungen unmittelbar vor und nach der Friedlichen Revolution von 1989 sowie von den Irritationen der Wendezeit, die bis heute andauern.

Ziel des Projekts "Über Angst und Bildung, Enttäuschung und Gerechtigkeit, Protest und Spaltung in Sachsen, Deutschland" war es, nicht nur die vor allem in Dresden geführte Debatte über gesellschaftliche Konfliktpunkte nachzuzeichnen, sondern auch den Erfahrungen, Ängste und Zukunftshoffnungen von Protagonist*innen Raum zu geben.

Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

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Ausstellung

Fünf Jahrhunderte Münzkabinett Dresden - Zur Geschichte einer Sammlung

Unter den Stichworten Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln widmet sich diese Sonderausstellung der 500-jährigen Geschichte der Sammlung. Gezeigt werden nicht nur vielfältige numismatische Objekte, sondern auch bemerkenswerte Dokumente und Publikationen aus fünf Jahrhunderten Münzkabinett. Es zählt in Hinblick auf die europäische Bedeutung zu den drei größten Münzsammlungen Deutschlands und geht als eines der ältesten Museen Dresdens auf Herzog Georg den Bärtigen (1471-1539) zurück.

Durch die gezielte Sammeltätigkeit der nachfolgenden sächsischen Herrscher besaß es schon im 18. Jahrhundert Universalcharakter und entwickelte sich seit der Aufklärung deutschlandweit zu einem wichtigen wissenschaftlichen Forschungszentrum. Die Überführung der Sammlung in die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg stellt zweifellos die dramatischste Zäsur dar. Mit der Rückgabe der Bestände im Jahr 1958 konnte das Münzkabinett wieder eingerichtet werden. Im Jahr 2002 kehrte es schließlich in den Georgenbau des Residenzschlosses und somit an den Ausgangspunkt seiner Entstehung zurück.

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Residenzschloss

Die Dresdner Kunstsammlungen zählen zu den bedeutendsten und ältesten Museumsverbünden der Welt. Hervorgegangen sind sie aus den im 16. Jahrhundert angelegten Sammlungen der sächsischen Kurfürsten, vor allem aus der im Dresdner Residenzschloss eingerichteten Kunstkammer, deren 450jähriges Bestehen die SKD 2010 feierten. Heute umfassen die Staatlichen Kunstsammlungen insgesamt vierzehn Museen mit einer einzigartigen thematischen Vielfalt.

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Ausstellungen / Museum Senckenberg Natuthist. Sammlungen Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Museum Museum für Völkerkunde Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Ausstellung Hochschule für Bildende Künste Dresden Dresden, Zugang Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Museum aktfotoARTdresden Dresden, Radeberger Str. 15
Ausstellungen / Museum Verkehrsmuseum Dresden Dresden, Augustusstraße 1
Ausstellungen / Museum Cartoonmuseum Luckau Luckau, Nonnengasse 3
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Dresden Dresden, Wilsdruffer Str. 2
Ausstellungen / Galerie Kunst Haus Dresden Dresden, Rähnitzgasse 8
Ausstellungen / Galerie Kunstausstellung Kühl Dresden Dresden, Nordstr. 5
Ausstellungen / Museum Robert-Schumann-Haus Zwickau Zwickau, Hauptmarkt 5
Ausstellungen / Museum Deutsches Hygiene-Museum Dresden Dresden, Lingnerplatz 1
Ausstellungen / Museum Technische Sammlungen Dresden Dresden, Junghansstraße 1-3
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Mi, 13.11.2019, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Do, 14.11.2019, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Fr, 15.11.2019, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung Kunstausstellung Kühl
Sa, 16.11.2019, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden Dresden, Palaisplatz
Ausstellungen / Museum Museum Festung Dresden Kasematten Dresden, Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Käthe Kollwitz Gedenkstätte Moritzburg Moritzburg, Meißner Str. 7
Ausstellungen / Galerie Galerie Stuwertinum Dresden, Fritz-Löffler-Str.18
Ausstellungen / Museum Landschloß Pirna-Zuschendorf Botanische Sammlungen Pirna, Am Landschloß 6
Ausstellungen / Museum Richard Wagner Museum Graupa Pirna/OT Graupa, Richard Wagner Str. 6
Ausstellungen / Museum Gedenkstätte Münchner Platz Dresden Dresden, George-Bähr-Str. 7
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Pirna Pirna, Klosterhof 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Thomas Reichstein Dresden, Pillnitzer Landstr. 59
Ausstellungen / Galerie Galerie Weise Chemnitz Chemnitz, Innere Klosterstr. 1
Ausstellungen / Museum Robert-Sterl-Haus Museum Struppen, OT Naundorf, Robert-Sterl-Straße 30
Ausstellungen / Museum August Horch Museum Zwickau Zwickau, Audistr. 7
Ausstellungen / Museum Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden, Olbrichtplatz 2
Ausstellungen / Museum Das TIETZ Chemnitz Chemnitz, Moritzstraße 20
Ausstellungen / Galerie Galerie Gebrüder Lehmann Dresden, Görlitzer Str. 16
Ausstellungen / Museum Pilzmuseum Reinhardtsgrimma Reinhardtsgrimma, Grimmsche Hauptstraße 44
Ausstellungen / Galerie Galerie Sybille Nütt Dresden, Obergraben 10
Ausstellungen / Museum Kunstsammlungen Chemnitz Chemnitz, Theaterplatz 1
Ausstellungen / Museum Museum Gunzenhauser Chemnitz, Falkeplatz Chemnitz
Ausstellungen / Museum Schloßbergmuseum Chemnitz Chemnitz, Schloßberg 12
Ausstellungen / Museum Henry van de Velde-Museum Chemnitz, Parkstraße 58
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Zeitreise Dresden, Antonstraße 2A
Ausstellungen / Museum Panometer Dresden Dresden, Gasanstaltstraße 8 b

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