zur Startseite
71

Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

Kontakt

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss
Taschenberg 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)3 51-49 14 20 00
E-Mail: besucherservice@skd.museum

Bewertungschronik

Staatliche Kunstsammlungen Dresden bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Ausstellung

Zeitgefühle

„Zu früh”, „zu spät”, „langsam“, „schnell“, „Zeitverschwendung“, „genau rechtzeitig“: unser Alltag scheint häufig von einem kollektiven Zeitaufwand getrieben, unsere Tage zu organisieren. Wir legen Zeiten für tägliche Routinen fest, synchronisieren unsere Kalender mit anderen, versuchen pünktlich zu Terminen zu erscheinen und Fristen einzuhalten – oft mit Blick auf die Uhr.

Uhren regulieren viele Bereiche unseres Lebens und gestalten unseren Alltag. Indem wir die uns verfügbare Zeit aufteilen, wird sie zur Ressource, die wir nutzen können, um unsere Ziele besser zu erreichen. Die Kehrseiten dieses Lebensstils sind endlose Aufgabenberge, überfällige Abgaben, und Schuldgefühle, Reue und Versagen. In der Kunst wurden und werden die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten aufgegriffen, die mit der Ausrichtung des Alltags nach der von Uhren bestimmten Zeit einhergehen.

Die Ausstellung Zeitgefühle präsentiert auf der Online-Plattform voices und im Studiensaal des Kupferstich-Kabinetts künstlerische Arbeiten verschiedenster Medien, die das Thema aus unterschiedlichen Richtungen beleuchten. Dabei beziehen sich die hier präsentierten künstlerischen, philosophischen und historischen Positionen auf Prozesse der Synchronisierung und lenken die Aufmerksamkeit auf die Gefühle, die ein Leben nach der Uhr in uns auslösen kann. 

Die Ausstellung findet in hybrider Form statt: Auf der SKD-Online-Plattform voices präsentieren wir Videoarbeiten internationaler Künstler*innen sowie Interviews und Essays von Autor*innen verschiedener Disziplinen, die regelmäßig auf dem Blog voices MAG erscheinen. So wird das Thema „Zeit“ auf einer Plattform präsentiert, die sich einerseits flexibel in den Alltag einbinden lässt, andererseits durch ihre lineare Präsentationsform dazu zwingt, sich der Uhr zu beugen: denn voices läuft, wie ein Fernsehprogramm, einfach durch. Darüber hinaus werden im Studiensaal und Foyer des Kupferstich-Kabinetts im Residenzschloss Werke aus den Beständen des Archivs der Avantgarden, der Staatlichen Ethnographische Sammlungen und des Kupferstich-Kabinetts gezeigt, die auf unterschiedliche Art Möglichkeiten ansprechen, mit der Zeit, die die Uhren messen, umzugehen.

Öffnungszeiten Montag 10—13 Uhr & 14—16 Uhr
Mittwoch 10—13 Uhr & 14—16 Uhr
Donnerstag 10—13 Uhr & 14—18 Uhr
Freitag 10—13 Uhr
10—13 Uhr (erster Samstag im Monat)

(Bild: Porträt einer auf einer Couch liegenden Frau, hinter ihr eine Uhr, Sammlung Morgenstern, China 1870 - 1900)

Zeitgefühle bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Zeitgefühle

Paul Heermann, Saturn und Ops, nach 1715 (Detail)
Ausstellung

Triumph des sächsischen Barock: der Bildhauer Paul Heermann

Der aus dem Erzgebirge stammende Paul Heermann (1673-1732) war einer der bedeutendsten Barockbildhauer Deutschlands. Erstaunlicherweise und völlig zu Unrecht steht er jedoch bis heute im Schatten von Balthasar Permoser. Dieses Bild soll nun mit der ersten dem Künstler gewidmeten Ausstellung zurechtgerückt werden.

Anlass dafür ist ein spektakulärer Ankauf, der der Skulpturensammlungen nach über fünfjährigen Verhandlungen rechtzeitig zum 350. Geburtstag Heermanns im Januar 2023 gelungen ist: die 1,40 m große Marmorgruppe Saturn und Ops, ein bisher unbekanntes Meisterwerk Heermanns, in dem er mit raffinierter Komposition, virtuoser Technik und sinnlicher Oberflächengestaltung alle Register seines Könnens zog. Die Gruppe zeigt die innige Zuneigung eines Ehepaars, der römischen Götter Saturn und Ops, die als Regenten des glücklichen und fruchtbaren „Goldenen Zeitalters“ galten.

Damit wird sie auch zu einem Sinnbild für das Goldene Zeitalter Dresdens, das man gemeinhin mit der Epoche Augusts des Starken verbindet. Es gilt also, eine neue Facette der faszinierenden und reichen Geschichte sächsischer Kunst zu entdecken!

Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

Triumph des sächsischen Barock: der Bildhauer Paul Heermann bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Triumph des sächsischen Barock: der Bildhauer Paul Heermann

Ausstellung

Weihnachten im Jägerhof

Ab dem ersten Adventswochenende wird das Museum für Sächsische Volkskunst endlich wieder zum Sehnsuchtsort für alle Fans der DIY-Weihnachtskultur: Volkskünstler*innen demonstrieren ihr Können, bieten ihre liebevoll gestalteten Waren zum Verkauf an und inspirieren zu eigenen Bastelprojekten.

Drumherum gibt’s ein reiches Programm: musikalisch, erzählerisch, informativ – in jedem Fall unterhaltsam. Mit dem Highlight der diesjährigen Weihnachtsdekoration nehmen wir Verbindung mit einer Welt auf, die uns normalerweise im wörtlichen Sinne verschlossen bleibt: In der Justizvollzugsanstalt Zeithain bei Riesa entstand in den vergangenen Jahren eine Krippe für den Weihnachtsgottesdienst. Das Figurenensemble wurde unter Anleitung einer Seelsorgerin und einer Kunsttherapeutin von Gefangenen gestaltet und ist nun erstmals außerhalb der Gefängnismauern zu sehen.

Außerdem lassen wir es im Obergeschoss wieder strahlen und glitzern: Wir holen die prachtvollen erzgebirgischen Kronleuchter aus dem „Sommerschlaf“ und beleuchten (!) damit einen wichtigen Aspekt der erzgebirgischen Weihnachts-Kultur. Die von der international renommierten – und aus dem Erzgebirge stammenden – Leuchter-Expertin Käthe Klappenbach kuratierte Sonderausstellung Von Spinnen, Engeln und dem Licht der Welt – Kronleuchter aus dem Erzgebirge verfolgt den Weg der Kronleuchter von den Adelspalästen in die Stuben und präsentiert die schönsten Exemplare der Sammlung auf Augenhöhe, prachtvoll inszeniert und ausführlich kommentiert.
Bilder

Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise regulär 5 €, ermäßigt 4 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 4,50 €

Weihnachten im Jägerhof bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Weihnachten im Jägerhof

Ausstellung

Jakub Špaňhel. Glanz der Imagination

Tschechische Saison in Dresden

Jakub Špaňhel (*1976) zählt zu den großen Talenten der zeitgenössischen tschechischen Malerei. Schon zu Beginn seines Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in Prag unter Leitung von Milan Knížák und Jiří David waren seine Werke unter Sammlerinnen und Sammlern begehrt. In seinem Schaffen geht er von traditionellen Themen aus, die für ihn einen hohen persönlichen Stellenwert haben.

Sein charakteristischer, von der klassischen Malerei beeinflusster Stil basiert auf einer lockeren Pinselführung und einer reduzierten Form, durch die er das Wesen und die Energie der dargestellten Dinge hervorhebt. Zu seinen bevorzugten Motiven gehören Lüster, Spiegel und barocke Kircheninterieurs, die ihn durch ihren Glanz, ihren Lichtschein und ihre imaginäre Kraft interessieren. Deshalb faszinierten ihn auch die Räume und Schatzkunststücke des Grünen Gewölbes und inspirierten ihn zu Werken, die nun erstmals gezeigt werden.

Der weiche Glanz barocker Spiegel und das geheimnisvolle Leuchten kerzenbestückter Lüster finden im malerischen Werk von Jakub Špaňhel (*1976) eine traumhafte Transponierung in Farbe und Materie. Dabei lösen sich die Motive atmosphärisch auf und wirken in der Imagination nach. So fügen sich seine Gemälde als eigenständige Akzente höchst präzise zum illusionistischen Interieur und zur überwältigenden Pracht der Schatzkunst im Grünen Gewölbe.

Die Ausstellung steht im Rahmen des Kunstfestivals "Alle Macht der Imagination! Tschechische Saison in Dresden"

Öffnungszeiten:
täglich 10—18 Uhr, Dienstag geschlossen
Freitag 18—20 Uhr (Blaue Stunde)

Eintrittspreise:
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

Jakub Špaňhel. Glanz der Imagination bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Jakub Špaňhel. Glanz der Imagination

© Matěj und Petr Forman
Ausstellung

Imaginarium

Tschechische Saison in Dresden

Im Rahmen der „Tschechischen Saison“ gastierte im August dieses Jahres in Dresden eine namhafte Theaterkompanie, die mit ihrem vom breiten Publikum enthusiastisch aufgenommenen Programm in vielerlei Hinsicht an die reiche Geschichte des Wander- und Puppentheaters in unserem Nachbarland Tschechien anknüpft: das Theater der Gebrüder Forman.

Seine Gründer und Betreiber sind die Zwillingsbrüder Matěj und Petr Forman, die von ihrem Vater, dem weltberühmten Filmregisseur Miloš Forman, nicht nur eine gute Portion künstlerischer Gene geerbt haben, sondern auch die Begeisterung für Entdeckungen und kreative Experimente, die sie alle drei bereits zu einem Teil der Geschichte der gegenwärtigen darstellenden Kunst gemacht haben.

Das Theater der Gebrüder Forman kehrt mit der Großrauminstallation „Imaginarium“ nach Dresden zurück, dessen pittoreske und lustvolle Atmosphäre bereits Zehntausende von begeisterten Kindern und Erwachsenen in der Tschechischen Republik, Frankreich, Italien und Dänemark erlebt haben. Nun präsentieren die Gebrüder Forman und ihre Freunde zum ersten Mal in Deutschland das Ergebnis ihrer gemeinsamen künstlerischen Anstrengungen und lassen im Erdgeschoss des Japanischen Palais am Elbufer der Dresdner Neustadt eine geheimnisvolle Welt des Theaters und der bildenden Künste entstehen.

Eine Menge Erzählungen sind im „Imaginarium“ eingebettet in bunt bemalte Theaterdekorationen, verschiedene Puppen und Marionetten aus Holz und Papier, bewegliche Rauminstallationen und Hunderte verschiedener Märchenwesen und Tierfiguren. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Neugierde der Besucher aller Generationen zu wecken, kreative Energien freizusetzen und sie zum gemeinsamen Handeln und Spielen zu ermuntern. Die Erwachsenen werden sich darüber freuen, ihre Alltagssorgen für ein paar Stunden zu verdrängen, während die Kinder gar nicht mehr merken, dass sie ein Mobiltelefon in der Hosentasche tragen.

„Für das Spielen braucht man kein Handbuch. Wir glauben, dass die Menschen ein Gefühl entwickeln und ein Maß in sich selbst empfinden, dass sie erkennen, was sie tun können und wie sie es bewältigen können. Wo eine flüchtige Berührung angebracht ist, wo man das märchenhafte Labyrinth mit einem bloßen Blick betreten kann, und wo man Geschicklichkeit beweisen und zum Mitgestalter der eigenen Imaginariums-Erfahrung werden kann“, sagt der künstlerische spiritus rector Matěj Forman.

Die umfangreiche Installation des „Imaginariums“ auf einer Gesamtfläche von mehr als 1000 m² wird durch einen vereinheitlichenden Klangteppich und ein ausgeklügeltes Lichtdesign zusammengehalten. Die Vorschulkinder im Japanischen Palais werden von der Rennarena mit Schaukelpferden, dem zauberhaften Bühnenbild und den beeinflussbaren Schattenpuppen aus Tausendundeiner Nacht, dem Marionetten- und Puppentheater oder dem selbstfahrenden Karussell inmitten der bemalten Manege verzaubert sein.

Schulkinder werden sicher von den Bildern des Zirkus fasziniert sein, in die sie hineingehen können, von dem riesigen Modell des „Mysterium“-Schiffs mit seinem beweglichen Deck und den gespannten Segeln, von den interaktiven Schattenspielfiguren oder der lebensgroßen Elefantenpuppe, den verschiedenen mechanischen Spielzeugen und den beweglichen Plakaten.

Und im „Imaginarium“ gibt es zudem Räume, in denen Erwachsene ihre Kinder an die Hand nehmen und gemeinsam in einer Jagdstube nach Art der sächsischen Kurfürsten der Kontemplation frönen, in Alpträumen versinken, die Magie mechanischer Guckkästen entdecken oder durch die Fantasiewelt unzähliger einzigartiger Autorenfilme, Fotografien, Holzschnitte, Holzstiche und Gemälde wandern. „Menschliche Hände können wahre Wunder vollbringen, und der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt“, so Matěj Forman abschließend.
weitere

Öffnungszeiten
Eröffnung 26.11.2022, 15 Uhr
täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen

Eintritt frei

Imaginarium bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Imaginarium

Film

Jan Švankmajer "Kunstkamera"

Tschechische Saison in Dresden

KUNSTKAMERA
2022, Stummfilm, Laufzeit 00:50:06
Musik von Antonio Vivaldi
Regisseur Jan Švankmajer

In der Drehbuchvorlage zu Jan Švankmajers neuestem Film Kunstkamera heißt es: "Das Badezimmer. Über einen Stuhl drapierte Männerunterwäsche und Hausschuhe auf dem Boden. Heißes Wasser wird in die Badewanne eingelassen. Auf den Kacheln an den Wänden sind Tigerfrau und Wassermann gemalt. Die Kamera schwenkt zurück in den Flur und führt in die Küche. Auf dem Tisch liegen die Reste des Frühstücks. Eine Tasse Kaffee, eine Brotkruste und ein angebissener Apfel auf einem Teller. Von der Küche aus geht die Kamera in den Hauptsaal der Kunstkammer. Am Kopfende befindet sich ein großer Steinkamin mit Keramikskulpturen. Der „Kamin der abgeschlagenen Köpfe“. Im Feuerraum brennen die Reste des Holzes. Um den Kamin herum stehen afrikanische Stühle des Bambara-Stammes aus Mali. An der Spitze, der Geister-Stuhl."

So würde die gesamte Kunstkammer aufgenommen werden. Afrikanische Fetische und rituelle Masken, Bispole und Masken aus Papua-Neuguinea, spiritistische Mediumzeichnungen, kuriose Naturalien, javanische Schattenpuppen, Fantasiedrucke, surrealistische Fotografien und Gemälde, das archimboldeske Prinzip usw. ....

Eine der wichtigsten Inspirationsquellen für das Werk von Jan Švankmajer ist seit den 1960er Jahren die Persönlichkeit Kaiser Rudolfs II. (1552-1612) und sein Prager manieristischer Herrscherhof. Die Interessen dieses außerordentlich gebildeten Machthabers orientierten sich an den philosophischen Strömungen der Spätrenaissance, die sich auf den Neoplatonismus, die hermetische Philosophie und verwandte Wissenschaften, d. h. Alchemie, Astrologie und Magie, stützten. Das Interesse Švankmajers an der Hermetik wurde noch verstärkt durch seine Neigung zum Surrealismus, der stark von André Breton (1896-1966) geprägt war. Diese Anregungen brachte Jan Švankmajer schließlich in das Umfeld der damaligen tschechoslowakischen Surrealistengruppe ein.

Švankmajers Interpretation der Kunstkammer-Idee der Renaissance und des Barock - und insbesondere der berühmten Kunstkammer Rudolfs II. auf der Prager Burg - können wir als Gesamtkunstwerk des Autors bezeichnen, d.h. ein umfassendes Kunstwerk, in dem nicht nur die breite Palette der künstlerischen Techniken Švankmajers zum Tragen kommt, sondern auch seine Lebensphilosophie, seine Vision der Welt als „magisches Universum“, in dem die Phantasie als „Königin der menschlichen Fähigkeiten“ regiert.

Obwohl der Autor aus verschiedenen Quellen schöpft, ist seine kreative Synthese nicht von Eklektizismus geprägt, betont der Kulturhistoriker Ivo Purš in seiner dramaturgischen Erörterung dieses Films. Es handelt sich um eine reine Selbstverwirklichung durch Schöpfung, bei der der Autor Teil seines Werks ist, so wie sein Werk der Höhepunkt oder die ständige Vollendung und Erfüllung seiner Persönlichkeit zu sein scheint. Daraus folgt, dass wir keine Artefakte finden werden, die bekannte Muster nachbilden und fremde Ideen aufgreifen. In den Worten von Louis Aragon (1897-1982), dem französischen Mitbegründer des Surrealismus, ist das Reich von Švankmajers Kunstkammer „das Reich der Unmittelbarkeit“. Schon die Bezeichnung weist auf den aktiven Umgang des Künstlers mit den Inspirationsquellen hin. Kunstkamera nennt Švankmajer sein Konzept, das nicht nur von bildnerischem Schaffen, sondern auch von einem breit verstandenen Sammeln als aktiver Interpretation der Welt erfüllt ist (im Gegensatz zum historisch üblichen Begriff „Kunstkammer“). Mit diesem Begriff ist die Kunstkamera natürlich mit seiner Filmarbeit verbunden, und das nicht nur konzeptionell. So wie die Filmkamera für Jan Švankmajer das externalisierte „innere Auge“ seiner Imagination ist, so ist auch seine Kunstkamera, diese camera obscura, die nur dem Auge ihres Schöpfers vorbehalten ist, eine materialisierte Abbildung von Švankmajers innerer Welt, einem idealen Universum, in dem er der unbegrenzte Herrscher ist.

Auf die Frage, warum Jan Švankmajer diesen Film machen wollte, antwortet er: "Die historische Erfahrung lehrt uns, dass fast alle Kunstkammern, die bis heute entstanden sind, nach dem Tod ihrer Schöpfer verkauft oder zerstört wurden." Ja. Vor kurzem hat sich dieses Schicksal auch im Fall von André Bretons (1896-1966) berühmter Kunstkammer erfüllt. Zu den seltenen Ausnahmen gehören also die habsburgische Kunstkammer in Schloss Ambras und das Grüne Gewölbe in Dresden, wohin Jan Švankmajer oft reiste, um sich inspirieren zu lassen.

"Und doch sind dies einzigartige Dokumente des damaligen Vorstellungsvermögens, die auch Institutionen wie Museen nicht ersetzen können, weil ihnen das wesentliche persönliche Engagement fehlt. Mir war klar, dass meiner Sammlung in Zukunft zweifellos das gleiche Schicksal bevorstehen würde, und so beschloss ich, den Zustand der heutigen Gedankenwelt, d. h. die Überreste der magischen Welt, zumindest auf diese Weise zu dokumentieren", schließt Jan Švankmajer.

Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Dienstag geschlossen

Eintrittspreise regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €

Jan Švankmajer "Kunstkamera" bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Jan Švankmajer "Kunstkamera"

Ausstellung

Von Spinnen, Engeln und dem Licht der Welt

Kronleuchter aus dem Erzgebirge

Mit Beginn der dunklen Winterzeit lassen wir es im Jägerhof wieder strahlen und glitzern – nicht nur durch die traditionelle Weihnachtsdekoration in der Adventszeit. Wir holen auch die prachtvollen erzgebirgischen Kronleuchter aus dem „Sommerschlaf“ und beleuchten (!) damit einen wichtigen Aspekt der erzgebirgischen Weihnachts-Kultur.

Opulente, mit Kerzen bestückte Kronleuchter, deren Lichter sich in den Glasbehängen brachen, waren eigentlich ein Privileg der Schlösser und Herrenhäuser. So etwas konnten sich die einfachen Erzgebirgler nicht leisten – doch sie hatten handwerkliches Geschick und kreatives Talent. So wurden die höfischen Vorbilder mit eigenen Mitteln in Holz nachgestaltet, gedrechselt, geschnitzt, bemalt und reich mit Engeln und biblischen Figuren behängt. Im Wettstreit untereinander schuf man die schönsten Familienleuchter speziell für den Heiligen Abend, denn nach der Weihnachtszeit mussten sie aus Mangel an Platz und teuren Kerzen wieder abgehängt werden.

Die von der international renommierten – und aus dem Erzgebirge stammenden – Leuchter-Expertin Käthe Klappenbach kuratierte Sonderausstellung verfolgt den Weg der Kronleuchter von den Adelspalästen in die Stuben und präsentiert die schönsten Exemplare der Sammlung auf Augenhöhe, prachtvoll inszeniert und ausführlich kommentiert. Sie erzählt die Alltags- und Festgeschichte des Lichts und verdeutlicht dessen Bedeutung vor der Erfindung der Glühlampe.
Slider

Von Spinnen, Engeln und dem Licht der Welt bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Von Spinnen, Engeln und dem Licht der Welt

Ausstellung

Der letzte Romantiker. Albert Venus

»Mit Albert Venus kommt die Dresdner Romantik an ihr leuchtendes Ende.« – Dieses Fazit zieht mit Florian Illies einer der bedeutendsten Kunstliteraten unserer Tage. Auf ihn geht die Anregung zu der ersten monografischen Ausstellung des 1871 mit nur 29 Jahren verstorbenen Landschaftsmalers zurück.

Eine aktuelle Erwerbung von acht Ölstudien sowie die großzügige Schenkung von 16 Zeichnungen bieten zusammen mit eigenen Beständen und Museumsleihgaben sowie Entdeckungen in zahlreichen Privatsammlungen faszinierende Einblicke in das Schaffen des bisher zu sehr im Schatten Ludwig Richters betrachteten Künstlers. Tatsächlich gelang es dem jungen Venus, sich – inspiriert durch Italienreisen 1866 und 1869 – von seinem berühmten Lehrer zu emanzipieren und ganz eigene, von warmem Licht erfüllte Landschaftsbilder zu schaffen.

Am liebsten arbeitete Venus kleinformatig in Öl und Wasserfarben auf Papier. Seine Studien atmen die Offenheit einer feinen zeichnerischen Auffassung gepaart mit einem von der idealisierenden Lokalfarbigkeit der vorangehenden Generation befreiten Frische der Farben.

(Bild: Albert Venus, Felsen bei Ariccia, 7. August 1866
Feder in Sepia, laviert und leicht mit Wasserfarben gehöht, 486 x 342 mm, Kupferstich-Kabinett)

Der letzte Romantiker. Albert Venus bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Der letzte Romantiker. Albert Venus

Ausstellung

Gespannte Ruhe. Raimund Girke. Werke auf Papier 1957-2001

Mit mehr als 50 Papierarbeiten präsentiert das Kupferstich-Kabinett aus dem eigenen Bestand eine konzentrierte Werkauswahl des 1930 in Niederschlesien geborenen und 2002 in Köln verstorbenen Malers und Zeichners Raimund Girke.

Zusammen mit Werken, die der Künstler der Sammlung 1990 schenkte, macht es eine aktuelle umfängliche Schenkung möglich, Girke in all seinen Schaffensperioden von den Anfängen bis kurz vor seinem Tod vorzustellen. Mit seinem Interesse an Monochromie und Purismus zählt Girke neben Gotthard Graubner und Günther Uecker zu den radikalen Erneuerern der Kunst nach 1960 in Westdeutschland. Er entwickelte eine eigene abstrakte Bildsprache, die sich durch die Konzentration auf Weiß-, Grau- und Blautöne sowie seine Beschäftigung mit elementaren Seh- und Bilderfahrungen auszeichnet. Girkes analytischer Blick spiegelt einen Zugriff auf die Natur, der überraschend romantische Züge aufweist.

(Bild: Raimund Girke, Helle Spuren, 1990
Öl auf Bütten, 593 x 797 mm, Kupferstich-Kabinett )

Gespannte Ruhe. Raimund Girke. Werke auf Papier 1957-2001 bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Gespannte Ruhe. Raimund Girke. Werke auf Papier 1957-2001

Emanuel Hegenbarth, Zwei Schimmel am Fluss, 1908
Ausstellung

Focus Albertinum: Erneuerung & Reform. Professoren der Dresdner Kunstakademie 1895-1916

Die Kabinett-Ausstellung im 2. Obergeschoss des Albertinum umfasst etwa 20 Gemälde und Skulpturen von Professoren der Königlichen Kunstakademie Dresden aus der Zeit von 1895—1916. Im Kontext zur Sonderausstellung Weltflucht und Moderne. Oskar Zwintscher in der Kunst um 1900 werden mit Werken von Malern wie Gotthardt Kuehl, Robert Sterl bis hin zu Otto Gussmann und Bildhauern wie Georg Wrba oder Selmar Werner vor allem Freilichtmalerei und Realismus verpflichtete künstlerische Positionen aus dem Bestand des Albertinum vorgestellt, die aufgrund der begrenzten Hängefläche seit Jahren nicht zugänglich gemacht werden konnten.

Sie spiegeln den Geist der Erneuerung in einer von Umbrüchen geprägten Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts wider. Wird in den 1880er Jahren noch um die Durchsetzung des Studiums nach lebenden Modellen in freier Natur gerungen und damit versucht, grundlegende Reformen im Lehrbetrieb durchzusetzen, ist dies nach der Jahrhundertwende alsbald gängige Praxis. Mit der Etablierung des Impressionismus an der Akademie und im Ausstellungswesen gelang nun auch in Dresden der Anschluss an die internationale Moderne. Die aus Pleinair und Realismus erwachsende bildnerische Praxis sollte in der Folge zahlreiche Künstlergenerationen prägen und die sogenannte „Dresdner Schule“ hervorbringen.

Erst ab 1919, als Frauen zum Studium zugelassen wurden, konnten auch Künstlerinnen von diesen Entwicklungen profitieren.

Öffnungszeiten: täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
Eintrittspreise: regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

Focus Albertinum: Erneuerung & Reform. Professoren der Dresdner Kunstakademie 1895-1916 bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Focus Albertinum: Erneuerung & Reform. Professoren der Dresdner Kunstakademie 1895-1916

Ausstellung

Weltflucht und Moderne

Oskar Zwintscher in der Kunst um 1900

Oskar Zwintscher (1870–1916) ist ein - zu Unrecht - bislang nicht genug beachteter Protagonist des Fin de Siècle. Sein Name gehört in die erste Reihe großer Künstler*innen um 1900 wie Arnold Böcklin, Gustav Klimt, Ferdinand Hodler und Franz von Stuck.

Seit den 1890er Jahren malte Zwintscher faszinierende Werke: symbolistisch aufgeladene Bilder und suggestive Landschaften ebenso wie feinfühlige Porträts, die zum Besten zählen, was zwischen Realismus und Jugendstil geschaffen worden ist. Sein Ruhm mündete 1910 in einer Einzelausstellung auf der Biennale von Venedig.

2019/20 wurde in Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Dresden Zwintschers Œuvre im Albertinum intensiven kunsttechnologischen Untersuchungen unterzogen. Das Forschungsprojekt führte zu Aufsehen erregenden Resultaten. In der darauf basierenden Sonderausstellung verbinden sich die Gemälde dieses eigenwilligen Künstlers, die großteils in Sachsen erhalten sind, mit ausgewählten Leihgaben und Werken aus dem Sammlungsbestand zu einem fulminanten Epochenrückblick, in einem Zusammenklang verschiedener Künste und Fragestellungen.

Das Albertinum leistet damit leidenschaftliche Vermittlungsarbeit – unter Berücksichtigung interdisziplinärer Aspekte sowie modernster wissenschaftlicher Forschung –, die auch in eine grundlegende Publikation einfließt. Aus vielfältigen Perspektiven wird Oskar Zwintschers Malerei in Kontexte nationaler und internationaler Kunstentwicklungen der Jahre um 1900 gestellt. Dadurch schließt sich publikumswirksam eine lang klaffende Lücke in der europäischen Kunstgeschichte.

Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr, Montag geschlossen

Eintrittspreise: regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €

Weltflucht und Moderne bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Weltflucht und Moderne

Ausstellungsansicht
Ausstellung

Eine Sammlung zieht um

Von der Garnisonkirche über den Jägerhof ins Kraftwerk Mitte

100.000 Objekte freuen sich auf ein neues Zuhause! In ihrem derzeitigen Depot in der Garnisonkirche bereitet sich die Puppentheatersammlung auf ihren Umzug ins Kraftwerk Mitte vor: Kunstgut wird in säurefreie Kisten verpackt, in denen es auch langfristig aufbewahrt werden kann; Transportboxen werden gezimmert; Hussen werden genäht und aufwändige Spezialverpackungen angefertigt.

Ein Teil der bereits „Kraftwerks-fertigen“ Objekte wird nun im Jägerhof gelagert, bevor im Laufe des Jahres 2023 der Einzug der Sammlung in das neue Domizil erfolgen kann. Im Zwischendepot gewinnen die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die facettenreiche Arbeit hinter den Kulissen der Sammlung – und über die Planungen für den neuen Standort: Unter welchen Bedingungen muss Kunstgut gelagert werden? Wie behält man den Überblick über die Bestände? Wer sind die krabbeligen Feinde der Depotverantwortlichen? Wie plant man einen so umfangreichen Umzug, damit man später auch alles wiederfindet?

Öffnungszeiten: täglich 10—18 Uhr, Montag geschlossen
Eintrittspreise: regulär 5 €, ermäßigt 4 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 4,50 €

Eine Sammlung zieht um bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Eine Sammlung zieht um

Josef Hegenbarth, Böhmischer Urwald, 1942 Pinsel in Tusche, 323 x 476 mm
Ausstellung

Waldgeheimnis bei Hegenbarth

Elise Beutner, Andreas Kempe und Sylvia Pásztor im Josef-Hegenbarth-Archiv

Welches Verhältnis hat der Mensch zum Tier? Zum domestizierten und zum wilden? Welches zur Natur? Zum Kleingarten und zum Urwald? Die in Dresden arbeitenden Künstler*innen Elise Beutner, Sylvia Pásztor und Andreas Kempe stellen sich diesen Fragen in der diesjährigen Ausstellung des Josef-Hegenbarth-Archivs.

Der Anlass ist ein neuer Nachbar: Die Plastik „Waldgeheimnis“ von Robert Diez (1844-1922), die jüngst vom Ortsverein Loschwitz-Wachwitz direkt vor Hegenbarths Wohn- und Atelierhaus aufgestellt wurde, ist Namensgeber des Gemeinschaftsprojektes, die Inspirationsquelle ist Hegenbarth: Die drei Künstler*innen haben im Dialog mit dem Ort und mit Hegenbarths Landschafts-, Pflanzen- und Tierbildern spezielle Arbeiten konzipiert.

Öffnungszeiten: Sonntag 15 - 18 Uhr
Eintrittspreise: regulär 3 €, ermäßigt 2 €, unter 17 frei, Gruppen ab 10 Personen 2,50 €

Waldgeheimnis bei Hegenbarth bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Waldgeheimnis bei Hegenbarth

Kurschwert des Herzogs Moritz von Sachsen, Nürnberg, 1547 Stahl, Gold, Silber
2 Ausstellung

Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums im Jahr 2017 stellt die neue Dauerausstellung im Dresdner Residenzschloss die fürstlichen wie geistlichen Protagonisten der Reformationszeit in Sachsen vor. Besucher müssen dafür keine Geschichtsexperten sein - denn die wird in der Ausstellung anhand einzelner Objekte erzählt, die sich ihren einstigen Besitzern zuordnen lassen. So etwa eine blutbefleckte Feldbinde von Moritz von Sachsen, die er trug, als er in der Schlacht bei Sievershausen starb. Oder ein reich verzierter Harnisch, der den Körper August von Sachsen nachweislich am 27. April 1547 in der Schlacht von Mühlberg schützte.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht

Ausstellung

Weltsicht und Wissen um 1600

Bohrer, Beile, Hobel, Gartenharken, Spaten und Baumscheren - kaum vorstellbar, dass es das heutige Baumarkt-Inventar in 500 Jahren ins Museum schafft. In der Ausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" sind es neben dem Material und der aufwendigen Verarbeitung der Objekte aus der Spätrenaissance vor allem ihre einstigen Besitzer, die die Museumsreife der Werkzeuge und Gartengeräte rechtfertigen. Denn auch Fürsten hatten Freizeit - und so sammelte Kurfürst August von Sachsen (1526-1586) als Kunsthandwerker und Gärtner neue Kraft fürs Regieren. Mit Erfolg: Unter ihm entwickelte sich Sachsen zu einem der mächtigsten und reichsten Fürstentümer innerhalb des Reiches. Auch von ihm gedrechselte Elfenbeinstücke, Schreib- und Zeichengeräte und mehrere Portraits machen den Herrscher als Menschen nahbar.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

Weltsicht und Wissen um 1600 bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Weltsicht und Wissen um 1600

2 Ausstellung

Die Königlichen Paraderäume und das Porzellankabinett im Dresdner Residenzschloss

Die Feierlichkeiten zur Vermählung des Kurprinzen Friedrich August II mit der österreichischen Kaisertochter Maria Josepha im September 1719 in Dresden gaben einst Anlass zur Errichtung des königlichen Paradeappartements. Mit der Wiedereröffnung der originalgetreu rekonstruierten Pa­raderäume 300 Jahre später, erreicht nach 33 Jahren der Wie­deraufbau des Residenzschlosses Dresden seinen glanzvollen Höhepunkt.

Zur Raumfolge des Paradeappartements zählten ein Ecktafelgemach, zwei Vorzimmer, das Audienzgemach mit Thron sowie das Paradeschlafzimmer mit einem grandiosen Imperialbett. Mit großem Aufwand und Expertenwissen sowie handwerklichen Höchstleistungen ist es gelungen, ein Raumkunstwerk wieder entstehen zu lassen, das ein authentisches Erleben der prachtvol­len Ausstattung des 18. Jahrhunderts möglich macht.

Die in den Sammlungen des Kunstgewerbemuseums erhaltenen Originale, wie die vergoldeten Augsburger Silbermöbel, zahlreiche Gemälde der Gemäldegalerie Alte Meister, wertvolle Spiegelrahmen sowie die schon zu ihrer Entstehungszeit außergewöhnlich kostbaren Goldpilaster aus dem Audienzgemach erzählen als Zeitzeugen von der ursprünglichen Ausstattung und verfehlen auch heute ihre beeindruckende Wirkung nicht.

Es ist sogar möglich, August dem Starken persönlich zu begegnen. An seinem Audienzstuhl vorbei gelangt man zur „königlichen Sta­tua“, der Krönungsfigur Augusts des Starken, mit dem Römischen Krönungsornat, den Insignien und dem nach dem Leben abge­formten Antlitz des Herrschers.

Einen weltweit einzigartigen Schatz barocker Textilkunst bilden die in der Rüstkammer überlieferten Staatsgewänder Augusts des Starken, die die dynastischen und politischen Ereignisse seiner Regierungszeit glanzvoll vor Augen führen.

Der berühmten Leidenschaft Augusts des Starken für das weiße Gold wird im rekonstruierten Porzellankabinett im Turmzimmer Rechnung getragen. Eingerichtet durch seinen Sohn August III., diente es gut 200 Jahre lang als prominenter Schauraum für die vielbeneideten Meissener Porzellane. Mit den Elementvasen des Hofbildhauers und Modellmeisters Johann Joachim Kaendler kehren einzigartige Hauptwerke der Meissener Manufaktur ins Schloss zurück, die 75 Jahre im Depot der Porzellansammlung schlummerten.

Eintrittspreise
regulär 14 €, ermäßigt 10,50 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 12,50 €, Audioguide frei

Die Königlichen Paraderäume und das Porzellankabinett im Dresdner Residenzschloss bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Königlichen Paraderäume und das Porzellankabinett im Dresdner Residenzschloss

Thronende Maria mit dem Kind, um 1490
2 Ausstellung

Gotische Skulpturen aus Sachsen

Die mittelalterlichen Kunstwerke der Skulpturensammlung haben im Schloßbergmuseum Chemnitz eine Heimstatt. Gemeinsam mit den Arbeiten des Schloßbergmuseums werden die Dresdner Werke im Kreuzgang und den Konventsräumen des ehemaligen Benediktinerklosters gezeigt.

Das Ensemble von Kloster und der angrenzenden spätgotischen Hallenkirche bildet den idealen Rahmen für die Präsentation. In kongenialer Weise ergänzen sich die beiden historischen Sammlungen aus Dresden und Chemnitz, die in ihren Ursprüngen auf den 1825 gegründeten Königlich Sächsischen Altertumsverein und den Verein für Chemnitzer Geschichte zurückgehen. Diese hatten im 19. und frühen 20. Jahrhundert unter anderem Altäre, einzelne Retabelfiguren und Andachtsbilder, die keine liturgische Verwendung in den Kirchen mehr fanden, gesammelt und ausgestellt.

Den Schwerpunkt der Ausstellung mit rund 80 Objekten, davon 65 aus dem Besitz der Skulpturensammlung, bildet die spätgotische Plastik aus der Zeit zwischen 1480 und 1520. Skulpturen wie die beiden Madonnen des Meisters H. W. aus Waldkirchen, die raumgreifend bewegte thronende Muttergottes aus Geyer, mehrere Arbeiten von Peter Breuer oder die monumentalen Figuren vom ehemaligen Hochaltar der Michaeliskirche in Zeitz sind einzigartige Zeugnisse der Blüte sächsischer Bildschnitzkunst.

Öffnungszeiten
täglich 11—17 Uhr, Montag geschlossen

Gotische Skulpturen aus Sachsen bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Gotische Skulpturen aus Sachsen

Online

Panorama-Rundgänge

In unseren Panoramarundgängen und virtuellen Ausstellungen können Sie unsere Museen rund um die Uhr erleben und durch die Räume schlendern. Zu ausgewählten Schauen bieten wir auch virtuelle Touren mit Guides an.

Albertinum
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Albertinum

Mathematisch-Physikalischer Salon
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch den Mathematisch-Physikalischen Salon

Münzkabinett
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Münzkabinett

Museum für sächsische Volkskunst
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Museum für sächsische Volkskunst

Neues Grünes Gewölbe
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch das Neue Grüne Gewölbe

Porzellansammlung
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch die Porzellansammlung

Riesensaal
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch den Riesensaal

Türckische Cammer
Entdecken Sie den Panoramarundgang durch die Türckische Cammer

Panorama-Rundgänge bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Panorama-Rundgänge

2 Ausstellung virtuell

Die Online Collection entdecken

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben über 1 Million Objekte, davon sind ca. 20.000 ausgestellt und in der Online Collection befinden sich an die 220.000 Objekte. Diese können Sie sich in unserer Online-Sammlung ansehen.

Die Online Collection entdecken bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Online Collection entdecken

28.04.20, 16:13, Jedermann Selbst die Sistinische Madonna ist zu sehen

Vor 500 Jahren ist Raffael gestorben und mir wird angesichts der Situation mit der Corona-Panik auch schon ganz übel.
Wir kommen nicht in die Alten Meister, aber wir können das alte Meisterwerk trotzdem sehen. Es ist tatsächlich ein gewisser Trost die kleinen Engel unten an der Sixtina zu sehen. Dem Link hier folgen und einfach Raffael in das Suchfeld eingeben und schon sind sie da, die Werke aus der Sammlung. Wunderbar!

Online

Digitale Angebote

Von der virtuellen Ausstellung bis zum Meme Generator: Entdecken Sie unsere digitalen Angebote und erleben Sie unsere Museen und Kunstwerke von zuhause oder unterwegs.

Multimediale Besuchertouren
Erleben Sie Kunst digital mit unseren multimedialen Touren. Vor, während und nach Ihrem Museumsbesuch erhalten Sie spannende Einblicke und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Werken.

Digitale Veranstaltungen
Salongespräche und Podiumsdiskussion "Runder Tisch"

Digitale Angebote bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Digitale Angebote

Online

Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche

Anleitungen für Kinder und Jugendliche um zuhause oder unterwegs kleine Kunstwerke herzustellen oder Experimente durchzuführen.

Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche

Blog

Blog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Hier finden Sie Interviews, Filme, Berichte und den berühmten Blick hinter die Kulissen der Sammlungen, Depots und Restaurierungswerkstätten. Lassen Sie sich inspirieren und gehen Sie auf Entdeckungsreise!

Blog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Blog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Online-Shop

Web-Shop der SKD

Puzzle, Becher, Gläser, Schirme, Schmuck, Geschenksets und vieles mehr finden Sie im Webshop der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.


Web-Shop der SKD bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Web-Shop der SKD

Raffael, »Madonna mit Kind und Buch«, um 1503, Norton Simon Museum, Pasadena
3 Online

Raffael und die Madonna

Vom Frühwerk bis zur Meisterschaft

Wir laden Sie ein, die Ausstellung während der coronabedingten Schließzeit in einem virtuellen Rundgang kennenzulernen.

Nachdem die Gemäldegalerie Alte Meister den Ausnahmekünstler Raffael anlässlich seines 500. Todestages in diesem Jahr bereits mit zwei Ausstellungen gewürdigt hat, lenkt sie mit der Schau „Raffael und die Madonna“ die Aufmerksamkeit auf einen zentralen Aspekt seines Werkes: die Präsentation der Madonna mit Kind.

Zu diesem Anlass beschäftigt sich die Ausstellung auch mit dem Herzstück der Sammlung – der Sixtinischen Madonna. Auf eindringliche Weise wird der ursprüngliche Anbringungskontext und die theologische Aussage der berühmten Sixtinischen Madonna thematisiert.

Für die Dauer der Ausstellung wird dem Gemälde eine angedeutete Chorschranke mit einem Kruzifix gegenüberstellt. Auf dessen Rückseite richten sich, wie einst in der Klosterkirche von San Sisto in Piacenza, die erschrockenen Blicke des Jesuskindes und seiner Mutter. Die Neuinszenierung macht den reichen Sinnzusammenhang von Raffaels Malerei für den Besucher erfahrbar.

Im Semper-Kabinett wird der Fokus auf Raffaels Frühwerk gelenkt. Die Leihgabe der Madonna mit Kind und Buch,* um 1503, aus dem Norton Simon Museum im kalifornischen Pasadena ermöglicht die Begegnung mit der frühen Meisterschaft Raffaels und stellt diese in den Kontext seiner Zeitgenossen.

*Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie kann die Madonna mit Kind und Buch aus dem Norton Simon Museum in Pasadena anlässlich dieser Ausstellung vorerst nicht nach Dresden reisen. Wir hoffen, das Bild noch zu einem späteren Zeitpunkt zeigen zu können.

Raffael und die Madonna bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Raffael und die Madonna

29.04.21, 11:42, Kulturnator Wegen der Sixtina kommt die Welt

Florenz hat seinen David, Paris seine Mona Lisa und Dresden eben die Sistinische Madonna. Wegen der Sistinischen Madonna kommt die Welt, wegen der pandemischen Krone wird sie nicht reingelassen. Auf-zu-zu-auf, gerade sind die Alten Meister geschlossen, aber wir hoffen weiter unverdrossen. Kalauern wird der Situation gerecht, weil es auch eine kalauerhaft Politik mit kalauernden Begründungen für unsinnige Maßnahmen ist. An Sachsens Landesregierung liegt das nur bedingt, denn die vor der Bundesnotbremse angewandte Maßzahl der Intensivbettenbelegung macht mehr Sinn und Verstand als die manipulierbaren und manipulativen Inzidenz-Zahlen.

Blaudruckfärberei in Coswig
1 Ausstellung

Inspiration Handwerk

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfügen über ein Wissensarchiv, das 500 Jahre künstlerische und wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen und Techniken vereint.

Die Kunstschätze sind meist selbst Zeugnis höchster Handwerkskunst. Aber welchen Wert hat das mit der Hand gefertigte Werk in einer immer schnelllebigeren und digitalen Gesellschaft, in der das haptische und kreative Erfahren scheinbar in den Hintergrund rückt? Die Ausstellung macht das aktuelle und traditionelle Handwerk der Region zum Thema. Künstler*innen und Handwerker*innen sind eingeladen, in Dialog zu treten und sich von den Schätzen der Kunstsammlungen inspirieren zu lassen. Mit dem Outreach-Programm »180 Ideen für Sachsen« und dem »Mobilen Museum« verlässt die Ausstellung den Museumsraum und lädt zu einer Reise an die verschiedenen Orte der Inspiration und Produktion in der Region ein.

Inspiration Handwerk bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Inspiration Handwerk

24.03.20, 15:34, Kulturnator Handwerk hat goldenen Boden

Handwerk hat goldenen Boden hat bei dieser Ausstellung eine wortwörtliche Bedeutung. Zu welch Blüten unsere Vorfahren die Handwerkskunst getrieben haben, lässt staunen. Auch der Betrachtungszeitraum von 500 Jahren gemahnt uns daran, dass wir schon schlimmere Zeiten durch- und auch überlebt haben.

Gerhard Richter, 27.11.2018, 2018 Bleistift auf Papier, 230 x 230 mm, Leihgabe aus Privatbesitz, Staatliche Kunstammlungen Dresden, Gerhard Richter Archiv weitere Weitere Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
1 Ausstellung

Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017-2020

Mit der Ausstellung präsentiert das Gerhard Richter Archiv erstmals 70 neue Bleistiftzeichnungen von Gerhard Richter, die nach einer längeren Arbeitspause entstanden sind. Bei den Werken handelt es sich um kleinformatige abstrakte Kompositionen, die durch die teilweise ergänzende Verwendung von Farbstiften eine neue Qualität gewinnen.

Zeichnungen begleiten das malerische Werk von Gerhard Richter bereits seit 1964. Die ab 1976 entstandenen Blätter lehnen sich vor allem an das komplexe Formenrepertoire der parallel entstehenden Abstrakten Bilder an und zeichnen sich durch ihre individuellen Formate und den erstmaligen intensiven Einsatz von farbigen Stiften aus, der diesen Blättern seine spezifische, malerische Anmutung verleiht. Richter selbst stand der künstlerischen Gattung der Handzeichnung immer kritisch gegenüber. Ebenso wie er die traditionellen druckgrafischen Techniken der Radierung oder der Lithografie stets vermieden hat, empfindet er diese als zu sehr von einer kunsthandwerklichen Geschicklichkeit und Ästhetik geprägt. In seinen Arbeiten auf Papier hat er gegen diese traditionellen Qualitäten des Mediums immer angearbeitet. So entstanden seine ersten Aquarelle von 1977/78 auf dünnem, liniertem Schreibpapier, das sich unter dem Auftrag der Wasserfarben auffällig wellte, was von Experten als ein grober technischer Mangel angesehen wird.

Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017-2020 bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Gerhard Richter. Neue Zeichnungen 2017-2020

28.04.20, 16:34, Jedermann Bitte Ausstellung verlängern

Es wäre jammerschade die jüngsten Werke Gerhard Richters nicht zu sehen zu bekommen. Wenn nun hoffentlich bald die Museen wieder öffnen wäre das just nach Beendigung dieser wertvollen Schau. Eine Verlängerung wäre wünschenswert.

71

Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Residenzschloss

Der Verbund „Staatliche Kunstsammlungen Dresden" umfasst 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt zählen. Zusammen mit vier Institutionen repräsentiert er eine thematische Vielfalt, die in ihrer Art international einzigartig ist.

Staatliche Kunstsammlungen Dresden bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Ausstellungen / Burg Festung Königstein Königstein, Festung 1
Ausstellungen / Museum Museum für Völkerkunde Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Ausstellung Hochschule für Bildende Künste Dresden Dresden, Zugang Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Die Welt der DDR Museum Dresden Dresden, Antonstraße 2a
Ausstellungen / Ausstellung Panometer Dresden Dresden, Gasanstaltstraße 8b
Brauchtum / Museum Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau Rabenau, Lindenstraße 2
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Dresden Dresden, Wilsdruffer Str. 2
Ausstellungen / Galerie Kunst Haus Dresden Dresden, Rähnitzgasse 8
Ausstellungen / Museum Verkehrsmuseum Dresden Dresden, Augustusstraße 1
Ausstellungen / Galerie Kunstausstellung Kühl Dresden Dresden, Nordstr. 5
Ausstellungen / Museum Senckenberg Natuthist. Sammlungen Dresden Dresden, Palaisplatz 11
Ausstellungen / Museum Deutsches Hygiene-Museum Dresden Dresden, Lingnerplatz 1
Ausstellungen / Museum Technische Sammlungen Dresden Dresden, Junghansstraße 1-3
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Mi, 7.12.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Do, 8.12.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Fr, 9.12.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Sa, 10.12.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Mi, 14.12.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Do, 15.12.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Fr, 16.12.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellung KUNSTAUSSTELLUNG KÜHL
Sa, 17.12.2022, 11:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden Dresden, Palaisplatz
Ausstellungen / Museum Museum Festung Dresden Kasematten Dresden, Georg-Treu-Platz
Ausstellungen / Museum Käthe Kollwitz Gedenkstätte Moritzburg Moritzburg, Meißner Str. 7
Ausstellungen / Galerie Galerie Stuwertinum Dresden, Fritz-Löffler-Str.18
Ausstellungen / Museum Landschloß Pirna-Zuschendorf Botanische Sammlungen Pirna, Am Landschloß 6
Ausstellungen / Museum Richard Wagner Museum Graupa Pirna/OT Graupa, Richard Wagner Str. 6
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Pirna Pirna, Klosterhof 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Thomas Reichstein Dresden, Pillnitzer Landstr. 59
Ausstellungen / Museum Robert-Sterl-Haus Museum Struppen, OT Naundorf, Robert-Sterl-Straße 30
Ausstellungen / Museum Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden, Olbrichtplatz 2
Ausstellungen / Galerie Galerie Gebrüder Lehmann Dresden, Görlitzer Str. 16
Ausstellungen / Museum Pilzmuseum Reinhardtsgrimma Reinhardtsgrimma, Grimmsche Hauptstraße 44
Ausstellungen / Galerie Galerie Sybille Nütt Dresden, Obergraben 10
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Zeitreise Dresden, Antonstraße 2A

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.