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MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Wie gingen die Menschen früher mit Sterben und Tod um, und welchen Stellenwert haben Sterben und Tod heute in einer säkularisierten Gesellschaft?
Trotz medialer Präsenz ist die unmittelbare Erfahrung des Einzelnen im Umgang mit Sterben und Tod selten geworden, das Erlebnis des Todes ist marginalisiert.

Erst der Tod eines nahen Angehörigen, eine lebensbedrohende Krankheit eines Freundes oder des eigenen Kindes stellen die eigenen Einstellungen zu Leid und Tod neu in Frage. Auf unzählige Fragen gibt es keine verbindlichen Antworten.

Die hier oftmals einsetzende Hilf- und Orientierungslosigkeit ist aber nicht nur ein Problem des Einzelnen, sondern ein Problem der Gesellschaft. Waren in früheren Zeiten Begräbnis- und Trauerrituale fester religiöser Bestandteil einer Gesellschaft, so ist heute durch den Wegfall tradierter Konventionen eine Lücke entstanden. Neue Möglichkeiten und Ausdrucksfromen werden gesucht und erprobt.

Der Bereich Sterben und Tod ist der intimste, privateste von allen. Das Museum möchte diese Intimität erhalten, ohne den Fragen rund um die letzten Dinge auszuweichen.

In dem Spannungsbogen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem will es mit seiner Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs-Programm anregen, sich wieder mit Sterben und Tod auseinanderzusetzen, daß der Tod wieder "lebendiger" wird und seinen Platz im Alltag zurückgewinnt.

Kontakt

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR
Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.
Weinbergstraße 25-27
D-34117 Kassel

Telefon: +49 (0) 561 918 93-0
Fax: +49 (0) 561 918 93-10
E-Mail: info@sepulkralmuseum.de

 

Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag 10–17 Uhr
Mittwoch 10–20 Uhr
Montag geschlossen!
Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Ausstellung

LAMENTO I

Trauer und Tränen

Die Geschichte menschlicher Zivilisationen ist geprägt von traumatischen Verlusterlebnissen, die eine große Vielfalt kultureller Bewältigungsformen und -strategien hervorgebracht haben. Naturkatastrophen, Unfälle, Kriege, Seuchen und das Alter konfrontieren den Menschen mit seiner unausweichlichen Endlichkeit. In einer Zeit, in der Übermenschliches machbar scheint, konfrontiert uns die Auseinandersetzung mit dem Tod mit unserer Vergänglichkeit, die uns bei dem Verlust eines Menschen überwältigt und das schmerzhafte Gefühl der Trauer hinterlässt. Die Heterogenität der Bewältigungsformen und Verarbeitungsstrategien eines Verlusts zeigen einerseits, dass Trauer ein universelles Gefühl zu sein scheint, jedoch in unterschiedlichster Art und Weise verkörpert wird und seinen individuellen Ausdruck findet. Menschen leiden an Verlusterlebnissen und suchen erfolgreiche Bewältigungsstrategien, um der Trauer zu entkommen.

Das Museum für Sepulkralkultur widmet sich in der Ausstellung LAMENTO I – Trauer und Tränen mit einer Auswahl von internationalen, zeitgenössischen Kunstwerken, dem kollektiven und individuellen Erleben der Trauer, die als Folge eines traumatischen Verlusterlebnisses erlebt und gefühlt werden. Die künstlerischen Arbeiten werden im Kontext und in Korrespondenz zur Sammlung des Museums für Sepulkralkultur entwickelt und ausgestellt.

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Ausstellung

Mit dem Linienbus ins Jenseits

Fantastische Särge aus Ghana

Sa, 10.8.2019 - So, 27.10.2019

Wie das Leben, so der Tod! In Ghana hat sich seit den 1950er Jahren eine weltweit einmalige Begräbniskultur entwickelt. Der Brauch, verstorbene Angehörige für die Reise in die jenseitige Welt in figurativen Särgen zu Grabe zu tragen, ist einzigartig. Meist hat die Form der Särge etwas mit dem Diesseits zu tun: Sie erinnert an das gelebte Leben, die Persönlichkeit und das berufliche Leben der oder des Verstorbenen.
Eine Kakaofrucht, eine Zwiebel oder Paprikaschote sind bei Farmern und Gemüsehändlern sehr beliebt; ein ebenso begehrtes Motiv ist das so genanntes Tro-Tro, ein ghanaisches Verkehrsmittel in Ghana in der Art eines Minibusses. oder Sammeltaxis, welches in den Straßen von Ghana nicht wegzudenken und eine günstige Transportmöglichkeit für viele Menschen ist, ist ebenfalls heißgeliebt für die „Letzte Reise". Den Kundenwünschen sind keine Grenzen gesetzt und auch die ausgefallensten Ideen werden von den Holz-Künstler in ihrer Manufaktur gezimmert. So ist es auch kein Wunder, dass solche Objekte in der internationalen Kunstszene angekommen sind.
Was aber hat es mit diesen kunstvollen Särgen auf sich? „Die Leute glauben daran, dass es im Jenseits weitergeht", sagt Jacob Tetteh Ashong, „also gibt man den Toten etwas mit auf den Weg." Ashong ist der Sohn des bekanntesten ghanaischen Sargkünstlers Paa Joe (geboren 1947), dessen Werke seit den 1990er Jahren weltweit auf Kunstausstellungen gezeigt und für Sammlungen angekauft werden. Der Brauch, Verstorbene in kunstvoll und präzise gearbeiteten Früchten, Autos, Flaschen, Tieren etc. zu bestatten, ist mittlerweile im Süden von Ghana ein fester Bestandteil üppiger Feste und aufwendiger Beerdigungsrituale. Die buntlackierten Särge bilden hierbei den visuellen Höhepunkt.
Die Ausstellung präsentiert in einer Sonderausstellung die großzügige Schenkung, die dem Museum für Sepulkralkultur im Dezember 2018 übergeben wurde.

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1 Ausstellung

Dauerausstellung

Der Tod hat eine enorme mediale Präsenz. Im Umgang mit dem Tod zeigt sich bei vielen Menschen allerdings eine große Unsicherheit. Der Grund: die unmittelbare Konfrontation mit Sterben und Tod ist im Vergleich zu früheren Zeiten relativ selten geworden.

Die Folge ist einerseits, dass manche Begräbnis- und Trauerrituale an Verbindlichkeit verloren haben, andererseits ist ein zunehmendes Bedürfnis nach neuen Möglichkeiten und Ausdrucksformen zu erkennen.

Dieser Spannungsbogen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem bildet den inhaltlichen Schwerpunkt der Dauerausstellung, die aus zwei Abteilungen besteht: 1. Sterben, Tod, Bestattung und 2. Friedhof und Grabmal.

Die Dauerausstellung setzt sich aus Exponaten der Bereiche Volkskunst, Handwerkskunst und Kunsthandwerk zusammen. Des Weiteren gibt es Exponate aus der zeitgenössischen Kunst und dem Produktdesign. Die Dauerausstellung befasst sich überwiegend mit der Sepulkralkultur im deutschsprachigen Raum und spiegelt damit den Sammlungsschwerpunkt des Museums wider.

Seit Frühjahr 2014 wurde die Dauerausstellung um den Bereich Religionen und ihre Bestattungsriten in Deutschland erweitert, da das Thema Beisetzung von Migranten auf deutschen Friedhöfen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.

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Kongress

Heilsame Abschiede

Ein Kongress zur Zukunft von Friedhöfen

Gestalten auch Sie den Wandel mit!

Friedhöfe neu denken
Der für Menschen hilf­reiche Umgang mit Trauer findet auf vielen Friedhö­fen nicht die notwendige Berücksichtigung. Viele der dort angebotenen Beisetzungsorte helfen trauernden Hinterblie­benen nicht und sind mitverantwortlich für die mangelnde Attraktivi­tät und die zunehmend schwindende Akzeptanz bestehender Friedhöfe.

DABEI SEIN, WENN ZUKUNFT PASSIERT
Um den Friedhof als gesellschaftlich akzeptierten, für Hinterbliebene attraktiven „Raum für Trauer“ zu gestal­ten und ihn als wertgeschätzten Ort für trauernde Men­schen zu etablieren, muss es gelingen, ihn im Zentrum der Gesellschaft selbst zu etablieren. Im Mittelpunkt des Friedhofs der Zukunft stehen die Bedürfnisse der Menschen. Wissenschaftlich fundierte Studien zeigen, dass die auf Friedhöfen angebotenen Beisetzungsorte, den Erfordernisse einer als gelungen angesehenen Trauerarbeit gerecht werden müssen. Nur so kann der Friedhof als Ort der Beisetzung nützlich und für die Trauer der Hinterbliebenen attraktiv und hilfreich sein. Es kann gelingen, die Attraktivität bestehender Friedhö­fe zu steigern, wenn ihr immaterieller Nutzen, das heißt die wirkungsspezifische Funktion der dort angebotenen Beisetzungsorte in den Mittelpunkt rückt.

Auf Friedhöfen entstehen in Zukunft „Orte der Trauer“, die Menschen helfen. Was Friedhöfe leisten, und wie für Menschen hilfreiche Beisetzungsorte aussehen, erfah­ren Sie am 25. Oktober 2019 in Köln.

Dr. Dirk Pörschmann, Geschäftsführer Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V., Direktor Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur
Matthias Horx, Pionier der Zukunftsforschung, Gründer Zukunftsinstitut

Die Bedeutung von Raum, Zeit und Ort für die Trauer – unter anderem mit:
Dr. Thorsten Benkel, Soziologe
Bart Brands, Landschaftsarchitekt
Birgit Aurelia Janetzky, Theologin, Trauerrednerin
Prof. Dr. Dr. Michael Lehofer, Psychiater, Psychologe, ärztl. Direktor zweier Kliniken in Graz
Matthias Meitzler, Soziologe
Prof. Dr. Constanze Petrow, Landschaftsarchitektin
Dr. Dirk Pörschmann, Kunstwissenschaftler
David Roth, Bestatter, Trauerbegleiter
Marc Templin, Projekt- und Parkmanagement Hamburger Friedhöfe
Prof. Dr. Birgit Wagner, Psychologische Psychotherapeutin

Kuratierung und Moderation: Matthias Horx, Pionier der Zukunftsforschung,Gründer Zukunftsinstitut

PROGRAMM

THEMEN von 9.00–12.00 Uhr
TRAUERN, FRIEDHOF UND ABSCHIED NEHMEN HEUTE–
SO SIEHT DIE REALITÄT AUS

So trauert Deutschland
Die Psychologie des Trauerns, Erfahrungen mit Trauerbegleitungen der neuen Art
Der Friedhof der Zukunft

THEMEN von 13.00–18.00 Uhr
DIE NEUE TRAUER IN IHREN ASPEKTEN

Death over Dinner: Gespräche über den Umgang mit Tod
Trauern im Netz – Geht das?
Die innere Verwandlung – Über die neurologisch-spirituelle Sicht des Trauern
Die absolute Bedeutung des Ortes für die Trauer

Am 25. Oktober 2019 steht die zukunftsfähige und kundenorientierte Entwicklung von Friedhöfen im Mittelpunkt. Die Chance dabei zu sein, wenn es um die Zukunft des Friedhofs geht! Sichern Sie sich mit ihrem Ticket zum günstigen Frühbucherpreis einen einmaligen Blick in die Friedhofswelt von morgen.

Preis: 175 Euro zzgl. USt.
Frühbucherpreis: 145,- Euro zzgl. USt. bis zum 28.08.2019

JETZT BUCHEN UNTER: www.heilsame-abschiede.de/wandel

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Fest

Dia de los Muertos

Tag der Toten

Mit seinem mexikanischen Totenfest würdigt das Museum für Sepulkralkultur den „Día de los Muertos“ als Teil des immateriellen Weltkulturerbes. Für eine typisch mittelamerikanische Atmosphäre sorgen die mexikanischen Bürger*innen, die gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des Museums das Programm zusammengestellt haben.

In diesem Jahr feiert das Museum für Sepulkralkultur den „Día de los Muertos“ an zwei Tagen. Der 1. November ist dabei den „Engelchen“, den verstorbenen Kindern, gewidmet. Der „Día de los Angelitos“ beginnt am Freitag, 1. Nov. 2019 um 16.30 Uhr mit drei verschiedenen Workshops für Kinder und junge Heranwachsende. Die Ergebnisse der Workshops können auf einer „Ofrenda por los Angelitos“ platziert werden. Wer möchte, kann seine Andenken nach der Ausstellung mit nach Hause nehmen. Zum Verzehr gibt es mexikanisches Totenbrot und Trinkschokolade. Und den Abschluss bildet eine spannende und unterhaltsame Überraschung für die jungen Besucher*innen.

Am 2. November 2019 um 19.00 Uhr eröffnet die Konsulin von Mexiko, Frau Cecilia Villanueva Bracho den Hauptteil des mexikanischen Totenfestes. Dann feiern die Erwachsenen wie immer mit Tänzen und einem musikalischen Programm, bei dem eine Mariachi-Band genauso wenig fehlen darf, wie mexikanische Speisen und Getränke.

In diesem Jahr präsentiert das Sepulkralmuseum „Ofrendas“ aus verschiedenen Regionen Mexikos. Doch es wird auch ein Altar für die verstorbenen Angehörigen der Besucher*innen geben. Fotografien, Blumen und andere persönliche Gegenstände können auf dieser „Ofrenda“ für die Dauer des Festes und darüber hinaus platziert werden.

Das genaue Programm erscheint in Kürze auf der Internetseite des Museums für Sepulkralkultur. Der Vorverkauf beginnt mit Erscheinen des Programms.

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Konzert

ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

Konzert

LAMENTO PROJEKT, BERLIN
Musiker*innen: Christian Gerber - Bandoneon, Ulrike Becker - Barockcello, Violone, Catherine Aglibut - Barockviolin, Claudio Puntin – Klarinette, Bassklarinette

Die Musiker des Ensembles sind in verschiedenen Genres beheimatet und begeben sich auf eine unkonventionelle Suche nach gemeinsamem musikalischem Erzählen, wobei sie sich sowohl des Vokabulars der deutschen Musik des 17.Jahrhunderts als auch eigenen Kompositionen des Klarinettisten Claudio Puntins bedienen. Improvisationen schaffen die Brücke zwischen den Stilen und öffnen das Fenster zur Gegenwart, in der Alte Musik neu, Neue Musik alt klingt und jegliche Zuordnung an Bedeutung verliert. Erdig rhythmisch bis magisch kontemplativ. Klänge, die Erde und Himmel verbinden.

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Kinderprogramm

Masken-Workshop für Kinder

Verkleiden macht Spaß! Man kann zum hübschen Engel mit Flügeln werden oder zum mutigen Piraten, der in den Tauen des Schiffes besser klettern kann als jeder Affe. Man kann sich auch als gruseliges Gespenst verkleiden, das sich im Dunkeln versteckt und zur Geisterstunde den Menschen einen gehörigen Schrecken einjagt.

Als was verkleidest du dich eigentlich am liebsten?

Wusstest du, dass sich der Tod auch manchmal verkleidet?

Im Laufe der Geschichte trägt er immer wieder ein anderes Gewand. Mal verkleidet er sich als Skelett, mal als nackter Junge mit Flügeln und mal als dunkler Sensenmann.

Beim Masken-Workshop im Museum für Sepulkralkultur kannst du dir die verschiedenen Bilder des Todes ansehen. Bei einem Rundgang durch das Museum zeigen dir die Mitarbeiter die unterschiedlichen Verkleidungen des Todes. Und so viel können wir schon einmal verraten: Ein Skelett ist auf alle Fälle dabei!

Nach der Entdeckungstour durch unser Museum kannst du die gruseligen und weniger gruseligen Gesichter des Todes als Masken nachbasteln. Dann wirst du sicherlich allen, denen du begegnest, einen gehörigen Schrecken verpassen.

Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 5,- EUR pro Kind
10 Kinder solltet ihr aber schon sein!

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Familienprogramm

Familiennachmittage

Hast du dich auch schon einmal gefragt, was es mit dem Tod eigentlich auf sich hat? Letzte Woche hat dir ein Kind aus deiner Klasse erzählt, dass seine Oma jetzt im Himmel ist. Aber warum das? Was macht die Oma denn da? Du hast schon versucht, mit deinen Eltern darüber zu reden, aber die können dir deine Fragen auch nicht beantworten.

Dann laden wir dich mit deinen Eltern und Geschwistern zu einem Familiennachmittag in unserem Museum ein. Vielleicht mögen befreundete Familien aus deinem Stadtteil oder deiner Kirchengemeinde auch dazukommen.

Gemeinsam mit allen Kindern und Eltern machen wir einen spannenden Rundgang durch unser Museum. Wir schauen uns an, wie die Menschen früher und heute über den Tod gedacht haben. Es gibt einiges zu entdecken, was du in deinem Leben bisher bestimmt noch nicht gesehen hast.

Danach dürfen alle Kinder zum Thema Tod basteln. Deine Eltern können sich in der Zeit mit den anderen Erwachsenen und einem Mitarbeiter des Museums unterhalten. Dort bekommen sie wertvolle Tipps, wie sie das nächste Mal deine wichtigen Fragen über den Tod beantworten können.

Nach eurem Museumsbesuch bist aber sicherlich auch du ein Experte. Und vielleicht kannst du dann anderen Kindern weiter helfen, wenn sie eine Frage über den Tod haben. Oder was meinst du?

Dauer: ca. 2 Stunden
Gebühr für gemeinsame Führung, Piratenworkshop, Fachgespräch: 180,- EUR
Ermäßigter Eintritt für alle Teilnehmer: 2,50 EUR pro Person
Saft, Kaffee und Kuchen sind im Preis enthalten.

Interessenten wenden sich bitte an sekretariat@sepulkralmuseum.de.

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Exkursion

Wandertag in die Künstlernekropole

Findest du einen Wandertag eher öde oder siehst du ihn als willkommene Abwechslung?! Freust du dich, dass der Unterricht für einen Tag ausfällt oder würdest am liebsten blau machen, weil es eh nur langweilig werden kann?

Mit dem Museum für Sepulkralkultur kannst du mit deiner Klasse einen ganz besonderen Wandertag erleben. Und zwar in der Künstlernekropole Kassel.

Aber weißt du eigentlich, was die Künstlernekropole ist?

Eine Nekropole wird manchmal auch als Totenstadt bezeichnet. Es meint eine besondere Begräbnisstätte des Altertums - also lange, lange Zeit vor Christus. In Nekropolen bestatteten die Menschen damals ihre Toten, ähnlich wie wir heute auf einem Friedhof. Allerdings sahen die Nekropolen damals anders aus. Unter dem Stadion in Rom fanden Bauarbeiter beispielsweise eine Nekropole, die aus lauter Einfamilienhäusern bestand. Die Häuser waren für Verstorbene erdacht und eingerichtet und ähnelten einer richtigen Stadt mit Häusern und Straßen. Eine Nekropole ist also so eine Art besonderer Friedhof.

Die Künstlernekropole ist demnach ein Friedhof für Künstler. Noch zu Lebzeiten haben dort Künstler ihre eigenen Grabmäler entworfen und gebaut. Viele von ihnen leben immer noch. Wenn sie aber gestorben sind, werden sie sich in der Nekropole bestatten lassen. Die Grabmale in der Künstlernekropole ähneln allerdings nicht den typischen Grabsteinen, wie du sie von einem Friedhof kennst. Es gibt Grabmale, die wie eine Vogeltränke oder ein Auge aussehen. Das ein oder andere Grab ist außerdem so versteckt, dass du sicherlich zwei Mal hingucken musst, um es überhaupt zu entdecken. Und als wäre das nicht genug, haben manche Künstler sogar kniffelige Wortspiele und Denksportaufgaben in ihre Grabmale eingebaut.

Die Künstlernekropole liegt am Rand von Kassel, im Habichtswald. Hier kannst du neben den Grabmalen auch eine tolle Landschaft erforschen. Durch den früheren Bergbau ist die Landschaft sehr hügelig. Du findest kleine Schluchten und tief eingeschnittene Gräben. Dies alles lädt dich und deine Klasse zum Entdecken und Verweilen ein und sicherlich findet ihr auch einen tollen Platz für ein Picknick.

Denkt daran feste Schuhe anzuziehen und Kleidung, die auch mal schmutzig werden kann. Eine Regenjacke solltet Ihr auch mitbringen. Für alle Fälle! Und auch genug zu Essen und zu Trinken.

Melde dich und deine Klasse gleich hier im Museum für Sepulkralkultur an.

Dauer: ca. 3 bis 4 ½ Stunden, je nachdem ob wir uns am Parkplatz bei der Nekropole treffen oder in der Innenstadt starten.
Führungsgebühr an Werktagen: 100,- EUR
Materialien zur Herstellung eures persönlichen Nekropolenführers sind im Preis enthalten. Die Busfahrkarten müsst ihr kaufen.

Interessenten wenden sich bitte an sekretariat@sepulkralmuseum.de.

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Kurs

Projekttage "Abschied nehmen"

Wie oft hast du in deinem Leben schon über den Tod nachgedacht?

Vielleicht hast du schon mal einen sehr wertvollen Menschen aus deinem Umfeld verloren oder eines Morgens dein geliebtes Haustier tot in seinem Käfig gefunden.

Vielleicht hast du dir aber auch noch nie Gedanken über den Tod gemacht. Die einzige Situation, in der dir der Tod schon mal begegnet ist, war auf deinem Computer – bei einem Ballerspiel. Egal!

Auf alle Fälle lohnt es sich, über den Tod nachzudenken, denn irgendwann trifft er jeden.

Vielen Menschen fällt es allerdings sehr schwer, die Fragen über das Sterben und den Tod zu beantworten. Sie sind unsicher und haben Angst. Hast du das auch schon mal erlebt?

Hier im Museum kannst du diesen Fragen offen begegnen, ohne Angst zu haben. Gemeinsam mit deiner Schulklasse, deiner Kindergartengruppe, deiner Konfirmandengruppe oder deinem Verein kannst du an einem Projekttag oder einer ganzen Projektwoche zu den Themen Sterben, Tod, Bestatten, Trauern und Gedenken teilnehmen.

Das Programm umfasst Führungen durch unser Museum und Workshops mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Je nach Alter werden wir gemeinsam basteln oder gestalten. Wenn ihr es euch zutraut, werden wir sogar das Krematorium in Kassel besichtigen. Weißt du was das ist?

Was ist ein Krematorium?

Ein Krematorium ist eine Anlage, in der Menschen nach ihrem Tod verbrannt werden. Das nennt man auch „Einäscherung“ oder „Kremation“. Einige Menschen wollen nicht ihren Körper im Sarg in der Erde bestatten lassen und entscheiden sich für eine Verbrennung in einem Krematorium. Nach der Verbrennung wird die Asche der Menschen in ein kleines Gefäß, eine Urne, gefüllt und anschließend auf einem Friedhof in der Erde vergraben. Manche lassen ihre Urne auch im Meer versenken – das nennt man dann Seebestattung.

Aber wie das alles genau funktioniert, erklärt euch dann ein Mitarbeiter des Krematoriums. Und wenn wir noch Zeit haben, können wir auch einen Ausflug in die Künstlernekropole Kassel machen.

Seid ihr neugierig geworden? Dann meldet euch doch bei uns im Museum für einen Projekttag oder eine ganze Projektwoche an!

Dauer: 3 Tage mit jeweils 6 Stunden
Kosten: insgesamt 600,- EUR
Eintritte, Workshops, Führungen und Organisation der Exkursionen sind im Preis enthalten.
Das Projekt kann auch in drei Abschnitte aufgeteilt werden. 1 Tag kostet jeweils 200,00 €

Interessenten wenden sich bitte an sekretariat@sepulkralmuseum.de.

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Vortrag

Helden - verehrt, verkannt, vergessen

Superman kennt sicher jeder – und auch Mutter Teresa oder Robin Hood. Menschen, mit besonderen Fähigkeiten oder besonderen Taten. Eben Helden!

In Kassel gibt es eine Reihe von Ehren- und Denkmälern, die ebenfalls für ganz bestimmte Helden errichtet worden sind. Aber wer sind eigentlich diese Helden aus Stein? Wer hat sie gemacht? Und wo finden wir eine solche Gedenkstätte? Gibt es in Kassel wohl ein Denkmal für Batman oder unsere Helden der deutschen Nationalelf?

Na, haben wir dich neugierig gemacht? Dann laden wir dich zu einem besonderen Rundgang durch unser Museum und Kassel ein! Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach (echten) Helden und gucken uns verschiedene Ehrenmäler an. Das Leben von Hans Sautter wird dabei eine besondere Rolle spielen. Wie, du weißt nicht, wer Hans Sautter ist? Dann wird es wirklich allerhöchste Zeit, dich hier im Museum für Sepulkralkultur anzumelden.

Komm und schau mit uns hinter die Fassade aus Stein!

Dauer: ca. 2 Stunden
Führungsgebühr an Werktagen: 27,50 EUR
Ermäßigter Eintritt: 2,50 EUR pro Person

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Helden - verehrt, verkannt, vergessen

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MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.

Wie gingen die Menschen früher mit Sterben und Tod um, und welchen Stellenwert haben Sterben und Tod heute in einer säkularisierten Gesellschaft?
Trotz medialer Präsenz ist die unmittelbare Erfahrung des Einzelnen im Umgang mit Sterben und Tod selten geworden, das Erlebnis des Todes ist marginalisiert.

Erst der Tod eines nahen Angehörigen, eine lebensbedrohende Krankheit eines Freundes oder des eigenen Kindes stellen die eigenen Einstellungen zu Leid und Tod neu in Frage. Auf unzählige Fragen gibt es keine verbindlichen Antworten.

Die hier oftmals einsetzende Hilf- und Orientierungslosigkeit ist aber nicht nur ein Problem des Einzelnen, sondern ein Problem der Gesellschaft. Waren in früheren Zeiten Begräbnis- und Trauerrituale fester religiöser Bestandteil einer Gesellschaft, so ist heute durch den Wegfall tradierter Konventionen eine Lücke entstanden. Neue Möglichkeiten und Ausdrucksfromen werden gesucht und erprobt.

Der Bereich Sterben und Tod ist der intimste, privateste von allen. Das Museum möchte diese Intimität erhalten, ohne den Fragen rund um die letzten Dinge auszuweichen.

In dem Spannungsbogen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem will es mit seiner Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs-Programm anregen, sich wieder mit Sterben und Tod auseinanderzusetzen, daß der Tod wieder "lebendiger" wird und seinen Platz im Alltag zurückgewinnt.

Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag 10–17 Uhr
Mittwoch 10–20 Uhr
Montag geschlossen!

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Ausstellungen / Museum Museumslandschaft Hessen Kassel Kassel, Schloß Wilhelmshöhe
Ausstellungen / Ausstellung Kasseler Kunstverein im Fridericianum Kassel, Friedrichsplatz 18
Ausstellungen / Ausstellung Kunsthalle Fridericianum Kassel Kassel, Friedrichsplatz 18
Ausstellungen / Ausstellung Naturkundemuseu im Ottoneum Kassel Kassel, Steinweg 2
Ausstellungen / Galerie CARICATURA Galerie für Komische Kunst Kassel, Rainer-Dierichs-Platz 1
Ausstellungen / Ausstellung Kunsthochschule Kassel Kassel, Menzelstraße 13-15
Ausstellungen / Galerie vereintekunst / d:gallery Kassel, Schönfelder Straße 41B
Ausstellungen / Museum Museum Schloss Wilhelmshöhe Kassel, Schloßpark 1
Ausstellungen / Museum Neue Galerie Kassel, Schöne Aussicht 1
Ausstellungen / Museum Bergpark Wilhelmshöhe Kassel, Bergpark Wilhelmshöhe
Ausstellungen / Museum Orangerie: Astronomisch-Physikalisches Kabinett Kassel, An der Karlsaue 20c
Ausstellungen / Museum Marmorbad Kassel, An der Karlsaue 20
Ausstellungen / Museum Museum Schloss Friedrichstein Bad Wildungen, Am Schlossberg
Ausstellungen / Museum Fridericianum Kassel, Friedrichsplatz 18
Ausstellungen / Ausstellung ROTOPOL Kassel, Friedrich-Ebert-Str. 95

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