MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Wie gingen die Menschen früher mit Sterben und Tod um, und welchen Stellenwert haben Sterben und Tod heute in einer säkularisierten Gesellschaft?
Trotz medialer Präsenz ist die unmittelbare Erfahrung des Einzelnen im Umgang mit Sterben und Tod selten geworden, das Erlebnis des Todes ist marginalisiert.

Erst der Tod eines nahen Angehörigen, eine lebensbedrohende Krankheit eines Freundes oder des eigenen Kindes stellen die eigenen Einstellungen zu Leid und Tod neu in Frage. Auf unzählige Fragen gibt es keine verbindlichen Antworten.

Die hier oftmals einsetzende Hilf- und Orientierungslosigkeit ist aber nicht nur ein Problem des Einzelnen, sondern ein Problem der Gesellschaft. Waren in früheren Zeiten Begräbnis- und Trauerrituale fester religiöser Bestandteil einer Gesellschaft, so ist heute durch den Wegfall tradierter Konventionen eine Lücke entstanden. Neue Möglichkeiten und Ausdrucksfromen werden gesucht und erprobt.

Der Bereich Sterben und Tod ist der intimste, privateste von allen. Das Museum möchte diese Intimität erhalten, ohne den Fragen rund um die letzten Dinge auszuweichen.

In dem Spannungsbogen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem will es mit seiner Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs-Programm anregen, sich wieder mit Sterben und Tod auseinanderzusetzen, daß der Tod wieder "lebendiger" wird und seinen Platz im Alltag zurückgewinnt.


REGRET

Studierende der Trickfilmklasse Kassel zeigen Dinge, die sie bedauern.

Fr, 1.12.2017, 19:00 | Eröffnung

Sa, 2.12.2017 - So, 4.3.2018

Wenn am Ende des Lebens der Fokus auf zu viel Arbeit und zu wenig Familie lag, nicht genug Freude gespürt wurde, falsche Prioritäten gesetzt oder der eigenen Intuition misstraut wurde, dann ist es oftmals der Gedanke der Reue, der im Moment der Erkenntnis an der Seele nagt.

Das Projekt ‘REGRET’ entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum für Sepulkralkultur in Kassel, ausgehend von der Konzeptionsentwicklung zum 25-jährigen Jubiläum des Museums. Unter der Leitung von Professorin Martina Bramkamp recherchierten und entwickelten Studierende der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel Konzepte, die sich individuell auf das Thema „Dinge, die wir bedauern" beziehen. Es werden künstlerische Arbeiten als Zeitdokumente vorgestellt, die sich in die Dauerausstellung in Form von Filmen, Bewegtbildarbeiten, Hörspiel und einer Diashow integrieren.

Dauerausstellung

Der Tod hat eine enorme mediale Präsenz. Im Umgang mit dem Tod zeigt sich bei vielen Menschen allerdings eine große Unsicherheit. Der Grund: die unmittelbare Konfrontation mit Sterben und Tod ist im Vergleich zu früheren Zeiten relativ selten geworden.

Die Folge ist einerseits, dass manche Begräbnis- und Trauerrituale an Verbindlichkeit verloren haben, andererseits ist ein zunehmendes Bedürfnis nach neuen Möglichkeiten und Ausdrucksformen zu erkennen.

Dieser Spannungsbogen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem bildet den inhaltlichen Schwerpunkt der Dauerausstellung, die aus zwei Abteilungen besteht: 1. Sterben, Tod, Bestattung und 2. Friedhof und Grabmal.

Die Dauerausstellung setzt sich aus Exponaten der Bereiche Volkskunst, Handwerkskunst und Kunsthandwerk zusammen. Des Weiteren gibt es Exponate aus der zeitgenössischen Kunst und dem Produktdesign. Die Dauerausstellung befasst sich überwiegend mit der Sepulkralkultur im deutschsprachigen Raum und spiegelt damit den Sammlungsschwerpunkt des Museums wider.

Seit Frühjahr 2014 wurde die Dauerausstellung um den Bereich Religionen und ihre Bestattungsriten in Deutschland erweitert, da das Thema Beisetzung von Migranten auf deutschen Friedhöfen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.

Veranstaltungen

Worldwide Candle Lighting

Gedenktag für verstorbene Kinder

Erinnerungen sind wie Sterne, die tröstend in das Dunkel der Trauer leuchten.

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember stellen seit vielen Jahren Menschen rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterkette 24 Stunden die ganze Welt umringt.

Alle, die persönlich oder beruflich vom Tod eines Kindes berührt sind, sind herzlich eingeladen, an der Gedenkstunde im Museum für Sepulkralkultur teilzunehmen.

Eine Kooperationsveranstaltung des Museums für Sepulkralkultur mit dem Deutschen Kinderhospizverein e. V., der Gesundheit Nordhessen Klinikum Kassel, dem Heilhaus Kassel und dem Palliativverein Kleine Riesen Nordhessen e. V. und der Musikakademie Kassel "Louis Spohr".

Programm

Begrüßung | Gerold Eppler
Kommissarischer Leiter des Museums für Sepulkralkultur

Grußwort der Stadt Kassel | Stadträtin Anne Janz
Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit

Einsatzaufbereitung anhand eines Fallbeispiels aus jüngerer Vergangenheit –
Hauptbrandmeister Jens Kühn von der Berufsfeuerwehr Kassel berichtet aus einem Brandeinsatz in Kassel, bei dem drei Kinder ums Leben gekommen waren.

Musikalische Beiträge | Sebastian Kuhn (Violoncello) von der Musikakademie Kassel | Georg Bogner (Flöte) | Jutta Bott (Geige)

Um 19.00 Uhr entzünden wir im Innenhof des Museums für Sepulkralkultur Kerzen zum ehrenden Gedenken an alle verstorbene Kinder.

Termin:

So, 10.12.2017, 18:00 |

transmortale VIII

Call for paper

Am Samstag, den 10. März 2018 findet die transmortale VIII statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie und Historisches Seminar) und dem Museum/Institut für Sepulkralkultur. Veranstaltungsort ist das Museum für Sepulkralkultur in Kassel, Weinbergstraße 25-27, 34117 Kassel.

Alle Epochen und Kulturen zeigen, dass der Tod nicht nur die Toten betrifft, sondern vor allem die Lebenden. Für die Wissenschaft bedeutet das, dass alle Fächer und Forschungsfelder, die sich mit den Menschen und dem Leben beschäftigen, auch Berührungspunkte mit dem Tod, dem Abschied oder der Endlichkeit haben.

Die Themen Sterben, Tod und Trauer sind in den letzten Jahren
in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung gerückt. Disziplinen wie Archäologie, Ethnologie, Volkskunde/Kulturanthropologie oder Kunstgeschichte beschäftigten sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur wie zum Beispiel die Soziologie, Psychologie, aber
auch Geschichte, Medizin(-Ethik), Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Geschlechterforschung und Medienwissenschaften.

Der Workshop ist offen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Nachwuchsforschung, wie zum Beispiel Studierende in der Abschlussphase oder DoktorandInnen, aber auch für Postdocs und interessierte Forschende. Ziel des Workshops ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu bieten, neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren. Auf diese Weise können aktuelle Fragen und Ergebnisse interdisziplinär beleuchtet und inhaltliche Gemeinsamkeiten transdisziplinär zusammengeführt werden. Die transmortale findet jährlich statt und bietet über den Workshop hinaus eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer.

Wenn Sie Interesse haben, Ihr Forschungsprojekt in einem Vortrag/einer Präsentation vorzustellen (max. 20 Minuten), senden Sie bitte bis zum 3. November 2017 Themenvorschläge (mit Abstract von max. einer Seite nebst Curriculum Vitae) an die folgende Email-Anschrift: niedermeyer@sepulkralmuseum.de

Ihre Anmeldung als Gasthörer/Besucher der transmortale VIII können Sie uns über die Anmeldefunktion rechts neben diesem Text unter Angabe Ihrer Daten mitteilen.

Teilnahmegebühr (inkl. Mittagsimbiss): 45,- Euro | 20,- Euro ermäßigt (Studierende)

Termin:

Mo, 19.3.2018 |

Masken-Workshop für Kinder

Verkleiden macht Spaß! Man kann zum hübschen Engel mit Flügeln werden oder zum mutigen Piraten, der in den Tauen des Schiffes besser klettern kann als jeder Affe. Man kann sich auch als gruseliges Gespenst verkleiden, das sich im Dunkeln versteckt und zur Geisterstunde den Menschen einen gehörigen Schrecken einjagt.

Als was verkleidest du dich eigentlich am liebsten?

Wusstest du, dass sich der Tod auch manchmal verkleidet?

Im Laufe der Geschichte trägt er immer wieder ein anderes Gewand. Mal verkleidet er sich als Skelett, mal als nackter Junge mit Flügeln und mal als dunkler Sensenmann.

Beim Masken-Workshop im Museum für Sepulkralkultur kannst du dir die verschiedenen Bilder des Todes ansehen. Bei einem Rundgang durch das Museum zeigen dir die Mitarbeiter die unterschiedlichen Verkleidungen des Todes. Und so viel können wir schon einmal verraten: Ein Skelett ist auf alle Fälle dabei!

Nach der Entdeckungstour durch unser Museum kannst du die gruseligen und weniger gruseligen Gesichter des Todes als Masken nachbasteln. Dann wirst du sicherlich allen, denen du begegnest, einen gehörigen Schrecken verpassen.

Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 5,- EUR pro Kind
10 Kinder solltet ihr aber schon sein!

Familiennachmittage

Hast du dich auch schon einmal gefragt, was es mit dem Tod eigentlich auf sich hat? Letzte Woche hat dir ein Kind aus deiner Klasse erzählt, dass seine Oma jetzt im Himmel ist. Aber warum das? Was macht die Oma denn da? Du hast schon versucht, mit deinen Eltern darüber zu reden, aber die können dir deine Fragen auch nicht beantworten.

Dann laden wir dich mit deinen Eltern und Geschwistern zu einem Familiennachmittag in unserem Museum ein. Vielleicht mögen befreundete Familien aus deinem Stadtteil oder deiner Kirchengemeinde auch dazukommen.

Gemeinsam mit allen Kindern und Eltern machen wir einen spannenden Rundgang durch unser Museum. Wir schauen uns an, wie die Menschen früher und heute über den Tod gedacht haben. Es gibt einiges zu entdecken, was du in deinem Leben bisher bestimmt noch nicht gesehen hast.

Danach dürfen alle Kinder zum Thema Tod basteln. Deine Eltern können sich in der Zeit mit den anderen Erwachsenen und einem Mitarbeiter des Museums unterhalten. Dort bekommen sie wertvolle Tipps, wie sie das nächste Mal deine wichtigen Fragen über den Tod beantworten können.

Nach eurem Museumsbesuch bist aber sicherlich auch du ein Experte. Und vielleicht kannst du dann anderen Kindern weiter helfen, wenn sie eine Frage über den Tod haben. Oder was meinst du?

Dauer: ca. 2 Stunden
Gebühr für gemeinsame Führung, Piratenworkshop, Fachgespräch: 180,- EUR
Ermäßigter Eintritt für alle Teilnehmer: 2,50 EUR pro Person
Saft, Kaffee und Kuchen sind im Preis enthalten.

Interessenten wenden sich bitte an sekretariat@sepulkralmuseum.de.

Wandertag in die Künstlernekropole

Findest du einen Wandertag eher öde oder siehst du ihn als willkommene Abwechslung?! Freust du dich, dass der Unterricht für einen Tag ausfällt oder würdest am liebsten blau machen, weil es eh nur langweilig werden kann?

Mit dem Museum für Sepulkralkultur kannst du mit deiner Klasse einen ganz besonderen Wandertag erleben. Und zwar in der Künstlernekropole Kassel.

Aber weißt du eigentlich, was die Künstlernekropole ist?

Eine Nekropole wird manchmal auch als Totenstadt bezeichnet. Es meint eine besondere Begräbnisstätte des Altertums - also lange, lange Zeit vor Christus. In Nekropolen bestatteten die Menschen damals ihre Toten, ähnlich wie wir heute auf einem Friedhof. Allerdings sahen die Nekropolen damals anders aus. Unter dem Stadion in Rom fanden Bauarbeiter beispielsweise eine Nekropole, die aus lauter Einfamilienhäusern bestand. Die Häuser waren für Verstorbene erdacht und eingerichtet und ähnelten einer richtigen Stadt mit Häusern und Straßen. Eine Nekropole ist also so eine Art besonderer Friedhof.

Die Künstlernekropole ist demnach ein Friedhof für Künstler. Noch zu Lebzeiten haben dort Künstler ihre eigenen Grabmäler entworfen und gebaut. Viele von ihnen leben immer noch. Wenn sie aber gestorben sind, werden sie sich in der Nekropole bestatten lassen. Die Grabmale in der Künstlernekropole ähneln allerdings nicht den typischen Grabsteinen, wie du sie von einem Friedhof kennst. Es gibt Grabmale, die wie eine Vogeltränke oder ein Auge aussehen. Das ein oder andere Grab ist außerdem so versteckt, dass du sicherlich zwei Mal hingucken musst, um es überhaupt zu entdecken. Und als wäre das nicht genug, haben manche Künstler sogar kniffelige Wortspiele und Denksportaufgaben in ihre Grabmale eingebaut.

Die Künstlernekropole liegt am Rand von Kassel, im Habichtswald. Hier kannst du neben den Grabmalen auch eine tolle Landschaft erforschen. Durch den früheren Bergbau ist die Landschaft sehr hügelig. Du findest kleine Schluchten und tief eingeschnittene Gräben. Dies alles lädt dich und deine Klasse zum Entdecken und Verweilen ein und sicherlich findet ihr auch einen tollen Platz für ein Picknick.

Denkt daran feste Schuhe anzuziehen und Kleidung, die auch mal schmutzig werden kann. Eine Regenjacke solltet Ihr auch mitbringen. Für alle Fälle! Und auch genug zu Essen und zu Trinken.

Melde dich und deine Klasse gleich hier im Museum für Sepulkralkultur an.

Dauer: ca. 3 bis 4 ½ Stunden, je nachdem ob wir uns am Parkplatz bei der Nekropole treffen oder in der Innenstadt starten.
Führungsgebühr an Werktagen: 100,- EUR
Materialien zur Herstellung eures persönlichen Nekropolenführers sind im Preis enthalten. Die Busfahrkarten müsst ihr kaufen.

Interessenten wenden sich bitte an sekretariat@sepulkralmuseum.de.

Projekttage "Abschied nehmen"

Wie oft hast du in deinem Leben schon über den Tod nachgedacht?

Vielleicht hast du schon mal einen sehr wertvollen Menschen aus deinem Umfeld verloren oder eines Morgens dein geliebtes Haustier tot in seinem Käfig gefunden.

Vielleicht hast du dir aber auch noch nie Gedanken über den Tod gemacht. Die einzige Situation, in der dir der Tod schon mal begegnet ist, war auf deinem Computer – bei einem Ballerspiel. Egal!

Auf alle Fälle lohnt es sich, über den Tod nachzudenken, denn irgendwann trifft er jeden.

Vielen Menschen fällt es allerdings sehr schwer, die Fragen über das Sterben und den Tod zu beantworten. Sie sind unsicher und haben Angst. Hast du das auch schon mal erlebt?

Hier im Museum kannst du diesen Fragen offen begegnen, ohne Angst zu haben. Gemeinsam mit deiner Schulklasse, deiner Kindergartengruppe, deiner Konfirmandengruppe oder deinem Verein kannst du an einem Projekttag oder einer ganzen Projektwoche zu den Themen Sterben, Tod, Bestatten, Trauern und Gedenken teilnehmen.

Das Programm umfasst Führungen durch unser Museum und Workshops mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Je nach Alter werden wir gemeinsam basteln oder gestalten. Wenn ihr es euch zutraut, werden wir sogar das Krematorium in Kassel besichtigen. Weißt du was das ist?

Was ist ein Krematorium?

Ein Krematorium ist eine Anlage, in der Menschen nach ihrem Tod verbrannt werden. Das nennt man auch „Einäscherung“ oder „Kremation“. Einige Menschen wollen nicht ihren Körper im Sarg in der Erde bestatten lassen und entscheiden sich für eine Verbrennung in einem Krematorium. Nach der Verbrennung wird die Asche der Menschen in ein kleines Gefäß, eine Urne, gefüllt und anschließend auf einem Friedhof in der Erde vergraben. Manche lassen ihre Urne auch im Meer versenken – das nennt man dann Seebestattung.

Aber wie das alles genau funktioniert, erklärt euch dann ein Mitarbeiter des Krematoriums. Und wenn wir noch Zeit haben, können wir auch einen Ausflug in die Künstlernekropole Kassel machen.

Seid ihr neugierig geworden? Dann meldet euch doch bei uns im Museum für einen Projekttag oder eine ganze Projektwoche an!

Dauer: 3 Tage mit jeweils 6 Stunden
Kosten: insgesamt 600,- EUR
Eintritte, Workshops, Führungen und Organisation der Exkursionen sind im Preis enthalten.
Das Projekt kann auch in drei Abschnitte aufgeteilt werden. 1 Tag kostet jeweils 200,00 €

Interessenten wenden sich bitte an sekretariat@sepulkralmuseum.de.

Helden - verehrt, verkannt, vergessen

Superman kennt sicher jeder – und auch Mutter Teresa oder Robin Hood. Menschen, mit besonderen Fähigkeiten oder besonderen Taten. Eben Helden!

In Kassel gibt es eine Reihe von Ehren- und Denkmälern, die ebenfalls für ganz bestimmte Helden errichtet worden sind. Aber wer sind eigentlich diese Helden aus Stein? Wer hat sie gemacht? Und wo finden wir eine solche Gedenkstätte? Gibt es in Kassel wohl ein Denkmal für Batman oder unsere Helden der deutschen Nationalelf?

Na, haben wir dich neugierig gemacht? Dann laden wir dich zu einem besonderen Rundgang durch unser Museum und Kassel ein! Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach (echten) Helden und gucken uns verschiedene Ehrenmäler an. Das Leben von Hans Sautter wird dabei eine besondere Rolle spielen. Wie, du weißt nicht, wer Hans Sautter ist? Dann wird es wirklich allerhöchste Zeit, dich hier im Museum für Sepulkralkultur anzumelden.

Komm und schau mit uns hinter die Fassade aus Stein!

Dauer: ca. 2 Stunden
Führungsgebühr an Werktagen: 27,50 EUR
Ermäßigter Eintritt: 2,50 EUR pro Person

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.

Weinbergstraße 25-27
D 34117 Kassel

Telefon: +49 (0) 561 918 93-0
Fax: +49 (0) 561 918 93-10
E-Mail: info@sepulkralmuseum.de

Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag 10–17 Uhr
Mittwoch 10–20 Uhr
Montag geschlossen!