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MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Wie gingen die Menschen früher mit Sterben und Tod um, und welchen Stellenwert haben Sterben und Tod heute in einer säkularisierten Gesellschaft?
Trotz medialer Präsenz ist die unmittelbare Erfahrung des Einzelnen im Umgang mit Sterben und Tod selten geworden, das Erlebnis des Todes ist marginalisiert.

Erst der Tod eines nahen Angehörigen, eine lebensbedrohende Krankheit eines Freundes oder des eigenen Kindes stellen die eigenen Einstellungen zu Leid und Tod neu in Frage. Auf unzählige Fragen gibt es keine verbindlichen Antworten.

Die hier oftmals einsetzende Hilf- und Orientierungslosigkeit ist aber nicht nur ein Problem des Einzelnen, sondern ein Problem der Gesellschaft. Waren in früheren Zeiten Begräbnis- und Trauerrituale fester religiöser Bestandteil einer Gesellschaft, so ist heute durch den Wegfall tradierter Konventionen eine Lücke entstanden. Neue Möglichkeiten und Ausdrucksfromen werden gesucht und erprobt.

Der Bereich Sterben und Tod ist der intimste, privateste von allen. Das Museum möchte diese Intimität erhalten, ohne den Fragen rund um die letzten Dinge auszuweichen.

In dem Spannungsbogen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem will es mit seiner Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs-Programm anregen, sich wieder mit Sterben und Tod auseinanderzusetzen, daß der Tod wieder "lebendiger" wird und seinen Platz im Alltag zurückgewinnt.

Kontakt

MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR
Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.
Weinbergstraße 25-27
D-34117 Kassel

Telefon: +49 (0) 561 918 93-0
Fax: +49 (0) 561 918 93-10
E-Mail: info@sepulkralmuseum.de

 

Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag 10–17 Uhr
Mittwoch 10–20 Uhr
Montag geschlossen!
Bewertungschronik

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Online

3D-Ausstellung: Memento - Im Kraftfeld der Erinnerungen

Mit der aktuellen Sonderausstellung MEMENTO – Im Kraftfeld der Erinnerungen geht das Museum für Sepulkralkultur neue Wege in Zeiten einer globalen Pandemie. Die Ausstellung wurde mit fotografischen 360°-Aufnahmen und inklusivem 3D-Scan digitalisiert und für einen virtuellen Rundgang aufbereitet – barrierearm und von jederfrau und jedermann online zu besuchen.

Ganz bequem von zu Hause aus, mit dem PC, dem Tablet oder via Smartphone können die Ausstellungsräume virtuell erfahren werden. Es ist möglich, frei durch alle Bereiche zu navigieren, sich detailliert umzuschauen und auch die Ausstellungstexte zu lesen. Dank der Zusagen aller beteiligter Künstler*innen sind sogar die künstlerischen Videobeiträge und beweglichen Objekte integriert.

Das Kurator*innenteam begleitet die Besucher*innen mit Videostatements durch die Ausstellung und vertieft dabei einzelne Themenbereiche oder Objekte. Direktor Dr. Dirk Pörschmann sowie die Künstlerin und Kuratorin Ella Ziegler (Berlin), aber auch die internen und externen wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Museums für Sepulkralkultur – Dr. Ulrike Neurath, Gerold Eppler, Tatjana Ahle und Lorenz Widmaier – berichten über Spuren und Zeitzeugnisse, über Ahnen und Geister, über memoriale Rituale und Praktiken oder über digitale Formen des Gedenkens.

Nicht nur in den Notzeiten einer Pandemie können Ausstellungen auch für diejenigen besuchbar sein, die keine Möglichkeiten haben, nach Kassel zu reisen. Zukünftig sind auch virtuelle Führungen geplant, aber auch Veranstaltungen können live oder als Streaming Version im virtuellen Raum verfolgt werden.

Realisiert wurde der 3D Rundgang mit der Firma Gekko Brandservices GmbH unter der Federführung des Filmemachers Dirk Leiber. Die Plattform www.museum-virtuell.com ist seit diesem Jahr aktiv und wächst stetig.

Zur Einführung der virtuellen Angebote sind Online-Besuche bis zum 30. November 2020 kostenfrei. Danach wird eine kleine Gebühr erhoben, um die für dieses Format entstehenden Kosten decken zu können.

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Online

3D-Ausstellung: Marco Di Carlo - Zernetzung

In allem ist unsere Welt vernetzt. Wir leben auf einem Planeten und erleben, wie fruchtbar und zugleich in seinen Folgen unberechenbar weltweiter Austausch ist. Flora und Fauna, Wasser, Luft, Meere, Klima und natürlich Menschen und ihre Waren zirkulieren; und dies – wie schon seit Jahrhunderten – auch von Krankheitserregern begleitet. Auch die Ausstellung des Corona-Sommers, "Zernetzung" ist nun virtuell erlebbar!

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Online

Einblicke in die Sammlung (digital)

Objekte sind das Herzstück des Museums und das gilt auch für unsere Sammlung. Schätze aus dem Magazin, Neuzugänge oder Kurioses haben nun hier die Möglichkeit, sich digital zu präsentieren und etwas von ihrer Geschichte preiszugeben. Zugleich können Besucher*innen auch von Zuhause ein Stück weit an der Forschung mit und um unsere Sammlung teilhaben.

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Online

Sepulkralmuseum - Digital entdecken

Wir filmen, posten und erstellen 3D-Rundgänge was das Zeug hält. Mit der Kunsthochschule Kassel entwickeln wir sogar ein eigenes Spiel! Kurz, wir digitalisieren, um das Museum zu einem stets und überall erreichbaren Ort zu machen und so viele Menschen wie möglich an unserer Sammlung, Ausstellungen und Forschung teilhaben zu lassen. Auch wenn nichts das physische Erlebnis im Museum und face to face mit den Objekten je ersetzen kann.

Hier finden Sie einen Schnellüberblick über Projekte und Inhalte, die digital zugänglich sind oder die Digitalisierung in unserem Museum erweitern.

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Online

Projekt: Rethink, Rebuild, Restart!

Auch mit Blick auf die Neukonzeption möchten wir alle einladen, sich an der neuen Dauerausstellung zu beteiligen und einen Ort zu schaffen, der für möglichst viele Menschen Relevanz hat. Dafür entwickeln wir nun eine digital-analoge Plattform und ein Spiel, mit denen das Haus unabhängig von einem Besuch erforscht und mitgestaltet werden kann.

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Juliane Uhl & Susan Donath © ELLEN-Fotografie
Ausstellung

Das Letzte

Susan Donath & Juliane Uhl
- mit Online-Beiträgen zur Ausstellung -

Die Ausstellung zeigt Arbeiten der in Dresden lebenden Künstlerin Susan Donath und der halleschen Autorin Juliane Uhl.

Donath und Uhl thematisieren den Tod in seiner Multidimensionalität und vertreten damit eine neue Generation im Umgang mit dem Tod. Das Lebensende ist nicht nur Verwaltungsakt oder Ritualort von Altem und Neuem, sondern auch die Sollbruchstelle zwischen Geschichte und Gegenwart über die sich rote Fäden spinnen lassen. In der Betrachtung von Leben und Dasein bis zum Letzten, liegt die Fähigkeit zur rückblickenden Erkenntnis, die aufgeklärte Blicke in die Zukunft erlauben. Der Tod in seiner Eigenschaft als Augenöffner, als Moment der Klarheit wird in DAS LETZTE zum ehrlichsten Moment des Seins.

Donath und Uhl vereinen verschiedenste professionelle und auch persönliche Perspektiven, die ihre Todesbetrachtungen zu einem Interpretationsraum für die gesamte Gesellschaft machen.

Juliane Uhl arbeitet seit sieben Jahren in einem Krematorium und ist Chefredakteurin des Magazins DRUNTER&DRÜBER. Sie organisiert DeathSlams und entwickelt Veranstaltungskonzepte, die den Tod als massentaugliches Thema in die Gesellschaft tragen. Uhl schreibt seit ihrer frühen Jugend kurze Texte und Gedichte. 2015 veröffentlichte sie ihr Buch Drei Liter Tod – Mein Leben im Krematorium. Sie bietet sich den Lesenden als Eisbrecher für eine Thematik, die gern unbesprochen bleibt oder von Expert*innen zu einer Aufgabe für Profis erhoben wird. Seit Mai 2020 schreibt sie außerdem die Kolumne #lauterdenken auf der Webseite des Mitteldeutschen Rundfunks.

Juliane Uhl erdenkt sich den Tod und betrachtet von dort aus das Leben. Sie macht Vorträge und Lesungen, moderiert Veranstaltungen, publiziert über Tod und Freiheit und erarbeitet künstlerische Positionen mit Worten. Ihre Arbeiten sind Infragestellungen des scheinbar Festen, ihre Denkart der ständige Zweifel. In Fortsetzung ihrer Auseinandersetzung mit dem Tod widmete Uhl am 1.1.2020 ihr Jahr der Freiheit, die nur durch die Akzeptanz des Todes überhaupt tatsächlich sein kann und seit der Corona-Krise in Frage steht.

In den Werken von Susan Donath spiegeln sich unterschiedliche Aspekte der Trauer- und Totenkultur wider: eine deutsch-tschechische Grabanlage, eine nicht beigesetzte Urne mit Stasi-Akten, eine abgestellter Gedenkstein, Grabinschriften aus Bügelperlen und Totenkronen. Oft geht den einzelnen Arbeiten eine Recherche zu einer Praxis, Tradition voraus, die zu dann oft in einer anderen Konstellation oder Kombination in ein künstlerisches Werk einfließt. Susan Donath arbeitet derzeit an einem „Modellprojekt“ im Raum Bílina, Tschechien und hat ein künstlerisches Konzept für zerstörte Grabbilder entwickelt. Ihr Fokus liegt vor Ort auf der systematischen Zerstörung jüdischer und deutscher Friedhöfe nach 1945 und der Frage, wie man mit den Anlagen zukünftig verfährt.

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IN THE WAKE OF A DEADAD, Andrew Kötting, 2006
Ausstellung

Memento

Im Kraftfeld der Erinnerungen

Eine Ausstellung zu individuellen Formen des Erinnerns und Gedenkens

Das Museum für Sepulkralkultur widmet sich in der Ausstellung „MEMENTO – Im Kraftfeld der Erinnerungen“ mit einer Auswahl von internationalen zeitgenössischen Kunstwerken und kulturhistorischen Zeugnissen individuellen Formen des Erinnerns und Gedenkens. Der Titel verweist zugleich auf die anziehende und abstoßende Wirkung von Erinnerungen an Menschen und Erlebnisse, die im Strom der Zeit verloren gingen. Die Anziehungskraft von Gedanken an das Vergangene und von Erinnerungsbildern, die aufgrund ihres schmerzhaft psychischen und emotionalen Potenzials häufig auch mit inneren Abwehrmechanismen einhergehen können, lässt Menschen ihre präsente Gegenwart – das Hier und Jetzt – verlassen. Dies kann eine Flucht vor aktuellen Lebenssituationen sein, doch bietet es im Rahmen von Trauerarbeit zugleich einen Schlüssel, um nach einem schweren Verlust in ein bewusstes und präsentes Leben zurückkehren zu können.

Nachdem die Ausstellung LAMENTO – Trauer und Tränen (11/2019 – 03/2020) im Museum für Sepulkralkultur dem Phänomen des Weinens und den unmittelbaren Affekten und Emotionen, die der Tod eines nahen Menschen auslöst, gewidmet war, wird sich die inhaltlich anschließende Ausstellung MEMENTO – Im Kraftfeld der Erinnerungen (10/2020 – 02/2021) mit unterschiedlichsten Formen des individuellen Erinnerns und Gedenkens an Verstorbene auseinandersetzen.

Konzeption: Dr. Dirk Pörschmann / Ella Ziegler

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1 Ausstellung

Dauerausstellung

Der Tod hat eine enorme mediale Präsenz. Im Umgang mit dem Tod zeigt sich bei vielen Menschen allerdings eine große Unsicherheit. Der Grund: die unmittelbare Konfrontation mit Sterben und Tod ist im Vergleich zu früheren Zeiten relativ selten geworden.

Die Folge ist einerseits, dass manche Begräbnis- und Trauerrituale an Verbindlichkeit verloren haben, andererseits ist ein zunehmendes Bedürfnis nach neuen Möglichkeiten und Ausdrucksformen zu erkennen.

Dieser Spannungsbogen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem bildet den inhaltlichen Schwerpunkt der Dauerausstellung, die aus zwei Abteilungen besteht: 1. Sterben, Tod, Bestattung und 2. Friedhof und Grabmal.

Die Dauerausstellung setzt sich aus Exponaten der Bereiche Volkskunst, Handwerkskunst und Kunsthandwerk zusammen. Des Weiteren gibt es Exponate aus der zeitgenössischen Kunst und dem Produktdesign. Die Dauerausstellung befasst sich überwiegend mit der Sepulkralkultur im deutschsprachigen Raum und spiegelt damit den Sammlungsschwerpunkt des Museums wider.

Seit Frühjahr 2014 wurde die Dauerausstellung um den Bereich Religionen und ihre Bestattungsriten in Deutschland erweitert, da das Thema Beisetzung von Migranten auf deutschen Friedhöfen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.

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Kinderprogramm

Masken-Workshop für Kinder

Verkleiden macht Spaß! Man kann zum hübschen Engel mit Flügeln werden oder zum mutigen Piraten, der in den Tauen des Schiffes besser klettern kann als jeder Affe. Man kann sich auch als gruseliges Gespenst verkleiden, das sich im Dunkeln versteckt und zur Geisterstunde den Menschen einen gehörigen Schrecken einjagt.

Als was verkleidest du dich eigentlich am liebsten?

Wusstest du, dass sich der Tod auch manchmal verkleidet?

Im Laufe der Geschichte trägt er immer wieder ein anderes Gewand. Mal verkleidet er sich als Skelett, mal als nackter Junge mit Flügeln und mal als dunkler Sensenmann.

Beim Masken-Workshop im Museum für Sepulkralkultur kannst du dir die verschiedenen Bilder des Todes ansehen. Bei einem Rundgang durch das Museum zeigen dir die Mitarbeiter die unterschiedlichen Verkleidungen des Todes. Und so viel können wir schon einmal verraten: Ein Skelett ist auf alle Fälle dabei!

Nach der Entdeckungstour durch unser Museum kannst du die gruseligen und weniger gruseligen Gesichter des Todes als Masken nachbasteln. Dann wirst du sicherlich allen, denen du begegnest, einen gehörigen Schrecken verpassen.

Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 5,- EUR pro Kind
10 Kinder solltet ihr aber schon sein!

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Familienprogramm

Familiennachmittage

Hast du dich auch schon einmal gefragt, was es mit dem Tod eigentlich auf sich hat? Letzte Woche hat dir ein Kind aus deiner Klasse erzählt, dass seine Oma jetzt im Himmel ist. Aber warum das? Was macht die Oma denn da? Du hast schon versucht, mit deinen Eltern darüber zu reden, aber die können dir deine Fragen auch nicht beantworten.

Dann laden wir dich mit deinen Eltern und Geschwistern zu einem Familiennachmittag in unserem Museum ein. Vielleicht mögen befreundete Familien aus deinem Stadtteil oder deiner Kirchengemeinde auch dazukommen.

Gemeinsam mit allen Kindern und Eltern machen wir einen spannenden Rundgang durch unser Museum. Wir schauen uns an, wie die Menschen früher und heute über den Tod gedacht haben. Es gibt einiges zu entdecken, was du in deinem Leben bisher bestimmt noch nicht gesehen hast.

Danach dürfen alle Kinder zum Thema Tod basteln. Deine Eltern können sich in der Zeit mit den anderen Erwachsenen und einem Mitarbeiter des Museums unterhalten. Dort bekommen sie wertvolle Tipps, wie sie das nächste Mal deine wichtigen Fragen über den Tod beantworten können.

Nach eurem Museumsbesuch bist aber sicherlich auch du ein Experte. Und vielleicht kannst du dann anderen Kindern weiter helfen, wenn sie eine Frage über den Tod haben. Oder was meinst du?

Dauer: ca. 2 Stunden
Gebühr für gemeinsame Führung, Piratenworkshop, Fachgespräch: 180,- EUR
Ermäßigter Eintritt für alle Teilnehmer: 2,50 EUR pro Person
Saft, Kaffee und Kuchen sind im Preis enthalten.

Interessenten wenden sich bitte an sekretariat@sepulkralmuseum.de.

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Exkursion

Wandertag in die Künstlernekropole

Findest du einen Wandertag eher öde oder siehst du ihn als willkommene Abwechslung?! Freust du dich, dass der Unterricht für einen Tag ausfällt oder würdest am liebsten blau machen, weil es eh nur langweilig werden kann?

Mit dem Museum für Sepulkralkultur kannst du mit deiner Klasse einen ganz besonderen Wandertag erleben. Und zwar in der Künstlernekropole Kassel.

Aber weißt du eigentlich, was die Künstlernekropole ist?

Eine Nekropole wird manchmal auch als Totenstadt bezeichnet. Es meint eine besondere Begräbnisstätte des Altertums - also lange, lange Zeit vor Christus. In Nekropolen bestatteten die Menschen damals ihre Toten, ähnlich wie wir heute auf einem Friedhof. Allerdings sahen die Nekropolen damals anders aus. Unter dem Stadion in Rom fanden Bauarbeiter beispielsweise eine Nekropole, die aus lauter Einfamilienhäusern bestand. Die Häuser waren für Verstorbene erdacht und eingerichtet und ähnelten einer richtigen Stadt mit Häusern und Straßen. Eine Nekropole ist also so eine Art besonderer Friedhof.

Die Künstlernekropole ist demnach ein Friedhof für Künstler. Noch zu Lebzeiten haben dort Künstler ihre eigenen Grabmäler entworfen und gebaut. Viele von ihnen leben immer noch. Wenn sie aber gestorben sind, werden sie sich in der Nekropole bestatten lassen. Die Grabmale in der Künstlernekropole ähneln allerdings nicht den typischen Grabsteinen, wie du sie von einem Friedhof kennst. Es gibt Grabmale, die wie eine Vogeltränke oder ein Auge aussehen. Das ein oder andere Grab ist außerdem so versteckt, dass du sicherlich zwei Mal hingucken musst, um es überhaupt zu entdecken. Und als wäre das nicht genug, haben manche Künstler sogar kniffelige Wortspiele und Denksportaufgaben in ihre Grabmale eingebaut.

Die Künstlernekropole liegt am Rand von Kassel, im Habichtswald. Hier kannst du neben den Grabmalen auch eine tolle Landschaft erforschen. Durch den früheren Bergbau ist die Landschaft sehr hügelig. Du findest kleine Schluchten und tief eingeschnittene Gräben. Dies alles lädt dich und deine Klasse zum Entdecken und Verweilen ein und sicherlich findet ihr auch einen tollen Platz für ein Picknick.

Denkt daran feste Schuhe anzuziehen und Kleidung, die auch mal schmutzig werden kann. Eine Regenjacke solltet Ihr auch mitbringen. Für alle Fälle! Und auch genug zu Essen und zu Trinken.

Melde dich und deine Klasse gleich hier im Museum für Sepulkralkultur an.

Dauer: ca. 3 bis 4 ½ Stunden, je nachdem ob wir uns am Parkplatz bei der Nekropole treffen oder in der Innenstadt starten.
Führungsgebühr an Werktagen: 100,- EUR
Materialien zur Herstellung eures persönlichen Nekropolenführers sind im Preis enthalten. Die Busfahrkarten müsst ihr kaufen.

Interessenten wenden sich bitte an sekretariat@sepulkralmuseum.de.

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Kurs

Projekttage "Abschied nehmen"

Wie oft hast du in deinem Leben schon über den Tod nachgedacht?

Vielleicht hast du schon mal einen sehr wertvollen Menschen aus deinem Umfeld verloren oder eines Morgens dein geliebtes Haustier tot in seinem Käfig gefunden.

Vielleicht hast du dir aber auch noch nie Gedanken über den Tod gemacht. Die einzige Situation, in der dir der Tod schon mal begegnet ist, war auf deinem Computer – bei einem Ballerspiel. Egal!

Auf alle Fälle lohnt es sich, über den Tod nachzudenken, denn irgendwann trifft er jeden.

Vielen Menschen fällt es allerdings sehr schwer, die Fragen über das Sterben und den Tod zu beantworten. Sie sind unsicher und haben Angst. Hast du das auch schon mal erlebt?

Hier im Museum kannst du diesen Fragen offen begegnen, ohne Angst zu haben. Gemeinsam mit deiner Schulklasse, deiner Kindergartengruppe, deiner Konfirmandengruppe oder deinem Verein kannst du an einem Projekttag oder einer ganzen Projektwoche zu den Themen Sterben, Tod, Bestatten, Trauern und Gedenken teilnehmen.

Das Programm umfasst Führungen durch unser Museum und Workshops mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Je nach Alter werden wir gemeinsam basteln oder gestalten. Wenn ihr es euch zutraut, werden wir sogar das Krematorium in Kassel besichtigen. Weißt du was das ist?

Was ist ein Krematorium?

Ein Krematorium ist eine Anlage, in der Menschen nach ihrem Tod verbrannt werden. Das nennt man auch „Einäscherung“ oder „Kremation“. Einige Menschen wollen nicht ihren Körper im Sarg in der Erde bestatten lassen und entscheiden sich für eine Verbrennung in einem Krematorium. Nach der Verbrennung wird die Asche der Menschen in ein kleines Gefäß, eine Urne, gefüllt und anschließend auf einem Friedhof in der Erde vergraben. Manche lassen ihre Urne auch im Meer versenken – das nennt man dann Seebestattung.

Aber wie das alles genau funktioniert, erklärt euch dann ein Mitarbeiter des Krematoriums. Und wenn wir noch Zeit haben, können wir auch einen Ausflug in die Künstlernekropole Kassel machen.

Seid ihr neugierig geworden? Dann meldet euch doch bei uns im Museum für einen Projekttag oder eine ganze Projektwoche an!

Dauer: 3 Tage mit jeweils 6 Stunden
Kosten: insgesamt 600,- EUR
Eintritte, Workshops, Führungen und Organisation der Exkursionen sind im Preis enthalten.
Das Projekt kann auch in drei Abschnitte aufgeteilt werden. 1 Tag kostet jeweils 200,00 €

Interessenten wenden sich bitte an sekretariat@sepulkralmuseum.de.

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Vortrag

Helden - verehrt, verkannt, vergessen

Superman kennt sicher jeder – und auch Mutter Teresa oder Robin Hood. Menschen, mit besonderen Fähigkeiten oder besonderen Taten. Eben Helden!

In Kassel gibt es eine Reihe von Ehren- und Denkmälern, die ebenfalls für ganz bestimmte Helden errichtet worden sind. Aber wer sind eigentlich diese Helden aus Stein? Wer hat sie gemacht? Und wo finden wir eine solche Gedenkstätte? Gibt es in Kassel wohl ein Denkmal für Batman oder unsere Helden der deutschen Nationalelf?

Na, haben wir dich neugierig gemacht? Dann laden wir dich zu einem besonderen Rundgang durch unser Museum und Kassel ein! Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach (echten) Helden und gucken uns verschiedene Ehrenmäler an. Das Leben von Hans Sautter wird dabei eine besondere Rolle spielen. Wie, du weißt nicht, wer Hans Sautter ist? Dann wird es wirklich allerhöchste Zeit, dich hier im Museum für Sepulkralkultur anzumelden.

Komm und schau mit uns hinter die Fassade aus Stein!

Dauer: ca. 2 Stunden
Führungsgebühr an Werktagen: 27,50 EUR
Ermäßigter Eintritt: 2,50 EUR pro Person

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Online

Online Magazin

Trau­ernde haben keine Lobby – in Zeiten von Corona sind sie fast unsichtbar!

In den vergan­genen Tagen sind auf meinem Computer jede Menge Corona-News, News­letter-Corona-Specials und Extra-Extras einge­troffen, alle unisono in dem gut gemeinten Tenor: Wir sitzen alle in einem Boot und stehen das durch. Eine Losung, die in unserer gewohnt schnell­le­bigen Zeit – vor Corona – eine Halb­wert­zeit von Stunden gehabt hätte, um dann im Papier­korb des Verges­sens zu landen. Jetzt geht es um Wochen, eher um Monate des erzwun­genen Still­standes: Inne­halten als Chance!?! Der Virus wirft uns in eine Krise, die nicht nur Deutsch­land, sondern die ganze Welt umspannt; aber sie bietet auch die Chance, das Verständnis mit unseren Mitmen­schen zu überdenken, die Frage an uns selbst zu stellen: Will ich weiter­ma­chen wie zuvor? Was macht diese Zeit mit mir? Was werde ich ändern – nach Corona?

trauer-now.de/

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Bildung

Bildung & Vermittlung

Fortbildungsangebote
Führungen
Angebote für Schulen, Kinder und Familien
Religion und Gemeinden

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MUSEUM FÜR SEPULKRALKULTUR

Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.

Wie gingen die Menschen früher mit Sterben und Tod um, und welchen Stellenwert haben Sterben und Tod heute in einer säkularisierten Gesellschaft?
Trotz medialer Präsenz ist die unmittelbare Erfahrung des Einzelnen im Umgang mit Sterben und Tod selten geworden, das Erlebnis des Todes ist marginalisiert.

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Die hier oftmals einsetzende Hilf- und Orientierungslosigkeit ist aber nicht nur ein Problem des Einzelnen, sondern ein Problem der Gesellschaft. Waren in früheren Zeiten Begräbnis- und Trauerrituale fester religiöser Bestandteil einer Gesellschaft, so ist heute durch den Wegfall tradierter Konventionen eine Lücke entstanden. Neue Möglichkeiten und Ausdrucksfromen werden gesucht und erprobt.

Der Bereich Sterben und Tod ist der intimste, privateste von allen. Das Museum möchte diese Intimität erhalten, ohne den Fragen rund um die letzten Dinge auszuweichen.

In dem Spannungsbogen von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem will es mit seiner Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs-Programm anregen, sich wieder mit Sterben und Tod auseinanderzusetzen, daß der Tod wieder "lebendiger" wird und seinen Platz im Alltag zurückgewinnt.

Öffnungszeiten
Dienstag – Sonntag 10–17 Uhr
Mittwoch 10–20 Uhr
Montag geschlossen!

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Ausstellungen / Museum Museumslandschaft Hessen Kassel Kassel, Schloß Wilhelmshöhe
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Ausstellungen / Ausstellung Kunsthalle Fridericianum Kassel Kassel, Friedrichsplatz 18
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