MUSEUMSLANDSCHAFT HESSEN KASSEL - MUSEEN
Museum Schloß Wilhelmshöhe
Schloßpark 1, Kassel
Antikensammlung
Skulpturen, Kleinkunst und Alltagsgeräte der antiken Kulturen des Mittelmeerraumes
Das Spektrum der Sammlung reicht von der Bronzezeit über die Blütezeit Griechenlands und Athens bis zum Imperium Romanum. Rund 1.400 Objekte – darunter etwa 120 Skulpturen – sind im Erdgeschoß von Schloß Wilhelmshöhe ausgestellt. Sie geben einen Überblick über die Entwicklung verschiedener antiker Kulturen. Zu sehen sind Funde aus ägyptischer, minoisch-mykenischer, griechischer, etruskischer und römischer Zeit.
Die Ursprünge der Antikensammlung reichen zurück bis in das Jahr 1688, als hessische Truppen Funde aus Athen nach Kassel brachten. Die Antikenbegeisterung des Kasseler Landgrafen Friedrich II. führte zur Gründung des Museum Fridericianum im Jahre 1779. Einige Objekte dieser Zeit sind erhalten geblieben, so etwa die Sammlung von 30 Korkmodellen antiker Bauwerke Roms und Kopien berühmter Antiker Skulpturen.
Gemäldegalerie Alte Meister
Zur Sammlung gehören europäische Gemälde der Spätgotik, der Renaissance, des Barocks und des Klassizismus’. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die niederländische und flämische Malerei des 17. Jahrhunderts.
Die Ursprünge der Gemäldegalerie Alte Meister reichen zurück bis in das Jahr 1509, als Anna von Mecklenburg, Witwe von Landgraf Wilhelm II., Lucas Cranach d. Ä. mit einem kleinen Flügelaltar zum Gedächtnis an ihren verstorbenen Gemahl beauftragte. Die Periode der intensivsten Sammeltätigkeit war zwischen 1748 und 1756, als Landgraf Wilhelm VIII. ca. 800 Gemälde in Holland, Paris, Brüssel, Antwerpen, Venedig und in Deutschland durch seine Diplomaten und Kunstagenten ankaufen ließ. 1749-51 wurde für die Sammlung eine Galerie hinter das Palais des Landgrafen zwischen Auehang und Frankfurter Straße gebaut. 1877 zogen die Gemälde in das neu errichtete Gebäude der heutigen Neuen Galerie an der Schönen Aussicht um, wo sie bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben. Die meisten Gemälde lagerten zwischen 1939 und 1945 im Reichsbahnbunker. Seit 1976 sind sie nun in den Etagen 1 bis 3 des Schlosses Wilhelmshöhe ausgestellt.
Öffnungszeiten
Gemäldegalerie Alter Meister und Antikensammlung
Di - So 10 - 17 Uhr
Do 10 - 20 Uhr
Mo geschlossen
Feiertags 10 - 17 Uhr
24., 25. und 31. Dezember Geschlossen
26. Dezember 10-17 Uhr
1. Januar 12-17 Uhr
Museumsnacht am 6. September 2008 14-1 Uhr
Graphische Sammlung
Die 1931 eingerichtete Graphische Sammlung umfaßt ca. 50.000 Zeichnungen, druckgraphische Arbeiten, Plakate und illustrierte Bücher. Ihre Ursprünge lassen sich bis ins frühe 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Porträtstiche, Landkarten, topographische Ansichten, Festdarstellungen sowie seit dem 18. Jahrhundert Reproduktionsgraphik bildeten die Schwerpunkte der landgräflichen Kupferstichsammlung, deren Bestände in kostbare Lederbände eingebunden sind. Heute liegen die Sammlungsschwerpunkte weiter bei den Kasseler Akademie-Künstlern, wie den Künstlerfamilien Tischbein, Ruhl und Nahl, im Bereich der Architekturzeichnung sowie, was die Moderne angeht, bei den Werken der „Brücke“-Künstler und der informellen Kunst.
Die Bestände der Graphischen Sammlung können nach telefonischer Voranmeldung (05 61/ 3 16 80 0) im Lesesaal der Bibliothek eingesehen werden.
Öffnungszeiten
Einblick in Bestände der Graphischen Sammlung erhalten Sie zu den Öffnungszeiten der Bibliothek im Schloss Wilhelmshöhe.
Ihre - bitte rechtzeitige - telefonische Anmeldung nehmen wir gerne unter +49 (0)561 / 3 16 80-0 entgegen.
Weißensteinflügel
Park / Schloss Wilhelmshöhe, Schloßpark 1, Kassel
Der Weißensteinflügel, Südflügel von Schloß Wilhelmshöhe, entstand in den Jahren 1786-1790 im Auftrag des Landgrafen Wilhelm IX. von Hessen-Kassel, späterer Kurfürst Wilhelm I. Ursprünglich waren im Weißensteinflügel die landgräflichen Appartements und Repräsentationsräume untergebracht.
Heute können 23 der historischen Schloßräume im Rahmen einer Führung besichtigt werden, so zum Beispiel Speisesaal, Bildnisgalerie, Schreibzimmer und Badezimmer, in denen eine einzigartige Sammlung von Möbeln und Ausstattungsstücken aus der Zeit des Empire präsentiert wird, neben zahlreichen Gemälden, u. a. von Johann Heinrich Tischbein d. Ä., Carl Gustaf Pilo und französischen Malern des 18. Jahrhunderts. Bestände aus der kurfürstlichen Bibliothek und Porzellansammlung ergänzen die Präsentation.
Weitere Informationen
Telefon (0561) 31680-200
Telefax (0561) 31680-266
Öffnungszeiten:
Januar-Februar: Di - So 10 - 16 Uhr
März-Oktober: Di - So 10 - 17 Uhr
November: Di - So 10 - 16 Uhr
Dezember: Sa, So 10 - 16 Uhr
Besichtigung nur im Rahmen einer Führung möglich: jeweils zur vollen Stunde. Letzte Führung November bis Februar 15 Uhr, März bis Oktober 16 Uhr.
Führungen finden jeweils zur vollen Stunde statt, letzte Führung 16 Uhr
Sonderführungen auf Anfrage: (0561) 31680-200
Löwenburg
Park Wilhelmshöhe, Schloßpark 1, Kassel
Die Löwenburg liegt malerisch im Bergpark Wilhelmshöhe. Von weitem erscheint sie dem Besucher wie eine romantische Ritterburg aus dem Mittelalter. Als solche war sie auch von ihrem Erbauer, Landgraf Wilhelm IX. von Hessen-Kassel, dem späteren Kurfürst Wilhelm I., geplant worden. Gebaut wurde sie zwischen 1793 und 1801. Da die Löwenburg jedoch nicht als Festung gedacht war, sondern als barockes Lustschloß, finden sich in ihrem Innern fürstliche Wohnräume. Deren reichhaltige Ausstattung mit historischen Möbeln, Gemälden, Tapisserien, Gläsern, Bronzen, einer großartigen Waffensammlung und mittelalterlichen Glasfenstern, spiegeln die große Sammelleidenschaft des Erbauers wider.
Im Rahmen einer Führung können neben den Wohnräumen des Damen- und Herrenbaus, die Rüstkammer mit Waffen und Ritterrüstungen des 16. und 17. Jahrhunderts sowie die Burgkapelle besichtigt werden.
Weitere Informationen
Telefon (0561) 31680-244
Telefax (0561) 31680-222
Öffnungszeiten
Januar - Februar Di - So 10 - 16 Uhr
März-Oktober: Di - So 10 - 17 Uhr
November: Di - So 10 - 16 Uhr
Dezember: Sa, So 10 - 16 Uhr
Feiertags 10 -16 / 17 Uhr
24., 25. und 31. Dezember Geschlossen
26. Dezember 10-16 Uhr
1. Januar 12-16 Uhr
Besichtigung nur im Rahmen einer Führung möglich:
Jeweils zur vollen Stunde.
Letzte Führung November bis Februar 15 Uhr, März bis Oktober 16 Uhr.
Herkules-Monument
Park Wilhelmshöhe, Schloßpark 1, Kassel
Landgraf Karl von Hessen-Kassel ließ 1700 bis 1717 durch den italienischen Architekten Giovanni Francesco Guerniero das Oktogon (“Riesenschloß”) mit der Figur des Herkules als krönenden Abschluß der 1,5 Kilometer langen Kaskadenanlage errichten. Über dem achteckigen Unterbau erhebt sich eine steile Pyramide, die von einer 9,20 m hohen Statue des Herkules bekrönt wird. Das Werk von dem Augsburger Goldschmied Johann Jakob Anthoni ist eine Nachbildung des antiken Hercules Farnese. Eine Treppe führt hinauf auf eine Besucherplattform in 28,5 m Höhe, von der man einen einzigartigen Blick auf die gesamte barocke Parkanlage sowie die Stadt Kassel hat.
Weitere Informationen
Telefon (0561) 312456
Öffnungszeiten Herkules, Oktogon und Plattform:
Di - So 10 - 17 Uhr
Mo geschlossen
Feiertage 10 - 17 Uhr
während der Wintermonate geschlossen
Hessisches Landesmuseum
Brüder-Grimm-Platz 5, Kassel
Vor- und Frühgeschichte
Bereits 1704 ließ Landgraf Karl bei Gudensberg Grabhügel untersuchen. Die Funde aus diesen ersten gezielten Grabungen markieren den Beginn der seit 1913 im Hessischen Landesmuseum präsentierten Sammlung zur Vor- und Frühgeschichte. Bis heute gelangt der überwiegende Teil der nordhessischen Bodenfunde in die reichhaltige Kasseler Sammlung.
Anhand von Originalfunden, lebensgroßen Rekonstruktionen sowie Schaubildern und Dioramen wird in der Dauerausstellung das Leben unserer Vorfahren in Europa im allgemeinen und in Nordhessen im besonderen lebendig. Die zeitliche Spanne reicht dabei von Funden der Alt- und Mittelsteinzeit (um 1.000.000 v. Chr.) über die Jungsteinzeit (ca. 5.500–2.200 v. Chr.), die Bronze- und Eisenzeit (ca. 2.200 v. Chr.–450 n. Chr.) bis hin zum Frühmittelalter (ca. 450 n. Chr.–1.000 n. Chr.).
Sammlung Angewandte Kunst
Den Kernbestand der Sammlung Angewandte Kunst (zuvor Kunsthandwerk und Plastik) bildet die fürstliche Sammlung der hessischen Landgrafen, die bereits im Fridericianum zur Aufstellung gekommen war. Unter dem Titel „SchatzKunst 800–1800“ werden die seither um etliches gewachsenen und bedeutenden Bestände im Hessischen Landesmuseum präsentiert.
Dazu zählen neben mittelalterlichen Skulpturen, Altären, Kleinkunst und sakralen Objekten große Teile der Schatzkammer und der Silberkammer, aber auch Schätze der Kunstkammer von Wilhelm IV. und Moritz dem Gelehrten. Außerdem beherbergt das Museum barocke Kunst vom Hof Landgraf Karls, eine historische Glassammlung von Wilhelm VIII. sowie eine nicht minder bedeutende historische Bernsteinsammlung, eine Elfenbeinsammlung, hessische Fayencen, Porzellan aus Meißen, Kassel, Fulda und Exponate der fürstlichen Porzellangalerie aus China und Japan. Umfangreich und bedeutend sind auch die Bestände von Schmuck, Skulpturen, Textilien, Möbeln und das Hessische Münzkabinett mit Münzen, Medaillen und Gemmen.
Sammlungsschwerpunkte in der Angewandten Kunst ab 1840 liegen beim Historismus, dem Jugendstil und Kunsthandwerk der Moderne. Design ist vor allem vom Bauhaus, aus den 50er bis 80er Jahren und der Postmoderne vertreten.
Volkskunde
Die Ansätze der Volkskundesammlung liegen im 19. Jahrhundert, als das Nationalbewußtsein des Bürgertums zu einer Besinnung auf die kulturellen Werte des eigenen Volkes führte. Im 1913 eröffneten Hessischen Landesmuseum war die Volkskunde so Ausdruck eines neuen Museumskonzeptes, das die Pflege der heimischen Altertümer betonte.
Bald drohte der Sammlung ohne Leitung und Finanzmittel aber der Niedergang. Erst zwischen 1928 und 1939 gewann sie durch Forschungsprojekte und Ausstellungen wieder an Gewicht.
Nach Verlusten im Zweiten Weltkrieg vermehrte sich der Bestand inzwischen erheblich, doch stehen seit 1980 keine Ausstellungsräume mehr zur Verfügung. Noch heute ist daher die größte hessische Volkskundesammlung mit Schwerpunkten in den Bereichen der Tracht, der vorindustriellen Arbeit, des Wohnens und des Spielzeugs vollständig magaziniert und kann nur in Sonderausstellungen und Veröffentlichungen teilweise vorgestellt werden.
Deutsches Tapetenmuseum
Das Deutsche Tapetenmuseum wurde 1923 auf Initiative des Tapetenhändlers Gustav Iven gegründet. Zahlreiche Tapetenfabrikanten und -händler waren seinem Aufruf gefolgt, die Tradition der Branche zu dokumentieren und trugen eine Sammlung zusammen, welche die Geschichte der Wandbekleidung widerspiegelt.
Das Museum eröffnete 1923 im Roten Palais am Friedrichsplatz. 1934 folgte eine Ausweitung der Räumlichkeiten ins benachbarte Weiße Palais, da die Sammlung mittlerweile auf etwa 9.000 Tapeten angewachsen war. Nach den Kriegszerstörungen fand ab 1948 ein verkleinertes Tapetenmuseum seine Bleibe im Weißensteinflügel von Schloß Wilhelmshöhe, um 1976 ins Hessische Landesmuseum umzuziehen.
1993 ging das bis dahin privat geführte Museum, dessen Sammlung heute auf rund 18.000 Objekte angewachsen ist, in die Trägerschaft des Landes Hessen über.
Öffnungszeiten
Vor- und Frühgeschichte, Sammlung angewandte Kunst, Deutsches Tapetenmuseum
(Volkskunde zur Zeit nicht ausgestellt)
Di - So 10 - 17 Uhr
Mo geschlossen
Feiertage 10 - 17 Uhr
24., 25. und 31. Dezember Geschlossen
26. Dezember 10-17 Uhr
1. Januar 12-17 Uhr
Orangerie
An der Karlsaue 20c, Kassel
Astronomisch-Physikalisches Kabinett
Die landgräfliche Sammlung wissenschaftlicher Instrumente verdankt ihre Entstehung einer kontinuierlichen Förderung der Naturwissenschaften durch die hessischen Landgrafen. Die fünf Ausstellungsbereiche Astronomie, Uhren, Geodäsie, Physik und Mathematik/Informationstechnik führen dem Besucher die ganze Bandbreite der entstehenden messenden Naturwissenschaften von der Spätrenaissance bis zum Vorabend der industriellen Revolution vor Augen. Sekundenpendeluhren, Vakuumpumpen, Mikroskope, Elektrisiermaschinen, frühe Rechenmaschinen und Quadranten wurden von den Landgrafen für Lehr- und Forschungszwecke angeschafft. Mechanische Himmelsgloben und astronomische Kunstuhren halfen wie die heutigen Planetarien durch ihre uhrwerksgetriebene Simulation der Himmelsbewegungen den Kosmos zu verstehen, dienten aber zudem als Pretiosen des Wissens, in denen sich Kunst und Naturwissenschaft zu einem einheitlichen Ganzen vereinigen.
Das Planetarium für 50 Personen im 3. OG als modernes Pendant zu den astronomischen Kunstuhren nimmt den Besucher mit auf Abenteuerreisen durch die moderne Kosmologie und Astronomie. In den Ausstellungsräumen des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts finden darüber hinaus regelmäßig oder auf Wunsch Vorführungen statt.
Öffnungszeiten
Astronomisch-Physikalisches Kabinett mit Planetarium
Di - So 10 - 17 Uhr
Do 10 - 20 Uhr
Mo geschlossen
Feiertage 10 - 17 Uhr
24., 25. und 31. Dezember geschlossen
26. Dezember 10-17 Uhr
1. Januar 12-17 Uhr
Marmorbad
Park Karlsaue, An der Karlsaue 20c, Kassel
Das Marmorbad, neben dem Orangerieschloss in der Karlsaue gelegen, entstand als fürstliches Badegemach 1722-1728 im Auftrag des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel. Der bedeutende Bildhauer Pierre Etienne Monnot schuf die prachtvolle Innenarchitektur aus marmornen Skulpturen und Wandreliefs mit Erzählungen aus den Metamorphosen des Ovid, sowie zwei Medaillons mit Darstellungen des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel und seiner Frau, der Landgräfin Marie Amalie von Kurland.
Das Marmorbad kann innerhalb einer Führung besichtigt werden.
Weitere Informationen
Telefon (0561) 31680-625
Telefax (0561) 31680-626
Öffnungszeiten
Di - So 10 bis 17 Uhr
Mo geschlossen
Feiertage 10 bis 17 Uhr
Saison 2008: 21. März bis 3. Oktober, Während der Wintermonate geschlossen
Neue Galerie
Schönen Aussicht 1, Kassel
Malerei und Plastik ab 1750
Die Sammlung beinhaltet Malerei und Skulptur von 1750 bis zur Gegenwartskunst. Neben dem Schwerpunkt Kassel sind Künstler aus ganz Deutschland, Europa, den USA und Südamerika vertreten.
Die Kunst des 18. Jahrhunderts ist u.a. durch die Malerfamilie Tischbein repräsentiert, insbesondere durch Johann Heinrich Tischbein d. Ä. (1722–1789), der Maler am hessischen Hof und erster Direktor der 1777 gegründeten Kasseler Kunstakademie war. Ein weiteres Gewicht liegt seit der Gründung der documenta 1955 auf der Moderne. Einen besonderen Anziehungspunkt stellt hier der Raum in der Neuen Galerie von Joseph Beuys dar. Den Grundstock der städtischen Sammlung bildet der Nachlaß der Gräfin Louise Bose (1813–1883), der im Jahre 1887 an die Stadt gelangt war. 1976 wurde die Neue Galerie an der Schönen Aussicht eröffnet, in der die Städtischen und Staatlichen Sammlungen gemeinsam zu sehen sind.
Öffnungszeiten
Die Neue Galerie ist derzeit aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen.
Voraussichtliche Wiedereröffnung: Herbst 2011
Ausgewählte Werke der Malerei und Plastik nach 1750 werden in der
Gemäldegalerie Alte Meister im Museum Schloss Wilhelmshöhe gezeigt!
Museum Schloß Friedrichstein
Schloßstraße, Bad Wildungen
Jagdkammer und hessische Militärgeschichte
Die umfangreiche und bedeutende Sammlung zur hessischen Militärgeschichte umfaßt historische Waffen, Uniformen, Orden sowie Gemälde vom Mittelalter bis zur Angliederung des Kurfürstentums an Preußen im Jahr 1866. Besonderheiten sind die Kasseler Türkenbeute sowie der reichhaltige Bestand, der sich aus dem kurzlebigen Königreich Westphalen erhalten hat. Ergänzt wird diese Sammlung um Militaria des Fürstentums Waldeck-Pyrmont, jenes ehemaligen Reichsterritoriums, dessen Fürsten Schloß Friedrichstein erbauen ließen.
Als zweiten großen Sammlungskomplex beherbergt das Schloß Jagdgeräte und Jagdwaffen des 16. bis 19. Jahrhunderts aus ehemals landgräflichem Besitz. Diese Objekte vermitteln den Reichtum und die Vielgestaltigkeit einer fürstlichen Jagdkammer.
Öffnungszeiten
Jagd- und militärgeschichtliche Sammlung
Di - So 10 - 17 Uhr
Mo geschlossen
Feiertage 10 - 17 Uhr
24., 25. und 31. Dezember Geschlossen
26. Dezember 10-17 Uhr
1. Januar 12-17 Uhr
Schloß Wilhelmsthal
Calden, Schloss und Park Wilhelmsthal
Das bei Calden gelegene Schloß Wilhelmsthal gilt als eines der schönsten Rokokoschlösser Deutschlands, wobei Schloß und Park ein elegantes Ensemble bilden.
Landgraf Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel ließ dieses Lustschloß als Dreiflügelanlage zwischen 1743 und 1761 vom Münchner Hofarchitekten François de Cuvilliés errichten. Die Innengestaltung des Schlosses oblag dem Bildhauer Johann August Nahl.
Es haben sich zahlreiche herausragende Ausstattungsstücke aus dieser Zeit erhalten, wie Porzellan aus Berlin, Meißen, Fulda, hervorragende Möbel, u. a. Standuhr von David Roentgen, sowie vorzügliche Lackkommoden.
Als Besonderheit gilt die in situ erhaltene Schönheiten- und Ahnengalerie des Schlosses von dem Hofmaler Johann Heinrich Tischbein d. Ä. und dessen Telemach-Zyklus.
Die Schloßräume können innerhalb einer Führung besichtigt werden.
Weitere Informationen
Telefon (05674) 6898
Telefax (05674) 4053
Öffnungszeiten
Schloss und Park Wilhelmsthal
Januar-Februar: Di - So 10 - 16 Uhr
März-Oktober: Di - So 10 - 17 Uhr
November: Di - So 10 - 16 Uhr
Mo geschlossen
Dezember: Sa, So 10 - 16 Uhr
Mo - Fr geschlossen
Feiertags 10 - 16 / 17 Uhr
24., 25. und 31. Dezember Geschlossen
26. Dezember 10-16 Uhr
1. Januar 12-16 Uhr
Schlossbesichtigung nur im Rahmen einer Führung möglich:
Jeweils zur vollen Stunde.
Letzte Führung November bis Februar 15 Uhr, März bis Oktober 16 Uhr.
Park frei zugänglich und ganzjährig geöffnet.
MUSEUMSLANDSCHAFT HESSEN KASSEL
Schloß Wilhelmshöhe
D-34131 Kassel
Telefon: +49 (0)561/ 3 16 80 – 0
Fax: +49 (0)561/ 3 16 80 – 111
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