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Schauspiel Köln - Depot 1

Aufführungen im Depot 1 des Schauspiel Köln.

Kontakt

Schauspiel Köln - Depot 1
BÜHNEN KÖLN
Schanzenstr. 6-20
D-51063 Köln

Telefon: +49 (0)221 - 221 28400
Fax: +49 (0)221 - 221 28249
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Bewertungschronik

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspiel Köln - Depot 1

Theater

Nora

von Henrik Ibsen
Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel

PREMIERE: 24. Oktober 2020

In ihrem vielbeachteten Manifest FRAUEN & MACHT verfolgt die britische Althistorikerin Mary Beard die Spuren weiblicher Entmachtung und weist nach, der Wunsch, Frauen zum Schweigen zu bringen, gehe auf »Tausende von Jahren Übung« zurück. Aus dem Altertum überliefert und noch immer prägend sei, dass die öffentliche Rede als »definierendes Attribut« von Männern empfunden werde. Frauen werden zum Schweigen gebracht.
Nora allerdings begehrt auf. Als skandalös wurde es von Henrik Ibsens Zeitgenossen empfunden, dass seine Protagonistin am Ende Mann und Kinder verlässt. Nach der Uraufführung musste der Autor den Schluss des Stückes für das Publikum in Deutschland umschreiben und erst 1880 konnte es mit dem Originalende aufgeführt werden.

Ibsen reflektiert die Widersprüche seiner Zeit. Als er mit der Arbeit an seinem Schauspiel begann, notierte er: »Eine Frau kann nicht sie selbst sein in der Gesellschaft der Gegenwart, einer ausschließlich männlichen Gesellschaft, mit von Männern geschriebenen Gesetzen, die über das weibliche Verhalten vom männlichen Standpunkt aus urteilen.« Seine Heldin findet am Ende einen Ausweg, sie trifft – entgegen aller Konventionen – ihre eigene Entscheidung.
Regie / Bühne & Musik: Robert Borgmann
Kostüm: Bettina Werner
Video & Licht: Carsten Rüger
Dramaturgie: Beate Heine
Musik & Sound: Mathis Nitschke

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Nora

Theater

Stefko Hanushevsky erzählt:
Der große Diktator

Ein Stück von Stefko Hanushevsky, Rafael Sanchez und petschinka
MONOLOG

URAUFFÜHRUNG: 30. Oktober 2020

Stefko Hanushevsky steht auf dem Dach eines Reisebusses und brüllt Charlie Chaplins Rede aus dem GROSSEN DIKTATOR hinunter auf seine kleine Reisegruppe: “Liberty shtonk, Democrazy shtonk, Free speech shtonk.” Er ist Reiseführer und muss amerikanischen Tourist*innen die grausamen Stätten des Nationalsozialismus zeigen. Denn das ist es, womit die deutsche Tourismusindustrie das meiste Geld verdient. Und er beeindruckt damit nicht nur diese Tourist*innen. Er hat auch schon James Gandolfini beeindruckt. Damals in New York. Als ganz junger Schauspieler. Als er bei ihm in der Garderobe war und einen Job von ihm wollte. Gandolfini – Sie wissen, wer das ist? Das ist Tony Soprano!

Regie: Rafael Sanchez
Text & Musik: Petschinka
Bühne: Sebastian Bolz
Licht: Jan Steinfatt

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Stefko Hanushevsky erzählt: Der große Diktator

Theater

Wut

von Elfriede Jelinek

Was ist der Mensch in Extremsituationen? Hamstert, plündert oder teilt er? Denkt er zunächst an sich allein oder steckt mehr im Menschen, als wir denken?
Krisen wie jetzt, ausgelöst durch den Corona-Virus, sind der Crash-Test. Der niederländische Historiker Rutger Bregman zum Beispiel ist ein Philanthrop. Er ist überzeugt, der Mensch sei im Grunde gut, solidarisch und kooperativ und dafür findet er viele Belege. Dass lässt hoffen! Auch der amerikanische Kulturphilosoph und Vordenker der Occupy-Bewegung Charles Eisenstein hofft angesichts der Corona-Krise, dass wir »die Regenten dessen werden, was uns regiert hat«.

Elfriede Jelinek ist da allerdings bis dato weniger zuversichtlich.Inspiriert vom antiken Mythos der Göttin Hera, die den Helden Herakles blind vor Zorn machte, sodass er im Rausch seine Kinder tötete, blickt die österreichische Literaturnobelpreisträgerin weder optimistisch in die Zukunft noch in die Vergangenheit. In wechselnden Perspektiven erzählt sie von der Wut islamistischer Terroristen, von Anschlägen auf die Pariser Zeitungsredaktion und den jüdischen Supermarkt, wie von deutschen Wutbürgern, von zornigen Göttern, Vätern und Söhnen. Doch in einem sind sie sich alle einig, Bregman, Eisenstein, Jelinek, wir haben es in der Hand, was aus uns wird.

Regie und Bühne: Ersan Mondtag
Mitarbeit Bühne: Simon Lesemann
Kostüme: Annika Lu Hermann
Video: Florian Schaumberger
Musik: Beni Brachtl
Licht: Rainer Casper
Dramaturgie: Beate Heine

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Wut

Theater

Warten auf Godot (En attendant Godot)

von Samuel Backett

»Nichts zu machen« lautet der erste Satz in Becketts berühmtestem Theaterstück. In einem erzwungenen Stillstand stecken die zwei Protagonisten Wladimir und Estragon an einem einsamen, verlassenen Ort fest, in einem Raum des Übergangs, einem Transitraum. Auf sich selbst zurückgeworfen vertreiben die zwei sich die Zeit und versuchen sich bei Laune zu halten. Sie kommen nicht voran, sie können nicht gehen, sie müssen warten. Auf Godot, über den wir nie erfahren werden, wer er ist und warum die beiden auf ihn warten. Die Zeit löst sich auf, das Leben selbst wird zum Wartespiel. Morgen wird der Tag wie der heutige sein, sie werden warten wie heute. Morgen bedeutet dennoch Hoffnung.

Jan Bosse, dessen Inszenierung DIE PRÄSIDENTINNEN 2013 am Schauspiel Köln zu sehen war, wird nun mit WARTEN AUF GODOT die Spielzeit eröffnen, die unter völlig neuen Bedingungen für alle Theater und ihr Publikum Voraussetzungen schafft, die auch die bekanntesten Stücke in ein anderes Licht stellen wird.

Regie: Jan Bosse
Bühne: Moritz Müller
Kostüm: Kathrin Plath
Musik: Arno Kraehahn, Carolina Bigge
Licht: Michael Gööck
Dramaturgie: Gabriella Bußacker

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Warten auf Godot (En attendant Godot)

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Schauspiel Köln - Depot 1

BÜHNEN KÖLN

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Schauspiel Köln - Depot 1

Aufführungen / Theater Schauspiel Köln
Depot 2
Köln, Schanzenstraße 6-20
Aufführungen / Theater Schauspiel Köln Offenbachplatz Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater am Dom Köln Köln, Opern Passagen - Glockengasse 11
Aufführungen / Oper Oper Köln Köln, Offenbachplatz
Aufführungen / Theater Theater am Sachsenring Köln Köln, Sachsenring 3
Aufführungen / Musical Capitol Theater Düsseldorf Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Theater Monheimer Kulturwerke GmbH
Fr, 20.11.2020, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater GLORIA-Theater Köln, Apostelnstr. 11
Aufführungen / Theater XOX-Theater Kleve Kleve, Briener Straße
Aufführungen / Theater Off-Theater OHRENSCHMAUS Bonn, Weißstr. 10
Aufführungen / Theater Pantheon Theater Bonn Bonn, Bundeskanzlerplatz 2-10
Aufführungen / Theater Orangerie - Theater im Volksgarten Köln Köln, Volksgartenstr. 25
Aufführungen / Tanz Tanzhaus NRW Düsseldorf, Erkrather Straße 30
Aufführungen / Theater Theater an der Kö Düsseldorf Düsseldorf, Schadowstr. 11
Aufführungen / Theater Theater an der Luegallee Düsseldorf Düsseldorf, Luegallee 4
Aufführungen / Tanz Neuer Tanz Düsseldorf Düsseldorf, Urdenbacher Allee 10
Aufführungen / Theater Theater der Keller Köln Köln, Kleingedankstr. 6
Aufführungen / Theater Arkadas Theater Köln Köln, Platenstraße 32
Aufführungen / Theater Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf, Gustaf-Gründgens-Platz 1
Aufführungen / Theater Cassiopeia Theater Köln Köln, Bergisch Gladbacher Straße 499-501
Aufführungen / Theater Haus der Springmaus Theater Bonn Bonn, Frongasse 8

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