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Museum Ludwig

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

Roy Lichtensteins "Maybe", Andy Warhols "Brillo Boxes" oder George Segals „Restaurant Window“, Ikonen der amerikanischen Pop Art, waren gerade vollentdet, als sie 1969 als Leihgabe ins Wallraf-Richartz-Museum einzogen. Die Werke stammen von Peter und Irene Ludwig, die die größte Pop Art Sammlung außerhalb der USA zusammengetragen haben.

Durch die Schenkung von rund 350 Werken moderner Kunst des Ehepaars Ludwig wurde 1976 das Museum Ludwig gegründet. Es sollte als erstes Museum in Köln Kunst der Gegenwart ausstellen. Neben der Pop Art gaben die Ludwigs noch eine umfangreiche Sammlung der Russischen Avantgarde aus der Zeit von 1906 bis 1930 sowie ein Konvolut von mehreren hundert Arbeiten Pablo Picassos als Dauerleihgabe in das neue Museum. Die Werke Picassos sind in zwei großzügigen Schenkungen 1994 und 2001 inzwischen in den Besitz des Museum Ludwig übergegangen.
Die moderne Abteilung des Wallraf Richartz-Museums mit der Expressionisten-Sammlung des Kölner Juristen Joseph Haubrich bildete die Basis für die Sammlung zeitgenössischer Kunst und wurde ebenfalls in das Museum Ludwig integriert.

Das Museum sammelte konsequent weiter zeitgenössische Kunst. Das jüngste Werk war immer erst ein paar Monate alt. So gelangten auch deutsche Kunst der 70er und 80er Jahre sowie internationale Tendenzen und Installationen der jüngeren Avantgarde ins Museum Ludwig.

1986 wurde das Gebäude zwischen Dom, Rhein und Hauptbahnhof eröffnet. Es beherbergte das Wallraf-Richartz Museum, das Museum Ludwig und die Philharmonie. Im Januar 2001 zog das Wallraf-Richartz Museum in einen eigenen Bau und die Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart hat nun ca. 8000 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung.
Seit November 2000 ist Kasper König Direktor des Museum Ludwig. Sein Name steht für Großausstellungen wie "Westkunst", "von hier aus" und "skulptur.projekte Münster". Er will das Museum Ludwig international positionieren und einen Dialog zwischen Besuchern und Kunst ermöglichen. „Das Museum soll nicht besucht, sondern benutzt werden, denn es gehört allen und keinem“.

Kontakt

Museum Ludwig
Hein­rich-Böll-Platz
D-50667 Köln

Telefon: +49-221-221-26165
Fax: +49-221-221-24114
E-Mail: info@museum-ludwig.de

Bewertungschronik

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Ausstellung

Der geteilte Pi­cas­so

Der Kün­stler und sein Bild in der BRD und der DDR

Was verbin­den wir mit Pab­lo Pi­cas­so? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm ver­bun­den, als sein Ruhm auf dem Höhep­un­kt war? Wei­taus mehr als wir: Das ist der Hauptge­danke dies­er Auss­tel­lung, die an eine vergessene Breite, Span­nung und Pro­duk­tiv­ität der Aneig­nung erin­n­ert. Nicht nur um den Kün­stler ge­ht es hi­er, son­dern um sein Pub­likum, das sich im kap­i­tal­is­tischen West­en und im sozial­is­tischen Os­ten Pi­cas­sos Kunst denk­bar ver­schie­den zurechtlegte. Der deutsche Pi­cas­so war ein geteil­ter und zerteil­ter, aber die Teilung be­flügelte auch die Mit­teilung: Weil jed­er diese Kunst be­fragte, hatte sie allen et­was zu sa­gen.

Die Auss­tel­lung zeigt poli­tische Werke, et­wa das Gemälde Mas­sak­er in Ko­rea (1951) aus dem Paris­er Musée Pi­cas­so. Neben sie treten rund 150 Ex­po­nate, die Pi­cas­sos Werk in sei­nen Wirkun­gen spiegeln: Auss­tel­lungsan­sicht­en, Plakate und Ka­t­a­loge, Presse­berichte, Briefe, Ak­ten, Filme und Fernse­h­berichte, außer­dem ein The­ater­vorhang aus dem Ber­lin­er Ensem­ble, auf den Ber­tolt Brecht „die stre­it­bare Frie­den­s­taube meines Brud­ers Pi­cas­so“ malen ließ.

Pi­cas­so eignete sich als Galions- und Pro­jek­tions­fig­ur in bei­den Sys­te­men und bei­den deutschen Staat­en. Er war Mit­glied der Kom­mu­nis­tischen Partei Frankreichs, un­ter­stützte Be­frei­ungskämpfe und Frie­den­skon­gresse. Aber er lebte im West­en und ließ es zu, dass die bürg­er­liche Kri­tik ihn zum un­poli­tischen Ge­nie, zum „Ge­heim­nis Pi­cas­so“ stil­isierte. Welche Werke wur­den im Sozial­is­mus, welche im Kap­i­tal­is­mus gezeigt? Wie wurde Pi­cas­so ver­mit­telt? Sah der West­en die Kunst, der Os­ten die Pol­i­tik? Was sah der Kün­stler selbst? Der geteilte Pi­cas­so un­ter­sucht das Bild, das sich hüben und drüben aus Pi­cas­sos Bildern machen ließ. Ei­nen Sch­w­er­punkt bildet die Pi­cas­so-Samm­lung von Peter und Irene Lud­wig, noch heute eine der um­fan­greich­sten. Als die Lud­wigs Teile davon der DDR zur Ver­fü­gung stell­ten, verviel­facht­en sie den dor­ti­gen Be­s­tand.

Für die Auss­tel­lung wur­den zwei Ar­beit­en in Auf­trag gegeben. Die Ar­chitek­tur des Kün­stlers Er­an Schaerf verknüpft das aus­gestellte Ma­te­rial, ohne kün­st­lerische Werke und ihren sozialen Ge­brauch hi­erarchisch zu glied­ern. Ein­baut­en aus Holz, schräg platzierte Stell­wände, das Auss­paren der Mu­se­um­swände ver­mit­teln den Ein­druck ein­er ge­plan­ten Un­abgeschlossen­heit. Das einzelne Ex­po­nat schiebt sich nicht aus dem Zusam­men­hang, die ei­gene Aneig­nung bleibt wahrnehm­bar. – Peter Nestlers Film Pi­cas­so in Val­lau­ris wurde im Jan­uar 2020 ge­dre­ht, um Pi­cas­sos Wandgemälde Krieg und Frie­den in die Auss­tel­lung zu brin­gen. Der Film ge­ht von Pi­cas­sos Pro­duk­tion, sei­nen Bezie­hun­gen und poli­tischen Verbin­dun­gen aus und blickt von dies­er Ver­gan­gen­heit her auf die Men­schen, die heute in Val­lau­ris leben.

Zur Auss­tel­lung er­scheint ein Ka­t­a­log in deutsch­er und en­glisch­er Sprache, her­aus­gegeben von Ju­lia Frie­drich, mit Beiträ­gen von Yil­maz Dziewior, Ju­lia Frie­drich, Ber­nard Eisen­s­chitz, Ste­fan Rip­plinger, Hu­bert Brie­den, Ge­org Seeßlen, Gün­ter Jor­dan, Iliane Thie­mann, There­sa Nis­ters, Boris Po­fal­la, Thorsten Sch­nei­der, Ém­i­lie Bou­vard und Sarah Jo­nas. Köln 2021, 248 Seit­en. 266 Ab­bil­dun­gen, 22 x 28 cm, Ver­lag der Buch­hand­lung Walther König. 29,80 EUR (Buch­han­del­spreis), 25 EUR (Mu­se­um­spreis)

Ku­ra­torin: Ju­lia Frie­drich

Die Auss­tel­lung wird sub­s­tan­tiell ge­fördert von der Peter und Irene Lud­wig Stif­tung, der Kun­st­s­tif­tung NRW, dem Min­is­teri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des Nor­drhein-West­falen sowie der Kul­turs­tif­tung der Län­der. Zusät­zlich wird sie großzügig un­ter­stützt von den Fre­un­den des Wall­raf-Richartz-Mu­se­um und des Mu­se­um Lud­wig e.V., der REWE Group und der Bern­er Group.

Eine Auss­tel­lung des Mu­se­um Lud­wig, mit be­son­der­er Un­ter­stützung des Musée na­tio­n­al Pi­cas­so-Paris.

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Ausstellung

Au­gust & Marta

Wie Au­gust San­der die Ma­lerin Mar­ta Hege­mann (und ihr Kin­derz­im­mer!) fo­to­gra­fierte

Eine Präsen­ta­tion für Kin­der

Wie stolz und wild sie auf dem Fo­to von Au­gust San­der aussie­ht, die Ma­lerin Mar­ta Hege­mann, die ei­gentlich mal Lehrerin war. Bluse und Hals­kette schei­nen ir­gend­wie ver­rutscht und ins Gesicht hat sie sich außer­dem aller­lei Zeichen ge­malt. Als Mar­ta Hege­mann vi­er Jahre später einige Wandgemälde für ein Kin­derz­im­mer ent­warf, war es wied­er Au­gust San­der, der die Ar­beit daran und das Ergeb­nis mit der Kam­era fes­thielt.

Zu se­hen waren die Gemälde 1929 in der Auss­tel­lung Raum und Wand­bild im Köl­nischen Kun­stverein. Lei­der gel­ten sie sei­ther als ver­s­chollen. Dank der Auf­nah­men von San­der wis­sen wir aber wie sie aus­sa­hen - zu­min­d­est in Sch­warzweiß - und kön­nen ver­suchen, das Kin­derz­im­mer nachzustellen. In dies­er für Kin­der konzipierten Präsen­ta­tion näh­ern wir uns durch Fo­to­gra­fien ein­er unange­passten Frau, die auch für die Klei­nen malte.

Ku­ra­torin: Miri­am Szwast

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Ausstellung

Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

Pri­vat­fo­to­gra­fien mit In­ter­views von Yü­cel Aşçıoğlu, Tay­fun Demir, Chrysau­gi Died­erich, Onur Dül­ger, An­tonel­la Gi­u­rano, An­to­nios Go­gos, Zeynep Gür­soy, Alpin Har­renkamp, Ali Ka­natlı, Bengü Ko­catürk-Schus­ter, An­gela L., Fam­i­lie Öz­dağ, Mi­tat Özdemir, Asim­i­na Paradis­sa, Rosa Spi­ta­leri, Fikret Üçgüler, So­fia und Ioan­na Zachara­ki Weitere Pri­vat­fo­to­gra­fien von Al­iba­ba G., Sal­ih G., Marie Claire Ip­pol­i­to, Ro­mo­lo di Sa­bati­no und solchen, die nicht ge­nan­nt wer­den wollen; die Fo­to­gra­fien stam­men aus dem DO­MiD, dem Doku­men­ta­tion­szen­trum und Mu­se­um über die Mi­gra­tion in Deutsch­land

Diese wer­den kom­biniert mit den Fo­to­gra­fien ur­ba­nen Lebens von Jörg Boström, Chargesheimer, Chris­tel Fomm, Ford-Werke GmbH, GAG Im­mo­bilien AG, Köln, Heinz Held, Can­di­da Höfer, Kurt Holl, Ger­not Hu­ber, Rheinisch­es Bil­darchiv Köln, Ul­rich Till­mann, Schulz, Di­eter Storp, Studieren­den der Ruhr-Uni­ver­sität Bochum, Gue­nay Ulu­tun­cok, Man­fred Vollmer, Lud­wig Weg­mann, Eu­se­bius Wird­ei­er, einem Film von Edith Sch­midt-Mar­cel­lo und David Wit­ten­berg sowie einem Video­pro­jekt von Ulf Aminde.

Fo­to­gra­fien von Köln und weit­eren Städten des Rhein­lands zwischen 1955 und 1989 machen den steti­gen Wan­del durch die Be­woh­n­er*in­nen sicht­bar. Die Fo­to­geschicht­en von Ar­beits­mi­grant*in­nen sind bis­lang kaum in das öf­fentliche vi­suelle Gedächt­nis der Städte einge­gan­gen. In der Ausstel­lung im Mu­se­um Lud­wig ste­hen da­her er­st­mals Pri­vat­fo­to­gra­fien im Mit­telpunkt. Ein wichtiger Aus­gangspunkt sind hier­bei die Zeug­nisse der Mi­gra­tions­geschicht­en aus dem Be­s­tand von DO­MiD. In In­ter­views geben die Lei­hge­ber*in­nen der Ausstel­lung über ihre vielfälti­gen Geschicht­en Auskunft. Sie erzählen über das Leben in der Stadt und wie sie durch ihre Ein­wan­derung belebt wurde. Ihre pri­vat­en Fo­to­gra­fien zei­gen auf, wie Straßen, Häus­er, Geschäfte, Lokale und Parks zu Trägern von Erin­nerung und zum Teil der Stadt­geschichte wer­den. Die Ausstel­lung the­ma­tisiert die Rolle der Fo­to­gra­fie in die­sem Zusam­men­hang. Sie kom­biniert die neuen und über­raschen­den Stad­tan­sicht­en mit den Fo­to­gra­fien ur­ba­nen Lebens von Chargesheimer, Can­di­da Höfer und Ul­rich Till­mann aus der Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig und ergänzt sie um Auf­nah­men von Chris­tel Fomm, Ger­not Hu­ber, Gue­nay Ulu­tun­cok und an­deren. Jen­seits der flüchti­gen Er­fahrun­gen des Lebens in der Stadt zei­gen die Fo­to­geschicht­en von Mi­gra­tion, auf welch vielfältige Weise man sich in ein­er neuen Stadt verorten kann.

Die Ausstel­lungsidee ge­ht auf die Ar­chitek­turhis­torik­erin und Gastku­ra­torin Ela Kaçel zurück. Sie ent­deckte in ver­schie­de­nen Pub­lika­tio­nen der Stadt Köln und der Wohn­bauge­sellschaft GAG Im­mo­bilien AG Fo­to­gra­fien von Woh­nan­la­gen der 1950er und 60er Jahre, die her­aus­ge­hobene Wahrzeichen des „Neuen Köln­s“ sind. Zu­gleich waren die Hoch­häus­er für Ar­beit­er*in­nen ge­dacht, die im Rah­men der so­ge­nan­n­ten An­wer­be­abkom­men der da­ma­li­gen Bun­des­re­pub­lik vor allem mit Italien, Spanien, Por­tu­gal, Griechen­land und der Türkei nach Köln gekom­men waren. In den viel veröf­fentlicht­en Auf­nah­men der neuen Stadtvier­tel sind die markan­ten Wohn­blocks als prä­gende ar­chitek­tonische Er­schei­n­un­gen präsent. Die ikonisch ge­wor­de­nen Fo­to­gra­fien haben Stadt­geschichte geschrieben.

Als Pen­dant zu die­sen men­schen­leeren Auf­nah­men der „Türme der Gas­tar­beit­er“ ent­deckte Ela Kaçel in Pri­va­tal­ben Selb­s­tauf­nah­men der Be­woh­n­er*in­nen, die sich vor und in den Ge­bäu­den fo­to­gra­fieren ließen. Dies führte sie ge­mein­sam mit der Ku­ra­torin Bar­bara En­gel­bach zur Frage, wie Ar­beits­mi­gra­tion im ur­ba­nen Raum in öf­fentlichen Fo­to­gra­fien zwischen 1955 und 1989 repräsen­tiert wird und wie sich Mi­grant*in­nen selbst als Stadt­be­woh­n­er*in­nen fo­to­gra­fierten. Wie trägt die fo­to­gra­fische Praxis zur Veror­tung und damit zur Schaf­fung von stadt- und orts­be­zo­gen­er Erin­nerung bei? Mit den großzügi­gen Lei­h­gaben der Stadt­be­woh­n­er*in­nen und ihren In­ter­views kön­nen die vielfälti­gen Pri­vat­fo­to­gra­fien und Fo­to­geschicht­en über Ankom­men, Eingliederung und Mo­bil­ität, Selb­stveror­tung und poli­tisch­es En­gage­ment, Teil­habe und Selb­stre­flexion ver­mit­telt wer­den. Mit ih­nen wird es möglich, das kollek­tive Gedächt­nis ein­er post­mi­gran­tischen Ge­sellschaft zu erken­nen und ihre Stadt­geschicht­en festzuhal­ten.

Yil­maz Dziewior, Di­rek­tor des Mu­se­um Lud­wig: „Der Sch­w­er­punkt auf pri­vate Fo­to­gra­fien verän­dert auch die Per­spek­tive auf die Mu­se­ums­samm­lung. Hi­er­durch ver­mit­teln sich ganz un­ter­schiedliche Erzäh­lun­gen über das Ankom­men in ein­er neuen Stadt im Rhein­land.“

Ku­ra­torin­nen: Ela Kaçel (Ar­chitek­turhis­torik­erin und Gastku­ra­torin) und Bar­bara En­gel­bach (Ku­ra­torin)

Das Ausstel­lungspro­jekt ist eine Ko­op­er­a­tion mit DO­MID/ Doku­men­ta­tion­szen­trum und Mu­se­um über die Mi­gra­tion in Deutsch­land e.V. Ku­ra­torische Be­r­a­tung durch Manuel Go­gos und Au­ro­ra Ro­donò.

Die Ausstel­lung wird un­ter­stützt durch das Min­is­teri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des Nor­drhein-West­falen, den Land­schaftsver­band Rhein­land und die GAG Im­mo­bilien AG.

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Ausstellung

Boaz Kaiz­man. Grü­nan­lage

Aus An­lass des Fes­t­jahres 2021. 1700 Jahre jüdisch­es Leben in Deutsch­land hat das Mu­se­um Lud­wig den Kün­stler Boaz Kaiz­man (1962 in Tel Aviv ge­boren, lebt und ar­beit­et seit 1993 in Köln) ein­ge­la­den, eine neue Ar­beit zu en­twick­eln. Die Videoar­beit Grü­nan­lage zeigt in sieben, über zwei Wand­flächen verteil­ten großen Pro­jek­tio­nen sechzehn neue Videos als Ge­samtin­s­tal­la­tion. Sie wird im großen Ausstel­lungs­saal des Mu­se­um Lud­wig auf ein­er Fläche von rund 200 Qua­drat­me­tern gezeigt.

Aus­gewählte Pas­sa­gen einzel­n­er Videos sind im Ausstel­lungs­raum hör­bar; zu­gleich haben die Be­such­er*in­nen die Möglichkeit, die Videos mit Hilfe von Kopfhör­ern für sich wahrzuneh­men. Land­schaft­sauf­nah­men bil­den ein fort­laufen­des vi­suelles El­e­ment. Bei den meis­ten han­delt es sich um Grü­nan­la­gen in Köln, al­so um Orte funk­tioneller und ur­ban­isiert­er Na­tur; sie bleiben da­her unbes­timmt zwischen Stadt- und Na­tur­raum.

In sein­er In­s­tal­la­tion ge­ht Kaiz­man von der ei­ge­nen Per­son aus. Er ist bei alltäglichen Hand­lun­gen zu se­hen – auf dem Weg ins Ate­li­er, bei der Zu­bere­i­tung von Mah­lzeit­en oder beim Jog­gen im Park. Darüber hi­naus re­flek­tiert er den kün­st­lerischen Prozess, in­dem er sein bish­eriges Werk un­ter der the­ma­tischen Per­spek­tive jüdischen Lebens in Geschichte und Ge­gen­wart reka­pi­t­uliert und als kurze Zi­tate in die In­s­tal­la­tion ein­bezie­ht. So wird jüdisch­es Leben in Deutsch­land auf ver­mit­telte Weise zum selb­stver­ständlichen Zen­trum der neuen Ar­beit von Kaiz­man ohne ihr aus­drück­lich­es The­ma zu sein. Kaiz­man fragt mit sein­er Ar­beit nach der Möglichkeit von Erin­nerung, nach der Ge­gen­wärtigkeit von Geschichte und in welch­er Form sie sich in Lebens­geschicht­en ein­schreibt.

In den einzel­nen Videos tauchen so un­ter­schiedliche Per­so­n­en wie die Philo­sophin Han­nah Arendt, der Kom­pon­ist Yosef Tal, der Kun­sthis­torik­er David Gal­loway oder der Schaus­piel­er Dov Glick­man auf. Musik­stücke mit griechisch­er und sardisch­er An­mu­tung, ein ro­man­tisch­es Volk­s­lied und Klezmer-Musik sind Teil der Ar­beit. Ein weit­eres Stück, das im Video von dem Ensem­ble für Neue Musik hand werk einge­spielt wird, ent­puppt sich als ein Gedicht von Kaiz­man. Der Kün­stler trans­for­mierte es durch ein Text-to-Speech-Pro­gramm, welch­es in die MI­DI-Soft­ware (die Steuer­be­feh­le in Klänge umwan­delt) über­tra­gen wurde, in Musik. Dabei ist die dig­i­tale Trans­for­ma­tion für den Kün­stler kein Selb­stzweck. Er zeigt damit vielmehr, dass die Sprache die Grund­lage aller Kün­ste ist – eingeschlossen der Musik und der bil­den­den Kunst.

Der Sch­w­er­punkt der In­s­tal­la­tion auf Sprache und Lit­er­a­tur wird durch eine Ko­op­er­a­tion mit der Köl­n­er Bi­blio­thek zur Geschichte des deutschen Ju­den­tums Ger­ma­nia Ju­dai­ca er­weit­ert. Auf Ein­la­dung von Boaz Kaiz­man hat der Lit­er­a­tur- und Kul­tur­wis­sen­schaftler an der ETH Zürich, An­dreas Kilch­er, 1700 Büch­er deutsch­sprachiger jüdisch­er Lit­er­a­tur der Ger­ma­nia Ju­dai­ca aus­gewählt. Diese fin­d­en als ei­gen­ständi­ges El­e­ment der Ausstel­lung auf drei Re­galen der Bi­blio­thek ergänzt um Tische und Stüh­le ei­nen Platz ge­genüber der Videoin­s­tal­la­tion. Die größte eu­ropäische Spezial­bi­blio­thek zur Geschichte und Kul­tur des deutsch­sprachi­gen Ju­den­tums er­hält auf diese Weise für vi­er Mo­nate eine Außen­stelle als Präsenzbi­blio­thek im Mu­se­um Lud­wig. Kaiz­man ver­weist mit sein­er Hom­mage an die Bi­blio­thek auf die jüdische Kul­tur als eine der Schrift und des Buch­es, in deren Tra­di­tion er sich mit seinem bild­nerischen, lit­erarischen und musikalischen Werk sie­ht.

Diese Ausstel­lung ist einge­bun­den in das bun­desweite Fes­t­jahr #2021JLID, das der Verein 321-2021: 1700 Jahre jüdisch­es Leben in Deutsch­land e.V. or­gan­isiert und ko­or­diniert. Ge­fördert durch #2021JLID – Jüdisch­es Leben in Deutsch­land e.V. aus Mit­teln des Bun­des­min­is­teri­um des In­n­ern, für Bau und Hei­mat. Die Präsen­ta­tion der Ger­ma­nia Ju­dai­ca in der Ausstel­lung wurde er­möglicht durch die Ge­sellschaft für Mod­erne Kunst am Mu­se­um Lud­wig Köln.

Ku­ra­torin: Bar­bara En­gel­bach

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Ausstellung

Schultze Projects #2

Ok­to­ber 2019 – Ok­to­ber 2021

An­läss­lich der zweit­en Aus­gabe der Rei­he Schultze Pro­jects hat die US-amerikanische Kün­st­lerin Av­ery Singer ein neues, ortsspez­i­fisch­es Werk für das Trep­pen­haus des Mu­se­um Lud­wig geschaf­fen. Die sieben­teilige Ar­beit ist über sie­bzehn Me­ter lang und dreiein­halb Me­ter hoch. Der Name der Rei­he bezie­ht sich auf Ber­nard Schultze und seine Ehe­frau Ur­su­la (Schultze-Bluhm), deren Nach­lass das Mu­se­um Lud­wig ver­wal­tet und zu deren Ge­denken seit 2017 alle zwei Jahre eine Kün­st­lerin oder ein Kün­stler ein­ge­la­den wird, ein groß­for­matiges Werk für die pro­mi­nente Stirn­wand im Trep­pen­haus anzufer­ti­gen.

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Ausstellung

Sammlung des Museum Ludwig

Expressionismus | Russische Avantgarde | Picasso | Bauhaus | Dada und Surrealismus | Nouveau Réalisme und Fluxus | Pop Art | Grafische Sammlung | Fotografische Sammlungen

Die Sammlung des Museum Ludwig setzt mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts ein und beinhaltet die wichtigsten Stationen und Positionen der Moderne.

Ein Grundstein für den Bestand war die Sammlung Josef Haubrich. Der Kölner Rechtsanwalt schenkte dem Museum 1946, unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, Kunstwerke der Expressionisten und anderer Vertreter der Klassischen Moderne. Darunter befinden sich Meisterwerke von Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, August Macke, Otto Müller, Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner und Marc Chagall. Weitere Werke von Willi Baumeister, Max Beckmann, Alexej von Jawlensky, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Henri Matisse und Ernst Wilhelm Nay konnten in der Folgezeit als Stiftung, Schenkung oder Leihgabe gewonnen werden.

Die Schenkung von Peter und Irene Ludwig aus dem Jahre 1976, die zur Gründung des Museum Ludwig als erstem Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts in Köln führte, beinhaltete die außerhalb der USA umfassendste Sammlung amerikanischer Pop Art . So gelangten Hauptwerke von Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, James Rosenquist, Claes Oldenburg, George Segal, Tom Wesselmann u.a. ins Museum Ludwig. Aber auch die abstrakte amerikanische Malerei ist mit Werken von Mark Rothko, Ellsworth Kelly, Morris Louis, Frank Stella u.a. im Museum Ludwig vertreten.

Außerdem gab das Ehepaars Ludwig seine Sammlung Russischer Avantgarde als Dauerleihgabe an das Museum mit einzigartigen Werken aus der Zeit zwischen 1905 und 1935 von Künstlern wie Kasimir Malewitsch, Ljubow Popowa, Natalia Gontscharowa, Michail Larianow und Alexander Rodtschenko. Sie ist heute, mit über 600 Arbeiten, die wichtigste öffentliche Sammlung russischer Kunst im Westen.

Zudem befindet sich im Museum Ludwig die weltweit drittgrößte Picasso- Sammlung nach Barcelona und Paris. Rund 900 Werke aller Gattungen, Gemälde, Skulpturen, Druckgrafiken und Keramiken geben einen Überblick über alle Schaffensphasen und Techniken des Jahrhundert-Künstlers; ein Schwerpunkt liegt auf den letzten Schaffensjahrzehnten. Durch drei Schenkungen von Peter und Irene Ludwig, die letzte anlässlich der Wiedereröffnung 2001, ist die komplette Sammlung inzwischen in den Besitz des Museums übergegangen.

1977 war das Gründungsjahr der Fotoabteilung des Museum Ludwig, die heute zu den ältesten und renommiertesten an einem Museum moderner und zeitgenössischer Kunst zählt. Zum Bestand an historischer Fotografie zählen die frühesten Daguerreotypien aus Berlin, Reisefotografien aus Ägypten und Schottland aus der Mitte des 19. Jhs, eine der ganz seltenen Stammmappen von August Sander aus dem Jahre 1927 und über 300 Künstlerporträts von Hugo Erfurth. Durch den Ankauf der Sammlung Agfa im Jahr 2005 verfügt das Museum Ludwig über eine bedeutende Kollektion zur Kulturgeschichte der Fotografie, die zum ‚Nationalen Kulturgut‘ zählt. Die fotografische Sammlung ist in den letzten Jahren aber auch in die Gegenwart geführt worden durch bedeutenden Ankäufe und Schenkungen von Arbeiten von Andreas Gursky, Thomas Ruff, Wolfgang Tillmans, Christopher Williams, Sanja Iveković und Sherrie Levine um nur einige zu nennen.

Die Grafische Sammlung des Museum Ludwig beherbergt rund 3000 Unikate auf Papier - d.h. Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen, Collagen, usw. - und fast 10.000 Druckgrafiken, Bestände, die vorwiegend wohlwollenden Förderern zu verdanken sind. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Expressionismus.

Durch die Schenkung von Peter und Irene Ludwig gelangten Picassos Suite Vollard, Suite 345 und Suite 156 vollständig ins Museum Ludwig. Künstler der Pop Art und der Russischen Avantgarde sind auch in der grafischen Sammlung mit prominenten Arbeiten vertreten. Die Sammlung wird durch Ankäufe und Schenkungen, zuletzt von David Shrigley und Georg Baselitz stets weiter in die Gegenwart geführt.

Seit den 1970er Jahren hat sich der künstlerische Videofilm neben den klassischen Sammlungsschwerpunkten zum eigenständigen medientechnischen Sammlungsbereich der Museen des 20. Jahrhunderts etabliert. Das Museum Ludwig begann ebenfalls sehr früh Videokunst zu sammeln und verfügt über wichtige Werke der ‚Pioniere‘ dieser Kunstform wie Nam June Paik, Marina Abramovic, Bruce Nauman oder Joan Jonas. Alle Tendenzen von Video und Film sowie Medienkunstinstallationen werden zusammengetragen und um aktuelle Werke von beispielsweise Aernout Mik, Mike Kelly, Guy Ben-Ner und Jeanne Faust erweitert.

Ausgangspunkt für die Fortführung der Sammlung in die Gegenwart war die Präsentation „Museum unserer Wünsche“ 2001/2002 in der zeitgenössische, aber auch historische Positionen im Kontext der ständigen Sammlung gezeigt wurden. Diese Präsentation setzte Signale der Neuausrichtung der Sammlung, zu der auch die Einbindung der Fotografie und Medienkunst in die zeitgenössische Kunst gehört.

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© A.R.
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OnlineSammlung des Museum Ludwig

Auf der Internetseite www.kulturelles-erbe-koeln.de finden Sie die Sammlung des Museum Ludwig und anderer Kölner Museen online.

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Museum Ludwig

Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

Roy Lichtensteins "Maybe", Andy Warhols "Brillo Boxes" oder George Segals „Restaurant Window“, Ikonen der amerikanischen Pop Art, waren gerade vollentdet, als sie 1969 als Leihgabe ins Wallraf-Richartz-Museum einzogen. Die Werke stammen von Peter und Irene Ludwig, die die größte Pop Art Sammlung außerhalb der USA zusammengetragen haben.

Durch die Schenkung von rund 350 Werken moderner Kunst des Ehepaars Ludwig wurde 1976 das Museum Ludwig gegründet. Es sollte als erstes Museum in Köln Kunst der Gegenwart ausstellen. Neben der Pop Art gaben die Ludwigs noch eine umfangreiche Sammlung der Russischen Avantgarde aus der Zeit von 1906 bis 1930 sowie ein Konvolut von mehreren hundert Arbeiten Pablo Picassos als Dauerleihgabe in das neue Museum. Die Werke Picassos sind in zwei großzügigen Schenkungen 1994 und 2001 inzwischen in den Besitz des Museum Ludwig übergegangen.
Die moderne Abteilung des Wallraf Richartz-Museums mit der Expressionisten-Sammlung des Kölner Juristen Joseph Haubrich bildete die Basis für die Sammlung zeitgenössischer Kunst und wurde ebenfalls in das Museum Ludwig integriert.

Das Museum sammelte konsequent weiter zeitgenössische Kunst. Das jüngste Werk war immer erst ein paar Monate alt. So gelangten auch deutsche Kunst der 70er und 80er Jahre sowie internationale Tendenzen und Installationen der jüngeren Avantgarde ins Museum Ludwig.

1986 wurde das Gebäude zwischen Dom, Rhein und Hauptbahnhof eröffnet. Es beherbergte das Wallraf-Richartz Museum, das Museum Ludwig und die Philharmonie. Im Januar 2001 zog das Wallraf-Richartz Museum in einen eigenen Bau und die Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart hat nun ca. 8000 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung.
Seit November 2000 ist Kasper König Direktor des Museum Ludwig. Sein Name steht für Großausstellungen wie "Westkunst", "von hier aus" und "skulptur.projekte Münster". Er will das Museum Ludwig international positionieren und einen Dialog zwischen Besuchern und Kunst ermöglichen. „Das Museum soll nicht besucht, sondern benutzt werden, denn es gehört allen und keinem“.

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Bewertungen & Berichte Museum Ludwig

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