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GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Eine Reise um die Welt in Leipzig
Kunst und Alltag in den Kulturen der Welt


Das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig zeigt in seinen neu gestalteten Räumen im Grassimuseum am Johannisplatz die großen ethnographischen Sammlungen Sachsens aus nahezu allen Kulturen der Welt. Seit dem neunzehnten Jahrhundert sind Kunstwerke und andere Dinge des Alltagslebens hier zusammen getragen worden und gehören heute zu den bedeutendsten Belegstücken des Erbes vieler Kulturen. Die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens, mit ihren Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut, haben einen Bestand von mehr als 300.000 Objekten und sind im Leipziger Grassimuseum in einer faszinierenden Auswahl auf mehreren tausend Quadratmetern Ausstellungsfläche vertreten. Das Museum zeigt an Hand von exotischen, kostbaren und zum Teil weltweit einzigartigen Exponaten die Kunst und Lebensformen einer Welt, die durch die Globalisierung näher gerückt, aber dennoch vielfach fremd geblieben ist.

Der Ausstellungs-Rundgang in der ersten Etage ermöglicht spannende Einblicke in die Realität Indonesiens, Indiens, der Tibeter und Mongolen, Chinas, Japans, Europas und des Orients. Ein zweiter Rundgang führt durch Afrika und Amerika; Australien und Ozeanien sollen die Reise um die Welt vervollständigen. Die Ausstellungen sind so konzipiert, dass sie Kunstkenner genauso ansprechen, wie Besucher, die sich für das Leben anderer Kulturen interessieren. Die berühmten Sammlungen des Museums zum sibirischen Schamanismus, zum orientalischen Schmuck oder zu den Kunstwerken des tibetischen Buddhismus sowie der indischen Andamanen und Nikobaren entführen mit ihren exzeptionellen Objekten in sagenhafte Welten.

Das Kennenlernen und Verstehen kultureller Eigenheiten wird dem Besucher durch spezielle Führungen und Veranstaltungen für alle Altersgruppen erleichtert. Die sinnliche Erfahrung mit dem Kunstwerk wie auch das Erleben des normalen Alltags anderswo, der fremden Küchen und ihrer Finnessen, der Feste, der religiösen Zeremonien und Glaubensformen machen einen Besuch des Museums für Völkerkunde zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Um den Einblick in die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens zu erweitern, ist auch eine Reise nach Dresden und Herrnhut empfehlenswert. In den Völkerkundemuseen dort werden andere, ebenso faszinierende Eindrücke vermittelt.

Das Grassimuseum mit seinen zwei großen Innenhöfen und dem angeschlossenen Johannisfriedhof ist bau- und stadtgeschichtlich ein Unikum in der Stadt-Architektur. Das von den Leipzigern kurz „GRASSI“ genannte Haus war nach seiner Eröffnung im Jahr 1929 eines der letzten großen BAUHAUS-Architekturen in Deutschland. Das im Stil des Art Decó errichtete Gebäude beherbergt heute drei Museen, ein Museumsshop und ein Kaffee.

Kontakt

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen
Johannisplatz 5-11
D-04103 Leipzig

Telefon: +49(0)341/97 31-900
Fax: +49(0)341/97 31-909
E-Mail: mvl-grassimuseum@ses.museum

 

Öffnungszeiten
Di.-So.: 10-18 Uhr
Montag geschlossen
Bewertungschronik

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Ausstellung

Die Weltensammler

150 Jahre Leipziger Völkerkundemuseum

Anlässlich seines 150jährigen Bestehens will das Museum für Völkerkunde zu Leipzig mit einer kleinen Sonderschau den Ursprüngen seiner Existenz nachspüren. Seine Gründung verdankt das Haus Leipziger Bürgern, entstanden ist es in einer Zeit globaler Entdeckungsreisen, als Forscher verschiedener Disziplinen versuchten, die Entwicklung der menschlichen Kulturen in deren Auseinandersetzung mit ihrem jeweiligen natürlichen Umfeld zu ergründen.

Unter der darauffolgenden Kolonialzeit, getragen von den expandierenden westlichen Ländern wurde seitens der Museen mitunter eine aggressive Sammelpolitik gefördert und globale Netzwerke des Handels mit Ethnographica und Naturalien entstanden. Das Leipziger Völkerkundemuseum, das heute zu den größten Einrichtungen seiner Art in Deutschland zählt, war in diese Prozesse einbezogen. Die Aufarbeitung der Kolonialzeit und die damit verbundene notwendige Dekolonisierung der Sammlung begann bereits, wenngleich unter anderer politischer Ägide, während der DDR-Zeit und zählt heute zu den vornehmlichen Aufgaben der Gegenwart. Die Ausstellung spürt einzelnen Sammlern verschiedener Epochen anhand ihrer Biographien nach und stellt Fragen nach dem Selbstverständnis musealer Ethnologie heute.

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Ausstellung

Re:Orient

Es war einmal, es war keinmal. Zu Beginn wirkt alles unschuldig, bezaubernd sogar. Märchen aus 1001 Nacht: Der Duft von Moschus und die Autorität von Sultanen. Basare, auf denen noch Wunderlampen und fliegende Teppiche zu erwerben sind. Im Harem sitzen Frauen in paradiesischer Umgebung.

Diese Worte dürften wohl ausreichen, um bei den meisten Menschen die Fantasie vom „Orient“ anzuregen. Neben diesen romantischen Beschreibungen schwingt in vielen Erzählungen auch oftmals die Gefahr, welche von muslimischen Menschen ausgeht, mit. Liegen hier bereits die Wurzeln für eine Sprache, welche alle Muslime unter den Verdacht der „sexuell übergriffigen Messermigranten stellt“? Die Ausstellung verfolgt die historischen Vorbilder und aktuellen Auswirkungen eines antimuslimischen Rassismus.

Wie konnten so unterschiedliche Beschreibungen zwischen romantischer Verklärung und der Vor­stellung über äußerste Brutalität entstehen und wie gehen muslimisch konnotierte Menschen und die sogenannte Mehrheitsgesellschaft heute damit um? Auf ver­schiedenen Wegen will sich die Ausstellung diesen Fragen stellen und den Besucher*innen Antwortmöglichkeiten oder weiterführende Fragestellungen vermitteln. Dafür schafft das Museum einen dialogischen Raum. „Re:Orient – Die Erfindung des muslimischen Anderen“ ist eine Reorientierung hin zu dem, was im Schauen auf „die Anderen“ allzu häufig ungesehen bleibt.

In Kooperation mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. - GS Leipzig

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Ausstellung

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Skulpturen, Masken, Keramik, Schmuck, Kleidung und Alltagsgegenstände ermöglichen im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig einen Rundgang durch die verschiedenen Teile der Welt: Nach Erdteilen bzw. Regionen geordnet, führt der Rundgang von Asien über die Mongolei und Tibet nach Amerika, Ozeanien und Australien.

Für die Dauerausstellung errichtete ein Baumeister vom Atoll Niutao eines der wohl letzten traditionellen Häuser, eine indische Familie erbaute ein Bunga als Beispiel einer klimaneutralen Bauweise. Daneben stehen auch eine mongolische Jurte und ein sibirischer Balagan stellvertretend für globale Fragen nach Klimawandel, Meeresanstieg, ökologische Ungleichgewichte und wirtschaftliche Verflechtungen und Abhängigkeiten. Einzelne Objekte verkörpern stellvertretend die Lebenswirklichkeiten von Menschen verschiedener Regionen, wie etwa die hölzernen Kareau-Figuren, die Menschen auf der Inselgruppe der zentralen Nikobaren vor negativen Einflüssen und übel gesinnten Geistern beschützen sollten.

Zeitgenössische Kunstwerke und Objekte erzählen von Kontinuität und Suche nach Identitäten. So einzigartig viele Objekte sind, so nachdrücklich stellt sich heute die Frage nach ihrer Herkunft. Wer hat sie einst angefertigt und warum? Aus welchem Material bestehen sie? Und wie kamen sie nach Leipzig? Wurden sie verschenkt, verkauft oder gar ihren ursprünglichen Besitzern während der Kolonialzeit geraubt?

Seit Februar 2019 leitet Léontine Mejer-van Mensch die drei Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut. Ihr Ziel ist, die Dauerausstellung schrittweise zu modernisieren und um mehr zeitgenössische Objekte zu erweitern.

Zudem sollen global relevante Themen wie Migration, Jugendkultur oder Körperschmuck eine Brücke zwischen Sachsen und anderen Regionen der Welt schlagen und anhand der Objekte allgemeinmenschliche Erfahrungen und Gefühle vergleichbar werden. Dazu kooperiert das Museum mit Künstlerinnen und Künstlern, Geflüchteten und Studierenden der Universität Leipzig. Umfangreiche Rahmenprogramme, Lesungen, Performances und Diskussionsrunden unterstreichen neben den Ausstellungen das Verständnis des Museums als im Heute verankerter, interkultureller Dialogort.

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Ausstellung

WERKSTATT PROLOG

WERKSTATT PROLOG ist entstanden aus der experimentellen und evolutiven Ausstellung „Prolog #1–10, Erzählungen von Menschen, Dingen und Orten“, die von Dezember 2016 bis April 2018 schrittweise im Museum für Völkerkunde Dresden im Japanischen Palais entwickelt wurde.

Nach dem Abbau im April 2018 wurden mehrere Teile daraus für die WERKSTATT PROLOG im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig adaptiert und die Werkstatt als Ort für Auseinandersetzung und Experimente im Juni 2018 eingeweiht. Neue Installationen werden peu à peu mit dem Ziel, die heutige Dauerausstellung des Museums, die aus 2007 stammt, neu zu denken und im Raum eine neue Sammlungspräsentation zu konzipieren und vorzubereiten.

Wir laden Sie ein, aktiv mitzudenken und Ihre Wünsche für unsere zukünftige Präsentation zu äußern.

The WORKING SPACE PROLOG was created from the experimental and evolutive exhibition “Prolog #1–10, Stories of People, Things and Places,” which was progressively developed from December 2016 to April 2018 at the Museum für Völkerkunde Dresden in the Japanische Palais.

After it was dismantled in April 2018, several parts of it were adapted for the WORKING SPACE PROLOG at the GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig. There, the working space was inaugurated in June 2018 as a place for discussion and experimentation. New installations are gradually being created with the aim of rethinking the museum's current permanent exhibition, which dates from 2007, and of conceiving and preparing a new concept for presenting the collection in the exhibition space.

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Gespräch

Podiumsgespräch

„Die Indianer konnten die Einwanderung nicht stoppen“ – „Indianerbegeisterung“, Nation und Identität in der Migrationsdebatte

Indigene Amerikaner*innen haben hierzulande nicht nur durch die Literatur von Karl May oder Wildwestshows à la Buffalo Bill Beliebtheit erlangt; ihre Geschichte wird gegenwärtig zudem Gegenstand politischer Debatten. Seit dem frühen 20. Jahrhundert instrumentalisier(t)en deutsche Politiker*innen die Eroberung Amerikas durch die Europäer, um die USA als Schurkenstaat zu diskreditieren und sich selbst als Vertreter*innen unterdrückter Minderheiten darzustellen. Die Veranstaltung untersucht, wie "Indianerbilder" heute in Europa und den USA in Debatten über Einwanderung funktionieren und welche ideologischen und kulturhistorischen Themen darin einfließen. Direktorin Léontine Meijer-van Mensch und Kustos Frank Usbeck im Gespräch mit James Mackay (Europäische Universität Zypern) und John Blackbird (indigener Schriftsteller).

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Gespräch

Podiumsgespräch

„Coming Home“ – Restitution menschlicher Gebeine nach Australien

Ende November sind erneut Vertreter*innen indigener Herkunftsgemeinschaften aus Australien in Sachsen zu Gast, um ihre Angehörigen zurück zu holen. Im Zuge der Restitution thematisiert dieses Gespräch die Zusammenarbeit des Museums mit Herkunftsgemeinschaften, sowie die politischen, kulturellen und emotionalen Dimensionen einer solchen Rückgabe. Direktorin Léontine Meijer-van Mensch und Kustodin Birgit Scheps-Bretschneider im Gespräch mit Vertreter*innen der australischen Delegation.

Die Restitution menschlicher Überreste ist ein wichtiges Thema in der Debatte über den Umgang mit ethnologischen Sammlungen. Ende November sind erneut Vertreter*innen indigener Herkunftsgemeinschaften aus Australien in Sachsen zu Gast, um ihre Angehörigen zurück zu holen. Die Gebeine und Haarproben stammen aus Western Australia, Victoria, Queensland und New South Wales. Im Zuge der Restitution thematisiert dieses Gespräch anhand aktueller Beispiele die Zusammenarbeit des GRASSI Museums für Völkerkunde mit den Herkunftsgemeinschaften und die politischen, kulturellen und emotionalen Dimensionen einer solchen Rückgabe. Leontiné Meijer-van Mensch, (Direktorin Staatlichen Ethnografischen Sammlungen) und Dr. Birgit Scheps-Bretschneider (Kustodin Australien/ Ozeanien, Abteilungsleitung Wissenschaftliche Sammlungserschließung, Dokumentation und Provenienzforschung) im Gespräch mit Vertreter*innen der australischen Delegation.

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Vortrag

Geographische Gesellschaft zu Gast im GRASSI

Alexander von Humboldt: Vordenker der Globalisierung

Wie kaum ein anderer Wissenschaftler fasziniert Humboldt bis heute durch seinen Ideenreichtum und seine Fähigkeit, verschiedene Disziplinen miteinander in Beziehung zu setzen. Sein Zusammendenken von Natur- und Kulturwissenschaften bietet nicht nur eine der ersten Globalisierungskritiken. Humboldts Theorien geben Gelegenheit, in Zeiten globaler und ökonomischer Herausforderungen das Verhältnis von Mensch und Kosmos neu zu denken. Der Literaturwissenschaftler Ottmar Ette gibt profunde Einblicke in Leben und Arbeit dieses Vordenkers des 21. Jahrhunderts.

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Kurs

Ronda Rápida – Lichterfeste

Workshop

Licht ist in vielen Regionen der Welt Grund für Feste und besondere Feiertage. Diese offene Museumstour stellt Lichterfeste rund um die Welt vor und gibt Einblicke in Konzepte von Energie, Lebenskraft und Symbolik. Im Anschluss öffnet sich die Laternenwerkstatt. Altersunabhängiges Angebot zum Mitmachen, Gestalten, Lernen und Diskutieren.

Begrenzte Platzzahl. Voranmeldung für Gruppen unter besucherservice@skd.museum.

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Führung

Kurzführung: Fragen an... Carola Krebs, Kustodin & Andreas Ullrich, Künstler

Samurai goes Internet - eine japanische Kriegerrüstung in neuem Gewand

Wir beantworten Fragen der Besucher*innen zu einem ausgewählten Objekt.

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Vortrag

Wohnzimmer Weltreise

Eine Wohnzimmer-Reise nach Italien

Bei der "Weltreise durch Wohnzimmer" öffnen Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden, für zwei Stunden ihre Wohnungen und erzählen bis zu zehn Gästen von ihrer alten Heimat. Wir laden Sie ein die Welt vor der eigenen Haustür zu entdecken. Das Reiseziel für Dezember lautet Italien - Robecco d’Oglio.

Anmeldung zwingend erforderlich unter: besucherservice@skd.museum oder 0351 - 49 14 20 00. Nach Anmeldung erfolgen Informationen zum weiteren Ablauf. Anmeldeschluss ist der 01.12.2019.

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Kurs

Museumtour & Chinesische Teezeremonie

Kurzführung und Verkostung

Der Sinologe Linus Schlüter führt in die chinesische Teekultur und ihre Geschichte ein. Er stellt die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen chinesischen Tees und deren originale Zubereitung vor. Davor Teeführung durch die Dauerausstellung.

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Vortrag

Tag der Menschenrechte

Aktionstag

In unserer Dauerausstellung wird an diesem Tag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und deren 30 Artikeln ein besonderer Platz eingeräumt. Wir stellen in kleinen Stationen Menschenrechtsaktivist*innen vor und öffnen einen kleinen Infopoint.

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Gespräch

Minkisi-Figuren - zwischen Ritualobjekt und Kunstwerk

Ausstellungsgespräch

Die sogenannten „Kraftfiguren“ aus Zentralafrika dienten einst unterschiedlichsten Absichten und Wünschen. Kuratorin Stefanie Bach und Philosoph Kovo N’Sondé stellen Objekte aus der Sammlung des Museums aus dem 19. Jahrhundert dem zeitgenössischen Kunstwerk „Nkisi Mouse“ des kongolesischen Künstlers Hilary Balu gegenüber. Sie thematisien Prozesse der kulturellen Aneignung und unterschiedliche Lesarten der Objekte.

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Familienprogramm

Museumstour + Workshop + X

Familienzeit - Weihnachten in der Welt

Wir gehen auf eine Reise in die Welt der Lichter und der Kälte. Im Sinne der Weihnachtszeit und Lichterfeste erkunden wir die Sammlungspräsentation. Im Anschluss gibt einige weihnachtliche Überraschungen und einen Weihnachts-Pop-Up Karten

Workshop. Ab 7 Jahre.

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Film

"Der zweite Anschlag"

Filmscreening & Gespräch

Mala Reinhardt fragt in ihrem Film „Der zweite Anschlag“ (DOK, Mala Reinhardt, 2018, OmU), warum viele Opfer rechtsradikaler Gewalt bis heute angefeindet und kriminalisiert werden. Die Opfer der Anschläge in Mölln, Rostock oder des NSU analysieren, welche Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass Rassismus hierzulande noch immer gesellschaftsfähig ist. Die Regisseurin führt die Geschichten in einer vielschichtigen Erzählweise zusammen und eröffnet einen detaillierten Einblick in den Kampf migrantischer Communities gegen Rassismus in Deutschland. Nach dem Film Gespräch und Diskussion. Gemeinsam mit DOK Leipzig

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GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig

Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen

Eine Reise um die Welt in Leipzig
Kunst und Alltag in den Kulturen der Welt


Das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig zeigt in seinen neu gestalteten Räumen im Grassimuseum am Johannisplatz die großen ethnographischen Sammlungen Sachsens aus nahezu allen Kulturen der Welt. Seit dem neunzehnten Jahrhundert sind Kunstwerke und andere Dinge des Alltagslebens hier zusammen getragen worden und gehören heute zu den bedeutendsten Belegstücken des Erbes vieler Kulturen. Die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens, mit ihren Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut, haben einen Bestand von mehr als 300.000 Objekten und sind im Leipziger Grassimuseum in einer faszinierenden Auswahl auf mehreren tausend Quadratmetern Ausstellungsfläche vertreten. Das Museum zeigt an Hand von exotischen, kostbaren und zum Teil weltweit einzigartigen Exponaten die Kunst und Lebensformen einer Welt, die durch die Globalisierung näher gerückt, aber dennoch vielfach fremd geblieben ist.

Der Ausstellungs-Rundgang in der ersten Etage ermöglicht spannende Einblicke in die Realität Indonesiens, Indiens, der Tibeter und Mongolen, Chinas, Japans, Europas und des Orients. Ein zweiter Rundgang führt durch Afrika und Amerika; Australien und Ozeanien sollen die Reise um die Welt vervollständigen. Die Ausstellungen sind so konzipiert, dass sie Kunstkenner genauso ansprechen, wie Besucher, die sich für das Leben anderer Kulturen interessieren. Die berühmten Sammlungen des Museums zum sibirischen Schamanismus, zum orientalischen Schmuck oder zu den Kunstwerken des tibetischen Buddhismus sowie der indischen Andamanen und Nikobaren entführen mit ihren exzeptionellen Objekten in sagenhafte Welten.

Das Kennenlernen und Verstehen kultureller Eigenheiten wird dem Besucher durch spezielle Führungen und Veranstaltungen für alle Altersgruppen erleichtert. Die sinnliche Erfahrung mit dem Kunstwerk wie auch das Erleben des normalen Alltags anderswo, der fremden Küchen und ihrer Finnessen, der Feste, der religiösen Zeremonien und Glaubensformen machen einen Besuch des Museums für Völkerkunde zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Um den Einblick in die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens zu erweitern, ist auch eine Reise nach Dresden und Herrnhut empfehlenswert. In den Völkerkundemuseen dort werden andere, ebenso faszinierende Eindrücke vermittelt.

Das Grassimuseum mit seinen zwei großen Innenhöfen und dem angeschlossenen Johannisfriedhof ist bau- und stadtgeschichtlich ein Unikum in der Stadt-Architektur. Das von den Leipzigern kurz „GRASSI“ genannte Haus war nach seiner Eröffnung im Jahr 1929 eines der letzten großen BAUHAUS-Architekturen in Deutschland. Das im Stil des Art Decó errichtete Gebäude beherbergt heute drei Museen, ein Museumsshop und ein Kaffee.

Öffnungszeiten
Di.-So.: 10-18 Uhr
Montag geschlossen

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Ausstellungen / Museum Stiftung Moritzburg Halle Halle, Friedemann-Bach-Platz 5
Ausstellungen / Museum Stadtgeschichtliches Museum Leipzig Leipzig, Böttchergäßchen 3
Ausstellungen / Museum Kustodie Kunstsammlung Universität Leipzig Leipzig, Goethestraße 2
Ausstellungen / Museum Altes Rathaus Leipzig Leipzig, Markt 1
Ausstellungen / Museum Völkerschlachtdenkmal Leipzig Leipzig, Straße des 18. Oktober 100
Ausstellungen / Museum Merseburger Dom Merseburg, Domplatz 7
Ausstellungen / Museum Naumburger Dom Naumburg, Domplatz 16/17
Ausstellungen / Museum Stiftsbibliothek Zeitz Naumburg, Domplatz 19
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ausstellungen / Museum Händel-Haus Halle Halle, Große Nikolaistraße 5
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Halle Halle, Große Märkerstr. 10
Ausstellungen / Galerie Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Leipzig, Wächterstraße 11
Ausstellungen / Museum GRASSI Museum für Musikinstrumente Leipzig Leipzig, Johannisplatz 5-11
Ausstellungen / Museum Kunsthalle der Sparkasse Leipzig Leipzig, Otto-Schill-Straße 4a
Ausstellungen / Galerie Kunstverein "Talstrasse" e.V. Halle, Talstr. 23
Ausstellungen / Galerie Künstlerhaus Hohenossig Reinhard Rössler Hohenossig, Leipziger Str. 43a
Ausstellungen / Museum Franckesche Stiftungen zu Halle Halle, Franckeplatz 1
Ausstellungen / Museum Museum für Kunsthandwerk Grassimuseum Leipzig Leipzig, Neumarkt 20
Ausstellungen / Museum Industrie- und Filmmuseum Wolfen Wolfen, Bunsenstr. 4
Ausstellungen / Museum Studiensammlung der Universität Leipzig Leipzig, Ritterstraße 26
Ausstellungen / Museum Museum der bildenden Künste Leipzig Leipzig, Katharinenstr. 10
Ausstellungen / Galerie Galerie Schwind Leipzig, Springerstr. 5
Ausstellungen / Galerie Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle Halle, Schleifweg 8a
Ausstellungen / Museum Oberburg Giebichenstein Halle, Seebener Str. 1
Ausstellungen / Galerie Galerie für Mode und Kunst Janet Schaer Markkleeberg, Rathausstr. 14
Ausstellungen / Museum Kulturhistorisches Museum Schloss Merseburg Merseburg, Domplatz 9
Ausstellungen / Galerie Galerie KUB Leipzig, Kantstraße 18
Ausstellungen / Führung Sirius® Seminaristik Frank Kaiser Leipzig, Brandstraße 23
Ausstellungen / Museum Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 9-11
Ausstellungen / Ausstellung Bibliotheca Albertina Leipzig, Beethovenstr. 6
Ausstellungen / Museum Naturkundemuseum Leipzig Leipzig, Lortzingstr. 3
Ausstellungen / Galerie Blockstellwerk Elsteraue Atelier Galerie Werkstatt Leipzig, Marienweg 10
Ausstellungen / Museum Schumann-Haus Leipzig Leipzig, Inselstraße 18
Ausstellungen / Museum Panometer Leipzig TITANIC - 360°-PANORAMA Leipzig, Richard-Lehmann-Straße 114

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