OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich

Kunst ermöglichen

Das OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich ist ein Experimentallabor in Sachen Kunst. Es versteht sich als Ausstellungs- und Produktionshaus für zeitgenössische Kunst und begleitet die Umsetzung einer künstlerischen Arbeit von der Idee bis zu ihrer Ausstellung.

Einer zumeist jüngeren Generation von international arbeitenden KünstlerInnen werden so öffentliche Plattform und Laborsituation in einem geboten. Begleitende Symposien, Vermittlungsarbeit und Liveacts vernetzen das Publikum mit den Kunstprojekten. Als Dokumentationen entstehen Kataloge, Video- und CD-Produktionen.

Ende der 80er Jahre gegründet, positioniert sich das OK mit seiner flexiblen, prozessual orientierten Struktur als Diskurs- und Handlungsort.
Der programmatische Schwerpunkt liegt auf multimedialen und dezidiert raumbezogenen Gruppen- oder Einzelprojekten, die oft aktuelle gesellschaftliche Themen und Fragestellungen aufgreifen. Die räumliche Infrastruktur ermöglicht es, verschiedene Ausstellungsproduktionen gleichzeitig zu zeigen; eine Sammlung wurde bewußt nicht aufgebaut.

AUSSTELLUNGEN & VERANSTALTUNGEN

TRIENNALE LINZ 1.0

Gegenwartskunst in Österreich

Do, 3.6.2010 - So, 26.9.2010

2010 wird mit der TRIENNALE LINZ 1.0 der Startschuss gegeben für ein Ausstellungsformat, das damit in Österreich neu etabliert wird: ein aktueller Überblick über die Kunstproduktion in diesem Land.

Auf den Schwingen von Linz09
Linz nimmt den Wind aus dem Kulturhauptstadtjahr 2009 mit, um in einer dichten Auswahl heute maßgebliche in Österreich tätige KünstlerInnengenerationen vorzustellen. Gemeinsam zeigen Landesgalerie Linz, LENTOS Kunstmuseum Linz und OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich einen repräsentativen Zeitschnitt durch die aktuelle heimische Kunstszene und positionieren Linz als Zentrum der österreichischen Gegenwartskunst.

Nach verschiedenen partikulären Ansätzen, die jeweils bestimmte KünstlerInnenszenen in Österreich in den Fokus genommen haben, soll nunmehr ein breit angelegtes Ausstellungsprojekt helfen, Überblick(e) und Einblick in zeitgenössisches heimisches Kunstschaffen zu gewinnen. Dabei geht es nicht um die Konstruktion eines Nationenbegriffes, sondern um die Kunstproduktion einer in Österreich aktiv tätigen KünstlerInnengeneration von überregionaler Strahlkraft.

Ein Blick in die Zukunft der Kunst
Für die Ausstellung werden aktuelle Strömungen und noch nicht manifestierte Leitbilder der zeitgenössischen heimischen Kunstszene aufgespürt und untersucht. Nicht das Abgesicherte soll dabei im Mittelpunkt stehen, sondern das Zukunftsweisende. Nicht klassische Sedimente interessieren die KuratorInnen, sondern interessante Experimente stehen im Mittelpunkt einer Schau, die als „Triennale österreichischer Kunst“ im Dreijahresschritt ein fixer Bestandteil im Kunstprogramm werden soll. Sie soll als Basis für Diskussionen dienen und ist als Aussichtspunkt zu verstehen. Eine Momentaufnahme mit Positionen, für die zunehmende Bedeutung prognostiziert wird.

Die TRIENNALE LINZ 1.0 erhebt keinen Anspruch auf eine vollständige Dokumentation der österreichischen Gegenwartskunst. Vielmehr wird versucht, anhand der etwa 100 Positionen gewisse Tendenzen zu verdeutlichen. Jede der drei Partnerinstitutionen hat sich anhand zugespitzter kuratorischer Thesen auf die Suche gemacht, die Ergebnisse miteinander abgestimmt und drei individuell schlüssige Ausstellungen konzipiert.
Drei Häuser – drei Ausstellungen – ein Kunstereignis

So entstehen drei Ausstellungen, die zwar jeweils für sich funktionieren – aber erst in ihrer Gesamtheit dem Pluralismus des aktuellen Kunstgeschehens gerecht werden und ihm breiten Raum geben.

Mit der TRIENNALE LINZ 1.0 bietet Linz das Kulturereignis des Sommers 2010. Unbekanntes, noch kaum Publiziertes, ergänzt von bereits Renommiertem bildet mit extra für die Schau Entwickeltem ein faszinierendes Spektrum. Begleitet durch Projekte und Performances im öffentlichen Raum heizen LENTOS, OK und Landesgalerie die Stadt Linz im Jahr 2010 künstlerisch auf.
Publikation

Zur Ausstellung entsteht ein gemeinsamer Katalog mit einer umfassenden KünstlerInnen-Dokumentation.

Kunstvermittlung
Der Kunstvermittlung wird bei der TRIENNALE LINZ 1.0 besondere Aufmerksamkeit gewidmet: Unter dem Motto "Kunstvermittlung mal 3" wird eine breite Palette verschiedener Vermittlungs- und Führungsprogramme angeboten werden. Als besondere Attraktion der Vermittlungsarbeit wird die Paloma-Bar von Hans Kropshofer im Skulpturenpark der Landesgalerie vor Anker gehen.

Eröffnungsprogramm der TRIENNALE LINZ 1.0
3.-5. Juni 2010

Am Dienstag, 1. Juni um 10 Uhr laden OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich, Lentos Kunstmuseum Linz und die Landesgalerie Linz ein zur Pressekonferenz mit anschließendem Rundgang durch die drei Schauplätze der TRIENNALE LINZ 1.0.

Der offizielle Startschuss zur TRIENNALE LINZ 1.0 fällt am Donnerstag, den 3. Juni (Fronleichnam) um 14 Uhr: Ein Rundgang durch die drei Ausstellungsorte österreichischer Gegenwartskunst gibt einen ersten Überblick, der von kuratorischen und politischen RednerInnen begleitet wird. Richtig einsteigen in das Eröffnungsfest und den Eröffnungsfeiertag kann man durch ein vielfältiges Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm. Am Nachmittag erobert die Triennale Linz 1.0 dann auch den Stadtraum zwischen den drei Häusern: Mit der Performance „bodies in urban spaces“ von Cie. Willi Dorner steht ein weiterer Höhepunkt des Tages an. Nach einem „Langen Donnerstag“ in allen Häusern steigt dann ab 22 Uhr die TRIENNALE LINZ 1.0–Eröffnungsparty.

Am Freitag, den 4. Juni geht’s dezidiert um die Inhalte: Plattformen für Austausch und Diskussion zwischen und mit kritischen Geistern im Betriebssystem Kunst bieten „Runde Tische“, an denen sich die interessantesten KünstlerInnen, KuratorInnen, TheoretikerInnen, GaleristInnen, und JournalistenInnen aus dem In- und Ausland in Linz zusammenfinden.

Den sportlichen Abschluss des Eröffnungsmarathons der TRIENNALE LINZ 1.0 bilden am Samstag, 5. Juni künstlerische Projekte und Performances im Rahmen der „Langen Nacht der Bühnen“. Dabei gibt es u.a. auch die Möglichkeit, Cie. Willi Dorners Performance „bodies in urban spaces“ noch einmal, diesmal im nächtlichen Linz, mitzuerleben.

Abb.: bodies in urban spaces
Cie. Willi Dorner, Foto: Lisa Rastl

OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich

OK Platz 1
A-4020 Linz

Telefon: +43 (0)732-784178-0
Fax: +43 (0)732-775684
E-Mail: office@ok-centrum.at

Öffnungszeiten, wenn Ausstellung
Mo - Do 16.00 - 22.00 Uhr
Fr 16.00 - 24.00 Uhr
Sa 10.00 - 24.00 Uhr
So 10.00 - 22.00 Uhr 
am 24. und am 31. Dezember ist das OK geschlossen 

Allgemeine Führungen
während der Ausstellungszeiten immer Freitag 19.00 Uhr, Samstag und Sonntag 15.00 Uhr.
(Preis Führungskarte, zusätzlich zum Einzeleintritt: 3,- Euro; Kinder und Jugendliche frei) 

Kunstauskunft
Freitag 19.00 - 21.00 Uhr, Samstag und Sonntag 14.00 - 16.00 
 
Eintrittspreise
Erwachsene: Euro 5 
Erwachsene ermäßigt: Euro 3 
(StudentInnen, SeniorInnen, Landesbedienstete, Wehr- und Zivildiener, Behinderte) 
Kinder/Jugendliche (bis 19 Jahre, mit Ausweis !!!): Euro 3 
Kinder unter sechs Jahren: frei 
Gruppen Erwachsene (ab 6 Personen /ohne Führung) Euro 3 
Gruppe Erwachsene (ab 6 Personen, mit Führung) Euro 6 
Gruppe Kinder/Jugendliche (ab 6 Personen, ohne Führung) Euro 2 
Gruppe Kinder/Jugendliche/Schulklassen (ab 6 Personen, mit Führung und pädagogischem
Vermittlungsprogramm Euro 3