zur Startseite

Schlossmuseum Linz

Kulturwissenschaftliche Sammlungen der OÖ. Landesmuseen

Der spätmanieristische Bau des Linzer Schlossmuseums beherbergt die kulturwissenschaftlichen Sammlungen der OÖ. Landesmuseen (Kunst vom Mittelalter bis zur Moderne - Gotik, Malerei des 19. Jh., Kunstgewerbe, sowie historische Musikinstrumente, Numismatik, Volkskunde, Technikgeschichte und Archäologie).

Das Linzer Schlossmuseum stellt das Sachkulturgüterarchiv des Landes Oberösterreich dar und ist Schauplatz vielfältiger, landeskundlicher Forschungen im geisteswissenschaftlichen Bereich.

Die Dauerausstellungen vermitteln einen Gang durch die Kulturgeschichte von Oberösterreich. Zudem finden jährlich Großausstellungen, die sich mit landeskundlichen und internationalen Themen beschäftigen (Schwerpunkte sind Ethnologie, Kunst- und Kulturgeschichte), sowie kleinere Präsentationen aus Beständen des Hauses, statt.

Kontakt

Schlossmuseum Linz

Oberösterreischisches Landesmuseum
Schlossberg 1
A-4010 Linz

Telefon: +43-0732-774419-0

 

Bahn und Straßenbahn:
Ausstieg am Hauptbahnhof Linz - Straßenbahn Richtung Zentrum (Linien 1, 2 und 3) Ausstieg Haltestelle Hauptplatz – Hofgasse (links neben Oberbank) immer geradeaus über die Stufen bis zum Schlossmuseum.
Ausstellung

TechVisionen - Neues aus der Zukunft

Alexa und Siri kennen Sie vermutlich. Aber kennen Sie auch Leonie? Die Oö. Zukunftsakademie, ein Think Tank der Oö. Landesregierung, blickt in die Zukunft und stellt im Innovationseck der Dauerausstellung „Technik Oberösterreich“ technologische Entwicklungen der nächsten Jahre, Jahrzehnte, vielleicht auch Jahrhunderte vor.

Die Zukunft ist für die Menschheit seit jeher ein interessantes Forschungsfeld, das Denkräume zwischen dem Möglichen und Unmöglichen bietet. Zukunftsdenken erlaubt Visionen, erlaubt die Verknüpfung von Philosophie und Hirngespinsten, von technologischen Möglichkeiten, deren einzige Einschränkung in den Naturgesetzen liegt und selbst diese werden im Mikrokosmos ausgehebelt, wie es die Quantenphysik zeigt. Gerade im Bereich des technologischen Fortschritts zeigt Oberösterreich seine Stärken. Maßgebliche Innovationsfelder für die Erforschung und Entwicklung zukünftiger Technologien ziehen sich vom Leichtbau und der Mechatronik über die Informations- und Kommunikationstechnologien bis zur Werkstoffforschung.

Auch gegenwärtig beschäftigen sich Forscher/innen und visionäre Persönlichkeiten weltweit mit der Zukunft. Welche Herausforderungen werden auf uns zukommen? Wie sollten wir ihnen begegnen? Welche technologischen Fortschritte sind zu erwarten? Die Oö. Zukunftsakademie identifiziert für Oberösterreich relevante Zukunftsthemen. Manche dieser Visionen werden zur Wirklichkeit: sie verändern unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft.

Lassen Sie sich im Körperscanner vermessen, plaudern Sie mit Leonie und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des zukünftig Möglichen!

Die zugehörige Broschüre „TechVisionen – Neues aus der Zukunft“ können Sie bei der Oö. Zukunftsakademie unter zak.post@ooe.gv.at bestellen.
Ausstellung

Weihnachtliches Singen

200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht! – 135 Jahre Es wird scho glei dumper
Zur Geschichte der weihnachtlichen Liedkultur in Oberösterreich

Weihnachtslieder haben eine lange Geschichte mit vielen Entwicklungsstufen. Wie viele andere Bräuche haben auch sie ihren Ursprung in der Liturgie. Mit dem Verschwinden der Krippen aus den Kirchen wanderten zeitgleich auch die Lieder und Weisen in den privaten Bereich. Insbesondere im 18./19. Jahrhundert entstand eine eigene weihnachtliche Hausmusik.

Anlässlich des 200jährigen Jubiläums von Stille Nacht! Heilige Nacht! und des 135jährigen Jubiläums von Es wird scho glei dumper werden in der Sonderausstellung die Oberösterreich-Bezüge dieser beiden international beliebten Lieder aufgezeigt. Daneben wird auf bekannte und weniger bekannte Hirten- und Krippenlieder Oberösterreichs und ihre bis ins 18. Jahrhundert zurückreichende Geschichte hingewiesen.
Ausstellung

Traditionelle Krippenausstellung

In der 2014 neu gestalteten Krippenausstellung werden sowohl traditionelle Weihnachtskrippen als auch weihnachtliche Darstellungen präsentiert. Zu den Glanzlichtern der Ausstellung zählen eine barocke Kirchenkrippe aus Garsten mit beinahe lebensgroßen Figuren sowie auch eine mechanische Kastenkrippe aus der Werkstätte Schwanthalers aus Gmunden. Darüber hinaus erzählen eine riesige Landschaftskrippe, bemalte Papierfiguren, Wachsfiguren in Glasstürzen, Hinterglasbilder, uvm. die unterschiedlichsten Vorstellungen rund um die Geburt Christi in unserem Kulturkreis.
Ausstellung

Sammlungspräsentation: Kunsthandwerk

Dauerausstellung

Der Saal umfasst alles, was von 16. bis 18. Jahrhundert zur Ausstattung eines vornehmen Haushalts gehörte.

Der imposante Kachelofen aus Schloss Würting, wertvolle Möbel, die Festtafel des Schwanenstädter Fundes, Keramik, kostbare Gläser und das einzigartige Riesen-Schach aus Schloss Weinberg sind Zeugnisse jener Lebenslust, die auch aus dem großen Gemälde einer verkleideten Adelsgesellschaft spricht.

Glanzpunkte des Saales sind die flandrische Renaissance-Tapisserie mit Straußen und die (wohl ursprünglich für die Wände konzipierten) Deckenbilder aus Würting mit den symbolträchtigen Allegorien (Personifikationen) der Länder Europas. Aus demselben Schloss stammen auch die zauberhaften Gartenfiguren des Rokoko-Bildhauers Ferdinand Tietz.
Ausstellung

Natur Oberösterreich

Dauerausstellung

Was den Aufwand, die Vorbereitungszeit und Ausstellungsfläche betrifft - eine ganze Ebene des neuen Südtraktes mit 1.450 m2 ist dieser Ausstellung gewidmet -, zählt die neue Naturschau zu den größten Ausstellungen der Oberösterreichischen Landesmuseen. Das Thema Natur schließt zudem nach einem Vierteljahrhundert auch eine Lücke in den Dauerpräsentationen.

Das Konzept der Ausstellung wurde unter der Leitung von Dr. Gerhard Aubrecht von den naturwissenschaftlichen Sammlungsleitern und Sammlungsleiterinnen der Oberösterreichischen Landesmuseen entwickelt und von Mag. Stephan Weigl als Kurator gemeinsam mit den Ausstellungsarchitekten der Firma argeMarie umgesetzt.

Präsentiert werden die Eigenarten der Großlandschaften Oberösterreichs, die Dynamik ihrer Entstehung und die Vielfalt ihrer Lebewesen. Die Inszenierung benützt authentische Naturobjekte, Modelle, Großdioramen, interaktive Medien und lebende Tiere in Aquarien - nach aktuellem Stand der Wissenschaft und didaktisch aufbereitet. Sensationelles Neues lässt sich ebenso entdecken wie Bekanntes neu einordnen. Nach der Durchwanderung der oberösterreichischen Lebensräume können sich die Besucher und Besucherinnen in eine spezielle Schau der Vielfalt von Pflanzen und Tieren Oberösterreichs vertiefen.

Zur Ausstellung erscheint ein allgemein verständlich gehaltener Bildband „Natur Oberösterreich. Landschaft.Pflanzen.Tiere“ von Dr.in Andrea Benedetter-Herramhof, ein gemeinsames Projekt der Oberösterreichischen Landesmuseen und der Abteilung Naturschutz des Amtes der Oberösterreichischen Landesregierung.
Ausstellung

Urgeschichte, Römerzeit, Frühmittelalter

Sammlungspräsentation Archäologie
Dauerausstellung

In zwei Räumen wird die Römerzeit in allen Facetten präsentiert.

Der erste Raum zeigt den militärischen Aspekt des Lebens an der Grenze, das Soldatenleben und Funde aus den römischen Limesorten, also Waffen, Soldatengrabsteine, Münzen und schriftliche Zeugnisse.

Im anschließenden Raum sehen wir typische Errungenschaften, die mit den Römern nach Oberösterreich kamen, z.B. Ziegelbau und Wandmalerei, ferner das Alltagsleben in dieser Zeit, die Religion, Zeugnisse des frühen Christentums und das Ausklingen dieser Kultur im 5.Jh. zur Zeit des Hl. Severin.

In zeitlicher Abfolge werden in den beiden Räumen auch die wichtigsten Funde zur oberösterreichischen Alt- und Jungsteinzeit, sowie Bronze- und Eisenzeit gezeigt. Grab- und Siedlungsfunde veranschaulichen das tägliche Leben sowie den Umgang mit dem Tod.

Im Tiefkeller ist ein Raum dem besonderen Fundort Hallstatt (Gräberfeld und ältestes Salzbergwerk der Welt) gewidmet. Nach der Römerzeit bilden die bedeutenden Funde aus frühmittelalterlichen Gräberfeldern den Abschluss der archäologischen Dauerausstellung.
Ausstellung

Volkskundliche Sammlung

Dauerausstellung

Nach weitgehend vollendeten Umbauarbeiten im Schlossmuseum kann nun nach der Kunst auch ein Teil der geschlossen gewesenen Schauräume der volkskundlichen Abteilung wieder zugänglich gemacht werden. Zusätzliche Beschriftungen erleichtern den Besuchern den inhaltlichen Zugang und etliche Änderungen bei der Auswahl der ausgestellten Objekte zeigen die Vielfalt der Volkskunst in Oberösterreich.
Ausstellung

Evolution Oberösterreich

Sammlungspräsentation

Im Evolutionsgang können Sie sich die Zeitgeschichte des Lebens in Oberösterreich erwandern. Angefangen mit den Fossilien, die vor 250 Millionen Jahren die Gesteine der Nördlichen Kalkalpen bildeten, bis hin zur jüngsten Phase, in der der Mensch in die Evolution eingriff und Haustiere züchtete, sind für die jeweilige Zeit charakteristische Fossilien ausgestellt. Der etwa 50 m lange Gang soll einen Eindruck von den gewaltigen Zeiträumen geben, die in den Gesteinen Oberösterreichs überliefert sind.
Ausstellung

Historische Waffen

Sammlungspräsentation

In drei Räumen wird eine kleine Auswahl an historischen Waffen gezeigt, die in ihrer Zusammenstellung sehr abwechslungsreich ist.

Das Kriegswesen des Mittelalters und der frühen Neuzeit
Traditionelle Angriffs- und Verteidigungswaffen, wie sie trotz des Aufkommens der Feuerwaffen im Spätmittelalter, verwendet wurden, werden in diesem Raum gezeigt. Zu sehen sind für den Nahkampf bestimmte Blankwaffen (Schwerter), überwiegend aus Oberösterreich, aber auch Langspieße und Hellebarden, die typischen Söldnerwaffen des Spätmittelalters. Im Bereich der Schutzwaffen ist der Topfhelm aus der Traun zu bestaunen, eine Helmart, die weltweit mit etwa zwei Dutzend Stück erhalten ist.

Frühneuzeitliche Feuerwaffen und Turnierwesen
Dieser Raum ist einerseits den frühneuzeitlichen Feuerwaffen gewidmet, andererseits dem Turnierwesen. Handbüchsen und eine sehr seltene Bündelbüchse sind ebensolche Highlights, wie die barocken Ringelstechlanzen, die zur Belustigung der Adeligen in einer Art "Possenspiel" (= belustigendes Schauspiel) Verwendung fanden.

Repräsentations- und Bauernkriegswaffen
Einen besonders starken Kontrast bilden die mit höchster Kunstfertigkeit gearbeiteten Repräsentationswaffen und die primitiven Bauernkriegswaffen. Dennoch haben beide Bereiche besondere Objekte zu bieten. So sind ein Hauptwerk königlicher Repräsentation, der Schild König Philipps III. von Spanien, aber auch Schwert und Keule Stefan Fadingers, dem Anführer des oberösterreichischen Bauernkrieges 1626, zu sehen.
Konzert

Vokal.isen: "ER MUSS EIN ZAUBRER SEIN..."

Maria Ladurner / Sopran
Katharina Gudmundsson / Sopran und Rezitation
Andreas Lebeda / Bariton
Breda Zakotnik / Hammerflügel


LIEDER UND TEXTE VON WOLFGANG AMADÉ MOZART

„Es ward ihr so gewiss […], dass dieser Mann sich schnell und unaufhaltsam in seiner eigenen Glut verzehre, dass er nur eine flüchtige Erscheinung auf der Erde sein könne, weil sie den Überfluss, den er verströmen würde, in Wahrheit nicht ertrüge“ (Mörike, Mozart auf der Reise nach Prag) – bis heute erstaunt und verstört der unfassbare Überfluss dieses Menschen, der sich auch sprachlich auf einzigartig originelle Weise ausdrücken konnte…
Konzert

Alte Musik im Schloss: Tom Beghin

TOM BEGHIN, HAMMERFLÜGEL

Im musikalischen Rampenlicht des Konzerts steht das verwendete Hammerklavier. Das Instrument ist eine Kopie des Flügels Erard Frères (Paris, 1803) das im Besitz Beethovens war. 1824 überlies er das Flügel seinem Bruder Johann. Er wiederum schenkte ihn dem "Verein des Vaterländischen Museums für Oberösterreich ob der Enns mit Inbegriff des Herzogthums Salzburg" in 1843. Das Instrument wurde jetzt zum ersten Mal kopiert, und zwar von Chris Maene (Ruiselede, 2016). Eine Première über die sich alle Beteiligten sehr freuen! Musik von Beethoven für “sein” Instrument!
Konzert

"The Iron Ring"

Konzertabend mit dem voestalpine Blasorchester

Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Zwischen den Kriegen 1918-1938" / Konzert
Konzert

"JUBILATE DEO"

ENSEMBLE CASTOR

„JUBILATE DEO“

Gemeinsam mit den Bassisten Reinhard Mayr und dem Trompeter Franz Landlinger begibt sich das Ensemble Castor auf eine Jahrhundertreise durch das barocke Deutschland. Musikalische Raritäten und geistliche Vokalwerke von hoch geschätzten Komponisten wie Rupert Ignaz Mayr, Johann Valentin Meder und Johann Theodor Roemhildt stehen den beiden `großen´ Meistern des deutschen Barocks, Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann gegenüber. Vom Münchner Hof unter Kurfürst Maximilian II aus beginnend führt die musikalische Reise über Merseburg, Weimar und Leipzig bis nach Hamburg.
Ausstellungen / Museum Oberösterreichische Landesgalerie Linz, Museumstraße 14
Ausstellungen / Museum Oberösterreichisches Landesmuseum Linz, Tummelplatz 10
Ausstellungen / Museum LENTOS Kunstmuseum Linz Linz, Ernst-Koref-Promenade 1
Ausstellungen / Museum NORDICO Stadtmuseum Linz Linz, Dametzstraße 23
Ausstellungen / Museum Anton-Bruckner-Museum Ansfelden Ansfelden, Augustinerstraße 3
Ausstellungen / Ausstellung Photomuseum Bad Ischl Bad Ischl, Kaiserpark
Ausstellungen / Ausstellung Oberösterreichisches Schifffahrtsmuseum Grein, Greinburg 1
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2