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Landesgalerie Linz

Sammlungen
Moderne und zeitgenössische Kunst

Die Sammlungen der Landesgalerie umfassen moderne und zeitgenössische Kunst aus dem Entstehungszeitraum von 1900 bis zur Gegenwart. Das Inventar der Landesgalerie zählt heute etwa 2000 Gemälde und Skulpturen bzw. Installationen. Zusätzlich fällt die wissenschaftliche Bearbeitung von 15.000 Graphiken und Fotografien des genannten Zeitraums, die in der Graphischen Sammlung inventarisiert sind, in die Kompetenz der Landesgalerie.

Die Sammlung der Landesgalerie dokumentiert in repräsentativer Weise die oberösterreichische Kunstentwicklung des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, außerdem enthält sie wesentliche Beispiele internationaler Kunst. Sie weist einen Schwerpunkt im Bereich der Graphik auf, sowie in der jüngeren Sammlungsentwicklung im Bereich der künstlerischen Fotografie. Wichtige ProponentInnen der Kunst mit Bezug zu Oberösterreich, wie Alfred Kubin, Klemens Brosch, Franz Sedlacek, Aloys Wach, Franz von Zülow, Margret Bilger, Valie Export u.a. sind mit umfangreichen Beständen in der Sammlung vertreten. Die aktuellen Sammlungserwerbungen stehen häufig in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ausstellungstätigkeit. So konnten in den letzten Jahren Werke von Peter Friedl, Lois Renner, Edgar Honetschläger, Maria Hahnenkamp, Ulrike Lienbacher u.a. angekauft werden.

Ein besonderer Stellenwert kommt im Rahmen der Sammlungstätigkeit dem Erwerb von privaten Sammlungen zu, die in ihrem Profil die Bestände der Landesgalerie sinnvoll ergänzen. Von großer Bedeutung waren der Erwerb der Sammlung Rombold mit ihrem hohen Anteil an qualitätsvoller internationaler Graphik sowie der Sammlung Ecker im Bereich der oberösterreichischen Kunstentwicklung der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Eine hervorragende Bereicherung für die Sammlungsbestände im Bereich der Fotografie stellten die Sammlungen Frank und Walter dar.

Kontakt

Landesgalerie Linz

Oberösterreischisches Landesmuseum
Museumstraße 14
A-4010 Linz

Telefon: +43-0732-774482-0

 

Mit den Straßenbahnlinien 1, 2 und 3 bis Haltestelle Taubenmarkt.
Von dort ca. 5 Gehminuten. Ausreichende Parkmöglichkeiten im Bereich um das Museum sowie in der Museumsgarage. Behindertengerechte Ausstattung (Eingang und Lift an der Rückseite des Gebäudes).
Ausstellung

Young at Art - Zeig´ uns dein Talent! Edition 2018

Was wird wohl zu sehen sein, in einer Ausstellung, die Werke von Gewinnerinnen und Gewinnern von Oberösterreichs größtem Kreativwettbewerb für alle zwischen 8 und 18 Jahren zeigt? „Young at Art – Zeig uns dein Talent! Edition 2018“ feiert sein Finale und präsentiert künstlerische Arbeiten seiner frischgekürten Nachwuchstalente in einer Gruppenausstellung im Foyer der Landesgalerie Linz!

Information und Kontakt | T + 43 (0) 732/7720 52222 (Di-Fr von 9-13 Uhr) oder kulturvermittlung@landesmuseum.at
Ausstellung

Schluss mit der Wirklichkeit!

Avantgarde, Architektur, Revolution, 1968.

Im studentischen Milieu der Technischen Universität Wien im Umkreis des Klubseminars von Günther Feuerstein und des Experimentellen Entwerfens von Karl Schwanzer bilden sich zwischen 1966 und 1973 Gruppen, die mit ihren gesellschaftspolitisch motivierten Architekturentwürfen aus dem institutionellen Gefüge der Universität heraustreten. Sie platzieren ihre Projekte im öffentlichen Raum, situieren sie in der Öffentlichkeit (und deren Institutionen), distribuieren sie medial und lassen sie als ästhetisches Zeichen zirkulieren. Gruppen wie Haus-Rucker-Co, Coop Himmelb(l)au, Missing Link und Zünd-Up/ Salz der Erde stehen in der Nachfolge avantgardistischer Tendenzen der 1950er und frühen 1960er Jahre: der Wiener Gruppe, der Ausstellung „Architektur“ (Hans Hollein und Walter Pichler), des Wiener Aktionismus sowie des Konzeptuellen Aktionismus (VALIE EXPORT, Peter Weibel).

Die Gründungsmitglieder von Haus-Rucker-Co und Zünd-Up/ Salz der Erde stammen nicht nur z. T. aus Oberösterreich, manche ihrer Projekte und Aktionen stehen örtlich, thematisch oder inhaltlich referentiell wie bei Missing Link in Bezug zu Linz und Oberösterreich. Internationale Anerkennung fanden diese Gruppen und Personen durch ihre Vernetzungs- und Publikationstätigkeiten sowie durch ihre Kanonisierung in Peter Cooks Publikation Experimental Architecture von 1970 unter dem Namen „The Austrian Phenomenon“.

Die Arbeitsweisen eines als autonom gesetzten Experimentierens (Hollein, Pichler) geraten um 1968 mit den politischen, ökonomischen und soziokulturellen Entwicklungen in eine Krise. Es erfolgt eine aktivistische und handlungsorientierte Wendung von einer von Pop, Konsum und Technik informierten Architektur (Coop Himmelb(l)au, Hareiter, Haus-Rucker-Co, Nalbach) hin zu einer an kritischer Grundlagenforschung und feldübergreifenden methodischen Transfers orientierten Architektur (Missing Link, Zünd-Up/ Salz der Erde). In der Folge rücken die Disziplin der Architektur, der Architekturbetrieb, dessen Produktionslogiken und Marktgesetze selbst in den Blick. Die „Regeln des Feldes“ stehen so im Sinne „einer ständigen Befragung essentieller Grundlagen“ als Gegenstand von Feldforschung, einer ironischen und poetischen Analyse der gesellschaftlichen Technologie „Architektur“, ihrer alltäglichen und damit historischen Macht-Bedingungen, zur Debatte.

Bedeutend für die Resonanz ästhetischer Konzepte und politischer Aktion sind Kontext und Metapher des urbanen Raums: das massenmedial Imaginäre der Metropole, die Produktions-, Distributions-, Konsum- und Kommunikationsmaschine Stadt, die Lebens- und Verhaltensweisen codierende Urbanität, der flüchtige Alltag der Straße.
Die architektonischen Projekte der 1960er und frühen 1970er platzieren sich im Maßstab und Modus von Objekt, körperbezogener Apparatur, objekthafter Minimalumwelt bis hin zur Megastruktur und interventionistischem Handlungsfeld bzw. performativer Infrastruktur modernistisch-formbezogen, affirmativ-subversiv, aktionistisch-eruptiv, rituell-forschend im vielschichtigen Gewebe der Stadt.

In welchem Verhältnis die Projekte der experimentellen Architektur zu Ideologiekritik, den Programmen und Forderungen der Student/innenprotest- und Bürger/innenrechtsbewegung von 1968 stehen, ob und wie ästhetische und politische Bewusstseins- und Repräsentationskritik sich zueinander verhalten, ist die offene Frage, in der sich die Ausstellungen „Wer war 1968?“ (im Lentos Kunstmuseum Linz und Nordico Stadtmuseum Linz) und „Schluss mit der Wirklichkeit! Avantgarde, Architektur, Revolution, 1968.“ in der Landesgalerie Linz reflektieren und in einen Dialog treten.

Beteiligte Künstler/innen
Raimund Abraham, Friedrich Achleitner, Otmar Bauer, Konrad Bayer, Günter Brus, Coop Himmelb(l)au, Günther Feuerstein, Heinz Frank, Angela Hareiter, Haus-Rucker-Co, Hans Hollein, Timo Huber, Julius Mende, Missing Link, Otto Muehl, Gernot und Johanne Nalbach, Max Peintner, Walter Pichler, Gerhard Rühm, Salz der Erde, VALIE EXPORT, Peter Weibel, Oswald Wiener, Othmar Zechyr, Zünd-Up

Die Ausstellung „Schluss mit der Wirklichkeit!“ ist ein Kooperationsprojekt der Landesgalerie Linz mit dem LENTOS Kunstmuseum Linz und dem NORDICO Stadtmuseum Linz im Rahmen von „Wer war 1968?“.
Für den Eintritt in alle drei Ausstellungen gibt es ein Kombiticket; Erwachsene € 15,-, Ermäßigt € 11,-

Kurator und Gestalter der Ausstellung: Johannes Porsch

Publikation
Die Publikation „Wer war 1968? Kunst, Architektur, Gesellschaft“ erscheint im Verlag Anton Pustet mit Texten von Johannes Porsch, Hedwig Saxenhuber und Georg Schöllhammer, Essays von Helmut Draxler, Thomas Eder, Peter Huemer, Gabriele Kaiser, Christa Kamleithner, Helmut Lethen, Klaus Ronneberger und Greta Skau sowie mit mehr als 100 Textbeiträgen in deutscher Sprache. 464 Seiten, Preis: € 29,-
Ausstellung

Alfred Kubin - Architektonische Phantasien

Kubins Vorliebe für das Phantastische kommt auch in seinen Architekturdarstellungen zum Ausdruck. Es gibt nur wenige Zeichnungen, die Gebäude topografisch genau wiedergeben. Zumeist verfremdet er Häuser, Türme, Mühlen, Burgen und Bauernhöfe zu (alp)traumhaften, märchenhaften oder exotischen Gebäuden. Giebelige und wankende Häuser, Türme in Wüstenlandschaften und ferne Tempel scheinen direkt aus seinen Traumwelten entsprungen zu sein. Kubin belebt seine oft detailreichen Architekturen zudem gerne mit dämonischen oder naturmystischen Wesen sowie Märchen- und Sagengestalten.
Konzert

Dienstags Kammermusik

FAURÉ QUARTETT

G. Mahler, J. Brahms, M. Mussorgski
Konzert

Sonntagsmusik im Salon

Atalante Quartett

STREICHQUARTETTE VON HAYDN, MENDELSSOHN UND DEBUSSY

„Vier junge Leute, technisch souverän und von unbändiger Musizierlust!“ (Balduin Sulzer, Krone). Die Mitglieder des Quartetts wurden an der Wien er Musik-Universität (mdw) bzw. der Universität Mozarteum Salzburg ausgebildet. Ihr Zu gang zur Kammermusik ist von individuellen Erfahrungen in der Arbeit mit Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, des Hagen Quartetts, des Wiener Streichsextetts sowie Ferenc Rados oder Andras Schiff geprägt. Vor allem die regelmäßige Arbeit mit Johannes Meissl (Artis Quar tett) und Hatto Beyerle hat dem Ensemble wichtige Impulse geliefert. Wer würde sich nicht an die atemberaubende Interpretation des 1. Bartók Quartetts und Schubert Quintetts (im Zusammenwirken mit Reinhard Latzko) erinnern?

SONNTAGSMUSIK IM SALON - INFO
Die Reihe "Sonntagsmusik im Salon" bietet seit 1999 ein abwechslungsreiches und stimmiges Programm zu einem publikumsfreundlichen Zeitpunkt im "Fin-de-siècle-Saal" der Landesgalerie. Die neue Konzertsaison bringt Neubegegnungen wie auch Wiedersehen mit Künstlerinnen und Künstlern, die uns aus früheren Konzerten in bester Erinnerung sind.
Kammermusik

Dienstags Kammermusik

Emmanuel Tjenknavorian, Violine
Maximilian Kromer, Klavier


W.A. Mozart, E. Grieg, A. v. Webern, R. Strauss
Konzert

Sonntagsmusik im Salon EXTRA

Preisgekrönte Studierende aus dem OÖ. Landesmusikschulwerk

Wie immer wird im Dezember der hervorragende musikalische Nachwuchs Oberösterreichs präsentiert; die Koordination hat Prof. Walter Rescheneder inne. Verbindende, be sinnliche, aber auch heitere Texte zu Musik und Musikern wird Helmut Schink lesen.
Dr. Helmut Schink studierte Germanistik und Philosophie an der Universität Salzburg. Er war Lehrer an verschiedenen höheren Schulen in Linz. Daneben hielt und hält er Lesungen zu kulturkritischen und humoristischen Themen.

SONNTAGSMUSIK IM SALON - INFO
Die Reihe "Sonntagsmusik im Salon" bietet seit 1999 ein abwechslungsreiches und stimmiges Programm zu einem publikumsfreundlichen Zeitpunkt im "Fin-de-siècle-Saal" der Landesgalerie. Die neue Konzertsaison bringt Neubegegnungen wie auch Wiedersehen mit Künstlerinnen und Künstlern, die uns aus früheren Konzerten in bester Erinnerung sind.
Konzert

Wer war 1968? Kunst, Architektur, Gesellschaft

Sonntagsmatinee

9.30 Uhr: Frühstück im Umgang
11 Uhr: Konzert im Festsaal der Landesgalerie Linz
12.15 Uhr: Führung durch die Ausstellung

€ 12 (Konzert und Frühstück)
€ 6,40 (nur Konzert)
Ausstellungen / Museum Schlossmuseum Linz Linz, Schlossberg 1
Ausstellungen / Museum Oberösterreichisches Landesmuseum Linz, Tummelplatz 10
Ausstellungen / Museum LENTOS Kunstmuseum Linz Linz, Ernst-Koref-Promenade 1
Ausstellungen / Museum NORDICO Stadtmuseum Linz Linz, Dametzstraße 23
Ausstellungen / Museum Anton-Bruckner-Museum Ansfelden Ansfelden, Augustinerstraße 3
Ausstellungen / Ausstellung Photomuseum Bad Ischl Bad Ischl, Kaiserpark
Ausstellungen / Ausstellung Oberösterreichisches Schifffahrtsmuseum Grein, Greinburg 1
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2