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Pinakothek der Moderne

Kontakt

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
D-80333 München

Telefon: ++49 (0)89-23805-360
E-Mail: info@pinakothek.de

 

Öffnungszeiten
Täglich außer MO 10.00 - 18.00
DI 10.00 - 20.00
Geöffnet: Neujahr (01.01.), Ostermontag, Karfreitag, Pfingstmontag, Tag der deutschen Einheit (03.01.)
Geschlossen: Montag, Dienstag, Neujahr (01.01.), Heilige drei Könige (06.01.), Fasching (16.02.), Maifeiertag (01.05.), Christi Himmelfahrt, Fronleichnam
Bewertungschronik

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Eli Cortiñas: The Excitement of Ownership, 2019 2-channel video installation, video still, Courtesy of the artist, Waldburger Wouters, Brussels, Soy Capitan, Berlin
Ausstellung

Fotografie heute: Resistant Faces

Ausstellungsreihe zur künstlerischen Fotografie im digitalen Zeitalter

Die Ausstellung RESISTANT FACES fragt nach dem Status des Porträts im digitalen Zeitalter und versammelt 14 kritische Bild- und Wirklichkeitsentwürfe aus der zeitgenössischen Fotografie. In einer von Social Media und öffentlichen Überwachungskamerasystemen geprägten Gegenwart ist das Bild des Menschen Teil einer neuen Sharing- und Kontrollkultur geworden. Die in der Ausstellung präsentierten Positionen adressieren ein neues gesellschaftliches Autonomieverständnis und zeigen auf insgesamt 400qm visionäre Gegenentwürfe zu den algorithmisch definierten Gesichtsoberflächen.

Mit: Broomberg & Chanarin, Eli Cortiñas, Antye Guenther, Lynn Hershman Leeson, Esther Hovers, Basim Magdy, Frida Orupabo, Emmanuel Van der Auwera

„Fotografie heute“ wird organisiert vom Referat für Fotografie und Medienkunst unter der Leitung von Franziska Kunze. Die Reihe selbst wurde 2016 von Inka Graeve Ingelmann (1960–2019) initiiert.

Gastkuratorin: Jana Johanna Haeckel, Kunsthistorikerin, Kuratorin, und Dozentin mit Sitz in Brüssel, Belgien.

Die Ausstellungsreihe wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der ALEXANDER TUTSEK-STIFTUNG, München.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Fotografie heute: Resistant Faces

Hans Hofmann The Wall, 1944 Öl auf Karton, 33,3 x 45,4 cm Seit 2020 Michael & Eleonore Stoffel Stiftung in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München © VG Bild-Kunst, Bonn, 2020 Foto: Margarita Platis, Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Ausstellung

Hans Hofmann. Neuerwerbungen 2020

Hans Hofmann (1880–1966) ist nicht nur als einflussreicher Maler hervorgetreten, der an der Schnittstelle zwischen Figuration und Abstraktion arbeitete. Von 1915 bis 1934 betrieb er in München eine der ersten modernen Malschulen, bevor er ab 1930 zunehmend seine künstlerische und pädagogische Tätigkeit in den USA fortsetzte. Dort hat er eine ganze Künstlergeneration, darunter Lee Krasner und Helen Frankenthaler, mit den Errungenschaften der Moderne von Wassily Kandinsky bis Henri Matisse vertraut gemacht und die unmittelbaren Wirkweisen von Farbe und Form erforscht und vermittelt. Er leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur Herausbildung des Abstrakten Expressionismus.

Dank der großzügigen Förderung der Michael und Eleonore Stiftung und der fruchtbaren Kooperation mit dem Hans Hofmann Estate konnten jüngst fünf Werke des Künstlers aus den Jahren von 1944 bis 1966 erworben werden. Die Auswahl macht deutlich, dass für Hofmann gleichermaßen Methode und Zufall, historische Errungenschaften und experimentelle Erkundung des Unbekannten bedeutend waren. 

In der Gegenüberstellung der neu erworbenen Werke von Hans Hofmann mit einem Landschaftsbild des französischen Fauvisten Henri Manguin (1874 -1949) und einer plastischen Wandarbeit des Amerikaners John Chamberlains (1927 - 2011) zeigt sich die Brücke, die Hofmann mit seiner Kunst und seinem Wirken von der Moderne bis hin zur Nachfolgegeneration gebaut hat. 

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© Anish Kapoor, VG Bild-Kunst, 2020
Ausstellung

Anish Kapoor – Rotunde 20/21

Mit vier Museen zu Kunst, Graphik, Architektur sowie Design unter einem Dach gehört die Pinakothek der Moderne zu den größten Sammlungshäusern Europas. Das Zentrum des Hauses ist die gläserne Rotunde, die als lebendiger Ort der Begegnung dient. Seit 2019 wird die Rotunde regelmäßig alternierend mit einem ortsspezifisch geschaffenen Werk bespielt.

Anish Kapoor zählt zu den weltweit einflussreichsten Bildhauern der Gegenwart. Für die Rotunde im Mittelpunkt der Pinakothek der Moderne hat der Künstler auf Einladung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eine ortsspezifische Skulptur geschaffen, die zum 16. September 2020, exakt 18 Jahre nach Eröffnung der Pinakothek der Moderne, installiert wird. Kapoors Werk wird dem Betrachter ein neues Erlebnis des Raumes ermöglichen und für elf Monate einen Fixpunkt im Münchner Kunstareal schaffen.

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Ernst Ludwig Kirchner Spielende nackte Menschen, 1910 Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Leihgabe aus Privatbesitz Foto: Sibylle Forster, Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Ausstellung

Au Rendez-Vous des Amis

Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz

Die Klassische Moderne ist mit ihrer Vielzahl von neuen künstlerischen Stilrichtungen eine Inspirationsquelle für die nachfolgenden Künstlergenerationen. Sie bereitete den Weg für einen freien Umgang mit Farbe, Perspektive und Proportionen. Diesen Einfluss zeigt die Neupräsentation von 13 Sälen der Klassischen Moderne im Dialog mit 80 Werken der Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz. Dabei wird der Schwerpunkt Malerei medial um Fotografie, Skulptur und textile Arbeiten erweitert. Viele der Künstlerinnen und Künstler setzen sich aber auch kritisch mit diesem Erbe der abendländischen Kultur auseinander und werfen Fragen zum Umgang mit Körper, Geschlecht und Identität auf. Mit Francis Bacon, Max Beckmann, Louise Bourgeois, Fischli Weiss, Rodney Graham, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Pablo Picasso, Oskar Schlemmer, Rosemarie Trockel, Woty Werner, Andrea Zittel u.a.

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Arnulf Rainer, KRASS, 1971-73, (c) Arnulf Rainer, Foto: Robert Zahornicky
Ausstellung

Arnulf Rainer zum 90. Geburtstag

Anlässlich des 90. Geburtstages von Arnulf Rainer wird dem vielfältigen Werk des österreichischen Künstlers in der Pinakothek der Moderne ein eigener Raum gewidmet. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen verfügen mit über 40 Gemälden aus allen Schaffensphasen über einen herausragenden Bestand des unermüdlich produktiven Künstlers. Im Zuge dieser Präsentation werden von der Sammlungsleiterin Kunst ab 1945 und der Assistenzkuratorin im ersten Quartal 2020 Führungen angeboten, in denen die Gemälde Rainers im Kontext weiterer Schlüsselwerke der Sammlung eingehend betrachtet werden.

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Astrid Klein "Ohne Titel (Eine Frau muß geliebt werden - und Sie muß wissen, daß Sie geliebt wird)", 1978 Fotoarbeit,181 x 140 cm Seit 2019 Michael & Eleonore Stoffel Stiftung in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, München Foto: Sprüth Magers © Astri
Ausstellung

Astrid Klein. Dass vollkommene Liebe die Angst austreibe

Astrid Klein (*1951) zählt zu den wichtigsten Stimmen der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartskunst. Zentraler Aspekt ihres Gesamtwerks ist die Auseinandersetzung mit dem politischen Klima im Nachkriegsdeutschland und der westlichen Welt, mit Ängsten und Sehnsüchten, die über die Medien global transportiert werden. Sie untersucht diese grenzübergreifenden, gleichwohl stereotypisierten Machtverhältnisse, wobei ihr künstlerischer Ansatz auf der wahrnehmungspsychologischen Hinterfragung tradierter Bildkultur fußt. Ihre konzeptuelle Herangehensweise steht dabei in enger Verbindung mit amerikanischen Zeitgenossen*innen, John Baldessari, Jenny Holzer, Barbara Kruger oder Richard Prince.

Dank der substanziellen Förderung der Michael & Eleonore Stoffel Stiftung wurden 2019 fünf Werke von Astrid Klein für die Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne erworben. Eine Auswahl des nunmehr sieben Exponate umfassenden Sammlungsbestands zentraler Fotoarbeiten und Collagen aus den 1970er-1980er Jahren wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Zudem wird eine großformatige, aus zerschossenen Spiegeln bestehende Installation der Künstlerin gezeigt, die die BesucherInnen beim Aufgang in das 1. Obergeschoss mit einem fragmentierten Abbild ihrer selbst konfrontiert.

Vier der fünf neu erworbenen Werke von Astrid Klein knüpfen in besonderem Maß an die bereits im Sammlungsbestand vorhandene Fotoarbeit „Ohne Titel (daß vollkommene Liebe …)“ von 1979 an. Darunter bildet das Werk „Ohne Titel (Eine Frau muß geliebt werden – und sie muß wissen, daß sie geliebt wird)“ von 1978 in Format und Bildsprache ein visuelles Pendant. Die zwei Werke zeigen eine Szene physischer Nähe zwischen Mann und Frau, in der sich Bedrängnis und Aneignung des weiblichen Körpers offenbaren. Ein jeweils quer über das Bild gelegter Schriftzug liest sich dabei wie der bevormundende Gedanke des im Bild agierenden männlichen Protagonisten. Astrid Klein kombiniert hier die Ausdrucksgewalt eines Bildes mit der Prägnanz einer Textstelle, und führt vor, wie leicht wir uns der Illusion hingeben, dass Text Bild erklärt und Bild Text illustriert. Die Wahrnehmung des Betrachters wird durch die Dissonanz zwischen den beiden Ausdrucksvarianten aktiviert und zum eigentlichen Thema der Werke.

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Judith Joy Ross Ohne Titel, aus der Serie "Portraits at the Vietnam Veterans Memorial, Washington, D.C.", 1983-1984 Bromsilbergelatineabzug auf Tageslichtauskopierpapier, goldgetont seit 2003 Dauerleihgabe der Siemens AG © Judith Joy Ross Foto: Bayerische
Ausstellung

Gegenüber. Porträts von August Sander bis Rineke Dijkstra im Winter

Die menschliche Figur als eines der ältesten Motive in der Kunst nimmt auch in der Fotografie eine bedeutsame Rolle ein. Speziell in diesem Medium verdankt sich die Darstellung gleichrangig dem ungerührten, scheinbar objektiven Auge der Kamera wie dem subjektiven Blick des oder der Fotografierenden. In einer Präsentation aus Sammlungsbeständen wird die Bandbreite der fotografischen Porträtauffassung in den vergangenen 100 Jahren an ausgewählten Positionen deutlich. Ausgangspunkt ist August Sander, der als Wegbereiter einer sachlich-konzeptuellen Fotografie Menschen unterschiedlichster Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen typologisch zu erfassen suchte. Einer anderen Wirklichkeit hingegen nähern sich jüngere Fotografengenerationen. Rineke Dijkstra oder Wolfgang Tillmans etwa geht es darum, im Porträt auch ein individuelles Lebensgefühl festzuhalten. Darüber hinaus zu sehen sind Arbeiten von Sybille Bergemann, Ian Wallace, Judith Joy Ross, Michael Schmidt, Marie-Jo Lafontaine u. a.

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August Sander BAUERNJUNGEN AUF EINEM ESEL, IGLESIENTE (?), 1927 Foto: Stiftung Ann und Jürgen Wilde,   Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Pinakothek der Moderne, Munich  © Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur –  
Ausstellung

August Sander. Sardinien 1927

Die Stiftung Ann und Jürgen Wilde in der Pinakothek der Moderne zeigt ab Mai 2020 aus ihren Sammlungsbeständen ein seltenes Konvolut von originalen Fotografien von August Sander, die dieser während einer Italienreise im Jahr 1927 aufgenommen hatte.
August Sander (1876 –1964) gilt als einer der bedeutendsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit und des Neuen Sehens der 1920er- und 1930er-Jahre. Mit seinem epochalen Porträtwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“ nimmt er eine herausragende Position innerhalb der Fotografiegeschichte des vergangenen Jahrhunderts ein.
Wenige Jahre bevor er mit dem Bildband „Antlitz der Zeit“ (1929), dem Ankündigungsband zu seinem epochalen Porträtwerk „Menschen des 20. Jahrhunderts“, als Porträtist der Gesellschaftsordnung der Weimarer Republik bekannt wurde, unternahm er 1927 mit dem befreundeten Schriftsteller und Italienliebhaber Ludwig Mathar (1882–1958) eine gemeinsame Reise nach Italien.
Mathar hatte 1926 seine Reisebeschreibung „Primavera. Frühlingsfahrten ins unbekannte Italien“ veröffentlicht und plante ein Buch über die wenig bekannte Insel Sardinien. Im Frühjahr 1927 durchstreiften der Schriftsteller und der Fotograf für mehrere Wochen das zu dieser Zeit noch wenig bereiste Eiland, das als geheimnisvolles, unbequemes und geradezu exotisches Reiseziel galt.

Die Sammlungspräsentation zeigt 25 originale Abzüge der Sardinienserie aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde. Sie entstammen einem von Ludwig Mathar angelegten Erinnerungsalbum, das Ann und Jürgen Wilde 1975 aus dem Nachlass des Schriftstellers erwarben und 1995 erstmals in einer Kabinettausstellung und einem Begleitbuch veröffentlichten. Ergänzt wird die Sammlungspräsentation mit Dokumenten, Archivalien und historischen Buchpublikationen, die den Entstehungs- und Überlieferungszusammenhang der Fotografien illustrieren.

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Hanne Darboven, Günther Förg, Sol LeWitt © Bayerische Staatsgemäldesammlung/Johannes Haslinger
Ausstellung

Hanne Darboven, Günther Förg, Sol LeWitt

Was zeigt Hanne Darbovens schriftanmutende Geste, die sich jeglicher Lesbarkeit entzieht? Welche Systematik verbirgt sich hinter Sol LeWitts Plastiken aus industriell gefertigtem Material? Was enthüllen Günther Förgs Gitterstrukturen? Die Verbindung von drei kontrastreichen Positionen in einem Raum der Pinakothek der Moderne, stellt den Betrachter vor eine Reihe von Fragen. Dabei spielt der Humor eine nicht ganz unwesentliche Rolle; stoßen Sie uns nicht bei all der Nähe zur Logik an die Grenze des Absurden?

Hanne Darboven und Sol LeWitt gehören zu den weltweit bekanntesten Vertretern der Konzeptkunst. Ihre Werke sind geprägt von strengen Strukturen, die den Betrachter zum Entschlüsseln anregen. Förg, der eine Generation jünger ist als Darboven und LeWitt, blickt auf den lang tradierten Gebrauch des Gitters in seinen "Gitterbildern" innerhalb der europäischen Bildgeschichte zurück und postuliert mit seinen agil-disziplinierten Bewegungen sowohl Referenzen als auch den Ausbruch aus ebendieser.

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FUTURO-Häuser an einem Berghang, späte 1960er Jahre. Das Foto wurde mit maßstabgetreuen Modellen des FUTURO aufgenommen. © Matti Suuronen, Espoo City Museum, Foto: unbekannt
Ausstellung

Futuro. A Flying Saucer in Town

Die Neue Sammlung - The Design Museum | Außenraum

Das FUTURO ist nicht nur das bekannteste und innovativste, sondern auch eines der ersten in Serie produzierten Kunststoffhäuser der Welt. Kein anderes Objekt verkörpert den Glauben an den technologischen Fortschritt und an die Zukunft des Raumfahrtzeitalters der späten 1960er-Jahre besser als das FUTURO. Nicht umsonst sollte es zum Inbegriff des utopischen Designs werden.
Das in Segmentbauweise aus glasfaserverstärktem Polyester bestehende Haus war für unterschiedliche Verwendungszwecke vorgesehen. Ursprünglich als Skihütte für unwegsames Gelände geplant, konnte es aber auch als Wochenendhaus, Unterrichtsraum oder gar als Bankfiliale dienen. In seiner Form, Ausstattung und durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten veranschaulicht das FUTURO exemplarisch die visionären Designideen jener Epoche zwischen Pop und Sozialrevolution, die letztendlich die Idee des Funktionalismus spaltete.

Die Neue Sammlung präsentiert ihren Ankauf des spektakulären FUTURO im Außenraum der Pinakothek der Moderne.

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Georg Baselitz Piet in kurzer Hose (Remix), 2008 2018 Schenkung des Künstlers zu Ehren von Herzog Franz von Bayern an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, München
Ausstellung

Georg Baselitz‘. Die Schenkung

GEORG BASELITZ (*1938) HAT DEM MUSEUM ZU EHREN VON S.K.H. HERZOG FRANZ VON BAYERN SECHS GEMÄLDE UND EINE SKULPTUR AUS DEN JAHREN 2008 BIS 2017 GESCHENKT.

Die Schenkung ist Ausdruck einer über Jahrzehnte kontinuierlichen Verbundenheit zwischen dem international anerkannten deutschen Künstler, einem seiner frühesten Sammler und langjährigem Wegbegleiter sowie den Mitarbeitern des Museums.

Die Arbeiten der nun erfolgten Schenkung geben Einblick in Georg Baselitz‘ Beschäftigung mit dem Thema Spätwerk. „Piet in kurzer Hose (Remix)“ (2008) ist zeitlich und stilistisch das Bindeglied zur bereits bestehenden Sammlung. Es ist ein „Remix“ des skandalumwitterten Bildes „Die große Nacht im Eimer“ (1962/63) und damit auch einiger Kernthemen von Baselitz, darunter die Auseinandersetzung mit kollektiver und individueller Erinnerung. Im Bild verquickt er ideologisch aufgeladene Motive wie die Swastika oder den Totenkopf mit Hitlerfrisur mit seiner freien Übertragung der ikonischen Abstraktion Piet Mondrians und eigenen Bildsujets. Vergangenheit und Aktualität, das Schöpferische und das Zerstörerische, das Private und das Öffentliche verbinden sich zu einem die Betrachtung immer wieder neu herausfordernden Geflecht. Baselitz‘ erfindungsreicher Umgang mit einem überlieferten Bilderkosmos prägt auch „Willem taucht auf“ (2013) und „Willem geht ab“ (2014), in denen er über Malstil und die Titel das Schaffen des für ihn einflussreichen Künstler Willem de Kooning paraphrasiert und sich zugleich eigenwillig von ihm absetzt.

Aus Anlass der Schenkung haben die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen eine Publikation zum Gesamtbestand der Gemälde und Skulpturen von Georg Baselitz in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und im Museum Brandhorst erarbeitet.

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Online

Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Mit der Online-Sammlung machen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen seit 2017 ihren gesamten Bestand zugänglich: 25.000 Kunstwerke in Bayern, Deutschland und Europa auf einer Plattform! Es ist damit allen Interessenten möglich, sich nicht nur einen Überblick über die ausgestellten Kunstwerke der Münchner Häuser – Alte und Neue Pinakothek, Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst, Sammlung Schack – und der Staatsgalerien in Bayern zu verschaffen, sondern auch über die deponierten Bestände (17.000 Werke) und mehr als 4.000 Dauerleihgaben aus den Münchener Beständen, die sich an mehr als 400 Standorten in teils öffentlich zugänglichen Einrichtungen befinden.

RUNDGANG ALTE PINAKOTHEK
Etwa 700 Gemälde der europäischen Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert sind in den 19 Sälen und 47 Kabinetten der Alten Pinakothek ausgestellt. Eine Auswahl von ca. 100 Hauptwerken präsentieren wir Ihnen in diesem Rundgang.
Hier sehen Sie alle Säle aufgelistet, die aktuell für Besucherinnen und Besucher des Museums zugänglich sind und in denen derzeit Kunstwerke ausgestellt werden. Sollte ein Saal fehlen, so finden dort gegenwärtig laufende Umhängungen oder Umbauarbeiten statt.
-> www.pinakothek.de/sammlung/rundgang-alte-pinakothek

RUNDGANG NEUE PINAKOTHEK
Die Galerie der Neuen Pinakothek ist aus baulichen Gründen und zur Vorbereitung umfangreicher Sanierungsmaßnahmen für die Öffentlichkeit voraussichtlich bis 2025 geschlossen. Eine Auswahl von Meisterwerken der Kunst des 19. Jahrhunderts wird ab Sommer 2019 im Erdgeschoss der Alten Pinakothek (Ostflügel) und in der Sammlung Schack gezeigt.
Vor der Schließung zeigte die Neue Pinakothek in 22 Sälen und zehn Kabinetten rund 400 Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts.
-> www.pinakothek.de/sammlung/online-rundgang-neue-pinakothek

RUNDGANG PINAKOTHEK DER MODERNE | KUNST
Sieben Kunstwerke bildeten 1950 den Beginn der Sammlung Moderne Kunst, die innerhalb weniger Jahrzehnte quantitativ und qualitativ Weltniveau erreichte. Aus Stiftungen wie den Sammlungen Sofie und Emanuel Fohn, Martha und Markus Kruss und Günther Franke entstand ein starkes Rückgrat im Bereich der Klassischen Moderne. Von mittlerweile rund 3000 Werken präsentieren wir Ihnen in diesem Rundgang durch 35 Säle nur eine kleine Auswahl. Den Auftakt markiert das um 1910 entstandene „Stilleben mit Geranien“ von Henri Matisse.
Hier sehen Sie alle Säle aufgelistet, die aktuell für Besucherinnen und Besucher des Museums zugänglich sind und in denen derzeit Kunstwerke ausgestellt werden. Sollte ein Saal fehlen, so finden dort gegenwärtig laufende Umhängungen oder Umbauarbeiten statt.
-> www.pinakothek.de/sammlung/sammlung-moderne-kunst

RUNDGANG SAMMLUNG SCHACK
Die Sammlung Schack zeigt Gemälde auf drei Geschossen und in 20 Sälen. Im Erdgeschoss finden Sie die Werke der zu Lebzeiten des Sammlers älteren Malergeneration von Dillis bis Schwind und Spitzweg. Die Säle im ersten Obergeschoss sind den Werken der Deutschrömer Böcklin, Feuerbach und Marées gewidmet. Hier befindet sich auch der prachtvolle Kopiensaal mit Meisterkopien von Lenbach und anderen Hauptwerken des venezianischen Cinquecento. Meisterwerke der spätromantischen Malerei von Schwind bis Feuerbach, Landschaften des Südens von Griechenland bis Spanien warten im zweiten Obergeschoss darauf, entdeckt zu werden.
-> www.pinakothek.de/sammlung/rundgang-sammlung-schack

Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen bewerten:

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Online-Shop

Museumsshop online

Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Veröffentlichungen erschließen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ihre Bestände und präsentieren die Ergebnisse ihrer Forschungen. Zu den Ausstellungen erscheinen begleitende Kataloge, und die Sammlungen werden sowohl mit Bestandskatalogen als auch Einzelpublikationen – diese häufig auch zu anderen Forschungsthemen – erschlossen.

Alle unsere Publikationen sind im MUSEUMSSHOP CEDON erhältlich.

Vergriffene Bestandskataloge stellen wir über OPEN ACCESS BAYERISCHE STAATSGEMÄLDESAMMLUNGEN zum Download als PDF bereit.

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Pinakothek der Moderne

Öffnungszeiten
Täglich außer MO 10.00 - 18.00
DI 10.00 - 20.00
Geöffnet: Neujahr (01.01.), Ostermontag, Karfreitag, Pfingstmontag, Tag der deutschen Einheit (03.01.)
Geschlossen: Montag, Dienstag, Neujahr (01.01.), Heilige drei Könige (06.01.), Fasching (16.02.), Maifeiertag (01.05.), Christi Himmelfahrt, Fronleichnam

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Ausstellungen / Museum Haus der Kunst München München, Prinzregentenstr. 1
Ausstellungen / Museum Museum fünf Kontinente München München, Maximilianstraße 42
Ausstellungen / Museum Alte Pinakothek München München, Barer Straße 27
Ausstellungen / Museum Sammlung Schack München München, Prinzregentenstraße 9
Ausstellungen / Museum Museum Brandhorst München München, Theresienstraße 35a
Ausstellungen / Museum Neue Pinakothek München München, Barer Straße 27
Ausstellungen / Museum Staatl. Münzsammlung München München, Residenzstraße 1
Ausstellungen / Museum Museum of Urban and Contemporary Art München, Hotterstr. 12
Ausstellungen / Ausstellung Alexander Tutsek-Stiftung München München, Karl-Theodor- Straße 27
Ausstellungen / Museum Rathausgalerie Kunsthalle München München, Marienplatz 8
Ausstellungen / Museum Maximilianmuseum Augsburg Augsburg, Philippine-Welser-Str. 24
Ausstellungen / Museum Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke München, Katharina-von-Bora-Str. 10
Ausstellungen / Museum Münchner Stadtmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1
Ausstellungen / Museum Antike am Königsplatz München München, Königsplatz
Ausstellungen / Museum Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München, Theatinerstraße 8
Ausstellungen / Museum Haus der Bayerischen Geschichte Regensburg, Donaumarkt 1
Ausstellungen / Ausstellungseröffnung Schloss Neu Augustusburg Weißenfels
So, 8.11.2020, 14:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellungseröffnung Schloss Neu Augustusburg Weißenfels
So, 8.11.2020, 14:00 Uhr
Ausstellungen / Ausstellungseröffnung Schloss Neu Augustusburg Weißenfels
So, 8.11.2020, 14:00 Uhr
Ausstellungen / Museum Oberhausmuseum Passau Passau, Oberhaus 125
Ausstellungen / Museum Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Ausstellungen / Galerie Kunst-Pavillon am Alten Botanischen Garten München, Sophienstr. 7 a
Ausstellungen / Galerie galerie biedermann München, Maximilianstr. 25
Ausstellungen / Galerie Maximiliansforum München, Passage Maximilianstrasse/Altstadtring
Ausstellungen / Museum Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke München, Meiserstr. 10
Ausstellungen / Museum Das Berta-Hummel-Museum im Hummelhaus Massing, Berta-Hummel-Straße 2
Ausstellungen / Museum Haus der Fotografie Dr. Robert-Gerlich-Museum Burghausen, Burg 1
Ausstellungen / Theater MÜNCHNER GALERIE THEATER München, Geigenbergerstr. 37
Ausstellungen / Museum Sammlung Goetz München, Oberföhringer Str. 103
Ausstellungen / Museum Lothringer13 Halle München, Lothringer Str. 13
Ausstellungen / Museum Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins München, Praterinsel 5
Ausstellungen / Galerie Galerie MaxWeberSixFriedrich München, Amalienstrasse 45

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