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Theater Münster - Junges Theater

Als Theaterschaffende für junges Publikum verstehen wir uns als Unterstützer und Motivatoren, die zur freien und spielerischen Auseinandersetzung mit ästhetischen Formen und inhaltlichen Konzepten anregen.

Gemeinsam mit Ihnen und euch besuchen wir MEISTERDETEKTIV KALLE BLOMQUIST und finden heraus, WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE. Zudem diskutieren wir gemeinsam über Inszenierungen wie GESPRÄCHE MIT ASTRONAUTEN und begegnen Schauspieler*innen, Musiker*innen, Tänzer*innen, Regisseur*innen sowie Dramaturg*innen, um mit ihnen im Rahmen von THEATER, ORCHESTER & SCHULE über ihre Arbeitsweise auf und hinter der Bühne zu sprechen. Junge und junggebliebene Theaterfans können dann beim THEATER- UND TANZLABOR selbst einmal auf der Bühne stehen und sich ausprobieren.

Mit all unseren Angeboten stellen wir uns immer wieder neu den folgenden Fragen: Was ist eigentlich Theater und mit welchen ästhetischen Mitteln wird welches Ergebnis erzielt? Wie ist das Verhältnis zwischen Bühne und Zuschauerraum? Welche Themen werden verhandelt? Und: Was hat das Ganze eigentlich mit mir zu tun?

Wir freuen uns darauf, Sie und euch kennenzulernen, mit Ihren und euren Augen Münster zu entdecken sowie Theater für bzw. mit Ihnen und euch zu machen.

Frank Röpke
Leiter Junges Theater Münster

Kontakt

Theater Münster - Junges Theater
Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster

Telefon: +49 (0)2 51-59 09-0
Fax: +49 (0)2 51-59 09-202

 

Theaterkasse
dienstags bis freitags 10:00 -19:30 Uhr
samstags 10:00 -14:00 Uhr
Tel.: +49 (0)2 5-59 09-100
Fax: +49 (0)2 5-59 09-205
Musical

TheaterJugendOrchester: Schöne Neue Welt (Brave new world)

Musical nach dem Roman von Aldous Huxley, Musik von Achim Gieseler, Buch & Songtexte von Volker Ludwig

Premiere: 28. April 2019

TheaterJugendOrchester-Projekt mit Jugendlichen von 16 bis 26 Jahren

Die schöne neue Welt ist die sorgenfreie, konsequent verwirklichte Wohlstandsgesellschaft. Und falls es doch einmal zu einem unvorhergesehenen emotionalen Einbruch kommt, gibt es »Soma«, eine Droge, die den Gestressten »in den Urlaub« schickt. Doch der Zustand des dauernden Glücks fordert seinen Tribut – er wird durch den Verzicht auf Freiheit erkauft. Diese feine Ironie in Aldous Huxleys weltberühmten Roman nutzt die Musical-A daption als zentrales Erzählelement, um die Träume von der perfekten Welt ad absurdum zu führen.

Auch in 2018/19 bietet das TheaterJugendOrchester (TJO ) Jugendlichen in den Bereichen Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel die Chance, unter professionellen Bedingungen an einer Musiktheaterproduktion teilzunehmen. Das Theater Münster sieht Spenden, Sponsorengeldern und Fördermitteln entgegen, um die qualitativ hochwertige Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im TJO- Projekt langfristig zu sichern.

Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg
Choreografie & Tanzcoaching: Katrin Banse
Inszenierung: Alban Renz
Bühne & Kostüme: Melanie Walter
Musikalische Arrangements: Stephan Schulze
Gesangscoaching: Christian Mews
Dramaturgie & Gesamtleitung: Ilka Roßbach
Theaterpädagogik (Co-Regie): Luisa Hausmann
Theater

Ein König zu viel

Theaterstreit von Gertrud Pigor

Premiere: 05. Mai 2019

Für alle ab 4 Jahren

»König Fritz?« »König Karl?« »Wir haben ein Problem.«

Zwei Könige stranden auf einer einsamen Insel. Das ist ein König zu viel, ganz klar! Und keine Minister da, die das regeln könnten. Unangenehm. Was bleibt den beiden anderes übrig, als selbst herauszufinden, wer der Stärkere ist? Schwimmmeisterschaft, Fechtkampf, Sängerkrieg. Einem muss es doch gelingen, den anderen zu übertrumpfen – oder etwa nicht?

Gertrud Pigor hat einen charmanten Dialog zwischen Zweien entworfen, die ihren Status als Wichtigster im Land behalten wollen – und keinen Zweiten neben sich dulden. Wer soll König, wer soll Diener sein? Ihr Wettstreit lebt von kindlicher Ernsthaftigkeit und herzhafter Situationskomik. Ein Theaterspaß für Klein und Groß!

Inszenierung: Frank Röpke
Bühne & Kostüme: Sophia Debus
Musik: Michael Emanuel Bauer
Dramaturgie & Theaterpädagogik: Paula Linke
Theater

Co-Starring

Eine europäische Schulhofgeschichte von Theo Fransz

Aus dem Niederländischen übersetzt von Uwe Dethier
Für Jugendliche ab 12 Jahren/ 7. Klasse

»›Normal‹ ist das langweiligste […], abscheuerregendste und komatöseste Wort, das es auf der Welt gibt. Und das will er überhaupt nicht sein: Normal… Das ist seine Mutter schon!«

Eines Morgens wacht Co auf und plötzlich ist alles an seinem Körper anders! Aber so richtig anders! Ihm wird klar, mit dem Leben als Nebenrolle muss ab sofort Schluss sein. Kurzerhand nagelt er sein Kuscheltier an die Tür, denn logisch will er groß und berühmt werden. Aber auch die Außenwelt hat sich verändert, sie ist plötzlich unberechenbar, voller Gefahren und Tücken.

Co nimmt uns mit in die Welt eines heranwachsenden Jugendlichen. Wer kennt sie nicht von sich selbst, diese lebendige Vorstellungskraft und die ungefilterten Emotionen, die ganz alltägliche Situationen plötzlich gigantische Formen und höchste Dringlichkeit annehmen lassen? »Das Hirn eine Baustelle« ist kein Scherz! Und wenn einem dann noch die erste große Liebe begegnet…!

Theo Fransz hat einen poetischen Monolog übers Erwachsenwerden geschrieben, der humorvoll überhöht beschreibt, was ab einem bestimmten Alter in unseren Köpfen vor sich geht. Sein Stück war Beitrag für die europäischen Schulhofgeschichten und wurde 2001 mit dem Holländischen CJP (Cultural Youth Passport) Bühnenpreis ausgezeichnet. Die Begründung der Jury lautete: »Co behandelt ernste Themen auf unbeschwerte, absurde und humorvolle Weise, indem es diese Themen leicht greifbar macht und es ist ein originelles Stück mit Biss.«
Theater

Teufels Küche

Ein szenisches Konzert für 3 Musiker, 1 Schauspieler, Gemüse und viele Kinder von Moritz Eggert

»Es dampft, brodelt und zischt – zwischen den Töpfen und Pfannen herrscht wildes Chaos…«

In dieser Küche ist wahrlich der Teufel los: Gemeinsam mit seinen ­fleißigen Helfern versucht der Satan höchstpersönlich, ein höllisch gutes Menü zuzubereiten. Dazu werden nicht nur die mitgebrachten Instrumente wie Klarinette, Violoncello und Schlagwerk bespielt, sondern auch Töpfe, Suppenschüsseln und sonstige Küchengerätschaften zum Klingen gebracht.

Alles dampft, brodelt, zischt und nebelt. Topfdeckel heben sich von magischer Hand. Als der Teufel beginnt, die Klänge der ­Kochutensilien und Zutaten zu vertauschen, entsteht ein exotisch-musikalisches ­Gericht: ein Konzert-Happening nicht nur für Kinder.

TEUFELS KÜCHE wurde 2014 als Auftragswerk des internationalen Neue-Musik-Festivals Kinder.Kinder und BigBäng mit Sitz in Hamburg vergeben und dort zur Uraufführung gebracht. Moritz Eggert, der bereits eine Vielzahl von Kompositionen für Kinder und Jugendliche erarbeitet hat, schafft mit diesem Werk eine neue Form des Szenischen Konzerts aus Alltagsgegenständen.
Theater

Gespräche mit Astronauten

Schauspiel von Felicia Zeller

Für alle ab 14 Jahren / 8. Klasse

»Für mich ist die Erde ein Mutterraumschiff. Von oben sieht man nur eins: Die Erde in ihrer Verletzlichkeit, sehr diffizil, sehr filigran.«

Felicia Zellers Stück "Gespräche mit Astronauten" trifft ins Herz der "Latte-Macchiato-auf-dem-Spielplatz"-Elterngeneration. Aus Gesprächen mit Aupairs und ihren Gastmüttern hat die Autorin eine bitterböse Familien- und Gesellschaftssatire in Zeiten der Globalisierung destilliert.

Sie heißen Mascha, Olanka, Olga und Irina, kommen aus Rostland, der Schlamparei, der Mogelei oder der Ukulele und sind Au-pair-Mädchen. Eingeladen, um in Knautschland auf die Kinder von Karrierefrauen und Helikoptermüttern aufzupassen. Und neben der Hausarbeit wollen die jungen Frauen eigentlich auch die knautsche Sprache lernen, studieren und ein bisschen Spaß haben – wenn auch nur im internationalen Burgerrestaurant. Und wo sind eigentlich die Männer? Die schweben in Schwerelosigkeit im All und schicken Fotos nach Hause…

Felicia Zeller ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Gegenwartsdramatikerinnen. Wiederholt wurden ihre ­Stücke für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert, so auch 2011 das Stück Gespräche mit Astro­nauten. »Eine wahnwitzige Wortkaskadenkomödie, eine Sprechoper […] Da wird mit Worten jongliert, gereimt und gekalauert, was das sprachliche Rüstzeug hält, und vor den Nerven brechen schon mal die Sätze zusammen.«
Christine Dössel, Süddeutsche Zeitung, 21.10.2010

Inszenierung: Gregor Tureček
Bühne & Kostüme: Juliette Collas
Video: Julia Novacek
Dramaturgie: Barbara Bily / Peter Hägele
Musik

Hoch und Höher

Ein musikalischer Höhenflug für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren

Die Reise beginnt in den Wipfeln der Bäume, die Blätter rascheln, Vögel zirpen … – ein leichter Wind trägt Musiker, Tänzer und das Publikum durch die Luft bis zur nächsten Wolke. Was gibt es hier zu hören? Und wie fühlt sich so eine Wolke an? Die Aussicht ist herrlich, doch schon geht es weiter, hoch und höher: ein federleichter Flug zu den Sternen, der alle Sinne anspricht und für die kleinsten Theaterbesucher das Universum zum Klingen bringt.

Mit ihrer Leitung des Jungen Theaters hat Julia Dina Heße erfolgreich das Theater für die Allerkleinsten etabliert. Ihr Stück oOPICAsSOo war bereits zu 5 Festivals in Deutschland, Indien und Sri Lanka eingeladen. HOCH UND HÖHER richtet sich an die Kinder, die dem KRABBELKONZERT entwachsen sind.

Inszenierung: Julia Dina Heße
Musikalische Leitung: Jonas Nondorf
Bühnenbild: Birgit Kellner
Dramaturgie & Theaterpädagogik: Angelika Schlaghecken
Familie / Konzert Bielefelder Philharmoniker Bielefeld, Brunnenstraße 3-9

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