Brandenburger Tor

Pariser Platz
D 10117 Berlin


Das monumentale Brandenburger Tor war bis zum Jahre 1989 ein Symbol für die Teilung Berlins und Deutschlands, heute ist es ein Nationalsymbol für die Einheit und somit eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt.

König Friedrich Wilhelm II. hatte den Bau des Tores als einen würdigen architektonischen Abschluss für die Prachtstraße Unter den Linden angeordnet. Das Brandenburger Tor ist ein 26 Meter hoher, 65,5 Meter breiter und 11 Meter tiefer frühklassizistischer Natursteinbau aus Elbsandstein und entstand zwichen 1788 und 1791 nach Entwürfen von Carl Gotthard Langhans d.Ä. in Anlehnung an die Akropolis in Athen.
Das klassizistische Bauwerk aus Sandstein zählt zu den größten und schönsten Schöpfungen des deutschen Klassizismus.

Die von Johann Gottfried Schadow entworfene Quadriga wurde erst im 1793 auf das Tor aufgesetzt. Nach der Niederlage Preußens im Jahre 1806 verschleppte Napoleon die Quadriga nach Paris. Doch durch den Sieg der Allianz konnte sie acht Jahre später wieder an ihren alten Bestimmungsort zurückkehren. Während der Kämpfe des Zweiten Weltkrieges wurde das Brandenburger Tor schwer beschädigt und die Plastik so stark beschädigt worden, dass sie 1956 im Zuge der Rekonstruktion des Tores durch eine Kopie ersetzt werden musste.