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Bregenzer Meisterkonzerte

10.10.2018 - 03.05.2019, Festspielhaus Bregenz

In frischer Farbgebung präsentiert sich das Titelbild unserer neuen Saisonbroschüre. Das spiegelt auch unsere neue Konzertspielzeit wider, denn wir möchten nicht nur berühren und begeistern, sondern Ihnen auch Ungewöhnliches anbieten und Sie zum nachdenken anregen.
Wir laden Sie also herzlich ein, mit uns gemeinsam die neuen Meisterkonzerte 2017 / 2018 zu entdecken. Freuen Sie sich auf faszinierende und virtuose Solistinnen und Solisten wie die französische Pianistin Hélène Grimaud, die russische Sopranistin Julia Lezhneva und den Stargeiger Dmitry Sinkovsky, den französischen Pianisten Lucas Debargue, die schottische Geigerin Nicola Benedetti und die beiden deutschen Musiker, den Cellisten Jan Vogler und den Pianisten Martin Stadtfeld. In der neuen Konzertsaison erleben wir wieder internationale Orchester, u. a. das Russian National Orchestra, das Royal Scottish National Orchestra, das Ensemble La Voce Strumentale, das Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und natürlich die sehr beliebten Wiener
Symphoniker.
Zwei neue Angebote haben wir für Sie vorbereitet: Einmal wird vor jedem Konzert eine kurze Einführung für alle Interessierten im Propter Homines Saal stattfinden. Dabei erfahren Sie die wichtigsten Informationen über die Komponisten und ihre Werke sowie über die Musikerinnen und Musiker. Im Januar haben wir zum ersten Mal auch ein „Sitzkissenkonzert“ mit Mitgliedern der Wiener Symphoniker geplant.
Dazu sind unsere Kleinsten ab 5 Jahre in Begleitung ihrer Eltern
und Großeltern ganz besonders herzlich eingeladen.

Kontakt

Bregenzer Meisterkonzerte
Amt der Landeshauptstadt Bregenz - Abt. Kultur
Bergmannstr. 6
A-6900 Bregenz

Telefon: +43(0)5574/410-1511
Fax: +43(0)5574/410-550
E-Mail: kultur@bregenz.at

Konzert

Wiener Symphoniker

Wiener Symphoniker
Antoine Tamestit, Viola
Wiener Symphoniker
François-Xavier Roth, Leitung


Hector Berlioz, „Harold en Italie“ Sinfonie G-Dur mit Solo-Viola op. 16
Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 3 op. 55 (Eroica)

Die „Harold“-Sinfonie von Hector Berlioz gehört dem Genre der Programmmusik an: Der Komponist bezog sie durch Titel, Satzüberschriften und verschiedene Kommentare auf ein episches Gedicht von Lord Byron. Berlioz liebte das Vexierspiel, das etwa durch die Vermischung der Gattungen und die Täuschung von Hörerwartungen entsteht.

So handelt es sich beim Harold fraglos um eine Sinfonie und doch spielt ein Soloinstrument eine maßgebliche Rolle darin. Was aber vielleicht noch mehr ins Auge springt, ist die Tatsache, dass das Soloinstrument die Bratsche ist. Das Soloinstrument übernimmt im Konzert mit den Wiener Symphonikern der international gefeierte Bratschist Antoine Tamestit. Er gilt als einer der besten Bratscher der Welt und spielt auf Stradivaris erster Viola von 1762.

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Foto: © Alescha Birkenholz)
Konzert

Orchestra della Toscana

Orchestra della Toscana
Francesca Dego, Violine
Daniele Rustioni, Leitung


Giorgio Federico Ghedini, Appunti per un credo
Mario Castelnuovo-Tedesco, Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 „Die Propheten”
Ottorino Respighi, 3 Choräle nach Johann Sebastian Bach, P. 167
Felix Mendelssohn Bartholdy, Sinfonie Nr. 5 in D-Dur op. 107 „Reformation"

Das Orchestra della Toscana - gegründet von Luciano Berio - gehört zu den profiliertesten Klangkörpern Italiens und arbeitet mit weltweit bedeutenden Dirigenten und Solisten zusammen. Nach Bregenz kommt es mit ihrem Chefdirigenten Daniele Rustioni und mit der Geigerin Francesca Dego. Sie ist eine Meisterschülerin des legendären italienischen Teufelsgeigers Salvatore Accardo und konzertiert in den wichtigsten Konzertsälen der Welt.

Im Festspielhaus Bregenz spielt sie das zweite Violinkonzert des Florentiner Mario Castelnuovo-Tedesco. Dieser schrieb zwei der schönsten Violinkonzerte überhaupt, von denen das zweite Konzert mit dem Titel „Die Propheten“ Weltruhm erlangte. Dafür hatte einst der Widmungsträger des Konzerts gesorgt: Jascha Heifetz! Das Konzert erkundet archaische Klangwelten, indem es musikalisch Bezug nimmt auf uralte jüdische Lieder, die Castelnuovo-Tedesco in einem alten Gesangbuch entdeckt hatte.

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Foto: © Cavide Cerati)
Konzert

Mozarteum Orchester

Mozarteum Orchester
Rafał Blechacz, Klavier
Riccardo Minasi, Leitung


Franz Schubert, Ouvertüre im „italienischen Stil'“ C-Dur D 591
Frédéric Chopin, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op. 11
Frédéric Chopin, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21

Der Name Rafał Blechacz erinnert immer auch an die Sensation beim renommierten Warschauer Chopin-Wettbewerb 2005. Damals hatte er nicht nur den Ersten Preis gewonnen, sondern gleich noch vier Sonderpreise für die beste Mazurka, die beste Polonaise, die beste Sonate und das beste Konzert mit nach Hause genommen.

Blechacz ist ein Denker, der die Musik ertastet – behutsam, fein und mit Gespür für das Wesentliche. Nach Bregenz kommt der Ausnahmepianist mit dem Mozarteum Orchester Salzburg unter der Leitung des italienischen Dirigenten Riccardo Minasi und mit den beiden Klavierkonzerten von „seinem“ Chopin. Frédéric Chopins Klavierkonzerte op. 11 und op. 21 sind Werke eines gerade 20-jährigen, der sich wirkungsvolle Virtuosenstücke für seine großen Konzertauftritte mit Orchesterbegleitung einfach selbst komponierte.

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Foto: © Felix Broede)
Familienprogramm

Familienkonzert "Karneval der Tiere"

Sitzkissenkonzert mit Mitgliedern des Mozarteum Orchesters Salzburg

Eine interaktive Aufführung der „zoologischen Fantasie“ von Camille Saint-Saëns für Kinder von 5 – 99 Jahren.

Auf eine musik-zoologische Exkursion nehmen Mitglieder des Mozarteum Orchester Salzburg Kinder und Eltern mit: Das zweite Sitzkissenkonzert widmet sich einem der Klassiker der sinfonischen Literatur, nämlich Camille Saint-Saëns berühmten „Karneval der Tiere“.

Die musikalische Skizze, die ursprünglich für einen privaten Rahmen entworfen wurde, besteht aus 14 Sätzen, von denen jeder in seiner Klangsprache als Tier vorstellt: Vom Hühnergackern über den Kuckucksruf, vom Löwengebrüll über den Eselsschrei bis zum Känguruhüpfen nehmen die Musiker die kleinen und großen Kinder unter ihre Fittiche, damit sie alle das volle Vergnügen dieser Klangsafari erleben können.

Dauer: ca. 50 Min.

(Bild: © Mikado)
Konzert

Kammerorchester Basel

Kammerorchester Basel
Waltraud Meier, Mezzosopran
Paul McCreesh, Leitung


Richard Wagner, Siegfried Idyll WWV 103 (1878)
Richard Wagner, Wesendonck Lieder WWV 91 bearbeitet für Orchester von Felix Mottl
Wolfgang Amadeus Mozart, Idomeneo-Ballett-Musik
Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Orchestersuite Nr. 4 G-Dur op. 61 "Mozartiana"

In der Oper „Tristan und Isolde" verklärte Richard Wagner seine Leidenschaft für die Kaufmannsgattin Mathilde Wesendonck. Fünf Gedichte aus deren Feder vertonte der Komponist zum Teil als musikalische Vorstudien für dieses liebestodsehnsüchtige Werk.
Die Stimm-Legende Waltraud Meier lotet den Zyklus der „Wesendonck-Lieder“ gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel unter seinem Chefdirigenten Paul Mcreesh aus. Waltraud Meier gilt als eine der bedeutendsten Wagner-Interpretinnen. Als Kundry bei den Bayreuther Festspielen begann 1983 die Weltkarriere der damals 27-jährigen Mezzosopranistin. Heute wird sie zudem als berühmteste Isolde-Interpretin unserer Zeit gefeiert

Eingebettet ist diese vokale Kostbarkeit in Wagners Siegfried-Idyll und in die vierte Orchestersuite in G „Mozartiana“ von Pjotr Tschaikowski, die er anhand von einigen weniger bekannten Werken Mozarts – zwei Klavierstücken, einer Serie von Klaviervariationen und der Fronleichnamsmotette Ave verum corpus – zusammengestellt hatte, um seiner großen Bewunderung musikalischen Ausdruck zu verleihen. Und obgleich die Anklänge an Mozart natürlich unüberhörbar sind, schwingen doch auch immer die schwelgerische Melancholie und ausladende Üppigkeit mit, die für Tschaikowsky so charakteristisch sind.

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Foto: © N. Baumgartl)
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Aufführungen / Konzert Symphonieorchester Vorarlberg Bregenz, Römerstraße 15
Aufführungen / Konzert Dommusik St.Gallen Kathedrale St.Gallen St. Gallen, Klosterhof 6b
Aufführungen / Konzert Bach-Chor St.Gallen St.Gallen, Burgstrasse 106
Aufführungen / Konzert solopiano Theater in Kempten Kempten, Poststraße 7-9
Aufführungen / Theater Tamala Theater Compagnie Konstanz, Fritz Arnold-Str. 23
Aufführungen / Theater TAK Theater Liechtenstein Schaan, Reberastrasse 10