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Bregenzer Meisterkonzerte

27.09.2019 - 28.05.2020, Festspielhaus Bregenz

Die Bregenzer Meisterkonzerte präsentieren in der neuen Konzertsaison 2019/2020 sechs hochkarätige Konzerte im Festspielhaus. Dabei spannen die Programme einen weiten Bogen über die Epochen der Musikgeschichte. Die erfolgreiche Musikvermittlungsarbeit für Kinder wird in der kommenden Saison weitergeführt und ausgebaut. Die Abteilung Kultur der Landeshauptstadt Bregenz hat zwei Sitzkissenkonzerte eingeplant und arbeitet in diesem Zusammenhang erstmalig mit der Staatsoper Stuttgart zusammen.

Kartenverkauf ab 26.8.2019.

Kontakt

Bregenzer Meisterkonzerte
Amt der Landeshauptstadt Bregenz - Abt. Kultur
Bergmannstr. 6
A-6900 Bregenz

Telefon: +43(0)5574/410-1511
Fax: +43(0)5574/410-550
E-Mail: kultur@bregenz.at

Bewertungschronik

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Konzert

Estonian National Symphony Orchestra | Ye-Eun Choi | Neeme Järvi

Estonian National Symphony Orchestra
Ye-Eun Choi (Violine)
Neeme Järvi (Leitung)


Heino Eller: Koit, Sinfonisches Poem für Orchester
Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104

Das Violinkonzert op. 47 von Jean Sibelius gehört heute zu den meistgespielten Werken des finnischen Spätromantikers, allerdings war es kein leichter Weg dorthin. Die Uraufführung 1905 fiel beim Publikum durch, woraufhin Sibelius das Werk grundlegend überarbeiten und vereinfachen musste, um es überhaupt spielbar zu machen. Das Ergebnis: Ein Stück, das dem Violinisten alles abverlangt.

Den Solopart in Bregenz übernimmt die südkoreanische Geigerin Ye-Eun Choi. Bereits im Jahr 2005 wurde Anne-Sophie Mutter auf das Talent und die künstlerische Reife der damals 16-jährigen Ye-Eun Choi aufmerksam und beschloss, sie im Rahmen ihrer Stiftung zu fördern. Ye-Eun Choi zeichnet sich durch einen einzigartigen Klang aus; ein reiches, warmes Timbre, das sich aus einer hoch sensitiven Klanggebung und einem dynamischen Enthusiasmus zusammensetzt. Eine Kombination, die man nur selten findet. Ihr farbenvolles, expressives Spiel, ihre Lyrik und ihre beeindruckende Virtuosität werden von der internationalen Presse gefeiert. Sie spielt eine Geige von J.B. Guadagnini (ca. 1765, Parma).

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Bild: © Evgeny Evtyukhov)

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Konzert

Academy of St Martin in the Fields | Jörg Widmann

Academy of St Martin in the Fields
Jörg Widmann (Klarinette und Leitung)


Jörg Widmann: Con brio, Konzertouvertüre für Orchester (2008)
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 "Jupiter-Sinfonie"

Komponieren, dirigieren, klarinettieren: Jörg Widmann ist eine Dreifachbegabung und so ist er beim zweiten Bregenzer Meisterkonzert zu erleben: Als Solist und Leiter in Mozarts Klarinettenkonzert sowie als Komponist. „Tradition und Innovation zu verbinden“ hat Jörg Widmann einmal als sein zentrales künstlerisches Anliegen bezeichnet. „Con Brio“ lautet der Titel seiner Konzertouvertüre von 2008, die den Abend eröffnet. Zu seiner Komposition „180 Beats per minute“ inspirierten ihn damals die angesagten „Techno-Nights“. Dabei jagen ein rhythmischer Drive und ein permanenter Wechsel des Pulses in Höchstgeschwindigkeit (180 Schläge pro Minute) vorüber. Das Werk will nicht mehr sein, als es ist – pure Lust am Rhythmus selbst.

Ganz anders Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur, eine Musik voll melancholischer Abgeklärtheit, typisch für Mozarts Spätwerk. Geschrieben hat er es ursprünglich für seinen Freund, den Klarinettisten Anton Stadler. Über das Mozart'sche Klarinettenkonzert sagt Jörg Widmann, es sei jedes Mal ein „Mount Everest“. Und es gebe nicht nur eine Route, sich diesem „Berg“ zu nähern, vielmehr würde er versuchen, immer einen anderen Zugang zu finden.

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Bilder: Academy of St Martin in the Field © Alan Kerr, Jörg Widmann © Marco Borggreve)

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Konzert

Staatliches Sinfonieorchester Russland | Nemanja Radulović | Andrei Boreiko

Staatliches Sinfonieorchester Russland
Nemanja Radulović (Violine)
Andrei Boreiko (Leitung)


Anton Liadov: Der verzauberte See Des-Dur op. 62
Aram Chatschaturjan: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 46
Anton Liadov: Kikimorae e-Moll op. 63
Igor Strawinski: Feuervogel, Ballett-Suite

Mit seiner überschäumenden Vitalität und einer enormen Bühnenpräsenz begeistert der serbische Geiger Nemanja Radulović. In seinem Spiel haben sich zwei grundverschiedene musikalische Welten getroffen und sind aufs glücklichste miteinander verschmolzen. Die Tradition der sogenannten Zigeunergeiger, mit ihrer aberwitzigen Virtuosität und dem feurigen Musikantentum – auf der anderen Seite die französische Violinschule, geprägt von vornehmer Gradlinigkeit. Nemanja Radulović wurde im Alter von 14 Jahren am renommierten Pariser Konservatorium aufgenommen und nahm teil an Meisterklassen von Yehudi Menuhin, Joshua Epstein, Dejan Mihailovic und Salvatore Accardo. 2015 wurde er mit dem ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet.

Nemanja Radulović spielt in Bregenz das Violinkonzert von Aram Chatschaturjan. Das Werk ist mit seinem Farbenreichtum und seiner Lebendigkeit charakteristisch für Chatschaturjan und dessen kaukasische Heimat und gehört längst zum festen Repertoire im Konzertbetrieb. Sein Nachruhm erreichte in jüngster Zeit einen neuen Gipfel: Im Juni 2013 erklärte die UNESCO die Manuskripte des armenischen Nationalkomponisten sogar zum Weltkulturerbe.

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Bild: © Charlotte Abramov)

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Kinderprogramm

Das Ding aus dem Klangsumpf

Sitzkissenkonzert mit Mitgliedern der Staatsoper Stuttgart.
Eine interaktive Aufführung für Kinder ab 4 Jahre.

Drei sehr verschiedene Instrumente klagen über ihre Eigenheiten! Allen passt etwas nicht: Eines ist zu schlagkräftig, das andere hat einen Höhenflug und das dritte möchte einem alles eintrichtern … Aber kommt es auf darauf an? Kann nicht jedes Instrument etwas ganz Besonderes? Am Ende lernen die drei Instrumente, dass ihre besonderen und einzigartigen Fähigkeiten nur zusammen ein großes Ganzes und vor allem Schönes ergeben: Musik!

Dauer: ca. 50 Min.

(Bild: © Wolf Scherner)

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Kinderprogramm

Kommissarin Flunke und
Die Schurken

Sitzkissenkonzert zum Mitfiebern und Mitmachen.
Ein Musikkrimi für Kinder ab 4 Jahre.

Stefan Dünser (Trompete)
Martin Schelling (Klarinette)
Martin Deuring, (Kontrabass)
Goran Kovacevic (Akkordeon)
Lilian Genn (Kommissarin Flunke)
Murat Üstün, Musik
Teresita Colloredo, Regie


Was passiert, wenn vier handfeste Schurken, alias Romero Calzone, Al Arrabiata, Mozzarella und Diavolo auf eine junge und schlaue Musikkommissarin treffen? Dabei müssen sie schon sehr bald ihren ersten Auftritt über die Bühne bringen – jeder spielt zwar genau das, was in den Noten steht, aber es klingt einfach scheußlich! Wenn nicht sehr bald etwas passiert, wird ihr erster Auftritt eine Riesenblamage und darauf haben sie nun wirklich keine Lust... Hilfe muss her. Die berühmte Musikkommissarin Flunke von der Abteilung Superschlau ist genau die Richtige. Kann sie den kniffligen Fall lösen? Sie braucht auf jeden Fall die Hilfe der Kinder…

Ausgezeichnet mit dem „Junge Ohren Preis“ für herausragende Kinderkonzert 2008.

(Bild: © Die Schurken)

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Konzert

Wiener Symphoniker | Rudolf Buchbinder

Wiener Symphoniker
Rudolf Buchbinder (Klavier & Leitung)


Ludwig van Beethoven:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37

Der vielfach ausgezeichnete österreichische Pianist Rudolf Buchbinder und die Wiener Symphoniker bringen drei der epochal bedeutenden Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven zur Aufführung. Beethoven selbst war ein begnadeter Interpret seiner eigenen Werke, bei denen er sich viele Freiheiten nahm. Seine Klavierkarriere dauerte allerdings nur 15 Jahre, dann setzte die Taubheit ein – bereits das 5. Klavierkonzert übergab er dem jungen Pianisten Friedrich Schneider und verlor darauf das Interesse an dieser Gattung.

Bei der Uraufführung der Klavierkonzerte verzauberte der ungestüme Virtuose Beethoven sein Publikum mit seinen an Fantasie und Originalität reichen Kompositionen. Die ersten drei Werke, in der Kompositions- und Aufführungstradition an Mozarts Klavierkonzerte angelehnt, verbinden hohe Gestaltungskunst mit pianistischer Virtuosität. Sie zeigen Beethovens Weg zum führenden Komponisten der Gattung auf. Das lyrische vierte Klavierkonzert steht am Beginn einer neuen Phase und zeugt von Weite und Gelassenheit. Beethoven bündelt hier all seine künstlerischen Kräfte zu einem wahren Meisterwerk.

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Bild: © Marco Borggreve)

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Konzert

Real Filharmonico de Galicia

Real Filharmonico de Galicia
Enrike Solins (Gitarre)
María José Perez (Flamenco-Sängerin)
Pablo Gonzales (Leitung)


Issac Albéniz: Auszüge aus der Iberia-Suite
Joaquin Rodrigo: Concierto de Aranjuez, Konzert für Gitarre und Orchester
Roberto Gerhard: Alegrias, Ballett-Suite
Manuel de Falla: El amor brujo, Ballett-Suite

Der jungen spanischen Gitarrenvirtuose Enrike Solínis und das Real Filharmonico de Galicia treffen im Festspielhaus in Bregenz aufeinander. Zusammen entführen sie in die Gärten Spaniens, wo sich Okzident und Orient umarmen – von der Alhambra zu Granada bis zur königlichen Sommerresidenz Aranjuez. Melodien voller Schmelz und Glut und die heißen Rhythmen der spanischen Folklore lassen den sinnenbetörenden Zauber der spanischen Gärten in Bregenz erblühen und bescheren den Meisterkonzerten einen feurigen Konzertabend.

Die Stadt Aranjuez liegt 50 Kilometer südlich von Madrid und diente einst den spanischen Königen als Sommerresidenz. Der spanische Komponist Joaquín Rodrigo widmete diesem Ort eine musikalische Hommage: Das Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester“. Ein neoklassizistisches Werk angereichert mit spanischer Folklore, das 1939 in Paris, kurz bevor Rodrigo nach Ende des Spanischen Bürgerkrieges in seine Heimat nach Madrid zurückkehrte, enstand. Rodrigos Ziel war es mit seiner Komposition „eine Erinnerung an die vergangenen Zeiten zu schaffen, an die herrlichen Gärten von Aranjuez, ihre Bäume und ihre Vögel“.

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Bild: © Joseba Urretabizkaia)

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Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien | HK Gruber | Marin Alsop

ORF Radio-Symphonieorchester Wien
HK Gruber (Chansonnier)
Marin Alsop (Leitung)


Leonard Bernstein: Three Dance Episodes aus "On the Town"
HG Gruber: Frankenstein!! Ein Pandämonium für Chansonnier und Ensemble nach Kinderreimen von H. C. Artmann
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90

Nach Bregenz kommt das RSO Wien mit seiner neuen Chefdirigentin Marin Alsop. Sie gilt weltweit als inspirierende und einflussreiche Dirigentenpersönlichkeit, als eine Orchesterleiterin mit Gestaltungswillen und Leidenschaft, getragen von der tiefen Überzeugung, dass „Musik unser Leben verändern kann“. Marin Alsops Interesse gilt in besonderem Maße der Musik der Gegenwart und so kommt sie zusammen mit HK Gruber ins Festspielhaus.

Der Komponist HK Gruber, der auch als Kontrabassist, Chansonnier, Schauspieler und Dirigent wirkt, gilt zu Recht als eines der originellsten musikalischen Talente Österreichs. Er vereint in erratischer Weise die Musikgeschichte und die Musiktraditionen des 20. Jahrhunderts in sich und seinem Werk. Mit „eine maus, eine maus trägt mich vor das mäusehaus, knabbert mir die äuglein aus, nimmer finde ich nachhaus“, so Artmann in seinen „Kinderreimen“, eröffnet HK Gruber seinen „Frankenstein!!“ Das 1978 komponierte „Pandämonium für Chansonnier und Ensemble“ zählt sicher zu den unterhaltsamsten Auseinandersetzungen mit dem Horror-Genre in der zeitgenössischen Musik, ja, eben dieses Genre wurde zu Grubers Markenzeichen.

19:00 Uhr, Konzerteinführung im Saal Bodensee

(Bild: © Jon Super)

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Konzerte / Klassik Symphonieorchester Vorarlberg Bregenz, Römerstraße 15
Konzerte / Konzert Dommusik St.Gallen Kathedrale St.Gallen St. Gallen, Klosterhof 6b
Konzerte / Konzert Münstermusik Konstanz Konstanz, Pfalzgarten 4
Konzerte / Klassik Bach-Chor St.Gallen St.Gallen, Burgstrasse 106
Konzerte / Konzert Kaisersaalkonzerte in Füssen Füssen, Lechhalde 3

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