Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg

im Theater der Stadt Heidelberg

Vor rund 70 Jahren wurde der Verein Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V. gegründet.
Unser Leitmotiv »Theater für alle« ist für uns seit jeher Programm. Wir sind eine Besucherorganisation im Theater der Stadt Heidelberg.
Als gemeinnütziger Verein haben wir uns zur Aufgabe gemacht, Privatpersonen, sowie sozialen und karitativen Einrichtungen das »Erlebnis Theater« zu günstigen Bedingungen zu ermöglichen.
Das Theater bereichert das Leben. Es beunruhigt und erweitert, es fordert heraus und entspannt, es steigert das Lebensgefühl und regt zum Nachdenken an.
Dies möchten wir jedem Bürger ermöglichen.

Bei einem Jahresbeitrag von 32 Euro ist eine Karte 32% günstiger.
Infos zum Abonnement und den Angeboten finden Sie unter: https://theatergemeinde-heidelberg.de/uber-uns/abonnements-und-angebote

(Foto: Blick auf das Theater, © Wächter+Wächter Architekten BDA)

AKTUELLE TERMINE

Don Giovanni

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Lorenzo da Ponte

Er ist der europäische Archetypus eines Frauenhelden: Don Juan. Über Jahrhunderte hinweg verführt er in den diversen Bearbeitungen dieses spanischen Stoffes Tausende von Frauen und treibt sein todbringendes Unwesen. Doch in der heute bekanntesten Umsetzung, der Oper Don Giovanni, scheint ihm nichts mehr zu gelingen. Zunächst missglückt das Stelldichein mit Donna Anna, dann vereitelt ihm seine ehemalige Geliebte Donna Elvira weitere Eroberungen, und zu guter Letzt vereinen sich Adel und Bauern in seltener Einträchtigkeit, um Rache zu nehmen. Ein Weg, der in die Hölle führt. Aber was ist dran an diesem Don Giovanni, der doch zuvor scheinbar immer so erfolgreich war?
Nach Così fan tutte und Le nozze di Figaro folgt nun die Neuproduktion des dritten von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–91) auf ein Libretto von Lorenzo da Ponte (1749–1838) komponierten Werkes. E. T. A. Hoffmann (1776–1822) bezeichnete es als »Oper aller Opern« und seine romantisierende Interpretation sollte prägend sein für Generationen. Unsterblich ist Don Giovanni jedoch vor allem durch die feinsinnig psychologisierende Musik Mozarts geworden, die alle menschlichen Leidenschaften und Abgründe aufgreift.

Musikalische Leitung: Elias Grandy | Dietger Holm | Olivier Pols | Davide Perniceni
Regie: Lorenzo Fioroni
Bühne: Ralf Käselau
Kostüme: Annette Braun
Chordirektion: Ines Kaun
Dramaturgie: Merle Fahrholz

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ort:

Marguerre-Saal

Termin:

Fr, 12.1.2018, 19:30 |

Mitridate

Opera seria in drei Akten von Nicola Antonio Porpora

Opera napoletana VII
Libretto von Filippo Vanstriper (1. Fassung) und Colley Cibber (2. Fassung), nach der tragédie Mithridate (1672) von Jean Racine

Er war ein misstrauischer Mensch. Um sich abzuhärten, lebte er in seiner Jugend allein in der Wildnis, und gegen einen möglichen Giftmordanschlag wappnete er sich über Jahre hinweg mit der gezielten Einnahme kleiner Dosen tödlicher Substanzen: Mithridates VI. (ca. 134 v. Chr. – 63 v. Chr.), König von Pontos. Auch zu seinen Söhnen Sifare und Farnace hatte er ein zwiespältiges Verhältnis: In der Oper schreckt er nicht davor zurück, ihnen die jeweiligen Angetrauten streitig zu machen und hierfür selbst das göttliche Orakel zu manipulieren. Doch schlussendlich siegen Liebe und Treue und auch der Vater kann in seinem Tode die Missgunst überwinden.

Die letzten Tage des Königs Mithridates sind Gegenstand zahlreicher Opern, von denen Mozarts Vertonung die bekannteste ist. Nicola Antonio Porpora (1686–1768) widmete sich einige Jahrzehnte vor dem Salzburger Wunderkind diesem Stoff und schuf gleich zwei Fassungen: Eine für Rom (1730) und eine für London (1736), mit der er Georg Friedrich Händel direkte Konkurrenz machte und die wir als Deutsche Erstaufführung auf die Bühne bringen werden.

Anlässlich des 250. Todestages von Nicola Antonio Porpora wird mit Mitridate der 12. Winter in Schwetzingen eröffnet und der auf sieben Spielzeiten angelegte Zyklus der opera napoletana beendet.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ort:

Rokoko-Theater

Termine:

Di, 19.12.2017, 19:30 |
Do, 28.12.2017, 19:30 |

Dusk

von Nanine Linning

An der Schwelle zwischen Ende und Neubeginn liegt ein Ort der Dämmerung, an dem sich die Zeit unendlich zu dehnen und gleichzeitig unausweichlich abzulaufen scheint. Für die Verweildauer eines langen Moments verdichten sich Empfindungen, die an die äußersten Pole der menschlichen Gefühlspalette rühren. Diesem transzendenten Zustand zwischen Festhalten und Loslassen, zwischen tiefster Kontemplation und aufkeimender Hoffnung entspringt die Inspiration für Nanine Linnings neustes und vielleicht persönlichstes Stück. In unmittelbarer Direktheit fängt die Bewegung Empfindungen von Sehnsucht und Ehrfurcht vor dem Unumgänglichen ein. Dusk ist ein Tanzstück in seiner reinsten Form. Auf die Essenz konzentriert, vertraut es ganz dem intuitiven Wissen des Körpers. Die Persönlichkeiten der zwölf Tänzer führen die Choreografie, deren ganz eigene Erzählweise emotional erfasst werden will. Die poetischen Klänge Mahlers, vorgetragen vom Philharmonischen Orchester Heidelberg, bilden die musikalische Kulisse für das Stück, für das Nanine Linning erstmals mit dem Generalmusikdirektor Elias Grandy zusammenarbeitet.

Konzept, Choreografie und Bühnenbild: Nanine Linning
Musikalische Leitung: Elias Grandy | Dietger Holm
Kostüme: Irina Shaposhnikova
Lichtdesign: Ingo Jooß
Künstlerische Beratung Bühnenbild: Peer Rudolph
Choreografische Assistenz: Laura Halm | Edan Gorlicki
Dramaturgie: Lucas Herrmann
Künstlerische Mitarbeit: Peggy Olislaegers

Ort:

Marguerre-Saal

Termin:

Fr, 29.12.2017, 19:30 |

KONTAKT

Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.

Theaterstraße 10
D 69117 Heidelberg

Telefon: +49 (0)6221-58 35 035
E-Mail: volksbuehne@heidelberg.de

Geschäftszeiten:
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