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Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.

im Theater der Stadt Heidelberg

Vor rund 70 Jahren wurde der Verein Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V. gegründet.
Unser Leitmotiv »Theater für alle« ist für uns seit jeher Programm. Wir sind eine Besucherorganisation im Theater der Stadt Heidelberg.
Als gemeinnütziger Verein haben wir uns zur Aufgabe gemacht, Privatpersonen, sowie sozialen und karitativen Einrichtungen das »Erlebnis Theater« zu günstigen Bedingungen zu ermöglichen.
Das Theater bereichert das Leben. Es beunruhigt und erweitert, es fordert heraus und entspannt, es steigert das Lebensgefühl und regt zum Nachdenken an.
Dies möchten wir jedem Bürger ermöglichen.

Bei einem Jahresbeitrag von 32 Euro ist eine Karte 32% günstiger.
Infos zum Abonnement und den Angeboten finden Sie unter: https://theatergemeinde-heidelberg.de/uber-uns/abonnements-und-angebote

(Foto: Blick auf das Theater, © Wächter+Wächter Architekten BDA)

Kontakt

Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.
Theaterstraße 10
D-69117 Heidelberg

Telefon: +49 (0)6221-58 35 035
E-Mail: volksbuehne@heidelberg.de

 

Geschäftszeiten:
Mo-Di, Do-Fr
10:00-13:00 Uhr und
16:00-18:00 Uhr
Mi
15:00-18:00 Uhr
Tanz

Impression

von Iván Pérez

»Impression« ist die erste Heidelberger Neukreation von Iván Pérez und eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ferran Cruixent und United Visual Artists. Das spannende neue Ensemble des Dance Theatre Heidelberg (DTH) wird dabei live vom Philharmonischen Orchester Heidelberg begleitet.

Das Stück beschäftigt sich mit der Millennium-Generation, den zwischen 1980 und 2000 Geborenen. Sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch des Kollektives und durch die unterschiedlichen Mittel des Tanzes, der Musik und der bildenden Kunst hinterfragt es, wie wir diese Generation wahrnehmen. Es ist auch ein Ausdruck der gesellschaftlichen Dynamiken, die von den Millennials ausgehen und sich mit ihnen weiterentwickeln. In einem vielschichtigen und virtuellen Raum lenkt »Impression« unsere Aufmerksamkeit auf die Unbestimmbarkeit der Zeit. Von schwerelosen Flächen gerahmt, tauchen die Körper in die erhabenen Wellen der Klänge des Orchesters ein und erschaffen eine Matrix der Formlosigkeit. Denn die Konturen dieser Impression sind schwer fassbar und unbeständig, auch weil wir letztlich innerhalb dieser Entfaltung verbleiben und Teil von ihr sind.
Theater

La verità in cimento

Dramma per musica in drei Akten von Antonio Vivaldi

Libretto von Giovanni Palazzi

Mit einem barocken Feuerwerk an virtuosen Koloraturarien und unvergesslichen Melodien widmet sich der Winter in Schwetzingen nun einem der bedeutendsten Komponisten des Barocks: Antonio Vivaldi!

Antonio Vivaldis Familientragödie von 1720 bildet einen Höhepunkt seines mittlerweile fast vergessenen Opernschaffens. Knapp 100 Bühnenwerke soll der venezianische Meister zu verantworten haben, die meisten hiervon heutzutage verschollen.
Herrscher Mamud quält das schlechte Gewissen. Einst vertauschte er, aus Liebe zu seiner Zofe Damira, unbemerkt Kind und Kegel und gab seinen unehelichen Sohn als den rechtmäßigen Thronfolger aus. Nun bereut er seine Tat und steht im Kreuzfeuer zwischen Macht, Liebe, Zorn und Moral.

Die international gefragte Heidelberger Regisseurin Yona Kim (unserem Publikum bekannt durch verschiedene Regiearbeiten, unter anderem »Wir gratulieren/Der Ring des Polykrates«) zeigt das zu Unrecht in Vergessenheit geratene affektgeladene Drama unter Mitwirkung von Sängerstars der Barockszene, darunter die beiden Countertenöre David DQ Lee und Philipp Mathmann neben einem Ensemble der Extraklasse, im pittoresken Schwetzinger Rokokotheater.

Empfohlen ab 15 Jahren

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Theater

Don Karlos

Ein dramatisches Gedicht von Friedrich Schiller

Empfohlen ab 15 Jahren

Don Karlosʼ ältester Freund ist aus Brüssel angereist, nach langer Zeit sehen sie sich endlich wieder – doch Marquis von Posa liegt nur eines am Herzen: Er möchte den spanischen Kronprinzen von seinen politischen Plänen überzeugen und bittet um Unterstützung bei der Befreiung der Niederlande gegen die spanische Fremdherrschaft. Aber Don Karlos hat gerade keine Zeit für Politik, liebt er doch immer noch Elisabeth, seine ehemalige Verlobte, inzwischen aber Frau seines Vaters, des spanischen Königs. Erst nachdem es Posa gelingt, die Königin ins Vertrauen zu ziehen, kann auch Don Karlos für Posas Vorhaben gewonnen werden – aber inzwischen nehmen gleich mehrere Intrigen ihren Lauf: König Philipp misstraut seinem Sohn, Prinzessin Eboli ist gefährlich eifersüchtig und der skrupellose Herzog Alba fürchtet um seinen Einfluss am Hof.

»Don Karlos« erzählt von idealistischen Forderungen nach Meinungsfreiheit und Menschenrechten genauso wie von verunglückter Liebe – vor allem aber von einem politischen System voller Abhängigkeiten und Unfreiheiten, die niemanden verschonen.
Regie führt Isabel Osthues, die in Heidelberg bereits »Katzelmacher«, »Hexenjagd«, »Glückliche Zeiten« und »Kluge Gefühle« inszenierte.

Regie: Isabel Osthues
Bühne: Jeremias Böttcher
Kostüme: Mascha Schubert
Video: Martin Eidenberger
Musik: Timo Willecke
Dramaturgie: Lene Grösch
Theater

Ein Sommernachtstraum

Komödie von William Shakespeare

Herzog Theseus rüstet zur Hochzeit mit der besiegten Amazonenkönigin Hippolyta. Auf einer Lichtung proben zu diesem Anlass Handwerker »die höchst beklagenswerte Komödie von Pyramus und Thisbe«. Zerstrittene Liebespaare fliehen in den Wald. Dort entfaltet sich die außermenschliche Zauberwelt der Naturgeister. Eifersüchtiger Streit herrscht zwischen dem Elfenkönig Oberon und seiner Gemahlin Titania. Um diese zu bestrafen, lässt Oberon den Kobold Puck eine Wunderblume bringen, durch deren Kraft Titania sich beim Erwachen in die erstbeste Kreatur verlieben muss. Die Nacht lockt ihre eigenen Geschöpfe hervor, lässt die dunkle Seite der Liebe aufscheinen und auch den Ort der Handlung plötzlich ganz anders aussehen, ungebändigt und wild wuchernd. Der neue Tag hingegen macht, was nachtsüber aus den Fugen geriet, wieder vergessen. Oder war alles bloß ein Traum? »Der Mensch ist nur ein Esel, wenn er sich daran macht, diesen Traum zu deuten«, sagt am Ende Klaus Zettel, der Weber, dem in dieser Nacht besonders übel mitgespielt worden ist. Und Recht hat er.

Mit Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Nightʼs Dream, 1595) inszeniert Holger Schultze die berühmteste, motivreichste, zauberhafteste Komödie aus dem großen Shakespeare-Kosmos.

Regie: Holger Schultze
Bühne: Marcel Keller
Kostüme: Erika Landertinger
Musik: Steffen Moddrow
Dramaturgie: Jürgen Popig
Oper

Idomeneo

Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Giambattista Varesco

Empfohlen ab 16 Jahren

In höchste Seenot geraten, legt Idomeneo, König von Kreta, vor Poseidon einen grausamen Schwur ab: Der erste Sterbliche, der ihm auf sicherem Boden unter die Augen tritt, soll dem Meeresgott geopfert werden.
Doch kaum außer Gefahr, erfasst Idomeneo die Folgenschwere dieses Eids. Der Preis für die eigene Rettung bedeutet nichts weniger als Mord an einem Unschuldigen. Unauflösbar zeigt sich der Widerspruch, als dieser todgeweihte Erste Idomeneo auf dem Festland begegnet, denn es ist Idamante, sein Sohn.
Mozarts Vertonung der antiken tragischen Episode des kretischen Königs und Troja-Heimkehrers Idomeneus eröffnete am 29. Januar 1781 die Karnevals- respektive Opernsaison. Die enorme seelische und emotionale Bandbreite der tragischen Protagonisten vermochte der gerade 25 Jahre alt gewordene Komponist musikalisch zu spiegeln in lyrischen wie in melancholischen Stimmungen, eruptiven Koloraturen, in groß angelegten Chören und einem dramatisch ausmalenden Orchestersatz.

Am Heidelberger Theater wird eine Neuinszenierung des namhaften Regisseurs Peter Konwitschny zu sehen sein, der hier bereits 2015 mit großem Erfolg die Opern »Abends am Fluss/Hochwasser« zur Uraufführung brachte.

Musikalische Leitung: Dietger Holm | Julian Pontus Schirmer
Regie: Peter Konwitschny
Bühne und Kostüme: Okarina Peter | Timo Dentler
Chordirektion: Ines Kaun
Dramaturgie: Juliane Votteler | Ulrike Schumann
Musiktheater

Benjamin

Musiktheater in sieben Stationen von Peter Ruzicka

Libretto von Yona Kim | Empfohlen ab 16 Jahren

Walter Benjamin ist auf der Flucht. Auf dem Weg durch die Pyrenäen über Spanien will er ins vermeintlich sichere amerikanische Exil, um dem Tod durch die Nationalsozialisten zu entgehen.
Der jüdisch-deutsche Philosoph trägt nichts weiter bei sich als eine Aktentasche mit seinen Manuskripten. Begegnungen mit Freunden und Weggefährten wie Hannah Arendt oder Bertolt Brecht, Gedankenwelten und historische Ereignisse kreisen auf dem Weg durch das Gebirge in seinem Kopf wie im Fiebertraum. Eine gedankliche Apokalypse, die mit dem Freitod Benjamins in der spanischen Grenzstadt Port-Bou endet.
Peter Ruzickas Oper beabsichtigt nicht, sich dem Leben des Philosophen und Revolutionärs biografisch zu nähern, sondern »ist vielmehr der Versuch eines Musiktheaters, das in seiner Dramaturgie die magische Gangart seines radikal grenzgängerischen Denkens aufnehmen will«, so Librettistin Yona Kim.

Das Theater Heidelberg wird als erste Bühne nach der Uraufführung im Juni 2018 in Hamburg eine eigene szenische Interpretation präsentieren.
Aufführungen / Ballett Nationaltheater Oper Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Aufführungen / Konzert SWR Symphonieorchester Stuttgart, Neckarstraße 230
Aufführungen / Konzert D. Radio Philharmonie Kaiserslautern Kaiserslautern, Fruchthallstr. 1
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Konzert Dt. Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, Heinigstraße 40
Aufführungen / Konzert Kirchheimer Konzertwinter Kirchheim, Oberer Waldweg 7
Aufführungen / Aufführung Nibelungen Festspiele Worms, Von-Steuben-Str. 5
Aufführungen / Theater Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e.V. Heidelberg, Bienenstr. 5
Aufführungen / Konzert Weingartner Musiktage Junger Künstler Weingarten, Wiesenstr. 30
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1