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Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.

im Theater der Stadt Heidelberg

Vor rund 70 Jahren wurde der Verein Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V. gegründet.
Unser Leitmotiv »Theater für alle« ist für uns seit jeher Programm. Wir sind eine Besucherorganisation im Theater der Stadt Heidelberg.
Als gemeinnütziger Verein haben wir uns zur Aufgabe gemacht, Privatpersonen, sowie sozialen und karitativen Einrichtungen das »Erlebnis Theater« zu günstigen Bedingungen zu ermöglichen.
Das Theater bereichert das Leben. Es beunruhigt und erweitert, es fordert heraus und entspannt, es steigert das Lebensgefühl und regt zum Nachdenken an.
Dies möchten wir jedem Bürger ermöglichen.

Bei einem Jahresbeitrag von 32 Euro ist eine Karte 32% günstiger.
Infos zum Abonnement und den Angeboten finden Sie unter: https://theatergemeinde-heidelberg.de/uber-uns/abonnements-und-angebote

(Foto: Blick auf das Theater, © Wächter+Wächter Architekten BDA)

Kontakt

Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.
Theaterstraße 10
D-69117 Heidelberg

Telefon: +49 (0)6221-58 35 035
E-Mail: volksbuehne@heidelberg.de

 

Geschäftszeiten:
Mo-Di, Do-Fr
10:00-13:00 Uhr und
16:00-18:00 Uhr
Mi
15:00-18:00 Uhr
Bewertungschronik

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Schauspiel

Der Untertan

nach Heinrich Mann

»Diederich Heßling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt.« So beginnt Heinrich Manns Erfolgsroman »Der Untertan«, zu Papier gebracht zwischen 1906 und 1914, vollständig veröffentlicht 1918 nach Ende des Ersten Weltkriegs. Was muss nun geschehen, dass der kleine Diedel in seiner weichen Schale einen knallharten Kern offenbart: Eine Persönlichkeit, die selbstgerecht das eigene Fähnchen nach jedem Wind dreht, der ihren verdrehten Idealen in die Segel bläst, dabei begeistert vor der Macht buckelt und nebenbei über Leichen geht? Der Nährboden ist fruchtbar im Deutschen Kaiserreich, wo sich zwischen Burschenschaft und Bierkeller, Lust und Schmerz, Lokalpolitik und Profitgier der Prototyp des Untertans prächtig entwickelt. Rund hundert Jahre nach der Erstveröffentlichung ist Diederichs »Way of Life« noch immer äußerst Erfolg versprechend – und im Klima eines erstarkenden Rechtspopulismus alles andere als ungefährlich.

Der Regisseur und Theatermusiker Markolf Naujoks arbeitet seit 2013 regelmäßig am Theater und Orchester Heidelberg, zuletzt entstanden hier seine Bühnenadaptionen von »Kleiner Mann – was nun?« und »Das kalte Herz«. Zudem inszeniert er unter anderem an den Staatstheatern Mainz und Kassel.

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Schauspiel

La flauta mágica/Die Zauberflöte

Eine internationale Koproduktion frei nach Motiven aus »Die Zauberflöte« von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder

Musik von Horacio Salinas | Songtexte von Julieta Venegas

Empfohlen ab 16 Jahren

Eine sechsköpfige Live-Band, ein sechsköpfiges Ensemble, sechs verschiedene Nationen: In »La flauta mágica/Die Zauberflöte« trifft die mitreißende lateinamerikanische Neukomposition von Horacio Salinas, einem der einflussreichsten chilenischen Komponisten, auf die emotionalen Songtexte der mexikanischen Singer-Songwriterin Julieta Venegas und einen aufwühlenden Theatertext des bekanntesten chilenischen Dramatikers Guillermo Calderón. Regie bei dieser außergewöhnlichen Uraufführung, die Schauspiel und Musik verbindet, führt Antú Romero Nunes. Halb Portugiese, halb Chilene, in Deutschland aufgewachsen, verkörpert er durch seine Biografie und seine Theaterarbeit wie kein anderer die Idee des lebendigen Kulturaustauschs zwischen Deutschland und Iberoamerika. »La flauta mágica/Die Zauberflöte« feiert noch vor der Eröffnung des ¡Adelante!-Festivals Premiere bei dem wichtigsten lateinamerikanischen Festival Santiago a Mil in Chile.

Regie: Antú Romero Nunes
Musikalische Leitung: Horacio Salinas | Raúl Andrés Céspedes Venegas
Bühne: Matthias Koch
Kostüme: Magdalena Schön | Helen Stein

In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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1 Theater

Dimension

von Iván Pérez

»Dimension« ist der zweite Teil der Trilogie von Iván Pérez als künstlerischem Leiter des Dance Theatre Heidelberg. Die Reihe setzt sich mittels des Tanzes, der bildenden Kunst und der Musik mit der Millennial-Generation und deren Psyche auseinander. In der vergangenen Spielzeit bildete »Impression« den Auftakt und stellte die Vielschichtigkeit einer Generation heraus, die nachhaltig von der technologischen Ära geprägt ist.
In seinem neuen Werk »Dimension« betrachtet Pérez die Millennials durch die Perspektive des Individuums, das den Einklang mit der Realität sucht. Im Bühnenraum entfaltet sich durch einen kinetischen Dialog zwischen Bewegung, Licht und Klang eine spektrale Umgebung. Oszillierend zwischen meditativen und kraftvollen Dynamiken erkunden die Körper der Tänzer*innen dort die Begrenzungen des Raumes. Ein Gefühl der Neugierde treibt sie an, sich mit ihrer Umgebung und anderen Körpern auseinanderzusetzen. Durch die Verbindungen entsteht ein energetischer Wirbel, der, von Intuition geleitet, eine rituelle Dimension eröffnet. Diese Atmosphäre evoziert eine archaische Art der Verständigung, die uns zu einem elementaren Ursprung führt.

Choreografie und Regie: Iván Pérez
Musik: Dirk P. Haubrich
Bühne und Licht-Installation: Yoko Seyama
Kostüme: Carlijn Petermeijer
Choreografische Assistenz: Leonardo Rodrigues
Dramaturgie: Jenny Mahla
Produktionsleitung: Svea Herrmann
Tanzpädagogik: Gaëlle Morello

Empfohlen ab 14 Jahren

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Musiktheater

Madama Butterfly

Tragedia giapponese in drei Aufzügen von Giacomo Puccini

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Empfohlen ab 13 Jahren

Die junge Cio-Cio-San ist sich sicher. Ihr geliebter Benjamin F. Pinkerton wird nach Japan zurückkehren, um ihr und dem gemeinsamen Sohn ein besseres Leben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, an seiner Seite, zu bieten.
Drei Jahre ist Pinkerton bereits fort, nachdem er mit den US-Besatzungskräften heimbeordert wurde. Drei Jahre voller Sehnsucht und Hoffnung für Cio-Cio-San, genannt Madama Butterfly, die mit dem unglücklichen Wiedersehen ihres Hoffnungsträgers und der Begegnung mit seiner neuen US-amerikanischen Gattin in einer tödlichen Tragödie enden.
»Madama Butterfly« ist »die empfindungsreichste Oper, die ich je geschrieben habe«, so Komponist Puccini selbst. Nachdem die Uraufführung zunächst mit Pauken und Trompeten durchfiel – die Aufteilung der Akte war sehr ungeschickt gewählt, der Tenor kein Sympathieträger –, überarbeitete Puccini sein Werk zu der Fassung, die uns bis heute verzaubert und Puccinis Siegeszug über alle Zweifler werden sollte.

Die bekannte Regisseurin, Schauspielerin und Autorin Adriana Altaras wird mit »Madama Butterfly« zum ersten Mal am Theater und Orchester Heidelberg inszenieren. Generalmusikdirektor Elias Grandy übernimmt die musikalische Leitung dieser beliebten Oper.

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Musiktheater

Die heilige Ente

Ein Spiel mit Göttern und Menschen.
Oper in einem Vorspiel und drei Akten von Hans Gál

Textdichtung von Karl Michael von Levetzow und Leo Feld

Empfohlen ab 15 Jahren

Ein Augenblick der Unachtsamkeit bringt den armen Kuli Yang in arge Bedrängnis. Während eines verbotenen Blicks auf Li, die Gattin des Mandarins, wird ihm die Ente gestohlen, die er bei Hofe abzuliefern hat. Yang droht die Todesstrafe, da gehen die Götter dazwischen und vertauschen die Häupter von Kuli und Mandarin. Dergestalt gelingt es Yang, sein Leben zu retten, die Liebe Lis zu genießen und restriktive Gesetze aufzuheben. Aber als er auch noch die Götter abschaffen will, wird es denen zu bunt! Sie heben den Tausch auf, dennoch wird nichts mehr so sein, wie es vorher war. Und wo ist eigentlich die Ente abgeblieben?

Mit der »heiligen Ente«, am 29. April 1923 am Städtischen Theater Düsseldorf uraufgeführt, konnte der Österreicher Hans Gál einen Sensationserfolg feiern. Doch nach Gáls Vertreibung durch die Nationalsozialisten geriet die Oper in Vergessenheit. Nach einer Fassung für Kinder (Köln, 2007) und einer Produktion für Klavier und Ensemble (Berlin, 2012) wird »Die heilige Ente« nun am Theater und Orchester Heidelberg zum ersten Mal seit 1933 wieder als großes Bühnenwerk in Erscheinung treten, inszeniert von der jungen Regisseurin Sonja Trebes, die unter anderem am Staatstheater Kassel, dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und dem Theater Osnabrück arbeitete. Die musikalische Leitung dieser Opernausgrabung liegt in den Händen des stellvertretenden Generalmusikdirektors Dietger Holm.

Musikalische Leitung: Dietger Holm
Regie: Sonja Trebes
Bühne: Dirk Becker
Kostüme: Jula Reindell
Choreinstudierung: Michael Pichler
Dramaturgie: Ulrike Schumann

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Schauspiel

Professor Mamlock

von Friedrich Wolf

Empfohlen ab 15 Jahren

Deutschland 1932, kurz vor den Wahlen: Kommunisten und Nationalsozialisten liefern sich erbitterte Kämpfe auf der Straße und je näher die Wahl rückt, desto mehr »politische« Verletzte landen in der Klinik des jüdischen Arztes Mamlock.
Der Riss durch die Belegschaft zeigt sich immer unverhohlener: Wie geht ein Assistenzarzt, der darauf hofft, dass Hitler an die Macht kommt, mit einem Jungkommunisten als Patienten um? Wie begegnet eine nationalsozialistische Ärztin dem jüdischen Pfleger, der als Dauerblutspender auch sogenannten Ariern hilft? Auch zu Hause kann sich der Hindenburg-Anhänger Mamlock den politischen Diskussionen nicht entziehen. Seine Tochter Ruth lässt sich von Hitlers Radioreden faszinieren, sein Sohn Rolf ist auf dem Weg in den Widerstand. Kurze Zeit später wird die Klinik von Truppen der SA besetzt und ein Arbeitsverbot für alle Kommunisten, Internationalisten, Pazifisten und Juden verändert schlagartig das Leben von Mamlock und seiner Familie.
Der Arzt und Schriftsteller Friedrich Wolf verfasste »Professor Mamlock« 1933 kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Exil in Frankreich. Uraufgeführt wurde es 1934 in jiddischer Sprache in Warschau. Die prominent besetzte DEFA-Verfilmung aus dem Jahr 1961 gilt als einer der ersten deutschen Filme, der sich mit der Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten auseinandersetzte.

Regie bei »Professor Mamlock« führt Brit Bartkowiak, die zuletzt »Junk« im Marguerre-Saal inszenierte.

Regie: Brit Bartkowiak
Bühne: Nikolaus Frinke
Kostüme: Carolin Schogs
Musik: Ingo Schröder
Video: Stefano Di Buduo
Dramaturgie: Lene Grösch | Laura Becker
Theaterpädagogik: Katharina Berger

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Schauspiel

Der Kirschgarten

Komödie von Anton Tschechow

Empfohlen ab 16 Jahren

Die verwitwete Ljubow Andrejewna Ranjewskaja kehrt nach langem Aufenthalt in Frankreich auf ihr russisches Gut zurück, das von einem riesigen Kirschgarten umgeben ist. Sie ist von der Schönheit der Kirschblüte und von Kindheitserinnerungen überwältigt. Doch das Gut ist tief verschuldet, und die Zwangsversteigerung steht bevor. »Du fragst, was ist das Leben? Das ist, als wollte man fragen: Was ist eine Mohrrübe? Eine Mohrrübe ist eine Mohrrübe, mehr ist dazu nicht zu sagen«, schreibt Tschechow am 20. April 1904 an seine Frau, die Schauspielerin Olga Knipper. Am 2. Juli 1904 ist er tot. In seinem letzten Theaterstück »Der Kirschgarten«, uraufgeführt im Januar desselben Jahres, sind alle Fragen längst gestellt. Es ist ein Stück über eine Zeit des Umbruchs. Der Kirschgarten, der schönste im ganzen Land, der aber keine Ernte mehr abwirft, symbolisiert eine alte Welt, die fast nur noch in der Erinnerung existiert. Aber was kommt danach? »Der erste Akt wird lustig, das ganze Stück ist ja auch lustig, leichtsinnig. Im ganzen Stück fällt kein einziger Schuss, nebenbei bemerkt.« (Tschechow)

Regie führt der Film- und Theaterschauspieler Milan Peschel, dessen Inszenierung »Die Kassette« im Alten Saal bereits 2015 für Furore sorgte.

Regie: Milan Peschel
Bühne und Kostüme: Nicole Timm
Musik: Daniel Regenberg
Dramaturgie: Jürgen Popig
Theaterpädagogik: Katharina Berger

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Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.

im Theater der Stadt Heidelberg

Vor rund 70 Jahren wurde der Verein Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V. gegründet.
Unser Leitmotiv »Theater für alle« ist für uns seit jeher Programm. Wir sind eine Besucherorganisation im Theater der Stadt Heidelberg.
Als gemeinnütziger Verein haben wir uns zur Aufgabe gemacht, Privatpersonen, sowie sozialen und karitativen Einrichtungen das »Erlebnis Theater« zu günstigen Bedingungen zu ermöglichen.
Das Theater bereichert das Leben. Es beunruhigt und erweitert, es fordert heraus und entspannt, es steigert das Lebensgefühl und regt zum Nachdenken an.
Dies möchten wir jedem Bürger ermöglichen.

Bei einem Jahresbeitrag von 32 Euro ist eine Karte 32% günstiger.
Infos zum Abonnement und den Angeboten finden Sie unter: https://theatergemeinde-heidelberg.de/uber-uns/abonnements-und-angebote

(Foto: Blick auf das Theater, © Wächter+Wächter Architekten BDA)
Geschäftszeiten:
Mo-Di, Do-Fr
10:00-13:00 Uhr und
16:00-18:00 Uhr
Mi
15:00-18:00 Uhr

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.

Aufführungen / Oper Nationaltheater Oper Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater UnterwegsTheater Heidelberg Heidelberg, Hebelstr. 9
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Theater Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e.V. Heidelberg, Bienenstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1

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