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Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.

im Theater der Stadt Heidelberg

Vor rund 70 Jahren wurde der Verein Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V. gegründet.
Unser Leitmotiv »Theater für alle« ist für uns seit jeher Programm. Wir sind eine Besucherorganisation im Theater der Stadt Heidelberg.
Als gemeinnütziger Verein haben wir uns zur Aufgabe gemacht, Privatpersonen, sowie sozialen und karitativen Einrichtungen das »Erlebnis Theater« zu günstigen Bedingungen zu ermöglichen.
Das Theater bereichert das Leben. Es beunruhigt und erweitert, es fordert heraus und entspannt, es steigert das Lebensgefühl und regt zum Nachdenken an.
Dies möchten wir jedem Bürger ermöglichen.

Bei einem Jahresbeitrag von 32 Euro ist eine Karte 32% günstiger.
Infos zum Abonnement und den Angeboten finden Sie unter: https://theatergemeinde-heidelberg.de/uber-uns/abonnements-und-angebote

(Foto: Blick auf das Theater, © Wächter+Wächter Architekten BDA)

Kontakt

Theatergemeinde Volksbühne Heidelberg e.V.
Theaterstraße 10
D-69117 Heidelberg

Telefon: +49 (0)6221-58 35 035
E-Mail: volksbuehne@heidelberg.de

 

Geschäftszeiten:
Mo-Di, Do-Fr
10:00-13:00 Uhr und
16:00-18:00 Uhr
Mi
15:00-18:00 Uhr
Musiktheater

Benjamin

Musiktheater in sieben Stationen von Peter Ruzicka

Libretto von Yona Kim | Empfohlen ab 16 Jahren

Walter Benjamin ist auf der Flucht. Auf dem Weg durch die Pyrenäen über Spanien will er ins vermeintlich sichere amerikanische Exil, um dem Tod durch die Nationalsozialisten zu entgehen.
Der jüdisch-deutsche Philosoph trägt nichts weiter bei sich als eine Aktentasche mit seinen Manuskripten. Begegnungen mit Freunden und Weggefährten wie Hannah Arendt oder Bertolt Brecht, Gedankenwelten und historische Ereignisse kreisen auf dem Weg durch das Gebirge in seinem Kopf wie im Fiebertraum. Eine gedankliche Apokalypse, die mit dem Freitod Benjamins in der spanischen Grenzstadt Port-Bou endet.
Peter Ruzickas Oper beabsichtigt nicht, sich dem Leben des Philosophen und Revolutionärs biografisch zu nähern, sondern »ist vielmehr der Versuch eines Musiktheaters, das in seiner Dramaturgie die magische Gangart seines radikal grenzgängerischen Denkens aufnehmen will«, so Librettistin Yona Kim.

Das Theater Heidelberg wird als erste Bühne nach der Uraufführung im Juni 2018 in Hamburg eine eigene szenische Interpretation präsentieren.
Schauspiel

Erinnya

von Clemens J. Setz



Mit »Erinnya« treibt der Grazer Autor Clemens J. Setz seine Beschäftigung mit Technologie und Liebe, Verwertungslogiken und Einsamkeit in neue Höhen. Digitale Depression trifft auf analoge Vorzeigefamilie und künstliche Intelligenz auf Heidelbeer-Kurkuma-Joghurt. Im Zentrum steht die Figur des Matthias, eines jungen Mannes, der aus einer Phase der schweren Panikstörungen und Depressionen herausfand, indem er ein neuartiges System verwendet: das Erinnya. Dieses digitale, angeblich demokratische Netzwerk, generiert in Realtime Sätze, die Matthias über ein Headset eingegeben werden und die ihm im Alltag helfen, mit seiner Umwelt zu kommunizieren. Diese Art des Sprechens und Denkens wirkt zu Beginn noch recht bizarr auf seine Mitmenschen, doch sowohl Matthias als auch das Erinnya lernen ständig weiter.
Auf wunderbare Weise mischt Clemens Setz Technologie-Hype und Zukunftsängste mit antiken Rachegöttinnen und Fernsehserien-Figuren. Wer kontrolliert hier eigentlich wen? Und wie lange halten es familiäre Gemütlichkeit und Internet 4.0 unter einem Dach aus?

Die Schweizer Regisseurin Claudia Bossard war bereits 2016 zu Gast beim Heidelberger Stückemarkt mit der Inszenierung »lupus in fabula«, ebenfalls vom Schauspielhaus Graz.

Regie: Claudia Bossard
Bühne: Frank Holldack
Kostüme: Elisabeth Weiss
Komposition: Jan Christoph Godde
Dramaturgie: Martin Baasch
Schauspiel

Der Prozess

nach Franz Kafka

Bühnenfassung von Lene Grösch und Moritz Schönecker
Empfohlen ab 15 Jahren

Ein Mensch wird verhaftet und erfährt keinen Grund. Ein Mensch wird vom Untersuchungsgericht einbestellt, aber zum Verhör kommt es nicht. Ein Mensch wird angeklagt und weiß nicht warum. Denn das Gericht agiert im Geheimen und in dieser Welt kann der Mensch seine eigene Anklageschrift nicht einsehen. Und je mehr sich der Mensch verteidigen will, desto enger ziehen sich die bürokratischen Schlaufen eines unbarmherzigen, undurchschaubaren und entmenschlichten Gesellschaftssystems zu. Der Mensch heißt Josef K. – und »Der Prozess«, entstanden 1914 bis 1915, ist neben »Die Verwandlung« Franz Kafkas weltweit bekanntestes Werk. Die Erfahrung eines Individuums, hilflos einem System ausgeliefert zu sein und die Mechanismen weder zu verstehen noch gegen sie angehen zu können, gehört zu den Urängsten innerhalb moderner Massengesellschaften und lässt die potenzielle Willkür totalitärer Staaten zum theatralen Albtraum werden.

»Der Prozess« wird von Moritz Schönecker auf die Bühne gebracht, der in Heidelberg bereits mit seiner Inszenierung »Unterwerfung« nach Michel Houellebecq eindrucksvoll sein Talent für Romanadaptionen bewiesen hat.
Tanz

Impression

von Iván Pérez

»Impression« ist die erste Heidelberger Neukreation von Iván Pérez und eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Ferran Cruixent und United Visual Artists. Das spannende neue Ensemble des Dance Theatre Heidelberg (DTH) wird dabei live vom Philharmonischen Orchester Heidelberg begleitet.

Das Stück beschäftigt sich mit der Millennium-Generation, den zwischen 1980 und 2000 Geborenen. Sowohl aus der Perspektive des Individuums als auch des Kollektives und durch die unterschiedlichen Mittel des Tanzes, der Musik und der bildenden Kunst hinterfragt es, wie wir diese Generation wahrnehmen. Es ist auch ein Ausdruck der gesellschaftlichen Dynamiken, die von den Millennials ausgehen und sich mit ihnen weiterentwickeln. In einem vielschichtigen und virtuellen Raum lenkt »Impression« unsere Aufmerksamkeit auf die Unbestimmbarkeit der Zeit. Von schwerelosen Flächen gerahmt, tauchen die Körper in die erhabenen Wellen der Klänge des Orchesters ein und erschaffen eine Matrix der Formlosigkeit. Denn die Konturen dieser Impression sind schwer fassbar und unbeständig, auch weil wir letztlich innerhalb dieser Entfaltung verbleiben und Teil von ihr sind.
Aufführungen / Ballett Nationaltheater Oper Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Nationaltheater Schauspiel Mannheim Mannnheim, Mozartstr. 9
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 93
Aufführungen / Konzert SWR Symphonieorchester Stuttgart, Neckarstraße 230
Aufführungen / Konzert D. Radio Philharmonie Kaiserslautern Kaiserslautern, Fruchthallstr. 1
Aufführungen / Theater Badisches Staatstheater Karlsruhe Karlsruhe, Baumeisterstr. 11
Aufführungen / Konzert Dt. Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, Heinigstraße 40
Aufführungen / Konzert Kirchheimer Konzertwinter Kirchheim, Oberer Waldweg 7
Aufführungen / Aufführung Nibelungen Festspiele Worms, Von-Steuben-Str. 5
Aufführungen / Theater Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e.V. Heidelberg, Bienenstr. 5
Aufführungen / Konzert Weingartner Musiktage Junger Künstler Weingarten, Wiesenstr. 30
Aufführungen / Theater Theater Baden-Baden Baden-Baden, Goetheplatz 1

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