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THEATER IM PALAIS BERLIN

Theater im Palais Am Festungsgraben 1 * 10117 Berlin

Kartenbestellungen unter Tel./Fax (030) 20 10 693
Mo-Fr 10-16 Uhr
Im Internet finden Sie uns unter www.theater-im-palais.de

Kartenpreis (sofern nicht anders ausgewiesen): 20,- Euro
ermäßigt 17,- bzw. 10,- Euro / Platzkarte: 2,- Euro
freitags und samstags Ermäßigungen nur für Schüler und Studenten

Unsere Theaterkasse ist zu den folgenden Zeiten für Sie geöffnet:
Di 11-16 Uhr / Mi 11-16 Uhr / Do 14-19 Uhr

AKTUELLE TERMINE

Hinterm Ofen sitzt ne Maus

Lieder und Couplets aus dem alten Berlin

Gesungen werden altbekannte Berliner Lieder und Couplets.
Da fließt durch Berlin immer noch die Spree, auch wenn ein Mann immer Angst hat, daß der Überzieher weg ist. Aber in fuffzich Jahren is allet vorbei!

Sie tun es mit einem Riesenspaß und schaffen es im Handumdrehen, die Zuschauer wie in einen leichten Sektrausch zu versetzen

Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke und Carl Martin Spengler können ihrem komödiantischen Affen ordentlich Zucker geben.

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Fr, 17.9.2010, 20:00 | Tickets online

Lord Savils Verbrechen

Kriminalkomödie in drei Akten nach Oscar Wilde von Hans Jaray

Er vermag immer noch und immer wieder zu faszinieren und seine Sarkasmen über eine Gesellschaft "á la mode" treffen noch heute ins Schwarze - Oscar Wilde.
Unnachahmlich, spöttisch sezierend, selbstverliebt und unangepasst. Ein Mann, dessen scharfsinnig-porträtierende Erzählungen, Komödien und Märchen zum Anziehendsten gehören, was das späte 19. Jahrhundert an Literatur hervorgebracht hat. So auch seine Erzählung Lord Savils Verbrechen. Verknotet in eine Welt des Sinnverlustes, schwankt Lord Arthur Savil zwischen nobler Ehrhaftigkeit und verpflichtender Schicksalsbestimmung, aus der es nur einen Ausweg gibt: Mord.

Regie: Herbert Olschok
Bühnenbild: Alexander Martynow
Kostüme: Ute Rathmann
Mit Ursula Rosamaria Gottert, Gabriele Streichhahn, Peter Rauch und Carl Martin Spengler


Ort:

Theater im Palais

Termine:

Do, 28.10.2010, 20:00 | Tickets online
Fr, 29.10.2010, 20:00 | Tickets online

Gastspiel: Fontane-Ensemble Berlin
Frau Jenny Treibel

Von Theodor Fontane

Szenische Lesung
Fassung und Regie: Johannes Kowalewsky

Das Fontane-Ensemble Berlin tritt seit 16 Jahren gastweise monatliche im Theater im Palais auf, bisher 500 mal in Deutschland und im Ausland, in Basel, Stockholm, Brüssel, Rom, Venedig und mehrmals in Dänemark, Wien, Washington und New York.

Ort:

Theater im Palais

Termin:

So, 31.10.2010, 20:00 | Tickets online

Berliner Geschichten - Bahnwärter Thiel

von Gerhart Hauptmann

1888 katapultierte sich ein junger Autor im Berliner Vorort Erkner mit einer „Novellistischen Studie“ in die Spitzenregionen der deutschen Literatur: Gerhart Hauptmann.
Bahnwärter Thiel betitelte er seinen heute wohl bekanntesten Prosatext nach der Hauptfigur Thiel, der weitab vom Großstadtgeschehen in einem Bahnwärterhaus an der Strecke nach Berlin stupide seinen Dienst tut, bis ihn das Schicksal mit dem Tod seiner Frau und der neuen Lebensgefährtin in seine Zwänge nimmt und ihn einem zerstörerischen Verfall aussetzt.
Hauptmann geht einen Riesenschritt über seine Friedrichshagener Dichterfreunde hinaus: Die bis ins Detail beschriebene vorortliche Berliner Wirklichkeit wird durchsetzt, ja entmächtigt durch überwirkliche, unbewußte Mächte des Traumes, der Vision und der Seele. Ein Stück Weltliteratur!

Mit Gabriele Streichhahn und Ute Falkenau am Klavier.

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Mi, 22.9.2010, 20:00 | Tickets online

Ein kleines bißchen Glück – das gibt’s nur einmal!

Werner Richard Heymann – ein Leben mit Deutschland

Eine musikalische Erinnerung an den genialen Musiker,
Filmpionier und großartigen Lebenskünstler Werner Richard Heymann

„Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört“ so begann Werner Richard Heymann seine Auftritte, nachdem er 1954 nach Deutschland zurückgekehrt war. Dann setzte er sich ans Klavier und spielte seine Melodien und die Hälfte der Zuschauer hätte bis dato drauf gewettet, daß zumindest die eine Melodie ein Volkslied war: Das gibt's nur einmal, das kommt nie wieder.
Aber auch die anderen Lieder konnten sie mitsingen: Das ist die Liebe der Matrosen und vor allem das, was sie in schlimmen Stunden gesungen hatten und vielleicht heute noch singen, um sich Mut zu machen, um die Hoffnung nicht aufzugeben, um sich und andere zu trösten oder um den Anspruch an das Leben nicht aufzugeben: Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bißchen Glück. Es ist zu allen Zeiten gut, sich zu erinnern, um zu bewahren um sich hineinzudenken in die Kette vergangener Leben.
Und wenn das dann so unterhaltsam und vor allem musikalisch zugeht, wie beim Erinnern an Leben und Werk des großen Meisters der Film- und Unterhaltungsmusik Werner Richard Heymann, dann ist das allemal ein Theatervergnügen.
Ein Vergnügen nicht nur für die, die mitsingen können, sondern auch für die, die entdecken können, daß in Deutschland einmal Filmgeschichte geschrieben worden ist.


Buch und Regie: Barbara Abend
Musikalische Einrichtung und Leitung: Ute Falkenau
Mit Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke und Carl Martin Spengler

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Fr, 1.10.2010, 20:00 | Tickets online

Der eingebildete Kranke

von Molière

Es ist Molières letztes Stück und der Zufall wollte es, dass es den Autor selbst während einer Aufführung das Leben kostete. An einem Blutsturz, so ist es über die Jahrhunderte kolportiert worden, sei Molière 1673 verschieden – mitten in einer Aufführung seines „Eingebildeten Kranken“ – was für ein groteskes Ende, welche Tragik!

Was für eine Komödie aber auch, in der gelogen, betrogen, verstellt und gespielt wird, dass es eine Freude ist. Keiner meint es ehrlich und auf nichts ist mehr Verlass. Im Mittelpunkt: der reiche Argan, dessen Tagwerk darin besteht, seine Tabletten zu zählen und seine Klistiere zu verlangen. Er, der glaubt, die Fäden in der Hand zu halten, wird zum ersten Opfer innerhalb diese grotesken Spiels, in dem keiner mit offenen Karten agiert. Jeder manipuliert jeden zum Zwecke des eigenen Nutzens aus der Schwäche des anderen. Beziehungskälte und Verstellung, Lüge und Raffinesse zum eigenen Vorteil bestimmen die Figuren bis zur Hilfs- und Orientierungslosigkeit hin.

Fassung und Regie: Barbara Abend
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Es spielen: Gundula Köster, Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke,
Daniel PP Komma und Carl Martin Spengler.

Ort:

Theater im Palais

Termine:

Di, 21.9.2010, 20:00 | Tickets online
Di, 26.10.2010, 20:00 | Tickets online

Berliner Geschichten - Kästner für Erwachsene

Unsere Reihe „Berliner Geschichten“ widmet sich Berliner Persönlichkeiten, deckt Geschichten auf, die vielleicht in Vergessenheit geraten sind und erzählt diese neu. Nach dem großen Erfolg der beiden ersten Produktionen, Georg Hermanns „Rosenemil“ und „Preußens Luise“, widmen wir uns diesmal dem Schriftsteller Erich Kästner.

Es sind die unbekannten Geschichten des Autors von „Emil und die Detektive“ oder „Das filegende Klassenzimmer“, die im Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung mit ihm stehen sollen. Neben seinen berühmten Werken hat Kästner eine Reihe von Kurzprosa verfasst, die lesen- und kennenlernswert ist. So gibt es z.B. seine wunderbar grotesken und anrührenden „Kindergeschichten für Erwachsene“.

Phantasievoll beschreibt er die Sehnsüchte der Figuren, die in seinen Romanen und Geschichten die Hauptrolle spielen, jene Menschen von den Berliner Hinterhöfen, mit denen es das Leben nicht immer gut meint. In seinen Erzählungen ermöglicht er ihnen und dem Leser, sich auf die Reise an unbekannte Orten zu begeben, die nur in der Phantasie existieren und ohne die die das Leben sehr leer und einsam wäre.

Der gebürtige Dresdner Kästner hat mit seinem Werk auch ein Stück Berliner Kulturgeschichte zu schreiben vermocht. Seine Figuren, man denke nur an Emil Tischbein, Pünktchen und Anton oder seinen Romanhelden Jakob Fabian, leben in Berlin. Sie schlagen sich in dieser Stadt durch, scheitern, rappeln sich wieder und überleben aufgrund ihres Scharfsinns, mit dem sie ihre Lage durchschauen und zu nehmen wissen. Gerade im Hinblick auf das Gesellschaftsbild aus Gewinnern und Verlierern eines Systems, das Kästner in seinem Werk entwirft, erscheint er heute aktueller denn je.

Mit: Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler und Ute Falkenau am Klavier.

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Di, 12.10.2010, 20:00 | Tickets online

Gastspiel: Das Erdbeben in Chili von Heinrich von Kleist

Es spielt Monika Lennartz

Das Erdbeben in Chili von Heinrich von Kleist
Die zerstörende Gewalt der Natur bringt eine grausame Verwüstung des Landes, führt aber auch die Liebenden Josephe und Jeronimo zueinander – „…und waren sehr gerührt, wenn sie dachten, wie viel Elend über die Welt kommen musste, damit sie glücklich würden!“ Wäre da nicht eine aufgebrachte Menschenmenge…
Die Schauspielerin Monika Lennartz spielt Heinrich von Kleists Novelle als Ein-Personen Stück.

Ort:

Theater im Palais

Termin:

So, 31.10.2010, 16:00

Gastspiel:
„Das Lachen der Anderen“

Humor hinter und vor dem Eisernen Vorhang
Kabarett-Solo von und mit Gerlinde Kempendorff

Das wissenschaftliche Institut des Lachens (WIDL) lädt ein zur Vorlesung von Frau Prof. Lore Schläfer-Tümpel über das Lachen der Anderen, eine Betrachtung über den Humor als Überlebenskultur in Krisenzeiten.
Eine deutsch - deutsche Weiterbildungsmaßnahme in eigener Sache für Jedermann mit Geschichtsbewusstsein, Erinnerungskultur und Bildungshunger.

Gerlinde Kempendorff war schon seit 1976 auf DDR-Bühnen mit Programmen in verschiedenen Besetzungen und mit Rockband- oder Klavierbegleitung kabarettistisch unterwegs, als die Mauer fiel. 1987 erhielt sie auf den Chansontagen der DDR in Frankfurt/Oder den „Preis für das streitbarste Programm“: Eine Schallplattenproduktion – die aus Textgründen nie realisiert wurde. Seit 1989 hat sie sich den Ruf einer Kabarettinstanz (Berliner Morgenpost) im gesamtdeutschen Raum ersungen und erspielt.
Kempendorff ist mit ihren Programmen ständiger Gast im Theater im Palais.

Und jetzt – eine Nabelschau in eigener Sache: wer lacht über wen und wenn ja, wann und worüber? Und vor allem: Wer lacht zuletzt?

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Fr, 8.10.2010, 20:00 | Tickets online

Krolls Etablissement - eine Berliner Legende

„Erzählt, gespielt, gesungen!“

Es ist die Berliner Sensation, als Joseph Kroll 1844 im Tiergarten sein Etablissement eröffnet. "Bei Kroll" musste man gewesen sein!
Berliner und Touristen aus ganz Deutschland zog es in die "Großartigkeit der Anlagen", in die Kollonaden und vor allem in die Säle "mit allen Herrlichkeiten und den gleichsam dem Märchen aus 1001 Nacht entlehnten Zierathen".

Hier blühte die Berliner Posse auf, hier wurde unter Klemperer große Oper gemacht. Hier kroch "Kroll" am 14. Februar 1844 aus den Trümmern hervor und wurde 1951 abgerissen.
Eine Berliner Legende verschwand.
Wo stand Kroll?

Diesem besonderen Kapitel Berliner Geschichte wird mit vielen musikalischen und literarischen Zeitdokumenten gedacht.

Buch u. Regie: Barbara Abend
Mitwirkende: Gabriele Streichhahn, Carl Martin Spengler, Jens-Uwe Bogadtke und
Ute Falkenau am Klavier

Ort:

Theater im Palais

Termine:

Di, 14.9.2010, 20:00 | Tickets online
Mi, 15.9.2010, 20:00 | Tickets online
So, 19.9.2010, 20:00 | Tickets online

Berliner Geschichten - Preußens Luise

Preußens Luise
Vom Ruhm und Nachruhm einer Legende

Das Palais am Festungsgraben, in dem unser Theater beheimatet ist, war im 18. Jahrhundert der Amts- und Wohnsitz des preußischen Finanzministers Freiherr vom Stein.

Es bietet den Anlass, sich eingehender mit der preußischen Königin zu befassen. Königin Luise verstarb jung mit 34 Jahren. Die Legendenbildung um ihre Person nahm gerade nach ihrem Tod unvergleichliche Ausmaße an.

Schon zu Lebzeiten hatte sie die Gabe, ihr Umfeld zu verzaubern. Unvergessen die Anekdote von ihrer Hochzeit, bei der sie, entgegen aller Etikette und zum Entsetzen der Oberhofmeisterin Voss, ein Bürgermädchen umarmte.

Auf Grundlage von Günter de Bruyns Buch „Preußens Luise“ und Briefen, Selbstzeugnissen und Erinnerungen an sie, hat das Theater im Palais eine Bühnenfassung erarbeitet, die von Franziska Troegner und Gabriele Streichhahn aufgeführt wird.

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Sa, 16.10.2010, 20:00 | Tickets online

GEIZ

Ein Wucher mit Musik nach Molières „Der Geizige“

In jeder Komödie steckt eine Portion Tragödie, in jedem Witz eine Portion Wahrheit, und lachend besiegt man Gespenster. Es ist nicht zu fassen, wie aktuell so ein Stück sein kann, das vor fast 350 Jahren geschrieben wurde. Da geht's um Täuschung und Betrug, um Dummheit, Größenwahn und Übervorteilung. Geld regiert die Welt und bestimmt Denken und Fühlen, Freundschaften, Liebe und Vertrauen und grad so, als ob es das Selbstver-ständlichste von der Welt ist. Nun wäre das Theater im Palais nicht das Theater im Palais, wenn es aus so einer spannenden Vorlage wie Molières “Der Geizige” nicht ein eigenes Spiel machen und sein Publikum einladen würde zu einem Seh-, Hör-, und Denkspaß, wenn es nicht sein Vergnügen hätte am Erzählen, Verwandeln, in Rollen schlüpfen und am Singen, wenn es nicht mit ungebrochener Spiellust die ganze Palette theatralischer Vielfalt entfalten möchte und obendrein - natürlich auch da Berliner Theatertraditionen folgend, mit bekannten Melodien, vor allem mit denen, der eigenen 14 jährigen Theaterzeit seine schlauen Späße machen würde.


Buch und Regie: Barbara Abend
Bühnen- und Kostümbild: Christine Perthesn
Musikarrangements und am Klavier: Ute Falkenau
Es spielen: Gabriele Streichhahn, Jens-Uwe Bogadtke, Volker Ranisch, Carl Martin Spengler

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Di, 28.9.2010, 20:00 | Tickets online

Unterm Birnbaum

Theodor Fontane - Eine Kriminalnovelle oder Szenen einer Ehe

Eine Kriminalnovelle oder Szenen einer Ehe – so oder so könnte man Fontanes Geschichte aus dem kleinen Oderbruchdorf Tschechin nennen. Zwischen Neid, Misstrauen und Intoleranz suchen zwei Menschen ihr Lebensglück.

Es ist eine verzweifelte Suche, zwischen Anpassung an die dörfliche Kleingeistigkeit und Auflehnung, entweder sie heulen mit den Wölfen oder sie geraten in die Schußlinie von Spottlust , übler Nachrede und bizarren Machtansprüchen. Ein Balanceakt, bei dem es nur Verlierer geben kann und der beide in eine ökonomische und emotionale Sackgasse geraten lässt. Ein Verbrechen erscheint ihnen als einziger Ausweg. Es ist ein nahezu perfektes Verbrechen, das sie beide gemeinsam begehen, das aber gerade in der Perfektion seine selbstzerstörerisch Kraft entfaltet.

Es ist eine Geschichte von wunderbarer Fontanescher Sprachkraft, die wie die meisten seiner Geschichten auf einem tatsächlichen Vorkommnis beruht. Aber Fontane wäre nicht Fontane, wenn es ihm lediglich um einen Fall aus dem Kriminalarchiv ginge.

"Der gemeine Raubmord wird zu einem tiefsinnigen Symptom allgemeiner Zustände. Nirgends prahlt das brutale Ereignis an sich, überall dient dieses nur zur psychologischen Aufklärung, die uns eine urkräftige Künstlerhand verschafft, und da das …Nachtstück sich im Oderbruch zuträgt, so nähert es sich desto mehr den Novellen des märkischen Odersohns Heinrich von Kleist." (P. Schlenther 1889)

Ein Bild aus einer schmerzlich empfundenen "Schofelinskizeit" – wie Fontane es selbst benennt.

Buch und Regie: Barbara Abend
Musik und am Klavier: Ute Falkenau
Bühnenbild und Kostüme: Wiebke Horn
Mit: Gabriele Streichhahn, Manfred Möck, Volker Ranisch, Peter Rauch, Carl Martin Spengler

Ort:

Theater im Palais

Termine:

Fr, 24.9.2010, 20:00 | Tickets online
Do, 14.10.2010, 20:00 | Tickets online
Fr, 15.10.2010, 20:00 | Tickets online

Prügelstock und Flöte – ein Mensch wird preußischer König

Über Friedrich II. und preußische Tugenden
(mit kulinarischer Beigabe)

Der musikalisch-literarische Theaterabend zeigt die "Auf-Zucht" eines preußischen Staatenlenkers, wie ihn väterliche Strenge formte, Unbarmherzigkeit ihn zu zerbrechen drohte.

Sie erkundet seine Sehnsucht nach Kunst, Philosophie und Ruhm sowie seine große Einsamkeit.
Das Leben des Königs, der Preußen zu einzigartiger Beispielhaftigkeit für Größe und Grenze einer der modernsten Staatsideen führte, wird zum Gegenstand der Betrachtung auf dem Theater.

Das Programm aus Briefen, Tagebüchern, Berichten, Akten und Vertonungen von Gedichten Friedrich II. bringt dem Zuschauer "Frederic le philosoph" und "Friedrich den Großen" nahe – und zwar so ernst und so heiter, wie das Thema es erlaubt.


Buch und Regie: Barbara Abend
Bühnen- und Kostümbild: Christine Perthen
Musik: Ute Falkenau
Am Klavier: Ute Falkenau Mit Gabriele Streichhahn,
Jens-Uwe Bogadtke, Carl Martin Spengler

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Sa, 2.10.2010, 20:00 | Tickets online

Die Mitschuldigen von Johann Wolfgang von Goethe

Ein Lustspiel in drei Aufzügen

„Immerfort und mit besonderer Liebe“ – so der alte Goethe – arbeitete er neunzehnjährig an seinem Lustspiel, mit dem er sich „Luft verschaffen“ wollte. Luft verschaffen von den Entdeckungen der „unterschworenen und übertünchten Familienverhältnisse der bürgerlichen Sozietät“ seiner Heimatstadt Frankfurt.
Ehrenwerte Leute sind sie, der Gastwirt, seine Tochter, deren Mann und deren Verehrer, und betrügen, bestehlen, hintergehen und lügen was das Zeug hält. Jeder tut´s mit jedem und jeder beklagt sich bitter über jedermanns Unmoral. Jeder glaubt sich im Recht, ein Stückchen vom Lebensglück-Kuchen zu ergattern, und als die heimlichen „Naschereien“ entdeckt werden, überzieht man, in bemerkenswerter Einigkeit, besagten Kuchen mit einer alles entschuldigenden Glasur.
Vier Personen in einer Nacht in einem Wirtshaus: Aus der burlesken Typenkomödie der Jugendzeit erarbeitete der „Weimarer Jupiter“ Johann Wolfgang von Goethe im Laufe von fünfzehn Jahren ein Lustspiel mit feinnuancierten Figuren, die uns merkwürdig bekannt vorkommen. Da ein jeder von ihnen mit-schuldig ist, bleiben sie, wie selbstverständlich, „diesmal wohl alle ungehangen“. Gut, dass wir im Theater sitzen und darüber lachen können!

Regie: Yves Jansen
Musikalische Leitung: Ute Falkenau
Mit Bianca Baalhorn, Jan Becker, Maximilian Claus, Carl Martin Spengler

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Mi, 29.9.2010, 20:00 | Tickets online

Die Wand

Monolog nach dem Roman von Marlen Haushofer
mit Cornelia Schmaus

Eine Frau wird durch ein unglaubliches Ereignis unversehens und unverschuldet in ein einsames Inseldasein gezwungen.

Eines Morgens mitten im Wald in einer Jagdhütte stellt sie fest, dass sie durch eine unsichtbare Wand von der restlichen Welt getrennt ist. Die eingeschlossene Erzählerin überlebt zusammen mit Hund, Katze und Kuh. Um zu überleben verfasst sie die Umstände ihres Daseins in Form eines Tagebuchs, einer Erzählung; sie schreibt solange das Papier reicht, für sich selbst und für eine nicht mehr vorhandene Nachwelt: "Ich kann mir erlauben, die Wahrheit zu schreiben; alle, denen zuliebe ich gelogen habe, sind tot."

Mit dem Roman Die Wand** stellt Marlen Haushofer die Existenz und Bedrohtheit des Einzelnen in einer zunehmend konfliktreichen Welt in den Mittelpunkt und versucht, die Grundbedürfnisse des sogenannten "einfachen Menschen" nicht aus den Augen zu verlieren. Dieser Mensch ist eine Frau, die sich selbst so schonungslos betrachtet wie ihre Umwelt.
Ein Text ganz aus dem Inneren und ständig am Abgrund.
Ein menschlicher Text. Ein Menschentext.

Ort:

Theater im Palais

Termine:

Do, 30.9.2010, 20:00 | Tickets online
Mi, 6.10.2010, 20:00 | Tickets online
So, 10.10.2010, 18:00 | Tickets online

Irrungen, Wirrungen

von Theodor Fontane

Szenische Lesung des Fontane-Ensembes Berlin

Die Liebesgeschichte der Näherin Lene Nimpsch und des jungen Barons Botho von Rienäcker, die nicht zusammen bleiben können, weil Botho die reiche Erbin Käthe von Sellenthin heiraten soll, wobei Lene doch noch Glück in der Ehe mit dem Fabrik-meister Franke finden wird.

Die szenische Lesung des Fontane-Ensembles, mit mehreren Dialogsprechern und einem Erzähler ist eine Darstellungsform zwischen herkömmlicher Lesung und Schauspiel; der Roman wird wie ein Theaterstück aufgeführt.


Das Fontane-Ensemble Berlin, Fontane-Preis, tritt seit 17 Jahren monatlich als Gast im Theater im Palais auf, bisher 500mal in Deutschland und im Ausland, in Basel, Stockholm, Brüssel, Rom, Venedig und mehrmals in Dänemark, Wien, London, Washington und New York.

Ort:

Theater im Palais

Termin:

So, 26.9.2010, 20:00 | Tickets online

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

von Robert Musil

JUST, der Jugendclub des Theaters im Palais

Der Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" war Robert Musils erster Roman. Er wurde im Jahre 1906 veröffentlicht. Der Roman besitzt eindeutig autobiographische Züge.
Die Geschichte des Romans spielt in einer Kadettenanstalt. Törleß ist ein junger, auszubildender Schüler von tiefsinniger, denkerischer Natur. Er kann mit dem Konvikt, in dem er sich befindet, nichts anfangen. Törleß möchte die Seele der Dinge verstehen und nicht das schulische Wissen. Mit Törleß gibt es noch andere Schüler, die im Roman eine wichtige Rolle spielen: Beineberg, Reiting und schließlich Basini.
Es geht in dieser Figurenkonstellation um Macht, Qual, Nötigung, Folter und Misshandlungen. Seelisch und körperlich.
Fitim Qenaj, der seit drei Jahren im Jugendclub "JUST" dabei ist, spielt die Rolle des Basini.
Und: Ilker Meric als Törleß, Christian Hartmann, Max Stang, Christina Rank

Ort:

Theater im Palais

Termine:

Mo, 20.9.2010, 19:00 | Tickets online
Mo, 27.9.2010, 19:00 | Tickets online
Mo, 4.10.2010, 19:00 | Tickets online
Mo, 25.10.2010, 19:00 | Tickets online

The Act - Die Clownsnummer

Ein Clownsspiel ?
Vier Menschen treffen aufeinander – zufällig, beabsichtigt, berechnend?
Worin liegt der Zufall, wer berechnet, wer verfolgt welche Absicht?
Jeder glaubt zu handeln und wird verhandelt, jeder versucht zu tun und „vertut“: eine Chance, eine Moral, ein Glauben, eine Existenz.
Ein surrealistisch anmutendes Spiel um Leben und Überleben, so ernsthaft, verzweifelt und grotesk wie ein Clownspiel ?
Der englische Autor Richard Lngridge nannte sein faszinierendes Stück „The Act“, der deutsche Titel heißt „Die Clownsnummer“, beide Titel zusammen treffen die Lakonie des Geschehens.
Unter der Regie von Peter Rauch spielen Carl Martin Spengler, Stefan Kleinert, Maximilian Claus und Peter Rauch.
Musik : Ute Falkenau.

Ort:

Theater im Palais

Termine:

Mi, 20.10.2010, 20:00 | Voraufführung | Tickets online
Do, 21.10.2010, 20:00 | Premiere | Tickets online
Sa, 23.10.2010, 20:00 | Tickets online
So, 24.10.2010, 16:00 | Tickets online

Rohloff spielt Theodorakis

"Lieder für Gitarre"

Rainer Rohloff, der 10 Jahre mit Mikis Theodorakis auf der Bühne stand, hat sich von der Persönlichkeit des Komponisten, von der Schönheit und der Kraft seiner einzigartigen Musik und zu Ehren des 85. Geburtstages Theodorakis´ zu einem Gitarrenkonzert inspirieren lassen. Entstanden sind Bearbeitungen, die in der Verbindung von traditionellen klassischen und spanischen Einflüssen mit modernen stilistischen Mitteln eine eigene musikalische Aussage verkörpern. Theodorakis selbst bezeichnet das Resultat als eine neue Form der Gitarrenmusik.

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Sa, 9.10.2010, 20:00 | Tickets online

Buchpremiere: Peter Ensikat

"Ihr könnt ja nichts dafür" Ein Ostdeutscher verzeiht des Wessis

Ein Ossi erklärt, wie's drüben war: Immer wieder ließ sich Peter Ensikat von Verwandten und Bekannten »aus dem Westen« geduldig erklären, wie die DDR funktioniert. Jetzt schlägt er zurück - und beschreibt 60 Jahre bundesdeutsche Geschichte und Gegenwart aus der Perspektive des Ossis. Augenzwinkernd und auf der Grundlage soliden Halbwissens nimmt er die tragenden Pfeiler des westdeutschen Selbstverständnisses unter die Lupe. Und natürlich weiß er alles besser als seine neugewonnenen Landsleute, die jahrzehntelang jenseits der Mauer lebten. Aber er nimmt ihnen nichts übel - denn: »Ihr könnt ja nichts dafür!«

Ort:

Theater im Palais

Termin:

Mi, 13.10.2010, 20:00 | Tickets online

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