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Deutsches Theater Berlin

Das Deutsche Theater in Berlin zählt zu den bedeutendsten Sprechtheaterbühnen im deutschsprachigen Raum. Hinter seiner eleganten klassizistischen Fassade beherbergt das 1849 gegründete Theater in der Schumannstraße heute drei Bühnen: Das Große Haus mit ca. 600 Plätzen, die Kammerspiele mit ca. 230 Plätzen sowie die 2006 neu eröffnete Box - eine kompakte Blackbox im Foyer der Kammerspiele mit 80 Zuschauerplätzen. Auf dem Spielplan stehen zum einen Klassiker und moderne Klassiker von Autoren wie Shakespeare, Schiller, Tschechow, Sartre, Ibsen und Goethe, zum anderen werden Stücke zeitgenössischer Autoren wie Lukas Bärfuß, Dea Loher, Wolfram Lotz, Roland Schimmelpfennig, Ferdinand Schmalz und Nis-Momme Stockmann gezeigt und zur Uraufführung gebracht. Einmal im Jahr finden am Deutschen Theater die Autorentheatertage statt, ein 14-tägiges Festival der zeitgenössischen Dramatik.

Kontakt

Deutsches Theater Berlin
Schumannstraße 13a
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 28441-0
E-Mail: service@deutschestheater.de

Schauspiel

Publikumsbeschimpfung

von Peter Handke

Berlin-Premiere: 06. Oktober 2018, Kammerspiele

"Sie werden kein Spiel sehen. Hier wird nicht gespielt werden. (…) Wir sind keine Darsteller. Wir stellen nichts dar. Wir stellen nichts vor." Peter Handkes erstes "Sprechstück" kündigt die Grundlagen der bürgerlichen Theatersituation auf. Die Schauspieler spielen nicht, sie richten sich in ihrem Sprechen direkt an den Zuschauer, der aus seiner Rolle des nichtbeteiligten Voyeurs herausgekitzelt wird. Die Uraufführung 1966 am Theater am Turm in Frankfurt in der Regie von Claus Peymann war ein Skandal. Das Stück ein "Aufstand gegen das Bestehende" (Peymann).

Und heute? Was hat es noch auf sich mit diesem Stück, das in Tiraden an das Publikum gipfelt, um sich am Ende beim Zuschauer zu bedanken?

Was will, kann, darf und fordert das Theater und was das Publikum – wie treffen sie am Abend selbst aufeinander?

Regie: Martin Laberenz
Bühne: Volker Hintermeier
Kostüme: Aino Laberenz
Musik: Leo Schmidthals
Dramaturgie: Jan Hein, Katrin Spira
Schauspiel

Decamerone

nach Giovanni Boccaccio

Premiere: In der Spielzeit 2018/19, Deutsches Theater

Es gilt als die Bibel des Erzählens schlechthin und eines der großen Geschichtenarsenale der Weltliteratur: Giovanni Boccaccios Decamerone, abgefasst und zusammengetragen in den Jahren zwischen 1349 und 1353. Seine Rahmenhandlung setzt ein Jahr zuvor ein mit der Pest in Florenz, vor der zehn junge Frauen und Männer auf einen Landsitz in den Hügeln vor der Stadt fliehen. Dort erzählen sie sich zehn Tage lang jeweils zehn Geschichten (Decamerone heißt übersetzt: "Zehn-Tage-Werk"). Es sind allesamt Überlebenserzählungen, darunter beispielsweise die Kernfabel der Ring-Parabel aus Lessings Nathan der Weise oder die berühmte Geschichte vom Falken, den ein unglücklich liebender Adeliger seiner Angebeteten opfert. Aus den insgesamt 100 Novellen wählt der russische Regisseur Kirill Serebrennikov zehn Geschichten für zehn junge Spieler_innen aus und kontrastiert sie mit den Lebenserzählungen von zehn älteren Schauspieler_innen. Damit verschiebt er den Fokus von der antiklerikalen, subversiv erotischen Ausrichtung hin zu einer Lebens- und Zeitbetrachtung zwischen
Anfang und Ende.

Kirill Serebrennikov, Theater- und Filmregisseur sowie Leiter des Moskauer Gogol-Center, ist in Deutschland bisher vor allem als Opernregisseur in Erscheinung getreten. Decamerone wird seine erste Schauspielinszenierung hierzulande sein.

Seit August 2017 steht Kirill Serebrennikov in Russland unter Hausarrest, welcher sich nach aktuellen Meldungen bis zum 19. April 2018 verlängert. Die für Mai 2018 geplante Inszenierung von Decamerone nach Giovanni Boccaccio von Kirill Serebrennikov muss daher in die nächste Spielzeit verschoben werden.

Regie: Kirill Serebrennikov
Theater

Am Königsweg

von Elfriede Jelinek

"Eine Zukunft, die jetzt keine mehr ist, sondern Gegenwart."

Inspiriert von der Präsidentenwahl in den USA, widmet sich die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in ihrem aktuellen Stück Am Königsweg den "Königen" dieser Welt. "Gewählt ist gewählt", doch wie konnte es dazu kommen? Wie kommt es, dass Kapitalismus und Macht stets gleichbedeutend sind mit immer wiederkehrenden veralteten Männlichkeitsbildern? Warum ist der Rechtspopulismus immer auch mit der Blindheit seiner Wähler verbunden? Hängt die Blindheit mit dem Ödipus-Komplex zusammen? Und wenn ja, warum hat sich dieses Phänomen auch 2000 Jahre später noch nicht erledigt? Oder sind es letztlich Miss Piggy und Kermit der Frosch, die hier ihr Unwesen treiben? Und alles ist nur ein Puppenspiel mit tödlichem Ausgang? Miss Piggy, "als blinde Seherin hergerichtet", wird mit uns in die Zukunft blicken.

Regie: Stephan Kimmig
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Anja Rabes
Musik: Michael Verhovec
Dramaturgie: Ulrich Beck
Theater

Rom

nach Coriolan, Julius Caesar und Antonius und Cleopatra von William Shakespeare

Die Shakespeare-Stücke Coriolan, Julius Caesar sowie Antonius und Cleopatra erzählen eine kleine Geschichte der Demokratie am Beispiel des alten Rom. Im Frühstadium (Coriolan) kommt die Idee der demokratischen Teilhabe durch Volkstribunen auf: als Zugeständnis an das wütende Volk. Doch prompt sehen sich die Volksvertreter mit dem Kriegshelden Coriolan konfrontiert, der von Mitsprache und der wankelmütigen öffentlichen Meinung nichts hält. In der Zeit von Julius Caesar ist die römische Demokratie wiederum durch einen starken Mann bedroht. In der Nacht vor der Krönung Caesars beschließt eine Gruppe von Verschwörern um Brutus, zum letzten Mittel zu greifen, um die Demokratie zu retten: Tyrannenmord. Doch Antonius, engster Vertrauter Caesars, schafft es in seiner Grabrede, die öffentliche Meinung gegen die Demokraten zu drehen. Wenige Jahre später sehen wir in Antonius und Cleopatra den paranoiden, wirklichkeitsfernen Zirkel der Macht. Antonius regiert mit Caesars Adoptivsohn Oktavius und einem altgedienten Militär in einer Dreiherrschaft. Antonius empfindet angesichts der politischen Machenschaften nur noch Ekel und Erschöpfung. Blindlings stürzt er sich in die Liebe zu Cleopatra, Königin von Ägypten. Doch die Machtspiele Roms holen ihn wieder ein und lassen ihn nochmals das große Rad der Politik drehen, bevor das römische House of Cards endgültig zusammenbricht.

Regie: Karin Henkel
Bühne: Thilo Reuther
Kostüme: Tabea Braun
Musik: Lars Wittershagen
Dramaturgie: John von Düffel
Theater

Medea. Stimmen

von Christa Wolf

„Was reden sie. Ich, Medea, hätte meine Kinder umgebracht. Ich, Medea, hätte mich an dem ungetreuen Jason rächen wollen. Wer soll das glauben.“

Verstoßen aus dem königlichen Palast, in dem sie mit ihrem Mann Jason und ihren Kindern Exil fand, erzählt Medea ihre Version ihrer Geschichte: Wie sie ihr Land verlassen musste, wie sie ein entsetzliches Verbrechen entdeckte und unbequeme Fragen stellte, und wie ein Netz aus Verleumdungen und Lügen sie aus dem Palast vertrieb. Medea. Stimmen entstand als radikale Korrektur des gängigen Medea-Bildes. Erst seit Euripides, vorher nicht, ist sie die blutrünstige Furie, die ihre Kinder mordet. Christa Wolf fragt nach der Deutungshoheit über Historie – und danach, wessen Interesse es ist, die „wilde Frau“ als Mörderin hinzustellen. Erstes Motiv aber sind für die Autorin die selbstzerstörerischen Tendenzen unserer abendländischen Zivilisation: Kolonialismus, Fremdenhass, Ausgrenzung. Wenn am Schluss das Volk aufgehetzt und blind vor Hass gegen die Fremde ist, bleibt Medea nur zu fragen: „Ist eine Welt zu denken, eine Zeit, in die ich passen könnte“ – ein wütendes Fragen, ein Anrennen gegen Resignation, auf der Suche nach einem Neuanfang, nach neuen Werte-Hierarchien – nach der Zukunft.

Regie: Tilmann Köhler
Bühne: Karoly Risz
Kostüme: Susanne Uhl
Musik Jörg-Martin Wagner
Licht Thomas Langguth
Dramaturgie Juliane Koepp
Theater

Klassenbuch

nach dem Roman von John von Düffel

Gegenwart und Zukunft, Kind- und Erwachsensein, Isolation und Gemeinschaft, analoge und digitale Welt, Aufbruch und Absturz – zwischen diesen Begriffspaaren bewegen sich Erik, Stanko, Emily, Bea, Lenny, Annika, Vanessa, Li und Henk. Obwohl sie Klassenraum und Lehrerin teilen, könnten die Welten, in denen sie sich bewegen unterschiedlicher nicht sein. Ein unausweichlich düsterer Kosmos tut sich auf: Da sind Annika und ihr kleiner Bruder, die liebevoll und manisch zugleich tote Tiere von der Straße sammeln und sie bestatten, das pumelige Mobbing-Opfer Vanessa, das sich mit Hilfe ihrer Drohne im Netz verzweifelt eine schlanke neue Identität zusammenbastelt. Bea, Schulschwänzerin und wiederholt suizidal, schläft aus Protest gegen ihre Eltern gleich mit zwei Jungs und Computer-Nerd Lenny, der durch dreistes digitales Strippenziehen seine Mitschüler hackt oder per Smartphone fernsteuert.

Der Regisseur Kristo Šagor greift zusammenmit seinem Team die multiperspektivische Erzählweise des Autors auf, treibt das digitale Verwirrspiel mit Mitteln wie Live-Video weiter, richtet den Blick aber dennoch auf die Zusammenhänge der scheinbar von einander isolierten, apokalyptisch und beklemmend anmutenden Puzzleteile.

Was ist gültig? Meine Realität oder deine?

Regie: Kristo Šagor
Bühne: Anne Ehrlich
Kostüme: Christl Wein
Musik: Sebastian Katzer
Video: Sebastian Purfürst
Dramaturgie: Juliane Koepp, Joshua Wicke
Theater

Sommergäste

von Maxim Gorki

Das Landhaus von Rechtsanwalt Bassow und seiner Frau Warwara. Hier trifft sich eine privilegierte Runde: Ärzte, Schriftsteller, Fabrikanten, Ingenieure. Die gehobene Mittelschicht hat die Stadt verlassen, um den Sommer im Grünen zu verbringen. Sie haben Zeit, sie haben Geld und führen ein überwiegend angenehmes, sorgenfreies Leben. Und doch fühlen sie sich einsam, biographielos und leer, sind von sich selbst ermattet und müde von ihren Freiheiten. Da helfen auch die diversen Bindungen, Verhältnisse und Freundschaften nicht weiter. Sie sehnen sich nach einer anderen Zukunft – mit erlösender Liebe und einer sinnhafteren Erde. Sie reden, streiten, lamentieren und diskutieren. Wie mit diesem Weltschmerz umgehen? Welche Vision entwerfen? Was für eine Realität anstreben? Wozu sich weiter hetzen und warum Ideale verfolgen? Warwara: "Wieso alles kalkulieren und abwägen? … Welche Angst haben wir alle vorm Leben! Wir schonen uns alle derart!"

Mit seinem 1904 entstandenen Szenenreigen und Beziehungsgeflecht wollte Gorki nach eigener Aussage "die moderne bürgerlich-materialistische Intelligenz darstellen". Er zeigt eine bequeme Gesellschaft, die sich ihrer selbst nicht mehr sicher ist und in der es ruhelos rumort. Eine umwälzende Zeitenwende wirft ihre Schatten voraus auf diese Sommergäste und ihre suchenden Seelen.

Regie: Daniela Löffner
Bühne: Claudia Rohner
Kostüme: Eva Martin
Musik: Matthias Erhard
Licht: Cornelia Gloth
Dramaturgie: David Heiligers
Theater

Ulysses

nach James Joyce

Mit seinem Ulysses aus dem Jahr 1922 ist James Joyce unterwegs an den Rändern des Erzählens. Auf der Folie von Homers Odyssee verfolgen wir die Wege und Irrwege Leopold Blooms durch den Dubliner Alltag des 16. Juni 1904. Umstandslos schichtet Joyce Ebenen übereinander, wechselt zwischen verschiedensten Sprachregistern, Stilen und Diskursen, verstrickt das Zischen gebratener Nieren mit Shakespeare-Diskussionen mit dem Friedhof mit dem Bordell. Ein Jahrhunderttext, der die Figuren, von denen er spricht, erst hervorbringt, multiperspektivisch in sich gebrochen, und dadurch nicht nur erfahrbar macht, dass Sprache mehr ist als Abbildung und Information, sondern zugleich die Möglichkeitsbedingungen gegenwärtiger Subjektivität in den Blick bekommt.

Regie / Bühne: Sebastian Hartmann
Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Videoanimation: Tilo Baumgärtel
Licht: Lothar Baumgarte
Dramaturgie: Claus Caesar
Theater

Der Hauptmann von Köpenick

von Carl Zuckmayer in einer Bearbeitung von Armin Petras

Wilhelm Voigt, Schuhmacher mit krimineller Laufbahn, wird aus der Strafanstalt Plötzensee entlassen und steht pass- und identitätslos in Berlin. Ohne Papiere keine Arbeit und ohne Arbeit keine Papiere. Voigt versucht alles, um wieder am normalen Leben teilhaben zu dürfen und in die städtische Gesellschaft integriert zu sein, doch nimmt von seinem kleinen Schicksal niemand Notiz. Er landet erneut hinter Gittern, nun für volle zehn Jahre. Da hilft ihm ausgerechnet des Gefängnisdirektors ausgeprägtes Faible für die Armee auf die Sprünge. Dieser drillt seine Gefangenen mit militärischem Quiz und soldatischen Rollenspielen. Als sich Voigt nach abermaliger Entlassung die Möglichkeit bietet, eine originale Hauptmannsuniform zu erwerben, macht er sich seine in der Haft erworbene Bildung zunutze: die Köpenickiade nimmt ihren Lauf.

Der Hauptmann von Köpenick ist ein Urberliner Stück, das 1931 am Deutschen Theater uraufgeführt wurde. 86 Jahre später greift Armin Petras, selbst tief in Berlin verwurzelt, Carl Zuckmayers berühmte Parabel auf und schreibt sie weiter: ausgehend von der historischen Figur des Wilhelm Voigt über die Rühmanns und Juhnkes bis ins Heute hinein – eine Geschichte vom Mensch draußen.

Regie: Jan Bosse
Bühne: Stéphane Laimé
Kostüme: Kathrin Plath
Musik: Arno Kraehahn
Video: Jan Speckenbach
Dramaturgie: David Heiligers
Theater

It Can´t Happen Here

nach dem Roman von Sinclair Lewis

Kaum war Donald Trump zum Präsidenten der USA gewählt, schnellten dort die Verkaufszahlen dreier Bücher in die Höhe: Neben George Orwells 1984 und Animal Farm war es vor allem der fast vergessene Politroman des Nobelpreisträgers Sinclair Lewis, It Can’t Happen Here. Geschrieben 1935 unter dem Eindruck der Machtergreifung Adolf Hitlers, erzählt Lewis die Geschichte des nicht für möglich gehaltenen Aufstiegs eines amerikanischen Polit-Outsiders und Populisten zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. Sein Name ist Buzz Windrip, doch viele Wahlkampfparolen wie "America First" oder "Make America Great Again!" sind bis in den Wortlaut deckungsgleich mit Trumps Kampagne. Windrip gewinnt die Wahl 1936 gegen Roosevelt und verwandelt die USA mit Unterstützung einer "Liga der Vergessenen Männer" binnen kürzester Zeit in eine Diktatur. Eines der ersten Opfer seiner Herrschaft ist neben der Unterwanderung der Justiz die Pressefreiheit, geschildert anhand des Zeitungsherausgebers Doremus Jessup, der unter den zunehmenden Repressalien zu leiden hat, zunächst auf dem Papier, dann körperlich…

Regie: Christopher Rüping
Bühne: Julian Marbach
Kostüme: Lene Schwind
Musik: Christoph Hart
Licht: Thomas Langguth
Dramaturgie: John von Düffel
Theater

Phädra

von Jean Racine

Übersetzung von Friedrich Schiller

"Ich suche mich selbst, und finde mich nicht mehr."

In Theseus Palast – der König ist seit längerem verschollen – toben verbotene Leidenschaften: Seine Frau Phädra liebt verzweifelt ihren Stiefsohn Hippolyt. Dieser liebt wiederum die feindliche Gefangene Aricia. Als Theseus Tod gemeldet wird, brechen die verborgenen Geheimnisse ans Tageslicht, gestehen die Liebenden ihre Leidenschaft, werden Schuld und Scham zu irrationaler Hoffnung auf die Erfüllung verzweifelter Sehnsüchte. Doch der König lebt und kehrt schon bald zurück…

Phädra ist bei Racine ein Mensch ohne die Gnade Gottes. Ihr Begehren und das Gefühl von Schuld, das dieses Begehren heraufbeschwört, quälen sie bis aufs Blut. Eros und Vernunft liefern sich einen vergeblichen Kampf – am Ende siegt der Tod. Racine schrieb Phädra 1677 nach einer langen Zeit des Schweigens als Meisterwerk der klassischen Sprache, als kategorischen Text über den Menschen als nach Wahrheit Suchenden, als Geschöpf voller Irrtum, als in seinen Leidenschaften Verlorenen.

Regie: Stephan Kimmig
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Johanna Pfau
Musik: Pollyester
Dramaturgie: Sonja Anders
Theater

Terror

von Ferdinand von Schirach

Was geschieht, wenn ein Passagierflugzeug von Terroristen entführt wird und auf ein ausverkauftes Fußallstadion zurast? Was geschieht, wenn der Terror unseren Alltag beherrscht? Welche juristischen, moralischen und philosophischen Mittel hat unsere Gesellschaft in solch einer Ausnahmesituation? Darf die Würde des Menschen angetastet werden, wenn dadurch vermeintlich mehr Menschen gerettet werden können?

Anhand eines juristischen Konstrukts werden diese Fragen in Ferdinand von Schirachs erstem Theaterstück plastisch: An Bord von Flug LH 2047 von Berlin-Tegel nach München sind 164 Menschen. Die Maschine, von Terroristen entführt, nimmt Kurs auf die Allianz Arena. Major Lars Koch, Pilot eines Kampfjets der Bundeswehr, muss reagieren. Wie lauten seine Befehle? Soll er, darf er die Passagiermaschine abschießen, wenn die Terroristen nicht einlenken? Die Uhr tickt, und Lars Koch trifft eine Entscheidung. Wenige Wochen später muss er sie vor einem Schöffengericht rechtfertigen.

Regie: Hasko Weber
Bühne: Thilo Reuther
Kostüme: Camilla Daemen
Video: Daniel Hengst
Dramaturgie: Ulrich Beck
Aufführungen / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Konzert Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin Berlin, Behrenstraße 55-57
Aufführungen / Konzert Luzerner Sinfonieorchester Luzern, Pilatusstrasse 18
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Konzert Berliner Schlosskonzerte Perlen der Klassik Berlin, Postfach 280303
Aufführungen / Konzert Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Frankfurt (Oder), Lebuser Mauerstr. 4
Aufführungen / Konzert Berliner Singakademie Berlin, Charlottenstr. 56
Aufführungen / Theater Shakespeare Company Berlin Berlin, Prellerweg 47-49
Aufführungen / Cabaret Bar jeder Vernunft Berlin Berlin, Schaperstr. 24
Aufführungen / Konzert Philharmonischer Chor Berlin Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Konzert Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin, Breitscheidplatz
So, 24.6.2018, 10:00 Uhr
Aufführungen / Konzert stummfilmkonzerte.de Berlin, An der Apostelkirche
Mo, 25.6.2018, 19:45 Uhr
Aufführungen / Konzert stummfilmkonzerte.de Berlin, An der Apostelkirche
Di, 26.6.2018, 19:45 Uhr
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Aufführung Maxim Gorki Theater Berlin-Mitte, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Aufführung piccolo Theater gGmbH Cottbus, Klosterstr. 20
Aufführungen / Aufführung Komödie Berlin, Kurfürstendamm 206/209
Aufführungen / Aufführung Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Aufführung TRIBÜNE Berlin, Otto-Suhr-Allee 18
Aufführungen / Aufführung Berliner Brett'l Berlin, Friedrichstrasse 130
Michael Hansen Brettl
Aufführungen / Aufführung HANSA-THEATER BERLIN Berlin, Alt-Moabit 48
Aufführungen / Konzert Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Aufführungen / Aufführung Berliner Filmkunsthaus Babylon Berlin, Rosa - Luxemburg - Str. 30
Aufführungen / Aufführung Adolf-Glaßbrenner-Bühne Stralau Berlin, Am Rudolfplatz 05
Aufführungen / Aufführung Freie Theateranstalten Berlin Berlin, Klausenerplatz 19
Aufführungen / Aufführung Hackesches Hof-Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40 / 41
Aufführungen / Aufführung Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Aufführung LIZ-Theater Berlin Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Operette Europäische Stiftung Operette Berlin, Geibelstr. 42
Aufführungen / Konzert Theater- und Konzertstätte Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Aufführung POETENPACK Potsdam, Lennéstr. 37
www.poetenpack.net
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin Berlin, Behrenstraße 55-57
Aufführungen / Aufführung theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Film Coffee Potsdam, R.-Breitscheid-Str.50
Aufführungen / Aufführung Hebbel am Ufer Berlin, Stresemannstr. 29
HAU 1
Aufführungen / Aufführung Hebbel am Ufer Berlin, Hallesches Ufer 32
HAU 2
Aufführungen / Aufführung Hebbel am Ufer Berlin, Tempelhofer Ufer 10
HAU 3
Aufführungen / Aufführung PODEWIL Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Aufführung Kleines Theater Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Operette Gesellschaft Wittenberge, Paul- Lincke Platz
Elblandfestspiele e.V.
Aufführungen / Konzert Leo Kestenberg Musikschule Berlin Tempelhof-Schöneberg Berlin, Grunewaldstr. 6 - 7
Aufführungen / Aufführung Bar jeder Vernunft Berlin, Schaperstraße 24
Theater, Cabaret, Restaurant
Aufführungen / Aufführung Theatersport im Shake! Zelt Berlin, Mühlenstr. Ecke Str. der Pariser Kommune
vis-à-vis vom Ostbahnhof an der East Side Gallery www.theatersport-berlin.de
Aufführungen / Aufführung Theater Lichterfelde Berlin, Drakestr. 49
Aufführungen / Aufführung Theater im Palais Berlin, Am Festungsgraben1
Das besondere Theater Unter den Linden
Aufführungen / Theater Das Weite Theater Berlin, Parkaue 23
für Puppen und Menschen
Aufführungen / Aufführung Galli Theater Berlin Berlin, Oranienburgerstr. 32
in den Heckmannhöfen
Aufführungen / Aufführung Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
deutsc-polnische Studiobühne Berlin www.teatrstudio.de
Aufführungen / Aufführung BühnenRausch Berlin (Prenzlauer Berg), Erich-Weinert-Straße 27
c/o Karin Mietke
Aufführungen / Aufführung event-theater Brandenburg, Ritterstr. 69
Aufführungen / Aufführung ratibor-theater berlin, cuvrystr.20
die gorillas
Aufführungen / Aufführung HT21|Hansa Theater Berlin, Alt-Moabit 48
Aufführungen / Konzert Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin Berlin, Charlottenstr. 55
Aufführungen / Kabarett KABARETT KARTOON Berlin, Kochstraße 50, Axel-Springer-Passage
Aufführungen / Aufführung "Die Gorillas" Berlin, Cuvrystrasse 20
Ratibortheater
Aufführungen / Aufführung Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Aufführung Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Aufführung Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Aufführung Jüdisches Theater BAMAH Berlin, Hardenbergstr. 12
Aufführungen / Aufführung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Aufführung QUATSCH Comedy Club Berlin, Friedrichstr. 107
Aufführungen / Aufführung Hans Wurst Nachfahren Berlin, Gleditschstraße 5
Theater am Winterfeldtplatz
Aufführungen / Aufführung BKA-Theater Berlin, Mehringdamm 34
Berliner Kabarett Anstalt
Aufführungen / Aufführung THEATER MIRAKULUM - Puppenkomödie Berlin Berlin - Mitte, Brunnenstraße 35
Aufführungen / Aufführung Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Aufführung Ballsaal Glaskasten Berlin/ Wedding, Prinzenallee 33
Ensemble Öffentliche Leben
Aufführungen / Aufführung Woesner Brothers Sommerbühne Berlin, Kollwitzstraße 35-37
Open-Air 23. Mai - 15. September 2006
Aufführungen / Aufführung theaterkapelle e.V. Berlin, Boxhagener Str. 99
Theater TRANSIT
Aufführungen / Theater UNIDRAM - Festival für junges Theater in Europa Potsdam, Schiffbauergasse 4e
T-Werk
Aufführungen / Konzert Philharmonisches Kammerorchester Berlin Berlin, Akazienstraße 3
Artistic Director Michael Zukernik
Aufführungen / Aufführung THEATER AN DER PARKAUE Berlin, Parkaue 29
Kinder- und Jugendtheater des Landes Berlin
Aufführungen / Aufführung Wintergarten Varieté Berlin, Potsdamer Straße 96
Aufführungen / Aufführung Atelier am Hufeisen Berlin, Hüsung 8
Sandmalerin Angela Kaiser
Aufführungen / Konzert HAUS DER GENERATIONEN Hoppegarten, Lindenallee
Internationaler Buind e.V.
Aufführungen / Konzert C. Bechstein Centrum Berlin Berlin, Kantstr. 17 / stilwerk
Aufführungen / Film achtung berlin - new berlin film festival Berlin, Veteranenstraße 21
Aufführungen / Konzert Niels Koepcke Lindow (Mark) OT Banzendorf, Banzendorfer Str. 70
Ulrike von Soden Koepcke
Aufführungen / Cabaret BKA- Theater Berlin-Kreuzberg, Mehringdamm 34
Aufführungen / Tanz Tanzschule Berlin, Bremer straße 68
Hoparkett
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131
Aufführungen / Aufführung Indische Botschaft Berlin, Tiergartenstraße 17
Kulturabteilung
Aufführungen / Aufführung THEATER MIRAULUM Berlin, Brunnenstraße 35
Puppenkomödie Berlin
Aufführungen / Aufführung Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
F40
Aufführungen / Aufführung English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
F40
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Aufführung Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Konzert Brandenburgische Sommerkonzerte Berlin-Charlottenburg, Fritschestr. 22
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstrasse 17
Aufführungen / Aufführung Theater der Migranten Berlin, Bürknerstr. 5
Reuterkiez Theater Ortswechsel. Szenen aus deb Leben einer Stadt.
Aufführungen / Konzert RIAS Kammerchor Berlin, Charlottenstraße 56
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstr. 100 / Ecke Hardenbergstr.
Aufführungen / Konzert Image Berlin GmbH Berlin, Spandauer Damm 22 - 24
Aufführungen / Aufführung Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1
art-changé
Aufführungen / Aufführung Sandtheater Berlin Berlin, Friedrichstr. 101
Admiralspalast Berlin, Saal F101