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Maxim Gorki Theater

Das Maxim Gorki Theater, in der Singakademie am Boulevard Unter den Linden angesiedelt, ist unter den Berliner Ensembletheatern das Kleinste und Schönste, es ist auch ein historisch bedeutsamer Ort. Gegründet 1952 als Theater für die Gegenwart, wurde es für die Ostberliner Bürger*innen zum Stadttheater im besten Sinne, kritisch und auch dissident. 1988 antizipierte das Theater mit Thomas Langhoffs Inszenierung der Übergangsgesellschaft von Volker Braun prophetisch die friedliche Revolution vom 9. November 1989.

Wir laden ein in einen öffentlichen Raum, durch die Kunst des Theatermachens und Theaterschauens die condition humaine des heutigen Menschen und seine Identitätskonflikte zu reflektieren, um zu einer sorgfältigen und geduldigen Debatte über unser Zusammenleben in der heutigen Vielfalt beizutragen.

Kontakt

Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (030) 20221-115
Fax: +49 (030) 20221-128
E-Mail: ticket@gorki.de

Theater

Die Letzten

Von Maxim Gorki

Premiere 15. Juni 2018, Bühne

Iwan ist ein Mann mit Vergangenheit, Familie und mehr als nur einem Problem. Er scheint am Ende, seine Finanzen so zerrüttet wie seine Familie, die Kinder, verkommen oder traumatisiert, stehen ihm in nichts nach: Alexander ist eitel, Nadeshda intrigiert, Ljubow ist verbittert. Die jüngsten Pjotr und Wera suchen nach einem Ausweg, egal wie. Auf dem gespenstischen Weg zurück zu Geld und Macht wird der archaische Patriarch seine vielleicht erfolgreichste Rolle spielen – die des charismatischen »Menschenzüchters«.

Regisseur András Dömötör entwickelt mit einem 110 Jahre alten Gorki-Text das spielerische Psychogramm einer Ermächtigung des Menschen über den Menschen, als Reise in einen uns allzu nahen Horror.

Bühne: Magda Willi
Kostüme: Amit Epstein
Dramaturgie: Holger Kuhla
Exkursion

Remote Mitte

Kollektiver Audiowalk von Rimini Protokoll (Kaegi/Karrenbauer)

In Online-Games begeben sich Menschen, die sich in der Realität noch nie begegnet sind, gemeinsam auf virtuelle Schnitzeljagd. In Remote Mitte brechen die Besucher*innen mit Funkkopfhörern in die reale Stadt auf. Geleitet werden sie von einer künstlichen Stimme, wie man sie von Navigationssystemen oder Telefonwarteschleifen kennt. Die Begegnung mit der Künstlichen Intelligenz verleitet die Gruppe zum Selbstversuch. Wie können wir gemeinsam Entscheidungen treffen? Wem folgen wir, wenn wir uns von einem Computerprogramm leiten lassen?

50 Menschen beobachten sich gegenseitig, treffen individuelle Entscheidungen und sind doch gleichsam Teil einer Gruppe. Während die Künstliche Intelligenz menschliches Verhalten aus der Distanz beobachtet, klingt ihre Stimme doch mit jedem Schritt menschlicher. Sie führt die Gruppe aus der Peripherie ins Zentrum. Unterwegs vertonen Kunstkopf-Aufnahmen und filmische Kompositionen die urbane Landschaft. Die Reise durch die Stadt wird zu einem kollektiven Film.
Remote X stellt die Frage nach künstlicher Intelligenz und unserer eigenen Vorhersagbarkeit und bewegt sich als mobiles Forschungslabor von Stadt zu Stadt. Was 2013 als Remote Berlin in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer begann, entwickelte sich seither in 28 ortsspezifischen Variationen in Städten wie Avignon, Bangalore, Moskau, New York, São Paulo, Abu Dhabi weiter. Jede neue ortsspezifische Version baut auf der Dramaturgie der Vor-Stadt auf. Nach über 700 Aufführungen weltweit kehrt das Projekt nach Berlin zurück und befragt in einer neuen Auflage im Auftrag des Maxim Gorki Theaters die deutsche Hauptstadt nach ihrem Zentrum: Mitte.

Start- und Endpunkt der Tour sind nicht identisch. Bitte seien Sie mindestens 15 Minuten vor Beginn am Startpunkt. Bitte bringen Sie einen Ausweis o. ä. als Pfand für Ihren Kopfhörer mit. Die Audiotour dauert ca. 120 Minuten (keine Pause). Längere Fußwege sind Teil der Veranstaltung. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei.

Remote Mitte ist eine Produktion des Maxim Gorki Theaters und Rimini Apparat.
Remote X entstand in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, Maria Matos Teatro Municipal und dem Goethe Institut Portugal, Festival Theaterformen Hannover/Braunschweig, Festivald'Avignon, Zürcher Theater Spektakel, Kaserne Basel

Konzept + Skript + Regie: Stefan Kaegi
Ko-Regie + Co-Skript: Jörg Karrenbauer
Sounddesign: Nikolas Neecke
Sounddesign: Ilona Marti
Dramaturgie: Aljoscha Begrich
Dramaturgie: Juliane Männel

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und unterstützt von Pro Helvetia,Schweizer Kulturstiftung und Fachausschuss Tanz und Theater Kanton Basel-Stadt .
In Koproduktion mit House on Fire und mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien und der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft. Stimmen von Acapela Group
Theater

Lö Grand Bal Almanya

57 Jahre Scheinehe - Ein Singspiel

Premiere: 25. Mai 2018, Bühne

57 Jahre nach dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen begibt sich das musikalische Schauspiel Lö Grand Bal Almanya erneut auf eine Zeitreise. Diesmal durch sechs denkwürdige Dekaden der Arbeitsmigration, besungen mit verschollen geglaubtem Liedgut, dokumentiert durch waschechtes Archivmaterial und begleitet von leidenschaftlichen Wanderern, die sich die Seele aus dem Leib singen, sich ungezügelt in Rage reden und penibel nach Antworten auf wichtigste Fragen der migrantischen Menschheit suchen: Warum wurde dem millionsten Gastarbeiter bei seiner Ankunft 1964 ein Moped geschenkt und kein Feuerlöscher, wie es ursprünglich geplant war? Ist das seit der historischen Bananeneuphorie 1989 hartnäckig kursierende Gerücht, die Mauer wäre ausschließlich auf Türkenköpfe gefallen, ein anatolisches Post-Faktum? Ab welchem Mindestalter darf ein Muselmane das Bundesverdienstkreuz stolz an seiner Brust baumeln lassen? Und was geht blutechten Nazis durch den Kopf, wenn sie den eigenen Gedankendung aus dem Munde einer morgenländischen Ziegenliebhaberin nicht nur stilvoller, sondern wahrhaftiger aufgetischt bekommen? Diesen Fragen widmete sich Regisseur Nurkan Erpulat bereits 2010 in Lö Bal Almanya am Ballhaus Naunynstrasse. Die Neuinszenierung am Gorki zeigt nicht nur einen Tapeten-, sondern vor allem einen Paradigmenwechsel. Denn in den letzten acht Jahren hat sich Doyçland fast bis zur Unkenntlichkeit veschönert. Nur die totenblasse Lesart der deutsch-türkischen Wanderlust bleibt wie immer eine erbärmliche Untertreibung. Der nächste Anlauf also, sich dem Wahnsinn mit neuen Fragen spielerisch zu stellen.

Bühne: Alissa Kolbusch
Kostüme: Pieter Bax
Musik: Tobias Schwencke
Ton: Hannes Zieger
Licht: Jan Langebartels
Dramaturgie: Tunçay Kulaoğlu
Livemusik: Tobias Schwencke
Theater

Die Hamletmaschine

Von Heiner Müller

Dein für immer, meist geliebte Frau, solang diese Maschine zu ihm gehört. Hamlet.
Shakespeare, Hamlet

Mit diesen Worten endet Hamlets berühmter Brief an Ophelia, in dem er versucht, dem einzig geliebten Menschen seinen Ausstieg aus dem System der Norm anzukündigen. Das Wort »machine« taucht bei Shakespeare nur ein einziges Mal auf. Es bezeichnet den Körper, der in der barocken frühaufklärerischen Zeit oft als Maschine, als aus vielen Teilen zusammengesetztes Wunderwerk, bezeichnet wurde. Shakespeares Stück selbst ist eine solche Theaterzaubermaschine. Eine Reflexion über Tod und Religion, über Norm und Wahnsinn, über Macht und Ohnmacht. Und neben all dem auch ein großer Text über das Theater selbst.

1977 schrieb Heiner Müller mit Die Hamletmaschine eine Adaption, die die Maschine im Titel führt. Das Exil Ensemble ist seit der Spielzeit 2016/17 Teil des Gorki. Die sieben Schauspieler*innen spüren mit Sebastian Nübling diesem und anderen Texten nach und forschen in dem ergebnisoffen angelegten Projekt nach der eigenen Position. Sie folgen mit Hamletmaschine dem Dramatiker, der die Position des Intellektuellen in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, radikal in Frage stellt, sezieren Müller folgend Shakespeare und setzen die verbleibenden Fragmente wieder zusammen.

Regie: Sebastian Nübling
Kostüme: Eva-Maria Bauer
Musik: Tobias Koch
Dramaturgie: Ludwig Haugk
Theater

Roma Armee

Von Yael Ronen & Ensemble

Nach einer Idee von Sandra und Simonida Selimović

In einer Gegenwart, in der Europa droht in Neofaschismen abzudriften, beansprucht eine Gruppe von Schauspieler*innen eine Roma Armee zu Selbstverteidigungszwecken. Eine schnelle Eingreiftruppe zum Kampf gegen strukturelle Diskriminierung, Rassismus und Antiziganismus, aber auch als Emanzipation aus einer internalisierten Opferrolle. Die Schauspieler*innen sind Romnija, Rom und Romani Traveller aus Österreich, Serbien, Deutschland, Kosovo, Rumänien, England und Schweden, sie sind auch israelisch-deutsch-türkisch-Berliner Gadjé – sprich die Roma Armee Fraktion ist übernational, divers, feministisch, queer. Initiiert von Simonida und Sandra Selimović tritt sie als kollektive Selbstermächtigung in Aktion und entwirft mit Hausregisseurin Yael Ronen und den Künstler*innen Delaine und Damian Le Bas eine Vision für ein Safe European Home in Gypsyland Europa.

Regie: Yael Ronen
Bühne: Heike Schuppelius
Malerei & Artwork: Damian Le Bas, Delaine Le Bas
Kostüme: Delaine Le Bas
Mitarbeit Kostüme: Maria Júlia Ubaldino Abreu
Musik: Yaniv Fridel, Ofer Shabi
Video: Hanna Slak
Licht: Hans Fründt
Dramaturgie: Irina Szodruch
Theater

Nach uns das All oder Das innere Team kennt keine Pause

Von Sibylle Berg

Europa irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft: Auf dem zerfallenen Kontinent haben sich Nationalismus und Faschismus endgültig durchgesetzt. Eine Frau in den Dreißigern bewirbt sich für eine Reality-Show, deren Teilnehmer*innen auf dem Mars eine neue Gesellschaft aufbauen werden. Was angesichts der zunehmenden Verrohung als letzter Ausweg erscheint, wird jedoch nur unter bestimmten Bedingungen gewährt: Die Rakete kann nur als Zweierteam bestiegen werden, damit die Fortpflanzung auf dem fremden Planeten gesichert ist …
Nach Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen (Stück des Jahres 2013) und Und dann kam Mirna (Mülheimer Theatertage 2015) bereitet Sibylle Bergs Anti-Heldin des 21. Jahrhunderts den intergalaktischen Ausstieg vor und begibt sich dafür mehr oder weniger überzeugt auf Partnersuche.

Inszenierung: Sebastian Nübling, Tabea Martin
Bühne: Magda Willi
Kostüme: Ursula Leuenberger
Licht: Jan Langebartels
Dramaturgie: Katja Hagedorn
Exkursion

Remote Mitte (Tour in English)

Collective Audiowalk by Rimini Protokoll

In online games, people that have never met in reality go on virtual treasure hunt together. In Remote Mitte the audience heads out into the real city with wireless headphones. They are led by an artificial voice, familiar from navigation systems or from computer-aided phone services. This encounter with an artificial intelligence leads the group to experiment on itself. How can we make decisions together? Who do we follow when we let ourselves be guided by a computer program?

50 people are watching each other, making individual decisions, and yet they are part of a group at the same time. Even though the artificial intelligence observes human behavior from a distance, her voice sounds more human with every step. She leads the group from the periphery to the center. Along the way, artificial binaural recordings and cinematic compositions set the urban landscape to music. The journey through the city becomes a collective film.

Remote X raises the question of artificial intelligence and our own predictability, and moves from city to city as a mobile research laboratory. What began in 2013 as Remote Berlin in cooperation with HAU Hebbel am Ufer has been further developed since then, in cities such as Avignon, Bangalore, Moscow, New York, São Paulo, Abu Dhabi, in 28 site-specific variations. Each new site-specific version builds on the dramaturgy of the previous city. After more than 700 performances worldwide, the project Returns to Berlin and interrogates in a new edition on behalf of the Maxim Gorki Theater, the German capital at its center: Mitte.

Bicycles cannot be taken on the tour. The tour ends at Hackescher Markt. Please use public transport for arrival and departure.

Depature Point: Invalidenfriedhof, Entrance Scharnhorststraße

Tour available in English every day. The start and end points of the tour are not the same. Please arrive at the start point at least 15 minutes early. Please bring an ID card or similar as a deposit for your headphones. The audio tour will take about 120 minutes (no intermission). Longer walks are part of the event. The event is not handicapped accessible.

Concept + Script + Director: Stefan Kaegi
Co-Director + Co-Script + Realisation Berlin: Jörg Karrenbauer
Sound Design: Nikolas Neecke
Dramaturgy: Aljoscha Begrich, Juliane Männel
Sound Editing + Assistant Director: Ilona Marti
Production Manager: Juliane Männel
Research Assistant: Alexander Kirchner
Theater

Winterreise

رحلة الشتاء

Januar, 2017. Das neu gegründete Exil Ensemble des Gorki – bestehend aus professionellen Neuberliner Schauspieler*innen aus Afghanistan, Syrien und Palästina – unternimmt eine zweiwöchige Bustour durch das winterliche Deutschland, mit einem Abstecher in die Schweiz. Welchen Blick werfen Ayham Majid Agha, Maryam Abu Khaled, Hussein Al Shatheli, Karim Daoud, Tahera Hashemi, Mazen Aljubbeh, Kenda Hmeidan und Yael Ronen auf dieses Exil-Land? Wie nehmen sie das Zusammensein mit den Eingeborenen, mit ihrem Mitspieler Niels Bormann, mit den Expert*innen, die versuchen, Deutschland zu erklären, mit dem Busfahrer wahr? Welche gegenseitigen Annäherungsversuche gibt es, wie werden die Beziehungsverhältnisse ausgelotet?

Regie: Yael Ronen
Bühne: Magda Willi
Kostüme: Sophie Du Vinage
Musik: Yaniv Fridel, Ofer Shabi
Video: Benjamin Krieg
Theater

Verräter

Die letzten Tage

Die völkisch-nationale Revolution marschiert – und die vordemokratische patriarchale Familie erfährt eine ungeahnte Renaissance als Idealvorstellung von Ordnung und Kultur. Eine Drohung liegt in der Luft: »Verräter! Eure Tage sind gezählt, unsere Zeit ist angebrochen.« Erleben wir die letzten Tage der Demokratie und der Freiheit, wie wir sie kannten? Falk Richter recherchiert eine persönliche und politische Familienaufstellung der gegenwärtigen Gesellschaft. Gemeinsam mit dem Ensemble des Gorki begibt er sich auf die Suche danach, wie die radikalen und rasanten Umbrüche der gegenwärtigen Gesellschaft noch zu begreifen sind. Was ist noch wahr? Wie verwandelt sich Sprache zwischen Lüge und Verrat in Gewalt?

Regie: Falk Richter
Bühne/Kostüme: Katrin Hoffmann
Musik: Nils Ostendorf
Video: Aliocha Van Der Avoort
Licht: Carsten Sander
Dramaturgie: Jens Hillje
Theater

Der Russe ist einer, der Birken liebt

von Olga Grjasnowa

Mascha ist Deutsche, Jüdin, Aserbaidschanerin, wenn nötig auch Russin oder Türkin, sie beherrscht fünf Sprachen fließend und spricht ein paar weitere, so »wie die Ballermann-Touristen deutsch«. Maschas Freund Elias kämpft mit dem Geheimnis, das Mascha aus ihrer Kindheit in Baku macht. Er akzeptiert nicht, dass sie nicht darüber sprechen will. Mascha aber hasst Diskussionen über ihren »Migrationshintergrund« und Begrifflichkeiten wie »postmigrantisch«, insbesondere wenn ihr Freund aus der ostdeutschen Provinz sie benutzt. Es gibt noch Sami, der auch ohne Worte versteht, aber der ist auf einem anderen Kontinent. Als Mascha Elias plötzlich verliert, bricht sie aus der Welt. Sie reist Hals über Kopf nach Israel und sucht in der Wüste nach einem neuen Leben, einer neuen Liebe, einem neuen Anfang.
Brüche und Neuanfänge ziehen sich durch die Biografien der Protagonisten. Die Familiengeschichten von Mascha und ihren Freunden sind geprägt von der Zerbrechlichkeit der Welt: von kollabierenden privaten, politischen und gesellschaftlichen Systemen.

Regie: Yael Ronen
Bühne: Magda Willi
Kostüme: Esther Krapiwnikow
Video: Benjamin Krieg
Dramaturgie: Irina Szodruch
Theater

Der Auftrag

Erinnerung an eine Revolution

Gegenwart. Ein Transitraum. Gleißendes Licht, Ordnung, Sicherheit, keine Notausgänge. Menschen bewegen sich wie Fahrstühle. Drei Männer unterschiedlicher Herkunft und Klasse, vielleicht Gesandte aus der Zukunft, vielleicht Gespenster aus der Vergangenheit, erinnern sich an einen fast vergessenen, doch längst fälligen Auftrag und versuchen noch einmal, eine Insel von der Sklaverei zu befreien. Ende der 1970er Jahre schreibt Heiner Müller sein Stück Der Auftrag, das nur auf den ersten Blick von der Endphase der Französischen Revolution handelt. Es ist die Erinnerung an eine »Zeit des Verrats« und des Scheiterns. Ein historischer Versuch wird noch einmal durchgespielt, für eine mögliche Zukunft, in der das Kontinuum, die ewige Wiederkehr des Gleichen, gesprengt wird.

Regie: Mirko Borscht
Bühnenbild: Christian Beck
Kostüme: Elke von Sivers
Musik: Romy Camerun
Video: Hannes Hesse
Dramaturgie: Holger Kuhla
Aufführungen / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Konzert Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin Berlin, Behrenstraße 55-57
Aufführungen / Theater Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Aufführungen / Konzert Luzerner Sinfonieorchester Luzern, Pilatusstrasse 18
Aufführungen / Konzert Berliner Schlosskonzerte Perlen der Klassik Berlin, Postfach 280303
Aufführungen / Konzert Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Frankfurt (Oder), Lebuser Mauerstr. 4
Aufführungen / Konzert Berliner Singakademie Berlin, Charlottenstr. 56
Aufführungen / Theater Shakespeare Company Berlin Berlin, Prellerweg 47-49
Aufführungen / Cabaret Bar jeder Vernunft Berlin Berlin, Schaperstr. 24
Aufführungen / Konzert Philharmonischer Chor Berlin Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Aufführungen / Konzert Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin, Breitscheidplatz
So, 24.6.2018, 10:00 Uhr
Aufführungen / Konzert stummfilmkonzerte.de Berlin, An der Apostelkirche
Mo, 25.6.2018, 19:45 Uhr
Aufführungen / Konzert stummfilmkonzerte.de Berlin, An der Apostelkirche
Di, 26.6.2018, 19:45 Uhr
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Aufführung Maxim Gorki Theater Berlin-Mitte, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Aufführung piccolo Theater gGmbH Cottbus, Klosterstr. 20
Aufführungen / Aufführung Komödie Berlin, Kurfürstendamm 206/209
Aufführungen / Aufführung Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Aufführung TRIBÜNE Berlin, Otto-Suhr-Allee 18
Aufführungen / Aufführung Berliner Brett'l Berlin, Friedrichstrasse 130
Michael Hansen Brettl
Aufführungen / Aufführung HANSA-THEATER BERLIN Berlin, Alt-Moabit 48
Aufführungen / Konzert Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Aufführungen / Aufführung Berliner Filmkunsthaus Babylon Berlin, Rosa - Luxemburg - Str. 30
Aufführungen / Aufführung Adolf-Glaßbrenner-Bühne Stralau Berlin, Am Rudolfplatz 05
Aufführungen / Aufführung Freie Theateranstalten Berlin Berlin, Klausenerplatz 19
Aufführungen / Aufführung Hackesches Hof-Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40 / 41
Aufführungen / Aufführung Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Aufführung LIZ-Theater Berlin Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Operette Europäische Stiftung Operette Berlin, Geibelstr. 42
Aufführungen / Konzert Theater- und Konzertstätte Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Aufführung POETENPACK Potsdam, Lennéstr. 37
www.poetenpack.net
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin Berlin, Behrenstraße 55-57
Aufführungen / Aufführung theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Film Coffee Potsdam, R.-Breitscheid-Str.50
Aufführungen / Aufführung Hebbel am Ufer Berlin, Stresemannstr. 29
HAU 1
Aufführungen / Aufführung Hebbel am Ufer Berlin, Hallesches Ufer 32
HAU 2
Aufführungen / Aufführung Hebbel am Ufer Berlin, Tempelhofer Ufer 10
HAU 3
Aufführungen / Aufführung PODEWIL Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Aufführung Kleines Theater Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Operette Gesellschaft Wittenberge, Paul- Lincke Platz
Elblandfestspiele e.V.
Aufführungen / Konzert Leo Kestenberg Musikschule Berlin Tempelhof-Schöneberg Berlin, Grunewaldstr. 6 - 7
Aufführungen / Aufführung Bar jeder Vernunft Berlin, Schaperstraße 24
Theater, Cabaret, Restaurant
Aufführungen / Aufführung Theatersport im Shake! Zelt Berlin, Mühlenstr. Ecke Str. der Pariser Kommune
vis-à-vis vom Ostbahnhof an der East Side Gallery www.theatersport-berlin.de
Aufführungen / Aufführung Theater Lichterfelde Berlin, Drakestr. 49
Aufführungen / Aufführung Theater im Palais Berlin, Am Festungsgraben1
Das besondere Theater Unter den Linden
Aufführungen / Theater Das Weite Theater Berlin, Parkaue 23
für Puppen und Menschen
Aufführungen / Aufführung Galli Theater Berlin Berlin, Oranienburgerstr. 32
in den Heckmannhöfen
Aufführungen / Aufführung Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
deutsc-polnische Studiobühne Berlin www.teatrstudio.de
Aufführungen / Aufführung BühnenRausch Berlin (Prenzlauer Berg), Erich-Weinert-Straße 27
c/o Karin Mietke
Aufführungen / Aufführung event-theater Brandenburg, Ritterstr. 69
Aufführungen / Aufführung ratibor-theater berlin, cuvrystr.20
die gorillas
Aufführungen / Aufführung HT21|Hansa Theater Berlin, Alt-Moabit 48
Aufführungen / Konzert Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin Berlin, Charlottenstr. 55
Aufführungen / Kabarett KABARETT KARTOON Berlin, Kochstraße 50, Axel-Springer-Passage
Aufführungen / Aufführung "Die Gorillas" Berlin, Cuvrystrasse 20
Ratibortheater
Aufführungen / Aufführung Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Aufführung Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Aufführung Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Aufführung Jüdisches Theater BAMAH Berlin, Hardenbergstr. 12
Aufführungen / Aufführung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Aufführung QUATSCH Comedy Club Berlin, Friedrichstr. 107
Aufführungen / Aufführung Hans Wurst Nachfahren Berlin, Gleditschstraße 5
Theater am Winterfeldtplatz
Aufführungen / Aufführung BKA-Theater Berlin, Mehringdamm 34
Berliner Kabarett Anstalt
Aufführungen / Aufführung THEATER MIRAKULUM - Puppenkomödie Berlin Berlin - Mitte, Brunnenstraße 35
Aufführungen / Aufführung Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Aufführung Ballsaal Glaskasten Berlin/ Wedding, Prinzenallee 33
Ensemble Öffentliche Leben
Aufführungen / Aufführung Woesner Brothers Sommerbühne Berlin, Kollwitzstraße 35-37
Open-Air 23. Mai - 15. September 2006
Aufführungen / Aufführung theaterkapelle e.V. Berlin, Boxhagener Str. 99
Theater TRANSIT
Aufführungen / Theater UNIDRAM - Festival für junges Theater in Europa Potsdam, Schiffbauergasse 4e
T-Werk
Aufführungen / Konzert Philharmonisches Kammerorchester Berlin Berlin, Akazienstraße 3
Artistic Director Michael Zukernik
Aufführungen / Aufführung THEATER AN DER PARKAUE Berlin, Parkaue 29
Kinder- und Jugendtheater des Landes Berlin
Aufführungen / Aufführung Wintergarten Varieté Berlin, Potsdamer Straße 96
Aufführungen / Aufführung Atelier am Hufeisen Berlin, Hüsung 8
Sandmalerin Angela Kaiser
Aufführungen / Konzert HAUS DER GENERATIONEN Hoppegarten, Lindenallee
Internationaler Buind e.V.
Aufführungen / Konzert C. Bechstein Centrum Berlin Berlin, Kantstr. 17 / stilwerk
Aufführungen / Film achtung berlin - new berlin film festival Berlin, Veteranenstraße 21
Aufführungen / Konzert Niels Koepcke Lindow (Mark) OT Banzendorf, Banzendorfer Str. 70
Ulrike von Soden Koepcke
Aufführungen / Cabaret BKA- Theater Berlin-Kreuzberg, Mehringdamm 34
Aufführungen / Tanz Tanzschule Berlin, Bremer straße 68
Hoparkett
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131
Aufführungen / Aufführung Indische Botschaft Berlin, Tiergartenstraße 17
Kulturabteilung
Aufführungen / Aufführung THEATER MIRAULUM Berlin, Brunnenstraße 35
Puppenkomödie Berlin
Aufführungen / Aufführung Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
F40
Aufführungen / Aufführung English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
F40
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Aufführung Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Konzert Brandenburgische Sommerkonzerte Berlin-Charlottenburg, Fritschestr. 22
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstrasse 17
Aufführungen / Aufführung Theater der Migranten Berlin, Bürknerstr. 5
Reuterkiez Theater Ortswechsel. Szenen aus deb Leben einer Stadt.
Aufführungen / Konzert RIAS Kammerchor Berlin, Charlottenstraße 56
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstr. 100 / Ecke Hardenbergstr.
Aufführungen / Konzert Image Berlin GmbH Berlin, Spandauer Damm 22 - 24
Aufführungen / Aufführung Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1
art-changé
Aufführungen / Aufführung Sandtheater Berlin Berlin, Friedrichstr. 101
Admiralspalast Berlin, Saal F101