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Komische Oper Berlin

Seit ihrer Gründung steht die Komische Oper Berlin für zeitgemäßes, lebendiges Musiktheater und hat sich zu einem der profiliertesten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. »Profiliert« aber nicht im Sinne von repräsentativer Routine, sondern als markante, scharf umrissene Ausrichtung. Wir sind der Ansicht: Im Musiktheater geht es vor allem um eines - Menschen zu bewegen. Wir präsentieren neue Sichtweisen, nicht nur auf die Stücke, sondern auch auf die Form selbst.

Mit dem Namen »Komische Oper« knüpft Gründervater Walter Felsenstein an die Unmittelbarkeit und Volksnähe der französischen Opéra comique, aber auch an die im Krieg zerstörte Berliner Komische Oper in der Friedrichstraße an der Weidendammer Brücke an, deren Intendant Hans Gregor 1905–1911 von ähnlichen Ideen inspiriert war und eine »Kunst ohne Konvention, Vorurteile und Künstlereitelkeiten« forderte.

Kontakt

Komische Oper Berlin
Stiftung Oper in Berlin
Behrenstraße 55-57
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30. 202 60-0
Fax: +49 (0)30. 202 60-405
E-Mail: karten@komische-oper-berlin.de

 

Telefonservice:
Telefon (030) 47 99 74 00 | Fax 90
Mo–Sa 9–20 Uhr | Sonn- & Feiertage 14–20 Uhr
E-Mail karten@komische-oper-berlin.de

Opernkasse:
Unter den Linden 41, D-10117 Berlin
Mo–Sa 11–19 Uhr, Sonn- & Feiertage 13–16 Uhr

Abendkasse:
Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin
Kartenverkauf für die jeweilige Vorstellung 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Salons, Kammer- und Nachtkonzerte ab 1/2 Stunde vor Beginn.
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Bewertungen & Erfahrungsberichte Komische Oper Berlin

Operette

Frühlingsstürme

Jaromír Weinberger

Premiere: 25. Januar 2020

Libretto von Gustav Beer
Rekonstruiert und neu arrangiert von Norbert Biermann

Die »letzte Operette der Weimarer Republik« kehrt zurück! Das Werk des zu seiner Zeit überaus erfolgreichen jüdisch-tschechischen Komponisten Jaromír Weinberger wurde am 20. Januar 1933, knapp einen Monat nach Paul Abrahams Ball im Savoy und zehn Tage vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Berliner Admiralspalast mit Richard Tauber als japanischem Offizier Ito und Jarmila Novotná als russischer Generalswitwe Lydia Pawlowska uraufgeführt. Am 12. März 1933 fiel endgültig und unwiderruflich der Vorhang. Nun, 87 Jahre später, hebt er sich endlich wieder – für die Neuinszenierung von Barrie Kosky!

Während die Fackelzüge der Nationalsozialisten durch das Brandenburger Tor zogen, jüdische Künstler*innen ihre Anstellungen verloren und der Reichstag brannte, ließ man sich im Admiralspalast trotzig Abend für Abend von den Frühlingsstürmen ins weit entfernte China forttragen: Japanische Spione, als Chinesen verkleidet im Hauptquartier der russischen Heeresleitung, eine junge Witwe aus St. Petersburg, die das Blut der Offiziere in Wallung bringt und ein koddrig kalauernder deutscher Reporter, der die frech-vorlaute Tochter des befehlshabenden Generals zu umgarnen versucht – das sind die Zutaten dieser eigenwilligen, mitten im Japanisch-Russischen Krieg von 1904/05 angesiedelten Operette.

Bleibt auch das personelle Grundmuster der Operette mit einem lyrisch-dramatischen Liebespaar und einem Buffo-Paar gewahrt, so bricht das Werk an vielen Stellen die gewohnten Formen: Große Shownummern mit Balletteinlagen fehlen gänzlich, der Chor singt nur aus dem Off, die Akt-Finali werden allein von den vier Solist*innen bestritten – und die tragende Rolle des Generals Katschalow ist eine reine Sprechrolle. Dazu schreibt Jaromír Weinberger eine Musik, die den rhythmisch beschwingten Operettensound ebenso beherrscht wie das große Drama. Orchestrale Naturschilderungen (der Frühlingsstürme!) stehen neben musikalischen Exotismen, liedartige Melodien treffen auf spätromantische Instrumentationskunst – die aufgrund der fehlenden Originalpartitur speziell für die Neuinszenierung rekonstruiert wurde.

Inszenierung: Barrie Kosky
Choreographie: Otto Pichler
Bühnenbild und Licht: Klaus Grünberg
Kostüme: Dinah Ehm
Dramaturgie: Ulrich Lenz

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Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn!

Ein Berlin-Abend [2020]

Uraufführung: 6. März 2020

Was kommt heraus, wenn man Opern-Weltstar Anne Sofie von Otter und Tatort-Kommissar Wolfram Koch in einen Raum mit Adam Benzwi – musikalischem Geist der neuerstarkten Jazz-Operette – und Regie-Chefkoch Barrie Kosky sperrt? Eine wilde, echt Berliner Mélange!
Die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter singt an allen bedeutenden Opern- und Konzerthäusern der Welt. Nach dem Gastspiel mit ihrem Chanson-Programm Douce France (Grammy Award 2015) und ihrer Rolle als »Die alte Frau« in Leonard Bernsteins Candide steht die Weltklasse-Sängerin nun bereits zum dritten Mal auf der Bühne der Komischen Oper Berlin – diesmal mit Schauspieler Wolfram Koch an ihrer Seite, der spätestens als Frankfurter Tatort-Kommissar Kultstatus erlangte.


Die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter singt an allen bedeutenden Opern- und Konzerthäusern der Welt. Nach dem Gastspiel mit ihrem Chanson-Programm Douce France (Grammy Award 2015) und ihrer Rolle als »Die alte Frau« in Leonard Bernsteins Candide steht die Weltklasse-Sängerin nun bereits zum dritten Mal auf der Bühne der Komischen Oper Berlin – diesmal mit Schauspieler Wolfram Koch an ihrer Seite, der spätestens als Frankfurter Tatort-Kommissar Kultstatus erlangte.
»Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn«, »Ich steh’ im Regen …«, »Nur nicht aus Liebe weinen« – zeitlose Melodien auf absurd-skurrile und sachlich-romantische Texte sind das Markenzeichen der Berliner Schlager der 1920er und 30er Jahre. Kurt Weill, Paul Dessau, Hanns Eisler, Friedrich Hollaender, Peter Kreuder, Theo Mackeben, Michael Jary lauten die Namen ihrer Verfasser, deren Schicksal unterschiedlicher nicht hätte sein können: Während die einen aufgrund ihrer Abstammung oder Überzeugung verfolgt wurden, arrangierten sich andere mit dem faschistischen Regime. Ihre musikalischen Wurzeln aber haben sie alle im legendär-libertären Berlin. Ein Abend der Gegensätze und Widersprüche, die sich unauflösbar und ungeglättet ins Gesicht lachen.


Musikalische Leitung: Adam Benzwi
Inszenierung: Barrie Kosky
Dramaturgie: Maximilian Hagemeyer
Solistin: Anne Sofie von Otter
Solist: Wolfram Koch
Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.

Musik von Kurt Weill, Paul Dessau, Peter Kreuder, Theo Mackeben u. a.

Sprache: Deutsch

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Ballett

Staatsballett Berlin: Plateau Effect

Jefta van Dinther

In Jefta van Dinthers Plateau Effect gleichen die Tänzerinnen und Tänzer einer Gemeinschaft, die in fortwährendem und rastlosem Wandel wechselnde Terrains in stetiger Bewegung durchwandert. Mit neun Tänzerinnen und Tänzern sucht Jefta van Dinther nach dem Effekt unklarer Orientierung und nach der Herausforderung für den Betrachter, verschiedene Ebenen von Choreographie, Licht und Bühne gleichzeitig zu erfassen. Das Wechselspiel des Sehens untereinander und innerhalb der Aktionen der Tänzer einerseits, ihre Interaktionen mit den Materialien andererseits: Es entsteht eine »Choreographie der Materie«. Kleinigkeiten verschmelzen zu verblüffender Größe, sodass die nüchterne Wirklichkeit des Materials gewissermaßen in einen psychedelischen Ausnahmezustand gerät. An der Schnittstelle zwischen Fakten und Suggestion prüft Plateau Effect unsere Fähigkeit, das Hier und Jetzt zu überschreiten.

Choreographie: Jefta van Dinther
Sounddesign: David Kiers
Bühne: SIMKA
Licht: Minna Tikkainen
Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin

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Oper

La Traviata

Giuseppe Verdi

Melodramma in drei Akten [1853]

Klassiker - radikal modern! Giuseppe Verdis bekanntestes Werk über Leben, Lieben, Leiden und Tod einer Edelkurtisane im Paris des 19. Jahrhunderts wird von Regisseurin Nicola Raab einer szenisch-dekonstruktiven Neuinterpretation unterzogen. Violetta Valéry verkörpert die Sehnsucht im Zwiespalt - zerrissen zwischen Liebe und Autonomie, zwischen Gegenwart und einer Phantasiewelt voller düsterer Abgründe und erotischer Exzesse.

Skandal! Ein Wort, ein Tod, ein Opernstoff.
Gerade ein Jahr war vergangen seit dem Tode Marie Duplessis’ 1847 in Paris, als ein Roman sie unsterblich machen sollte. Die junge Frau, buchstäbliche »Unschuld vom Lande«, begann seit ihrer Ankunft in der französischen Hauptstadt eine erstaunliche Karriere als Modistin, Gesellschafterin und Kurtisane der Pariser Hautevolee – und erlag am Ende der Schwindsucht. Zu ihren Liebhabern zählten Théophile Gautier, Franz Liszt und auch Alexandre Dumas der Jüngere. Er war es, der Marie im Jahr nach ihrem Tode ein literarisches Denkmal schuf; in Gestalt seines autobiografischen Romans Die Kameliendame erhob er Marie zu einer der bekanntesten Kurtisanen des 19. Jahrhunderts; einer Primadonna der Prostitution. Aus seinem Bestseller fertigte Dumas ein Bühnenstück, dessen Titelrolle später Sarah Bernhard ins Pantheon der Schauspielerei katapultieren würde – und Giuseppe Verdi zu einer seiner berühmtesten Schöpfungen inspirierte: La traviata.

Im Herzen Frankreichs liegt Paris, seine Gesellschaft ist sich eigenes Zentrum, ihr Leben kreist in Varietés, Theatern, Salons und findet seinen Mittelpunkt bei Violetta Valéry – der schönen Dame mit dem Herzen, das nie liebt. So spricht sie selbst von sich, aber der junge Alfredo Germont zeigt ihr das Gegenteil. Kurz währt das Glück des jungen Paares, zwingt doch Alfredos Vater Violetta zur Trennung. Aus Sorge um den Ruf seiner Familie, seiner unverheirateten Tochter und um die Gesellschaftsmoral. So brechen Herzen. Gerade vermeint Alfredo noch, die Katastrophe wäre aufzuhalten, da vollstreckt der Tod sein Urteil, verhängt die Strafe über die Geliebte.

Mit ihrem Werk erschlossen Verdi und sein Librettist Francesco Maria Piave Neuland für das Opernschaffen ihrer Zeit. Die Wahl eines zeitgenössischen Bühnenstücks war außergewöhnlich, zudem handelte es sich um einen Stoff von enormer gesellschaftlicher Brisanz – das Leben und Sterben einer Prostituierten zum Gegenstand der hohen Kunst der Oper zu machen, das hatte es noch nicht gegeben, das war undenkbar, zumal angesichts der katholischen Bürgermoral Frankreichs wie Italiens. Die Uraufführung in Venedig im Jahre 1853 zeitigte verhaltene Reaktionen. Doch schon im Jahr darauf trat das Werk einen Siegeszug über die Welt an, der bis heute anhält ...

Von dieser Staunen erregenden Langzeitwirkung der Liebes- und Gesellschaftstragödie, ihrer bis heute andauernden Faszinationskraft, lässt sich die Inszenierung von Nicola Raab inspirieren. Das Sentiment der Partitur – sie gehört zu den bekanntesten des Komponisten und des Genres – und den nahezu mythischen Charakter Violetta Valérys nehmen Aīnars Rubiķis, Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, und Regisseurin Nicola Raab zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Befragung. Vermag der Skandal von einst auch uns Heutige derart zu erschüttern? Die Auseinandersetzung gilt dem substantiellen Kern, Kunst und Klischee dieses Meisterwerks. Eine moderne, emanzipierte Frauenfigur verirrt sich angesichts des drohenden Todes in einem traumatischen Kosmos. Im inneren Erleben ringt Violetta mit ihrem Leben als professionelle Geliebte, mit Sehnsuchtsfiguren und Dämonen ihrer Vergangenheit, gegen Schicksalsgewalt und um Autonomie.

Inszenierung: Nicola Raab
Bühnenbild: Madeleine Boyd
Kostüme: Annemarie Woods
Dramaturgie: Simon Berger
Chöre: David Cavelius
Licht: Linus Fellbom
Choreografie: Oren Lazovski

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Liederabend

Farges mikh nit - vergiss mich nicht

Jiddische Operettenlieder
Von Warschau zum Broadway

Ein virtuoser Liederabend zwischen mitreißender Komik, leiser Melancholie und tief berührender Verzweiflung: Nach den umjubelten Konzerten 2015 und 2018 kehrt Farges mikh nit – vergiss mich nicht in dieser Saison auf die Vorbühne der Komischen Oper Berlin zurück. Ensemble Mitglied Alma Sadé, die international erfolgreiche Mezzosopranistin Helene Schneiderman und Intendant Barrie Kosky als »großartiger Entertainer und kongenialer Begleiter für seine beiden wunderbaren Sängerinnen« [BERLINER ZEITUNG] lassen eine vergessene Gattung wiederaufleben: die Jiddische Operette. Die Autoren und Komponisten, zum größten Teil aus Osteuropa stammend, emigrierten unter dem Druck der dortigen Pogrome Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA, wo sie dem noch in den Kinderschuhen steckenden amerikanischen Musical und der aus Europa importierten Operette ein drittes Genre gegenüberstellten. Ihre Lieder handeln nicht selten vom Exil, von Einsamkeit und Heimweh, aber auch von der Lust am Leben – allen Widerständen zum Trotz. »Ein besseres Plädoyer gegen den gerade auch in Berlin wieder ansteigenden Antisemitismus als einen solchen Liederabend, der einen wichtigen Teil der jüdischen Kultur auf ebenso sympathische wie mitreißende Weise vorstellt, kann man künstlerisch nicht halten.« [Deutschland Funk]

PROGRAMM

1. Julius Jaffe (Lebensdaten unbek.) Ikh bin a mame (instr.)
2. Abraham Ellstein (1907–1963) /Molly Picon (1898–1992) Maz’l
3. Joseph Rumshinsky (1881–1956) / Molly Picon A bis’l libe
4. Sholom Secunda (1894–1974)/Itzkhok Perlov (191 1–1980) Shver tzu zayn a yid
5. Joseph Rumshinsky/Isidore Lillian (1882–1960) Du bist dos likht fun mayne oyg’n
6. Abraham Ellstein/Itzik Manger (1911–1969) Yid’l mit’n fid’l
7. Alexander Olshanetsky (1893–1946)/Bella Meisel (1902–1991) Glik
8. Abraham Ellstein/Molly Picon Ikh zing
9. Abraham Ellstein/Molly Picon Oyg’n
10. David Meyerowitz (1867–1943) Vos geven iz geven un nito
11. Abraham Ellstein/Jacob Jacobs (1890–1977) Farges mikh nit
12. Abraham Ellstein Tif vi di nakht
13. Abraham Ellstein Oy mame, bin ikh farlibt
14. Abraham Ellstein /Jacob Jacobs Meydele
15. Oscar Strock (1892–1975) /S. Korn-Teuer (um 1890–1941) Vi ahin zol ikh geyn?
16. Abraham Goldfaden (1840–1908) Rozhinkes mit mandl’n
17. Aaron Lebedeff (1875–1960) Rumania, Rumania!

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Konzert

Sinfoniekonzert 3:
Alondra de la Parra und Jan Vogler

Dirigentin: Alondra de la Parra
Violoncello: Jan Vogler
Orchester der Komischen Oper Berlin


Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune
Camille Saint-Saëns: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33
Erich Wolfgang Korngold: Filmmusik zu The Adventures of Robin Hood
George Gershwin: Ein Amerikaner in Paris

Paris – L.A.! Die gefeierte Dirigentin Alondra de la Parra sowie Weltklasse-Cellist Jan Vogler laden zu einem musikalischen Kontinentalflug zwischen alter und neuer Welt! Ausgangspunkt auf europäischer Seite ist das Land mit der einzig wahren Hauptstadt der Liebe: Camille Saint-Saëns setzte sich 1872 nach dem Deutsch-Französischen Krieg mit seinem süffigromantischen Cellokonzert stark für einen genuin französischen Musikstil ein, während Debussys Prélude einen Wendepunkt der französischen Moderne in der Musik markiert. Für das Land auf der anderen Seite des Atlantiks, mit seiner kalifornischen Traumfabrik und seiner steten Prägung durch Einwanderung, steht der österreichische Komponist Erich Wolfgang Korngold. Nach seiner Emigration zu Beginn des Austrofaschismus machte er in Hollywood als Filmmusikkomponist Karriere und prägte dieses Genre bis heute u. a. mit seinem oscarprämierten Robin Hood-Soundtrack von 1937. Schließlich verbindet George Gershwin seine amerikanische Heimat und die altehrwürdige Dame Paris mit seiner kongenialen Tondichtung, in der er die Eindrücke seines ersten Besuchs in Frankreichs Metropole verarbeitet. Rhapsodie international!

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Konzert

Flucht II - Vom Einwandern

Eine Konzert-Trilogie

In drei Konzerten erzählen Musiker*innen mit unterschiedlichsten Fluchthintergründen, aus unterschiedlichen Ländern kommend, in unterschiedlichen Ländern lebend, anhand ihrer Geschichten und durch Musik von ihren jeweiligen Lebenswegen. Deutschland war und ist Ziel vieler Geflüchteter – doch nicht nur aus den bekannten Kriegs- und Krisengebieten und nicht erst seit 2015. In Flucht II treten Musiker*innen auf, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten sowohl von der arabischen Halbinsel oder aus Nordafrika, aber auch z. B. aus Osteuropa nach Deutschland geflohen sind. So wird das Thema Nr. 1 in der politischen Diskussion der letzten Jahre – Flucht – an der Komischen Oper Berlin zum zweiten Mal Gegenstand von ganz unterschiedlichen musikalischen Begegnungen!

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Konzert

Nachtkonzert 3: Paris – Moskau!

Streichquartette von Ravel, Schostakowitsch und Strawinsky

Mit Ansgard Dörsam, Stefan Adam, Violine; Anton Loginov, Viola; u. a.

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Konzert

Sinfoniekonzert 4:
Ainārs Rubiķis und Arabella Steinbacher

Dirigent. Ainārs Rubiķis
Violine. Arabella Steinbacher
Orchester der Komischen Oper Berlin


Dmitri D. Schostakowitsch: Tahiti Trot op. 16 (Tea for two)
Erich Wolfgang: Korngold Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Richard Rodgers: My funny Valentine
Claude Debussy: Jeux
Maurice Ravel: Daphnis et Chloé, Suiten Nr. 1 und 2

Hollywood, Broadway und Ballets Russes! – In seinem Violinkonzert, das nach eigenem Bekunden »mehr für einen Caruso als einen Paganini« sei, zitiert Erich Wolfgang Korngold zahlreiche Themen aus seinen genreprägenden Filmmusiken. Umrahmt von zwei weltbekannt gewordenen Broadway-Melodien wird das Konzert von einer der führenden Geiger*innen unserer Zeit interpretiert, in deren Spiel die New York Times die »Ausgewogenheit von Lyrik und Feuer« pries. Nach der Pause schwelgt das Orchester der Komischen Oper Berlin unter seinem Generalmusikdirektor dann mit zwei für Sergej Djaghilews Ballets Russes geschriebenen Kompositionen in den spielerischen Melodien und duftigen Klängen des französischen Impressionismus: Debussys »getanztes Gedicht« Jeux und Maurice Ravels längstes Orchesterwerk, Daphnis et Chloé.

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Oper

Die Zauberflöte

Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Emanuel Schikaneder

Über 300.000 Menschen in der ganzen Welt haben Die Zauberflöte in der gefeierten Inszenierung der britischen Theatertruppe »1927« und Barrie Koskys mit ihrer »köstlich-absurden Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm« [BERLINER MORGENPOST] mittlerweile gesehen. Nach Stationen in Los Angeles, Shanghai, Madrid, Helsinki, Barcelona und Warschau ist sie nun auch in Paris, Seoul und Tokyo zu erleben – und natürlich in Berlin!

»Zu Hilfe, zu Hilfe, sonst bin ich verloren!« – Die Rettung Taminos vor der bedrohlichen Riesenschlange in allerletzter Sekunde ist der Beginn einer abenteuerlichen Reise in unbekannte Reiche auf der Suche nach der Liebe. Diese Liebe materialisiert sich für Tamino zunächst nur in einem Bild: dem Bild Paminas. Ist diese Liebe real? Oder muss sie es erst werden? – Auch Papageno,Taminos frecher Begleiter, folgt dem (Traum-)Bild einer liebenden Partnerin an seiner Seite, die nach Möglichkeit ganz genauso sein soll wie er. Ist Papagena Realität oder bleibt sie letztlich nur ein Traum? – Wie ins Monströse gesteigerte, fast einem Albtraum entsprungene Mutter- und Vaterfiguren kämpfen die Königin der Nacht und Sarastro um den Einfluss auf Tamino und Pamina. Ist die Königin liebende Mutter oder rachsüchtige Widersacherin? Ist Sarastro ein selbstsüchtiger Despot oder ein väterlich besorgter Herrscher?
Die Zauberflöte scheint mehr Fragen und Rätsel aufzuwerfen, als Antworten zu geben. Am Ende versagen alle Logik und aller Verstand vor der unermesslichen Fantasie dieser Zauberoper. Ihr Geheimnis liegt in tieferen Schichten menschlicher Grunderfahrungen, für die eben das Märchen die angemessene Ausdrucksform zu sein scheint und nur die Musik die passende Sprache findet. Nicht umsonst ist der »Titelheld« der Oper ein Instrument, oder eben schlichtweg: die Musik.

Inszenierung: Suzanne Andrade, Barrie Kosky
Animationen: Paul Barritt
Bühnenbild, Kostüme: Esther Bialas
Dramaturgie: Ulrich Lenz
Chöre: David Cavelius
Licht: Diego Leetz

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Musical

Anatevka

Jerry Bock

Musical basierend auf den Geschichten von Sholem Aleichem [1964]

»Das ist gewiss der überzeugendste und am wenigsten klischeebeladene Fiddler, der vorstellbar ist.« [THE NEW YORK TIMES] Im osteuropäischen Schtetl Anatevka lebt man streng nach jüdischer Tradition! Und mit dieser ringt der Milchmann Tevje. Und mit seinem Gott. Und mit dem Liebeseigensinn seiner drei ältesten Töchter. Am Ende muss die Dorfgemeinschaft vor Pogromen fliehen …

Barrie Koskys gefeierte Inszenierung, in der sich Lebensschmerz und -freude verdichten, berührt mit Humor und Menschlichkeit: »So darf man sich also ausgiebig erfreuen an einer Inszenierung, die prächtig unterhält. Wild wird getanzt zum kräftigen Klezmerton, den das Orchester der Komischen Oper anschlägt, angeleitet von Koen Schoots.« [FAZ]


Das Buch zu Anatevka, im englischen Original Fiddler on the Roof, verfasste Joseph Stein nach Motiven aus den berühmten jiddischen Erzählungen von Scholem Alejchem, die zwischen 1894 und 1916 unter dem Titel Tewje, der Milchmann entstanden. Jerry Bock schuf – mit über 3.000 Aufführungen allein am Broadway – eines der erfolgreichsten, aber auch tragischsten Meisterwerke des Genres. Anatevka schildert Humor und Leid herzergreifender Figuren zwischen Überlebensfreude und Katastrophe in der wahrscheinlich lebensbejahendsten Liebesverwicklungsheiratstragikomödie des 20. Jahrhunderts.
Mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl

Buch von JOSEPH STEIN
Musik von JERRY BOCK
Gesangstexte von SHELDON HARNICK

Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen

Produziert für die Bühne in New York von Harold Prince

Original-Bühnenproduktion in New York inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins

3 h 15 min inkl. Pause

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Oper

Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart

Dramma giocoso in zwei Akten (1787)
Libretto von Lorenzo da Ponte Deutsche Fassung von Sabrina Zwach

Don Juan, der Inbegriff des Verführers, inspirierte Mozart zu einer seiner schillerndsten Opern – frivol, witzig und tiefgründig in einem.

Regisseur Herbert Fritsch »desertiert« in seiner Lesart des Don Giovanni »in den formal virtuos arrangierten Nonsens« und »gibt dem Publikum so Gedankenfreiheit« [FAZ]. Hierfür besinnt er sich auf den archetypischen Kern des Don Juan und erweckt ihn als boshaften Harlekin zu neuem Leben – einen Verlierer, dreist, komisch zum Totlachen und unwiderstehlich zugleich, gerahmt durch die zarte, tiefschwarze Spitze Mozartscher Musik. Eine »faszinierende und intelligente Sichtweise fernab jeglicher Plattitüden« [KLASSIK.COM].

Kein anderes Werk Mozarts demonstriert auf so konsequente Weise die Total-Attacke auf jegliche Konvention – und das nicht nur inhaltlich, sondern auch formal. Hier purzeln die neuen Figuren, die nichts verbindet außer der ständig flüchtigen Hauptperson, nur so auf die Bühne. Gleich am Anfang gibt es das finale Messerstechen und bis zum bitter-absurden Ende geht es weiter Schlag auf Schlag und drunter und drüber. Das jedoch in überirdisch schönen Tönen. Regisseur Herbert Fritsch besinnt sich in seiner Lesart des Don Giovanni auf den archetypischen Kern des Don Juan und erweckt ihn als boshaften Harlekin zu neuem Leben – ein Verlierer, dreist, komisch zum Totlachen und unwiderstehlich zugleich, gehüllt in die lasziv-verspielte, tiefschwarze Spitze der Musik Mozarts.
Libretto von Lorenzo Da Ponte / Deutsche Fassung von Sabrina Zwach

Musikalische Leitung: Jordan de Souza
Inszenierung und Bühnenbild: Herbert Fritsch
Kostüme: Victoria Behr
Dramaturgie: Johanna Wall, Sabrina Zwach
Chöre: David Cavelius
Licht: Franck Evin

3h 15m inkl. Pause

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Oper

Rigoletto

Giuseppe Verdi

Oper in drei Akten (1851)

»A comic opera that goes horribly wrong.« – Wie Schachtelteufel springen die Protagonisten von Verdis Oper in Barrie Koskys Inszenierung immer wieder aus Kisten, Schränken oder dem Bühnenboden. Die Clownsmaske bekommt etwas Bedrohliches, wird zum Fluch, der den Narren unentrinnbar verfolgt, auch kompositorisch ...

Die musikalische Signatur für den auf Rigoletto lastenden Fluch durchzieht die gesamte Partitur – von den ersten Tönen des Vorspiels bis zu Rigolettos letztem, verzweifelten Aufschrei: »Ah, la maledizione!«. »Als ein Alptraum geplant, wächst sich die Inszenierung, durchschossen von Clownerien aller Art, zu einem Abenteuer des Musiktheaters sondergleichen aus.« [BERLINER MORGENPOST]


Rigoletto, Verdis sechzehnte Oper, entstand 1851. Barrie Kosky entspinnt in seiner Insze­nierung aus dem Jahr 2009 einen fantastischen Albtraum rund um Rigoletto und seine Tochter Gilda. Rigoletto ist Hofnarr am Hof des Herzogs von Mantova, eines zügellosen Frauen­verführers. Seine geliebte Tochter verbirgt er vor der kaum weniger dekadenten Hofgesell­schaft. Er selbst ist ein böser Clown, gehasst und gefürchtet, weil er mit seinem Sarkasmus und Zynismus alles und jeden der Lächerlichkeit preisgibt. Die Höflinge sinnen auf Rache: Sie halten Gilda, die Rigoletto fast vollständig isoliert von einer Amme aufziehen lässt, um sie vor der Welt zu schützen, für seine heimliche Geliebte und wollen sich für die bösen Späße des Hofnarren rächen, indem sie Gilda entführen. Die hat kurz zuvor bei einem seltenen Ausflug außerhalb ihres Gefängnisses hat sie einen jungen Studenten kennengelernt und ihr Herz verloren. Doch der Student entpuppt sich als der Herzog im Inkognito, der darauf sinnt, mit ihr seine nächste Eroberung zu machen – und fallen zu lassen. Das Entführungsopfer landet schließlich beim Verführer. Rigoletto sinnt auf Rache und die Katastrophe schreitet voran …

Libretto von Francesco Maria Piave

Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild und Kostüme: Alice Babidge
Dramaturgie: Ingo Gerlach
Chöre: David Cavelius
Licht: Franck Evin

In italienischer Sprache

2h (ohne Pause)

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Ballett

Ekman | Eyal

Staatsballett Berlin
Choreographien von Alexander Ekman und Sharon Eyal

N.N. [Kreation]
Choreographie von Alexander Ekman

Alexander Ekman ist bekannt für seine temporeichen, humorvollen Werke, deren Witz er wirkungsvoll in Szene setzt. Ihm ist es wichtig, Themen zu finden, mit denen sich eine Mehrheit seiner Zeitgenossen identifizieren kann, die das Publikum sowohl unterhalten als auch befragen. Seit 2006 widmet er sich dem Choreographieren und ist weltweit gefragt. Für das Staatballett Berlin erarbeitet er eine Uraufführung.

Als vibrierende Experimente an der Grenze zwischen Präzision und vermeintlichem Exzess sind auch Sharon Eyals Choreographien zu beschreiben, die bei Publikum und Tänzern einen Nerv zu treffen scheinen. Die kompromisslose israelische Choreographin hat längst zu einer sehr persönlichen, unverwechselbaren künstlerischen Handschrift gefunden, wurde nicht nur vom Hause Dior zur Gestaltung einer der letzten Modenschauen verpflichtet, sondern erobert zunehmend die europäischen Tanzbühnen. Die emotionale Authentizität, die zur Interpretation ihrer Stücke erforderlich ist, wird sie nun mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts in einer Kreation für Berlin persönlich erforschen.

N. N. [Kreation] Tanzstück von Sharon Eyal
Musik von Ori Lichtik

Choreographie: Sharon Eyal
Co-Choreographie: Gai Behar
Bühne: Sharon Eyal, Gai Behar
Kostüme: Rebecca Hytting
Licht: Alon Cohen

Musik vom Tonträger

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Kammermusik

Kammerkonzert 3:
Springtime is stringtime!

Kammermusik zum Frühlingsbeginn von Mendelssohn Bartholdy, Brahms und Widmann

Mit Daniela Braun, Volker Friedrich, Violine; Johanna Kubina, Martin Flade, Viola; Cécile Tacier, Violoncello; u. a.

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Ball

Ball der Komischen Oper Berlin

Opernball der Komischen Oper Berlin mit dem Förderkreis Freunde der Komischen Oper Berlin e. V.

JAPAN IM FRÜHLING

Der Förderkreis und die Komische Oper Berlin laden zu einem Ausflug in fernöstliche Gefilde und feiern den nächsten Opernball unter dem Motto »Japan im Frühling«! Als Chinesen verkleidete japanische Spione, ein nach Liebe dürstender russischer General und eine junge Witwe, die allen den Kopf verdreht – das sind die Zutaten der Operette »Frühlingsstürme« von Jaromír Weinberger und Inspiration für das Thema unseres nächsten Opernballs!

Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky führt durch einen exklusiven Abend, der musikalisch von Ensemblemitgliedern untermalt wird. Nach einem Champagnerempfang und einem Dinner auf der Bühne findet der Abend schließlich seinen Höhepunkt mit dem Tanz auf der Bühne – live begleitet vom Orchester – und einem Mitternachts-Überraschungsprogramm!

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Konzert

Nachtkonzert 4: »Böhmen liegt am Meer!«

Im Bühnenbild von Don Giovanni

Kammermusik aus Böhmen von Jaromír Weinberger, Antonín Dvořák u. a.
Mit Freia Schubert, Stefan Adam, Violine; Masae Kobayashi, Viola; u. a.

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Konzert

Kammerkonzert 4: Česká hudba

Kammermusik aus Böhmen von Jaromír Weinberger, Bohuslav Martinů u. a.
Die jungen Musiker*innen der Orchesterakademie stellen sich vor.

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Oper

Schwanda, der Dudelsackpfeifer

Jaromír Weinberger

Volksoper in zwei Akten [1927]
Libretto von Milo Kare
Deutsche Nachdichtung von Max Brod

Einmal Königsthron, dann Hölle und zurück, bitte! – Jaromír Weinberger gelang mit seinem 1927 in Prag uraufgeführten Schwanda, der Dudelsackpfeifer ein Sensationserfolg, der bis 1933 tausendfach in Europa und den USA aufgeführt wurde. Nach dem Musical Welterfolg My Fair Lady inszeniert Andreas Homoki nun die spätromantische Musiktheaterkomödie rund um diesen Dudelsackpfeifer. Mit von der Partie: Bariton Daniel Schmutzhard als böhmische Stimmungskanone sowie – als ewig geliebte Dorota – Sara Jakubiak, die in der vergangenen Spielzeit als Marietta in Die tote Stadt das Publikum begeisterte. Gemeinsam mit Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis erobern sie Herzen, die Welt und – die Unterwelt!


Pünktlich zum Essen steht er auf dem Hof: Babinský – Strauchdieb, Volksheld, Legende – und nimmt den jungen Schwanda mitsamt des Dudelsacks flugs mit. Es lockt ein Abenteuer, die große Welt! Mit guter Laune und seinem Instrument erwärmt der junge Mann ein Königinnenherz aus Eis, gewinnt ein Volk, gerät in Eifersuchtsprozesse und gar in Höllenpossen. Doch die Hölle ist vor allem eins: sterbenslangweilig! Mit Babinskýs Hilfe, mit Witz und mit Taschenspielertricks rettet Schwanda seine Seele und gewinnt zum Schluss die Liebe seines Lebens.
Mit Schwanda schuf Jaromír Weinberger ein ebenso komisches wie berührendes Werk, das zwischen 1927 und 1933 zu den meistgespielten Opern zählte. Diese Liebeserklärung an Böhmen, aus Stoffen und Figuren der Heimat geschaffen, hat ihre musikalischen Wurzeln in Volksliedern und Tänzen der Region und trägt Blüten sowohl im Stil der Opern seines Landsmannes Bedřich Smetana – allen voran Die verkaufte Braut – als auch der spätromantischen Orchesterklänge à la Franz Schreker oder Richard Strauss. Nur ein Instrument kennt diese Partitur nicht: einen Dudelsack …

Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Inszenierung: Andreas Homoki
Choreographie: Otto Pichler
Bühnenbild: Paul Zoller
Kostüme: Klaus Bruns
Dramaturgie: Simon Berger
Chöre: David Cavelius
Licht: Franck Evin

Sprache: Deutsch

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Schwanda, der Dudelsackpfeifer

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Komische Oper Berlin

Stiftung Oper in Berlin

Seit ihrer Gründung steht die Komische Oper Berlin für zeitgemäßes, lebendiges Musiktheater und hat sich zu einem der profiliertesten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. »Profiliert« aber nicht im Sinne von repräsentativer Routine, sondern als markante, scharf umrissene Ausrichtung. Wir sind der Ansicht: Im Musiktheater geht es vor allem um eines - Menschen zu bewegen. Wir präsentieren neue Sichtweisen, nicht nur auf die Stücke, sondern auch auf die Form selbst.

Mit dem Namen »Komische Oper« knüpft Gründervater Walter Felsenstein an die Unmittelbarkeit und Volksnähe der französischen Opéra comique, aber auch an die im Krieg zerstörte Berliner Komische Oper in der Friedrichstraße an der Weidendammer Brücke an, deren Intendant Hans Gregor 1905–1911 von ähnlichen Ideen inspiriert war und eine »Kunst ohne Konvention, Vorurteile und Künstlereitelkeiten« forderte.
Telefonservice:
Telefon (030) 47 99 74 00 | Fax 90
Mo–Sa 9–20 Uhr | Sonn- & Feiertage 14–20 Uhr
E-Mail karten@komische-oper-berlin.de

Opernkasse:
Unter den Linden 41, D-10117 Berlin
Mo–Sa 11–19 Uhr, Sonn- & Feiertage 13–16 Uhr

Abendkasse:
Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin
Kartenverkauf für die jeweilige Vorstellung 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Salons, Kammer- und Nachtkonzerte ab 1/2 Stunde vor Beginn.

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Komische Oper Berlin

Aufführungen / Theater Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Aufführungen / Show Friedrichstadt-Palast Berlin Berlin, Friedrichstraße 107
Aufführungen / Theater Volksbühne Berlin Berlin, Linienstraße 227
Aufführungen / Theater Schaubühne am Lehniner Platz Berlin Berlin, Kurfürstendamm 153
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin Berlin, Pommernallee 2-4
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Cabaret Bar jeder Vernunft Berlin Berlin, Schaperstr. 24
Aufführungen / Theater HAU Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Aufführungen / Theater Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Theater Improtheater Paternoster Berlin Berlin, Voßbergstraße 3
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Comedy Zwei Meissners- Kabarett und Comedy
Mo, 27.1.2020, 19:00 Uhr
Aufführungen / Film Deutsches Spionagemuseum
Di, 28.1.2020, 19:00 Uhr
Aufführungen / Comedy Zwei Meissners- Kabarett und Comedy
Sa, 1.2.2020, 19:30 Uhr
Aufführungen / Aufführung ufa-Fabrik
Sa, 1.2.2020, 20:00 Uhr
Aufführungen / Aufführung ufa-Fabrik
So, 2.2.2020, 19:00 Uhr
Aufführungen / Comedy Zwei Meissners- Kabarett und Comedy
So, 2.2.2020, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Komödie am Kurfürstendamm im Schillertheater Berlin, Bismarckstraße 110
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Theater Tribühne Berlin Berlin, Otto-Suhr-Allee 18
Aufführungen / Theater Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Theater Theater- und Konzertstätte Jüterbog Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Theater Theater Poetenpack Potsdam Potsdam, Lennéstr. 37
Aufführungen / Theater theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Theater Podewil Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Theater Kleines Theater Berlin Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Theater Theatersport Berlin Berlin, Bürgerheimstr. 8
Aufführungen / Theater Theater Lichterfelde Berlin, Drakestr. 49
Aufführungen / Theater Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
Aufführungen / Theater BühnenRausch Berlin, Erich-Weinert-Straße 27
Aufführungen / Kabarett Kabarett Kartoon Berlin, Kochstraße 50
Aufführungen / Theater "Die Gorillas" Ratibortheater Berlin, Cuvrystrasse 20
Aufführungen / Theater Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Theater Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Kulturveranstaltung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Theater BKA-Theater Berliner Kabarett Anstalt Berlin, Mehringdamm 34
Aufführungen / Theater Theater Mirakulum - Puppenkomödie Berlin Berlin, Brunnenstraße 35
Aufführungen / Theater Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Theater Theater o.N. (Zinnober) Berlin, Kollwitzstr. 53
Aufführungen / Theater Theater TRANSIT Berlin, Boxhagener Str. 99
Aufführungen / Theater Wintergarten Berlin Berlin, Potsdamer Straße 96
Aufführungen / Theater Chamäleon Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40/41
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131
Aufführungen / Theater Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater Stage Theater Am Potsdamer Platz Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Theater Theater der Migranten Reuterkiez Theater Berlin, Bürknerstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1

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