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Ballettzentrum Hamburg John Neumeier

Das Hamburg Ballett John Neumeier ist weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt. Weltweite Gastspiele machen es zu einem festen Bestandteil der internationalen Ballettszene und zu einem kulturellen Botschafter Deutschlands. Im Zentrum steht Ballettdirektor und Chefchoreograf John Neumeier, der seit 1973 Künstlerischer Leiter der Compagnie ist. Seit 1996 ist er zudem Ballettintendant. 2005 wurde ihm die Position eines Geschäftsführers der Hamburgischen Staatsoper anvertraut. In seinen Werken verbindet er die Tradition des klassischen Balletts mit modernen, zeitgemäßen Formen und schafft damit eine unverwechselbare choreografische Sprache.

In den Ballett-Werkstätten referiert John Neumeier über ballettgeschichtliche Aspekte und spricht über Themen des laufenden Repertoires sowie über technische Besonderheiten des Tanzes. Seit 1975 bilden die Hamburger Ballett-Tage den Abschluss der Saison. Die Festtage werden meist mit einer Premiere eröffnet und enden mit der Nijinsky-Gala, die neben dem Hamburger Ensemble weltweit gefeierte Stars präsentiert.

Die Hamburgische Staatsoper ist die Heimatbühne des Hamburg Ballett John Neumeier. Kreatives Zentrum mit neun Ballettsälen und Trainingsräumen ist das Ballettzentrum in Hamburg-Hamm. Neben dem täglichen Training sind hier seit 1989 zahlreiche Kreationen von John Neumeier und anderen Choreografen entstanden, außerdem wird hier das Repertoire der Compagnie einstudiert und weiter entwickelt. Das Gebäude des Hamburger Architekten Fritz Schumacher beherbergt zudem die 1978 von John Neumeier ins Leben gerufene Ballettschule des Hamburg Ballett mit ihrer Vorschule, acht professionellen Ausbildungsklassen inklusive zweier Theaterklassen. Das Ballettzentrum ist auch Sitz des Bundesjugendballetts, das 2011 von John Neumeier gegründet wurde.

Kontakt

Ballettzentrum Hamburg John Neumeier
Caspar-Voght-Straße 54
D-20535 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 21 11 88-0
Fax: +49 (0)40 21 11 88-88

 

Spielstätte:
Hamburgische Staatsoper
Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg
Ballett

Brahms/Balanchine

Ballette von George Balanchine

Premiere: 09. Dezember 2018, Großes Haus

Der Ballettabend "Brahms/Balanchine" vereint zwei Choreografien des legendären New Yorker Ballettchefs George Balanchine, der als Erbe von Marius Petipa gilt. Mit dem "Brahms-Schoenberg Quartet" schuf er das erste sinfonische Ballett für das New York State Theater – ein beeindruckendes Tanzstück für großes Ensemble. "Liebeslieder Walzer" ist dagegen ein intimes Ballett, das John Neumeier gezielt nach Hamburg holt: "Unter allen Choreografien von Balanchine hat 'Liebeslieder Walzer' eine Ausnahmestellung: Es ist ein Juwel – zart, delikat und subtil. Um seine tief empfundenen Emotionen zu Brahms' Musik und den deutschen Gedichten ausdrücken zu können, suchte Balanchine acht sehr besondere Tänzer aus. Eine von ihnen war Violette Verdy, deren Auftritt mir unvergesslich bleibt."

LIEBESLIEDER WALZER
Musik: Johannes Brahms
Liebeslieder-Walzer, op. 52 und Neue Liebeslieder-Walzer, op. 65
Gedicht: Friedrich Daumer und Johann Wolfgang von Goethe
Choreografie: George Balanchine
Bühnenbild: Heinrich Tröger
Kostüme: Karinska

50 Minuten

BRAHMS-SCHOENBERG QUARTET
Musik: Johannes Brahms
Klavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25, Bearb. von Arnold Schoenberg
Choreografie: George Balanchine
Bühnenbild: Heinrich Tröger
Kostüme: Karinska

45 Minuten
Ballett

Beethoven-Projekt

Ballett von John Neumeier

"Persönliche Gedanken und große Jubiläen kommen manchmal zusammen. Über viele Jahre habe ich mir überlegt, ein größeres Projekt mit Ludwig van Beethovens Musik zu realisieren.
Überblickt man die Ballettmusiken großer Komponisten des 19. Jahrhunderts, ist es bemerkenswert, dass neben Tschaikowskys epochemachenden Werken Beethovens "Geschöpfe des Prometheus" zu den bedeutendsten Partituren gehört. Beethovens großartige Musik hat mich immer wieder tief berührt, ohne dass daraus bisher ein abendfüllendes Werk entstanden wäre. Mit Blick auf die anstehende Saison hatte ich das Gefühl, dass die Zeit dafür nun reif ist. Das große Beethoven-Jubiläum, das im Jahr 2020 ansteht, ist dafür ein zusätzlicher Ansporn."

John Neumeier

Musik: Ludwig van Beethoven
Choreografie und Kostüme: John Neumeier
Bühnenbild: Heinrich Tröger
Tanz

Bernstein Dances

Inspiriert von der Musik und vom Geist Leonard Bernsteins
für Leonard Bernstein

2018 feiert die Musikwelt den 100. Geburtstag des amerikanischen Dirigenten, Komponisten und genialen Musikvermittlers Leonard Bernstein. Mit der Wiederaufnahme von "Bernstein Dances" ehrt John Neumeier nicht nur einen bedeutenden Künstler, sondern auch einen persönlichen Freund. Bernstein kam immer wieder nach Hamburg und besuchte mit Begeisterung Aufführungen beispielsweise der "West Side Story" und des Ballettabends "Songfest"/"The Age of Anxiety" in den Fassungen von John Neumeier.
In der Ballettrevue "Bernstein Dances" fasste John Neumeier 1998 seine 20-jährige Beschäftigung mit dem Gesamtwerk Bernsteins zusammen. Neben populären Erfolgswerken für das Theater stehen intime Momente wie die "Anniversaries", Klavierminiaturen für persönliche Freunde, und spirituell gefärbte Kompositionen. Elegant präsentiert in den zeitlos schlichten Kostümen von Giorgio Armani lässt John Neumeier im Jubiläumsjahr den Geist von Leonard Bernstein wieder aufleben.

Musik: Leonard Bernstein
Choreografie: John Neumeier
Bühnenbild: John Neumeier – unter Verwendung der New York Fotos von Reinhart Wolf
Kostüme: Giorgio Armani

2 Stunden 30 Minuten | 1 Pause
Ballett

Chopin Dances:
Dances at a Gathering | The Concert

Zwei Ballette von Jerome Robbins

Dances at a Gathering
Ballett von Jerome Robbins
Dem Andenken an Jean Rosenthal gewidmet.
Musik: Frédéric Chopin orchestriert von Clare Grundman
Choreografie: Jerome Robbins
Einstudierung: Ben Huys, Susan Hendl
Kostüme: Joe Eula
Licht: Jennifer Tipton eingerichtet von Les Dickert

The Concert or The Perils of Everybody
Musik: Frédéric Chopin
Choreografie: Jerome Robbins
Einstudierung: Jean-Pierre Frohlich
Bühnenbild: Saul Steinberg
Kostüme: Irene Sharaff
Licht: Jennifer Tipton eingerichtet von Les Dickert

Ein Abend, der den Titel "Chopin Dances" trägt, weckt Erwartungen. Chopin und Ballett – das ist eine folgenreiche Geschichte, die 1907 mit Michail Fokins "Chopiniana" begonnen hat, nicht zu vergessen Isadora Duncans Auseinandersetzung mit Chopin, die bereits zuvor, in Paris um 1900, eingesetzt hatte. Chopin selbst hat die Tänze seiner polnischen Heimat zeitlebens gewürdigt. Seine Mazurkas wurden zu regelrechten Exportartikeln, die das masowische Kulturgut bis nach Amerika brachten und dort in der Sehnsucht vieler polnischer Zugewanderter weiterlebten. Die Prägung des Tanzes durch die Musik von Frédéric Chopin erfuhr auch Jerome Robbins. Der 1998 in New York verstorbene amerikanische Choreograf war Spross osteuropäischer Einwanderer.

Mit seinem Ballett "Dances at a Gathering" kehrte Robbins nach zwölfjähriger Abwesenheit wieder zum New York City Ballet zurück. Das Werk entstand aus Anlass der 25th Anniversary City Center Gala, für die Robbins zunächst nur einen Pas de deux für Edward Villella und Patricia McBride choreografieren sollte, und wurde im Rahmen dieser Feier am 8. Mai 1969 erstmalig vorgestellt. Die offizielle Premiere folgte am 22. Mai im New York State Theater.

In einem Gespräch mit Hubert Saal erinnerte sich Robbins an den Probenprozess: "Ich begann den Pas de deux mit Eddie Villella und Pat McBride zu machen. Dann wurde ich durch die Musik angeregt. Und es strömte aus mir heraus, als ob sich in mir ein Ventil geöffnet hätte, und die Reinheit des Arbeitens mit den Tänzern leitete den Strom. Ich nahm, was mir gefiel, ließ es geschehen und vertraute darauf." Die Auseinandersetzung mit der Musik führte zu einer steigenden Nummernzahl und forderte weitere Tänzer. Fünf Tänzerinnen und fünf Tänzer werden in unterschiedlichen Farben ihrer Kostüme als Einzelpersonen erkennbar.

Die Abfolge der Tänze folgt keiner äußeren Handlung, sie gibt Raum für eine tänzerische Kommunikation der Solisten. "Dances at a Gathering" meint denn auch Tänze bei einer Begegnung. Entstanden ist ein klassisches Ballett mit leicht folkloristischem Einschlag, das in seinen Gesten einer humanen Poesie folgt.

Der folkloristische Gestus dominiert auch in den ausgewählten Kompositionen von Frédéric Chopin. Vergleichsweise häufig erklingen Mazurkas. Aus ihnen spricht die Seele einer Landschaft. Gemeinschaft und Verwurzelung – für Robbins war beides wichtig: "Die Atmosphäre in dem Ballett scheint europäisch und zugleich nicht europäisch zu sein. Es wirft einen nostalgischen Blick auf die europäischen Wurzeln und schaut doch mit amerikanischer Unverwandtheit den Horizont der Pioniere."

Jerome Robbins redet von Menschen über Menschen. Er erzählt Geschichten auch da, wo der Tanz allein durch Musik geleitet wird: "Ballett lässt mich wie ein Autor fühlen. Ich kann sagen, was immer ich will, beschränkt nur durch mein eigenes Fassungsvermögen und das meiner Tänzer."
Ballett

Die Kameliendame

Ballett von John Neumeier

nach dem Roman von Alexandre Dumas d.J.

John Neumeier schuf 1978 nach Alexandre Dumas' Roman eines seiner bekanntesten Handlungsballette. Es schildert die Geschichte von Armand, einem Mann aus der besten Gesellschaft, der sich in die begehrte Kurtisane Marguerite verliebt. Trotz der Liebe, die sie auch für ihn empfindet, ist sie hin und her gerissen zwischen ihrem Leben im Luxus und ihren wahren Gefühlen – zumal sie sterbenskrank ist … Die Musik stammt von Frédéric Chopin.

Musik: Frédéric Chopin
Choreografie und Inszenierung: John Neumeier
Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose

2 Pausen - 3 Stunden
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Theater Thalia Theater Hamburg Hamburg, Alstertor 1
Aufführungen / Theater Thalia in der Gaußstraße Hamburg Hamburg, Gaußstraße 190
Aufführungen / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstrasse 93
Aufführungen / Aufführung theater itzehoe Itzehoe, Theodor-Heuss-Platz 1
Aufführungen / Aufführung Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Schwerin, Graf-Schack-Allee 11
Aufführungen / Aufführung Ohnsorg-Theater GmbH Hamburg, Große Bleichen 23-25
Aufführungen / Aufführung Theater Schachar Hamburg, Bogenstraße 36
Aufführungen / Konzert Laeiszhalle - Musikhalle Hamburg Hamburg, Johannes-Brahms-Platz
Aufführungen / Aufführung Alt-Rahlstedter Theatergruppe Hamb urg, Scharbeutzer Straße 36
Erstklassiges Amateurtheater ausHamburg Leitung Hanna Barthels
Aufführungen / Konzert Musikseminar Hamburg Hamburg, Max-Brauer-Allee 24
Aufführungen / Konzert Junge Philharmonie Elbe-Weser Stade, Im Johanniskloster
Aufführungen / Aufführung Kultur Bühne Bugenhagen Hamburg, Biedermannplatz 19
"Ensemble Proszenium"
Aufführungen / Oper OPERNLOFT Hamburg, Fuhlenwiete 7
Aufführungen / Konzert Jazzclub im Stellwerk Hamburg, Hannoversche Str. 85 (direkt im Bahnhof Harburg)
Aufführungen / Theater Amateurtheater VB Thalia v.1879 e,V, Hamburg, Maike-Harder-Weg 19
Geschäftsstelle Rainer Pietschmann
Aufführungen / Operette Hamburger Engelsaal Hamburg, Valentinskamp 40 - 42
Das Theater der leichten Muse
Aufführungen / Aufführung Theater in der Washingtonallee Hamburg, Washingtonallee 42
www.theaterwashingtonallee.de
Aufführungen / Theater Pantheater Haseldorf, Deichreihe 29
Aufführungen / Kabarett DAS SCHIFF Hamburg, Holzbrücke 2 / Nikolaifleet
Hamburgs Theaterschiff
Aufführungen / Aufführung Theater Die Komödianten Kiel, Wilhelminenstrasse 43
Aufführungen / Aufführung Theater Die Komödianten Kiel, Wilhelminenstrasse 43
Aufführungen / Aufführung Galli Theater Hamburg Hamburg, Behringstraße 26-28
Aufführungen / Theater Altonaer Theater Hamburg, Museumstraße 17
Aufführungen / Theater Volkstheater Geisler Lübeck, Dr. Julius - Leber - Straße 25
Aufführungen / Konzert Halle4.24 Hamburg, Stockmeyer Str. 41
Konzerthalle für Klassik und Jazz