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Staatliche Museen zu Berlin

Kontakt

Staatliche Museen zu Berlin
Genthiner Straße 38
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30-266 42 2201
Fax: +49 (0)30-266 42 2202
E-Mail: besucherdienste@smb.spk-berlin.de

Bewertungschronik

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Alle Museen der Staatlichen Museen zu Berlin sind bis auf Weiteres geschlossen

Es finden keine Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Bibliotheken sind weiterhin geöffnet.

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Online

Online-Angebote der Staatlichen Museen zu Berlin

Dank des vielfältigen Online-Angebots lassen sich die 15 Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin rund um die Uhr erschließen – und viele der Museen können in virtuellen Rundgängen auch außerhalb der Öffnungszeiten erkundet werden. Zudem gibt es auf der Website www.smb.museum, in der Online-Datenbank SMB-digital und auf Museum and the City, dem Blog der Staatlichen Museen zu Berlin, eine Vielzahl von Objekten und Geschichten zu entdecken. Das Online-Angebot wird kontinuierlich weiterentwickelt und um spannende neue Inhalte ergänzt.

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Blog

Museum and the City: Der Blog der Staatlichen Museen zu Berlin

Neben der Website der Staatlichen Museen zu Berlin mit fast 40 Landing-Pages aller Museen, Sammlungen und Institute bietet vor allem der Blog "Museum and the City" viele Hintergrundgeschichten, Interviews und Bildstrecken zu allen Museen und Sammlungen. Interessante Porträts von Mitarbeiter*innen oder thematische Reihen, zum Beispiel zur Sanierung der Neuen Nationalgalerie oder zu den Lieblingsstücken der Museumsmacher*innen, gewähren spannende Blicke hinter die Kulissen. In den Wochen des Shutdowns werden im Blog verstärkt unsere Kurator*innen zu Wort kommen, deren Sammlungsbereiche für die Besucher*innen geschlossen sind.

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© Staatliche Museen zu Berlin
Online

SMB-digital

Online-Datenbank der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin:
www.smb-digital.de/eMuseumPlus

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Bode Museum © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker
Online

Erkunden Sie die Museumsinsel Berlin online!

Geschichten, Architektur und Online-Ausstellungen:
artsandculture.google.com/project/museum-island-berlin

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© Staatliche Museen zu Berlin
Online

Marken:Zeichen. Das Grafische Atelier Stankowski + Duschek

Virtueller Rundgang

Logo, Leitsystem, Corporate Identity – was heute selbstverständlich zu jedem Firmenimage gehört, steckte Mitte des 20. Jahrhunderts noch in den Kinderschuhen. Bahnbrechend in der Entwicklung war das Grafische Atelier Stankowski + Duschek, das mehrere Jahrzehnte zu den führenden Büros für Kommunikationsdesign in Deutschland zählte. Die Sonderausstellung der Kunstbibliothek stellt das Werk des Ateliers incl. vieler berühmter Markenzeichen und Erscheinungsbilder – darunter die Deutsche Bank, Rewe oder das Berlin-Layout, das ab 1969 alle grafischen Produkte der Stadt bestimmte – anhand von rund 300 Exponaten vor. Der virtuelle 360°-Rundgang bietet Besucher*innen die Möglichkeit, sich frei durch den Ausstellungsraum zu bewegen, Objekte aus der Nähe zu betrachten und sich anhand begleitender Texte zu informieren.

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Online

Volkswagen ART4ALL Online Edition

Die durch Volkswagen, langjährigem Partner der Nationalgalerie, ermöglichte Initiative ART4ALL bietet an jedem ersten Donnerstag im Monat von 16 bis 20 Uhr kostenfreien Eintritt in den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin sowie ein interdisziplinäres Programm aus Vorträgen, Performances und Künstler*innengesprächen. Während der aktuellen Schließung finden die Veranstaltungsformate online statt. Den Auftakt bildet ein Gespräch mit Künstler Walter Dahn, der in der Sonderausstellung „To Whom It May Concern. Schenkung Paul Maenz“ mit dem mit Jiří Georg Dokoupil entstandenen Zyklus der „Ricki-Bilder" vertreten ist. Beide Maler gehörten Anfang der 1980er-Jahre zur „Mülheimer Freiheit“, einer Künstlergemeinschaft in Köln, welche die Szene mit ihren neoexpressiven Gemälden aufmischte. Neben seinem künstlerischen Schaffen entwickelte Dahn auch ein musikalisches Werk, das er im Podcast mit Kurator Sven Beckstette reflektiert.

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Online-Shop

Museumsshops der Staatlichen Museen Berlin

Museen & Sammlungen
Bücher
Medien
Homedeko & Büro
Mode & Accessoires
Schmuck
Kinder

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© Staatliche Museen zu Berlin
Ausstellung

Klartext.
Zur Geschichte des Bode-Museums

18.11.2020 bis auf Weiteres

Erstmalig steht das Bode-Museum selbst im Mittelpunkt einer Ausstellung. Rund eine viertel Million Besucher*innen begrüßt das Bode-Museum jährlich, seine Fassade gehört zu den Wahrzeichen von Berlin. Seine Geschichte und die hier ausgestellten Sammlungen sind oftmals weniger bekannt. Dabei stehen die Vergangenheit und Gegenwart des Hauses in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschichte Berlins: Wie Berlin hat auch das Bode-Museum die beiden Weltkriege, den Nationalsozialismus und die deutsche Teilung überstanden und stellt sich auch den aktuellen Herausforderungen der Corona-Pandemie.

Die Ausstellungssonderseiten unter www.smb.museum/klartext ermöglichen es, auch online die einzelnen Themenbereiche zu erkunden. Unter anderem stehen Infoblätter zu ausgewählten Werken und ein chronologischer Überblick zur Geschichte des Museums zur Verfügung.

Gegliedert ist die Ausstellung in vier zentrale Sektionen, die das Museum definieren:
Die Sammlungen
Das Gebäude
Die Forschung
Das Publikum

Eine Sonderausstellung von Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst in Kooperation mit dem Münzkabinett und dem Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin.

Wichtige restauratorische Maßnahmen und kunsttechnologische Untersuchungen, die in der Ausstellung präsentiert werden, wurden durch die großzügige Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung ermöglicht.

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Max Kühn, Pflanzen brechen aus der Erde, 1928, Öl und Tempera auf Holz (Detail) © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger
Ausstellung

Pflanzen brechen aus der Erde

Sammlung Scharf-Gerstenberg

„Unterirdisches Leben“, „Erdweh” oder „Raumkonzept. Natur“ von Jean Dubuffet, Roberto Matta bzw. Lucio Fontana – diese und andere Werke stehen im Zentrum der neuen Sonderpräsentation in der Sammlung Scharf-Gerstenberg. Sie alle umkreisen das Thema des Organischen und Vegetabilen.

Viele von ihnen sind in Zusammenhang mit Krisenzeiten entstanden, seien es die 1930er- oder die späten 1940er- und frühen 1950er-Jahre. Keines von ihnen zeigt einen Menschen, allenfalls nicht näher definierte Wesen sind zu erkennen. Was hier wächst und gedeiht, scheint wie von selbst entstanden.

„Pflanzen brechen aus der Erde“ ist eine Ausstellung über das geheime Leben der Natur, das sich dem gewohnten Blick verschließt und nur im Zauberspiegel der Kunst gelegentlich zum Vorschein kommt.

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Ausstellung

Xinyi Cheng.
The Horse with Eye Blinders

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin

Xinyi Cheng (* 1989 in Wuhan, lebt und arbeitet in Paris) wurde 2019 mit dem Baloise Kunst-Preis prämiert. Wie schon in den vergangenen beiden Ausgaben mit Sam Pulitzer und Lawrence Abu Hamdan ist diese Auszeichnung mit einem Ankauf der Baloise Group für die Sammlung der Nationalgalerie verbunden. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung im Hamburger Bahnhof präsentiert Cheng rund 30 Gemälde, darunter eine Vielzahl neuer Werke sowie sechs Fotografien.

Zentral in Chengs künstlerischer Praxis ist die Malerei. In ihren Bildern stehen häufig Männerfiguren im Mittelpunkt. Neben Einzeldarstellungen zeigt sie ihre Modelle auch in Interaktion miteinander. Der Umraum bleibt zumeist unbestimmt und besteht häufig aus in sich strukturierten, einfarbigen Hintergründen. Dadurch treten die Körper der Figuren aus der Fläche hervor. Ihre Beziehung zueinander, die durch zärtliche Gesten und intime Momente, aber auch rätselhafte Tätigkeiten angedeutet wird, lässt Cheng dabei offen.

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Wienand Verlag mit einem Text der Künstlerin sowie einem Essay von Sven Beckstette.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Baloise Group.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin

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Jean Pierre Laurent Houël, Das Amphitheater von Catania auf Sizilien, 1776-1779, Gouache und Aquarell © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz
Ausstellung

Voyage.
Mit französischen Zeichnern auf Reisen

Das Reisen auf dem Papier kennt keine Beschränkungen, Beherbergungsverbote oder Risikogebiete. Umso entspannter macht man sich in dieser Kabinettausstellung auf den Spuren französischer Zeichner des 17. und 18. Jahrhunderts auf den Weg, um die unterschiedlichsten Orte in Nah und Fern zu entdecken: russische Landschaften ebenso wie die ewige Stadt oder ägyptische Tempel.

Künstler reisten nicht nur auf eigene Faust, sondern auch im akademischen Rahmen ihrer Ausbildung und begleiteten sogar Expeditionen. Nicht immer haben sie dabei mit ihrem Stift oder dem Pinsel in dokumentarischer Genauigkeit nur das festgehalten, was sie unterwegs sahen. Manch eine Ansicht ist auch inspiriert von künstlerischen Traditionen der Landschaftsdarstellung oder ihrer Phantasie.

Die etwa 20 Werke stellen eine kleine, aber feine Auswahl aus der insgesamt über 1000 Blätter französischer Zeichner umfassenden Sammlung des Kupferstichkabinetts dar, die zu den umfangreichsten und bedeutendsten außerhalb Frankreichs zählt. Wir treffen auf bekannte und weniger bekannte Künstler und auch auf einige Besonderheiten der Berliner Sammlung. Zum Teil handelt es sich dabei um Entdeckungen, die im Zuge des zweijährigen Forschungs- und Digitalisierungsprojekts „Die Französischen Zeichnungen des Kupferstichkabinetts“ gemacht wurden, das großzügig gefördert wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und nun zu Ende geht.

Eine Kabinettausstellung des Kupferstichkabinetts in der Gemäldegalerie.

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ATMOISM, Ausstellungsansicht © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / David von Becker
Ausstellung

Atmoism. Gestaltete Atmosphären

Eine Ausstellung von Hermann August Weizenegger

Mit „Atmoism – Gestaltete Atmosphären“ widmet das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin dem Designer Hermann August Weizenegger (HAW) eine große Einzelausstellung. Das Konzept ist dem Haus auf den Leib geschnitten: Inspiriert von der „soft-brutalistischen“ Raumatmosphäre der 1967 von Rolf Gutbrod entworfenen Architektur des Kunstgewerbemuseums entwickelte der Designer 24 bühnenbildartige Interventionen. Diese entfalten sich als Skulpturen, Materialkompositionen und Objektinszenierungen wie ein Netz in der Dauerausstellung des Museums. Es entsteht ein atmosphärischer Rundgang, der den Dialog mit dem Museum und seinen Objekten eröffnet. In ihrer Gesamtheit spiegeln die Stationen eine gestalterische Vision zukünftiger Produkt(ions)szenarien wieder – irgendwo zwischen Mensch, Handwerk und mittelständischer Industrie.

Designwerke und Story
Alle Objekte stehen in Relation zu dem sie umgebenden Raum und genau an dieser Schnittstelle setzt HAW an: Nicht das zu gestaltende Produkt steht für ihn im Vordergrund, sondern es geht um Ganzheiten oder Ensembles, die er Designwerke nennt. Das Gefühl gestalterischer Einheit zieht sich anhand wiederkehrender Motive, Farben und Formen, die der Designer einem stetigen Transformationsprozess unterzieht, durch die Ausstellung. Beim Rundgang durchwandern Besucher*innen diverse gestalterische Atmosphären. Verteilt in den verschiedenen Bereichen der Dauerausstellung des Museums laden sie zum ästhetischen Dialog mit den Exponaten ein.

Lokalität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit
Die zukünftige Verbesserung der Waren- und Konsumwelt bildet den Ausgangpunkt für HAWs Designwerke. Das Leben eines Produkts begreift er als Kreislauf, in dem jede Komponente zum ästhetischen, sozialen und ökologischen Ausdruck des Gesamten beiträgt. Dazu gehört unter anderem die Auswahl der Materialien, der beteiligten Hersteller und das Nachleben eines Produkts. Überlegungen zu Regionalität und Langlebigkeit stehen für den Designer dabei im Zentrum. So arbeitet HAW in erster Linie mit Kooperationspartner*innen aus Deutschland, genauer gesagt, aus dem Gebiet Berlin-Brandenburg zusammen. Sein Anspruch auf Lokalität lässt den Designer regelmäßig neues Innovationspotenzial in ihm zuvor unbekannten Manufakturen, Handwerksbetrieben und Firmen aufspüren.

Innovationen mit Tradition
Die kooperative Arbeit an Designwerken erzeugt auf besondere Weise eine Symbiose aus Gestaltung, traditionellen Handwerksfertigkeiten und High-Tech-Verfahren. Für die Ausstellung entwarf HAW neben klassischen Industriedesignprodukten für die Serie auch zahlreiche Objekte, für deren Herstellung er mit traditionellen Handwerksbetrieben kooperierte. Diese sind für den Designer Inspirationsquell und Wissensfundus zugleich. Er verleiht den traditionellen Materialien und Herstellungsmethoden in der Ausstellung bewusst eine Bühne, um auf die Vorbildfunktion der jahrhundertealten Traditionen aufmerksam zu machen. Neben dem Handwerk sieht der Designer großes Potenzial in mittelständischen Produktionsstätten, die heute über ungeahntes technisches Know-how verfügen.

Gestaltung für kulturellen und gesellschaftlichen Mehrwert
Mit den Designwerken möchte HAW einen kulturellen Raum eröffnen, der über die reine Funktion und Form von Dingen hinausgeht. Denn Konsumgüter strukturieren Handlungsräume. HAW sagt: „Als Designer gestalte ich diese Räume des Handelns. Der Nutzer wiederum erhält die Chance, eine kognitive, emotionale und persönliche Bindung zum Gegenstand herzustellen, er erfährt etwas über den Herstellungskontext und darüber hinaus. Bei ihm entsteht Bewusstsein für die bestehenden Produktionsbedingungen, vielleicht sogar Verantwortung. So schafft Gestaltung kulturellen und gesellschaftlichen Mehrwert.“

Anlässlich der Ausstellung ist ein gleichnamiger Katalog erschienen.

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Ausstellung

Zeit für Fragmente

Werke aus der Sammlung Marx und der Sammlung der Nationalgalerie

Es sei gerade „eine Zeit für Fragmente“, bemerkte der Künstler Marcel Duchamp gegenüber der Schriftstellerin Anaïs Nin, als diese ihn im Jahr 1934 in seinem Pariser Atelier besuchte. Konkret meinte er die Dokumentation seines Werks Großes Glas, für die er Schriftstücke und Grafiken lose in einer grünen Schachtel sammelte. In einer Welt, deren Einheit und Ganzheit von der Physik ebenso in Zweifel gezogen wurde wie durch das Auseinanderfallen der Gesellschaft, erschien Duchamp das Fragment als einzig mögliche Form des künstlerischen Handelns.

In der Renaissance oder der Romantik brachte das Fragment als Rest eines ehemals Ganzen oder als Unvollendetes die Sehnsucht nach Einheit und Vollständigkeit zum Ausdruck. Entsprechend verweisen Motive wie Ruinen und Torsi auf ein Ideal von Vollkommenheit. Spätestens im 20. Jahrhundert wich diese Sehnsucht der Erkenntnis, dass die Welt stets eine unfertige ist. Es gibt immer einen Blickwinkel zu ergänzen oder einen weiteren Aspekt zu berücksichtigen. Teile, Überreste, Leerstellen und Ausschnitte verweisen in den Kunstwerken nicht mehr auf ein mögliches Ganzes, sondern auf die zugleich zerstörerische und schöpferische Kraft von Brüchen.

Die Sammlungspräsentation „Zeit für Fragmente“ geht den unterschiedlichen Bedeutungen des Fragmentarischen anhand von Werken von Joseph Beuys, Marianna Castillo Deball, Anish Kapoor, William Kentridge, Sam Taylor-Johnson, Cy Twombly, Andy Warhol u. a. nach.

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

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Ausstellung

comiXconnection

„comiXconnection“ thematisiert den aktuellen „independent comic“ in Serbien, Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina sowie Ungarn und Rumänien.

Das Projekt spürt die unterschiedlichen Comic-Szenen der aneinandergrenzenden Länder auf und setzt sie in Beziehung zueinander. Ab 2013 tourte die Ausstellung durch diese Region. Die 20. und letzte Station in Berlin gewährt erstmals auch einen Blick hinter die Kulissen des Projekts. „comiXconnection“ bringt dem Publikum die hier eher unbekannte Comic-Szene Südosteuropas näher und zeigt zugleich die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten des Mediums Comic auf.

Englischer Katalog und Essayband zur Ausstellung. Texthefte mit den Übersetzungen der Comics in mehreren Sprachen. Weitere Infos zur Ausstellung gibt es unter www.comixconnection.eu.

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Francisco de Goya, Modo de volar / Eine Art zu fliegen (Los Proverbios 13), Detail, um 1815, Radierung © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders
Ausstellung

Wir heben ab!

Bilder vom Fliegen von Albrecht Dürer bis Jorinde Voigt

Am 31. Oktober soll Berlins Flughafen BER endlich an den Start gehen. Aus diesem Anlass widmet sich das Kupferstichkabinett unter dem Titel „Wir heben ab!“ dem Thema „Fliegen“ zwischen jahrhundertelanger Faszination und aktueller Flugscham. Gezeigt werden rund 80 Arbeiten von rund 60 Künstler*innen, darunter Werke von Albrecht Dürer, Rembrandt, Goya, Eugène Delacroix, Max Klinger, Käthe Kollwitz, Robert Rauschenberg bis hin zu Eberhard Havekost und Jorinde Voigt.

Wie lange dauert die Reise „Von der Erde zum Mond“? Das fragt sich wohl manch einer beim Blick zum nächtlichen Himmel. Im Untertitel seines gleichnamigen Romans aus dem Jahr 1865 behauptete der französische Schriftsteller Jules Verne, dass die „Direkte Fahrt in 97 Stunden und 20 Minuten“ zu absolvieren sei. Als rund 100 Jahre später – am 19. Juli 1969 – die Mondlandung Realität geworden war, hatte die Reisedauer 76 Stunden betragen. Jules Verne hatte also gut geschätzt.

Otto Lilienthal, Pionier der Fliegerei
Vögel und Insekten können seit jeher fliegen, Hexen und Dämonen wird diese Fähigkeit zugetraut. Aber der Mensch? Seine Gedankenflüge nahmen ihren Anfang auf dem Papier, bevor sie Realität wurden. Otto Lilienthal, einer der Pioniere der Fliegerei, verband die Luftfahrt mit der Hoffnung auf wirtschaftliche Freiheit, Mobilität und Frieden. 1894 formulierte er als Vision, dass „die Grenzen der Länder ganz ihre Bedeutung verlieren, weil man dieselben bis in den Himmel nicht absperren kann. Man kann sich kaum vorstellen, dass Zölle und Kriege dann noch möglich sind“. Wir sehen heute, dass sich Lilienthals friedvolle Vision nicht erfüllt hat. Wie alles, was der Mensch entwickelt, ist auch das Fliegen ambivalent. Flugzeuge können tödliche Waffen sein, ihre Abgase schädigen die Umwelt, ihre Motoren sind laut.

Faszination Fliegen
Und doch hat das Fliegen nicht an Faszination verloren: Seit 2001 gibt es den Weltraumtourismus, die Möglichkeit für Privatpersonen ins All zu fliegen. Und auch fliegende Autos sind heute nicht mehr Science Fiction. Flugtaxis könnten in den nächsten Jahren den Luftraum erobern, Tests mit Drohnen laufen. Im Januar dieses Jahres, 2020, hat zudem das Carplane des Australiers John Brown beim Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig seine Zulassung erhalten. Je nach Bedarf kann damit geflogen oder gefahren werden, jeder ist sein eigener Pilot.

Wie sich die bildlichen Vorstellungen vom Fliegen im Allgemeinen und vom „Homo Volans“, dem fliegenden Menschen, im Besonderen, im Lauf der Jahrhunderte verändert haben, zeigt das Kupferstichkabinett in rund 80 Werken aus dem eigenen Bestand: Zeichnungen, Druckgrafiken und Werke der Buchkunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart werden in acht Kapiteln der Sonderausstellung präsentiert.

Künstler*innen:
Filippo Angeli, Hans Baldung, Jacopo de Barberi, Nicolas Beatrizet, Jacques-Firmin Beauvarlet, Félix Bracquemond, KP Brehmer, Johannes Bronkhorst, Adriaen Collaert, George Cruikshank, Eugène Delacroix, Otto Dix, Gustave Doré, Albrecht Dürer, James Ensor, Willi Geiger, Carlo Giuseppe Gerli, Karl-Christian Glassbach, Hendrick Goltzius, Franciso de Goya, Matthäus Greuter, Haller von Hallerstein, Eberhardt Havekost, Joseph Hegenbarth, Eduard Hildebrandt, Wassily Kandinsky, Anselm Kiefer, Paul Klee, Max Klinger, Käthe Kollwitz, Stasys Krasauskas, Fernand Léger, Walter Leistikow, Max Liebermann, Wilhelm Loeillot, Donatello Losito, Henri Matisse, Wolfgang Mattheuer, Adolph Menzel, Johann Daniel Meyer, Nanne Meyer, Paul Paeschke, Panamarenko, Eduardo Paolozzi, Pablo Picasso, Robert Rauschenberg, Rembrandt van Rijn, Kai Schiemenz, Josef Anton Siedler, Peter Sorge, Klaus Staeck, Simon Starling, Hans Verhagen der Stomme, Jonas Suyderhoef, Hans Thoma, Lodewyk Toeput, Medardus Thoenert, Jorinde Voigt, Wolf Vostell, W.L. Walton, Friedrich Georg Weitsch und Michael Lucas Leopold Willmann.

Kuratorinnen
„Wir heben ab! Bilder vom Fliegen von Albrecht Dürer bis Jorinde Voigt" wird kuratiert von Anna Marie Pfäfflin, Kuratorin für die Kunst des 19. Jahrhunderts, gemeinsam mit Jenny Graser, Kuratorin für zeitgenössische Kunst, und Silvia Massa, Volontärin am Kupferstichkabinett.

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Faszination Ischtar-Tor © Staatliche Museen zu Berlin / Achim Kleuker
Ausstellung

Vom Fragment zum Monument

Das Ischtar-Tor in Berlin

Das Vorderasiatische Museum widmet sich in einer wissenschafts-historischen Kabinettausstellung im Pergamonmuseum einem der beliebtesten Wahrzeichen der Museumsinsel Berlin: dem Ischtar-Tor. Von der Grabung in Babylon (Irak) bis zur visionären Rekonstruktion in Berlin stellt die Sonderpräsentation die Herkunft des Ischtar-Tores in den Mittelpunkt und setzt die Grabungs-, Erwerbungs- und Museumsgeschichte in ihren historischen Kontext.

Die Rekonstruktion des Ischtar-Tores im Pergamonmuseum fasziniert die Besucher*innen der Museumsinsel Berlin seit rund 90 Jahren. Der babylonische König Nebukadnezar II. (604–562 v. Chr.) errichtete die spektakuläre Toranlage in Babylon (Irak). Nach dem Untergang des babylonischen Reichs im späten 6. Jahrhundert v. Chr. zerfiel das Tor nach und nach, sodass sich bei der Ausgrabung in Babylon nur kleine Bruchstücke fanden. Aus diesen wurde dann ein Teil der Toranlage in Berlin rekonstruiert. Heute fragen sich viele Museumsbesucher*innen, wie es in das Vorderasiatische Museum in Berlin kam.
1899 bis 1917: Grabung der Deutschen Orient-Gesellschaft in Babylon

Die Ziegelfragmente für die Rekonstruktionen stammen aus der Grabung der Deutschen Orient-Gesellschaft von 1899 bis 1917 in Babylon. Während das Britische Empire und Frankreich bereits seit den 1840er-Jahren Grabungen im Osmanischen Reich durchführten und zahlreiche Fundstücke öffentlichkeitswirksam in die heimischen Museen brachten, hatte Deutschland bis dato keine große Grabung vorzuweisen und die Wissenschaft zunehmend das Gefühl, ins Hintertreffen zu geraten. Ab den 1890er-Jahren baute das noch junge Deutsche Reich unter Wilhelm II. seinen Einfluss im Nahen Osten aus und erhielt mit Babylon ein prestigeträchtiges Grabungsprojekt.
Restaurierung und Rekonstruktion der Ziegelfragmente in Berlin

Von Anfang an war neben der wissenschaftlichen Erforschung Babylons der Erwerb von Ausstellungsstücken für die Berliner Museen Ziel der Ausgrabungen. Die Ziegelfragmente bekamen die Museen in zwei Fundteilungen mit Istanbul (1903) und Bagdad (1926) zugesprochen. In Berlin begann die mühevolle Arbeit der Restaurierung und Rekonstruktion. Zuerst wurden die Ziegelfragmente entsalzt, dann die Glasuren mit Wachs gefestigt und die Bruchstücke nach Motiven und Farben sortiert. Danach setzte eine Arbeitsgruppe aus bis zu 30 Personen innerhalb von nur zwei Jahren 72 Relieftiere zusammen. Ergänzt mit modernen Ziegeln wurden aus diesen Relieftieren das Ischtar-Tor, die Prozessionsstraße und die Thronsaalfassaden im Pergamonmuseum errichtet. Zur Eröffnung des Pergamonmuseums 1930 waren sie erstmals für das Publikum zu sehen.
Wiederaufbau des Ischtar-Tores als visionäre Rekonstruktion im Museum

Die Sonderpräsentation im Pergamonmuseum zeichnet den Weg des Ischtar-Tores von der Ausgrabung kleinster Glasurziegelfragmente im Bauschutt von Babylon bis zur visionären Rekonstruktion im Museum nach. Archäologisches Forschungsinteresse, imperiale Ambitionen des deutschen Kaiserreichs und die kreative Schaffenskraft der damaligen Ausgräber und Museumsmacher wirkten im Wiederaufbau des Ischtar-Tores in Berlin zusammen. Die Geschichte des Ischtar-Tores spiegelt daher zugleich die Geschichte dieser Zeit und die Geschichte des Vorderasiatischen Museums wider, dass 1899 gegründet wurde.

Mit diesen Gesichtspunkten ergänzt die Sonderpräsentation die aktuelle Dauerausstellung und trägt dem vermehrten Wissensbedürfnis der Besucher*innen nach der Herkunft der Ausstellungsstücke Rechnung. Ausgehend von Fragmenten glasierter Ziegel wird so die Wiedererschaffung des Ischtar-Tores nachvollziehbar, so wie sie durch historische Fotos und Rekonstruktionszeichnungen sowie Archivdokumente überliefert ist.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch den Förderverein Freunde der Antike auf der Museumsinsel Berlin e.V. und Museum&Location.

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Sebastiano Filippi, gen. Bastianino, Lebendes Kreuz von Ferrara, um 1570, Detail Ecclesia, unmittelbar nach Firnisabnahme mit zurückbleibenden Übermalungen © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Maria Zielke
Ausstellung

Bastianino: Das Lebende Kreuz von Ferrara

Die Restaurierung eines vergessenen Altarbildes

Um 1565-70 schuf Sebastiano Filippi – genannt Bastianino – das großformatige wie ungewöhnliche Gemälde „Das Lebende Kreuz“ für die Klosterkirche Santa Caterina Martire im italienischen Ferrara. Erstmals nach über 100 Jahren ist das durch eine umfassende Restaurierung wiedergewonnene Altarbild nun im Rahmen einer fokussierten Sonderausstellung in der Berliner Gemäldegalerie für die Öffentlichkeit zugänglich. Es ist eines von nur zwei in Deutschland aufbewahrten Werken des Malers.

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Mechanischer Weihnachtsberg aus dem Erzgebirge © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarcigalia; CC NC-BY-SA
Ausstellung

Der Mechanische Weihnachtsberg aus dem Erzgebirge

19.11.20 bis auf Weiteres

Ein Highlight in der Dauerausstellung des Museums Europäischer Kulturen ist der im 19. Jahrhundert entstandene mechanische "Weihnachtsberg" aus dem Erzgebirge. Auf einer Fläche von 15 Quadratmetern werden mit über 300 Figuren die wichtigsten Stationen aus dem Leben Jesu von der Verkündigung und Geburt bis zur Passionsgeschichte vorgeführt.

Knapp die Hälfte der Figuren sind beweglich. Der Erbauer Max Vogel hat unter dem Berg ein kleines technisches Wunderwerk, ein Spiel aus Rädern, Wellen und Hebeln, Drähten und Fäden konstruiert. So können die Besucher die Schafe auf der Weide umherziehen sehen, den Zug der Heiligen Drei Könige zum Stall in Bethlehem und die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten betrachten.

Als Tradition aus dem Erzgebirge im 19. Jahrhundert, aber auch aus anderen europäischen Ländern bekannt, faszinieren die vielen beweglichen Figuren bis heute kleine und große Besucher. Medienstationen laden ein, mehr über den Berg zu erfahren, in der Bibel die einzelnen Szenen nachzulesen oder sich die raffinierte Mechanik mit ihren Seilwinden genauer zu betrachten.

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Carl Röttger (Kaiserliche Hofbuchhandlung H. Schmitzdorff), Gemäldereproduktion von Balthasar Denner, Porträt einer alten Frau, Eremitage St. Petersburg, 1868, Albuminpapier © Archiv der Universität der Künste, Berlin
Ausstellung

Vorbilder / Nachbilder

Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930

"Vorbilder / Nachbilder" – das Begriffspaar verweist auf Bezüge zwischen Bildern aber auch auf Ihre Produktion, bei der auf bereits vorliegende Bilder zurückgegriffen wird. So dienten in den Kunstakademien und Kunstgewerbeschulen im 19. und frühen 20. Jahrhunderts Fotografien als "Vorlagen" oder "Vorbilder" und fungierten als ein eigener didaktischer Bildtypus. Fotografische Vorlagen waren wichtige Hilfsmittel in der kreativen Praxis angehender Künstler*innen; und im Zuge ihrer Verwendung entstanden im Kunst-Unterricht "Nachbilder": Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Grafiken.

Im Archiv der Universität der Künste Berlin hat sich eine wertvolle fotografische Lehrsammlung bewahrt, die bis in die 1850er Jahre zurückreicht und an Vorgängereinrichtungen, der Berliner Kunstakademie und der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, entstanden ist. Mit ungefähr 25.000 fotografischen Einzelblättern zu denen noch Konvolute und Alben kommen, ist diese Sammlung innerhalb Deutschlands einzigartig. Lange Zeit wenig beachtet, konnte sie in den zurückliegenden Jahren archivarisch und wissenschaftlich aufgearbeitet werden und wird nun erstmals in einer Ausstellung präsentiert.

Zu den gebräuchlichsten Bildmotiven gehören Kunstreproduktionen, Landschaften, Naturstudien von Wasser, Wolken, Bäumen, Pflanzen etc., Architekturen, Stillleben, Porträts, Genreszenen, Akte und Tierstudien sowie Orient- und Historiendarstellungen. Die Vorlagenstudien – in Frankreich als "Études d‘après nature" verbreitet – stammen von bekannten europäischen und amerikanischen Fotografen.

Fotografen: Fratelli Alinari, Ottomar Anschütz, Karl Blossfeldt, Adolphe Braun, Eugène Cuvelier, Georg Maria Eckert, Constantin Famin, Wilhelm von Gloeden, Albert Renger Patzsch, Jakob August Lorent, Gustave le Gray, James Robertson, Henry Peach Robinson, F. Albert Schwartz, Giorgio Sommer, Carleton Watkins u.a..

Eine Ausstellung der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums und der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin

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Marianne Dietz, Greta Thunberg, Gips 2020, Leihgabe © Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett, Foto: Johannes Kramer
Ausstellung

Von Eva bis Greta

Frauen auf Münzen und Medaillen

Aus 2.500 Jahren begegnet uns die Weiblichkeit auf Münzen und Medaillen. Den ewigen anthropoiden Göttinnen werden alsbald lebendige Frauen zur Seite gestellt. Zwischen Ursprungsvorstellung und Aktualität – oder beispielsweise "Eva" und "Greta" – eröffnen sich zahlreiche Facetten und Themenfelder. Neben Berühmtheiten wie Kleopatra werden in der Sonderausstellung ganz unterschiedliche Bilder und Bedeutungen von Frauen, wie sie anhand von Münzen, aber vor allem durch Medaillen erfahrbar sind, beleuchtet.

Frauen begegnen uns dabei nicht nur als Dargestellte oder Auftraggeberin, sondern etwa auch als Gestalterin, Sammlerin oder Wissenschaftlerin. Die Schau präsentiert neben Beständen aus den Tresoren des Münzkabinetts insbesondere zwei Künstlereditionen, die eigens für diese Ausstellung angefertigt wurden. Die Arbeiten zum Jahresthema des Berliner Medailleurkreises treffen hierbei auf Beiträge aus der Auslobung des Nachwuchspreises für eine Kunstmedaille „Die Drei Grazien“. Die Ausstellung fragt, inwieweit Münzen und Medaillen durch andere Quellen geprägte Vorstellungen von Frauen in der Gesellschaft bestätigen oder herausfordern können.

Eine Sonderausstellung des Münzkabinetts in Kooperation mit der Numismatischen Gesellschaft zu Berlin e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst e. V.

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2 Ausstellung

Germanen

Eine archäologische Bestandsaufnahme

Erstmals stehen die Germanen im Mittelpunkt einer großen archäologischen Übersichtsausstellung. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte zeigt in Kooperation mit dem LVR-Landesmuseum Bonndie Sonderausstellung „Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme“ auf der Museumsinsel Berlin: Während im Neuen Museum die wechselhafte Geschichte der Germanenforschung und -rezeption präsentiert wird, sind in der aus Anlass der Ausstellung wiedereröffneten James-Simon-Galerie über 700 Exponate, darunter zahlreiche Neufunde und hochrangige Leihgaben aus Deutschland, Dänemark, Polen und Rumänien zu sehen.

Gegliedert in sieben Kapitel gibt die Ausstellung in der James-Simon-Galerie Einblicke in die Archäologie jener Gemeinschaften, die zwischen dem 1. Jahrhundert vor und dem 4. Jahrhundert nach Christus die Gebiete rechts des Rheins und nördlich der Donau besiedelten, und für die Caesar den Begriff „Germanen“ als Sammelbezeichnung und Ordnungsgröße prägte. Spektakuläre Funde wie auch einfache Gebrauchsgegenstände zeichnen das Bild einer agrarisch ausgerichteten Gesellschaft mit einer überregional vernetzten Oberschicht, die vor allem in üppig mit Edelmetall und römischen Importen ausgestatteten Gräbern sichtbar werden.

Das Schmiedehandwerk war hoch entwickelt und brachte Zeugnisse großer Kunstfertigkeit und Schönheit hervor. Einen Höhepunkt der Ausstellung stellt ohne Zweifel der reich verzierte Schildbuckel aus dem berühmten Fürstengrab von Gommern dar, der von versierten germanischen Metallhandwerkern aus einem massiven römischen Silbergefäß hergestellt und mit silbervergoldeten Pressblechen, Vergoldungen und Glaseinlagen verziert wurde.

Konflikte nur mit den Römern?
Allgemein bekannt sind die Germanenkriege Roms, allerdings nur aus römischer Sicht. Jedoch haben auch kriegerische Auseinandersetzungen zwischen germanischen Stammesverbänden untereinander archäologische Spuren hinterlassen. Umfangreichen Kriegsbeuteopfer, die in Norddeutschland und Skandinavien in Mooren versenkt wurden, vermitteln einen Eindruck von der Größe germanischer Heere, ihrer Ausrüstung und Organisation nach römischem Vorbild. Einer der wertvollsten Funde aus dem Thorsberger Moor nahe Schleswig ist ein Zierblech aus vergoldetem Silber- und Bronzeblech mit plastisch herausgearbeitetem Tierfries und eng aneinandergereihten Menschenköpfen, das den Göttern als Dank für den Sieg im Kampf geopfert wurde.

Germanische Schriftbelege
Ausgewählte Exponate illustrieren mit ihren Inschriften die seltenen Schriftbelege in der Germania. Die älteste germanische Inschrift aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. auf der Fibel von Meldorf ist von rechts nach links als lateinische Buchstaben IDIN (Ida) und von links nach rechts in Runenschrift als HIWI (der Häuslichen) lesbar und verbindet somit das Runenalphabet mit dem Lateinischen, aus dem es entwickelt wurde.

Forschungen zu Germanen waren und sind wesentlich durch das Spannungsfeld zwischen römischem Reich und der Germania geprägt, wobei die römische Perspektive häufig im Vordergrund steht. Die Ausstellung stellt nun das germanische Siedlungsgebiet in den Mittelpunkt, behandelt aber auch Roms Verhältnis zu den germanischen Gesellschaften.

Germanen in der Forschung damals und heute
Die Germanenrezeption, speziell in den Berliner Museen, beleuchtet der zweite Teil der Ausstellung unter dem Titel „Germanen. 200 Jahre Mythos, Ideologie und Wissenschaft“ für das 19. und 20. Jahrhundert. Dieses Thema wird im „Vaterländischen Saal“ des Neuen Museums an einem historischen Ort präsentiert: Die spektakulären Wandgemälde zur „Nordischen Mythologie“ vermittelten um die Mitte des 19. Jahrhunderts einer breiten Öffentlichkeit erstmals eine bildliche Vorstellung vom nordischen Götterhimmel, die allerdings erst auf mittelalterlichen Quellen fußte. Die ausführliche Interpretation dieses Bilderfrieses, der auf die Überlieferungen der Edda zurückgeht, bildet den ersten Schwerpunkt in diesem Ausstellungsteil.

Vor dem Hintergrund von 200 Jahren Germanenforschung wird darüber hinaus gezeigt, wie sich die Berliner Museen im jeweils aktuellen Forschungsdiskurs zu Fragen der Herkunft, Ausbreitung und Datierung der Germanen positionierten und mit wandelnden Museumskonzeptionen reagierten: Im frühen 19. Jahrhundert bestimmten die Erwähnungen der Germanen in den Texten antiker Autoren deren Identität. Ende des 19. Jahrhunderts begann die Verknüpfung des antiken Volksbegriffs der Germanen mit archäologischen Kulturen. Im frühen 20. Jahrhundert etablierte sich ein Streit darüber, ob archäologische Kulturen der Bronzezeit oder Jungsteinzeit schon „germanisch“ seien. Dies schuf eine verhängnisvolle Nähe zur nationalsozialistischen Rassenideologie. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde nicht mehr vordergründig von Germanen, sondern von Trägern verschiedener archäologischer Kulturen der Vorrömischen Eisenzeit (ca. 600 v. Chr. bis zur Zeitenwende) oder der nachfolgenden Römischen Kaiserzeit (370/80 n. Chr.) gesprochen.

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Giovanni Battista Piranesi, Ansicht des Sibyllentempels in Tivoli, um 1761 © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Anna Russ
Ausstellung

Das Piranesi-Prinzip

Zum 300. Geburtstag des großen italienischen Meisters

Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) machte als Archäologe, Künstler, Architekt, Sammler, Designer, Verleger und Autor international Karriere. Sein Erfolgsprinzip bestand darin, die Wirklichkeit in all ihren Facetten zu ergreifen und in Neues zu verwandeln. Die Jubiläumsausstellung anlässlich des 300. Geburtstags lässt das Piranesi-Prinzip in seiner ganzen Kreativität lebendig werden.

Im Mittelpunkt der fünf Ausstellungskapitel stehen Piranesis Meisterstiche, Bücher, Streitschriften, satirische Bilder und noch nie gezeigte Handzeichnungen aus den Beständen der Kunstbibliothek und des Kupferstichkabinetts.

Piranesis Rom
Die Ausstellung beginnt mit einer Zeitreise in Piranesis Rom: Während heutige Romtouristen die antiken Überreste in einer urbanen Umgebung bestaunen, erlebte der gebürtige Venezianer seinen Lebens- und Wirkungsort im 18. Jahrhundert als eine Stadt inmitten einer Ruinenlandschaft, in der von Pflanzen überwucherte Monumente aus dem Erdreich ragten. Hier fand Piranesi die Motive für seine Ansichten und Architekturfantasien, sammelte Artefakte für sein „Museo“ und betrieb kunst- und baugeschichtliche Forschungen, deren Ergebnisse er in monumentalen Werken wie den „Antichità Romane“ (1756) publizierte.

Piranesis Bühne
Oper und Theater waren seit dem Barock ein einflussreiches Massenmedium. Es fand nicht nur in Residenzen, sondern auch in den Straßen und auf Plätzen statt, wo etwa religiöse Feste als aufwändige Spektakel inszeniert wurden. Bühnenbilder und Dekorationen für das Theater im 18. Jahrhundert wurden von Künstlern und Architekten entworfen. Mit innovativen Spezialeffekten revolutionierten sie die Sehgewohnheiten des Publikums. Piranesi, der bereits in Venedig mit dieser Szene in Berührung gekommen war, griff diese Ideen auf und nutzte sie für die Dramatisierung seine Kompositionen. Sowohl seine Veduten als auch die berühmten „Carceri“ verdanken ihre Magie ganz wesentlich dem Einfluss des Theaters.

Piranesis Labor
Auch die technische Bilderwelt der Wissenschaften übte eine immense Faszination auf Piranesi aus. Wie in einem Labor experimentierte er in seiner Werkstatt mit zukunftsweisenden Bildtechniken, um Wege zu finden, die Ergebnisse seiner archäologischen und kunstwissenschaftlichen Forschungen in die Gelehrtenwelt und die Öffentlichkeit zu kommunizieren. In der Sektion „Piranesis Labor“ richtet die Ausstellung den Blick auf die monumentalen Schautafeln, Rekonstruktionen und Karten, die ihn in den Wissenschaften weit über Italien hinaus berühmt machten. Bahnbrechend und seiner Zeit voraus sind seine Darstellungen nicht zuletzt, da sie einem Computer-Desktop gleichen, auf dem gleichzeitig eine Vielzahl von Fenstern geöffnet ist.

Piranesis Palazzo
Im Palazzo Tomati unweit der Spanischen Treppe, wo Piranesi seit 1761 residierte, betrieb er eine große Werkstatt und machte sein „Museo“ (ein Verkaufslager antiker und selbst gefertigter Objekte) für Touristen und Kunstgelehrte zugänglich. Die in der Kunstbibliothek aufbewahrten Handzeichnungen Piranesis – darunter seine berühmten Kaminentwürfe – geben wichtige Aufschlüsse zu seiner Arbeitsweise. Piranesi verwertete die römische Antike ebenso wie die ägyptische, etruskische und griechische Kunst und wagte oft bizarre Kombinationen. Selbst im Papierabfall seines Ateliers fand er Anknüpfungspunkte und Ansporn für kreative Schaffensprozesse. Recycling und Re-Using gehörten für Piranesi zum Werkstattalltag, zumal Papier seinerzeit eine kostbare Ressource war.

Piranesis Arena
Unter dem Titel „Piranesis Arena“ wirft die Ausstellung schließlich auch Schlaglichter auf Piranesi als polarisierende Figur der internationalen Kunstszene. Exemplarisch werden vier Personen aus seinem Leben vorgestellt. Zum einen der ebenfalls aus Venedig stammende Papst Clemens XIII. (1693-1769), der als Auftraggeber eine herausragende Bedeutung hatte, zum anderen drei Antagonisten, die Piranesi in einer Weise wütend machten, dass er zu ungewöhnlichen künstlerischen Waffen griff.

Ausstellung und Katalog wurden gemeinsam von Studierenden, Kurator*innen und Forscher*innen der Kunstbibliothek und dem Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt Universität zu Berlin konzipiert.

Eine Sonderausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin

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Joel Meyerowitz, Chuckle, Provincetown, 1980 © Joel Meyerwitz, courtesy of the Howard Greenberg Gallery
Ausstellung

America 1970s/80s

Hofer, Metzner, Meyerowitz, Newton

In der Berliner Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie sind in der Ausstellung „America 1970s/80s“ Werke von Evelyn Hofer, Sheila Metzner, Joel Meyerowitz und Helmut Newton zu sehen.

Helmut Newton
Nach seiner Festanstellung bei der französischen Vogue im Jahr 1961 arbeitete Helmut Newton parallel auch für die amerikanische Ausgabe des Modemagazins. Einige dieser Aufnahmen entstanden in Europa, andere in den USA. In New York lieferte Newton seine Bilder direkt an Alexander Liberman, der die amerikanische Vogue von den 1960ern bis in die 1990er Jahre leitete – und nebenbei sehr erfolgreich als Maler, Bildhauer und Fotograf arbeitete.

Newton mochte die Vereinigten Staaten und die sprichwörtliche Freiheit in jenen Jahren, und so pendelte er regelmäßig zwischen der Alten und Neuen Welt hin und her. In den 1970er-Jahren fotografierte Newton Mode und Akt in Amerika vor allem in New York, Las Vegas, Miami oder Los Angeles; diese Aufnahmen wurden sowohl in unterschiedlichen Magazinen als auch teilweise in seinem zweiten Bildband („Sleepless Nights“, 1978) publiziert.

Nach 1980, als Helmut und June Newton regelmäßig nach Los Angeles reisten, um im Chateau Marmont die Wintermonate zu verbringen, kamen zahlreiche Porträts der "Berühmten und Berüchtigten" in und um Hollywood hinzu, entstanden für Zeitschriften wie Egoïste, Interview, Vanity Fair oder New Yorker, sowie einige Aktbilder für den Playboy. Die Fokussierung innerhalb der Ausstellung zeigt deutlich, dass sich Newtons Bildsprache während seiner Arbeit in den USA in diesen Jahren verändert hat und insbesondere das Genre Porträt für ihn immer wichtiger wurde.

Joel Meyerowitz
Etwa parallel zu den gezeigten Newton-Bildern entstanden die Porträts von Joel Meyerowitz in Provincetown, Massachusetts. Der Fotograf zog sich in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren von New York aus jeden Sommer in das ehemalige idyllische Fischerörtchen zurück – und porträtierte dort mit seiner Großbildkamera, meist plein air, gleichgesinnte Freigeister, die ebenfalls die Sommerfrische, die Erholung am Meer und die Natur suchten, Männer und Frauen, Junge und Ältere, allein oder als Paar. Wir sehen intensive und neugierige Blicke zurück in die Kamera und nur wenige Posen; die Menschen, darunter zahlreiche Freunde und Bekannte von Meyerowitz, wirken offen, unverstellt, authentisch.

Die groß angelegte Porträtserie hatte seinerzeit keinen Auftraggeber, es war ein freies Projekt. So entstand ein faszinierendes Gesellschaftsporträt einer liberalen, individualistischen Community an der amerikanischen Ostküste. Es zeigt ein anderes, freieres, mitunter freizügigeres Amerika, als wir es heute kennen. Meyerowitz hat diese Porträts vor Kurzem in seinem Archiv wiederentdeckt, eine Auswahl ist im Herbst 2019 erstmals in Buchform erschienen – und wird nun in der Helmut Newton Stiftung zum ersten Mal öffentlich ausgestellt.

Sheila Metzner
Die amerikanische Fotografin Sheila Metzner verband eine sehr enge Freundschaft mit Helmut und June Newton. Die gegenseitigen, bislang unveröffentlichten Porträts aus Südfrankreich, die in der Ausstellung in zwei Vitrinen ausgebreitet werden, bezeugen dieses besondere Verhältnis. Sheila Metzner arrangiert in ihrem Werk ansonsten minimalistische Dinge auf einer ebensolchen Bühne als pure Form; in der fotografischen Nahansicht wirken sie wie eine Erscheinung ihrer selbst, verdichtet als metaphysische Essenz. Die zarte Tonung der Fotografien, entstanden als Fresson-Prints, die an Bromöldrucke der Avantgardisten der 1910er-Jahre erinnern, entrückt den Bildinhalt, die floralen und künstlerischen Formen, ins Tagtraumhafte.

Aber auch Menschen tauchen im Werk von Sheila Metzner wiederholt auf, seien es die eigenen fünf Kinder, weibliche und männliche Modelle, etwa für ihre raffinierten Modeinszenierungen oder nackte, odaliskenhafte Schönheiten. Metzner, die noch immer in New York lebt, besuchte Joel Meyerowitz Ende der 1970er-Jahre in Provincetown und wurde dort von ihm porträtiert, wie wir hier sehen. So schließt sich in dieser Ausstellung, die einer Art Zeitreise in ein progressives und cooles Amerika entspricht, gleich mehrfach ein Kreis.

Evelyn Hofer
In June’s Room schließlich werden 30 Aufnahmen von Evelyn Hofer präsentiert, die in den 1960er und 70er-Jahren in New York entstanden sind, eine Art subjektives Stadtporträt mit Straßenszenen und Panoramen, Interieurs und Porträts, in Schwarz-Weiß und Farbe. Insbesondere ihre subtilen Farbbilder des New Yorker Alltagslebens, ausgeführt im DyeTransfer-Verfahren, sind neben denen von Saul Leiter oder Helen Levitt Pionierleistungen eines poetisch-magischen Realismus in der Street Photography, die nachfolgende Fotografengenerationen prägen sollten.

Hofer wurde in Deutschland geboren, verließ ihre Heimat mit der Familie 1933 Richtung Madrid, später nach Paris, Zürich und Mexiko, um 1946 schließlich nach New York überzusiedeln. Dort arbeitete sie im Auftrag unter anderem für Modemagazine und frei an eigenen Buchprojekten, stets mit großformatiger Plattenkamera und Stativ. Daraus resultierte ein bewusstes, konzentriertes und langsames Arbeiten, das spontane Reaktionen vor und hinter der Kamera ausschloss.

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Bunny Rogers: Self-Portrait as Clone of Jeanne d’Arc (Gothitelle Joan / Vanessa Joan / Becky Joan), 2019 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie 2020 Schenkung / Gift Courtesy the artist and Société
Ausstellung

Bunny Rogers

Self Portrait as clone of Jeanne D’Arc

Bunny Rogers’ künstlerische Praxis ist geprägt von persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen. In ihren Arbeiten thematisiert die US-amerikanische Künstlerin Empfindsamkeit und Verletzlichkeit, Freundschaft und Außenseitertum und spielt mit Identitätsvorstellungen. Oft inspirieren sie Charaktere aus Fernsehserien, Videospielen und dem Internet.

So adaptiert Rogers die Figur Joan of Arc aus der Kult-Zeichentrickserie Clone High, in der eine Schule von Klonen historischer Persönlichkeiten bevölkert wird. In 15 Prints ihrer Installation "Self Portrait as clone of Jeanne d’Arc" (2019) wandelt sie sich zu Joan of Arcs Alter Ego in unterschiedlichen Situationen voller persönlicher wie popkultureller Referenzen. In diesem Spiel mit Maskeraden reflektiert Rogers die Vielschichtigkeit jugendlicher Weiblichkeit, mit ihr verbundener Angst, Intensität und Narzissmus, und verwandelt den Raum in eine intime Stimmungsbühne.

Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin freut sich über die Schenkung dieses zentralen Werks von Bunny Rogers durch private Förder*innen als Dank an den im Herbst 2020 scheidenden Direktor der Nationalgalerie Udo Kittelmann.

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Ausstellung

Die Krone von Kertsch

Schätze aus Europas Frühzeit

Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren.

Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Sonderpräsentation des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln

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Andrea Mantegna, Darbringung im Tempel, Detail, ca. 1454, Berlin, Gemäldegalerie © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt
Ausstellung

Zu Mantegna und Bellini

Kunsttechnologie und Restaurierung

Im Nachklang der Ausstellung „Mantegna und Bellini. Meister der Renaissance“, die von März bis Juni 2019 in der Gemäldegalerie stattfand, gibt diese Präsentation Einblick in die technologischen Forschungen und die praktische Arbeit der Restaurator*innen in Vorbereitung der Ausstellung. Gezeigt werden Gemälde von zwei großen Malern der italienischen Renaissance, Andrea Mantegna (ca. 1431-1506) und Giovanni Bellini (ca. 1435-1516), sowie Werke aus ihrem unmittelbaren Umkreis.

Von der Bildentstehung bis zur jüngsten Restaurierung
Jeder Restaurierung gehen Forschungen zu den vom Künstler verwendeten Materialien, der Maltechnik und zum Bildaufbau, zur Objekt- und Restaurierungsgeschichte sowie zu Veränderungen und ihren Ursachen voraus. Durch stereomikroskopische Untersuchungen, strahlendiagnostische Verfahren (Untersuchung mit UV-Strahlen, Röntgen, Infrarotreflektografie) und andere Materialanalysen ist es dabei möglich, den Prozess der Bildentstehung großenteils aufzudecken und den Malern auf die Schliche ihrer durchaus effektiven Bildproduktion zu kommen. Analysiert man die Bildschichten zusammen mit Archivalien, so tun sich mitunter erstaunliche Objektgeschichten auf. Wir zeigen, wie Künstler der Renaissance gelungene Kompositionen übernahmen und variierten, welche Veränderungen, Schäden und Verluste die Gemälde erfahren haben, und schließlich, wie Restauratoren mit solchen Zuständen umgehen.

Die Ausstellung möchte dem Besucher die Arbeit der Restauratoren transparent machen. Sie zeigt, welche Fragen die Gemälde selbst und ihre Erhaltungszustände aufwerfen. Wie viel Retuschen oder Rekonstruktion erforderlich und vertretbar sind, um ein Werk in allen seinen Aspekten lesbar zu machen, muss bei jeder Restaurierung neu verhandelt werden.

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© Pablo Picasso / Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2017 / Staatliche Museen zu Berlin, Museum Berggruen / David von Becker
Ausstellung

Picasso und seine Zeit

16.03.2013 bis auf Weiteres

Am 16. März 2013 öffnete das zur Nationalgalerie gehörende Museum Berggruen wieder die Pforten für seine berühmte Sammlung der Klassischen Moderne. Der westliche Stülerbau wurde um das benachbarte Kommandantenhaus am Spandauer Damm und den neu angelegten Bettina-Berggruen-Garten erweitert.

Name und Entstehung der Sammlung gehen auf den Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen zurück (1914-2007). Über einen Zeitraum von mehr als vierzig Jahren trug er Meisterwerke von Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Klee und Alberto Giacometti zusammen. Unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" wurde die Sammlung Berggruen 1996 erstmals im westlichen Stülerbau präsentiert und im Jahr 2000 von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Nationalgalerie erworben. Heute ist die Sammlung im Museum Berggruen - ergänzt durch weitere bedeutende Leihgaben der Familie - einer der wichtigsten Standorte der Klassischen Moderne.

Heinz Berggruen wurde 1914 in Berlin-Wilmersdorf geboren. 1936 emigrierte er aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA, wo er zunächst als freier Kulturjournalist arbeitete und seit 1939 am San Francisco Museum of Art angestellt war. Nach dem Krieg gründete er in Paris eine Galerie, die viele der Künstler vertrat, die Berggruen auch privat zu sammeln begann. 1980 zog sich Berggruen aus seiner Galerie zurück und konzentrierte sich auf die Erweiterung seiner Sammlung. Hierbei interessierten ihn vor allem jene Künstler, die heute das Herzstück der Sammlung des Museums ausmachen.

Mit mehr als 120 Werken von Pablo Picasso (1881-1973) gibt das Museum Berggruen einen vielfältigen Gesamtüberblick über seine künstlerische Entwicklung. Zu sehen sind zentrale Arbeiten, wie etwa Picassos berühmtes Motiv des sitzenden Harlekins aus der Rosa Periode, eine eindrückliche Detailstudie für "Les Demoiselles d'Avignon" sowie zahlreiche Porträts der Dora Maar. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Schaffen Paul Klees (1879-1940). Henri Matisse (1869-1954) und Alberto Giacometti (1901-1966) sind vor allem mit ihrem späteren Werk vertreten. Darüber hinaus zeigt das Museum Werke von Georges Braque, Henri Laurens und Paul Cézanne.

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Modellbüste der Nofretete, Dreiviertelprofil nach rechts, 18. Dynastie, Amarna, Ägypten © bpk / Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, SMB / Martin Specht
Ausstellung

Altes Ägypten

17.10.2009 bis auf Weiteres

In bislang nie gezeigtem Ausmaß von über 2 500 Exponaten präsentiert sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung im Nordflügel des Neuen Museums über drei Ebenen auf einer Fläche von 3 600 Quadratmetern.

Die Konzeption und Gestaltung der Schausammlung gewährt einen umfassenden Einblick in Kontinuität und Wandel der altägyptischen Kultur über vier Jahrtausende sowie in die Kulturgeschichte des antiken Sudan. Durch den Wiederaufbau mehrerer Opferkammern werden Grabarchitektur und Reliefkunst des Alten Reiches in einzigartiger Weise präsentiert. Neben der Thematisierung verschiedener kultureller Schwerpunkte wie Toten- und Götterkult, Königtum und Alltagsleben wird erstmals auch die Wissenschaftsgeschichte der Ägyptologie dargestellt und erläutert. Die Papyrussammlung zeigt in der "Bibliothek der Antike" eine große Auswahl hoch bedeutender Texte und Literaturwerke über die gesamte Zeitspanne altägyptischer bis spätantiker Schriftkultur.

Eine besondere Betonung der Ausstellungskonzeption liegt auf der Vermittlung des altägyptischen Menschenbildes durch die nach unterschiedlichen Gesichtspunkten in mehreren Räumen arrangierten Skulpturen, deren Höhepunkt die Präsentation der Büste der Nofretete im Nordkuppelsaal des Neuen Museums darstellt.

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Die Kaffeetrinkerin (Detail), Ludwigsburg, Johann Christian Wilhelm Beyer, Porzellan © Kunstgewerbemuseum, Foto: Saturia Linke
Ausstellung

Rokokowelten

Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung
seit 21. März 2019

Das 18. Jahrhundert war das Jahrhundert des Porzellans. Unter Fürsten, Aristokraten und vermögendem Bürgertum war man regelrecht süchtig nach dem „weißen Gold“, man sprach von der „maladie de porcelaine“. Wer sich das exklusive Porzellan nicht leisten konnte, griff zur Fayence, um seine Tafeln, Konsolen, Kaminsimse und Kommoden zu schmücken.

In der Ausstellung gibt es verschiedene Themenfelder:

Wie verlief der Weg des Porzellans von Asien nach Europa?
Inwieweit spiegeln sich in der Porzellan- und Fayencekunst die aristokratischen Lebensweisen des Rokoko wider?
Welche gestalterischen Besonderheiten gab es, und wie waren die Herstellungstechniken?

Dass Porzellan bis heute für Gestalterinnen und Gestalter aktuell ist, wird exemplarisch unter dem Aspekt „Porzellan und 3 D Druck“ beleuchtet.

Das Kunstgewerbemuseum arbeitet kontinuierlich an der Neupräsentation seiner Bestände, der Vielfalt der Sammlungsteile entsprechend in unterschiedlichen Formaten. Die europäischen Porzellane und Fayencen des 18. Jahrhunderts bilden einen Kernbereich des Museums und sind von herausragender Qualität. Ihre Neupräsentation innerhalb des historischen Rundgangs grenzt direkt an das 2014 neu eingerichtete Kabinett mit Mode und Accessoires des Rokoko, so dass sich hier viele Querbezüge ergeben.

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Ausstellungsansicht Ideal und Form, Friedrichswerdersche Kirche 2020 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / David von Becker
Ausstellung

Ideal und Form.

Skulpturen des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie
27.10.2020 bis auf Weiteres

Die Ausstellung „Ideal und Form“ zeichnet mit Skulpturen und Plastiken von der Schinkelzeit bis zum Kaiserreich die Entwicklungslinien des langen 19. Jahrhunderts in die Moderne nach und lädt ein, die seinerzeit bereits international ausgerichtete Berliner Bildhauerschule neu zu entdecken.

Die von Karl Friedrich Schinkel geplante und in den Jahren 1824 bis 1830 erbaute Friedrichswerdersche Kirche ist seit 1987 Museumskirche und zugleich Dependance der Alten Nationalgalerie. Sie bietet die einzigartige Möglichkeit, Skulpturen des 19. Jahrhunderts in einer noch weitestgehend original erhaltenen Architektur aus eben jener Zeit zu erleben – und das bei wechselndem Licht immer wieder neu. Als die umfassendste Sammlung skulpturaler Kunst des 19. Jahrhunderts nimmt der Skulpturenbestand der Nationalgalerie eine herausragende Stellung innerhalb der deutschen Museumslandschaft ein.

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12

Staatliche Museen zu Berlin

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Ausstellungen / Museum Martin-Gropius-Bau Berlin Berlin, Niederkirchnerstraße 7
Ausstellungen / Museum Dommuseum Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Ausstellungen / Museum me Collectors Room Berlin Berlin, Auguststraße 68
Ausstellungen / Bildung Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin (JDZB) Berlin, Saargemünder Straße 2
Ausstellungen / Kulturveranstaltung Kunsthaus sans titre Potsdam, Französische Str. 18
Ausstellungen / Galerie Galerie KUNST-KONTOR Potsdam Potsdam, Bertiniweg 1 A
Ausstellungen / Museum Deutsches Historisches Museum Berlin, Unter den Linden 2
Ausstellungen / Museum Bröhan-Museum Berlin, Schloßstraße 1a
Ausstellungen / Museum Filmmuseum Potsdam Potsdam, Marstall am Lustgarten, Breite Str. 1a
Ausstellungen / Galerie imago fotokunst berlin, Auguststraße 29c
Ausstellungen / Museum Stiftung Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ausstellungen / Galerie Galerie Georg Nothelfer Berlin, Uhlandstraße 184
Ausstellungen / Museum Märkisches Museum Berlin, Am Köllnischen Park 5
Ausstellungen / Museum Sammlung Kindheit und Jugend Berlin, Wallstraße 32
Ausstellungen / Museum Museum Nikolaikirche Berlin, Nikolaikirchplatz
Ausstellungen / Museum Museum Ephraim-Palais Berlin, Poststr. 16
Ausstellungen / Museum Museum Knoblauchhaus Berlin, Poststraße 23
Ausstellungen / Museum Museum Galgenhaus Berlin, Brüderstraße 10
Ausstellungen / Museum Museum Schloss Friedrichsfelde Berlin, Am Tierpark 125
Ausstellungen / Museum Sportmuseum Berlin Berlin, Hanns-Braun-Straße
Ausstellungen / Museum Grünauer Wassersportmuseum Berlin, Regattastraße 191
Ausstellungen / Galerie Die Aktgalerie Berlin, Krossener Str. 34
Ausstellungen / Museum Berlinische Galerie Berlin, Alte Jakobstraße 124-128
Ausstellungen / Galerie Galerie Eva Poll Berlin, Lützowstraße 7
Ausstellungen / Museum Museum für Kommunikation Berlin Berlin, Leipziger Straße 16
Ausstellungen / Galerie Galerie Brusberg Berlin Berlin, Kurfürstendamm 213
Ausstellungen / Museum Musikinstrumenten-Museum Berlin, Tiergartenstr. 1
Ausstellungen / Museum Schwules Museum Berlin, Mehringdamm 61
Ausstellungen / Museum Mauermuseum Berlin, Friedrichstraße 43-45
Ausstellungen / Ausstellung ver.di Fachgruppe Bildende Kunst Berlin, Paula-Thiele-Ufer 10
Ausstellungen / Museum Spandovia sacra Berlin, Reformationsplatz 12
Ausstellungen / Galerie ifa-Galerie Berlin Institut für Auslandbsziehungen Berlin, Linienstraße 139/140
Ausstellungen / Galerie Haus am Kleistpark Berlin, Grunewaldstr. 6-7
Ausstellungen / Galerie DAM GALLERY Berlin, Seydelstraße 30
Ausstellungen / Gedenkstätte Bernhard-Heiliger-Stiftung Berlin, Käuzchensteig 8
Ausstellungen / Museum Stiftung "Brandenburger Tor" Max Liebermann Haus Berlin, Pariser Platz 7
Ausstellungen / Museum Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde Berlin, Marienfelder Allee 66-80
Ausstellungen / Ausstellung Meinblau Projektraum Berlin, Christinenstr. 18-19
Ausstellungen / Werkstatt/Workshop Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V. Potsdam, Brendenburgerstraße 5 (Luisenforum)
Ausstellungen / Galerie Galerie Johanssen Berlin, Choriner Str. 51
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 1
Ausstellungen / Ausstellung Deutscher Künstlerbund Berlin, Rosenthaler Str. 11
Ausstellungen / Museum Rochow-Museum im Schloss Reckahn Lehnin / OrT Reckahn, Reckahner Dorfstraße 27
Ausstellungen / Museum MuseumsDienst Berlin Berlin, Klosterstraße 68
Ausstellungen / Galerie galerie bild plus Berlin, Am Goldmannpark 20
Ausstellungen / Museum Deutsches Architektur Zentrum DAZ Berlin, Köpenicker Str. 48/49
Ausstellungen / Galerie Galerie Art Center Berlin Berlin, Friedrichstraße 134
Ausstellungen / Galerie Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord Berlin, Turmstr. 75
Ausstellungen / Ausstellung KW Institute for Contemporary Art Berlin, Auguststraße 69
Ausstellungen / Galerie Whiteconcepts Berlin, Potsdamer Straße 91
Ausstellungen / Galerie kunstraum t27 Berlin, Thomasstr. 27
Ausstellungen / Galerie Achtzig - Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin, Brunnenstr. 150
Ausstellungen / Galerie Galerie im Rathaus Tempelhof Berlin, Tempelhofer Damm 165
Ausstellungen / Museum Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstraße 43
Ausstellungen / Museum Werkbundarchiv - Museum der Dinge Berlin, Oranienstraße 25
Ausstellungen / Ausstellung Direktorenhaus Berlin Berlin, Am Krögel 2
Ausstellungen / Galerie art place berlin - Forum für zeitgenössische Kunst Berlin, Alexanderplatz 7
Ausstellungen / Galerie noon.schmuck und produkt Berlin, Dresdener Str.26
Ausstellungen / Galerie Emerson Gallery Berlin Berlin, Schiffbauerdamm 19
Ausstellungen / Museum museum FLUXUS + Potsdam Potsdam, Schiffbauergasse 4f
Ausstellungen / Museum Museum THE KENNEDYS Berlin, Auguststraße 11-13
Ausstellungen / Galerie Friends Forever Galerie Berlin, Bertold-Brecht-Platz 3
Ausstellungen / Galerie Prima Center Berlin Berlin, Biesentaler Straße 24
Ausstellungen / Museum Tieranatomisches Theater Berlin, Philippstr. 12/13
Ausstellungen / Galerie Galerie Hilaneh von Kories Berlin, Belziger Straße 35
Ausstellungen / Galerie Galerie Einkaufsquelle Görzke, Breite Str. 128

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