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Staatliche Museen zu Berlin

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Staatliche Museen zu Berlin
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D-10785 Berlin

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Fax: +49 (0)30-266 42 2202
E-Mail: besucherdienste@smb.spk-berlin.de

Ausstellung

Seen By #10

conlang

Hasan Aksaygın, Göksu Baysal, Annagul Beschareti, Kim Bode, Rüzgâr Buşki, Miriam Döring, Una Hepburn, Can Kurucu, Estefanía Landesmann, Esra Nagel

„Sie alle haben eine Leidenschaft für das, was Jeffrey Schnapp Uglossia ('Nicht-Sprache', nach Utopie: 'Nicht-Ort') nennt. Umberto Eco nennt es 'technischen Wahnsinn' oder Glottomanie. Die Linguistin Marina Yaguello nennt die Erfinder neuer Sprachen in ihrem gleichnamigen Buch Les Fous du langage 'Sprachverrückte'.“ Quelle

Die 10. Ausgabe der „Seen By“-Serie generiert eine Ausstellungsstruktur mit 10 künstlerischen Positionen. Die Ausstellung conlang konzentriert sich dabei auf die singulare/pluralen Artikulation/en der Gegenwart des Publikums, auf künstlerische Formen erfundener Sprachen und auf Conlang als Metapher.

Ausgangspunkt von conlang war ein offener Aufruf für Kunststudenten der Universität der Künste (UdK) mit dem Ziel, gemeinsam eine Grammatik und ein Diskussionsvokabular für eine Ausstellung zu entwickeln. In diesem Prozess konzentrierte sich conlang hauptsächlich auf konstruierte, künstliche, geplante, erfundene und fiktive Sprachen unter Einschluss einiger praktischer Kategorisierungen wie Hilfssprachen, künstlerische Sprachen und die Einteilung anhand linguistischer Faktoren sowie apriorische und aposteriorische Sprachen. Die teilnehmenden Künstler*innen wurden gebeten, die folgenden drei Fragen kritisch zu reflektieren. Die Antworten der Teilnehmer*innen werden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung veröffentlicht.

Wie würdest du deine künstlerische Praxis mit jedweder Form der Kommunikation, des Ausdrucks, des Schreibens oder der Codierung in Bezug auf die biografischen, kulturellen, expressiven und politischen Aspekte deiner Arbeit in Verbindung bringen?
Was ist dein Publikum? Wen stellst du dir als potenziellen Betrachter deiner Arbeit vor? An wen richtest du dich, wenn du in der Form / im Kontext der Kunst sprichst?
Was ist Sprache für dich? Welche Sprachen kannst du sprechen? Auf philosophischer Ebene oder metaphorisch gefragt: Würdest du die Konstruktion von Sprache mit dem Prozess des Konzeptualisierens, Abstrahierens oder Generierens eines Kunstwerks in Verbindung bringen?

conlang (Seen By #10) wird von Misal Adnan Yıldız kuratiert und ist konzeptionell mit seinem laufenden kuratorischen Forschungsprojekt Mutterzunge, einem unabhängigen Programm in Berlin, verknüpft: www.mutterzunge.org.

Die Conlang-Flagge ist ein Symbol für Liebhaber konstruierter Sprachen. Sie zeigt eine Zikkurat oder terrassierten Turm (stellvertretend für den Turm zu Babel) vor einer aufgehenden Sonne (für Conlanger ist das Übersetzen von 1. Mose 11: 1-9 Tradition). Die Flagge wurde von den Mitgliedern der CONLANG-Mailingliste im September 2004 ausgewählt. Das endgültige Design stammt von Christian Thalmann und enthält Anregungen von vielen Leuten wie Christian Thalmann, Jan van Steenbergen, Leland Paul, David J. Peterson und Adrian Morgan. Diese SVG-Datei ist eine Vektorisierung basierend auf Christian Thalmanns Original-Artwork bei Index of / art / conflag / final (www.cinga.ch von Christian Thalmann), Datei: Conlangflag.png und Conlang flag - FrathWiki.
Laut Website der Language Creation Society wurde sie gemeinfrei veröffentlicht.
Donaldboozer auf flickr.com (Fall 8: Meet the Conlangers, Mitte): „Die Idee einer Conlang-Flagge wurde von David J. Peterson am 29. August 2004 in einer Nachricht auf dem CONLANG listserv geteilt. Am nächsten Tag reagierte Adrian Morgan mit den Worten: „Richtig, es ist Zeit, das ernst zu nehmen“, und reichte eine grobe Skizze ein. Es entstand eine lebhafte Diskussion über das Thema und über zwanzig Entwürfe und Überarbeitungen wurden eingereicht. Die Ergebnisse wurden am 23. September 2004 bekannt gegeben. Das Grundlayout wurde von Leland Paul vorgeschlagen, aber das endgültige Design der Siegerflagge wurde von Christian Thalmann geschaffen. Pauls Beitrag deutet einige der Symbole: „Vor einem violetten Himmel, der Kreativität bedeutet, erhebt sich eine orangefarbene Sonne. Orange bedeutet Energie, Imagination und Kommunikation. Sie wirft ihr Licht auf eine dunkle, noch nicht gesehene Welt. Als Silhouette steht davor der Turm zu Babel und verkündet die edle Natur der sprachlichen Vielfalt.“ Der Turm zu Babel erinnert auch an den allgegenwärtigen Babel-Text, der oft als Übersetzungsübung verwendet wird. Die Conlang-Flagge wurde auf den Language Creation Conferences an prominenter Stelle gezeigt und ist auf zahlreichen Webseiten von Conlagers zu sehen.“

Seen By
Seen By #10 ist Teil der Ausstellungsreihe Seen By, einer Kooperation zwischen der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin und der Universität der Künste Berlin im Museum für Fotografie. Sie hat zum Ziel, kuratorische und künstlerische Strategien im Umgang mit zeitgenössischer Fotografie neu zu denken.
Ausstellung

ABC des Reisens

150 Jahre Kunstbibliothek

Mit Werken aus den Sammlungen Architektur, Buchkunst, Fotografie, Grafikdesign und Modebild und Arbeiten von Flavio de Marco im Foyer
Im 21. Jahrhundert gehören Reisen zum Alltag. Überall wird darüber kommuniziert: in Blogs und online geteilten Fotos, in Reiseliteratur, Dokumentationen und Werbemedien. Doch wann und wie wurde das Reisen zu einem so zentralen Thema?

Anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums geht die Kunstbibliothek dieser Frage in einer Ausstellung nach. Sie hat sich auf Entdeckungsreise in ihre vielfältigen Bestände begeben und Werke aus allen Sammlungen – Architektur, Buchkunst, Fotografie, Grafikdesign und Modebild – zu einem „ABC des Reisens“ zusammengestellt. Das Panorama erstreckt sich von mittelalterlichen Pilgerreisen über Expeditionen im Kolonialzeitalter und humanistische Grand Tours bis zum Jetset und dem plakativ beworbenen Massentourismus des 20. Jahrhunderts.

Das ABC
Die Exponate folgen einem alphabetischen Parcours rund um Reisebegriffe von A wie Album bis Z wie Ziel. Unter B (Bericht), beispielsweise, finden sich Reiseberichte von Jacques de Bourges‘ China-Reise 1671 bis zu Melchior Lechters Indien-Tagebuch von 1912. Theodor de Brys Americae (1596) und frühe Landkarten-Bücher gehen unter C (Cartographia) einen Dialog mit Plakaten der 1910er- und 20er-Jahre ein. D (Dampfschiff) und E (Eisenbahn) zeigen, wie Verkehrsmittel das Reisen im 19. Jahrhundert revolutionierten. Unter N (Nationen) ordnen barocke Spielkarten, Trachtenbücher und Bilderbögen die Welt nach regionalen Typen. Im T (Tourismus) fangen Reiseplakate von 1880 bis heute Sehnsuchtsmotive ein, während V (Virtuell) mit Diaskop, Stereoskop und Diorama die Vorläufer des Virtual Travel vorstellt.

Auftakt mit Zeitgenossen
Eine Lesestation im Foyer zeigt, wie das Reisen auch Künstlerbücher jüngerer Zeit inspiriert: Konzeptkünstler, Illustratoren, Fotografen und Grafiker (de-)konstruieren bereiste Landschaften und verarbeiten Eindrücke der Fremde. Auch den Künstler Flavio de Marco, Autor des fiktiven Reiseführers Stella, beschäftigt das Thema. Seine eigens für die Ausstellung konzipierten Arbeiten thematisieren anhand von Auslassungen und Übermalungen die Rolle von Sehgewohnheiten, Vorstellungskraft und Wunschdenken in der medialen Kommunikation von Reisen.

Künstler
Die Ausstellung zeigt Werke von Otto Arpke, Marcus Behmer, Peter Behrens, Lucian Bernhard, Bernhard von Breydenbach, Marcel Broodthaers, Cornelis de Bruyn, Theodor de Bry, Flavio de Marco, Emil Cardinaux, Adolphe Mouron Cassandre, James Cook, Josef Furttenbach, Julius Gipkens, Uwe Häntsch, Johann Daniel Herz, Herbert Kapitzki, Julius Klinger, Elli Kowalski, Bernard Larsson, Erich Mendelsohn, Jakob Mores, Joseph Maria Olbrich, Emil Orlik, Rico Puhlmann, Paul Sachse, Caspar Scheuren, Jan Tschichold, Anton von Werner, Robert Wimmer und anderen.

Jubiläumsmagazin
Zu Ausstellung und 150-jährigem Jubiläum erscheint eine reich bebilderte Katalogpublikation im Zeitschriftenformat.

Weiterreisen im Kunstgewerbemuseum
Nicht nur die Kunstbibliothek besteht seit 150 Jahren: Auch das benachbarte Kunstgewerbemuseum, dem sie ursprünglich angegliedert war, feiert 2018 dieses Jubiläum. In Erinnerung an die historische Verbindung der beiden Häuser setzt sich die Ausstellung mit einem Reise-Parcours im Kunstgewerbemuseum fort, mit Objekten von der Souvenirtasse bis zur Reiseschreibmaschine.
Ausstellung

Bewegte Zeiten

Archäologie in Deutschland

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 zeigen das Museum für Vor- und Frühgeschichte und der Verband der Landesarchäologen im Gropius Bau die Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“.

Digitale Kommunikations- und schnelle Transportmöglichkeiten bringen die Menschen immer enger zusammen und lassen die Globalisierung als modernes Phänomen erscheinen. Tatsächlich aber ist die überregionale Vernetzung mit allen ihren Auswirkungen seit jeher ein fester Bestandteil der Gesellschaft und beeinflusst das Leben der Menschen seit prähistorischer Zeit grundlegend. Täglich machen Archäologen Entdeckungen, die dies eindrucksvoll belegen. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ präsentiert die spektakulärsten archäologischen Neufunde der letzten 20 Jahre von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Anhand der vier Themen Mobilität, Konflikt, Austausch und Innovation werden mit über 1000 Exponaten die Folgen überregionaler Interaktion auf persönlicher, wirtschaftlicher und kultureller Ebene erfahrbar gemacht.

Das Europäische Kulturerbejahr 2018 richtet den Blick auf Austauschprozesse und auf Beziehungen innerhalb Europas. Unter dem Motto „sharing heritage“ wird das reiche kulturelle Erbe Europas in unterschiedlichen Projekten präsentiert und neu erschlossen. „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ ist das Leitprojekt im Themenfeld „Austausch und Bewegung“ und zeigt, was das kulturelle Erbe Europas aus archäologischer Perspektive ausmacht. Ziel der Ausstellung ist es, über die Exponate den Bezug unserer kulturellen Vergangenheit zur heutigen Zeit zu herzustellen und zu verdeutlichen, dass schon vor mehreren tausend Jahren die Grundlagen eines gemeinsamen Europas gelegt wurden, aus denen ein einzigartiges kulturelles Netzwerk entstand, das uns bis heute prägt.

Über allem steht die Bewegung des Menschen als verbindendes Grundprinzip der Geschichte: Diese ist die Ausgangslage für die Verbreitung von Waren und Ideen, dem Entstehen von Handel und Fortschritt sowie auch damit verbundenen strukturellen Veränderung und Konflikten. Aus diesem Grund ist die Ausstellung nicht chronologisch gegliedert, sondern orientiert sich an den vier Themen Mobilität, Austausch, Konflikt und Innovation. In dieses thematische Konzept eingefasst werden auf 1600 qm Fläche im gesamten Erdgeschoss des Gropius Baus spektakuläre Funde und Forschungsergebnisse der letzten 20 Jahre aus allen Bundesländern gemeinsam präsentiert. 70 Leihgeber aus ganz Deutschland unterstützen die Ausstellung mit insgesamt 300 Fundkomplexen bestehend aus weit über 1000 hochrangigen Exponaten von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Allen Exponaten ist gemein, dass sie trotz ihrer Einzigartigkeit nicht allein stehen, sondern immer als Teil eines europäischen Netzwerks zu sehen sind.

Im Zentrum der Ausstellung steht im Lichthof des Gropius Baus die Hafenmauer des römischen Köln, die in den letzten Jahren durch den Bau der Kölner U-Bahn freigelegt wurde. Die mächtigen Überreste einer 3,5 Meter hohen Spundwand aus fast 2000 Jahre alten Eichenbohlen werden zusammen mit tausenden Scherben aus dem Hafenbecken präsentiert.

Im Bereich Mobilität steht der Mensch im Vordergrund, der aus den verschiedensten Gründen allein oder in großen Gruppen auf kurzen Wegen oder langen Strecken unterwegs war und dessen Wege durch seine Hinterlassenschaften greifbar sind. So wird u.a. ein Blick auf vier große Migrationsereignisse im Neolithikum geworfen, die den Genpool der Europäer nachhaltig geformt haben. Ein besonders spannender Komplex ist der jungsteinzeitlicher Ritualort in Herxheim (Rheinland-Pfalz), wo Menschen am Beginn des 5. Jahrtausends v. Chr. aus einem Umkreis von 400 km für ein rätselhaftes Opferritual zusammengekommen sind.

Bis in die Gegenwart hinein wird Europa von Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt. Eine der Entdeckungen der letzten Jahre ist die bronzezeitliche Schlacht an der Tollense (Mecklenburg-Vorpommern). Hier ist ca. 1300 v. Chr. die früheste belegbare Schlacht in der Geschichte Europas ausgetragen worden. Der Konflikt zeigt sich aber auch auf einer anderen, geistigen Ebene im Sinne eines Bildersturms. Der Berliner Skulpturenfund ist als solcher zu verstehen: Die 16 Werke stammen aus der in den 1930er-Jahren von den Nationalsozialisten zu Propagandazwecken gezeigten Ausstellung „Entartete Kunst“ und wurden zusammen mit anderen beschlagnahmten Kunstwerken in einer Wohnung eingelagert, die 1944 durch Bombardierung zerstört wurde.

Im Bereich Austausch liegt der Fokus auf den Waren. Es wird ein weiter Bogen gespannt von der Rohstoffgewinnung über Distribution und professionalisierten Handel, sowie die daraus hervorgehenden gesellschaftlichen und städtebaulichen Veränderungen. Exponate wie der Goldhort von Gessel (Niedersachsen) mit 82 normierten Goldspiralen oder der Kupferschatz von Oberding (Bayern) mit 796 gleichartigen und in Zehnergruppen gebündelten Spangenbarren zeigen eindrucksvoll, dass es schon vor 4000 Jahren überregionale Handelsgrößen gegeben hat. Ganz anders lässt sich der Handel im Gründungsviertel der Stadt Lübeck fassen. Hier entstanden im 12. Jahrhundert standardisierte und auf Kaufleute zugerichtete Häuser, deren für Handelswaren konzipierte Holzkeller sich bis heute erhalten haben.

In ihrem letzten Bereich widmet sich die Ausstellung den Innovationen – sowohl in technischer als auch in geistig-ideeller Hinsicht. Gezeigt wird u.a. die früheste figürliche Kunst der Menschheit, die ca. 35.000 Jahre alte Venus vom Hohle Fels (Baden-Württemberg), sowie die bronzezeitliche Himmelscheibe von Nebra (Sachsen-Anhalt) mit der weltweit ältesten bisher bekannten konkreten Darstellung des Kosmos. Ebenfalls präsentiert werden 3000 Jahre alte Goldhüte aus Deutschland und Frankreich, die nicht nur eine Meisterleistung der Goldschmiedetechnik darstellen, sondern auch mit kalendarischen Symbolen verziert sind.

„Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und wird gefördert durch die Staatsministerin für Kultur und Medien und das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.
Ausstellung

Design Views Vol. IX

studio b severin. Design Impressionism

Das studio b severin untersucht mit dem Projekt Design Impressionism anhand des Werkstoffs Glas, welche Veränderungen die industrielle Revolution in der Kunst mit sich brachte. Das Fensterglas, das für die Pariser Glasbauten des 19. Jahrhunderts verwendet wurde, schafft eine spezielle Atmosphäre, die die Lichtbehandlung impressionistischer Maler inspirierte. Diese Beobachtung setzt das Studio in einer Objektserie aus traditionell hergestelltem, gewalztem Glas um. Die entstandenen Arbeiten, zum Beispiel ein quaderförmiger Tisch, adaptieren auf poetische Art und Weise die Farben und Formen impressionistischer Gemälde für Alltagsobjekte.

Das Studio wurde 2013 von Birgit Severin gegründet und wird mittlerweile von ihr und ihrem Partner, Guillaume Neu-Rinaudo, geleitet. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Technologie, Handwerk und Design.

Design Views ist eine neue Ausstellungsreihe des Kunstgewerbemuseums und des Internationalen Design Zentrums Berlin.
Ausstellung

Hochzeitsträume

Hochzeit – der große Traum. Für viele der wichtigste Augenblick im Leben. Wie sehen diese Träume aus? Wie werden sie geschaffen? Wie haben sie sich verändert? Gehen alle Träume in Erfüllung? Und was hat das alles mit Gefühlen zu tun?

In der Ausstellung zeigt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) gelebte und ungelebte, vergangene und gegenwärtige Hochzeitsträume. Sie sind so verschieden wie die Menschen, die Kulturen und Religionen und haben doch erstaunlich viel gemeinsam.

Träume von Jungen und Alten und denen „dazwischen“, von Prinzen, Promis, KünstlerInnen und DesignerInnen. Die interaktive Ausstellung mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm lädt ein zum Entdecken, Erzählen, Erinnern und Träumen.
Ausstellung

Agnieszka Polska: The Demon’s Brain

Der 9. Preis der Nationalgalerie wurde im Herbst 2017 an Agnieszka Polska (geb. 1985 in Lublin) verliehen. Aus diesem Anlass präsentiert der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin ab dem 27. September 2018 in der Historischen Halle eine Mehrkanal-Videoinstallation der Künstlerin, die eigens für ihre Einzelausstellung entstanden ist.

In ihren Werken verbindet Agnieszka Polska Realfilm mit animierten Sequenzen. Ihre Bildsprache beruht auf der verschlüsselten Aneignung kultureller Erzeugnisse. Oft von einem irritierenden Unterton getragen, stellen Polskas suggestive Videos auf eine poetische Weise die Frage nach dem Zustand der gegenwärtigen Welt und der Verantwortung des Einzelnen. Ausgangspunkt von Polskas neuem Filmprojekt ist ein Schriftverkehr aus dem 15. Jahrhundert zwischen dem Verwalter der polnischen Salzbergwerke, Mikołaj Serafin, seinen Kreditgebern und Schuldnern sowie seinen Angestellten. In einem für die damalige Zeit einzigartigen Abkommen wurden die Bergwerke durch den König an Serafin verpachtet und funktionierten somit wie ein frühkapitalistisches Unternehmen innerhalb der feudalen Gesellschaftsordnung.

In der raumgreifenden Video- und Toninstallation erzählt Polska die Geschichte des Boten, der Serafins Briefe übermittelt und selbst weder lesen noch schreiben kann. Eines Tages verirrt sich der Junge in einem Wald. Dort löst eine unerwartete Begegnung eine halluzinatorische Vision in ihm aus, in der sich christlichen Vorstellungen des Weltuntergangs mit heutigen Problemen und Theorien von Ressourcenverbrauch und Informationsökonomik verbinden.
Ausstellung

Mit Augenmaß. Meisterwerke der Architektur im Jemen

Architektur gehört zu den spektakulärsten kulturellen Errungenschaften des Jemen. Lange vor dem sagenhaften Reich der Königin von Saba entwickelte sich im Einklang mit den landschaftlichen Gegebenheiten und klimatischen Herausforderungen eine atemberaubende Vielfalt traditioneller Baustile. Ihre Markenzeichen sind mächtige Festungen, Turmhäuser und auf Bergspitzen gelegene Dörfer, verbunden durch schwindelerregende Pfade. Ausgeklügelte Kanalsysteme versorgen die steilen Terrassenfelder an den Gebirgshängen mit Wasser. Generationen von hochspezialisierten Maurern, Tischlern und anderen Handwerkern errichten mit ausgeklügelten Techniken und lokal verfügbaren Materialien einzigartige Bauensembles. Allein „mit Augenmaß“ gebaut rufen ihre Dimensionen und perfekten Proportionen bis heute Staunen und Bewunderung hervor. Für den Baumeister sind es „buildings that fill my eye“.

Die Ausstellung zeigt Beispiele dieses beeindruckenden Kulturerbes. Zugleich weist sie auf die Bedrohung durch den seit 2015 im Land anhaltenden Bürgerkrieg hin. Neben der menschlichen Tragödie sind herausragende archäologische Fundstätten, Museen und historische Monumente betroffen. Die drei UNESCO Weltkulturerbestätten des Jemen, die Altstädte von Shibam, Sana’a und Zabid, sind heute als bedroht eingestuft, zahlreiche andere Orte sind schwer beschädigt. Jenseits der öffentlichen Wahrnehmung und ohne den Schutz der internationalen Gemeinschaft geht dieses Kulturerbe unwiederbringlich verloren.

Trevor Marchand, Architekt und Anthropologe, hat diese Bauwerke während seiner 13-monatigen Lehrzeit bei jemenitischen Minarett-Baumeistern zwischen 1990 und 1998 fotografiert. Die Aufnahmen zeigen die Architektur im Dialog mit der Landschaft, vom Roten Meer über das Hochland und die Wüste bis zum Indischen Ozean und Wadi Hadramaut. Sie werden ergänzt durch historische Aufnahmen aus der Zeit um 1900, aufgenommen u.a. von Hermann Burchardt (Leihgaben des Ethnologischen Museums), und durch zwei frühe Panoramen von Sanaa aus den Jahren 1872 und ca. 1900 (Leihgaben aus Berliner Privatbesitz).

Ein Begleitband zu der Ausstellung vermittelt in 21 Beiträgen verschiedener Wissenschaftler Einblicke in verschiedene Aspekte dieses Kulturerbes. Ein Teil des Erlöses geht an UNHCR Yemen.

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Stiftung – Gingko Library, SOAS-University of London, London Middle East Institute, MBI Al-Jaber Foundation und die Freunde des Museums für Islamische Kunst.
Ausstellung

Aus Rembrandts Werkstatt

Zeichnungen der Rembrandtschule

Rembrandt oder nicht Rembrandt? Zeichnungen des holländischen Meisters wurden schon von Beginn an mit Zeichnungen seiner Schüler und Mitarbeiter, die im selben Stil arbeiteten, verwechselt. Forschungen der wenigen Kenner auf diesem Gebiet führten in den letzten Jahren zu umwälzenden Neubewertungen von Rembrandts zeichnerischem Werk. Das gilt auch für den sehr bedeutenden Bestand im Berliner Kupferstichkabinett, das nach dem 2006 erschienenen kritischen Katalog der eigenhändigen Zeichnungen des holländischen Meisters nun die rembrandtartigen Arbeiten seiner Schule und seines Umfeldes in einem Bestandskatalog publizieren wird. Das Erscheinen dieses Kataloges wird von einer Ausstellung mit ungefähr 110 der besten Zeichnungen begleitet. Es werden auch einige Originale Rembrandts gezeigt, um dem Publikum die Gemeinsamkeiten als auch die bisweilen subtilen Unterschiede von Arbeiten des Meisters und seiner Schule zu verdeutlichen.
Ausstellung

Künstler Komplex

Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol. Sammlung Platen

Anhand von rund 180 Arbeiten der Jahre 1917 bis 2000 zeigt die Ausstellung nicht nur die Vielfalt fotografischer Künstlerporträts, sie lässt auch die Kunst- und Künstlergeschichte des letzten Jahrhunderts Revue passieren. Berühmte aber auch wenig bekannte Fotografinnen und Fotografen, darunter Berenice Abbott, Brassaï, Henri-Cartier Bresson, Helga Fietz oder Jérôme Schlomoff sind mit ikonischen Porträts von Pablo Picasso und Salvador Dalí über Frida Kahlo und Andy Warhol bis hin zu Jeff Koons und Marina Abramović vertreten. Die Werke stammen aus der Sammlung Angelika Platen.

Der Begriff des Künstlers wird häufig mit Genialität, Einfallsreichtum und Gestaltungsfreiheit verbunden, während Carl Gustav Jung den Begriff „Komplex“ als ein Gefüge von Gefühlen, Gedanken und Erinnerungen definiert, das sich um einen bedeutenden Zusammenhang in der Psyche gruppiert und das Denken und Handeln bestimmt. Die Ausstellung verbindet beide Begriffe und untersucht den Künstler als eine aus bestimmten Vorstellungen und Motiven zusammengefügte bildliche Erscheinung – exemplarisch manifestiert im fotografischen Porträt

Die Fotografin Angelika Platen – selbst eine bedeutende Künstlerporträtistin – hat die vielfältigen Formen des fotografischen Künstlerbildnisses in einer umfangreichen Sammlung vereinigt. Rund 180 Exponate daraus werden im Sommer 2018 im Museum für Fotografie zu sehen sein. Die Schau fächert tradierte ebenso wie experimentelle Facetten des Künstlerporträts auf. Arbeiten von Berenice Abbott, Brassaï, Henri-Cartier Bresson, Gisèle Freund, Heinz Hajek-Halke und Arnold Newman sind neu zu entdecken neben weniger bekannten Fotografinnen und Fotografen wie Helga Fietz, Hildegard Heise oder Jérôme Schlomoff, die mit ihren ikonischen Bildnissen von Georg Baselitz, Jean-Michel Basquiat, Max Beckmann und Ernst Wilhelm Nay in die Fotografiegeschichte eingegangen sind. Gleichzeitig werden außergewöhnliche Künstlerbildnisse vorgeführt, die das repräsentative Porträtformat konterkarieren, etwa Christopher Makos' transvestitische Aufnahmen von Andy Warhol.

In drei Sektionen bietet die Ausstellung gleichsam einen Einblick in die Köpfe der unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten: Die erste Sektion Persona thematisiert das Gesicht, das nach außen hin gezeigt wird. Mit den Attributen Pinsel, Palette oder Kamera ausgestattet und in festgelegten Posen präsentieren sich Künstler wie George Grosz oder Joan Miró im Atelier bei der Arbeit. Eine wesentliche Rolle spielen dabei Selbstbildnisse wie z.B. von Edward Steichen oder Florence Henri. Weiter spannt die Sektion einen Bogen zu Verkleidungen und Karikaturen in Aufnahmen von Wols, Otto Dix oder Salvador Dalí.

Als grundlegendes Antriebsmoment steht die Kreativität im Zentrum der zweiten Sektion der Ausstellung. Zu sehen sind in den Schaffensprozess vertiefte Künstlerinnen und Künstler, leere Ateliers sowie fotografische Spiegelungen und Verzerrungen. Ausgewählte Gemälde, Skulpturen und Grafiken der Klassischen Moderne ermöglichen einen einzigartigen Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Fotografie und bildender Kunst.

Die dritte Sektion Pygmalion bezieht sich auf den Mythos des antiken Bildhauers. Er steht in der Kunstgeschichte allegorisch für den Schaffensprozess, wobei Pygmalion als Ideal des Künstlers schlechthin gilt. Ausgehend von dem durch Robert Doisneau in Szene gesetzten Bildhauer Charles Despiau stehen hier Künstlerinnen und Künstler wie Alberto Giacometti, Georgia O’Keeffe, Günther Uecker oder Jeff Koons mit ihren Arbeiten im Vordergrund. Dabei fungieren diese Kunstwerke als Sinnbilder ihres Schöpfergeistes.

„Künstler Komplex. Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol” wird großzügig gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, Hauptförderer der Staatlichen Museen zu Berlin.

Medienpartner der Ausstellung sind das kulturradio vom rbb und tip Berlin.
Ausstellung

Margiana

Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan

Margiana – diese historische Landschaft im Osten Turkmenistans war vor 4000 Jahren die Wiege einer faszinierenden Hochkultur der Bronzezeit. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Ergebnisse der archäologischen Forschungen in der antiken Metropole Gonur Depe. Die dort entdeckten Baustrukturen liefern Zeugnis einer frühen Stadtplanung. Die Palastanlage und die sog. Königsgräber lassen weitreichende Beziehungen in die Gebiete der späteren Seidenstraße erkennen. Erstmals werden mehr als 220 Objekte aus Gonur Depe außerhalb Turkmenistans präsentiert.

Eine Sonderausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Kulturministerium Turkmenistans und in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum Hamburg und den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Ausstellung

Food Revolution 5.0

Gestaltung für die Gesellschaft von Morgen

Wie werden wir zukünftig essen, von was werden wir uns zukünftig ernähren in unserer durch schwindende Ressourcen geprägten Wachstumsgesellschaft? Unsere globalisierte Nahrungsproduktion hat entscheidenden Anteil am Klimawandel. Und jeder von uns gestaltet mit seinem Essverhalten den Globus mit. Essen ist längst keine Privatsache mehr, sondern ein hochgradig politischer Akt.

Das Kunstgewerbemuseum verwandelt sich in ein künstlerisch-wissenschaftlich-spekulatives Laboratorium für neue Denk- und Praxismodelle zur Zukunft des Essens und Wohnens. Für die Ausstellung Food Revolution 5.0. Gestaltung für die Gesellschaft von Morgen werden über 30 internationale Designer und Designerinnen eingeladen, ihre Entwürfe, Ideen und Visionen zur Gestaltung der Transformation unseres Ernährungssystems zu präsentieren. Es sind Statements, die als Best Practice Beispiele funktionieren im Hier und Jetzt, sowie spekulative Projekte, die mögliche Zukunftsszenarien aufwerfen vor dem Hintergrund der Frage: „Was wäre wenn…?“ Die Piazza am Kulturforum wird in einen essbaren Garten verwandelt und lädt die Besucher zum Verweilen und Miternten ein.

Gezeigt werden u. a. Arbeiten von Martí Guixe, Ton Matton, Chloé Rutzerveld, Werner Aisslinger, Julia Lohmann, Marije Vogelzang, Maurizio Montalti, Austin Stewart, Johanna Schmeer, Silke Riechert und Carolin Schulze.

Eine Ausstellung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Kunstgewerbemuseum – Staatliche Museen zu Berlin. Kuratorin: Dr. Claudia Banz

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung der Ikea Stiftung und der Karin Stilke Stiftung.
Ausstellung

Vis à vis. Asien trifft Europa

Das Museum für Asiatische Kunst hat Anfang Januar 2017 seine Pforten in Dahlem geschlossen, um die Neuaufstellung im Humboldt Forum vorzubereiten. Eine erlesene Auswahl seiner herausragenden Bestände wird nun im Rahmen der Reihe „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“ in der ständigen Ausstellung des Kunstgewerbemuseums präsentiert. Werke beider Museen treten in einen assoziativen Dialog. Diese Form der Präsentation verdeutlicht den regen und bereits seit Jahrhunderten stattfindenden Transfer von Materialien, Techniken, Formen und Motiven zwischen Europa und Asien. Die Präsentation besteht aus fünf thematischen Diskursen und ist ab dem 15. Dezember 2017 bis voraussichtlich April 2019 im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum zu sehen.

Horn, Bein und Elfenbein aus Indien und Europa
Die erste Gegenüberstellung zeigt indische und europäische Kunstwerke aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. Bereits die Wahl der Materialien symbolisiert kulturübergreifend Macht, Potenz, Erhabenheit und Reinheit. Besonders Elfenbein wurde als Material für Jagdgeräte, Kosmetikutensilien oder Herrschaftsinsignien wertgeschätzt. Im Westen trat der Aspekt des Exotischen hinzu, der die Aura der Exklusivität des über weitgespannte Handelsnetze bezogenen fremden Materials noch verstärkte.

Porzellan und Tee in Asien und Europa
Der zweite Diskurs widmet sich dem „weißen Gold“. In China war die Rezeptur des Porzellans bereits seit Jahrhunderten bekannt. Im 17. Jahrhundert intensivierte sich der Handel zwischen China, Japan und Europa. In der Folge gelangten große Mengen von chinesischem Porzellan und Tee in den Westen. Die europäische „Nacherfindung“ gelang jedoch erst 1708 in Meißen dem Alchemisten Johann Friedrich Böttger und dem Naturwissenschaftlers Ehrenfried Walther von Tschirnhaus. Im Nebeneinander von chinesischen, japanischen und frühen Meißener Porzellanen werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten deutlich. Beim Transfer von Motiven kam es auch zu Missverständnissen – so mutiert in Meißen ein chinesischer Phönix zu einem Hahn.

Ostasien und Art Nouveau
Auf der Suche nach neuen Impulsen bezogen sich auch die Künstler des Jugendstils auf ostasiatische Vorbilder. Im dritten Diskurs treten französische Keramiken des Art Nouveau in Dialog mit Gefäßen aus China, Japan und Korea. Die sogenannten „Maîtres du Feu“ ließen sich nicht nur von den Formen und Motiven ostasiatischer Prägung inspirieren, sondern auch von den farbintensiven Laufglasuren. Zeitlos und modern wirken die parallel präsentierten ostasiatischen Keramiken, von denen die ältesten bereits aus dem 4. Jahrhundert datieren.

Der Kimono in der Mode Europas
Der vierte Diskurs handelt von Mode. Seit dem 18. Jahrhundert lässt sich der ästhetische Einfluss Ostasiens in der europäischen Modeentwicklung dokumentieren. Später entdeckte die Pariser Haute Couture den japanischen Kimono für die Damenmode. Der bedeutende Pariser Modeschöpfer Paul Poiret (1879-1944) befreite Anfang des 20. Jahrhunderts nicht nur die Frauen vom Korsett und entwarf die neue weibliche Silhouette. Ihm gelang dabei auch die meisterhafte Synthese zwischen westlicher und fernöstlicher Kleidung. Als japanisches Pendant zu Poirets Mode figuriert ein Damenkimono aus der Taishô Zeit (1912-1926). Es ist ein prächtiger, schwarzer und sehr förmlicher Kimono. Bis heute werden solche Kimonos zu höchsten feierlichen Anlässen getragen.

Chinesische Stühle als Vorbild
Im fünften Diskurs kommt es zur Begegnung von chinesischen Stühlen der späten Ming- und frühen Qing-Zeit (15. bis 17. Jahrhundert) mit dem 1943/44 nach ihrem Vorbild entworfenen „Kinastol“ des dänischen Möbeltischlers, Designers und Architekten Hans Jørgensen Wegner. Wegner folgte der reduzierten, dem menschlichen Körper schmeichelnden Gestalt der chinesischen Vorbilder und übersetzte deren erstaunliche Qualität – die Stühle sind nur zusammengesteckt und nicht verleimt – in vorzüglicher europäischer Handwerkskunst.

Auf dem Weg zum Humboldt Forum
Die Sammlungen des Museums für Asiatische Kunst und des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin werden auch während des Umzugs ins Humboldt Forum für Besucherinnen und Besucher sichtbar bleiben. Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Humboldt Forum“ finden bis 2019 zahlreiche dialogische Sonderausstellungen und Präsentationen sowie Veranstaltungen der außereuropäischen Sammlungen am Kulturforum und auf der Museumsinsel Berlin statt.
Ausstellung

100 Prozent Wolle

Die Ausstellung öffnet das Thema WOLLE für Besucher_innen aller Altersgruppen. Sie erhalten die Möglichkeit, sich der Wolle spielerisch, sinnlich, intellektuell oder nostalgisch anzunähern und damit auseinanderzusetzen. In jedem Raum stehen Orte der Begegnung, der gemeinsamen aktiven Erfahrung und des Austausches zwischen den Generationen im Mittelpunkt. Zugleich können sich die Besucher_innen in verschiedenste Themenfelder vertiefen. Dazu gehören das Schäferleben und der Umgang mit Tieren, die Gewinnung von Wolle, die Verarbeitung der Rohwolle zum Faden und die Herstellung von Maschen bis hin zum Produkt. Alles kann selbst ausprobiert werden – mit Anleitung oder ohne.

Highlights sind neben einer bekletterbaren Schafskulptur die Ausstattung eines Schäfers, eine Geschichten erzählende Kleiderstange und ein fliegender Teppich.

Mit dieser Ausstellung will das MEK eine Plattform entwickeln, die den Besucher_innen die Möglichkeit bietet, gemeinschaftlich Kulturtechniken kennenzulernen und zu erproben.
Ausstellung

Die Krone von Kertsch

Schätze aus Europas Frühzeit

Völkerwanderungszeitlicher Goldschmuck vom Schwarzen Meer, silberne Gewandspangen und prächtige Gürtel aus Gräbern des frühen Mittelalters in Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland – Teile der Sammlung des Johannes von Diergardt werden nach über 80 Jahren wieder in Berlin zu sehen sein, wo sie bis 1934 ausgestellt waren. Sie gewähren glänzende Einblicke in die europäische Geschichte, besonders in die Ereignisse zwischen Antike und Mittelalter. Nach dem Tod des Sammlers und Mäzens gelangten sie in das Römisch-Germanische Museum Köln. Umbauarbeiten im Kölner Museum bieten nun eine gute Gelegenheit, die Schätze nach langer Zeit wieder der Berliner Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Sonderpräsentation des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln
Ausstellung

Menschenbilder - Wege zum Porträt von der Antike bis zur Gegenwart

In einer neuen Sonderausstellung widmet sich das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin einem zentralen Thema der Kunst: dem Menschenbild, ausgedrückt in Münz- und Medaillenporträts von der Antike bis zur Gegenwart.

Porträts können Menschen detailgetreu wiedergeben, repräsentieren, inszenieren oder stilisieren. Sie sind Träger von Botschaften derer, die sie in Auftrag geben und erschaffen. Gleichzeitig üben sie Funktionen denjenigen gegenüber aus, die sie betrachten sollen. Porträts können damit als unmittelbares Kommunikationsmittel über örtliche, zeitliche, soziale und gesellschaftliche Grenzen hinweg begriffen werden: Sie können sachlich informieren – oder auch geschickt die Wahrnehmung und Meinung des Rezipienten manipulieren.

Die Abbildung des menschlichen Antlitzes war zu jeder Epoche ein zentraler Aspekt künstlerischen Schaffens und unterlag verschiedenen, oft politischen Anliegen. Sie beginnt mit der Darstellung von Götterbildern in Menschengestalt. Als die Perser im 5. Jh. v. Chr. mit den Griechen in Kontakt traten, präsentierten sie auf ihrer Münzprägung die Großkönige als entindividualisierte und unnahbare Herrscher. Sie betonten damit deren Funktion als Monarch – nicht ihre Individualität, die in diesen Porträts beinahe vollständig übergangen wurde. Erst im Hellenismus trat das Herrscherbildnis als echter Spiegel der hinter ihm stehenden Person in Erscheinung. Distanz zum Betrachter schaffen hier sorgsam ausgewählte Attribute, welche den Dargestellten in göttliche Sphären heben. Ein weiterer Blick der Ausstellung gilt den „VIPs“ der antiken griechisch-römischen Gesellschaften: Magistraten und Beamten, die als Vorsteher von Provinzen oder Träger bedeutender Ämter über die Münzprägung dem Volk in Namen und Bildnis bekannt gemacht wurden. Auch identitätsstiftende Persönlichkeiten der Vergangenheit, berühmte Philosophen und Geistesgrößen, erscheinen in der städtischen Münzprägung. Für sie galten ebenfalls bestimmte Darstellungskonventionen.

Eine interessante Sonderform des Porträts sind die erfundenen Bildnisdarstellungen, beispielsweise römische Ahnenportäts. Hier spiegeln sich besonders intensiv die hinter diesen Bildnisentwürfen stehenden Aufgaben und Funktionen von Menschenbildern wider. Scheinbar individuelle Kennzeichen wie Barttracht oder Wangenfalten werden mit Porträtzügen kombiniert, welche im Grunde genommen Chiffren für bestimmte Eigenschaften und Tugenden sind.

Auch regionale und zeittypische Moden des Bildniskonzeptes, die zwischen veristischen Darstellungen und „Volks-“ oder „Zeitgesichtern“ changieren, werden in der Sonderausstellung aufgearbeitet. Über die verschiedenen Aspekte des römischen Kaiser- und Privatbildnisses in Kaiserzeit und Spätantike lässt sich die Brücke zu Byzanz und dem sichtbaren Bruch von Menschen- und Herrscherdarstellungen im Mittelalter schlagen. Hier repräsentieren schemen- und schablonenhafte Bilder Distanz.

Eine Revolution stellt dann das Porträt der Renaissance dar und zeigt par excellence, wie Menschenbilder als Spiegel gesellschaftlicher und kultureller Umwälzung dienen. Das Individuum rückt wieder in den Vordergrund, was sich auch an den in dieser Zeit aufkommenden Privatmedaillen (d. h. für Privatleute, nicht für Herrscher geschaffenen Arbeiten) ablesen lässt. Das neue Menschenbild und Selbstverständnis der Einzelpersonen findet im Porträt dieser Zeit einen einzigartigen Ausdruck. In der Neuzeit und der Gegenwart schließlich können mehrere Porträtströmungen nebeneinander auftreten, bleiben aber an Normen und herrscherliche Vorbilder gebunden. Spannend ist der Diskurs der Porträtkonzepte seit dem beginnenden 20. Jahrhundert, wobei weiter die Elemente typologischer Schemata, Natürlichkeit und Individualität wichtig bleiben. Konventionelle, staatstragende oder bürgerliche Perspektiven beginnen langsam aufzubrechen. Die Medaille bleibt lange ein konservatives Medium, da öffentliche oder private Auftraggeber meist bereits etablierten Porträtkonzepten anhängen. Ein Paradigmenwechsel ergibt sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgrund der stärkeren Betonung künstlerischer Unabhängigkeit, dem eine ungekannte Vielfalt des Kunstschaffens in der Medaille folgt.

Die Sonderausstellung präsentiert ausschließlich Objekte, die bisher nicht in der Dauerausstellung des Münzkabinetts zu sehen sind.
Ausstellung

Unvergleichlich: Kunst aus Afrika im Bode-Museum

Bis auf Weiteres

Die Ausstellung "Unvergleichlich" wird herausragende Kunstwerke Afrikas aus dem Ethnologischen Museum in der einzigartigen europäischen Skulpturensammlung im Bode-Museum zeigen. Durch die beiden Hauptetagen werden punktuell Plastiken beider Kontinente gegenübergestellt. Thematische Vertiefungen werden in einem Sonderausstellungsraum gezeigt.

Durch experimentelle Gegenüberstellungen von Werken aus zwei Kontinenten werden mögliche Zusammenhänge auf verschiedenen Ebenen thematisiert, wie historische Zeitgenossenschaft, ikonographische und technische Gemeinsamkeiten oder künstlerische Strategien. Besonders bemerkenswert sind Übereinstimmungen in der Funktion der Kunstwerke trotz unterschiedlicher Formensprache: Kraftfiguren aus dem Kongo dienten zum Schutz von Dörfern und Gemeinschaften, ähnlich wie gotische Darstellungen der Schutzmantelmadonna. Allerdings machen Vergleiche auch Kontraste deutlich, wie im Fall von Mutterschafts-Darstellungen, die sich in Afrika und Europa anderer Bildsprachen bedienen und andere Aussagen machen.

Jeder Museumsbesuch fordert auf, Objekte zu vergleichen und zu interpretieren. Doch was bedeutet es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen?

Die Ausstellung wirft mehrere Fragen auf: Welche Erkenntnisse werden durch die gemeinsame Präsentation von Kunstwerken mit unterschiedlichen Geschichten gewonnen? Was für Auswirkungen hatte es, Objekte, die einst gemeinsam in der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer standen, verschiedenen Museen zuzuordnen? Warum wurden die einen Objekte als ethnologische Gegenstände und die anderen als Kunstwerke klassifiziert? Der implizite Prozess des Vergleichens, Trennens und Zuordnens in Abgrenzung zu anderen Sammlungen war ein fundamentaler Schritt in der Gründung der Berliner Museen und der Definition ihrer Sammlungsaufträge. Dabei endeten viele Objekte aus Afrika als ethnologische Anschauungsobjekte. Andere Objekte aus europäischen rituellen Kontexten von vergleichbarer Kunstfertigkeit verblieben in einem Kunstmuseum.

Der Prozess des Vergleichens und des Zuordnens ist also kein neutraler, sondern ist geladen mit gesellschaftlich geprägten Vorurteile, Konventionen und Geschichtskonstruktionen. Er ist auch stark abhängig von den Erfahrungen der Menschen, die den Vergleich anstellen. Die Aussage, ob Sachen ähnlich oder andersartig sind, hat oft auch mit Macht zu tun. Dadurch ist das Vergleichen eng mit Themen wie Sammlungsgeschichte, Ästhetik, Kolonialismus und Gender verbunden. Diese Themen werden in der Ausstellung und der begleitenden App von verschieden Perspektiven beleuchtet.

Bis zu Einrichtung des Humboldt-Forums bleiben diese Meisterwerke afrikanischer Kunst im Bode-Museum zugänglich. Die Präsentation lädt ein, die eigene Haltung des Vergleichens zu hinterfragen.

Die Ausstellung wird großzügig gefördert durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz.
Ausstellungen / Museum Jüdisches Museum Berlin Berlin, Lindenstr. 9-14
Ausstellungen / Museum Martin-Gropius-Bau Berlin Berlin, Niederkirchnerstraße 7
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Ausstellungen / Ausstellung Dommuseum Dom zu Brandenburg Brandenburg an der Havel, Burghof 10
Ausstellungen / Museum Centrum Judaicum Berlin Berlin, Oranienburger Straße 28/30
Ausstellungen / Museum Deutsches Spionagemuseum Berlin Berlin, Leipziger Platz 9
Ausstellungen / Museum me Collectors Room Berlin Berlin, Auguststraße 68
Ausstellungen / Museum Cartoonmuseum Luckau Luckau, Nonnengasse 3
Ausstellungen / Ausstellung Galerie Hilaneh von Kories
Fr, 21.9.2018, 19:00 Uhr
Ausstellungen / Galerie Galerie 35 Berlin, Simon-Dach-Str. 35
Ausstellungen / Galerie breitengraser Berlin, Sophienstrasse 34
room for contemporary sculpture
Ausstellungen / Galerie Schaustelle Udk 7 Berlin, Lützowplatz 7
"Was uns auffiel beim Rundgang der Universität der Künste Berlin"
Ausstellungen / Museum Bröhan-Museum Berlin, Schloßstraße 1a
Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus (1889-1939)
Ausstellungen / Museum Filmmuseum Potsdam Potsdam, Marstall am Lustgarten, Breite Str. 1a
Ausstellungen / Galerie PRÜSS Berlin, Sophienstrasse 18
former ASIAN FINE ARTS
Ausstellungen / Galerie imago fotokunst berlin, Auguststraße 29c
Ausstellungen / Galerie Galerie Peter Herrmann Berlin, Potsdamer Straße 98 A
Ausstellungen / Galerie M.J. Wewerka Galerie Berlin, Budapester Str. 18
Ausstellungen / Galerie STOLZ Berlin Berlin-Charlottenburg, Goethestrasse 81
Ausstellungen / Museum Stiftung Stadtmuseum Berlin Berlin, Poststraße 13-14
Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins Generaldirektion und Verwaltung
Ausstellungen / Galerie Galerie sphn Berlin, Koppenplatz 6
Galerie für Neue Kunst
Ausstellungen / Galerie Galerie Georg Nothelfer Berlin, Uhlandstraße 184
Ausstellungen / Museum Märkisches Museum Berlin, Am Köllnischen Park 5
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Sammlung Kindheit und Jugend Berlin, Wallstraße 32
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Museum Nikolaikirche Berlin, Nikolaikirchplatz
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Museum Ephraim-Palais Berlin, Poststr. 16
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Museum Knoblauchhaus Berlin, Poststraße 23
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Museum Nicolaihaus Berlin, Brüderstraße 13
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Museum Galgenhaus Berlin, Brüderstraße 10
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Naturwissenschaftliche Sammlung Berlin, Schloßstraße 69A
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Museumsdorf Düppel Berlin, Clauertstraße 11
Stigtung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Museum Schloss Friedrichsfelde Berlin, Am Tierpark 125
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Sportmuseum Berlin Berlin, Hanns-Braun-Straße
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Grünauer Wassersportmuseum Berlin, Regattastraße 191
Stitung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Museum Freilichtmuseum Domäne Dahlem Berlin, Königin-Luise-Straße 49
Stiftung Stadtmuseum Berlin
Ausstellungen / Galerie Die Aktgalerie Berlin, Krossener Str. 34
Galerie des Arbeitskreises künstlerische Aktfotografie e. V.
Ausstellungen / Museum Berlinische Galerie Berlin, Alte Jakobstraße 124-128
Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Ausstellungen / Galerie Galerie Eva Poll Berlin, Lützowstraße 7
Ausstellungen / Ausstellung Weinmeisterhaus Berlin - Mitte, Weinmeisterstr. 15
Kursangebote Ausstellungen / Projekte
Ausstellungen / Museum Museum für Kommunikation Berlin Berlin, Leipziger Straße 16
Ausstellungen / Galerie Giedre Bartelt Berlin, Linienstrasse 161
Ausstellungen / Galerie Galerie Markus Richter Berlin, Schröderstrasse 13
Ausstellungen / Galerie Galerie Brusberg Berlin Berlin, Kurfürstendamm 213
Ausstellungen / Museum Musikinstrumenten-Museum Berlin, Tiergartenstr. 1
Staatlichen Instituts für Musikforschung
Ausstellungen / Museum Schwules Museum Berlin, Mehringdamm 61
Ausstellungen / Museum MAUERMUSEUM Berlin, Friedrichstraße 43-45
Museum Haus am Checkpoint Charlie
Ausstellungen / Ausstellung ver.di Berlin, Paula-Thiele-Ufer 10
Fachgruppe Bildende Kunst Bundesvorstand
Ausstellungen / Museum Spandovia sacra Berlin, Reformationsplatz 12
Ausstellungen / Galerie Galerie der Künste Berlin, Potsdamer Straße 78
Ausstellungen / Galerie Artbuero Berlin Ltd. Berlin (Mitte), Auguststrasse 72
Galerie Kunsthandel
Ausstellungen / Galerie ifa-Galerie Berlin Berlin, Linienstraße 139/140
Institut für Auslandbsziehungen
Ausstellungen / Galerie Noam Braslavsky Berlin-Mitte, Potsdamer Straße 78
Emma Braslavsky Wolfgang Kerner
Ausstellungen / Galerie [DAM] Berlin Berlin, Tucholskystrasse 37
Digital Art Museum
Ausstellungen / Ausstellung Stiftung "Brandenburger Tor" Berlin, Pariser Platz 7
Max Liebermann Haus
Ausstellungen / Museum Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde Berlin, Marienfelder Allee 66-80
Flucht im geteilten Deutschland
Ausstellungen / Ausstellung MEINBLAU Kunst- und Atelierhaus Berlin, Christinenstr. 18-19
Ausstellungen / Galerie Galerie Johanssen Berlin, Choriner Str. 51
Pascal Johanssen
Ausstellungen / Museum DDR-Museum Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 1
Ausstellungen / Ausstellung Deutscher Künstlerbund Berlin, Rosenthaler Str. 11
Projektraum
Ausstellungen / Museum Rochow-Museum im Schloss Reckahn Kloster Lehnin / Ortsteil Reckahn, Reckahner Dorfstraße 27
Ausstellungen / Galerie Atelier am Hufeisen Berlin, Hüsung 8
Sandmalerin Angela Kaiser
Ausstellungen / Museum MuseumsInformation Berlin - Auskünfte zu allen Berliner Museen Berlin, Klosterstraße 68
MuseumsInformation Junior
Ausstellungen / Museum Imke Volkers Berlin/Kreuzberg, Oranienstraße 25
Ausstellungen / Galerie galerie bild plus Berlin, Am Goldmannpark 20
Ausstellungen / Museum Deutsches Architektur Zentrum DAZ Berlin, Köpenicker Str. 48/49
IN DER ZUKUNFT LEBEN Die Prägung der Stadt durch den Nachkriegsstädtebau
Ausstellungen / Galerie ART CENTER BERLIN Berlin, Friedrichstraße 134
Thomas Tyllack
Ausstellungen / Galerie Kunstverein Tiergarten | Galerie Nord Berlin, Turmstr. 75
Ausstellungen / Galerie Galerie Gebr. Lehmann, Berlin Berlin, Lindenstr. 35
Ausstellungen / Ausstellung KW Institute for Contemporary Art Berlin, Auguststraße 69
Ausstellungen / Museum Stiftung Fürst-Pückler-Museum Cottbus, Robinienweg 5
Park und Schloß Branitz
Ausstellungen / Galerie Kramer Berlin, Thomasstrass 27
Ausstellungen / Galerie Whiteconcepts Berlin, Potsdamer Straße 91
Ausstellungen / Galerie S / W Berlin, Thomasstr. 27
Ausstellungen / Galerie Achtzig - Galerie für zeitgenössische Kunst Berlin, Brunnenstr. 150
Ausstellungen / Galerie Galerie im Rathaus Tempelhof Berlin, Tempelhofer Damm 165
Ausstellungen / Galerie Deutsches Architektur Zentrum DAZ Berlin, Köpenicker Straße 48/49
Ausstellungen / Museum Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstraße 43
Ausstellungen / Galerie Kunstverein Tiergarten Berlin, Turmstr. 75
Galerie Nord
Ausstellungen / Museum Werkbundarchiv - Museum der Dinge Berlin, Oranienstraße 25
Ausstellungen / Ausstellung Direktorenhaus Berlin Berlin, Am Krögel 2
Ausstellungen / Galerie art place berlin - Forum für zeitgenössische Kunst Berlin, Alexanderplatz 7
Ausstellungen / Galerie noon.schmuck und produkt Berlin, Dresdener Str.26
Ausstellungen / Galerie Emerson Gallery Berlin Berlin, Schiffbauerdamm 19
Ausstellungen / Museum museum FLUXUS Potsdam, Schiffbauergasse 4f
Ausstellungen / Museum Museum THE KENNEDYS Berlin-Mitte, Auguststraße 11-13
Ausstellungen / Galerie Friends Forever Galerie Berlin, Bertold-Brecht-Platz 3
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Ausstellungen / Galerie Prima Center Berlin Berlin, Biesentaler Straße 24
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Ausstellungen / Museum Museum für Naturkunde Berlin Berlin, Invalidenstr. 43
Ausstellungen / Galerie HAUS am KLEISTPARK Berlin, Grunewaldstr. 6-7
Kommunale Galerie Tempelhof-Schöneberg
Ausstellungen / Galerie Galerie Hilaneh von Kories Berlin, Belziger Straße 35
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Ausstellungen / Galerie Joana Kohen - To The Infected Audience, Berlin, Potsdamer Str. 61
Ausstellungen / Galerie Greetings From Now On: Territories of commitments Berlin, Potsdamer Str. 61
Mit Arbeiten von Ali Taptik, Bugra Erol, Joana Kohen, Seza Bali, Yusuf Sevincli, Zeynep Beler 21.10. - 23.12.2016
Ausstellungen / Galerie Galerie Einkaufsquelle Görzke, Breite Str. 128
Ausstellungen / Ausstellung me Collectors Room Berlin Berlin, Auguststraße 68
Stiftung Olbricht