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© Giovanni Pinna
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Duisburger Philharmoniker

Klangerlebnisse schaffen, mit höchster Präzision Musik gestalten um unvergessliche Abende zu kreieren und nachhaltige Eindrücke zu hinterlassen – dafür arbeiten die 93 Musiker der Duisburger Philharmoniker aus rund 15 verschiedenen Nationen stets an dem perfekten Klang.

Im Jahr 1877 mit dreißig Musikern als „Brandtsche Kapelle“ gegründet, sind die Duisburger Philharmoniker heute eines der großen Orchester Deutschlands.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Mit letzterem folgen sie einer langen Tradition: „Will man über das zeitgenössische Schaffen auf dem Laufenden bleiben, muss man nach Duisburg fahren“ – so hatte ein Kritiker zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschrieben. Damals wurde die „Neue Musik“ noch von Komponisten wie Max Reger und Richard Strauss repräsentiert, die ihre Werke in Duisburg selber vorstellten.

International renommierte Dirigenten, wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Alun Francis oder Axel Kober arbeiteten in jüngster Zeit mit den Duisburger Phiharmonikern. Jonathan Darlington gestaltete von 2002 bis 2011 als Generalmusikdirektor des Orchesters sein künstlerisches Schaffen. Seine Vorgänger waren unter anderen Alexander Lazarew und Bruno Weil. Darlington entwickelte in seiner Zeit spannende Alternativen zur konventionellen Programmplanung. Anerkannt wurde das in der Spielzeit 2009/2010 als die Duisburger Philharmoniker vom Deutschen Musikverlegerverband für das bundesweit beste Konzertprogramm ausgezeichnet wurden.

Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.

Kontakt

Duisburger Philharmoniker
König-Heinrich-Platz
D-47051 Duisburg

Telefon: +49 (0)203/283 62-123
Fax: +49 (0)203/283 62-220
E-Mail: info@duisburger-philharmoniker.de

 

Theaterkasse Duisburg
Opernplatz, 47051 Duisburg
Tel. +49 (0)203-283 62 100 (Karten)
Tel. +49 (0)203-283 62 110 (Abonnements)
Fax +49 (0)203-283 62 210
E-Mail karten@theater-duisburg.de
Bewertungschronik

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Foto: Andrej Grilc
Konzert

Kreaturen aus Klang · 2. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Benjamin Shwartz, Dirigent
Theresa Grünhage, Visuals

SIGNUM Saxophone Quartet:
Blaž Kemperle, Sopransaxophon
Hayrapet Arakelyan, Altsaxophon
Alan Lužar, Tenorsaxophon
Guerino Bellarosa, Baritonsaxophon
– Artists in Residence –


Es steht nicht im ehrwürdigen „Oxford Dictionary“ und auch in keinem anderen geläufigen Wörterbuch. „Lollapalooza“ – das ist ein Kracher, ein Knaller, ein Volltreffer. So sah es auch der amerikanische Komponist John Adams, dessen gleichnamiges Orchesterstück 1995 als Geburtstagsgeschenk für Simon Rattle entstand. Adams interessierte sich vor allem für den Rhythmus, der in dem Wort steckt: Bis zum ekstatischen Taumel jagt er ihn in knapp sieben Minuten pausenlos durchs Orchester. Mit seinem unwiderstehlichen Groove, seiner hochglanzpolierten Klangoberfläche ist „Lollapalooza“ ein typischer Vertreter der amerikanischen „Minimal Music“.

Die kann allerdings auch ganz anders klingen – so wie bei Philip Glass, der im Gegensatz zu John Adams’ metallisch gleißendem Wolkenkratzer-Stil eher melancholische, gedeckte Klangmuster entwirft. 1995 komponierte er sein Konzert für Saxophon-Quartett und Orchester, mit dem das SIGNUM Saxophone Quartet seinen Einstand bei den Philharmonischen Konzerten gibt. Duisburgs „Artists in Residence“ zeigen den Komponisten hier von einer ungewohnten, weniger „minimalistischen“ Seite: Das Stück besticht durch einen entspannten lyrischen Fluss, der sich aber mitunter zu turbulenten, jazzinspirierten Stromschnellen verdichtet.

Eine Generation jünger als John Adams und Philip Glass ist der aus Philadelphia stammende Mason Bates. Er hat viel von den beiden gelernt, verweist aber auch gern auf seine Nähe zu Jazz, Rock und der kalifornischen DJ-Kultur. Seine „Anthology of Fantastic Zoology“ setzt den schrägen Humor von Camille Saint-Saëns’ „Karneval der Tiere“ fort. Allerdings sind Bates’ flatternde und schwirrende, kriechende und schleichende, hüpfende und rennende Klangkreaturen nur die Produkte einer bizarren Fantasie. Zu flüchtigem Leben gelangen sie in den virtuellen Live-Skulpturen der Lichtkünstlerin Teresa Grünhage.

Benjamin Shwartz arbeitet regelmäßig mit Mason Bates zusammen und kennt sich in seinem schillernden Klangkosmos bestens aus. In der Konzertsaison 2019/2020 war der amerikanisch-israelische Maestro Erster Gastdirigent der Duisburger Philharmoniker. Kompetenz und Lockerheit, künstlerische Ernsthaftigkeit und jugendliches Musizierfeuer: Mit diesen Qualitäten hat der sympathische Musiker das Orchester ebenso wie das Duisburger Publikum im Sturm erobert.

Das Projekt „Artists in Residence“ wird gefördert von der Peter Klöckner-Stiftung

KONZERTFÜHRER LIVE um 18.30 Uhr mit Martin Fratz in der Philharmonie Mercatorhalle

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© Bettina Stöß
Klavierkonzert

Das Wohltemperierte Klavier

Heidrun Holtmann, Klavier

Johann Sebastian Bach:
24 Präludien und Fugen in allen Dur- und Molltonarten
BWV 846 – 869

Johann Sebastian Bachs „Das wohltemperierte Klavier“ gilt als das „Alte Testament“ der Klavierliteratur: Zweimal durchschreitet der Thomaskantor in diesen 48 Präludien und Fugen sämtliche Dur- und Molltonarten des Quintenzirkels – zum „Nutzen und Gebrauch“, aber auch zum „Zeit­vertreib“ der „lehrbegierigen musicalischen Jugend“, wie der Komponist auf dem Titelblatt vermerkte.

Die Erfindung der „wohltemperierten“ Stimmung (1681) durch den Musiktheoretiker Andreas Werckmeister machte es erstmals möglich, auf Tasteninstrumenten in allen Tonarten gleicher­maßen wohlklingend zu spielen. Zuvor verwendete man Stimmungen, die den naturgegebenen akustischen Proportionen besser entsprachen, allerdings bei bestimmten Tonarten zu schmerzhaften Miss­klängen führten. Mit seinem „Wohltemperierten Klavier“ lieferte Johann Sebastian Bach eine Art tönender Beispiel­sammlung zu Werckmeisters bahnbrechender Erfindung.

Heidrun Holtmann hat 2017 eine CD-Einspielung des gewaltigen Kompendiums vorgelegt und dabei „Bachs Opus magnum äußerst sorg­fältig, jederzeit transparent in der kontrapunktischen Stimm­führung, sensibel in der dynamischen Gestaltung, ohne jegliche Übertreibung und in der Artikulation schlüssig“ (FonoForum) interpretiert. Die in Münster geborene Pianistin gewann 1982 als bislang jüngste Teilnehmerin den renommierten Concours Géza Anda. Mit den Duisburger Philharmonikern hob sie 2010 das Klavierkonzert des israelischen Komponisten Tzvi Avni aus der Taufe.

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Konzert

Abschlusskonzert des Meisterkurses 2021/2022

Dozenten und Ensembles des Meisterkurses

Präsentiert werden Werke, die im Rahmen des Meisterkurses erarbeitet wurden.

Alte Musik wird an der Folkwang Universität der Künste neben einer instrumentalen Spezial­ausbildung für historische Aufführungspraxis auch als modularer Bestandteil aller anderen Studiengänge unterrichtet. Die intensive Beschäftigung mit der Alten Musik findet hier also nicht hinter den verschlossenen Türen einer Spezial-Abteilung statt, sondern als Teil eines interdisziplinären Ganzen – so wie es dem „Folkwang-Ideal“ vom Zusammen­wirken verschiedener Kunstsparten entspricht.

Neben Klavier und Kammermusik hat seit 2003 auch die Alte Musik am Campus Duisburg ihren Platz. Hier ist über die Jahre hinweg ein intensiver Austausch mit dem städtischen Musikleben entstanden, der sich nicht zuletzt auch in der Arbeit der Duisburger Philharmoniker widerspiegelt. Vielen Orchestermitgliedern ist die Pflege der Alten Musik eine Herzenssache; regelmäßig arbeitet das Orchester auch im Rahmen der Philharmonischen Konzerte mit ausgewiesenen Spezialist*innen der historischen Aufführungspraxis zusammen.

Der Meisterkurs 2021/2022 bündelt diese Kompetenzen und Energien: In öffentlichen Kursen werden interessierte Studierende von je zwei Professor*innen der Folkwang Universität und zwei Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker intensiv gecoacht.

Die deutsch-japanische Geigerin Midori Seiler ist im Barock-Repertoire ebenso erfolgreich wie als Solistin der großen klassischen und romantischen Violin­konzerte, die sie in Zusammenarbeit mit Originalklang-Ensembles wie Anima Eterna, Akademie für Alte Musik und Concerto Köln interpretiert. Aus ihrer umfangreichen Diskographie sind die Einspielungen sämtlicher Violinsonaten von Mozart, Beethoven und Schubert hervorzuheben. Nach Lehrtätigkeiten in Weimar und Salzburg wurde sie 2020 als Professorin für Barockvioline an die Folkwang Universität berufen.

Seit der Spielzeit 1999/2000 ist Tonio Schibel dritter Konzertmeister der Duisburger Philharmoniker. Er studierte Violine in Mannheim und an der Londoner Guildhall School of Music. Neben der Orchestertätigkeit gilt sein Hauptinteresse der Kammermusik, auch in größerer Besetzung. Seit 2015 betreut er die Reihe „Barockkonzerte im Lichterschein“; 2018 rief er das Salonorchester Duisburg ins Leben. Tonio Schibel ist Mitbegründer der Erato-Akademie für Musik und Sprache Rhein-Ruhr, in deren Konzerten Moderation, Rezitation und Diskussion eine wesentliche Rolle spielen.

Als Solist und Duopartner auf dem Cembalo, der Orgel und dem Hammerklavier ist Christian Rieger regelmäßig auf den großen Konzert- und Festspiel­podien in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien zu erleben. Er hat zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen gemacht und arbeitet auch erfolgreich als Komponist, Arrangeur und Improvisator bei Film- und Theater-Produktionen. Nach Stationen in Detmold, Berlin und Salzburg lehrt Christian Rieger seit 2004 als Professor für Historische Tasten­instrumente und Generalbass an der Folkwang Universität.

Seine ersten Orchestererfahrungen sammelte Francesco Savignano beim Symphonie­orchester des Bayerischen Rundfunks und den Münchner Philharmonikern. 1992 wurde er Mitglied der Duisburger Philharmoniker. Schon früh zählte die ‚historisch informierte‘ Aufführungspraxis zu seinen besonderen Interessen. Er spielt regelmäßig in bekannten Ensembles wie Nuovo Aspetto, L‘Arte del Mondo oder Concerto Köln. Mit dem Violone (einem historischen Kontrabass) war er bereits im Amster­damer Concertgebouw und im Rahmen der Duisburger Kammerkonzerte zu erleben.

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Konzert

Ballnacht und Totentanz · 3. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker
Axel Kober, Dirigent
Rafael Sars, Schlagzeug
Johannes Wippermann, Schlagzeug


„Spices, Perfumes, Toxins!“ – „Gewürze, Düfte, Gifte“ verheißt das Programm. Sind wir im Konzertsaal oder auf einem orientalischen Markt? So genau kann man das gar nicht sagen, denn Avner Dormans Konzert für Schlagzeug-Duo und Orchester zieht das Publikum vom ersten Moment an hinein in eine exotisch bunte, betörend duftende Klang- und Bilderwelt. Im ersten Satz („Spices“) entfalten kreisende indische Tala-Rhythmen ihre narkotisierende Wirkung; im zweiten („Perfumes“) konstruiert der 1975 geborene israelische Komponist eine „multikulturelle Polyphonie“ zwischen Barockarie, orientalischer Folklore und Jazz. Das Finale („Toxins“) schließlich wird seinem „giftigen“ Titel vollauf gerecht – hier wirbeln die Schlagstöcke mit einer elementaren Kraft, die vital und zerstörerisch zugleich wirkt.

Johannes Wippermann, Schlagzeuger im WDR Sinfonieorchester, hat mit dem explosiven Stück an der Seite des österreichischen Percussion-Stars Martin Grubinger schon 2017 die Kölner Philharmonie gerockt. Rafael Sars, der aus den Niederlanden stammt, wurde 2012 in die Orchesterakademie der Düsseldorfer Symphoniker aufgenommen und war von 2014 bis 2019 Mitglied der Duisburger Philharmoniker. Inzwischen ist er Solopauker beim WDR Funkhausorchester. Gemeinsam bilden sie eine Hälfte des erfolgreichen Ensembles Repercussion, das 2018 den Förderpreis des Landes NRW erhielt und mit seiner Duisburger Konzertreihe BEAT regelmäßig Jubelstürme hervorruft.

Bevor die beiden vor ihrer weitläufigen Batterie aus Trommeln, Marimbas und Vibraphonen Platz nehmen, heizt GMD Axel Kober den Saal mit tanzinspirierter Orchestermusik auf: Leonard Bernsteins Ouvertüre zu „Candide“ rührt Mahler, Schostakowitsch und knalligen Bigband-Sound zu einem hochprozentigen Cocktail zusammen. Die Sinfonischen Tänze aus dem Jahre 1940 sind Sergej Rachmaninows letztes Werk. Mit ihrer opulenten Klangfassade und ihrem seidigen Walzerschwung beschwören sie noch einmal den Glanz jener Belle Époque, die in den Geschützfeuern des Ersten Weltkriegs unterging. Rachmaninows Musik macht diesen Untergang zum packenden Kino für die Ohren – eine rauschende Ballnacht, die sich in einen grausigen Toten­tanz verwandelt. Der Anfang des dreisätzigen Werkes wurde sogar als Fernseh-Jingle berühmt: Wer regelmäßig die Wissenschaftssendung „Quarks“ im WDR schaut, kann das markante Motiv mühelos mitsingen – was aber natürlich keine Einladung sein soll!

KONZERTFÜHRER LIVE um 18.30 Uhr mit Marie König in der Philharmonie Mercatorhalle

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© Rüdiger Schestag / © Kata Schiller
Kammerkonzert

Kuss Quartett, Perényi · 2. Kammerkonzert

Kuss Quartett:
Jana Kuss, Violine
Oliver Wille, Violine
William Coleman, Viola
Mikayel Hakhnazaryan, Violoncello

Miklós Perényi, Violoncello


Enno Poppe: „Freizeit“ für Streichquartett
Ludwig van Beethoven: Streichquartett a-Moll op. 132
Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956

„Das Stück besteht aus zwei Elementen: spielen und umblättern.“ Ganz so einfach, wie Enno Poppe das im Kommentar zu seiner Komposition „freizeit“ (2016) darstellt, läuft die Sache allerdings nicht: Schon das Umblättern hat der Komponist mit allerhand Stolpersteinen versehen. Das Kuss Quartett, von der Neuen Zürcher Zeitung „zu den inter­essantesten Quartett­formationen auf dem internationalen Parkett“ gerechnet, liebt solche leicht skurrilen Aspekte des Quartettspiels. An der Neugier und Entdeckerfreude des Ensembles hat sich in über 25 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit nichts geändert.

Auch die späten Beethoven-Quartette sind nicht frei von bizarren Zügen; mit ihrer oft schroffen Modernität und inneren Zerrissenheit haben sie die Zeitgenossen deutlich überfordert. Allerdings finden sich hier auch Inseln einer erschütternden Zartheit – so etwa der „heilige Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit“, der im Zentrum des a-Moll-Quartetts op. 132 steht. Auch bei Franz Schuberts spätem Streichquintett C-Dur schlägt das Herz im lang­samen Satz, einem schlicht dreiteilig gebauten Nachtstück von fragiler, schmerzlicher Schönheit. Hier wird das Kuss Quartett durch den großen ungarischen Cellisten Miklós Perényi unterstützt, der als Solist, Kammer­musiker und Hochschullehrer die europäische Musikszene seit mehr als fünf Jahrzehnten prägt.

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© Marco Borggreve / © MunSung Cho
Klavierkonzert

1. Konzert Große Klaviermusik

Auftaktkonzert

Evgeni Bozahanov, Klavier
Yong Gi Woo, Klavier


Große Klaviermusik Sparkassenkonzerte
veranstaltet von der Folkwang Universität der Künste

In der Reihe „Große Klaviermusik“ präsentieren renommierte Folkwang Lehrende und internationale Gäste Meisterwerke des pianistischen Repertoires sowie der am Folkwang Campus Duisburg vertretenen Genres Kammermusik, Alte Musik und Klavier.

Neben den „Recitals“ bietet die Reihe im „Forum für Junge Pianist*innen“ ausgewählten und herausragenden Folkwang Studierenden die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum in der Region vorzustellen.

Das Saison-Auftaktkonzert findet jeweils im Kuhlenwall Karree der Sparkasse Duisburg statt, alle weiteren Termine im Kleinen Konzertsaal am Campus Duisburg der Folkwang Universität der Künste.

Weitere Veranstaltungen aus den Folkwang Diszi­plinen Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft finden Sie im Internet unter: www.folkwang-uni.de/veranstaltungen.

Das weitere tagesaktuelle Programm der Großen Klaviermusik Saison 2021|22 mit allen Künstler*innen und Werken finden Sie unter:
www.folkwang-uni.de/grosse-klaviermusik

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© Frank Hirschhausen
Klavierkonzert

KOnzertMEDitation

KOMED 1

Michael Gees, Klavier
Babs van Bree, Stimme


Die Niederländerin Babs van Bree studierte Jazzgesang am Konservatorium in Maastricht und gründete dort eine eigene Band (BABS). Mit einem Erasmus-Stipendium kam sie an die Kölner Musikhochschule – und zu Michael Gees. „Ich möchte meiner Fantasie freien Lauf lassen, mich immer wieder selbst überraschen und alles ausprobieren“, sagt die vielseitige Künstlerin.

Mit seinen KOnzertMEDitationen hat der Pianist und Liedbegleiter Michael Gees ein ganz eigenes Format geschaffen, das im improvisatorischen Zusammen­wirken unterschiedlicher Künstler und Künste besondere, geschützte Räume der Begegnung und Kommunikation entstehen lässt – für die Ausführenden ebenso wie für das Publikum. Schöpfe­risches Mit­einander und Kooperation statt Wett­bewerb: Diesen Grundsätzen folgt die innovative Reihe, die seit Jahren im Gelsen­kirchener Consol Theater läuft und sich inzwischen auch in Duisburg erfolgreich eta­bliert hat. Für die dritte Staffel hat Michael Gees wieder eine Reihe von Künstler­freunden eingeladen, die wie er für eine grenzüberschreitende Kreativität stehen.

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© Guy Vivien
Konzert

Toccata 1

Thierry Escaich, Orgel

César Franck: Pièce héroïque
Edward Elgar: Allegretto und Presto aus der Orgelsonate G-Dur op. 28
Thierry Escaich: Evocation IV
Louis Vierne: „Méditation“ aus den 24 Stücken im freien Stil op. 31
Maurice Duruflé: Toccata
Thierry Escaich: Sinfonie in vier Sätzen, improvisiert über zwei gegebene Themen

Klangkaskaden und apokalyptische Sturz­fluten brausen durch den Raum, wenn der franzö­sische Organist und Komponist Thierry Escaich zu seinen mitreißenden Improvisationen ansetzt. Seit 1992 wirkt der gefeierte Musiker als Professor am Pariser Conservatoire; seit 1997 ist er zudem Titular­organist an der Pariser Pfarrkirche Saint-Étienne-du-Mont – der ehemaligen Wirkungsstätte des legendären Maurice Duruflé. Eine Toccata des berühmten Vorgängers präsentiert Thierry Escaich auch bei seinem Debüt an der philharmonischen Eule-Orgel.

Überhaupt spielt die britische und französische Orgelromantik in seinem Programm eine zentrale Rolle; damit nutzt er ganz bewusst die spezifischen Klangeigenschaften des edlen Instruments, das 2009 im Stil einer großen englischen Konzertorgel des späten 19. Jahrhunderts konzipiert und gebaut wurde. Mit seiner „Evocation IV“ stellt Escaich auch eine eigene Komposition vor – ein Stück, das in seinem harmonischen Reichtum ebenso begeistert wie in seiner luxurierenden Farbenpracht und das bereits viele Kollegen in ihr Repertoire übernommen haben. Am Schluss des üppig gefüllten Orgelnachmittags steht natürlich eine große Improvisation: Auf der Basis zweier gegebener Themen wird Thierry Escaich eine ganze viersätzige Sinfonie aus dem Organistenärmel zaubern.

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Online

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CDs der Duisburger Philharmoniker im Online-Shop

„ … klangliche und interpretatorische Höchstleistungen …“

CD-Einspielungen mit den Duisburger Philharmonikern

Spontaneität und Natürlichkeit einer Live-Aufführung, in audiophiler Tontechnik mitgeschnitten – dieser Philosophie folgen die Duisburger Philharmoniker und das High-End-Label ACOUSENCE mit ihren CD-, DVD- und LP-Veröffentlichungen im Rahmen der Reihe LIVING CONCERT SERIES.

Herausragende Konzertereignisse aus der Philharmonie Mercatorhalle werden von den ACOUSENCE-Spezialisten mit ausgefeilter Aufnahmetechnik eingefangen; kleinste Nuancen im Klangbild sorgen dabei für eine besondere atmosphärische Wirkung.

Schon nach der ersten Veröffentlichung der Serie mit Mozarts „Haffner“-Sinfonie und der Sinfonie Nr. 15 von Dmitri Schostakowitsch feierte die Fachwelt die glückliche Verbindung von musikalischer und klangtechnischer Meisterschaft. Mittlerweile sind weitere Veröffentlichungen hinzugekommen – auf CD, als hoch auflösendes FLAC-Format auf DVD und teilweise auch auf 180 Gramm schweren Vinyl-Schallplatten, deren Klangqualität High-End-Freunde ins Schwärmen geraten lässt.

Alle CD-Einspielungen der Duisburger Philharmoniker sind auch in der Musikbibliothek der Zentralbibliothek Duisburg auszuleihen.

Die CD-, DVD- und LP- Veröffentlichungen der Duisburger Philharmoniker können Sie bequem online bestellen:
www.jpc.de/s/duisburger+philharmoniker

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Duisburger Philharmoniker

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Die CD-Einspielung des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit der Solistin Susanna Yoko Henkel wurde in 2011 mit einem begehrten Echo Klassik ausgezeichnet. Die Liste der mit dem Orchester auftretenden Solisten ist erlesen: Als da wären die Pianisten Barry Douglas und Boris Bloch, die Geiger Frank Peter Zimmermann und Pinchas Zukermann, Daniel Hope und Isabelle Faust, die Cellisten Antonio Meneses und Sol Gabetta sowie Matt Haimovitz, um nur einige zu nennen.

Regelmäßig ist das Orchester Gast bei international renommierten Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr und der „Ruhrtriennale“, bei der sie mit Weltstars wie Vesselina Kasarova, Anna Netrebko und Neil Shicoff auf der Bühne gestanden haben. In 2011 feierten die Duisburger Philharmoniker bei der „Ruhrtriennale“ mit der Aufführung von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ unter dem Dirigenten Kirill Petrenko triumphale Erfolge. So war in der Zeitung „Die Welt“ zu lesen: „Trotz prominenter Sängerbesetzung bleibt das Orchester der Star dieser Aufführung, stets aufmerksam, aus dem Geist des Gesangs musizierend, nah am Grundgedanken.“
Die Auszeichnungen sind dem Orchester stets Ansporn, niemals aber ein Ruhekissen.
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Bewertungen & Berichte Duisburger Philharmoniker

Konzerte / Konzert Düsseldorfer Symphoniker Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Klassik Berliner Schlosskonzerte Berlin & Brandenburg
Ereignisse / Konzert Hochschule für Musik und Tanz Köln
Ereignisse / Festival MünsterlandFestival 8.10. bis 6.11.2021
Konzerte / Konzert Konzerthaus Dortmund Philharmonie Westfalen Dortmund, Brückstr. 21
Konzerte / Konzert Heimathafen Christengemeinde Duisburg Duisburg, Landwehrstraße 55

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