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Societaetstheater

Das älteste Bürgertheater Dresdens - 1999 als modernes Kammertheater wiedereröffnet - verbindet barockes Ambiente und den Gedanken der bürgerschaftlichen Societaet mit zeitgenössischen Theaterveranstaltungen und Konzerten aus dem In- und Ausland.
Das Societaetstheater ist ein Podium für innovative Theaterinszenierungen von Künstlern aus der Region und aus aller Welt.
Werkstattprojekte und Diskussionsforen schaffen Experimentier- und Begegnungsräume für künstlerischen, intellektuellen und sinnlichen Austausch.
Auf zwei Bühnen ist der Zuschauer eingeladen, Theater, Musik und Tanz unmittelbar und unkonventionell zu erleben. Im Sommer finden Theatervorstellungen im barocken Garten statt.

Kontakt

Societaetstheater
An der Dreikönigskirche 1a
D-01097 Dresden

Telefon: +49 (0)351-803 68 10
E-Mail: bestellung@societaetstheater.de

 

ÖFFNUNGSZEITEN DER KASSE:
Di bis Sa: 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Mo, So + Feiertage jeweils Abendkasse 2 Stunden vor Vorstellungsbeginn.

ANFAHRT:
Straßenbahn: Linien 3 | 6 | 7 | 8 | 11 bis Albertplatz
Linien 4 | 9 bis Neustädter Markt (Goldener Reiter)

Parkplätze in der nahen Umgebung vorhanden.
Kabarett

NATÜRLICH HAT GOTT HUMOR

Ellen Schaller

Premiere: 12. April 2019

Fünf Tage lang hat Gott nur Knochenarbeit geleistet: Himmel, Erde, Licht, Gebirge, Flüsse, Täler, Wiesen, Eidechsen und Blattschwanzgecko. Erst am sechsten Tag erschuf er den Menschen. Und Gott sah, dass es gut war. Jetzt sitzt er auf einer Wolke und guckt von oben dabei zu, wie sich die Menschen jammernd durch die Welt schlagen, durch den Dschungel des Alltags, immer auf der Suche nach dem verloren gegangenen Paradies. Dabei bräuchte es hier unten nichts dringender als ein bisschen mehr Humor.

Ellen Schaller begibt sich in ihrem neuen Kabarettabend auf die Suche danach. Sie fragt sich: sind die Zeitgenossen denn wirklich so verdrießlich, wie es ihr Ruf ist? So überfordert? So selbstoptimiert? Hilft Achtsamkeitstraining oder eine Flasche Whisky? Oder sollten sie einfach mal eine Sache am Tag weglassen? Früh zum Beispiel das Aufstehen? Eine kleine Annäherung an ein großes Thema.

Darstellerin: Ellen Schaller
Autoren: Philipp Schaller, Martin Meier Bode, Cornelia Molle, Roman Weltzien, Ellen Schaller
Lieder: Schwarze Grütze, Bodo Wartke
Theater

GLÜCK - Eine kurze Geschichte der Menschheit

Cie. Freaks und Fremde

Cie. Freaks und Fremde zeigt eine neue Produktion für Kinder und Erwachsene. Es geht ums Glück - wo wohnt es nur, wo hält es sich auf? Um der Sache auf den Grund zu gehen, werden auf der Bühne Figuren aus Ton geknetet und gemeinsam geht man auf die Suche. Aber wo fängt man an?
Beim Ursprung der Menschheit, beim Lagerfeuer, bei einer strahlenden Geburt? Tritt dort das Glück vielleicht sogar höchstpersönlich auf? Ja, auch
Geld und Gold machen glücklich. Aber nur manchmal! König Midas wollte zu viel davon und war erst glücklich, als er es wieder loswurde. Ist alles gar
nicht so einfach. Das Glücksrad dreht sich weiter, es wird schneller und schneller ... vielleicht liegt das Glück auf dem Mond?

Idee, Spiel: Sabine Köhler, Heiki Ikkola
Musik: Frieder Zimmermann
Lichtdesign: Josia Werth
Technik: Beate Oxenfart
Konzert

DIE HEITERKEIT / Support: HANS UNSTERN

Aust Konzerte

Die Heiterkeit: Stella Sommer (voc, git), Hanitra Wagner (b, voc), Philipp Wulf (drums), Sonja Deffner (synth, voc) | Special Guest: Hans Unstern (voc, harp)

Die Stadt niederbrennen, das Land verlassen, in den Untergrund gehen, viel mehr blieb eigentlich nicht übrig. Wie macht man weiter nach dem völlig plausiblen Größenwahn von „Pop & Tod I + II“, einer 20-Lieder-Grandezza, dem bis dato größten Wurf von Die Heiterkeit? Natürlich mit einem noch größeren Wurf. Im März 2019 erscheint ihr Live-Album.
„Was Passiert Ist“ versammelt elf Lieder über Einsamkeit, Desillusionierung und Orientierungslosigkeit – und begegnet diesen düsteren Themen mit solch strahlend heller Souveränität und gelassener Größe, wie sie im deutschen Pop noch nicht zu hören waren. Nie klang Die Heiterkeit leichter und popglänzender, nie waren ihre Lieder tröstender, eine warme Umarmung in bitterkalter Zeit. Und nie klang diese immer auch ein bisschen mysteriöse, kühl-coole Band nahbarer und persönlicher. Nimmermüde Vergleichsfrettchen können sich neben ihr doppelt und dreifach unterstrichenes, langsam schon reichlich angegilbtes „Nico“ eine neue Verweis-Vergleichsidee ins Vokabelheftchen malen: Der vierte Heiterkeit-Wurf, abermals produziert von Moses Schneider, ist ein zeitloses Glanzwerk, elegant und und ewig gültig wie „Pet Sounds“. Mühelos flaniert Stella Sommers Gesang darauf durch die ganz großen Verunsicherungsthemen, die viele Menschen so schwer aushalten, die von einem Popsong verlangen, doch bitteschön weniger kompliziert als das Leben zu sein, die Liebe mit Klammeraffigkeit verwechseln und Interesse am anderen mit Selbstaufgabe.

Dienstagskonzert:
OVE (D): Abruzzo

Ove Thomsen (voc, git), Sönke Torpus (keys, mand, etc.), Helge Schulz (git), Hajo Cirksena (b), Robert Weitkamp (drums) | Support: Albrecht Schrader (keys)

Der Sound von „Abruzzo“, ihrem dritten Album, katapultiert die Hamburger Band in neue Sphären der Vielseitigkeit. Es zieht wunderbaren Stories vom Scheitern und Aufstehen ein federleichtes Kleid an. Sixties-Referenzen mit Falsettchören im Background und glasklaren Folk-Harmonien treffen auf edle Bassläufe mit famosem Funk, Afrobeat-Gitarrenlicks treffen auf zurückgelehnten Yacht-Pop.
Die neue Platte ist im deutlich kühleren Nordfriesland entstanden, sie heißt aber trotzdem „Abruzzo“ (Tapete Records). Oder gerade deswegen. Denn genau so klingt sie: Warm, mittelmeerig, aperol-spritzig. Und die gute Idee ist und bleibt schließlich der Antrieb und wie der Spaß am Schiefgehen eine ständige Variable in der großen Wahrhaftigkeit dieser Band. Machen wir also den Reinfall zur Tugend und das Weitermachen zum Erfolg. Denn: so pointiert, so uplifting, so true waren OVE noch nie. Und niemand könnte uns davon besser überzeugen als die Band, die nach dem Scheitern einer wunderbaren Idee eine der schönsten Ecken Italiens mit einem Lächeln im Gesicht und einem Bier in der Hand gegen das Schietwetter Nordfrieslands eingetauscht hat. Hier kommt „Abruzzo“!

Den Support spielt Albrecht Schrader. Der gebürtige Hamburger mit Wohnsitz in Köln hat sein Debütalbum „Nichtsdestotrotzdem“ bei Staatsakt veröffentlicht. Er spielt Klavier, gern auch für andere. Pete Doherty oder Herrenmagazin zum Beispiel. Oder fürs Theater. Die meisten werden ihn als musikalischen Leiter des „Rundfunktanzorchesters Ehrenfeld“ kennen, der Showband des „Neo Magazin Royale“ von Jan Böhmermann.
Konzert

Societaetstheater & Jazzclub Tonne präsentieren:
THE GHOST AND THE MACHINE (AT/D) & ASH MY LOVE (D)

THE GHOST AND THE MACHINE: Andi Lechner (Gesang, Resonatorgitarre), Heidi Fial (Kontrabass) und Matthias Macht (Schlagzeug) | ASH MY LOVE: Andreas Dauböck (Gesang, Gitarre, Fußschlagzeug), Ursula Winterauer (Gesang, Bass)

Der Stil des österreichisch-deutschen Trios wird als Folk mit Elementen von Blues, Folk, Jazz und Popmusik beschrieben. Im Frühjahr 2016 haben sich THE GHOST AND THE MACHINE mit ihrem gleichnamigen Debüt eindrucksvoll vorgestellt, nun folgte gerade das neue Album „Red Rain Tires“.
Andi Lechner, Heidi Fial und Matthias Macht haben ihre Wall of Sound gefunden und aufgezogen. Ihre Instrumentierung besteht neben einem alten böhmischen Kontrabass aus Resonatorgitarren aus den 20er-Jahren, sowie einem exzentrisch aufgebauten Schlagzeug, bei dem unter anderem alte Zirkustrommeln verwendet werden. Neben musikalischen Einflüssen bezieht sich die Band auch stark auf Einflüsse aus den Bereichen Literatur und der bildenden Kunst. Aus Blues-und-Umgebung entstanden, trotzen Geist und Maschine inzwischen jeder Schubladisierung. Raubeinig, von innig bis entfesselt und in jeder Sequenz ehrlich. Ein Road-Movie durch schattige Traumlandschaften und Spelunken mit natürlich vergilbter Patina.

Support ist das Wiener Trash-Bluesrock-Duo ASH MY LOVE. Seit ihrem viel gelobten 2014er-Debüt „Honeymoon Blues“ (2014) bastelt diese Band an einer klanglichen Räudigkeit ihres kompromisslosen Blues-Rock-Punks-Gemischs. Sie kultivieren musikalisches Unangepasst-Sein, das auf wirklich aufregende Weise zum Programm gemacht wird.
Konzert

Dienstagskonzert
MARIUS ZISKA (FRO): Portur

Marius Ziska wird als Band bezeichnet, aber im eigentlichen Sinne dreht es sich hierbei um Songwriter Hans Marius Weihe Ziska. Die Songs auf seinem neuen Album verbinden akustische und elektronische Elemente zu einer durch und durch zeitgemäßen Form von Indie-Pop. Melancholische Melodien treffen auf feinsinnige Texte. Und auch wenn die Instrumentierung mal etwas orchestraler wird, bleibt der zarte Charme der Songs stets erhalten.
„Portur“ ist das vierte Album von Marius Ziska. Während er auf den vorigen Alben teilweise auf Englisch gesungen hat, sind diesmal alle Texte auf Färöisch. Dafür hat Ziska wieder mit dem Texter Hans Jacob Kollslid zusammengearbeitet. Entstanden ist ein Konzeptalbum, das auf der Annahme basiert, dass Menschen einer inneren und einer äußeren Realität ausgesetzt sind, wobei die eigenen fünf Sinne als Tore zwischen diesen beiden Realitäten fungieren. „Portur“ bedeutet auf Färöisch so viel wie „Tor“. Es geht also darum, ob und wie die Eindrücke der Außenwelt unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Acht schwelgerische Songs, die an die Weite und die Landschaft der Vulkaninsel erinnert.
Konzert

LYRIK IST HAPPENING: Carla Niewöhner

Munka Klangkollektiv

2019 kooperiert die Jugendtheaterwerkstatt des Societaetstheaters mit der Dresdner Reihe „Lyrik ist Happening“. Die Initiatorin der Reihe Anne Munka hat die Jugendlichen eingeladen, zusammen mit verschiedenen Gastautor*innen und dem Munka Klangkollektiv in vier performativen, literarischen Collagen als sprechender, sich bewegender und textender Klangkörper zu agieren.
Im April wenden sie sich dem Thema „Dritte/Vierte/Fünfte
Generation Ost“ zu.
Literarischer Gast ist die engagierte Autorin und Theatermacherin Carla Niewöhner. Die Kölnerin setzt sich in ihren Arbeiten u.a. mit biographischen Themen der Wende- und Nachwendezeit in Ost und West auseinander. An diesem Abend werden Texte von Carla Niewöhner mit Liedern und Gedichten von Autor*innen wie Marcel Beyer und Manuela Bibrach zu einem poetisch-theatralen Abend verschränkt.

Zur Gastautorin:
Carla Niewöhner studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Italienisch. Nach Hospitanzen und Praktika in Torino, Leipzig und Shanghai war sie feste Regieassistentin am Theater Aachen, Theater Münster und am Schauspielhaus Bochum. Nach ersten Arbeiten stellte sie sich 2014 mit David Greigs „Eine Sommernacht“ am Schauspielhaus Bochum als Regisseurin vor und inszeniert seitdem regelmäßig an verschiedenen Theatern in Deutschland. Seit 2015 ist sie auch als Autorin für Fernsehproduktionen tätig. Im Januar 2017 gewann sie den Förderpreis des Stückewettbewerbs Lausitzen 2017, verliehen vom Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen, dem Staatstheater Cottbus und der Neuen Bühne Senftenberg. Zur Zeit ist Carla Niewöhner Artist in Residence am Theater Konstanz.
Theater

DER REICHSBÜRGER

Annalena und Konstantin Küspert

Was hier wie eine Werbeveranstaltung aussieht, ist ein handfester Theaterabend. Annalena und Konstantin Küspert haben gründlich recherchiert und stellen mit ihrem jüngsten Stück ein Portrait auf die Bühne, das es in sich hat.
Sie sind mitten unter uns. Sie sehen aus wie jeder andere, verhalten sich zumeist wie jeder andere, und doch sind sie nicht wie jeder andere. Sie sind Reichsbürger. Bürger die davon überzeugt sind, in der Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches zu stehen. Sie leben in einem Paralleluniversum, lehnen die Grundgesetze der Bundesrepublik Deutschland ab und fühlen sich unserer Demokratie nicht zugehörig. Sie sind keine rückwärtsgewandten Phantasten, sondern ihre Anhänger schaffen knallharte Fakten in unserer Gegenwart.
Der Theaterabend entlässt seine Zuschauer mit einem tiefen Blick in die dunklen Seiten unserer Alltagswelt und mit der Frage, wo diese Seiten beginnen.

Konstantin Küspert, aktuell mit dem Publikumspreis der Mühlheimer Theatertage für sein Stück EUROPA VERTEIDIGEN ausgezeichnet, ist einer der avanciertesten Vertreter eines neuen politischen Theaters in Deutschland. Seine Texte kreisen um Fremdenfeindlichkeit, um die Wertegemeinschaft Europa und andere drängende politische Themen. Gemeinsam mit Annalena Küspert, zuletzt am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Dramaturgin und stellv. Leiterin des Jungen Staatstheaters tätig, näherte er sich in einer Auftragsarbeit für das Schauspiel Münster dem irritierenden gesellschaftlichen Phänomen der Reichsbürger.

Regie: Michael Funke
Darsteller: Philipp Otto
Theater

FAUST OHNE WORTE

Theaterzirkus Dresden

Hereinspaziert, Hereinspaziert! Hier erleben Sie die große Welt im Mikrokosmos des Theaters! Goethes Geschichte wird auf eine einmalige Weise erzählt - und das ganz ohne Worte.
Den stummen Faust umgesetzt hat Tom Quaas, Schauspieler am Staatsschauspiel Dresden, Regisseur und Absolvent des Centre National des Arts du Cirque. Er belebt den Traum des alten Welttheaters wieder. Dafür versammelt er Schauspieler, Sänger, Tänzer, Pantomimen und Musiker aus vielen Städten Europas. Ein sprachfreie Bühnenkunstwerk, das überall von Jung und Alt verstanden werden kann. Das ist europäisches Volkstheater, nein - europäisches Welttheater!

Diese Veranstaltung ist für Gehörlose und Hörgeschädigte geeignet.
Theater

OUT OF SERVICE

Cie. Freaks und Fremde nach dem gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro
FREAKSTADT N° 10

Der Theaterabend ist eine vieldeutigen Bühnenadaption nach Motiven von Literaturnobelpreisträger Kazuo Ishiguro. Die Cie. Freaks und Fremde untersucht auf subtile Weise Fragen nach der Verantwortung des Einzelnen an historischen Wendepunkten.
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten und ihr Vormarsch in Europa erleben wir hier aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Den scheinbar historischen Stoff nimmt das Team dabei in einem Trickfilm-Film-Set unter die Lupe. Dabei wird die Lebenswelt der Hauptfigur als Modell auf der Bühne aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Andere Figuren sind Puppen, Bilder und Dummies. Und während der Dreharbeiten geraten die Darsteller über die Rekonstruktion der Geschehnisse und des Gesagten in Konflikte. Sie befragen sich selber, streiten, müssen gedrehte Einstellungen wiederholen, es muss geändert oder gestrichen werden.

Idee, Szenografie, Darsteller: Sabine Köhler, Heiki Ikkola
Live-Musik: Daniel Williams
Live-Video, Mapping, Schnitt: Beate Oxenfart
Licht: Josia Werth
Beratung Stop-Motion: Yvonne Brückner
Theater

HEILIG ABEND

Daniel Kehlmann

Heilig Abend, 22.30 Uhr. Judith ist auf dem Weg zu ihren Eltern. Plötzlich wird ihr Fahrzeug gestoppt, sie wird verhaftet und an einen unbekannten Ort gebracht. Ein Verhör beginnt.
Thomas, der Polizist, weiß alles über sie, die Professorin für Philosophie. Er wirft Judith vor, gemeinsam mit ihrem Ex-Mann für Mitternacht ein Attentat geplant zu haben. Denn, er kennt sie, die Linksintellektuellen, die mit Attentaten auf Missstände in der Welt aufmerksam machen wollen. Man beobachtet jene Leute, die mit unheiligen Mitteln zeigen, wohin Überwachung und angeblicher Schutz vor Terrorismus führt.
Weiß Judith mehr? Weiß Judith überhaupt etwas? Thomas will ihr ein Geständnis abpressen. Noch könnte das Schlimmste abgewendet werden. Doch unaufhaltsam tickt die Uhr weiter in Richtung Mitternacht...

Daniel Kehlmann, Autor von Bestsellern wie »Die Vermessung der Welt« und »Tyll« hat ein gar nicht besinnliches Stück geschrieben: spannend, hochaktuell, mit einem Hauch des Filmklassikers »High Noon«.

Regie: Anke Salzmann
Darsteller: Oda Pretzschner, Tim Mackenbrock
Bühne: Julia Pommer
Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag
Theater

DER STEPPENWOLF

Hermann Hesse

Es war ein Kultbuch der späten 1960iger Jahre. Und nicht nur in Europa. Eine berühmte Rockband und eine Theater-Company in Chicago nannte sich danach, gleichzeitig wurde es wegen Anstiftung zum Drogenmissbrauch aus einigen Bibliotheken in den USA verbannt. Das heißt, das Buch bewegte Generationen.
Und warum? Vielleicht weil in ihm die Frage nach dem eigenen Platz in dieser Welt radikaler gestellt wird. Vielleicht auch, weil man immer wieder den Eindruck hat, dass diese Welt sich uns entzieht, fremd wird. Wie eben jenem Harry Haller, dem zerrissenen Helden des Romans. Er hasst all jene, die das Leben so nehmen, wie es ist und sehnt sich doch danach, in Einklang mit der Welt zu leben. Es scheint keinen Ausweg zu geben, bis er Hermine trifft und eine „magische“ Reise antritt.
Hesse schreibt über seine Figur: “Die eine Hälfte will fressen, saufen, morden und dergleichen einfache Dinge, die andere will denken, Mozart hören und so weiter, dadurch entstehen Störungen und es geht dem Manne nicht gut, bis er entdeckt, dass es zwei Auswege aus seiner Lage gibt, entweder sich aufzuhängen oder sich zum Humor zu bekehren.“

Regie: Arne Retzlaff
Ausstattung: Ella Späte
Theaterfassung: Joachim Lux
Aufführungsrechte: Suhrkamp Theater Verlag
Theater

DER FREMDE

Albert Camus

Bühnenfassung von Werner Düggelin und Ralf Fiedler, Übersetzung von Uli Aumüller.

Mersault geht ins Kino, trifft beim Baden Marie. Beginnt eine Affäre mit ihr. Weiß nicht, ob es Liebe ist, spricht aber von Heirat. Die Dinge seines Lebens geschehen, bedeutungslos zwangsläufig, jenseits von Glück und Unglück. So begleitet er Raymond auf einem Strandspaziergang und wird wenig später zufällig zum Mörder ...
Albert Camus’ „Der Fremde“ wird oft als Schlüsselwerk der Philosophie des Absurden angesehen. Noch heute hat dieses Werk nichts von seiner beunruhigenden Kraft verloren. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: „Es ist die Demut, die man Mördern schuldet, deren tödlichem Schrecken und Qual man anders als durch erschrockene Einfühlung nicht nahekommt.“ Das Societaetstheater greift auf die Fassung des Baseler Theaters von 2008 zurück.

Regie: Arne Retzlaff | Darsteller: Tom Quaas, Mario Grünewald | Bühne, Kostüm: Tom Böhm | Sounddesign: Bernd Krakowsky
Theater

PARADIES

A.L. Kennedy

„...es gibt immernoch die Chance der Auferstehung, eine Bar in der Nähe, wo sich alles regeln läßt.“ So jedenfalls hofft Hannah Luckraft, eine Frau, die trotz einer glücklichen Kindheit in einem liebevollen Elternhaus nur eine wirklich stabile Beziehung in ihrem Leben vorweisen kann, nämlich die zum Alkohol.
Hannah ist eine wie du und ich, intelligent, sympathisch, mit allen Voraussetzungen für ein gelungenes Leben. Aber wie genau sieht ein Leben aus, das gelingt? Wie sind sie auszuhalten, die täglichen kleinen Verletzungen und Enttäuschungen, woher die Kraft nehmen, einen Lebensplan zu schmieden, wenn die Lösung immer so nah liegt, nämlich auf dem Boden des nächsten Whiskeyglases?
Filmrisse, heitere und weniger erfreuliche Peinlichkeiten häufen sich, auch Hannahs Körper meldet sich lautstark zu Wort, aber sie surft weiter unerbittlich auf Promille durch ihr Leben, immer auf der Suche nach ihrem eigenen kleinen Paradies.

A.L. Kennedy hat mit PARADIES einen hinreißend komischen Roman geschrieben,in dem sich schockierende und zarte Momente miteinander verbinden.

Bühnenfassung: Philipp Lux, Oda Pretzschner
Regie: Philipp Lux
Darstellerin: Oda Pretzschner
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Festival Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Kleines Haus Dresden Dresden, Glacisstraße 28
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Theater Volksbühne Chemnitz Chemnitz, Käthe-Kollwitz-Str. 7
Aufführungen / Cabaret Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstraße 13
Sa, 23.3.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstraße 13
Do, 28.3.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstraße 13
Fr, 29.3.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater tjg. Theater Junge Generation Dresden Dresden, Meißner Landstraße 4
Aufführungen / Aufführung die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Pirnaer Landstraße 131
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Aufführung JugendKunstschule Dresden, Bautzner Str. 130
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3
Aufführungen / Tanz Dance Art Dresden Dresden, Enderstraße 59, Haus B, 2. OG
Aufführungen / Theater Theater Plauen-Zwickau Zwickau, Gewandhausstr. 7
Aufführungen / Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Theater projekttheater dresden e.V. kulturschutzgebiet Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Theater Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Aufführungen / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Aufführung Robert-Schumann-Haus Zwickau Zwickau, Hauptmarkt 5
Aufführungen / Theater MusenKinder e.V. Dresden Dresden, Rudolf-Leonhard-Str. 24
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sachsenmeyer Chemnitz Chemnitz, An der Markthalle 8
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Konzert Studentenclub Bärenzwinger Dresden Dresden, Brühlscher Garten 1
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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