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Semperoper Dresden

Die Dresdner Semperoper ist nicht nur ein Architekturdenkmal, sie ist vor allem Spielstätte und bietet den festlichen Rahmen für die Aufführungen der Sparten Oper, Staatskapelle Ballett und Junge Szene. Zugleich ist sie zu einem Symbol dieser Stadt geworden und weltweit Inbegriff für bedeutende Opernkunst.

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Semperoper Dresden

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D-01067 Dresden

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Oper

Moses und Aron

Arnold Schönberg

Premiere: 29. September 2018

Oper in drei Akten Dichtung vom Komponisten

Die Oper »Moses und Aron« von Arnold Schönberg steht wie keine zweite für den Aufbruch ins Neue und Unbekannte, die Frage nach Gott und dem Absoluten, das Ringen um Ausdrucksform und musikalische Sprache sowie für das Scheitern.

Moses wird vom biblischen Gott damit beauftragt, das Volk Israel von falschen Göttern und aus der ägyptischen Knechtschaft zu befreien. Da Moses sich dem Auftrag zuerst verweigert, stellt ihm Gott seinen Bruder Aron zur Seite. Und so kämpfen die ungleichen Brüder in der Wüste um die Vermittlung des Nichtvermittelbaren und die Befreiung des Volkes aus Unmündigkeit und politischer Knechtschaft. Aron mit sichtbaren Wundern und wohlgesetzter Rede, mit Tanz, Ekstase und dem Goldenen Kalb; während Moses um Ausdruck und Reinheit seiner religiösen Vision ringt, um verzweifelt zu schließen: »O Wort, du Wort, das mir fehlt!« Mit diesem Satz endet die Oper, die Arnold Schönberg mit seinem Tode 1951 nach über zwanzig Jahren der Beschäftigung unvollendet hinterließ. »Moses und Aron« ist ein im besten Sinne herausforderndes Schlüsselwerk des Musiktheaters, ein stilistisch enorm vielschichtiges Werk mit Sprechgesang, gewaltigen Chören und faszinierenden Klangbildern aus polyphonen Stimmführungen, abwechslungsreicher Instrumentation und abgestufter Dynamik.

1957 erlebte »Moses und Aron« seine szenische Uraufführung in Zürich, 1975 seine Erstaufführung in der DDR im »Großen Haus der Staatstheater Dresden« in der Regie von Harry Kupfer. Zur Eröffnung der Intendanz von Peter Theiler wird der Katalane Calixto Bieito das Werk szenisch neu deuten. Alan Gilbert, bis 2017 Chefdirigent der New York Philharmonic und ab 2019 des NDR Elbphilharmonie Orchesters, leitet die Staatskapelle Dresden. Und mit Sir John Tomlinson und Lance Ryan stehen zwei Interpreten von Weltrang für die ungleichen Brüder Moses und Aron auf der Bühne der Semperoper.

Musikalische Leitung: Alan Gilbert
Inszenierung: Calixto Bieito
Bühnenbild: Rebecca Ringst
Kostüme: Ingo Krügler
Chor: Jörn Hinnerk Andresen
Licht: Michael Bauer
Dramaturgie: Johann Casimir Eule

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Oper

Satyricon

Bruno Maderna

Premiere: 13. Oktober 2018

Kammeroper in einem Akt Libretto von Ian Strasfogel und Bruno Maderna

»Hier ist Fortunata, Trimalchios Frau! Er ist so stinkreich, dass er gar nicht weiß, wie viel er hat. Aber ich! Ich habe meine Finger überall drin, wirklich überall. Wer mir gefällt, hat Glück gehabt, wer nicht, dem gnade Gott.« So kommentiert Trimalchios Frau Fortunata, eine ehemalige Prostituierte, ihren Reichtum und Einfluss auf ihren Mann, einen ehemaligen Sklaven und Lustknaben. In einem grellbunten Bilderbogen der Dekadenz produzieren sich die acht Teilnehmer eines Nachtmahls im Hause Trimalchios in selbstherrlicher Manier voreinander und schrecken dabei auch vor gegenseitiger Erniedrigung nicht zurück. Rücksichtslos intrigiert und herrscht Trimalchio politisch, finanziell und sexuell über seine Gäste, bis er am Ende sogar seine eigene Beerdigung inszeniert.

Ausschnitte aus dem antiken Roman »Satyricon« des Petronius (um 60 n. Chr.), zur Zeit des Kaisers Nero entstanden, dienten Bruno Maderna, dem italienischen Komponisten und Anhänger der Avantgarde in der Musik, nach dem Zweiten Weltkrieg für seine Collage verschiedener Begebenheiten als Sinnbild für Dekadenz und Verderbtheit. In Trimalchios Nachtmahl wird eine Gesellschaft von Herren und Sklaven gezeigt, deren Standeszugehörigkeit dem Zufall entsprungen zu sein scheint und sich jederzeit wieder verändern kann. Das musikalische Material dazu lieferte 1971 ein Workshop mit Studenten unter der Leitung des amerikanischen Opernproduzenten Ian Strasfogel und Maderna selbst. Laut, obszön und derb, aber auch lustvoll und mit vielen bekannten Opernzitaten versehen, fasste der Komponist sein Werk. In fünf verschiedenen Sprachen parlieren sich die Figuren munter und fatalistisch am Abgrund der eigenen Würde entlang.

Musikalische Leitung: Pietro Borgonovo
Inszenierung: Georg Schmiedleitner
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Tanja Hofmann
Licht: Marco Dietzel
Dramaturgie: Juliane Schunke

In deutscher, französischer, englischer, italienischer und lateinischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ballett

Ballett: La Bayadère

Ballett in zwei Akten
Choreografie von Aaron S. Watkin nach Marius Petipa

Die Tempeltänzerin Nikija und Solor haben sich vor dem heiligen Feuer heimlich ewige Liebe geschworen. Doch der mächtige Radscha durchkreuzt die Pläne der Liebenden: Er möchte den Krieger Solor mit seiner Tochter Hamsatti verheiraten. Überwältigt von deren Schönheit vergisst Solor sein Liebesversprechen an die Bayadère; deren Gefühle für ihn haben jedoch nicht an Intensität verloren. Schmerzvolle Aufgabe ist es für Nikija, auf dem Verlobungsfest von Solor und Hamsatti tanzen zu müssen, eine Szene mit tödlicher Botschaft. Nikija stirbt. Solors Schmerz über den Tod bricht sich Bahn, im Opiumrausch sucht er Trost, um sein Leid ertragen zu können. In der Welt der Schatten begegnet er seiner einstigen Geliebten. Keine weltliche Macht kann die finale Vereinigung der füreinander Bestimmten Nikija und Solor verhindern.

Choreografie nach Marius Petipa Aaron S. Watkin
Handlung nach Marius Petipa Francine Watson Coleman, Aaron S. Watkin
Mise en scène: Francine Watson Coleman
Musik: Ludwig Minkus
Bühne: Arne Walther
Kostüme: Erik Västhed
Licht: Bert Dalhuysen
Musikalisches Arrangement: David Coleman
Musikalische Leitung: David Coleman
Oper

Fidelio

Große Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven

Fidelio heißt eigentlich Leonore. Sie lässt sich als Mann verkleidet beim Kerkermeister Rocco anstellen. In dessen Kerker sitzt ihr geliebter Florestan, der ärgste Feind des mächtigen Don Pizarro. Als sich der Minister Don Fernando zur Inspektion ankündigt, befiehlt Pizarro den Tod Florestans. Fidelio/Leonore gräbt dem Geliebten das Grab in dessen Zelle, immer hoffend, den Mord verhindern zu können. In letzter Sekunde gelingt das. Eine Oper über die unbesiegbare Hoffnung.

Musikalische Leitung: Ádám Fischer
Inszenierung: Christine Mielitz
Bühnenbild & Kostüme: Peter Heilein
Chor: Cornelius Volke

In deutscher Sprache mit Übertiteln
Kinderprogramm

Das Rätsel der gestohlenen Stimmen

Johannes Wulff-Woesten

Uraufführung. Musiktheater für Kinder Libretto von Manfred Weiß
Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Alan Ayckbourn
Auftragswerk der Sächsischen Staatsoper Dresden

Susi lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Haus, in einer kleinen Stadt. Als Susi noch sehr jung war, ver­schwand ihr Vater – ein begeisterter Ballonfahrer – bei einem Heißluftballon-Wettbewerb spurlos. Susis Mutter arbeitet in einem Waffelladen in der Stadt, um die Familie zu ernähren. Eines Tages bekommt Susi einen kleinen Hund geschenkt, den sie Otto nennt. Er weicht keinen Schritt von ihrer Seite und begleitet sie überall hin – zum Beispiel in den Garten der alten, leerstehenden Villa auf dem Grundstück gegenüber, ein toller Abenteuerspielplatz für Susi und Otto – bis Herr Akustikus in die Villa einzieht. Susi und Otto finden ihn von Anfang an merkwürdig, doch Susis Mutter ist begeistert und lädt ihn zum Abendessen ein. Was sie jedoch nicht weiß: Herr Akustikus hat inzwischen Ottos Bellen gestohlen und in einer Schachtel verschwinden lassen. Während die Mutter und der seltsame Gast beim Abendessen sitzen, machen sich Susi und Otto in der Villa auf die gefährliche Suche nach Ottos Bellen – und entdecken ein ganzes Haus voller gestohlener Geräusche und vertauschter Stimmen, die in Herrn Akustikus’ geheimnisvollem Schrank der Töne und Stimmen konserviert sind.
Alan Ayckbourns Fabel über die Macht der Töne und Stimmen gehört zu den erfolgreichsten Kindertheaterstücken der letzten 30 Jahre und erobert in der Auftragskomposition von Johannes Wulff-Woesten nun auch die Musiktheaterbühne.

Musikalische Leitung: Johannes Wulff-Woesten
Inszenierung: Tom Quaas
Bühnenbild & Kostüme: Tilo Schiemenz
Dramaturgie: Juliane Schunke

In deutscher Sprache
Oper

Die Entführung aus dem Serail

Singspiel in drei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Johann Gottlieb Stephanie d. J. nach dem Text von Christoph Friedrich Bretzner zu der Operette »Belmont und Constanze oder Die Entführung aus dem Serail« von Johann André

»Nichts ist so hässlich als die Rache. Hingegen menschlich gütig sein und ohne Eigennutz verzeihn, ist nur der großen Seelen Sache.« Bis die versammelten Protagonisten der »Entführung« dieses Loblied auf den Bassa Selim anstimmen, musste jedoch erst ein gewaltiger Gesinnungswandel stattfinden. Denn: Von Piraten waren Konstanze, Blonde und Pedrillo entführt, vom Bassa gekauft und in dessen Palast verschleppt worden. Nur gut, dass Belmonte, Konstanzes Verlobter, sich während des Menschenraubes retten konnte. So plant er, seine Geliebte und sein Dienerpaar aus der Gefangenschaft zu befreien, was aber gar nicht so einfach in die Tat umzusetzen ist. Erfindungsreichtum ist vonnöten, denn der Bassa hat in Gestalt seines dienstbeflissenen Angestellten Osmin einiges entgegenzuhalten, um die Flucht zu vereiteln. Zudem hat er selbst ein Auge auf die schöne Konstanze geworfen und Osmin mindestens eines auf Blonde. Doch wäre es nicht Mozarts Singspiel par excellence, wenn die Geschichte nicht gut ausgehen und die wahren Liebenden nicht wieder zueinander finden würden.
In »Die Entführung aus dem Serail«, 1782 in Wien uraufgeführt, versammelt Mozart unter anderem mit Konstanzes »Marternarie«, Blondes »Welche Wonne, welche Lust«, Pedrillos »Auf zum Kampfe« oder auch mit dem exotisch klingenden Chor der Janitscharen Musiken, die bis heute zu den bekanntesten Stücken der Opernliteratur zählen.

Musikalische Leitung: Christopher Moulds
Inszenierung und Bühnenbild: Michiel Dijkema
Kostüme: Claudia Damm, Julia Reindell
Licht: Fabio Antoci
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Stefan Ulrich

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Oper

Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart

Commedia per musica in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Hochzeit des Dienerpaares Figaro und Susanna steht kurz bevor und alles könnte so schön sein – wären da nicht der liebeslüsterne Graf Almaviva, der Susanna seit Langem nachstellt und versucht, die Hochzeit hinauszuzögern, und Marcellina, die auf einen Vertrag pocht, in dem Figaro sich einst verpflichtet hatte, sie zu heiraten. Doch durch viele Intrigen und mit Hilfe der gekränkten Gräfin gelingt es Figaro und Susanna, Almaviva mit seiner eigenen Verführungskunst zu schlagen und alle rechtmäßigen Paare am Ende zusammenzuführen ...
Die erste der drei Mozart-Da-Ponte-Opern lädt das Publikum auf ein komödiantisches Ränkespiel ein, fordert aber gleichzeitig zum Nachdenken über die menschlichen Irrungen und Wirrungen der Liebe auf. Im ausgestellten Theaterspiel lässt Regisseur Johannes Erath diese Intrigenkunst in der Maskerade der Commedia dell’arte beginnen, bevor er sie durch die Zeit sowie verschiedene Theatertraditionen in die Moderne führt. Vor allem in den doppelbödigen Arien und Duetten über die Facetten der Liebe kommen dabei die unterdrückten Sehnsüchte der Figuren zum Vorschein, die Erath in wirkungsvolle Bilder fasst. Und damit wird klar: Bis heute hat Mozarts Oper nichts von ihrer Aktualität verloren und gilt deshalb zu Recht als Meilenstein der Operngeschichte.

Musikalische Leitung: Moritz Gnann
Inszenierung: Johannes Erath
Bühnenbild: Katrin Connan
Kostüme: Birgit Wentsch
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Francis Hüsers

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Oper

Die Zauberflöte

Deutsche Oper in zwei Aufzügen
von Wolfgang Amadeus Mozart

Tamino soll im Auftrag der Königin der Nacht deren Tochter Pamina befreien. Diese ist von Sarastro entführt worden; ein böser Zauberer, wie es scheint. Verliebt in das ihm nur durch ein Bildnis bekannte Mädchen, macht Tamino sich auf den Weg. Es stellt sich heraus, dass Sarastro weniger böse denn weise ist und zudem voraussagt, dass Pamina und Tamino für­einander bestimmt sind. Bevor jedoch der Held in den Tempel der Weisheit aufgenommen und das Paar zu wahrhaft liebenden Menschen werden kann, müssen noch eine Reihe von Prüfungen bestanden werden. Diese legt Tamino mit seinem Begleiter ab, Papageno, dem zwar die Braut Papagena, nicht jedoch schließlich wie Pamina und Tamino die allerhöchsten Weihen vergönnt sind: die Aufnahme in den Kreis der Eingeweihten. Ein Märchen vom Sieg der Liebe über alles, was uns Menschen voneinander trennt.

Musikalische Leitung: Nikolaj Znaider
Inszenierung, Bühnenbild & Kostüme: Achim Freyer
Licht: Gerd Budschigk
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Gesamtdauer ca. 3 Stunden
Oper

Carmen

Oper in vier Akten von Georges Bizet

In der brütenden Hitze Spaniens gären Leidenschaften, zerrinnt die Liebe wie Sand zwischen den Fingern und sickert blutig in den Staub Sevillas: Kompromisslos lebt Carmen nur den Moment, frei wie ein Vogel im Wind soll ihre Liebe sein. Für den Soldaten Don José wird das Verlangen nach der verführerischen Unbeständigen zum Verhängnis, als der virile Torero Escamillo die bröckelnde Beziehung der beiden stört. Während sich Carmen bereits rückhaltlos dem charismatischen Stierkämpfer zuwendet, versucht José immer verbissener, am Leben zu halten, was längst nicht mehr existiert. Der finale Todesstoß trifft nicht nur den Stier in der Arena. Mit »Carmen« schuf Bizet mehr als einen neuen Typus der Oper, der das leichte mit dem seriösen Genre verband. Seit Carmen ihre Habanera singt, Escamillo sein Couplet schmettert und die Quadrille in die Arena einzieht, gilt das Werk zudem als Inbegriff des romantisierten spanischen Wesens – und kombiniert südländisches Temperament mit einer erfrischenden französischen Leichtigkeit. Carmen selbst, zur Uraufführung noch als »amoralische« Frau vom Publikum verachtet, gehört zu den vielschichtigsten und spannendsten Frauengestalten der Operngeschichte. In ihrer Lebensgier, ihrem Freiheitsdrang und ihrer erotischen Anziehungskraft verkörpert sie die faszinierende Welt der Sinnlichkeit und Unabhängigkeit.

Musikalische Leitung: Antonino Fogliani
Inszenierung: Axel Köhler
Bühnenbild: Arne Walther
Kostüme: Henrike Bromber
Licht: Fabio Antoci
Choreografie: Katrin Wolfram
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Anne Gerber, Nora Schmid

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Oper

Lucia di Lammermoor

Gaetano Donizetti

Oper in drei Akten Dichtung von Salvatore Cammarano nach Walter Scotts Roman »The Bride of Lammermoor«

Lucia Ashton liebt Edgardo Ravenswood, den Todfeind ihres Bruders Enrico. Dieser ahnt, dass es sich bei dem Fremden, der in der Nähe seines Hauses gesichtet wurde, um Edgardo handeln muss. Trotz aller Warnungen und böser Vorahnungen trifft sich Lucia mit Edgardo. Er will das Kriegsbeil zwischen den Familien begraben und Enrico um die Hand seiner Schwester bitten. Doch Lucia fürchtet um sein Leben, wenn er sich ausliefert. Die Liebenden schwören sich ewige Treue. In großer finanzieller Bedrängnis verspricht Enrico dem reichen Erben Arturo Bucklaw die Hand seiner Schwester und will sie mit Hilfe einer Intrige und seiner Gefolgsleute von Edgardos Treulosigkeit überzeugen. Zur Unterschrift des Ehevertrages gezwungen, bricht Lucia auf ihrem Hochzeitsfest zusammen, als plötzlich Edgardo im Saal erscheint und sie für ihre Untreue verflucht. Von Schmerz und Wahnsinn überwältigt, tötet Lucia in der Hochzeitsnacht ihren Gemahl. Noch einmal gibt sie sich für einen kurzen Augenblick dem Traum ihrer Liebe hin, bevor auch sie stirbt. Edgardo, den Enrico zum Duell gefordert hat, gibt sich selbst den Todesstoß, als er vom Schicksal Lucias erfährt.

»Lucia di Lammermoor« ist eine hochemotionale Studie der Affekte zwischen Liebe und Hass, Intrigen und Treueschwüren und gehört zu den herausragenden Werken der Belcanto- Literatur. Nach 80 Jahren ist »Lucia« erstmals wieder in einer szenischen Umsetzung auf der Bühne der Semperoper zu erleben.

Musikalische Leitung: Giampaolo Bisanti
Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Fabio Antoci
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Juliane Schunke

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Kleines Haus Dresden Dresden, Glacisstraße 28
Aufführungen / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Konzert Frauenkirche Dresden Dresden, Neumarkt
Aufführungen / Konzert Kreuzkirche Dresden Dresden, An der Kreuzkirche 6
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy und Theater Club Dresden-Neustadt, Hauptstr.13
Fr, 21.9.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy und Theater Club Dresden-Neustadt, Hauptstr.13
Sa, 22.9.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Comedy Dresdner Comedy & Theater Club - Neustadt, Hauptstr.13
Fr, 28.9.2018, 20:00 Uhr
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Zentrum für Tanz und Produktion
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden, Sternplatz 1
Dresdens Kabarett Theater GmbH
Aufführungen / Theater Theater Junge Generation Dresden, Meißner Landstraße 4
Aufführungen / Tanz tristan production Dresden, Stresemannplatz 3
art
Aufführungen / Aufführung die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Das kleine Theater der TU
Aufführungen / Aufführung Kleine Szene Dresden, Bautzner Straße 107
Kammerbühne der Sächsischen Staatsoper
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Pirnaer Landstraße 131
Aufführungen / Aufführung wechselbad Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Aufführung JugendUndKunstSchule Dresden, Bautzner Str. 130
Schloss Albrechtsberg Bühne im Torhaus
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3
Aufführungen / Tanz Dance Art Dresden Dresden, Enderstraße 59, Haus B, 2. OG
Tanzstudio Tanz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Aufführungen / Theater Theater Plauen-Zwickau gGmbH Zwickau, Gewandhausstr. 7
Aufführungen / Aufführung LANDESBÜHNEN SACHSEN Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Aufführung St.Pauli Ruine Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater projekttheater dresden e.V. Dresden, Louisenstr. 47
kulturschutzgebiet
Aufführungen / Theater Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Aufführungen / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Hochschule für Tanz
Aufführungen / Tanz Schule f. Orient.Tanz u. Ägyptische Folklore Dresden, Bischofsweg 8
Regionalbüro Bundesverband Orientalischer Tanz e.V.
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
englisches Theater in DD
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Dresdner Kabarett
Aufführungen / Tanz Tanzt! ria - mobile Tanzschule Dresden, Borsbergstr. 3
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Aufführung Robert-Schumann-Haus Zwickau Zwickau, Hauptmarkt 5
Aufführungen / Konzert kunsthofgohlis Dresden, Dorfstr. 4
Uwe Piller
Aufführungen / Konzert Singakademie Dresden e.V. Dresden, Loschwitzer Str. 32
Aufführungen / Aufführung Dresdner Comedy Dresden, Brühlsche Terrasse 3
Aufführungen / Theater MusenKinder e.V. Dresden, Rudolf-Leonhard-Str. 24
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sachsenmeyer Chemnitz Sachs, An der Markthalle 8
Aufführungen / Theater Theaterruine St. Pauli e.V Dresden, Hechtstraße 32
Aufführungen / Theater Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden, Bautzner Str. 20
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
St. Pauli Ruine
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
St. Pauli Ruine
Aufführungen / Aufführung DRESDNER COMEDY Dresden, Italienisches Dörfchen, Theaterplatz 3
Aufführungen / Theater Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Konzert Studentenclub Bärenzwinger e. V. Dresden, Brühlscher Garten 1
Aufführungen / Aufführung Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5