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Semperoper Dresden

Die Dresdner Semperoper ist nicht nur ein Architekturdenkmal, sie ist vor allem Spielstätte und bietet den festlichen Rahmen für die Aufführungen der Sparten Oper, Staatskapelle Ballett und Junge Szene. Zugleich ist sie zu einem Symbol dieser Stadt geworden und weltweit Inbegriff für bedeutende Opernkunst.

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Semperoper Dresden

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Semperoper Dresden

Oper

Le Grand Macabre

György Ligeti

Premiere: 03. November 2019

Oper in zwei Akten Libretto von Michael Meschke und György Ligeti
frei nach Michel de Ghelderodes Schauspiel »La Balade du Grand Macabre«

Uraufgeführt 1978, gilt die Anti-Anti-Oper »Le Grand Macabre« des ungarischen Komponisten György Ligeti heute als eines der wirkungsvollsten Musiktheaterwerke der vergangenen Jahrzehnte. In einem höchst unterhaltsamen Mix aus mittelalterlichem Mysterienspiel, absurdem Klamauk und schwarzem Humor erzählt Ligeti zu einer zitatenreichen virtuosen Komposition die Geschichte vom Weltuntergang im imaginären Breughelland, der nicht eintritt, sondern im kollektiven Besäufnis verschlafen wird.

Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber
Inszenierung: Calixto Bieito
Bühnenbild: Rebecca Ringst
Kostüme: Ingo Krügler
Licht: Michael Bauer
Video: Sarah Derendinger
Chor: Jan Hoffmann
Dramaturgie: Johann Casimir Eule

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Ballett

Iphigenie auf Tauris

Pina Bausch

Premiere: 05. Dezember 2019

Tanzoper in vier Akten nach der gleichnamigen Oper von Christoph Willibald Gluck Libretto von Nicolas Francois Guillard, deutsche Fassung von J. B. v. Alxinger und Ch. W. Gluck

Pina Bausch kreierte 1974 ihre Tanzoper »Iphigenie auf Tauris« zu der Musik der gleichnamigen Oper von Christoph Willibald Gluck. Sie entwickelte zu live gesungener und gespielter Musik mit ihrer intensiven, dem Moment verhafteten Bewegungssprache eine eindrucksvolle Interpretation der Geschichte der griechischen Prinzessin Iphigenie, die auf der Insel Tauris als Priesterin der Diana dient und ihr den eigenen, verloren geglaubten Bruder opfern soll.

Choreographie: Pina Bausch
Musikalische Leitung: Jonathan Darlington
Bühnenbild & Kostüme: Pina Bausch, Jürgen Dreier
Chor: Jörn Hinnerk Andresen

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Iphigenie auf Tauris

Theater

Der goldene Drache

Peter Eötvös

Premiere: 13. Dezember 2019

Musiktheater Libretto von Roland Schimmelpfennig nach dem gleichnamigen Theaterstück, eingerichtet von Peter Eötvös

Im Thai-China-Vietnam-Schnellrestaurant »Der goldene Drache« begegnen sich Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: zwei Stewardessen, Hans, ein alter Mann und seine Enkeltochter sowie die Betreiber des Restaurants, eine chinesische Familie. Und während im Restaurant fröhlich geplaudert und das Pat Thai Gai mittelscharf und die Thai-Suppe Nummer sechs bestellt werden, spielen sich in der winzigen Küche Dramen ab: Ein junger Chinese hat Zahnschmerzen aber keine Krankenversicherung, und inmitten dampfender Woks ziehen ihm seine Landsleute deshalb kurzerhand mit einer Rohrzange und einer Flasche Schnaps den faulen Zahn. In hohem Bogen fliegt der Zahn durch die Luft und landet im Essen der Stewardessen. Was als schräge Komödie beginnt, in der ein Zahn die Geschichten der Figuren miteinander verbindet, wandelt sich bald in eine bitterböse Groteske. Hinter der Alltagskulisse eines asiatischen Schnellrestaurants kommen soziales Elend und gesellschaftliche Abgründe zum Vorschein.

Inszenierung: Barbora Horáková Joly
Bühnenbild und Kostüme: Annemarie Bulla
Licht: Marco Dietzel
Dramaturgie: Bianca Heitzer, Kai Weßler

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1 Oper

Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Hugo von Hofmannsthal

Musik von Richard Strauss

In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octa­vian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die Silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödian­tischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus. Die Feldmarschallin erscheint, um den entstandenen Trubel aufzulösen – und sie gibt Octavian frei: »Hab mir’s gelobt, ihn lieb zu haben in der richtigen Weis’.«

Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühnenbild: Christoph Schubiger
Kostüme: Jessica Karge
Chor: Omer Meir Wellber
Dramaturgie: Hans-Georg Wegner

Gesamtdauer 4 Stunden 35 Minuten

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Der Rosenkavalier

14.05.19, 10:46, jana: Schöne Inszenierung

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Oper

La traviata

Oper in drei Akten
von Giuseppe Verdi

Als Mittelpunkt jedes glamourösen Festes überspielt die Pariser Edelkurtisane Violetta Valéry geschickt ihre tödliche Krankheit. Schwäche bedeutet Einsamkeit und nichts fürchtet Violetta mehr. Erst bei dem jungen Alfredo lernt sie wahre Liebe und Geborgenheit kennen, doch seine Familie fordert die Trennung des ungleichen Paares. Violetta beugt sich und verlässt Alfredo ohne Erklärung. Tief gekränkt demütigt er sie anschließend öffentlich. Als er den wahren Grund der Trennung erfährt und reuevoll zu Violetta zurückkehrt, findet er eine Sterbende. Verdis »La traviata« über die »vom Wege Abgekommene«, die mit ihrem Sujet der Prostitution zur Entstehungszeit heftige Proteste auslöste, zählt heute zu den berührendsten Opern weltweit.

Inszenierung: Andreas Homoki
Bühnenbild: Frank Philipp Schlößmann
Kostüme: Gideon Davey, Frauke Schernau
Licht: Fabio Antoci
Chor: Jörn Hinnerk Andresen

Gesamtdauer ca. 2 Stunden 45 Minuten
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Oper

Nabucco

Giuseppe Verdi

Dramma lirico in vier Teilen Text von Temistocle Solera

Nabucco, König von Babylon, hat die Hebräer unterworfen und ihren Tempel zerstört. Seine Tochter Fenena liebt einen der versklavten Hebräer, während die zweite Tochter Abigaille die Hebräer hasst. Im Rausch seines Sieges erhebt sich Nabucco zum Gott – und verliert darüber den Verstand. Als Abigaille erfährt, dass sie selbst in Wahrheit die Tochter eines Sklaven ist, beginnt ein mörderischer Kampf um die Macht. Giuseppe Verdis 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführte Oper »Nabucco« benutzt eine Geschichte aus dem Alten Testament für eine Auseinandersetzung um Freiheit, Identität, menschlicher Hybris und Glauben.

Mit »Nabucco« gelang dem 29-jährigen Giuseppe Verdi der Durchbruch als Komponist, nicht zuletzt, weil er mit dem Chor der versklavten Hebräer »Va, pensiero, sull’ali dorate« zum ersten Mal eine Melodie komponiert hatte, die in der aufgeheizten Atmosphäre der italienischen Unabhängigkeitsbewegung als Ausdruck eines kollektiven Freiheitswunsches verstanden wurde. Doch »Nabucco« ist viel mehr als dieser populäre Chor, der erst im Zusammenhang der voranstürzenden Handlung seine Kraft gewinnt. Zum ersten Mal hat Verdi hier eine Oper geschrieben, die klanglich aus einem einzigen Guss zu sein scheint und mit ihren vorwärts drängenden Rhythmen den Zuhörer emotional gefangen nimmt. Mit der ehrgeizigen Abigaille schuf Verdi einen ganz neuen, kraftvollen Frauentypus auf der Opernbühne. Nach seinem Debüt mit Korngolds »Die tote Stadt« wird Regisseur David Bösch nun Verdis dritte Oper auf die Bühne der Semperoper bringen.

Inszenierung: David Bösch
Bühnenbild: Patrick Bannwart
Kostüme: Meentje Nielsen
Chor: Jörn Hinnerk Andresen
Lightdesign: Fabio Antoci
Dramaturgie: Kai Weßler

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Aufführung

Hänsel und Gretel

Märchenspiel von Engelbert Humperdinck

Wer kennt sie nicht, die armen Märchengeschwister, die sich – nach übermütigem Spiel von der Mutter zum Beerensuchen geschickt – im Wald verlaufen? Oder die böse Knusperhexe, in deren Fänge sie geraten, und natürlich ihr Haus aus Lebkuchen, das außen so süß, innen aber eine Todesfalle ist? Engelbert Humperdinck schuf auf der Grundlage der Brüder Grimm die berühmteste Märchenoper des Musiktheaterrepertoires. Ursprünglich konzipiert als Stück für den eigenen Familienkreis nach Texten seiner Schwester Adelheid Wette, wurde »Hänsel und Gretel« Humperdincks Erstlingswerk für die Opernbühne, das alle Erfolgsrekorde brach. Nach jahrzehntelangem Suchen hatte der Komponist hier endlich eine Alternative zu seinem Mentor Richard Wagner gefunden: die Verbindung von Volks- und Kinderliedern mit musikdramatischen Elementen zu einer bekannten Märchenvorlage. In der Inszenierung von Katharina Thalbach wird diese Vorlage durch weitere Figuren aus den Grimm’schen Märchen angereichert. Rotkäppchen, Schneewittchen und der böse Wolf entführen Kinder wie Erwachsene auf eine musikalische Reise, die den Spuren der altbekannten Fantasiegestalten durch den schaurig-schönen Märchenwald folgt. An ihrem Ende steht der Untergang des Hexenreiches und damit der Sieg des Guten, verkündet von den entzauberten Lebkuchenkindern: »Erlöst, befreit, für alle Zeit«.

Inszenierung: Katharina Thalbach
Bühnenbild & Kostüme: Ezio Toffolutti
Licht: Jan Seeger
Choreografie: Erica Trivett
Dramaturgie: Hans-Georg Wegner

In deutscher Sprache

Gesamtdauer 2 Stunden 15 Minuten

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Oper

Lucia di Lammermoor

Gaetano Donizetti

Oper in drei Akten Dichtung von Salvatore Cammarano nach Walter Scotts Roman »The Bride of Lammermoor«

Lucia Ashton liebt Edgardo Ravenswood, den Todfeind ihres Bruders Enrico. Dieser ahnt, dass es sich bei dem Fremden, der in der Nähe seines Hauses gesichtet wurde, um Edgardo handeln muss. Trotz aller Warnungen und böser Vorahnungen trifft sich Lucia mit Edgardo. Er will das Kriegsbeil zwischen den Familien begraben und Enrico um die Hand seiner Schwester bitten. Doch Lucia fürchtet um sein Leben, wenn er sich ausliefert. Die Liebenden schwören sich ewige Treue. In großer finanzieller Bedrängnis verspricht Enrico dem reichen Erben Arturo Bucklaw die Hand seiner Schwester und will sie mit Hilfe einer Intrige und seiner Gefolgsleute von Edgardos Treulosigkeit überzeugen. Zur Unterschrift des Ehevertrages gezwungen, bricht Lucia auf ihrem Hochzeitsfest zusammen, als plötzlich Edgardo im Saal erscheint und sie für ihre Untreue verflucht. Von Schmerz und Wahnsinn überwältigt, tötet Lucia in der Hochzeitsnacht ihren Gemahl. Noch einmal gibt sie sich für einen kurzen Augenblick dem Traum ihrer Liebe hin, bevor auch sie stirbt. Edgardo, den Enrico zum Duell gefordert hat, gibt sich selbst den Todesstoß, als er vom Schicksal Lucias erfährt.

»Lucia di Lammermoor« ist eine hochemotionale Studie der Affekte zwischen Liebe und Hass, Intrigen und Treueschwüren und gehört zu den herausragenden Werken der Belcanto- Literatur. Nach 80 Jahren ist »Lucia« erstmals wieder in einer szenischen Umsetzung auf der Bühne der Semperoper zu erleben.

Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Fabio Antoci
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Juliane Schunke

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Oper

Der Freischütz

Carl Maria von Weber

Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber

Das verzweifelte Verlangen nach Erfolg zieht den Jägerburschen Max in die finstersten Abgründe des nächtlichen Waldes und der menschlichen Seele. Max, einst bester Schütze weit und breit, steckt in einer Pechsträhne. Ein einziger Schuss soll über seine Heirat mit Agathe entscheiden – eine zu wichtige Angelegenheit, um sie dem Zufall zu überlassen. Um Mitternacht in der Wolfsschlucht gießt Max mit dem zwielichtigen Kaspar die verfluchten Freikugeln, die niemals fehlgehen. Der Pakt mit dem Teufel ist besiegelt.

Es ist eine schwarz-romantische Geschichte über schauerliche Rituale in nebeligen Felsenschluchten, über gespenstische Erscheinungen und die verführerische Macht des Bösen. Aber es ist auch das Schicksal eines verliebten jungen Mannes, der sich aus Versagensängsten zum Äußersten treiben lässt.

»Ins Schwarze getroffen«, jubelte Carl Maria von Weber 1821 nach der Uraufführung, mit der »Der Freischütz« als »Deutsche Nationaloper« seinen Siegeszug durch die europäischen Opernhäuser antrat. Nun lässt Chefdirigent Christian Thielemann aus der geradezu dämonischen Musik gewaltige Spuk- und Lichtgestalten auferstehen.

Inszenierung: Axel Köhler
Bühnenbild: Arne Walther
Kostüme: Katharina Weissenborn
Choreografie: Katrin Wolfram
Bühnenkampf: Klaus Figge
Chor: Jörn Hinnerk Andresen
Dramaturgie: Werner Hintze

In deutscher Sprache mit Übertiteln

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2 Operette

Die Fledermaus

Operette in drei Aufzügen von Johann Strauß

Sie ist ein Paradestück der Goldenen Operettenära: Als übermütiges Verkleidungsspiel in Champagnerlaune erfreut sich Johann Strauß’ »Die Fledermaus« auch an der Semperoper nicht nur zum Jahreswechsel immer wieder höchster Beliebtheit. Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke ein ausgeklügeltes Verwechslungsspiel beim Ball des Prinzen Orlofsky. Während Eisenstein vermeintlich unerkannt mit seinem kostümierten Zimmermädchen flirtet, kommt auch seine Frau auf ihre Kosten. Nur deren Liebhaber Alfred muss als vorgeblicher Eisenstein die Nacht im Gefängnis verbringen. Als schließlich alle Masken fallen und die außerehelichen Techtelmechtel ans Licht kommen, zeigt sich, wie gut die Rache der Fledermaus aufging.

Inszenierung: Günter Krämer
Bühnenbild: Gisbert Jäkel
Kostüme: Falk Bauer
Licht: Jan Seeger
Choreografie: Otto Pichler
Chor: Cornelius Volke

In deutscher Sprache

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Ballett

Ballett: Der Nussknacker

Ballett in zwei Akten

»Vor Angst und Grauen hatte Marien das Herz schon so gepocht, dass sie glaubte, es müsse nun gleich aus der Brust herausspringen, und dann müsste sie sterben; aber nun war es ihr, als stehe ihr das Blut in den Adern still.« (E.T.A. Hoffmann, »Nussknacker und Mausekönig«)
Was war der jungen Heldin widerfahren? Das Weihnachtsfest hatte so schön begonnen, und ein bestimmtes Geschenk eroberte sofort Maries Herz: ein Nussknacker. Doch als das Mädchen von einer kriegerischen Mäuseschar in Schrecken versetzt wird, ist der Friede dahin, und es bedarf großen Mutes und der Hilfe ihres neuen Schützlings, um das Feindesheer zu bezwingen – ein so intensives Erlebnis, das den hölzernen Gesellen zum Leben erwecken und ihn mit Marie auf eine gemeinsame Reise durch ein Land zuckersüßer Träume führen wird …
Peter I. Tschaikowskys »Der Nussknacker«, 1892 in Sankt Petersburg uraufgeführt, zählt heute zu den weltweit meistgespielten Balletten. Die höchst melodienreiche Musik vermag gleichsam facettenreich die erzählerischen Szenen des Christfestes wie auch die prächtigen Tänze des divertissementartigen Traumteils zu präsentieren. Die Produktion des Semperoper Ballett legt ihren Fokus auf eine traditionelle und zugleich fantastische Umsetzung und verortet das Märchen im Umfeld einer Dresdner Weihnacht.

Handlung nach Marius Petipa: Aaron S. Watkin, Jason Beechey
Choreografie: Aaron S. Watkin, Jason Beechey
Musik: Pjotr I. Tschaikowsky
Bühne & Kostüme: Roberta Guidi di Bagno
Licht: Marco Filibeck
Dramaturgie: Stefan Ulrich

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1 Oper

Die Zauberflöte

Deutsche Oper in zwei Aufzügen
von Wolfgang Amadeus Mozart

Tamino soll im Auftrag der Königin der Nacht deren Tochter Pamina befreien. Diese ist von Sarastro entführt worden; ein böser Zauberer, wie es scheint. Verliebt in das ihm nur durch ein Bildnis bekannte Mädchen, macht Tamino sich auf den Weg. Es stellt sich heraus, dass Sarastro weniger böse denn weise ist und zudem voraussagt, dass Pamina und Tamino für­einander bestimmt sind. Bevor jedoch der Held in den Tempel der Weisheit aufgenommen und das Paar zu wahrhaft liebenden Menschen werden kann, müssen noch eine Reihe von Prüfungen bestanden werden. Diese legt Tamino mit seinem Begleiter ab, Papageno, dem zwar die Braut Papagena, nicht jedoch schließlich wie Pamina und Tamino die allerhöchsten Weihen vergönnt sind: die Aufnahme in den Kreis der Eingeweihten. Ein Märchen vom Sieg der Liebe über alles, was uns Menschen voneinander trennt.

Inszenierung, Bühnenbild & Kostüme: Achim Freyer
Licht: Gerd Budschigk
Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Gesamtdauer ca. 3 Stunden

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Oper

Tosca

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

»Vissi d’arte«. Nur für die Kunst lebte die gefeierte Sängerin Tosca, bis politische Intrigen schlagartig in das Leben der Künstlerin und ihres Geliebten, des Malers Cavaradossi, einbrechen: Als dieser den politischen Flüchtling Angelotti versteckt, gerät er ins Visier des skrupellosen Polizeichefs Scarpia, der längst ein Auge auf Tosca geworfen hat. Um den Geliebten zu retten, muss Tosca nicht nur Angelotti verraten, sondern soll sich auch Scarpia hingeben … In wenigen Opern sind politische Willkür und persönliche Leidenschaften so eng miteinander verwoben und liegen so grausam offen wie in Puccinis packendem Stück über Liebe, Ehre, Verrat, Macht und Eifersucht. Nach seinem Welterfolg »La bohème« steigert der Komponist hier seinen Ansatz der Leitmotivtechnik und kreiert auf diese Weise eine themenreiche Partitur, die an Dichte, Emotionalität und Kunstfertigkeit nichts missen lässt. Nicht umsonst gilt die »Primadonnen-Oper« deshalb bis heute als eines der Lieblingswerke des Kernrepertoires: Hier geben sich vielschichtig gezeichnete Charaktere, mitreißende Musik und kunstvolle Verzahnung von Politik und Emotion die Hand. Unter der Leitung von Ernst von Schuch kam »Tosca« 1902 an der Semperoper zur deutschen Erstaufführung – und steht seitdem überaus erfolgreich auf dem Dresdner Spielplan.

Musikalische Leitung: Giampaolo Bisanti
Inszenierung: Johannes Schaaf
Bühnenbild: Christof Cremer
Kostüme: Petra Reinhardt
Licht: Guido Petzold
Chor: Jörn Hinnerk Andresen
Dramaturgie: Ilsedore Reinsberg

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1 Oper

Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart

Commedia per musica in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Hochzeit des Dienerpaares Figaro und Susanna steht kurz bevor und alles könnte so schön sein – wären da nicht der liebeslüsterne Graf Almaviva, der Susanna seit Langem nachstellt und versucht, die Hochzeit hinauszuzögern, und Marcellina, die auf einen Vertrag pocht, in dem Figaro sich einst verpflichtet hatte, sie zu heiraten. Doch durch viele Intrigen und mit Hilfe der gekränkten Gräfin gelingt es Figaro und Susanna, Almaviva mit seiner eigenen Verführungskunst zu schlagen und alle rechtmäßigen Paare am Ende zusammenzuführen ...
Die erste der drei Mozart-Da-Ponte-Opern lädt das Publikum auf ein komödiantisches Ränkespiel ein, fordert aber gleichzeitig zum Nachdenken über die menschlichen Irrungen und Wirrungen der Liebe auf. Im ausgestellten Theaterspiel lässt Regisseur Johannes Erath diese Intrigenkunst in der Maskerade der Commedia dell’arte beginnen, bevor er sie durch die Zeit sowie verschiedene Theatertraditionen in die Moderne führt. Vor allem in den doppelbödigen Arien und Duetten über die Facetten der Liebe kommen dabei die unterdrückten Sehnsüchte der Figuren zum Vorschein, die Erath in wirkungsvolle Bilder fasst. Und damit wird klar: Bis heute hat Mozarts Oper nichts von ihrer Aktualität verloren und gilt deshalb zu Recht als Meilenstein der Operngeschichte.

Inszenierung: Johannes Erath
Bühnenbild: Katrin Connan
Kostüme: Birgit Wentsch
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Francis Hüsers

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Oper

Les Contes d’Hoffmann / Hoffmanns Erzählungen

Jacques Offenbach

Fantastische Oper in fünf Akten Libretto von Jules Barbier nach dem Schauspiel von Jules Barbier und Michael Carré

Surreal, magisch und irrational sind die Novellen, mit denen E.T.A Hoffmann zum Protagonisten der deutschen Schauerromantik wurde und in denen Jacques Offenbach eine ideale Inspirationsquelle für seine letzte Oper fand. In »Les Contes d’Hoffmann« lässt er den Dichter selbst auf der Bühne erscheinen und sich in seinen Erzählungen verfangen, in denen Realität und Imagination verfließen.

Um drei Frauen ranken sich die Geschichten des fiktiven Hoffmann, von drei Idealbildern männlicher Projektionen berichten sie: Olympia, die Puppe. Antonia, die Künstlerin. Giulietta, die Hure. Immer tiefer in absonderliche (Alb-)Traumwelten verführt Hoffmann sein Publikum auf der Suche nach der vollkommenen Geliebten. Doch im Spiegelkabinett seiner Fantasien entgleitet ihm mehr und mehr der Faden zur Wirklichkeit, bis er sich selbst verloren geht.

Wie ein Kaleidoskop setzt sich »Les Contes d’Hoffmann« zu einem irisierenden musikalischen Vexierbild zusammen, das die berühmte Offenbach’sche Operettenleichtigkeit streift, in der jedoch durch und durch hoffmanneske Doppelbödigkeit mitschwingt. Vielfach vom Komponisten selbst bearbeitet und nach seinem Tode durch mehr oder weniger berufene Hände ergänzt, fordert das Werk für jede Inszenierung neue Auslegungen heraus. Johannes Erath geht in seiner assoziations- und illusionsreichen Regiesprache dem Schicksal eines Mannes nach, der die Hand sehnsüchtig nach der Liebe ausstreckt und der doch zurückzuckt, bevor sie bedrohlich real werden kann.

Inszenierung: Johannes Erath
Bühnenbild: Heike Scheele
Kostüme: Gesine Völlm
Video: Alexander Scherpink
Chor: Jörn Hinnerk Andresen
Dramaturgie: Anne Gerber

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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1 Oper

La bohème

Oper von Giacomo Puccini

Szenen aus "La vie de Bohème" (Henri Murger) von Giacomo Puccini in vier Bildern.

Die Pariser Bohème spiegelt den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst – doch das Leben von Rodolfo und seinen Freunden sieht anders aus: Es ist kalt in ihrer Mansarde und noch nicht einmal Feuer gibt es für die Kerze der hübschen Nachbarin Mimì. Sie bringt Wärme in die Tristesse und entfacht Rodolfos Liebe. Aber ihre Beziehung ist von der Krankheit Mimìs überschattet. Zwischen dem finanziellen Auf und Ab der Bohémien-WG kommen sich die beiden näher, entfremden sich wieder und finden sich schließlich erst, als es schon zu spät ist. Die wohl bekannteste Oper Puccinis bot zur Zeit ihrer Entstehung durch die intime Szenerie und das alltägliche Sujet ein Novum in der italienischen Oper – heute gehört sie zu den beliebtesten Werken des Repertoires.

Inszenierung nach Christine Mielitz
Bühnenbild & Kostüme: Peter Heilein
Licht: Friedewalt Degen
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Matthias Rank

Gesamtdauer 2 Stunden, 25 Minuten
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Oper

Fidelio

Große Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven

Unter dem Namen Fidelio, »der Treue«, schleicht sich Leonore als Gehilfe des Kerkermeisters ins Gefängnis ein, in dem ihr Geliebter Florestan widerrechtlich gefangen gehalten wird. Während sie vergeblich versucht, ihm zu helfen, befiehlt Gouverneur Don Pizarro Florestans Hinrichtung. Leonore ringt noch um seine Rettung, während sie bereits sein Grab gräbt. Doch nicht umsonst zählt Beethovens einzige Oper zu den »Befreiungsopern« … Die Treue Leonores zu Florestan, ihr Bangen um die Befreiung, das Streben nach Gerechtigkeit und die Forderung nach Selbstverwirklichung kleidet Beethoven in eine Musik, die das anfänglich Singspielartige rasch hinter sich lässt und sich auf eine neue Ebene des Innigen und Heroischen erhebt. Als Revolutionsoper, Protest gegen jegliche Tyrannei oder politische Willkür und als Plädoyer für die Verfechtung persönlicher Freiheit ist Beethovens einzige Oper seit der Uraufführung 1805 bis heute aktuell geblieben. Direkt in den Wochen vor dem Mauerfall inszeniert, war »Fidelio« an der Semperoper den politischen Geschehnissen einen Schritt voraus und wurde gleichzeitig von ihnen überholt. Fast 30 Jahre später ist die Produktion in der Regie von Christine Mielitz längst zur Kultinszenierung geworden.

Inszenierung: Christine Mielitz
Bühnenbild & Kostüme: Peter Heilein
Chor: Cornelius Volke

In deutscher Sprache mit Übertiteln

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Semperoper Dresden

Die Dresdner Semperoper ist nicht nur ein Architekturdenkmal, sie ist vor allem Spielstätte und bietet den festlichen Rahmen für die Aufführungen der Sparten Oper, Staatskapelle Ballett und Junge Szene. Zugleich ist sie zu einem Symbol dieser Stadt geworden und weltweit Inbegriff für bedeutende Opernkunst. Kartenverkauf:
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Bewertungen & Erfahrungsberichte Semperoper Dresden

Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Theater Kleines Haus Dresden Dresden, Glacisstraße 28
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Theater Dresdner FriedrichstaTT Palast Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater Kleines Welt Theater im Sonnenhof Radebeul Radebeul, Altkötzschenbroda Nr. 26
Aufführungen / Theater Volksbühne Chemnitz Chemnitz, Käthe-Kollwitz-Str. 7
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Theater Projekttheater Dresden Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Aufführung Dresdner Comedy und Theaterclub
Di, 19.11.2019, 20:00 Uhr
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Kraftwerk Mitte 1
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Aufführung JugendKunstschule Dresden, Bautzner Str. 130
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3
Aufführungen / Tanz Dance Art Dresden Dresden, Enderstraße 59, Haus B, 2. OG
Aufführungen / Theater Theater Plauen-Zwickau Zwickau, Gewandhausstr. 7
Aufführungen / Theater Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Aufführungen / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater MusenKinder e.V. Dresden Dresden, Rudolf-Leonhard-Str. 24
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sachsenmeyer Chemnitz Chemnitz, An der Markthalle 8
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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