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Semperoper Dresden

Die Dresdner Semperoper ist nicht nur ein Architekturdenkmal, sie ist vor allem Spielstätte und bietet den festlichen Rahmen für die Aufführungen der Sparten Oper, Staatskapelle Ballett und Junge Szene. Zugleich ist sie zu einem Symbol dieser Stadt geworden und weltweit Inbegriff für bedeutende Opernkunst.

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Semperoper Dresden

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Sächsische Staatsoper Dresden
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Bewertungen & Erfahrungsberichte Semperoper Dresden

Oper

Nabucco

Giuseppe Verdi

Premiere: 25. Mai 2019

Dramma lirico in vier Teilen Text von Temistocle Solera In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Nabucco, König von Babylon, hat die Hebräer unterworfen und ihren Tempel zerstört. Seine Tochter Fenena liebt einen der versklavten Hebräer, während die zweite Tochter Abigaille die Hebräer hasst. Im Rausch seines Sieges erhebt sich Nabucco zum Gott – und verliert darüber den Verstand. Als Abigaille erfährt, dass sie selbst in Wahrheit die Tochter eines Sklaven ist, beginnt ein mörderischer Kampf um die Macht. Giuseppe Verdis 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführte Oper »Nabucco« benutzt eine Geschichte aus dem Alten Testament für eine Auseinandersetzung um Freiheit, Identität, menschlicher Hybris und Glauben.

Mit »Nabucco« gelang dem 29-jährigen Giuseppe Verdi der Durchbruch als Komponist, nicht zuletzt, weil er mit dem Chor der versklavten Hebräer »Va, pensiero, sull’ali dorate« zum ersten Mal eine Melodie komponiert hatte, die in der aufgeheizten Atmosphäre der italienischen Unabhängigkeitsbewegung als Ausdruck eines kollektiven Freiheitswunsches verstanden wurde. Doch »Nabucco« ist viel mehr als dieser populäre Chor, der erst im Zusammenhang der voranstürzenden Handlung seine Kraft gewinnt. Zum ersten Mal hat Verdi hier eine Oper geschrieben, die klanglich aus einem einzigen Guss zu sein scheint und mit ihren vorwärts drängenden Rhythmen den Zuhörer emotional gefangen nimmt. Mit der ehrgeizigen Abigaille schuf Verdi einen ganz neuen, kraftvollen Frauentypus auf der Opernbühne. Nach seinem Debüt mit Korngolds »Die tote Stadt« wird Regisseur David Bösch nun Verdis dritte Oper auf die Bühne der Semperoper bringen.

Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber
Inszenierung: David Bösch
Bühnenbild: Patrick Bannwart
Kostüme: Meentje Nielsen
Chor: Jörn Hinnerk Andresen
Lightdesign: Fabio Antoci
Dramaturgie: Kai Weßler

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Oper

Les Huguenots / Die Hugenotten

Giacomo Meyerbeer

Premiere: 29. Juni 2019

Opéra in fünf Akten Text von Eugène Scribe und Émile Deschamps

Eine einzige Nacht verwandelt die Stadt Paris in ein Totenhaus: In der Bartholomäusnacht 1572 ermorden die französischen Katholiken tausende ihrer Mitbürger, die als Hugenotten dem neuen Glauben der Reformation angehören. Eigentlich hatte die Hochzeit der katholischen Prinzessin Marguerite de Valois mit dem hugenottischen König Henri de Navarre die Zeit der religiösen Auseinandersetzungen beenden sollen. Doch die »Pariser Bluthochzeit« in der Bartholomäusnacht macht die Hoffnung auf Frieden zunichte. 260 Jahre später bringt Giacomo Meyerbeer in seiner Oper »Die Hugenotten« die Ereignisse auf die Bühne. Mit der Liebesgeschichte zwischen dem Hugenotten Raoul und der Katholikin Valentine führt er vor, wie ein religiöser Konflikt eskaliert und schließlich zu einem Massaker führt, in dem selbst familiäre Bindungen nicht mehr zählen. Die Uraufführung von »Die Hugenotten« am 29. Februar 1836 ist ein Schlüsselereignis der Operngeschichte. Die historischen Tableaus, die harten Kontraste zwischen Festtagsfreude und Pogromstimmung und die Beschleunigung der Handlung zur Katastrophe, all das wirkte auf die Zeitgenossen atemberaubend. Kaum eine Oper des 19. Jahrhunderts wurde so oft gespielt und zugleich von einer ganzen Generation von Opernkomponisten, zu denen neben Hector Berlioz auch Giuseppe Verdi und Richard Wagner gehören, nachgeahmt und weiterentwickelt.

Nachdem Giacomo Meyerbeers Opern nach dem Ersten Weltkrieg seltener auf den Spielplänen der Opernhäuser standen und zwischen 1933 bis 1945 in Deutschland gar nicht mehr gespielt wurden, erlebten seine Grand opéras in den vergangenen Jahren eine regelrechte Renaissance. Regisseur Peter Konwitschny, der 2016 für seine Inszenierung von Jacques Fromenthal Halévys »Die Jüdin«, dem Schwesterwerk der »Hugenotten«, mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet wurde, kehrt mit Meyerbeers Werk an die Semperoper zurück, wo er zuletzt 1999 inszenierte.

Musikalische Leitung: Stefan Soltesz
Inszenierung: Peter Konwitschny
Bühnenbild & Kostüme: Johannes Leiacker
Licht: Fabio Antoci
Chor: Jörn Hinnerk Andresen
Dramaturgie: Bettina Bartz, Kai Weßler

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Les Huguenots / Die Hugenotten

Oper

4.48 Psychose

Philip Venables

Kammeroper in einem Akt nach Sarah Kane (2016)
Deutsch von Durs Grünbein

Als Sarah Kane ab Mitte der 1990er Jahre mit Stücken wie »Zerbombt« und »Phädras Liebe« die Bühnen der Welt eroberte, galt sie als eine große Hoffnung für die Zukunft des Theaters. Ihren unverstellten Blick auf eine gewalttätige Gegenwart beschrieb sie in eindrucksvoller Unmittelbarkeit in ihren Werken, die im besten Sinne Dramen von geradezu antik anmutender Kraft sind. Dass sie unter schweren Depressionen und psychotischen Zuständen litt, machte die Engländerin selbst öffentlich und thematisierte es in ihrem letzten Stück »4.48 Psychose« in der ihr eigenen schonungslosen Darstellungsweise. 4.48 benennt die Uhrzeit, zu der sie morgens oft aufwachte und Augenblicke größter Klarheit erlebte. Sarah Kane beging im Februar 1999 Selbstmord, das Stück wurde posthum uraufgeführt und erlaubt einen tiefen Einblick in die Zerrissenheit, Einsamkeit, aber auch die Hoffnungen und Sehnsüchte seiner Protagonistin.

Der junge englische Komponist Philip Venables (*1979) hat dieses Stück als Vorlage für seine erste abendfüllende Oper gewählt, die 2016 im Royal Opera House in Covent Garden in London mit großem Erfolg uraufgeführt wurde. Venables schafft eine eigenständige Erzählung, die mit musikalischer Raffinesse und klanglichem Erfindungsreichtum die Vorlage eindringlich weitererzählt.

Philip Venables erhielt für seine Oper den British Composer Award 2017,den wichtigsten britischen Kompositionspreis, sowie den Award der Royal Philharmonic Society in der Kategorie Large Scale Composition und wurde für den Laurence Olivier Award nominiert. Für die Semperoper erarbeitet Philip Venables auf Grundlage der Übersetzung des Dresdner Dichters und Essayisten Durs Grünbein eine deutsche Fassung seiner Oper.

Musikalische Leitung: Max Renne
Inszenierung: Tobias Heyder
Bühnenbild und Kostüme: Stephan von Wedel
Licht: Marco Dietzel
Dramaturgie: Juliane Schunke

In deutscher Sprache

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1 Ballett

Ballett: Schwanensee

Choreografie von Aaron S. Watkin nach Marius Petipa & Lew Iwanow

Ballett in zwei Akten

Während Prinz Siegfried seine Volljährigkeit feiert, eröffnet ihm seine Mutter, die Fürstin, dass er sich auf dem morgigen königlichen Ball eine Braut aussuchen müsse. Nach den Feierlichkeiten begeben sich der junge Prinz und sein bester Freund Benno auf Jagd und entdecken dabei einen verwunschenen See. Dort erleben sie, wie sich ein Schwarm Schwäne in wunderschöne Jungfern verwandelt. Eine von ihnen zieht Siegfried besonders in ihren Bann und erzählt ihm, sie sei Odette, die Schwanenkönigin. Sie und die anderen Jungfern seien durch einen schrecklichen Fluch dem bösen Zauberer Baron von Rotbart unterworfen, der sie in Schwäne verwandelt habe. Sie berichtet ihm, dass ihre Großmutter, eine gute Fee, so viele bittere Tränen geweint habe, dass dieser See daraus entstanden sei. Sie habe außerdem den Fluch gemildert, indem sie den Jungfern ermöglichte, sich jeden Abend zurück in Menschen zu verwandeln, damit sie nur am Tag als Schwäne leben müssten. Odette fügt hinzu, dass nur die wahre Liebe eines Mannes den Bann brechen kann, doch wenn die Liebe nicht echt ist, wird Odette bis ans Ende ihrer Tage dazu verdammt, als Schwan zu leben. Siegfried ist zutiefst berührt und nach der gemeinsamen Nacht mit Odette so sehr liebestrunken, dass er Odette seine ewige Liebe schwört, bevor er wieder aufbricht. Auf dem Ball am folgenden Abend erscheint Baron von Rotbart mit seiner Tochter Odile, die Odette so sehr gleicht, dass Siegfried sich völlig von Odiles bestechendem Zauber verleiten lässt und ihr verspricht, sie zu heiraten. Voller Kummer und Sorge erkennt Siegfried, dass er überlistet wurde und eilt zurück zum See, um Odette zu finden und ihr alles zu erklären. Odette vergibt Siegfried und will ihrem Leben eher ein Ende setzen, als ihr Schicksal anzunehmen. Siegfried beschließt, an ihrer Seite zu sterben. Die Großmutter fordert die beiden dazu auf, in ihren See einzutreten, der nun nicht mehr ein Ort der Tränen und Trauer, sondern zu einem Zufluchtsort der Freude und Freiheit geworden ist. Der See tritt über seine Ufer und nimmt Odette und Siegfried in sich auf, welche auf ewig und in Liebe miteinander vereint sind.

Handlung & Choreografie nach Marius Petipa & Lew Iwanow Aaron S. Watkin
Handlung & Mise en scène: Francine Watson Coleman
Musik: Pjotr I. Tschaikowsky
Bühnenbild: Arne Walther
Kostüme: Erik Västhed
Licht: Wieland Müller-Haslinger
Projektionen: Bastian Trieb
Dramaturgie: Michaela Angelopoulos
Musikalische Leitung: David Coleman

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung zur Förderung der Semperoper

Gesamtdauer 2 Stunden 30 Minuten

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Oper

Tosca

Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

»Vissi d’arte«. Nur für die Kunst lebte die gefeierte Sängerin Tosca, bis politische Intrigen schlagartig in das Leben der Künstlerin und ihres Geliebten, des Malers Cavaradossi, einbrechen: Als dieser den politischen Flüchtling Angelotti versteckt, gerät er ins Visier des skrupellosen Polizeichefs Scarpia, der längst ein Auge auf Tosca geworfen hat. Um den Geliebten zu retten, muss Tosca nicht nur Angelotti verraten, sondern soll sich auch Scarpia hingeben … In wenigen Opern sind politische Willkür und persönliche Leidenschaften so eng miteinander verwoben und liegen so grausam offen wie in Puccinis packendem Stück über Liebe, Ehre, Verrat, Macht und Eifersucht. Nach seinem Welterfolg »La bohème« steigert der Komponist hier seinen Ansatz der Leitmotivtechnik und kreiert auf diese Weise eine themenreiche Partitur, die an Dichte, Emotionalität und Kunstfertigkeit nichts missen lässt. Nicht umsonst gilt die »Primadonnen-Oper« deshalb bis heute als eines der Lieblingswerke des Kernrepertoires: Hier geben sich vielschichtig gezeichnete Charaktere, mitreißende Musik und kunstvolle Verzahnung von Politik und Emotion die Hand. Unter der Leitung von Ernst von Schuch kam »Tosca« 1902 an der Semperoper zur deutschen Erstaufführung – und steht seitdem überaus erfolgreich auf dem Dresdner Spielplan.

Musikalische Leitung: Ivan Repušić
Inszenierung: Johannes Schaaf
Bühnenbild: Christof Cremer
Kostüme: Petra Reinhardt
Licht: Guido Petzold
Chor: Jörn Hinnerk Andresen
Dramaturgie: Ilsedore Reinsberg

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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2 Oper

Carmen

Oper in vier Akten von Georges Bizet

In der brütenden Hitze Spaniens gären Leidenschaften, zerrinnt die Liebe wie Sand zwischen den Fingern und sickert blutig in den Staub Sevillas: Kompromisslos lebt Carmen nur den Moment, frei wie ein Vogel im Wind soll ihre Liebe sein. Für den Soldaten Don José wird das Verlangen nach der verführerischen Unbeständigen zum Verhängnis, als der virile Torero Escamillo die bröckelnde Beziehung der beiden stört. Während sich Carmen bereits rückhaltlos dem charismatischen Stierkämpfer zuwendet, versucht José immer verbissener, am Leben zu halten, was längst nicht mehr existiert. Der finale Todesstoß trifft nicht nur den Stier in der Arena. Mit »Carmen« schuf Bizet mehr als einen neuen Typus der Oper, der das leichte mit dem seriösen Genre verband. Seit Carmen ihre Habanera singt, Escamillo sein Couplet schmettert und die Quadrille in die Arena einzieht, gilt das Werk zudem als Inbegriff des romantisierten spanischen Wesens – und kombiniert südländisches Temperament mit einer erfrischenden französischen Leichtigkeit. Carmen selbst, zur Uraufführung noch als »amoralische« Frau vom Publikum verachtet, gehört zu den vielschichtigsten und spannendsten Frauengestalten der Operngeschichte. In ihrer Lebensgier, ihrem Freiheitsdrang und ihrer erotischen Anziehungskraft verkörpert sie die faszinierende Welt der Sinnlichkeit und Unabhängigkeit.

Musikalische Leitung: Antonino Fogliani
Inszenierung: Axel Köhler
Bühnenbild: Arne Walther
Kostüme: Henrike Bromber
Licht: Fabio Antoci
Choreografie: Katrin Wolfram
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Anne Gerber, Nora Schmid

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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1 Oper

Die Zauberflöte

Deutsche Oper in zwei Aufzügen
von Wolfgang Amadeus Mozart

Tamino soll im Auftrag der Königin der Nacht deren Tochter Pamina befreien. Diese ist von Sarastro entführt worden; ein böser Zauberer, wie es scheint. Verliebt in das ihm nur durch ein Bildnis bekannte Mädchen, macht Tamino sich auf den Weg. Es stellt sich heraus, dass Sarastro weniger böse denn weise ist und zudem voraussagt, dass Pamina und Tamino für­einander bestimmt sind. Bevor jedoch der Held in den Tempel der Weisheit aufgenommen und das Paar zu wahrhaft liebenden Menschen werden kann, müssen noch eine Reihe von Prüfungen bestanden werden. Diese legt Tamino mit seinem Begleiter ab, Papageno, dem zwar die Braut Papagena, nicht jedoch schließlich wie Pamina und Tamino die allerhöchsten Weihen vergönnt sind: die Aufnahme in den Kreis der Eingeweihten. Ein Märchen vom Sieg der Liebe über alles, was uns Menschen voneinander trennt.

Musikalische Leitung: Nikolaj Znaider
Inszenierung, Bühnenbild & Kostüme: Achim Freyer
Licht: Gerd Budschigk
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Gesamtdauer ca. 3 Stunden

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1 Oper

La bohème

Oper von Giacomo Puccini

Szenen aus "La vie de Bohème" (Henri Murger) von Giacomo Puccini in vier Bildern.

Die Pariser Bohème spiegelt den Traum von Freiheit, Unabhängigkeit und Kunst – doch das Leben von Rodolfo und seinen Freunden sieht anders aus: Es ist kalt in ihrer Mansarde und noch nicht einmal Feuer gibt es für die Kerze der hübschen Nachbarin Mimì. Sie bringt Wärme in die Tristesse und entfacht Rodolfos Liebe. Aber ihre Beziehung ist von der Krankheit Mimìs überschattet. Zwischen dem finanziellen Auf und Ab der Bohémien-WG kommen sich die beiden näher, entfremden sich wieder und finden sich schließlich erst, als es schon zu spät ist. Die wohl bekannteste Oper Puccinis bot zur Zeit ihrer Entstehung durch die intime Szenerie und das alltägliche Sujet ein Novum in der italienischen Oper – heute gehört sie zu den beliebtesten Werken des Repertoires.

Musikalische Leitung: Speranza Scappucci
Inszenierung nach Christine Mielitz
Bühnenbild & Kostüme: Peter Heilein
Licht: Friedewalt Degen
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Matthias Rank

Gesamtdauer 2 Stunden, 25 Minuten
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Oper

Don Giovanni

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Dramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Ein neuer Tag, eine neue Frau – so lautet das Credo Don Giovannis: Donna Elvira ist schon Geschichte, Donna Anna überfällt er in ihrem Zimmer, Zerlina will er gar von ihrer Hochzeit weg verführen. Dass er damit den Zorn der verflossenen Damen, ihrer Ehemänner und Väter auf sich zieht, kümmert den Lebemann wenig. Als die Betrogenen sich verbünden, kommen Don Giovanni und sein Diener Leporello immerhin um Haaresbreite davon. Keineswegs eingeschüchtert oder gar geläutert, lädt der übermütige Draufgänger den Geist des von ihm ermordeten Vaters von Donna Anna zum Essen ein. Dieser jedoch schickt Don Giovanni auf seine letzte Reise ... Nach »Così fan tutte« und »Le nozze di Figaro« komplettiert Mozarts berühmte Auslegung der Don-Juan-Legende den Da-Ponte-Zyklus an der Semperoper.

Musikalische Leitung: Jonathan Darlington
Inszenierung: Andreas Kriegenburg
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Tanja Hofmann
Licht: Stefan Bolliger
Chor: Cornelius Volke
Dramaturgie: Anne Gerber

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Oper

Die tote Stadt

Erich Wolfgang Korngold

Oper in drei Bildern Frei nach Georges Rodenbachs Roman »Bruges-la-Morte«
Libretto von Paul Schott

»Die Musik zur ›Toten Stadt‹ ist wesentlicher Bestandteil der dramatischen Entwicklung, auch der kinomäßigen Sensation in der Steigerung des Grauens.« Was hier Eugen Thari im Dresdner Anzeiger im Dezember 1921 über die Musik zur Dresdner Erstaufführung von Erich Wolfgang Korngolds Sensationserfolg schreibt, dockt am damaligen Ankommen in einer neuen Zeit an: Es sind die zum Teil auf cineastische Art verzerrten Seelenwelten des Protagonisten, zu denen der Komponist eine bestechende Partitur geschrieben hat. Diese drängt die Zuschauer zu einer beklemmenden Reise in emotionale Tiefenregionen. Der in Zurückgezogenheit lebende Paul ergießt sich in Trauer um seine verstorbene Frau Marie. Doch das Kennenlernen einer Tänzerin, Marietta, setzt sein gelähmtes Seelenleben in Bewegung: Die junge Frau wird ihm zum Spiegel seiner Sehnsüchte, so dass er auf sie eine »Wiederkehr« seiner verstorbenen Gattin projiziert. Immer stärker zieht es Paul in verschüttete Schichten seiner Psyche. Erst das Erwachen aus einem Albtraum, in dem Paul eine Bluttat begeht, lässt ihn in der Realität ankommen. Kann er den Weg in ein von psychischen Altlasten befreites Leben gehen?
Mit seiner »Toten Stadt« wurde das zum jungen Mann gereifte »Wunderkind« Erich Wolfgang Korngold neben Richard Strauss zum meistgespielten Opernkomponisten Deutschlands der 1920er Jahre. Nach fast 100 Jahren kehrt das musikalisch packende Psychodrama an die Semperoper zurück.

Musikalische Leitung: Dmitri Jurowski
Inszenierung: David Bösch
Bühnenbild: Patrick Bannwart
Kostüme: Falko Herold
Licht: Fabio Antoci
Dramaturgie: Stefan Ulrich
Chor: Jörn Hinnerk Andresen

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Ballett

Ballett: Ein Sommernachtstraum

Frederick Ashton und David Dawson

Ein Ballettabend in zwei Teilen Musik von Antonio Vivaldi »Die vier Jahreszeiten«, neu komponiert von Max Richter / Felix Mendelssohn Bartholdy nach »Ein Sommernachtstraum« von William Shakespeare

In diesem Ballettabend treffen mit William Shakespeares »A Midsummer Night’s Dream« und Antonio Vivaldis »Die vier Jahreszeiten« zwei echte Klassiker aufeinander.
Frederick Ashtons Adaption des »Sommernachtstraums« (1964) avancierte durch seine hochvirtuose Bewegungssprache und den Witz seiner Erzählung zu einem Meilenstein der Shakespeare-Interpretationen im Ballett. Fokussiert auf die Ereignisse im Wald außerhalb Athens, sind Menschen wie Elfen dem Zauber einer Sommernacht ausgesetzt: Während Elfenkönig Oberon seine Königin, Titania, für ihren Eigensinn mit dem Saft einer Zauberblume bestrafen will, trifft die Magie auch zwei Liebespaare, die sich im Wald und in ihren Gefühlen füreinander verirren. Erst der Morgen und das Erwachen wie aus einen Traum lässt sie einander (wieder)erkennen.
Die fantastisch-sphärische Musik von Max Richters Neukomposition (2012) der »Vier Jahreszeiten« (1725) inspirierte den britischen Choreografen David Dawson zu einer Kreation über den Kreislauf des Lebens. Vier Teile schließen diesen Kreis und formen ihn durch die Körper der Tänzer im Spannungsfeld des Raumes, vier Elementen zugeordnet, immer wieder neu. Im Mittelpunkt steht der Mensch, in Stillstand wie Bewegung steter Veränderung ausgesetzt, die in vielen zeitlosen Augenblicken immer neue Dimensionen von Wahrnehmung, Energie und Möglichkeit kreiert – zwischen Leben und Tod, stets ahnend und niemals wissend.

Choreografie: Frederick Ashton
Musik: Felix Mendelssohn Bartholdy
Bühnenbild und Kostüme: David Walker
Licht: John B. Read
Inszenierung und Einstudierung: Anthony Dowell
Einstudierung: Christopher Carr, Patricia Tierney

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1 Oper

Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Hugo von Hofmannsthal

Musik von Richard Strauss

In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octa­vian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die Silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödian­tischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus. Die Feldmarschallin erscheint, um den entstandenen Trubel aufzulösen – und sie gibt Octavian frei: »Hab mir’s gelobt, ihn lieb zu haben in der richtigen Weis’.«

Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühnenbild: Christoph Schubiger
Kostüme: Jessica Karge
Chor: Omer Meir Wellber
Dramaturgie: Hans-Georg Wegner

Gesamtdauer 4 Stunden 35 Minuten

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Bewertungen & Erfahrungsberichte Der Rosenkavalier

14.05.19, 10:46, jana: Schöne Inszenierung

Aufführungen / Festival Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Konzert Landesbühnen Sachsen Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Theater Kleines Haus Dresden Dresden, Glacisstraße 28
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Theater Dresdner FriedrichstaTT Palast Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Theater Theaterkahn Dresdner Brettl Dresden, Terrassenufer an der Augustusbrücke
Aufführungen / Theater Volksbühne Chemnitz Chemnitz, Käthe-Kollwitz-Str. 7
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Hauptstr. 13
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Kraftwerk Mitte 1
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Aufführung JugendKunstschule Dresden, Bautzner Str. 130
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3
Aufführungen / Tanz Dance Art Dresden Dresden, Enderstraße 59, Haus B, 2. OG
Aufführungen / Theater Theater Plauen-Zwickau Zwickau, Gewandhausstr. 7
Aufführungen / Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Theater projekttheater dresden e.V. kulturschutzgebiet Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Theater Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Aufführungen / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Kabarett Breschke & Schuch Dresden, Wettiner Platz 10
Aufführungen / Aufführung Robert-Schumann-Haus Zwickau Zwickau, Hauptmarkt 5
Aufführungen / Theater MusenKinder e.V. Dresden Dresden, Rudolf-Leonhard-Str. 24
Aufführungen / Kabarett Kabarett Sachsenmeyer Chemnitz Chemnitz, An der Markthalle 8
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli e.V. Dresden, Königsbrücker Platz
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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