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HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 250 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.

Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.

Kontakt

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden

Telefon: +49 351-264 62 10
E-Mail: info@hellerau.org

 

Tickets online unter www.hellerau.org

Vorverkauf:
Besucherzentrum im Seitengebäude West
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Montag-Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org
Performance

50 Grades of Shame

She She Pop (DE)

Inspiriert von Wedekinds „Frühlings Erwachen“ und E. L. James Erotikroman „50 Shades of Grey“ zeigen She She Pop einen Bilderreigen, in dem die Bühne zur Lehranstalt, und She She Pop und ihre Gäste zum Lehrkörper werden. Verschiedene Akteur*innen – Alte, Junge, Kinder, Frauen und Männer – inszenieren sich und die fragmentierten Bilder ihrer Körper mittels Live-Kameras auf zwei großen Schautafeln. In wechselnden monströsen oder schlichten Aufmachungen und Posen zeigen sich unterschiedliche Generationen und Geschlechter, reale Körper und phantastische Ausgeburten, offenbaren sich strategische Authentizität und naive Imagination. Erfahrene Alte stehen neben unschuldigen Jungen.

Was bedeutet Sex? Was macht eine Frau? Was ist ein Mann? Was weiß das Kind? Der intergenerationelle Lehrkörper von 50 Grades of Shame stellt sich dieser Herausforderung. Als Anschauungsmaterial dienen den Performer*innen die eigenen Körper und die darin angesammelte Scham. Es entsteht eine Ars Erotica für die Bühne – zwischen modernem Bilderbuch der Sexualaufklärung und spätmittelalterlichem Totentanz.

She She Pop ist ein Performance-Kollektiv, das in den 90er Jahren am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gegründet wurde. Mitglieder sind Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf. Geschäftsführerin ist Elke Weber. Die Mitglieder der Gruppe sind in der Mehrzahl Frauen und arbeiten im Kollektiv. Die Performer*innen verstehen sich als Autor*innen, Dramaturg*innen und Ausführende ihrer Bühnenhandlung. Das Einbeziehen der eigenen Autobiografie ist dabei vor allem Methode, nicht Zweck der Arbeit. Daraus entsteht eine Theaterform, die dem Experiment verpflichtet ist. Die Bühne ist immer ein Ort der akuten Öffentlichkeit. Hier werden Entscheidungen getroffen, Gesprächsweisen und Gesellschaftssysteme ausprobiert, Sprech-Gesten und soziale Rituale einstudiert oder verworfen. She She Pop sehen ihre Aufgabe in der Suche nach den gesellschaftlichen Grenzen der Kommunikation – und in deren gezielter und kunstvoller Überschreitung im Schutzraum des Theaters. Das Theater wird zu einem Raum für utopische Kommunikation. Auch das Publikum erhält häufig eine konkrete Zuschreibung und eine besonderen Funktion: Sämtliche Arbeiten von She She Pop sind auf ihre Weise Experimente oder Beweisführungen, die ohne Zeugenschaft ungültig würden.

She She Pop sind seit 1998 in Berlin ansässig. Das Theater HAU Hebbel am Ufer ist seit 2003 ihr kontinuierlicher Koproduzent und Kooperationspartner in Berlin.

Weitere Kooperationspartner im In- und Ausland sind: Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main, Kampnagel Hamburg, Forum Freies Theater Düsseldorf, Festival Theaterformen, Münchner Kammerspiele, Schauspiel Stuttgart, sowie Kaserne Basel, brut Wien, Theatre de la Ville /Festival D´Automne de Paris, Festival Kyoto Experiment, Archa Theater Prag, Prager Festival deutscher Sprache, Festival Konfrontationen Lublin.
Tickets & Termine

Dauer: 1 Std., 40 Min.

Konzept: She She Pop
Von und mit: Gundars Abolins, Sebastian Bark, Lilli Biedermann, Daniel Belasco Rogers, Knut Berger, Jean Chaize, Anna Drexler, Jonas Maria Droste, Johanna Freiburg, Fanni Halmburger, Walter Hess, Christian Löber, Lisa Lucassen, Fee Aviv Marschall, Mieke Matzke, Ilia Papatheodorou, Florian Schäfer, Susanne Scholl, Berit Stumpf, Zelal Yesilyurt

Performance in HELLERAU:
Sebastian Bark, Jean Chaize, Jonas Maria Droste, Fanni Halmburger, Lisa Lucassen, Fee Aviv Marschall, Susanne Scholl, Ilia Papatheodorou, Berit Stumpf

Musik: Santiago Blaum
Video: Benjamin Krieg
Bühne: Sandra Fox
Kostüme: Lea Søvsø
Künstlerische Mitarbeit: Ruschka Steininger
Dramaturgie: Tarun Kade
Sounddesign: Manuel Horstmann
Licht: Michael Lentner
PR: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Tour Organisation: Tina Ebert
Administration: Aminata Oelßner
Company Management: Elke Weber

Eine Produktion von She She Pop und den Münchner Kammerspielen in Koproduktion mit dem HAU Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt a.M. und Kyoto Experiment. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Gastspiel wird unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

17/8 €
Performance

To Da Bone

(La) Horde (FR)

To da Bone dreht die Lautstärke auf und überlässt jungen Jumper*innen aus den Vorstädten europäischer Metropolen die Bühne. In neuen Formationen ziehen sie in die tänzerische Rebellion gegen die kollektive Müdigkeit in unserer Gegenwart.
Im Internet ist es möglich, auf Gleichgesinnte aller Art zu treffen. Auch die Jumper*innen mit ihren elektrisierenden Sprüngen zu harten 150 Beats in der Minute bilden eine solche Gemeinschaft, die zwischen digitaler und realer Welt existiert. Sie filmen ihre kurzen Jump-style-sequenzen und teilen sie über YouTube mit der ganzen Welt. Befreit von der Idee, wie zeitgenössischer Tanz sein soll, verschaffen sich die tänzer_innen ein eigenes System von Anerkennung und Professionalität.

Bis zur Atemlosigkeit tanzt die Gruppe von Jumper*innen und strahlt mit ihrer fanatischen Energie innere Stärke und Selbstbewusstsein aus. La Horde schafft imposante Bilder für die intime Revolte der Jugend, die durch soziale Medien neue Mittel der Mobilisierung gefunden hat.

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur/DGCA
Kurs

Jumpstyle-Workshop

mit (La) Horde (FR)

La Horde dreht mit „To Da Bone“ die Lautstärke richtig auf und überlässt jungen Jumper*innen aus den Vorstädten europäischer Metropolen die Bühne. In neuen Formationen treten sie in tänzerischer Rebellion gegen die kollektive Müdigkeit in unserer Gegenwart an.
Im Internet ist es möglich, auf Gleichgesinnte aller Art zu treffen. Auch die Jumper*innen mit ihren elektrisierenden Sprüngen zu harten 150 Beats in der Minute bilden eine solche Gemeinschaft, die zwischen digitaler und realer Welt existiert. Sie filmen ihre kurzen Jump-Style-Sequenzen und teilen sie über YouTube mit der ganzen Welt. Befreit von der Idee, wie zeitgenössischer Tanz sein soll, verschaffen sich die Tänzer*innen ein eigenes System von Anerkennung und Professionalität.

In unserem Workshop geben die drei Mitglieder des Mediekunst-Kollektivs – Marine Brutti, Jonathan Debrouwer und Arthur Harel – Einblick in Ihre Arbeit und zeigen den Teilnehmer*innen die Techniken des Jumpstyle und Hardstyle, die zu den populären Tänzen der 1990er Jahre gehören. Bei 150 Beats in der Minute ist gute Laune garantiert.

Anmeldung an Frauke Wetzel: wetzel@hellerau.org

5 € in Barzahlung vor Ort
Tanz

Im&ExportMoves

Das neue interkulturelle Tanztheater Projekt von MultiMoves

Im Februar startet das neue interkulturelle Tanztheater Projekt von MultiMoves. Die Schauspieler*in Olga Feger wird gemeinsam mit Tänzer*innen aus Burkina Faso, Paris, Dresden und Brasilien mit Ausdrucksformen aus westafrikanischem und zeitgenössischem Tanz, Schauspiel und Performance-Elementen ein Stück entwickeln. Mit Bewegung, Tanz, Schauspiel, Sprache und Musik setzen wir uns mit unseren Visionen, Sehnsüchten und ganz persönlichen Träumen auseinander. Daraus entsteht ein Tanztheaterstück, das voraussichtlich im Juni 2019 in HELLERAU Premiere hat.

Das Projekt richtet sich an Theater- und Tanzbegeisterte ab 13 Jahren mit und ohne Fluchterfahrung. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, weder in Schauspiel noch Tanz, es braucht auch keine Deutschkenntnisse, nur Neugierde und Spielfreude. Gemeinsam proben wir ab dem 04. Februar 2019 jeden Montag von 17-21 Uhr im Industriegelände.

In den Proben sammeln und entwickeln wir Material dazu und kreieren daraus ein eigenes Tanztheaterstück, das voraussichtlich im Juni 2019 im HELLERAU Premiere hat.

Das Projekt richtet sich an alle Theater- und Tanzbegeisterte ab 13 Jahren mit und ohne Fluchterfahrung. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, weder in Schauspiel noch Tanz, es braucht auch keine Deutschkenntnisse, nur Neugierde und Spielfreude.

Proben jeden Montag von 17 – 21 Uhr.

Anmeldung und Infos: Olga Feger (Projektleiterin)
feger@afropa.org | T 0163 412 800 0

Zeitnah zur Premiere 2019 wird es eine Endprobenwoche und Probenwochenenden geben.

Ein Projekt von Afropa e.V. in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste im Rahmen des RAC – Refugee Art Center HELLERAU.
Gespräch

undsonstso #80

Branchentreff der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft

Seit zehn Jahren fragt das Format „undsonstso“ an jedem ersten Donnerstag im Monat: „Was gibt es Gutes in Dresden und warum lohnt es sich zu bleiben?“ Im Auftrag des Branchenverbands WGD – Wir Gestalten Dresden – geben an wechselnden Orten zwei Akteur*innen Antwort und zeigen, was Kreatives und Innovatives in dieser Stadt entsteht. Ob Produktdesigner*in oder Maskenbildner*in, Choreograf*in oder Verleger*in, Kunstgießer*in oder Clubbetreiber*innen-Kollektiv – in zwei kurzen Vorträgen erfahren wir, was diese Macher*innen antreibt und welche Visionen sie für diese Stadt haben.

In der 80. Ausgabe „undsonstso“ wird die Verbindung zwischen Tanz, Design und Wissenschaft näher beleuchtet. Zu Gast sind André Schallenberg (Programmleiter Theater und Tanz HELLERAU) sowie Lenard Opeskin und Paul Judt mit ihrem Konzept „Modern Replacement“. Ausgezeichnet mit dem Sächsischen Staatspreis für Design 2018, zeigen sie eine cyberphysische Lernunterstützung für Modernen Tanz: Mit Vibrationsgürtel, Armband, App und Beamer können Choreografien von sogenannten Replacements nunmehr selbständig ohne weitere Ensemble-Mitglieder einstudiert werden. Ideengeber hierfür war das vormalige HELLERAU-Team.
Tanz

Love Chapter 2

L-E-V/Sharon Eyal & Gai Behar (IL)

„Die Tänzer werden fast zu Engeln, kokettieren mit dem Catwalk, finden zu wahrer Freude an der Bewegung, swingen sich in fließender Ekstase und lassen sich von der Erinnerung an Folkdance zu Siegerposen und Rave-Ambiente tragen. Selbst die pulsierende Musik von Ori Lichtik verlässt die wummernden elektronischen Gefilde und mixt Sentimentales in ihren Minimalismus. Richtig stark!“ – Thomas Hahn, tanz

„Love Chapter 2“ widmet sich der Gefühlswelt, die eine gescheiterte Liebe hinterlässt. Sie beschreibt den Zustand von Verlust und Schmerz, mentaler Erschöpfung und neuer Hoffnung am Ende des Tunnels, mit der für Sharon Eyals so typischen choreografischen Handschrift. Als Sextett formen sich die Tänzer*innen mit unendlicher Flexibilität zu immer neuen expressiven Körperbildern. Doch die Einheit trügt – jedes einzelne der sechs Ensemblemitglieder ringt ums eigene überleben. Der Musiker und DJ Ori Lichtik liefert mit seinen pulsierenden, zum Teil live eingespielten Technobeats den Klangteppich, auf dem sich die Tänzer*innen bewegen.

Sharon Eyal, frühere Tänzerin, Associate Director und Hauschoreografin der Batsheva Dance Company, gründete 2013 ihre eigene Company L-E-V, deren Name auf hebräisch für Herz steht. Sie gehört heute international zu den gefragtesten Gastchoreograf*innen, u.a. für Carte Blanche, Hubbard Street Dance Chicago, Royal Swedish Opera Ballet, Nederlands Dance Theater und tourt erfolgreich weltweit mit ihrer Company L-E-V. Unverzichtbar für Sharon Eyal sind ihre engsten künstlerischen Mitarbeiter Gai Behar, wichtiger Pionier der israelischen Underground- und Clubszene und Ori Lichtik, einer der Gründer der Technoszene Israles. Für „Love Chapter 2“ wurde Sharon Eyal mit dem „FEDORA – Van Cleef & Arpels Prize for Ballet 2017“ ausgezeichnet.

Dauer: 55 Min.

Kreation: Sharon Eyal, Gai Behar
Musik: Ori Lichtik
Licht: Alon Cohen
Kostüme: Rebecca Hytting | Gon Biran
Kostüme Produktion: Odelia Arnold
Tänzer*innen: Gon Biran, Rebecca Hytting, Mariko Kakizaki, Keren Lurie Perdes, Darren Davaney, Daniel Norgren-Jensen

23/11 €
Gespräch

Feature Ring

Zu Gast: Charlotte Greve (Altsaxofon)

Das Ring Trio erlebte Charlotte Greve das erste Mal im Jahr 2012 in der Gläsernen Manufaktur bei der Verleihung des Echo Jazz. Sie wurde damals als Beste Newcomerin ausgezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits ein Studium am Jazz Institut Berlin absolviert und ihren Lebensmittelpunkt nach New York verlegt. Greve berauscht seit jeher mit ihren Improvisationen und Kompositionen für das Lisbeth Quintett, ihr Trio Wood River und neuerdings mit Sediments We Move, einem epischen Werk mit sechzigköpfigem Chor.

11/7 €
Festival

Bandstand

mit Belgrad, DEAF, Die Arbeit, Drè Imbicz, Goldbrasse, Electric Turtles, Lasse Reinstroem, Neustädter Harz, OXO OHO u.a.

Vielversprechende Newcomer*innen und Vertreter*innen der lokalen Bandszene präsentieren jährlich beim größten Indoor-Festival Dresdens ihre neuesten Sets und Bandprojekte.

Neben der Möglichkeit, die Bandszene Sachsens kennenzulernen, kann das Publikum sich in jedem Jahr zwischen den Bühnenacts an vermuteten und unvermuteten Orten über einige künstlerische Überraschungen freuen:

Falk Töpfer + Max Rademann, Tarot, Kunst-O-Mat, Die Affen, Karaoke-Maschine u.v.m.

Early Bird 13 € VVK 15 € AK 17 € | Kombiticket 15./16.2. Early Bird 19 € VVK 21 € AK 23 €
Festival

Bandstand

mit 42 Mono CM, BIDA X Lethai, Felix Räuber, Friedrich Liechtenstein, Moritz Simon Geist, Nouk, Olicía, OXO OHO, Smatka u.a.

Vielversprechende Newcomer*innen und Vertreter*innen der lokalen Bandszene präsentieren jährlich beim größten Indoor-Festival Dresdens ihre neuesten Sets und Bandprojekte.

Neben der Möglichkeit, die Bandszene Sachsens kennenzulernen, kann das Publikum sich in jedem Jahr zwischen den Bühnenacts an vermuteten und unvermuteten Orten über einige künstlerische Überraschungen freuen:

Falk Töpfer + Max Rademann, Tarot, Kunst-O-Mat, Die Affen, Karaoke-Maschine u.v.m.
Tanz

Alles auf Anfang

Antje Pfundtner in Gesellschaft (DE)

„… weil jeder Mensch ein Initium ist, ein Anfang und Neuankömmling in der Welt ist, können Menschen Initiative ergreifen, Anfänger werden und Neues in Bewegung setzen.“ Hannah Arendt
Für Jan

„Während ehemals die Forscher, wenn sie auf dem Weg zum Ursprung der Dinge waren, immer etwas von dem zu finden meinten, was von unschätzbarer Bedeutung für alles Handeln und Urteilen sei, nimmt die Bedeutungslosigkeit des Ursprungs zu: während das Nächste, das Um-uns und In-uns allmählich Farben und Schönheiten und Rätsel und Reichtümer von Bedeutung aufzuzeigen beginnt, von denen sich die ältere Menschheit nichts träumen ließ.“ Friedrich Nietzsche

In ihrer Trilogie über Vergänglichkeit befragt Antje Pfundtner in Gesellschaft die Gesetzmäßigkeiten von Zeit. Während „ENDE“ – der erste Teil der Trilogie – sich der Melancholie stellte, die ein bevorstehendes Ende schürt, ist „Alles auf Anfang“ den Anfänger*innen gewidmet:

Sie haben nicht vor, neue Berge zu versetzen, sie werden uns auch nichts Verheißungsvolles versprechen – sie beginnen zu handeln und schauen, was ihr Tun hervorbringt.

Sie fangen so an: Eine kleine Gruppe von Leuten hat etwas für eine große Gruppe von Leuten vorbereitet. Die große Gruppe ist darüber so gerührt, dass sie ganz leise wird und ganz gespannt auf das Ereignis wartet, das nicht eintreten wird. Und dann wagt doch jemand einen ersten Schritt – der Rest bleibt unabsehbar.

Mit „Alles auf Anfang“ macht Antje Pfundtner in Gesellschaft die Theaterbühne zur page blanche und zelebriert, im Beisein vieler Menschen und Mythen, ihre nicht existierende Leere.
Statistinnen und Statisten für Tanzproduktion in HELLERAU gesucht

Für die (Tanz-)Produktion „Alles auf Anfang“ der Hamburger Choreografin Antje Pfundtner am 22. und 23. Februar sucht HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste möglichst viele Statisten und Statistinnen. Sie sollten über 18 Jahre alt sein und Lust haben, auf der Bühne in einfachen Aufgaben ihren Körper einzusetzen. Die Proben für die beiden Aufführungen am 22. und 23. Februar sind voraussichtlich an drei Abenden (19.- 21. Februar 2019).

„Alles auf Anfang“ von Antje Pfundtner in Gesellschaft ist das zweite Stück der Trilogie über Vergänglichkeit. Fünf Tänzer*innen, darunter die Dresdner Tänzerin Anna Till, stellen sich dabei den Gesetzmäßigkeiten von Theateranfängen. Es fängt so an: Eine kleine Gruppe von Leuten hat etwas für eine große Gruppe von Leuten vorbereitet. Die große Gruppe ist darüber so gerührt, dass sie ganz leise wird und ganz gespannt auf das wartet, was nicht kommen wird. Und dann wagt doch jemand den ersten Schritt – der Rest bleibt unabsehbar.

Anmeldung bis zum 31.01.2019 per Mail an Frauke Wetzel, wetzel@hellerau.org, mit Angabe von Alter, Telefonnummer und ggf. Bühnenerfahrung.

Publikumsgespräch im Anschluss am 22.02. | Statist*innen gesucht. Anmeldung bis zum 31.01.2019

Idee & Konzept: Antje Pfundtner in Gesellschaft
Choreografie: Antje Pfundtner
Tanz: Dani Brown, Frank Koenen, Antje Pfundtner, Matthew Rogers, Anna Till
Dramaturgie: Anne Kersting
Musik: Nikolaus Woernle
Bühne: Irene Pätzug
Künstlerische Assistenz: Juliana Oliveira
Kostüme: Yvonne Marcour
Licht: Michael Lentner
Choreografische Assistenz Endproben: Trinidad Martínez
Künstler*innenbetreuung: Angela Kecinski
Mechanik: Lars Vaupel
Unterstützung Bühne: Björn Westpfahl
Produktion: Hannah Melder

„Alles auf Anfang“ ist eine Produktion von Antje Pfundtner in Gesellschaft in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und FFT Düsseldorf. „Alles auf Anfang“ wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Fonds Darstellende Künste e.V., die Kunststiftung NRW und die Hamburgische Kulturstiftung.

Das Gastspiel wird unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

17/8 €
Tanz

Until Our Hearts Stop

Meg Stuart/Damaged Goods (US/DE/BE) & Münchner Kammerspiele (DE)

In „Until Our Hearts Stop“ befinden sich sechs Performer*innen und drei Musiker*innen an einem Ort, der sowohl Nachtclub als auch Arena ist: eine unzuverlässige, hochoktane Zuflucht, ein Ort der Begierde und Illusion. Zum Klang von pochenden Bässen, Klavier und Schlagzeug – eine Mischung aus Improvisation und Komposition – machen sie optimistische Versuche, unmögliche Termine einzuhalten.

Für dieses Stück ließ sich Meg Stuart von Menschen inspirieren, die sich aus der realen Welt zurückziehen und ihr eigenes, fantastisches Regelwerk aufbauen. Die Darsteller*innen sind „freakige Insider“, die gezwungen sind, sich auf unbequeme, aber spielerische Weise zu verbinden. Zwischen Naivität und Verzweiflung navigierend, sind sie Träumer, die sich nach der Realität sehnen. In einer Welt, in der sie verblassen und verschwinden, verspüren sie den Drang, nach neuen Erscheinungsformen zu suchen.

Meg Stuart, 1965 in New Orleans (USA) geboren, ist Tänzerin und eine weltweit bekannte Choreografin. 2018 erhielt sie den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für ihr Lebenswerk sowie den Deutschen Tanzpreis für herausragende Interpretinnen. Damit wurde ihre herausragende Rolle für die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes gewürdigt. Die Kulturstiftung des Bundes konnte Meg Stuart gewinnen, die künstlerische Leitung für den alle drei Jahre stattfindenden Tanzkongress, der 2019 in Dresden ausgerichtet wird, zu übernehmen. Meg Stuart lebt und arbeitet in Berlin und Brüssel.
Tickets & Termine

empfohlen ab 16 Jahren

“Ein Muss, auch für Fans des Theaters, die sonst mit Tanz nicht zuviel anfangen können.” (Juli Tributs, Theater News)

“Ein Abend, ein Rhythmus, der die Zuschauer mitreißt, hineinzieht.” (Christoph Liebold, Deutschlandradio Kultur)

Dauer: ca. 2 Std., ohne Pause

Choreographie: Meg Stuart
Entwickelt und performed von Neil Callaghan, Jared Gradinger, Leyla Postalcioglu, Maria F. Scaroni,
Claire Vivianne Sobottke, Kristof Van Boven
Dramaturgie: Jeroen Versteele
Livemusik von Samuel Halscheidt, Marc Lohr, Stefan Rusconi
Originalmusik kreiert von Paul Lemp, Marc Lohr, Stefan Rusconi
Bühnenbild: Doris Dziersk
Kostüme: Nadine Grellinger
Lichtdesign: Jurgen Kolb, Gilles Roosen
Sounddesign: Richard König

Choreographieassistenz: Francisco Camacho
Assistenz Bühnenbild: Giulia Paolucci
Assistenz Kostüme: Davy van Gerven
Künstlerische Assistenz: Igor Dobricic

Produktionsmanagerin: Sabrina Schmidt
Produktion: Damaged Goods (BE) & Münchner Kammerspiele (DE)
Koproduktion: PACT Zollverein (DE), Ruhrtriennale – Festival der Künste

Mit besonderem Dank an Klara Luhmen, Peter Pleyer, Dasniya Sommer, Tami Tamaki, Aurore
Werniers und Uferstudios (Berlin)
Meg Stuart & Damaged Goods werden von den Flämischen Behörden und der Flämischen Gemeinschaftskommission unterstützt.

Diese Performance ist Freund und Musiker von Meg Stuart/Damaged Goods Paul Lemp gewidmet.
Tanz

Ultimatum

Dresden Frankfurt Dance Company (DE)

Ab 28. März 2019 präsentiert die Dresden Frankfurt Dance Company die Dresden-Premiere von Ultimatum, eine weitere kraftvolle, spannende und raffinierte Choreografie von Godani, die Teil des Repertoires der Company wird. Seine Arbeit ist differenziert und bleibt dabei sehr körperlich und rau, ein Organismus, den er in überaus strukturierter Weise nutzt. Godani zeichnet auch hier erneut verantwortlich für Kostüme, Licht und Bühne.

23/11 €
Ereignisse / Konzert Staatskapelle Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Ereignisse / Konzert Hochschule für Musik C.M. v. Weber Dresden Dresden, Wettiner Platz 13
Ereignisse / Konzert Musik zwischen den Welten Dresden, Am Dölzschgraben 10
Ereignisse / Konzert Sächsisches Vocalensemble Dresden, Pillnitzer Landstraße 59
Ereignisse / Konzert Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg Freiberg, Schloßplatz 6
Ereignisse / Tanz Palucca Schule Dresden Dresden, Basteiplatz 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung CLUB PASSAGE Programmkino Passage Dresden, Leutewitzer Ring 5
Ereignisse / Festival Dresdner Musikfestspiele DRESDEN, An der Dreikönigskirche 1
Ereignisse / Festival Moritzburg Festival Dresden, Maxstraße 8
Ereignisse / Kulturveranstaltung Deutsch-Russisches Kulturinstitut e.V. Dresden, Zittauer Str. 29
Ereignisse / Kulturveranstaltung Institut français de Dresde Dresden, Kreuzstr. 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung erdgas arena Riesa Riesa, Am Sportzentrum 5
Ereignisse / Konzert Martin-Luther-Kirche e.V. Dresden, Martin Luther Platz 5
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kreative Werkstatt Dresden e.V. Dresden, Bürgerstraße 50
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Künstlerbund e.V. Dresden, Pulsnitzer Str. 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Almuth Grimmer piano zwischen barock und jazz Dresden, Mohnstr.6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Regionalbüro Sachsen des Bundesverbandes Orient. Tanz e.V. Dresden, Bischofsweg 8
Ereignisse / Ausstellung Kulturverein riesa efau Galerie Adlergasse Dresden, Adlergasse 14
Ereignisse / Kulturveranstaltung DGO e.V. Zweigstelle Dresden Dresden, Hohe Str. 35
Ereignisse / Kulturveranstaltung Bürgerstiftung Dresden Dresden, Barteldesplatz 2
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturhaus Schloss Großenhain Großenhain, Schlossplatz 1
Ereignisse / Messe MESSE DRESDEN Messehalle 1 Dresden, Messering 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kleines Kurhaus Zentrum für ganzheitliche Gesundheit Dresden, Hosterwitzer Str. 2
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle "stern" Riesa, Großenhainer Straße 43
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Musikrat Dresden, Berggartenstr. 11
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kalahari - Afrikanische Lebensart Dresden, Bischofsweg 28
Ereignisse / Kulturveranstaltung JugendUndKunstSchule Kreativstudio Zschertnitz Dresden, Räcknitzhöhe 35 a
Ereignisse / Kulturveranstaltung Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen Dresden, Schloßstrasse 24
Ereignisse / Kulturveranstaltung DLRG Bezirk Dresden e.V. Dresden, Wilder-Mann-Str. 57
Ereignisse / Kulturveranstaltung Ausländerrat Dresden e.V. Dresden, Heinrich-Zille-Straße 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Medienkulturzentrum Dresden e.V. SAEK Dresden Dresden, Schandauer Straße 64
Ereignisse / Kulturveranstaltung Blaue Fabrik Dresden, Prießnitzstr. 44/48
Ereignisse / Kulturveranstaltung Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft Dresden, Lehnertstrasse 8
Ereignisse / Essen/Trinken Schloss Wackerbarth Radebeul, Wackerbarth Str. 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Second Attempt e.V. Dresden, Bergstraße 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Dresdner Osteuropa Institut e.V. Dresden, Altenzeller Straße 50
Ereignisse / Familienprogramm Restauration Festung Königstein Königstein, Festung Königstein
Ereignisse / Essen/Trinken Kleinkunstkeller "Zur Raspel" Dresden, Mary-Krebs-Str.1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Chinesisch-Deutsches Zentrum e.V. Dresden, PF 202727
Ereignisse / Kulturveranstaltung Deutscher Werkbund Sachsen e.V. Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Kulturveranstaltung Trans-Media-Akademie e.V. CYNETart Dresden, Karl-Liebknecht-Straße 56
Ereignisse / Party Studentenclub Bärenzwinger e.V. Dresden, Brühlscher Garten 1
Ereignisse / Familienprogramm Sophienkeller im Taschenbergpalais Dresden, Taschenberg 3
Ereignisse / Familienprogramm Pulverturm an der Frauenkirche Dresden, An der Frauenkirche 13
Ereignisse / Party Arteum Dresden, Am Brauhaus 3
Ereignisse / Party Alter Schlachthof Dresden, Gothaer Straße 11
Ereignisse / Party Eventwerk Washroom Dresden, Hermann-Mende-Straße 1
Ereignisse / Party PuroBeach Pier 15 Dresden, Leipziger Straße 15 b
Ereignisse / Essen/Trinken Zarenkelller Dresden, Weistropper Straße 2
Ereignisse / Essen/Trinken Merlins Wunderland Dresden, Zschonergrundstraße 4
Ereignisse / Jazz Jazzclub Neue Tonne Dresden, Königstr. 15
Ereignisse / Festival Filminitiative Dresden e.V. Filmfest Dresden Dresden, Alaunstraße 62
Ereignisse / Festival Jiddische Musik- und Theaterwoche Dresden Dresden, Louisenstraße 47
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. Chemnitz, Hartmannstr. 7c
Ereignisse / Kulturveranstaltung Juston Cubano Son's Chemnitz/ Sachsen, Walter-Oertel-Straße 46
Ereignisse / Wettbewerb Int. Instrumentalwettbewerb Markneukirchen Markneukirchen, Am Rathaus 2
Ereignisse / Party Koralle Dresden, Rothenburger Str.
Ereignisse / Party Waterlounge @ Aquarium, Dresden Dresden, St. Petersburger Str. 21