zur Startseite
© Nika Kramer
16

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 250 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.

Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.

Kontakt

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden

Telefon: +49 351-264 62 10
E-Mail: info@hellerau.org

 

Tickets online unter www.hellerau.org

Vorverkauf:
Besucherzentrum im Seitengebäude West
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Montag-Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org
Bewertungschronik

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

2 Stream

Zeitgeist Tanz

Dresden Frankfurt Dance Company (DE)

Onlinestream | Mit Choreografien von William Forsythe, Marco Goecke und Jacopo Godani

Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company präsentieren mit ZEITGEIST TANZ ab dem 29. April 2021 ein Programm mit einzigartigen zeitgenössischen Choreografien. Gezeigt werden zwei Weltpremieren von Jacopo Godani und Marco Goecke.

Für seine neue Kreation mit der Dresden Frankfurt Dance Company Good Old Moone arbeitet Marco Goecke zur Musik von Patti Smith. „Wenn ich an diese Arbeit denke, träume ich vom Gefühl eines Mittelpunkts, der alles erklärt. Jedes neue Werk ist auch die Suche nach einer Begegnung mit jemandem“, sagt Goecke.

Die neue Kreation Hollow Bones von Jacopo Godani präsentiert experimentelle Formen des Spitzentanzes im Rahmen einer choreografischen Live-Komposition. Visuelle Effekte, Sound und Tanz vermischen sich, produziert und gelenkt allein durch die Tänzer:innen der Company, auf der Bühne zu einem Gesamtwerk.

Online-Stream
Die Dresden Frankfurt Dance Company präsentiert die beiden Weltpremieren Hollow Bones von Jacopo Godani und Good Old Moone von Marco Goecke im Online-Stream.

Zeitgeist Tanz bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Zeitgeist Tanz

29.04.21, 15:53, Kulturnator Auch Forsythe Choreographien wieder zu sehen

Es ist erfreulich zu den wunderbaren Choreographien von Jacobo Godani auch wieder die, nennen wir sie Klassiker, von William Forsythe zu sehen. Immerhin hieß die Company mal Forsythe Company.

Festival

Dancing About

TANZPAKT Dresden

Das Festival „Dancing About“ präsentiert 10 Uraufführungen von Künstler:innen und Choreograf:innen aus Dresden, Görlitz und Leipzig, die im Rahmen des Langzeit-Programms TANZPAKT Dresden (2019-2021) entstanden sind. Ausgangspunkt für die Produktionen waren mehrwöchige Rechercheresidenzen in verschiedenen Bereichen und Institutionen des gesellschaftlichen Lebens. Daraus sind Konzeptionen und künstlerische Projekte entstanden, die im Rahmen des Festivals „Dancing About“ in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und in der Villa Wigman zu erleben sind. Darüber hinaus gibt es Open Studios mit weiteren Künstler:innen, Diskussionen, Partys und Workshops.

Unter dem Schirm der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, kooperieren im „TANZPAKT Dresden“ der Verein Villa Wigman für TANZ und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst* sowie der Landeshauptstadt Dresden. Mit Dank an die Volker Homann Stiftung.

*Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Spielorte:
- HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
- Villa Wigman für TANZ e.V.

www.tanzpakt-dresden.de

Dancing About bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Dancing About

Musik

soziale oper

hennig & colleagues (DE)

Premiere | Dancing About Togetherness

Eine „soziale oper“ eröffnet das Festival. Wir laden ein zu einem Fest mit Rauschmitteln, Kunststücken und Festplatz- Eroberung. Wir wollen feiern, abhufen, Fußball spielen, trinken, lachen, weinen, zusammen Mensch sein. Wir werden Gabelstapler tanzen lassen und unsere Hüften schwingen.

„Mach mit, mach’s nach, mach’s besser!“ – wir möchten den Körper strecken wie 1911, begleitet durch Dalcroze Musik von Geige und Akkordeon. Mit Händels Barockarien und Blasmusik vom Feinsten gedenken wir zurück und schauen ins Jetzt. 100 Jahre nach der Erbauung des Festspielhauses Hellerau, zwischen Sommerhoch und anstehenden Wahlen zelebrieren wir das Leben und stellen uns und Ihnen unendlich viele Fragen.

Verkleiden Sie sich, werfen Sie sich in Schale und reisen gern mit dem Fahrrad an: Wir freuen uns auf Sie und auf Spiele ohne Grenzen, Gesang aus allen Kehlen, l e i b h a f t i g e s Zusammensein.

Heike Hennig studierte Performing Arts in den USA. Nach der Rückkehr in ihre Geburtsstadt Leipzig, gründete sie ihr genreübergreifendes Theaterensemble in internationaler Besetzung. Ihre Arbeiten thematisieren aktuell brisante Themen wie Demographie, Rausch und Macht.

kostenfrei

+ Party Dancing About Opening
Mi 22.09.2021 21:00 Uhr, Dalcroze-Saal, HELLERAU
3 Stunden Eröffnungsparty, Eintritt frei

+ Talking About
Sa 25.09.2021 21:30 Uhr, Dalcroze-Saal, HELLERAU
Publikumsgespräch mit hennig & colleagues & Irina Pauls

+ Open Studio
Sa 25.09.2021 14:00 – 17:00 Uhr, So 26.09.2021 16:00 – 19:00 Uhr, Nancy-Spero-Saal, HELLERAU
Ausstellung & Gespräche mit Johanna Roggan, Benjamin Schindler u.a.

kostenfrei

soziale oper bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte soziale oper

Foto: John D. Adams
Tanz

Sailor on Aisle 5

Caroline Beach (US)

Premiere | Dancing About Special Offer

„Sailor on Aisle 5“ folgt fünf Performer:innen auf einem Identitätsparkour durch die prekären Gewässer des Spätkapitalismus.

Ein Sailor* kann eine:r oder viele sein und ist eine Verflechtung von Ideen, Objekten, Sound und Persönlichkeitsmerkmalen. Indem sie sich in das Sein hinein- und wieder heraus begeben, betrachten diese Sailors verschiedene Aspekte unserer täglichen Existenz und die Art und Weise, wie wir selbst zur Ware werden.

Angesiedelt in der Abstraktion eines Supermarktes, bewegt sich die Performance durch die Simulationsschichten, in denen wir uns befinden und suggeriert eine Welt mit endlosen Gängen und unendlicher Auswahl.

Sailor* fragt sich, wie sich Begehren, Fürsorge und Empathie mit der Konsumkultur überschneiden und wie sie möglicherweise außerhalb davon existieren könnten. Die Performer:innen bewegen sich durch das Persönliche zum Mythologischen und nutzen Tanz, Humor und Popmusik, um alternative Zukünfte zu erforschen, die wir in der Gegenwart aktiv konstruieren könnten.

Caroline Beach ist eine in Texas geborene und in Dresden lebende Choreografin, Performerin, Tänzerin und Musikerin. Ihre Arbeit ist interdisziplinär angelegt, findet aber ihre Wurzeln in den gelebten Erfahrungen des Körpers.

Choreografie & Sound: Caroline Beach
Bühne & Kostüm: Amelie Sabbagh & Lise Rüger
Video, Grafik & Gestaltung: Lucie Freynhagen
In Zusammenarbeit mit den Performer:innen: Jossia Clement, Valerie Ebuwa, Joseph Hernandez, Laura Morales Davila

Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.

+ Talking About
Do 23.09.2021 21:00 Uhr, Dalcroze-Saal, HELLERAU
Publikumsgespräch mit Miller/de‘ Nobili & Caroline Beach

Sailor on Aisle 5 bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Sailor on Aisle 5

Foto: Martin Mulik
Tanz

Experiencing Time

situation productions (DE/IT)

Premiere | Dancing About Time

Jeder Mensch erlebt Zeit immer wieder anders. Man könnte sagen, wir tragen verschiedene Zeitlichkeiten in uns. Wann habe ich Zeit? Kann man Zeit überhaupt besitzen? Und wann steht Zeit still? Wer entscheidet über meine Zeit? Darf ich meine Zeit verschwenden?

„Experiencing Time“ ist ein sich permanent wandelnder Erlebnisraum in Garten und Saal der Villa Wigman. Im Zentrum steht die Frage nach dem individuellen Empfinden von Zeit. Das Zusammenspiel von Tanz, Live-Hörspiel und Videokunst führt in eine Kontrasterfahrung zum normalisierten Zeitverständnis: Zeiten im Dazwischen, Beschleunigung und Formen des Stillstands. Neben der Suche nach dem größtmöglichen Maß an Effizienz konfrontiert uns das Nachdenken über Zeit mit der eigenen Vergänglichkeit.

Künstlerische Leitung: Barbara Lubich, Anna Till
Choreografie: Anna Till
in Zusammenarbeit mit den
Tänzer:innen: Daniela Lehmann, Matthew Rogers, Rika Yotsumoto
Komposition/Musik/Sound: Nikolaus Woernle
Video: Barbara Lubich
Dramaturgie: Nora Otte
Raum/Objekte/Kostüm: Konstanze Grotkopp
Bühnenbau: Gerd Hänsel
Lichtdesign/Technische Leitung: Martin Mulik
Produktionsleitung: Bettina Lehmann
Produktionsassistenz: Daniela Sopala, Therese Bendjus
Öffentlichkeitsarbeit: Daniela Sopala, Therese Bendjus, Bettina Lehmann

Mit Texten von Ulrike Feibig und Juliana Oliveira gesprochen von Yoshii Riesen

Mit einer Installation von Katharina Kretzschmar.

Mit herzlichem Dank an: Dirk Baecker, Liliana Celadon, Karin Hildebrand, Claudio Lubich, Tecla Lubich, Roswitha Maul, Minna Mulik, Lutz Peschel, Brigitte und Heinz Till, Kerstin Till, Peter Till, Sandra Umathum, Beatrice Uber, Magdalena Weniger

Eine Produktion von situation productions. In Koproduktion mit TANZPAKT Dresden – HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und Villa Wigmann.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst* sowie der Landeshaupstadt Dresden.

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm Tanz.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen* und die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.

* Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Dauer: 3 Std.

17/8 €


+ Talking About
Fr 24.09.2021 22:00 Uhr, VILLA WIGMAN
Publikumsgespräch mit situation productions

+ Open Studio
Sa 25.09.2021 14:00 – 17:00 Uhr, So 26.09.2021 16:00 – 19:00 Uhr, Nancy-Spero-Saal, HELLERAU
Ausstellung & Gespräche mit Johanna Roggan, Benjamin Schindler u.a.

Experiencing Time bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Experiencing Time

Foto: Theresa Jacobs
Tanz

facing zero and one

Irina Pauls (DE)

Premiere | Dancing About Zero and One

Was kann die Maschine? Was kann der Mensch?

An verschiedene Orte im Raum setzen wir Versuchsanordnungen. Wir befragen, wie die Interaktion zwischen Mensch und Maschine funktioniert. Die Maschine kann grundsätzlich nur einen Ausschnitt der menschlichen Bewegungsmöglichkeiten abbilden. Der Mensch, in ständiger Neuorganisation seines Körpers, erfindet individuelle Übergänge und überraschende Lösungen.

Um das sichtbar zu machen, nutzen wir möglichst unverarbeitete Daten: Welche Informationen können wir erkennen? Welche Daten können verarbeitet werden? Wie nehmen wir sie auf?

Fünf zeitgenössische Tänzer:innen lassen sich spielerisch auf die verschiedenen Experimente ein, setzen sich dem Feedback der Maschine aus und erschaffen ein erfahrbares Laboratorium für die Zuschauenden.

Irina Pauls lebt als freischaffende Choreografin und Regisseurin in Leipzig. Sie kreierte bisher mehr als 80 eigene Werke und leitete die Sparte Tanz an Theatern in ganz Deutschland.

Inszenierung/Choreografie: Irina Pauls
Rauminstallation/Technisches Bild/Kostüme: Matthias Zielfeld
Musik/Sound: Eric Busch
Zeitgenössische Tänzer:innen: Victoria McConnell, Alina Feske, Marlen Schumann, Eva Thielken, Rodolfo Piazza Pfitscher da Silva
Produktion/Dramaturgie: Theresa Jacobs. Assistenz: Lilian Mosquero
Assistenz: Lilian Mosquero

Eine Produktion von Irina Pauls in Koproduktion mit TANZPAKT Dresden.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturamt der Stadt Leipzig. In Kooperation mit LOFFT – DAS THEATER.

17/8 €


+ Talking About
Sa 25.09.2021 21:30 Uhr, Dalcroze-Saal, HELLERAU
Publikumsgespräch mit hennig & colleagues & Irina Pauls

+ Open Studio
Sa 25.09.2021 14:00 – 17:00 Uhr, So 26.09.2021 16:00 – 19:00 Uhr, Nancy-Spero-Saal, HELLERAU
Ausstellung & Gespräche mit Johanna Roggan, Benjamin Schindler u.a.

facing zero and one bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte facing zero and one

Foto: Lotte Mueller
Tanz

Im/Mobility

Lotte Mueller (DE)

Premiere | Dancing About Diversity

Im/Mobility – (Un-)Beweglichkeit. Beides und alles zwischen diesen beiden Extremen findet in verschiedenen physischen, sozialen und geistigen Räumen statt. Doch wie sind diese Räume miteinander verbunden? Wie hängen zum Beispiel Orte mit unserer geistigen und sozialen Mobilität zusammen? Was sind Grenzen von Beweglichkeit?

Die Performance an der Schnittstelle von zeitgenössischem Zirkus und zeitgenössischem Tanz spielt mit Erwartungshaltungen und erforscht diverse Perspektiven auf Beweglichkeit. Das Projekt bewegt sich in der Vertikalen, in der Horizontalen, im Innen und im Außen, im sozialen Raum wie auch im physischen. „Im/Mobility“ hinterfragt gesellschaftliche Ordnungen, die Starrheit von Strukturen und das Veränderungspotenzial durch die eigene körperliche wie geistige Flexibilität.

Eine immersive Raumbühne lädt die Zuschauer:innen ein, selbstbestimmte Akteur:innen innerhalb der Inszenierung zu werden, Perspektiven einzunehmen und sie immer wieder zu wechseln.

Lotte Mueller absolvierte ihren M.A. Choreografie und spezialisierte sich während ihres Aufbaustudiums auf Zirkusdramaturgie in Chalons-en-Champagne. Zuvor absolvierte sie eine professionelle Ausbildung in zeitgenössischem Tanz und spezialisierte sich auf Akrobatik und Equilibristik in Toulouse.

www.lottemueller.com

Künstlerische Leitung, Kreation & Konzept: Lotte Mueller
Performance & Co-Kreation: Karoline Aamås, Florencia Buzzo, Tatiana Cholewa, Laura Esposito, Olga Tabitha Xavier
Dramaturgie: Alina Tammaro
Technische Leitung: Till Neumann
Produktionsleitung: Josepha Vogel
Dokumentation Video & Trailer: Georg Pelzer

Eine Produktion von Lotte Mueller. In Koproduktion mit TANZPAKT Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie der Stadt Leipzig, Kulturamt und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Unterstützt durch Kletterjob.de, Theater der jungen Welt Leipzig, Artistenkombinat Leipzig. In Kooperation mit LOFFT – DAS THEATER.

Dauer: ca. 1 Std.

17/8 €


+ Live-Audiodeskription und Tastführung
30.09. Live-Audiodeskription und Tastführung von Gravity Access Services für sehbehinderte Gäste. Die Tastführung beginnt um 19:00 Uhr.

+ Talking About
Do 30.09.2021 22:00 Uhr, Dalcroze-Saal, HELLERAU
Publikumsgespräch mit Rosalind Masson & Lotte Mueller

Im/Mobility bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Im/Mobility

Tanz

Occupying Eden

Anima(l)[us] Rosalind Masson (GB/DE)

Premiere | Dancing About Symbiosis

„Occupying Eden“ ist eine Multi-Spezies-Durational-Performance, in der nach und nach ein imaginäres ökologisches Paradies entsteht. Im Verlauf wird das Publikum eingeladen, sich mit der Umgebung auseinanderzusetzen: mit den Pflanzen und Darsteller:innen, die den Raum gemeinsam bewohnen.

Geführte somatische Sitzungen laden das Publikum ein, sich mit den Pflanzen über ihre Sinne zu verbinden und stimmen auf die Aufführung der von Pflanzen inspirierten Choreografie ein. Eine Form des vegetativen Voguing, die die nicht-binäre und wechselseitige Natur unserer photosynthetisierenden Verbündeten feiert.

„Occupying Eden“ lädt das Publikum ein, so lange oder so kurz wie gewünscht zu bleiben und an den Pflanzen-Mensch-Somatik-Workshops und täglichen Performances teilzunehmen.

Rosalind Masson studierte an der London Contemporary Dance School und Media Arts an der DJCAD. Sie arbeitete interdisziplinär als Performerin und Choreografin in Deutschland, Großbritannien und den USA und begann 2010 mit der Produktion ihrer eigenen choreografischen Arbeit unter dem Titel Anima(l)[us].

Leitung/Konzept/Choreografie: Rosalind Masson
Kollaborateur:innen: Florence Freitag, Jan Hendrickse, Fernando Balsera, Solène Weinachter
Gestaltung: Chell Young

In Kooperation mit Dance North (SCT). Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden und Creative Scotland.

Do 30.09.2021 16:00 – 22:00 Uhr*
Sa 02.10.2021 17:00 – 23:00 Uhr*
* Performances Do 30.09. 19:00 & 21:15 Uhr und Sa 02.10. 18:00 Uhr

kostenfrei


+ Workshops
Do 30.09. 17:00 Uhr und Sa 02.10. 21:45 Uhr

* Performances Do 30.09. 19:00 & 21:15 Uhr und Sa 02.10. 18:00 Uhr

+ Talking About
Do 30.09.2021 22:00 Uhr, Dalcroze-Saal, HELLERAU
Publikumsgespräch mit Rosalind Masson & Lotte Mueller

+ Dancing About Party
Sa 02.10.2021 22:00 Uhr,Dalcroze-Saal, HELLERAU

Occupying Eden bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Occupying Eden

Führung

Tastführung: Im/Mobility - Lotte Mueller

Für blinde und sehbehinderte Zuschauer:innen bietet HELLERAU in Zusammenarbeit mit Gravity Access Services Live-Audiodeskriptionen und Tastführungen für ausgewählte Vorstellungen an. Die Audiodeskription ist eine Live-Audiospur, die über ein drahtloses Kopfhörersystem für Zuschauer:innen eingesprochen wird. Sie bietet klare und ansprechende Beschreibungen visueller Eindrücke einer Aufführung.

Tastführungen (20-30 Minuten) sind Live-Führungen vor der Vorstellung, die es den Besucher:innen ermöglichen, den Raum, die Darsteller:innen, die Kostüme und Objekte sowie die wichtigsten Bewegungselemente der Vorstellung durch Berührung und ihre eigene Bewegung im Bühnenraum zu erleben.

kostenfrei, Begrenzte Plätze
Gruppenbesuche sind auf Anfrage möglich.

Anmeldung und Nachfragen per E-Mail an: barrierefrei@hellerau.org oder telefonisch unter 0351 264 62 37

Tastführung: Im/Mobility - Lotte Mueller bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Tastführung: Im/Mobility - Lotte Mueller

Tanz

Nano Giants

Polymer DMT/ Fang Yun Lo (TW/DE)

Premiere | Dancing About Proportions

Sechs Menschen aus vier Ländern – Deutschland, Taiwan, Frankreich und Indonesien. Alle haben ihre eigene Welt, in der sie Musik machen, zeichnen oder tanzen, in der sie arbeiten und träumen, in der Fische durch die Luft fliegen oder die Dinge ganz groß sind oder auch ganz klein. Es sind schöne Welten, magisch und geräumig. Und alle können etwas, was die anderen nicht können.

Am spannendsten ist es jedoch, die Welten der anderen zu erkunden. Denn hier gibt es viel zu entdecken und zu lernen. Gemeinsam werden wir noch größer und bunter. Mag der Einzelne auch noch so klein oder unbedeutend sein – zusammen sind wir alle Giganten.

„Nano Giants“ ist eine Reise durch eine Theaterwunderwelt, in der wir den Wert von Gemeinschaft erforschen. Es geht um einfache, aber grundlegende Fragen menschlichen Lebens: Sind wir klein oder groß, im Verhältnis zu was und wem? Was können wir allein, was nur zusammen? Bewegen wir oder werden wir bewegt?

„Nano Giants“ ist zeitgenössisches Tanztheater für Jung, Alt und alle dazwischen. Vier Tänzer:innen mit unterschiedlichen Spezialgebieten, von Hiphop über Tanztheater, Zeitgenössischen Zirkus bis hin zum Parkourlauf, teilen sich die Bühne mit einer Musikerin und Zeichnerin, die live auf der Bühne immer neue Bilder zaubert.

„Nano Giants“ ist ein Tanz-/Performancestück für junges Publikum ab 4 Jahren.

Fang Yun Lo studierte Tanz in Taipeh und Tanz und Choreografie an der Folkwang-Universität in Essen. Sie arbeitet als Performerin und entwickelt eigene choreografische Projekte, seit 2011 mit dem in Essen und Taichung/Taiwan angesiedelten Produktionslabel Polymer DMT.

Darsteller:innen: Hsiao-Ting Lee, Salim Ben Mammar, Chih Wen Chung, Baptiste Bersoux
Regie, Choreografie: Fang Yun Lo
Bühne: Cristina Lelli
Illustratorin: Agnes Gunawan
Musik: Marie Schulze
Lichtdesign / Technische Leitung: Max Rux
Videodesign: Bodo Gottschalk / Studio 6
Produktionsleitung: Sabina Stücker

Eine Produktion von Polymer DMT / Fang Yun Lo, in Koproduktion mit TANZPAKT Dresden/DE und PACT Zollverein Essen/DE.
Gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen (Spitzenförderung Tanz NRW), Landeshauptstadt Dresden (Amt für Kultur und Denkmalschutz), Stadt Essen (Kulturamt)
Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Nano Giants basiert auf Recherchen, die 2020 durch Stipendien von TANZPAKT Dresden, das Goethe-Institut Taipei, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie den Corona-Sonderfonds des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht wurden.

11/7 €, Familienticket 25 €


+ Tastführung von Gravity Access
02.10. 15:00 Uhr Tastführung von Gravity Access Services für sehbehinderte Gäste, Anmeldung an barrierefrei@hellerau.org oder T +49 351 264 62 37

+ Talking About
Fr 01.10.2021 19:00 Uhr, VILLA WIGMAN
Publikumsgespräch mit Fang Yun Lo, Eintritt Frei

+ Dancing About Party
Sa 02.10.2021 22:00 Uhr,Dalcroze-Saal, HELLERAU

Nano Giants bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Nano Giants

Tanz

KASSANDRA Zunge: reißen

Katja Erfurth (DE)

Premiere| Dancing About Signs

Kassandra, in der griechischen Mythologie die Tochter des trojanischen Königs Priamos und der Hekabe, erhielt vom Gott Apollon wegen ihrer Schönheit, die Gabe der Weissagung.
Als sie jedoch seine Verführungsversuche zurückwies, verfluchte er sie, auf dass ihre Weissagungen niemals Gehör fanden.

Katja Erfurth beschäftigte sich in der Begegnung mit Deutscher Gebärdensprache, der Sprache der Nichthörenden, in verschiedenen Residenzen tiefer mit dieser visuellen Sprache. In ihrer steten Auseinandersetzung mit Körpersprache und Tanz war es ihr ein folgerichtiger Schritt, die nonverbale Kommunikationsebene der Gebärdensprache in ihrer Historie und ihren Prinzipien kennenzulernen und körperlich zu erfahren.

Kassandra steht wie keine andere Figur als Sinnbild, kein Gehör zu finden. Davon inspiriert, verbindet Katja Erfurth ihre choreografische Bewegungssprache mit konkreten und assoziativen Gebärden für sich als Tänzerin und das Ensemble AuditivVokal Dresden.

Katja Erfurth erhielt eine neunjährige Tanzausbildung bei Gret Palucca. Nach einem Engagement im Ballettensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden wurde sie freiberuflich tätig. Sie arbeitet choreografisch in verschiedenen Gemeinschafts- und Soloprojekten.

Künstlerische Gesamtleitung, Choreografie und Tanz: Katja Erfurth
Komposition und Gebärdenchoreografie: Helmut Oehring
Musikalische Leitung: Olaf Katzer
AuditivVokal Dresden: Marie Bieber, Julia Böhme, Sophia Hohenöcker, Katharina Salden, Sinah Seim-Olesch, Anne Stadler, Dorothea Wagner
Licht: Ted Meier
Audiozuspielproduktion: Torsten Ottersberg / STUDIO GOGH smp

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. In Kooperation mit AuditivVokal Dresden.

17/8 €


+ Dancing About Party
Sa 02.10.2021 22:00 Uhr,Dalcroze-Saal, HELLERAU

+ Talking About
So 03.10.2021 22:00 Uhr, Dalcroze-Saal, HELLERAU
Publikumsgespräch mit Katja Erfurth & go plastic company mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache

KASSANDRA Zunge: reißen bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte KASSANDRA Zunge: reißen

Foto: Jana Mila Lippitz
Tanz

ASPHALT WELTEN Part 3

go plastic company

Premiere | Dancing About Shelter

Der dritte und finale Teil des Projekts „Asphaltwelten“ bearbeitet die künstlerische These einer Utopie: eine Gruppe, die sich der Stabilität und Sicherheit entsagt, ein Leben ohne Wände, ohne Versicherung, ohne Verwurzelung. Im Körper zuhause sein, nicht in Gebäuden. Unabhängig von Herkunft, Ausrichtung und Meinung. Ein Zusammenwürfeln von Biografien auf öffentlichem, aber „neutralem“ Boden. Wie empfinden und gestalten wir unser eigenes „artistic shelter“? Wie weit reicht es; umfasst es nur mich oder auch andere? Wie kann ich es tragen, stützen, mitnehmen und (mit)teilen?

Das Kollektiv verarbeitet und reflektiert in dieser abschließenden Arbeit, die über den gesamten Projektzeitraum (2020-2021) entstandenen und geführten Diskurse zu den gesetzten Themen Obdach, Leben und Schaffen auf der Straße, Körper im öffentlichen Raum und deren Wahrnehmung(en). Daraus entsteht ein partizipatives Tableau, welches die gesammelten Thesen, Fazits und Erkenntnisse in all ihrer Komplexität, Diversität und Widersprüchlichkeit eint und veranschaulicht.

asphaltwelten.goplasticcompany.de

Cindy Hammer studierte Bühnentanz an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin der go plastic company.

Susan Schubert studierte an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden mit anschließendem Diplomabschluss im Fachbereich Tanzpädagogik und machte an der FU Berlin den M.A. Tanzwissenschaft. Seit 2012 ist sie Mitleiterin von go plastic.

Artistic Research/Performance: Douglas Bateman, Caroline Beach, Joseph Hernandez, Cat Jimenez, Christian Novopavlovski, Steph Quinci, Esther Schachenmayr, Rika Yotsumoto
Künstlerische Forschung und künstlerische Direktion: Cindy Hammer, Susan Schubert
Musik/Komposition: David LeThai
Material/Set/Kostüm: Alexandra Börner
Video/Künstlerische Dokumentation: Benjamin Schindler
Technische Direktion: Benjamin Henrichs
Produktion/Management: Michaela Jarosch
Art Work/Web: Stephan Tautz, Dominik Glöß, Lea Schweinfurth
Distribution: Dirk Förster
Network/Consulting: Frauke Wetzel

Eine Produktion der go plastic company in Koproduktion mit TANZPAKT Dresden und in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Gefördert vom Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden.

Mit freundlicher Unterstützung von TENZA und TanzNetzDresden e.V..

www.goplasticcompany.de

kostenfrei


+ Dancing About Party
Sa 02.10.2021 22:00 Uhr,Dalcroze-Saal, HELLERAU

+ Talking About
So 03.10.2021 22:00 Uhr, Dalcroze-Saal, HELLERAU
Publikumsgespräch mit Katja Erfurth & go plastic company mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache

ASPHALT WELTEN Part 3 bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte ASPHALT WELTEN Part 3

Tanz

Portrait: die Choreografin Reut Shemesh

Im Rahmen der Jüdischen Musik- und Theaterwoche 2021 sowie im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2021

Anlässlich des Jubiläumsjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ präsentiert HELLERAU in Kooperation mit den Jüdischen Kulturtagen Dresden ein Portrait der israelischen Choreografin und Künstlerin Reut Shemesh. Die aus Tel Aviv stammende, in Köln lebende Künstlerin beschäftigt sich mit den Besonderheiten ihrer Heimat, mit Frauenbildern und Geschlechterrollen in orthodox jüdischen und nicht-religiösen Kontexten.

Installationen
Die Installationen „Wildwood Flowers“ und „Let’s catch Tigers“ werden jeweils vor und nach den Stücken kostenfrei zugänglich sein. Do/Fr, 07./08.10. 19 – 22 Uhr, Sa 09.10. 18 – 22 Uhr, So, 10.10. 14 – 17 Uhr

Portrait: die Choreografin Reut Shemesh bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Portrait: die Choreografin Reut Shemesh

Tanz

ATARA

Reut Shemesh
Portrait: die Choreografin Reut Shemesh

ATARA – FOR YOU, WHO HAS NOT YET FOUND THE ONE
Im Rahmen der Jüdischen Musik- und Theaterwoche 2021

Mit ATARA betrachtet Reut Shemesh die unterschiedlichen Perspektiven von orthodoxen und säkularen jüdischen Frauen hinsichtlich Geschlechterrollen, Sexualität und dem Wunsch nach Intimität von orthodoxen und säkularen jüdischen Frauen. Ausgehend von Fotografien, einer Serie von Interviews und eigenen Erfahrungen der Beteiligten werden Realität, Reenactment und Fake mit einander verwoben und die Verknüpfungen von Schuld, Scham und weiblichem Körper untersucht. Es entsteht ein oszillierender Dialog unterschiedlicher Weltanschauungen, der gleichermaßen Klischees, Vorurteile und die eigene Lebensweise irritiert.

Konzept, Choreografie, Text, Fotografie: Reut Shemesh
Kreation, Performance: Hella Immler, Tzipi Nir, Florian Patschovsky
Komposition, Sounddesign: Simon Bauer
Mentoring: Anne Kersting
Videoart, Bühnenbild, Lichtdesign: Ronni Shendar
Finanzdramaturgie: Béla Bisom
Produktion, Management: Sabina Stücker, Suse Berthold

Atara ist eine Produktion von Reut Shemesh, K3 | Tanzplan Hamburg in Kooperation mit den tanzhaus nrw.
Gefördert durch: Hamburgische Kulturstiftung, Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Stiftung Zurückgeben, KunstSalon Stiftung / Step Up und RheinEnergie Stiftung.
Unterstützt von: tanzfaktur köln, iDAS NRW, Machol Shalem Jerusalem

17/8 €

+ 21:15 Uhr Künstler:innengespräch mit Reut Shemesh und Rabbiner Akiva Weingarten, Moderation: Avery Gosfield

+ Die Installationen „Wildwood Flowers“ und „Let’s catch Tigers“ werden jeweils vor und nach den Stücken kostenfrei zugänglich sein. Do/Fr, 07./08.10. 19 – 22 Uhr, Sa 09.10. 18 – 22 Uhr, So, 10.10. 14 – 17 Uhr

ATARA bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte ATARA

Tanz

LEVIAH

Reut Shemesh
Portrait: die Choreografin Reut Shemesh

Im Rahmen der Jüdischen Musik- und Theaterwoche 2021

Was bedeutet es, als Frau den Militärdienst in Israel abzuleisten? In „LEVIAH“ teilt die Choreografin Reut Shemesh die Erinnerungen an diese Zeit mit dem Publikum. Sie wagt es, den Fokus auf einen häufig verschwiegenen Aspekt zu legen: die emotionale Zerrissenheit und Verzweiflung. Viele erfahren einen Kontrollverlust, haben Essstörungen und sind Belästigungen ausgeliefert. „LEVIAH“ zeichnet ein Bild aus Verletzlichkeit, Macht und Ohnmacht, verlorenen Träumen und sexuellen Verirrungen. Kölner Tanztheaterpreis bei den 27. Tanz- und Theaterpreisen, Köln, 2016

Regie, Buch und Choreografie: Reut Shemesh
Co-Regie: Ronni Shendar
Tanz: Hella Immler und Reut Shemesh
Musik: Simon Baue
Kostüme: Dario Mendez Acosta
Dramaturgie: Daniel Rademacher
Produktionsleitung: Sandra Jasper
Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln
Förderung: Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Land NRW, IDAS NRW und TanzFaktur Köln Choreography and Text: Reut Shemesh
Film: Reut Shemesh & Ronni Shendar
Dance and Creation: Hella Immler und Reut Shemesh
Music: Simon Baue
Costume: Dario Mendez Acosta
Dramaturgy: Daniel Rademacher
Management: Sandra Jasper
Made possible by: City of Cologne, NRW Art Foundation, Ministry of Family, Youth, Culture and Sport, Academy of Media Arts Cologne, IDAS NRW, TanzFaktur Cologne, Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln

11/7 €

LEVIAH bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte LEVIAH

Tanz

COBRA BLONDE

Reut Shemesh
Portrait: die Choreografin Reut Shemesh

Im Rahmen der Jüdischen Musik- und Theaterwoche 2021

COBRA BLONDE überschreitet die offenbare Grenze zwischen zwei Welten des Ausdrucks, die selten miteinander in Berührung kommen: der traditionelle deutsche Gardetanz und die zeitgenössische Kunst. Im Zentrum dieser Grenzüberschreitung steht die Fokussierung auf die Genderrollen innerhalb der unterschiedlichen Szenen. Das Projekt der Choreografin Reut Shemesh untersucht die Repräsentation von weiblichen Tänzerinnen im Rahmen von traditionellen Karnevalsfeiern und öffnet eine widersprüchliche, fast tragische Sicht auf diese Unterhaltungsform. Zwischen dem im zeitgenössischen Tanz gängigen Ansatz, Individualität zu thematisieren und der Kraft der Gemeinschaft, aus der die Tanzgarde schöpft, entsteht ein ungewöhnliches ästhetisches wie auch politisches Kräftefeld. Mit COBRA BLONDE richtet Reut Shemesh den Blick auf die Sehnsucht nach der Darstellbarkeit einer authentischen Identität – sofern diese überhaupt existieren kann.

Künstlerische Leitung, Regie, Choreografie: Reut Shemesh
Ko-Choreografie: Ulla Gerling
Künstlerische Assistenz: Ele Rose-Krosch
Tanz: Lisa Aydin, Laura Bremicker, Katharina Brink, Constanze Fischer, Claudia Hinkel, Carmen Meier, Ele Rose-Krosch, Emily Rose, Sarah Pullich, Janina Schentek, Franziska Simandi
Dramaturgie: Matthias Quabbe
Dramaturgische Konzeptentwicklung: Daniel Rademacher
Lichtdesign, Ausstattung, Bühne: Ronni Shendar
Musik, Komposition: Simon Bauer
Finanzdramaturgie: Béla Bisom
Produktion: Sabina Stücker

Eine Produktion von Reut Shemesh, koproduziert durch das tanzhaus nrw und Theater im Pumpenhaus Münster, in Kooperation mit der Tanzgarde der Karnevalsfreunde der katholischen Jugend Düsseldorf, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen der Konzeptionsförderung und Spitzenförderung, Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste, KunstSalon Stiftung / Step Up. Unterstützt durch iDAS NRW und die TanzFaktur Köln.

Dauer: 45 Min.

+ Die Installationen „Wildwood Flowers“ und „Let’s catch Tigers“ werden jeweils vor und nach den Stücken kostenfrei zugänglich sein. Do/Fr, 07./08.10. 19 – 22 Uhr, Sa 09.10. 18 – 22 Uhr, So, 10.10. 14 – 17 Uhr

COBRA BLONDE bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte COBRA BLONDE

Tanz

Tanzworkshop für alle
mit Reut Shemesh

Portrait: die Choreografin Reut Shemesh

Anlässlich des Jubiläumsjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ präsentiert HELLERAU in Kooperation mit den Jüdischen Kulturtagen Dresden ein Portrait der israelischen Choreografin und Künstlerin Reut Shemesh. Die aus Tel Aviv stammende, in Köln lebende Künstlerin beschäftigt sich mit den Besonderheiten ihrer Heimat, mit Frauenbildern und Geschlechterrollen in orthodox jüdischen und nicht-religiösen Kontexten.

Im Rahmen der Vorstellungen von ATARA, LEVIAH und COBRA BLONDE bieten wir einen kostenfreien Tanz-Workshop mit Reut Shemesh an.
Anmeldung über workshop@hellerau.org

Eintritt frei

Tanzworkshop für alle mit Reut Shemesh bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Tanzworkshop für alle mit Reut Shemesh

Jazz

Feature Ring

(Jazzclub Tonne)

Holly Schlott (Saxofon)

Feature Ring meets Jazzclub Tonne. Schlott prägte Acts wie Favo, die Fun Horns und unterstützte Maria Fantouri auf ihren Tourneen. Inzwischen ist er die „Trans-Sax“-Musikerin Holly Schlott. Ein aufregendes Wiedersehen nach einer ereignisreichen Zeit!

15 €

Feature Ring bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Feature Ring

Performance

Tiarella Hybrid - eine botanische Persönlichkeitsstudie

Magdalena Weniger/KOMA & Ko

Premiere | Live-Audiodeskription am 15.10.

Die stimmstarke Performerin Magdalena Weniger und der Musiker Jarii van Gohl begeben sich in einer vielschichtigen Performance mit Livearrangements auf eine Expedition in die Pflanzenwelt. Wachsen, umgetopft werden, anpassen, gedeihen oder eingehen. Sozialisationsprozesse werden mit botanischen Wachstumszyklen abgeglichen, persönliche Anekdoten werden mit Erinnerungen an den familieneigenen Garten verflochten, Wissenschaft findet einen surrealen Übertrag in Bewegungen in Raum und Zeit. „Wer wüsste ohne Pflanzen schon, dass alles eine Wurzel hat?“.

ich bin das 6. von 7. Kindern
sieben natürliche Geburten
meine Mutter ist ein Tier
Löwenzahn oder Tigerlilie
ich bin auch
ein Tier
Tiarella (Hybrid)
Bodendecker
winterhart
preiswert
auch ‚Black Velvet‘ genannt
Blätter samtig
tief eingekerbt
mit dunkelrotbraunen Zeichnung entlang der Blattadern
Blüten weiß, mit einem Hauch von Rosa

In ihrem 3-teiligen botanischen Arbeitszyklus gehen KOMA&Ko dem dynamischen Mensch-Umwelt-Austausch auf den Grund und kollaborieren dabei mit Expert:innen aus Kunst und Wissenschaft. Neben „Tiarella Hybrid“ entstehen die audiovisuelle und installative Performance brach und wild (Sept ‘21) und COMPOST COMPOSING (Juni ‘22), eine Choreografie durch den Garten. Unter dem Label KOMA & Ko produzieren Magdalena Weniger und Linda Pilar Brodhag kooperative Projekte zwischen Dresden und Freiburg, die sich spielerisch zwischen Tanz und Installation, Performance und experimenteller Raum-Klang-Erfahrung bewegen.

+ Workshop
ArtRose – Tanzworkshop Magdalena Weniger und Linda Brodhag, Bewegung und Tanz für alle jung Gebliebenen über 60 Jahren.
Eintritt frei
Infos und Anmeldung an workshop@hellerau.org oder +49 351 264 62 37

Magdalena Weniger (Künstlerische Leitung, Komposition, Choreografie und Performance), Jarii van Gohl (Musikdesign), Veit Arlt (Dramaturgie), Bettina Kletzsch (Kostüm, Ausstattung), Martin Mulik (Lichtdesign), Linda Brodhag (Produktionsleitung und Outside-Eye). Im Austausch mit den Expert:innen Emi Mioshi (Performance), Charles Washington (Tanz), Sigried Hagenguth und Jan Aurel (Botanik), Simone Türauf (Sozialpsychologie)

Texte von Magdalena Weniger, Veit Arlt und Johann Wolfgang von Goethe

Öffentlichkeitsarbeit: Julia Klockow, Katharine Schwarzer
Grafik: Julia Loeffler
Teaser: Julius Günzel

Koproduktion HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und E-WERK Freiburg i.Br. Gefördert durch die Kulturämter der Städte Dresden und Freiburg und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Tiarella Hybrid - eine botanische Persönlichkeitsstudie bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Tiarella Hybrid - eine botanische Persönlichkeitsstudie

Performance

1984: Back to No Future

Gob Squad (DE/GB)

“Who controls the past controls the future. Who controls the present controls the past.”
– George Orwell: “Nineteen Eighty-Four”

Gob Squad reisen zurück ins Jahr 1984, zurück in die „guten, alten“ Zeiten, als das Leben noch analog und einfach war – ohne Internet und auf drei Fernsehprogramme begrenzt. Auf die Gefahr hin in Nostalgie zu verfallen und sich komplett im Sog der Popmusik zu verlieren, treffen sie auf ihr damaliges Selbst: Teenager, die inmitten des Kalten Krieges und voller Angst vor der nuklearen Katastrophe versuchten sich selbst und ihre Zukunft zu formen. Während die Performer*innen in ihren alten Jugendzimmern Puzzleteile ihrer persönlichen Vergangenheit zusammensetzen, zieht die Musik sie immer wieder in eine psychedelisch-virtuelle Welt aus Projektionen und körperlosen Avataren. Konstant überwacht und wie hypnotisiert kämpfen und tanzen sie dort in sich ständig wechselnden Verhältnissen, versuchen einen Schutzraum zu bauen und gleichzeitig die Codes ihrer eigenen Programmierung freizulegen. Hatten diese Teenager ihre eigenen Körper, ihr Schicksal und die Fähigkeit, Dinge zu verändern wirklich selbst in der Hand? Hatten sie die Kontrolle oder folgten sie nur vorgefertigten Schablonen, einem größeren Plan? Lässt sich die eigene Geschichte und die Narration, die daraus entstanden ist, re-programmieren? Oder zumindest mit anderen Augen sehen? In „1984: Back to No Future“ überwinden Gob Squad spielerisch die Zeit, um über die Vergangenheit, die ebenfalls „No Future“ sah, Visionen für die Gegenwart zu entwickeln und neue Perspektiven für das, was vor uns liegt.

Die neue Produktion steht in der Tradition früherer Gob Squad Arbeiten, die YouTube-Videos, Hollywood- und Andy Warhol-Filme als Vorlagen nutzen, um diese Formate zu re-imaginieren und neu zu besetzen. Gob Squad untersuchen die Machtmechanismen und -auswirkungen unserer bilderbesessenen Welt sowie die Beziehung zwischen persönlicher Erfahrung und politischer Realität. Und wie üblich treffen Alltagsleben und Magie, Banalität und Utopie, Realität und die Sehnsucht nach Pop und Entertainment in einem Kollisionskurs direkt aufeinander. Das Publikum wird eingeladen in eine Welt voller Licht und Schatten und zu Zeugen eines Experiments zwischen performativer Science Fiction und imaginierter Zeitreise. Nicht weniger als unsere Zukunft steht auf dem Spiel…

In einer Recherchephase für die Produktion fanden vier Residenzen in Bangalore/Mumbai (Indien), Leipzig (Deutschland), New York (USA) und Shanghai (China) statt, um die Perspektiven und Narration zu erweitern. Wir danken allen Beteiligten für ihre Beiträge, Geschichten und den intensiven Austausch.

Konzept und Regie: Gob Squad
Performance: Johanna Freiburg, Sean Patten, Sharon Smith, Berit Stumpf, Sarah Thom, Bastian Trost, Simon Will, Damian Rebgetz und Tatiana Saphir
Sounddesign: Sebastian Bark, Catalina Fernandez, Isabel Gonzales Toro
Videodesign: Miles Chalcraft, Noam Gorbat
Kostüme: Ingken Benesch
Bühnenbild: Amina Nouns
Lichtdesign und Technische Leitung: Chris Umney, Max Wegner
Dramaturgie und Produktionsleitung: Christina Runge
VR Beratung, Entwicklung und Design: Joris Weijdom
Künstlerische Mitarbeit: Mat Hand
Regieassistenz: Valeria Germain
Kostümassistenz: Simon Kernen
Bühnenbildassistenz: Stella Nikisch
VR Assistenz: Diede Tap
Hospitanz: Rodrigo Zorzanelli Cavalcanti
Gob Squad Management: Eva Hartmann
Finanzmanagement: Caroline Gentz
PR/Kommunikation: Alexandra Lauck
UK Produzentin: Ayla Suveren

Eine Produktion von Gob Squad. In Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer Berlin, The Public Theater NY (USA), Schauspiel Leipzig, Anuja Ghosalkar / Drama Queen & Goethe-Institut/Max Mueller Bhavan Mumbai (Indien), HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Teater Momentum Odense und Sort/Hvid Kopenhagen (Dänemark).
Gob Squad Arts Collective erhält Förderung im Rahmen des Konzeptförderungszeitraumes 2020 – 2023 des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

17/8 €

Bitte beachten Sie!
Während der Veranstaltung werden über erhebliche Zeiträume Stroboskop-Lichteffekte eingesetzt. Dies kann bei sensiblen Personen zu gesundheitlichen Beschwerden führen.

1984: Back to No Future bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte 1984: Back to No Future

Kurs

ArtRose – Tanzworkshop

Mit Magdalena Weniger und Linda Brodhag

Bewegung und Tanz für alle jung Gebliebenen über 60 Jahren. Mitmachen erwünscht, Zuschauen erlaubt. Keine Vorkenntnisse und körperlichen Voraussetzungen erforderlich – einfach Lust und gute Laune. Das 60+-Community-Tanz-Ensemble namens ArtRose und HELLERAU laden regelmäßig ein, Bewegung und Tanz ohne körperliche Grenzen kennenzulernen.

Keine Vorkenntnisse und körperliche Voraussetzungen erforderlich – einfach Lust und gute Laune.

Dieses Mal mit den Künstlerinnen Magdalena Weniger und Linda Brodhag von der Produktion „Tiarella Hybrid“, die am 14.10. Premiere feiert.

Eintritt frei

Infos und Anmeldung an
Email: workshop@hellerau.org
Tel: +49 351 264 62 37

ArtRose – Tanzworkshop bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte ArtRose – Tanzworkshop

Festival

Hybrid Play #RealityCheck

Theater im Zeitalter digitaler Transformationsprozesse

Im Mittelpunkt des Festivals HYBRID PLAY stehen interaktive Installationen, interdisziplinäre und partizipative Theater- und Musikperformances sowie Game-Formate, die sich neugierig, risikofreudig und vor allem spekulativ mit digitalen Formen des Erzählens beschäftigen, mit digitalen Ästhetiken experimentieren und neue Interaktionsräume eröffnen. In Mischformen von digitalen und analogen Räumen treffen Publikum und Künstler:innen aufeinander und können in verschiedenen Settings wechselnde Rollen einnehmen: Zuschauer:in, Spieler:in, Beobachter:in …

Programmatisch unterzieht HYBRID PLAY das Theater einem #RealityCheck. In ausgewählten Arbeiten und Konzepten können Zuschauer:innen unbekannte Perspektiven erkunden, können agieren und entscheiden, spielerisch und ohne Angst vor Konsequenzen: Wie lassen sich komplexe Herausforderungen wie der Klimawandel meistern? Welche Skills benötigen Politiker:innen der Zukunft? Im hybriden Utopie-Game „New Radicare“ von weltuebergang spielen geladene Gäste miteinander und gegeneinander, in einem Situation Room für gemeinsames öffentliches Denken und Austesten gesellschaftlicher Strategien. Im interaktiven Kartenspiel „I want to believe“ setzen sich K TV mit dem Themenkomplex von Meinungsbildung und Öffentlichkeit auseinander. Im Mittelpunkt stehen die Besucher:innen, die im Talkshow-Setting als Expert:innen auf dem Podium oder als Follower:innen auftreten. Die Music-Show „Songs of Cyborgeoisie“ von BBB_ ist aus der Sicht verschiedener künstlicher Intelligenzen geschrieben, die über eine Welt der nahen Zukunft berichten – erlebbar als Single-Player-Game oder als interaktive Installation mit Live-Musik. Chez Company schicken aus einer Schaltzentrale Avatare ins Draußen – Welches Stadtbild entsteht aus den subjektiven Geschichten, die sie uns übermitteln? Was sind Übersetzungsfehler und was Entdeckungen? Das Smartphone- Game “Loulu” von onlinetheater.live macht Manipulationstaktiken und Diskursverschiebungen “neurechter” Netzwerke erfahrbar und zeigt, dass soziale Internetplattformen perfekte Keimzellen zur gezielten Radikalisierung sein können.

Robert Henkes und Anna Tskhovrebovs aktuelles Projekt „CBM 8032 AV“ für fünf Commodore-Computer aus dem Jahr 1980 verbindet eine besondere Neugierde auf aktuelle wie historische Techniken der elektronischen Musik und digitalen Kunst, auf die ästhetischen Besonderheiten faszinierender „Blackboxes“ und „Spielzeuge“ wie Synthesizer oder Computer.

Für die gesamte Dauer des Festivals wird der Große Saal des Festspielhauses Immersionsraum und Bühnensetting zugleich: Die performative Installation „Niemandsland” des Schweizer Künstlers Dimitri de Perrot verwandelt die Bühne mit einem hybriden Spiel zwischen Theater, Konzert, Installation und Party in einen Ort der Reflexion und Inspiration. In seiner „Disco des Alltags“ kann sich das Publikum frei bewegen – und gleichzeitig das Spiel zwischen DJ und Publikum als ein Bühnenstück ohne Worte erleben.

Ebenfalls für die gesamte Dauer des Festivals wird das Kollektiv ArtesMobiles in einem Try-Out-Showing das Projekt „System Failed“ präsentieren, erproben und weiterentwickeln. In Kooperation u.a. mit ZKM | Karlsruhe, CCC, CTM, Akademie für Theater und Digitalität Dortmund und NEXT LEVEL – Festival for Games wird in den folgenden Monaten eine partizipative Performance entstehen, die sich mit Herrschaftsstrukturen im sogenannten smarten Zeitalter auseinandersetzt und algorithmische Regierungstechniken spielerisch erfahrbar macht.

Mit HYBRID wird in HELLERAU eine neue internationale Plattform, ein Labor-, Experimentier- und Diskursraum der Künste im Digitalen Zeitalter und kritischen Phasen globaler Transformationsprozesse etabliert. HYBRID PLAY wird gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Hybrid Play #RealityCheck bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Hybrid Play #RealityCheck

Performance

Installationen, Performances, Games

Hybrid Play #RealityCheck

mit BBB_, Chez Company, Susanne Kennedy, onlinetheater.live, ArtesMobiles, HYBRID BOX

1 Day Pass 17/8 €
2 Days Pass 25/12 €

Installationen, Performances, Games bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Installationen, Performances, Games

Performance

NIEMANDSLAND

Dimitri de Perrot
Hybrid Play #RealityCheck

Eine Reise zu dem, was zwischen uns liegt

NIEMANDLAND ist ein Immersionsraum, durchdrungen von einer treibenden Komposition aus Klängen und Geräuschen des alltäglichen Lebens. In dieser „Disco des Alltags“ kann sich das Publikum frei bewegen: Es gibt keine Zuschauersitzplätze, keine Bühne und keine Darsteller:innen. Es ist ein Ort für teilhabende Überraschung, Reflexion und Inspiration.

Ein Niemandsland liegt zwischen zwei oder mehreren definierten und zugeordneten Zonen. Oft entstehen dort Brachen, die Natur gedeiht ohne Eingriff des Menschen, ein Lebensraum, wie es ihn heute nur noch selten gibt. Dimitri de Perrot untersucht für seine neuste Kreation die Qualitäten des Niemandslandes als Raum der Freiheit.

Als DJ hat er in seiner Jungend praktisch jedes Wochenende in Clubs und Bars die Menschen zum Tanzen gebracht. Seine soziale und künstlerische Ambition war es, Menschen dazu zu bringen, zu Musik zu tanzen, die sie nicht kannten oder zu der sie nie gedacht hätten, dass sie jemals tanzen würden. Dabei erlebte er einzigartige Momente voller Erfüllung und Freude, mit einer Gruppe Menschen, die plötzlich das Gefühl verband, etwas Intimes entdeckt zu haben, einen Innenraum, etwas Verborgenes, das sie mit anderen teilen konnten. Wie ein DJ lädt er nun das Publikum mit NIEMANDSLAND zu einer „Party des Alltags“ ins Theater ein: Doch es gibt keine Zuschauersitzplätze, keine Bühne und keine Darsteller:innen. Alles was da ist, ist Klang, Raum und das Publikum – also wir.

„Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung.“ So lautet die viel zitierte Diagnose des deutschen Soziologen Hartmut Rosa zur Jetztzeit. De Perrots Kreation nimmt seinen Lauf – durch die Präsenz der Anwesenden. Das Erforschen und Erfahren in einem vermeintlich leeren Biotop weckt Geister und Reflexion. Ins Zentrum drängen Fragen des Zusammenlebens in einer Welt, die wir als Realität anerkennen: Als überlieferte Gewissheiten, als festgefügte Denksysteme. Was aber passiert, wenn diese in Bewegung versetzt und aus ihren Begrenzungen befreit werden? Wenn der Raum scheinbar zu atmen beginnt?

NIEMANDSLAND spielt mit der Ambivalenz von banaler Leichtigkeit und alltäglichem Ernst, vom Blick aufs Eigene und aufs Gemeinsame.

Das Stück ist ein 60-minütiger Loop für maximal 40 Personen pro Wiederholung. Das Publikum kann ihm zu jeder vollen Stunde beitreten. Mit NIEMANDSLAND bewegt sich de Perrot in einem „Dazwischen“ von Theater, Konzert, Installation und Party.

Idee, Musik & Künstlerische Leitung: Dimitri de Perrot
Dramaturgie: Anna Papst
Co-Komposition Musik: Balz Bachmann
Lichtdesign: Karl Egli
Sounddesign: Max Molling
Bühnenbild – Design und Recherche: Franziska Born
Bühnenbild – Entwicklung und Konstruktion: Leo Hoffman
Aufnahmen Musiker:innen und Stimmen: Lara Barsacq, Marc Bodnar, Miro Caltagirone, Jack Ellis, Laslo de Perrot, Nino de Perrot, Michael Fehr, Tarek Halaby, Laurence Mayor, Dimitri Jourde, Jeff Loiselette, Gaël Santisteva, Julian Sartorius, Michi Sauter, Fred Ulysse
Soundrecherchen: ICST / Peter Färber
Konstruktion Bühnenbild: Kurt Brun / Werkstatt Gessnerallee
Musikassistenz: Peter Tillessen
Dramaturgischer Think Tank: Lukas Bärfuss, Christoph Meier, Imanuel Schipper
Technik Tournee: Jorge Bompadre, Karl Egli, Max Molling, Pablo Weber
Technische Leitung Studio DdP: Pablo Weber
Kommunikation & Think Tank Studio DdP: Christoph Meier

Produktion: Studio DdP
Koproduktion: EinTanzHaus Mannheim, Gessnerallee Zürich, ICST – Institute for Computer Music and Sound, Technology @ ZHdK, Internationale Schillertage 2021 / Nationaltheater Mannheim NTM, Südpol Luzern, ZeitRäume Basel – Biennale für neue Musik und Architektur
Partner Theater: Le Centquatre Paris

Mit der Unterstützung von: Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Stiftung Corymbo, Ernst Göhner Stiftung, Landis & Gyr Stiftung, Zentrale Pratteln. (Stand Okt. 2020)

Dimitri de Perrot entwickelte das Projekt NIEMANDSLAND als «Artist in Residence» des Le Centquatre Paris und des ICST (Institute for Computer Music and Sound Technology @ ZHdK) und erhielt einen «Recherchebeitrag» der Stadt Zürich sowie einen «Freiraumbeitrag» der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich.

Dimitri de Perrot ist «Hauskünstler» der Gessnerallee Zürich.

Dimitri de Perrot / Studio DdP wird von der Stadt Zürich mit einer Dreijährigen Fördervereinbarung für die Jahre 2020 – 2022 unterstützt.

1 Day Pass 17/8 €
2 Days Pass 25/12 €

NIEMANDSLAND bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte NIEMANDSLAND

Performance

N. N.

BBB_, Katja Cheraneva und Sarah Ama Duah
Hybrid Play #RealityCheck



1 Day Pass 17/8 €
2 Days Pass 25/12 €

N. N. bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte N. N.

Musik

Songs of Cyborgeoisie

BBB_
Hybrid Play #RealityCheck

Single-Player Game mit Live- Konzert

Die Music-Show „Songs of Cyborgeoisie“ von Alla Popp und Alex Traka (BBB_) ist aus der Sicht verschiedener Künstlicher Intelligenzen geschrieben, die über eine Welt der nahen Zukunft berichten – erlebbar als Single-Player-Game oder als interaktive Installation mit Live-Musik.

1 Day Pass 17/8 €
2 Days Pass 25/12 €

Songs of Cyborgeoisie bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Songs of Cyborgeoisie

Kurs

Die Realität hat die geilste Grafik

machina eX

Eine analoge Einführung ins Gaming Theatre für alle.

kostenfrei
Anmeldung an workshop@hellerau.org

Die Realität hat die geilste Grafik bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Die Realität hat die geilste Grafik

Musik

CBM 8032 AV

Robert Henke & Anna Tskhovrebov
Hybrid Play #RealityCheck

CBM 8032 AV erforscht die Schönheit einfacher Grafiken und Töne unter Verwendung von Computern aus den frühen 1980er Jahren wie auch die Ambivalenz zwischen einer zeitgenössischen Ästhetik und der Verwendung von inzwischen historischer Technologie.

1 Day Pass 17/8 €
2 Days Pass 25/12 €

CBM 8032 AV bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte CBM 8032 AV

Online

New Radicare (Playtest)

weltuebergang
Hybrid Play #RealityCheck

1 Day Pass 17/8 €
2 Days Pass 25/12 €

New Radicare (Playtest) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte New Radicare (Playtest)

Kurs

I want to believe (Play Test)

K TV
Hybrid Play #RealityCheck

He said „trust no one.“ And that’s hard, Scully. Suspecting everyone, everything, it wears you down. You even begin to doubt what you know is the truth.”
Fox Mulder

„I want to believe“ ist ein Kartenspiel.

„I want to believe“ ist auch der Spruch auf dem UFO-Poster, das im Büro der fiktiven Figur Special FBI Agent Fox Mulder aus X-Files an der Wand hängt. Mulder ist sich sicher, er ist der Wahrheit auf der Spur. Aber die Wahrheit, so glaubt er, ist verschleiert, sie verschwimmt hinter einem Komplott der US-amerikanischen Regierung und muss aufgedeckt werden. Dafür allerdings müssen wir glauben.

Das Glauben und Meinen, der Verlust des Vertrauens in die Demokratie und deren Institutionen, der Auswuchs von Verschwörungstheorien – im Kartenspiel „I want to believe“ begeben sich die Spieler:innen als Expert:innen und Follower auf die Suche nach der Wahrheit – ob sie bei der Verbindung des Disparaten als Sci-Fi Autor:in auf Verschwörungstheorien setzen, ob sie als Guru mit Erleuchtung überzeugen oder als Soziolog:in in wissenschaftlichem Duktus mit Fakten brillieren – was zählt, ist Aufmerksamkeit und die Reaktion der Follower.

The truth is out there. Die Wahrheit steht letztendlich in den Karten geschrieben – wir müssen nur genau hinschauen.

An drei Abenden von Hybrid Play haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit „I want to believe“ angeleitet von K TV in Kleingruppen zu spielen und zu testen.
In der Residenz erarbeiten K TV dieses Kartenspiel und bauen ein Performatives Set-Up für Hybrid Play.

YANA EVA THÖNNES ist Performancekünstlerin und Regisseurin. Sie lebt und arbeitet in München. Yana studierte Theaterregie und Kulturwissenschaften bevor sie mit Magdalena Emmerig, Rahel Spöhrer und Belle Santos die Performancegruppe THE AGENCY gründete, deren Arbeiten u.a. an den Münchner Kammerspielen, bei Tanz im August, der Athen Biennale, dem FFT Düsseldorf, Pact Zollverein und dem Festival Internacionales de Buenos Aires gezeigt wurden. In ihren künstlerischen Arbeiten interessiert sich Yana für die darstellerische und performative Erzeugung von Nähe und Intimität – und das Unheimliche, das sich in der Realität dieser Emotionen bahn bricht.
Sie lehrte u.a an der Akademie der Bildenden Künste München, der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Sie wurde für ihre künstlerische Forschung zu Aufenthalten u.a. nach Japan, nach Indien und in die USA eingeladen.
www.postpragmaticsolutions.com

LEONI VOEGELIN hat Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Basel und Spiel&&Objekt an der HfS Ernst Busch in Berlin studiert. Seit 2021 ist sie Stipendiatin der Elsa Neumann Stiftung für künstlerische und wissenschaftliche Nachwuchsförderung und entwickelt als Game Designerin und Medienkünstlerin interaktive Installationen und partizipative Performances. Seit 2019 entwickelt sie gemeinsam mit Anna Vera Kelle als VERAVOEGELIN Projekte an der Schnittstelle von Theater und Digitalen Medien. Sie bauen Versuchsanordnungen komplexer Systeme, die es ermöglichen Handlungsräume menschlicher und nicht-menschlicher Akteure spekulativ zu erforschen. Mit Sebastian Altermatt arbeitet sie seit 2020 unter dem Namen FRIENDS OF RANDOM OBJECTS an einer Genealogie Schwarzer Löcher um über den Ereignishorizont hinauszublicken und sich dem nicht-Vernommenen zuzuwenden. Ihre humorvollen Spekulationen kreisen um die Frage von Subjektivierung und Hybridisierung und die Verbindung zwischen Sinnlichkeit und Funktionalität.
www.leonivoegelin.com
www.veravoegelin.hotglue.me

JANNE KUMMER arbeitet als Regisseurin, Performerin und Medienkünstlerin.Sie lehrt im Master Spiel&&Objekt an der HfS Ernst Busch und forscht im Open Lab der UdK zu den Auswirkungen von Digitalisierung auf die Wahrnehmung und Repräsentation von Körpern. Zu ihren Themengebieten zählen Techno/Cyberfeminismus, Neuer Materialismus und der Anthropozän Diskurs. In ihrer künstlerischen Praxis entwickelt sie aktuell multimediale interaktive Installationen, die als Schnittstellen zwischen analogen und digitalen Erfahrungsräumen und organischen und anorganischen Lebenswelten dienen.
In ihren Arbeiten erkundet sie alternative Narrative und Erzählformate, die der Komplexität einer durch Technologie, Digitalisierung und Globalisierung geprägten Welt gerecht werden und Möglichkeitsräume außerhalb etablierter Machtmechanismen eröffnen.
Sie ist Stipendiatin des interdisziplinären Verbundsprojekts DiGiTaL – Arts and Science und Alumna der Studienstiftung des deutschen Volkes.
www.jannenorakummer.de
www.virtuellestheater.de

Cast: Yana Eva Thönnes, Janne Kummer, Leoni Voegelin

Produktion: K TV, Koproduktion: FFT Düsseldorf und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste

1 Day Pass 17/8 €
2 Days Pass 25/12 €

I want to believe (Play Test) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte I want to believe (Play Test)

Podcast

Podcast from HELL

Monatlich gibt es eine Portion HELLERAU auf die Ohren – egal, ob in der Linie 8 auf dem Weg zu uns, beim Spazieren gehen, Putzen oder an Freitagabenden, an denen Sie das Festspielhaus vermissen. Es erwarten Sie spannende Interviews mit unseren Künstler:innen, Klangworkshops, HELLERAU ASMR und vieles mehr.

Podcast from HELL bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Podcast from HELL

Online

HELLERAU Online-Programm

Der Programmausfall im Zuge des Corona-Virus stellt uns vor große Herausforderungen. Kreativität aber besteht und findet ihren Weg. Hier stellen wir für Sie Mitschnitte, Interviews, Kurzfilme und mehr zur Verfügung, um unser Programm kennenzulernen oder Dinge nochmal auf andere Weise zu erleben.

Außerdem im Angebot: Online-Programm Musik, Online-Programm Mitmachen, Lesestoff im Online-Magazin

Stöbern Sie!

HELLERAU Online-Programm bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte HELLERAU Online-Programm

Online-Shop

Fan-Shop

HELLERAU tragen

Wie bieten wir euch auf diesem Weg die Möglichkeit in unserem online HELLERAU-Shop T-Shirts und Beutel zu erwerben. Die T-Shirts sind neu in der HELLERAU-Kollektion und wurden ressourcenschonend aus Recycling-Textilien hergestellt.

Fan-Shop bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Fan-Shop

© Nika Kramer
16

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 250 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.

Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.
Tickets online unter www.hellerau.org

Vorverkauf:
Besucherzentrum im Seitengebäude West
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Montag-Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Ereignisse / Festival Jazztage Dresden 20.10. bis 21.11.2021
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ereignisse / Festival Moritzburg Festival Dresden, Lockwitzer Str. 4
Ereignisse / Kabarett Uwe Steimle Dresden
Aufführungen / Theater Kleines Haus Dresden Dresden, Glacisstraße 28
Aufführungen / Theater Dresdner FriedrichstaTT Palast Dresden, Wettiner Platz 10
Ereignisse / Festival Heinrich Schütz Musikfest Halle , Große Klausstr. 12
Ereignisse / Kulturveranstaltung Club Passage Dresden, Leutewitzer Ring 5
Ereignisse / Festival Dresdner Musikfestspiele Dresden, Schloßstraße 2
Ereignisse / Festival Moritzburg Festival Dresden, Maxstraße 8
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sachsen-Arena Riesa Riesa, Am Sportzentrum 5
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Künstlerbund e.V. Dresden, Pulsnitzer Str. 6
Ereignisse / Ausstellung Riesa Efau Kultur Forum Dresden e.V. Galerie Adlergasse Dresden, Adlergasse 14
Ereignisse / Kulturveranstaltung Bürgerstiftung Dresden Dresden, Barteldesplatz 2
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturzentrum Großenhain Großenhain, Schlossplatz 1
Ereignisse / Messe Messe Dresden Messehalle 1 Dresden, Messering 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle "stern" Riesa, Großenhainer Straße 43
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Musikrat Dresden, Berggartenstr. 11
Ereignisse / Kulturveranstaltung Blaue Fabrik Dresden, Prießnitzstr. 44/48
Ereignisse / Familienprogramm Restauration Festung Königstein Königstein, Festung Königstein
Ereignisse / Kulturveranstaltung Deutscher Werkbund Sachsen e.V. Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Theater Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Ereignisse / Gastronomie Sophienkeller im Taschenbergpalais Dresden, Taschenberg 3
Ereignisse / Party Arteum Dresden, Am Brauhaus 3
Ereignisse / Party Alter Schlachthof Dresden, Gothaer Straße 11
Ereignisse / Party Eventwerk Dresden, Hermann-Mende-Straße 1
Ereignisse / Gastronomie Prinzenkeller Dresden, Weistropper Straße 2
Ereignisse / Gastronomie Merlins Wunderland Dresden, Zschonergrundstraße 4
Ereignisse / Festival Filminitiative Dresden e.V. Filmfest Dresden Dresden, Alaunstraße 62
Ereignisse / Festival Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden, Louisenstraße 47

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.