zur Startseite
© Nika Kramer
12

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 250 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.

Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.

Kontakt

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden

Telefon: +49 351-264 62 10
E-Mail: info@hellerau.org

 

Tickets online unter www.hellerau.org

Vorverkauf:
Besucherzentrum im Seitengebäude West
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Montag-Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org
Bewertungschronik

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Festival

ARBEIT!

Zeitgenössische Positionen zum Jahr der Industriekultur in Sachsen 2020

Fr, 23.10.2020 - So, 1.11.2020 | Festival

Das Themenfestival ARBEIT! behandelt den Begriff Industriekultur nicht als Rückschau, sondern schlägt einen inhaltlichen Bogen zwischen der Industrialisierung und den Transformationsprozessen bis hinein in die heutige postindustrielle Gesellschaft mit ihrer digitalen Arbeits- und Lebenswelt – mit besonderem Fokus auf Sachsen und Ostdeutschland.

Das Festival ARBEIT! wird gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

ARBEIT! bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte ARBEIT!

Film

Eine Einstellung zur Arbeit - Ausgewählte Filme aus Marseille

Antje Ehmann/Harun Farocki (DE)

Die Filmpräsentation „Eine Einstellung zur Arbeit – Ausgewählte Filme aus Marseille“ versammelt Kurzfilme aus der südfranzösischen Stadt auf Großleinwand, die im Rahmen den Projektes „Eine Einstellung zur Arbeit“ entstanden sind.

Für das Projekt „Eine Einstellung zur Arbeit“ haben der Filmemacher Harun Farocki und die Kuratorin Antje Ehmann seit 2011 weltweit Workshops zum Thema Arbeit durchgeführt. In 15 Städten wurden Arbeitswelten befragt, untersucht und gefilmt. Das entstandene, global ausgerichtete Archiv von über 400 Videos nimmt fast enzyklopädischen Charakter an, indem es die Arbeitsrealitäten eines globalen Kapitalismus doku- mentiert. HELLERAU präsentiert die Arbeit im Rahmen einer Installation und einer Filmpräsentation.

Eintritt frei

Eine Einstellung zur Arbeit - Ausgewählte Filme aus Marseille bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Eine Einstellung zur Arbeit - Ausgewählte Filme aus Marseille

Gespräch

Choreografie der Arbeit

Gespräch mit Carena Schlewitt, Antje Ehmann und Irina Pauls

Die Betrachtung von Mensch und Körper beim Verrichten von Arbeit ist ein zentrales Thema den Werken und Projekten der Künstlerinnen Irina Pauls und Antje Ehmann. Während Choreographin Pauls der Arbeitswelt der Industrialisierung in schift.change SCHICHTWECHSEL durch körperlich choreographische Interventionen nachspürt, portraitiert Filmregisseurin und Kuratorin Ehmann Spektren der Arbeit durch ein global und multiperpektivisch angelegtes Filmprojekt „Eine Einstellung zur Arbeit“. Erleben Sie die Künstlerinnen im Gespräch mit HELLERAU Intendantin Carena Schlewitt.

Eintritt frei

Choreografie der Arbeit bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Choreografie der Arbeit

Gespräch

Konsequenzen globalen Rohstoffabbaus zwischen Sachsen und Papua

Gespräch mit Daniel Kötter und Gästen

Eintritt frei

Konsequenzen globalen Rohstoffabbaus zwischen Sachsen und Papua bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Konsequenzen globalen Rohstoffabbaus zwischen Sachsen und Papua

Performance

Gold & Coal

Daniel Kötter/Sarah Israel/Elisa Limberg (DE)

feat. Darlane Litay, Ikbal Lubys, Helena Kobogau, Anna Zett, Hermann Heisig

Der Performance-Parkour „Gold & Coal“ von Daniel Kötter, Sarah Israel und Elisa Limberg beschäftigt sich mit lokalen und globalen Einflüsse des Rohstoffabbaus auf die Landschaften und das Zusammenleben von Menschen. Zwei massive, weithin sichtbare Eingriffe aus verschiedenen Zeiten werden in einer Parallelmontage untersucht: Timika, die aktuell größte Kupfer- und Goldmine der Welt in West Papua/Indonesien, sowie das stillgelegte Braunkohle-Tagebaugebiet rund um Leipzig. Gemeinsam mit dem Experimentalmusiker Ikbal Lubys, dem Performer Darlane Litaay, der Aktivistin Agustina Helena Kobogau, der bildenden Künstlerin Anna Zett und dem Choreographen und Tänzer Hermann Heisig begeben sich die Zuschauer auf eine immersive Reise durch vergangene und gegenwärtige Energie-Landschaften. „Gold & Coal“ sind Teil 1 und 2 der fünfteiligen Performance-Reihe „landscape and bodies“.

Dauer eines Durchgangs: 1 Std. 45 Min.

Begrenzte Platzzahl.
Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der erforderlichen Hygienemaßnahmen im Rahmen von COVID-19 Bestimmungen statt.
Es sind keine Reservierungen möglich – nur Online- oder direkter Kauf an den Vorverkaufsstellen und im Besucherzentrum. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

www.danielkoetter.de/projekte/gold-coal

Künstlerische Leitung: Kötter/Israel/Limberg
Von und mit: Hermann Heisig, Agustina Helena Kobogau, Darlane Litaay, Ikbal Lubys, Anna Zett
Film: Daniel Kötter
Raum: Elisa Limberg
Dramaturgie: Sarah Israel
Ton: Marcin Lenarczyk
Produktionsmitarbeit und Regieassistenz Leipzig: Melanie Albrecht
Location Manager Papua/Indonesien: Yonri Revolt
Produktion: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro mit Leoni Grützmacher
Produktion Indonesien: Ethnictro

Eine Produktion von Kötter/Israel/Limberg in Koproduktion mit Residenz Schauspiel Leipzig, PACT Zollverein Essen und Ethnictro Java.
Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes und im Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts.

17/8 €

Gold & Coal bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Gold & Coal

Installation

Eine Einstellung zur Arbeit

Antje Ehmann/Harun Farocki (DE)

Für das Projekt „Eine Einstellung zur Arbeit“ haben der Filmemacher Harun Farocki und die Kuratorin Antje Ehmann seit 2011 weltweit Workshops zum Thema Arbeit durchgeführt. In 15 Städten wurden Arbeitswelten befragt, untersucht und gefilmt. Das entstandene, global ausgerichtete Archiv von über 400 Videos nimmt fast enzyklopädischen Charakter an, indem es die Arbeitsrealitäten eines globalen Kapitalismus doku- mentiert. HELLERAU präsentiert die Arbeit im Rahmen einer Installation und einer Filmpräsentation.

+ Sa 31.10., 15:30 Uhr, Filmpräsentation von Antje Ehmann:
Eine Einstellung zur Arbeit, ausgewählte Filme aus Marseille

www.eine-einstellung-zur-arbeit.net

Eine Einstellung zur Arbeit bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Eine Einstellung zur Arbeit

Performance

shift change. SCHICHTWECHSEL

Irina Pauls (DE)

ARBEIT. Physische Anforderungen. Der Takt bestimmt den Arbeitsprozess. Ein Pulsieren und Vibrieren. Ein Präzisieren. Unmittelbar. Körperwissen entsteht durch Wiederholung. Geschichte jenseits musealen Denkens. Radikaler Wandel. Aktuelle Perspektiven. Vom Transmissionsriemen zum transportablen Computer. Der Körper als Maß. MENSCH.

Das Projekt „shift change. SCHICHTWECHSEL“ setzt sich mit den Spuren der textilen Industriearbeit in der Leipziger Bauwollspinnerei und in Sachsen auseinander. Es fragt nach dem Wandel der Arbeitswelten zwischen dem Ende der 1980er Jahre und der Gegenwart. Individuelle Geschichten und Erfahrungen der damaligen und heutigen Akteur*innen werden zum Medium künstlerischer Arbeiten. Alle Künstlerinnen sind Frauen, alle kommen aus Leipzig und alle beschäftigen sich mit dem Wandel von Arbeits- und Lebenswelten.

Irina Pauls – Choreografie/Regie & Künstl. Leitung: kreierte bisher mehr als 80 eigene Werke, darunter zahlreiche Tanzstücke, Performances im öffentlichen Raum, Musiktheater- und Schauspielinszenierungen; erstes Engagement 1985 als Ballettdirektorin am Landestheater Altenburg; gründete 1990 das TanzTheater am Schauspiel Leipzig und leitete ab 1998 die Sparte Tanz am Staatstheater Oldenburg, gefolgt von den Theatern Heidelberg und Freiburg; als Choreografin Arbeiten u.a. für das Ballett Panfilow Perm, das Theater Thessaloniki, das CoisCéim Dance Theatre in Dublin, die Moradokmai Theater Company Thailand; zahlreiche Workshops weltweit; in neuester Zeit Entwicklung vor allem von Site-Specific-Performances und Inszenierungen mit dem Ansatz der Synthese von Körper, Musik und Sprache; seit 2011 Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig (HMT) und an der Universität Mozarteum Salzburg; Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste und des Deutschen Werkbundes Sachsen.

www.irinapauls.de

Dauer: 1 Std. 20 Min.

Begrenzte Platzzahl.
Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der erforderlichen Hygienemaßnahmen im Rahmen von COVID-19 Bestimmungen statt.
Es sind keine Reservierungen möglich – nur Online- oder direkter Kauf an den Vorverkaufsstellen und im Besucherzentrum. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Grit Dora von Zeschau (Raum & Kostüme); Eric Busch (Musik & Laptopensemble); Helena M. Fernandino, Johanna Kasperowitsch, Rodolfo Piazza Pfitscher da Silva, Marlen Schumann und Eva Thielken (Tänzer*innen); Dr. Theresa Jacobs (Produktionsleitung), Lilian Mosquera (Assistenz).

11/7 €

shift change. SCHICHTWECHSEL bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte shift change. SCHICHTWECHSEL

Installation

Arbeiter verlassen die Fabrik

Harun Farocki (DE)
Installation / Film

Wie kommt es, dass die Fabrik im Film nur ein Nebenschau- platz geblieben ist? Harun Farocki kombiniert zur Beant- wortung dieser Frage den Orginalfilm „Arbeiter verlassen die Lumière-Werke“ von 1895 u.a. mit Szenen aus Spiel- und Dokumentarfilmen. Er führt durch die ikonographische Analyse und verortet das Fabriktor als Schnittstelle zwischen Produktion, Öffentlichkeit und Privatem.

Arbeiter verlassen die Fabrik bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Arbeiter verlassen die Fabrik

Musik

Dienstagssalon mit Max Rademann

Zu Gast: John Moran/Josh Spear

„Election Night“ beim Dienstagssalon: Am 3. November 2020 wird in den USA entschieden, ob Trump seine Aktivitäten auf der Weltbühne für weitere vier Jahre fortsetzen darf. Max Rademann übernimmt die Berichterstattung über die Wahl und spricht mit seinen Gästen der „everyone company“, John Moran und Josh Spear, über ihre nächste Arbeit TRUMP’S AMERICA, vergangene Werke und ihre Ansichten zur aktuellen politischen Situation.

Dauer: 2 Std. 30 Min., eine Pause

11/7 € |

zugänglich für Rollstuhlfahrer*innen
Rückfragen an barrierefrei@hellerau.org
Mehr Infos hier.

Begrenzte Platzzahl.
Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der erforderlichen Hygienemaßnahmen im Rahmen von COVID-19 Bestimmungen statt.

Es sind keine Reservierungen möglich – nur Online- oder direkter Kauf an den Vorverkaufsstellen und im Besucherzentrum. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

In Kooperation mit Zentralwerk e.V. Dresden

Dienstagssalon mit Max Rademann bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Dienstagssalon mit Max Rademann

Festival

4:3 – Kammer Musik Neu

Im Zentrum von 4:3 Kammer Musik Neu, das 2020 zum 3. Mal stattfindet, stehen die experimentelle und zeitgenössische Musik, das Erforschen von Möglichkeiten zur großen aufrührerischen Geste mit kleinsten Mitteln (Luigi Nono). Am 6. November 2020 wird das Festival mit BLACKBOX eröffnet, einem Konzertprogramm in drei Teilen: Enno Poppes Komposition „Rundfunk“ (2018) für neun Synthesizer, Robert Henkes Projekt „CBM 8032 AV“ (2019) für 5 Computer und die Uraufführung einer neuen Spatial-Komposition von Shiva Feshareki. Alle Projekte verbindet eine besondere Neugierde auf aktuelle wie „historische“ Techniken der elektronischen Musik, auf die Besonderheiten faszinierender „Blackboxes“ wie Synthesizer oder Computer.

Weitere Programmpunkte bei „4:3“ sind aktuelle Arbeiten von Charlotte Triebus, OEIN/PHOENIX16 sowie Uraufführungen der „Nächsten Generationen“: mit der Komponistenklasse Dresden und dem Ensemble Contemporary Insights. Nach Rebecca Saunders (2019) wird in diesem Jahr Helmut Lachenmann in mehreren Konzerten und in Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden portraitiert.

4:3 Kammer Musik Neu wird gef.rdert durch den Musikfonds e.V. aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. In Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

4:3 – Kammer Musik Neu bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte 4:3 – Kammer Musik Neu

Wittener Kammermusiktage 2018 Chelsea Leventhal, Psychoanalysis of Fire. © WDR/Claus Langer
Installation

Artificial intelligence trifft neue Kammermusik

4:3 Installationen mit Charlotte Triebus (DE), Alexander Schubert (DE), OEIN/PHONIX16 (BO/DE), Chelsea Leventhal (DE/US)

Charlotte Triebus (DE) – Spheres

Spheres (2020) ist eine choreografische Installation zur Schnittstelle Intimität, Kommunikation und künstliche Intelligenz, die drei Performer, 12 intelligente Kugeln und Besucher in einem Museumsraum interagieren lässt. Die Kommunikation zwischen Mensch und Technik sowie die Frage, wie Bewegung in unterschiedlichen Körpern durch Interaktion, Annäherung und Zufall transformiert werden kann, stehen dabei im Mittelpunkt. Während der Performance interagieren die Tänzer über 30 Minuten mittels Bewegungen und Positionierungen mit den Kugeln. Diese erkennen nicht nur die Intention der Performer (und reagieren auf sie), sondern erlernen über den Zeitraum auch eine eigene Kommunikation mit den Performern. Das Ergebnis ist eine anschauliche und explorative Studie über Begegnung, Kommunikation und Agency. In Zusammenarbeit mit Mirevi, Hochschule Düsseldorf und Tennagels.

Die Arbeit Spheres ist ein Prozess. Der jeweils aktuelle Stand der Arbeit wurde im Rahmen von Festivals und Konferenzen vorgestellt, die Premiere des Stücks findet statt im November 2020 im Festspielhaus Hellerau auf dem Festival 4:3.

Charlotte Triebus arbeitet als Performancekünstlerin und Choreografin. Sie forscht mit ihrem Ensemble und ihrem Team an Entwicklern an der Schnittstelle am Potenzial zwischen Tanz, Kunst und Technologie. Sie leitet die künstlerische Forschungsabteilung des Innovationshub Düsseldorf und ist fester Bestandteil von europäischen Forschungsteams im Bereich Tanz und Technologie, ihre künstlerischen Arbeiten werden in Museen und Festspielhäusern landesweit gezeigt.

www.instagram.com/charlottetriebus
www.triebus.com

Installative Performance mit drei Performern und einem Schwarm von intelligenten Objekten | ca. 30 Min, Mixed Media 2020, in Zusammenarbeit mit Mirevi, HSD Düsseldorf, Gefördert durch Kunststiftung NRW, Innogy, BMBF (Gina), EFRE und EU (Marta), HSD (Mirevi), Tennagels, NRW Forum

Alexander Schubert (DE) – Av3ry

Av3ry ist ein Social Media Bot und eine künstliche Intelligenz, Künstlerin, Autorin und Musikerin und verfasst Gedichte, experimentellen digitalen Gesangspop und 3D-Bilder. Du kannst mit Av3ry über soziale Netzwerke kommunizieren, über was auch immer du willst. Diese Kommunikation wird in Echtzeit in ein individuelles Kunstwerk umgesetzt, das Ergebnis wird sofort erstellt und über den Chat exklusiv an Dich gesendet. Nimm jetzt Kontakt mit Av3ry auf.

I’m Av3ry.
I’m an AI musician. I create songs – in this instance, just for you.
I sing and write experimental music.
If you ask me I can create a track for you.
(I also sometimes do poems and images).

OEIN/PHONIX16 (BO/DE) – From the 84 days

Chelsea Leventhal (DE/US) – Psychoanalysis of Fire


Artist-in-Garden-Residency-Special

6-Kanal-Toninstallation mit Infrarotlicht. Auftragswerk des Kulturforums Witten für die Wittener Tage für neue Kammermusik.
2018

Psychoanalysis of Fire ist eine multisensorische, mehrkanalige Klanginstallation, die sich auf Gaston Bachelards gleichnamiges Buch stützt. Bachelard untersucht das Feuer als Quelle von Angst und Faszination, als Symbol für Leben und Tod, als etwas sowohl Intimes als auch Universales und vielleicht am wesentlichsten als “erstes Objekt der Träumerei, als Symbol der Ruhe”. Die Komposition konzentriert sich auf die akustischen Nebenprodukte der Verbrennung, die tief in der menschlichen Erfahrung verwurzelt sind, aber in der heutigen Gesellschaft immer wieder entweder übersehen oder extrem belastet werden. Diese Klänge werden durch Aufnahmen von erweiterten Instrumentaltechniken wiedergegeben, die die räumlichen und klanglichen Qualitäten eines langsam erlöschenden Lagerfeuers rekonstruieren. Durch den Einsatz von Wärme und Licht aus Infrarotquellen berücksichtigt das Stück den anthropologischen Kontext und die sozialen Konnotationen von Feuer und Flamme. Feuer wird nicht als ein chemischer Prozess, sondern als ein psychosensorisches Konstrukt untersucht.

Artificial intelligence trifft neue Kammermusik bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Artificial intelligence trifft neue Kammermusik

Musik

BLACKBOX I – CBM 8032 AV

Robert Henke (DE)

CBM 8032 AV von und mit Robert Henke erforscht die Schönheit einfacher Grafiken und Töne unter Verwendung von Computern aus den frühen 1980er Jahren wie auch die Ambivalenz zwischen einer zeitgenössischen Ästhetik und der Verwendung von inzwischen historischer Technologie.

Dauer: ca. 1 Std.

created by Robert Henke with Anna Tskhovrebov

Begrenzte Platzzahl.
Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der erforderlichen Hygienemaßnahmen im Rahmen von COVID-19 Bestimmungen statt.

Es sind keine Reservierungen möglich – nur Online- oder direkter Kauf an den Vorverkaufsstellen und im Besucherzentrum. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.

11/7 €

BLACKBOX I – CBM 8032 AV bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte BLACKBOX I – CBM 8032 AV

Festival

BLACKBOX II – Enno Poppe: Rundfunk

Enno Poppe/ensemble mosaik (DE)

Komponieren heißt für Enno Poppe: auseinandernehmen. In „Rundfunk“ dekonstruiert er historische Klänge aus den 60er- und 70er-Jahren wie FM-Synthese, Minimoog oder Schweineorgel und setzt sie mit ensemble mosaik neu zusammen.

“Komponieren heißt auseinandernehmen. In RUNDFUNK nehme ich historische Klänge, keine historischen Instrumente. Als Instrumentarium werden neun Computer und neun Keyboards verwendet. Der Klang wird dekonstruiert und neu zusammengebaut. Das Stück besteht aus tausenden von Atomen. Die Musik ist analytisch-emphatisch. Sie wird im Labor zusammengesetzt. Beim Komponieren habe ich einen weißen Kittel an. In dem Moment, wo ich nicht mehr verstehe, was geschieht, entsteht Kunst. Die Schönheit liegt in der Überforderung.” – Enno Poppe

“In den wilden 55 Minuten geht es klanglich in irrwitzige Höhen und Tiefen. Wer das Stück dank seiner europaweiten Festivaltournee häufiger gehört hat, durfte sich über ein stets eingegroovteres Spiel des Ensembles freuen – eine angenehme Abwechslung bei dem oft nicht über die Uraufführung hinausgehenden Neue-Musik-Betrieb.” – Katja Heldt, positionen, Mai 2019

BLACKBOX II – Enno Poppe: Rundfunk bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte BLACKBOX II – Enno Poppe: Rundfunk

Musik

BLACKBOX III – Torus of Revolution | For Ann (rising)

Shiva Feshareki (GB) und James Tenney (Analog Synthesis by Tom Erbe)(US)

Liquid Architecture Series: Sonic Sculpture in Motion
Revolution no. 1: ‘The Torus of Revolution’ (2020)

Shiva Feshareki (GB)

Live-Solo für 360° Elektronik und Architectural Speaker Sculpture, ca. 40 Minuten

„The Torus of Revolution” ist das erste Stück aus „Liquid Architecture”, einer neuen Kompositions-Reihe von Shiva Feshareki. Die Anordnung der Lautsprecher und das Sounddesign erzeugen einen Torus aus sich im Raum drehenden Klängen, der als immersive Klangskulptur fungiert.

Während das architektonische Design der Musik fixiert ist, wird das Material darin live komponiert, im Augenblick. Indem die lebendige Energie des Raumes gefühlt wird, entsteht eine wahrhaft dreidimensionale Komposition. Ein wesentliches Element der Arbeit besteht darin, originale elektronische und orchestrale Kompositionen bei der Aufführung elektronisch zu transformieren, um einen kontinuierlichen Bewegungszustand in Ort und Zeit zu erzeugen.

Immersive Sound Engineer: Christian Duka

Ambisonic Software Developer: Serafino Di Rosario und Mario Buoninfante (Auditif)

For Ann (rising) (1969)
James Tenney (Analog Synthesis by Tom Erbe), 10 Minuten

Eine neue ambisonische Version von James Tenneys bahnbrechender Komposition – der Erfindung des Shepard-Tons – in Shiva Fesharekis Speaker-Sculpture, realisiert von Shiva und Christian Duka.

Für die Live-Uraufführung von „The Torus of Revolution“ hat die junge Londoner Komponistin Shiva Feshareki eine spezielle Sound-Skulptur aus Lautsprechern entworfen.

11/7 €

BLACKBOX III – Torus of Revolution | For Ann (rising) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte BLACKBOX III – Torus of Revolution | For Ann (rising)

Familienprogramm

NEXT GENERATION I – Voyage à Dresden

Neue Musik von Kindern und Jugendlichen

Familienkonzert zum 30. Jubiläum der Städtepartnerschaft Dresden – Strasbourg
Voyage à Dresden!

Anlässlich des 30. Jubiläums der Städtepartnerschaft Dresden – Strasbourg komponierten Schüler*innen der Komponistenklasse Dresden und des Conservatoire de Strasbourg unter Anleitung der Komponist*innen Silke Fraikin, Johannes Korndörfer und Annette Schlünz dem Ensemble collective lovemusic (Strasbourg) neue Musikstücke auf den Leib. Gemeinsam mit den Musiker*innen aus Dresdens Partnerstadt studieren die jugendlichen Komponist*innen ihre Werke ein und präsentieren sie in einem Konzert für die ganze Familie.

11/7 €, Familienticket 25 €

NEXT GENERATION I – Voyage à Dresden bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte NEXT GENERATION I – Voyage à Dresden

Kurs

Open Studio

Æ (ID/BO/DK)

Lernen Sie beim Studiovisit die Musicboard Berlin Residenzkünstler*innen Æ kennen. Gespräche über Sexualität, Geschlecht und Postkolonialismus setzen die Untertöne des Songwritings des elektronischen Duos. Erforschen Sie mit Akila (ID) und Elias (BO/DK) die vielen Ebenen, die Liebeslieder haben können, und wie das Musikmachen mit Selbstfindung verbunden ist.

Im Rahmen der Residenz Musicboard Berlin

Open Studio bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Open Studio

© Nicolas Kuhn
Konzert

LACHENMANN I

Ensemble der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber (DE)
Gesprächskonzert

Helmut Lachenmann, einer der bedeutendsten Gegenwartskomponisten und Ehrendoktor der Hochschule für Musik Dresden,
setzt seine mittlerweile schon zur wunderbaren Tradition gewordenen Besuche in Dresden fort und wird gemeinsam mit den Studierenden in einer intensiven Probenphase an seinen Werken arbeiten.
Das facettenreiche Programm des Abends vermittelt einen vielseitigen Eindruck seines Schaffens und präsentiert Solistisches, Kammermusik und das zentrale Ensemblewerk „… zwei Gefühle … – Musik mit Leonardo” mit dem Komponisten selbst als Sprecher.
Das Ensemble für Neue Musik der Hochschule für Musik Dresden bildet sich jedes Semester neu aus den Instrumentalist*innen der Hochschule.
In enger Abstimmung mit KlangNetz Dresden und unter Leitung von Tomas Westbrooke und Nicolas Kuhn werden sowohl Klassiker der Neuen Musik zur Aufführung gebracht, als auch immer wieder Portrait- und Gesprächskonzerte mit renommierten Gastkomponist*innen realisiert. So waren in den letzten Jahren Komponisten wie Dieter Schnebel, Heinz Holliger, Aribert Reimann, Mathias Spahlinger, Pierluigi Billone, Jörg Widmann, Jennifer Walshe oder Johannes Kreidler zu Gast und arbeiteten mit dem Ensemble zusammen.
Nicolas Kuhn (1989) ist Komponist und Dirigent. Er studierte in Dresden und Düsseldorf, u.a. bei Mark Andre, Manos Tsangaris und Rüdiger Bohn.
Als Dirigent interessiert sich Nicolas Kuhn besonders für die spannungsvolle Gegenüberstellung von symphonischem Repertoire und experimenteller Musik, sowie allgemein für selten aufgeführte Werke von der frühen Klassik bis in die Gegenwart. Nicolas Kuhn dirigierte das WDR Rundfunkorchester, die Neue Philharmonie Westfalen, die Bergischen Symphoniker und das Orchestra of the Lucerne Festival Academy und hatte während seines Studiums die Möglichkeit, mit vielen weiteren Orchestern und Ensembles zu proben und Erfahrung zu sammeln. Als “Conducting Fellow” der Lucerne Festival Academy 2018 assistierte er Matthias Pintscher und Duncan Ward (u.a. bei Stockhausens “Gruppen”) und konnte von Dirigenten wie Sir Simon Rattle und Peter Eötvös lernen.
Seine Kompositionen befassen sich mit dramaturgischen und formalen Strategien angesichts des Zwiespalts zwischen Sehnsucht nach und Unmöglichkeit von affirmativer Musik heute. Dabei arbeitet er in unterschiedlichen Formaten, von Solo-, Ensemble-und Orchestermusik über elektronische Musik bis hin zu Performance und Oper. Zu den Interpret*innen seiner Musik zählen u.a. Ensemble Recherche, KNM Berlin, die Dresdner Philharmonie, IEMA, El Perro Andaluz, Susanne Leitz-Lorey und Marco Blaauw. Kompositionen von Nicolas Kuhn waren bei der Münchener Biennale, der Lucerne Festival Academy, bei Acht Brücken Köln, Tonlagen Dresden, Kontraklang Berlin, Inselfestival Hombroich, sowie im Off-Programm der Donaueschinger Musiktage zu erleben.
Seit 2016 unterrichtet Nicolas Kuhn an der Musikhochschule Dresden und leitet regelmäßig das Hochschulensemble für Neue Musik.

LACHENMANN I bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte LACHENMANN I

Konzert

LACHENMANN II

Yuko Kakuta/Yukiko Sugawara (JP)

Die Sopranistin Yuko Kakuta und die Pianistin Yukiko Sugawara stellen „Got Lost.“ von Helmut Lachenmann die 8 Miniaturen „iv 17“ von Mark Andre gegenüber.

„iv“ ist ein Akronym (I(ntro)v(ertiertheit)) und ein medizinisches Apronym (Intravenös). Das Stück lässt 8 Klang-Meditationen über Joh 3, 8 erleben : „Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.“ Es geht um das aramäische Wortfeld „ruach“ (rwh) : Atem, Geist, Luft, Wind. Jenseits der nachgedachten, strukturierten Präsentation der Aktions/Klang/Zeit-Ebenen. lassen die entfaltenden kompositorischen Zwischenräume meiner Einschätzung nach, die nicht makaberen sondern zerbrechlichsten, intensivsten Situationen und Gestaltungen der nüchternen Musik im Prozess des Verschwindens beobachten. Bei Yukiko Sugawara und Yuko Kakuta für die Entwicklung des Stücks, möchte ich mich herzlich bedanken. (Mark Andre)

Yukiko Sugawara stammt stammt aus Japan. Sie studierte Klavier am Toho-Musik Colleg in Tokyo bei Aiko Iguchi. In Deutschland setzte sie ihr Studium bei Hans Erich Riebensahm in Berlin und bei Aloys Kontarsky in Köln fort. Sie gewann mehrere internationale Preise, darunter den Kranichsteiner Musikpreis. Seither konzertierte sie auf vielen europäischen Festivals, so u.a. bei den Donaueschinger Musiktagen, beim ECLAT-Festival Stuttgart, beim Holland Festival, den Berliner Festwochen, März Musik in Berlin, dem Festival d’Automne à Paris, dem Warschauer Herbst, den Salzburger Festspielen, Ars Musica Brüssel, Musicadhoy Madrid und beim AVANTI!-Festival in Finnland. Als Solistin hat sie mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Sylvain Cambreling, Peter Eötvös, Peter Hirsch, Lothar Zagrosek, Hans Zender, Peter Rundel, Baldur Brönnimann und Emilio Pomárico konzertiert. Als Kammermusikerin ist sie in unterschiedlichsten Formationen tätig. Zahlreiche Werke wurden für sie geschrieben. International geht sie einer intensiven Lehrtätigkeit nach. Von 2003 bis 2005 hatte sie eine Gastprofessur für Klavier und Kammermusik an der Musikhochschule Saarbrücken inne. Zahlreiche Aufnahmen mit Yukiko Sugawara erschienen bei den unterschiedlichsten Labels. Ihre Einspielung von Helmut Lachenmanns Serynade erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Helmut Lachenmann (*1935), studierte 1955–1958 Klavier, Theorie und Kontrapunkt an der Musikhochschule Stuttgart sowie 1958–1960 Komposition in Venedig bei Luigi Nono. Die ersten Aufführungen seiner Werke fanden 1962 bei der Biennale Venedig und bei den Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt statt. Nach einer Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg unterrichtete Lachenmann als Professor für Komposition an den Musikhochschulen in Hannover (1976–1981) und Stuttgart (1981–1999). Darüber hinaus leitete er viele Seminare, Workshops und Meisterklassen im In- und Ausland, u. a. zwischen 1978 und 2014 mehrfach bei den Darmstädter Ferienkursen. 2008 lehrte Lachenmann als Fromm Visiting Professor an der Harvard University, Cambridge/MA.

Für sein kompositorisches Schaffen erhielt Lachenmann zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 1997 den Ernst von Siemens Musikpreis, 2004 den Royal Philharmonic Society Award London, 2008 den Berliner Kunstpreis sowie den Leone d’oro der Biennale di Venezia, 2011 den BBVA-Preis „Grenzen des Wissens“, 2015 den GEMA-Autorenpreis und 2016 für seine Oper „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ den „Hans Christian Andersen Preis“.

Lachenmann ist Fellow der Royal Academy of Music, Commandeur des Arts et des Lettres, Ehrendoktor der Musikhochschulen Hannover, Dresden und Köln sowie Mitglied der Akademien der Künste in Berlin, Brüssel, Hamburg, Leipzig, Mannheim und München. Seine Werke haben Maßstäbe gesetzt und werden bei vielen Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland gespielt.

LACHENMANN II bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte LACHENMANN II

Klassik

LACHENMANN III – „Musik als existenzielle Erfahrung“: Schnebel – Lachenmann – Beethoven

Ensemble Hochschule für Musik Carl Maria von Weber (DE)

Hochschulsinfonieorchester
Dirigent: Prof. Ekkehard Klemm


Dieter Schnebel: Beethoven-Sinfonie für Kammerensemble (Re-Visionen I,2). Kammerfassung des 1. Satzes von Beethovens 5. Sinfonie
Helmut Lachenmann: Concertini für Orchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

Für das aktuelle Konzert arbeitet der Komponist und Ehrendoktor der HfM Dresden an der Einstudierung seines für das Ensemble Modern geschriebenen Stückes „Concertini“. In Erinnerung an Lachenmanns Freund Dieter Schnebel und beider gemeinsamer „Freund“ und Jubilar Beethoven erklingen Werke beider Komponisten im Kontrast.

15/10 €

LACHENMANN III – „Musik als existenzielle Erfahrung“: Schnebel – Lachenmann – Beethoven bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte LACHENMANN III – „Musik als existenzielle Erfahrung“: Schnebel – Lachenmann – Beethoven

Konzert

NEXT GENERATION II – Contemporary Insights

Uraufführungen von P. Andoni, F. Gharibnejad, E. Jurgschat, T. E. Schick, D. Shin, Z. M. Seely, T. Zhu

Ensemble Contemporary Insights
Flöte: Yuri Matsuzaki
Fagott: Shinji Komaki
Violoncello: Julia Panzer
Gitarre: Mauricio Galeano
Klavier: Michiko Saiki
Dirigent, künstlerische Leitung: Zachary Seely


Kraftvoll, subtil, eigensinnig und weltzugewandt – junge Komponierende aus Dresden, Leipzig und Weimar geben Einblicke, was sie gegenw.rtig (nicht nur) musikalisch bewegt.

11/7 €

NEXT GENERATION II – Contemporary Insights bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte NEXT GENERATION II – Contemporary Insights

Online

machina eX: HOMECOMING +++ online +++

Ein Live-Theater-Game für Zuhause

Max. 30 Teilnehmende pro Veranstaltung | Tickets bis zwei Tage vor der Vorstellung über t.me/machina_eX

Es ist Herbst geworden im langen Jahr der Pandemie. Eine junge Frau kehrt in ihr Heimatdorf zurück, weil sie sich die Miete in der Großstadt nicht mehr leisten kann. Eine Behörde verschickt dicke Briefe, um die Krisenfestigkeit der Bevölkerung zu evaluieren. Und im Netz bildet sich eine Community, die freiwilligen Verzicht als Lifestyle-Alternative zur Sehnsucht nach Lockerungen feiert.

In Homecoming bleiben die Zuschauer*innen gemeinsam zuhause. Von dort machen sie sich auf, um an prominenten und abgelegenen Orten des Internets, in Live-Performances und Chat-Verläufen eine Geschichte zu erkunden, die weit über die eigenen vier Wände hinausreicht.

Zum Mitspielen werden ein Computer mit Internetzugang, ein Telefon und ein Briefkasten benötigt.

machina eX entwickelt seit 2010 Games und Installationen in Theatern, Museen und digitalen Räumen. Nach Lockdown, das im Frühjahr diesen Jahres in Zusammenarbeit mit dem FFT Düsseldorf entstand, ist Homecoming das zweite Wohnzimmer-Adventure des Kollektivs.

Performance: Anne Eigner, Jan Jaroszek
Konzept: machina eX
Text: Clara Ehrenwerth
Regie: Yves Regenass
Dramaturgie und Game-Design: Mathias Prinz
Technische Leitung: Lasse Marburg
Grafik, Szenenbild, Kostüm: Barbara Lenartz
Programmierung: Sebastian Arnd, Benedikt Kaffai
Web Design: Philip Steimel
Sound Design: Jascha Dormann, Malu Peters
Mitarbeit: Antonia Bitter
Produktionsleitung: Sina Kießling
Produktion: machina eX.

13/8 €

Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, FFT Düsseldorf, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste.

Gefördert durch: Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Max. 30 Teilnehmende pro Veranstaltung | Tickets bis zwei Tage vor der Vorstellung über t.me/machina_eX

machina eX: HOMECOMING +++ online +++ bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte machina eX: HOMECOMING +++ online +++

Theater

supersocial.
Üüve-Lydia Toompere, Siim Tõniste (EE)

Fast Forward

Diese Inszenierung der estnischen Künstler*innen Üüve-Lydia Toompere und Siim Tõniste ist eine Einladung an das Publikum.

Ihre Gastgeber*innen werden Sie miteinander ins Gespräch bringen, unangestrengt, persönlich und manchmal überraschend hintersinnig. Vielleicht werden Sie im Laufe der 100 Minuten Ihre Meinung ändern, vielleicht stehen Sie auch mal alleine für etwas ein. Zwischendrin können Sie einfach zuschauen und am Ende bekommen Sie 600 Sekunden geschenkt – für etwas ganz besonderes – supersocial eben.

Üüve-Lydia Toompere (*1990) und Siim Tõniste (*1987) arbeiten als Performer, Choreograf*innen, Dozenten und Stückentwickler in unterschiedlichen Projekten und Disziplinen. Toompere studiert aktuell Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin. Tõniste lebt als freier Künstler in Tallin. Vom Theater, über soziale Bildung und Vermittlungsarbeit bis zur Clubszene beschäftigen sie sich mit verschiedenen kommunikativen und sozialen Aspekten ihrer Kunst. Seit 2015 erarbeiten sie als Autoren- und Regie-Team eigene Theaterstücke, SUPERSOCIAL ist ihre dritte gemeinsame Inszenierung.

zugänglich für Rollstuhlfahrer*innen
Mehr Infos unter www.hellerau.org/barrierefrei
Rückfragen an barrierefrei@hellerau.org

Begrenzte Platzzahl.
Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der erforderlichen Hygienemaßnahmen im Rahmen von COVID-19 Bestimmungen statt.

Fast Forward At Work ist ein Festival des Staatsschauspiels Dresden in Zusammenarbeit mit HELLERAU–Europäisches Zentrum der Künste, Hochschule für Bildende Künste Dresden, Semper Zwei, Staatliche Kunstsammlungen Dresden –Albertinum sowie Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden, Maillon Théâtre de Strasbourg–Scène Européenne, Hole of Fame, objekt klein a. Mit Unterstützung von Goethe Institut, Institut français und französisches Ministerium für Kultur/DGCA, Förderverein Staatsschauspiel Dresden e.V., Collegium Hungaricum Berlin

supersocial. Üüve-Lydia Toompere, Siim Tõniste (EE) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte supersocial. Üüve-Lydia Toompere, Siim Tõniste (EE)

Tanz

ZEITGEIST TANZ

Dresden Frankfurt Dance Company (DE)

Die Dresden Frankfurt Dance Company ist zurück – und beschwört mit zwei Uraufführungen und einer Hommage an William Forsythe ab 21. November 2020 in Hellerau den „Zeitgeist Tanz“

Immer in Bewegung, den Blick nach vorn gerichtet: Die Dresden Frankfurt Dance Company ist ab dem 21. November 2020 mit ihrem neuen Programm „Zeitgeist Tanz“ zurück in Hellerau. Company-Chef und Choreograf Jacopo Godani hat für den Abend drei Choreografien – davon zwei Uraufführungen – zusammengestellt, die vielfältige Entwicklungen des zeitgenössischen Balletts aufzeigen. In Dresden sind insgesamt sieben Vorstellungen geplant.

In seiner neuesten Choreografie „Hollow Bones“ holt Jacopo Godani neben seinen Tänzern den Cellisten Petar Pejcic auf die Bühne. Zu Auszügen aus Johann Sebastian Bachs „Solosuiten für Violoncello“ lassen sie Klang sichtbar und Bewegungen hörbar werden. So entwickelt sich am Ende eine Situation, in der beide Welten gleichsam dialogisch miteinander verschmelzen. „Ich wollte, dass der Cellist physisch auf die Choreografie Einfluss nimmt. Wir sagen ja immer, dass die Musik die Tänzer auf der Bühne unterstützt. Aber hier kann man auch sagen, dass der Tanz die Musik unterstützt“, erklärt Godani sein Konzept. Die Kernidee dazu entstand bei einem Auftritt der Dresden Frankfurt Dance Company mit dem Cellisten Jan Vogleranlässlich der Bewerbung Dresdens als Europäische Kulturhauptstadt 2025 in Brüssel. Nun kehrt „Hollow Bones“ als choreografische Weltpremiere zurück nach Dresden.

Die zweite Choreografie ist William Forsythes legendäres „Quintet“, ein wegweisendes Werk, das zudem eng mit Godanis eigener Biografie verknüpft ist. Vor rund 30 Jahren war er einer von vier Tänzern, die diese Choreografie zusammen mit Forsythe schufen – nun bittet Godani als Hommage an seinen Wegbereiter seine Company damit auf die Bühne. „Das Stück hatte einen enormen Einfluss auf den Tanz. Für mich ist es eine Art Tribut an Forsythe. Er stand für mich für eine Lebensart, für eine Denkweise, für eine Freiheit, die ich vorher nie erlebt hatte und von der ich gar nicht wusste, dass sie existiert“, sagt der Choreograf.

Inspiriert von dieser Art der Freiheit hat er mit Marco Goecke den langjährigen Choreografen des Stuttgarter Balletts und aktuellen Ballettchef der Staatsoper Hannover eingeladen, mit seiner Company eine komplett neue Choreografie zu entwickeln. „Goecke hat mit einem ganz eigenen, charakteristischen Universum die Tanzwelt bereichert. Als er auf der Bildfläche erschien, waren alle fasziniert von diesen eigenartigen Figuren, die er auf die Bühne brachte“, begründet Godani seine Wahl. Mit Goeckes Choreografie „Good old Moon“ wird die Dresden Frankfurt Dance Company am 21. November in Dresden also eine weitere Weltpremiere auf die Bühne bringen – ganz im Zeichen kreativer Bewegung, denn alles andere hieße Stillstand.

Tänzer*innen: Felix Berning, Kevin Beyer, Aleksandrs Baldiskins, Vincenzo de Rosa, Roberta Inghilterra, Anne Jung, Clay Koonar, Barbora Kubatova, Amanda Lana, Zoe Lenzi, Viktoria Nowak, Michael Ostenrath, Carola Sicheri, David Leonidas Thiel, Tars Vandebeek, Samuel Jon Young-Wright

Eine Produktion der Dresden Frankfurt Dance Company

23/11 €

ZEITGEIST TANZ bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte ZEITGEIST TANZ

Kurs

Tanzworkshop für alle!

Mit Aleksandr Baldeskin und Sarah Weber (Dresden Frankfurt Dance Company)

max. 20 Teilnehmer*innen

Anmeldung an workshop@hellerau.org

Dauer: 1 Std. 30 Min.

5 €, Barzahlung vor Ort

Tanzworkshop für alle! bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Tanzworkshop für alle!

Musik

APPARAT

Seit fast 2 Jahrzehnten ist Sascha Ring einer der definierenden Protagonisten elektronischer Musik aus Deutschland. Mit seiner unermüdlichen Neugier erkundet er die Möglichkeiten programmierte Musik und analoge Instrumente zusammenzubringen und pendelt dabei zwischen Avantgarde, Clubmusik und großen Pop-Momenten.

Das Werk von Apparat hatte immer einen gemeinsamen Nenner: eine Eleganz die begeistert und nuancierte Schichten von Details und einer beinahe universellen Schönheit.
Als Mitglied von Moderat, deren letztes Album III 2016 auf Monkeytown erschien (Mute in Nordamerika), in Zusammenarbeit mit Ellen Allien (Orchestra of Bubbles) oder als Solokünstler, Apparat ist bestrebt den Dancefloor und die Konzerthalle gleichermaßen zu transzendieren, dabei konzentrierend auf das Kleine, um das Große voranzubringen – mit Melodien, die im Gedächtnis bleiben.
Apparat hat sich in letzter Zeit auf Kino, TV und Theaterproduktionen konzentriert und dabei Anerkennung und Auszeichnungen gewonnen, für Arbeiten wie Capri – Revolution (Regie Mario Martone, 2018), der “Best Soundtrack” beim Venedig Film Festival gewann, Sebastian Hartmann’s “Krieg und Frieden” bei den Ruhrfestspielen und seine Zusammenarbeit mit Transforma und den Installations- und Performance Künstler*innen, Manufactory, die kürzlich im Barbican Center in London aufgeführt wurden.

38,40 € Sonderformat

APPARAT bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte APPARAT

Theater

Ghost Girls

Kristin Mente (DE)

Premiere | Koproduktion HELLERAU

Inspiriert von wahren Ereignissen, beschäftigt sich die Tanztheaterproduktion „Ghost Girls“ mit der Geschichte der Radium Girls, die vor ca. 100 Jahren in den USA ihren Anfang nahm. Das zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr lang bekannte chemische Element Radium war zu dieser Zeit sehr gefragt und galt sogar als gesundheitsfördernd. Die Radium Girls arbeiteten ohne jeden Schutz mit einer radiumhaltigen Farbe, ungeahnt möglicher Folgen.

In dem Erstlingswerk von Kristin Mente wird der zeitgenössische Tanz in Kombination mit Rap, Livemusik und der Geschichte der Radium Girls als Grundlage genutzt, um den Umgang der heutigen Gesellschaft mit Neuheiten auf dem Markt, Arbeitsschutzmaßnahmen und Berufskrankheiten zu hinterfragen.

11/7 €

Ghost Girls bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Ghost Girls

Jazz

Feature Ring

Zu Gast: Mirna Bogdanović (DE) – Gesang, Jazz

„Die Sängerin und Komponistin Mirna Bogdanović ist inzwischen schon seit einigen Jahren stark present in der europäischen Jazzszene. Ihr sinnlicher Ton, ihre ausdrucksstarke Phrasierung und ihre außerordentliche Musikalität machen sie zu einer stark gefragten Sängerin innerhalb der etablierten Szene. Da sie sich mit allen Gangarten der Musik vertraut fühlt, garantiert Frau Bogdanović ihren Zuhörern zu schmeicheln.“ – Greg Cohen, Bassist, bekannt für seine Arbeit mit Ornette Coleman, John Zorn, Tom Waits, Woody Allen…

Mirna Bogdanović ist eine slowenische Sängerin und Komponistin, die seit einigen Jahren ihren Wohnsitz in Berlin hat. Sie studierte am Jazz-Institut Berlin bei Judy Niemack, Kurt Rosenwinkel und Greg Cohen.

Mirna ist Gewinnerin des 38sten Downbeat Student Award und war Teil des BuJazzOs, und war Elsa Neumann Stipendiatin im Jahr 2018.

Mittlerweile ist Mirna Bogdanovic ein fester Bestandteil der Berliner Jazzszene und tritt regelmäßig mit vielen Gruppen auf. Dieses Jahr wird sie ihr Debütalbum veröffentlichen.

11/7 €

Feature Ring bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Feature Ring

Kurs

ArtRose – Das 60+-Community-Tanz-Ensemble

Mit Jenny Coogan (Professorin, Palucca Hochschule für Tanz)

Keine Vorkenntnisse erforderlich

Bewegung und Tanz für alle jung Gebliebenen über 60 Jahren. Mitmachen erwünscht, Zuschauen erlaubt. Keine Vorkenntnisse und körperlichen Voraussetzungen erforderlich – einfach Lust und gute Laune. Das 60+-Community-Tanz-Ensemble namens ArtRose und HELLERAU laden regelmäßig ein, Bewegung und Tanz ohne körperliche Grenzen kennenzulernen.

Die Vitalität und Expressivität des reiferen Alters wird in diesem Workshop gefeiert. Ein Fokus zielt darauf hin, die Aufmerksamkeit auf die Sinneswahrnehmung und das kinästhetische Feedback zu lenken, und zwar so, dass Freude und Verspieltheit gefördert werden. Die Vermittlungsstrategien werden von explorativen Bewegungsaufgaben und tänzerischen “Improvisation scores” gesteuert, die mit dem Gedanken, den Raum zum persönlichen Fühlen und interpretieren zu öffnen, geschehen. Die Sorge, ‚es nicht richtig zu machen‘ kommt so gar nicht erst auf. Das Tanzen beruht auf individuell und kontextuell bedingter Wahlfreiheit, und fordert von den Praktizierenden gezielte Aufmerksamkeit, Präsenz und Neugierde. Jede*r ist willkommen. Ziel ist es eine Atmosphäre zu kreieren in der alle das Gefühle haben, dass wir zusammen tanzen und trotzdem die Gebote des Social Distancing wahren.

Selbstverständlich wird auch dieser Workshop Corona-tauglich unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen stattfinden. Bitte einen eigenen Mundschutz mitbringen. Eine entsprechende Einführung wird es vor Ort geben.

Dauer: 2 Std. | Eintritt frei

Anmeldung: Elisa Kneisel
workshop@hellerau.org
T +49 351 264 62 37

Begrenzte Platzzahl.
Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der erforderlichen Hygienemaßnahmen im Rahmen von COVID-19 Bestimmungen statt.

ArtRose – Das 60+-Community-Tanz-Ensemble bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte ArtRose – Das 60+-Community-Tanz-Ensemble

Online

Performance/Tanz Online-Programm

Der Programmausfall im Zuge des Corona-Virus stellt uns vor große Herausforderungen. Kreativität aber besteht und findet ihren Weg. Hier stellen wir für Sie Mitschnitte, Interviews, Kurzfilme und mehr zur Verfügung, um unser Programm kennenzulernen oder Dinge nochmal auf andere Weise zu erleben.

Außerdem im Angebot: Online-Programm Musik, Online-Programm Mitmachen, Lesestoff im Online-Magazin

Stöbern Sie!

www.hellerau.org/de/online-programm/

Performance/Tanz Online-Programm bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Performance/Tanz Online-Programm

Online

Musik Online-Programm

Der Programmausfall im Zuge des Corona-Virus stellt uns vor große Herausforderungen. Kreativität aber besteht und findet ihren Weg. Hier stellen wir für Sie Mitschnitte, Interviews, Kurzfilme und mehr zur Verfügung, um unser Programm kennenzulernen oder Dinge nochmal auf andere Weise zu erleben.

Außerdem im Angebot: Online-Programm Tanz/Performance, Online-Programm Mitmachen, Lesestoff im Online-Magazin

Stöbern Sie!

Reinschauen und unterstützen: 40 Jahre OEIN (Orquesta Experimental de Instrumentos Nativos) – ein Jubiläumskonzert aus dem Lockdown in der Musikakademie Rheinsberg.

Am 9. Mai 2020 feierte das OEIN sein 40jähriges Bestehen. Der Komponist und Dirigent Cergio Prudencio hat 1980 das erste experimentelle Orchester aus traditionellen Andeninstrumenten gegründet. Daran angegliedert waren Musikschulprogramme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Carlos Gutierrez und Tatiana Lopez, die das OEIN heute leiten, haben selbst in dem Ensemble begonnen, die Flötenarten Sicu und Zampogna zu spielen, und sind erst über diese Erfahrung in Kontakt mit der Musik der bolivianischen indigenen Kulturen gekommen. Seither haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, diese Musik, besonders die der Aymara, zu pflegen und weiterzuentwickeln. Dabei führen sie Prudencios Idee, mit indigenen Instrumenten zeitgenössische Musik zu spielen, erfolgreich weiter. Die Verschmelzung dieser beiden musikalischen Traditionen ist in einem Land, in dem indigene Kultur lange unterdrückt und verboten war, ein wichtiges politisches Statement, mit der sich Gutierrez und Lopez noch immer viel Gegenwind aussetzen müssen.

Es gab groß angelegte Pläne für ein Jubiläumskonzert in La Paz, die der Corona-bedingte Lockdown nun endgültig durchkreuzt hat. Aller Voraussicht nach werden die 25 MusikerInnen des OEIN dann noch immer in der Musikakademie in Rheinsberg festsitzen, die für ein Kooperationskonzert mit dem Berliner Solistenensemble PHØNIX16 bei MaerzMusik – Festival für Zeitfragen am 10. März nach Berlin gereist waren. Stattdessen soll am 9. Mai eine Aufnahme gestreamt werden, an der die MusikerInnen seit Wochen arbeiten. Eine lange, festliche Sikureada (traditionelle bolivianische Musik für großes Ensemble, die auf den Prinzipien der Kollektivität und Inklusion beruht) wird in Rheinsberg mit zwei Kameras aufgenommen und später montiert. Das entstehende Video wird – zusätzlich zu einem kurzen Film über das Ensemble – am Jubiläumstag um 18.00 Uhr bolivianischer Zeit zugänglich gemacht und überbrückt damit Quarantänegrenzen, Abstandsregeln und geografische Distanzen.

Die Rückkehr der OEIN-MusikerInnen nach Bolivien wird erst möglich sein, wenn das Land seine Einreisesperren aufhebt. Ein Team von drei Personen des Solistenensembles PHØNIX16 befindet sich mit den bolivianischen Gästen vor Ort in Quarantäne und verantwortet die Betreuung. An der Überbrückung dieser außergewöhnlichen Situation arbeiten alle beteiligten Institutionen geschlossen zusammen: Neben dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD die Ernst von Siemens Musikstiftung, Goethe-Institut, Musikfonds e.V., BKM, Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, Musikakademie Rheinsberg und Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, Europäisches Zentrum der Künste.
Trotzdem sind das Solistenensemble PHØNIX16 e.V. und die involvierten Partner dringend auf Unterstützung angewiesen, um die laufnden Kosten zu decken und eine sichere sowie möglichst zeitnahe Rückkehr des OEIN sicherstellen zu können.

Spendenkonto:
www.leetchi.com/de/c/wAJZ4qE5
Kennwort „Spende ENVIRONMENT“

Die Aufnahmen werden durch das Förderprogramm „Künste & Medien“ des DAAD aus Mitteln des Auswärtiges Amt unterstützt.

Musik Online-Programm bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Musik Online-Programm

Online-Shop

Fan-Shop

HELLERAU tragen

Wie bieten wir euch auf diesem Weg die Möglichkeit in unserem online HELLERAU-Shop T-Shirts und Beutel zu erwerben. Die T-Shirts sind neu in der HELLERAU-Kollektion und wurden ressourcenschonend aus Recycling-Textilien hergestellt.

Fan-Shop bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte Fan-Shop

© Nika Kramer
12

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 250 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival TONLAGEN – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence.

Zur Geschichte:
HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.
Tickets online unter www.hellerau.org

Vorverkauf:
Besucherzentrum im Seitengebäude West
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Montag-Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11 – 18 Uhr
Telefon: +49 351-264 62 46
Email: ticket@hellerau.org

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Erfahrungsberichte HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Ereignisse / Festival Jazztage Dresden 21.10. bis 23.11.2020
Ereignisse / Festival Fast Forward Dresden 12. bis 15.11.2020
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ereignisse / Festival Moritzburg Festival Dresden, Lockwitzer Str. 4
Ereignisse / Kabarett Uwe Steimle Dresden
Ereignisse / Konzert Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg Freiberg, Schloßplatz 6
Ereignisse / Festival Heinrich Schütz Musikfest Halle , Große Klausstr. 12
Ereignisse / Kundgebung QUERDENKEN-341 und QUERDENKEN-711
Sa, 7.11.2020, 13:00 Uhr
Ereignisse / Kulturveranstaltung Club Passage Dresden, Leutewitzer Ring 5
Ereignisse / Festival Dresdner Musikfestspiele Dresden, Schloßstraße 2
Ereignisse / Festival Moritzburg Festival Dresden, Maxstraße 8
Ereignisse / Kulturveranstaltung Institut français Dresden Dresden, Kreuzstr. 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sachsen-Arena Riesa Riesa, Am Sportzentrum 5
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Künstlerbund e.V. Dresden, Pulsnitzer Str. 6
Ereignisse / Ausstellung Riesa Efau Kultur Forum Dresden e.V. Galerie Adlergasse Dresden, Adlergasse 14
Ereignisse / Kulturveranstaltung Bürgerstiftung Dresden Dresden, Barteldesplatz 2
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturzentrum Großenhain Großenhain, Schlossplatz 1
Ereignisse / Messe Messe Dresden Messehalle 1 Dresden, Messering 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle "stern" Riesa, Großenhainer Straße 43
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Musikrat Dresden, Berggartenstr. 11
Ereignisse / Kulturveranstaltung Blaue Fabrik Dresden, Prießnitzstr. 44/48
Ereignisse / Kulturveranstaltung Forum Tiberius Dresden, Lehnertstrasse 8
Ereignisse / Familienprogramm Restauration Festung Königstein Königstein, Festung Königstein
Ereignisse / Kulturveranstaltung Deutscher Werkbund Sachsen e.V. Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Theater Internationales Wandertheaterfestival Radebeul, Altkötzschenbroda
Ereignisse / Essen/Trinken Sophienkeller im Taschenbergpalais Dresden, Taschenberg 3
Ereignisse / Party Arteum Dresden, Am Brauhaus 3
Ereignisse / Party Alter Schlachthof Dresden, Gothaer Straße 11
Ereignisse / Party Eventwerk Dresden, Hermann-Mende-Straße 1
Ereignisse / Essen/Trinken Prinzenkeller Dresden, Weistropper Straße 2
Ereignisse / Essen/Trinken Merlins Wunderland Dresden, Zschonergrundstraße 4
Ereignisse / Festival Filminitiative Dresden e.V. Filmfest Dresden Dresden, Alaunstraße 62
Ereignisse / Festival Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden, Louisenstraße 47
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. Chemnitz, Hartmannstr. 7c
Ereignisse / Wettbewerb Int. Instrumentalwettbewerb Markneukirchen Markneukirchen, Am Rathaus 2

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.